FS>Für einen Freund suche ich eine Bezugsquelle für einen
FS>Midi-Spezial IC E510.
FS>
FS>Wer weiß wo es dieses Bauteil zu erwerben gibt?
Das Bauteil hat die Firma Doepfer Musik Elektronik fuer ihre eigenen
Anwendungen entwickelt. Wenn ueberhaupt, dann ist nur bei Doepfer
erhaeltlich.
Doepfer Musik Elektronik
Geigerstrasse 13
82166 Graefelfing
Tel: (0 89) 89 90 95 - 10
Fax: - 11
Kostet meines Wissens um die siebzig Mark
Gruss, Florian Anwander
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> Das Bauteil hat die Firma Doepfer Musik Elektronik fuer ihre eigenen
> Anwendungen entwickelt. Wenn ueberhaupt, dann ist nur bei Doepfer
> erhaeltlich.
Entwickelt hat dieses IC seinerzeit die Firma Dr.Böhm aus Minden.
Dort, bzw. beim "Nachfolger" Böhm electronic in Bad Oeynhausen
(Tel. 05731/7505-0) ist es auch heute noch erhältlich.
--
Gruß, Hajo
Carsten Kurz@K2 schrieb am 08.01.97 in ELEKTRONIK:
CK> Erschien demzufolge auch mal in der ELRAD, aber ich weiß nicht
CK> mehr wann, komme grade nicht ans Heiseregister ran.
Da kann ich aushelfen:
MIDI-Keyboard-Chip DD/E510
Schaltungstechnik, MIDI-Keyboard-Chip DD/E 510
Elrad 9/87, S. 14
Beste Grüße,
Ernst Ahlers
[Privat: Ernst_...@H.maus.de, small mail <10K only!]
[Buero: e...@elrad.heise.de, http://www.heise.de/el/]
f>> Midi-Spezial IC E510.
CK>Florian?
Siehe Parallelmail
CK>Eventuell hat auch MICON Audio den noch im Vertrieb,
Noe, Micon hat meines Wissens damit nix am Hut. Schon direkt von Doepfer.
das gab es mal bei:
Doepfer
Geigerstr. 13
82166 Gräfelfing
Tel 089-898095-10
Fax -11
Aber ob es das da immer noch gibt?
Tschüß, Ingo
HK>Entwickelt hat dieses IC seinerzeit die Firma Dr.Böhm aus Minden.
Uuups. Sollte mir da Dieter eine Baeren....? Boehm traue ich das auch eher
zu.
Wie wird eigentlich die Anschlagsdynamik gemessen?
Eine Loesung koennte ich mir vorstellen indem jede Taste zwei Kontakte bekommt,
die, waehrend die Taste heruntergedrueckt wird, nacheinander schliessen.
Das IC misst den Zeitabstand und erkennt so die Geschwindigkeit.
Oder kann man das irgendwie mit nur einem Kontakt erkennen? Etwa durch
ausmessen des Prellverhaltens, dass sich ja je nach Geschwindigkeit etwas
aendert? Ist das praktikabel?
Herumwackeln (wie heisst der Fachausdruck) bei bereits gedrueckter Taste um
den Ton zu veraendern laesst sich aber weder mit einem noch mit zwei Kontakten
erkennen. Die teueren Tastatutren benutzen da wohl Hallsensoren?
Just neugierig,
Olav
--
Olav "Mac" Wölfelschneider wo...@rbg.informatik.th-darmstadt.de
I'd rather write programs to write programs than write programs.
[Bumper Sticker]
FA> Noe, Micon hat meines Wissens damit nix am Hut. Schon direkt von Doepfer.
Die haben's zumindest mal vertrieben. Habe nen älteren Katalog von denen.
Weißt Du obs die noch gibt und was die machen?
mfg - C.K.
HK> Dort, bzw. beim "Nachfolger" Böhm electronic in Bad Oeynhausen
HK> (Tel. 05731/7505-0) ist es auch heute noch erhältlich.
Hasse ne Ahnung was es bei denen heute kostet?
mfg - C.K.
FA> HK>Entwickelt hat dieses IC seinerzeit die Firma Dr.Böhm aus Minden.
FA> Uuups. Sollte mir da Dieter eine Baeren....? Boehm traue ich das auch eher
FA> zu.
Nichts gegen DD, aber ich glaube auch, daß damals Böhm eher die Ressourcen
für so eine Entwicklung hatte.
mfg - C.K.
w> Wie wird eigentlich die Anschlagsdynamik gemessen?
w> Eine Loesung koennte ich mir vorstellen indem jede Taste zwei Kontakte
bekommt,
w> die, waehrend die Taste heruntergedrueckt wird, nacheinander schliessen.
w> Das IC misst den Zeitabstand und erkennt so die Geschwindigkeit.
Genau so. Mit einem einfachen Öffner oder Schließer geht das nicht, es
müssen zwei Kontakte sein. Bei den Tastaturen die ich kenne (FATAR) wird
eine gespannte Feder nach unten bewegt. Am oberen und am unteren Anschlag
schließt sie zwei Silberdrahtschienen kurz.
Ich habe auch schon LÖsungen (Bösendorfer) mit Gabellichtschranken
gesehen.
w> Herumwackeln (wie heisst der Fachausdruck) bei bereits gedrueckter Taste um
w> den Ton zu veraendern laesst sich aber weder mit einem noch mit zwei
Kontakten
w> erkennen. Die teueren Tastatutren benutzen da wohl Hallsensoren?
AfterTouch (Hat jetz nix mit diesen div. gay postings in dieser Gruppe zu
tun). Die Dinger haben dann einen (Channel Aftertouch) oder mehrere
(Polyphoner Aftertouch) Drucksensoren unter der Tastatur, z.B. LFS
(->Conrad Katalog), Piezo, Leitgummi, etc..
Bei Channel Aftertouch gibts dann nur ein einziges 'Summen' Drucksignal
für die ganze Tastatur, bei polyphonem Aftertouch wird für jede Taste ein
Wert übertragen. Der E510 macht aber nur die Anschlagsdynamik
('Velocity'). Aftertouch muß von einem zusätzlichen Controller
reingeflickt werden.
mfg - C.K.
> Hasse ne Ahnung was es bei denen heute kostet?
Genau nicht, liegt aber ähnlich wie bei Döpfer.
--
Gruß, Hajo
OW>schliessen. Das IC misst den Zeitabstand und erkennt so die Geschwindigkeit.
Richtig, das Aufgehen des Ruhekontaktes startet einen Zaehler, der einfach
von 127 nach 1 runter zaehlt, der Arbeitskontakt stoppt den Zaehlvorgang. Je
sanfter man die Taste drueckt um so laenger ist die Zeitdauer zwischen den
beiden Zustaenden und um so weiter kann der Zaehler nach unten zaehlen. Der
Ergebniswert wird dann als Daten fuer das Velocitybyte ausgegeben. Ich
muesste erst mal das Datenblatt suchen, aber soweit ich mich erinnere, kann
man die Anschlagempfindlichkeit durch die Dimensionierung der R/C-Beschaltung
Clockgenerators einstellen.
OW>Oder kann man das irgendwie mit nur einem Kontakt erkennen? Etwa durch
OW>ausmessen des Prellverhaltens, dass sich ja je nach Geschwindigkeit etwas
OW>aendert? Ist das praktikabel?
Je mehr geraucht wird um so schlaffer wird die Velocity. Ob das dann auch
noch davon abhaengig waere, WAS geraucht wurde, waere ein experimetn wert
;-)))) )
OW>Die teueren Tastatutren benutzen da wohl Hallsensoren?
Wasndas?
Genau so. Es heißt ja auch Velocity ;-)
> Herumwackeln (wie heisst der Fachausdruck) bei bereits gedrueckter Taste um
> den Ton zu veraendern laesst sich aber weder mit einem noch mit zwei
Kontakten
> erkennen. Die teueren Tastatutren benutzen da wohl Hallsensoren?
Nein, eine druckempfindliche Folie wird zusätzlich unter die Tasten gelegt. Bei
monophonen Aftertouch reicht eine Folie für alle Tasten, bei Polyphonen muß
unter jede Taste etwas Druckempfindliches.
Oliver
OW>Herumwackeln (wie heisst der Fachausdruck) bei bereits gedrueckter
OW>Taste um den Ton zu veraendern laesst sich aber weder mit einem noch
OW>mit zwei Kontakten erkennen.
Aftertouch meinst Du wohl. Ich dachte bisher immer, das würde druckabhängig
gemacht.
Gruß, MArk
OS>> Herumwackeln (wie heisst der Fachausdruck) bei bereits gedrueckter Taste
OS>Nein, eine druckempfindliche Folie wird zusätzlich unter die Tasten gelegt.
OS>Bei monophonen Aftertouch reicht eine Folie für alle Tasten, bei Polyphonen
OS>muß unter jede Taste etwas Druckempfindliches.
Das meinte er, glaube ich, nicht. Ich hatte mal eine Yamaha Orgel (YC-25),
bei der konnte man durch horizontales (!) Bewegen der Tasten eine Modulation
erzeugen.
FA> man die Anschlagempfindlichkeit durch die Dimensionierung der
R/C-Beschaltung
FA> Clockgenerators einstellen.
Richtig, nur kriegt man dann keine MIDI Raten mehr hin. Clock für
Zählergeschwindigkeit und MIDI/31250 sind direkt gekoppelt.
Ich wollte mal nen Controller dahintersetzen, der mit den verschiedenen
Raten zurechtkommt. Bisher noch nicht realisiert.
mfg - C.K.
CK>Ich habe auch schon LÖsungen (Bösendorfer) mit Gabellichtschranken
CK>gesehen.
Roland macht es z.B. so, daß sie Gummihütchen mit Kontaktplättchen auf eine
Platine runterdrücken (wie in den meisten Fernbedienungen), nur daß in diesen
Gummihütchen halt zwei Felder in verschiedener Höhe und auf der Platine
latürnich zwei Kontaktfelder pro Taste sind. Nur falls es jemanden
interessiert.
CK>gay postings
;-)))
gruß,
Frank
OW>Wie wird eigentlich die Anschlagsdynamik gemessen?
Mit einem Umschaltkontakt. Es wird gemessen, wie lange der Kontakt in der Luft
hängt.
OW>Herumwackeln (wie heisst der Fachausdruck)
After Touch
OW>Die teueren Tastatutren benutzen da wohl Hallsensoren?
AFAIK Piezos.
Tschüß, Ingo
soweit ich weiß, wurde das von der Firma ELMOS in Dortmund entwickelt.
Tschüß, Ingo
FB> Roland macht es z.B. so, daß sie Gummihütchen mit Kontaktplättchen auf eine
FB> Platine runterdrücken (wie in den meisten Fernbedienungen), nur daß in
diesen
Ohne Anschlagsdynamik habe ich sowas mal in einem Billig Keyboard gesehen.
Da hingen alle Gummikontakte am Bus eines 8051 - und das war dann im
Prinzip schon das ganze Keyboard.
mfg - C.K.
FA>Das meinte er, glaube ich, nicht. Ich hatte mal eine Yamaha Orgel
FA>(YC-25), bei der konnte man durch horizontales (!) Bewegen der Tasten
FA>eine Modulation erzeugen.
Jo, aber sowas baut ja keiner mehr. Kann man mit Aftertouch ja IMHO auch viel
schöner kontrollieren. Da zitter ich vertikal, klappt genau so gut. Das wäre
jetzt aber schon mehr was für die Gruppe MUSIKER.
gruß,
Frank
FB> Jo, aber sowas baut ja keiner mehr. Kann man mit Aftertouch ja IMHO auch
viel
FB> schöner kontrollieren. Da zitter ich vertikal, klappt genau so gut. Das
wäre
Ich wollte mein Keyboard immer mal mit einem 'TILT' Sensor ausstatten.
Airbag wäre auch nicht schlecht.
mfg - C.K.
ID> soweit ich weiß, wurde das von der Firma ELMOS in Dortmund entwickelt.
Im Auftrag für Doepfer oder Böhm, oder unabhängig?
mfg - C.K.
> Airbag wäre auch nicht schlecht.
Aber bitte _unter_ den Tastenkappen :-)))
mfg Markus
FA>bei der konnte man durch horizontales (!) Bewegen der Tasten eine
FA>Modulation erzeugen.
Das war bei einem meiner frühen Selbstbauten auch so. War aber gar nicht
beabsichtigt ;-)
Tschüß, Ingo