Jetzt mache ich mir natuerlich schon wieder Gedanken um eine neue und
leichte Ausfuehrung.
-Bei meiner RIG kann ich schon mal 150gr einsparen. Aenderung Delrin T-
Stueck und CFK-Gestaenge anstatt Stahlplatte und Huelse.
-Der Photo wiegt 400gr da waere halt nur was mit nem anderen Photo was zu
machen.
-4 Servos (je 42gr), Batterienblock und Empfaenger wiegen 600gr. Wer kennt
leichte Komponenten?
-Der Rest der Mechanik ist wie schon erwaehnt aus Stahl. Wer kennt sich
mit der Verarbeitung von Holz aus. Alu geht ja noch zu biegen aber bei
Holz geht ja sowas nich. Wie sieht es mit Gfk oder Cfk aus?
Jetzt hoffe ich, dass sich natuerlich alle KAP'ler darueber auslassen. ;-)
... ond emmer a Handvoll Wend onderm Dracha ! (schwaebisch)
Schmidts-Pit
dann will ich mich mal ein bischen auslassen:
Meine letzte KAP-Anlage wiegt betriebsbereit etwa 640gr. Sie besteht aus:
- Rahmen aus Alu-Profile (Baumarkt) meist Stärke 1mm, verschraubt (M2)
- Aufhängung Aluminium (Rotationsmesser Fleischwolf) Typ Rendsburg
- Graupner-Empfänger und 2 Standard-Servos
- elektronische Kameraauslösung
- Batteriepack 4.8V 300mAH
- Kamera RICOH FF10 (besitzt elektrischen Auslösekontakt) ca 270gr
Zu besichtigen (neben anderen KAP-Informationen) auf:
http://members.aol.com/hprinzler
Ich bevorzuge Aluminium-Profile beim Rahmen,weil
- die Bearbeitung recht einfach ist (Die Säge sucht sich ihren eigenen Weg)
- bei CFK ich nur auf Rohre zurückgreifen kann
- bei Holz IMHO die Bearbeitung aufwendiger ist
Der Kamera-Hit für KAP dürfte zur Zeit die OLYMPUS mju II sein mit ihrem
Gewicht von 145gr und der Blende von 2.8. Leider hat diese Kamera keinen
elektrischen Auslösekontakt. Den muß man dann selbst einbauen. (Garantie geht
verloren)
Soweit erstmal meinerseits
Bis demnächst
Harald.
....
>-Der Rest der Mechanik ist wie schon erwaehnt aus Stahl. Wer kennt sich
> mit der Verarbeitung von Holz aus. Alu geht ja noch zu biegen aber bei
> Holz geht ja sowas nich. Wie sieht es mit Gfk oder Cfk aus?
>Jetzt hoffe ich, dass sich natuerlich alle KAP'ler darueber auslassen. ;-)
....
Ich bin zwar kein Kapler, würde aber Alu als ideales Material ansehen.
Leicht, sehr gut zu bearbeiten, u.U. zu schweißen, stabil. Warum willst Du
Holz nehmen?
Holz hat den Vorteil, daß es schön aussieht und irgendwie "angenehmer" zu
verarbeiten ist. Wenn Du es ordentlich machst kann man auch schön stabile
Konstruktionen erstellen. Im SportDesgin gabs mal nen Bericht von Wolfgang
Bieck über einen KAPler, der seine ganzen Anlagen aus Holz baut.
GFK o.ä. würde ich nicht nehmen, weil es zu schwierig zu bearbeiten ist.
Tschüß, simon
>Meine letzte KAP-Anlage wiegt betriebsbereit etwa 640gr. Sie besteht aus:
>- Rahmen aus Alu-Profile (Baumarkt) meist Staerke 1mm, verschraubt (M2)
>- Aufhaengung Aluminium (Rotationsmesser Fleischwolf) Typ Rendsburg
>- Graupner-Empfaenger und 2 Standard-Servos
>- elektronische Kameraausloesung
>- Batteriepack 4.8V 300mAH
>- Kamera RICOH FF10 (besitzt elektrischen Ausloesekontakt) ca 270gr
Bei mir wiegt der Empfaenger, Batterieblock und 4 Servos ja schon 600gr.
:-(
Die Camera kommt mit 400gr noch dazu.
Die Aufhaengung hab ich jetzt auf 23gr (ohne Blockrollen und Schnur)
runtergebracht. Jetzt wiegt meine Anlage gerade 1370gr. Ist mir aber halt
immer noch zuviel.
Bei den Batterien habe ich 4 Mignon-Akkus.
>Der Kamera-Hit fuer KAP duerfte zur Zeit die OLYMPUS mju II sein mit
ihrem
>Gewicht von 145gr und der Blende von 2.8. Leider hat diese Kamera keinen
>elektrischen Ausloesekontakt. Den muss man dann selbst einbauen.
(Garantie
>geht verloren)
Oder ein Servo mit spendieren. Ich habe jetzt eins mit 23gr bekommen. Die
Schaltung wiegt ja was.
Warscheinlich lege ich mir die Camera auch noch zu. Wobei mich eigentlich
eine Camera mit Zoom reizen wuerde. Dann hast Du nich immer so extreme
Weitwinkelaufnahmen und musst auch nicht ganz so nah an die anderen
Drachen ran. Gibt es da irgendwelche Erfahrungen?
Auf welche Drachenfeste gehts Du dieses Jahr noch?
Weingarten, Nuertingen, Malmsheim, ...
>Oder ein Servo mit spendieren. Ich habe jetzt eins mit 23gr bekommen. Die
>Schaltung wiegt ja was.
Haeh,
soviel wie ein Servo kann die Schaltung gar nicht wiegen. Motor und Getriebe
sind die Elemente mit dem meisten Gewicht. Bei der Schaltung ist es nur das
Relais. Das Relais, das ich verwende hat eine Größe eines normalen ICs. Bei der
letzten Aufhängung ist diese Elektronik in SMD-Technik aufgebaut und belegt
eine Platine ungefähr der Größe 2cm x 3cm.
>Warscheinlich lege ich mir die Camera auch noch zu. Wobei mich eigentlich
>eine Camera mit Zoom reizen wuerde. Dann hast Du nich immer so extreme
>Weitwinkelaufnahmen und musst auch nicht ganz so nah an die anderen
>Drachen ran. Gibt es da irgendwelche Erfahrungen?
28mm oder 35mm sehe ich noch nicht als so extreme Weitwinkel an. Die Japaner
stehen ja auf runden Horizont und benutzen wohl kleinere Brennweiten als 28mm.
Das Problem dürfte das Ausrichten auf das Objekt sein. Bist Du zu dicht dran,
zielst Du vielleicht daneben. Mit einem Tele passiert das auch bei größerem
Abstand. Bei einem Weitwinkel ist bei einer Fehljustierung das Objekt unter
Umständen immer noch im Bild, halt nur nicht in der Mitte (siehe Web-Site).
>Auf welche Drachenfeste gehts Du dieses Jahr noch?
>Weingarten, Nuertingen, Malmsheim, ...
Wegen unserem jüngstem Nachwuchs (5 Wochen) war es das mit Drachenfesten dies
Jahr. Wenn es klappt, kommen wir für einen Tagesausflug nach Lünen. Das
Auftauchen von Nordlichtern auf den angegebenen Drachenfesten wäre bestimmt
interessant, leider für mich zur Zeit nicht durchführbar.
Soweit erstmal wieder
Harald.
ich verfolge den Thread schon eine Weile, und wollte jetzt mal fragen ob Ihr
noch konventionelle Kameras benutzt oder habt Ihr schon Digi-Kameras im
Einsatz, da wäre ja das Problem mit der Brennweite nicht so dramatisch da
man die Bilder ja im PC nachbearbeiten kann.
Reicht die Auflösung der einfacheren Digi-Kameras überhaupt für solch ein
Vorhaben?
--
däm Wenkvügel net eenlinech jenoch sien könne!!
Gerd
Hprinzler schrieb in Nachricht
<19980929022150...@ngol04.aol.com>...
hat eigentlich irgend jemand von Euch Erfahrung mit der Funkuebertragung
des Kamerabildes zu einem Monitor am Boden?
Gruss
Ralf
---------------------------------------------
1. Int. Tetra-Meeting Fanoe 1999 \/\/
http://www.dietrich.dk \/
---------------------------------------------
>Reicht die Auflösung der einfacheren Digi-Kameras überhaupt für solch ein
>Vorhaben?
Hallo Gerd,
ich benutze Kameras, die einen elektrischen Auslösekontakt besitzen (RICOH FF9
und FF10).
Eine Digitalkamera hatte ich mal zum Testen (KODAK DC20). Ist sehr klein, die
Auflösung sehr gering, dafür war sie recht preiswert (oder billig?). Heutige
Digitalkameras sind technisch wesentlich weiter und bei Preisen von etwa 1000
bis 2000DM fast mit herkömmlichen Kameras vergleichbar.
Aber wie Pit schon sagt, bei Vergrößerungen sehe ich doch Probleme gegenüber
den herkömmlichen Kameras. Für einfache Bildgrößen mit einer Pixelauflösung von
etwa 50dpi reicht es völlig aus. Bei größeren Formaten gibt es dann
Klötzchengrafik. Für einen guten Ausdruck wird entweder Spezialpapier für
Tintendrucker (Glossy paper) oder besser einen speziellen Drucker
(Thermotransferdrucker) benötigt. Setzt man diese Ausgaben zur herkömmlichen
Technik ins Verhältnis, ist es immer noch günstiger herkömmliche Technik zu
verwenden.
Ein wesentlicher Vorteil ist natürlich die schnelle Verarbeitung. Bei
herkömmlicher Technik kann ich zwar auch Bilder innerhalb einer Stunde bei
einem Fotohändler bekommen, aber dann steigt der Preis, und es ist nur während
der Ladenöffnungszeiten möglich (nein, ich habe kein Fotolabor).
Fazit, es hängt doch wesentlich von der persönlichen Einstellung und der
Anforderung ab, welche Kameratechnik verwendet wird.
In Amerika gibt es jemanden, der mit Digitalkameras Luftbildaufnahmen macht.
Schau doch mal über meine Web-Site (http://members.aol.com/hprinzler) auf der
Link-Liste bei Grenetzki nach.
Soweit mal wieder.
Harald.
>hat eigentlich irgend jemand von Euch Erfahrung mit der Funkuebertragung
>des Kamerabildes zu einem Monitor am Boden?
Hallo Ralf,
da ist ein Hollaender im Netz der sowas macht:
http://callisto.worldonline.nl/~cb002633/html/body_het_systeem.html
--
Andreas
> Ich habe die Uebertragung von Farbbildern in Lemwerder gesehen. Die Anlage
> war von Ralf Beutnagel. Waren echt gute Bilder.
mit Ralf hatte ich in Osnabrueck darueber gesprochen. Nach einer halben
Stunde hatte ich rote Ohren und ueberhaupt keinen Durchblick mehr :-)
> da ist ein Hollaender im Netz der sowas macht:
hmmm, jaaa....
Der gute Mann setzt die Videocamera aber einfach neben den Foto. Dies
finde ich nicht so toll, denn dann habe ich wiederum nicht den genauen
Bildausschnitt. Interessant wird es in meinen Augen dann, wenn die
Videokamera hinter dem Foto sitzt. Dann wiederum stellt sich aber die
Frage nach der Optik der Videokamera....
> Interessant wird es in meinen Augen dann, wenn die
>Videokamera hinter dem Foto sitzt. Dann wiederum stellt sich aber die
>Frage nach der Optik der Videokamera....
Moin,
das wiederum macht Andrea Casalboni aus Italien. Er setzt einen Videosender
direkt hinter das Okular seiner CANON EOS500. Er sieht somit direkt den
Bildausschnitt. IMHO ist bei den kleinen Videosendern der Schärfebereich so
extrem, daß es kaum Probleme bei dieser Anwendung gibt. Zum anderen hat es den
Vorteil, daß der Videosender nicht mit zuviel Licht überfordert wird.
Gruß Harald.