Neulich viel mir ein Esperanto Buch in die Hände. Gibt es tatsächlich
Leute, die diese Sprache noch lernen? Klingt dann nicht alles gleich?
Gruss, Jens
Klar. Mein Ex-WG-Mitbewohner spricht es seit 13 Jahren fließend und geht
dauernd auf Kongresse in der ganzen Welt. Seine Freundin hat er dort
kennengelernt: sie spricht nur französisch und esperanto, er nur deutsch,
russisch und esperanto. Ich denke, du siehst die Schnittmenge.-)
Es war beeindruckend, wie er selbst komplizierte Texte ruckzuck übersetzt, weil
die Grammatik sehr einfach ist und Wörter leicht entlehnt und gebeugt werden
können.
Und ja, es lernen immer noch neue Leute die Sprache. Es geht ihnen oft nicht
nur um die Sprache selbst, sondern um den Gedanken einer Völkerverständigung,
die mit der Denationalisierung einhergehen soll.
Grüße
Götz
JW>Neulich viel mir ein Esperanto Buch in die Hände. Gibt es tatsächlich
JW>Leute, die diese Sprache noch lernen? Klingt dann nicht alles gleich?
Es gibt inzwischen wohl mehr Leute, die als Studenten in Amerika Kurse in
Klingonisch belegen als Esperanto-Sprecher. Ich halte nicht so viel von
Esperanto. Es ist für Europäer selbstverständlich leichter als für Bewohner
anderer Kontinente, da es ein germanisch-slavisch-romanischer Mischmasch ist.
Auf diskontinuierlich,
Berthold