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Bändchengarn

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Daniela Hildebrandt

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Aug 16, 2002, 2:00:30 AM8/16/02
to
Hallo alle zusammen,
ich habe, wie bereits erwänht noch zwei Modelle im Schrank - aus
Bändchengarn.
Nachdem ich das erste fertig hatte, stellte sich mir die Frage, wie ich es
zusammennähe. Bei normaler Wolle nehme ich normalerweise das gleiche
Material wegen der Elastizität. Bei den Bändchengarnen habe ich dann
normalen Nähzwirn genommen, aber mit Elastizität ist dann nich mehr soviel
und auch mit dem Vernähen der Bändchenenden war ich nicht ganz zufrieden.
Wie habt ihr dieses Problem gelöst?

Liebe Grüße,
Daniela


Karin Lüpke

unread,
Aug 16, 2002, 4:35:24 AM8/16/02
to
Hi Daniela,

Ich habe hier ein UFO aus Bändchengarn rumliegen. UFO deshalb, weil sich
das Rückenteil wesentlich mehr ausgehangen hat als aus der Maschenprobe
ersichtlich war. Jetzt ist das Teil ca. 6 cm zu lang und ist noch nicht
gewaschen. Jetzt bin ich am überlegen was ich damit mache.
Wahrscheinlich mindestens mal bis unter die Armlöcher aufziehen. :-(((
Aber nun zu deiner Frage:
Ich habe, zum Glück bevor ich angefangen habe, irgendwo gelesen, dass
man bei Bändchengarn den Knäuelwechsel am besten an den Seiten macht,
weil sich die Enden im normalen Gestrick kaum vernähen lassen. Eine
Möglichkeit wäre, sofern man nicht darauf geachtet hat, die Enden
einfach mit Nähgarn auf der Rückseite festzunähen. Am besten mit
Hexenstich, der ist nämlich elastisch. Was das Zusammennähen angeht so
würde ich es erstmal mit dem Bändchengarn versuchen. Es gibt extradicke
Nadeln wo auch das Bändchengarn ins Öhr passt. Notfalls kann man sich
auch mit einer Häkelnadel behelfen. Ist zwar etwas mühseliger, geht
aber. Eine Alternative ist ein in Farbe und Material passender anderer
Faden. Bei Baumwollbändchen z.B. normales Baumwollgarn in der
entsprechenden Farbe.
Bei sehr glattem Polyesterbändchen muss man aufpassen, da können selbst
gut vernähte Garnenden mit der Zeit wieder rausflutschen. --> Enden mit
Nähgarn annähen.

Schöne Grüße
Karin

Uta Kramer

unread,
Aug 16, 2002, 5:50:05 PM8/16/02
to
Am Fri, 16 Aug 2002 10:35:24 +0200 schrieb Karin Lüpke:

> Es gibt extradicke
> Nadeln wo auch das Bändchengarn ins Öhr passt.

Dicke Stopfnadeln eignen sich hervorragend zum Vernähen von Wolle. Und
mit dem Matratzenstich werden auch die Seitennähe sehr schön.

Wie das geht? Ist auf der mkh-HP genau erklärt. Das habe sogar ich
verstanden. ;-))

Uta, nur noch mit Matratzenstich zusammennähend an den Seiten

Karin Lüpke

unread,
Aug 17, 2002, 6:54:48 AM8/17/02
to
Hi,

Ja, mach ich schon lange so und bin total begeistert. Da sieht man die
Naht fast gar nicht. Sogar an den Armnähten und den Armkugeln benutze
den Matratzenstich. Hatte ich vergessen zu erwähnen, weil ich wohl
dachte das macht jeder so. ;-))

Schöne Grüße
Karin

Karin Lüpke

unread,
Aug 18, 2002, 6:32:39 PM8/18/02
to
Kerstin Michler wrote:
>
> Manche Bändchengarne aus Kunstfasern neigen leider dazu, sich
> aufzulösen. Da mache ich nach dem Zusammennähen bzw. Vernähen einen
> Knoten ans Ende, damit das nicht passiert.

Bei sowas probiere ich an einem Restfaden aus, ob man die Schnittkante
nicht mit einem Feuerzeug verschweissen kann.

Schöne Grüße
Karin

Karin Lüpke

unread,
Aug 19, 2002, 7:49:14 AM8/19/02
to
Hi,

Kerstin Michler wrote:


>
> Karin Lüpke <kl...@t-online.de> wrote:
>
> >Bei sowas probiere ich an einem Restfaden aus, ob man die Schnittkante
> >nicht mit einem Feuerzeug verschweissen kann.
>

> Ja, das ist auch eine gute Lösung bei manchen Synthethiks. Aber nicht
> daß man den ganzen mühsam gestrickten Pulli abfackelt. ;-)

Stelle mir gerade vor wie der Pullover in einer Stichflamme Wusch! sich
in ein Häuflein Asche verwandelt. LOL
Aber deshalb habe ich ja auch extra Restfaden geschrieben. Damit meinte
ich ein Stück, dass NICHT mit dem Pullover verbunden ist. ;-)


Schöne Grüße
Karin

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