*BITTE* nehme Dir (falls Du Erfahrung oder Ahnung auf diesem Gebiet
hast) die Zeit um folgenden Text durchzulesen. Es ist wirklich wich-
tig. Vielen Dank.
Kurz gesagt geht es um folgendes: Ich habe Hasch geraucht, hatte einen
absoluten Horror"trip", dann einen Flashback und leide seitdem an
tiefsten Depressionen, Paranoia und beaengstigenden Bewusstseinserwei-
terungen.
Zu meiner Person: Bin 18 Jahre, eher introvertiert und hatte bis jetzt
eigentlich wenig mit Drogen zu tun. Mit Hasch hatte ich vorher unge-
faehr 4-5 mal experimentiert (verteilt auf 2 Jahre). Einen besonderen
Effekt konnte ich aber bei diesen Versuchen nicht feststellen. Das lag
wohl daran, dass ich es bis dahin immer mit Joints probierte und da-
durch hauptsaechlich Tabak abbekam. Alkohol habe ich bis jetzt auch
erst ca. 5-6 Mal bis zum (meist leichten) Rausch, der immer positiv
verlief, getrunken.
Jetzt also ausführlich:
Der Horrortrip fand vor ca. 2 Monaten statt. Ich war zu Hause, meine
Eltern waren gerade zum Essen gefahren und ich dachte mir "machste dir
doch mal 'ne schoene Stunde". Tja, was dabei herrauskam waren die bis
dahin schlimmsten 3 Stunden meines Lebens.
Da das Hasch schon ziemlich alt war (ca. 1 Jahr) und ich dachte das
THC waere schon weitestgehend abgebaut inhalierte ich innerhalb von 5
min ca. 20 (!) Züge puren Haschrauches. Dann ging alles ziemlich
schnell: Zuerst musste ich ich mich unbedingt setzten (war voellig
platt). Bis dahin war alles noch o.k. Dann, nach ca. 3 min, merkte
ich, dass der Rausch immer intensiver wurde. Mein Puls erhoete sich
enorm, ich wurde orientierungslos und bekam Panik. Alles schien wie
ein Film oder Traum abzulaufen. Meine Wahrnehmung wurde "ruckelig" und
alles war um 2-3 Sekunden verzögert. Das machte mich voellig ver-
rueckt. Verzweifelt versuchte ich diese Sekunden "aufzuholen", was zu
der Zeit natuerlich unmoeglich war. Dazu kamen ein irgendwie einge-
schraenktes Blickfeld und eine voellig gestoerte innere Uhr (5 min ka-
men mir wie eine Stunde vor). Zwischendurch hatte ich immer wieder
kurze Phasen, in denen ich mich beruhigt hatte und dachte: "o.k.,
jetzt hast du's im Griff." Kurz darauf folgte aber immer wieder Panik,
weil ich merkte, dass ich keinerlei Erinnerungen an die letzten 5 Mi-
nuten hatte. Ausserdem hatte ich wahnsinnige Angst meinen Eltern in
diesem Zustand zu begegnen. Immer wieder ueberkam mich das Gefuehl
fuer alle Zeiten auf diese Bewusstseinsebene verbannt zu sein.
Dann, nach ca. 1 1/2 Stunden herumirrens, brachte ich mich endlich
dazu mich hinzulegen. Meine Gedanken schossen mir voellig unkontrol-
liert durch den Kopf. An diese Schlummer-/Schlafphase kann ich mich
nur noch schlecht erinnern. Ich weiss nur, dass ich zwischendurch im-
mer wieder mit einem extrem tiefen Atemzug aufgewacht bin (Atemlaeh-
mung!?). Als ich dann schliesslich meine Gedanken wieder einigermas-
sen im Griff hatte, stand ich auf, merkte aber dass ich am ganzen
Koerper Schmerzen (Muskelkater-aehnlich) hatte.
Am naechsten Tag war ich zwar noch ein bisschen geschockt, hatte aber
sonst keinerlei Probleme. Alles schien wieder voellig normal zu sein.
Dann, 3 Wochen spaeter, hatte ich einen Flashback. Mein Koerper er-
waermte sich ploetzlich und ich spuerte kurze Zeit garnichts. Das ging
dann in die orientierungslose Panikphase ueber, die zwar nur 5-10 min
anhielt, mich aber so schockierte, dass seitdem keine Stunde mehr ver-
geht, in der ich nicht ueber alles nachdenken muss.
Anfangs war es hauptsaechlich die Angst davor, erneut in so eine Phase
zurueckzufallen und dann endgueltig in ihr steckenzubleiben. Jeden Ge-
danken ueberwachte ich, ob er auch so gewollt war. Zwischendurch hatte
ich immer wieder einen unterbewussten, sinnlosen Gedankenzug, welcher
mich dann sofort wieder in Panik versetzte. Dazu kamen dann immer wie-
der Versuendigungsgedanken und absolute Hoffnungslosigkeit. Es ist
seitdem keine Nacht vergangen, in der ich nicht nach ca. 4 Stunden
aufgewache und dann nur noch im Halbschlaf weiterschlummere (dazu
spaeter noch mehr). Dann, nach einigen Tagen, stellte sich abends ein
Stimmungshoch ein und es schien immer wieder alles normal zu sein. Am
naechsten morgen ging es aber stets wieder von vorne los. Dazwischen
war ich dann fuer eine Woche mit der Familie (die immer noch nicht be-
scheid wissen) im Urlaub. In dieser Zeit konnte ich dem Ganzen wei-
testgehend entfliehen. Die Naechte waren aber noch wie vorher. Nach
der Rueckkehr brach dann wieder alles aus.
Nachdem ich bei der Jugend- und Drogenberatung war, ging ich schliess-
lich zu einem Psychater. Geholfen hat mir das bis jetzt aber wenig.
Die Medikamente (Melleretten u. Tafil) die er mir verschrieben hat
helfen gerade mal gegen die Einschlafprobleme. Durchschlafen kann ich
aber immer noch nicht.
Konnte ich mich frueher stundenlang mit mir selbst beschaeftigen, habe
ich jetzt Angst vor der Einsamkeit und meinem Verstand. Nur in Gesell-
schaft fuehle ich mich jetzt noch einigermassen wohl.
Irgendwann kam dann der Moment, in dem mir ploetzlich *bewusst* wurde,
wie verrueckt das ganze Dasein eigentlich ist. Nichts ist bewiesen.
Existiert Raum und Zeit uerberhaupt? Ist das alles nur Illusion? Die-
ser Augenblick in dem mir das klar wurde war besonders schlimm. Alles
um mich herum drohte sich aufzuloesen. Ausserdem hatte ich das Gefuehl
das Universum waere eine Art Endlosschleife, soll heissen jeder hat
seine Rolle und wuerde, nach seinem Tod, erneut daselbe Leben von vor-
ne durchmachen muessen. Das Fatale ist nur wenn einem das bewusst ist.
Jetzt bin ich in einer Phase in der ich mich frage ob ich selbst
ueberhaupt existiere. Ich scheine mich von mir selbst zu entfremden
und habe Angst, mein Ich und den Bezug zur "Realitaet" zu verlieren.
Dazu kommt dann wieder das 'Hilfe, alles loest sich auf'-Gefuehl.
Jetzt noch etwas zu meinem Schlaf:
Die Traeume fangen meist schon im Halbschlaf an. Sie sind viel inten-
siver und fremder als frueher. In letzter Zeit kamen noch akustische
Halluzinationen wahrend der Einschlafphase dazu. Ausserdem habe ich
ein verstaerktes Ohrensausen.
Es waere wirklich nett, wenn mir jemand Tips geben koennte. Ich weiss
nicht mehr was ich machen soll. Mit anderen darueber reden hilft zwar
im ersten Moment, das Ganze kommt dann aber wieder zurueck wenn ich
wieder alleine bin. Und was ist das ueberhaupt? Chronische Depression,
Verlust des Verstandes, Schizophrenie oder doch nur der Schock mit
meinem eigenen Ich konfrontiert zu werden? Ich habe mich jedenfalls
selbst hineingesteigert und kann dieses Einreden nicht verhindern.
Achja, wuerde vielleicht eine neue Einnahme (frischeren) Haschs etwas
bringen? Wenn das gut verlaufen wuerde haette ich wenigstens meine
Angst ueberwunden.
--****ATTENTION****--****ATTENTION****--****ATTENTION****--***ATTENTION***
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Please, report inappropriate use to ab...@anon.penet.fi
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Gruss
Cancer
> Hi,
> =
> *BITTE* nehme Dir (falls Du Erfahrung oder Ahnung auf diesem Gebiet
> hast) die Zeit um folgenden Text durchzulesen. Es ist wirklich wich-
> tig. Vielen Dank.
> =
> Kurz gesagt geht es um folgendes: Ich habe Hasch geraucht, hatte einen
> absoluten Horror"trip", dann einen Flashback und leide seitdem an
> tiefsten Depressionen, Paranoia und beaengstigenden Bewusstseinserwei-
> terungen.
> =
> Zu meiner Person: Bin 18 Jahre, eher introvertiert und hatte bis jetzt
> eigentlich wenig mit Drogen zu tun. Mit Hasch hatte ich vorher unge-
> faehr 4-5 mal experimentiert (verteilt auf 2 Jahre). Einen besonderen
> Effekt konnte ich aber bei diesen Versuchen nicht feststellen. Das lag
> wohl daran, dass ich es bis dahin immer mit Joints probierte und da-
> durch hauptsaechlich Tabak abbekam. Alkohol habe ich bis jetzt auch
> erst ca. 5-6 Mal bis zum (meist leichten) Rausch, der immer positiv
> verlief, getrunken.
> =
> Jetzt also ausf=FChrlich:
> =
> Der Horrortrip fand vor ca. 2 Monaten statt. Ich war zu Hause, meine
> Eltern waren gerade zum Essen gefahren und ich dachte mir "machste dir
> doch mal 'ne schoene Stunde". Tja, was dabei herrauskam waren die bis
> dahin schlimmsten 3 Stunden meines Lebens.
> Da das Hasch schon ziemlich alt war (ca. 1 Jahr) und ich dachte das
> THC waere schon weitestgehend abgebaut inhalierte ich innerhalb von 5
> min ca. 20 (!) Z=FCge puren Haschrauches. Dann ging alles ziemlich
> schnell: Zuerst musste ich ich mich unbedingt setzten (war voellig
> platt). Bis dahin war alles noch o.k. Dann, nach ca. 3 min, merkte
> ich, dass der Rausch immer intensiver wurde. Mein Puls erhoete sich
> enorm, ich wurde orientierungslos und bekam Panik. Alles schien wie
> ein Film oder Traum abzulaufen. Meine Wahrnehmung wurde "ruckelig" und
> alles war um 2-3 Sekunden verz=F6gert. Das machte mich voellig ver-
> rueckt. Verzweifelt versuchte ich diese Sekunden "aufzuholen", was zu
> der Zeit natuerlich unmoeglich war. Dazu kamen ein irgendwie einge-
> schraenktes Blickfeld und eine voellig gestoerte innere Uhr (5 min ka-
> men mir wie eine Stunde vor). Zwischendurch hatte ich immer wieder
> kurze Phasen, in denen ich mich beruhigt hatte und dachte: "o.k.,
> jetzt hast du's im Griff." Kurz darauf folgte aber immer wieder Panik,
> weil ich merkte, dass ich keinerlei Erinnerungen an die letzten 5 Mi-
> nuten hatte. Ausserdem hatte ich wahnsinnige Angst meinen Eltern in
> diesem Zustand zu begegnen. Immer wieder ueberkam mich das Gefuehl
> fuer alle Zeiten auf diese Bewusstseinsebene verbannt zu sein.
> Dann, nach ca. 1 1/2 Stunden herumirrens, brachte ich mich endlich
> dazu mich hinzulegen. Meine Gedanken schossen mir voellig unkontrol-
> liert durch den Kopf. An diese Schlummer-/Schlafphase kann ich mich
> nur noch schlecht erinnern. Ich weiss nur, dass ich zwischendurch im-
> mer wieder mit einem extrem tiefen Atemzug aufgewacht bin (Atemlaeh-
> mung!?). Als ich dann schliesslich meine Gedanken wieder einigermas-
> sen im Griff hatte, stand ich auf, merkte aber dass ich am ganzen
> Koerper Schmerzen (Muskelkater-aehnlich) hatte.
> =
> Am naechsten Tag war ich zwar noch ein bisschen geschockt, hatte aber
> sonst keinerlei Probleme. Alles schien wieder voellig normal zu sein.
> =
> =
> Jetzt noch etwas zu meinem Schlaf:
> Die Traeume fangen meist schon im Halbschlaf an. Sie sind viel inten-
> siver und fremder als frueher. In letzter Zeit kamen noch akustische
> Halluzinationen wahrend der Einschlafphase dazu. Ausserdem habe ich
> ein verstaerktes Ohrensausen.
> =
> Es waere wirklich nett, wenn mir jemand Tips geben koennte. Ich weiss
> nicht mehr was ich machen soll. Mit anderen darueber reden hilft zwar
> im ersten Moment, das Ganze kommt dann aber wieder zurueck wenn ich
> wieder alleine bin. Und was ist das ueberhaupt? Chronische Depression,
> Verlust des Verstandes, Schizophrenie oder doch nur der Schock mit
> meinem eigenen Ich konfrontiert zu werden? Ich habe mich jedenfalls
> selbst hineingesteigert und kann dieses Einreden nicht verhindern.
> =
> Achja, wuerde vielleicht eine neue Einnahme (frischeren) Haschs etwas
> bringen? Wenn das gut verlaufen wuerde haette ich wenigstens meine
> Angst ueberwunden.
> --****ATTENTION****--****ATTENTION****--****ATTENTION****--***ATTENTION=
***
> Your e-mail reply to this message WILL be *automatically* ANONYMIZED.
> Please, report inappropriate use to ab...@anon.penet.fi
> For information (incl. non-anon reply) write to he...@anon.penet.fi
> If you have any problems, address them to ad...@anon.penet.fi
Schon traurig was Dir da passiert ist. Aber da Du introvertiert bist (Du =
sagst es ja) spiegeln sich =
wahrscheinlich im Haschischrausch Deine gesamten Aengste wieder und Du kr=
iegst diese schrecklichen Horrortrips. =
Das gleiche kann auch passieren wenn Du mies drauf bist und dann rauchst.=
=
Lass es am besten ganz bleiben, denn es bringt DIR nichts. Wenn Du merkst=
, dass Du Dich danach "scheisse" =
fuehlst lass es. Kauf Dir lieber einen Kasten Bier und baller Dir einen. =
Ausserdem solltest Du das Zeug nicht =
alleine nehmen, wenn Du solche Probleme bekommst. Und ueberleg Dir einmal=
was Du davon letztendlich hast und =
was es Dir persoenlich gebracht hat. NICHTS!!! Nur noch mehr Probleme.
Steck Dir ein paar Mark in die Tasche und ziehe abends mal los. Vielleich=
t lernst Du dann jemanden kennen mit =
dem Du Deine Angst ueberwinden kannst. Veilleicht findest Du einen besser=
en Rausch, denn DABEI [:-)))] gibts so =
gut wie keine Horrortrips.
CU Frank
-- =
**********************************************
* Der Fehler sitzt meistens vor der Tastatur *
**********************************************
*E-Mail: frank.s...@Dortmund.netsurf.de *
**********************************************
> min ca. 20 (!) Züge puren Haschrauches. Dann ging alles ziemlich
> schnell: Zuerst musste ich ich mich unbedingt setzten (war voellig
Wievie Gramnm waren das denn?
> platt). Bis dahin war alles noch o.k. Dann, nach ca. 3 min, merkte
> ich, dass der Rausch immer intensiver wurde. Mein Puls erhoete sich
> enorm, ich wurde orientierungslos und bekam Panik. Alles schien wie
> ein Film oder Traum abzulaufen. Meine Wahrnehmung wurde "ruckelig" und
> alles war um 2-3 Sekunden verzögert. Das machte mich voellig ver-
Das ist ja noch fast normal... wenn auch nicht 2-3 Sekunden verzoegert,
sondern eher 1/2 Sekunde.
> diesem Zustand zu begegnen. Immer wieder ueberkam mich das Gefuehl
> fuer alle Zeiten auf diese Bewusstseinsebene verbannt zu sein.
Suesswaren sollen helfen, von so einem Horrortrip runterzukommen (ist jetzt
aber zu spaet).
> Jetzt noch etwas zu meinem Schlaf:
> Die Traeume fangen meist schon im Halbschlaf an. Sie sind viel inten-
> siver und fremder als frueher. In letzter Zeit kamen noch akustische
> Halluzinationen wahrend der Einschlafphase dazu. Ausserdem habe ich
> ein verstaerktes Ohrensausen.
Jede Nacht? Seit laengerer Zeit? Hoert sich wirklich bedenklich an.
> wieder alleine bin. Und was ist das ueberhaupt? Chronische Depression,
> Verlust des Verstandes, Schizophrenie oder doch nur der Schock mit
Nach einer neuen Studie (wo ich das gehoer habe, weiss ich nichtmehr) soll
Marihuana tatsaechlich Schizophrenie ausloesen. Was daran wahr ist, kann ich
nicht beurteilen.
> meinem eigenen Ich konfrontiert zu werden? Ich habe mich jedenfalls
> selbst hineingesteigert und kann dieses Einreden nicht verhindern.
> Achja, wuerde vielleicht eine neue Einnahme (frischeren) Haschs etwas
> bringen? Wenn das gut verlaufen wuerde haette ich wenigstens meine
> Angst ueberwunden.
Vielleicht versuchst du tatsaechlich mal eine niedrige Dosierung. Du kannst
dich ja dann auch noch langsam steigern. Aber mach das nicht alleine. Es ist
sowieso keine gute Idee, Marihuana alleine zu rauchen. Man kommt nur schwer
in die richtige Stimmung.
Bye, Floh (mit "H")
Empfehle guten Analytiker, denn Problembewußtsein scheint vorhanden.
Prognose: gut.
ralf
So aus der Ferne etwas dazu zu sagen, ist etwas gewagt, dennoch möchte ich es
versuchen. Du schreibst von einem ~ ein Jahr alten Hasch(stückchen?). Hattest
Du von diesem speziellen Teil schon mal was geraucht oder war es das erste Mal?
Wenn Du schonmal davon probiert hattest und Du diese von Dir beschriebene
Wirkung da nicht erlebt hattest, ist es unwahrscheinlich, daß das Haschisch
Deine Probleme dann plötzlich ausgelöst haben soll. Man könnte jetzt
spekulieren, ob das Zeug rein war oder noch mit etwas vermischt war (Opium)
etc., bringt aber m.E. nichts.
U>Ich scheine mich von mir selbst zu entfremden und habe Angst, mein Ich
U>und den Bezug zur "Realitaet" zu verlieren. Dazu kommt dann wieder
U>das 'Hilfe, alles loest sich auf'-Gefuehl.
U>Ich habe mich jedenfalls selbst hineingesteigert und kann dieses
U>Einreden nicht verhindern.
U>haette ich wenigstens meine Angst ueberwunden.
Ich glaube, daß das Hasch absolut nichts damit zu tun hat, wie es Dir jetzt
geht, sondern höchstens Auslöser für psychische Vorgänge war. Hasch
sensibilisiert ja und der Teufel ist ein Eichhörnchen und da ist es möglich,
daß durch diese künstlich hergestellte Sensibilisierung irgendwas geweckt
wurde, was schon lange in Dir schlummerte, gerade auch, wenn Du Dich zu den
Introvertierten zählst.
Dieses Gefühl, sich in etwas hieninzusteigern und damit nicht mehr aufhören zu
können, gibt einem dieses panische Gefühl, sich nicht mehr kontrollieren zu
können. Dieses Gefühl hast Du doch, oder? Du hast Angst. Du scheinst aber nach
meinem Eindruck diese Angst nicht auszuhalten, im Sinne von Loslassen. Also, Du
kannst Dich nicht entspannen. Dies ist ein Verhaltensmuster, wird auch gerne
Vermeidung genannt: man sucht irgendwo nach 'äußerlichen' Gründen für die
Zustände, die einen so hilflos machen und einem das Gefühl geben, man ist total
bescheuert, weil man sich so nicht kennt und denkt nur noch "Mann, was ist denn
nur los mit dir??? Was geht hier ab? Du warst doch sonst nicht so" etc.
Du schreibst Deine Mail ja doch etwas zu schläfrigen Zeiten ;-) und ich
vermute, daß Du wieder diese Angst hattest, die Du nicht verstehst und
verzweifelt warst und vermutlich auch bist. Ich glaube, Dein Leidensdruck ist
sehr groß, wenn Du so offen in einer öffentlichen Gruppe schreibst. Seufz.
Vielleicht hilft Dir diese Mail ein klein wenig. Laß auf jeden Fall die Pfoten
von dem Haschisch. Du würdest Dich damit vermutlich wieder in einen
Panikzustand versetzen.
Ich würde Dir raten, zu einem Psychologen (Mann oder Frau, wie Du magst) zu
gehen, der Verhaltenstherapie macht. Da gibt es auch keine Medikamente.
Medikamente bei psychischen Problemen sind manchmal im akuten Fall hilfreich,
aber eben nicht auf Dauer, wenn man nicht das Problem anpackt. Und bei Dir ist
das nichts Organisches nach meinem Eindruck.
Diese Kurzatmigkeit, von der Du ganz kurz schreibst, ist zurückzuführen auf
falsche Atmung. Also flache Atmung, so daß zu viel Sauerstoff und zu wenig CO2
im Blut ist. Du befindest Dich dann in einem ekeligen Erregungszustand, der
auch das Ohrensausen und die akustischen 'Halluzinationen' verursacht. Du
schreibst ja selbst, daß Du sehr oft oder gar mittlerweile ständig Dich in
Panik oder geradezu Panikbereitschaft befindest.
Ich will hier keinen Roman schreiben ;-) , aber vielleicht noch ein kleiner
Tip: rede Dir nicht ein, daß das, was Du erlebst, nichts mit Dir zu tun hat. Es
hat mit Dir zu tun. Irgendwas schlummert in Dir, Angst vor Einsamkeit etc.,
Angst, nicht lebensfähig zu sein, Überforderung, Perfektionismus etc. Das, was
Du erlebst bzw. durchmachst, sind Reaktionen Deiner Seele - oder wie immer man
es auch nennen mag - , die sich gegen die Unterdrückung durch den Verstand
wehrt und sich psychosomatisch ausdrückt. Oder anders ausgedrückt: Deine Psyche
hat das Kontrollbedürfnis Deines Verstandes satt und wehrt sich. Versuche,
Deine Gefühle wahrzunehmen und nicht zu unterdrücken.
Ich hoffe, daß Dir diese Mail ein klein wenig hilft. Und Du wirst nicht
'verrückt', keine Sorge.
Tschüß
Jasmin
>Hi,
rehi...
>*BITTE* nehme Dir (falls Du Erfahrung oder Ahnung auf diesem Gebiet
>hast) die Zeit um folgenden Text durchzulesen. Es ist wirklich wich-
>tig. Vielen Dank.
>[Negativer Flug beim Konsum von Hasch, diverse "Flashbacks" und "Angst-
>[zustaende"]
>["jugendlicher", "introvertiert", "wenig Erfahrung mit Drogen"]
>Jetzt also ausführlich:
>[...]
>[Medikamente (Melleretten u. Tafil)]
>[...]
>Jetzt noch etwas zu meinem Schlaf:
>Die Traeume fangen meist schon im Halbschlaf an. Sie sind viel inten-
>siver und fremder als frueher. In letzter Zeit kamen noch akustische
>Halluzinationen wahrend der Einschlafphase dazu. Ausserdem habe ich
>ein verstaerktes Ohrensausen.
>[Was ist das ganze?]
Auch wenn ich die Situation nicht genau kenne, so versuche ich mal nachzu-
empfinden, was passiert ist:
Du hast unter dem Einflusz von THC die negativen Folgen dieser Droge "kennen-
gelernt", dies mit der Angst vor Entdeckung durch Deine Eltern verbunden.
Ebenso haben Dich gewisse Wirkungen von THC etwas in Deinem Weltbild ver-
unsichert, so das Du Dich jetzt fragst, wofuer die Welt ueberhaupt da ist
(etwas was "jugendliche" eh gerne tun, Erwachsene verlieren diese Faehigkeit
meistens (leider)).
Durch diese Entwicklung wurdest Du so stark verunsichert, dasz Du jetzt schon
fast krankhaft auf Dich und Deine Wahrnehmung der Umwelt achtest, aus Angst,
dies koennte wieder geschehen (daher "Ohrensausen" und "akustische Hallu-
zinationen").
Bei den Melleretten handelt es sich um ein Tranquillantium/leichtes Neuro-
leptikum (laut Roter Liste), bei Tafil hatte ich mich versehen, Tofil gedacht,
und da ich das nicht gefunden habe Tofranil (welches mir als Psychopharmaka
bekannt ist) nochmal nachgesehen. (Die ist ein sog. Antidepressivum mit
"verstaerkt angstloesender Wirkung"). Dies aber nur BTW.
Zum generellen Umgang mit Psychopharmaka wuerde ich immer aufpassen, und eher
anstelle eines "normalen" Psychiaters einen Psychotherapeuten aufsuchen.
Generell wuerde ich mich in den Phasen, wo es mir besser geht immer wieder
mit den schoenen Dingen des Lebens beschaeftigen, um so eine bessere Grund-
stimmung aufzubauen, und ueber diese Hobbys vielleicht auch Kontakt zu anderen
zu finden, um z.B. auch nicht alleine zu Hause "kiffen" zu muessen und Dich
somit der Angst der Entdeckung durch Deine Eltern auszusetzen.
In ein Krankheitsbild moechte und darf ich Dich nicht einordnen (da ich kein
Arzt bin), sondern moechte Dich eher anregen, Deine Aengste zu akzeptieren,
um mit Ihnen leben zu koennen. (In dem Augenblick, wo Du weiszt, dasz Dich
"nur" Deine Angst davon abhaelt, etwas zu tuen, wirst eher die Kraft finden,
es zu tun, als wenn Du Dir staendig andere Gruende suchst, dieses oder
jenes nicht zu tuen....)
>[Soll ich wieder (mehr) Hasch nehmen?]
Sollen nicht, aber wenn, wuerde ich dies in angenehmer, andersgeschlechtlicher
Begleitung machen. (Aber bitte nur, wenn die Freundschaft so gut ist, dasz
Du auch das Gefuehl hast, offen zeigen zu koennen, wenn es Dir mal schlecht
geht) Bei mir hatte sich daraus mal eine sehr tiefe, und bis jetzt einmalige,
Freundschaft entwickelt.
lasz Dich zu nichts draengen, was Du nicht moechtest, und erzaehl uns, wie
es weitergeht....
rowue
--
If you're a part of the problem -
you be a part of the solution
Rolf Wuerdemann - ro...@smoke.ccc.de - http://t42.ppp.de/~rowue
>Ich habe zwar keine (praktisch) keine Erfahrung mit Canabis, aber die
>Erlebnisse, die du schilderst, erinnern mich sehr an den einzigen
>LSD-Trip meines Lebens. Allerdings hat mich der Trip danach nicht weiter
>beschäftigt, bis auf den Entschluß das Zeug nie mehr anzurühren.
So scheint es zu sein; Drogen werden so nebenbei genommen, um eben mal
ein bißchen "in" zu sein, um "gut drauf" zu sein, um einen "Rausch" zu
haben. Vorsicht! Bewußtseinsverändernde Substanzen können das Leben
völlig umgestalten und sollten nur - vor allem die ersten Male - unter
Beobachtung und Anleitung vertrauenswürdiger Erfahrener und nach einer
ausreichenden Vorbereitungszeit genommen werden; vor allem LSD. Was
selbst bei Haschisch herauskommen kann, wenn jemand alleine
herumprobiert, der oder die noch dazu psychisch labil ist, war hier ja
zu lesen.
Volker schreibt, daß ihn "der Trip nicht weiter beschäftigte". Es
ist natürlich immens wichtig, daß die außergewöhnlichen Erfahrungen,
die mit solchen Mitteln gemacht werden können, ausführlichst und in
allen Einzelheiten aufgearbeitet werden. Sich zu erschrecken und dann
den Entschluß zu fassen, "das Zeug nie mehr anzurühren", ist kein
Aufarbeiten. Deshalb beschäftigen ihn diese Erlebnisse vor allem im
Unterbewußtsein (genauer: im geweckten, anderen Bewußtsein) sehr wohl
nach wie vor weiter, er glaubt, er sei "auf dem Trip hängengeblieben".
So ist das in unserer Zeit: "Wir wollen mit dem Hubschrauber zur
Bewußtheit gehievt werden, damit wir uns die Schuhchen nicht schmutzig
machen, und wenn uns das, was wir dort sehen, nicht gefällt, wollen
wir wieder mit dem Helikopter zurückgebracht werden." (Carlos
Castanda).
Tip an User X: Nehme im Real Life und im Träumen Kontakte zu
Leuten und Wesen, die Erfahrung mit bewußtseinsverändernden Substanzen
haben oder Dir viel über andere Bewußtseinszustände sagen können, auf,
natürlich nur zu solchen, die damit hervorragend zurechtkommen und es
gut mit Dir meinen, und rede mit ihnen über Dein Problem, auf daß es
sich bald in einen positiven Lernprozeß und in eine vorteilhafte
Entwicklung Deiner Persönlichkeit und Deines Charakters umwandle. Und
bevor Du Dich alleine zuviel mit den Details Deiner Leiden
beschäftigst, lese lieber die Bücher des oben zitierten Autors (vom
ersten, "Die Lehren des Don Juan, ein Yaqui-Weg des Wissens", bis zum
neuesten, dem neunten, "Die Kunst des Träumens"); wenn möglich die
amerikanischen Originalausgaben. Frauen sollten bevorzugt Florinda
Donner-Grau, "Being-In-Dreaming" (deutscher Titel: "Traumwache")
lesen.
Lerne daraus, wie sorgfältig und bedachtsam die Indianer Mexikos,
die noch dieser jahrtausendealten Tradition verbunden und nicht dem
vernichtenden Alkohol oder Tabletten anheimgefallen sind, mit diesen
zauberhaften, aber auch tödlich gefährlichen Mitteln umgehen; sie
erkennen sie als personifizierte, mächtige Geister, die den
Kraftpflanzen innewohnen. Lies, sieh und staune, wozu die
Yaqui-Indianer und alle Menschen durch Beziehungen zu diesen Wesen
imstande sind.
Viel Erfolg auf dem Pfad eines Kriegers!
> Tip an User X: Nehme im Real Life und im Träumen Kontakte zu
>Leuten und Wesen, die Erfahrung mit bewußtseinsverändernden Substanzen
>haben oder Dir viel über andere Bewußtseinszustände sagen können, auf,
Glaubst Du an die reale, externe Existenz von Wesen, mit denen Du in
Traeumen Kontakt aufnehmen kannst? Oder weisst Du gar von ihnen, glaubst
also, Evidenz fuer ihre Existenz zu besitzen?
>Entwicklung Deiner Persönlichkeit und Deines Charakters umwandle. Und
>bevor Du Dich alleine zuviel mit den Details Deiner Leiden
>beschäftigst, lese lieber die Bücher des oben zitierten Autors (vom
>ersten, "Die Lehren des Don Juan, ein Yaqui-Weg des Wissens", bis zum
>neuesten, dem neunten, "Die Kunst des Träumens"); wenn möglich die
>amerikanischen Originalausgaben. Frauen sollten bevorzugt Florinda
>Donner-Grau, "Being-In-Dreaming" (deutscher Titel: "Traumwache")
>lesen.
Ich halte es fuer sehr bedenklich, "lies das" mit einer Liste von
Buechern zu sagen, weil Du damit dem Unvorbereiteten unterschwellig
Deinen Weg unterschiebst. Ich sage in solchen Faellen hoechstens,
welche Ideen mir so im Kopf rumgehen, und was ich gelesen habe, von
dem ich meine, dass es etwas damit zu tun hat.
Castaneda wuerde ich persoenlich nicht zu ernst nehmen, er gibt zwar
einige nette Ausblicke auf weniger bekannte Weltanschauungen, versucht
sie aber fuer meinen Geschmack zu dogmatisch zu verkaufen. Wenn die
wiederholten Behauptungen diverser Leute in alt.magick stimmen, hat
Castaneda selbst zugegeben, dass seine als Autobiographie erscheinenden
Werke Fiktion sind.
Nichts ist wahr. Das, was wir nach aussen als unsere ureigensten Einsichten
vertreten, sind unsere extremsten Illusionen. Morgen behaupte ich vielleicht
das Gegenteil :)
>zauberhaften, aber auch tödlich gefährlichen Mitteln umgehen; sie
>erkennen sie als personifizierte, mächtige Geister, die den
>Kraftpflanzen innewohnen. Lies, sieh und staune, wozu die
>Yaqui-Indianer und alle Menschen durch Beziehungen zu diesen Wesen
>imstande sind.
In meinem eigenen, momentanen Denkmodell lernen sie waehrend der Erziehung
und Initiationen, durch Manipulation externalisierter Symbole (d.h. Ideen,
die als nicht-ich wahrgenommen werden, obwohl sie dem Selbst entspringen)
emotionale und psychische Selbstkontrolle auszuueben. Meiner Meinung nach
ist es nicht notwendig, diese Illusion externer Existenzen
aufrechtzuerhalten, sondern eher schaedlich im Sinne von 'das Spektrum
des Denkbaren vermindernd.'
Denke, fuehle und staune, wozu Du durch Beziehung zu Dir Selbst imstande bist.
> Viel Erfolg auf dem Pfad eines Kriegers!
Viel Erfolg auf Deinem Pfad, wer auch immer dieser 'deinem' ist :-)
Gruss
Patrick "hoffnungsloser Materialist" Schaaf
Auch nach Deiner sehr ausführlichen und plastischen Beschreibung Deiner
Ängste und Gefühle ist es schwer, etwas Genaues über den Ursprung und die
Bedeutung dessen, was Du derzeit durchmachst, zu sagen. Deiner
Beschreibung nach handelt es sich aber um eine Angststörung mit einer
deutlichen depressiven Färbung.
Angststörungen sind keineswegs selten, die Ursachen und Symptome sind
dabei individuell sehr unterschiedlich. Unklar ist, welche Rolle das
Haschisch in Deinem Falle spielt. Es ist zum einen denkbar, daß das THC
nur der Auslöser für eine Angststörung war, die einen anderen Ursprung
(ungelöste Konflikte) hat. Zum anderen ist es aber auch möglich, daß der
Horrortrip für Dich ein so einschneidendes und traumatisches Erlebnis
war, daß Du dadurch aus Deinem inneren Gleichgewicht gebracht worden
bist. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beidem.
Keinesfalls halte ich Dich für psychotisch. Die Schilderung Deines
Zustandes ist sehr präzise und geordnet und enthält keinerlei Anzeichen,
die sich in diese Richtung deuten lassen. Viele Deiner Schilderungen
dessen, was Du derzeit erlebst, sind für Angststörungen absolut typisch.
Ich halte Deine Sorge, daß Du den Bezug zur Realität verlieren könntest,
für unbegründet.
Ich denke aber auch, daß diese Angst verständlich ist. Immerhin ist das,
was Du im Moment an Dir erlebst, weit von dem entfernt, wie Du Dich
bisher gesehen und erlebt hast. Du hast den Eindruck, Dich selber nicht
zu kennen, und Du weißt nicht, wie Du mit Deinen Erlebnissen umgehen
sollst. Diese Dir fremde 'innere Realität' und der scheinbare Verlust des
Dir vertrauten Fühlens und Erlebens ist wahrscheinlich der Ursprung
Deiner Angst vor Realitätsverlust.
Wenn man bedenkt, wie tief Dich diese Erlebnisse in Deiner Existenz
treffen, sind auch die Gedanken, die Du Dir über das Leben machst,
nachvollziehbar. In Deiner Vorstellung, daß 'jeder nach seinem Tod
dasselbe Leben von vorne durchmachen muß' kommt Deine Angst davor zum
Ausdruck, daß Deine Angst nie ein Ende finden wird, oder wie Du
schreibst, daß Du 'endgültig in ihr steckenbleibst'.
Deine sehr viel intensiveren und fremden Träume sind unter diesen
Umständen normal. Immerhin dient das Träumen dem Zweck, Deine Erlebnisse
aufzuarbeiten. Und gerade im Moment hast Du sehr viele intensive und
fremde Erlebnisse, die aufgearbeitet werden müssen.
Auch Deine Pseudohalluzinationen in der Einschlafphase ('Pseudo'
deswegen, weil Du weißt, daß das, was Du da wahrnimmst, nicht der
Realität entspricht) sind für Angststörungen nicht ungewöhnlich.
Du solltest so schnell wie möglich eine(n) qualifizierte(n)
Therapeuten/in aufsuchen. Je schneller Du mit einer wirkungsvollen
Therapie beginnst, desto besser. Dein Psychiater kann Dir sicher Adressen
von Therapeuten in Deiner Umgebung geben. Wenn Dich Deine Angst im Alltag
so sehr einschränkt, daß eine ambulante Therapie nicht ausreicht,
solltest Du unbedingt eine stationäre Therapie in einer Klinik für
Psychosomatik und Psychotherapie in Betracht ziehen.
In jedem Falle rate ich Dir DRINGEND! davon ab, ohne therapeutische
Anleitung erneut Haschisch zu nehmen! Vor dem Hintergrund Deiner
Angststörung und in Wechselwirkung mit den Dir verschriebenen
Psychopharmaka ist der Effekt nicht abschätzbar! Bei fachkundiger
therapeutischer Anleitung kann ich mir aber vorstellen, daß es Dir hilft.
Ich hoffe, daß es Dir möglichst bald wieder besser geht.
Gruß :-)
..
/Ralph/
\_/
Ich hatte mal eine aehnliche Reaktion, die Umstaende waren vergleichbar, mit
dem Unterchied, dass ich es oral eingenommen hatte. Die Symptome waren auch
aehnlich : Ich hoerte Stimmen, meine Gedanken wurden immer wilder (Ich dachte
zwischendurch, der Freund den ich angerufen hatte, um ihn um Rat zu bitten sei
ein Ausserirdischer;), der Zeitablauf war nicht mehr messbar, ..usw ...
Der Zustand hat knapp 12 Stunden angehalten, wobei in den letzten 6 ich
langsam schlaffer wurde. Der naechste Tag war die Hoelle, und die (rein
psychischen) Nachwirkungen haben einen guten Monat angehalten.
Danach habe ich mir geschworen, nie wieder irgendeine Rauschdroge zu benutzen,
und diesen Schwur habe ich immerhin 6 Monate lang durchgehalten. Inzwischen
kann ich einschaetzen wieviel Hanf ich ungefaehr brauche um die gewunschte
Wirkung zu erzielen (In meinem Fall hauptsaechlich Entspannung und leicht
wirre Gedanken), und ich geniesse es richtig ueber das Universum zu
sinnieren, wenn ich berauscht bin. Hautpsache man nimmt es nicht ZU ernst.
In 3 Jahren sind mir alle moeglichen und unmoeglichen Theorien ueber 'Das
Leben' eingefallen, und die meisten wiedersprechen sich gegenseitig. (siehe
auch meine Homepage ;)
Die erste wirkliche Erfahrung mit Hanf (sprich, wenn man eines Tages endlich
versteht wie man an eine Bong saugen muss und die Wirkung dann Spuerbar wird)
ist oefters extrem psychedelisch und sozusagen 'umwerfend'. Es ist
vergleichbar mit einen etwas anderen LSD Trip habe ich mir sagen lassen.
(Ich habe keine Erfahrung auf dem Gebiet)
Wenn ich du waere, wuerde ich entweder kein Hanf fuer die naechste Zeit
einnehmen, und versuchen ueber dein veraendertes Weltbild nachzudenken.
Insbesondere ob es nicht mindestens eine genauso plausible andere Weltsicht
geben koennte, bzw. ob deine Theory nicht Luecken aufweist. Auf jeden Fall
solltest du bedenken, dass mit der Zeit die Errinerung an dein
ersten Psychelischen Tag sich veraendern wird, und wahrscheinlich nur noch die
positiven Aspekte herausragen werden. (sogar mein Wehrdienst erscheint mir
jetzt in ein fast positives Licht, obwohl es extrem grausam war ...;)
Sprich : Mach dir keine Sorgen, es war ja nur Hanf ...
Ach ja : Ich rate dir nicht was zu rauchen. Erstens ist es illegal, und
deswegen kann es nur falsch sein. Ausserdem sind Rauchpausen, gerade nach
so ein Erlebnis, immer ganz gut IMO. Solltest du dich aber trotzdem dafuer
entscheiden, dann vermeide deine frueheren Fehler : Tuhs im Kreise von
erfahrenen mitrauchenden Freunden, an einem Ort wo ihr nicht gestoert werden
(Besonders von Leuten die nichts davon erfahren sollen! Siehe ELTERN ;), und
setz dich bloss nicht in Zeitstress. Zeitstress ist immer ... stressig (ach
was?!;), aber wenn man seine Faehigkeit die Zeit messen zu koennen verliert,
schreit man direkt nach Panikanfaelle ('So .. in eine halbe Stunde muss ich's
packen!' 'Klor!' ... [10 Sekunden verstreichen] ... 'Oh Gott! jetzt habe ich
es vergessen ... wieviel Uhr ist es denn? Bin ich schon zu Spaet???' 'noenoe!'
ad nauseum ... ;)
Geniess dein Leben,
Sammy
Sa...@cube.net http://www.geocities/Athens/4301 PGP key available on request.
"We're all mad here. I'm mad, You're mad."
"How do you know I'm mad?" said Alice.
"You must be" said the Cat, "or you wouldn't have come here."
JA>Dieses Gefühl, sich in etwas hieninzusteigern und damit nicht mehr
JA>aufhören zu können, gibt einem dieses panische Gefühl, sich nicht mehr
JA>kontrollieren zu können. Dieses Gefühl hast Du doch, oder?
Was machst Du denn, wenn er dieses Gefühl nicht hat :-))
JA>Und Du wirst nicht 'verrückt', keine Sorge.
/Nur der unbedarfte Leser/ :-)
Mit lieben Gruessen aus Berlin,
Lothar
>> Da das Hasch schon ziemlich alt war (ca. 1 Jahr) und ich dachte das
>> THC waere schon weitestgehend abgebaut inhalierte ich innerhalb von 5
>Haschisch haelt sich selbst bei Zimmertemperatur und Dunkelheit sehr lange.
>> min ca. 20 (!) Züge puren Haschrauches. Dann ging alles ziemlich
>> schnell: Zuerst musste ich ich mich unbedingt setzten (war voellig
>Wievie Gramnm waren das denn?
wuerde ich auch gerne wissen...jeder ist anders drauf, aber ich bin mir
relativ sicher das ich keine 20 zuege pur nehmen koennte ohne einen
heftigen hustenanfall zu bekommen..
>> wieder alleine bin. Und was ist das ueberhaupt? Chronische Depression,
>> Verlust des Verstandes, Schizophrenie oder doch nur der Schock mit
>Nach einer neuen Studie (wo ich das gehoer habe, weiss ich nichtmehr) soll
>Marihuana tatsaechlich Schizophrenie ausloesen. Was daran wahr ist, kann ich
>nicht beurteilen.
Es kann....hilfe...das glaubt doch hoffentlich keiner das Cannabis Schizo-
phrenie ausloest...es kann...genau wie alle andere psychoaktiven drogen auch.
>> meinem eigenen Ich konfrontiert zu werden? Ich habe mich jedenfalls
>> selbst hineingesteigert und kann dieses Einreden nicht verhindern.
>> Achja, wuerde vielleicht eine neue Einnahme (frischeren) Haschs etwas
>> bringen? Wenn das gut verlaufen wuerde haette ich wenigstens meine
>> Angst ueberwunden.
>Vielleicht versuchst du tatsaechlich mal eine niedrige Dosierung. Du kannst
>dich ja dann auch noch langsam steigern. Aber mach das nicht alleine. Es ist
>sowieso keine gute Idee, Marihuana alleine zu rauchen. Man kommt nur schwer
>in die richtige Stimmung.
Ich denke auch mit nen guten Kumpel oder Freundin kommt es immer besser, aber
auch alleine kann es sehr lustig werden. Ob er es nochmal sollte ? Ich weiss
nicht, ich denke er sollte erstmal mit guten freunden, bzw. mit seinen eltern
drueber reden...
se ya ... FLACK
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
+ FL...@mail.netwave.de | IRC:FLACK WWW.NETWAVE.DE/ | Amiga 1200 +
+ FL...@doom.netwave.de | users/flack/ | LOGOUT FASCISM ! +
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
>Schon traurig was Dir da passiert ist. Aber da Du introvertiert bist (Du
>sagst es ja) spiegeln sich wahrscheinlich im Haschischrausch Deine gesamten
>Aengste wieder und Du kriegst diese schrecklichen Horrortrips. Das gleiche
>kann auch passieren wenn Du mies drauf bist und dann rauchst. Lass es am
>besten ganz bleiben, denn es bringt DIR nichts. Wenn Du merkst, dass Du Dich
>danach "scheisse" fuehlst lass es. Kauf Dir lieber einen Kasten Bier und
>baller Dir einen.
Hey !... Super Tip, hier spricht mal der Profi...
also: finger wech von den Drogen, trink lieber alkohol....
>Ausserdem solltest Du das Zeug nicht alleine nehmen, wenn
>Du solche Probleme bekommst. Und ueberleg Dir einmal was Du davon
>letztendlich hast und was es Dir persoenlich gebracht hat. NICHTS!!! Nur
>noch mehr Probleme.
ohne seinen fall runterzuspielen: es soll leute geben die mit cannabisprodukten
wunderbar klarkommen.
>Steck Dir ein paar Mark in die Tasche und ziehe abends mal los. Vielleicht
>lernst Du dann jemanden kennen mit dem Du Deine Angst ueberwinden kannst.
>Veilleicht findest Du einen besseren Rausch, denn DABEI [:-)))] gibts so gut
>wie keine Horrortrips.
genau, sauf dir lieber richtig einen an, das ist die beste art probleme
zu bewaeltigen...
hilfe....
Hi
>Ich denke UserX sollte
>sich nicht so sehr mit dem Aufarbeiten beschäftigen, darin liegt nämlich imho
>sein Problem, soll heißen er steigert sich möglicherweise durch sein ständiges
>daran Denken immer mehr hinein, sondern einen Weg finden das ganze aus seinem
>Gedächtnis zu streichen.
das ist offenbar das, was Du Dein Leben lang gemacht hast....
verdraengen. Dann brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn Drogen diese
Dinge wieder an die Oberflaeche holen. Sehe das doch mal positiv. Du
hast jetzt die Chance den Schrott endlich zu verarbeiten. Frueher oder
spaeter wird er Dich sowieso wieder einholen.
MindScout
>Hi !
>>Schon traurig was Dir da passiert ist. Aber da Du introvertiert bist (Du
>>sagst es ja) spiegeln sich wahrscheinlich im Haschischrausch Deine gesamten
>>Aengste wieder und Du kriegst diese schrecklichen Horrortrips. Das gleiche
>>kann auch passieren wenn Du mies drauf bist und dann rauchst. Lass es am
>>besten ganz bleiben, denn es bringt DIR nichts. Wenn Du merkst, dass Du Dich
>>danach "scheisse" fuehlst lass es. Kauf Dir lieber einen Kasten Bier und
>>baller Dir einen.
>Hey !... Super Tip, hier spricht mal der Profi...
>also: finger wech von den Drogen, trink lieber alkohol....
> se ya ... FLACK
> +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
> + FL...@mail.netwave.de | IRC:FLACK WWW.NETWAVE.DE/ | Amiga 1200 +
> + FL...@doom.netwave.de | users/flack/ | LOGOUT FASCISM ! +
> +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
also ich glaub kaum das Alk besser ist. Im Gegenteil es ist
schaedlicher. Es schadet den Organen -oder generell dem Organismus-in
weit groesserem Maße als es Cannabis tut. Ausserdem kann es
koerperlich abhaengig machen.
>Irgendwann kam dann der Moment, in dem mir ploetzlich *bewusst* wurde,
>wie verrueckt das ganze Dasein eigentlich ist. Nichts ist bewiesen.
>Existiert Raum und Zeit uerberhaupt? Ist das alles nur Illusion? Die-
>ser Augenblick in dem mir das klar wurde war besonders schlimm. Alles
>um mich herum drohte sich aufzuloesen. Ausserdem hatte ich das Gefuehl
>das Universum waere eine Art Endlosschleife, soll heissen jeder hat
>seine Rolle und wuerde, nach seinem Tod, erneut daselbe Leben von vor-
>ne durchmachen muessen. Das Fatale ist nur wenn einem das bewusst ist.
>Jetzt bin ich in einer Phase in der ich mich frage ob ich selbst
>ueberhaupt existiere. Ich scheine mich von mir selbst zu entfremden
>und habe Angst, mein Ich und den Bezug zur "Realitaet" zu verlieren.
>Dazu kommt dann wieder das 'Hilfe, alles loest sich auf'-Gefuehl.
Ich moechte dir ein "Gleichnis" erzaehlen, und vielleicht noch andere
hilfreiche Gedanken vermitteln. Das Gleichnis :
Ein Mensch wohnt in einem Zimmer, dessen Waende etwas fleckig sind,
weil sie schon "viel" erlebt hatten. Irgendwann bemerkt der Mensch
einen Fleck, der so aussieht, als waere es ein baertiger Mann. Er
steigert sich in dieses Bild so hinein dass er glaubt dieser Mann sei
bedrohlich, er sieht den Fleck immer wieder an und glaubt
schliesslich, er wuerde sich bewegen. Der Mensch kann ploetzlich nicht
mehr einschlafen, aus Furcht. Das geht eine Weile so. Es scheint
keinen Ausweg zu geben, der Mann ist und bleibt bedrohlich, die Furcht
bleibt. Bis etwas passiert : Der Mensch sieht den Mann real - im
Supermarkt. Er sieht ihn, wie er einkauft, wie er fuer sein leben
sorgt, wie er ganz "normal" ist - und er sieht, dass dieser ihm
voellig unbekannte Mann auch ein Mensch ist wie er. Seine Angst ist
weggeblasen, und obwohl er nie mit dem Mann gesprochen hatte, war er
von seinem Bild auf der Tapete nicht mehr bedroht. Es war kein boeser
Geist mehr, sondern ein guter.
Was man aus dieser Geschichte herauslesen kann ist sehr vielschichtig.
Es gibt nicht das was wir als "Realitaet" bezeichnen. Unser Denken und
noch wichtiger, unser Empfinden bilden etwas, was von dem beeinflusst
wird, was denkbar ist. Raum und Zeit existieren definitiv, aber nicht
ausserhalb unseres Gehirns. Alles bist du, du bist alles. Das gilt
auch fuer alles Negative, was wir empfinden. Du kannst also
feststellen : Es gibt nichts irreales, den alles was wir sind,
existiert. Es gibt also lediglich ein Empfinden, was den Begriff der
Irrealitaet praktisch darstellt. UNSER GEHIRN IST NICHT DIE REALITAET,
SONDERN EINE DARSTELLUNG DER REALITAET. Und zwar eine physische. Jeder
Gedanke stellt einen biophysischen Prozess unseres Gehirns dar. Du
bist durch deine Erfahrung in den Genuss gekommen, die eigentlich
total chaotische Struktur unseres Gehirns kennenzulernen. Deine
Gefuehlswelt wurde bereichert, und zwar um Prozesse die es einzuordnen
gilt, weil sie sonst ins Chaos fuehren in dem du schon bist. Der
Mensch in dem Gleichnis wurde ins Chaos gestuerzt, weil er eine
Entdeckung machte, die das komplexe Gleichgewicht unseres Gehirns und
unseres Fuehlens ins Negative verschob, bis er lernte, dass ein
geheimnisvolles Gefuehl - eine geisterhafte Erscheinung an der Wand -
nicht Zwangslaeufig etwas Bedrohliches darstellt. Ich bin mir sicher
dass du wenn du nicht versuchst deinen Verstand mit irgenwelchen
Psychopharmaka zu betaeuben, du lernen wirst, dass sich NUR deine
BISHERIGE Realitaet aufgeloest hat, und dein Kraeftegleichgewicht aus
dem Lot gekommen ist. Um es nochmal klarzustellen : Das was du
fuehlst ist NICHT die Realitaet, denn es gibt soetwas nicht. Was du
empfindest ist eine Unordnung, weil dein Biocomputer etwas falsch
eingeordnet hat. Wohlgemerkt : Falsch im Menschlichen Sinne. Denn wir
sind obwohl wir daran glauben nicht von Gutem und Schlechtem umgeben,
sondern NUR von guten und schlechten Gefuehlen. Nichts was ausserhalb
unseres Schaedels sich abspielt ist gut,schlecht,falsch oder richtig.
Es existiert lediglich. Nicht weniger, nicht mehr, und das ist alles
was ein Mensch als Realitaet anerkennen kann. Das ist die einzig
Objektive Feststellung die ein Mensch machen kann, und zu dieser
Feststellung musst/kannst du auch im Bezug auf deine Gefuehle kommen.
Sie existieren. Ob sie gut sind oder schlecht, ich bestehe aus ihnen,
ich bin sie, ich bin ein Gefuehl und ich bin als solches frei alles zu
sein was ich sein will, und was sollte ich anderes wollen als gut zu
sein. Der Ausdruck "mein Gefuehl" ist absurd, denn ich HABE kein
Gefuehl, ich BIN eins. Der Ausdruck impliziert die Aussage es gaebe
dich UND dein Gefuehl, aber das trifft nicht zu. Es ist ein
existierendes, aber nicht ein Existenzen beschreibendes Modell.
Also BIST du JEDES Gefuehl, und alle, die sich dagegen wehren, wehren
sich gegen ihre Existenz als Gefuehl.
Eine Banane ist krumm. Auf den ersten Blick eine " richtige" Aussage,
aber die zutreffende Aussage muss lauten: Etwas, was Menschen Banane
nennen existiert in einer Form, die wir Menschen als krumm bezeichnen.
So, jetzt sage ich dir etwas, was ich an mir bestaetigt sehe: Erst
wenn du NICHTmehr der Meinung bist, die erste Aussage sei zutreffend,
wird es dir besser gehen, denn wer keine Realitaet mehr anerkennt,
wird irgendwann zu dem Schluss kommen muessen, dass es keine gibt fuer
uns Menschen, denn wir koennen nur positiv oder negativ oder nicht
sein. Weil wir ein Gefuhehl sind.
Hab keine Angst, alles wird gut werden koennen, wenn du daran
arbeitest. Du hast vielleicht eine lange Reise angetreten, glaube
nicht, dass man alles so leicht los wird, was man vorher als Realitaet
betrachtete, moeglicherweise musst du vieles zuruecklassen, was dir
ersteinmal Halt im Leben gab. Scheue dich nicht davor ALLES, auch die
negativen Gedanken auf ihre Lebenstauglichkeit zu pruefen, denn es
gibt viele "Die Banane ist krumm" Aussagen in jedem Menschen, die es
zu ueberdenken gilt. Was ich dir noch sagen wollte: Du hast eine
Chance in deinem Leben bekommen,die nur sehr,sehr wenige Menschen
haben, naemlich wirklich frei zu sein von jeglichen Zwaengen, von
jedem "MUSS". Also nutze sie. Du wirst es nicht bereuen.
achim
C>Ich koennte mir gut vorstellen, dass eine erneute einnahme der Droge dir
C>weiterhilft,
Tolle Hilfe, die hier von Frank Schneider, Florian und Volker ähnlich empfohlen
werden: schön weiter kiffen oder sich mal richtig die Birne zuballern. Das löst
die Probleme sicher nicht.
Grüße,
Anne
Ich baller auch ganz gern mal einen, das auch ziemlich regelmaessig -
trotzdem ist auch Alkohol eine DROGE!!!
...es gibt genug Leute, die an Alkohol zugrunde gehen/gegangen sind!
Das sollte man nie vergessen...
: >Ausserdem solltest Du das Zeug nicht alleine nehmen, wenn
: >Du solche Probleme bekommst. Und ueberleg Dir einmal was Du davon
: >letztendlich hast und was es Dir persoenlich gebracht hat. NICHTS!!! Nur
: >noch mehr Probleme.
Hab ich mir auch immer gesagt: Wenn ich irgendwann mal anfange, _alleine_ zu
saufen, zu kiffen oder so, dann bin ich persoenlich von einer psychischen
Abhaengigkeit nicht mehr weit. Und daher halte ich mich konsequent dran:
wenn ich einen ballern will, rufe ich ein paar Leute an und frag sie, ob sie
mitkommen. Wenn nicht, ja dann wird eben nicht geballert.
: genau, sauf dir lieber richtig einen an, das ist die beste art probleme
: zu bewaeltigen...
saufen ist ohne Frage sehr, sehr lustig, spassig usw. aber IMHO _keine_ Art,
Probleme zu bewaeltigen!!!
Olli
--
-----------------------------------------------
Oliver Nauroth, Mainz, Germany, +49 6131 229486
email: naur...@mail.uni-mainz.de
-----------------------------------------------
V>Vielleicht solltest du tatsächlich nochmal kiffen (kleine Dosis), das
V>wird deinen Trip mit Sicherheit nicht verschlimmern, es könnte aber
V>sein, daß sich dein Seelenzustand dadurch wieder einrenkt.
Vielleicht auch nicht :-( Ich würde diesem Schritt nur unter stationären
Bedingungen zustimmen und ansonsten überhaupt von weiteren Drogen
abraten, solange man sich noch willentlich dagegen entscheiden kann!
/Gruß/
/Hans-Eckart/
(PGP-Schlüssel auf Anfrage)
FS>Du einen besseren Rausch, denn DABEI [:-)))] gibts so gut wie keine
FS>Horrortrips.
Vorsicht mit solchen plumpen Tips. Denn - ich überspanne den Bogen jetzt - mit
einer HIV-Infektion hast Du eine Horrortrip der anderen Art.
>C>Ich koennte mir gut vorstellen, dass eine erneute einnahme der Droge dir
>C>weiterhilft,
>Tolle Hilfe, die hier von Frank Schneider, Florian und Volker ähnlich empfohlen
>werden: schön weiter kiffen oder sich mal richtig die Birne zuballern. Das löst
>die Probleme sicher nicht.
>Grüße,
> Anne
Es kann jedoch sein, dass ein Erlebnis noch nicht abgeschlossen ist
und das es jemanden deswegn beschaeftigt. Drogen koennen es moeglich
machen /erleichtern einen Zugang zu diesen Erlebnissen zu finden.
(Stichwort: psycholytische Therapie) Dies sollte natuerlich
fachmaenisch ueberwacht werden; am besten natuerlich von einem
Therapeuten.
Es geht hier jedoch nicht darum sich mal die Birne richtig voll zu
ballern
LH>Was machst Du denn, wenn er dieses Gefühl nicht hat :-))
Was soll diese Bemerkung? Ich frage lieber nach, als ellenlange Mails zu
schreiben, die sich in spekulierender Analytikergeilheit plötzlich
verselbständigen und dem Schreiber der Ursprungsmail vermutlich nur noch mehr
Angst machen als helfen. Und ich nehme die Mail von User X ernst.
Die einzig gute Mail, die mir zu diesem Thema aus dem Stegreif einfällt, ist
die von Ralph: sie ist souverän, sachlich und behutsam und hält sich an das
wirklich Geschriebene und versucht v.a., die konkret gestellten Fragen zu
beantworten.
LH>/Nur der unbedarfte Leser/ :-)
Ne, Lothar, bei dem Thema ist mir nicht nach Scherzen.
Gruß
Jasmin
C>einem LSD-Erlebnis, C>unter dem ich auch heute noch leide.
AR>Ist hier nicht ein dicker Widerspruch in dem Abschnitt???
Nö. Einmaliges Erlebnis mit THC, Flashback mit LSD. Wo ist der
Widerspruch?
Gruß
Werner :-)
keine mails > 16 KB ins Mausnetz!
Die Fehler waren: - zu hohe Dosis bei nicht vorhandener Erfahrung
- falsche Vorstellung vom Rausch
- keine optimalen Vorraussetzungen (Rueckkehr
der Eltern etc.)
> Lass es am besten ganz bleiben, denn es bringt DIR nichts. Wenn Du merkst=
> , dass Du Dich danach "scheisse" =
> fuehlst lass es. Kauf Dir lieber einen Kasten Bier und baller Dir einen. =
> Ausserdem solltest Du das Zeug nicht =
> alleine nehmen, wenn Du solche Probleme bekommst. Und ueberleg Dir einmal=
> was Du davon letztendlich hast und =
> was es Dir persoenlich gebracht hat. NICHTS!!! Nur noch mehr Probleme.
Das ist schon klar, nur geht es mir darum im Moment ja nicht. Jetzt
gilt es erstmal wieder heil aus der Phase rauszukommen. "High" zu
werden geht mir momentan ziemlich am A*sch vorbei.
> Steck Dir ein paar Mark in die Tasche und ziehe abends mal los. Vielleich=
> t lernst Du dann jemanden kennen mit =
> dem Du Deine Angst ueberwinden kannst. Veilleicht findest Du einen besser=
> en Rausch, denn DABEI [:-)))] gibts so =
> gut wie keine Horrortrips.
*Darauf* (falls du *das* meinst) hab' ich im Moment leider auch
keinerlei Lust. (Wusste gar nicht dass man(n) es mehrere Wochen
ohne Ejakulation aushalten kann ;-( Naja, koennen tu ichs aber
schon noch (vor ein paar Tagen ausprobiert ;-))
--****ATTENTION****--****ATTENTION****--****ATTENTION****--***ATTENTION***
Ich haette ja auch keine Probleme, wenn nicht dieser dumme Flashback
gewesen waere. Diese Panik, dass das jederzeit genauso wieder auftreten
koennte hat mich dann aus der Bahn geworfen. Mein jetziger Zustand ist
aber nicht mehr mit dem damaligen Rausch vergleichbar.
> ich in einer aehnlichen
> ,oder wahrscheinlich noch schlimmeren Lage bin. Die Nachwirkungen die
> du beschreibst kenne ich auch
> sehr gut. Bei mir resultieren sie jedoch aus einem LSD-Erlebnis, unter
> dem ich auch heute
> noch leide.
Mein Beileid! (ehrlich gemeint)
> Allerdings habe ich noch nie von jemandem gehoert der
> aehnliche Probleme hat, da
> Haschisch, meines Wissens nach, keine psychoaktive Substanz wie LSD
> oder XTC ist. Ich koennte
Och, da gibt es schon einige (weiss ich aus meinen PMs).
> Weg zu einem Therapeuten ist der richtige. Es ist natuerlich schwer
> den richtigen zu finden,
> dass habe ich am eigenen Leib erfahren. Jetzt habe ich endlich den
> richtigen Weg und den dazu-
> gehoerenden Therapeuten gefunden. Da ich in einer aehnlichen Situation
Na also!
> bin wie du, interessiert
> es mich was weiter paasiert. Es waere nett wenn du mich auf dem
> Laufenden halten wuerdest.
Kein Problem...
So ca. 0,3-0,4g. Klingt wenig, ist aber fuer einen Ungeuebten wie
mich viel zu viel.
> > platt). Bis dahin war alles noch o.k. Dann, nach ca. 3 min, merkte
> > ich, dass der Rausch immer intensiver wurde. Mein Puls erhoete sich
> > enorm, ich wurde orientierungslos und bekam Panik. Alles schien wie
> > ein Film oder Traum abzulaufen. Meine Wahrnehmung wurde "ruckelig" und
> > alles war um 2-3 Sekunden verzögert. Das machte mich voellig ver-
> Das ist ja noch fast normal... wenn auch nicht 2-3 Sekunden verzoegert,
> sondern eher 1/2 Sekunde.
Das war bei mir schon ein wenig extremer.
> > Jetzt noch etwas zu meinem Schlaf:
> > Die Traeume fangen meist schon im Halbschlaf an. Sie sind viel inten-
> > siver und fremder als frueher. In letzter Zeit kamen noch akustische
> > Halluzinationen wahrend der Einschlafphase dazu. Ausserdem habe ich
> > ein verstaerktes Ohrensausen.
> Jede Nacht? Seit laengerer Zeit? Hoert sich wirklich bedenklich an.
Ja, jede Nacht und das seit ca. 6 Wochen. Die Halluz kamen die letzte
Zeit aber nicht mehr so haeufig vor. Dazu kommen aber noch die massiven
Durchschlafprobleme.
> Nach einer neuen Studie (wo ich das gehoer habe, weiss ich nichtmehr) soll
> Marihuana tatsaechlich Schizophrenie ausloesen. Was daran wahr ist, kann ich
> nicht beurteilen.
Das ist halt die Sache mit latent vorhandenen Psychosen. Oder meinst
Du damit, dass MJ der Verursacher ist? Wenn dann aber nur bei regel-
maessigem Gebrauch.
> Vielleicht versuchst du tatsaechlich mal eine niedrige Dosierung. Du kannst
> dich ja dann auch noch langsam steigern. Aber mach das nicht alleine. Es ist
> sowieso keine gute Idee, Marihuana alleine zu rauchen. Man kommt nur schwer
> in die richtige Stimmung.
O.K., werde ich warscheinlich mal versuchen.
Der Psychiater bei dem ich bin, war vorher auf der Intensivstation
taetig und hat dort u.a. auch LSD-Tripper betreut. Ob er der richtige
ist wage ich aber zu bezweifeln.
> Seelenzustand dadurch wieder einrenkt. Ein Ausgerenktes Gelenk muß man
> ja auch mit einem Kraftakt wieder einrenken. Klinge amateurhaft, und ich
> kann dir auch nichts garantieren. In jedem Fall würde es aber die
> vielleicht vorhandene übersteigerte Angst vor der Droge, in der du
> die Ursache für dein Problem siehst, beseitigen, ähnlich wie bei einem
> Skifahrer, der nach einem Sturz auch so schnell wie möglich wieder auf
> die Bretter muß, damit sich keine Hemmungen und Ängste verfestigen. In
Sehe ich auch so.
> jedem Fall solltest du die Meinung anderer Ärzte einholen. Es wäre schön
> wenn du uns über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden halten könntest.
Werd' ich machen...
FS> fuehlst lass es. Kauf Dir lieber einen Kasten Bier und baller Dir
FS> einen. Ausserdem solltest Du das Zeug nicht
FS> alleine nehmen, wenn Du solche Probleme bekommst. Und ueberleg Dir
FS> einmal was Du davon letztendlich hast und
FS> was es Dir persoenlich gebracht hat. NICHTS!!! Nur noch mehr Probleme.
Deinen Rat finde ich denkbar schlecht, denn schlechte Erfahrungen mit
einer Droge durch die Einnahme einer anderen kompensieren zu versuchen
wird wohl auch keine Lösung aufzeigen. Und gerade wenn man Alkohol als
Lösungsmittel benutzt gibt es meistens NOCH mehr Probleme. Scheinbar hast
Du auch noch nie etwas von Alkoholpsychosen gehört.
FS> Steck Dir ein paar Mark in die Tasche und ziehe abends mal los.
FS> Vielleicht lernst Du dann jemanden kennen mit
FS> dem Du Deine Angst ueberwinden kannst. Veilleicht findest Du einen
FS> besseren Rausch, denn DABEI [:-)))] gibts so
FS> gut wie keine Horrortrips.
Meinst Du Alkohol? Daß es darauf keine Horrortrips gibt ist Unsinn. Nur
meistens ist der Horror für den Konsumenten weniger schlimm als für
diejenigen, die damit konfrontiert werden.
Ausgerechnet Alkohol zu empfehlen, die Droge, die für die meisten
Tötungsdelikte verantwortlich ist und zudem noch ein hohes Suchtpotential
aufweist, zeigt sehr wenig Einfühlungsvermögen.
Gruß
Monika
Grüße,
Anne
Du warst am 10.07.1996 um 09:04:24 Uhr an Deinem Rechner, um
folgenden Text unter dem Betreff "Re: Horrortrip + Flashback + Psychose(?) - Hilfe!" zu erzeugen:
ON> FLACK (FL...@mail.netwave.de) wrote:
ON> : also: finger wech von den Drogen, trink lieber alkohol....
ON>
ON> Ich baller auch ganz gern mal einen, das auch ziemlich regelmaessig -
ON> trotzdem ist auch Alkohol eine DROGE!!!
ON> ...es gibt genug Leute, die an Alkohol zugrunde gehen/gegangen sind!
ON> Das sollte man nie vergessen...
ON>
ON> : >Ausserdem solltest Du das Zeug nicht alleine nehmen, wenn
ON> : >Du solche Probleme bekommst. Und ueberleg Dir einmal was Du davon
ON> : >letztendlich hast und was es Dir persoenlich gebracht hat. NICHTS!!! Nur
ON> : >noch mehr Probleme.
ON>
ON> Hab ich mir auch immer gesagt: Wenn ich irgendwann mal anfange, _alleine_ zu
ON> saufen, zu kiffen oder so, dann bin ich persoenlich von einer psychischen
ON> Abhaengigkeit nicht mehr weit. Und daher halte ich mich konsequent dran:
ON> wenn ich einen ballern will, rufe ich ein paar Leute an und frag sie, ob sie
ON> mitkommen. Wenn nicht, ja dann wird eben nicht geballert.
MMMhhhh... interessant aber auch nicht ganz ohne... Ich meine, letztenendes
kann man sich auch nurnoch zum Saufen treffen... Für mich macht es keinen
Unterschied ob allein oder in der Gruppe der Sucht nachgegangen wird...
Der endeffekt ist schliesslich der selbe.
ON>
ON> : genau, sauf dir lieber richtig einen an, das ist die beste art probleme
ON> : zu bewaeltigen...
ON>
ON> saufen ist ohne Frage sehr, sehr lustig, spassig usw. aber IMHO _keine_ Art,
ON> Probleme zu bewaeltigen!!!
Ich hab für mich selbst herrausgefunden, das die kombination von klarem
verstand und zeitweiligem rausch die beste Problemlösung darstellt.
Am Anfang sollte auf jedefall die Einsicht und erkenntniss stehen, die
unangenehmen Seiten des Problems kann ich persönlich dann schon viel besser
im Rausch verarbeiten.
ON>
ON> Olli
ON> --
ON> -----------------------------------------------
ON> Oliver Nauroth, Mainz, Germany, +49 6131 229486
ON> email: naur...@mail.uni-mainz.de
ON> -----------------------------------------------
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@TBH.CalyNet.obdg.de
in den 60`ger Jahren erkannte man welchen Wert LSD in der
Psychotherapie hat. Leider wurde es dann aufgrund des Massenkonsums
verboten. Aber auch heute gibt es noch Therapeuten die sich in ihrer
Therapie mit psychoaktiven Substanzen beschaeftigen. Natuerlich ist
das heute illegal und wird deswegen auch nicht auf dem Namensschild
stehen.
> Zum generellen Umgang mit Psychopharmaka wuerde ich immer aufpassen, und eher
> anstelle eines "normalen" Psychiaters einen Psychotherapeuten aufsuchen.
Die Medikamente nehme ich momentan auch nur abends, vor dem Schlafen-
gehen. Tagsueber habe ich bis jetzt noch nichts eingenommen.
> Generell wuerde ich mich in den Phasen, wo es mir besser geht immer wieder
> mit den schoenen Dingen des Lebens beschaeftigen, um so eine bessere Grund-
> stimmung aufzubauen, und ueber diese Hobbys vielleicht auch Kontakt zu anderen
> zu finden, um z.B. auch nicht alleine zu Hause "kiffen" zu muessen und Dich
> somit der Angst der Entdeckung durch Deine Eltern auszusetzen.
Also, alleine muss ich nicht kiffen. Es hat sich damals so angeboten
und dann habe ich's halt einfach getan. Dass das erste Mal (mit Wirkung)
alleine war, war also rein zufaellig. Vorher hatte ich auch nur zusammen
mit anderen gekifft.
> In ein Krankheitsbild moechte und darf ich Dich nicht einordnen (da ich kein
> Arzt bin), sondern moechte Dich eher anregen, Deine Aengste zu akzeptieren,
> um mit Ihnen leben zu koennen. (In dem Augenblick, wo Du weiszt, dasz Dich
> "nur" Deine Angst davon abhaelt, etwas zu tuen, wirst eher die Kraft finden,
> es zu tun, als wenn Du Dir staendig andere Gruende suchst, dieses oder
> jenes nicht zu tuen....)
Das versuche ich z. Zt. auf die Reihe zu bekommen.
> Sollen nicht, aber wenn, wuerde ich dies in angenehmer, andersgeschlechtlicher
> Begleitung machen. (Aber bitte nur, wenn die Freundschaft so gut ist, dasz
> Du auch das Gefuehl hast, offen zeigen zu koennen, wenn es Dir mal schlecht
> geht) Bei mir hatte sich daraus mal eine sehr tiefe, und bis jetzt einmalige,
> Freundschaft entwickelt.
Danke fuer Deine Antwort!
>Rolf Wuerdemann (ro...@smoke.ccc.de) wrote:
>> Zum generellen Umgang mit Psychopharmaka wuerde ich immer aufpassen, und eher
>> anstelle eines "normalen" Psychiaters einen Psychotherapeuten aufsuchen.
>Die Medikamente nehme ich momentan auch nur abends, vor dem Schlafen-
>gehen. Tagsueber habe ich bis jetzt noch nichts eingenommen.
Es ging mir bei meiner Bemerkung zu den Psychopharmaka (Tafil zaehlt uebrigens
zu den "Antidepressiva") nur darum, dasz m.E. ein Psychiater eher dazu neigt,
einfach nur gewisse Mittel zu verschreiben, als ein Psychotherapeut.
Waehrend es beim ersten (mehr oder weniger) nur darum geht, ein, medikamentoes,
behandelbares Krankheitsbild zu finden, geht es beim zweiteren eher darum,
eine Therapie (evtl. mit der Beihilfe von Medikementen) zu finden/durchzufuehren.
>> [...]
>Danke fuer Deine Antwort!
no prob
--
If you're a part of the problem -
you be a part of the solution
Rolf Wuerdemann - ro...@smoke.ccc.de - http://t42.ppp.de/~rowue
RW>Tafil zaehlt uebrigens zu den "Antidepressiva"
Tafil enthält ein Benzodiazepin, ist also ein Tranquillizer und kein
Antidepressivum im engeren Sinne. Tafil wirkt nicht nur angstlösend,
sondern auch vergleichsweise stark sedierend, weshalb es bei
Angststörungen bevorzugt als Einschlafhilfe eingesetzt wird. Wie bei
allen Benzodiazepinen - und anders als bei den Antidepressiva - besteht
auch hier die Gefahr der körperlichen Abhängigkeit.
Gruß
..
/Ralph/
\_/
Noe. War mehr so ein Pseudo-Standard-Disclaimer without Smiley:)
bye,
Sammy
Sa...@cube.net http://www.geocities/Athens/4301 PGP key available on request.
"We're all mad here. I'm mad, You're mad."
"How do you know I'm mad?" said Alice.
"You must be" said the Cat, "or you wouldn't have come here."
Ich bin eher der Meinung, dass du erst da die Wirkung gemerkt hast weil du in
eine Stress Situation warst. Hanf 'verstaerkt' Gefuehle, und gerade panik kann
ungeahnte ausmasse nehmen. Bei deinen frueheren Versuche war es dir
wahrscheinlich noch moeglich unterbewusst der Wirkung entgegenzuwirken, weil
du in eine Umgebung warst, die dir gut bekannt war. (Ich hoffe der Satz ist
noch verstaendlich;)
>FL...@mail.netwave.de (FLACK) wrote:
>>Hi !
>>>Schon traurig was Dir da passiert ist. Aber da Du introvertiert bist (Du
>>>sagst es ja) spiegeln sich wahrscheinlich im Haschischrausch Deine
>>>gesamten Aengste wieder und Du kriegst diese schrecklichen Horrortrips.
>>>Das gleiche kann auch passieren wenn Du mies drauf bist und dann rauchst.
>>>Lass es am besten ganz bleiben, denn es bringt DIR nichts. Wenn Du merkst,
>>>dass Du Dich danach "scheisse" fuehlst lass es. Kauf Dir lieber einen
>>>Kasten Bier und baller Dir einen.
>>Hey !... Super Tip, hier spricht mal der Profi...
>>also: finger wech von den Drogen, trink lieber alkohol....
>also ich glaub kaum das Alk besser ist. Im Gegenteil es ist
>schaedlicher. Es schadet den Organen -oder generell dem Organismus-in
>weit groesserem Maße als es Cannabis tut. Ausserdem kann es
>koerperlich abhaengig machen.
ach ! :)) nee schon klar, ich hoffe nicht das jemand das obige als
Tip angesehen hat...kauf dir nen kasten bier.....hilfe...
...
>Ich bin eher der Meinung, dass du erst da die Wirkung gemerkt hast weil du in
>eine Stress Situation warst. Hanf 'verstaerkt' Gefuehle, und gerade panik kann
>ungeahnte ausmasse nehmen. Bei deinen frueheren Versuche war es dir
>wahrscheinlich noch moeglich unterbewusst der Wirkung entgegenzuwirken, weil
>du in eine Umgebung warst, die dir gut bekannt war. (Ich hoffe der Satz ist
>noch verstaendlich;)
Ist das nicht ein bisschen ueber-erklaert? Soweit ich weiss, spuert
kaum je einer die Wirkung gleich beim ersten Mal, manche brauchen
einfach mehrere Anlaeufe. Ziemlich banal, aber es deckt sich mit
meiner Erfahrung.
Chris