Was soll der Gesetzgeber tun?
* einige Hunderassen als gefährlich einstufen, und die übrigen, die
auch gefährlich sein können, als harmlos gelten lassen?
* alle Hunde als potentiell gefährlich einstufen?
Meiner Ansicht nach muss es eine Mehrweglösung geben. Die
gesetzgeberische Seite kann nur bedingt Lösungen anbieten. Die Polizei
kann nur tätig werden, wenn etwas passiert ist (das ist dann zu spät)
-- es wäre nicht angemessen, jeden Hund eingeschläfern zu lassen, der
er mal einen anderen Hund beißt.
Ich denke, es muss ein einheitlicher Standard geschaffen werden, um
Hunde halten zu dürfen. Wer seinen Hud misshandelt, wie der Halter der
Hunde, die den Jungen getötet haben, sollte keine Tiere halten dürfen.
Aber solche Verbote und Anordnungen müssen auch überprüft werden,
sonst sind sie sinnlos.
Der Halter der Hunde aus Wilhelmsburg wurde schon vor Monaten
verpflichtet, die Tiere angeleint und mit Maulkorb zu führen, was er
ignorierte. Ermittlungen wegen fahrlässiger Ttung machen weder das
Kind wieder lebendig, noch schütz es Passanten in der Zukunft.
Es muss die Möglichkeit geben oder geschaffen werden
* Dass die Ängste von Menschen, die sich durch Tiere (jedweder Art)
bedroht fühlen, von den Behörden ernst genommen werden und dass der
Halter auf Eignung überprüft wird. Gefährliche Tiere müssen auf
behördliche Anordnung eingeschläfert werden können, _bevor_ etwas
passiert. Die Gefährlichkeit ist gutachterlich zu ermitteln.
* Es sind abschreckend hohe Srafen gegen Personen zu erlassen, die
verbotswidrig gefährliche Tiere halten und und die Öffentichkeit
führen (sei es absichtlich oder fahrlässig).
Gibt es ncoh bessere Maßnahmen?
Martin
>Was soll der Gesetzgeber tun?
Soll er was tun?
Diese Kampfhundgeschichte "Hund zerfleischt Kind" ist wohl eher
fuer das anstehende Sommerloch. So traurig der Tod eines Menschen
ist und sich niemand so einen Vorfall wuenscht ist die Zahl der
durch Hunde getoeteten Menschen statistisch wohl nicht auffaellig.
Da scheinen Messer, Gabeln, Autos, Menschen gefaehrlicher. Selbst
die so harmlos ausschauenden Rehe haben durch ihr naechtliches
herumtollen auf den Strassen mehr Mitmenschen auf dem Gewissen.
ciao
Andreas
PS: ich habe keine Hund, will auch keinen, bin bereit mit einem
gewissen Risiko zu leben
--
PGP: 0x661AB571
Hallo Martin und der Rest!
>Gibt es ncoh bessere Maßnahmen?
Ich persönlich habe sicherlich keine besseren Ideen, doch in einer
anderen NG - de.soc.familie.vaeter wurde nach einer etwas emotionalen
Diskussion von Tobias Braun folgendes gepostet:
---schnipp---
Nach einigen Überlegungen würde ich den Vorschlag machen
einen gestaffelten Hundeführerschein einzuführen!
Ziel der Staffelung: harmlose bzw. Hunde mit geringem Risiko-
potential - wie z.B. der Schoßhund von Oma ohne Restriktionen
zu versehen und Hunde mit großem Risikopotential wie z.B.
große Hunde (Rottweiler, Dobermann usw.) oder besagte
Kampfmaschinen mit Auflagen zu versehen.
Hunde als Familienmitglieder gehören alleine aus unserer Geschichte
mit in unsere Gesellschaft. Sie haben die unterschiedlichesten
Funktionen und Aufgaben. Eine Abschaffung würde zu fatalen sozialen
Folgen führen.
Wenn wir jetzt die Gruppe der Kampfhunde nehmen, dann erfüllen
diese oftmals die Aufgabe der "Statusanhebung" ihrer Besitzer. Der
Einsatz in Familien ist eher die Ausnahme. Aber gerade diese "Status-
anhebung" ist das Problem! Diese Menschen liegen im unteren
Bildungsniveau oftmals auch in der Nähe der kriminellen Szene.
Dort gilt aber das Recht des stärkeren! Wenn man diese Aspekte
zusammenträgt kommt dabei eine Hundeerziehung heraus, die wie
jetzt in Hamburg gezeigt, wie eine Bombe tickt.
Für solche Hunde sollte der höchste Grad der Kontrolle gelten!
Also:
- Hochqualifizierte Ausbildung und Prüfung der Halter.
- Einwandfreies Führungszeugnis + keine Nähe zu extremen oder
kriminellen Randgruppen.
- Absolute Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit. Dazu Leinenpflicht.
- Jährlicher "TÜV" durch einen anerkannten Hundeverein bzw.
-psychologen
(schafft neue Arbeitsplätze).
- Lebensversicherungspflicht (Warum sollte ein guter Hundefüher nach
dem Tod seines Hundes nicht auch eine Belohnung bekommen? Hier gemeint
Lebensversicherung=Haftpflichtversicherung)
Für Kontrollen wird eine "Personalausweispflicht" für Hunde
eingeführt, in der Risikogruppe und Halter eindeutig vermerkt sind.
Für aggresive Hunde ohne Halter gilt der Schießbefehl!
Für Hunde ohne Ausweis gilt die sofortige Gewahrsamnahme und dem
Halter Bußgeld bzw. Gefängnis je nach ermittelter Risikogruppe.
Hunde aus niederigen Risikogruppen können weiter ohne Leine und
Maulkorb ausgeführt werden. Der "Hundepersonalausweis" ist aber immer
mitzuführen.
Diese Gedanken sind mir in Analogie zu den Vorschriften für das Tragen
von Waffen bzw. für das Fahren von Kraftfahrzeugen eingefallen.
Ich habe selbst mal einen Hund gehabt (Dackel) und auch schon Angst
vor einem Hund gehabt bzw. bin schon mal vor einem Hund geflüchtet
(Dogge).
---schnapp---
Ich muss sagen, dass *das* sehr vernünftig klingt und es IMHO auch
praktikabel wäre :)
Birgitta
--
gab...@on-luebeck.de Birgitta Gabriel, Lübeck
"Martin Lemke" <mad...@on-luebeck.de> schrieb...
> Die Öffentichkeit ist aufgepeitscht, der Gesetzgeber ist
> aufgefordert, tätig zu werden, aber die Diskussion um Regelungen,
> die seit geraumer Zeit anhängig ist, zeigt, dass Löungen nicht
> so einfach zu finden sind, wie es vielen scheint.
Sicherlich sind adäquate Lösungen für die "Kampfhund"-Problematik
nicht einfach zu finden, allerdings macht es mich als Tierschützer und
Mitglied im Deutschen Tierhilfswerk e.V. etwas böse, dass die
Politiker bis heute keine bundesweite Regelung gefunden haben, obwohl
sämtliche Tierschutzvereine seit ungefähr 10 Jahren (!) beim
Gesetzgeber solche Massnahmen fordern!
> [...]
> * einige Hunderassen als gefährlich einstufen, und die übrigen,
> die auch gefährlich sein können, als harmlos gelten lassen?
Es gibt leider keine wissenschaftliche Definition dafür, was ein
"Kampfhund" ist. Fakt ist allerdings: Bei ca. einem Dutzend Rassen
liegen etwa 200 Jahre echte Aggressionszucht vor. Das Theater hat
AFAIK in England angefangen. Diese Tiere sind leider auf völlige
Aggression und weg vom Instinkt gezüchtet worden. Hinzu kommt dann
individuell die aggressive Ausbildung. Das führt zu Hunden, die in
unregelmässigen Abständen ausrasten und sich in einer Art "Blutrausch"
austoben. Diese Tiere bezeichnet man als "Kampfhunde", weil sie für
Hundekämpfe gezüchtet wurden und für _nichts_ anderes!
Sie sind _nicht_ in Familien integrierbar. Sie nehmen in der Welt der
Tiere eine an für sich einzigartige Stellung ein, weil sie eigentlich
nirgends reinpassen.
> * alle Hunde als potentiell gefährlich einstufen?
Nein, das halte ich absolut nicht für notwendig. Man denke nur an
Senioren, die ihren Hund als Partner sehen oder an kranke oder blinde
Menschen, die auf ihre sog. "Servicehunde" angewiesen sind. Für all
diese Menschen bedeutet ihr Hund ein Stück Lebensqualität. Völlig
absurd, diese Tiere als gefährlich einzustufen, zumal für diese
Aufgaben absolut nicht die Rassen herangezogen werden, die gemeinhin
als "Kampfhunde" bezeichnet werden.
> [...]
> * Dass die Ängste von Menschen, die sich durch Tiere
> (jedweder Art) bedroht fühlen, von den Behörden ernst
> genommen werden und dass der Halter auf Eignung überprüft
> wird.
Halte ich für eine gute Massnahme. Für ein Auto braucht Mensch einen
Führerschein, aber einen Hund zu halten und vernünftig zu erziehen
(IMHO keine triviale Angelegenheit) geht immer noch ohne den Erwerb
einer Qualifikation.
> Gefährliche Tiere müssen auf behördliche Anordnung eingeschläfert
> werden können, _bevor_ etwas passiert. Die Gefährlichkeit ist
> gutachterlich zu ermitteln.
Vielleicht sollte man im gleichen Atemzug auch mal die charakterliche
Eignung einiger Hundehalter überprüfen lassen.
> * Es sind abschreckend hohe Srafen gegen Personen zu erlassen, die
> verbotswidrig gefährliche Tiere halten und und die Öffentichkeit
> führen (sei es absichtlich oder fahrlässig).
>
> Gibt es ncoh bessere Maßnahmen?
Ja - es müssen endlich mal Massnahmen getroffen werden, dass derart
gefährliche Hunde gar nicht erst heimlich gezüchtet und auf
Agressivität abgerichtet werden. Diese Massnahmen müssen allerdings
über die Grenzen Deutschlands hinaus getroffen werden. Was nützt es
z.B. die Aufzucht von Kampfhunden in Deutschland zu verbieten und
unter Strafe zu stellen, wenn sich jeder seinen Kampfhund in Spanien
besorgen kann?
MfG
Stephan
--
Der Millennium-Bug: Der Irrglaube, dass das neue
Jahrtausend am 01.01.2000 begonnen hat.
> Die Öffentichkeit ist aufgepeitscht, der Gesetzgeber ist aufgefordert,
> tätig zu werden, aber die Diskussion um Regelungen, die seit geraumer
> Zeit anhängig ist, zeigt, dass Löungen nicht so einfach zu finden
> sind, wie es vielen scheint.
Eben!
Es gibt fast nie im Leben *einfache* Lösungen, die immer und zuverlässig
funktionieren, denn das Leben ist zu kompliziert und 'erfindet' immer
wieder Wege, neues Leid zu erzeugen...
Die (an Stammtischen) so beliebten 'Lösungs'vorschläge, die sich am besten
in Parolen aus wenigen Wörtern formulieren lassen, werden komplett
versagen:
"Ausländer raus" (weil der Hundehalter zufälligerweise Türke ist?),
"Kampfhunde verbieten" (wer oder was macht einen Hund zum "Kampfhund"?),
"Leinenzwang für Hunde", "Maulkörbe für Hunde", "Hundeführerschein
einführen"...
Die Gründe dafür sind einsichtig...
Machen wir ein Gedankenexperiment und ersetzen wir den Hund durch ein
anderen gefählichen Gegenstand, beispielsweise ein Auto.
In D-Land gibt es (seit langer Zeit [1] ) eine Führerscheinpflicht, die
meisten Fahrer gehen verantwortungsvoll mit dem Auto um. Trotzdem gibt es
8.500 Tote und 450.000 Verletzte mit teilweise schweren/irreperablen
Verletzungen.
Es gibt Menschen, die zu schnell fahren, die betrunken [2] fahren, ohne
Führerschein, übermüdet oder zu lange.
Auch gibt es Menschen, die Anderen zu Zugang zu Autos geben, obwohl diese
nicht fahren sollten oder dürfen.
Der Gesetzgeber hat ziemlich klare Regelungen erlassen, kontrolliert auch
die Einhaltung der Regelungen (aber das ist ein anderer Thread), aber
immer noch gibt es zuviele Unfälle, auch wenn es jedes Jahr weniger
werden.
Beenden wir das Gedankenexperiment und ersetzen wir jetzt das Auto wieder
durch den Hund...
Glaubt jemand wirklich, der "Hundeführerschein" sei die Lösung aller
Probleme? Ist dieses Weltbild nicht ein wenig zu einfach (um das Wort
"naiv" zu vermeiden)?
Versteht mich nicht falsch, jeder Unfall, jeder Verletzte ist einer
zuviel. Jeder Tote sowieso, ganz klar!
Doch was hätte, aus heutiger Sicht, diesen o. g. Unfall verhindern können?
Dem Halter den Hund wegzunehmen? Hätte er sich einen neuen Hund besorgt?
Möglicherweise, also keine Lösung.
Hätte die Gesellschaft den Hundehalter 'aus dem Verkehr ziehen' sollen?
Falls ja, dann wie? Einsperren, weil er unerlaubt einen Hund hatte?
Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Lösung, die allen Interessen
zugleich gerecht werden kann...
Nik
1) Mein Opa hatte einen Führerschein mit dem Ausstellungsjahr 1921...
2) oder unter dem Einfluß sonstiger Substanzen, die Reaktionsfähigkeit o.
ä. negativ beeinflussen.
--
Wer die Täler haben will, der muß auch die Hügel haben.
Hi Nik,
>Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Lösung, die allen Interessen
>zugleich gerecht werden kann...
hast Du denn eine?
Ich ehrlichgesagt nicht ;(
> Die (an Stammtischen) so beliebten 'Lösungs'vorschläge, die sich am besten
> in Parolen aus wenigen Wörtern formulieren lassen, werden komplett
> versagen:
Wenn sie angewendet würden, nicht !
Aber wollen wir das ?
> Dem Halter den Hund wegzunehmen? Hätte er sich einen neuen Hund besorgt?
> Möglicherweise, also keine Lösung.
Hundehaltung generell verbieten.?
> Hätte die Gesellschaft den Hundehalter 'aus dem Verkehr ziehen' sollen?
> Falls ja, dann wie? Einsperren, weil er unerlaubt einen Hund hatte?
erschießen hilft.
mfg
Hannes.
[Stammtischparolen]
> Wenn sie angewendet würden, nicht !
> Aber wollen wir das ?
Nicht schon wieder...
> > Dem Halter den Hund wegzunehmen? Hätte er sich einen neuen Hund
> > besorgt? Möglicherweise, also keine Lösung.
>
> Hundehaltung generell verbieten.?
Wie realistisch ist das?
Das Beispiel der Probition zeigt, daß es (fast) unmöglich ist, menschliche
Grundbedürfnisse zu unterdrücken.
> > Hätte die Gesellschaft den Hundehalter 'aus dem Verkehr ziehen'
> > sollen? Falls ja, dann wie? Einsperren, weil er unerlaubt einen Hund
> > hatte?
>
> erschießen hilft.
Wen? Den Halter oder Hund?
Nik
--
Discotheken, in denen man aufgefordert wird, 50 Pfennig für eine saubere
Toilette zu zahlen, sind wie Restaurants, in denen saubere Teller extra
bezahlt werden müssen.
>> Hätte die Gesellschaft den Hundehalter 'aus dem Verkehr ziehen' sollen?
>> Falls ja, dann wie? Einsperren, weil er unerlaubt einen Hund hatte?
>
>erschießen hilft.
Todesstrafe für alle Hundehalter?
Scheint mir doch etwas krass.
Gruß
Ulrich
--
Jazz ist nicht tot, Er riecht nur etwas merkwuerdig.
Frank Zappa
Nik schrieb in luebeck.allgemein:
> "Kampfhunde verbieten" (wer oder was macht einen Hund zum "Kampfhund"?),
Da dies eben nicht schlüssig entschieden werden kann, möchte ich die
Lösung viel weiter oben ansetzen:
Nur abgelegene Häuser, gefährdete Lagerstätten, die Polizei, Blinde
usw. brauchen wirklich einen Hund, der mehr als ein Knuddelknäuel ist.
Der ganze Rest ist Freizeitgestaltung, die keiner Waffe bedarf. Daß
die Bürgersteige vollgeschissen werden, will ich in diesem
Zusammenhang mal außen vor lassen. Also sollte die Haltung von
größeren Hunden generell verboten werden, sofern nicht ein Bedarf wie
oben skizziert vorliegt. Wir dürfen nämlich nicht vergessen, daß die
Statistik viel mehr Schäferhunde als Pitbulls kennt, die Leute
anfallen. Daß dies an ihrer weitaus größeren Anzahl liegt, ist
unerheblich. Sogar Dackel sind überproportional an sog. "Unfällen"
beteiligt. Wer morgens gerne mit seinem Köter joggt oder seinen
Kindern ein Tier anbieten will, braucht dazu kein Kalb, es genügt eine
Ratte.
> "Leinenzwang für Hunde", "Maulkörbe für Hunde", "Hundeführerschein
> einführen"...
Ja, bitte! Und Schaufel- und Tütenzwang!
> Machen wir ein Gedankenexperiment und ersetzen wir den Hund durch ein
> anderen gefählichen Gegenstand, beispielsweise ein Auto.
(Rest gelöscht)
Wer morgens aufsteht, läuft Gefahr, an der Zahnbürste zu ersticken.
Also liegenbleiben? Eine Restgefährdung wird es immer geben. Das Auto
ist gefährlich, aber vorläufig für viele von uns noch unverzichtbar.
Ganz anders größere Hunde: Sie sind auch gefährlich, aber für die
meisten Menschen so überflüssig wie ein Kropf.
Nun will ich den Leuten, die mit Menschen wenig anfangen können, ihr
Triebleben nicht durcheinanderbringen. Es gibt genug Rassen, die in
der "Unfall"-Statistik nie auftauchen. Diese könnten von einem
Erlaubniszwang ausgenommen werden wie die Meerschweinchen.
Tschüs!
Arnulf
--
http://www.on-luebeck.de/~asopp
>Es gibt fast nie im Leben *einfache* Lösungen, die immer und zuverlässig
>funktionieren, denn das Leben ist zu kompliziert und 'erfindet' immer
>wieder Wege, neues Leid zu erzeugen...
Was wäre das Leben ohne Deine klugen Weißheiten?
[...]
>Glaubt jemand wirklich, der "Hundeführerschein" sei die Lösung aller
>Probleme?
Ja ich. Nicht als Universallösung für alle Probleme, aber als
wichtiger Teilschritt. Kriminelles Hundeabrichten und Scharfmachen
kann man durch kein Gesetz verhindern.
Schulung und Eignungsprüfung für alle Hundehalter würde bestimmt auch
die Tierheime mit entlasten.
>Versteht mich nicht falsch, jeder Unfall, jeder Verletzte ist einer
>zuviel. Jeder Tote sowieso, ganz klar!
>
>Doch was hätte, aus heutiger Sicht, diesen o. g. Unfall verhindern können?
Wenn man dem Hundehalter (sein Hund hatte schon früher mal Menschen
und diverse andere Hunde angefallen) den Hund weg genommen hätte. Ihm
das Halten von Hunden zu verbieten, hätte vielelicht nicht so sehr
viel gebracht (die ihm auferlegte Anleinung und den Maulkorb hatte er
ja auch missachtet). Es dürfte klar sein, dass die Öffentlichkeit
ebenfalls gefragt ist (soziale Kontrolle). Nicht hinter jedem
Hudehalter kann ein Polizist stehen.
>Dem Halter den Hund wegzunehmen? Hätte er sich einen neuen Hund besorgt?
>Möglicherweise, also keine Lösung.
Nach dieser Logik müsste Mord erlaubt werden, weil Mörder trotzdem
morden. Das ist wirklich Unfug.
>Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Lösung, die allen Interessen
>zugleich gerecht werden kann...
Die neue Hundeverordnung Hamburgs ist eine sehr schlechte Lösung.
Diese trifft vor allem die ehrlichen Hundehalter, die ihre Tiere
artgerecht halten. Interessierte können sich auf der Webseite des
Deutschen Club für Nullterrier e. V. (http://www.dcbt.org) mal ein
paar Bilder von Bullterriern anschauen, die ganz anders aussehen, als
jene, die diesertage in den Zeitungen abgebildet sind.
Die beißwütigste Hunderasse ist überigens der Deutsche Schäferhund
(Statistik des Deutschen Tierschutzbundes). Der wird in der
Hundeverordnung nicht aufgeführt.
Der Gesetzgeber legt den Rahmen fest, in dem Behörden (Polizei) tätig
werden können. Durch Gesetze allein können weder Probleme gelöst oder
Zwischenfälle mit Hunden verhindert werden. Wer daraus schließt,
gesetzliche Regelungen seien darum überflüssig, irrt.
Martin
>>Was soll der Gesetzgeber tun?
>
>Soll er was tun?
Ja, aber das was nun in HH beschlossen wurde, zielt weit über das Ziel
hinaus.
>So traurig der Tod eines Menschen
>ist und sich niemand so einen Vorfall wuenscht ist die Zahl der
>durch Hunde getoeteten Menschen statistisch wohl nicht auffaellig.
Die Zahl der getöteten ist auch nicht relevant. Relevant ist, dass
eine gewisse Gefährdung vorhanden ist.
>Da scheinen Messer, Gabeln, Autos, Menschen gefaehrlicher.
Relativierungen halte ich für fehl am Platze.
Martin
>Es gibt leider keine wissenschaftliche Definition dafür, was ein
>"Kampfhund" ist.
Eine Einengung des Güpltigkeitsbereiches eines ensprechenden Gesetzes
auf Kampfhunde fände ich ohnehin unangebracht. Warum sollte ein Gesetz
zum Schutze der Allgemeinheit ausgerechnet für den beißfreudigsten
aller Hunde, den Deutschen Schäferhund, nicht gelten?
>Fakt ist allerdings: Bei ca. einem Dutzend Rassen
>liegen etwa 200 Jahre echte Aggressionszucht vor.
Ich habe aber auch etwas gegenzeiliges über Bullterrier gelesen.
>Hinzu kommt dann
>individuell die aggressive Ausbildung.
Die dürfte eines der Hauptprobleme sein.
>Das führt zu Hunden, die in
>unregelmässigen Abständen ausrasten und sich in einer Art "Blutrausch"
>austoben.
Ausraster von gefangen gehaltenen Tieren, die nicht artgerecht
gehalten werden, wurden auch bei Zirkustieren beobachtet. Und stelle
Dir vor, Du seist als soziales Wesen Dein Leben lang ohne
sozialkontakt aufgewachsen und dauernd geprügelt worden? -- wer würde
da nicht ausrasten?
>Sie sind _nicht_ in Familien integrierbar.
Schau Dir mal die Bilder unter http://www.dcbt.org an, so lieb
aussehende Bullterrier habe ich in den Tageszeitungen noch nie
gesehen. Es gibt oft zwei Seiten eine Medaille und es ist ratsam, sich
mit möglichst vielen Facetten eines Sachverhalts vertraut zu machen,
bevor man urteilt. Leider hat man nicht immer so viel Zeit dazu, wie
notwendig wäre.
>> * alle Hunde als potentiell gefährlich einstufen?
>
>Völlig
>absurd, diese Tiere als gefährlich einzustufen,
Auch dann nicht, wenn der Cockerspaniel aus heiterem Himmel einen
Beißanfall bekommt und nach allem und jedem schnappt? oder wenn ein
Dackel ausdflippt und große Hunde in die Flucht schlägt?
>Aufgaben absolut nicht die Rassen herangezogen werden, die gemeinhin
>als "Kampfhunde" bezeichnet werden.
Ist eine scharfgemachte Bulldogge oder ein Schäferhund harmlos?
>Vielleicht sollte man im gleichen Atemzug auch mal die charakterliche
>Eignung einiger Hundehalter überprüfen lassen.
Sowas ist in der Tat im Gespräch.
>Ja - es müssen endlich mal Massnahmen getroffen werden, dass derart
>gefährliche Hunde gar nicht erst heimlich gezüchtet und auf
>Agressivität abgerichtet werden.
Das wird man nie verhindern können. Ein totales Züchtungsverbot würde
m. E. diese Gefahr sogar verschärfen, als wenn man seriösen Züchtern
die Zucht gestattete.
>Diese Massnahmen müssen allerdings
>über die Grenzen Deutschlands hinaus getroffen werden. Was nützt es
>z.B. die Aufzucht von Kampfhunden in Deutschland zu verbieten und
>unter Strafe zu stellen, wenn sich jeder seinen Kampfhund in Spanien
>besorgen kann?
Importverbot.
Die Durchsetzung von Verboten ist allerdings immer eine andere Frage.
Martin
>oder wenn ein
>Dackel ausdflippt und große Hunde in die Flucht schlägt?
Dackel sind bekanntermaßen falsch.
Wobei, in der Kynologie wird auch viel Unfug geschrieben. :-)
>Ist eine scharfgemachte Bulldogge oder ein Schäferhund harmlos?
Er _kann_ harmloser sein, da er Unterwerfungsgesten noch kennt und
darauf reagiert. Somit ist der Sieg über einen Gegner nicht
automatisch dessen Vernichtung.
Bei den Kampfhunden gibt es offensichtlich einige Rassen, denen diese
Instinkte abgezüchtet wurden. Psychokrüppel eben.
Gruß
Ulrich
--
Eine Sig ist genauso überflüssig wie beim Einkaufen die Hose. In irgendeinem
abstrakten Sinne käme man natürlich ohne aus, wenn man sein Portemonnaie in die
Jeansjacke steckt. Aber es wäre mächtig kühl, und man hätte das unangenehme
Gefühl, daß untenrum irgendwas Wichtiges fehlt. Peter `g' Bouillon in dafu
Am Thu, 29 Jun 2000 17:37:43 +0200, gab Arnulf Sopp
<as...@on-luebeck.de> zum Besten:
>Wer morgens gerne mit seinem Köter joggt oder seinen
>Kindern ein Tier anbieten will, braucht dazu kein Kalb, es genügt eine
>Ratte.
Das gibt aber häßlich Flecken, wenn man drauf tritt.
Also zum Joggen sollte eine gewisse Größe schon da sein, ebenso wie
ein gewisser Hang zum ausdauernden Laufen.
>Wer morgens aufsteht, läuft Gefahr, an der Zahnbürste zu ersticken.
>Also liegenbleiben?
Nee, nicht mehr Zähneputzen.
Und ich mach dann einen Laden für Gasmasken und Pfefferminzbonbons
auf.
Gruß
Ulrich
--
Erst wenn die letzte Telefonzelle abgebaut ist, werdet ihr merken, daß man in einem Handyladen bei Regen nicht knutschen kann.
>Deutschen Club für Nullterrier
Knallausdemanzug!
Das sollte natürlich "Bullterrier" heißen :-)))
>Wer morgens gerne mit seinem Köter joggt oder seinen
>Kindern ein Tier anbieten will, braucht dazu kein Kalb, es genügt eine
>Ratte.
Mein Nachbar von unten hat einen Zwergpinscher -- der passt in einen
Aktentasche und ist bestimmt nicht klänger als 40 cm. Dafür klefft der
wie drei große.
Der Bullterrier (sogen. Kampfhund) ist etwas größer als ein Dackel.
Über Haltung und Erziehung steht auf der Werbsite des DCBT (Deutscher
Club für Bullterrier e. V. -- ein Züchterverband):
"Grundsätzlich: Der Bullterrier ist kein Zwingerhund! Bei all seinen
rerbten Eigenschaften ist er ein sensibler und liebebedürftiger
Geselle. Die Familie und die ständige Nähe seiner Bezugsperson sind
die beste Voraussetzung für seine Haltung. In der Erziehung ist ihm
die nötige Konsequenz entgegenzubringen. Schutzfunktionen braucht man
nicht anzuerziehen, die liegen in seinem Wesen. Hier ist äußerste
Zurückhaltung in der Erziehung geboten. Das ausgeprägte
Dominazverhalten stellt selbst manchen erfahrenen Bullterrierhalter
vor gewisse Probleme.
Die noch sehr slten auftretende Agressivität gegenüber anderen Tieren
ist ein Erbe vergangener Tage und ist zu unterbinden; sie passt nicht
mehr in die heutige Zeit."
Es gibt also Zuchtbestrebungen, diese Ratten friedlicher zu machen.
Martin
>Also zum Joggen sollte eine gewisse Größe schon da sein, ebenso wie
>ein gewisser Hang zum ausdauernden Laufen.
Wenn ich als Jogger einem Hund mit Halter(in) entgegen komme,
bschleunigt sich mein herzschlag, wenn es keine Ratte ist.
Martin
>>So traurig der Tod eines Menschen
>>ist und sich niemand so einen Vorfall wuenscht ist die Zahl der
>>durch Hunde getoeteten Menschen statistisch wohl nicht auffaellig.
>Die Zahl der getöteten ist auch nicht relevant. Relevant ist, dass
>eine gewisse Gefährdung vorhanden ist.
Sicherlich, ich moechte aber nicht Freiheiten gegen Gesetze, Verbote
oder Regeln eintauschen, deswegen schrieb ich, das ich bereit bin
mit diesem Risiko zu leben. Man koennte sicherlich noch einiges
regulieren um das Leben ein paar Promille sicherer zu machen.
ciao
Andreas
--
PGP: 0x661AB571
>Wenn ich als Jogger einem Hund mit Halter(in) entgegen komme,
>bschleunigt sich mein herzschlag, wenn es keine Ratte ist.
Meinst Du, Hunde ansehen reicht damit als sportliche Betätigung
(beschleunigter Herzschlag, Schweißausbruch etc.)?
Aber mal im Ernst, es soll auch Jogger geben, die
- lassen den Hund vor sich laufen, um zu sehen, was passiert
- nehmen den Hund "bei Fuß", wenn jemand entgegen kommt
- einen Hund haben, der sogar gehorcht.
Also eine Frage des Einzelfalls, und wieder einmal ist es falsch, alle
über einen Kamm zu scheren.
Gruß
Ulrich
--
Mouse not found. Kick the cat
>Der Gesellschaft.
Donnerhacke-Mode?
Gruß
Ulrich
--
>5. Gibt es einen Kurs, wo man in 2-Wort-Sätzen zu antworten lernt, wie Ihr?
>Vielleicht sogar mit ** Zertifizierung **?
Lutz fragen.
Thorsten Kampe/Cord Beermann in dasr
> > "Kampfhunde verbieten" (wer oder was macht einen Hund zum
> > "Kampfhund"?),
>
> Da dies eben nicht schlüssig entschieden werden kann, möchte ich die
> Lösung viel weiter oben ansetzen:
>
> Nur abgelegene Häuser, gefährdete Lagerstätten, die Polizei, Blinde
> usw. brauchen wirklich einen Hund, der mehr als ein Knuddelknäuel ist.
Ein Verbot bzw. eine Einschränkung der Hundehalteung stellte jedoch eine
Einschränkung von Grundrechten dar, die sooo einfach nicht durchsetzbar
sein dürfte.
Ich bin sicher, es wird zuhauf Klagen von Menschen geben, die sich durch
ein Verbot der Hundehaltung in ihrem freien Entfaltungsrecht verletzt
sähen und - sei es nur aus Spaß - den Rechtsweg beschreiten werden.
Nik
--
Ein erfolgreicher Mann ist ein Mann, der mehr Geld verdient, als seine
Frau ausgeben kann.
Eine erfolgreiche Frau ist eine, die einen solchen Mann findet.
> Die Zahl der getöteten ist auch nicht relevant.
Für Dich vielleicht nicht...
Nik
--
"Der Tod eines einzelnen Menschen ist eine Tragödie.
Der Tod einer Million ist nur eine statistische Größe."
Josef Stalin
>>Ist eine scharfgemachte Bulldogge oder ein Schäferhund harmlos?
Setzt die Rasse "Bulldogge" voraus, dass diese Hunde scharf gemacht
werden (müssen)?
>Er _kann_ harmloser sein, da er Unterwerfungsgesten noch kennt und
>darauf reagiert. Somit ist der Sieg über einen Gegner nicht
>automatisch dessen Vernichtung.
Allerdings, in einer anderen NG erzählte eine Hundebesitzerin (4 Hunde
zwischen 60 und 80 cm Körperhöhe), dass einer der Hunde zweimal die
leidliche Erfahrung nach seiner eigenen Unterwerfung machen musste,
dass der jeweils gegnerische Hund entgegen dieser Spielregel (oder
Instinkt) die Grenze überschritt. Seitdem reagiert ihr Hund
aggressiver auf andere grosse Rüden.
>Bei den Kampfhunden gibt es offensichtlich einige Rassen, denen diese
>Instinkte abgezüchtet wurden. Psychokrüppel eben.
Ja, entweder abgezüchtet oder auch abtrainiert. Ich persönlich kann es
nicht wirklich beurteilen, aber ich glaube fast, dass man jeden Hund
"scharf" machen kann.:(
> Mein Nachbar von unten hat einen Zwergpinscher
Neulich soll mal ein Zwergpinscher eine Fliege angefallen haben. Der
Dtsch. Tierschutzbund sah aber von einer Anzeige ab, weil die
Beweislage unklar war. Als kurz darauf eine Fliege einen Zwergpinscher
zerfleischte, verlief das auch im Sande, weil kein Halter (der Fliege)
zu ermitteln war.
Im Ernst (so schwer es mit fällt): Wer unbedingt ein Tier dazu
vergewaltigen will, ein Menschenleben zu führen, ist mit einem
Plüschköter dieser Sorte bestens bedient. Mehr ist zuviel. Und seine
Haufen sind kleiner.
> Der Bullterrier (sogen. Kampfhund) ist etwas größer als ein Dackel.
> Über Haltung und Erziehung steht auf der Werbsite des DCBT (Deutscher
> Club für Bullterrier e. V. -- ein Züchterverband):
[...]
> Es gibt also Zuchtbestrebungen, diese Ratten friedlicher zu machen.
Ja, man könnte auch den Lauf einer 45er Magnum rosa anstreichen. Dann
wären die Opfer viel schöner tot. Das Ungeziefer gehört weg, basta. Da
es sich um Züchtungen von Menschen handelt, würde noch nicht einmal
ein Eingriff in die alleingelassene Evolution stattfinden. Die Natur
bliebe ebenso intakt, wie wenn man alle Manta-Modelle von Opel
einstampfte. (Der Vergleich hinkt übrigens kein bißchen.)
Ehrlicherweise muß ich zugeben, daß ich mal eine Katze hatte, weil ich
meiner damals kleinen Tochter etwas Lebendiges zum Streicheln geben
wollte. Aber Katzen sind autonom, bleiben immer Tiere. Ich habe sie
also nicht zu einem Menschenleben verurteilt, sondern ihr nur eine
seltsame Lebensumwelt aufgezwungen. Tut mir leid.
>Ein Verbot bzw. eine Einschränkung der Hundehalteung stellte jedoch eine
>Einschränkung von Grundrechten dar, die sooo einfach nicht durchsetzbar
>sein dürfte.
So ganz verstehe ich das nicht.
BTW, ich hätte gerne 'ne Kalaschnikow, ne Uzzi und 'ne Panzerfaust.
Im Rahmen meiner Grundrechte, versteht sich.
Gruß
Ulrich
--
Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur Erfahrung -
das ist so ziemlich dasselbe.
Oscar Wilde
>Aber Katzen sind autonom, bleiben immer Tiere. Ich habe sie
>also nicht zu einem Menschenleben verurteilt, sondern ihr nur eine
>seltsame Lebensumwelt aufgezwungen.
War es denn eine Wildkatze? Oder doch nur ein domestizierter Tiger,
oftmal unfähig, sich um Mäuse etc. zu kümmern?
>Martin Lemke:
>
>> Die Zahl der getöteten ist auch nicht relevant.
>
>Für Dich vielleicht nicht...
Soll ich schonmal die Chips holen?
Gruß
Ulrich
--
Money is the root of all evil. Send 20 Dollars for more info.
>Seitdem reagiert ihr Hund
>aggressiver auf andere grosse Rüden.
Wir hatten in unserer Straße einen recht doofen, agressiven Doberman,
mit dem unsere Hündin mal schlechte Erfahrung gemacht hat. Seitdem
mochte sie Dobermänner(sp?) nicht mehr so richtig. War aber ok ;-)
>Ich persönlich kann es
>nicht wirklich beurteilen, aber ich glaube fast, dass man jeden Hund
>"scharf" machen kann.:(
Hundehaltung ist wohl doch etwas mehr, als einmal die Woche Chappi
kaufen.
Und Kynologie ist ein faszinierendes Fachgebiet.
Gruß
Ulrich
--
no signature
> Sicherlich, ich moechte aber nicht Freiheiten gegen Gesetze, Verbote
> oder Regeln eintauschen, deswegen schrieb ich, das ich bereit bin
> mit diesem Risiko zu leben.
Du bist aber sicher mit dem Gesetz einverstanden, das es mir
verbietet, mit einem Tiger unangeleint und ohne Maulkorb durch die
Fußgängerzone zu laufen. Es verbietet mit dies sogar mit Leine und
Maulkorb.
Weißte was? Auf die seltsame Freiheit, das zu tun, lege ich überhaupt
keinen Wert, weil ich Potenzprothesen dieser Art nicht brauche.
> Ein Verbot bzw. eine Einschränkung der Hundehalteung stellte jedoch eine
> Einschränkung von Grundrechten dar, die sooo einfach nicht durchsetzbar
> sein dürfte.
Versuche mal, einen Polarbären zu kaufen, und teile es dann den
Behörden mit. Viel Spaß! Wenn Du ihnen allerdings von Deinem
Wellensittich erzählst, schmeißen sie Dich wegen Zeitverschwendung
raus. Hunde liegen irgendwo in der Mitte.
Z. Zt. sind die Menschen nur gegenüber den Kampfhunden sensibilisiert.
Wenn die erst mal verboten sind, was uns ja anscheinend bevorsteht,
können wir beim nächsten Schäferhund-"Unfall" weitersehen. Ich weiß,
daß hier eine sehr hohe Hürde der Tradition liegt, aber Leinen- und
Maulkorbzwang ist in der Schweiz bereits realisiert. Man darf also
hoffen.
> Ich bin sicher, es wird zuhauf Klagen von Menschen geben, die sich durch
> ein Verbot der Hundehaltung in ihrem freien Entfaltungsrecht verletzt
> sähen und - sei es nur aus Spaß - den Rechtsweg beschreiten werden.
Was man mit Recht frei entfalten darf, steht in den Gesetzen. Man
braucht sie nur zu verabschieden, und schon wird jede solche Klage als
unbegründet abgewiesen.
>Nein, aber trotzdem vielen Dank für Deine Argumente. Mit selbigen wird
>in den USA verhindert, das Waffen restriktiver abgegeben werden.
>"Die Waffe tötet niemanden. Das macht der Besitzer."
>"Wenn man sie verbietet, werden sie woanders gekauft."
>"Es gibt auch verantwortungsvolle Benutzer."
>"Wir sind ein freies Land."
>Nach jedem kleinen Schulmassaker wird kurz diskutiert, und dann alles
>beim alten gelassen.
Wobei da ein statistischer Unterschied zwischen "erschossen werden"
und "durch Hund getoetet" ist.
>> Sicherlich, ich moechte aber nicht Freiheiten gegen Gesetze, Verbote
>> oder Regeln eintauschen, deswegen schrieb ich, das ich bereit bin
>> mit diesem Risiko zu leben.
>Du bist aber sicher mit dem Gesetz einverstanden, das es mir
>verbietet, mit einem Tiger unangeleint und ohne Maulkorb durch die
>Fußgängerzone zu laufen. Es verbietet mit dies sogar mit Leine und
>Maulkorb.
Ich habe keine Erfahrung damit, wenn die Tiere denn friedlich sind,
das Risiko muss auf jeden Fall sorgfaeltig abgewogen werden.
>Weißte was? Auf die seltsame Freiheit, das zu tun, lege ich überhaupt
>keinen Wert, weil ich Potenzprothesen dieser Art nicht brauche.
Ich auch nicht, wuerde mir nie einen Hund anschaffen, aber andere
moechten dies. Nun kann es aber auch passieren das Bereiche, welche
mich betreffen, mit Gesetzen belegt werden sollen, deswegen muss
ich selbst auch auf die Freiheiten von anderen achten.
>Am 30 Jun 2000 10:31:00 +0200, gab niko...@nikon.on-luebeck.de
>(Nikolaus Bernhardt) zum Besten:
>
>>Ein Verbot bzw. eine Einschränkung der Hundehalteung stellte jedoch eine
>>Einschränkung von Grundrechten dar, die sooo einfach nicht durchsetzbar
>>sein dürfte.
>
>So ganz verstehe ich das nicht.
>
>BTW, ich hätte gerne 'ne Kalaschnikow, ne Uzzi und 'ne Panzerfaust.
>Im Rahmen meiner Grundrechte, versteht sich.
Welch ein Vergleich! Ganz ohne Beine...
Tschüß,
Julian D.
--
Was macht ein Counter Strike Spieler nach einem Clanwar ???
Er baut sein Zelt ab.
>Am 28 Jun 2000 10:46:00 +0200 schrieb niko...@nikon.on-luebeck.de
>(Nikolaus Bernhardt) in luebeck.allgemein:
>>Dem Halter den Hund wegzunehmen? Hätte er sich einen neuen Hund besorgt?
>>Möglicherweise, also keine Lösung.
>
>Nach dieser Logik müsste Mord erlaubt werden, weil Mörder trotzdem
>morden. Das ist wirklich Unfug.
Ja, aber nach der Logik mancher anderer hier, sollte man den Mörder sofort
erschiessen, am besten noch vor der Geburt, schade, daß man bei Menschen nicht
nach Rassen unterscheidet.
>beteiligt. Wer morgens gerne mit seinem Köter joggt oder seinen
>Kindern ein Tier anbieten will, braucht dazu kein Kalb, es genügt eine
>Ratte.
Sorry Arnulf, aber du hast keine Ahnung!
Das Problem liegt nicht bei der Größe; sowohl manche große Hunde, als auch
besonders viele der kleinen "Ratten", wurde als Jagdhunde gezüchtet (und sind
damit tendenziell agressiver), je nachdem wie groß die Beute ist
(Hirsch/Hase).
Viele der besonders wenig agressiven Hunde sind größere Hunde.
Manche der großen Hunde sind besonders agressiv.
Aber es sollte da doch bitte differenziert werden!
>> "Leinenzwang für Hunde", "Maulkörbe für Hunde", "Hundeführerschein
>> einführen"...
>Ja, bitte! Und Schaufel- und Tütenzwang!
Das ein ganz anderes Thema und nur Stadt-relevant.
>Ganz anders größere Hunde: Sie sind auch gefährlich, aber für die
>meisten Menschen so überflüssig wie ein Kropf.
Wo liegt dein Problem mit größeren Hunden?
>Nun will ich den Leuten, die mit Menschen wenig anfangen können, ihr
>Triebleben nicht durcheinanderbringen. Es gibt genug Rassen, die in
Was unterstellst du? Die meisten Menschen halten sich nicht Hunde, weil sie
keinen Kontakt zu Menschen herstellen können. Auch nicht zur
Bedürfnisbefriedigung.
Viele Hundehalter habe ich als äußerst kontaktfreudig erlebt.
>der "Unfall"-Statistik nie auftauchen. Diese könnten von einem
>Erlaubniszwang ausgenommen werden wie die Meerschweinchen.
Es deine Welt erst dann in Ordnung, wenn die letzten Anzeichen davon, daß es
neben dem Menschen noch andere organische Lebensformen gab, verschwunden sind?
>Z. Zt. sind die Menschen nur gegenüber den Kampfhunden sensibilisiert.
>Wenn die erst mal verboten sind, was uns ja anscheinend bevorsteht,
>können wir beim nächsten Schäferhund-"Unfall" weitersehen. Ich weiß,
>daß hier eine sehr hohe Hürde der Tradition liegt, aber Leinen- und
>Maulkorbzwang ist in der Schweiz bereits realisiert. Man darf also
>hoffen.
Ich freue mich auf den Tag, an dem beschlossen wird, durch agressives
Verhalten auffallende Menschen zu sterilisieren/kastrieren, ihnen einen
Maulkorb zu verpassen und sie anzuleinen.
Ihr empört euch? Klar, solange wir uns als Spitze der Evolution sehen können,
gibt es keinen Grund uns anders zu verhalten.
Keine Frage, meine Argu hinkt ein wenig, aber diese Null-Toleranz-Bestrebungen
der letzten Zeit nerven mich ein wenig.
Da würde man am liebsten Schwarzfahrer einschläfern und Hunde für ihr Dasein
bestrafen. Klar, ein eingeschläferter Mensch kann nie wieder Schwarzfahren.
Genauso wenig kann ein eingeschläferter Hund beißen.
Doch das Leben ist wesentlich fazettenreicher und es gilt abzuwägen und andere
Standpunkte zu akzeptieren und Mittelwege zu finden.
Es gibt solche und solche Hunde, sie deshalb alle an die Leine zu binden ist
unwürdig (oder wie es bei Tieren heißt: nicht artgerecht; dies führt bei
Tieren übrigens zu gesteigerter Agressivität - bei Menschen auch) und unnötig.
Da sich Tiere nicht gegen eine Pauschalisierung wehren können, erscheint es
geeignet besonders agressive Züchtungen zu verbieten.
Das Problem: auch andere Hunde können agressiv gemacht werden.
Hundeerziehung ist wirklich keine leichte Sache (ich weiß das),
Menschenerziehung leider auch nicht. Es ist mir unverständlich, warum Eltern
ihren Kindern nicht klarmachen wollen/können, daß Tiere keine
Spiel-/Stofftiere sind. Wenn ich sehe, mit welcher Selbstverständlichkeit
Nachbarskind nach Nachbarshund (anderer Nachbar) grabscht, ihn ziept, etc.pp
wird mir schlecht; das dürfte er sich sicherlich nicht bei jedem Hund
erlauben, bei jedem Menschen auch nicht.
Das, was zuletzt in Hamburg passiert ist, hat jedoch eine ganz andere
Dimension; dort haben zwei Hunde, soviel ich gehört habe, gejagt.
Das ist mir von keinem der 20 Hunde, die ich durch meinen näher kennengelernt
habe, bekannt. Mancher von ihnen ist schwierig im Umgang mit kleinen Kindern,
meiner auch, aber keiner von ihnen jagt, seien es Fahrradfahrer, Jogger oder
Kinder.
Daß man sich nun von Kinderspielplätzen etc. verhält ist Ehrensache, sollte
dem nicht so sein, muß halt ein Gesetz helfen.
Wenn man viele der "Jäger" dadurch rausfischen kann, daß man
"Kampfhunde"-Rassen verbieter, gut ok. Aber vieles anderes schießt übers Ziel
hinaus.
Ich finde es erschreckend, wie stark die Ängste vieler Erwachsener vor allen
möglichen Tieren (nicht nur Hunde) sind, und ich bin daher froh, immer Tiere
um mich herumgehabt zu haben. Man könnte prinzipiell auch fordern, ein
Haustier wie Katze oder Hund pro Familie zur Pflicht zu erheben - dem
Verständnis gegenüber Tieren könnte dies nur förderlich sein.
Und es gibt nun tatsächlich Hundearten, die außerordentlich kinderlieb sind,
da können sich die Säuglinge auch ins Fell klammern und werden durch die
Gegeng getragen. :D
Naja, es ist ein wenig spät,
Der Vergleich hingt nicht !
Es wurde festgestellt das Kampfhunde gefährliche Waffen sind.
mfg
Hannes.
Ich würde wegschließen vorziehen,
aber deine Idee ist auch nicht schlecht.
> ...., aber keiner von ihnen jagt, seien es Fahrradfahrer, Jogger oder
> Kinder.
Das kommt vieleicht noch.
> Man könnte prinzipiell auch fordern, ein
> Haustier wie Katze oder Hund pro Familie zur Pflicht zu erheben
Um damit was zutun ?
Mesten - Braten - Essen ?
mfg
Hannes.
> Wo liegt dein Problem mit größeren Hunden?
Wo liegt das deine ?
Große Hunde sind wie große Autos.
Sie sagen 'ne menge aus über das, was der Besitzer in
der Hose hat.
mfg
Hannes.
--
Er ist noch ein Baby, er will doch nur spielen.
Es werden viele Kinder durch Autos einer Marke getötet.
Deswegen alle Autos dieser Marke verschrotten?
Ja, denn die Fahrer können können ja nichts dafür.
Wenn ich die Entscheidungen der Politiker zum Thema sehe,
bekomme ich Angst. Ausrotten einer Hunderasse als Lösung.
Dann holen sich die wenigen "Hundehalter ohne Skrupel"
einen Schäferhund (oder was es sonst noch so gibt) und machen
den scharf.
Und in zwei Jahren läßt Hamburg dann auch diese Hunderasse ausrotten?
Bei Atomkraftwerken sollten die Politiker mal so schnell handeln.
-Hartmut
Hallo?! Halloooooo. MCFlyyyyy. Jemand zu hause???
Offensichtlich nicht. Du laberst MÜLL!!!
> Er ist noch ein Baby, er will doch nur spielen.
Originell, originell. Nein, nicht wirklich.
--
Netiquette:
10. Kuerze den Text, auf den Du Dich beziehst,
auf das notwendige Minimum!
=> Sonst geht der Sinn [besseres Verstaendniss] verloren.
Nun mal ganz ehrlich gefragt: Meinst du das ernst, was du hier von dir
gibst? Wusstest du, daß Autos gaaaanz gefährlich sind! Echt. Die töten
laaufend. Gaanz viele Menschen fallen ihnen zum Opfer. Nein. Natürlich
nicht. Größtenteils sind es nämlich die Menschen, die falsch mit ihnen
umgehen. Sei es, daß sie alkoholisiert fahren, sei es daß sie viiiel
zu schnell fahren, und das an Stellen, wo es absolut nicht zu verantworten
ist. Hunde sind oft ein Spiegelbild ihre Herren. Jeder Hund, ob nun
Doberman oder Dackel, kann scharf gemacht werden. Dackel sind
Jagdhunde! Aber es hängt davon ab, wie sie erzogen werden. Und auch,
unter welchen Umständen das Tier sich befindet. Wenn man einen großen
Hund unter einen Küchentisch setzt, eingerahmt von Erwachsenenbeinen,
und ein Kind krabbelt dazu, ist es verständlich, wenn der Hund beißt.
[Selbst erfahren] Ich bin da aber doch nicht auf das Tier böse, das
da gebissen hat [Dobermann], sondern auf mich und meine Eltern, weil
sie nicht aufgepaßt und den Hund falsch eingeschätzt haben. Okay, ich
war vielleicht zu klein, um das richtig einschätzen zu können, ich bin
also frei von aller Schuld :D. Dieses Tier hat mir in den Kopf gebissen,
aber nicht aus reiner Boswilligkeit und Aggression, sondern aufgrund der
äußeren Umstände. Und als ich dann einen kleinen Verband hatte und 'ne
Tetanusspritze, bin ich als erstes wieder zu ihm hingegangen und hab mich
bei IHM entschuldigt, und dann war alles wieder gut. So. Ich kann den
ganzen Hype nicht so recht verstehen. Auf jeden Fall ist das, was sie hier
vorbringen, mir jedenfalls zu plump, daher: *Plonk*.
- Kaleb Feleke Yilma
--
Uwe Tetzlaff <Warum soll ich mich an die Regeln halten?>:
Ein PLONK heißt: Ich lese ab jetzt Deine Artikel nicht mehr.
> Es wurde festgestellt das Kampfhunde gefährliche Waffen sind.
Der Begriff "Gefahr" impliziert immer, daß etwas passieren *kann* , nicht
jedoch, daß etwas passieren *muß* .
Wir können hier auch gerne feststellen, daß meine Sammlung von
Küchenmessern gefährliche Waffen sind. Solange ich sie nur in der meiner
Küche einsetze, solange ermorde ich damit nur unschuldige Karotten oder
ziehe Zwiebeln bei lebendigen Leid die Haut ab, um sie anschließend in
Stücke zu hacken...
Wir sollten in dieser Diskussion nicht anfangen, Allgemeinplätze zu
besetzen. "Gefahr" ohne weitere präzisierende Zusätze ist so ein
Allgemeinplatz.
Übrigens: Beim Lotto-Spielen bestimmt immer die Gefahr des Hauptgewinns...
Nik
--
Client-Server computing is like Teenage Sex:
-Everybody is talking about it
-Everybody thinks, everybody else is doing it
-Nobody is really doing it
-Those few who are doing it, are not practicing it safely.
> Nein, aber trotzdem vielen Dank für Deine Argumente. Mit selbigen wird
> in den USA verhindert, das Waffen restriktiver abgegeben werden.
>
> "Die Waffe tötet niemanden. Das macht der Besitzer."
Hast Du schon mal ein Gewehr gesehen, das sich losreist und hinter seinem
Opfer hinterrennt?
Nein? Ich auch nicht. Aber bei manchem Hund kommt genau dieser Jagd-
Instinkt manchmal wieder durch.
Ich bin als Wehrpflichtiger an verschiedenen Waffen ausgebildet worden,
wenn ich eine Waffe in sicherem Zustand aus der Hand lege, dann geht von
ihr kaum noch eine Gefahr aus (es sei denn, jemand fällt eine Panzerfaust
auf den Fuß).
> "Wenn man sie verbietet, werden sie woanders gekauft."
> "Es gibt auch verantwortungsvolle Benutzer."
> "Wir sind ein freies Land."
>
> Nach jedem kleinen Schulmassaker wird kurz diskutiert, und dann alles
> beim alten gelassen.
Und schon bei ca. 300 Millionen Schußwaffen und Hundertausenden
Schußopfern jährlich zeigt sich, wie schwierig es ist, bestehende
Grundrechte von Bürgern einzuschränken.
Bei Hunden und relativ wenig Opfern soll das nun viel einfacher sein?
Nik
--
Wer sich nicht wehrt kommt an den Herd.
>Wo liegt das deine ?
>Große Hunde sind wie große Autos.
>Sie sagen 'ne menge aus über das, was der Besitzer in
>der Hose hat.
Aha, Frauen, die große Hunde haben sind alle Transen?
Polizisten, die freiwillig zur Hundestaffel gehen, sind alle impotent?
Ein Kind mit Collie oder Bobtailm zeigt ein nicht-altersgerechtes
sexuelles Interesse?
Ich als Frau, die keinen Hund besitzt, aber unbedingt mal (nämlich dann,
wenn genügend Wohn- und Grundstücksfläche vorhanden ist) einen irischen
Wolfshund haben möchte, bin total pervertiert, weil ich vorausplane,
einen Hund anzuschaffen, der etwa so gross ist wie ich?
Alleine die Arroganz des Menschen, andere Rassen ausrotten zu wollen,
zeigt uns allen doch wieder, dass das mit der Krone der Schöpfung auch
nur so´ne Legende ist....vom sozialen Verhalten der Hunde, auch der sog.
Kampfhunde (solange von ordentlichen Züchtern und anständig erzogen)
kann so mancher Mensch noch mächtig was lernen!
Wieviele von Euch essen Fleisch? Habt Ihr mal dabei zugesehen, wenn
Menschen Kälber schlachten? Halbtot nach tagelangem Transport quer durch
Europa vom Wagen geschleift, an einem Hinterlauf aufgehängt. Da hängt es
dann, bis irgendwer die Zeit findet, ihm den Hals aufzuschlitzen. Von
der Bolzenschussanlage träumen die armen Viecher doch nur.
Darüber regt sich kaum noch einer auf, weil da schließlich nur Tiere
sterben....Tag für Tag....seit Jahren. Ich wünsche guten Hunger!
Alle Schlachthof-Mitarbeiter, die nicht schnell und qualfrei
einschläfern! Sofort! Die Aufzucht von Kindern, die den Wunsch äussern,
im Schlachthof zu arbeiten sollte unter Strafe gestellt und so
verhindert werden. Alle anderen Schlachter, die zwar sachgerecht
schlachten, aber schließlich auch mal "ausflippen" können, sollten
zukünftig in der Freizeit nur mit handfesseln gehalten werden, damit
eine evtl. Gefahr, die von diesen ausgeht, von vorneherein minimiert
wird.
Und bitte nicht Argumente á la "Hunde braucht man so sehr wie einen
Kropf". Das ist mit Schlachthöfen dasselbe. Den Fleischbedarf der
Menschheit decken kleinere Höfe mit Hausschlachtungen und artgerechter
Tierhaltung allemal. Soviel Fleisch, wie in D täglich produziert wird,
braucht kein Mensch....
Nein, ich bin kein Tierschützer. Nein, ich bin weder Vegetarier noch
Veganer. Ja, ich bin für Leinen- und Maulkorbzwang. Ja, ich bin für ein
Zuchtverbot der Rassen, die einst gezüchtet wurden, um sie in
Hundekämpfen zu verbraten. Nein, ich meine nicht, dass man deshalb alle
noch lebenden "Kampfhunde" einschläfern muss.
Panja
--
Funnys Bilderkatalog
Kunst in Öl. Acryl, Kreide und Bleistift
http://funny.exit.de
>Hast Du schon mal ein Gewehr gesehen, das sich losreist und hinter seinem
>Opfer hinterrennt?
AFAIK wurde der Darwin-Award mal an jemanden verliehen, der mit dem
Kolben einer Schrotflinte die Autoscheibe seiner (fast-)Ex-Freundin
einschlagen wollte, wobei sich dann ein Schuß löste...
>Ich bin als Wehrpflichtiger an verschiedenen Waffen ausgebildet worden,
>wenn ich eine Waffe in sicherem Zustand aus der Hand lege, dann geht von
>ihr kaum noch eine Gefahr aus
Offensichtlich nicht an einer Uzzi...
Gruß
ulrich
--
"Wenn Raucher viel über die Gefahren des Rauchens lesen, dann hören
Sie in der Regel auf......
...zu lesen."
Sir Winston Churchill
>aber keiner von ihnen jagt, seien es [...] Jogger
Ich nehm jetzt mal exemplarisch die Jogger.
Wenn man die Mechanismen begreift, die dahinterstehen, ist alles halb
so wild.
Der Hund denkt sich: Da rennt einer weg (Beute?)! Hinterher und
nachsehen! Beschleunigt der Verfolgte, bestätigt er das Beuteschema.
Noch besser sind Briefträger, die bewiesenermaßen unter Hunden
besonders zu leiden haben:
Was für den BT so aussieht: Gartentür auf, Brief in den Briefkasten,
runter vom Grundstück und Tür wieder zu, stellt sich für den Hund so
dar: Fremder Mann betritt mein Grundstück, ich mach Rabbatz, er läßt
seine Beute (wahrscheinlich Fressen oder was man sonst so mit sich
herumträgt) fallen und verschwindet wieder. Bin ich nicht ein toller
Kerl, weil ich ihn in die Flucht geschlagen habe? (Offensichtlich
bekommen Hunde nie Post. Also auch keine Rechnungen, Mahnungen etc.
Was für ein schönes Leben :-)
Wenn Mensch das begriffen hat, kann er geeignete Gegenmaßnahmen in der
Erziehung ergreifen.
Gruß
Ulrich
>Der Vergleich hingt nicht !
>Es wurde festgestellt das Kampfhunde gefährliche Waffen sind.
Ist so nicht richtig - Kampfhunde werden vom Menschen!!! zu
gefährlichen Waffen und durch die Medien zu Bestien gemacht :-(
Nur mal so zur Info: Welpen, die den angeblichen Kampfhunderassen
angehören (Pit Bull Terrier, Staffordshire Bullterrier, Mastiff, etc.)
werden am Schwanz (Rute) genommen und durch die Luft geschleudert -
äußerst schmerzhaft, so lernen sie von Anfang an Menschen zu hassen
und somit zuzubeißen.
Wenn schon irgendwelche Gesetze/Verbote in Bezug 'Kampfhunde', dann
doch sehr viel strengere Kontrollen bei sog. ZüchternInnen, bzw.
HalterInnen, die aus einem harmlosen Hund einen unkontrollierten
Kampfhund machen.
Gruß
Tina, die ziemlich verärgert ist, daß ihr lammfrommer Golden Retriever
wohl bald nur noch mit Maulkorb in die Öffentlichkeit darf *grummel*
>Große Hunde sind wie große Autos.
>Sie sagen 'ne menge aus über das, was der Besitzer in
>der Hose hat.
Oh MANN - wass'n *Macho-Blah-Blah-Blah* - purer Chauvinismus :-(((
Hoffentlich verlange ich von Dir jetzt nicht zuviel, wenn Du mal ein
bißchen Dein männliches Gehirn anstrengst und darüber nachdenkst, zu
was große Hunde mit entsprechender Ausbildung von Nutzen! sein
können...
Tina
> War es denn eine Wildkatze? Oder doch nur ein domestizierter Tiger,
> oftmal unfähig, sich um Mäuse etc. zu kümmern?
Durchaus letzteres. Aber eine Katze wird nie ein Kommando befolgen,
sie wird immer tun, was sie selbst will.
<wegen quotinggründen geschnippt>
>Nein, ich bin kein Tierschützer. Nein, ich bin weder Vegetarier noch
>Veganer. Ja, ich bin für Leinen- und Maulkorbzwang. Ja, ich bin für ein
>Zuchtverbot der Rassen, die einst gezüchtet wurden, um sie in
>Hundekämpfen zu verbraten. Nein, ich meine nicht, dass man deshalb alle
>noch lebenden "Kampfhunde" einschläfern muss.
Ich kann nur den von mir nicht gequoteten Sachen, und dem was ich habe
stehen lassen, Panja nur voll und ganz zustimmen.
So und nicht anders hätte ich es auch nicht geschrieben.
Es grüßt Marco
>Der Vergleich hingt nicht !
>Es wurde festgestellt das Kampfhunde gefährliche Waffen sind.
die Gefährlichen Waffen sind die Leute, die wie Du jeden Mist glauben.
an erster Stelle muß man den Menschen an den Kragen, die einen Hund so
vermurksen.
Son Mist, nun schreibe ich doch bei der Sache mit.
Marco
> >Ich bin als Wehrpflichtiger an verschiedenen Waffen ausgebildet
> >worden, wenn ich eine Waffe in sicherem Zustand aus der Hand lege,
> >dann geht von ihr kaum noch eine Gefahr aus
>
> Offensichtlich nicht an einer Uzzi...
Sicher ist eine Waffe dann, falls sie entladen, entspannt und gesichert
ist, falls eine Sicherung in entspannten Zustand möglich ist, und die
Munition nicht unmittelbar mit der Waffe aufbewahrt wird.
Also Kinder:
Magazin oder Gurt aus der Waffe entfernen, Waffe einmal durchladen, um
sicherzugehen, daß keine Patrone mehr im Patronenlager verblieben ist,
Patronenlager überprüfen, Waffe entspannen und, falls möglich, sichern.
So einfach ist das...
Nik
--
"Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung.
Und was machen Sie?"
J. M. Keynes, Ökonom
> Es werden viele Kinder durch Autos einer Marke getötet.
> Deswegen alle Autos dieser Marke verschrotten?
Welche Marke Du meinst, weiß ich nicht. Nehmen wir an, es ist der
Manta.
> Ja, denn die Fahrer können können ja nichts dafür.
Tun wir mal so, als gäbe es keine Vorurteile gegen Manta-Fahrer,
sondern als wären alle Gerüchte die reine Wahrheit. Dann könn(t)en die
Fahrer sehr wohl etwas dafür. Dann müßte man denen den Marsch blasen.
Aber Pitbulls usw. bleiben gefährlich, auch wenn man sie in einem
Parkhaus abstellt, was man von einem Manta nicht behaupten kann.
Demzufolge hinkt Dein Vergleich. Wenn ich einen Manta fahre (nur mit
Sonnenbrille, hochgeklapptem Kragen und ins Gesicht gezogenem Hut
sowie falschem Bart), kommt vermutlich niemand ums Leben. Wenn ich
aber einen Pitbull gassi führe, kann es durchaus passieren.
> Wenn ich die Entscheidungen der Politiker zum Thema sehe,
> bekomme ich Angst. Ausrotten einer Hunderasse als Lösung.
Ja. Und? Neulich schrieb ich schon sinngemäß, daß alle Hunderassen von
Menschen gezüchtet wurden, daß also der Evolution nachgeholfen wurde.
Wenn der Mensch das wieder rückgängig macht, ist das nur ein Schritt
zurück zur Natur.
> Dann holen sich die wenigen "Hundehalter ohne Skrupel"
> einen Schäferhund (oder was es sonst noch so gibt) und machen
> den scharf.
Der wurde auch von Menschen gezüchtet, also ist es um ihn ebenso wenig
schade. Ich schrieb auch, daß er eine lange Tradition hat, so daß hier
in der Bevölkerung gewaltige Widerstände zu erwarten wären. Ich bin
realistisch genug, das nicht zu übersehen. Pech.
> Und in zwei Jahren läßt Hamburg dann auch diese Hunderasse ausrotten?
In so kurzer Frist wird es wohl nicht gehen. Aber seien wir
optimistisch. Vielleicht in 15 Jahren.
> Bei Atomkraftwerken sollten die Politiker mal so schnell handeln.
In 35 Jahren.
> Ja, aber nach der Logik mancher anderer hier, sollte man den Mörder sofort
> erschiessen, am besten noch vor der Geburt
Habe ich etwas überlesen? Nach meiner Wahrnehmung ging es um
gefährliche Hunde, die nach geltendem Recht Sachen sind, nicht um
menschliche Kotzbrocken.
> schade, daß man bei Menschen nicht nach Rassen unterscheidet.
Setzen, war nix.
> Ich freue mich auf den Tag, an dem beschlossen wird, durch agressives
> Verhalten auffallende Menschen zu sterilisieren/kastrieren, ihnen einen
> Maulkorb zu verpassen und sie anzuleinen.
Wer Leuten das Gesicht zerbeißt, kriegt Knast. Einem Hund ist damit
nicht zu imponieren, denn er sieht es nicht nur nicht ein, sondern
sein wölfisches Erbe empfindet sein Dasein in einer Stadtwohnung
sowieso als Knast, also ist es eh' egal.
> Ihr empört euch? Klar, solange wir uns als Spitze der Evolution sehen können,
> gibt es keinen Grund uns anders zu verhalten.
Pottwale können viel länger tauchen, Stubenfliegen viel mehr Kinder
kriegen, Geparden viel schneller laufen usw. Je nach Kriterium, das
wir ansetzen, sind wir vielleicht wirklich die Spitze der Evolution
(wir können viel spannendere Krimis schreiben als der Grottenolm),
vielleicht auch nicht. Aber was tut das hier zur Sache?
> Keine Frage, meine Argu hinkt ein wenig, aber diese Null-Toleranz-Bestrebungen
> der letzten Zeit nerven mich ein wenig.
Es nervt Dich, daß Otto Normalverbraucher nicht von einem Pitbull
gebissen werden möchte?
> Da würde man am liebsten Schwarzfahrer einschläfern und Hunde für ihr Dasein
> bestrafen.
Bei Menschen hat jede Tat ihre Strafe. Auf Schwarzfahren stehen DM 50.
Auf Hundsein steht gar nichts. Bisher hat sich niemand darüber
aufgeregt, daß Katzen grundsätzlich kastriert werden. Keine Sau erlebt
hierzulande ihren Tod an Alterserschöpfung (Marasmus), sondern sie
wird im besten Alter verspeist. Pferde müssen ständig zwei Zentner
Mensch durch die Gegend schleppen, aber niemand protestiert, obwohl
kaum ein Pferd keine orthopädischen Probleme hat. Fische und
Meerschweinschen kriegen ihr Revier auf 0,2 Quadratmeter beschnitten,
ohne daß sich jemand darüber aufregt. Rot- und Schwarzwild wird
gepäppelt, bis es uns schmeckt.
Bisher habe ich keine Silbe der Empörung dagegen von Dir gelesen. Aber
Du bist aus dem Häuschen, wenn etwas gegen Killer unternommen werden
soll.
> Daß man sich nun von Kinderspielplätzen etc. verhält ist Ehrensache, sollte
> dem nicht so sein, muß halt ein Gesetz helfen.
Hunde, die sich nicht von einem Kinderspielplatz fernhalten (das
wolltest Du wohl sagen), kriegen ein Gesetz vor den Latz. Gut so.
Warum nicht Hunde, die Leute umbringen?
> Man könnte prinzipiell auch fordern, ein
> Haustier wie Katze oder Hund pro Familie zur Pflicht zu erheben - dem
> Verständnis gegenüber Tieren könnte dies nur förderlich sein.
Ohne Zweifel. Tierhalter entwickeln dadurch Verständnis für Tiere in
einer Knastsituation. Und auch das nur, falls sie dazu in der Lage
sind. Gesellschaftlich tolerierte Kuschel-Sodomiten fallen also
durch's Sieb.
> Und es gibt nun tatsächlich Hundearten, die außerordentlich kinderlieb sind,
> da können sich die Säuglinge auch ins Fell klammern und werden durch die
> Gegeng getragen.
Oder gekillt.
> Der Begriff "Gefahr" impliziert immer, daß etwas passieren *kann* , nicht
> jedoch, daß etwas passieren *muß* .
Deshalb die vielen Verkehrsschilder und Ampeln auf den Straßen. Da
wurde also etwas getan. Solange aber die Gefahr, die von Kampfhunden
ausgeht, überhaupt keine Reaktion des Gesetzgebers zur Folge hat,
befinden wir uns in einem Zustand wie auf einem Straßennetz ohne
Verkehrsregeln. Die besseren Nerven haben Vorfahrt, das schwächere
Fahrzeug unterliegt der Todesstrafe.
> Wir können hier auch gerne feststellen, daß meine Sammlung von
> Küchenmessern gefährliche Waffen sind.
Ein guter Vergleich. Aber die Gehirnkrüppel, die Kampfhunde halten,
haben kein Küchenmesser in der Tasche, weil sie sich damit vor ihren
Gleichgesinnten lächerlich machen würden. Statt dessen haben sie gar
nichts oder gleich eine Schußwaffe.
Nicht jeder Besitzer eines Brotmessers ist ein Killer, aber jeder -
jeder! - Besitzer eines Kampfhundes weiß um die Gefahr und scheißt
darauf.
> Wir sollten in dieser Diskussion nicht anfangen, Allgemeinplätze zu
> besetzen. "Gefahr" ohne weitere präzisierende Zusätze ist so ein
> Allgemeinplatz.
Soll ich das polemisch oder zynisch nennen? Kein Aas will Gefahr, was
auch immer dräuen mag. (Wir haben in diesem Thread eine sehr konkrete
Gefahr am Wickel, also ist es kein Gemeinplatz.) Wer sie dennoch
billigend in Kauf nimmt, ohne daß eine Notwendigkeit bestünde (ich
bestehe auf mein Brotmesser), ist eine Bedrohung.
> >Wer morgens gerne mit seinem Köter joggt oder seinen
> >Kindern ein Tier anbieten will, braucht dazu kein Kalb, es genügt eine
> >Ratte.
>
> Sorry Arnulf, aber du hast keine Ahnung!
> Das Problem liegt nicht bei der Größe; sowohl manche große Hunde, als auch
> besonders viele der kleinen "Ratten", wurde als Jagdhunde gezüchtet (und sind
> damit tendenziell agressiver), je nachdem wie groß die Beute ist
> (Hirsch/Hase).
Gut, die Größe ist also kein Kriterium. Dann schlage ich vor, die
Polizeistatistiken über Bisse als Kriterium heranzuziehen. Es ist mir
egal, ob Dackel, Windhunde, Pitbulls und/oder Spitze Waffen sind.
Waffen gehören verboten.
> Wo liegt dein Problem mit größeren Hunden?
Mein Problem mit jedwedem Haustier liegt darin, daß seine Wildform
noch immer in ihm enthalten ist. Kein Wellensittich ist in seinem
Käfig glücklich, auch dann nicht, wenn er in einem Wohnzimmer von 20
Quadratmetern frei fliegen darf. Und eine weitere Facette meines
Problems hörst Du jeden Tag in den Nachrichten. Daß im letzten bekannt
gewordenen Fall dem Berliner Kampfhundehalter die Nase abgebissen
wurde, erfüllte mich mit großer Befriedigung.
> Es deine Welt erst dann in Ordnung, wenn die letzten Anzeichen davon, daß es
> neben dem Menschen noch andere organische Lebensformen gab, verschwunden sind?
Ich denke, jetzt lege ich mir einen Zoo von Viren, Spirochäten,
Hakenwürmern, Zecken, Piranhas und Pottwalen zu. Das eine oder andere
Krokodil zum Knuddeln wäre auch nicht verkehrt. Was dagegen? Wohl
nicht, denn mit dieser Perversion beweise ich Dir, daß ich meiner
tierischen Mitwelt durchaus inne bin.
>Bei den Kampfhunden gibt es offensichtlich einige Rassen, denen diese
>Instinkte abgezüchtet wurden.
Welche?
Martin
>>>Ist eine scharfgemachte Bulldogge oder ein Schäferhund harmlos?
>
>Setzt die Rasse "Bulldogge" voraus, dass diese Hunde scharf gemacht
>werden (müssen)?
Auch sogenannte Kampfhunde sind _nicht_ von Natur aus "scharf", wie es
leider oft in den Medien und von Populisten falsch suggeriert wird.
Vielleicht kann man sie leichter verziehen als andere Rassen? Der
Bullterrier hat ein ausgeprägtes Dominanzverhalten, da muss man schon
gegenhalten können.
Es ist nicht jeder dazu geeignet einen Hund zu halten; bei einigen
Rassen müssen an die Eignung des höhere Ansprüche gesetellt werden.
Ein scharfgemachter "Kampfhund" zeugt auf jeden Fall von nicht
artgerechter Behandlung. Wie der DCBT sagt: "Das Problem liegt am
anderen Ende der Leine".
>>Er _kann_ harmloser sein, da er Unterwerfungsgesten noch kennt und
>>darauf reagiert.
>Allerdings, in einer anderen NG erzählte eine Hundebesitzerin (4 Hunde
>zwischen 60 und 80 cm Körperhöhe), dass einer der Hunde zweimal die
>leidliche Erfahrung nach seiner eigenen Unterwerfung machen musste,
[...]
So ist das, wenn man an Verallgemeinerungen glaubt. Dann wundert man
sich, wenn es anders kommt.
>>Bei den Kampfhunden gibt es offensichtlich einige Rassen, denen diese
>>Instinkte abgezüchtet wurden. Psychokrüppel eben.
Dies scheint eine falsche Schlussfolgerung zu sein. Die wiederum
falsche Schlüsse anstößt:
>Ja, entweder abgezüchtet oder auch abtrainiert.
Psychokrüppel durch Mishandlung. Nur Schinder nennen das "Training".
>Ich persönlich kann es
>nicht wirklich beurteilen, aber ich glaube fast, dass man jeden Hund
>"scharf" machen kann.:(
Man kann. Den einen leichter, den anderen vielleicht weniger leicht.
Aber man kann auch Menschen (oder andere Tiere) zu Bestien machen,
wenn man sie ihre ganze Jugend über quält, erniedrigt und gefangen
hält. Man liest davon doch täglich in den Zeitungen über Biografien
von Schwerverbrechern.
Martin
>Ein Verbot bzw. eine Einschränkung der Hundehalteung stellte jedoch eine
>Einschränkung von Grundrechten dar, die sooo einfach nicht durchsetzbar
>sein dürfte.
Es wäre auch eine übertriebene und ungerechte Forderung. Nur weil
Arnulf kein Verstädnis für Hundehaltung hat, was ich teilweise auch
teile.
Das wird nicht wirklich je jemand fordern.
Martin
>Aber mal im Ernst, es soll auch Jogger geben, die
[ihren Hund im Griff haben]
>Also eine Frage des Einzelfalls, und wieder einmal ist es falsch, alle
>über einen Kamm zu scheren.
Vorsichtsmaßnahmen und Angst eines jeden orientieren sich an
schlechten Erfahrungen und nicht daran, dass es auch Leute gibt, deren
Hund nicht gleich jeden Jogger anklefft oder anspringt.
Ich gehe aus dem Joggen jedenfalls ins Gehen über, checke den Hund
kurz im Vorbeigehen um dann zu entscheiden, ob ich weiter jogge, oder
noch ein wenig gehe, bevor ich wieder schneller werde.
Und das ganz unabhängig davon, um welche Rasse es sich handelt oder
wie groß der Hund ist.
Martin
>Es wurde festgestellt das Kampfhunde gefährliche Waffen sind.
Diess wurde nicht objektiv festgestellt, sondern zu diesem Schluss
kommt man, wenn man seine Informationen ausschießlich aus der
reißerischen Berichterstattung der Medien bezieht.
Wer Internet hat -- wie wir alle hier --, kann aus anderen Quellen
schöpfen. Es ist ein Armutszeugnis, daruf zu verzichten und zugleich
populistische Meinungsmache zu betreiben.
Es ist jedem ungenommen, sich nicht zu informieren, aber dann sollte
man sich auch in der Diskussion zurück halten.
Martin
>Wir können hier auch gerne feststellen, daß meine Sammlung von
>Küchenmessern gefährliche Waffen sind.
*stöhn*
Ohne Gewähr für Zentimeterangaben: Feststehende Messer über 25 cm
Klingenlänge gelten bei uns als gefährliche Waffe. Küchenmesser sind
bei dieser Regelung explizit von dieser Definition befreit.
So gesehen ist ein Küchenmesser gefährlicher als ein Kampfhund, da man
mit jedem Küchenmesser einen Menschen verletzen oder gar töten kann.
Bei Kampfhunden ist dagegen noch eine Reihe zusätzlicher Bedingungen
zu erfüllen, um dies zu gewährleisten.
Martin
>Hans-Joachim Meyer <h-j....@t-online.de> wrote:
>[Schwachsinn, in meinen Augen]
>
>Nun mal ganz ehrlich gefragt: Meinst du das ernst, was du hier von dir
>gibst?
Ich glaube nicht, dass er das so meint. Hannes, korrigiere mich, wenn
ich irre.
Martin
>Große Hunde sind wie große Autos.
>Sie sagen 'ne menge aus über das, was der Besitzer in
>der Hose hat.
Sorry, aber mit solchen Pauschalunterstellungen zieht man die
Diskussion hier nur ins Lächerliche.
Martin
>Es gibt solche und solche Hunde, sie deshalb alle an die Leine zu binden ist
>unwürdig
Sie müssen ja auch nicht in jedem Fall angeleint und "bemaulkorbt"
sein. Nur dann, wenn sie in der Öffentlichkeit ausgeführt werden. Ich
wäre dafür, abgezäunte oder entlegene größere Hundeauslaufwiesen
einrichten zu lassen.
>Da sich Tiere nicht gegen eine Pauschalisierung wehren können, erscheint es
>geeignet besonders agressive Züchtungen zu verbieten.
Die Züchtervereinigung DCBT züchtet zumindest gegen Agressivität. Es
wäre IMHO ein Fehler Züchtungen zu verbieten.
Der Verband für das Deutsche Hundewesen (http://www.vdh.de/) fordert
eine Hundezuchtverordnung, die für alle Züchter und Vermehrer gilt.
Weiterhin müssen nach Ansicht des DVH anstelle von "populistischen
Scheinlösungen" die zuständigen Behörden endlich finanziell und
personell in die Lage versetzt werden, sämtliche Regelungen in aller
Härte gegen Aggressionszüchter und skrupellose Hundehalter
durchzusetzen.
Ich denke, der VDH verlangt da nicht zuviel.
>Das Problem: auch andere Hunde können agressiv gemacht werden.
>Hundeerziehung ist wirklich keine leichte Sache (ich weiß das),
>Menschenerziehung leider auch nicht.
Es ist unverständlich dass Kindererziehung in allen Lehrplänen fehlt.
Ensprechende Forderungen gibt es zwar, aber vermutlich reicht es nciht
mal aus, dass Kleinkinder gepimpert und totgeschüttelt werden, um da
endlich initiativ zu werden.
Ich halte so etwas wie einen Hundeführerschein für dringend geboten.
Für alle Hunde; aber für so genannte Kampfhunde besonders.
beinletzteren muss auch die Persönliche Eignung für das Halten eines
Hundes gegeben sein. Die Behörden müssen befugt sein, bei Missachtung
dieser Regelung den Hund ohne langwierige Verfahren sofort
einzuziehen.
>Das, was zuletzt in Hamburg passiert ist, hat jedoch eine ganz andere
>Dimension; dort haben zwei Hunde, soviel ich gehört habe, gejagt.
Der Pibull Zeus hatte zwei Jahre zuvor schon mal ein Frau angefallen.
Das Tier war als gefährlich bekannt. Nach heutoigem Recht wäre Zeus
vor zwei Jahren schon eingeschläfert worden -- mit hinreichender
Begründung.
>Wenn man viele der "Jäger" dadurch rausfischen kann, daß man
>"Kampfhunde"-Rassen verbieter, gut ok. Aber vieles anderes schießt übers Ziel
>hinaus.
Mir auch. Mein Leserbrief mit gleichlautendem Titel stand am 29.06. im
Hamburger Abendblatt. Es ist eben nicht ein Problem, das in der Rasse
begründet liegt.
>Und es gibt nun tatsächlich Hundearten, die außerordentlich kinderlieb sind,
Z. B. der Bullterrier; artgerechte Haltung und Behandlung
vorausgesetzt.
Martin
>Leinen- und
>Maulkorbzwang ist in der Schweiz bereits realisiert. Man darf also
>hoffen.
Der ist ja auch angemessen. In Hamburg kann man die Hunde mit Maulkorb
schon sehen.
>Was man mit Recht frei entfalten darf, steht in den Gesetzen. Man
>braucht sie nur zu verabschieden, und schon wird jede solche Klage als
>unbegründet abgewiesen.
Auch Gesetze lassen sich nicht nach Belieben frei definieren.
Martin
>werden am Schwanz (Rute) genommen und durch die Luft geschleudert -
>äußerst schmerzhaft, so lernen sie von Anfang an Menschen zu hassen
>und somit zuzubeißen.
Das ist ja entsetzlich! Gibt es dafür Quellen?
Martin
>Ja, ich bin für ein
>>Zuchtverbot der Rassen, die einst gezüchtet wurden, um sie in
>>Hundekämpfen zu verbraten.
>Ich kann nur den von mir nicht gequoteten Sachen, und dem was ich habe
>stehen lassen, Panja nur voll und ganz zustimmen.
>So und nicht anders hätte ich es auch nicht geschrieben.
Dass Du für ein Zuchtverbot ist, weil auch Schinder solche Hunde
halten, kann ich nicht nachvollziehen. Eine Hundezuchtverordnung, wie
sie der VDH fordert, halte ich für eine angemessenere und sicherere
Lösung für die Allgemeinheit.
Martin
>Nicht jeder Besitzer eines Brotmessers ist ein Killer, aber jeder -
>jeder! - Besitzer eines Kampfhundes weiß um die Gefahr und scheißt
>darauf.
Falsch.
Martin
>Habe ich etwas überlesen?
Ja.
>Nach meiner Wahrnehmung ging es um
>gefährliche Hunde, die nach geltendem Recht Sachen sind, nicht um
>menschliche Kotzbrocken.
Es geht um beides. Die einen sind Ursache, die anderen Zielobjekt.
Martin
>Hartmut Schmidt <h...@o00o.de> schrieb:
>
>> Es werden viele Kinder durch Autos einer Marke getötet.
>> Deswegen alle Autos dieser Marke verschrotten?
>
>Welche Marke Du meinst, weiß ich nicht. Nehmen wir an, es ist der
>Manta.
Honda!
>> Ja, denn die Fahrer können können ja nichts dafür.
>
>Tun wir mal so, als gäbe es keine Vorurteile gegen Manta-Fahrer,
>sondern als wären alle Gerüchte die reine Wahrheit. Dann könn(t)en die
>Fahrer sehr wohl etwas dafür. Dann müßte man denen den Marsch blasen.
>
>Aber Pitbulls usw. bleiben gefährlich,
DAS ist der Irrtum (oder die Fehlinformation), den es zu beseitigen
gilt.
>Demzufolge hinkt Dein Vergleich.
Der Vergleich hinkt nicht, sondern sollte die falsche Prämisse
enttarnen.
Martin
>Bisher habe ich keine Silbe der Empörung dagegen von Dir gelesen. Aber
>Du bist aus dem Häuschen, wenn etwas gegen Killer unternommen werden
>soll.
Niemand ist dagegen, etwas gegen Killer zu unternehmen.
Zu Recht ist hier aber eine Menge Menschen dagegen, alle Hunde einer
Rasse allgemein als Killer abzustempeln. Das ist Ingorantentum erster
Güte.
Panja
--
Funnys Bilderkatalog
Kunst in Öl. Acryl, Kreide und Bleistift
http://funny.exit.de
>>werden am Schwanz (Rute) genommen und durch die Luft geschleudert -
>>äußerst schmerzhaft, so lernen sie von Anfang an Menschen zu hassen
>>und somit zuzubeißen.
>
>Das ist ja entsetzlich! Gibt es dafür Quellen?
Da waren letztens Videos im Fernsehen. "Weicheier" unter den Welpen
werden so gleich aussortiert....so züchtet man auf Aggression. Nur, wer
schon die Härte und den Biss als Welpe hat, darf weiterleben.
Das sind aber ganz sicher nicht alle Züchter, die derart unseriös
arbeiten. Ein Pitbull-Welpe, welches den Weichei-Test nicht überlebt
hätte, wird bei richtiger Erziehung sicher keine blutrünstige Bestie.
Die Menschen wehren sich dagegen, nach Rassen sortiert zu werden (keiner
mag hören, dass "die" Deutschen alle Bier saufen und Sauerkraut essen
und dann zum Spass Ausländer klatschen gehen), lässt aber anderen
Lebewesen das Recht auf Individualität nicht. Ärmlich die, die alle
Hunde bestimmter Rassen über einen Kamm scheren, nur weil sie keinen
Bock haben, sich um Wissen zu bemühen und lieber die reisserischen
Schlagzeilen miserabler journalistischer Berichterstattung wiedergeben.
>Nicht jeder Besitzer eines Brotmessers ist ein Killer, aber jeder -
>jeder! - Besitzer eines Kampfhundes weiß um die Gefahr und scheißt
>darauf.
Quatsch.
Woran machst Du einen Kampfhund fest? Scheinbar nicht an dem Drill durch
Menschen, der ihn zum Kampfhund werden lässt..
Bei Gelegenheit stelle ich Dir mal meine beste Freundin vor, die mit
einem Dobermann (kein Kampfhund, aber immerhin als gefährliche Rasse mit
einsortiert), einer Bulldogge (Frau Schröder heisst das Tier und Gefahr
im Zusammenhang mit diesem Hund zu sehen ist lächerlich) zusammenlebt.
Daneben kommen beinahe täglich noch ein Dobermann-Rottweiler-Mix (deren
Besitzer ein jetzt 8 Monate altes Kind haben) und ein Schäferhund (der
ja hier auch als geradezu beißwütig verschrien ist) zu Besuch.
Und ich bin mir sicher, dass jeder hier seine Hundeangst los ist, wenn
er mal mit diesen 4 Hunden eine Stunde im Riesengarten getobt hat.
Ich war ein totaler Schisshase bei Hunden, bis ich diese 4 kennenlernen
durfte.
>Tina, die ziemlich verärgert ist, daß ihr lammfrommer Golden Retriever
>wohl bald nur noch mit Maulkorb in die Öffentlichkeit darf *grummel*
Gerade Sally....die tut ja nun wirklich keinem was (ausser den Leuten
unter Euch, wenn sie mit dem Schwanz wedelt und tobt) :-)
Dann wollen wir mal hoffen, daß Deine Eltern Dich aus reinem
Fortpflanzungstrieb gezeugt haben. Solltest Du ein "geplantes"
Kind gewesen sein, dann ...
-Hartmut
>Ja. Und? Neulich schrieb ich schon sinngemäß, daß alle Hunderassen von
>Menschen gezüchtet wurden, daß also der Evolution nachgeholfen wurde.
>Wenn der Mensch das wieder rückgängig macht, ist das nur ein Schritt
>zurück zur Natur.
Dann laßt uns am besten auch die Medizin(er) abschaffen. Wenn Tina und
ich dann mit Hunderttausenden anderer Diabetiker krepieren ist das ein
Schritt zurück zur Natur. Dass man Insulin spritzen kann ist wider die
Natur, da hat man der Evolution auch kräftig nachgeholfen....
Das ist natürlich erweiterbar auf alle Krankheiten, Gebrechen, Unfälle
etc., die ohne Medizin zum Tode führen.
Dass der Mensch Tiere einfach einschläfert und ausrotten will ist ja
auch nicht von der Natur so eingerichtet. Alles vom Menschen erfunden.
Wenn wir schon dabei sind, zur Natur zurückzukehren sollten wir wieder
nach dem Motto "Fressen und gefressen werden" leben. Wenn man selbst
angegriffen wird oder zum Eigenbedarf an Fleisch töten wir dann, nicht
aber "vorsichtshalber".
> Ohne Gewähr für Zentimeterangaben: Feststehende Messer über 25 cm
> Klingenlänge gelten bei uns als gefährliche Waffe. Küchenmesser sind
> bei dieser Regelung explizit von dieser Definition befreit.
Es kommt darauf an, was man mit einem Messer macht. Auf der Straße als
Waffe eingesetzt, ist es eine Waffe. In der Küche ein Werkzeug.
> So gesehen ist ein Küchenmesser gefährlicher als ein Kampfhund, da man
> mit jedem Küchenmesser einen Menschen verletzen oder gar töten kann.
> Bei Kampfhunden ist dagegen noch eine Reihe zusätzlicher Bedingungen
> zu erfüllen, um dies zu gewährleisten.
Meine Küchenmesser haben sich bislang nie aus meinen Schubladen befreien
können und Fremde bedroht oder angegriffen.
Bei so manchem sog. Kamphund ist aber genau dieses passiert.
Ich bezweifle, daß Küchenmesser gefährlicher sind als Kampfhunde.
Es ist die Hand des Kochs, die immer bestimmt, was ein Messer macht. Ist
es aber auch immer das Herrchen, daß das Handeln des Hundes bestimmt?
Nik
--
"Ein Huhn ist klüger als mancher Mensch, denn es gackert erst dann, wenn es
das Ei gelegt hat."
Ephraim Kishon
Findest Du ?
Ich "kenne" nur Hundebesitzer (großer Hzunde)
auf die genau daß zutrifft.
Allerdings fahren diese auch alle BMW oder Mercedes.
Und betreiben Sport. (Kampfsport,Kraftsport).
Das sagt doch 'ne menge über den geistigen Zustand aus.
mfg
Hannes.
>Findest Du ?
>Ich "kenne" nur Hundebesitzer (großer Hzunde)
>auf die genau daß zutrifft.
>Allerdings fahren diese auch alle BMW oder Mercedes.
>Und betreiben Sport. (Kampfsport,Kraftsport).
Dann solltest du dir mal gedanken um dein Soziales Umfeld machen.
Nach deiner Beschreibung würde auf dich dann ja auch nur n großer Hund
in Frage kommen.
Die Leute dich ich kenne, haben Hunde aller Größenklassen, und haben
die Hunde weil sie di mögen, nicht um irgentwie n Status zu haben.
Denke mal drüber nach.
Gruß Marco
>Findest Du ?
>Ich "kenne" nur Hundebesitzer (großer Hzunde)
>auf die genau daß zutrifft.
>Allerdings fahren diese auch alle BMW oder Mercedes.
>Und betreiben Sport. (Kampfsport,Kraftsport).
Um mal mit dem "Ich kenne" (empirisch echt wertvoll...) fortzufahren:
Ich kenne (kennen ist hier, nicht wie bei Dir offensichtlich, durchaus
als gut kennen zu verstehen) _nur_ Frauen, die grosse Hunde besitzen, 2
davon fahren gar kein Auto, 2 einen Twingo, eine einen....vergessen
(Tina, was fahrt ihr nochmal?).
Sport macht davon eine, die besitzt ein Pferd. Würde ich nicht zum
Kraftsport zählen.
So, und was tut das nun zur Sache? Second hand Berichte helfen hier
keinem weiter. Echte Information und Wissen, gute Aufklärung der breiten
Masse tut hier not, nicht solche reisserischen Äusserungen.
Ich kenne nur Meyers, die psychiatrisch auffällig sind.
Allerdings fahren diese auch alle Toyota. Und betreiben Sport
(Ping-Pong).
Das sagt doch ´ne Menge über den geistigen Zustand aus
>Das sagt doch 'ne menge über den geistigen Zustand aus.
Küchenpsychologie. Ist Dummfug, aber vermutlich weißt Du das selbst.
BTW:
Mein Vater fährt auch BMW und betreibt Sport (zwar keinen Kraftsport
sondern Tennis, aber Sport). Wenn Du jetzt ernsthaft behaupten willst,
mit seinem Geisteszustand sei was nicht in Ordnung, könnte das ganz böse
für Dich enden.
Vermutlich wirst Du als empirisch und psychologisch scheinbar
hochqualifizierter Kenner mir eine detaillierte Charakteranalyse meines
Vaters aufgrund o.g. Tatsachen erstellen können. So wie Du scheinbar den
Charakter _aller_ Pitbulls und Co. kennst sowie den ihrer Halter noch
dazu.
Ich fahre übrigens VW Golf, VW Käfer und Renault 5, habe eine Katze,
möchte mal einen irischen Wolfshund (_der_ ist gross...) und habe mal
Kampfsport betrieben (Judo und einen Schnellkurs
weißdergeierwiedashieß).
Was sagt das über meinen geistigen Zustand aus? Und über was auch immer
ich in der Hose habe? (Ernstgemeinte Frage, interessiert mich, was Du
aus diesen facts so folgerst).
>Ich bezweifle, daß Küchenmesser gefährlicher sind als Kampfhunde.
Diese Aussage hätte ich dann gerne statistisch belegt.
Mir reichen die Rohdaten, also wieviele Tote gibt es in D pro Jahr, die
erstochen werden und wieviele, die ein sog. Kampfhund totbeisst.
>
>Es ist die Hand des Kochs, die immer bestimmt, was ein Messer macht. Ist
>es aber auch immer das Herrchen, daß das Handeln des Hundes bestimmt?
Ja!
Das Problem liegt in den Zucht- und Erziehungsmethoden. Natürlich kann
ein völlig abartig gedrillter Hund seinem Halter ausflippen, aber eben
dieser Halter sorgt ja durch die falsche Erziehung dafür, _dass_ das
Tier ausrastet.
Ein Tier aus seriöser Zucht, egal, welche Rasse, wird einem Halter, der
die geeigneten Massnahmen zur Erziehung ergreift, nicht ausflippen.
Dass auch Hunde, die nicht abgerichtet sind ausflippen ist dabei
unbestritten. Die sind aber dennoch falsch erzogen. Bei einigen Rassen
ist es einfach nicht angebracht, ihnen einen Platz im Bett anzubieten
und sie zu verhätscheln. Da hilft nur, dem Hund immer wieder klarmachen,
wie die Rangordnung aussieht. Kann nicht jeder. Aber jeder der es kann,
erzieht einen Hund, der sicher nicht gefährlicher ist als Dein
Küchenmesser.
Ich verfolge seit einiger Zeit euren Meinungsaustausch.Es kommen schon tolle
Sachen zu Tage. Einen Dackel, Pudel oder Yorkshire mit einem Pitbull zu
vergleichen ist schon stark. Einen von diesen Hunden könnte ich im Falle
eines Falles zur Not wegtreten, ob mir das bei einem Pitbull o.ä. gelingt
wage ich zubezweifeln.
Es macht mir verdammte Angst das ich im Eventualfall meine beiden Kinder (4
und 8 Jahre) nicht schützen kann.
(Der Gesetzgeber hat mir das Führen von Waffen verboten)
Dann bin ich doch lieber ein Ignorant. Menschen sind mir einfach wichtiger
als irgentwelche Hunde.
Damit wir uns nicht falsch verstehen:
In erster Linie hat der Mensch (Halter) Schuld am Verhalten seiner Hunde.
Aber ich kann, verdammt nochmal, keinem Kampfhund ansehen ob er lieb und
brav ist.
Gruß
Torsten
>Julian Dibbelt <jdib...@on.on-luebeck.de> schrieb:
>> schade, daß man bei Menschen nicht nach Rassen unterscheidet.
>
>Setzen, war nix.
Das war Ironie.
Tschüß,
Julian D.
--
Was macht ein Counter Strike Spieler nach einem Clanwar ???
Er baut sein Zelt ab.
>Julian Dibbelt <jdib...@on.on-luebeck.de> schrieb:
>> Keine Frage, meine Argu hinkt ein wenig, aber diese Null-Toleranz-Bestrebungen
>> der letzten Zeit nerven mich ein wenig.
>
>Es nervt Dich, daß Otto Normalverbraucher nicht von einem Pitbull
>gebissen werden möchte?
Ha! Ich habe bisher viel von dir gehalten, aber du drehst mir das Wort im
Munde um.
Niemand möchte gebissen werden(, egal was er verbraucht).
Mit Null-Toleranz-Bestrebungen meine ich nicht den Versuch, Zucht/Auswahl nach
Kriterien wie Agressivität, Dominanzverhalten, Stärke, etc. (was auch immer
einen Kampfhund ausmacht) einzudämmen und zu verbieten und auffällige
Hunderhalter besser zu überwachen, sondern den hysterischen Aufruf, alle Hunde
sollten Leine und Maulkorb bekommen.
Es ist mir klar, daß in der Rechtssprechung Hunde als Sache behandelt werden,
trotzdem sollte man nicht pauschal alle Hunde und Hundehalter verdammen.
Man muß, wie immer, die goldene Mitte finden zwischen den berechtigten
Interessen der Hundehalter und den natürlich ebenfalls berechtigten Interessen
der anderen Bürger finden. Dazu kann es gehören, auffällige Rassen
auszurotten, in Gefahrenzonen wie Schul-/Kindergarten-/Spielplatz-Nähe oder an
Orten großer Menschendichte (Innenstadt) Leinenzwang/Hundeverbot auzusprechen,
Hundehalter auf Eignung zu prüfen, auffälligen Hundehalter Auflagen zu
stellen, etc, aber eben auch Kinder und Erwachsene über das Verhalten von
Hunden aufzuklären, etc.
Deine Vorschläge halte ich für übertrieben und hysterisch.
>
>> Da würde man am liebsten Schwarzfahrer einschläfern und Hunde für ihr Dasein
>> bestrafen.
>
>Bei Menschen hat jede Tat ihre Strafe. Auf Schwarzfahren stehen DM 50.
^^^^^
Du kennst den Vorschlag der CDU? Darauf habe ich nämlich angespielt. Das
meinte ich auch mit Null-Toleranz.
>Auf Hundsein steht gar nichts. Bisher hat sich niemand darüber
>aufgeregt, daß Katzen grundsätzlich kastriert werden. Keine Sau erlebt
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Guter Witz!
[Nutztierhaltung]
>Bisher habe ich keine Silbe der Empörung dagegen von Dir gelesen. Aber
>Du bist aus dem Häuschen, wenn etwas gegen Killer unternommen werden
>soll.
Nicht jeder Hund ist ein Killer, geht das nicht in deinen Kopf rein?
Den effektivsten Killer, den die Evolution bisher erlebt ist und bleibt der
Mensch.
>> Daß man sich nun von Kinderspielplätzen etc. verhält ist Ehrensache, sollte
>> dem nicht so sein, muß halt ein Gesetz helfen.
>
>Hunde, die sich nicht von einem Kinderspielplatz fernhalten (das
>wolltest Du wohl sagen), kriegen ein Gesetz vor den Latz. Gut so.
Hundehalter, die ihre Hunde nicht fernhalten, sonst ja.
>Warum nicht Hunde, die Leute umbringen?
Hundehalter, die ihre Hunde nicht im Griff haben, aber sonsten: ja, genau.
Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
>> Man könnte prinzipiell auch fordern, ein
>> Haustier wie Katze oder Hund pro Familie zur Pflicht zu erheben - dem
>> Verständnis gegenüber Tieren könnte dies nur förderlich sein.
>
>Ohne Zweifel. Tierhalter entwickeln dadurch Verständnis für Tiere in
>einer Knastsituation. Und auch das nur, falls sie dazu in der Lage
Hunde sind seit so langer Zeit domestiziert, ich würde ihre Situation nicht
mit "Knastsituation" umschreiben.
>sind. Gesellschaftlich tolerierte Kuschel-Sodomiten fallen also
>durch's Sieb.
Ich halte meinen Hund weder zum Kuscheln noch um mein Triebleben auszuleben,
ich finde, dies allen Hundehaltern zu unterstellen, ist ziemlich anmaßend.
>> Und es gibt nun tatsächlich Hundearten, die außerordentlich kinderlieb sind,
>> da können sich die Säuglinge auch ins Fell klammern und werden durch die
>> Gegeng getragen.
>
>Oder gekillt.
[ ] Du hast verstanden.
[X] Du pauschalisierst.
[ ] Du hast es auf eine ernsthafte Diskussion abgesehen.
Meine Güte, Arnulf!
>Julian Dibbelt wrote:
>
>> Wo liegt dein Problem mit größeren Hunden?
>
>Wo liegt das deine ?
Ich hab keins. :D
>Große Hunde sind wie große Autos.
>Sie sagen 'ne menge aus über das, was der Besitzer in
>der Hose hat.
Ich finde nicht, daß ein Bernersennenhund (sp?) wie nen Ferrari aussieht.
Es gibt hier bei mir in der Gegend einen Hund, der reicht mir bis zur Brust
(Rasse mir nicht bekannt), der ist so trottelig, langsam und verträumt, ihn
mit einem "potenzfödernden" Sportwagen zu vergleichen, ist lächerlich.
Ich verstehe, daß Leute vor ihm Angst haben, aber das beruht auf Unwissenheit.
>--
>Er ist noch ein Baby, er will doch nur spielen.
Willst du mich verarschen?
>Gut, die Größe ist also kein Kriterium. Dann schlage ich vor, die
>Polizeistatistiken über Bisse als Kriterium heranzuziehen. Es ist mir
>egal, ob Dackel, Windhunde, Pitbulls und/oder Spitze Waffen sind.
>Waffen gehören verboten.
Das ist ja auch OK. Allerdings gibt es da noch einen geringfügigen Unterschied
zw. Kampfhunden und Waffen aus Stahl.
Waffen aus Stahl können nur einen einzigen Zweck erfüllen: töten, verletzen,
verstümmeln, etc. pp. [Abgesehen von: Wände verzieren, eingeschmolzen werden,
etc. pp.]
Hunde einer Rasse, die teilweise als Waffe eingesetzt wurde, können durchaus
andere Aufgaben erfüllen.
Was Zuchtbeschränkungen angeht, erscheint mir das von Martin gesagte als
angemessen.
>> Wo liegt dein Problem mit größeren Hunden?
>
>Mein Problem mit jedwedem Haustier liegt darin, daß seine Wildform
>noch immer in ihm enthalten ist. Kein Wellensittich ist in seinem
>Käfig glücklich, auch dann nicht, wenn er in einem Wohnzimmer von 20
>Quadratmetern frei fliegen darf. Und eine weitere Facette meines
Ok, das ist in Ordnung, nun ist allerdings ein Wellensittich nicht so stark
domestiziert wie ein Hund und von seinem Solzialverhalten auch nicht in diesem
Maße domestizierbar.
Hunde, mit denen man regelmäßige und längere Spaziergänge freilaufend (keine
Leine, kein Maulkorb) unternimmt , mit denen man tobt und spielt. können sich
auch in der Stadt wohlfühlen. Zumindest erscheint mir das so (nein mein Hund
redet nicht Deutsch ;)).
Vorallem: die Argumente "Hunde können nicht artgerecht gehalten werden, also
verbietet bitte die Hundehaltung" und "Hunde sind Waffen, also bitte leint sie
an und verpaßt ihnen Maulkörbe" stehen zu einander diametral.
Beides hast du jedoch geäußert, du solltest dich entscheiden.
>Problems hörst Du jeden Tag in den Nachrichten. Daß im letzten bekannt
>gewordenen Fall dem Berliner Kampfhundehalter die Nase abgebissen
>wurde, erfüllte mich mit großer Befriedigung.
Das ist nachvollziehbar, aber inkonsequent.
>> Es deine Welt erst dann in Ordnung, wenn die letzten Anzeichen davon, daß es
>> neben dem Menschen noch andere organische Lebensformen gab, verschwunden sind?
>
>Ich denke, jetzt lege ich mir einen Zoo von Viren, Spirochäten,
^^^^^^^^^^^^^
Hast du schon. Ich auch. Wir alle. Ständig.
>Hakenwürmern, Zecken, Piranhas und Pottwalen zu. Das eine oder andere
^^^^^^^^^
Das möchte ich sehen. ;) Gehst du mit denen dann an der Leine spazieren?
>Krokodil zum Knuddeln wäre auch nicht verkehrt. Was dagegen? Wohl
>nicht, denn mit dieser Perversion beweise ich Dir, daß ich meiner
>tierischen Mitwelt durchaus inne bin.
Ich verstehe schon, daß zw. den Rechten der anderen Bürger, den Rechten der
Tiere und den Rechten der Halter abgewogen werden muß.
Aber jetzt bitte nicht, bloß weil ein Hundehalter in HH auf schreckliche Weise
versagt hat, die Rechte aller Hundehalter knicken.
TRSchüß,
>Ich "kenne" nur Hundebesitzer (großer Hzunde)
>auf die genau daß zutrifft.
>Allerdings fahren diese auch alle BMW oder Mercedes.
>Und betreiben Sport. (Kampfsport,Kraftsport).
Es gibt doch nichts schöneres als ein gesundes, pflegeleichtes Vorurteil.
Tschüß,
>> Keine Frage, meine Argu hinkt ein wenig, aber diese Null-Toleranz-Bestrebungen
>> der letzten Zeit nerven mich ein wenig.
>
>Es nervt Dich, daß Otto Normalverbraucher nicht von einem Pitbull
>gebissen werden möchte?
Nein, überzogene und ungerechte Reaktionen auf kriminelles
Fehlverhalten weniger, nervt.
>Bisher habe ich keine Silbe der Empörung dagegen von Dir gelesen.
Weil die spannenden Romane des Grottenolm und der DIN A4-Lebensraum
einer Legehenne hier nicht Gegenstrand der Diskussion sind. über
andere Dinge können wir gern ein andernmal diskutieren.
>Aber
>Du bist aus dem Häuschen, wenn etwas gegen Killer unternommen werden
>soll.
Bitte informiere Dich nicht nur aus der Presse. Verschaffe Dir ein
abgerundetes Bild (das Internet bietet Dir viele Möglichkeiten) und
bilde Dir Deine Meinung erst danach.
Martin
Mist, woher weißt Du das alles ?
mfg
Hannes.
Ich liebe sie !
mfg
Hannes.
Das bezieht sich auf Hunde,
kennst Du den Spruch nicht ?
Finde ich aber lustig das Du den auf Dich münzt.
LOL, ich krieg mich nicht mehr ein.
mfg
H.
Genau wegen diesem GELABER ist in Deutschland jahrelang,
bis auf Bayern, nichts geschehen !
Das ist schon so, wie hier jemand geschrieben hat,
in den USA jammert man auch nach jedem Massaker,
aber Waffen verbieten ??
NEIN NEIN, das wollen wir nicht.
Lauter Komiker. :#
Hannes.
>Wenn der Mensch das wieder rückgängig macht, ist das nur ein Schritt
>zurück zur Natur.
Zurück auf die Bäume ist dann auch zurück zur Natur.
Gruß
Ulrich
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>Mist, woher weißt Du das alles ?
Ich betreibe so meine Studien....meine Diplomarbeit rückt immer näher.
Die drei Jahre als Krankenschwester in der Psychiatrie vor dem Studium
waren auch ausgesprochen hilfreich, Erkentnisse über die Meyers dieser
Welt zu erlangen :-)
>Es macht mir verdammte Angst das ich im Eventualfall meine beiden Kinder (4
>und 8 Jahre) nicht schützen kann.
>(Der Gesetzgeber hat mir das Führen von Waffen verboten)
Das ist ja auch verständlich.
Aber hier wird pauschalisiert wie nichts gutes. Das kann die Lösung
nicht sein. Auch einen Collie (wie süß, ein Lassie) kannst Du, wenn er
sich im Gesicht Deiner Kinder austobt, nicht wegtreten. Kein Mensch
würde aber auf die Idee kommen, Collies als gefährlich einzustufen.
Übrigens: Pfefferspray kann helfen. Damit solltest Du auch einen
scharfgemachten Pitbull zum Heulen bringen. Sagen Experten. Heißt
ursprünglich auch Tierabwehrspray. Ich hab schon seit Jahren eins in der
Tasche (allerdings mal zur Abwehr aufdringlicher Einbrecher
gedacht....BTW: Patrick Jensen, solltest Du hier mal zufällig mitlesen:
Man trifft sich immer zweimal im Leben und sollte ich Dich noch einmal
in meiner Wohnung erwischen,.....)
Daß bestimmte Rassen nur noch extrem kontrolliert abgegeben, gezüchtet
und gehalten werden dürfen, reicht total aus zum Schutze der Menschheit.
>Dann bin ich doch lieber ein Ignorant. Menschen sind mir einfach wichtiger
>als irgentwelche Hunde.
Mir auch, sei Dir sicher. Aber mir sind zum Beispiel auch meine Freunde
wichtig, die als gefährlich eingestufte Hunderassen halten und bei dem
Gedanken, ihr Tier töten lassen zu müssen, nur weil hier eine
unglaubliche Hysterie ausgebrochen ist, durch mangelnde Infos bzw.
absichtlich falsche Infos, todunglücklich sind.
Nebenbei dienen diese Hunde auch zu deren Schutz. 2 Frauen in einem Haus
ion einsamer Gegend auf dem Lande....da hilft so ein Tier alleine durch
Anwesenheit, ungebetene Gäste fernzuhalten.
>Damit wir uns nicht falsch verstehen:
>In erster Linie hat der Mensch (Halter) Schuld am Verhalten seiner Hunde.
>Aber ich kann, verdammt nochmal, keinem Kampfhund ansehen ob er lieb und
>brav ist.
Ja, verdammt, definiert doch mal "Kampfhund"!
Nur an der Rasse kannst Du dieses Urteil nicht festmachen. Punkt.
Entweder, man ist konsequent und verbietet alle Hunderassen, die
kräftemässig gefährlich werden könnten (das wird allerdings nicht
machbar sein, zum Glück) oder aber man hört auf, Hunderassen ausrotten
zuz wollen, nur weil einige ihrer Rasse dummerweise total versaut
wurden. Vom Menschen.
Die ganze Diskussion erinnert mich so an einen Frankreich Urlaub vor 10
Jahren. Es passierte mir mehrmals, dass ich als "Nazi" beschimpft wurde
und in 2 Restaurants nicht bedient wurde, als man merkte, ich bin
deutsch.
Da schreit jeder auf "Man kann doch nicht so pauschalisieren" und "Nur
weil ein paar Idioten Ausländer klatschen werde ich als Deutscher schief
angesehen". Und alle, die selbst nicht aufgrund ihrer Herkunft
diskriminiert werden wollen, üben hier keinen Funken Toleranz aus!
Kommt mal runter von dem Trip, dass der Mensch sich alle anderen
Lebewesen untertan machen soll. Wer gibt denn Euch das recht,
rassenweise auszurotten. Jaja, ich weiß, Schutz des Menschen usw. Dazu
muss keine Hunderasse aussterben. Es reicht, die Zucht und Haltung nur
echten Fachleuten, die ihr Wissen und Können unter Beweis zu stellen
haben, zu erlauben.
Ich habe übrigens genauso Schiss vor aggressiven Hunden. Vor allem wenn
ich weiss, dass scharfgemachte Hunde nur ablassen, wenn sie tot sind.
Oder wenn ich rechtzeitig an mein Pfefferspray komme. Das hilft nämlich
auch bei durchgedrehten "Kampfhunden". Aber ich kenne einfach zu viele
als Kampfhund und gefährlich eingestufte Hunde, die gut erzogen sind und
sich schwer was hüten, Menschen anzugreifen. Die wissen, dass sie nur
zweite in der Hackordnung sind. Wie immer sind es einige wenige Idioten,
die Schlagzeilen machen.
>Es macht mir verdammte Angst das ich im Eventualfall meine beiden Kinder (4
>und 8 Jahre) nicht schützen kann.
Angeleint und mit einem Maulkorb versehen, dürfte die Gefahr gebannt
sein. Heute begegnete ich allerdings einem Mann mit Kampfhund (der
trottete einfach vor sich hin); der Mann hatte die Leine und den
Maulkorb lose in der Hand. Auf meinen fragenden Blick machte er einen
verunsichert betretenes Gesicht.
Mailkorbpflicht muss unnachgiebig durchgesezt werden, sonst hat das
alles keinen Sinn.
>Dann bin ich doch lieber ein Ignorant. Menschen sind mir einfach wichtiger
>als irgentwelche Hunde.
Das ist die falsche Einstellung. Du kannst natürlich so ignorant sein,
wie Du willst, aber der Gesetzgeber sollte es nicht sein. Das ist das
Problem.
Wir alle wollen, dass niemand sich von Hunden oder Menschen, die Hunde
halten, bedroht fühlen müssen (ich habe übrigens auch keinen Hund).
>Damit wir uns nicht falsch verstehen:
>In erster Linie hat der Mensch (Halter) Schuld am Verhalten seiner Hunde.
>Aber ich kann, verdammt nochmal, keinem Kampfhund ansehen ob er lieb und
>brav ist.
Deshalb sollten auch alle Kampfhunde einen Maulkorb tragen müssen und
es sollte hohe Strafen blühen, wenn Herrchen (siehe oben) mein, er
brauchte dies dem Hund nicht zumuten. Weitere Hürden sind
wünschenswert; etwa Eignung des Halters, Wesenstest des Hundes.
In Östereich ist es selbstverständlich, dass Hunde in öffentlichen
Verkehrsmitteln einen Maulkorb tragen; und zwar alle Rassen. Mit der
Ausnahme der Pekinesen, die keinen Maulkorb tragen können. Diese
müssen in einer Tasche transportiert werden. Auch der liebste Hund
reagiert unberechenbar, wenn es beispielsweise irgendein Unglück gibt;
etwa die Bahn entgleist oder Herrchen kippt um.
In Italien gibt es ähnliche Regelungen.
In Bayern werden wesentlich mehr Kampfhunde gehalten, als gemeldet
sind. Das heißt, die restriktive Bayerische Gesetzgebung greift nur
bedingt. Kampfhundzuchten werden im Untergrund betreiben.
Würde man anstelle eines Zuchtverbotes eine Hundezuchtverordnung
erlassen, die tierquälerische Zuchten (Tiere am Schwanz schleudern)
verbietet, werden auch die Zuchtverbände und deren Mitgliedern ein
Auge darauf haben, dass Wildzucht nicht gedeiht. Diue Ordnungsbehörden
und die Polizei können das gar nicht leisten -- welcher Plizist ist
denn Hunderassenexperte?
Martin