ich habe ein paar Fragen wie andere Midgardspieler dazu stehen...
Wie soll ein Taumathurge im spiel aussehen um seine Magie sinnvoll
nutzen zu können ?
Wie sollten die Regeln eines Kriegspriesters aussehen...
Wer kann mir die bis jetzt erschienenen Erweiterungen zu Midgard
nennen und wie Bezugsquelle vom Gildenbrief (in Spieleladen in Basel
hat es keinen und sie wissen auch nicht wo zu beziehen..)
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Martin Schlachter, Mittel.-Feldweg 8, 4124 Schoenenbuch, Switzerland
E-Mail: Iron...@nethos.net
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Member of Dial-Computer-Club Basel, Switzerland
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: ich habe ein paar Fragen wie andere Midgardspieler dazu stehen...
: Wie soll ein Taumathurge im spiel aussehen um seine Magie sinnvoll
: nutzen zu können ?
Also: Aussehen sollte er seiner Alterszahl entsprechend, vorzugsweise
eher klein und vielleicht sogar buckelig. Haben sollte er auf jeden Fall
eine reichhaltig bestickte Robe, einen auffaelligen Hut und jede Menge
Runenstaebe, von denen natuerlich nur einige aktiviert sind.
Kurz: er sollte eindrucksvoll aussehen, aber eben nicht so eindrucksvoll wie
ein Krieger, sondern eher so wie ein Zauberer.
Nee, mal im ernst: ein niedrigstufiger Thaumaturg wird wohl sehr wenig Spass
haben. Er sollte sich fuer den Anfang vielleicht einen Kampfspruch als Stab
herstellen, damit er erst einmal ZEP kriegt, um weiterzukommen. Ausserdem
sind meistens die Kampfzauber universeller einsetzbar: Feuerkugel als
Lichtquelle oder Dietrich, Wasserstrahl als Heimdusche o.ae.
Bei erster Gelegenheit sollte dieser dann eingesetzt werden, denn:
als Thaumaturg ist man nicht sehr flexibel, ob noch eine zweite passende
Gelegenheit kommt, ist mehr als fraglich.
Auf hoeherem Grad sollte er der eher geheimnisvolle Kerl sein, der immer noch
ein As im Aermel hat. Typisches Zitat: "Kein Problem. Dafuer habe ich ein..."
Es darf ruhig eine Weile dauern, bis das betreffende Teil gefunden wird. Dabei
sollten Taschen hoerbar durchwuehlt werden:
"Angelschnur, Anti-Kobold-Spray, Anzugreiniger, Apfelschaeler, Aqua Destilata,
Arrest-Kristall, Assimilator, Atypischer Partikeldesintegrator (oh, falsches
System), Aufloesungspulver! Die Tuer, wo ich nicht durchkomme, gibt es nicht
mehr!"
Die Gruppe sollte durchaus annehmen, dass der Thaumaturg ALLES dabei hat,
sowohl alles, was es gibt, als auch alles, was es nicht gibt. Dabei koennen
durchaus ganz profane Dinge zur Ausruestung gehoeren: Ohne Nadel und Faden
sollte man erst gar nicht losgehen (wiegt nichts, kostet nichts, und man ist
vielleicht der einzige, der dran gedacht hat.
: Wie sollten die Regeln eines Kriegspriesters aussehen...
Was genau meinst Du denn? Willst Du seine religioesen Vorschriften wissen?
Das haengt vom jeweiligen Kult ab.
Im Klartext: Suche Dir drei oder vier Tage raus, die Feiertage sind. Dies
sind die Jahrestage wichtiger Schlachten oder die Todestage grosser Helden.
An diesen Tagen wird viel gebetet, ausserdem werden Waffen gesegnet.
Beispielsweise muss an einem Tag unter anderem der Zauber Segen in einem
aufwendigen Fackelschein-Ritual gesprochen werden, natuerlich auch ueber die
der Kameraden. Moeglicherweise muessen sie sodann noch mit Weihwasser ueber
gossen werden. Dabei werden selbstverstaendlich viele Gebete gesprochen, und
natuerlich muss ein bestimmtes Ritual genau eingehalten werden. Sprich das
mit dem Priester ab, und lass ihn die Gruppe irgendwie integrieren, damit es
nicht nur eine Erzaehlung, sondern ein echtes Rollenspiel wird.
Dann brauchts Du noch einige Trauertage, zwei reichen dabei aber schon aus.
An diesen Tagen jährt sich eine Niederlage oder ein Verrat.
Der Priester darf an diesem Tag moeglicherweise nicht kaempfen (oh-oh), oder
er darf keine Gefangenen machen (je nachdem, ob es ein Rachetag oder ein
reiner Trauertag ist). Ersteres macht sich natuerlich besser, wenn gerade
ein halbes Dutzend Orks ..., aber Du musst ihm natuerlich einen Ausweg lassen.
So kann die Vorschrift vielleicht sein, dass er nicht mit Waffen kaempfen
darf, oder dass er nur nicht toeten darf (gezielter Angriff auf den Waffenarm),
vielleicht laesst sich die Vorschrift auch ganz umgehen (Hebe nicht Dein Schwert
zum Kampfe! kann moeglicherweise mit dem Bihaender oder dem Dolch umgangen
werden).
Sorge aber dafuer, dass der Spieler seine KREATIVITAET spielen laesst.
Ein einfaches "wird schon nicht so schlimm werden, wenn ich gegen das Gebot
verstosse" sollte nicht ausreichen, man koennte ueber einen Fluch oder einen
Abzug beim Zaubern nachdenken, bis eine bestimmte Busse (Pilgerfahrt) abgelegt
wurde. Vielleicht reicht es aber auch schon aus, wenn das Symbol des Frevels
(das verbotenerweise benutzte Schwert) in einem einfacheren Ritual zerstoert
wird. Das darf aber dann keinesfalls zum Freibrief werden ("Kein Problem, ich
muss halt bloss hinterher mein Schwert zerbrechen, deshalb habe ich immer zwei
in Reserve dabei!"). Auch hier ist Rollenspiel gefragt.
Im Gefecht sollte ein Kriegspriester vor allem ritterlich kaempfen. Kein Gift,
Angriffe von hinten nur, wenn der Feind sich trotz Aufforderung nicht umdreht.
Ueberzahlgefechte sind durchaus erlaubt, schliesslich wird bei Feldschlachten
auch mit Ueberzahl gekaempft.
Kein Angriff auf Wehrlose, es sei denn, der Feind will nicht aufgeben. In
Ausnahmefaellen - wenn es wirklich nicht anders geht, darf das auch mal ueber-
gangen werden, aber in der Regel eben.
Angriff Berittener gegen Fussvolk nur gegen eine deutliche Ueberzahl.
All' diese Beschraenkungen gelten nur gegenueber intelligenten zivilisierten
Rassen. Orks sollten eine Zwischenstellung einnehmen, bei der es durchaus
zu Grenzfaellen kommen kann, aber gegenueber Menschen, Zwergen, Halblingen,
Elfen und Gnomen, sowie noch Feen und und und moege sich der Spieler vom
Idealbild der Ritterlichkeit leiten lassen. Dabei moege er aber auch den
speziellen kulturell-geschichtlichen Hintergrund beruecksichtigen:
Ein albischer Kriegspriester orientiere sich tunlichst am schottischen Adel
usw.
Noch Fragen, Kienzle?
Also, denn, Ciao, denn!
Dierk
In article <4n70pa$r...@fsuj19.rz.uni-jena.de>, r...@rz.uni-jena.de (Dierk Dominicus-Schleutermann) writes:
|> Martin Schlachter (iron...@nethos.net) wrote:
|> : Hallo zusammen,
|> : bin relativ neu bei Midgard
|>
|> : ich habe ein paar Fragen wie andere Midgardspieler dazu stehen...
|>
|> : Wie soll ein Taumathurge im spiel aussehen um seine Magie sinnvoll
|> : nutzen zu können ?
|> Nee, mal im ernst: ein niedrigstufiger Thaumaturg wird wohl sehr wenig Spass
|> haben. Er sollte sich fuer den Anfang vielleicht einen Kampfspruch als Stab
|> herstellen, damit er erst einmal ZEP kriegt, um weiterzukommen. Ausserdem
|> sind meistens die Kampfzauber universeller einsetzbar: Feuerkugel als
|> Lichtquelle oder Dietrich, Wasserstrahl als Heimdusche o.ae.
|> Bei erster Gelegenheit sollte dieser dann eingesetzt werden, denn:
|> als Thaumaturg ist man nicht sehr flexibel, ob noch eine zweite passende
|> Gelegenheit kommt, ist mehr als fraglich.
Bei Thaumaturgen sollte man auch darauf achten, dass sie bestimmte
Sprueche auch auf andere Personen legen koennen, was 'normalen' Magiern
nicht moeglich ist. Selbst mit so einfachen Zaubern wie 'Zwiesprache'
lassen sich tolle Effekte erzielen.
Auch die Zaubersalze koennen, richtig eingesetzt, viel ausrichten. Sie
sind allerdings wenig fuer Hack&Slay-Abenteuer geeignet, sondern eher
fuer subtile Anwendungen gedacht...
|> Auf hoeherem Grad sollte er der eher geheimnisvolle Kerl sein, der immer noch
|> ein As im Aermel hat. Typisches Zitat: "Kein Problem. Dafuer habe ich ein..."
|> Es darf ruhig eine Weile dauern, bis das betreffende Teil gefunden wird. Dabei
|> sollten Taschen hoerbar durchwuehlt werden:
|> "Angelschnur, Anti-Kobold-Spray, Anzugreiniger, Apfelschaeler, Aqua Destilata,
|> Arrest-Kristall, Assimilator, Atypischer Partikeldesintegrator (oh, falsches
|> System), Aufloesungspulver! Die Tuer, wo ich nicht durchkomme, gibt es nicht
|> mehr!"
Man kann sich als Thaumaturg auch auf einige wenige Anwendungen
beschraenken. In hoeheren Graden (so ab dem sechsten) duerften
das v.a. Thaumagrammblaetter sein. Zusammen mit den richtigen
Lettern kann man mit ihnen machtvolle Effekte erzielen, praktisch
ohne AP-Verluste. Die Aufgewendeten EPs fuer diese dauerhafte Art
der Magie holt man mit den Thaumagrammen leicht wieder rein.
|> Die Gruppe sollte durchaus annehmen, dass der Thaumaturg ALLES dabei hat,
|> sowohl alles, was es gibt, als auch alles, was es nicht gibt. Dabei koennen
|> durchaus ganz profane Dinge zur Ausruestung gehoeren: Ohne Nadel und Faden
|> sollte man erst gar nicht losgehen (wiegt nichts, kostet nichts, und man ist
|> vielleicht der einzige, der dran gedacht hat.
Wenn man seinen Thaumaturgen unbedingt als wandelden Kraemerladen
spielen will...
Thaumaturgen sind IMHO mindestens genauso nuetzlich wie normale
Zauberkundige. Sie benoetigen allerdings oft ein genaueres Timing
und geschickte Vorbereitung, sind dann aber fuer die Gruppe als
Ganzes nuetzlicher.
|> : Wie sollten die Regeln eines Kriegspriesters aussehen...
|> Was genau meinst Du denn? Willst Du seine religioesen Vorschriften wissen?
|> Das haengt vom jeweiligen Kult ab.
|> Im Gefecht sollte ein Kriegspriester vor allem ritterlich kaempfen. Kein Gift,
|> Angriffe von hinten nur, wenn der Feind sich trotz Aufforderung nicht umdreht.
|> Ueberzahlgefechte sind durchaus erlaubt, schliesslich wird bei Feldschlachten
|> auch mit Ueberzahl gekaempft.
|> Kein Angriff auf Wehrlose, es sei denn, der Feind will nicht aufgeben. In
|> Ausnahmefaellen - wenn es wirklich nicht anders geht, darf das auch mal ueber-
|> gangen werden, aber in der Regel eben.
|> Angriff Berittener gegen Fussvolk nur gegen eine deutliche Ueberzahl.
Gerade darauf wuerde ich mich nicht beschraenken. Wenn man da an historische
Vorbilder denkt, wurden 'Kriegspriester' eher selten von ritterlichen
Idealen gelenkt. Diese Ansicht stammt wohl eher aus diversen Fantasy-
Schinken (Herr der Ringe, etc.). Ich koennte mir Kriegspriester durch-
aus auch als hinterhaeltige Meuchler vorstellen, denen es nur darum
geht, moeglichst viel Feindesblut zu vergiessen, egal wann, wo, wie
oder von wem. Inwiefern so ein Charakter in eine Gruppe passt, ist
natuerlich eine andere Sache...
|> All' diese Beschraenkungen gelten nur gegenueber intelligenten zivilisierten
|> Rassen. Orks sollten eine Zwischenstellung einnehmen, bei der es durchaus
|> zu Grenzfaellen kommen kann, aber gegenueber Menschen, Zwergen, Halblingen,
|> Elfen und Gnomen, sowie noch Feen und und und moege sich der Spieler vom
|> Idealbild der Ritterlichkeit leiten lassen. Dabei moege er aber auch den
|> speziellen kulturell-geschichtlichen Hintergrund beruecksichtigen:
|> Ein albischer Kriegspriester orientiere sich tunlichst am schottischen Adel
|> usw.
Schottischer Adel und ritterlich? Wenn der Film 'Braveheart' nur ein
bisschen von der Wirklichkeit inspiriert wurde, wuerde ich alle
moeglichen Adjektive benutzen, aber mit Sicherheit nicht 'ritterlich' ;)
--
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Erwin Wagner wag...@informatik.tu-muenchen.de
wag...@mathematik.tu-muenchen.de
: Bei Thaumaturgen sollte man auch darauf achten, dass sie bestimmte
: Sprueche auch auf andere Personen legen koennen, was 'normalen' Magiern
: nicht moeglich ist. Selbst mit so einfachen Zaubern wie 'Zwiesprache'
: lassen sich tolle Effekte erzielen.
: Auch die Zaubersalze koennen, richtig eingesetzt, viel ausrichten. Sie
: sind allerdings wenig fuer Hack&Slay-Abenteuer geeignet, sondern eher
: fuer subtile Anwendungen gedacht...
Ja, da hast Du sicherlich recht. Der Thaumaturg und der Beschwoerer sind
die beiden Figuren, zu denen ich keinen rechten Bezug habe. Ich habe mich
dabei also eher auf mein Idealbild eines magischen Handwerkers bezogen,
wie es sich beispielsweise aus den Daemonen-Buechern ergibt (Skeeve und so).
: Man kann sich als Thaumaturg auch auf einige wenige Anwendungen
: beschraenken. In hoeheren Graden (so ab dem sechsten) duerften
: das v.a. Thaumagrammblaetter sein. Zusammen mit den richtigen
: Lettern kann man mit ihnen machtvolle Effekte erzielen, praktisch
: ohne AP-Verluste. Die Aufgewendeten EPs fuer diese dauerhafte Art
: der Magie holt man mit den Thaumagrammen leicht wieder rein.
Also, der unter mir spielende Thaumaturg hat in Grad 7 immer noch die
groessten Probleme. Er stellt im Wesentlichen nur Feuerkugelstaebe her,
juengst hat er dann ein Unsichtbarkeitssiegel benutzt, aber da die Gruppe
ihn nicht sinnvoll unterstuetzt, sah er sich kuerzlich gezwungen, das
Langschwert sozusagen von 0 auf 100 zu lernen. Traurig, das, aber wenn man
staendig von den Kriegern alleingelassen wird...
: Wenn man seinen Thaumaturgen unbedingt als wandelden Kraemerladen
: spielen will...
: Thaumaturgen sind IMHO mindestens genauso nuetzlich wie normale
: Zauberkundige. Sie benoetigen allerdings oft ein genaueres Timing
: und geschickte Vorbereitung, sind dann aber fuer die Gruppe als
: Ganzes nuetzlicher.
Oh ja! Was die Nuetzlichkeit angeht, nimmt er wirklich eine hohe Stellung
ein. Man muss nur das Problem der mangelnden Flexibilitaet durch Rollenspiel
und Planung in den Griff bekommen. Das kann man, wie von mir vorgeschlagen,
dadurch erreichen, dass man sich als Ausruestungsoffizier praesentiert. Aber
da gibt es sicher noch andere Wege.
: Gerade darauf wuerde ich mich nicht beschraenken. Wenn man da an historische
: Vorbilder denkt, wurden 'Kriegspriester' eher selten von ritterlichen
: Idealen gelenkt. Diese Ansicht stammt wohl eher aus diversen Fantasy-
: Schinken (Herr der Ringe, etc.). Ich koennte mir Kriegspriester durch-
: aus auch als hinterhaeltige Meuchler vorstellen, denen es nur darum
: geht, moeglichst viel Feindesblut zu vergiessen, egal wann, wo, wie
: oder von wem. Inwiefern so ein Charakter in eine Gruppe passt, ist
: natuerlich eine andere Sache...
Da moechte ich Dir widersprechen. Das waere dann ein Chaos-Kriegspriester,
wie er eigentlich nur in Kan-Tai-Pan vorkommt.
Denke an den Rondrapriester in DSA.
: Schottischer Adel und ritterlich? Wenn der Film 'Braveheart' nur ein
: bisschen von der Wirklichkeit inspiriert wurde, wuerde ich alle
: moeglichen Adjektive benutzen, aber mit Sicherheit nicht 'ritterlich' ;)
Siehst Du, genau da sind die Grenzen. Aber: ist Brave Heart wirklich in dieser
Hinsicht realistisch?
Ausserdem war das ein Aufstand, keine Fehde.
So, Time-Out, man will den Compi von mir.
Also, denn, Ciao, denn!
Dierk
: --
Hallo Dierk.
dies ist nach deinem Posting am Montag Abend so rasch entstanden,
zu Thema Kriegspriester, dazu gehoert noch ein Kalender mit den Daten des 6. Gebotes.
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Asvargr, Gott des Krieges und der Pruefungen
1. Ein Priester Asvargr's zieht in die Welt um die Abenteurer Midgard's im Namen Asvargr's
mit der Axt zu prüfen, ob diese ehrenhaft und seiner würdig sind.
2. Das Zeichen Asvargr's die Axt, nur in ihr findet der Priester den Zugand zu Asvargr.
3. Vor Asvargr tritt sein Streiter und alle Würdigen nur mit Lendenschurz und einer Axt,
um nach ihrem Ableben die Gnade Asvargrs zu erhalten.
(Weltliche Gueter und Reichtuemer sind dem Streiter ein Mittel um die Staerken des Fleisches
und gottgegebene Macht der Magie zu vervollkommen und werden nach den Ableben
nicht dem Grab beigegeben.)
4. Die Gebote des Asvargr-Priesters:
1.Gebot :Nur mit den Mitteln Asvergr's den Kampf bestreiten:
- seiner goettlichen Magie
(alle Magie die einen Kriegspriester offenstehen, sind erlaubt.)
- alle Waffen die in die Kategorie Axt fallen
(alle anderen Waffen sind mit einem Makel behaftet: SchB -4 und zerfallen nach Preis=Tage)
2.Gebot:Im Gefecht ritterlich kaempfen, das bedeutet:
- Kein Gift,
- Angriffe von hinten nur, wenn der Feind sich trotz Aufforderung nicht umdreht.
- Kein Angriff auf Wehrlose, es sei denn, der Feind will nicht aufgeben.
- Angriff Berittener gegen Fussvolk nur gegen eine deutliche Ueberzahl.
(Alle diese Beschraenkungen gelten nur gegenueber intelligenten zivilisierten Rassen.
gegenueber Menschen, Zwergen, Halblingen, Elfen und Gnomen, sowie noch Feen.)
3.Gebot: Die sterblichen Ueberreste der Gegner vom Angesichts Asvargr's entfernen:
- ehrenhafte Gegner mit allen Ehren und allen Waffen und in ein ordentliches Grab bestatten,
sowie ein Gebet zu Asvargr, er möge diese Seele als seiner würdig aufnehmen.
- unehrenhafte Gegner ohne Habe in Erdloch vergraben, ohne ein weisendes Wort.
4. Gebot: Jedem der Schaden durch die Hand oder die Tat eines Gegners der Priesters erlitten hat,
Hilfe mit der Kraft der der Magie zukommen zu lassen.
(Sofern dies die Verfassung des Priester zulässt.)
5. Gebot: Ein Priester muss nicht immer im Kampf die Axt mit Blut zeichnen, wenn er dies aber getan hat,
muss er ein stilles Wort des Dankes am Ende des Kampfes sprechen.
(noch besser nach dem ersten Streich).
6.Gebot: Tage der Rache:
- Keine Gefangene, d.h. keine Gnade mit Wehrlosen Gegnern.
Tage des Friedens:
- Waffeneinsatz ist dem Priester untersagt.
- Schadensmagie nur solche die dem Ziel kein Ap und Lp kosten.
Tage der Segnung:
- Priester muss mindestens an einen Tag der Segnung pro Jahr, sich selbst und seine Waffen
in einem Asvargr's geweihten Ort mit dem Wasser des Krieges und der Unschuld,
(Blut und Weihwasser)segnen lassen.
- Die letzte Gelegenheit seinen Pflichten nachzukommen ist in der Zeit der Opfer.
Zeit der Opfer:
- in dieser Zeit muss der Priester seine Axt mindestens einmal in das Blut
eines Opfertieres tauchen, dabei Asvargr anrufen und anschliessend
die Axt mit Weihwasser reinigen.
Hat er die Segnung versäumt, muss das Ritual der Opfer dreimal durchgeführt werden !
--
Siehe meine PM an Dich.
Fuer die anderen:
Meiner Meinung nach duerfen die Folgen des Missachtens eines Gebotes nicht
festgelegt werden, sondern muessen dem Gott ueberlassen bleiben. Mit
zunehmendem Grad des Priesters waere der Gott um so enttaeuschter, wenn der
Priester die Gebote bricht, also werden die Strafen auch haerter...
Hm, das ist natuerlich immer eine Frage des persoenlichen Geschmacks :)
Mir liegen eher die mystischen Intriganten...
Von Beschwoerern als Spielercharakter kann ich aber auch nur jedem
abraten. Ihre magischen Faehigkeiten sind doch nur sehr bedingt einsetzbar.
|> : Man kann sich als Thaumaturg auch auf einige wenige Anwendungen
|> : beschraenken. In hoeheren Graden (so ab dem sechsten) duerften
|> : das v.a. Thaumagrammblaetter sein. Zusammen mit den richtigen
|> : Lettern kann man mit ihnen machtvolle Effekte erzielen, praktisch
|> : ohne AP-Verluste. Die Aufgewendeten EPs fuer diese dauerhafte Art
|> : der Magie holt man mit den Thaumagrammen leicht wieder rein.
|>
|> Also, der unter mir spielende Thaumaturg hat in Grad 7 immer noch die
|> groessten Probleme. Er stellt im Wesentlichen nur Feuerkugelstaebe her,
|> juengst hat er dann ein Unsichtbarkeitssiegel benutzt, aber da die Gruppe
|> ihn nicht sinnvoll unterstuetzt, sah er sich kuerzlich gezwungen, das
|> Langschwert sozusagen von 0 auf 100 zu lernen. Traurig, das, aber wenn man
|> staendig von den Kriegern alleingelassen wird...
Tip: Gruppe wechseln.
Aber Thaumaturgen bestehen doch noch aus etwas anderem als nur
Feuerkugeln und Unsichtbarkeit. Gerade auch Sprueche wie Goldener
Panzer (Zauberdauer: 1 sec !!!) oder Beschleunigen machen die
Kaempfer in der Gruppe unheimlich schlagkraeftig. Man sollte sich
aber vorher mit dem Meister wegen der EPs absprechen, sonst kann
es sein, dass die Mitspieler bald den doppelten Grad erreicht haben ;)
Oder Todeshauch: Bei meinem Thaumaturgen quellen die Daempfe aus
dem Runenstab, das ergibt 'ne nette Giftgashandgranate.
Und bald kann ich auch Thaumagrammblaetter herstellen, dann geht der
Punk erst richtig ab:
Vereisen/Versteinern/Namenl.Grauen, Letter Bereich, Zahlenletter 13 (he he)
Netterweise gibt man die APs fuer die grossen Siegel zur Herstellungszeit
aus, das Ausloesen selbst kostet nur 1 AP und dauert 10 sec.
Und schliesslich Eigenentwicklungen, wie z.B. Zauberwachs zum Versiegeln
von Briefen, Paketen und anderem Frachtgut - das findet reissend Absatz
(nicht zuletzt seit ich meinen Lehrmeister ausgeschaltet habe, der bis
dahin mein Hauptkonkurrent war...)
|> : Gerade darauf wuerde ich mich nicht beschraenken. Wenn man da an historische
|> : Vorbilder denkt, wurden 'Kriegspriester' eher selten von ritterlichen
|> : Idealen gelenkt. Diese Ansicht stammt wohl eher aus diversen Fantasy-
|> : Schinken (Herr der Ringe, etc.). Ich koennte mir Kriegspriester durch-
|> : aus auch als hinterhaeltige Meuchler vorstellen, denen es nur darum
|> : geht, moeglichst viel Feindesblut zu vergiessen, egal wann, wo, wie
|> : oder von wem. Inwiefern so ein Charakter in eine Gruppe passt, ist
|> : natuerlich eine andere Sache...
|>
|> Da moechte ich Dir widersprechen. Das waere dann ein Chaos-Kriegspriester,
|> wie er eigentlich nur in Kan-Tai-Pan vorkommt.
|> Denke an den Rondrapriester in DSA.
Sicher, den kann man auch spielen. Ich wollte nur einige weitere
Moeglichkeiten aufdecken. Ich persoenlich finde es eben etwas fade,
immer nur ritterliche Paladine zu spielen. Ein leicht morbider
Touch hat noch keinem Charakter geschadet...
|> : Schottischer Adel und ritterlich? Wenn der Film 'Braveheart' nur ein
|> : bisschen von der Wirklichkeit inspiriert wurde, wuerde ich alle
|> : moeglichen Adjektive benutzen, aber mit Sicherheit nicht 'ritterlich' ;)
|>
|> Siehst Du, genau da sind die Grenzen. Aber: ist Brave Heart wirklich in dieser
|> Hinsicht realistisch?
|> Ausserdem war das ein Aufstand, keine Fehde.
Ist doch egal, ob Aufstand oder Fehde, ritterlich in dem Sinne, wie wir
es aus den alten Hollywood-Schinken kennen, waren die alle nicht.
Oder wuerdest du Betrug, Hinterhalt und Meuchelmord als ritterlich
bezeichen?
: |> Also, der unter mir spielende Thaumaturg hat in Grad 7 immer noch die
: |> groessten Probleme. Er stellt im Wesentlichen nur Feuerkugelstaebe her,
: |> juengst hat er dann ein Unsichtbarkeitssiegel benutzt, aber da die Gruppe
: |> ihn nicht sinnvoll unterstuetzt, sah er sich kuerzlich gezwungen, das
: |> Langschwert sozusagen von 0 auf 100 zu lernen. Traurig, das, aber wenn man
: |> staendig von den Kriegern alleingelassen wird...
: Tip: Gruppe wechseln.
: Aber Thaumaturgen bestehen doch noch aus etwas anderem als nur
: Feuerkugeln und Unsichtbarkeit. Gerade auch Sprueche wie Goldener
: Panzer (Zauberdauer: 1 sec !!!) oder Beschleunigen machen die
: Kaempfer in der Gruppe unheimlich schlagkraeftig. Man sollte sich
: aber vorher mit dem Meister wegen der EPs absprechen, sonst kann
: es sein, dass die Mitspieler bald den doppelten Grad erreicht haben ;)
Naja, so leicht ist das mit dem Wechseln der Gruppe nun auch nicht.
Wichtig ist, dass die Spieler einsehen, dass sowohl sie selbst als auch
der Thaumaturg um ein Vielfaches staerker werden, wenn sie wirklich mal
zusammenbleiben. Aber wenn sich der Thaumaturg immer selbst um seine Nahkampf-
Verteidigung kuemmern muss, dann hat er natuerlich nur wenig Zeit, seine
spezielle Art der Magie zu erlernen.
: |> : Gerade darauf wuerde ich mich nicht beschraenken. Wenn man da an historische
: |> : Vorbilder denkt, wurden 'Kriegspriester' eher selten von ritterlichen
: |> : Idealen gelenkt. Diese Ansicht stammt wohl eher aus diversen Fantasy-
: |> : Schinken (Herr der Ringe, etc.). Ich koennte mir Kriegspriester durch-
: |> : aus auch als hinterhaeltige Meuchler vorstellen, denen es nur darum
: |> : geht, moeglichst viel Feindesblut zu vergiessen, egal wann, wo, wie
: |> : oder von wem. Inwiefern so ein Charakter in eine Gruppe passt, ist
: |> : natuerlich eine andere Sache...
: |>
: |> Da moechte ich Dir widersprechen. Das waere dann ein Chaos-Kriegspriester,
: |> wie er eigentlich nur in Kan-Tai-Pan vorkommt.
: |> Denke an den Rondrapriester in DSA.
: Sicher, den kann man auch spielen. Ich wollte nur einige weitere
: Moeglichkeiten aufdecken. Ich persoenlich finde es eben etwas fade,
: immer nur ritterliche Paladine zu spielen. Ein leicht morbider
: Touch hat noch keinem Charakter geschadet...
Also, wir sind gerade in Midgard in einem sehr idealisierten Fantasy-System.
Sowohl bei der Rassen- als auch bei der Berufsauswahl gibt es nur wenige
Moeglichkeiten, auf der "Dunklen Seite" zu spielen. Beschwoerer und Hexer
sind wohl das Einzige, was regeltechnisch angeboten wird, mit Gildenbrief
dann wohl noch der Zornbringer - zu dem ich meine eigene Entstehungstheorie
habe.
Da hat sich sicher jemand gedacht: Ich komme mit meinen Mitspielern nie aus
und will unbedingt schon auf Grad 1 maechtige Angriffssprueche wie Feuerkugel
und Blitze Schleudern haben - entwickle ich doch einfach eine entsprechende
Figur. Dann hat sicher sein Spielleiter - um ihn nicht zu verletzen - gesagt:
Nun, lass uns doch bei dem offiziell Anerkannten bleiben. Dann hat der Spieler
die Figur eingeschickt, und sie wurde leider kritiklos abgedruckt.
Wenn bei einer Figur schon drinsteht, dass sie Streit saehen soll, dann darf
diese doch nicht Kampfmagie, sondern eher Illusionen (ER hat das gemacht)
und Geistbeeinflussung (Macht ueber Menschen, Beeinflussen) haben.
Aber das war ja nicht unser Thema.
Zurueck zur Dunklen Seite:
Man halte sich an das Vorbild der Region. So steht einem schottischen Adeligen
die Blutfehde offen: Das Toeten einer bestimmten Gegnergruppe (eng definiert)
um jeden Preis, gegenueber anderen Leuten, die nicht diese Gegner sind:
idealisierte Ritterlichkeit, denn sonst beschwoert man eine Blutfehde von
dieser Seite.
Ein Kan-Tai-Pan-Ritter hat hingegen eher das japanische als das chinesische
Vorbild: Hat ein Samurai ein neues Schwert, dann steht es ihm frei, das
jederzeit und an jedem (nicht-adeligen), der ihm begegnet, auszuprobieren -
aber dieser Ritter wuerde auch einem Chaos-Kriegsgott folgen.
: |> : Schottischer Adel und ritterlich? Wenn der Film 'Braveheart' nur ein
: |> : bisschen von der Wirklichkeit inspiriert wurde, wuerde ich alle
: |> : moeglichen Adjektive benutzen, aber mit Sicherheit nicht 'ritterlich' ;)
: |>
: |> Siehst Du, genau da sind die Grenzen. Aber: ist Brave Heart wirklich in dieser
: |> Hinsicht realistisch?
: |> Ausserdem war das ein Aufstand, keine Fehde.
: Ist doch egal, ob Aufstand oder Fehde, ritterlich in dem Sinne, wie wir
: es aus den alten Hollywood-Schinken kennen, waren die alle nicht.
: Oder wuerdest du Betrug, Hinterhalt und Meuchelmord als ritterlich
: bezeichen?
Es ist einfach eine historische Tatsache, dass Aufstaende deutlich unmoralischer
gefuehrt wurden als Kriege. Ausnahme mag da wohl der II. Weltkrieg einerseits
und die "Glorious Revolution" andererseits gewesen sein. Das liegt aber -
zumindest in mittelalterlicher - Zeit daran, dass der Adel dem Volk groessten-
teils Verachtung entgegenbringt und sich daher an die an sich bestehende
Ritterlichkeit nicht gebunden fuehlt (das sind keine Menschen, das ist Vieh!),
waehrend man von nicht-Rittern auch keine Ritterlichkeit erwarten darf, zumal
das Volk sie ja auch nie kennenlernte.