Spricht etwas dagegen, libc4 zusätzlich auf einem libc6-basierten System zu
installieren (so wie das mit libc5 gemacht wird)? Abgesehen vom RAM-Bedarf?
Im Inhaltsverzeichnis von Debian 2.0 habe ich keine libc4 gefunden, und die
HOWTOs schweigen dazu. Ich will einige a.out-Anwendungen weiterbenutzen.
MfG
Richie
Thomas Richard <Thomas_...@ac2.maus.de> wrote:
> Spricht etwas dagegen, libc4 zusätzlich auf einem libc6-basierten System zu
> installieren (so wie das mit libc5 gemacht wird)? Abgesehen vom RAM-Bedarf?
Nö, überhaupt nicht.
> Im Inhaltsverzeichnis von Debian 2.0 habe ich keine libc4 gefunden, und die
> HOWTOs schweigen dazu. Ich will einige a.out-Anwendungen weiterbenutzen.
Das Problem liegt daran, daß du mit den aktuellen Debian-Entwicklungs-
tools keine libc4 mehr bilden kannst. Deshalb wurde das Paket libc4 aus
Debian 2.0 entfernt, weil es gegen die Politik von Debian verstößt.
Du kannst aber das libc4-Paket einer ältern Debian-Version holen und
einspielen.
Shade and sweet water!
Stephan
--
| Stephan Seitz Elektrotechnik Universitaet des Saarlandes |
| PGP PublicKey: http://fsing.ee.uni-sb.de/~stse/publickey.asc |
???
Es sollte genuegen, die libc4 zu installieren (als binary) und ein a.out-
Entwicklungssystem zu verwenden. Die libc4 ist meines Wissens nach nie als
ELF erschienen, so dass libc4 nur in Zusammenhang mit a.out einsetzbar ist.
Wozu brauchst du denn noch so etwas exotisches? libc5 kann man ja verstehen,
aber libc4 ist doch schon seit Jahren nicht mehr aktuell (genauso wie der
ganze andere a.out-Krempel)...
Tschuess,
Juergen Ilse (il...@asys-h.de)