Hi!
Die Beschreibung ist zwar nicht ganz klar, was da alles mit der Platte
gemacht wurde, aber moeglicherweise laesst sich noch was retten. Solange
lediglich die Partitionsdaten verloren sind, laesst sich das
rekonstruieren. Sind auch die Hauptverzeichnisse und die FAT zerstoert
worden, so ist das ganze schon schwieriger und wahrscheinlich laesst
isch da nn nur noch ein Teil der Daten rekonstruieren, abhaengig von der
Fragmentierung der Dateien.
Ich bin gerne bereit, mich daran zu versuchen. Da ich das ganze nicht
nur als Hobby mache, berechne ich allerdings 60.-DM/Stunde (falls ich
zumindest teilweise erfolgreich sein sollte, sonst nix). Mit 2-3
Stunden muss dabei schon gerechnet werden. Auf Wunsch kann auch eine
Kopie der rekonstruierten Daten auf CD angefertigt werden. (Backup).
Bei Interesse einfach mal melden unter (030) 4329722.
Grossibaer
(Ich weiß, daß ich größtenteils bei Betriebssystemen bin. Da das ganze
anläßlich des Versuchs einer Linux-Installation auf einem DOS-Compi
passiert ist und ich hier einen gewissen Sachverstand erwarte, der
eventuell nötig sein könnte, bitte ich die nicht ganz saubere Auswahl zu
entschuldigen.)
Folgendes Problem: 3,3 GB Festplatte, eine primäre DOS-Partition (Novell
DOS 7.0) à 1000 MB, eine erweitere mit einem weiteren Laufwerk à 1000 MB
und einem mit dem Rest. Auf dem freien Rest sollte Linux installiert
werden.
Das Linux-Installationsprogramm erkannte aber meiner Erinnerung nach nur
eine Partition von 3,3 GB, Typ unbekannt (o.ä.). Daraufhin wurde das
logische Laufwerk mit 1,3 GB gelöscht und mit Partition Magic die
erweiterte Partition auf 1000 MB verkleinert. Keine Änderung bei Linux-
Installation.
Daraufhin erstellten wir zwei neue Partitionen (30 MB und Rest) ohne
Typzuweisung, evtl. mit weiterem gescheiterten Linux-Installationsversuch.
Dann machten wir die beiden Partitionen sichtbar - und vorbei war's mit
der Nutzbarkeit des Computers.
Linux redet weiterhin von einer Riesen-Partition, Novell DOS 7 erkennt
eine 3,3 GB große primäre DOS-Partition ("geschützt", was auch immer das
heißen mag), und Partition Magic sagt, daß die Partitionstabelle Fehler
hat und eine 3,3 GB große Partition, Typ "other" auf der Platte ist.
In Ermangelung eines Backup-Mediums oder Platzes auf anderen Festplatten
gibt es keine Sicherungskopien...
Doch die Daten werden dringend gebraucht.
Wer kann helfen? Und bitte keine allzu teuren Vorschläge, da
Jugendverband.
Bitte melden bei Nikolai per e-Mail (Antwort-An gesetzt) oder unter 030/
399 03 409.
Danke
Spitti
--
"An dieser Niederlage gibt's nichts zu diskutieren."
Helmut Kohl, 27.09.1998
Matthias Spittmann schrieb:
hallo,
die sachlage ist mir offengesagt unklar, d.h. was passiert ist.
deswegen mache ich zur datenrettung einen vorschlag:
norton diskeditor im fortgeschrittenen reparaturmodus, damit lassen
sich daten v.a. text gut retten. diesen diskedit auf bootdiskette besorgen,
oder die ur rescue disketten der utilities verwenden.
diskedit und diskdoktor haben evt. auch andere reparaturmoeglichkeiten.
auch eine weiterarbeit mit partmagic ist denkbar, rueckfuehrung auf die
alten exakten groessen. formatieren 'unformat' einsetzen, aber das ist
alles vabanque und schlimmer!
diskedit retten ist ein serioeser vorschlag
viel glueck
gruesse
herby
--
barbara herby
Barbara Kabadakis
Folkmann Herbert
München Munich Monaco
Tel/Fax 0049 (0)89 302029
bakh...@t-online.de
comp.linux.tiere.tierschutz......
postadresse gerne auf anfrage
[...]
Sorry, das sollte eigentlich als Mail und nicht als News rausgehen. :(
Also bitte spart Euch eventuelle Flames :)
Grossibaer
> der Bootloader Lilo in den mbr geschrieben wurde. Das sollte sich (unter
> dos) mit fdisk /mbr reparieren lassen.
Also bei mir gab es da immer Probleme. Ich habe LILO immer mit lilo -u
unter Linux entfernt. Dann ist der Bootsektor allerdings ganz lehr. Dann
noch unter fdisk das Bootable Flag für die DOS-Partition setzen und
eventuell einen neuen Bootsektor mit FDISK unter DOS erstellen. (FDISK
/MBR)
Ich hoffe, es hat dir weiter geholfen.
Bis denne,
Christian.
P.S. Das einzige Backup was man braucht, ist das wofür mal keine Zeit
hatte. :-/
## CrossPoint v3.11 R ##
Klaus
MS> Folgendes Problem: 3,3 GB Festplatte, eine primäre DOS-Partition
MS> (Novell DOS 7.0) à 1000 MB, eine erweitere mit einem weiteren
MS> Laufwerk à 1000 MB und einem mit dem Rest. Auf dem freien Rest
MS> sollte Linux installiert werden.
Etwas Dummes fällt mir gerade noch ein: Novell DOS hat security.sys
installiert, d.h. ich weiß nicht, ob es einen Sinn hat, wie vorgeschlagen
die Daten per Hand nach brauchbaren Texten zu durchforsten...
Noch mal zur Klarstellung: Nach dem Erstellen und Sichtbarmachen der
Partitionen wurden durch uns keine weiteren Schreibzugriffe vorgenommen.
IMHO müßte also bis auf die Partitionstabelle alles noch in Ordnung sein.
Wir bräuchten wohl vor allem jemanden, der uns erklärt, wie denn die
Partitionstabelle aussehen müßte, denn nach Nikolais Aussagen müßten
selbst meine uralten PC Tools (noch vom ersten Computer...) die
entsprechenden Bereiche der Festplatte lesen & schreiben können.
Schon mal vielen Dank für die bisherige Unterstützung.
KGF> Was denn für ein Linux Installationsprogramm? Du kannst Linux doch
KGF> erst installieren, wenn dieses eine ext Partition hat. Dazu
KGF> verzweigen die Installationsroutinen zum Partitionieren. Das
KGF> Programm dazu heißt auch in Linux Fdisk. Habt ihr damit
Das wollte die eine angeblich vorhandene 3,3 GB-Partition löschen und für
Linux nutzen (S.u.S.E. 5.3)...
KGF> gearbeitet? wenn ihr linux noch aufrufen könnt, (Distributionen
KGF> enthalten häufig ein Rettungssystem) dann ruft einmal fdisk auf.
Von Bootdiskette? Mal probieren.
KGF> Genauso unter Dos, vielleicht mit Boot Diskette und fdisk.
Tja: 3,3 GB DOS primäre Partition, "geschützt"...
KGF> Linuxinstallation der Bootloader Lilo in den mbr geschrieben
Wir haben Linux über loadlin gestartet, das war's wohl nicht.
KGF> wurde. Das sollte sich (unter dos) mit fdisk /mbr reparieren
Wie schon in anderen Postings verlautbart, denke ich, daß außer der
Partitionstabelle noch alles in Ordnung sein müßte. Ist fdisk /mbr dann
die richtige Behandlung?
Gruß
> Wie schon in anderen Postings verlautbart, denke ich, daß außer der
> Partitionstabelle noch alles in Ordnung sein müßte. Ist fdisk /mbr dann
> die richtige Behandlung?
>
Nein, das alleine hilft nicht. Der MBR (Master Boot record) enthaelt
lediglich das Programm, welches die Bootpartition aus der
Partitionstabelle (noch immer defekt) ermittelt und dann das
Startprogramm des Betriebssystems laedt (Local Boot Record, einer je
Bootfaehiger Partition). Dieser wiederum weiss dann ganz gezielt, wie
das Betriebssystem zu laden ist (IO.SYS, IBMIO.SYS oder weiss ich wie
das beid en verschiedenen Systemen heisst und welches Filesystem
installiert ist).
Der MBR wertet also die Partitionstabelle aus nach der Bootpartition und
laedt da einen bestimmten Bereich ganz am Anfang. Mehr nicht. Daher ist
er Betriebssystemunabhaengig. LILO installiert da nen anderen
Bootsektor, der direkt die LILO-Partition anspricht udn Lilo macht sich
dann auf die Scuhe, welche Partition denn nun gebootet werden soll,
waehrend amnchmal auch Programme wie Ontrack aehnliches mahcen, um eine
erweiterte Plattenverwaltung zu installieren, bevor das Betriebssystem
geladen wird (Unterstuetzung von >512MB Platten auf altenRechnern ohne
LBA-Bios-Support)
Genau da kann es u-U. auch zu Problemen kommen, wenn man nicht mit DOS
arbeitet (oder Windoofs95, was ja auch erstmal DOS laedt)
Grossibaer
Vorraussetzung:
- laufendes Linux System, in das die Platte eingebaut werden kann
- expect unter Linux installiert.
- keine Partitionen auf der Platte vorhanden.
Script fdisk.exp.in anlegen, mit folgendem Inhalt:
spawn /sbin/fdisk DEVICE
expect ": "
send "d\r"
expect ": "
send "1\r"
expect ": "
send "n\r"
expect "(1-4)\r"
send "p\r"
expect ": "
send "1\r"
expect ": "
send "S\r"
expect ": "
send "E\r"
expect ": "
send "w\r"
expect "information."
close
und noch ein kleines Shellscript:
scan.csh:
set start=1
set last=525 <- Letzter Zylinder der Platte, bitte modifizieren
set device="/dev/hda" <- auch anpassen
rm -f scan.log
echo "Analyselog fuer Platte ${device} " >> scan.log
echo "" >> scan.log
while ( `expr $start \< $last` )
set ende=`expr $start + 1`
cat fdisk.exp.in \
| sed -e "s|DEVICE|${device}|g" \
| sed -e "s/S/$start/g"|sed -e "s/E/$ende/g" > fdisk.exp
expect -f fdisk.exp
echo -n $start " " >> scan.log
cat ${device}1 | file - >> scan.log
set start=`expr $start + 1`
end
rm -f fdisk.exp
Dann in der Log datei mach x86 boot sector Eintraegen suchen, das sind evtl.
Deine Partitionsgrenzen.
Udo
--
---------------------------------------------------------------------------
| Udo Toedter Rechenzentrum der Friedrich-Schiller-Universitaet Jena |
| Email: z...@rz.uni-jena.de Smail: D-07743 Jena, Am Johannisfriedhof 2 |
| Phone: +49-3641-9-40531 Fax: +49-3641-9-40632 (- o) |
------------------------------------------------------oOOO--(_)--OOOo------
: Vorraussetzung:
: - laufendes Linux System, in das die Platte eingebaut werden kann
: - expect unter Linux installiert.
: - keine Partitionen auf der Platte vorhanden.
: und noch ein kleines Shellscript:
Hier erste Zeile noch korrigieren und einfuegen:
#!/bin/csh -f
: set start=1
: set last=525 <- Letzter Zylinder der Platte, bitte modifizieren
...
Prinzip: Es wird ueber die ganze Platte ein 2 Cyl. grosse Partition erzeugt,
und dann der Inhalt mit dem file Kommando ausgelesen, file ist in der Lagen
Bootsectoren zu erkennen. Anschliessend wird die Partition wieder geloescht,
und zum naechsten Zylinder uebergegangen.
Udo
MS> vorbei war's mit der Nutzbarkeit des Computers.
Vielen Dank für die Tips, die Daten sind wieder da.
(Und jetzt wird erst mal ein Streamer oder ein Zip-Laufwerk gekauft...)
> Zu "Re: Partitionstabelle kaputt"
Das klang ja alles sehr spassig ;-)))
> Tja: 3,3 GB DOS primäre Partition, "geschützt"...
Sagt mal:
Was ist eigentlich an eurer Konfiguration nicht "standard"???
"geschützte Partitionen kann man zumindest mit dem Dos-fdisk NICHT
anlegen...
Benutzt ihr irgendeinen tollen Bootloader?
> Wie schon in anderen Postings verlautbart, denke ich, daß außer der
> Partitionstabelle noch alles in Ordnung sein müßte. Ist fdisk /mbr
> dann die richtige Behandlung?
Aehhmm.
fdisk /mbr schreibt das Bootloader-Programm neu in den MBR.
Wenn Deine Partitionsaufteilung noch korrekt ist und Du nicht zufaellig
noch NT auf der Platte hast (oder irgendwelche Schweinereien wie
spezielle Bootloader, Viren"schutz"programme (oder Viren;-) im MBR
o.ä.), dann ist das eine schnelle und sichere Wahl.
Wir waere es eigentlich, wenn ihr mal den MBR eurer Platte sichert
und mir als Attach zuschickt?
(oder als Hexdump in die NG ;-> )
Kleines Tool dafuer kommt mit separater Post;-)
Ciao
Thomas SV
fdisk /mbr schreibt die ersten 446 bytes einer Festplatte neu. Das ist der
Bootcode.
Wenn die Partitionstabelle beschaedigt ist, oder FDisk das meint schreibt
FDisk den ganzen MBR(512byte) Inc. Partiotionstabelle neu, das mag helfen,
oder
aber alle Daten zerstoeren.
>Ciao
>
>Thomas SV
Marcus
> Das klang ja alles sehr spassig ;-)))
War es fuer ihn garantiert nicht.
> Was ist eigentlich an eurer Konfiguration nicht "standard"???
> "geschützte Partitionen kann man zumindest mit dem Dos-fdisk NICHT
> anlegen...
> Benutzt ihr irgendeinen tollen Bootloader?
Die Partitionstabelle (oder genauer: dier Master-Partitionstabelle) war
totaler Schrott. WAS da nun schiefgegangen ist, kann ich nciht sagen,
moeglicherweise ein Fehler von Partition Magic (vor Arbeitsbeginn
erstmal den Arbeitsbereich sichern) in Verbindung mit einem Virenschutz
(moeglicherweise im BIOS doer so), der dann nach Beendigung der
ansonsten offensichtlich korrekt durchgefuehrten Arbeiten die
partitionstabelle ncith mehr neu schreiben liess, oder sonst irgendwas
obskures.
Was DOS-FDISK angeht, so gilt das nur fuer M$-Dos FDisk, das ja so gut
wie nix kann. Argh! Das mieseste Programm, das je geschrieben wurde.
OpenDos-Fdisk ( http://www.caldera.com ) kennt im Ewxpertmode mehrere
dutzend Partitionsformate und kann sie auch anlegen.
M$ dagegen weigerte sich eine erweiterte Partition mit OS/2 Laufwerk
darin zu loeschen. Anzeige 'kann nicht loeschen, noch Laufwerke
definiert' und 'keine Laufwerke definiert'. Wunderbar. Da beisst sich
die Katze in den Schwanz.Selbst das alte DR-Dos FDISK (DR-Dos 6) kam
damit zurecht.
>> Wir waere es eigentlich, wenn ihr mal den MBR eurer Platte sichert
> und mir als Attach zuschickt?
> (oder als Hexdump in die NG ;-> )
>
> Kleines Tool dafuer kommt mit separater Post;-)
hat sich erledigt. Ein Neuschreiben des MBR haette nix gebracht. Es war
dort tatsaechlich eine einzige riesige geschuetzte Partition
eingetragen, statt der alten primaeren udn erweiterten.
Grossibaer
> >> Wir waere es eigentlich, wenn ihr mal den MBR eurer Platte sichert
> hat sich erledigt. Ein Neuschreiben des MBR haette nix gebracht. Es Ich redete von SICHERN...
Das hilft nicht, beruhigt aber ungemein...;-)
> dort tatsaechlich eine einzige riesige geschuetzte Partition
> eingetragen, statt der alten primaeren udn erweiterten.
Was mich noch interessiert:
Wie legt man denn eine "geschuetzte" Partition an????
Sowas gibt's nicht. Zumindest nicht auf Festplatten...
Wie sieht das "geschuetzt" aus? Part.-Type == 0x1b bzw. 0x16, oder was?
Ciao
Thomas
> Was mich noch interessiert:
> Wie legt man denn eine "geschuetzte" Partition an????
> Sowas gibt's nicht. Zumindest nicht auf Festplatten...
> Wie sieht das "geschuetzt" aus? Part.-Type == 0x1b bzw. 0x16, oder was?
Keine Ahnung, was das fuer ein Wert war. die Partition wurde jedoch auch
von Norton Disk Doctor so angezeigt. Moeglicherweise aber auch nur ein
Dummy-Begriff fuer unbekannte Partitionstypen, mit denen das jeweilige
Programm nichts anfangen kann. (obwohl, ich glaube, da zeigt NDD zwei
??)
Grossibaer
> > Folgendes Problem: 3,3 GB Festplatte, eine primäre DOS-Partition (Novell
> > DOS 7.0) … 1000 MB, eine erweitere mit einem weiteren Laufwerk … 1000 MB
> > und einem mit dem Rest. Auf dem freien Rest sollte Linux installiert
Falls das Problem noch aktuell ist. Ich hatte das selbe Problem und konnte
alle Daten wieder herstellen. Zumindest nach 30 Stunden harter Arbeit.
Wenn noch Fragen sind, einfach an mich schreiben.
Ciao,
Stefan
--
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