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Kragen zuschneiden

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Barbara Schneider

unread,
Mar 18, 2002, 7:03:02 AM3/18/02
to
Hallo ihr Lieben,

ich habe mal wieder ein Frage zum Nähen:

Kragen zuschneiden bzw. nähen kannte ich bisher immer so

Unterkragen mit Mittelnaht und im schrägen Fadenlauf.

Inzwischen stelle ich jedoch immer häufiger fest, daß der
Unterkragen sowohl bei fertigen Blazern als auch bei Schnitten
ohne Mittelnaht und im geraden Fadenlauf zugeschnitten
verarbeitet wird.

Welche Erfahren habt ihr und welche Methode bevorzugt ihr?
Angeblich soll sich ein schräg zugeschnittener Unterkragen besser
in Form legen.

Nachdem ich nun meinen neuen Blazer zuschneiden möchte, würde
mich eure Meinung interessieren.

Viele Dank und viele Grüße

Barbara

Conny Glitsch

unread,
Mar 18, 2002, 3:07:28 PM3/18/02
to
Hi Barbara,

> ich habe mal wieder ein Frage zum Nähen:
>
> Kragen zuschneiden bzw. nähen kannte ich bisher immer so
>
> Unterkragen mit Mittelnaht und im schrägen Fadenlauf.
>
> Inzwischen stelle ich jedoch immer häufiger fest, daß der
> Unterkragen sowohl bei fertigen Blazern als auch bei Schnitten
> ohne Mittelnaht und im geraden Fadenlauf zugeschnitten
> verarbeitet wird.

Uffalla.. ich habe gerade vor kurzem gezeigt bekommen, wie man einen
Kragen zuschneidet, aber wie man die einzelnen Schritte bzw. das Ganze
an sich da nennt - keine Ahnung. Wirklich helfen kann ich dir also
nicht, aber vielleicht bist du so nett und beschreibst mir mal die
beiden Methoden, von denen du da redest. Das würde mich nämlich
interessieren.

Neugierige Grüße,
Conny

Uta Kramer

unread,
Mar 18, 2002, 3:55:21 PM3/18/02
to
Am Mon, 18 Mar 2002 13:03:02 +0100 schrieb Barbara Schneider:

> Nachdem ich nun meinen neuen Blazer zuschneiden möchte, würde
> mich eure Meinung interessieren.
>
> Viele Dank und viele Grüße

Kann Dir leider nicht weiterhelfen. Ich würde den Kragen so im Fadenlauf
zuschneiden, wie es im Schnittmuster angegeben ist. Ich habe schon ewig
keine Bluse oder ähnliches mit Kragen mehr genäht.

Uta, die viel Erfolg wünscht

Barbara Schneider

unread,
Mar 19, 2002, 1:35:36 PM3/19/02
to

Conny Glitsch schrieb:

Hallo Conny,

ist mit Worten schwierig zu beschreiben, aber ich will es mal versuchen:

Also ein Kragen besteht ja immer - wie du schon in deinem Nähkurs gesehen
hast, aus zwei Teilen, dem Ober- und dem Unterkragen. Nun gibt es zwei
Möglichkeiten, das ganze zuzuschneiden. Der Oberkragen wird fast immer in
einem Stück mit geradem Fadenlauf zugeschnitten. Aber beim Unterkragen
gibt es zwei Methoden. Einmal in der Mitte (quasi in der Mitte des Halses
am Rücken) eine Naht, also zwei gegengleiche Teile, die in der Mitte
zusammengenäht werden. In diesem Fall wird der Unterkragen auch im
schrägen Fadenlauf zugeschnitten.

Seit neuestem (scheint mir) hat sich eine zweite Methode eingebürgert und
zwar auch den Unterkragen in einem Stück, also üblicherweise im Stoffbruch
und dann im geraden Fadenlauf zugeschnitten.

Ich meine mich zu erinnern, daß in meinem ersten Nähkurs (ist schon über
20 Jahre her), die erste Methode unterrichtet wurde, angeblich würde sich
der Kragen besser in Form legen.
___________ ___________
/ + \ < ohne Naht / X | X \
< In der Mitte Naht
/____________\ /_______|______\

+ bzw. X soll den Fadenlauf verdeutlichen.

Ich hoffe, meine Zeichnungen kommen so an, wie ich sie sehe und man
versteht es einigermaßen. Guck mal bei fertigen Blazern bzw. Blusen mit
(Revers)Kragen. Bei Herren-Blazern wirst du allerdings nix erkennen, da da
meistens der Unterkragen mit einem zusätzlichen Stoffbesatz versehen ist.

Fürs erste habe ich mal im geraden Fadenlauf zugeschnitten, ohne Naht. So
ist es auch im Schnitt angegeben.

Habe noch genügend Stoff und kann zur Not noch ein Kragenteil zuschneiden.

Viele Grüße
Barbara

Barbara Schneider

unread,
Mar 19, 2002, 1:42:22 PM3/19/02
to
Ich habe es befürchtet :-( zweiter Versuch mit anderer Schrift

__________ __________
/ + \ / X | X \
/____________\ /_____|______\

ohne Nacht mit Naht

+ bzw. X soll den Fadenlauf verdeutlichen.

Hoffentlich klappt es jetzt.

Barbara

Conny Glitsch

unread,
Mar 19, 2002, 2:38:54 PM3/19/02
to
Hi Barbara,

Jo, jetzt hat es geklappt.


Also, ich hätte getippt, dass der Kragen immer auf beiden Seiten aus
einem Stück besteht und nicht die eine Seite noch mal aus zwei Stücken
hergestellt wird. Deswegen siehtst du mich jetzt etwas verwundert. Aber
ich werde bestimmt demnächst alle Krägen angucken, die mir so unter die
Augen kommen. :-)


Wenn, dann würde ich tippen, dass die dreiteilige Version besser fällt,
weil sich durch die zwei Teile auf der einen Seiten noch mal eine Art
Knick ergibt, der dafür sorgen dürfte, dass sich das besser an den
Körper schmiegt. Aber ich vermute mal, dass das auch ganz stark vom
Material abhängt, ob das überhaupt einen sichtbaren Unterschied ergibt.

Ansonsten ist in deinem Fall ja eh nichts verloren, da du genug Stoff
hast. Ich selbst weiss nicht mal, ob ich überhaupt den einen Kragen noch
mal nachbasteln könnte, den ich an meine Jacke genäht habe. Die
Nählererin hat so schnell gezeichnet und gemacht und getan, und ich
wusste am Anfang gar nicht, wie dieses seltsame Etwas da auf dem Stoff
überhaupt ein Kragen werden soll, so dass irgendwie insgesamt nicht viel
hängen geblieben ist.

Nähst du denn viel?

Conny

Barbara Schneider

unread,
Mar 20, 2002, 1:52:47 PM3/20/02
to

Conny Glitsch schrieb:

Rest gelöscht...

>
> Nähst du denn viel?
>
> Conny

Hallo Conny,

ich habe schon an der Volksschule - so nannte man das seinerzeit
(bin fast 44 Jahre alt) - die Handarbeitsstunden gerne gemocht,
obwohl wir damals eine recht alte und konservative Lehrerin
hatten (muß wohl so Jahrgang 1900-1910gewesen sein, ihr
Lieblingsspruch war immer "langes Fädchen, faules Mädchen").
Damals mußten wir Handschuhe und Socken stricken, irgendwelche
Deckchen, Turnschuhbeutel oder dergleichen mit Kreuz- und
sonstigen Zierstichen versehen. Ich kann mich noch gut an die den
Riesenrahmen mit Übungsstoff und Riesensticknadel erinnern, an
dem immer die Stickstiche vorgeführt wurden.. Die ersten
Nähversuche wurden auf einer Tret-Nähmaschine gemacht
(gottseidank kein Kopfkissen, sondern ein ausgestopftes
Filztier). Da hatte ich aber schon als Kind ein bißchen Erfahrung
mit der elektrischen "Vollzickzack-Nähmaschine" meiner Mutter.

Früher habe ich recht viel genäht. Mit Anfang 20 habe ich 2
Nähkurse (es
gibt hier in Nürnberg - immer noch - ein Burda-Nähstudio)
absolviert und
danach mit Learning-by-doing, Burda- und Neue-Moden-Näh-Heften,
Fertigschnitten und Fachbüchern dann meine Fertigkeiten
erweitert. Einige Jahre später habe ich dann nochmals 2 Nähkurse
belegt, da habe ich mich dann an die erste Hose, komplizierten
Blazer (so mit Reverskragen, zweiteiligem Ärmel mit Ärmelschlitz
und Paspeltaschen) gewagt. Das ganze noch zur Krönung im
Glencheck-Muster. Dann war ich eigentlich rundum fit. Bis auf
Mäntel, Unterwäsche und Sportbekleidung habe ich eigentlich alles
genäht, auch Abend- und Cocktailkleider und sowas. Da ich schon
mit Anfang 20 von daheim ausgezogen war, Miete, Auto und ein
teures Hobby (Turniertanzen) finanzieren mußte, war meine
Nähleidenschaft auch ein ganz guter finanzieller Ausgleich.

Das ganze ist dann leider aus zeitlichen Gründen etwas
eingeschlafen, als ich vor über 10 Jahren meinen jetzigen Mann
kennengelernt habe. Das Nähen war sonst immer meine
Wochendbeschäftigung. In dieser Zeit habe ich nochmals 2 Nähkurse
gemacht (einer reicht mir immer nicht für meine Werke). Einer
davon war ein sogenannter "Teile-Nähkurs". Die Kurse hat damals
Karstadt veranstaltet. Im Teile-Nähkurs wurden lediglich auf
Stoffresten einzelne Nähvorgänge, wie z.B. Reißverschluß
einnähen, Kragen, Taschen, Knopflöcher etc. geübt. Der Kurs war
für Anfänger gedacht, damit diese nicht ihre geplanten
Kleidungsstücke durch noch nie geübte Vorgänge verderben. Mir war
der Kurs als Auffrischung recht, da ich etwas aus der Übung war.
Außerdem habe ich noch einen Zuschnittkurs gemacht. Dort lernte
man das Maßzuschneiden. Man hat also die eigenen Körpermaße
genommen und danach den Schnitt entwickelt. Allerdings nicht in
Orginalgröße und auch nicht fertig genäht, sondern im Maßstab als
Miniatur verkleinert. Man sollte ja auch nur lernen, wie man
Schnitte erstellt. Es wurde z.B. angefangen mit einer ärmel- und
kragenlosen Bluse, ein gerader Rock, Glockenrock, dann schwierige
Sachen wie Blazer mit Kragen Ärmel etc.. Hosen kamen nicht dran,
denn das soll lt.
Kursleiterin ausgesprochen schwierig sein.

Der Zuschnittkurs war zwar interessant, hat mir aber die Illusion
bzw. die Lust genommen, dieses Thema auszuweiten. Ich fand es
doch relativ schwierig (ist in der Schneiderausbildung m. W. erst
bei der Meisterprüfung ein Thema). Außerdem fängt man wie bei
allen Sachen mit einfachen Dingen an und man muß ja normalerweise
das Teil auch aus Stoff zuschneiden und fertignähen, damit man
sieht, ob alles richtig gemacht wurde. Wenn man nun nähtechnisch
schon einen hohen Level erreicht hat, hat man - zumindest ich -
keine Lust, wieder mit Easy-Teilen anzufangen, wegen des zu
lernenden Zuschnitts. Außerdem würde ich dann noch länger
brauchen, bis ich was fertig hätte.

Ich habe mir dann meine Schnitte immer von der Nähkursleiterin
erstellen
lassen, wenn ich bei Fertigschnitten nicht fündig wurde. Die hat
das gegen Bezahlung gemacht. Leider ist sie nicht mehr für
Karstadt tätig, so daß ich nur noch mit Fertigschnitten
weiterkomme.

Seit zwei Jahren arbeite ich nur noch 4 Tage in der Woche und
deshalb möchte ich das Nähen wieder viel mehr aufleben lassen.
Bislang habe ich es aber zu max. 1-2 Teilen (Kostüm, Blazer) im
Jahr geschafft. Das muß nun anders werden. Die Übung fehlt halt
etwas und dadurch kommt leichte Unsicherheit auf. Aber ich kann
ja hier fragen und nerven...

Puuhhh das war nun lang, aber nun kennt ihr alle mein
(Näh)Vorleben.

Viele Grüße
Barbara

Conny Glitsch

unread,
Mar 20, 2002, 4:20:15 PM3/20/02
to
Hi Barbara,

> ich habe schon an der Volksschule - so nannte man das seinerzeit
> (bin fast 44 Jahre alt)

*lach* Also, es mag zwar zu meiner Schulzeit keine Volksschulen mehr
gegeben haben, aber dass die mal so hiessen, habe ich schon noch
mitbekommen. :-)


> - die Handarbeitsstunden gerne gemocht,
> obwohl wir damals eine recht alte und konservative Lehrerin
> hatten (muß wohl so Jahrgang 1900-1910gewesen sein, ihr
> Lieblingsspruch war immer "langes Fädchen, faules Mädchen").

Den Spruch habe ich mir immer von meiner Mutter anhören müssen, wenn sie
mich denn mal dazu bringen konnte, eine aufgerissene Naht wieder
zuzunähen. (Was sehr, sehr, sehr, sehr selten war. :-)) Und meine Mutter
ist nicht Jahrgang 1900...

Ob wohl dieser Spruch Schuld ist, dass ich nicht gerne mit der Hand
nähe? *grübel* :-)


> [...]Da hatte ich aber schon als Kind ein bißchen Erfahrung


> mit der elektrischen "Vollzickzack-Nähmaschine" meiner Mutter.

Ich habe irgendwie gar nicht mit der Nähmaschine genäht früher. Erst vor
ca. vier Jahren habe ich mir eine gekauft, weiss aber ehrlich gesagt gar
nicht, wieso. Es war nicht so, dass ich irgendwie mit dem Nähen in
Kontakt gekommen wäre, und mit der Hand finde ich es ja noch dazu ganz
und gar grausam. Aber irgendwie faszinieren mich Nähmaschinen.


> Früher habe ich recht viel genäht. Mit Anfang 20 habe ich 2
> Nähkurse (es
> gibt hier in Nürnberg - immer noch - ein Burda-Nähstudio)
> absolviert und
> danach mit Learning-by-doing, Burda- und Neue-Moden-Näh-Heften,
> Fertigschnitten und Fachbüchern dann meine Fertigkeiten

> erweitert. [...]

Ich habe mir wie gesagt einfach irgendwann eine Nähmaschine gekauft, bin
in den Laden gegangen, habe mir Stoff und eine Anleitung für ein Cape
besorgt und einfach fleissig drauf los genäht. Es hat super gut
funktioniert und viel Spass gemacht. Bei genauerem Hinsehen sieht man
natürlich, dass nicht alles sonderlich genau genäht ist, aber immerhin
habe ich auch schon mal ein Lob dafür bekommen von einer Person, die das
sicherlich besser kann als ich.

Ansonsten habe ich bisher an Kleidung nur noch Jogginghosen genäht, und
jetzt vor kurzem in meinem (ersten) Nähkurs eine Winterjacke. (Da muss
ich das Futter noch fertig einnähen, aber ich bin fast fertig damit und
sie ist auch super schön geworden.) Ansonsten habe ich diverse
Kuscheltiere genäht, Teddys, eine Ente, einen Igel, und das Stölpchen,
mit dem ich ja auch den Wettbewerb gewonnen habe. Naja, und dann halt
noch so einen Kram wie Kissenüberzüge und einfache Vorhänge, wobei
gerade letztere sicherlich nicht die Herzen eines Nähprofis höher
schlagen lassen würden. Aber für den Hausgebrauch reicht es mir
vollkommen.

Ich nähe an sich sehr gerne (Sofern es an der Maschine ist. :-)), aber
irgendwie komme ich kaum dazu. Und wenn ich dann mal Zeit hätte, bekomme
ich meist den Hintern nicht hoch. Ich habe halt auch keine Nähecke, so
dass ich mich einfach dransetzen kann, wenn ich Lust dazu habe und
wieder aufstehen, wenn ich was anderes machen will. Ich glaube, das wäre
schon eine enorme Erleichterung und würde mich eher mal zum Tun
verleiten. Aber gut, damit ich dann überhaupt mal was mache, habe ich
mich jetzt gleich zu meinem zweiten Nähkurs an der VHS angemeldet.
Anfang Juni geht's los.


> Seit zwei Jahren arbeite ich nur noch 4 Tage in der Woche und
> deshalb möchte ich das Nähen wieder viel mehr aufleben lassen.
> Bislang habe ich es aber zu max. 1-2 Teilen (Kostüm, Blazer) im
> Jahr geschafft. Das muß nun anders werden. Die Übung fehlt halt
> etwas und dadurch kommt leichte Unsicherheit auf. Aber ich kann
> ja hier fragen und nerven...

Jau, mach das. Vor allem können wir uns ja immer mal wieder austauschen,
was wir überhaupt so machen. Dann mache ich nämlich vielleicht auch
endlich mal was. :-) Stoff habe ich ja schon gekauft für ein kurzes,
langärmeliges Jäckchen und eine Hose. Also, dafür hatte ich eh schon
Stoff, jetzt habe ich mir noch mal einen für zum Üben gekauft.

> Puuhhh das war nun lang, aber nun kennt ihr alle mein
> (Näh)Vorleben.

Macht nichts, war interessant zu lesen, deine Mühe war also nicht
umsonst. :-)

Schneidernde Grüße,
Conny

Rudi Kugler

unread,
Mar 20, 2002, 7:36:13 PM3/20/02
to
Hallo Barbara.

> ich habe mal wieder ein Frage zum Nähen:

Immer munter her den Fragen.
Auch wenn dieses komplexe Thema mir ein gewisses Kopfzerbrechen
bereitet, versuche ich es in Worte zu packen, dabei wäre es ein
leichteres,
Kragenschnitt und die dazugehörige Dressur am Objekt zu zeigen.

> Kragen zuschneiden bzw. nähen kannte ich bisher immer so
> Unterkragen mit Mittelnaht und im schrägen Fadenlauf.

Das ist würdig und recht !!!
Besonders für Einzelanfertigungen.

> Inzwischen stelle ich jedoch immer häufiger fest, daß der
> Unterkragen sowohl bei fertigen Blazern als auch bei Schnitten
> ohne Mittelnaht und im geraden Fadenlauf zugeschnitten
> verarbeitet wird.

Bei industriellen 1000-er Stückzahlen, ist es natürlich von rentablen
Interesse die eben angeführte Produktionsmethode zu erproben
und dann in Serie gehen zulassen.

> Welche Erfahren habt ihr und welche Methode bevorzugt ihr?

Oje, oje, oje
nun geht es mir an den sprichwörtlichen Kragen :-)

Das hängt nun von verdammt vielen Faktoren ab.
Soll es denn nun schnell und einfach gehen, oder soll der Kragen
auch noch die nächste Generation erfreuen, ist dein Blazer uni
oder hat er denn Streifen oder Karo.

> Angeblich soll sich ein schräg zugeschnittener Unterkragen besser
> in Form legen.

Meiner bescheidenen Meinung nach, ist das nicht angeblich,
sondern absoluter Fakt.

> Nachdem ich nun meinen neuen Blazer zuschneiden möchte, würde
> mich eure Meinung interessieren.

Ich würde folgendermaßen vorgehen, falls du dich an einen Kragensteg
nicht
so richtig rantraust, farbenähnlichen Filz und schräg geschnittenes
Leinen,
mit Mittelnaht, pikieren. Da sollten mal so 50x10 cm ausreichen,
dann einen Bruch von ca. knappen 3 cm bügeln(Filz auf Filz)
Dann diesen Streifen richtig rund bügeln, soll heißen, daraus einen
halben Kreis
zu ziehen oder besser gesagt, zu zerren.

Fertig ist der Unterkragen,
meine Wenigkeit ebenso,

MfG
Rudi
*muß den Server und mich mal schlafen lassen*


Barbara Schneider

unread,
Mar 21, 2002, 2:34:23 PM3/21/02
to
Conny Glitsch schrieb:

Teile gelöscht..

> Ob wohl dieser Spruch Schuld ist, dass ich nicht gerne mit der Hand
> nähe? *grübel* :-)

Mit der Hand nähen geht ja noch, wenn es z.B. um gute unsichtbare Säume etc.
geht. Aber ein Graus sind mir Änderungen. Da hab ich schon manches in die
Änderungsschneiderei gebracht, bevor ich mich selbst dransetze, obwohl ich
das meiste technisch gesehen könnte. Bin aber ganz stolz, in letzter Zeit
einen Rock selbst weiter gemacht zu haben und weiterer steht zum Ändern noch
bevor (ganz abgesehen von einem zu weiten Rock und einer zu weiten Hose, die
ich zu großzügig genäht habe und mich nicht gerne reinfuttern möchte).

> Ich habe mir wie gesagt einfach irgendwann eine Nähmaschine gekauft, bin
> in den Laden gegangen, habe mir Stoff und eine Anleitung für ein Cape
> besorgt und einfach fleissig drauf los genäht.

Meine ersten Nähversuche liefen nach dem Schema "warum Nahtzugaben, einfach
eine Größe größer zuschneiden" ab. Aber damals bei Glocken- und Tellerröcken
war das nicht so tragisch. Später habs ich dann korrekt gelernt.

> Ich nähe an sich sehr gerne (Sofern es an der Maschine ist. :-)), aber
> irgendwie komme ich kaum dazu. Und wenn ich dann mal Zeit hätte, bekomme
> ich meist den Hintern nicht hoch. Ich habe halt auch keine Nähecke, so
> dass ich mich einfach dransetzen kann, wenn ich Lust dazu habe und
> wieder aufstehen, wenn ich was anderes machen will. Ich glaube, das wäre
> schon eine enorme Erleichterung und würde mich eher mal zum Tun
> verleiten.

Oh ja, ich hätte gerne ein großzügiges Zimmer, in dem ich alles stehen
lassen kann wie Näh- und Overlockmaschine, Bügelbrett, Nähutensilien,
Schneiderpuppe und alles... Aber ich muß auch immer aufräumen. Deshalb nähe
ich bevorzugt an Tagen, wo ich mind. einen halben Tag dranbleiben kann.

> Vor allem können wir uns ja immer mal wieder austauschen,
> was wir überhaupt so machen.

Gerne, dann kommt etwas Abwechslung rein. Stricken tu ich selten und staune
nur über die Künste und Diskussionen hier.

Viele Grüße
Barbara

Barbara Schneider

unread,
Mar 21, 2002, 2:37:01 PM3/21/02
to
Rudi Kugler schrieb:

Teile gelöscht...

> Hallo Barbara.

> Immer munter her den Fragen.

Hallo Rudi,

danke

> Auch wenn dieses komplexe Thema mir ein gewisses Kopfzerbrechen
> bereitet, versuche ich es in Worte zu packen, dabei wäre es ein
> leichteres,
> Kragenschnitt und die dazugehörige Dressur am Objekt zu zeigen.

Genau, das ist das Problem, sowas in Worte zu packen.

> > Kragen zuschneiden bzw. nähen kannte ich bisher immer so
> > Unterkragen mit Mittelnaht und im schrägen Fadenlauf.
>
> Das ist würdig und recht !!!
> Besonders für Einzelanfertigungen.

Dann wäre das meinen Ansprüchen gerecht.

> > Inzwischen stelle ich jedoch immer häufiger fest, daß der
> > Unterkragen sowohl bei fertigen Blazern als auch bei Schnitten
> > ohne Mittelnaht und im geraden Fadenlauf zugeschnitten
> > verarbeitet wird.
>
> Bei industriellen 1000-er Stückzahlen, ist es natürlich von rentablen
> Interesse die eben angeführte Produktionsmethode zu erproben
> und dann in Serie gehen zulassen.
>
> > Welche Erfahren habt ihr und welche Methode bevorzugt ihr?
>
> Oje, oje, oje
> nun geht es mir an den sprichwörtlichen Kragen :-)
>
> Das hängt nun von verdammt vielen Faktoren ab

> Soll es denn nun schnell und einfach gehen, oder soll der Kragen


> auch noch die nächste Generation erfreuen, ist dein Blazer uni
> oder hat er denn Streifen oder Karo.

Also schnell wäre schön, aber die eine Mittelnaht reißt es zeitlich ja
wirklich nicht raus. Nachdem ich immer sehr gute Stoffe, klassische
Farben und Schnitte verwende, ziehe ich die Teile so lange an, bis sie
auseinanderfallen oder ich zu fett geworden bin (meistens das letztere,
was aber nur bei Röcken und Hosen eine Rolle gespielt hat). Das geplante
Model ist uni, habe aber schon mal bei einem Glencheck-Blazer den Kragen
mit Mittelnaht verarbeitet und finde es g***, wenn sich auch an meist
nicht sichtbaren Teilen die perfekte (Muster)Verarbeitung konsequent
durchzieht. In der Richtung bin ich leicht masochistisch veranlagt (bei
besagtem Glencheck-Blazer habe ich ca. dreimal die rückwärtige Mittelnaht
aufgetrennt, weil sich das Karo leicht verschoben hatte).

> > Angeblich soll sich ein schräg zugeschnittener Unterkragen besser
> > in Form legen.
>
> Meiner bescheidenen Meinung nach, ist das nicht angeblich,
> sondern absoluter Fakt.

Denke ich auch, aber mein kritischer Blick hat bei meinen unterschiedlich
verarbeiteten Sachen keinen Unterschied gesehen, deshalb hier die
Anfrage. Vielleicht hab ich das auch so perfekt hingekriegt (selber auf
die Schulter klopf)?

> Ich würde folgendermaßen vorgehen, falls du dich an einen Kragensteg
> nicht
> so richtig rantraust, farbenähnlichen Filz und schräg geschnittenes
> Leinen,
> mit Mittelnaht, pikieren. Da sollten mal so 50x10 cm ausreichen,
> dann einen Bruch von ca. knappen 3 cm bügeln(Filz auf Filz)
> Dann diesen Streifen richtig rund bügeln, soll heißen, daraus einen
> halben Kreis
> zu ziehen oder besser gesagt, zu zerren.

Ooohh, das klingt noch schwieriger, als in meinem Nähbuch beschrieben
(Nähen - Tipps und Tricks). Und diese Beschreibungen halte ich schon für
absolut professionell (kein Vergleich mit den üblichen Nähbüchern...).
Dort habe ich auch das erste Mal einen Unterkragen mit Steg staunend
bewundert (nicht zu verwechseln für die Mitleser/innen mit einem
Hemdblusenkragen). Aber mein Schnitt sieht das nicht vor (scheint eher
bei Vogue-Schnitten vorzukommen und nicht bei Neuer Mode ;-) ) und so was
hab ich noch noch nie gemacht (Steg).
Also bleibe ich erstmal dabei, wie im Schnitt (ohne Mittelnaht)
zuzuschneiden. Hab ich ja auch schon anderweitig erfolgreich hingekriegt.

> Fertig ist der Unterkragen,

noch nicht... ;-)

> meine Wenigkeit ebenso,

hoffentlich hast du trotzdem ausgeschlafen, denn ich muß jetzt noch was
wissen:
Du hast pikieren erwähnt. Die Technik ist mir eigentlich klar, wird auch
in meinem Buch ausführlich - mit Fotos - beschrieben. Aber was ich nicht
kapiere: Beim Pikieren wird ja die Stoffeinlage mit hauchzarten Stichen
mit dem Oberstoff verbunden. Wenn es sich beim Oberstoff nun nicht gerade
um einen dicken Wollstoff handelt, sondern z.B. um dünne Schurwolle, dann
sieht man doch zwangsläufig die Stiche bzw. die kleinen Pünktchen durch
die Stiche an der Oberseite. Gut beim Unterkragen unwichtig, aber es
werden ja auch die Vorderteile und das Revers pikiert. Nur eine Frage der
Technik?
Habe deshalb bislang immer nur eine Bügeleinlage verwendet. Ist ja auch
einfacher und schneller.

Und für die Einlage auch gleich eine Frage: Bei dem Schnitt, welchen ich
jetzt verarbeiten will, wird empfohlen, die Armausschnitte der
rückwärtigen Seitenteile sowie das Rückenteil an den Armausschnitten und
am Halsausschnitt mit einem relativ breiten Besatz zu verstärken. Bisher
habe ich mich wie üblich immer mit verstärkten Vorder-, seitlichen
Vorderteilen, Revers, Besatz etc. begnügt. Fürchte, wenn ich den Rest
auch verstärke, daß man durchgedrückte Kanten an den Stellen bekommt, wo
die Einlage aufhört. Ich verwende Cool Wool für das Modell und als
Bügeleinlage das erste mal keine Vlieseline, sondern einen feinen
aufbügelbaren Batist. Eine Bügelprobe fand ich in Punkto Festigkeit und
Griffigkeit sehr befriedigend.

>
> MfG
> Rudi
> *muß den Server und mich mal schlafen lassen*

und ich muß jetzt mal was essen. Aber in dieser NG gefällts mir :-))

Viele Grüße
Barbara


Juliane Zankl

unread,
Mar 21, 2002, 5:29:43 PM3/21/02
to
Hall Barbada,

>
> Oh ja, ich hätte gerne ein großzügiges Zimmer, in dem ich alles stehen
> lassen kann wie Näh- und Overlockmaschine, Bügelbrett, Nähutensilien,
> Schneiderpuppe und alles... Aber ich muß auch immer aufräumen. Deshalb
nähe
> ich bevorzugt an Tagen, wo ich mind. einen halben Tag dranbleiben kann.

Man kann auch klein Anfangen, wir habe umgeräumt und ich habe im
Schlafzimmer 5,5 qm bekommen. Ein schmaler Schlauch wo ich mit dem
Bügelbrett zirkeln muss, aber ich kann alles Ligenlassen und habe Platz für
mein Material.

>
> > Vor allem können wir uns ja immer mal wieder austauschen,
> > was wir überhaupt so machen.
>
> Gerne, dann kommt etwas Abwechslung rein. Stricken tu ich selten und
staune
> nur über die Künste und Diskussionen hier.
>

Ich schliesse mich gerne an. Dann sitzt man nicht so verzweifelt allein
Zuhause.
Ich habe aber vorallem Rollos und Sitzkisten auf meine Nähliste.

Gruss

Jane


Uta Kramer

unread,
Mar 21, 2002, 5:43:05 PM3/21/02
to
Am Wed, 20 Mar 2002 22:20:15 +0100 schrieb Conny Glitsch:


> Bei genauerem Hinsehen sieht man
> natürlich, dass nicht alles sonderlich genau genäht ist, aber immerhin
> habe ich auch schon mal ein Lob dafür bekommen von einer Person, die das
> sicherlich besser kann als ich.

Also gekaufte Sachen: wenn man die genau ansieht, dann sieht man
erstmal, wie schlampig die teilweise genäht sind. Da hat man kaum
Probleme mit selbstgenähten Sachen besser abzuschneiden.
Und außerdem ist es eine Frage der Übung. Das Lob was Du erhalten hast
zeugt doch davon, daß Du es gut gemacht hast.

> Ansonsten habe ich bisher an Kleidung nur noch Jogginghosen genäht, und
> jetzt vor kurzem in meinem (ersten) Nähkurs eine Winterjacke. (Da muss
> ich das Futter noch fertig einnähen, aber ich bin fast fertig damit und
> sie ist auch super schön geworden.)

Ach Du bist schuld, daß es hier so kalt ist? Wenn Deine Jacke fertig
ist, wird es bestimmt warm. Ich hatte gedacht, daß Wetter durch
Fertigstellung meines warmen Strickrockes dazu zu bewegen wärmer zu
werden, aber ich glaube es wartet lieber auf Deine Jacke. ;-)) SCNR.

> dass ich mich einfach dransetzen kann, wenn ich Lust dazu habe und
> wieder aufstehen, wenn ich was anderes machen will. Ich glaube, das wäre
> schon eine enorme Erleichterung und würde mich eher mal zum Tun
> verleiten. Aber gut, damit ich dann überhaupt mal was mache, habe ich
> mich jetzt gleich zu meinem zweiten Nähkurs an der VHS angemeldet.
> Anfang Juni geht's los.

Das mit der Nähecke oder besser noch Nähzimmer stimmt. Wenn man vorher
erstmal 30 Minuten alles ausräumen muß, ist die meiste Zeit schon
vorbei. Aber was kostet so ein Kurs an der VHS eigentlich?

> Jau, mach das. Vor allem können wir uns ja immer mal wieder austauschen,
> was wir überhaupt so machen. Dann mache ich nämlich vielleicht auch
> endlich mal was. :-) Stoff habe ich ja schon gekauft für ein kurzes,
> langärmeliges Jäckchen und eine Hose. Also, dafür hatte ich eh schon
> Stoff, jetzt habe ich mir noch mal einen für zum Üben gekauft.

*ansponr* Was ich als nächstes in Angriff nehmen muß hatte ich ja schon
gesagt: erst das Kleid für die Hochzeit, dann das zweiteilige.

Uta

Uta Kramer

unread,
Mar 21, 2002, 5:43:37 PM3/21/02
to
Am Thu, 21 Mar 2002 01:36:13 +0100 schrieb Rudi Kugler:

> *muß den Server und mich mal schlafen lassen*

Und ich dachte immer, ich sei eine Nachteule. ;-))

Gute Nacht wünscht

Uta

Uta Kramer

unread,
Mar 21, 2002, 5:37:51 PM3/21/02
to
Am Wed, 20 Mar 2002 19:52:47 +0100 schrieb Barbara Schneider:

> hatten (muß wohl so Jahrgang 1900-1910gewesen sein, ihr
> Lieblingsspruch war immer "langes Fädchen, faules Mädchen").

Den Spruch mag meine Mutter auch gerne. ;-))

> Nähversuche wurden auf einer Tret-Nähmaschine gemacht
> (gottseidank kein Kopfkissen, sondern ein ausgestopftes
> Filztier). Da hatte ich aber schon als Kind ein bißchen Erfahrung
> mit der elektrischen "Vollzickzack-Nähmaschine" meiner Mutter.

Aber das ist doch total anders, finde ich. Ich habe mal bei einer
Bekannten auf so einer Tretnähmaschine genäht, da habe ich ihr gleich
die Nadel abgebrochen, weil ich plötzlich von vorwärts auf rückwärts
genäht habe. Das muß man schon können. Ich konnte es nicht.

> Früher habe ich recht viel genäht. Mit Anfang 20 habe ich 2
> Nähkurse (es
> gibt hier in Nürnberg - immer noch - ein Burda-Nähstudio)
> absolviert und
> danach mit Learning-by-doing, Burda- und Neue-Moden-Näh-Heften,
> Fertigschnitten und Fachbüchern dann meine Fertigkeiten
> erweitert.

Kennst Du auch diese Nähbücher "Der goldene Schnitt"?

> Einige Jahre später habe ich dann nochmals 2 Nähkurse
> belegt, da habe ich mich dann an die erste Hose, komplizierten
> Blazer (so mit Reverskragen, zweiteiligem Ärmel mit Ärmelschlitz
> und Paspeltaschen) gewagt. Das ganze noch zur Krönung im
> Glencheck-Muster. Dann war ich eigentlich rundum fit.

Uih, gleich zwei Nähkurse. Ich hatte nur einen. Vorher hatte ich schon
einen Cord-Blazer, einen Faltenrock und eine Hemd-Bluse genäht. Alles
unter Anleitung meiner Mutter. Beim Nähkurs (in einem Singer-Geschäft
hier in HH) habe ich dann ein sog. Jackenkleid mit engem Rock mit
Schlitz und gefüttert, dazu die Jacke mit bezogenen Knöpfen, Schlaufen
statt Knopflöchern, Tulpenkragen und Schößchen genäht. Der SToff hat
damals schon DM 23,- / Meter gekostet. Bislang habe ich nicht wieder so
einen teuren Stoff gekauft.

> Bis auf
> Mäntel, Unterwäsche und Sportbekleidung habe ich eigentlich alles
> genäht, auch Abend- und Cocktailkleider und sowas. Da ich schon
> mit Anfang 20 von daheim ausgezogen war, Miete, Auto und ein
> teures Hobby (Turniertanzen) finanzieren mußte, war meine
> Nähleidenschaft auch ein ganz guter finanzieller Ausgleich.

Oh, toll! Hast Du Dir Deine Turnierkleider auch selbst genäht? Gibt es
da eigentlich spezielle Schnittmuster für und wo kann man die bekommen?
Heute sind die Kleider ja mehr im klassischen Prinzess-Stil genäht, da
ist das ja einfacher. Aber die vorige Mode mit dem tiefgezogenen Zacken
in der Taille vorne und hinten (ich weiß nicht, wie man diese Form
nennt), war da bestimmt schwerer zu nähen.

> Im Teile-Nähkurs wurden lediglich auf
> Stoffresten einzelne Nähvorgänge, wie z.B. Reißverschluß
> einnähen, Kragen, Taschen, Knopflöcher etc. geübt. Der Kurs war
> für Anfänger gedacht, damit diese nicht ihre geplanten
> Kleidungsstücke durch noch nie geübte Vorgänge verderben. Mir war
> der Kurs als Auffrischung recht, da ich etwas aus der Übung war.
> Außerdem habe ich noch einen Zuschnittkurs gemacht. Dort lernte
> man das Maßzuschneiden. Man hat also die eigenen Körpermaße
> genommen und danach den Schnitt entwickelt.

Ohne Vorlage? Oder anhand des vorhandenen Schnittes an die eigenen Maße
angepaßt?

> Allerdings nicht in
> Orginalgröße und auch nicht fertig genäht, sondern im Maßstab als
> Miniatur verkleinert. Man sollte ja auch nur lernen, wie man
> Schnitte erstellt. Es wurde z.B. angefangen mit einer ärmel- und
> kragenlosen Bluse, ein gerader Rock, Glockenrock, dann schwierige
> Sachen wie Blazer mit Kragen Ärmel etc.. Hosen kamen nicht dran,
> denn das soll lt.
> Kursleiterin ausgesprochen schwierig sein.

Aha, naja, einige Schnittmuster in den modernen Modenzeitungen sind ja
auch irgendwie lachhaft, oder? Für einen einfachren krausgezogenen Rock
brauche ich kein Muster. Ein rechteckiges Stück Stoff kriege ich auch
noch ohne Schnittmuster erstellt. ;-))

> Der Zuschnittkurs war zwar interessant, hat mir aber die Illusion
> bzw. die Lust genommen, dieses Thema auszuweiten. Ich fand es
> doch relativ schwierig (ist in der Schneiderausbildung m. W. erst
> bei der Meisterprüfung ein Thema). Außerdem fängt man wie bei
> allen Sachen mit einfachen Dingen an und man muß ja normalerweise
> das Teil auch aus Stoff zuschneiden und fertignähen, damit man
> sieht, ob alles richtig gemacht wurde. Wenn man nun nähtechnisch
> schon einen hohen Level erreicht hat, hat man - zumindest ich -
> keine Lust, wieder mit Easy-Teilen anzufangen, wegen des zu
> lernenden Zuschnitts. Außerdem würde ich dann noch länger
> brauchen, bis ich was fertig hätte.

Klar. Und im Großen und Ganzen gibt es ja auch ein wenig ordentliche
Sachen.

> Ich habe mir dann meine Schnitte immer von der Nähkursleiterin
> erstellen
> lassen, wenn ich bei Fertigschnitten nicht fündig wurde. Die hat
> das gegen Bezahlung gemacht. Leider ist sie nicht mehr für
> Karstadt tätig, so daß ich nur noch mit Fertigschnitten
> weiterkomme.

Ich bin jetzt wunschlos glücklich seit ich meine Schneiderbücher von
Lutterloh habe. Die sind aus den 40er und 50er Jahren und da sind sowas
von tolle Schnitte drin. Und mit dem Lutterloh-System kann man die in
jeder beliebigen Größe zuschneiden. Auch nicht viel mühsamer als einen
Fertigschnitt in der richtigen Größe aus dem großen Bogen
auszuschneiden.

> Seit zwei Jahren arbeite ich nur noch 4 Tage in der Woche und
> deshalb möchte ich das Nähen wieder viel mehr aufleben lassen.
> Bislang habe ich es aber zu max. 1-2 Teilen (Kostüm, Blazer) im
> Jahr geschafft. Das muß nun anders werden. Die Übung fehlt halt
> etwas und dadurch kommt leichte Unsicherheit auf. Aber ich kann
> ja hier fragen und nerven...

Mach mal, ich habe mein Nähen auch etwas vernachlässigt, aber dank
dieser Gruppe wird man richtig motiviert. Und da wir dieses Jahr zu 3
Hochzeiten eingeladen sind, muß ich mir noch mindestens ein schickes
Kleid nähen. Schnitt ist schon ausgesucht.

> Puuhhh das war nun lang, aber nun kennt ihr alle mein
> (Näh)Vorleben.

Ich habe mal geantwortet, nun ist es noch länger geworden.

Viele Grüße
von Uta

Michaela Renz

unread,
Mar 22, 2002, 3:53:11 PM3/22/02
to
> > hatten (muß wohl so Jahrgang 1900-1910gewesen sein, ihr
> > Lieblingsspruch war immer "langes Fädchen, faules Mädchen").
>
> Den Spruch mag meine Mutter auch gerne. ;-))

Unsere Handarbeitslehrerin hatte den Spruch drauf "Vater, mach's Fenster
auf, die Tochter näht"

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie das ist, wenn das pro Unterrichtsstunde
ca. 8 mal gesagt wird?

Ciao
Michaela

Tanja Schulte

unread,
Mar 22, 2002, 4:46:24 PM3/22/02
to

Michaela Renz wrote:


Hallo Michaela!

>>>hatten (muß wohl so Jahrgang 1900-1910gewesen sein, ihr
>>>Lieblingsspruch war immer "langes Fädchen, faules Mädchen").
>>>
>>Den Spruch mag meine Mutter auch gerne. ;-))
>>
>
> Unsere Handarbeitslehrerin hatte den Spruch drauf "Vater, mach's Fenster
> auf, die Tochter näht"
>


Haeh?? Also gut - ich geb's zu: Ich habe ein Glas Sekt getrunken, aber
daran kann's doch nicht liegen, dass ich den Sinn dieses SPruches
nicht begreife.. ! Oder doch???

Erklaerst Du es mir, bitte? Ich meine, bei "langes Faedchen..... "
verstehe ich wenigstens die message, die dahinter steht... ;-)


> Könnt Ihr Euch vorstellen, wie das ist, wenn das pro Unterrichtsstunde
> ca. 8 mal gesagt wird?
>

Allerdings. Auch (oder gerade) wenn man den Spruch nicht versteht...


Gruss
Tanja, heute schon 45 Minuten leichtes Lauftraining hinter sich habend
*schwitz* :-)

Message has been deleted

Conny Glitsch

unread,
Mar 23, 2002, 3:08:05 AM3/23/02
to
HI Uta,

> Also gekaufte Sachen: wenn man die genau ansieht, dann sieht man
> erstmal, wie schlampig die teilweise genäht sind. Da hat man kaum
> Probleme mit selbstgenähten Sachen besser abzuschneiden.

Das ist wohl wahr. Wenn man da genau hinguckt, hat man keine Probleme
mehr, eine selbstgenähte, etwas krumm geratene Naht zu akzeptieren. :-)


> Und außerdem ist es eine Frage der Übung. Das Lob was Du erhalten hast
> zeugt doch davon, daß Du es gut gemacht hast.

Naja, es sind schon Mängel dran. Es handelt sich um ein Cape mit Schal,
und die großen Taschen, die außen aufgenäht werden, sind zum Beispiel
enorm krumm angenäht - was man natürlich nur sieht, wenn mann die Nähte
mal genauer betrachtet. Und beim Schal hat sich die eine Naht beim Nähen
auch so verheddert, dass sich Schlingen gebildet haben. Das muss ich
auch irgendwann noch mal aufmachen, aber vorerst fällt es nicht auf und
zur Zeit habe ich einfach keine Lust, die Naht wieder aufzutrennen. Was
auch noch schief gegangen ist, aber wofür ich nichts kann, sind die
Knopflöcher. Ich hatte das Cape nämlich mitgenommen zu meinen Eltern um
es dort fertig zu nähen, aber deren Uralt-Nähmaschine hat mir keine
Knoflöcher gemacht sondern irgendwas Horrormässiges in den Stoff
gehauen. Ich habe dann zwar aufgegeben und das Ganze wieder mit nach
Hause genommen und alles wieder aufgetrennt, aber die Spuren, die das
hinterlassen hat nötigten mich, die Knopflöcher etwas größer anzusetzen,
als es die Knöpfe erfordern. Wundert mich eigentlich, dass die nicht
ständig aufgehen. :-)


> Ach Du bist schuld, daß es hier so kalt ist? Wenn Deine Jacke fertig
> ist, wird es bestimmt warm. Ich hatte gedacht, daß Wetter durch
> Fertigstellung meines warmen Strickrockes dazu zu bewegen wärmer zu
> werden, aber ich glaube es wartet lieber auf Deine Jacke. ;-)) SCNR.

Anscheinend. :-) Ich werde das aber innerhalb der nächsten zwei Wochen
erledigen, halte also noch eine kleine Weile aus. :-)


> Das mit der Nähecke oder besser noch Nähzimmer stimmt. Wenn man vorher
> erstmal 30 Minuten alles ausräumen muß, ist die meiste Zeit schon
> vorbei.

Das vorher stört mich nicht so sehr wie das hinterher. Denn wenn ich
keine Lust mehr habe, will ich nicht erst noch eine halbe Stunde wieder
alles fein säuberlich aufräumen, aber wenn ich es liegen lasse, geht
einem die Unordnung auf den Wecker. Aber gut, wenn wir umziehen, wollen
wir ja versuchen eine Wohnung zu finden, in der ich ein entsprechendes
Nähzimmer bekommme bzw. wo man in einem Raum eine Nähecke für mich
einrichten kann.


> Aber was kostet so ein Kurs an der VHS eigentlich?

Es gitb ja verschiedene Kurse. Der, in dem ich war, war ein Angebot für
Anfänger und Fortgeschrittene, die einfach mal etwas nähen wollen und
denen dabei Unterstützung gut tut. So ein Kurs kostet an der VHS
Dortmund 61,50 Euro. Ich bekomme allerdings den ermäßigten Preis, musste
also "nur" 44,40 Euro bezahlen. So ein Kurs besteht dann aus einem
ersten 90-minütigen Treffen, wo man erst mal plaudert und abklärt, wer
was machen will, und es gibt Anweisungen für Anfäger bezüglich Stoff
usw. Und dann folgen sieben weitere Treffen, die jeweils über drei
Stunden und 15 Minuten gehen.

Ansonsten werden auch so Kurse angeboten wie "Einführung in den Umgang
mit der Overlock", "Röcke, Hosen, Ärmel ändern" oder "Grundlagen der
Schnitttechnik am Beispiel eines Rockschnitts".

> > Jau, mach das. Vor allem können wir uns ja immer mal wieder austauschen,
> > was wir überhaupt so machen. Dann mache ich nämlich vielleicht auch
> > endlich mal was. :-) Stoff habe ich ja schon gekauft für ein kurzes,
> > langärmeliges Jäckchen und eine Hose. Also, dafür hatte ich eh schon
> > Stoff, jetzt habe ich mir noch mal einen für zum Üben gekauft.
>
> *ansponr* Was ich als nächstes in Angriff nehmen muß hatte ich ja schon
> gesagt: erst das Kleid für die Hochzeit, dann das zweiteilige.

Ha, ich seh schon: Die Nähfraktion vertreibt jetzt erst einmal die
Strickfront vom Diskussionsforum. :-)

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 23, 2002, 3:20:48 AM3/23/02
to
Hi Barbara,

> > Ob wohl dieser Spruch Schuld ist, dass ich nicht gerne mit der Hand
> > nähe? *grübel* :-)
>
> Mit der Hand nähen geht ja noch, wenn es z.B. um gute unsichtbare Säume etc.
> geht.

*entschiedendenkopfschüttel* :-)


> Aber ein Graus sind mir Änderungen. Da hab ich schon manches in die
> Änderungsschneiderei gebracht, bevor ich mich selbst dransetze, obwohl ich
> das meiste technisch gesehen könnte. Bin aber ganz stolz, in letzter Zeit
> einen Rock selbst weiter gemacht zu haben und weiterer steht zum Ändern noch
> bevor (ganz abgesehen von einem zu weiten Rock und einer zu weiten Hose, die
> ich zu großzügig genäht habe und mich nicht gerne reinfuttern möchte).

Wie man Änderungen vornimmt, habe ich nicht gelernt, würde ich mir aber
sogar an manchen Stellen zutrauen. Dürfte ja eigentlich nur eine rein
logische Geschichte sein, ab wo man wieviel nachlässt. Lust hätte ich da
allerdings auch nicht drauf. Zum Glück passen mir soweit meine Sachen
einigermaßen. :-)


> Meine ersten Nähversuche liefen nach dem Schema "warum Nahtzugaben, einfach
> eine Größe größer zuschneiden" ab. Aber damals bei Glocken- und Tellerröcken
> war das nicht so tragisch. Später habs ich dann korrekt gelernt.

*lach* Aber hast du dann genäht? Mir würde die Nahtlinie fehlen.


> Oh ja, ich hätte gerne ein großzügiges Zimmer, in dem ich alles stehen
> lassen kann wie Näh- und Overlockmaschine, Bügelbrett, Nähutensilien,
> Schneiderpuppe und alles... Aber ich muß auch immer aufräumen. Deshalb nähe
> ich bevorzugt an Tagen, wo ich mind. einen halben Tag dranbleiben kann.

Na, dann hast du aber auch ganz schön viel Zeug aufzubauen. Ich selbst
besitze ja gar keine Overlockmaschine und auch keine Schneiderpuppe. Den
Platz habe ich immerhin schon mal gespart. :-)

Na, ich denke, wenn wir umziehen werden wir dafür sorgen, dass die neue
Wohnung ein schönes großes Arbeitszimmer hat. Dann kommen auf die eine
Seite die Compis und in den anderen Ecken kann ich mir Platz schaffen
für's Nähen und Basteln.


> Gerne, dann kommt etwas Abwechslung rein. Stricken tu ich selten und staune
> nur über die Künste und Diskussionen hier.

Ich stricke gar nicht - *grusel* - und vermisste bisher etwas die Näh-
und Bastelfront. Na, ich will mal gucken, dass ich innerhalb der
nächsten zwei Wochen auch wirklich was anfange - ich habe Ferien und
dann würde es sich ja anbieten, etwas produktiv zu werden. :-)

Conny

Michaela Renz

unread,
Mar 23, 2002, 3:28:44 AM3/23/02
to

> >
> > Unsere Handarbeitslehrerin hatte den Spruch drauf "Vater, mach's Fenster
> > auf, die Tochter näht"
> >
>
> Haeh?? Also gut - ich geb's zu: Ich habe ein Glas Sekt getrunken, aber
> daran kann's doch nicht liegen, dass ich den Sinn dieses SPruches
> nicht begreife.. ! Oder doch???

Bestimmt. Der Faden ist so lang, dass für den ausufernden Armschwung das
fenster geöffnet werden muss. Warum das allerdings der Vater machen
musste, ist mir nicht klar. Die Räume scheinen auch nicht sonderlich
groß gewesen zu sein.

> > Könnt Ihr Euch vorstellen, wie das ist, wenn das pro Unterrichtsstunde
> > ca. 8 mal gesagt wird?

> Allerdings. Auch (oder gerade) wenn man den Spruch nicht versteht...

> Tanja, heute schon 45 Minuten leichtes Lauftraining hinter sich habend
> *schwitz* :-)

Könnst mich mal mitnehmen, ich komm dieses Jahr mit dem Laufen gar nicht
in die Puschen.

Ciao
Michaela

Conny Glitsch

unread,
Mar 23, 2002, 3:24:25 AM3/23/02
to
Huhu Jane,

> Ich schliesse mich gerne an. Dann sitzt man nicht so verzweifelt allein
> Zuhause.
> Ich habe aber vorallem Rollos und Sitzkisten auf meine Nähliste.

Meinst du Sitzkissen oder wirklich Kisten? Ich habe hier eine Anleitung
für ein Sitzkissen und wollte eh mal probeweise eines machen. Da könnte
ich mir ja dann direkt was bei dir abgucken.

Einen Vorhang müsste ich auch noch nähen, damit der die
Schallplattenecke verdeckt. Ach je, ich seh schon: Pläne über Pläne und
am Ende stehe ich wahrscheinlich immer noch so da, wie am Anfang.

Lass uns unbedingt treffen, damit ich wenigstns mein Futter fertig in
die Jacke nähe.

Conny

Michaela Renz

unread,
Mar 23, 2002, 3:30:33 AM3/23/02
to

> Ich kenne den Spruch so (auf schwäbisch): Fadder mochs Fenster uff, 's
> Mädele lernt's nähe...
>
> Gemeint ist damit daß Nähanfänger so lange Fäden machen daß sie aus dem
> Fenster mit der Hand rausmüssen um niemanden zu erstechen.

Wie feinfühlig.

Ciao
Michaela

Barbara Schneider

unread,
Mar 23, 2002, 7:15:54 AM3/23/02
to

Michaela Renz schrieb:

HiHi, ich dachte, weil Nähanfängerinnen vor Streß vielleicht so ins Schwitzen
kommen und man dann lüften muß ;-)

Barbara

Barbara Schneider

unread,
Mar 23, 2002, 7:15:48 AM3/23/02
to

Uta Kramer schrieb:

Teile gelöscht

> > Nähversuche wurden auf einer Tret-Nähmaschine gemacht
> > (gottseidank kein Kopfkissen, sondern ein ausgestopftes
> > Filztier). Da hatte ich aber schon als Kind ein bißchen Erfahrung
> > mit der elektrischen "Vollzickzack-Nähmaschine" meiner Mutter.
>
> Aber das ist doch total anders, finde ich. Ich habe mal bei einer
> Bekannten auf so einer Tretnähmaschine genäht, da habe ich ihr gleich
> die Nadel abgebrochen, weil ich plötzlich von vorwärts auf rückwärts
> genäht habe. Das muß man schon können. Ich konnte es nicht.

Überraschenderweise bin ich gleich klargekommen mit der Tretnähmaschine,
nur mit dem "Bremsen" hatte ich etwas Probleme, da ich immer recht
ordentlich reingetreten habe. Wir mußten zuerst auf Papier ohne Faden
nähen. Da waren Linien und Kurven vorgedruckt, die man möglichst genau mit
der Nadel durchlöchern mußte. Da hat mir die Erfahrung mit der Maschine
meiner Mutter geholfen.

>
>
> Kennst Du auch diese Nähbücher "Der goldene Schnitt"?

Ich weiß nicht, ob es das ist: Hab ich vor langen Jahren mal bei Karstadt
in einer Vorführung gesehen. Man hat da mir einem Spezialmeterband
irgendwelche Punkte in einem bestimmten Abstand von einem Ausgangspunkt
markiert und diese dann zu einem Schnittteil verbunden. Das ganze basierte
auf dem entsprechenden Modell und auf den eigenen Körpermaßen. War zwar
einerseits beeindruckend, aber die Modelle fand ich damals (war Anfang 20)
eher für die Frau ab Mitte 40 (wäre ich jetzt ja ;-), wobei wir Frauen uns
jetzt ja viel modischer in diesem Alter kleiden als dies oft früher war .)

> > Einige Jahre später habe ich dann nochmals 2 Nähkurse
> > belegt, da habe ich mich dann an die erste Hose, komplizierten
> > Blazer (so mit Reverskragen, zweiteiligem Ärmel mit Ärmelschlitz
> > und Paspeltaschen) gewagt. Das ganze noch zur Krönung im
> > Glencheck-Muster. Dann war ich eigentlich rundum fit.
>
> Uih, gleich zwei Nähkurse.

Ich glaub insgesamt waren es in meiner Laufbahn 6 (oder 7 ?) Kurse. Aber
auf fast 25 Jahre verteilt, geht das ;-)

> Oh, toll! Hast Du Dir Deine Turnierkleider auch selbst genäht? Gibt es
> da eigentlich spezielle Schnittmuster für und wo kann man die bekommen?
> Heute sind die Kleider ja mehr im klassischen Prinzess-Stil genäht, da
> ist das ja einfacher. Aber die vorige Mode mit dem tiefgezogenen Zacken
> in der Taille vorne und hinten (ich weiß nicht, wie man diese Form
> nennt), war da bestimmt schwerer zu nähen.

Nein, da hab ich mich nicht rangetraut, war ja damals noch Nähanfängerin.
Heutzutage würde ich es mir vielleicht eher zutrauen. Soviel ich weiß, gibt
es da auch Schnitte im Fachhandel für Turniertanzzubehör. Aber das ist
wahnsinnig viel Handarbeit dabei wie Perlen und Pailletten mit der Hand
aufnähen usw. Aber so ein Teil fertig bzw. als Maßanfertigung ist
schweineteuer. Da wirst du locker über 1.000 bis 1.500 Euro los. Ich hatte
damals ein Kleid aus zweiter Hand, aber noch nie getragen gekauft. Hat mich
seinerzeit (vor 25 Jahren) schon 450 DM gekostet. Hab ich dann etwas enger
an den Seiten genäht und dabei schon in Panik geraten, als ich gemerkt
habe, daß sich das Oberteil insgesamt aus 2 Lagen Chiffon, 1 Lage
Webeinlage und 1 Lage Futter zusammensetzte. Die 4 Lagen in einem so zu
verarbeiten, daß nix beutelt oder zieht, das hat schon gereicht.

>
> > Außerdem habe ich noch einen Zuschnittkurs gemacht. Dort lernte
> > man das Maßzuschneiden. Man hat also die eigenen Körpermaße
> > genommen und danach den Schnitt entwickelt.
>
> Ohne Vorlage? Oder anhand des vorhandenen Schnittes an die eigenen Maße
> angepaßt?

Weder noch. Man hat also seine eigenen Körpermaße (natürlich mußte jede
Strecke am Körper genau abgemessen werden. Stellt euch 10 Frauen
verschiedener Figuren in Unterwäsche vor, die sich gegenseitig abmessen)
unabhängig von irgendwelchen Konfektionsmaßen als Basis genommen. Dann hat
man natürlich erst die klassischen Schnitte entwickelt, z.B. einen engen
Rock. Wie ein enger Rock aussieht, weiß man ja, wenn man nähen kann (diese
Vorkenntnisse brauchte man natürlich). Dann hat man Variationen daraus
entwickelt, z.B. Kellerfalte. Oder z.B. einen Blusenschnitt, ganz normal
mit Vorderteil und Rückteil, ohne Ärmel und Kragen. Dann diesen Schnitt
variiert z.B. mit Wiener Nähten, mit Ärmeln, Kragen etc. Aus dieser Technik
wurde dann z.B. ein Blazer, auch wieder mit Variationen (Vorder-,
Rückenteil mit/ ohne Teilungsnähten usw.) entwickelt. So hat man erst mal
die ganzen Standardschnitte gelernt. Diese können natürlich dann wieder
variiert werden z.B. leger, figurbetont usw. Na und das reichte! Außerdem
wenn man diese Techniken wirklich gut drauf hat, kann selbst mit Phantisie
alles mögliche gestalten, indem man halt einfach die Nahtführung, Abnäher
usw. anders legt. Aber es ist ein weiter und steiniger Weg. Mir war es
jedenfalls zu aufwendig. Es war irgendwie eine Mischung aus starren
Berechnungsformeln und Erfahrungswerten bzw. Werten welche modischen
Einflüssen unterliegen. Aber zumindest hat es mir die Augen geöffnet was
dahinter steckt.

> Ich bin jetzt wunschlos glücklich seit ich meine Schneiderbücher von
> Lutterloh habe. Die sind aus den 40er und 50er Jahren und da sind sowas
> von tolle Schnitte drin. Und mit dem Lutterloh-System kann man die in
> jeder beliebigen Größe zuschneiden. Auch nicht viel mühsamer als einen
> Fertigschnitt in der richtigen Größe aus dem großen Bogen
> auszuschneiden.

Das kenn ich überhaupt nicht. Gibt es irgendwo im Netz Infos zum
nachgucken?


Viele Grüße
Barbara

Michaela Renz

unread,
Mar 23, 2002, 10:17:07 AM3/23/02
to

> > > > Unsere Handarbeitslehrerin hatte den Spruch drauf "Vater, mach's Fenster
> > > > auf, die Tochter näht"

> > Bestimmt. Der Faden ist so lang, dass für den ausufernden Armschwung das


> > fenster geöffnet werden muss. Warum das allerdings der Vater machen
> > musste, ist mir nicht klar. Die Räume scheinen auch nicht sonderlich
> > groß gewesen zu sein.

> HiHi, ich dachte, weil Nähanfängerinnen vor Streß vielleicht so ins Schwitzen


> kommen und man dann lüften muß ;-)

LOL! Insbesondere bei kleinen Räumen

Ciao
Michaela

Uta Kramer

unread,
Mar 23, 2002, 9:28:58 AM3/23/02
to

Nervig.

Uta

Uta Kramer

unread,
Mar 23, 2002, 9:30:25 AM3/23/02
to
Am Sat, 23 Mar 2002 09:28:44 +0100 schrieb Michaela Renz:

> Könnst mich mal mitnehmen, ich komm dieses Jahr mit dem Laufen gar nicht
> in die Puschen.

Was auch nicht wirklich wundert bei dem Wetter. Da hilft wohl nur ein
neuer selbstgenähter Jogginganzug, womit man dann rausgeht um ihn allen
vorzuführen.

Uta

Uta Kramer

unread,
Mar 23, 2002, 9:28:41 AM3/23/02
to
Am Sat, 23 Mar 2002 09:08:05 +0100 schrieb Conny Glitsch:

>> Aber was kostet so ein Kurs an der VHS eigentlich?
>
> Es gitb ja verschiedene Kurse. Der, in dem ich war, war ein Angebot für
> Anfänger und Fortgeschrittene, die einfach mal etwas nähen wollen und
> denen dabei Unterstützung gut tut. So ein Kurs kostet an der VHS
> Dortmund 61,50 Euro. Ich bekomme allerdings den ermäßigten Preis, musste
> also "nur" 44,40 Euro bezahlen. So ein Kurs besteht dann aus einem
> ersten 90-minütigen Treffen, wo man erst mal plaudert und abklärt, wer
> was machen will, und es gibt Anweisungen für Anfäger bezüglich Stoff
> usw. Und dann folgen sieben weitere Treffen, die jeweils über drei
> Stunden und 15 Minuten gehen.

Also ich finde auch den nicht ermäßigten Preis ausgesprochen preiswert.
Würde ja glatt lohnen so einen Kurs zu machen, nur damit man mal
wirklich zum Nähen kommt.

> Ansonsten werden auch so Kurse angeboten wie "Einführung in den Umgang
> mit der Overlock", "Röcke, Hosen, Ärmel ändern" oder "Grundlagen der
> Schnitttechnik am Beispiel eines Rockschnitts".

Nö, ich brauche eingentlich nur den Platz zum Nähen und vielleicht ab
und an mal etwas Hilfe beim Anprobieren. Beim letzten Kleid mußte mein
Mann aushelfen. Der hat das aber ganz gut gemacht. Ich sollte mir
vielleicht mal die Schneiderpuppe von meiner Mutter borgen, die aus
Draht.

>> *ansponr* Was ich als nächstes in Angriff nehmen muß hatte ich ja schon
>> gesagt: erst das Kleid für die Hochzeit, dann das zweiteilige.
>
> Ha, ich seh schon: Die Nähfraktion vertreibt jetzt erst einmal die
> Strickfront vom Diskussionsforum. :-)

Glaube ich nicht. Aber es ist doch schön, auch über das Nähen zu
schreiben. Und wenn sich noch mehr Leute trauen würden über Basteln etc.
zu schreiben, dann wäre hier richtig was los.

Uta, die sich nicht scheut, auch mal ein anderes neues Thema
anzuschneiden

Michaela Renz

unread,
Mar 23, 2002, 1:29:52 PM3/23/02
to

> > Könnst mich mal mitnehmen, ich komm dieses Jahr mit dem Laufen gar nicht
> > in die Puschen.
>
> Was auch nicht wirklich wundert bei dem Wetter. Da hilft wohl nur ein
> neuer selbstgenähter Jogginganzug, womit man dann rausgeht um ihn allen
> vorzuführen.

Interessanter Vorschlag. Wir wohnen ja an einem kleinen Fluss mit
Spazierweg. Je nach Uhrzeit hat man da jede Menge Publikum. Vielleicht
mit einer Art Startnummer auf Brust und Rücken, wo statt der Nummer
"selbstgenäht" draufsteht. Das wäre für unsere Feriengäste im Ort sicher
ein Ereignis, von dem sie bei der Heimkehr berichten können.

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 23, 2002, 1:42:05 PM3/23/02
to

> Also ich finde auch den nicht ermäßigten Preis ausgesprochen preiswert.
> Würde ja glatt lohnen so einen Kurs zu machen, nur damit man mal
> wirklich zum Nähen kommt.

Seltsamerweise werden bei uns die Kurse zu eigentümlichen Uhrzeiten, wie
16.30 Uhr oder 19.00 Uhr angeboten.
Die Berufstätigen und die Mütter mit kleinen Kindern kommen da gar nicht
zum Zuge und da wundert man sich bei uns, dass die Kurse mangels
Teilnehmenden ausfallen müssen.


>
> > Ansonsten werden auch so Kurse angeboten wie "Einführung in den Umgang
> > mit der Overlock", "Röcke, Hosen, Ärmel ändern" oder "Grundlagen der
> > Schnitttechnik am Beispiel eines Rockschnitts".

Mööönsch, was für eine Auswahl, toll.


>
> Nö, ich brauche eingentlich nur den Platz zum Nähen und vielleicht ab
> und an mal etwas Hilfe beim Anprobieren. Beim letzten Kleid mußte mein
> Mann aushelfen. Der hat das aber ganz gut gemacht. Ich sollte mir
> vielleicht mal die Schneiderpuppe von meiner Mutter borgen, die aus
> Draht.

Hast du mal dran gedacht, eine bei ebay zu ersteigern? Ich werde nachher
mal schauen. Eine Bekannte hat in unserem Anzeigenblatt inseriert und 3
Stück angeboten bekommen, zwei hat sie dann genommen, für 60 und für 70
DM.

> > Ha, ich seh schon: Die Nähfraktion vertreibt jetzt erst einmal die
> > Strickfront vom Diskussionsforum. :-)

Vertreiben ist etwas übertrieben, aber man möchte ja auch mal
abwechseln.
Ich hoffe ja, am Freitag die sorbischen Ostereier in Angriff nehmen zu
können, ich muss nur am Gründonnerstag dran denken, alle fehlenden
Zutaten zu beschaffen.
Auf meinem Weg zur Arbeit komme ich an einem Gehege mit Gänsen und Enten
vorbei, da sollte ich anhalten und die Federn einsacken.


>
> Glaube ich nicht. Aber es ist doch schön, auch über das Nähen zu
> schreiben. Und wenn sich noch mehr Leute trauen würden über Basteln etc.
> zu schreiben, dann wäre hier richtig was los.

Das stimmt. Einige fragen mal kurz nach einem spannenden Bastel- oder
Handarbeitsthema und sind dann wieder weg, bevor man noch genügend über
die Sache weiß. Ich käme vielleicht auch auf den Geschmack, wenn darüber
mehr geschrieben würde.
Ich habe da letztens was Spannendes gesehen, ich suche den Link nochmal,
dann werde ich euch auch mit einem neuen Thema konfrontieren.

Ciao
Michaela

Conny Glitsch

unread,
Mar 24, 2002, 3:39:46 AM3/24/02
to
Hallöle Michaela,

> Seltsamerweise werden bei uns die Kurse zu eigentümlichen Uhrzeiten, wie
> 16.30 Uhr oder 19.00 Uhr angeboten.
> Die Berufstätigen und die Mütter mit kleinen Kindern kommen da gar nicht
> zum Zuge und da wundert man sich bei uns, dass die Kurse mangels
> Teilnehmenden ausfallen müssen.

Naja, die meisten Kuse bei uns beginnen auch um 18.30. Aber nach drei
Stunden und 15 Minuten ist es ja auch schon recht spät, bis man dann zu
Hause ist, dem Männe alle Fortschritte gezeigt hat :-) und schliesslich
und endlich im Bett liegt, um am nächsten Tag wieder fleissig zu
arbeiten...

Ansonsten gibt es auch einen oder zwei Kurse, die am Vormittag liegen,
und es werden noch Kusre angeboten, die über das Wochenende laufen. Die
sind aber für Forgeschrittene, die mal an einem Stück ein Kleidungsstück
nähen wollen.


> > > Ansonsten werden auch so Kurse angeboten wie "Einführung in den Umgang
> > > mit der Overlock", "Röcke, Hosen, Ärmel ändern" oder "Grundlagen der
> > > Schnitttechnik am Beispiel eines Rockschnitts".
>
> Mööönsch, was für eine Auswahl, toll.

Ist das in anderen Orten nicht so vielfältig? Also, in "Buxtehude"
sicherlich nicht, aber in mit Dortmund vergleichbar großen Städten
müsste es doch eigentlich ein ähnlich vielfältiges Programm geben.


> > > Ha, ich seh schon: Die Nähfraktion vertreibt jetzt erst einmal die
> > > Strickfront vom Diskussionsforum. :-)
>
> Vertreiben ist etwas übertrieben, aber man möchte ja auch mal
> abwechseln.

War ja auch nicht gar so ernst gemeint. Ich glaube, das würden wir auch
gar nicht schaffen: die Strickerinnen sind so zahlreich vertreten und so
begeistert bei der Sache. :-)


> Ich hoffe ja, am Freitag die sorbischen Ostereier in Angriff nehmen zu
> können, ich muss nur am Gründonnerstag dran denken, alle fehlenden
> Zutaten zu beschaffen.
> Auf meinem Weg zur Arbeit komme ich an einem Gehege mit Gänsen und Enten
> vorbei, da sollte ich anhalten und die Federn einsacken.

Na, dann bin ich ja mal auf deine fertigen Eier gespannt. Ich selbst
möchte jetzt erst einmal das Futter fertig in die Jacke nähen und mich
dann dem enganliegenden und langärmeligen Jäckchen widmen. Und nebenbei
wollte ich mich endlich mal in JavaScript vertiefen - das ist ja auch
etwas Kreatives. :-)


> Das stimmt. Einige fragen mal kurz nach einem spannenden Bastel- oder
> Handarbeitsthema und sind dann wieder weg, bevor man noch genügend über
> die Sache weiß. Ich käme vielleicht auch auf den Geschmack, wenn darüber
> mehr geschrieben würde.
> Ich habe da letztens was Spannendes gesehen, ich suche den Link nochmal,
> dann werde ich euch auch mit einem neuen Thema konfrontieren.

Denkt bei den Bastelthemen immer dran, mir die Erklärung zu schicken und
eventuell auch Bilder der fertigen Sachen. Dann binde ich das auf den
Bastelseiten ein. Die sind ja momentan noch ziemlich mager.

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 24, 2002, 3:58:03 AM3/24/02
to
Hi Barbara,

> Weder noch. Man hat also seine eigenen Körpermaße (natürlich mußte jede
> Strecke am Körper genau abgemessen werden. Stellt euch 10 Frauen
> verschiedener Figuren in Unterwäsche vor, die sich gegenseitig abmessen)
> unabhängig von irgendwelchen Konfektionsmaßen als Basis genommen. Dann hat
> man natürlich erst die klassischen Schnitte entwickelt, z.B. einen engen
> Rock. Wie ein enger Rock aussieht, weiß man ja, wenn man nähen kann (diese
> Vorkenntnisse brauchte man natürlich). Dann hat man Variationen daraus
> entwickelt, z.B. Kellerfalte. Oder z.B. einen Blusenschnitt, ganz normal
> mit Vorderteil und Rückteil, ohne Ärmel und Kragen. Dann diesen Schnitt
> variiert z.B. mit Wiener Nähten, mit Ärmeln, Kragen etc. Aus dieser Technik
> wurde dann z.B. ein Blazer, auch wieder mit Variationen (Vorder-,
> Rückenteil mit/ ohne Teilungsnähten usw.) entwickelt. So hat man erst mal
> die ganzen Standardschnitte gelernt. Diese können natürlich dann wieder
> variiert werden z.B. leger, figurbetont usw. Na und das reichte! Außerdem
> wenn man diese Techniken wirklich gut drauf hat, kann selbst mit Phantisie
> alles mögliche gestalten, indem man halt einfach die Nahtführung, Abnäher
> usw. anders legt. Aber es ist ein weiter und steiniger Weg. Mir war es
> jedenfalls zu aufwendig. Es war irgendwie eine Mischung aus starren
> Berechnungsformeln und Erfahrungswerten bzw. Werten welche modischen
> Einflüssen unterliegen. Aber zumindest hat es mir die Augen geöffnet was
> dahinter steckt.


Das klingt wahrlich umfangreich und aufwändig. Aber auch enorm
interessant. Wie lange ging der Kurs? Wenn so was hier angeboten würde,
würde ich mir den vielleicht sogar auch mal antun.

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 24, 2002, 3:50:39 AM3/24/02
to
Hi Uta,

> Also ich finde auch den nicht ermäßigten Preis ausgesprochen preiswert.
> Würde ja glatt lohnen so einen Kurs zu machen, nur damit man mal
> wirklich zum Nähen kommt.

Ich habe keine Ahnung, was das sonst so kostet. Als wirklich günstig
empfinde ich es nicht gerade, aber das liegt sicherlich auch mit daran,
dass ich zur Zeit nur minimalistisch durchs Arbeitsamt finanziert werde.
:-)

Was das "lohnen...damit man mal wirklich zum Nähen kommt" anbelangt, so
ist das genau der Grund, weswegen ich mich für den nächsten Kurs
angemeldet habe. :-)


> > Ha, ich seh schon: Die Nähfraktion vertreibt jetzt erst einmal die
> > Strickfront vom Diskussionsforum. :-)
>
> Glaube ich nicht.

Ich auch nicht wirklich. :-)


> Aber es ist doch schön, auch über das Nähen zu
> schreiben. Und wenn sich noch mehr Leute trauen würden über Basteln etc.
> zu schreiben, dann wäre hier richtig was los.

Basteln ist oft nicht so vielfältig wie Stricken, Nähen oder
dergleichen. Wenn man zum Beispiel ein Fensterbild gemacht hat, was will
man da großartig erzählen? Schwierigkeiten mit dem "Muster" gibt es da
kaum, wirklich viel Zeit verbringt man damit auch nicht. Das lohnt sich
erst, wenn man wirklich etwas Aufwändigeres gebastelt hat oder etwas,
das nicht jeder sowieso schon kennt.

Da fällt mir ein, dass ich endlich mal das Dach meines Hauses decken
müsste, darüber könnte ich dann erzählen. :-)

Conny

Michaela Renz

unread,
Mar 24, 2002, 5:25:48 AM3/24/02
to

> Ansonsten gibt es auch einen oder zwei Kurse, die am Vormittag liegen,
> und es werden noch Kusre angeboten, die über das Wochenende laufen. Die
> sind aber für Forgeschrittene, die mal an einem Stück ein Kleidungsstück
> nähen wollen.

Vormittags für die Mütter und nicht Berufstätigen ist o.k. und
wochenends wäre für mich prima


>
> Ist das in anderen Orten nicht so vielfältig? Also, in "Buxtehude"
> sicherlich nicht, aber in mit Dortmund vergleichbar großen Städten
> müsste es doch eigentlich ein ähnlich vielfältiges Programm geben.

Freiburg ist vermutlich nicht mit Dortmund vergleichbar, da laufen viele
Nähkurse parallel und man kann sogar mehrmals in der Woche gehen, wenn
man das will, aber solche Extrathemen werden nicht angeboten.



> Na, dann bin ich ja mal auf deine fertigen Eier gespannt.

Ich auch.

> Ich selbst
> möchte jetzt erst einmal das Futter fertig in die Jacke nähen und mich
> dann dem enganliegenden und langärmeligen Jäckchen widmen. Und nebenbei
> wollte ich mich endlich mal in JavaScript vertiefen - das ist ja auch
> etwas Kreatives. :-)

Das hebe ich mir fürs Rentenalter auf, wie es aussieht, komme ich in den
nächsten 20 Jahren dazu nicht, aber bis dahin wirde es wieder was
Neues geben, da bin ich schon gespannt.
Auf deine Jacken übrigens auch.


>
> Denkt bei den Bastelthemen immer dran, mir die Erklärung zu schicken und
> eventuell auch Bilder der fertigen Sachen. Dann binde ich das auf den
> Bastelseiten ein. Die sind ja momentan noch ziemlich mager.

Das Basteln der Eierwärmer kann man da schlecht reinstellen , oder ;-))


Ciao
Michaela

Conny Glitsch

unread,
Mar 24, 2002, 6:05:06 AM3/24/02
to
Hi Michaela,

> > Ist das in anderen Orten nicht so vielfältig? Also, in "Buxtehude"
> > sicherlich nicht, aber in mit Dortmund vergleichbar großen Städten
> > müsste es doch eigentlich ein ähnlich vielfältiges Programm geben.
>
> Freiburg ist vermutlich nicht mit Dortmund vergleichbar, da laufen viele
> Nähkurse parallel und man kann sogar mehrmals in der Woche gehen, wenn
> man das will, aber solche Extrathemen werden nicht angeboten.

Ich hatte ja jetzt auch nur die Kurse der VHS beschrieben. Es gibt
sicherlich auch noch massenhaft Kurse von Kirchen aus oder von den
Nähmaschinenläden, aber da weiss ich nicht, wann, wo, wieviel.


> > [...] Und nebenbei


> > wollte ich mich endlich mal in JavaScript vertiefen - das ist ja auch
> > etwas Kreatives. :-)
>
> Das hebe ich mir fürs Rentenalter auf, wie es aussieht, komme ich in den
> nächsten 20 Jahren dazu nicht, aber bis dahin wirde es wieder was
> Neues geben, da bin ich schon gespannt.

Ich muss es ja lernen, wenn ich Webseiten gestalten können soll, so rein
beruflich betrachtet. Und da ich grad Ferien habe - und mich das Thema
auch so interessiert - wollte ich halt mal gucken, ob ich mir in der
Zeit nicht ein bischen was stressfrei aneignen kann.


> Auf deine Jacken übrigens auch.

Ich versuche mich zu beeilen. :-)


> > Denkt bei den Bastelthemen immer dran, mir die Erklärung zu schicken und
> > eventuell auch Bilder der fertigen Sachen. Dann binde ich das auf den
> > Bastelseiten ein. Die sind ja momentan noch ziemlich mager.
>
> Das Basteln der Eierwärmer kann man da schlecht reinstellen , oder ;-))

Wenn es mit einer Technik gemacht wurde, die man auch gut bei anderen
Gelegenheiten anwenden kann - warum nicht?

Aber selbst wenn es nur für Eierwärmer passt könnte man es ja eigentlich
reinstellen, zum Beispiel in einer Rubrik "Ostern". Für mehr Anregungen
zum Osterthema ist es natürlich jetzt etwas spät, aber generell können
wir ja mal Rubriken wie "Ostern", "Weihnachten", "Frühling", "Sommer",
"Herbst", "Winter" usw. andenken.

Ich seh schon: Irgendwann geben wir noch mal ein Buch raus mit unseren
ganzen Ideen. :-)

Conny

Uta Kramer

unread,
Mar 23, 2002, 6:48:14 PM3/23/02
to
Am Sat, 23 Mar 2002 13:15:48 +0100 schrieb Barbara Schneider:

> Überraschenderweise bin ich gleich klargekommen mit der Tretnähmaschine,
> nur mit dem "Bremsen" hatte ich etwas Probleme, da ich immer recht
> ordentlich reingetreten habe. Wir mußten zuerst auf Papier ohne Faden
> nähen. Da waren Linien und Kurven vorgedruckt, die man möglichst genau mit
> der Nadel durchlöchern mußte. Da hat mir die Erfahrung mit der Maschine
> meiner Mutter geholfen.

Mir hat das Nähen beim Führerschein geholfen. Ich vermute jedenfalls,
daß es das war. Denn ich bin gleich bei der ersten Fahrstunde ruckelfrei
und ohne den Motor abzuwürgen angefahren. Und da denke ich, daß mein
Nähen mit der Maschine und das GEfühl im Fuß für das "Gaspedal" daher
kommen. Schließlich muß auch eine Nähmaschine mit GEfühl "gefahren"
werden. ;-))

[goldener Schnitt]


> Ich weiß nicht, ob es das ist: Hab ich vor langen Jahren mal bei Karstadt
> in einer Vorführung gesehen. Man hat da mir einem Spezialmeterband
> irgendwelche Punkte in einem bestimmten Abstand von einem Ausgangspunkt
> markiert und diese dann zu einem Schnittteil verbunden. Das ganze basierte
> auf dem entsprechenden Modell und auf den eigenen Körpermaßen. War zwar
> einerseits beeindruckend, aber die Modelle fand ich damals (war Anfang 20)

Ja, das ist es. Die Modelle aus den 80ern kenne ich nicht. Aber die der
50er sind einfach traumhaft. Ein Kleid aus einem von 41 habe ich schon
genäht. Ist klassisch im Prinzeßstil.

> eher für die Frau ab Mitte 40 (wäre ich jetzt ja ;-), wobei wir Frauen uns
> jetzt ja viel modischer in diesem Alter kleiden als dies oft früher war .)

Tja, die Teile sind zu teuer. Aber bei ebay bekommt man die alten schon
mal um die 35 bis 60 DM.

> Ich glaub insgesamt waren es in meiner Laufbahn 6 (oder 7 ?) Kurse. Aber
> auf fast 25 Jahre verteilt, geht das ;-)

Oh, ich hatte nur einen.

> Nein, da hab ich mich nicht rangetraut, war ja damals noch Nähanfängerin.
> Heutzutage würde ich es mir vielleicht eher zutrauen. Soviel ich weiß, gibt
> es da auch Schnitte im Fachhandel für Turniertanzzubehör. Aber das ist
> wahnsinnig viel Handarbeit dabei wie Perlen und Pailletten mit der Hand
> aufnähen usw.

Wobei man die ja auch schlichter halten kann. Ich würde es selbst nähen.
Gardine in verschiedenen Farben dafür hätte ich schon. Viel anders ist
der SToff ja auch nicht. Leider möchte mein Mann kein Turnier tanzen.
Unsere damaligen Trainer dagegen hätten es sehr gerne gesehen. Naja,
immerhin sind wir schon mal in der Breitensportgruppe unseres Vereins
gelandet, vielleicht wird das ja noch?

> Aber so ein Teil fertig bzw. als Maßanfertigung ist
> schweineteuer. Da wirst du locker über 1.000 bis 1.500 Euro los. Ich hatte
> damals ein Kleid aus zweiter Hand, aber noch nie getragen gekauft. Hat mich
> seinerzeit (vor 25 Jahren) schon 450 DM gekostet.

Viele kaufen die Kleider aus zweiter Hand. Ich würde es selbst nähen.

> Hab ich dann etwas enger
> an den Seiten genäht und dabei schon in Panik geraten, als ich gemerkt
> habe, daß sich das Oberteil insgesamt aus 2 Lagen Chiffon, 1 Lage
> Webeinlage und 1 Lage Futter zusammensetzte. Die 4 Lagen in einem so zu
> verarbeiten, daß nix beutelt oder zieht, das hat schon gereicht.

Das kann ich mir denken.

> Weder noch. Man hat also seine eigenen Körpermaße (natürlich mußte jede
> Strecke am Körper genau abgemessen werden. Stellt euch 10 Frauen
> verschiedener Figuren in Unterwäsche vor, die sich gegenseitig abmessen)

LOL!

> ...Außerdem


> wenn man diese Techniken wirklich gut drauf hat, kann selbst mit Phantisie
> alles mögliche gestalten, indem man halt einfach die Nahtführung, Abnäher
> usw. anders legt. Aber es ist ein weiter und steiniger Weg. Mir war es
> jedenfalls zu aufwendig. Es war irgendwie eine Mischung aus starren
> Berechnungsformeln und Erfahrungswerten bzw. Werten welche modischen
> Einflüssen unterliegen. Aber zumindest hat es mir die Augen geöffnet was
> dahinter steckt.

Hört sich aber schon interessant an. Wobei ich denke durch diesen gold.
Schnitt z.B. und seine Erfahrung wird man auch mutiger. Z.B. habe ich
die eine BLuse die demnächst hoffentlich auf die HP kommt auch selbst
entworfen vom Schnitt her. War recht einfach.

> Das kenn ich überhaupt nicht. Gibt es irgendwo im Netz Infos zum
> nachgucken?

Doch, die kennst Du. Das sind die Bücher "Der goldene Schnitt" von dem
Du die Vorführung bei Karstadt gesehen hast wie Du oben erwähntest. Nur
daß die Bücher aus den 40er und 50er Jahren sind. Ich habe nun auch noch
eins aus den 70ern, aber die Schnitte mag ich nicht so.

Uta

Uta Kramer

unread,
Mar 23, 2002, 6:48:13 PM3/23/02
to
Am Sat, 23 Mar 2002 19:42:05 +0100 schrieb Michaela Renz:

> Seltsamerweise werden bei uns die Kurse zu eigentümlichen Uhrzeiten, wie
> 16.30 Uhr oder 19.00 Uhr angeboten.
> Die Berufstätigen und die Mütter mit kleinen Kindern kommen da gar nicht
> zum Zuge und da wundert man sich bei uns, dass die Kurse mangels
> Teilnehmenden ausfallen müssen.

19:00 Uhr ist doch ok. Man ist nur ein bißchen spät zu Hause.

> Hast du mal dran gedacht, eine bei ebay zu ersteigern? Ich werde nachher
> mal schauen. Eine Bekannte hat in unserem Anzeigenblatt inseriert und 3
> Stück angeboten bekommen, zwei hat sie dann genommen, für 60 und für 70
> DM.

Warum denn gleich zwei? Ich nehme die von meiner Mutter, die braucht die
derzeit nicht. Sie wird wohl erstmal das STricken wieder anfangen sobald
sie eine neue Nadelsperrschiene für ihre Maschine hat.
Die ist nämlich aus Draht die Puppe und somit superpraktisch: anziehen,
zurechtbiegen, ausziehen und man hat die richtige Figur. Einschließlich
alles Speckröllchen etc.

> Vertreiben ist etwas übertrieben, aber man möchte ja auch mal
> abwechseln.
> Ich hoffe ja, am Freitag die sorbischen Ostereier in Angriff nehmen zu
> können, ich muss nur am Gründonnerstag dran denken, alle fehlenden
> Zutaten zu beschaffen.
> Auf meinem Weg zur Arbeit komme ich an einem Gehege mit Gänsen und Enten
> vorbei, da sollte ich anhalten und die Federn einsacken.

Hihi, mal sehen, was die Gänse sagen.

> Das stimmt. Einige fragen mal kurz nach einem spannenden Bastel- oder
> Handarbeitsthema und sind dann wieder weg, bevor man noch genügend über
> die Sache weiß. Ich käme vielleicht auch auf den Geschmack, wenn darüber
> mehr geschrieben würde.
> Ich habe da letztens was Spannendes gesehen, ich suche den Link nochmal,
> dann werde ich euch auch mit einem neuen Thema konfrontieren.

Fein, freue mich schon drauf.

Uta

Juliane Zankl

unread,
Mar 24, 2002, 6:50:55 AM3/24/02
to
Hallo Conny,

>> Ich schliesse mich gerne an. Dann sitzt man nicht so verzweifelt allein
>> Zuhause.
>> Ich habe aber vorallem Rollos und Sitzkisten auf meine Nähliste.

>Meinst du Sitzkissen oder wirklich Kisten? Ich habe hier eine Anleitung
>für ein Sitzkissen und wollte eh mal probeweise eines machen. Da könnte
>ich mir ja dann direkt was bei dir abgucken.

Also es sind sitz Kissen. Da hebe ich mal wieder nicht aufgepasst.


>Einen Vorhang müsste ich auch noch nähen, damit der die
>Schallplattenecke verdeckt. Ach je, ich seh schon: Pläne über Pläne und
>am Ende stehe ich wahrscheinlich immer noch so da, wie am Anfang.

>Lass uns unbedingt treffen, damit ich wenigstns mein Futter fertig in
>die Jacke nähe.

Wie wäre es Mittwoch in allter Tradition, aber nicht abens sondrn am
Nachmittag.
Ich bin ja auch nicht fertig geworden mit meiner Jacke und muss das Futter
noch rein Nähen.

Gruss

Jane


Juliane Zankl

unread,
Mar 24, 2002, 6:58:28 AM3/24/02
to
Ich habe mal eine Kurs gemacht für einen Kleider Schnitt und einen
Rockschnitt.
Es ist schon interesant aber man muss viel übern, was ich nicht getan habe.
Das gute ist das ich nun eher verstehe, was an einem Schnitt wie
funktioniert.

Gruss

Jane

Michaela Renz

unread,
Mar 24, 2002, 7:31:42 AM3/24/02
to

> > Freiburg ist vermutlich nicht mit Dortmund vergleichbar, da laufen viele
> > Nähkurse parallel und man kann sogar mehrmals in der Woche gehen, wenn
> > man das will, aber solche Extrathemen werden nicht angeboten.
>
> Ich hatte ja jetzt auch nur die Kurse der VHS beschrieben.

Ich auch.

> Es gibt
> sicherlich auch noch massenhaft Kurse von Kirchen aus oder von den
> Nähmaschinenläden, aber da weiss ich nicht, wann, wo, wieviel.

Das hat hier sehr nachgelassen.

> Ich muss es ja lernen, wenn ich Webseiten gestalten können soll, so rein
> beruflich betrachtet. Und da ich grad Ferien habe - und mich das Thema
> auch so interessiert - wollte ich halt mal gucken, ob ich mir in der
> Zeit nicht ein bischen was stressfrei aneignen kann.

Find ich ein tolles Vorhaben. Soviel Disziplin hätte ich gar nicht, mich
da systematisch reinzuvertiefen. Ich bin eher der Autodidakt und zwar
solange, bis ich nicht mehr weiterkomme. Dann suche ich mir entweder
jemanden, der es mir erklärt oder mache den Kurs.

> > Das Basteln der Eierwärmer kann man da schlecht reinstellen , oder ;-))
>
> Wenn es mit einer Technik gemacht wurde, die man auch gut bei anderen
> Gelegenheiten anwenden kann - warum nicht?

Hm. Das passt nur auf einen. (neugierig mach)


>
> Aber selbst wenn es nur für Eierwärmer passt könnte man es ja eigentlich
> reinstellen, zum Beispiel in einer Rubrik "Ostern". Für mehr Anregungen
> zum Osterthema ist es natürlich jetzt etwas spät, aber generell können
> wir ja mal Rubriken wie "Ostern", "Weihnachten", "Frühling", "Sommer",
> "Herbst", "Winter" usw. andenken.

Ja, da könnten dann auch Schals rein oder die Stickereien, von denen
hier schon öfter geschrieben wurde. Mich täten auch mal ein paar
Beispiele von diesen Rocaille-Sachen interessieren


>
> Ich seh schon: Irgendwann geben wir noch mal ein Buch raus mit unseren
> ganzen Ideen. :-)

Ja, das wirst du dann grafisch aufpeppen.

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 24, 2002, 7:41:05 AM3/24/02
to

> 19:00 Uhr ist doch ok. Man ist nur ein bißchen spät zu Hause.

Vielleicht habe ich ja einen seltsamen Bekanntenkreis, aber wir kommen
entweder alle erst später nach Hause vom Arbeiten oder es sind allein
erziehende Mütter dabei, die jedesmal den Huddel haben, zusätzlich
jemanden engagieren und zahlen zu müssen. Aber Immerhin gibt es
mittlerwiele ein paar Vormittagskurse.
>
> Warum denn gleich zwei?

Sie konnte sich nicht entscheiden. Die eine ist obenrum aus Plastik, die
andere aus Draht. Sie würde mir auch gerne eine ausleihen, aber wir
haben beide kein Auto und ich habe mir schon vorgestellt, wie ich mit
der Schneiderpuppe auf dem Motorrad herumfahre <ggggg>

> Ich nehme die von meiner Mutter, die braucht die
> derzeit nicht. Sie wird wohl erstmal das STricken wieder anfangen sobald
> sie eine neue Nadelsperrschiene für ihre Maschine hat.
> Die ist nämlich aus Draht die Puppe und somit superpraktisch: anziehen,
> zurechtbiegen, ausziehen und man hat die richtige Figur. Einschließlich
> alles Speckröllchen etc.

Also werde ich mich bei der ebay-Suche darauf konzentrieren. Wie ich
gesehen habe, sind die gar nicht sooo billig.


>
> Auf meinem Weg zur Arbeit komme ich an einem Gehege mit Gänsen und
Enten
> > vorbei, da sollte ich anhalten und die Federn einsacken.
>
> Hihi, mal sehen, was die Gänse sagen.

Die sind recht aggressiv und verteidigen ihr Gatter mit wütendem
Fauchen. Ich werde mal die Eignerin fragen die betreibt da ein
Ferienhaus, das liegt auf 800 m Höhe. Ich fahre ja täglich über einen
über 1000m hohen Pass (damit kann man aber such nur vor Flachländern
angeben ;-))

> > Ich habe da letztens was Spannendes gesehen, ich suche den Link nochmal,
> > dann werde ich euch auch mit einem neuen Thema konfrontieren.
>
> Fein, freue mich schon drauf.

Ich habe den Link im Büro abgespeichert und komme gerade ums Verrecken
nicht drauf, wie der Name hieß. Aber morgen bin ich wieder "drin".
Es ist was mit Bilder-Häkeln.

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 24, 2002, 2:12:02 PM3/24/02
to

> > Ich habe da letztens was Spannendes gesehen, ich suche den Link nochmal,
> > dann werde ich euch auch mit einem neuen Thema konfrontieren.
>
> Fein, freue mich schon drauf.

Hier also der Link

http://www.rughooking.de/

Hat sowas schon mal jemand gemacht? Ich habe es auch in einem Buch von
Kaffe Fassett gesehen und frage mich, ob man das statt aus Stoff auch
mit Wolle machen kann. Allerdings stelle ich mit dabei kein Wandbild vor
- das erinnert mich an entsetzliche Scheußlichkeiten, die eine Bekannte
meiner Mutter in schauerlichsten Farbzusammenstellungen fabriziert hat.
Das ganze Treppenhaus hat sie damit zugehängt, für mich war ein Besuch
immer alptraumhaft. Von diesem Trauma möchte ich mich befreien, man kann
schließlich eine Technik nicht für die Produkte verantwortlich machen
Teppiche oder Stuhlkissen könnte ich mir vostellen.

Ciao
Michaela.

Conny Glitsch

unread,
Mar 24, 2002, 2:22:31 PM3/24/02
to
Hi Jane,

> Also es sind sitz Kissen. Da hebe ich mal wieder nicht aufgepasst.

Ach, so was passiert mir doch auch ständig und ist nicht wirklich
schlimm. Es gibt ja auch Sitzkisten, die oben immer eine Auflage haben,
die genäht ist. Von daher war es ja nicht unwahrscheinlich, dass du so
etwas meintest.

Hast du denn eine Vorlage für das Sitzkissen? Das würde mich nämlich
interessieren.


> Wie wäre es Mittwoch in allter Tradition, aber nicht abens sondrn am
> Nachmittag.

Traditionen sind immer gut. :-)

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 24, 2002, 2:41:30 PM3/24/02
to
Hi Michaela,

> > > Freiburg ist vermutlich nicht mit Dortmund vergleichbar, da laufen viele
> > > Nähkurse parallel und man kann sogar mehrmals in der Woche gehen, wenn
> > > man das will, aber solche Extrathemen werden nicht angeboten.
> >
> > Ich hatte ja jetzt auch nur die Kurse der VHS beschrieben.
>
> Ich auch.

Und da sieht es eher mager aus? Wundert mich etwas; ich dachte, Nähkurse
wären immer gefragt.


> > Ich muss es ja lernen, wenn ich Webseiten gestalten können soll, so rein
> > beruflich betrachtet. Und da ich grad Ferien habe - und mich das Thema
> > auch so interessiert - wollte ich halt mal gucken, ob ich mir in der
> > Zeit nicht ein bischen was stressfrei aneignen kann.
>
> Find ich ein tolles Vorhaben. Soviel Disziplin hätte ich gar nicht, mich
> da systematisch reinzuvertiefen. Ich bin eher der Autodidakt und zwar
> solange, bis ich nicht mehr weiterkomme. Dann suche ich mir entweder
> jemanden, der es mir erklärt oder mache den Kurs.

Naja, zwischen "vorhaben" und "machen" liegen auch bei mir Welten. Wo
ich doch eh meinen Hintern schwer hochbekomme. Ansonsten bin ich aber
schon eher ein systematischerer Lerner, und gerade JavaScript ist ja
relativ systematisch aufgebaut. Zumindest die Anfänge, mehr haben wir ja
noch nicht durchgenommen.

Letztlich geht es mir eigentlich aber auch mehr um ein Wiederholen der
Dinge, die wir bisher durchgenommen haben, und da will ich mal einen
etwas genaueren Überblick erhalten. Das alles ist noch viel zu
durcheinander in meinem Kopf und ich durchschaue die Hintergründe noch
nicht so ganz. Wenn man die Strukturen durchschaut, kann man es ja auch
viel einfacher anwenden.


> > > Das Basteln der Eierwärmer kann man da schlecht reinstellen , oder ;-))
> >
> > Wenn es mit einer Technik gemacht wurde, die man auch gut bei anderen
> > Gelegenheiten anwenden kann - warum nicht?
>
> Hm. Das passt nur auf einen. (neugierig mach)

Oh, du gibst verschiedene Variationen ab? Stellvertretend für mich
quasi. :-)


> > Aber selbst wenn es nur für Eierwärmer passt könnte man es ja eigentlich
> > reinstellen, zum Beispiel in einer Rubrik "Ostern". Für mehr Anregungen
> > zum Osterthema ist es natürlich jetzt etwas spät, aber generell können
> > wir ja mal Rubriken wie "Ostern", "Weihnachten", "Frühling", "Sommer",
> > "Herbst", "Winter" usw. andenken.
>
> Ja, da könnten dann auch Schals rein oder die Stickereien, von denen
> hier schon öfter geschrieben wurde.

Gestricktes, Genähtes und dergleichen würde ich nicht mit reinpacken
wollen, da die Rubrik ja mit "Bastelideen" betitelt wurde. Wenngleich es
sicherlich eine gute Idee wäre, eine Rubrik mit Ideen zu einem
bestimmten Thema, z. B. Ostern, zu eröffnen und dort dann alle möglichen
passenden Ideen zu diesem Thema zu sammeln.


> Mich täten auch mal ein paar
> Beispiele von diesen Rocaille-Sachen interessieren

Was ist das?


> > Ich seh schon: Irgendwann geben wir noch mal ein Buch raus mit unseren
> > ganzen Ideen. :-)
>
> Ja, das wirst du dann grafisch aufpeppen.

Naja, nur, nachdem ihr mir Fotos geliefert habt. Selber etwas Zeichnen
liegt mir absolut nicht - wenn es nicht gerade ein Comic-Kopf ist. Und
selbst bei denen habe ich noch Schwierigkeiten.

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 24, 2002, 2:51:50 PM3/24/02
to
Hi Michaela,

> Hier also der Link
>
> http://www.rughooking.de/
>
> Hat sowas schon mal jemand gemacht?
>
> Ich habe es auch in einem Buch von
> Kaffe Fassett gesehen und frage mich, ob man das statt aus Stoff auch
> mit Wolle machen kann. Allerdings stelle ich mit dabei kein Wandbild vor
> - das erinnert mich an entsetzliche Scheußlichkeiten, die eine Bekannte
> meiner Mutter in schauerlichsten Farbzusammenstellungen fabriziert hat.
> Das ganze Treppenhaus hat sie damit zugehängt, für mich war ein Besuch
> immer alptraumhaft. Von diesem Trauma möchte ich mich befreien, man kann
> schließlich eine Technik nicht für die Produkte verantwortlich machen
> Teppiche oder Stuhlkissen könnte ich mir vostellen.

Irgendwie klingt das schlicht und ergrefend nach knüpfen. Und das kenne
ich. Da habe ich früher immer einer Nachbarin geholfen, Kissenbezüge zu
knüpfen. Das waren Komplettsets, mit fertigen Woll(!)streifen, dem
Untergrund mit aufgemaltem Motiv und einer Knüpfnadel. Es könnte sogar
sein, dass meine Eltern das eine Set noch im Keller liegen haben - da
hatte ich mal angefangen, aber keine Lust mehr auf Weitermachen gehabt.

Also, wenn es dasselbe ist, dann kannst du dir ja ausrechnen, wie
schwierig das ist, wenn ich als Achtjährige das hinbekommen habe. :-)

Conny

Uta Kramer

unread,
Mar 24, 2002, 1:23:21 PM3/24/02
to
Am Sun, 24 Mar 2002 11:25:48 +0100 schrieb Michaela Renz:

> Freiburg ist vermutlich nicht mit Dortmund vergleichbar, da laufen viele
> Nähkurse parallel und man kann sogar mehrmals in der Woche gehen, wenn
> man das will, aber solche Extrathemen werden nicht angeboten.

Habt Ihr eine Idee, worunter man gucken muß im INternet und ob die da
auch eine Art Kursbuch haben?

Uta, ich weiß, man kann mal bei google gucken, aber vielleicht weiß es
ja schon jemand so.

Uta Kramer

unread,
Mar 24, 2002, 1:21:15 PM3/24/02
to
Am Sun, 24 Mar 2002 09:39:46 +0100 schrieb Conny Glitsch:

> Denkt bei den Bastelthemen immer dran, mir die Erklärung zu schicken und
> eventuell auch Bilder der fertigen Sachen. Dann binde ich das auf den
> Bastelseiten ein. Die sind ja momentan noch ziemlich mager.

Du meinst, Du möchtest Bilder von den Windlichtern aus Aldi-Senfgläsern
haben? Sollte doch zu machen sein.

Uta

Uta Kramer

unread,
Mar 24, 2002, 1:19:42 PM3/24/02
to
Am Sun, 24 Mar 2002 13:41:05 +0100 schrieb Michaela Renz:

>
>> 19:00 Uhr ist doch ok. Man ist nur ein bißchen spät zu Hause.
>
> Vielleicht habe ich ja einen seltsamen Bekanntenkreis, aber wir kommen
> entweder alle erst später nach Hause vom Arbeiten oder es sind allein
> erziehende Mütter dabei, die jedesmal den Huddel haben, zusätzlich
> jemanden engagieren und zahlen zu müssen. Aber Immerhin gibt es
> mittlerwiele ein paar Vormittagskurse.

Wenn Ihr erst am Nachmittag zur Arbeit geht, ist es klar, daß Ihr um
19:00 Uhr noch nicht zu Hause sein könnt.

> Sie konnte sich nicht entscheiden. Die eine ist obenrum aus Plastik, die
> andere aus Draht. Sie würde mir auch gerne eine ausleihen, aber wir
> haben beide kein Auto und ich habe mir schon vorgestellt, wie ich mit
> der Schneiderpuppe auf dem Motorrad herumfahre <ggggg>

Da die ja keine Arme haben wird das schwer als Sozius. Da hilft nur ein
Beiwagen.

> Also werde ich mich bei der ebay-Suche darauf konzentrieren. Wie ich
> gesehen habe, sind die gar nicht sooo billig.

Stimmt, neu sind die wohl so um die DM 300,- teuer, kann mich aber auch
täuschen. Aber was ist heute schon noch preiswert? Dank geringer
Nachfrage werden wohl keine hohen Stückzahlen mehr produziert und somit
sind die eben teuer weil selten.

Aber ich finde die aus Draht einfach ideal. Was nützt mir eine zum
Einstellen des Umfanges, wenn mein Busen höher oder niedriger sitzt als
bei der Puppe oder die Taille usw. Und wenn mein Bauch vorsteht und die
Hüfte. Oder wenn ich mehr breit als rund bin. Da ist das mit dem Draht
schon schöner.

[Gänse]


> Die sind recht aggressiv und verteidigen ihr Gatter mit wütendem
> Fauchen. Ich werde mal die Eignerin fragen die betreibt da ein
> Ferienhaus, das liegt auf 800 m Höhe. Ich fahre ja täglich über einen
> über 1000m hohen Pass (damit kann man aber such nur vor Flachländern
> angeben ;-))

Weil das Tal auch schon ein paar Hundert Meter hoch liegt?

> Ich habe den Link im Büro abgespeichert und komme gerade ums Verrecken
> nicht drauf, wie der Name hieß. Aber morgen bin ich wieder "drin".
> Es ist was mit Bilder-Häkeln.

Hört sich interessant an. Schade, daß die Dame mit dem Klöppeln schon
wieder weg zu sein scheint. Hätte mich schon interessiert, mehr drüber
zu hören.

Uta

Michaela Renz

unread,
Mar 24, 2002, 5:10:30 PM3/24/02
to

> Irgendwie klingt das schlicht und ergrefend nach knüpfen.

Nein, knüpfen ist es nicht, diese Technik arbeitet mit ganzen
Stoffstreifen, die meterweise verarbeitet werden und auf der Oberfläche
kleine Noppen bildet.

> Und das kenne ich. Da habe ich früher immer einer Nachbarin geholfen, Kissenbezüge zu
> knüpfen. Das waren Komplettsets, mit fertigen Woll(!)streifen, dem
> Untergrund mit aufgemaltem Motiv und einer Knüpfnadel. Es könnte sogar
> sein, dass meine Eltern das eine Set noch im Keller liegen haben - da
> hatte ich mal angefangen, aber keine Lust mehr auf Weitermachen gehabt.

Das meinte ich mit meinem ersten Posting, die Dinger konnten einfach
schauderhaft aussehen, weil die Farbzusammenstellungen bei den
Fertigpackungen oft nicht so gelungen waren.

Das, was da vorgestellt wird, macht mir einen kreativeren Eindruck.


>
> Also, wenn es dasselbe ist, dann kannst du dir ja ausrechnen, wie
> schwierig das ist, wenn ich als Achtjährige das hinbekommen habe. :-)

Ich gehe mal davon aus, dass du eine überaus pfiffige Achtjährige warst.

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 25, 2002, 1:59:13 AM3/25/02
to

> Wenn Ihr erst am Nachmittag zur Arbeit geht, ist es klar, daß Ihr um
> 19:00 Uhr noch nicht zu Hause sein könnt.

Tja, aber leider riechts für den Vormittag auch nicht ;-))

> Da die ja keine Arme haben wird das schwer als Sozius. Da hilft nur ein
> Beiwagen.

<GGGG>

> Stimmt, neu sind die wohl so um die DM 300,- teuer, kann mich aber auch
> täuschen. Aber was ist heute schon noch preiswert? Dank geringer
> Nachfrage werden wohl keine hohen Stückzahlen mehr produziert und somit
> sind die eben teuer weil selten.

Das meiste, was angeboten wird, sind Schaufensterpuppen. Zum
Fotografieren für ebay-Kleidung.


>
> Aber ich finde die aus Draht einfach ideal. Was nützt mir eine zum
> Einstellen des Umfanges, wenn mein Busen höher oder niedriger sitzt als
> bei der Puppe oder die Taille usw. Und wenn mein Bauch vorsteht und die
> Hüfte. Oder wenn ich mehr breit als rund bin. Da ist das mit dem Draht
> schon schöner.

Ja, man sieht dan auch, ob einem was steht oder nicht.
Derzeit ist nichts aus Draht drin, das gibts vielleicht bei den
Antiquitäten.


>
> Ich fahre ja täglich über einen
> > über 1000m hohen Pass (damit kann man aber such nur vor Flachländern
> > angeben ;-))
>
> Weil das Tal auch schon ein paar Hundert Meter hoch liegt?

Was bei uns als Rheinebene gilt, liegt so um 250 m, wir wohnen um 300 m.


>
> > Ich habe den Link im Büro abgespeichert und komme gerade ums Verrecken
> > nicht drauf, wie der Name hieß. Aber morgen bin ich wieder "drin".
> > Es ist was mit Bilder-Häkeln.

Conny wollte noch wissen, was Rocaille ist, ich finde das Posting gerade
nicht mehr:
Es ist diese Art Perlenweben oder Verknüpfen mit kleinen Glasperlchen,
wenn ich es recht in Erinnerung habe.

Ciao
Michaela

Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 2:34:13 AM3/25/02
to
Hi Uta,

> > Freiburg ist vermutlich nicht mit Dortmund vergleichbar, da laufen viele
> > Nähkurse parallel und man kann sogar mehrmals in der Woche gehen, wenn
> > man das will, aber solche Extrathemen werden nicht angeboten.
>
> Habt Ihr eine Idee, worunter man gucken muß im INternet und ob die da
> auch eine Art Kursbuch haben?

Die Dortmunder VHS hat eine eigene Webseite, wo man alle Infos erhält
und sich das Programm auch noch mal extra herunter laden kann. Ich
vermute mal, dass das inzwischen alle größeren Städte so handhaben,
deswegen dürftest du für Hamburg sicherlich auch etwas finden.

Um google oder eventuell die Hamburg-Seite (falls es die in
ausführlicher Form gibt) kommst du damit natürlich nicht drumherum. :-)

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 2:43:02 AM3/25/02
to
Hi Michaela,

> Conny wollte noch wissen, was Rocaille ist, ich finde das Posting gerade
> nicht mehr:
> Es ist diese Art Perlenweben oder Verknüpfen mit kleinen Glasperlchen,
> wenn ich es recht in Erinnerung habe.

Hui, dann habe ich ja Glück gehabt, dass ich dieses posting gelesen
habe. Ich lese nämlich nicht immer alle; es ist also kein sicherer Weg
mich einfach so anzusprechen. :-)

Das mit den Rocailles wollte ich übrigens schon etwas genauer wissen.
Ich kenne nämlich selbst eine Art, wie man Perlenarmbänder mit Hilfe
eines kleinen Webrahmens herstellt. Dazu könnte ich dir also etwas
erklären, aber vielleicht meinst du ja etwas ganz anderes, da bin ich
mir eben nicht so ganz sicher.

Unter http://www.chnabfich.de/Kunst/kunst_fr.html -> Bastelarbeiten ->
Perlen kannst du dir mal das Armband angucken und mir dann sagen, ob es
das ist, was du meintest.

Conny

Tanja Schulte

unread,
Mar 25, 2002, 3:13:56 AM3/25/02
to


[Rughooking gesnipt]


> Das, was da vorgestellt wird, macht mir einen kreativeren Eindruck.
>
>>Also, wenn es dasselbe ist, dann kannst du dir ja ausrechnen, wie
>>schwierig das ist, wenn ich als Achtjährige das hinbekommen habe. :-)
>>
>
>

Hallo zusammen!
Ich habe so ein rughook + canvas (das ist so ein spezieller Stramin)
zuhause. Irgendwann habe ich das mal bestellt. Allerdings war mein
Mann von der "oberflaeche" nicht begeister, sodass ich letztendlich
ausser ein paar Probestueckchen nichts fertiggestellt habe...

Aber ich werd's bei Gelegenheit wieder auspacken. Schwierig ist es
jedenfalls nicht. Man muss eben nur jede Menge SToff in jede Menge
STreifen schneiden...

Gruss
Tanja, die gleich nochmal zu den Eierwaermern surft ;-)

Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 3:12:55 AM3/25/02
to
Hi Uta,

> > Denkt bei den Bastelthemen immer dran, mir die Erklärung zu schicken und
> > eventuell auch Bilder der fertigen Sachen. Dann binde ich das auf den
> > Bastelseiten ein. Die sind ja momentan noch ziemlich mager.
>
> Du meinst, Du möchtest Bilder von den Windlichtern aus Aldi-Senfgläsern
> haben? Sollte doch zu machen sein.

Ja, aber sicher! Wir wollten doch Bastelidden sammeln, die schön einfach
umzusetzen sind, da gehört genau so etwas doch dazu.

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 3:11:47 AM3/25/02
to
Hi Michaela

> Nein, knüpfen ist es nicht, diese Technik arbeitet mit ganzen
> Stoffstreifen, die meterweise verarbeitet werden und auf der Oberfläche
> kleine Noppen bildet.

Du meinst damit das Rughooking?

Ich hatte das so verstanden, dass die Stoffe in kleine Streifen
geschnitten werden. Deswegen auch mein sofortiger Gedanke an das
Knüpfen.


> Das meinte ich mit meinem ersten Posting, die Dinger konnten einfach
> schauderhaft aussehen, weil die Farbzusammenstellungen bei den
> Fertigpackungen oft nicht so gelungen waren.

Jo, die sind schon teilweise haarig. Aber ich finde auch die Idee an
sichnicht gar so toll, da einfach ein paar Wollfäden zu verknoten. :-)

> Das, was da vorgestellt wird, macht mir einen kreativeren Eindruck.

Ja sicher, aber wenn du dir das Knüpfen statt mit Wolle mit
verschiedenen Stoffstreifen vorstellst und dir dazu auch etwas hübschere
Motove als das Standard-Blumen-Muster dazu denkst, bist du doch
eigentlich bei diesen Werken, die die Frau da auf ihren Seiten zeigt.
Oder hab eich da irgendwas übersehen?

Conny

Tanja Schulte

unread,
Mar 25, 2002, 3:23:44 AM3/25/02
to

Michaela Renz wrote:

[...]
>
> Bestimmt. Der Faden ist so lang, dass für den ausufernden Armschwung das
> fenster geöffnet werden muss. Warum das allerdings der Vater machen
> musste, ist mir nicht klar. Die Räume scheinen auch nicht sonderlich
> groß gewesen zu sein.
>


Wahrscheinlich ist das traditionsbedingt: Die Frauen erledigen die
Arbeit und die Maenner machen die (dummen) Sprueche darueber... scnr
;-) (nicht so ernst nehmen, ich bin nicht maennerfeindlich...)


>>Tanja, heute schon 45 Minuten leichtes Lauftraining hinter sich habend
>>*schwitz* :-)
>>

>
> Könnst mich mal mitnehmen, ich komm dieses Jahr mit dem Laufen gar nicht
> in die Puschen.


Das mag wohl daran liegen, dass Puschen und laufen sich von Natur aus
nicht so gut vertragen... ;-)

Gruss
Tanja, am WE kraeftig im Garten gebuddelt habend...


Juliane Zankl

unread,
Mar 25, 2002, 4:18:27 AM3/25/02
to

Hallo Conny,

ich hatte nicht mit bekommen das du was über Perlen suchst.
www.glassperlen.de
Die Faru die das macht kommt aus Dortmund und hat hier auch einen Laden.
Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Vor ein paar Wochen war sie in unserem
Frauenkreis und wir haben und Mengen an Ketten gemacht.

Gruss

Jane


Michaela Renz

unread,
Mar 25, 2002, 4:19:04 AM3/25/02
to

>[Rughooking gesnipt]
>> Das, was da vorgestellt wird, macht mir einen kreativeren Eindruck.


>Ich habe so ein rughook + canvas (das ist so ein spezieller Stramin)=20
>zuhause. Irgendwann habe ich das mal bestellt. Allerdings war mein=20
>Mann von der "oberflaeche" nicht begeister, sodass ich letztendlich=20


>ausser ein paar Probestueckchen nichts fertiggestellt habe...


Beschreib mal noch ein bißchen. Was hattest du denn mit den fertigen Stücken
vor?
>
>Aber ich werd's bei Gelegenheit wieder auspacken. Schwierig ist es=20
>jedenfalls nicht. Man muss eben nur jede Menge SToff in jede Menge=20
>STreifen schneiden...


Meine Überlegung war, eine Menge Wollreste aufzubrauchen.>


>Tanja, die gleich nochmal zu den Eierwaermern surft ;-)


Ja, da ist einer dabei, dessen Muster ich unbedingt haben muss, aber man darf ja
nix sagen, sonst weiß man ja, von wem er ist.
Bist du noch am Rätseln, bei welchem das Kneipenzubehör untergebracht ist? ;-))


Ciao
Michaela
>

--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Michaela Renz

unread,
Mar 25, 2002, 4:23:59 AM3/25/02
to
>>Stoffstreifen, die meterweise verarbeitet werden und auf der Oberfläche kleine
Noppen bildet.
>
>Du meinst damit das Rughooking?


Yep.


>
>Ich hatte das so verstanden, dass die Stoffe in kleine Streifen geschnitten
werden. Deswegen auch mein sofortiger Gedanke an das Knüpfen.


Nein, keine Stücke, die dann oben Püschel bilden.
>


>Jo, die sind schon teilweise haarig. Aber ich finde auch die Idee an
>sichnicht gar so toll, da einfach ein paar Wollfäden zu verknoten. :-)


Nun, so werden Teppiche halt gemacht, ich finde die Tätigkeit auch nicht so
spannend.


>
>> Das, was da vorgestellt wird, macht mir einen kreativeren Eindruck.
>
>Ja sicher, aber wenn du dir das Knüpfen statt mit Wolle mit

>verschiedenen Stoffstreifen vorstellst und dir dazu auch etwas hübscher=


>e
>Motove als das Standard-Blumen-Muster dazu denkst, bist du doch
>eigentlich bei diesen Werken, die die Frau da auf ihren Seiten zeigt.
>Oder hab eich da irgendwas übersehen?


Ich meine, dass man da mehr draus rausholen kann, Kätzchen knüpfen ist auch
nicht so meins.
Vielleicht denke ich da auch in eine Sackgasse.

Juliane Zankl

unread,
Mar 25, 2002, 4:27:17 AM3/25/02
to
Hallo Conny,

>> Also es sind sitz Kissen. Da hebe ich mal wieder nicht aufgepasst.

>Hast du denn eine Vorlage für das Sitzkissen? Das würde mich nämlich
>interessieren.

Irgendwo, in einem Ordner oder Handarbeitsbuch wird siech was finden.
Ansonsten kann es nicht so schwer sein was zu entwickeln.

>> Wie wäre es Mittwoch in allter Tradition, aber nicht abens sondrn am
>> Nachmittag.

>Traditionen sind immer gut. :-)

Aber klar doch.

Gruss

Jane


Michaela Renz

unread,
Mar 25, 2002, 4:30:41 AM3/25/02
to

>> Es ist diese Art Perlenweben oder Verknüpfen mit kleinen Glasperlche=

>n,
>> wenn ich es recht in Erinnerung habe.
>
>Hui, dann habe ich ja Glück gehabt, dass ich dieses posting gelesen
>habe. Ich lese nämlich nicht immer alle; es ist also kein sicherer Weg
>mich einfach so anzusprechen. :-)
>
>Das mit den Rocailles wollte ich übrigens schon etwas genauer wissen.
>Ich kenne nämlich selbst eine Art, wie man Perlenarmbänder mit Hilfe
>eines kleinen Webrahmens herstellt. Dazu könnte ich dir also etwas
>erklären, aber vielleicht meinst du ja etwas ganz anderes, da bin ich
>mir eben nicht so ganz sicher.


Das meinte ich nicht, aber das könnte man sicher auch dazunehmen. Das, was mir
in Erinnerung ist, sind auch kleine Rosetten und Blumen und Schmetterlinge. Ich
mach mich mal auf die Suche nach einem geeigneten Link, dann wirds vermulich
klarer.

Barbara Schneider

unread,
Mar 25, 2002, 7:50:11 AM3/25/02
to

Juliane Zankl schrieb:

Stimmt, ging mir genauso. Hab meine Energien dann lieber wieder ins Nähen
gesteckt.

>
> Das gute ist das ich nun eher verstehe, was an einem Schnitt wie
> funktioniert.
>
> Gruss
>
> Jane

Barbara

Barbara Schneider

unread,
Mar 25, 2002, 7:49:06 AM3/25/02
to

Conny Glitsch schrieb:

> Hi Barbara,


>
> > Weder noch. Man hat also seine eigenen Körpermaße (natürlich mußte jede
> > Strecke am Körper genau abgemessen werden. Stellt euch 10 Frauen
> > verschiedener Figuren in Unterwäsche vor, die sich gegenseitig abmessen)
> > unabhängig von irgendwelchen Konfektionsmaßen als Basis genommen. Dann hat
> > man natürlich erst die klassischen Schnitte entwickelt, z.B. einen engen
> > Rock. Wie ein enger Rock aussieht, weiß man ja, wenn man nähen kann (diese
> > Vorkenntnisse brauchte man natürlich). Dann hat man Variationen daraus
> > entwickelt, z.B. Kellerfalte. Oder z.B. einen Blusenschnitt, ganz normal
> > mit Vorderteil und Rückteil, ohne Ärmel und Kragen. Dann diesen Schnitt
> > variiert z.B. mit Wiener Nähten, mit Ärmeln, Kragen etc. Aus dieser Technik
> > wurde dann z.B. ein Blazer, auch wieder mit Variationen (Vorder-,
> > Rückenteil mit/ ohne Teilungsnähten usw.) entwickelt. So hat man erst mal
> > die ganzen Standardschnitte gelernt. Diese können natürlich dann wieder
> > variiert werden z.B. leger, figurbetont usw. Na und das reichte! Außerdem
> > wenn man diese Techniken wirklich gut drauf hat, kann selbst mit Phantisie
> > alles mögliche gestalten, indem man halt einfach die Nahtführung, Abnäher
> > usw. anders legt. Aber es ist ein weiter und steiniger Weg. Mir war es
> > jedenfalls zu aufwendig. Es war irgendwie eine Mischung aus starren
> > Berechnungsformeln und Erfahrungswerten bzw. Werten welche modischen
> > Einflüssen unterliegen. Aber zumindest hat es mir die Augen geöffnet was
> > dahinter steckt.
>

> Das klingt wahrlich umfangreich und aufwändig. Aber auch enorm
> interessant. Wie lange ging der Kurs? Wenn so was hier angeboten würde,
> würde ich mir den vielleicht sogar auch mal antun.
>
> Conny

Ich glaube, der Kurs ging so über 10 Abende, jeweils ca. 3 Stunden (oder
Schulstunden?), wenn ich mich richtig erinnerne. War auch nicht grad billig,
glaube so ca. 200 bis 250 DM. Ist schon länger her.

Die Kursleiterin war ja ganz professionel mit Schneider(meister)ausbildung und
sie hat auch jahrelang als Schnittdirektrice gearbeitet. Sie hat uns halt die
ersten Schritte professioneller Schnittentwicklung beigebracht.

Barbara


Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 10:31:07 AM3/25/02
to
Hi Jane,

> >Hast du denn eine Vorlage für das Sitzkissen? Das würde mich nämlich
> >interessieren.
>
> Irgendwo, in einem Ordner oder Handarbeitsbuch wird siech was finden.
> Ansonsten kann es nicht so schwer sein was zu entwickeln.

Hast du denn schon eine Vorstellung davon, wie du es füllen willst oder
ist die Idee noch nicht so weit in deinem Kopf gewachsen?

Ich dachte ja mal an Styroporteilchen, aber das ist vielleicht zu
unbequem.

Conny

Michaela Renz

unread,
Mar 25, 2002, 10:42:52 AM3/25/02
to
>>Unter http://www.chnabfich.de/Kunst/kunst_fr.html -> Bastelarbeiten ->
>>Perlen kannst du dir mal das Armband angucken und mir dann sagen, ob es
>>das ist, was du meintest.
>


>


>ich hatte nicht mit bekommen das du was über Perlen suchst.
>www.glassperlen.de
>Die Faru die das macht kommt aus Dortmund und hat hier auch einen Laden.
>Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Vor ein paar Wochen war sie in unserem
>Frauenkreis und wir haben und Mengen an Ketten gemacht.


Habe mir die Seite gerade angesehen, macht neugierig auf mehr, aber einige
Seiten sind noch nicht ausgestaltet, kommt vielleicht noch.


Hier ist das, was ich suchte, auch nicht viel mehr, aber ein Eindruck
http://www.glasperlenhuette.de/index2.htm

Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 10:35:40 AM3/25/02
to
Hi Jane,

> ich hatte nicht mit bekommen das du was über Perlen suchst.
> www.glassperlen.de

Du konntest dazu auch nichts finden, denn ich suche gar nicht. :-)

Michaela hatte halt gefragt, aber ich weiss nicht genau, ob sich das,
nachdem sie sucht, mit dem deckt, was ich im Kopf habe.

> Die Faru die das macht kommt aus Dortmund und hat hier auch einen Laden.
> Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Vor ein paar Wochen war sie in unserem
> Frauenkreis und wir haben und Mengen an Ketten gemacht.

Ich finde Perlen immer wieder interessant, würde das Zeug aber nie in
Form von Schmuck tragen. Irgendwie etwas konträr diese Einstellung, was?
:-)

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 10:44:35 AM3/25/02
to
Hi Michaela,

> >Ich hatte das so verstanden, dass die Stoffe in kleine Streifen geschnitten
> werden. Deswegen auch mein sofortiger Gedanke an das Knüpfen.
>
> Nein, keine Stücke, die dann oben Püschel bilden.

Na, dann habe ich die Fotos doch falsch gedeutet. Irgendwie sah das für
mich aus, als wären das doch einfach kurze Streifen.


> >Motove als das Standard-Blumen-Muster dazu denkst, bist du doch
> >eigentlich bei diesen Werken, die die Frau da auf ihren Seiten zeigt.
> >Oder hab eich da irgendwas übersehen?
>
> Ich meine, dass man da mehr draus rausholen kann, Kätzchen knüpfen ist auch
> nicht so meins.
> Vielleicht denke ich da auch in eine Sackgasse.

Nö, glaube ich nicht. Ich denke auch, dass man die Kreativität gerade
bei solchen "Reste-verwert-Hobbys" enorm steigern kann.

Informier mal drüber, wenn du mehr herausgefunden hast.

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 10:41:28 AM3/25/02
to
Hi Michaela,

> Das meinte ich nicht, aber das könnte man sicher auch dazunehmen. Das, was mir
> in Erinnerung ist, sind auch kleine Rosetten und Blumen und Schmetterlinge. Ich
> mach mich mal auf die Suche nach einem geeigneten Link, dann wirds vermulich
> klarer.

Beim Perlenweben wird das Ergebnis halt zweidimensional, du scheinst
aber diese dreidimensionale Technik zu meinen. Da habe ich ein Buch, wie
man Tierfiguren aus Perlen macht. Die werden auf Draht gespannt und der
Draht dann entsprechend gebogen. Die Fledermaus auf meinen Seiten ist
entsprechend dieser Technik gemacht. (gleicher Link wie im letzten
posting.) Dazu könnte ich dir also auch ein bischen was erzählen. Die
Technik ist auch nicht weiter knifflig, nur der Draht bricht leider
relativ schnell, da er so dünn ist.

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 10:48:09 AM3/25/02
to
Hi Barbara,

> > Das klingt wahrlich umfangreich und aufwändig. Aber auch enorm
> > interessant. Wie lange ging der Kurs? Wenn so was hier angeboten würde,
> > würde ich mir den vielleicht sogar auch mal antun.
>

> Ich glaube, der Kurs ging so über 10 Abende, jeweils ca. 3 Stunden (oder
> Schulstunden?), wenn ich mich richtig erinnerne. War auch nicht grad billig,
> glaube so ca. 200 bis 250 DM. Ist schon länger her.

Das mit dem Preis kann ich mir gut vorstellen, aber hinterher hat man ja
auch wirklich enorm was gelernt.


> Die Kursleiterin war ja ganz professionel mit Schneider(meister)ausbildung und
> sie hat auch jahrelang als Schnittdirektrice gearbeitet. Sie hat uns halt die
> ersten Schritte professioneller Schnittentwicklung beigebracht.

Na, ich werde jetzt erst mal die nächsten Schritte unprofessioneller
Druckknopf-Annäherei versuchen. Wenn ich das geschafft habe, ist meine
Jacke (endlich) fertig. :-)

Conny

Juliane Zankl

unread,
Mar 25, 2002, 11:43:24 AM3/25/02
to

"Conny Glitsch" <Yn...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3C9F43CC...@gmx.de...
>Hi Jane,

Kann ich nach vollziehen es ist nicht dein Stil.
Es gibt auch einen Haufen Dinge die ich toll finde aber nie Tragenwürde.

Jane

Conny


Juliane Zankl

unread,
Mar 25, 2002, 11:58:46 AM3/25/02
to
> >
> >ich hatte nicht mit bekommen das du was über Perlen suchst.
> >www.glassperlen.de
> >Die Faru die das macht kommt aus Dortmund und hat hier auch einen Laden.
> >Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Vor ein paar Wochen war sie in
unserem
> >Frauenkreis und wir haben und Mengen an Ketten gemacht.
>
>
> Habe mir die Seite gerade angesehen, macht neugierig auf mehr, aber einige
> Seiten sind noch nicht ausgestaltet, kommt vielleicht noch.
>
>
Garade ihre Schmuck sachen hat sie nicht auf der Page.
Es kann noch dauern sie zieht grade den Laden um.

> Hier ist das, was ich suchte, auch nicht viel mehr, aber ein Eindruck
> http://www.glasperlenhuette.de/index2.htm
>

Süsss,
besonders die Weihnachtsmänner.

Gruss

Jane


Juliane Zankl

unread,
Mar 25, 2002, 12:05:20 PM3/25/02
to

Hi Conny

So unbequem ist das nicht die sind in jedem Sitzsack.
Ich habe noch Dinckelspelzen aus einem Kopfkissen und möchte die verwenden.

Jane


Tanja Schulte

unread,
Mar 25, 2002, 2:27:49 PM3/25/02
to

Michaela Renz wrote:

>>[Rughooking gesnipt]

>
>
> Beschreib mal noch ein bißchen. Was hattest du denn mit den fertigen Stücken
> vor?


Urspruenglich wollte ich einen schoenen dicken Badezimmerteppich machen...

>
>>Aber ich werd's bei Gelegenheit wieder auspacken. Schwierig ist es=20
>>jedenfalls nicht. Man muss eben nur jede Menge SToff in jede Menge=20
>>STreifen schneiden...

>
> Meine Überlegung war, eine Menge Wollreste aufzubrauchen.>
>


>
>>Tanja, die gleich nochmal zu den Eierwaermern surft ;-)
>>
>
>
> Ja, da ist einer dabei, dessen Muster ich unbedingt haben muss, aber man darf ja
> nix sagen, sonst weiß man ja, von wem er ist.
> Bist du noch am Rätseln, bei welchem das Kneipenzubehör untergebracht ist? ;-))
>



Nein - ist jetzt klar.... ;-)

Aber da waer' ich niiiie drauf gekommen...

Gruss
Tanja, die drei Punkte gerade verteilt habend

Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 2:26:14 PM3/25/02
to
Hi Jane,

[Sitzkissen]


> >Ich dachte ja mal an Styroporteilchen, aber das ist vielleicht zu
> >unbequem.
>
> So unbequem ist das nicht die sind in jedem Sitzsack.

Naja, kommt ja auch auf die Form an. Aber die könnte man ja eventuell
noch bearbeiten, die Styroporteilchen. Ich dachte an die, weil oft
Päckchen damit gepolstert werden. Statt sie hinterher wegzuwerfen könnte
man sie gut zum Füllen benutzen.

> Ich habe noch Dinckelspelzen aus einem Kopfkissen und möchte die verwenden.

Ah, ich glaube, mir geht grad ein Licht auf. Du verstehst unter
Sitzkissen einfach eines, das man auf den Stuhl legt, damit man nicht
direkt auf dem harten Holz/Plastik/wasauchimmer sitzt, stimmt's?. Ich
bin von einem großen Sitzkissen ausgegangen, weisst, wo der gesamte
"Stuhl" aus dem Kissen besteht. Da bräuchte man dann schon etwas mehr
Dinkelspelzen. :-)


Ich hatte übrigens eine schöne Idee für einen "Teppich", wenn man es
sich mal auf dem Boden gemütlich machen will, einem der aber zu hart
ist. (Ich selbst bin ein absolutes Bodenkind, nicht wundern also. :-))
Man kann lauter kleine Cocktailkissen zusammen nähen, so dass sie quasi
eine große "Steppdecke" abgeben. Um es super günstig zu machen, könnte
man die Kissenhüllen aus alte Bettdecken oder ähnlichem schneidern,
eventuell bunt einfärben, jedes Kissen mit einem Reißverschluss versehen
(Ok, das ist natürlich nicht mehr günstig...), zusammen nähen und dann
mit weichen Styroporteilchen oder ähnlichem Material füllen.

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 25, 2002, 3:01:31 PM3/25/02
to
Hi Michaela,

> Hier ist das, was ich suchte, auch nicht viel mehr, aber ein Eindruck
> http://www.glasperlenhuette.de/index2.htm

Die Sachen, die du wohl meinst, sind mit Draht gewoben. Dazu brauchst du
Messingdraht mit dem Durchmesser 0,3mm und kleine Perlen (Durchmesser
von 2 bis 3,5mm, je Arbeit natürlich nur eine einzige Größe). Den Draht
muss man sehr vorsichtig behandeln, da er leicht bricht. Schon beim
Abwickeln immer gleich geradestreichen und Knicke vermeiden.

Den Draht dann leicht in der Mitte biegen - man beginnt mit dem Arbeiten
immer von der Mitte aus. Für die Grundtechnik fädelt man auf den einen
Draht so viele Perlen auf, wie in den _beiden_ Reihe am Ende der Figur
liegen sollen. Mit dem anderen Drahtstück, der noch leer ist, geht man
dann durch die Perlen, die in der zweiten Reihe liegen sollen, in die
andere Richtung zurück. So hat man einen Abschluss geschaffen.

Im Folgenden nimmt man nur immer die Anzahlt der Perlen pro Reihe,
fädelt sie wieder auf und geht mit dem anderen Draht durch alle hindruch
zurück. Dadurch entstehen zueinander versetzte Reihen von Perlen, also
quasi eine obere und eine untere Schicht. (Manchmal muss man das auch
ein bischen zurecht drücken.)

Neben dieser Grundtechnik gibt es noch andere. Man kann zum Beispiel
Perlen auslassen. Dazu fädelt man auf das eine Drahtstück z.B. vier
Perlen, auf den anderen Draht zwei und fädelt dann diesen zweiten Draht
nur durch zwei Perlen des erstens Drahtes zurück. Auf diese Weise stehen
auf beiden Seiten je zwei Perlen etwas ab.

Oder man macht Schlingen: auf einen Draht alle Perlen für die Schlinge
und durch die erste(n) Perle(n) mit demselben Draht wieder zurück. Für
Ringe geht man mit dem Draht einfach ein weiteres Mal durch alle Perlen
durch, die den Ring bilden sollen. In diesen beiden Fällen nutzt man
aber immer nur _eine_ Drahtseite, nicht beide.

Hat man die Figur fertig, stabilisiert man die Figur noch, indem man zum
einen noch mal durch die Perlen hindurch geht oder über die Drähte geht,
die schon vorhanden sind. Da gibt es auch noch mal einzelne techniken,
aber die beschreibe ich jetzt nicht. Wer weiss, ob das überhaupt
jemanden interessiert. :-)

Die Technik ist sehr einfach und wenn du das mal ausprobieren willst,
kann ich dir ja noch ein paar Infos mailen.

Conny

Uta Kramer

unread,
Mar 25, 2002, 5:17:26 PM3/25/02
to
Am Mon, 25 Mar 2002 16:31:07 +0100 schrieb Conny Glitsch:

> Hast du denn schon eine Vorstellung davon, wie du es füllen willst oder
> ist die Idee noch nicht so weit in deinem Kopf gewachsen?
>
> Ich dachte ja mal an Styroporteilchen, aber das ist vielleicht zu
> unbequem.

Ich weiß ja nicht, was das für ein besonderes Sitzkissen ist. Aber
früher gab es so Schaumstoffabfälle die in kleine Würfel geschnitten
waren, damit konnte man Kissen auch gut füllen.

Uta

Conny Glitsch

unread,
Mar 26, 2002, 3:01:56 AM3/26/02
to
Hi Uta,

> > Hast du denn schon eine Vorstellung davon, wie du es füllen willst oder
> > ist die Idee noch nicht so weit in deinem Kopf gewachsen?
> >
> > Ich dachte ja mal an Styroporteilchen, aber das ist vielleicht zu
> > unbequem.
>
> Ich weiß ja nicht, was das für ein besonderes Sitzkissen ist. Aber
> früher gab es so Schaumstoffabfälle die in kleine Würfel geschnitten
> waren, damit konnte man Kissen auch gut füllen.

Jau, die kenne ich auch. Allerdings bekommt man die nicht so um die
Ohren geworfen. Weisst du, mir geht es um eine billige und dennoch gute
Lösung, weil es zum einen ja eh erst einmal nur ein Test ist, ob das
auch alles klappt, und dann habe ich einfach nicht die Masse Geld, mir
den vielen Stoff und noch super teures Füllmaterial zu kaufen. Und für
einen schönen großen Sitzsack, in den man sich richtig gemütlich
reinsacken lassen kann, braucht man ja schon einiges an Material.
Deswegen hatte ich eben an die Styroporteilchen gedacht, die sind
schliesslich in sämtlichen Paketen drinne, die man so erhält.

Conny

Uta Kramer

unread,
Mar 25, 2002, 5:53:33 PM3/25/02
to
Am Mon, 25 Mar 2002 16:48:09 +0100 schrieb Conny Glitsch:

> Na, ich werde jetzt erst mal die nächsten Schritte unprofessioneller
> Druckknopf-Annäherei versuchen. Wenn ich das geschafft habe, ist meine
> Jacke (endlich) fertig. :-)

Waaaas? Jetzt schon? Und mein Pulli? Den soll ich wohl erst im nächsten
Winter tragen, was?

Uta

Michaela Renz

unread,
Mar 26, 2002, 1:08:57 PM3/26/02
to

> Beim Perlenweben wird das Ergebnis halt zweidimensional, du scheinst
> aber diese dreidimensionale Technik zu meinen. Da habe ich ein Buch, wie
> man Tierfiguren aus Perlen macht. Die werden auf Draht gespannt und der
> Draht dann entsprechend gebogen. Die Fledermaus auf meinen Seiten ist
> entsprechend dieser Technik gemacht. (gleicher Link wie im letzten
> posting.) Dazu könnte ich dir also auch ein bischen was erzählen. Die
> Technik ist auch nicht weiter knifflig, nur der Draht bricht leider
> relativ schnell, da er so dünn ist.

Ich hatte schon auch die Webtechnik gemeint, aber eben noch drüber
hinaus.
Ist das eigentlich schwierig, das Weben?

Ich dachte immer, die Sachen werden auf Nylonfaden oder Perlenseide
gezogen.
Sehen auch wirklich niedlich aus. Würde man sie als Schlüsselanh#änger
benutzen können oder werden die da zu sehr beansprucht?

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 26, 2002, 1:18:45 PM3/26/02
to

> Man kann lauter kleine Cocktailkissen zusammen nähen, so dass sie quasi
> eine große "Steppdecke" abgeben. Um es super günstig zu machen, könnte
> man die Kissenhüllen aus alte Bettdecken oder ähnlichem schneidern,
> eventuell bunt einfärben, jedes Kissen mit einem Reißverschluss versehen
> (Ok, das ist natürlich nicht mehr günstig...), zusammen nähen und dann
> mit weichen Styroporteilchen oder ähnlichem Material füllen.

Klasse Idee! Als Reißverschlussersatz habe ich den Vorschlag, entweder
Bindebänder zu nehmen oder den Schlitz um das Kissen reinzustecken
überlappend zu nähen. Hm. Wie erklär ich das jetzt. Den Stoffverbrauch
2x Kissenfläche und noch ein halbes Mal Kissenfläche dazu. Dieser
Zusatzstoff wird oben umgeklappt und an den Seiten ebenfalls festgenäht.

_________________
l 1
l l
l l
l_______________l <= Klappe
l l
l l
l l
l_______________l

Durch den Schlitz kann man das Kissen einschieben. Wenn man
Flohmarktstoff oder alte Bettwäsche benutzt, ist das recht preisgünstig.

Dann gibt es doch noch diese Füllwatte. In Bettengeschäften habe ich die
schon mal gesehen, kann jetzt aber nichts über den Preis sagen.

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 26, 2002, 1:24:45 PM3/26/02
to
Conny Glitsch schrieb:
>
> Hi Michaela,

> Die Sachen, die du wohl meinst, sind mit Draht gewoben. Dazu brauchst du
> Messingdraht mit dem Durchmesser 0,3mm und kleine Perlen (Durchmesser
> von 2 bis 3,5mm, je Arbeit natürlich nur eine einzige Größe). Den Draht
> muss man sehr vorsichtig behandeln, da er leicht bricht. Schon beim
> Abwickeln immer gleich geradestreichen und Knicke vermeiden.
>
> Den Draht dann leicht in der Mitte biegen - man beginnt mit dem Arbeiten
> immer von der Mitte aus.

Darauf wäre ich nicht gekommen, wahrscheinlich hätte ich irgendeine
>Knoterei versucht.

> Für die Grundtechnik fädelt man auf den einen
> Draht so viele Perlen auf, wie in den _beiden_ Reihe am Ende der Figur
> liegen sollen. Mit dem anderen Drahtstück, der noch leer ist, geht man
> dann durch die Perlen, die in der zweiten Reihe liegen sollen, in die
> andere Richtung zurück. So hat man einen Abschluss geschaffen.

Jetzt wird mir klar, warum Draht, Fäden machen wahrscheinlich eine
furchtbare Zuppelei notwendig, weil sie sich aufdröseln.

> Hat man die Figur fertig, stabilisiert man die Figur noch, indem man zum
> einen noch mal durch die Perlen hindurch geht oder über die Drähte geht,
> die schon vorhanden sind. Da gibt es auch noch mal einzelne techniken,
> aber die beschreibe ich jetzt nicht. Wer weiss, ob das überhaupt
> jemanden interessiert. :-)

Klar, ist das spannend, ich überlege schon, ob man so ein Geflecht in
oder an einen Pulli als AKzent einarbeiten kann


>
> Die Technik ist sehr einfach und wenn du das mal ausprobieren willst,
> kann ich dir ja noch ein paar Infos mailen.

Wie wärs mit veröffenlichen auf der HP?

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 26, 2002, 1:39:23 PM3/26/02
to

> > Vielleicht denke ich da auch in eine Sackgasse.
>
> Nö, glaube ich nicht. Ich denke auch, dass man die Kreativität gerade
> bei solchen "Reste-verwert-Hobbys" enorm steigern kann.
>
> Informier mal drüber, wenn du mehr herausgefunden hast.

Yep. Hier sieht man, dass man es zu echten künstletischen Weihen bringen
kann. Bei meinem Stöbern gestern habe ich in Canada und USA mehrere
Läden entdeckt, die sich auf Zubehör und Wolle spezialisiert haben

http://www.rughookingonline.com/gallery/gall1to3.html

Alles gerughookt.

Hier noch was Nettes:

http://www.rughookingonline.com/gallery/theladies.html

und falls es dich jetzt gepackt hat:

http://www.rughookingonline.com/whatis.html

Soweit ich sehen konnte, arbeitet diese Gruppe überwiegend mit Stoffen,
teilweise selbstgefärbt.

Ich geh nochmal nach rughooking mit Wolle stöbern, wenn es interessiert.

Ciao
Michaela

Conny Glitsch

unread,
Mar 27, 2002, 3:28:41 AM3/27/02
to
Hi Michaela,

> > Man kann lauter kleine Cocktailkissen zusammen nähen, so dass sie quasi
> > eine große "Steppdecke" abgeben. Um es super günstig zu machen, könnte
> > man die Kissenhüllen aus alte Bettdecken oder ähnlichem schneidern,
> > eventuell bunt einfärben, jedes Kissen mit einem Reißverschluss versehen
> > (Ok, das ist natürlich nicht mehr günstig...), zusammen nähen und dann
> > mit weichen Styroporteilchen oder ähnlichem Material füllen.
>
> Klasse Idee! Als Reißverschlussersatz habe ich den Vorschlag, entweder
> Bindebänder zu nehmen oder den Schlitz um das Kissen reinzustecken
> überlappend zu nähen.

Das ist auch eine gute Idee. Ich dachte auch noch daran, dass man ja
auch Knöpfe anbringen könnte. Dann natürlich so, dass sie eher auf der
Unterseite der Kissen liegen, damit es nicht hart ist, wenn man drauf
liegt. Knöpfe habe ich zu Hauf von meiner Oma erhalten, die sind dann
natürlich farblich nicht unbedingt passend - einer vom braunen Mantel,
einer von der grünen Jacke, einer von der roten Hose,... - aber genug
vorhanden sind dann auf jeden Fall. :-)


> Hm. Wie erklär ich das jetzt. Den Stoffverbrauch
> 2x Kissenfläche und noch ein halbes Mal Kissenfläche dazu. Dieser
> Zusatzstoff wird oben umgeklappt und an den Seiten ebenfalls festgenäht.
>
> _________________
> l 1
> l l
> l l
> l_______________l <= Klappe
> l l
> l l
> l l
> l_______________l
>
> Durch den Schlitz kann man das Kissen einschieben. Wenn man
> Flohmarktstoff oder alte Bettwäsche benutzt, ist das recht preisgünstig.

Jo, ich weiss, wie du es meinst. Das dürfte die bequemste Lösung sein,
sowohl für die Herstellung als auch für das Drauf liegen. Kostet dann
zwar etwas mehr Stoff pro Kissen, aber wenn man die alten Bettbezüge aus
der Bekanntschaft zusammenschnorrt, geht es ja wieder.


> Dann gibt es doch noch diese Füllwatte. In Bettengeschäften habe ich die
> schon mal gesehen, kann jetzt aber nichts über den Preis sagen.

Ich weiss zwar auch keinen genauen Preis, aber die dürfte tendenziell
eher teuer sein. Für die Füllung habe ich bisher leider noch keine
günstige Lösung gefunden, außer eben die Styroporteilchen, aber die
müssen erst einmal weichgeklopft werden, sonst sind die zu hart.

*grübel*

Doch, die Idee gefällt mir immer besser. Mal sehen, ob ich das nicht
doch noch mal umsetze.

Heute muss ich aber erst mein neues Jäckchen zu nähen anfangen. Das ist
so eine Art Kostüm-Jacke mit langen Ärmeln, und vielen Abnähern, damit
es auch gut am Körper liegt. Ich habe gestern fleissig ausgeschnitten,
aufgezeichnet, wieder ausgeschnitten, auf Rückseiten übertragen und auch
schon Teile zusammen gesteckt. Wie der Kragen und wie die Ärmel
zusammengehören habe ich allerdings nicht kapiert. Aber vielleicht hat
Jane ja eine Idee, mit ihr treffe ich mich heute zum "Näh-Nachmittag".

Die Winterjacke ist inzwischen fast fertig. Das Futter habe ich nun
vollständig eingenäht, es fehlen nur vorne noch ein paar Druckknöpfe.
Die sind auch schon gekauft, aber die muss man mit der Hand annähen...
Na, ich werde es die nächsten Tage ja vielleicht doch noch schaffen.
Jetzt, wo es wärmer werden soll, muss sie ja auch endlich mal fertig
werden. *g*

Conny

Juliane Zankl

unread,
Mar 27, 2002, 4:06:41 AM3/27/02
to

"Michaela Renz" <e-...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3CA0B939...@web.de...

>> Beim Perlenweben wird das Ergebnis halt zweidimensional, du scheinst
>> aber diese dreidimensionale Technik zu meinen. Da habe ich ein Buch, wie
>> man Tierfiguren aus Perlen macht. Die werden auf Draht gespannt und der
>> Draht dann entsprechend gebogen. Die Fledermaus auf meinen Seiten ist
>> entsprechend dieser Technik gemacht. (gleicher Link wie im letzten
>> posting.) Dazu könnte ich dir also auch ein bischen was erzählen. Die
>> Technik ist auch nicht weiter knifflig, nur der Draht bricht leider
>> relativ schnell, da er so dünn ist.

>Ich hatte schon auch die Webtechnik gemeint, aber eben noch drüber
>hinaus.
>Ist das eigentlich schwierig, das Weben?

>Ich dachte immer, die Sachen werden auf Nylonfaden oder Perlenseide
>gezogen.

Das kommt darauf an was Du machen willst.
Ketten und Armbänder können mit Naylon oder Perlenseide sein.
Die Kette die ich vor ein paar Wochen gemacht habe ist aber auf Dratt
gezogen.

>Sehen auch wirklich niedlich aus. Würde man sie als Schlüsselanh#änger
>benutzen können oder werden die da zu sehr beansprucht?

Das geht Du musst nur mit Drat arbeiten.

Gruss

Jane

Conny Glitsch

unread,
Mar 27, 2002, 4:00:23 AM3/27/02
to
Hi Michaela,

> Ich hatte schon auch die Webtechnik gemeint, aber eben noch drüber
> hinaus.

Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie das gehen sollte. Sobald es
dreidimensional wird, muss man es wohl eher mit der Drahttechnik
herstellen. Aber gut, der perfekte Profi auf dem Gebiet bin ich
natürlich auch nicht.


> Ist das eigentlich schwierig, das Weben?

Nein, absolut nicht. Es gibt da entsprechende Webrahmen in Miniformat zu
kaufen, extra für diese Perlenwebgeschichte, wobei man sich das
sicherlich auch selbst konstruieren kann. Da die Perlen beim Weben
zwischen die Fäden kommen, benötigt man einen Spannfaden mehr als man
Perlen pro Reihe verwendet.

Dann knotet man den Webfaden am Anfang fest, an das andere Ende kommt
eine Nähnadel dran, damit man die Perlen leichter aufnehmen und auch
besser weben kann, und schliesslich nimmt man so viele Perlen auf, wie
in die erste Reihe kommen sollen. Um das zu wissen macht man sich am
besten vorher einen Plan auf Karopapier, oder kopiert halt ein fertiges
Muster. Büchereien haben meist in der Bastelecke Musterbücher für
Armbänder oder Halsketten.

Das Weben selbst funktioniert so: Den Webfaden mit den aufgenommenen
Perlen über die Spannfäden legen, so dass immer eine Perle zwischen zwei
Spannfäden liegt. Mit dem Webfaden geht man dann um den äußeren
Spannfaden herum (also auf die Unterseite der Webfäden) und durch alle
Perlen hindruch wieder zurück zur anderen Seite. Den Faden dann halt
möglich starff anziehen, so dass die Perlen gut zusammen gehalten
werden.


> Ich dachte immer, die Sachen werden auf Nylonfaden oder Perlenseide
> gezogen.

Beim Perlenweben benutz man ja auch enstprechende Fäden und keinen
Draht. Wichtig ist halt, dass der Faden mindestens zweimal durch die
Perlen durchpasst.

Die andere Technik dagegen benötigt wahrscheinlich zwangsläufig den
Draht, weil der biegsam und doch gleichzeitig starr ist. es kann sein,
dass man das auch mit Fäden hinbekommen kann, aber ich würde mal tippen,
dass der Draht da doch der geeignetere Partner ist.


> Sehen auch wirklich niedlich aus. Würde man sie als Schlüsselanh#änger
> benutzen können oder werden die da zu sehr beansprucht?

Beide Techniken sind recht stabil, wenn sie fertig sind, und halten von
daher schon ein bischen was aus. Wobei das natürlich auch von
Ranffaktoren abhängt. Wenn du superbilliges Garn benutzt wird es
sicherlich leichter reissen, oder auch wenn du die Perlen nicht wirklich
eng gewebt hast, so dass sich z.B. Schlüsselspitzen dazwischen drängeln
können. Und es hängt natürlich auch davon ab, wie du mit deinen
Schlüsseln so umgehst. Wenn der einen recht "geregelten" Platz in deinen
Taschen erhält und sich nicht gegen allerlei herumfliegenden Kriskrams
zu Wehr setzen muss, hat er natürlich auch höhere Überlebenschancen. :-)

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 27, 2002, 4:08:43 AM3/27/02
to
Hi Michaela,

> > Den Draht dann leicht in der Mitte biegen - man beginnt mit dem Arbeiten
> > immer von der Mitte aus.
>
> Darauf wäre ich nicht gekommen, wahrscheinlich hätte ich irgendeine
> Knoterei versucht.

Dafür hast du ja mich, die dich soeben davor gerettet hat. :-)


> Jetzt wird mir klar, warum Draht, Fäden machen wahrscheinlich eine
> furchtbare Zuppelei notwendig, weil sie sich aufdröseln.

Vielleicht ginge es mit Fäden, wenn man an jede Seite eine Nadel packt.
Aber ich vermute, dass man dann insgesamt nicht genug Stabilität erhält.
Der Draht ist zwar biegsam, hat aber natürlich immer noch eine gewisse
Starre inne.


> > Hat man die Figur fertig, stabilisiert man die Figur noch, indem man zum
> > einen noch mal durch die Perlen hindurch geht oder über die Drähte geht,
> > die schon vorhanden sind. Da gibt es auch noch mal einzelne techniken,
> > aber die beschreibe ich jetzt nicht. Wer weiss, ob das überhaupt
> > jemanden interessiert. :-)
>
> Klar, ist das spannend, ich überlege schon, ob man so ein Geflecht in
> oder an einen Pulli als AKzent einarbeiten kann

Und dann den Draht mitwaschen? Ich weiss nicht, ob Messingdraht dann
nicht rostet.

Aber du könntest es ja mal mit Fäden versuchen, vielleicht klappt es ja.
Notfalls könnte man ja auch noch mal mit einem Faden durch einige Perlen
durchnähen, um ihnen eine gewisse Stabilität zu verleihen.


> > Die Technik ist sehr einfach und wenn du das mal ausprobieren willst,
> > kann ich dir ja noch ein paar Infos mailen.
>
> Wie wärs mit veröffenlichen auf der HP?

Das ist mir momentan zu viel Arbeit. Per mail kann ich dir auch mal eben
was Kopiertes/Eingescanntes aus meinem Buch zu diesem Thema zuschicken,
aber das kann ich ja schlecht auf einer Webseite veröffentlichen. Da
dürfte der Verlag doch etwas dagegen haben. Und für selber schreiben ist
mir das derzeit zu viel, weil ich gerade noch alles mögliche andere
bastle. Aber vielleicht irgendwann mal, so als Zukunftsprojekt. :-)

Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 27, 2002, 4:14:19 AM3/27/02
to
Hi Michaela,

[diverse rughook-Webseiten]


> Soweit ich sehen konnte, arbeitet diese Gruppe überwiegend mit Stoffen,
> teilweise selbstgefärbt.

Auf der einen Seite war eine Anleitung, da konnte ich gut sehen, dass es
wirklich nicht geknüpft ist. Jetzt haste mich endlich überzeugt. :-)


> Ich geh nochmal nach rughooking mit Wolle stöbern, wenn es interessiert.

So, wie das aussah, würde Wolle wahrscheinlich einfach nicht in diesen
"Knubbeln" stehen bleiben. Stoffe sind da ja doch etwas starrer,
insbesondere werden sie nicht als "dünnes Fädchen", sondern ja eher als
Streifen daher kommen. Deswegen vermute ich mal, dass du mit Wolle
nichts weiter finden wirst.


Conny

Conny Glitsch

unread,
Mar 27, 2002, 4:16:39 AM3/27/02
to
Hi Uta,

> > Na, ich werde jetzt erst mal die nächsten Schritte unprofessioneller
> > Druckknopf-Annäherei versuchen. Wenn ich das geschafft habe, ist meine
> > Jacke (endlich) fertig. :-)
>
> Waaaas? Jetzt schon? Und mein Pulli? Den soll ich wohl erst im nächsten
> Winter tragen, was?

Noch sind sie ja noch nicht dran, weil: Die muss man mit der HAND
annähen - iiiieeeehhh! *utaberuhig*

Ansonsten kannst du dir ja noch schnell eine andere Wintersache besorgen
und anfangen, dann wird das Wetter noch 'ne Weile warten. :-)

Conny,
sogar schon ein neues Jäckchen angefangen

Juliane Zankl

unread,
Mar 27, 2002, 4:59:53 AM3/27/02
to
Hallo

>>
>> Klar, ist das spannend, ich überlege schon, ob man so ein Geflecht in
>> oder an einen Pulli als AKzent einarbeiten kann

>Und dann den Draht mitwaschen? Ich weiss nicht, ob Messingdraht dann
>nicht rostet.

>Aber du könntest es ja mal mit Fäden versuchen, vielleicht klappt es ja.
>Notfalls könnte man ja auch noch mal mit einem Faden durch einige Perlen
<durchnähen, um ihnen eine gewisse Stabilität zu verleihen.


Da fäät mir noch eine andere Technick ein die sich im Zusammenhang mit
Textilien eignet -
Pärlenhäckeln.
Man fädelt die kleinen Perlen auf dünnes HÄckelgarn.
Dann häcklet man eine lange Luftmaschenkette (für ein Colliert bis zu 6 m).
Alle 5 -10 Maschen fast man 1-3 Perlen mit in die Masche.
Es funktioniert auch mit Stäpchen und festen Maschen, da weis ich aber nicht
genau wie das geht.

Gruss

Jane


Uta Kramer

unread,
Mar 27, 2002, 1:52:52 AM3/27/02
to
Am Tue, 26 Mar 2002 09:01:56 +0100 schrieb Conny Glitsch:

> Jau, die kenne ich auch. Allerdings bekommt man die nicht so um die
> Ohren geworfen. Weisst du, mir geht es um eine billige und dennoch gute
> Lösung, weil es zum einen ja eh erst einmal nur ein Test ist, ob das
> auch alles klappt, und dann habe ich einfach nicht die Masse Geld, mir
> den vielen Stoff und noch super teures Füllmaterial zu kaufen. Und für
> einen schönen großen Sitzsack, in den man sich richtig gemütlich

Also den Sitzsack aus Restewolle der HWF stricken. ;-))

> reinsacken lassen kann, braucht man ja schon einiges an Material.
> Deswegen hatte ich eben an die Styroporteilchen gedacht, die sind
> schliesslich in sämtlichen Paketen drinne, die man so erhält.

Aber da muß man viele Pakete erhalten. ich weiß ja nicht, was Du so
bestellst aber meine wenigen Bestellungen mal bei Yves Rocher bringen da
in 30 Jahren nicht genug zusammen.

Uta

Uta Kramer

unread,
Mar 27, 2002, 1:52:52 AM3/27/02
to
Am Mon, 25 Mar 2002 20:27:49 +0100 schrieb Tanja Schulte:

>> Bist du noch am Rätseln, bei welchem das Kneipenzubehör untergebracht ist? ;-))
>
> Nein - ist jetzt klar.... ;-)

Verratet Ihr mir das, wenn der Wettbewerb zuende ist?

Uta

Uta Kramer

unread,
Mar 27, 2002, 1:52:53 AM3/27/02
to
Am Mon, 25 Mar 2002 08:34:13 +0100 schrieb Conny Glitsch:

> Um google oder eventuell die Hamburg-Seite (falls es die in
> ausführlicher Form gibt) kommst du damit natürlich nicht drumherum. :-)

Schade eigentlich, na egal. Vorher versuche ich es mal unter www.vhs.de
und wen ich da nichts finde, dann haben wir heute entdeckt, daß bei uns
eine vhs-Stelle (ja es gibt wohl mehrere davon, denn es stand was wie
Stelle Nord oder so dran) bei uns in der Nähe ist. Keine 3 km entfernt.
Sind heute zufällig dran vorbeigefahren.

Uta, Glück muß man haben

Michaela Renz

unread,
Mar 27, 2002, 2:24:57 PM3/27/02
to
> Das ist auch eine gute Idee. Ich dachte auch noch daran, dass man ja
> auch Knöpfe anbringen könnte. Dann natürlich so, dass sie eher auf der
> Unterseite der Kissen liegen, damit es nicht hart ist, wenn man drauf
> liegt. Knöpfe habe ich zu Hauf von meiner Oma erhalten, die sind dann
> natürlich farblich nicht unbedingt passend - einer vom braunen Mantel,
> einer von der grünen Jacke, einer von der roten Hose,... - aber genug
> vorhanden sind dann auf jeden Fall. :-)

Zum Üben von Knopflöchern und Knöpfeannähen sicher ein ergiebiges
Projekt, aber ich wär zu bequem dazu, das ist was für fleißige oder für
Designer.
>

> Ich weiss zwar auch keinen genauen Preis, aber die dürfte tendenziell
> eher teuer sein. Für die Füllung habe ich bisher leider noch keine
> günstige Lösung gefunden, außer eben die Styroporteilchen, aber die
> müssen erst einmal weichgeklopft werden, sonst sind die zu hart.

Jemand hatte Dinkelspelz vorgeschlagen. als Sitzpolster finde ich die
toll aber das geraschel ist nicht jedermenschs sache.
Kapok wär noch was Feines, mottenecht, da müsste ich aber nach einer
Bezugsquelle fahnden. Und diese von Uta genannten Schaumstoffflocken
gibts ja auch noch.
Wenn ich sowas vorhätte, würde ich über ein Branchenbuch eine Polsterei
ausfindig machen und fragen, was die nehmen würden zum Befüllen.
Vielleicht nennen die auch noch eine günstige Bezugsquelle.
>

> Heute muss ich aber erst mein neues Jäckchen zu nähen anfangen. Das ist
> so eine Art Kostüm-Jacke mit langen Ärmeln, und vielen Abnähern, damit
> es auch gut am Körper liegt. Ich habe gestern fleissig ausgeschnitten,
> aufgezeichnet, wieder ausgeschnitten, auf Rückseiten übertragen und auch
> schon Teile zusammen gesteckt. Wie der Kragen und wie die Ärmel
> zusammengehören habe ich allerdings nicht kapiert. Aber vielleicht hat
> Jane ja eine Idee, mit ihr treffe ich mich heute zum "Näh-Nachmittag".

Das Ausschneiden ist für mich beim Nähen der Oberhorror.


>
> Die Winterjacke ist inzwischen fast fertig. Das Futter habe ich nun
> vollständig eingenäht, es fehlen nur vorne noch ein paar Druckknöpfe.
> Die sind auch schon gekauft, aber die muss man mit der Hand annähen...

Kenn ich. Pullover ist fertiggestrickt und man bräuchte ihn nur
zusammenzunähen . . .

> Na, ich werde es die nächsten Tage ja vielleicht doch noch schaffen.
> Jetzt, wo es wärmer werden soll, muss sie ja auch endlich mal fertig
> werden. *g*

Vielleicht gibts ja weiße Ostern, da kannst du sie dann ausführen.

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 27, 2002, 2:27:27 PM3/27/02
to

> Die andere Technik dagegen benötigt wahrscheinlich zwangsläufig den
> Draht, weil der biegsam und doch gleichzeitig starr ist. es kann sein,
> dass man das auch mit Fäden hinbekommen kann, aber ich würde mal tippen,
> dass der Draht da doch der geeignetere Partner ist.

Für "Formgestaltung" sehe ich das ein.


>
> > Sehen auch wirklich niedlich aus. Würde man sie als Schlüsselanh#änger
> > benutzen können oder werden die da zu sehr beansprucht?
>
> Beide Techniken sind recht stabil, wenn sie fertig sind, und halten von
> daher schon ein bischen was aus. Wobei das natürlich auch von
> Ranffaktoren abhängt. Wenn du superbilliges Garn benutzt wird es
> sicherlich leichter reissen, oder auch wenn du die Perlen nicht wirklich
> eng gewebt hast, so dass sich z.B. Schlüsselspitzen dazwischen drängeln
> können. Und es hängt natürlich auch davon ab, wie du mit deinen
> Schlüsseln so umgehst. Wenn der einen recht "geregelten" Platz in deinen
> Taschen erhält und sich nicht gegen allerlei herumfliegenden Kriskrams
> zu Wehr setzen muss, hat er natürlich auch höhere Überlebenschancen. :-)

Wohl wahr!

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 27, 2002, 2:28:56 PM3/27/02
to

> >Sehen auch wirklich niedlich aus. Würde man sie als Schlüsselanh#änger
> >benutzen können oder werden die da zu sehr beansprucht?
>
> Das geht Du musst nur mit Drat arbeiten.

Conny sieht das auch so, wenn ihr zwei Fachleute das aus Erfahrung sagt,
dann brauch ich gar nicht erst rumexperimentieren.

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 27, 2002, 2:31:57 PM3/27/02
to

> > Klar, ist das spannend, ich überlege schon, ob man so ein Geflecht in
> > oder an einen Pulli als AKzent einarbeiten kann
>
> Und dann den Draht mitwaschen? Ich weiss nicht, ob Messingdraht dann
> nicht rostet.

Du hast recht, das sollte man eher als abnehmbare Brosche umsetzen.


>
> Aber du könntest es ja mal mit Fäden versuchen, vielleicht klappt es ja.
> Notfalls könnte man ja auch noch mal mit einem Faden durch einige Perlen
> durchnähen, um ihnen eine gewisse Stabilität zu verleihen.

Du hast ja einige Bücher empfohlen, ich werde mal in der Stadtbibliothek
schauen, unsere hat eine riesige Auswahl an Bastelbüchern.

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 27, 2002, 2:43:32 PM3/27/02
to

> > Ich geh nochmal nach rughooking mit Wolle stöbern, wenn es interessiert.
>
> So, wie das aussah, würde Wolle wahrscheinlich einfach nicht in diesen
> "Knubbeln" stehen bleiben. Stoffe sind da ja doch etwas starrer,
> insbesondere werden sie nicht als "dünnes Fädchen", sondern ja eher als
> Streifen daher kommen. Deswegen vermute ich mal, dass du mit Wolle
> nichts weiter finden wirst.

Die Wolle müsste man mehrfach nehmen, wodurch man auch schöne
Schattierungen und Abstufungen zuwege bringen kann. Wenn die Knubbel
nicht so hoch werden, dass sie umknicken, könte es vielleicht gehen.
Andererseits bauscht sich Wolle auch etwas. Etwas Rupfen oder Stramin
müsste sich wohl auftreiben lassen und dann teste ich das mal.
Was ich schon lange haben wollte, ist etwas für die Wand am Kopfende des
Bettes, wir haben kein festes Kopfteil und ich lehne gerne zum Lesen an
der Wand, das sieht man mit der Zeit, da schlurft sich die Raufaser ab.

Ciao
Michaela.

Michaela Renz

unread,
Mar 27, 2002, 2:46:20 PM3/27/02
to

>
> Da fäät mir noch eine andere Technick ein die sich im Zusammenhang mit
> Textilien eignet -
> Pärlenhäckeln.
> Man fädelt die kleinen Perlen auf dünnes HÄckelgarn.
> Dann häcklet man eine lange Luftmaschenkette (für ein Colliert bis zu 6 m).
> Alle 5 -10 Maschen fast man 1-3 Perlen mit in die Masche.
> Es funktioniert auch mit Stäpchen und festen Maschen, da weis ich aber nicht
> genau wie das geht.

Ich schon, das haben wir in den Siebzigern mit Holzperlen bis zum
Abwinken gemacht, meine Mutter trägt diese Ketten heute noch und ist
damit derzeit hochmodern.

Ciao
Michaela

Michaela Renz

unread,
Mar 27, 2002, 3:04:04 PM3/27/02
to

> > reinsacken lassen kann, braucht man ja schon einiges an Material.
> > Deswegen hatte ich eben an die Styroporteilchen gedacht, die sind
> > schliesslich in sämtlichen Paketen drinne, die man so erhält.
>
> Aber da muß man viele Pakete erhalten. ich weiß ja nicht, was Du so
> bestellst aber meine wenigen Bestellungen mal bei Yves Rocher bringen da
> in 30 Jahren nicht genug zusammen.

Jetzt fällt mir dazu auch noch was ein: letztens bekam mein Mann ein
Paket mit empfindlichem Computerzeug, da waren als Stopfpolster Popcorn
(nicht süß, ungesalzen und nicht fettig) verwendet worden.

Ciao
Michaela

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