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9.10.98
## Nachricht vom 06.10.98 weitergeleitet
## Ursprung : ott...@milesp.nev.sub.de
## Ersteller: fra...@FH-Coburg.DE
Menschenrechte und Soziale Arbeit
Fachhochschule Coburg, Fachbereich Sozialwesen
30.11. und 1.12. 1998
Was bedeutet der Anspruch: Soziale Arbeit als
Menschenrechtsprofession für Theorie und Praxis?
Vor welchen Problemen steht soziale Praxis, welche Dilemmata ergeben
sich durch die Diskrepanzen von internationalem und national verfaßtem
Recht in der Arbeit mit "verletzbaren Gruppen" wie Flüchtlingen,
Kindern und Jugendlichen, Behinderten oder Frauen?
Wie können internationale Erfahrungen mit 'Menschenrechtserziehung',
die Menschenrechte als prägendes Element von 'Lebensstil' zum Ziel
haben, eingebracht werden in Aus- und Fortbildung der Sozialen Arbeit.
Montag 30.11.1998: 16.00 Eröffnung der Tagung: Grußworte
16.30 Vortrag: Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi, TU-Berlin: Soziale
Arbeit - Menschenrechtsprofession
17.30 Vortrag: Prof. Flor Alba Romero, Universidad Nacional de
Colombia, Bogotá: Menschenrechte und Soziale Arbeit -
Handlungsansätze in Kolumbien
18.30 Vortrag:Marissa Pablo, (M.Sc.(Univ.of London, L.S.E.) Kontakt-
und Fraueninformationszentrum für Afrikanerinnen, Asiatinnen und
Lateinamerikanerinnen (KOFIZA), Nürnberg: Einwanderung, Bürger- und
Menschenrechte in Europa
20.00:Informeller Austausch - Imbiß - Getränke rund um die Aula
Dienstag 1.12.1998
Workshops
9.00 - 12.30 (mit Pause)
12.30 - 14.00 Mittagspause
14.00 - 16.00 (mit Pause)
1. "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden".
Behinderung und Menschenrechtspolitik.
2. Psychosoziale Beratung von
Asylbewerbern, Kriegsflüchtlingen und Opfern von
Menschenrechtsverletzungen.
3. Der Umgang mit Rassismus: Soziale
Arbeit mit Jugendlichen im Spannungsfeld akzeptierender -
interkultureller - antirassistischer Ansätze.
4. Das Recht auf Leben:
Straßenkinder 5. Frauenrechte sind Menschenrechte: Strategien gegen
Gewalt an Frauen und Mädchen.
In den Workshops wollen wir mit den Teilnehmern/-innen und
Referenten/-innen aus Studium, Forschung und Praxis in
Auseinandersetzung mit konkreten Projekten und
gesellschaftspolitischen Forderungen in einen Erfahrungsaustausch
treten.
Wir bitten die Teilnehmer/ -innen aus den verschiedenen
Praxisbereichen ihre Arbeitsansätze in Form von Diskussionsbeiträgen,
Publikationen, Videos, Ausstellungen, etc. vorzustellen.
16.30 - 18.00: Abschließendes Podiumsgespräch
Prof. Roberta Bacic, Prof. Dr. Sergej Bukin, Prof. Dr. Theresia
Degener, Prof. Flor Alba Romero, Kalpana Chakravarthy
Leitung: Prof. Dr. Gaby Franger-Huhle
Referenten/-innen
Referentinnen der Workshops:
Niemand darf wegen seiner Behinderung
benachteiligt werden. Behinderung und Menschenrechtspolitik
Prof. Dr. Theresia Degener, LL.M., Evangelische Fachhochschule
Rheinland Westfalen - Lippe, (Bochum) Fachbereich Heilpädagogik Dr.
Peter Sehrbrock, Arbeitsstelle Behinderung und Dritte Welt,
Sonderpädagogik, Prävention und Rehabilitation der Universität
Oldenburg Dr. Horst Seithe, Kinderarzt und Historiker, 1. Vors. der
IPPNW Regionalgruppe Nürnberg / Ärzte in sozialer Verantwortung
Moderation:
Ute Ehrenfeld, Nürnberger Menschenrechtszentum
Prof. Dr. Johann Priller, FH-Coburg
Psychosoziale Beratung von Asylbewerbern, Kriegsflüchtlingen und
Opfern von Menschenrechtsverletzungen
Prof. Roberta Bacic, Universität Temuco, Chile; War Resisters
International, London Milena Miljatovic, Beratungsstelle für Menschen
aus Jugoslawien, Bosnien, Kroatien, AWO, Nürnberg Uta Bauer,
Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge Diakonisches Werk, Nürnberg
Zarah Ghafari, Muttersprachliche Informations- und Beratungsstelle für
Flüchtlinge, Nürnberg
Moderation:
Prof. Dr. Andreas Aue, FH Coburg
Prof. Dr. Helmut Pauls, FH-Coburg
Das Recht auf Leben: Straßenkinder
Prof. Flor Alba Romero, Bogotá
Dr. Kerstin Schimmel, Ev. Akademie, Meißen
Hanna Permien, Deutsches Jugendinstitut, München
N.N., Karuna, Hilfe für suchtkranke und suchtgefährdete Kinder und
Jugendliche, e.V., Berlin Moderation: Klaus Knothe, FH-Coburg Martina
Berger, Kommunale Jugendarbeit, Landkreis Coburg
Arbeit mit Jugendlichen im Spannungsfeld akzeptierender -
interkultureller - antirassistischer Ansätze. Wolfram Welp, Verein zur
Förderung akzeptierender Jugendarbeit e.V. Bremen Uwe Statz, Jam Car,
Darmstadt Prof. Dr. Sergej Bukin, Novosibirsk Uwe Morgenroth, Sabine
Lischke, Integrationsprojekt Aussiedlerjugendliche, Ev. Jugend, Coburg
Moderation: Prof. Werner Reiners-Kröncke, FH-Coburg Jürgen Forscht,
Kommunale Jugendarbeit, Landkreis Coburg
Frauenrechte sind Menschenrechte: Strategien gegen Gewalt an Frauen
und Kindern. Anna Büllesbach, Büro des Hohen Flüchtlingskommissars der
Vereinten Nationen (UNHCR) , Nürnberg Kalpana Chakravarthy, Asian
Women Human Rights Council (AWHRC), Bangalore,Indien Marissa Pablo,
KOFIZA Nürnberg Dr. Dr. Chris Jones, Bayreuth Moderation: Gunda
Rohbeck, FH-Coburg Dr. Lale Yalcin-Heckmann, Frauen in der Einen Welt,
Nürnberg
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich schriftlich mit beiliegender Karte und durch
Überweisung des Tagungsbeitrags bis zum 6.11.1998 an. Bitte teilen
Sie uns mit in welchem Workshop Sie mitarbeiten wollen und welche
Materialien Sie ggf. mitbringen und welche technischen Hilfsmittel Sie
für die Präsentation benötigen.
Tagungsgebühr und Bankverbindung DM 50.- (für Studierende kostenlos)
Konto: Fachhochschule Coburg Vereinigte Coburger Sparkassen
BLZ: 78350000 Kto: 20818 Kennwort: "Tagung Menschenrechte"
Mittagessen:Mensa der Fachhochschule
Tagungsort: Fachhochschule Coburg Friedrich Streib Str. 2 96450
Coburg
Verkehrsverbindung:
Die Fachhochschule ist mit dem Linienbus Nr. 7 (Richtung Scheuerfeld)
zu erreichen. Parkplätze stehen nur eingeschränkt zur Verfügung.
Informationen zur Tagung:
Dekanat des Fachbereichs Sozialwesen
Tel: 09561-317116 (Frau Lämmrich)
Fax: 09561-317326
e-mail: la...@fh-coburg.de