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Teste den Türsteher

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Nikolaus Bernhardt

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Jan 9, 2014, 10:38:10 AM1/9/14
to
Hallo,

die LN schreiben von einem Test f�r T�rsteher. In dem Artikel[1] ist zu
lesen, da� vor allem junge M�nner mit Migrationshintergrund oft Prlbleme
haben, in Discotheken eingelassen zu werden.

Aus eigener (teilweise leidvoller) Erfahrung habe ich den Eindruck
gewonnen, da� ein Drittel des �rgers auf junge M�nner mit t�rkisch,
arabisch, oder islamischen Hintergrund geht. Ein weiteres Drittel auf junge
M�nner mit postsowjetischem Hintergrund und das restliche Drittel geht auf
den normalen 08/15-Deutschen.

Junge Frauen erzeugen selten Probleme in Discotheken. Sie trinken selten
soviel, da� sie von der Security in den San-Raum gebracht, wo sie entweder
schnell wieder zu sich kommen oder man ihnen das Ende dieses Party-Abends
nahelegt oder sie notfalls in den Rtw verfrachtet.

Da� junge Frauen solcher �rger machen, da� sie von der Security des Ladens
verwiesen werden m�ssen, ist ein ziemlicher Ausnahmefall.

Dann gibt es noch Probleme mit fehlenden Ausweisen oder dem Muttizettel[2],
aber dann wird der Eintritt verwehrt.

Ich fasse meine Erfahrungen derart zusammen: Die Security (genauer deren
Mitarbeiter) kennen ihre Pappenheimer und wer in der Vergangenheit (zu= oft
aufgefallen ist, der bleibt eben drau�en.

Da� dabei manchmal auch alleine 's�dl�ndisches' Aussehen als Grund
ausreicht, erlebe ich recht selten, aber es kommt vor. Wer der Security
jedoch vom Sehen her bekannt ist und nie auff�llig wurde, kommt eigentlich
immer rein. Ja, auch ich erkenne den Teufelskreis: Wie soll man der
Security als 'normaler' Gast bekannt werden, wenn den Laden nicht erst
betreten mag.

Generell ist mein Eindruck, da� �bersch�ssiges Testosteron, Bildungsferne,
eine noch nicht voll entwickelte geistige Reife, Migrationshintergrund und
Alkohol oftmals sehr gef�hrliche Kombinationen sind.

Wer als Abgewiesener den T�rsteher dann mit einem freundlichen "Alda, isch
fick Deine Mudda, Du Hurensohn, isch mach Disch Messa, isch hole meine
Br�da" begegnet, sorgt daf�r, da� andere Menschen aus der gleichen Ethnie /
Gruppe dann f�r den Rest des Abends schlechte(re) Chancen haben, Eintritt
zu erlangen. Aber so weit denkt (in dem Alter) eben nicht jeder.

Ja, auch ich wurde schon an Disco-T�ren abgewiesen. Dann h�rte ich mir die
Erkl�rung an, woran es lag, fragte freundlich und in -- beleidigungsfreien
-- Deusch nach dem Grund und auch, ob es mit nicht so runtergekommener
Kleidung anders w�re. Also ab nach Hause, vern�nftoge Klamotten anziehen
und siehe, alles war gut.

�brigens, mit bestimmten Klamotten der Marke "Thor-Steiner" oder verwandten
Marken ("Trouble Maker") verschlechtern sich die Chancen auf Eintritt auch
bei manchen L�den (erheblich), v�llig unabh�ngig von Nationalit�t oder
Ethnie.

Was nun Test von T�rstehern bringen sollen, erschlie�t sich mir nicht. Mit
intelligentem Auftreten kann die Reaktion des T�rstehers massiv beeinflu�t
werden, in jede gew�nschte Richtung. Und gekanntlich soll man ja nur den
Statistiken trauen, an deren F�lschung man selbst beteiliht war :-)

Nik

1.)
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Test-fuer-Disco-Tuersteher-soll-Diskriminierung-stoppen

2.) http://de.wikipedia.org/wiki/Muttizettel
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Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 9, 2014, 5:22:59 PM1/9/14
to
Am Thu, 09 Jan 2014 21:45:28 +0100 schrieb Kai Bojens:

> Respekt: H�rensagen,

Eben KEIN H�rensagen. Ich bin ich genug unterwegs. G�ste bekommen durchaus
mit, wenn es �rger gibt. Und auch, wer daran beteiligt war.

Und ich stehe auch oft genug vor der T�r, gerade im Sommer, und bekomme
dann da hautnah mit, wer wie auftritt, um Einla� zu bekommen.

> Ankekdoten der Marke "also ich habe mal gesehen, wie
> jemand (usw.)..." und Handlungsempfehlungen der Kategorie "einfach nach Hause
> fahren und umziehen" - was genau machen denn Leute, die zum Beispiel wegen
> ihrer Herkunft oder Hautfarbe abgewiesen werden? Nach Hause fahren und wei�
> anmalen?

Mein Beispiel behandelte F�lle des Abgewiesenwerdens wegen falscher bzw.
unpassenser Kleidung.

Ich erlebe, da� viele Menschen in die L�den, die ich besuche, eingelassen
werden, v�llig unabh�ngig von Ethnie, Nationalit�t oder Hautfarbe. Da�
(sehr) dunkelh�utige Menschen nicht reingelassen wurden, weil generell
keine dunkelh�utigen Menschen reingelassen werden, habe ich nicht erlebt.
Gibt es aber bestimmt. Nur eben nicht da, wo ich Gast bin.

> Bar jeder Studie und fern davon, vielleicht einmal Betroffene pers�nlich zu
> fragen, zimmerst Du Dir Deine Vorurteile und kleine Sichtweise zu einem
> Weltbild zusammen.

Nat�rlich mache ich keine Feldstudien, wo wieoft und aus welchen Gr�nden
Menschen abgewiesen werden.

Ich ma�e mir jedoch an, die Situation an der T�r in dem Laden, in dem ich
sehr oft bin, zu beurteilen. Es gab schon manche Sommernacht, in der trafen
sich mehr interessante Leute beim Luftschnappen vor der T�r als drinnen,
also bleiben wir oft in der N�he der T�r. Man k�nnte sagen, da� ich den
T�rstehern fast den ganzen Abend bei der Arbeit zugesehen habe.

Und ich werden den Teufel tun, Menschen, die aggressiv und/oder betrunken
sind und denen deswegen der Einla� verwehrt wird, ausf�hrliche Fragen zu
stellen. Ebenso den jungen M�nnern, die in der Vorwoche massiv �rger
gemacht haben und nun deswegen nicht mehr reinkommen. Bei Menschen, die
wegen fehlender Ausweispapiere nicht eingelassen werden, liegt (f�r mich)
der Grund auch auf der Hand, so da� sich weitere Feldforschungen er�brigen.

Jeder Gast wird nach seines Ausweis gefragt. Wer dann glaubt, es ginge auch
ohne, kann die Schuld dann gerne beim fiesen diskriminierenden T�rsteher
suchen. Oder bei sich.

Wann warst Du das letzte mal unterwegs? Hast Du eigene Erfahrungen, die Du
zur Diskussion beitragen kannst?

Nein? Dachte ich mir...

Nik

Kai Bojens

unread,
Jan 9, 2014, 5:32:18 PM1/9/14
to
Am 09.01.14 23:22, schrieb Nikolaus Bernhardt:

>Wann warst Du das letzte mal unterwegs? Hast Du eigene Erfahrungen, die Du
>zur Diskussion beitragen kannst?

Kleiner Tipp: Für eine ernsthafte Debatte sind Zahlen und Fakten relevant -
und nicht Dein letzter Besuch auf dem Schützenfest in Pansdorf.

Lukas Schmidt

unread,
Jan 10, 2014, 2:13:11 AM1/10/14
to
Kai Bojens schrab am 09.01.2014 23:32:
> Kleiner Tipp: Für eine ernsthafte Debatte sind Zahlen und Fakten relevant -
> und nicht Dein letzter Besuch auf dem Schützenfest in Pansdorf.

Dafür benötigt es aber auch gute Diskussionspartner.

--
Lukas

Von meinem echten PC gesendet

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 10, 2014, 7:25:56 AM1/10/14
to
Am Thu, 9 Jan 2014 22:32:18 +0000 (UTC) schrieb Kai Bojens:

> Am 09.01.14 23:22, schrieb Nikolaus Bernhardt:
>
>>Wann warst Du das letzte mal unterwegs? Hast Du eigene Erfahrungen, die Du
>>zur Diskussion beitragen kannst?
>
> Kleiner Tipp: F�r eine ernsthafte Debatte sind Zahlen und Fakten relevant -
> und nicht Dein letzter Besuch auf dem Sch�tzenfest in Pansdorf.

Eine empirische Erhebung der Zust�nde bei einem Laden, den ich oft besuche,
habe ich ja gemacht.

�brigens... Hast Du eine Statistik, da� heute die Sonne aufgegangen ist?
Nein? Macht nichts. Ein Blick aus dem Fenster wird Dir best�tigen, was Du
nur zu wissen glaubtest.

Statistiken k�nnen(!) ein gutes Werkzeug sein, wenn es darum geht, gro�e
Datenmengen zu analysieren. Mittelwert, Medien, Verteilungen, Korrelationen
und so weiter sind prima, um Datenmengen zu vergleichen und Hinweise auf
Ursachen zu bekommen. Aber schon in den Anf�ngervorlesungen lernt der
Student, da� Korrelationen nicht unbedingt Kausalit�ten widerspiegeln
m�ssen.

Nat�rlich kann man (die Gesamtheit oder eine (mehr oder weniger
repres�ntative) Stichprobe der) G�ste von Discotheken befragen, ob sie
reingekommen sind, ob und welche Kontrollen sie �ber sich ergehen lassen
mu�ten, ob man ihre Ausweise kontrolliert hat, ob man sie auf (dort)
verbotene Gegenst�nde durchsucht hat.

Man kann auch die abgewiesenen G�ste fragen, warum sie nicht reingekommen
sind und welche Erfahrungen sie mit den T�rstehern gemacht haben. Und nun
wird es spannend. Ich bin ziemlich sicher, da� fast jeder ein "Ich hab
nichts gemacht" antworten wird.

Je nach Laden und G�steselektionskriterium (sch�ner Ausdruck), kann das
wirklich so sein. Wenn ein Laden keine sehr dunkelh�utigen Menschen als
G�ste haben m�chte, sei es nun generell oder weil es vor einiger
unerw�nschte Vorkommnisse mit sehr dunkelh�utigen Menschen gab, dann kann
diese Regelung auch Menschen betreffen, die noch nie dort Gast waren oder
dort noch nie �rger gemacht haben. Dieses Schicksal kann auch Angeh�rige
anderer Gruppen ereilen.

Vergegenw�rtigen uns die Situation: Ein T�rsteher mu� binnen (Bruchteilen
von) Sekunden entscheiden, wer reinkommt und wer nicht. Dabei kann es
falsch-positive (St�rer kommt rein, obwohl man ihn besser abgewiesen h�tte)
wie auch falsch-negative (harmloser Gast wird abgewiesen) Entscheidungen
geben. In einen Menschen hineinzusehen, wie er sich im Laufe des Abends
verhalten wird, ist schwierig. Besonders, wenn Alkohol, andere
bewu�tseinsver�ndernde Substanzen oder gruppendynamische Prozesse wirken.

Hat der T�rsteher keine spezielle Weisung von der Gesch�ftsleitung (keine
'S�dl�nder', keine 'Farbigen', keine 'Russen', keine 'Nazis'), mu� er nach
seiner Menschenkenntnis entscheiden. Und nach seinen Erfahrungen.

Fallen in einem Laden immer wieder sehr dunkelh�utige Menschen auf, weil
die andere G�ste bel�stigen (oder Frauen unangemessen anfassen), ver�ndert
dies die Erfahrung der T�rsteher und legt die Latte eben h�her. �nliches
gilt f�r T�rken/Araber/Moslems/Russen.

Ich mag eine Mischung der G�stestruktur, solange alles harmonisch und
friedlich bleibt. Ich mag keinen Stre�, kein Gep�bel, keine Schl�gereien.
Dabei ist mir eigentlich egal, wer da friedlich-fr�hliches Feiern mit
gewaltt�tigem Frustabbau verwechselt.

Ich bin jedenfalls nicht untraurig, wenn eine Gruppe aggressiver und
angetrunkener junger M�nner mit sehr kurzen Haaren und Sweat-Shirts mit
"Hansa Rostock Hooligans"-Aufdruck und Thor-Steinar-Jacken an der T�r
abgewiesen werden, auch wenn genau diese jungen M�nner noch nie Gast waren.
Und noch nie �rger gemacht haben. Auch wenn vielleicht so
friedlich-freundliche Deutsche diskriniert werden, die (noch) "�berhaupt
nichts" gemacht haben ;-)

Werden wir etwas wissenschaftlicher. Etwas wie die Heisenbergsche
Unsch�rferelation gibt es auch im Bereich ver Soziologie: Eine Beobachtung
kann das zu beobachtende Objekt beeinflussen. Und auch ein Lockvogel als
T�rsteher-Tester beeinflu�t (sei es bewu�t oder unbewu�t) den T�rsteher und
sein Verhalten. Was gewinnen wir also? ((Sehr) subjektive) Momentaufnahmen
des Verhaltens dieses einen T�rstehers. Gab es letzte Woche �rger durch
$bestimmte_Gruppe, wird dieser T�rsteher sensibler auf bestimmte Anzeichen
achten. Diese zu triggern ist f�r eine Versuchsperson jedoch sehr einfach.
Da reicht manchmal dann die 'falsche' Ethnie, Nationalit�t oder Hautfarbe.

Wo ist nun der enorme Erkenntnisgewinn? Da� nicht jeder Mensch immer in
jeden Laden reinkommt, wissen wir auch so. Trage ich die falsche Kutte, bin
ich bei den Rockern vom MC Klappstuhl ganz schlecht aufgehoben und komme
nicht durch die T�r. Diskriminierung? Klar. Na und? Dann gehe ich eben
woanders hin. Das kann ich auch nur allen anderen Menschen raten. Nachher
beschweren sich noch Minderj�hrige, weil sie nicht auf eine �30-Party
d�rfen...

Meine generelle Empfehlung: Nett, h�flich, nicht aggressiv, nicht
angetrunken, angemessen gekleidet, (g�ltigen) Ausweis dabei, keine
Rudelbildung schon vor dem Einla�, kein Proll-Verhalten. Besteht der eigene
Wortschatz haupts�chlich aus "Digga", "Alda", "krass", "Bitch" und
"ficken", sollte man lieber mal die Klappe halten.

Und GANZ wichtig: Keinen Schei� machen. Nicht zuviel trinken, keinen Streit
suchen und einem Streit fr�hzeitig ausweichen, kein dummes Jungm�nnergehabe
(okay, aus dem Alter bin ich lange raus).

Dann spielen andere Dinge kaum noch eine Rolle.

Nik
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Lukas Schmidt

unread,
Jan 10, 2014, 3:48:25 PM1/10/14
to
Kai Bojens schrab am 10.01.2014 19:14:
> Und wieder das übliche Hörensagen, Tante Friedas Kaffeesatz und das Erlebnis
> von letzter Woche aus der Dorfdisco. Ich warte einfach mal ab, ob von Dir
> überhaupt noch sowas wie Zahlen, Fakten, Erlebnisberichte von Betroffenen
> oder Ähnliches kommen.

Ich glaube, Nik hat da schon genug Daten gesammelt, um dem Gesetz der
großen Zahlen zu genügen.

> Mein Tipp: Ich sollte lieber nicht die Luft anhalten beim warten.

Doch, bitte!
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Lukas Schmidt

unread,
Jan 10, 2014, 4:09:07 PM1/10/14
to

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 10, 2014, 4:26:30 PM1/10/14
to
Am Fri, 10 Jan 2014 19:14:11 +0100 schrieb Kai Bojens:

> Nikolaus Bernhardt schrieb:
>
>> Eine empirische Erhebung der Zust�nde bei einem Laden, den ich oft
>> besuche, habe ich ja gemacht.
>
> Eine empirische Erhebung sieht leicht anders aus. Aber, naja.

Wenn man die Standards von Sozialforschern anlegt, dann ganz sicher nicht.
Aber mir reicht meine eigene 'Erhebung', um die Dinge zu erkl�ren.

F�r bessere Studien fehlt mir die Zeit. Und wahrscheinlich auch die
Ausbildung. Und da man mich nicht daf�r bezahlt, stecke ich meine Freizeit
dann lieber in angenehmen Aufenthalt in der Disco als endg�ltig zu kl�ren,
wer aus welchen Gr�nden nicht reingekommen ist.

> Das ist das "Niveau" auf dem zum Beispiel Anh�nger der Hom�opathie
> argumentieren. Die lehnen wissenschaftliche Studien naturgem�� ab und
> verweisen darauf, dass ihre Huschifuschimittel aber ganz bestimmt Tante
> Frieda geholfen haben, damals als sie so schlimmen Fu�pilz hatte. Da gibt es
> nur den anekdotischen Einzelfall und nicht im Ansatz ein Verst�ndnis von
> wissenschaftlichem Vorgehen. Sch�n zu sehen, dass Du es genau so machst.

Anh�ngern von Hom�opathie ist leider auch deswegen schwierig beizukommen,
da sie glauben, was sie glauben wollen. Und Doppel-Blind-Studien �berzeugen
sie nicht, weil ja keine zwei Patienten absolut gleich sind. Ich habe mit
Hom�opathie-Anh�ngern oft genug zu tun.

Am besten wird es, wenn sie sagen, da� ihre Pferde ja nicht 'glauben'
k�nnten, da� alleine der Glaube die Ursache der Heilung ist. Da� es auch
(Selbst-) Heilungen des K�rpers gibt, lassen sie nicht gelten.

Wenn ich mitbekomme, da� ein Arzt, der mal irrt�mlich C14 statt C12
genommen hat, was bei ihm zu Schwei�ausbr�chen usw. f�hrte, dann kann ich
mich nur totlachen...

>> Statistiken k�nnen(!) ein gutes Werkzeug sein, wenn es darum geht, gro�e
>> Datenmengen zu analysieren. Mittelwert, Medien, Verteilungen,
>> Korrelationen und so weiter sind prima, um Datenmengen zu vergleichen und
>> Hinweise auf Ursachen zu bekommen. Aber schon in den Anf�ngervorlesungen
>> lernt der Student, da� Korrelationen nicht unbedingt Kausalit�ten
>> widerspiegeln m�ssen.
>
> Kleiner Tipp: Wenn man an der Uni etwas l�nger bleibt und nicht nur die
> Anf�ngervorlesungen h�rt, sondern auch die f�r Fortgeschrittene, lernt man
> noch sehr viel mehr �ber Studiendesign, Statistik und korrektes
> wissenschaftliches Vorgehen.

Das lernt man schon relativ fr�h, so man denn will.

Und man lernt dann auch, da�, je nach Interessenlage, aus der identischen
Datenmenge v�llig unterschiedliche Schl�sse gezogen werden. Wie war das mit
der Leuk�mie bei Kindern in der N�he bestimmter Kernkraftwerke? Die einen
sagen so, die anderen sagen so. Vier anerkannte Wissenschaftler haben da
f�nf unterschiedliche Erkl�rungen.

> Und wieder das �bliche H�rensagen, Tante Friedas Kaffeesatz und das Erlebnis
> von letzter Woche aus der Dorfdisco. Ich warte einfach mal ab, ob von Dir
> �berhaupt noch sowas wie Zahlen, Fakten, Erlebnisberichte von Betroffenen
> oder �hnliches kommen.

Na, wenn ich einen abgewiesenen Gast befrage, dann wirst Du das auch nur
als "H�rensagen" abkanzeln. Ich bef�rchte, ich mu� den T�rsteher und alle
seine G�ste hier in die News schleppen.

> Mein Tipp: Ich sollte lieber nicht die Luft anhalten beim warten.

Och, ab und an mal die Luft anzuhalten, k�nnte Dir nicht schaden... :-)

Nik
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Alexander Kauerz

unread,
Jan 18, 2014, 8:46:46 AM1/18/14
to
Moin,

ich bin mir sicher, das Leute die sich intensiver mit Rassismus und
Diskriminierung beschäftigen (müssen), in jener Nachricht rassistische
Kackscheiße gefunden haben.

Meint,

Alexander

Mike Grantz

unread,
Jan 18, 2014, 9:54:04 AM1/18/14
to
On 18.01.2014 14:46, Alexander Kauerz wrote:

> ich bin mir sicher, das Leute die sich intensiver mit Rassismus und
> Diskriminierung beschäftigen (müssen), in jener Nachricht rassistische
> Kackscheiße gefunden haben.

Natürlich wird ausgeblendet, dass es in dieser Stadt auch Läden
gibt/gab, die den normalo Deutschen aussortieren.

Das ist dann natürlich wieder nicht rassistisch.

Ich habe mind. 20 Jahre Szeneerfahrung und stand selber oft genug an der
Tür. Erfahrung habe ich in diversen Städten im In- und Ausland gesammelt.

Ganz pauschal kann ich berichten, dass grundsätzlich nicht nach Herkunft
sortiert wird, sondern nach Erfahrung.

Es werden auch genug Deutsche nicht reingelassen, bzw rausgeworfen, aber
solche Kanditaten haben meist ihre eigenen Asischuppen und Treffpunkte
und verirren sich selten in Läden mit Türsteher.

Wärend der geneigte Bürger mit Migrationshintergrund oder Ausländer mit
dubioser Berufstätigkeit da allerdings schon häufiger mal die
Herausforderung sucht.

Solche Fälle werden halt selektiv eher wahrgenommen.

Jene sind auch meist Auslöser der heftigen Schlägereien, mit Stahlrohr
und Messerstechereien und dem spontanen rotfärben diverser Klos im
Untergeschoss.

Zumindest wurde ich noch nie als Zeuge geladen, in denen Deutsche die
Beschuldigten waren.

Auch wird man eher keinen Deutschen finden, der in eine Teestube latscht
und Mohamed beleidigt, wie im umgekehrten Fall der junge Araber, der am
1. Weihnachtstag meinte, die Anwesenden Gäste, Weihnachten und Jesus
beleidigen zu müssen.

Besucht man allerdings die Clemensstrasse, wird man recht häufig Zeuge,
wie Deutsche abgewiesen werden. Liegt aber wohl eher an der Wohngegend.

Desweiteren fangen sich Deutsche eher ein Schichtverbot oder einen
einmaligen Rauswurf ein, da sie im Suff einfach nur zu Dumm waren. Das
nächste Mal stehen sie aber unter Beobachtung.

Das andere Klientel zerstört Inventar oder Schlägt sich.

Und ich rede jetzt nicht von einer Meute randalierender Junghools, die
einmal in Erscheinung treten und dann nie mehr gesehen werden.

Klar, ganz vermeiden kann man nicht, dass mal Unschuldige vor der Tür
bleiben müssen, selbst ich war schon mal "Opfer" der Türpolitik.

Sehr bizarr war eine Silversterparty auf der Reeperbahn, der Laden war
zu 80% mit "unseren" Leuten gefüllt, wir hatten vorher privat
reingefeiert, ein Anruf hätte gelangt, und der Laden wäre leer gewesen.

Dummerweise hatte ein Ersatztürsteher Dienst.

Da ich keinen Bock auf Diskussionen hatte und der Rest schön
weiterfeiern sollte, habe ich mir ein Taxi geschnappt und bin ins Riders
gefahren.

Passend zum Thema ass ich dort erst mal nen Rollmobs mit nem Türsteher.

Silverster in Hamburg ein Taxi zu finden, welches auch noch nach HL
fährt... Nun denn, der Laden hat mein Geld dann halt nicht bekommen. :)

Und für die empirisch Erhabenen, ich war mindestens 1 mal in _jedem_
Laden in dieser Stadt, bis auf das A1, den einen Schuppen von Team0815,
Name vergessen, und dem Bunker. Diese Läden boykottiere ich bewusst.

Und ich kenne so gut wie jeden "freiberuflichen" Türsteher der Stadt,
sowie diverse der "Securities"/Angles/Devils.

Letztere handhaben das bei ihren Parties recht pragmatisch. Wer Scheisse
baut, bekommt aufs Maul.

Ausserdem war ich jahrelang Mitveranstalter diverser Parties und habe
dort so einiges an der Tür erlebt.

Aber das wird dem Bojens wohl nicht genügen, da keine wissenschaftliche
Abhandlung existiert.

Mike Grantz

unread,
Jan 18, 2014, 10:05:53 AM1/18/14
to
On 10.01.2014 22:26, Nikolaus Bernhardt wrote:

>> Kleiner Tipp: Wenn man an der Uni etwas l�nger bleibt und nicht nur die
>> Anf�ngervorlesungen h�rt, sondern auch die f�r Fortgeschrittene, lernt man
>> noch sehr viel mehr �ber Studiendesign, Statistik und korrektes
>> wissenschaftliches Vorgehen.
>
> Das lernt man schon relativ fr�h, so man denn will.

Ich werde das Gef�hl nicht los, da will einer seine
Minderwertigkeitskomplexe verdr�ngen und versucht mal wieder bzgl. eines
banalen Themas einen auf Intelloluell zu machen, nachdem er merkte, dass
er vom eigentlichen Thema keine Ahnung hat.

Demn�chst muss man 300 Seiten wissenschaftliche Analysen posten, um zu
belegen, dass einem ein Apfel schmeckt.

Fortgeschrittene d�rfen sich dann �ber Bananen unterhalten.

>> Und wieder das �bliche H�rensagen, Tante Friedas Kaffeesatz und das Erlebnis
>> von letzter Woche aus der Dorfdisco. Ich warte einfach mal ab, ob von Dir
>> �berhaupt noch sowas wie Zahlen, Fakten, Erlebnisberichte von Betroffenen
>> oder �hnliches kommen.

Polemische Diarrh�.

> Na, wenn ich einen abgewiesenen Gast befrage, dann wirst Du das auch nur
> als "H�rensagen" abkanzeln. Ich bef�rchte, ich mu� den T�rsteher und alle
> seine G�ste hier in die News schleppen.

Hab grad etwas zu dem Thema getextet, wenn auch in sehr sehr gestauchter
Form, da man >20 Jahre Erfahrung schlecht mal so hinklatschen kann.

>> Mein Tipp: Ich sollte lieber nicht die Luft anhalten beim warten.
>
> Och, ab und an mal die Luft anzuhalten, k�nnte Dir nicht schaden... :-)

Ich bef�rchte, er macht das etwas zu h�ufig. Leider postet er
anschliessend mangels Sauerstoff dann irgendwas �ber den Kaffesatz
seiner Tante.

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 18, 2014, 10:32:24 AM1/18/14
to
Am Sat, 18 Jan 2014 13:46:46 +0000 (UTC) schrieb Alexander Kauerz:

> ich bin mir sicher, das Leute die sich intensiver mit Rassismus und
> Diskriminierung besch�ftigen (m�ssen), in jener Nachricht rassistische
> Kackschei�e gefunden haben.

Meine Erfahrung sagt mir, da� Menschen, die den Begriff "rassistische
Kackschei�e" verwenden, viel eher an eigener Emp�rung und allgemeiner
Stimmungsmache als an der L�sung bestehender Probleme interessiert sind.

Nik

Mike Grantz

unread,
Jan 18, 2014, 10:39:04 AM1/18/14
to
On 09.01.2014 16:38, Nikolaus Bernhardt wrote:

> Junge Frauen erzeugen selten Probleme in Discotheken. Sie trinken selten
> soviel, da� sie von der Security in den San-Raum gebracht, wo sie entweder
> schnell wieder zu sich kommen oder man ihnen das Ende dieses Party-Abends
> nahelegt oder sie notfalls in den Rtw verfrachtet.

Richtige Bitches manipulieren daf�r ihre Typen, auf dass es dann Stress
gibt. Sie _erzeugen_ definitiv Probleme, nur durch die Hintert�r.

Am eigenen Leib erlebt, wie ne besoffene Ducksteinfestivalbedienung bei
der anschliessenden Kneipentour versucht hat, alle ihre Kollegen gegen
mich zu hetzen. Sie ging davon aus, wenn sie was an ihrem Bierstand zu
sagen hat, hat sie auch was in dem Laden zu sagen. Zum Gl�ck war nur
einer so dumm, auf sie reinzufallen. Ausserdem sollte man sowas nicht
direkt vor der �berwachungskamera machen. ;)

Das positive an der Sache war, ihre Kollegen haben mir was ausgegeben.
Unter uns, ich h�tte ihr soooooooooooooo gerne eine geklatscht. So ein
arrogantes, lautes Mistst�ck. Aber man bleibt ja anst�ndig.

Ausserdem sind Fraun regelrechte Schlampen, was die Hygiene auf Parties
angeht. Wer sich mal ausversehen oder notgedrungen aufs Fraunklo verirrt
hat, weiss wovon ich rede.

Auf einer Goa war ich froh, Stiefel angehabt zu haben, 4-5 cm
farbenfrohe �berschwemmung.

Richtig hinterh�ltig war mal ne T�rkin, die sich an mich rangemacht hat,
aussschliesslich mit dem Hintergedanken, ihren Macker (Ex?) aggro zu machen.

Oder man geht nichts ahnend um die Ecke, um sich zu erleichtern und da
hockt schon ein M�del - man dreht sich um, entschuldigt sich, geht weg.

Was macht das drogenverwirrte Weib? Sie ruft laut zu ihrer Clique, ich
h�tte sie vergewaltigen wollen.

> Da� junge Frauen solcher �rger machen, da� sie von der Security des Ladens
> verwiesen werden m�ssen, ist ein ziemlicher Ausnahmefall.

Das stimmt. Wobei sie aber nicht zwangsweise harmloser sind.
Es kommt schon h�ufiger vor, dass sie zuschlagen, nur geht das m�nnliche
Opfer damit selten hausieren. ;)

> Ich fasse meine Erfahrungen derart zusammen: Die Security (genauer deren
> Mitarbeiter) kennen ihre Pappenheimer und wer in der Vergangenheit (zu= oft
> aufgefallen ist, der bleibt eben drau�en.

Das sowieso. Wobei es auch L�den gibt, die jeden Folgetag eine Amnestie
aussprechen. Bis es dann mal richtig knallt. Aber in solche L�den
verirrt sich der Normale eher selten.

> Da� dabei manchmal auch alleine 's�dl�ndisches' Aussehen als Grund
> ausreicht, erlebe ich recht selten, aber es kommt vor. Wer der Security
> jedoch vom Sehen her bekannt ist und nie auff�llig wurde, kommt eigentlich
> immer rein. Ja, auch ich erkenne den Teufelskreis: Wie soll man der
> Security als 'normaler' Gast bekannt werden, wenn den Laden nicht erst
> betreten mag.

Er k�nnte auch die Order haben, auf das Mischungsverh�ltnis der
Geschlechter zu achten. Oder auf das passende Outfit.

Ich wurde 2 mal wegen meines Outfits abgewiesen. Aber nach einem ruhigen
Gespr�ch, durfte ich ausnahmsweise doch eintreten.

> Generell ist mein Eindruck, da� �bersch�ssiges Testosteron, Bildungsferne,
> eine noch nicht voll entwickelte geistige Reife, Migrationshintergrund und
> Alkohol oftmals sehr gef�hrliche Kombinationen sind.

"Die T�r" weiss, wer drin ist und kann meist absch�tzen, ob der Neuzgang
kompatibel ist, oder nicht. Da muss auch schon mal ein "unschuldiger"
draussen bleiben.

> Ja, auch ich wurde schon an Disco-T�ren abgewiesen. Dann h�rte ich mir die
> Erkl�rung an, woran es lag, fragte freundlich und in -- beleidigungsfreien
> -- Deusch nach dem Grund und auch, ob es mit nicht so runtergekommener
> Kleidung anders w�re. Also ab nach Hause, vern�nftoge Klamotten anziehen
> und siehe, alles war gut.

Das geht leider nur, wenn man auch in der N�he wohnt. In fremden St�dten
sieht das meist anders aus.

> [...] Test von T�rstehern [...] intelligentem Auftreten [...]

Dann war da noch der d�mliche T�rsteher aus dem H�X, der nach Feierabend
die G�ste am hinteren Ende der Schlange schubst und aggro wurde, weil
man nicht verschwand.

H�tte man sofort getan, w�re man in der Lage gewesen, durch Materie zu
wandeln. *kopfsch�ttel*

Er arbeitet dort zum Gl�ck nicht mehr.

Und nein Bernd, Ferri oder Kai, falls ihr hier lurken solltet, das war
vor eurer Zeit, bzw. zwischen euren Zeiten.

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 18, 2014, 11:33:01 AM1/18/14
to
Am Sat, 18 Jan 2014 15:54:04 +0100 schrieb Mike Grantz:

> Nat�rlich wird ausgeblendet, dass es in dieser Stadt auch L�den
> gibt/gab, die den normalo Deutschen aussortieren.
>
> Das ist dann nat�rlich wieder nicht rassistisch.

Kommt drauf an, welche Ma�st�be man anlegt.

Ich akzeptiere, da� unterschiedliche L�den ihre jeweils eigene Vorstellung
von der Zielgruppe haben. Und bei der Wahl der G�stemischung dann auch
gewisse Kriterien anlegen.

Wenn in einem Restaurant gehobene Gardedrobe 'erw�nscht' ist, dann versuche
ich auch nicht an dreckigen Reitklamotten oder in ausgelatschten Schuhen
Eintritt zu erlangen. Werde ich dann abgewiesen kann ich nat�rlich
"diskriminierende Kakschei�e" schreien und mich l�cherlich machen.

> Ich habe mind. 20 Jahre Szeneerfahrung und stand selber oft genug an der
> T�r. Erfahrung habe ich in diversen St�dten im In- und Ausland gesammelt.
>
> Ganz pauschal kann ich berichten, dass grunds�tzlich nicht nach Herkunft
> sortiert wird, sondern nach Erfahrung.

Alles nur Einzelschicksale...

> Es werden auch genug Deutsche nicht reingelassen, bzw rausgeworfen, aber
> solche Kanditaten haben meist ihre eigenen Asischuppen und Treffpunkte
> und verirren sich selten in L�den mit T�rsteher.

Oder kommen n�chstes mal wieder, wenn sie nicht zu alkoholisiert sind,
keine 'falsche Kleidung' anhaben und nicht aggressiv auftreten...

> W�rend der geneigte B�rger mit Migrationshintergrund oder Ausl�nder mit
> dubioser Berufst�tigkeit da allerdings schon h�ufiger mal die
> Herausforderung sucht.

Wir sollten uns daran gew�hnen, da� manche Menschen, die hier geboren sind
aber sehr 'eigene' Vorstellung vom Umgang mit ihren Mitmenschen allgemein
oder den speziell Geschlechtern haben.

W�re ich in einem Elternhaus aufgewachsen und sozialisiert worden, in dem
ich alles, meine Schwestern deutlich weniger gelten, in dem Papa den
vorehelichen Verlust der Jungfr�ulichkeit der T�chter als Schande der
Familie ansieht, dann ben�hme ich vielleicht auch 'seltsam'. Wenn dazu
vielleicht noch komische Vorstellungen von 'Ehre' gelten, die gewaltsam zu
verteidigen seien, ergibt das schnell ein gewisses Konfliktpotential.

Gl�cklicherweise schleifen sich derartige Vorstellungen im Laufe der Zeit
immer weiter ab. Aber egal in welchem Teil der Gesellschaft: Idioten gibt
es �berall.

> Solche F�lle werden halt selektiv eher wahrgenommen.

Wer an der T�r abgewiesen, kann es sich sehr einfach machen und sich auf
"nur weil ich $Eigenschaft bin" zur�ckziehen. Egal ob die Eigenschaft nun
Ausl�nder, Linksh�ndigkeit, dunkle Hautfarbe, Tr�ger unpassender Kleidung
oder oder oder.

Ja, es gibt L�den, bei denen die Hautfarbe entscheidet. Dann sieht es
ziemlich deutlich nach Rassismus aus. Wie sieht es aus, wenn an einem Abend
eine gewisse 'Ausl�nderquote' erreicht ist? Die Leitung hat vielleicht die
Erfahrung gemacht, da� ab einer gewissen Quote die Stimmung kippt und das
vermeiden m�chte? Auch Rassismus?

Und wenn der friedlich-freundliche alkoholisiert-aggressiv Hooligen Einla�
begehrt und drau�en bleibt? Auch Rassismus?

> Jene sind auch meist Ausl�ser der heftigen Schl�gereien, mit Stahlrohr
> und Messerstechereien und dem spontanen rotf�rben diverser Klos im
> Untergeschoss.

Ich verstehe auch nicht, warum manche Menschen f�r einen Discobesuch ein
Klappmesser bei sich f�hren m�ssen. Oder S�bel und Baseballkeule im
Kofferraum des Autos haben. Gut, ich hab auch 'ne Reitgerte und manchmal
andere Reitsachen im Auto, aber wer spielt schon Baseball oder ist
Schwertk�mpfer?

F�r Kai, kein H�sensagen, denn ich war Augenzeuge eines solchen Angriffs
mit diesen Waffen und auch, wie ihn die Sicherheitskr�fte abgewehrten.

Und ja, ich hab auch was von dem Tr�nengas/Pfefferspray abbekommen und
konnte dann die n�chste Stunde nicht mehr fahren...

> Zumindest wurde ich noch nie als Zeuge geladen, in denen Deutsche die
> Beschuldigten waren.

Ich hab schon den einen oder anderen Anh�rungsbogen zugeschickt bekommen...

> Auch wird man eher keinen Deutschen finden, der in eine Teestube latscht
> und Mohamed beleidigt,

Dumm genug sind daf�r schon einige. Aber sie haben Angst, dann gleich auf
die Fresse zu bekommen :-)

> wie im umgekehrten Fall der junge Araber, der am 1. Weihnachtstag meinte,
> die Anwesenden G�ste, Weihnachten und Jesus beleidigen zu m�ssen.

Jungm�nnliches Imponiergehabe vermutlich. Sowas passiert aber auch
Deutschen. Ich wurde unl�ngst Augenzeuge, als ein Dummbatz der 200kg-Klasse
in der Disco Spr�che wie "Frei, Sozial und National" skandierte. Er gab
dann Ruhe, als ihm jemand um die Ohren haute, da� er eine Schande sei, weil
er weder hart wir Kruppstahl, z�h wie Leder und schon �berhaupt nicht flink
wie ein Windhund sei. Er zog dann auch ganz schnell ab... :-)

> Besucht man allerdings die Clemensstrasse, wird man recht h�ufig Zeuge,
> wie Deutsche abgewiesen werden. Liegt aber wohl eher an der Wohngegend.

Was ist denn da? Ich kenne die Gegend noch aus (zahrzehntealten)
Erz�hlungen, da� dort L�becks 'Rotlicht' w�re.

> Desweiteren fangen sich Deutsche eher ein Schichtverbot oder einen
> einmaligen Rauswurf ein, da sie im Suff einfach nur zu Dumm waren. Das
> n�chste Mal stehen sie aber unter Beobachtung.

Du machst mich neugierig, was da f�r L�den sind. Magst Du berichten oder
mu� ich selbst hingehen? :-)

> Das andere Klientel zerst�rt Inventar oder Schl�gt sich.

Mu� ich nicht haben. Gibt nur �rger...

> Und ich kenne so gut wie jeden "freiberuflichen" T�rsteher der Stadt,
> sowie diverse der "Securities"/Angles/Devils.
>
> Letztere handhaben das bei ihren Parties recht pragmatisch. Wer Scheisse
> baut, bekommt aufs Maul.

"Wer negativ auff�llt, wird des Ladens verwiesen" w�re mir die angenehmere
Alternative. Gewalt sollte die Ultima Ratio sein und bleiben.

> Ausserdem war ich jahrelang Mitveranstalter diverser Parties und habe
> dort so einiges an der T�r erlebt.
>
> Aber das wird dem Bojens wohl nicht gen�gen, da keine wissenschaftliche
> Abhandlung existiert.

Gut m�glich :-)

Nik

Kai

unread,
Jan 18, 2014, 11:35:56 AM1/18/14
to
Am 18.01.14 14:46, schrieb Alexander Kauerz:

>ich bin mir sicher, das Leute die sich intensiver mit Rassismus und
>Diskriminierung beschäftigen (müssen), in jener Nachricht rassistische
>Kackscheiße gefunden haben.

So kann man es auch formulieren, wenn Leute aus drei Discoschlägereien ihr
Weltbild ableiten und wissen, dass der Ausländer an sich eben am meisten
Ärger macht.

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 18, 2014, 11:41:21 AM1/18/14
to
Am Sat, 18 Jan 2014 16:05:53 +0100 schrieb Mike Grantz:

> Ich werde das Gef�hl nicht los, da will einer seine
> Minderwertigkeitskomplexe verdr�ngen und versucht mal wieder bzgl. eines
> banalen Themas einen auf Intelloluell zu machen, nachdem er merkte, dass
> er vom eigentlichen Thema keine Ahnung hat.

Gut m�glich. Wer selten bis nie in Discos ist, die Probleme, die manche
G�ste vor/an der T�r und sp�ter im Laden machen, nie mitbekommen hat, mu�
eben nachlesen, was andere Menschen selbst erlebt haben.

> Demn�chst muss man 300 Seiten wissenschaftliche Analysen posten, um zu
> belegen, dass einem ein Apfel schmeckt.

Nur 300 Seiten? Sorry, aber DAS kann man wirklich nicht ernstnehmen. M�ssen
mindestens 400 Seiten sein. Und Du mu�t nachweisen, da� Du mindestens
Biologe oder Ern�hrungswissenschaftler bist...

> Fortgeschrittene d�rfen sich dann �ber Bananen unterhalten.

"Ausgerechnet Bananen" *sing* Wer's nicht mehr im Ohr hat, kann es hier
nachh�ren: http://youtu.be/RJPLJHpzYdU

> Polemische Diarrh�.

Sprechdurchfall :-)

> Hab grad etwas zu dem Thema getextet, wenn auch in sehr sehr gestauchter
> Form, da man >20 Jahre Erfahrung schlecht mal so hinklatschen kann.

Eben...

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 18, 2014, 11:54:24 AM1/18/14
to
Am Sat, 18 Jan 2014 16:35:56 +0000 (UTC) schrieb Kai:

> So kann man es auch formulieren, wenn Leute aus drei Discoschl�gereien
> ihr Weltbild ableiten und wissen, dass der Ausl�nder an sich eben am
> meisten �rger macht.

Du hast

"Da reden Leute �ber ihren 20 Jahre Erfahrung und wissen, wovon sie reden"

ziemlich unverst�ndlich ausgedr�ckt.

Du geh�rt wahrscheinlich auch zu den Typen, die jemandem, der seit 20
Jahren (erfolgreich) Fu�ball spielt, mittels einer 'wissenschaftlichen'
Studie zu erkl�ren versucht, da� der Ball ja nicht wollen k�nne, da er
nicht richtig rund w�re.

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 18, 2014, 12:08:37 PM1/18/14
to
Am Sat, 18 Jan 2014 16:39:04 +0100 schrieb Mike Grantz:

>> Junge Frauen erzeugen selten Probleme in Discotheken. Sie trinken selten
>> soviel, da� sie von der Security in den San-Raum gebracht, wo sie entweder
>> schnell wieder zu sich kommen oder man ihnen das Ende dieses Party-Abends
>> nahelegt oder sie notfalls in den Rtw verfrachtet.
>
> Richtige Bitches manipulieren daf�r ihre Typen, auf dass es dann Stress
> gibt. Sie _erzeugen_ definitiv Probleme, nur durch die Hintert�r.

Wenn man es etwas weiter fassen will und auch mittelbare Probleme
betrachtet, dann schon.

[ ... ]

> Richtig hinterh�ltig war mal ne T�rkin, die sich an mich rangemacht hat,
> aussschliesslich mit dem Hintergedanken, ihren Macker (Ex?) aggro zu machen.

Sich an M�nner 'ranzumachen', um einen (Ex-)Partner eifers�chtig zu machen
und dadurch gewisse Reaktionen zu provozieren, ist kein Verhalten, das
ausschlie�lich Ausl�ndern vorbehalten ist.

Es mag jedoch in gewissen Kulturkreisen so sein, da� die Reaktion st�rker
ausf�llt, weil das Verh�ltnis zwischen den Geschlechtern eben ein anderes
ist als hierzulande.

Sobald man bemerkt, wohin die Reise gehen soll, mu� man die Betreffende
dann eben stehen lassen und sich zur�ckziehen...

> Oder man geht nichts ahnend um die Ecke, um sich zu erleichtern und da
> hockt schon ein M�del - man dreht sich um, entschuldigt sich, geht weg.
>
> Was macht das drogenverwirrte Weib? Sie ruft laut zu ihrer Clique, ich
> h�tte sie vergewaltigen wollen.

Das ist dann aber eher ein Problem von Drogen und keines von
unterschiedlichen Kulturkreisen oder der Diskriminierung gewisser
Bev�lkerungsteile.

K�nnen wir hier als Argument nicht gelten lassen.

>> Da� junge Frauen solcher �rger machen, da� sie von der Security des Ladens
>> verwiesen werden m�ssen, ist ein ziemlicher Ausnahmefall.
>
> Das stimmt. Wobei sie aber nicht zwangsweise harmloser sind.
> Es kommt schon h�ufiger vor, dass sie zuschlagen, nur geht das m�nnliche
> Opfer damit selten hausieren. ;)

Der Genie�er schweigt... und denkt an die Kohle, die er sonst bei der
Domina ausgegeben h�tte :-)

[ ... ]

>> Da� dabei manchmal auch alleine 's�dl�ndisches' Aussehen als Grund
>> ausreicht, erlebe ich recht selten, aber es kommt vor. Wer der Security
>> jedoch vom Sehen her bekannt ist und nie auff�llig wurde, kommt eigentlich
>> immer rein. Ja, auch ich erkenne den Teufelskreis: Wie soll man der
>> Security als 'normaler' Gast bekannt werden, wenn den Laden nicht erst
>> betreten mag.
>
> Er k�nnte auch die Order haben, auf das Mischungsverh�ltnis der
> Geschlechter zu achten. Oder auf das passende Outfit.

DISKRIMIERUNG!!!!11!!!!elf!!!

> Ich wurde 2 mal wegen meines Outfits abgewiesen. Aber nach einem ruhigen
> Gespr�ch, durfte ich ausnahmsweise doch eintreten.

Noch schlimmer!!!11!!!

>> Generell ist mein Eindruck, da� �bersch�ssiges Testosteron, Bildungsferne,
>> eine noch nicht voll entwickelte geistige Reife, Migrationshintergrund und
>> Alkohol oftmals sehr gef�hrliche Kombinationen sind.
>
> "Die T�r" weiss, wer drin ist und kann meist absch�tzen, ob der Neuzgang
> kompatibel ist, oder nicht. Da muss auch schon mal ein "unschuldiger"
> draussen bleiben.

Eine durchaus passende Zusammenfassung...

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 18, 2014, 12:09:43 PM1/18/14
to
Studie zu erkl�ren versucht, da� der Ball ja nicht rollen k�nne, da er

Kai

unread,
Jan 18, 2014, 12:15:49 PM1/18/14
to
Am 18.01.14 18:09, schrieb Nikolaus Bernhardt:

>Du hast
>
>"Da reden Leute über ihren 20 Jahre Erfahrung und wissen, wovon sie reden"

„Diskutiere nie mit einem Vollidioten, er zieht dich auf sein Niveau runter
und schlägt dich dort mit Erfahrung.”

qed

Kai

unread,
Jan 18, 2014, 12:18:51 PM1/18/14
to
Am 18.01.14 18:08, schrieb Nikolaus Bernhardt:

>Sich an Männer 'ranzumachen', um einen (Ex-)Partner eifersüchtig zu machen
>und dadurch gewisse Reaktionen zu provozieren, ist kein Verhalten, das
>ausschließlich Ausländern vorbehalten ist.
>

Ok, das Usenet ist wirklich tot. Hier tauscht sich nur noch der
intellektuelle Bodensatz aus. Ich bin dann mal raus.

Lukas Schmidt

unread,
Jan 18, 2014, 5:07:42 PM1/18/14
to
Kai schrab am 18.01.2014 17:35:
Und meine Aussage aus <lb4ib1$l1p$1...@dont-email.me> hält immer noch:
"Manchmal habe ich das Gefühl, dass Du blöd bist. Anders kann ich mir
diese Antwort nicht erklären."

Mike Grantz

unread,
Jan 18, 2014, 6:32:47 PM1/18/14
to
On 18.01.2014 17:33, Nikolaus Bernhardt wrote:

> Ich verstehe auch nicht, warum manche Menschen f�r einen Discobesuch ein
> Klappmesser bei sich f�hren m�ssen. Oder S�bel und Baseballkeule im
> Kofferraum des Autos haben. Gut, ich hab auch 'ne Reitgerte und manchmal
> andere Reitsachen im Auto, aber wer spielt schon Baseball oder ist
> Schwertk�mpfer?

Ich bin in den aktiven Jahren auch mit einem Messer rumgelaufen, ich
brauchte es regelm�ssig beim Aufbauen der Deko. Ich hatte das Privileg,
damit durch diverse T�ren gehen zu d�rfen, auch wenn ich nur Gast war.

Danach sehr lange Zeit komplett ohne, aber da es sich in HL leider
wieder zuspitzt, und man nicht immer Gl�ck haben kann, wenn es 3 gegen 1
gilt, ist nun ein kleines Fl�schchen mein st�ndiger Begleiter. Falls
mich mal ein wildes Tier anfallen sollte.

Ein guter Bekannter hatte, nachdem von hinten auf sein fahrendes Auto
geschossen wurde, auch immer eine Keule im Auto bei sich.

> F�r Kai, kein H�sensagen, denn ich war Augenzeuge eines solchen Angriffs
> mit diesen Waffen und auch, wie ihn die Sicherheitskr�fte abgewehrten.

Erinnert sich wer an die Massenschl�gerei in der Beckergrube, mit
begleitendem Messerstich? Ich war dabei, zum Gl�ck nicht mittendrin.

Selbst wir unbeteiligten G�ste wurden von der Polizei wie Verbrecher
behandelt, ewig festgesetzt und anschliessend gefilzt.

Von den Beteiligten war kein einziger Deutscher.

Die organisierte Attacke auf die bambu-T�rsteher damals hatte auch einen
herben Nachgeschmack an Migrationshintergrund.

Spontan fallen mir in all den Jahren nur 3 krassere Angriffe von
Deutschen ein. Das erstere ist H�hrensagen, allerdings vom Chef und
T�rsteher, als eine psychisch vorbelastete Polizeibeamtin "in Privat"
mit einer abgeschlagenen Flasche einen Typen auf der Tanzfl�che abstach.

Dann der hinterh�ltige Angriff auf den afghanischen Inhaber eines
Ladens, dem wurde eine volle Weinflasche von hinten auf den Sch�del
geschlagen. Das war aber kein klassischer Clubbesuch, sonder eine
gezielte Racheaktion privater Natur. Kein H�rensagen, ich kenne den
Clubbesitzer pers�nlich.

Dann die kurze, aber heftige, provozierte Massenschl�gerei auf der
vernebelten Tanzfl�che im Riders. Selbst Kai-Uwe musste beherzt
einschreiten. Kein Gast wurde verletzt.

>> Zumindest wurde ich noch nie als Zeuge geladen, in denen Deutsche die
>> Beschuldigten waren.
>
> Ich hab schon den einen oder anderen Anh�rungsbogen zugeschickt bekommen...

Ich auch, aber der einzige betroffene Deutsche war ein e-bay-Betr�ger
und hat mit diesem Thema nichts zu tun.

Wenn man auf dem Revier die Fotos vorgelegt bekommt,... alles bekannte
Gesichter.

>> wie im umgekehrten Fall der junge Araber, der am 1. Weihnachtstag meinte,
>> die Anwesenden G�ste, Weihnachten und Jesus beleidigen zu m�ssen.
>
> Jungm�nnliches Imponiergehabe vermutlich. Sowas passiert aber auch
> Deutschen. Ich wurde unl�ngst Augenzeuge, als ein Dummbatz der 200kg-Klasse
> in der Disco Spr�che wie "Frei, Sozial und National" skandierte.

Bestimmt in dem einen Abschnitt im A1. Ich war zwar noch nie in dem
Laden, aber gewisse Facebookseiten gewisser kurzhaarigen Leute verlinken
dort ihre Partypics. Wir hatten das Thema vor einiger Zeit mal.

>> Besucht man allerdings die Clemensstrasse, wird man recht h�ufig Zeuge,
>> wie Deutsche abgewiesen werden. Liegt aber wohl eher an der Wohngegend.
>
> Was ist denn da? Ich kenne die Gegend noch aus (zahrzehntealten)
> Erz�hlungen, da� dort L�becks 'Rotlicht' w�re.

Rotlicht ist schon lange nicht mehr.

An L�den gibts dort das Clemens (Goldene 7) rechts, die 12 vorne links
und hinten links der Blaue Engel. Alles sehr relaxte und
studentenlastige Schuppen. Gelegentlich gibts auch noch unangek�ndigte
GOA-Parties in unbewohnten R�umlichkeiten.

Trotz der verdammt g�nstigen Preise, man k�nnte sich f�r nen 10ner hacke
dicht saufen, w�rend man wo anders grad mal 2 Bier daf�r bekommt, ist es
dort grunds�tzlich sehr friedlich. Trotzdem leistet sich der
Ladenverbund am Wochenende ne private Security.

Das Clemens ist eher rustikal und rockig. Die 12 eher clubbig und mit
Tischkicker. Und es gibt dort verbl�ffend viele, die darin sehr sehr gut
sind. Auch wenn das Tresenpersonal �berwiegend sehr arrogant daher kommt.

Zum Engel kann ich nicht viel sagen, ist nicht so mein Fall.

Die ehemaligen Rotlichtzimmerchen werden an die Unterschicht vermietet,
wenn man das mal so krass ausdr�cken darf, und das sind dann auch jene,
die dann �fter mal vor die T�r gesetzt werden, falls sie sich doch mal
in den Laden verirren sollten und rump�beln.

>> Desweiteren fangen sich Deutsche eher ein Schichtverbot oder einen
>> einmaligen Rauswurf ein, da sie im Suff einfach nur zu Dumm waren. Das
>> n�chste Mal stehen sie aber unter Beobachtung.
>
> Du machst mich neugierig, was da f�r L�den sind. Magst Du berichten oder
> mu� ich selbst hingehen? :-)

Das ehemalige Coco am ZOB war ein gutes Beispiel, Pack schl�gt sich,
Pack vertr�gt sich.

In guter Tradition nun der ehemalige Treffpunkt, nun Coco3.

Rosenkrug und potentielle wechselnde Ultrakneipen z�hle ich mal dazu,
aber da ich mit Fussball weniger am Hut habe, bin ich dort nicht so
bewandert.

Auch in der Drehbr�cke2 bekommt man selten direkt Hausverbot, ausser man
verscherzt es sich direkt mit der dunkelhaarigen Zicke oder der Cheffin.
Aber da muss man sich schon gewisse Sachen leisten.

>> Das andere Klientel zerst�rt Inventar oder Schl�gt sich.
>
> Mu� ich nicht haben. Gibt nur �rger...

Jedes Wochenende wurde die Klosch�ssel zertreten. Als es dann zu viel
wurde, haben wir dann konzentriert drauf geachtet. Es war ein Stammgast.

>> Letztere handhaben das bei ihren Parties recht pragmatisch. Wer Scheisse
>> baut, bekommt aufs Maul.
>
> "Wer negativ auff�llt, wird des Ladens verwiesen" w�re mir die angenehmere
> Alternative. Gewalt sollte die Ultima Ratio sein und bleiben.

Niemand wird gezwungen in ihrem Clubhaus zu feiern.

>> Ausserdem war ich jahrelang Mitveranstalter diverser Parties und habe
>> dort so einiges an der T�r erlebt.

Man erlebt btw. �berwiegend Sch�nes und Lustiges.

Mike Grantz

unread,
Jan 18, 2014, 6:53:00 PM1/18/14
to
On 18.01.2014 18:08, Nikolaus Bernhardt wrote:

> Sich an M�nner 'ranzumachen', um einen (Ex-)Partner eifers�chtig zu machen
> und dadurch gewisse Reaktionen zu provozieren, ist kein Verhalten, das
> ausschlie�lich Ausl�ndern vorbehalten ist.

Habe nie das Gegenteil behauptet, ich habe lediglich Erfahrenes kundgetan.

Dann gibts noch den Fall, in dem eine gute Freundin mich ausversehen mit
ihrer Zigarette verbrannt hatte und sie die Stelle anschliessend mit
ihrer Spucke behandelte.

Sofort traten 2 m�nnliche T�rken an uns ran, und keiften sie an, dass
sich t�rkische M�dchen nicht mit Deutschen treffen sollten.

> Es mag jedoch in gewissen Kulturkreisen so sein, da� die Reaktion st�rker
> ausf�llt, weil das Verh�ltnis zwischen den Geschlechtern eben ein anderes
> ist als hierzulande.

S. o.

>> Was macht das drogenverwirrte Weib? Sie ruft laut zu ihrer Clique, ich
>> h�tte sie vergewaltigen wollen.
>
> Das ist dann aber eher ein Problem von Drogen und keines von
> unterschiedlichen Kulturkreisen oder der Diskriminierung gewisser
> Bev�lkerungsteile.

> K�nnen wir hier als Argument nicht gelten lassen.

Sie war Deutsche. Es ging ja auch ums Thema Fraun und Stress machen.

>> "Die T�r" weiss, wer drin ist und kann meist absch�tzen, ob der Neuzgang
>> kompatibel ist, oder nicht. Da muss auch schon mal ein "unschuldiger"
>> draussen bleiben.
>
> Eine durchaus passende Zusammenfassung...

Dann gibt, bzw gabs noch L�den wie die kultige Tanzbar, wo quasi der
Besitzer, das Personal und Freunde die T�rstehen waren.

Ein selbstregulierender Schmelztiegel der Kulturen, Bildung,
Einstellungen, usw. Im Laden ist fast nie was ernsthaftes passiert, es
wurde draussen gekl�rt.

Aber auch hier muss ich berichten, dass Ausreisser wie das wutentbrannte
Bierflasche durchs Fenster werfen, L�cher in die Wand boxen, (ertappter)
Taschendiebstahl usw. durch unsere s�dl�ndischen Freunde begangen wurde.
Das (seltene) spontane Boxen im Laden hatte albanischen Beigeschmack.

Damit kein falscher Eindruck entsteht, auch Deutsche haben Mist gebaut,
aber nicht in der extremen Art. Das waren dann eher Beleidigungen,
Einschlafen, Zechprellerei und Drogenkonsum. Wobei letzteres keine
kulturellen Grenzen kennt.

Das komplette entleeren eines Feuerl�schers in die vollbesetzten
R�umlichkeiten der Drehbr�cke wurde btw. auch von T�rken begangen.

Sehr �rgerlich bei 12 frisch zubereiteten Bauernfr�hst�cken und all den
offenen Getr�nken. Und den Atembeschwerden.

Grund? Sie wurden rausgeworfen.

Mike Grantz

unread,
Jan 18, 2014, 6:58:06 PM1/18/14
to
On 18.01.2014 18:15, Kai Bojens wrote:

>> "Da reden Leute über ihren 20 Jahre Erfahrung und wissen, wovon sie reden"
>
> „Diskutiere nie mit einem Vollidioten, er zieht dich auf sein Niveau runter
> und schlägt dich dort mit Erfahrung.”

Sprichwörter sind wirklich cool und so, weisst? Und wenn man sie zur
passenden Zeit, am passenden Ort anwendet, kann man sogar den Eindruck
erwecken, man sei ansatzweise gebildet.

Aber dafür sollten sie schon passend platziert werden, anstatt sie
wahllos hinzurotzen. Herr Bojens.

Ist es eigentlich berechnend, dass Kai Bojens bei Themen, von denen er
keine Ahnung hat, nur mit Kai posted?

Lukas Schmidt

unread,
Jan 18, 2014, 7:34:05 PM1/18/14
to
Mike Grantz schrab am 19.01.2014 00:58:
> Ist es eigentlich berechnend, dass Kai Bojens bei Themen, von denen er
> keine Ahnung hat, nur mit Kai posted?

Wenigstens sind es dann keine direkten Beleidigungen, wenn man ihm
antwortet ;-)

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 19, 2014, 3:26:23 PM1/19/14
to
Am Sun, 19 Jan 2014 01:34:05 +0100 schrieb Lukas Schmidt:

> Wenigstens sind es dann keine direkten Beleidigungen, wenn man ihm
> antwortet ;-)

Ob eine Antwort nun direkt oder indirekt erfolgt, sie sollte keine
Beleidigung enthalten.

Jemanden zu beleidigen, mag das einege Ego vielleicht einen Moment 'pushen'
(Dem hab ich's aber gegeben...), aber fehlende Argumente werden so auch
nicht ersetzt.

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 19, 2014, 3:32:41 PM1/19/14
to
Am Sat, 18 Jan 2014 23:07:42 +0100 schrieb Lukas Schmidt:

> Und meine Aussage aus <lb4ib1$l1p$1...@dont-email.me> h�lt immer noch:
> "Manchmal habe ich das Gef�hl, dass Du bl�d bist. Anders kann ich mir
> diese Antwort nicht erkl�ren."

Ich bin anderer Meinung und halte Kai nicht f�r bl�d, auch wenn mir seine
Argumentation manchmal borniert erscheinen mag.

Seine Postings der letzten Zeit wirken mich eher wie Postings eines
Menschen, der irgendeinen Weg sucht, seiner Frustration irgendwinen Weg zu
schaffen.

�hnliche Kompensationsmechanismen kennen wir aus einem anderen Fall hier.

Ich hoffe, ich t�usche mich und alles wird wieder gut...

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 19, 2014, 4:24:21 PM1/19/14
to
Am Sun, 19 Jan 2014 00:53:00 +0100 schrieb Mike Grantz:

> Dann gibts noch den Fall, in dem eine gute Freundin mich ausversehen mit
> ihrer Zigarette verbrannt hatte und sie die Stelle anschliessend mit
> ihrer Spucke behandelte.
>
> Sofort traten 2 m�nnliche T�rken an uns ran, und keiften sie an, dass
> sich t�rkische M�dchen nicht mit Deutschen treffen sollten.

Manche Menschen wollen den Widerspruch, da� m�nnliche T�rken ihr Leben
selbst bestimmen und sich ihre (Sexual-)Partner selbst aussuchen, weibliche
T�rken jedoch nicht, nicht als solchen erkennen.

Gerne wird der Druck auf weibliche Familienmitglieder dann mit Tradition
entschuldigt, damit es kein "Getuschel im Treppenhaus" gebe.

Wenn T�chter machen, was sie wollen, bringen sie "Schande" �ber die
Familie, wenn S�hne das machen, dann ...

So ein Verhalten stribt nur aus, wenn die Gesellschaft aktiv daran
arbeitet.

[ ... ]

> Dann gibt, bzw gabs noch L�den wie die kultige Tanzbar, wo quasi der
> Besitzer, das Personal und Freunde die T�rstehen waren.
>
> Ein selbstregulierender Schmelztiegel der Kulturen, Bildung,
> Einstellungen, usw. Im Laden ist fast nie was ernsthaftes passiert, es
> wurde draussen gekl�rt.

Der Gedanke, da� mit unzivilisierte bzw. unkultivierte Menschen vor der T�r
auflauern, ist nun auch nicht angenehm...

Ich bin froh, wenn es keinen �rger gibt...

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 19, 2014, 4:35:52 PM1/19/14
to
Am Sun, 19 Jan 2014 00:32:47 +0100 schrieb Mike Grantz:

>> Ich verstehe auch nicht, warum manche Menschen f�r einen Discobesuch ein
>> Klappmesser bei sich f�hren m�ssen. Oder S�bel und Baseballkeule im
>> Kofferraum des Autos haben. Gut, ich hab auch 'ne Reitgerte und manchmal
>> andere Reitsachen im Auto, aber wer spielt schon Baseball oder ist
>> Schwertk�mpfer?
>
> Ich bin in den aktiven Jahren auch mit einem Messer rumgelaufen, ich
> brauchte es regelm�ssig beim Aufbauen der Deko. Ich hatte das Privileg,
> damit durch diverse T�ren gehen zu d�rfen, auch wenn ich nur Gast war.

Ein (Arbeits-)Messer (aus Gewohnheit) immer am Mann zu f�hren, ist etwas
anderes, als einen S�bel einsatzbereit im Auto zu haben.

> Danach sehr lange Zeit komplett ohne, aber da es sich in HL leider
> wieder zuspitzt, und man nicht immer Gl�ck haben kann, wenn es 3 gegen 1
> gilt, ist nun ein kleines Fl�schchen mein st�ndiger Begleiter. Falls
> mich mal ein wildes Tier anfallen sollte.
>
> Ein guter Bekannter hatte, nachdem von hinten auf sein fahrendes Auto
> geschossen wurde, auch immer eine Keule im Auto bei sich.

Es ist ja auch sehr sinnvoll, zu Schie�ereien mit einer Keule bewaffnet zu
gehen... :-)

> Erinnert sich wer an die Massenschl�gerei in der Beckergrube, mit
> begleitendem Messerstich? Ich war dabei, zum Gl�ck nicht mittendrin.

Ist an mir vorbeigegangen.

> Selbst wir unbeteiligten G�ste wurden von der Polizei wie Verbrecher
> behandelt, ewig festgesetzt und anschliessend gefilzt.

Nun ja, als Polizist kommste ja erst sp�ter dazu und wei� nicht, wer die
Guten und wer die B�sen sind. Also mu�t Du, schon aus Gr�nden des
Eigenschutzes, alle auf Waffen durchsuchen.

[ ... ]

> Spontan fallen mir in all den Jahren nur 3 krassere Angriffe von
> Deutschen ein. Das erstere ist H�hrensagen, allerdings vom Chef und
> T�rsteher, als eine psychisch vorbelastete Polizeibeamtin "in Privat"
> mit einer abgeschlagenen Flasche einen Typen auf der Tanzfl�che abstach.

Wie ist das ausgegangen? Blieb sie Polizistin?

[ ... ]

>> Jungm�nnliches Imponiergehabe vermutlich. Sowas passiert aber auch
>> Deutschen. Ich wurde unl�ngst Augenzeuge, als ein Dummbatz der 200kg-Klasse
>> in der Disco Spr�che wie "Frei, Sozial und National" skandierte.
>
> Bestimmt in dem einen Abschnitt im A1. Ich war zwar noch nie in dem
> Laden, aber gewisse Facebookseiten gewisser kurzhaarigen Leute verlinken
> dort ihre Partypics. Wir hatten das Thema vor einiger Zeit mal.

Nein. Ganz woanders.

Nik

Mike Grantz

unread,
Jan 20, 2014, 3:39:41 AM1/20/14
to
On 19.01.2014 22:35, Nikolaus Bernhardt wrote:

>> Ein guter Bekannter hatte, nachdem von hinten auf sein fahrendes Auto
>> geschossen wurde, auch immer eine Keule im Auto bei sich.
>
> Es ist ja auch sehr sinnvoll, zu Schie�ereien mit einer Keule bewaffnet zu
> gehen... :-)

Ich wusste, dass so eine Antwort kommt. Das n�chste Mal h�tten sie ihn
in Person auflauern k�nnen.

>> Selbst wir unbeteiligten G�ste wurden von der Polizei wie Verbrecher
>> behandelt, ewig festgesetzt und anschliessend gefilzt.
>
> Nun ja, als Polizist kommste ja erst sp�ter dazu und wei� nicht, wer die
> Guten und wer die B�sen sind. Also mu�t Du, schon aus Gr�nden des
> Eigenschutzes, alle auf Waffen durchsuchen.

Nein. Man wurde einzeln "entlassen" und auf der Strasse gefilzt. Man
hatte die Hoffnung, bestimmte Substanzen etc. zu finden.

Zur Eigensicherung holte man sich nen nervig kl�ffenden K�ter, der so
penetrant gekl�fft hat, dass der steigende Unmut �ber die Ohrenschmerzen
der Anwesenden nicht zu �bersehen war.

Zur Eigensicherung wurde der K�ter dann wieder weggebracht. :)

Ich dachte, die Hunde seien besser ausgebildet.

>> Spontan fallen mir in all den Jahren nur 3 krassere Angriffe von
>> Deutschen ein. Das erstere ist H�hrensagen, allerdings vom Chef und
>> T�rsteher, als eine psychisch vorbelastete Polizeibeamtin "in Privat"
>> mit einer abgeschlagenen Flasche einen Typen auf der Tanzfl�che abstach.
>
> Wie ist das ausgegangen? Blieb sie Polizistin?

Keine Ahnung. Ich hoffe mal nicht.
Wobei der eine Beamte, der seine Waffe etwas zu �bereifrig einsetzte nur
in den Innendienst gesteckt wurde.

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 23, 2014, 8:45:49 AM1/23/14
to
Am Mon, 20 Jan 2014 09:39:41 +0100 schrieb Mike Grantz:

>> Es ist ja auch sehr sinnvoll, zu Schießereien mit einer Keule bewaffnet zu
>> gehen... :-)
>
> Ich wusste, dass so eine Antwort kommt.

Ist doch schön, daß Deine Erwartungshaltung erfüllt wurde :-)

> Das nächste Mal hätten sie ihn in Person auflauern können.

Nun ja...

Manche Menschen legen es offenbar wirklich drauf an, 'Feinde' oder gar
echte Feinde zu haben. Seien es nun verfeindete Familienclans, Rockerbanden
oder oder oder.

Ich bin froh, von alledem verschon zu sein und keinen Krieg führen zu
müssen... Okay, wenn die Jungs aus Villa Bacho sich mal wieder nach Villa
Riba trauen, werden wir ihnen schon klarmachen, daß sie Ärger bekommen :-)

>> Nun ja, als Polizist kommste ja erst später dazu und weiß nicht, wer die
>> Guten und wer die Bösen sind. Also mußt Du, schon aus Gründen des
>> Eigenschutzes, alle auf Waffen durchsuchen.
>
> Nein. Man wurde einzeln "entlassen" und auf der Strasse gefilzt. Man
> hatte die Hoffnung, bestimmte Substanzen etc. zu finden.

Auch das kommt mal vor.

> Zur Eigensicherung holte man sich nen nervig kläffenden Köter, der so
> penetrant gekläfft hat, dass der steigende Unmut über die Ohrenschmerzen
> der Anwesenden nicht zu übersehen war.

Für einen Diensthund ist so eine Situation bestimmt auch Streß. Und sein
Gebell soll Leute einschüchtern.

> Zur Eigensicherung wurde der Köter dann wieder weggebracht. :)
>
> Ich dachte, die Hunde seien besser ausgebildet.

Kann Absicht gewesen sein. Aber ich kenne weder den Hund, seinen
Hundeführer noch die konkrete Situation.

>>> Spontan fallen mir in all den Jahren nur 3 krassere Angriffe von
>>> Deutschen ein. Das erstere ist Höhrensagen, allerdings vom Chef und
>>> Türsteher, als eine psychisch vorbelastete Polizeibeamtin "in Privat"
>>> mit einer abgeschlagenen Flasche einen Typen auf der Tanzfläche abstach.
>>
>> Wie ist das ausgegangen? Blieb sie Polizistin?
>
> Keine Ahnung. Ich hoffe mal nicht.

Schade, hätte gerne erfahren, wie sowas ausgeht. Oftmals bleibt es bei den
11 Monaten auf Bewährung, damit kriminelle Polizisten weiterhin im Amt
bleiben dürfen.

> Wobei der eine Beamte, der seine Waffe etwas zu übereifrig einsetzte nur
> in den Innendienst gesteckt wurde.

Sowas aber auch...

Nik

Mike Grantz

unread,
Jan 25, 2014, 11:52:37 AM1/25/14
to
On 23.01.2014 14:45, Nikolaus Bernhardt wrote:

>> Das nächste Mal hätten sie ihn in Person auflauern können.
>
> Nun ja...
>
> Manche Menschen legen es offenbar wirklich drauf an, 'Feinde' oder gar
> echte Feinde zu haben. Seien es nun verfeindete Familienclans, Rockerbanden
> oder oder oder.

Oder jemand hat einfach aus irgend einem Grund Hass auf dich. Das kann
man selten auswählen.

Ein Typ ist ne Weile mit ner Schusswaffe rum gelaufen wegen mir.

Grund? Seine älteste Schwester war verknallt in mich, die Jüngste war
eine Freundin meiner Freundin und als wir zu dritt,... der Gentleman
geniesst und schweigt, und dann habe ich seine mittlere Schwester auch
noch aus einer misslichen Lage gerettet.

Ich böses ich. Da war für ihn halt Jagdsaison.

Ende der Geschichte: er hat Lübeck verlassen.

> Ich bin froh, von alledem verschon zu sein und keinen Krieg führen zu
> müssen... Okay, wenn die Jungs aus Villa Bacho sich mal wieder nach Villa
> Riba trauen, werden wir ihnen schon klarmachen, daß sie Ärger bekommen :-)

http://imgs.xkcd.com/comics/devotion_to_duty.png

>>> Nun ja, als Polizist kommste ja erst später dazu und weiß nicht, wer die
>>> Guten und wer die Bösen sind. Also mußt Du, schon aus Gründen des
>>> Eigenschutzes, alle auf Waffen durchsuchen.
>>
>> Nein. Man wurde einzeln "entlassen" und auf der Strasse gefilzt. Man
>> hatte die Hoffnung, bestimmte Substanzen etc. zu finden.
>
> Auch das kommt mal vor.

Einfach nur übertrieben die Aktion.

In den Privaträumen über einer öffentlichen Lokalität begann der Streit,
verlagert sich auf die Strasse und alle unbeteiligten Gäste werden
erfasst (und angeschnauzt/bedroht, als man sich weigert, die
Telefonnummer anzugeben, wozu man auch nicht verpflichtet ist) und
anschliessend jeder Fussel der Kleidung untersucht.

Zu jedem Geldschein, zu jedem Utensil sollte man Rechenschaft ablegen.

Ich bin mir sicher, einige waren so eingeschüchtert, dass sie sich drauf
einliessen.

Stell dir vor, bei eurem Billardtreff entwickelt sich ein privater
Streit in der Privatwohnung des Besitzers, die zufällig über, unter oder
neben der Billardhalle gelegen ist und alle Billardgäste werden so
behandelt, wie oben beschreiben.

Auch das kommt mal vor... jaja.

> Für einen Diensthund ist so eine Situation bestimmt auch Streß. Und sein
> Gebell soll Leute einschüchtern.

Ein Diensthund ist für solche Situationen ausgebildet. Und nein, er soll
keine unschuldigen Gäste grundlos anbellen, auf dass einem der Tinnitus
ein Begleiter des restlichen Abends/Morgens sein soll.

Ich werde selten laut, aber da habe ich dem Hundeführer meine Meinung
gegeigt. Erstaunlicher Weise ist er dann abgezogen (worden?).

Das kam unerwartet.

> Sowas aber auch...

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 26, 2014, 7:52:33 PM1/26/14
to
Am Sat, 25 Jan 2014 17:52:37 +0100 schrieb Mike Grantz:

>> Manche Menschen legen es offenbar wirklich drauf an, 'Feinde' oder gar
>> echte Feinde zu haben. Seien es nun verfeindete Familienclans, Rockerbanden
>> oder oder oder.
>
> Oder jemand hat einfach aus irgend einem Grund Hass auf dich. Das kann
> man selten auswählen.

Ist das so?

Haß fällt ja nicht einfach wir Regen vom Himmel. Ja, es gibt (seltene)
Fälle, in denen man einfach grundlos gehaßt wird, aber meistens hat man
irgendwas angestellt, damit einem Haß entgegengebracht wird -- zumindest
unter normalen Leuten.

Bei Mitgliedern von Rockerclubs, Fußball-Hooligans etc. mag es reichen,
einer anderen, ähnlichen, jedoch verfeindeten Gruppierung anzugehören, um
wirklich und abgrundtief gehaßt zu werden. Aber welche normale Menschen
gehört schon zu solchen Gruppen?

> Ein Typ ist ne Weile mit ner Schusswaffe rum gelaufen wegen mir.
^^^^^^^^^
Ganz sicher nicht: "Deinetwegen" schon eher :-)

> Grund? Seine älteste Schwester war verknallt in mich, die Jüngste war
> eine Freundin meiner Freundin und als wir zu dritt,... der Gentleman
> geniesst und schweigt, und dann habe ich seine mittlere Schwester auch
> noch aus einer misslichen Lage gerettet.
>
> Ich böses ich. Da war für ihn halt Jagdsaison.
>
> Ende der Geschichte: er hat Lübeck verlassen.

Si tacuisses...

Klingt entweder nach einer Angebernummer oder nach... selbstverursachtem
und vermeidbarem Ärger.

Nehmen wir mal an, daß obige Geschichte nicht übertrieben wäre. Es ist das
eine Sache, zwei Schwestern auf einmal 'klarzumachen'. Allerdings dürften
die wenigsten Frauen damit klarkommen und wenn sie sich dann hinterher
überlegen, daß es vielleicht eine ganz dumme Idee war, dann dreht sich die
Einschätzung der Situation.

Manche Menschen neigen dann dazu, sich als Opfer zu sehen. Wenn sie sich
dann noch beim Bruder ausweinen, der etwas schlicht strukturiert ist, dann
hat man eben Ärger.

Aber vielleicht war das Ganze ja auch nur eine (gut?) erfundene Geschichte,
der Du uns unterhalten wolltest? Das ist Dir gelungen. Unterhaltsam war's.

> http://imgs.xkcd.com/comics/devotion_to_duty.png

:-)

[ ... ]

> Stell dir vor, bei eurem Billardtreff entwickelt sich ein privater
> Streit in der Privatwohnung des Besitzers, die zufällig über, unter oder
> neben der Billardhalle gelegen ist und alle Billardgäste werden so
> behandelt, wie oben beschreiben.
>
> Auch das kommt mal vor... jaja.

Ja, passiert uns je-des-mal so. Frag mal die anderen. Oder komm doch mal
vorbei.

Nik

Mike Grantz

unread,
Jan 26, 2014, 9:36:10 PM1/26/14
to
On 27.01.2014 01:52, Nikolaus Bernhardt wrote:

>> Grund? Seine älteste Schwester war verknallt in mich, die Jüngste war
>> eine Freundin meiner Freundin und als wir zu dritt,... der Gentleman
>> geniesst und schweigt, und dann habe ich seine mittlere Schwester auch
>> noch aus einer misslichen Lage gerettet.

>> Ende der Geschichte: er hat Lübeck verlassen.
>
> Si tacuisses...

Denkst du, du kannst mich mit deinem Französisch imprägnieren?
Wenn ich Philosoph sein wollte, wäre ich einer.

> Klingt entweder nach einer Angebernummer oder nach... selbstverursachtem
> und vermeidbarem Ärger.

Es ist eine, zugegeben sehr verkürzte Fassung, die sich aber leibhaftig
so zugetragen hat. Schon so lange her, lass mich lügen, es spielte sich
über einen Zeitraum von 4? Jahren ab.

Vermeidbarer Ärger? Was hätte man da vermeiden können?

Und, wenn du _dein_ Posting aufmerksam gelesen hättest, wüsstest du,
dass die Angebernummer auch nicht zutreffen kann, da ich ein reales
Beispiel auf deine Behauptung geliefert habe, wie man es ohne "wirklich"
drauf anzulegen "'Feinde' oder gar
echte Feinde zu haben. Seien es nun verfeindete Familienclans,
Rockerbanden oder oder oder." haben kann.

Das in " " ist ein Zitat von dir.

Ich nenne dir gerne ein anderes Beispiel.
Ich fuhr damals mit einem Kumpel Bus. Wir sassen ganz hinten.

Wir erkannten 2 schulbekannte Randsoziale, da aggressiv und kleinkriminell.

Ein paar Tage zuvor sahen wir sie in einem Polizeiwagen (hinten)
sitzend, in unserer Wohngegend, die wahrlich nicht ihr Revier darstellte.

Aus irgend einem Grund schauten wir ihnen, ohne Hintergedanken,
rückwärts aus dem Busfenster blickend, nach. Nicht realisierend, dass
sie uns überhaupt wahr nahmen.

Aus den Augen, aus dem Sinn... BÄM, gabs paar Wochen spater auf einem
Strassenfest von hinten eins ins Gesicht.

WTF? (Den Ausdruck gabs damals noch nicht.)

Zitat: "Was habt ihr uns neulich so angeglotzt?!"

Ich erinnere, es geht grad um das Thema, "Manche Menschen legen es
offenbar wirklich drauf an, 'Feinde' oder gar
echte Feinde zu haben."

Ich zeige auf, dass man auch Feinde haben kann, ohne es drauf anzulegen.

> Nehmen wir mal an, daß obige Geschichte nicht übertrieben wäre. Es ist das
> eine Sache, zwei Schwestern auf einmal 'klarzumachen'.

Auf welches Posting antwortest du? Wer hat wo zwei Schwestern "klar"
gemacht?

> Manche Menschen neigen dann dazu, sich als Opfer zu sehen. Wenn sie sich
> dann noch beim Bruder ausweinen, der etwas schlicht strukturiert ist, dann
> hat man eben Ärger.

Es hat sich niemand ausgeweint, höchstens die Älteste, deren Avancen ich
nicht erwiderte. Die Jüngste wurde selber aktiv, es war ihr Wille, und
hätte ich die Mittlere im Teich ersaufen lassen sollen?

Wenn du eine Angebernummer willst, könnte ich von der 17jährigen und
ihrer Mutter erzählen, aber erzählte ich die ganze Geschichte, würdest
du realiseren, dass Mutter Tochtergeschichten mitnichten etwas zum
angeben sind, sondern eher zum verzweifen.

Mehr erzähl ich nicht, der Rest ist deiner Phantasie überlassen. Aber
bedenke, es könnte auch ganz trivial und unspektakulär enden.

Hint: 2 Frauen sind mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht kompatibel.
The Internet lies!

Und nun mal ernsthaft, abgesehen davon, dass die Geschichte so
stattgefunden hat, was ist dir persönlich daran nicht geheuer?

> Aber vielleicht war das Ganze ja auch nur eine (gut?) erfundene Geschichte,
> der Du uns unterhalten wolltest? Das ist Dir gelungen. Unterhaltsam war's.

Nicht wirklich, es ist ein blödes Gefühl, zu wissen, dass du an jeder
Ecke sonen Irren treffen könntest. Ich habe mich eine ganze Weile nur
auf Bus und Auto beschränkt.

>> Stell dir vor, bei eurem Billardtreff entwickelt sich ein privater
>> Streit in der Privatwohnung des Besitzers, die zufällig über, unter oder
>> neben der Billardhalle gelegen ist und alle Billardgäste werden so
>> behandelt, wie oben beschreiben.
>>
>> Auch das kommt mal vor... jaja.
>
> Ja, passiert uns je-des-mal so. Frag mal die anderen. Oder komm doch mal
> vorbei.

Nein danke, ich beobachte lieber mit dem Fernglas.

Mike Grantz

unread,
Jan 26, 2014, 9:40:11 PM1/26/14
to
On 27.01.2014 03:36, Mike Grantz wrote:

>> Ja, passiert uns je-des-mal so. Frag mal die anderen. Oder komm doch mal
>> vorbei.
>
> Nein danke, ich beobachte lieber mit dem Fernglas.

Oder vielleicht haben wir ja schon mal eine Partie gespielt?

MUAHAHAHahahah ahaha ahaha a a a a h a ; ; : , . . . .

Nikolaus Bernhardt

unread,
Jan 27, 2014, 5:07:58 AM1/27/14
to
Am Mon, 27 Jan 2014 03:40:11 +0100 schrieb Mike Grantz:

> Oder vielleicht haben wir ja schon mal eine Partie gespielt?
>
> MUAHAHAHahahah ahaha ahaha a a a a h a ; ; : , . . . .

Dann bist Du die kleine Blonde, die letztes mal 'kompetenzbetonende'
Kleidung trug und ihre Kugeln so schön auf den Tisch gelegt hat?

Dann komm nächstes mal bitte wieder, Lukas und ich sabbern immer noch, wenn
wir an Dich denken...

scnr, Nik

Mike Grantz

unread,
Feb 10, 2014, 7:02:26 AM2/10/14
to
On 19.01.2014 22:35, Nikolaus Bernhardt wrote:

>> Erinnert sich wer an die Massenschlägerei in der Beckergrube, mit
>> begleitendem Messerstich? Ich war dabei, zum Glück nicht mittendrin.
>
> Ist an mir vorbeigegangen.

Auf dass dies nicht an dir vorbeigehe:
http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=89463

"Messerangriff in der Engelsgrube
Am Montagmorgen, 10. Februar 2014, kam es gegen 7.40 Uhr in der
Engelsgrube zu einer Messerstecherei, bei der fünf Personen zum Teil
schwer verletzt wurden. Der 40-jährige Tatverdächtige wurde von Zeugen
verfolgt und auf dem Koberg von der Polizei festgenommen."

Thomas Hochstein

unread,
Feb 10, 2014, 3:14:40 PM2/10/14
to
Mike Grantz schrieb:

> Der 40-jährige Tatverdächtige wurde von Zeugen
> verfolgt und auf dem Koberg von der Polizei festgenommen."

Und ist der Tatverdächtige Türsteher oder Gast? :)

Mike Grantz

unread,
Feb 10, 2014, 5:38:43 PM2/10/14
to
Soweit mir das zugetragen wurde, waren es alles Gäste, die vorher noch
zusammen mindestens in einem anderen Laden waren. Vor dem Day and Night
endete es dann, wie im Bericht beschrieben.

Mehr erfahre ich später, aber es spricht alles dafür, dass es keine
regelmässigen Kunden sind. Ob es extensiver Notwehrexzess war, wird sich
zeigen. Immerhin 5 Opfer.

In meiner inneren Gutherzigkeit, gehe ich einfach mal von einer wie auch
immer gearteten Notwehrsituation aus.

Ein Glück, dass sie es auf die Strasse verlagert hatten.

Diverse Zeiteinheiten früher, und es hätte Unbeteiligte treffen können.

In dieser Gegend gibt es keine offiziellen Türsteher.

*Antwortend, obwohl ich deine Löschaktion affig finde.*

Nikolaus Bernhardt

unread,
Feb 15, 2014, 4:40:59 AM2/15/14
to
Am Mon, 10 Feb 2014 13:02:26 +0100 schrieb Mike Grantz:

> Auf dass dies nicht an dir vorbeigehe:
> http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=89463
>
> "Messerangriff in der Engelsgrube
> Am Montagmorgen, 10. Februar 2014, kam es gegen 7.40 Uhr in der
> Engelsgrube zu einer Messerstecherei, bei der fünf Personen zum Teil
> schwer verletzt wurden. Der 40-jährige Tatverdächtige wurde von Zeugen
> verfolgt und auf dem Koberg von der Polizei festgenommen."

Weia... Offenbar hab ich das Glück, nie in die 'falschen' Läden zu gehen.
Oder das Glück, in die Läden zu gehen, in denen es entweder aufgrund der
Publikumsstruktur ruhig ist oder in denen ein Sicherheitsdienst dafür
sorgt, daß bestimmte bekannte Störenfriede draußen bleiben und anderen
Gästen gefährliche Gegenstände abnimmt und bei Problemen recht schnell
einschreitet.

Ich verstehe, daß Frauen sich gerne nochmal im Laufe des Abends noch etwas
Parfum auflegen oder sich nachschminken wollen, aber die Kombination aus
Deosprühdose und Feuerzeug ergibt einen Flammenwerfer, auch die Nagelschere
oder -feile müssen nicht reingenommen werden. Derlei gefährliche
Gegenstände sollte ein Sicherheitsdienst aussortieren. Wenn's nicht anders
geht, dann auch die Gäste dazu.

Ich habe auch kein Verständnis für die Mitnahme eines Messers in eine
Discothek. Ich nehme das gute alte Gewehr 98, das Uropa einst im Ersten
Weltkrieg in der Scharfschützenvariante benutzte, auch nicht mit zum
Tanzen. Okay, das wäre auch ein wenig unhandlich...

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
Feb 15, 2014, 4:41:51 AM2/15/14
to
Am Mon, 10 Feb 2014 21:14:40 +0100 schrieb Thomas Hochstein:

> Und ist der Tatverdächtige Türsteher oder Gast? :)

Also laut Arnulf sind Türsteher immer berufsdebil, also kann es nur ein
Gast gewesen sein :-)

Nikolaus Bernhardt

unread,
Feb 15, 2014, 4:53:37 AM2/15/14
to
Am Mon, 10 Feb 2014 23:38:43 +0100 schrieb Mike Grantz:

> Soweit mir das zugetragen wurde, waren es alles Gäste, die vorher noch
> zusammen mindestens in einem anderen Laden waren. Vor dem Day and Night
> endete es dann, wie im Bericht beschrieben.
>
> Mehr erfahre ich später, aber es spricht alles dafür, dass es keine
> regelmässigen Kunden sind. Ob es extensiver Notwehrexzess war, wird sich
> zeigen. Immerhin 5 Opfer.
>
> In meiner inneren Gutherzigkeit, gehe ich einfach mal von einer wie auch
> immer gearteten Notwehrsituation aus.

Ich hätte wohl nicht den Mut, auf einen Menschen loszugehen, der mit einem
Messer bewaffnet ist. Auch nicht, wenn ich in einer taktischen Überzahl
wäre. Durchaus möglich, daß sich der 'Verteidiger' (nennen wir ihn mal so),
einen 'Angreifer' aussucht und diesen als erstes 'ausschaltet' (im Sinne
von: Seiner Angriffs- oder Kampffähigkeit (hoffentlich nur vorübergehend)
beraubt), um die Zahl der verbleibenden Angreifer zu reduzieren.

> Ein Glück, dass sie es auf die Strasse verlagert hatten.

Nun ja...

> Diverse Zeiteinheiten früher, und es hätte Unbeteiligte treffen können.

Stimmt auch wieder.

> In dieser Gegend gibt es keine offiziellen Türsteher.

Ich weiß schon, warum ich da bin, wo ich bin...

> *Antwortend, obwohl ich deine Löschaktion affig finde.*

Löschaktion?

Nik

Mike Grantz

unread,
Feb 15, 2014, 1:37:18 PM2/15/14
to
On 15.02.2014 10:53, Nikolaus Bernhardt wrote:

> Ich hätte wohl nicht den Mut, auf einen Menschen loszugehen, der mit einem
> Messer bewaffnet ist.

Ich will niemandem was unterstellen, aber es gibt gewisse Substanzen, da
soll es einem wohl scheiss egal sein. Manchmal reichen auch nur
zusätzliche Hormone, wenn man sich aufgepumpt hat, wie zumindest ein
Teil der Angreifer es getan hat.

> Auch nicht, wenn ich in einer taktischen Überzahl
> wäre.

Grosses Ego und Übermut (und Zusatzstoffe) und die Tatsache, dass sich
viele der Gefährlichkeit eines Messers nicht bewusst sind.

Evtl. wurden sie in ihrer Mukkibude auch von einem Pseudolehrer
"unterrichtet", wie man Plastikmesser in Slowmotion abwehrt. Wer weiss
das schon?

Meist ist sich der Messerstecher auch nicht der Gefährlichkeit bewusst,
man sieht Anfangs kaum eine Verletzung, und der Erstochene reagiert auch
meist erst sehr viel später (ausser es wurde etwas sehr Vitales getroffen).

Bei einem Schuss z. B. sieht das komplett anders aus.

Interessant finde ich die 2 rechtlich anders zu bewertenden Phasen des
Überfalls.

Wärend die erste Phase durchaus als Notwehr gewertet werden kann
(3 Leute stürmen in den Laden und greifen dich an.),

wird die 2te Phase aktuell als Angriff des Opfers gesehen.
(2 Leute, die definitiv zu den 3 anderen gehören, stehen vor der Tür.)

Wenn ich versuche, mich in die Lage hinein zu versetzen, kann ich mir
durchaus vorstellen, dass ich die 2 vor der Tür auch als akute Bedrohung
sehen würde.

Nur man war nicht vor Ort. Wussten die 2 von der Aktion, oder rauchten
sie nur gemütlich eine Zigarette?

Standen sie bedrohlich nah an der Tür zum Abfangen?

Standen sie wahllos in der Gegend?

Notwehr greift da logischerweise nicht, wenn man das Gesetz
Buchstabengetreu interpretiert.

Oder würdest du nach der Ausnahmesituation erst mal ruhig abwarten - du
stehst unter Schock und hast einen Adrenalinrausch - ob die 2 dich
angreifen?

Oder dir gar bei der Flucht von hinten in den Rücken schiessen?

Ganz neutral und empathisch in die Lage versetzt, würde ich vermutlich
ähnlich handeln, wenn ich davon ausgehen muss, dass die 2 vor der Tür
dazugehören.

Berichten zufolge soll mindestens eine vorbeifahrende Polizeistreife den
vorangegangenen Streit mitbekommen haben, ohne zu handeln.

Mit der armen Socke will ich wahrlich nicht tauschen.

Nikolaus Bernhardt

unread,
Feb 16, 2014, 5:07:39 AM2/16/14
to
Am Sat, 15 Feb 2014 19:37:18 +0100 schrieb Mike Grantz:

>> Ich hätte wohl nicht den Mut, auf einen Menschen loszugehen, der mit einem
>> Messer bewaffnet ist.
>
> Ich will niemandem was unterstellen, aber es gibt gewisse Substanzen, da
> soll es einem wohl scheiss egal sein. Manchmal reichen auch nur
> zusätzliche Hormone, wenn man sich aufgepumpt hat, wie zumindest ein
> Teil der Angreifer es getan hat.

Gut, daß ich solches Zeugs nie genommen habe und auch nie nehmen werde. Als
braves Kind nimmt mal nur das, was einem der Arzt verordnet hat oder der
Apotheker des Vertrauens einem empfiehlt.

Und "aufpumpen" war mir immer zu langweilig. Mir ist Brain Building lieber
Body Building...

>> Auch nicht, wenn ich in einer taktischen Überzahl
>> wäre.
>
> Grosses Ego und Übermut (und Zusatzstoffe) und die Tatsache, dass sich
> viele der Gefährlichkeit eines Messers nicht bewusst sind.
>
> Evtl. wurden sie in ihrer Mukkibude auch von einem Pseudolehrer
> "unterrichtet", wie man Plastikmesser in Slowmotion abwehrt. Wer weiss
> das schon?
>
> Meist ist sich der Messerstecher auch nicht der Gefährlichkeit bewusst,
> man sieht Anfangs kaum eine Verletzung, und der Erstochene reagiert auch
> meist erst sehr viel später (ausser es wurde etwas sehr Vitales getroffen).

Ein Türsteher, den ich kannte, wurde in Bad Segeberg mit einem Messer
angegriffen und starb (sehr schnell) an den Verletzungen. Ein Stich in den
Bauch, eine (stark) verletzte Bauchschlagader und es geht sehr schnell,
ohne, daß von Außen viel zu sehen wäre; die Verblutung findet dann in die
Bauchhöhle statt. Da müßte dann schon ein OP-Team mit reichlich
Blutkonserven unmittelbar bereitstehen, um ein Überleben zu sichern.

> Bei einem Schuss z. B. sieht das komplett anders aus.

Ob Messer, ob Schußverletzung, beides kann sehr schnell sehr tödlich sein.
Schußwaffen haben den Vorteil (oder Nachteil, je nachdem, auf welcher Seite
der Waffe man steht), über größere Distanzen wirken zu können.

Auch bietet sich die Möglichkeit, eines Warnschusses. So etwas macht sehr
deutlich klar, daß nun 'Schluß mit lustig' ist.

Ob manche Menschen, die den Schuß hörten, dann auch den Schuß gehört haben,
ist allerdings fraglich. Gewisse Kombinationen aus bewußtseinsverändernden
Substanzen, (jugendlichem) Hormonrausch, Gruppendynamik, falschverstandenen
Vorstellungen von (Familien-)"Ehre" und man fühlt sich unverletzbar und
kugelsicher. Manchmal ein trügerisches Gefühl.

> Interessant finde ich die 2 rechtlich anders zu bewertenden Phasen des
> Überfalls.
>
> Wärend die erste Phase durchaus als Notwehr gewertet werden kann
> (3 Leute stürmen in den Laden und greifen dich an.),
>
> wird die 2te Phase aktuell als Angriff des Opfers gesehen.
> (2 Leute, die definitiv zu den 3 anderen gehören, stehen vor der Tür.)
>
> Wenn ich versuche, mich in die Lage hinein zu versetzen, kann ich mir
> durchaus vorstellen, dass ich die 2 vor der Tür auch als akute Bedrohung
> sehen würde.
>
> Nur man war nicht vor Ort. Wussten die 2 von der Aktion, oder rauchten
> sie nur gemütlich eine Zigarette?
>
> Standen sie bedrohlich nah an der Tür zum Abfangen?
>
> Standen sie wahllos in der Gegend?
>
> Notwehr greift da logischerweise nicht, wenn man das Gesetz
> Buchstabengetreu interpretiert.
>
> Oder würdest du nach der Ausnahmesituation erst mal ruhig abwarten - du
> stehst unter Schock und hast einen Adrenalinrausch - ob die 2 dich
> angreifen?

Ich bin glücklicherweise nie in solche Situationen geraten. Vielleicht war
es wirklich nur Glück, vielleicht weil ich bestimmte Läden ebenso meide wie
die Gesellschaft mancher Menschen. Meistens spüre ich, wenn eine Situation
brenzlig wird, informiere dann den Sicherheitsdienst, die kennen mich
schon, wenn ich angerannt komme wissen, daß gleich 'Alarm' angesagt ist.
Manchmal sind die Jungs und Mädels dann noch so rechtzeitig da, daß die
eingreifen können, bevor es 'richtig' zu Sache geht. Ist besser so.

Die Beurteilung von Notwehrsituationen erfolgt letztendlich vor Gericht. Ob
sich der Richter in die Lage versetzen kann, ist fraglich. Gerade der
enorme Zeitdruck, unter der sich eine Person zur Verteidigung entschließen
muß, die Panik ob des Angriffs auf die eigene Person und und und lassen
sich nur schwierig nachvollziehen.

Hat man Gericht (sprichwörtlich) alle Zeit der Welt, den sekundenlangen
Angriff stunden- oder tagelang zu analysieren, hat kan selbst keine
Konsequenzen zu befürchten, sieht die Welt ganz anders aus.

> Oder dir gar bei der Flucht von hinten in den Rücken schiessen?

Wer davon ausgeht / ausgehen muß, daß die Anderen Schußwaffen haben, sollte
sie nicht angreifen. Der Wirkungsbereich einer Schußwaffe geht weit über
den Wirkungsbereich eines (eigenen) Messers hinaus.

Sollte ein Polizeiwagen an dem Geschehen vorbeigefahren sein, ohne daß die
Polizei eingegriffen hat, wäre das auch kein beruhigendes Signal, in so
einer Situation die Polizei zu rufen und auf deren Hilfe zu warten.

Wem klar ist, daß die Polizei nicht eingreift, wird eher bestrebt sein, für
die eigene Sicherheit zu sorgen. Ob diese Sichtweise vor Gericht bestand
haben wird, halte ich allerdings für fraglich.

> Ganz neutral und empathisch in die Lage versetzt, würde ich vermutlich
> ähnlich handeln, wenn ich davon ausgehen muss, dass die 2 vor der Tür
> dazugehören.
>
> Berichten zufolge soll mindestens eine vorbeifahrende Polizeistreife den
> vorangegangenen Streit mitbekommen haben, ohne zu handeln.

Siehe oben.

> Mit der armen Socke will ich wahrlich nicht tauschen.

Natürlich nicht.

Nik

Mike Grantz

unread,
Feb 24, 2014, 8:18:41 PM2/24/14
to
On 16.02.2014 11:07, Nikolaus Bernhardt wrote:

>>> Ich hätte wohl nicht den Mut, auf einen Menschen loszugehen, der mit einem
>>> Messer bewaffnet ist.

Dazu noch: Wenn man muss, dann muss man. Ausser man begibt sich wimmernd
in die Embryohaltung und lässt es über sich ergehen.

Da du öfter mal was (bewusst?) fehlinterpretierst: Wenn weglaufen keine
Option mehr darstellt.

Zum Glück wird man sich in der heutigen Zeit, bzw. in unserer
"zivilisierten" Region, nicht all zu oft in so einer Situation wiederfinden.

>> [Substanzen]
> Gut, daß ich solches Zeugs nie genommen habe und auch nie nehmen werde. Als
> braves Kind nimmt mal nur das, was einem der Arzt verordnet hat oder der
> Apotheker des Vertrauens einem empfiehlt.

Selbst da sollte man kritisch bleiben.

> Und "aufpumpen" war mir immer zu langweilig. Mir ist Brain Building lieber
> Body Building...

Kann man doch gut kombinieren. Schachboxen oder wie das heisst. :)

Und da ich ein lieber Junge (oder Mädchen?) bin, übersehe ich mal, dass
du dir mit dem letzten Satz ein Eigentor geschossen hast. *duck*

>> Meist ist sich der Messerstecher auch nicht der Gefährlichkeit bewusst,
>> man sieht Anfangs kaum eine Verletzung, und der Erstochene reagiert auch
>> meist erst sehr viel später (ausser es wurde etwas sehr Vitales getroffen).
>
> Ein Türsteher, den ich kannte, wurde in Bad Segeberg mit einem Messer
> angegriffen und starb (sehr schnell) an den Verletzungen. Ein Stich in den
> Bauch, eine (stark) verletzte Bauchschlagader und es geht sehr schnell,
> ohne, daß von Außen viel zu sehen wäre; die Verblutung findet dann in die
> Bauchhöhle statt. Da müßte dann schon ein OP-Team mit reichlich
> Blutkonserven unmittelbar bereitstehen, um ein Überleben zu sichern.

Darum ging es mir nicht.
Mir ging es um das Bewusstsein der akuten Gefährlichkeit.

Schon mal in den Finger geschnitten?
Schon mal Verbrennungen 3ten Grades gehabt?

Tat nicht weh? Kein Blut?

Erst später?

Das meine ich. Da sticht "man" lieber noch ein paar mal öfter zu.
Zur "Sicherheit".

Bei einem Schuss machts PENG! und man hat je nach Distanz einen
Tinnitus. Man riecht das Pulver. Und das Opfer zeigt sofort eine
Reaktion. Im Gegensatz zu einem sauberen Schnitt.

> Ob Messer, ob Schußverletzung, beides kann sehr schnell sehr tödlich sein.
> Schußwaffen haben den Vorteil (oder Nachteil, je nachdem, auf welcher
Seite
> der Waffe man steht), über größere Distanzen wirken zu können.

Messer kann man werfen.
Handfeuerwaffen sind in ungeübten Händen sehr ungenau.

Ich glaub ich erwähnte das Bundeswehrerlebnis, in dem ein Kamerad die
10m Scheibe verfehlte?

Auch im "Wilden Westen" gab es die Kinoduelle, wenn überhaupt, nur
extrem selten. Bei einem Duell stand man sich quasi in Raufreichweite
gegenüber.

Müsste ich wählen, vor einer Pistole weg zu laufen, oder eine
Messerattacke abzuwehren... Im Zweifel würde ich mich fürs Weglaufen
entscheiden. Zick Zack.

> Ich bin glücklicherweise nie in solche Situationen geraten. Vielleicht war
> es wirklich nur Glück, vielleicht weil ich bestimmte Läden ebenso meide wie
> die Gesellschaft mancher Menschen.

Glück.

Das kann dir überall passieren. In diesem aktuellen Fall hättest du zu
diesem Zeitpunkt um die Ecke latschen können, auf dem Weg zur Arbeit.

Oder du warst im Laden, weil du den Automaten leerst/reparierst, Eier
gebracht hast, dringend einen Schluck Wasser brauchtest, aufs Klo
musstest, whatever.

> Meistens spüre ich, wenn eine Situation
> brenzlig wird, informiere dann den Sicherheitsdienst, die kennen mich
> schon, wenn ich angerannt komme wissen, daß gleich 'Alarm' angesagt ist.

Offensichtliche Brandherde erkennt jeder. Aber nicht jeder reagiert.

"Interessant" wirds, wenn man die kleinen Gesten oder das ungewöhnliche
Verhalten interpretiert.

> Manchmal sind die Jungs und Mädels dann noch so rechtzeitig da, daß die
> eingreifen können, bevor es 'richtig' zu Sache geht. Ist besser so.

Mädels an der Tür?

Das ist in Lübeck so selten, dass es eigentlich doch nur das A1 sein
kann, da ich dort nie war.

Ganz selten mal im Riders und damals extremst selten im Hüx.

Im Bambu gabs das regelmässig.

Wobei,... die wahren Türsteher stehen hinterm Tresen. :D
Beeindruckend, zu was gewisse Bardamen in der Lage sind, um Krisen zu
bewältigen.

Nikolaus Bernhardt

unread,
Feb 25, 2014, 9:14:46 AM2/25/14
to
Am Tue, 25 Feb 2014 02:18:41 +0100 schrieb Mike Grantz:

>>>> Ich hätte wohl nicht den Mut, auf einen Menschen loszugehen, der mit einem
>>>> Messer bewaffnet ist.
>
> Dazu noch: Wenn man muss, dann muss man.

"Wenn man Du mußt, dann ist Töten so einfach wie Atmen" (John Rambo)

> Ausser man begibt sich wimmernd in die Embryohaltung und lässt es über
> sich ergehen.

Sich wehrlos zu stellen und so den Angriff und die Anwendung weiterer
Gewalt überflüssig zu machen, funktioniert nicht immer :-)

> Da du öfter mal was (bewusst?) fehlinterpretierst: Wenn weglaufen keine
> Option mehr darstellt.

Lies meinen Text erneut, mit "auf einen Menschen loszugehen" meinte ich
einen Angriff. Als Unbewaffneter einen Messerangriff irgendwie abwehren zu
müssen, ist eine ganz andere Sache.

> Zum Glück wird man sich in der heutigen Zeit, bzw. in unserer
> "zivilisierten" Region, nicht all zu oft in so einer Situation
> wiederfinden.

Ja.

>>> [Substanzen]
>> Gut, daß ich solches Zeugs nie genommen habe und auch nie nehmen werde. Als
>> braves Kind nimmt mal nur das, was einem der Arzt verordnet hat oder der
>> Apotheker des Vertrauens einem empfiehlt.
>
> Selbst da sollte man kritisch bleiben.

Klar. Deswegen hat man auch eine Apothekerin in der Familie :-)

>> Und "aufpumpen" war mir immer zu langweilig. Mir ist Brain Building lieber
>> Body Building...
>
> Kann man doch gut kombinieren. Schachboxen oder wie das heisst. :)

Dinge, die die Welt nicht braucht... Und nichtmal ansatzweise so
unterhaltsam wie Wok-WM :-)

> Und da ich ein lieber Junge (oder Mädchen?)

Wenn Du beim Bund einen Kameraden hattest, und wirklich 20 Jahre Erfahrung
im Nachleben hast, dann warst Du zu einer Zeit beim Bund, als Frauen da
noch nicht zugelassen waren.

Also doch eher ein Junge. Aber vielleicht fühlst Du dich als Mädchen? :-)

> bin, übersehe ich mal, dass du dir mit dem letzten Satz ein Eigentor
> geschossen hast. *duck*

Ach, ab und an mal ein Eigentor oder eine Vorlage dazu zu geben, ist kein
Beinbruch.

> Mir ging es um das Bewusstsein der akuten Gefährlichkeit.

Wer ist sich schon immer der Gefährlichkeit der Dinge, die er täglich
benutzt, bewußt? Manche Menschen fahren Auto, als ob sie unsterblich
wären...

> Schon mal in den Finger geschnitten?

Na klar.

> Schon mal Verbrennungen 3ten Grades gehabt?

Glücklicherweise noch nie.

> Ich glaub ich erwähnte das Bundeswehrerlebnis, in dem ein Kamerad die
> 10m Scheibe verfehlte?

Siehe oben :-)

> Auch im "Wilden Westen" gab es die Kinoduelle, wenn überhaupt, nur
> extrem selten. Bei einem Duell stand man sich quasi in Raufreichweite
> gegenüber.
>
> Müsste ich wählen, vor einer Pistole weg zu laufen, oder eine
> Messerattacke abzuwehren... Im Zweifel würde ich mich fürs Weglaufen
> entscheiden. Zick Zack.
>
>> Ich bin glücklicherweise nie in solche Situationen geraten. Vielleicht war
>> es wirklich nur Glück, vielleicht weil ich bestimmte Läden ebenso meide wie
>> die Gesellschaft mancher Menschen.
>
> Glück.

Ja. Und ich bin dankbar dafür.

> Das kann dir überall passieren. In diesem aktuellen Fall hättest du zu
> diesem Zeitpunkt um die Ecke latschen können, auf dem Weg zur Arbeit.

Morgens um sieben? Da lieben anständige Leute noch im Bett :-)

> Offensichtliche Brandherde erkennt jeder. Aber nicht jeder reagiert.
>
> "Interessant" wirds, wenn man die kleinen Gesten oder das ungewöhnliche
> Verhalten interpretiert.

Eben...

>> Manchmal sind die Jungs und Mädels dann noch so rechtzeitig da, daß die
>> eingreifen können, bevor es 'richtig' zu Sache geht. Ist besser so.
>
> Mädels an der Tür?

Warum nicht?

> Das ist in Lübeck so selten, dass es eigentlich doch nur das A1 sein
> kann, da ich dort nie war.

Du liegst falsch.

> Im Bambu gabs das regelmässig.

Das ist ja schon lange zu...

War schön da. 'ne Zeit lang. Mit den Flatrate-Partys verfielen Stimmung und
Publikum.

> Wobei,... die wahren Türsteher stehen hinterm Tresen. :D
> Beeindruckend, zu was gewisse Bardamen in der Lage sind, um Krisen zu
> bewältigen.

Sind die Bar"damen" männlich?

Nik

Mike Grantz

unread,
Feb 25, 2014, 11:15:51 AM2/25/14
to
On 25.02.2014 15:14, Nikolaus Bernhardt wrote:

> Morgens um sieben? Da lieben anständige Leute noch im Bett :-)

Freud?

>>> Manchmal sind die Jungs und Mädels dann noch so rechtzeitig da, daß die
>>> eingreifen können, bevor es 'richtig' zu Sache geht. Ist besser so.
>>
>> Mädels an der Tür?
>
> Warum nicht?

Das war laut gedacht, weil:

>> Das ist in Lübeck so selten, dass es eigentlich doch nur das A1 sein
>> kann, da ich dort nie war.
>
> Du liegst falsch.

Schon wieder weichst du aus, wo es denn nun war.

Wenn ich grad drüber nachdenke, dann boykottiere ich auch den Bunker in
all seinen Erscheinungsformen, aber, ohne dir nahe treten zu wollen,
halte ich dich nicht für jemanden, der dort verkehrt.

Ok, und auf dem Cargo war ich noch nie, seit dem es Cargo heisst. Aber
dort gab es früher keine Frauen an der Tür.

Wo stehen denn aktuell Frauen an Lübecker Türen?

>> Im Bambu gabs das regelmässig.
>
> Das ist ja schon lange zu...
>
> War schön da. 'ne Zeit lang. Mit den Flatrate-Partys verfielen Stimmung und
> Publikum.

War ein schöner Ort und man hatte regelmässig Gelegenheit, die
Privatadressen diverser Produzenten zu bekommen. Im alten Jahrtausend.

Dann gabs ne Zeit nach Herby, da waren die Parties zwar mau, aber die
Tresenmädels süss. Nur die Chefin war ne Zicke und ihr grenzdebiler
Freund hat in anderen Läden auf die Tanzfläche gepisst.

Und Kimba, der Köter, hat gestunken wie nichts Gutes.

>> Wobei,... die wahren Türsteher stehen hinterm Tresen. :D
>> Beeindruckend, zu was gewisse Bardamen in der Lage sind, um Krisen zu
>> bewältigen.
>
> Sind die Bar"damen" männlich?

Nein.

Nikolaus Bernhardt

unread,
Feb 25, 2014, 12:09:24 PM2/25/14
to
Am Tue, 25 Feb 2014 17:15:51 +0100 schrieb Mike Grantz:

>> Morgens um sieben? Da lieben anständige Leute noch im Bett :-)
>
> Freud?

Gefickt eingeschädelt, ne?

>>> Das ist in Lübeck so selten, dass es eigentlich doch nur das A1 sein
>>> kann, da ich dort nie war.
>>
>> Du liegst falsch.
>
> Schon wieder weichst du aus, wo es denn nun war.

Erzähle ich Dir gerne beim Billard...

Ach, ich vergaß: Dir ist Deine Identität so schützenswert wie mir meine
Discobesuche :-)

> Wenn ich grad drüber nachdenke, dann boykottiere ich auch den Bunker in
> all seinen Erscheinungsformen, aber, ohne dir nahe treten zu wollen,
> halte ich dich nicht für jemanden, der dort verkehrt.

Bunker? Das Ding in der Ziegelstraße? Da war ich zuletzt während der
Bombardierungs Lübeck Palmsonntag 42 drin :-)

> Ok, und auf dem Cargo war ich noch nie, seit dem es Cargo heisst. Aber
> dort gab es früher keine Frauen an der Tür.

Ich kenne es auch noch als Riverboot. Und damals lag es an der
Puppenbrücke, dann an der Holstenbrücke. Ein paar Jahre vor meiner Zeit,
spielten dort samstagabends jazzige Kapellen und so manche höhere Lübecker
Tochter gaukelte ihren Eltern vor, sie wäre im Theater gewesen ... und dann
auf dem Riverboot wild getanzt zu haben.

> Wo stehen denn aktuell Frauen an Lübecker Türen?

Siehe oben.

Nik

Mike Grantz

unread,
Feb 26, 2014, 2:06:35 AM2/26/14
to
On 25.02.2014 18:09, Nikolaus Bernhardt wrote:

[oben steht nix]
>> Schon wieder weichst du aus, wo es denn nun war.

>> Wo stehen denn aktuell Frauen an Lübecker Türen?
>
> Siehe oben.

Ich vermute, dass dieser Thread somit quasi beendet ist.

Mike Grantz

unread,
May 24, 2014, 5:48:44 AM5/24/14
to
On 10.02.2014 21:14, Thomas Hochstein wrote:

> Und ist der Tatverd�chtige T�rsteher oder Gast? :)

Lange ists her.

In der Tat waren alle _aktiv_ Beteiligten aktive oder ehemalige
T�rsteher. Aber niemals im Laden der Tat. Und zum Tatzeitpunkt auch
nicht im Dienst.

(Ehemals Abaco + Parkhaus, so sagt man.)

Ein unbeteiligtes Opfer hat keine Anzeige erstattet, da es im Laden so
offensichtliche Notwehr war.

Alles andere wird sich zeigen und ergeben.

Nikolaus Bernhardt

unread,
May 25, 2014, 11:35:38 AM5/25/14
to
Am Sat, 24 May 2014 11:48:44 +0200 schrieb Mike Grantz:

> On 10.02.2014 21:14, Thomas Hochstein wrote:
>
>> Und ist der Tatverd�chtige T�rsteher oder Gast? :)
>
> Lange ists her.

Das stimmt.

Wie kommt's, da� Du das Thema jetzt grad aufw�rmst?

> In der Tat waren alle _aktiv_ Beteiligten aktive oder ehemalige
> T�rsteher. Aber niemals im Laden der Tat. Und zum Tatzeitpunkt auch
> nicht im Dienst.
>
> (Ehemals Abaco + Parkhaus, so sagt man.)
>
> Ein unbeteiligtes Opfer hat keine Anzeige erstattet, da es im Laden so
> offensichtliche Notwehr war.
>
> Alles andere wird sich zeigen und ergeben.

Sind diese Details erst jetzt bekanntgeworden?

Nik

Mike Grantz

unread,
May 25, 2014, 7:05:46 PM5/25/14
to
On 25.05.2014 17:35, Nikolaus Bernhardt wrote:

> Wie kommt's, da� Du das Thema jetzt grad aufw�rmst?
> Sind diese Details erst jetzt bekanntgeworden?

Ich hatte keine Zeit mich weiter zu informieren und erst jetzt
Gelegenheit, mich mit Anwesenden zu unterhalten, und meine
anfangs teils unkorrekten Angaben zu korrigieren, die aus 2ter
Hand stammten.

Interessant, dass der Vorwurf des Aufw�rmens von dir kommt. ;)

Nikolaus Bernhardt

unread,
May 27, 2014, 12:07:24 PM5/27/14
to
Naja, mir kam es vor, als ob die Sache (genauer: die Berichterstattung
dar�ber) schon recht ausgek�hlt war.

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
May 27, 2014, 4:38:25 PM5/27/14
to
Am Mon, 26 May 2014 01:05:46 +0200 schrieb Mike Grantz:

>> Wie kommt's, da� Du das Thema jetzt grad aufw�rmst?
>> Sind diese Details erst jetzt bekanntgeworden?
>
> Ich hatte keine Zeit mich weiter zu informieren und erst jetzt
> Gelegenheit, mich mit Anwesenden zu unterhalten, und meine
> anfangs teils unkorrekten Angaben zu korrigieren, die aus 2ter
> Hand stammten.
>
> Interessant, dass der Vorwurf des Aufw�rmens von dir kommt. ;)
^^^^^^^
Ich hatte es nicht als Vorwurf gemeint. Ich hatte das Thema ja schon wieder
fast vergessen, geb ich zu.

Nik

Mike Grantz

unread,
May 27, 2014, 8:23:00 PM5/27/14
to
On 27.05.2014 18:07, Nikolaus Bernhardt wrote:

> Naja, mir kam es vor, als ob die Sache (genauer: die Berichterstattung
> dar�ber) schon recht ausgek�hlt war.

Im Nachtleben redet man weiterhin dadr�ber.

Ist ja bisher nur die (gut besuchte) Vorverhandlung gewesen.

Nikolaus Bernhardt

unread,
May 28, 2014, 2:32:22 AM5/28/14
to
Am Wed, 28 May 2014 02:23:00 +0200 schrieb Mike Grantz:

> Im Nachtleben redet man weiterhin dadr�ber.

Ich geh�re nicht (mehr) so zum Nachtleben...

> Ist ja bisher nur die (gut besuchte) Vorverhandlung gewesen.

Auch das hate ich nicht verfolgt. Ich hatte in der letzten Zeit andere
Dinge um die Ohren...

Nik
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