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Was ist eigentlich Überwachung?

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Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 3, 2012, 3:24:45 PM4/3/12
to
Offenkundig besteht eines der Probleme der Diskussion nebenan darin, daß
wir unterschiedliche Vorstellungen haben, was Überwachung ist und ab wann
etwas als Überwachung gilt.

Der Begriff "Überwachung" fällt ja nicht vom Himmel ...

Wobei das ein guter Einstieg in das Thema ist. Beginnen wir man bei der
Luftraumüberwachung. Wir durchsuchen den Luftraum per Radar und stellen
sicher, daß nur diejenigen den Luftraum benutzen, denen wir das erlauben.
Diese Maßnahmen haben das Ziel, den Luftraum zu sicher zu machen, niemand
will, daß Flugzeuge in der Luft kollidieren.

Kommen wir zurück zum Boden: Die uns allen bekannten Verkehrsüberwacher
streifen durch die Stadt und kontrollieren (im Sinne von überwachen die
Einhaltung von Regeln) unsere Autos auf Parkverstöße und so. Bei konkreten
Verstößen wird gehandelt (aufgeschrieben). Eine Speicherung aller
Fahrzeuge, an denen unser Verkehrsüberwacher vorbeigeht findet nicht statt.

Warum eigentlich nicht? Immerhin finden viele Straftaten im Zusammenhang
mit Fahrzeugen statt. Der Bankräuber trägt seinen Sack voller Zaster
bestimmt nicht zu Fuß nach Hause. Auch der eine Mörder fährt vor der Tat
zum Tatort oder danach mit dem Auto nach Hause. Es würde die Aufklärung
vieler Tatan bestimmt beschleunigen, hielten die Verkehrsüberwacher die
Kennzeichen aller stehenden und fahrenden Kennzeichen fest. Hier halten wir
nicht die Daten aller möglichen Verkehrsteinehmer fest.

Nik

Torsten Gronau

unread,
Apr 7, 2012, 1:47:19 PM4/7/12
to
Am 03.04.2012 21:24, schrieb Nikolaus Bernhardt:
> Offenkundig besteht eines der Probleme der Diskussion nebenan darin, daß
> wir unterschiedliche Vorstellungen haben, was Überwachung ist und ab wann
> etwas als Überwachung gilt.

In der Analyse richtig, in der Abarbeitung eher mau.

Kraftfahrzeuge haben Kennzeichen, aufgrund derer man Rückschlüsse auf
den Halter ziehen kann. Warum eigentlich?

Ist das nicht eine skandalöse Vorverurteilung aller Kraftfahrer?


Torsten

Lukas Schmidt

unread,
Apr 7, 2012, 4:30:47 PM4/7/12
to
*Torsten Gronau:

>> Offenkundig besteht eines der Probleme der Diskussion nebenan darin, daß
>> wir unterschiedliche Vorstellungen haben, was Überwachung ist und ab wann
>> etwas als Überwachung gilt.
>
> In der Analyse richtig, in der Abarbeitung eher mau.
>
> Kraftfahrzeuge haben Kennzeichen, aufgrund derer man Rückschlüsse auf den
> Halter ziehen kann. Warum eigentlich?
>
> Ist das nicht eine skandalöse Vorverurteilung aller Kraftfahrer?

Eigentlich sollte man diese Fälle nicht vergleichen (auch wenn ich das in
der Vergangenheit auch getan habe). Immerhin kann man mit einem Auto
Menschen direkt umbringen -- mit Kennzeichen alleine vermutlich auch, was
ihre Registrierung mMn legitimiert --, mit einem Internetanschluss aber wohl
kaum.

--
Lukas

Von meinem echten PC gesendet

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 9, 2012, 8:24:11 AM4/9/12
to
Am Sat, 07 Apr 2012 19:47:19 +0200 schrieb Torsten Gronau:

> In der Analyse richtig, in der Abarbeitung eher mau.

Nicht jeder meiner Artikel kann argumentativ und sprachlich brilliant sein.

> Kraftfahrzeuge haben Kennzeichen, aufgrund derer man Rückschlüsse auf
> den Halter ziehen kann. Warum eigentlich?

Gute Frage. Brauchen wir doch genausowenig wie Kennzeichen auf
Polizeiuniformen, die einen Rückschluß auf den Träger zulassen.

> Ist das nicht eine skandalöse Vorverurteilung aller Kraftfahrer?

Stimmt. Ich werden aus Gründen des Datenschutzes mein Kennzeichen entfernen
und nur noch vermummt fahren :-)

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 9, 2012, 8:26:26 AM4/9/12
to
Am Sat, 7 Apr 2012 22:30:47 +0200 schrieb Lukas Schmidt:

>> Kraftfahrzeuge haben Kennzeichen, aufgrund derer man Rückschlüsse auf den
>> Halter ziehen kann. Warum eigentlich?
>>
>> Ist das nicht eine skandalöse Vorverurteilung aller Kraftfahrer?
>
> Eigentlich sollte man diese Fälle nicht vergleichen (auch wenn ich das in
> der Vergangenheit auch getan habe). Immerhin kann man mit einem Auto
> Menschen direkt umbringen -- mit Kennzeichen alleine vermutlich auch,

Und mit den Namensschildern, die Polizisten tragen sollten, kann man sogar
ein Eisbein schneiden. Gut, das Eisbein muß nur weich genug gekocht sein,
aber...

> was ihre Registrierung mMn legitimiert --, mit einem Internetanschluss
> aber wohl kaum.

Du hast die bösen Raubmordkopierer vergessen. Und die vielem Millionen
Pädo-Krimineller in Deutschland von denen immer die Rede war, als es um
Internet-Sperren ging.

Nik

Torsten Gronau

unread,
Apr 9, 2012, 9:36:16 AM4/9/12
to
Am 09.04.2012 14:26, schrieb Nikolaus Bernhardt:

> Und mit den Namensschildern, die Polizisten tragen sollten, kann man sogar
> ein Eisbein schneiden. Gut, das Eisbein muß nur weich genug gekocht sein,
> aber...

Schade, dass Du den Pfad der Sachlichkeit verlässt.

>
>> was ihre Registrierung mMn legitimiert --, mit einem Internetanschluss
>> aber wohl kaum.
>
> Du hast die bösen Raubmordkopierer vergessen. Und die vielem Millionen
> Pädo-Krimineller in Deutschland von denen immer die Rede war, als es um
> Internet-Sperren ging.

Schade, dass Du den Pfad der Sachlichkeit verlässt.

Torsten


Torsten Gronau

unread,
Apr 9, 2012, 9:53:14 AM4/9/12
to
Am 09.04.2012 14:24, schrieb Nikolaus Bernhardt:

> Gute Frage. Brauchen wir doch genausowenig wie Kennzeichen auf
> Polizeiuniformen, die einen Rückschluß auf den Träger zulassen.


Fakt ist, dass es derzeit eine hinreichende Kennzeichnungspflicht
bereits gibt, die eine weitergehende Regelung nach meiner Meinung (die
ich mir erlaube zu haben) nicht erforderlich macht.
Fakt ist aber auch, dass ich davon ausgehe, dass das Thema, wie ich
bereits ausführte, nach der Wahl trotzdem umgesetzt werden wird. In
diesem sehr wahrscheinlichen Fall ist es aber wichtig und notwendig,
eine ausgewogene Lösung zu finden. Und ich habe bereits gelobt, dass es
seitens der Piratenpartei einen guten Lösungsansatz im politischen
Diskussionsbereich gibt, auf den es aufzubauen gilt.



> Stimmt. Ich werden aus Gründen des Datenschutzes mein Kennzeichen entfernen
> und nur noch vermummt fahren :-)

Viel Spaß.

Torsten

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 9, 2012, 10:56:03 AM4/9/12
to
Am Mon, 09 Apr 2012 15:36:16 +0200 schrieb Torsten Gronau:

> Am 09.04.2012 14:26, schrieb Nikolaus Bernhardt:
>
>> Und mit den Namensschildern, die Polizisten tragen sollten, kann man sogar
>> ein Eisbein schneiden. Gut, das Eisbein muß nur weich genug gekocht sein,
>> aber...
>
> Schade, dass Du den Pfad der Sachlichkeit verlässt.

Habe ich das?

Da ist mir Bodo Pfalzgraf von der DPolG zuvorgekommen. Quelle:
http://www.youtube.com/watch?v=DWFhkK5yylA

>> Du hast die bösen Raubmordkopierer vergessen. Und die vielem Millionen
>> Pädo-Krimineller in Deutschland von denen immer die Rede war, als es um
>> Internet-Sperren ging.
>
> Schade, dass Du den Pfad der Sachlichkeit verlässt.

Auch hier ist mir Ursula von der Leyen seinerzeit zuvorgekommen. Und andere
Befürworter von Internetsperren.

Nik

Thomas Hochstein

unread,
Apr 9, 2012, 6:02:18 AM4/9/12
to
Torsten Gronau schrieb:

> Kraftfahrzeuge haben Kennzeichen, aufgrund derer man Rückschlüsse auf
> den Halter ziehen kann. Warum eigentlich?
>
> Ist das nicht eine skandalöse Vorverurteilung aller Kraftfahrer?

Das Stichwort war, glaube ich, "Generalverdacht".

Torsten Gronau

unread,
Apr 11, 2012, 12:53:47 PM4/11/12
to
Am 09.04.2012 16:56, schrieb Nikolaus Bernhardt:

> Habe ich das?

Ja, das hast Du.
>
> Da ist mir Bodo Pfalzgraf von der DPolG zuvorgekommen. Quelle:
> http://www.youtube.com/watch?v=DWFhkK5yylA

Die olle Kamelle wird nun zum x-ten Mal aufgetischt.

Es ist die Aufgabe eines Berufsvertreters, seinen Berufsstand zu
vertreten. Das wird man ihm wohl kaum zum Vorwurf machen können.
Ob nun die Art und Weise der Öffentlichkeitsarbeit jedermanns Sache
gewesen ist, darüber mag man streiten.
In der PM ging es im Übrigen darum, dass die eiligst vom Berliner Senat
angeschafften "Namensschilder" von ihrer scharfkantigen Beschaffenheit
eine Gefahr darstellen. Das wurde im Nachhinein vom Senat auch anerkannt
und behoben.

Soviel differenzierte Betrachtung sollte Mindeststandard sein.

> Auch hier ist mir Ursula von der Leyen seinerzeit zuvorgekommen. Und andere
> Befürworter von Internetsperren.

Wo ist eigentlich dein Problem? Eine Diskussion besteht doch aus einem
Austausch widerstreitender Argumente. Die kann man sich anhören,
bewerten und entscheiden, ob man ihnen folgen kann oder nicht.
Bei Dir muss man ja den Eindruck bekommen, wer nicht deiner Meinung ist
muss ein glühender Anhänger von George Orwell sein.

Auch Frau von der Leyen hat sich doch, wenn ich richtig informiert bin,
von der Ursprungsforderung nach Internetsperren durch Fachleute
abbringen lassen, oder?
Ein Beharren auf der eigenen Meinung als einzig wahre Gesinnung
erscheint mir da etwas starrsinnig zu sein. Gerade im Bereich der
Politik ist es nun einmal erforderlich, Kompromissbereitschaft zu zeigen.


Torsten



Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 23, 2012, 5:19:57 AM4/23/12
to
Am Wed, 11 Apr 2012 18:53:47 +0200 schrieb Torsten Gronau:

> Wo ist eigentlich dein Problem? Eine Diskussion besteht doch aus einem
> Austausch widerstreitender Argumente. Die kann man sich anhören,
> bewerten und entscheiden, ob man ihnen folgen kann oder nicht.
> Bei Dir muss man ja den Eindruck bekommen, wer nicht deiner Meinung ist
> muss ein glühender Anhänger von George Orwell sein.

Klar. Jeder, der nicht für mich ist, ist bekanntlich gegen mich, kommt auf
meine schwarze Liste und wird zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend
behandelt *paranoid und verschwörerisch guck* :-)

> Auch Frau von der Leyen hat sich doch, wenn ich richtig informiert bin,
> von der Ursprungsforderung nach Internetsperren durch Fachleute
> abbringen lassen, oder?

Wenn ich's richtig im Kopf habe, dann waren das die Fachleute in Karsruhe
> Ein Beharren auf der eigenen Meinung als einzig wahre Gesinnung
> erscheint mir da etwas starrsinnig zu sein. Gerade im Bereich der
> Politik ist es nun einmal erforderlich, Kompromissbereitschaft zu zeigen.

Wir alle haben unsere Befindlichkeiten oder formulieren wir es anders: Wir
alle haben Dinge, die uns am Herzen liegen.

Arnulf -- gibt's den eigentlich noch? Man hört so garnichts mehr von ihm --
möchte (sinngemäß) fressen und nicht lesen und empfindet es daher als
Zumutung, das (manchmal Klein-)Gedruckte auf der Packung lesen und
verstehen zu müssen. Entsprechend ungehalten reagiert er bisweilen.

Ich reagiere ungehalten auf Versuche der Politik, Internet und Telefon
anlaßlos zu überwachen und zu speichern. Unschuldsvermutung? Ist doch sowas
von gestern. Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist DAS
Universalargument für die Beschneidung von Bürger- und Freiheitsrechten.

In https://netzpolitik.org/wp-upload/2012-04-BMI-VDS.pdf wirde
veröffentlicht, was die Politik gerne alles speichern würde. Der Gläserne
Bürger ist dann die Normalität. Ja, noch sind es nur Gesetzentwürfe, also
nur Versuche.

Allerdings beruhigen mich diese Versuche ebenso wie eine Horde von Menschen
mit Aufbruchswerkzeug, die nachts um (m)ein Auto herumschleicht. Auch wenn
sie (noch) nichts angestellt haben, ist höchste Wachsamkeit geboten.

Die Erfahrung zeigt, daß Freiheiten, die der Staat erstmal beschnitten hat,
kaum wieder zurückgegeben werden.

Nik

Mike Grantz

unread,
Apr 23, 2012, 1:51:53 PM4/23/12
to
On 23.04.2012 11:19, Nikolaus Bernhardt wrote:

>> Wo ist eigentlich dein Problem? Eine Diskussion besteht doch aus einem
>> Austausch widerstreitender Argumente. Die kann man sich anhören,
>> bewerten und entscheiden, ob man ihnen folgen kann oder nicht.

> Klar. Jeder, der nicht für mich ist, ist bekanntlich gegen mich, kommt auf
> meine schwarze Liste und wird zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend
> behandelt *paranoid und verschwörerisch guck* :-)

Gronau ist in meinen Augen zu polarisiert, was sicherlich an seinem
Beruf liegen mag, und in gewissen Dingen durch und durch Hypokrit, als
dass es einen Sinn ergeben würde, darauf einzugehen.

> Arnulf -- gibt's den eigentlich noch? Man hört so garnichts mehr von ihm --

Er spielt Lehrer in de.soc.weltanschauung.christentum. Dort ist es auch
besser aufgehoben, als hier.

> Die Erfahrung zeigt, daß Freiheiten, die der Staat erstmal beschnitten hat,
> kaum wieder zurückgegeben werden.

Ausser es knallt richtig, siehe Arabischer Frühling. Darum sollten wir
alles unternehmen, dass es bei uns nie nötig sein wird.

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 23, 2012, 3:56:17 PM4/23/12
to
Am Mon, 23 Apr 2012 19:51:53 +0200 schrieb Mike Grantz:

>> Klar. Jeder, der nicht für mich ist, ist bekanntlich gegen mich, kommt auf
>> meine schwarze Liste und wird zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend
>> behandelt *paranoid und verschwörerisch guck* :-)

Ich hatte obige Passage nicht ernstgemeint.

> Gronau ist in meinen Augen zu polarisiert, was sicherlich an seinem
> Beruf liegen mag, und in gewissen Dingen durch und durch Hypokrit, als
> dass es einen Sinn ergeben würde, darauf einzugehen.

"Herr Gronau", "Torsten Gronau" oder schlicht "Torsten" klingt freundlicher
als ein reines "Gronau".

Ich halte Torsten nicht für polarisert. Manchmal vielleicht für ein wenig
polarisierend, aber mal ehrlich, diesen Spaß erlaubt hier sich so ziemlich
jeder ab und an.

Daß er die Welt nicht nur durch die Polizei-Brille sieht, hat er immer
wieder deutlich gemacht.

Er ist seit (geschätzten) 20 Jahren Polizist, das lese ich manchmal aus
seinen Artikeln heraus, niemand kann den Hintergrund seiner Berufserfahrung
mal eben so abstreifen.

>> Arnulf -- gibt's den eigentlich noch? Man hört so garnichts mehr von ihm --
>
> Er spielt Lehrer in de.soc.weltanschauung.christentum. Dort ist es auch
> besser aufgehoben, als hier.

Geht's um Glauben, braucht es weniger Argumente, da kann ja jeder seine
eigene Interpretation als die einzig wahre und richtige pflegen und auf
Basis seiner eigenen gottgegebenen Meinung herrlich missionieren.

Aber warum treibst Du Dich in solchen Gruppen herum? JEHOVA! *Falschen Bart
ankleb*

>> Die Erfahrung zeigt, daß Freiheiten, die der Staat erstmal beschnitten hat,
>> kaum wieder zurückgegeben werden.
>
> Ausser es knallt richtig, siehe Arabischer Frühling. Darum sollten wir
> alles unternehmen, dass es bei uns nie nötig sein wird.

Wann haben wir Deutschen denn mal ein Regime zwangsweise ausgewechselt und
uns Freiheiten (gewaltsam) zurückgeholt?

Das wird wohl auch in der Zukunft nicht so ohne weiteres passieren.

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 23, 2012, 4:10:07 PM4/23/12
to
Am Mon, 23 Apr 2012 19:51:53 +0200 schrieb Mike Grantz:

>> Arnulf -- gibt's den eigentlich noch? Man hört so garnichts mehr von ihm --
>
> Er spielt Lehrer in de.soc.weltanschauung.christentum. Dort ist es auch
> besser aufgehoben, als hier.

Ach, mir fällt noch ein Vorteil ein.

So hat er seine Stalker durch Anhänger oder gar Jünger gewechselt. DAS
nenne ich mal eine Verbesserung :-)

Nik

Mike Grantz

unread,
Apr 23, 2012, 5:43:12 PM4/23/12
to
On 23.04.2012 21:56, Nikolaus Bernhardt wrote:

> Aber warum treibst Du Dich in solchen Gruppen herum? JEHOVA! *Falschen Bart
> ankleb*

Bin da mal durch einen Crosspost gelandet und wollte schaun, wie es zu
dem Posting kam.

Mike Grantz

unread,
Apr 23, 2012, 5:45:26 PM4/23/12
to
On 23.04.2012 22:10, Nikolaus Bernhardt wrote:

> So hat er seine Stalker durch Anhänger oder gar Jünger gewechselt. DAS
> nenne ich mal eine Verbesserung :-)

Steht grad auf ibash ganz oben:

"19 von 20 Kindern finden Mobbing nicht so schlimm."

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 24, 2012, 5:52:28 AM4/24/12
to
Ego te absolvo :-)

Und nun tue Buße, mein Sohn und bete drer Rosenkränze :-)

scnr, Nik

Mike Grantz

unread,
Apr 24, 2012, 6:54:02 AM4/24/12
to
On 24.04.2012 11:52, Nikolaus Bernhardt wrote:
> Ego te absolvo :-)

In wessen Namen?

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 24, 2012, 7:06:15 AM4/24/12
to
Ach, such Dir einfach einen Gott oder mehrere Götter aus. Da sind wir ja
nicht so. Soll gekanntlich jeder nach seiner Facon selig werden.

Romanes eunt domus!

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 24, 2012, 7:07:37 AM4/24/12
to
Am Mon, 23 Apr 2012 23:45:26 +0200 schrieb Mike Grantz:

> Steht grad auf ibash ganz oben:
>
> "19 von 20 Kindern finden Mobbing nicht so schlimm."

Der ist gut, den werd ich mir merken.

Nik

Lukas Schmidt

unread,
Apr 24, 2012, 8:14:50 AM4/24/12
to
*Nikolaus Bernhardt:

> Romanes eunt domus!

Was haben wir denn da? Romanes eunt domus? Menschen, genannt Romanes, gehen
in das Haus?

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 24, 2012, 9:23:56 AM4/24/12
to
Am Tue, 24 Apr 2012 14:14:50 +0200 schrieb Lukas Schmidt:

> *Nikolaus Bernhardt:
>
>> Romanes eunt domus!
>
> Was haben wir denn da? Romanes eunt domus? Menschen, genannt Romanes, gehen
> in das Haus?

Äh, ich meine natürlich "Romani ote domum!", Herr.

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 24, 2012, 9:25:51 AM4/24/12
to
Am Tue, 24 Apr 2012 14:14:50 +0200 schrieb Lukas Schmidt:

> *Nikolaus Bernhardt:
>
>> Romanes eunt domus!
>
> Was haben wir denn da? Romanes eunt domus? Menschen, genannt Romanes, gehen
> in das Haus?

Äh, ich meine natürlich "Romani ite domum!", Herr.

Lukas Schmidt

unread,
Apr 24, 2012, 9:26:28 AM4/24/12
to
*Nikolaus Bernhardt:

>> Was haben wir denn da? Romanes eunt domus? Menschen, genannt Romanes,
>> gehen in das Haus?
>
> Äh, ich meine natürlich "Romani ote domum!", Herr.

Sagte der Okacbasi-Korrekteur.

Lukas Schmidt

unread,
Apr 24, 2012, 12:17:21 PM4/24/12
to
*Nikolaus Bernhardt:

>>> Romanes eunt domus!
>>
>> Was haben wir denn da? Romanes eunt domus? Menschen, genannt Romanes,
>> gehen in das Haus?
>
> Äh, ich meine natürlich "Romani ite domum!", Herr.

* Du schreibst das jetzt hundertmal.

--
Lukas

Von meinem echten PC gesendet
* Ich traue mich kaum, das zu schreiben.

Torsten Gronau

unread,
Apr 24, 2012, 1:29:14 PM4/24/12
to
Am 23.04.2012 11:19, schrieb Nikolaus Bernhardt:

> Klar. Jeder, der nicht für mich ist, ist bekanntlich gegen mich, kommt auf
> meine schwarze Liste und wird zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend
> behandelt *paranoid und verschwörerisch guck* :-)

Muss ich das verstehen? Nein, muss ich nicht.


> Wir alle haben unsere Befindlichkeiten oder formulieren wir es anders: Wir
> alle haben Dinge, die uns am Herzen liegen.

Ja, zum Glück.

>
> Arnulf -- gibt's den eigentlich noch? Man hört so garnichts mehr von ihm --

Wen wundert's?

> möchte (sinngemäß) fressen und nicht lesen und empfindet es daher als
> Zumutung, das (manchmal Klein-)Gedruckte auf der Packung lesen und
> verstehen zu müssen. Entsprechend ungehalten reagiert er bisweilen.

Eine respektlose und verfälschte Darstellung seiner Argumentation.

>
> Ich reagiere ungehalten auf Versuche der Politik, Internet und Telefon
> anlaßlos zu überwachen und zu speichern. Unschuldsvermutung? Ist doch sowas
> von gestern. Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist DAS
> Universalargument für die Beschneidung von Bürger- und Freiheitsrechten.

Das halte ich Dir nicht vor. Ich habe lediglich bemerkt, dass deine
Argumentation an einem entscheidenden Punkt wiederkehrend die Sachebene
verlässt und Du Nebenkriegsschauplätze aufbaust. Hierzu gehören nach
meiner Wahrnehmung Sticheleien gegen Mitdiskutanten auf persönlicher
Ebene, Rabulistik, schlichte Verallgemeinerungen.

Um nur ein Beispiel zu nennen:
Wenn ich meine Sichtweise darlege, warum und unter welchen rechtlichen
Maßstäben ich eine VDS für erforderlich halte hätte ich die Erwartung,
dass diese meine Argumente in der Gegenargumentation eine Rolle spielen.
Wenn Du Dich dann auf Extrempositionen ultrakonservativer Politiker
zurückziehst und alle Andersdenkenden "Überwachungs Freaks" titulierst
ist das mE nicht die Basis einer guten und konstruktiven Diskussion.
Das habe ich dargelegt.

Und, rein sachlich, wiederholt habe ich dargelegt, dass ich auch damit
leben kann, wenn es keine VDS gibt. Die Mehrheitsgesellschaft
entscheidet letztlich durch Wahlen und Abstimmungen, wo sie aktuell die
Grenze zwischen Freiheit und Sicherheit zieht.

Es gehören auf beide Seiten der Wagschale die Argumente und am Ende wird
sich die Waage in eine Richtung neigen. Aber so zu tun, als wären die
Argumente der einen Seite allesamt unlauter und an den Haaren
herbeigezogen ist unschöner Diskussionssstil.


>
> In https://netzpolitik.org/wp-upload/2012-04-BMI-VDS.pdf wirde
> veröffentlicht, was die Politik gerne alles speichern würde. Der Gläserne
> Bürger ist dann die Normalität. Ja, noch sind es nur Gesetzentwürfe, also
> nur Versuche.

Ja, in der Gesellschaft gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Es gab
mal Zeiten, da war Meinungspluralismus noch ein positiver Wert in
unserer Gesellschaft. Und aus all den Meinungen entwickelt sich eine
tragfähige Mehrheitsmeinung, mit der wir dann leben müssen. Das ist
Demokratie.
Ich kann (siehe oben) mit einer Mehrheitsentscheidung, wenn sie denn so
fällt, kontra VDS leben. Diese Entscheidung muss dann aber
ehrlicherweise an die Menschen kommuniziert werden, und zwar mit ihren
Folgen.


>
> Die Erfahrung zeigt, daß Freiheiten, die der Staat erstmal beschnitten hat,
> kaum wieder zurückgegeben werden.

5 Euro ins Phrasenschwein.


Torsten

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 24, 2012, 3:07:06 PM4/24/12
to
Am Tue, 24 Apr 2012 19:29:14 +0200 schrieb Torsten Gronau:

>> Klar. Jeder, der nicht für mich ist, ist bekanntlich gegen mich, kommt auf
>> meine schwarze Liste und wird zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend
>> behandelt *paranoid und verschwörerisch guck* :-)
>
> Muss ich das verstehen? Nein, muss ich nicht.

Hattest Du den Smiley am Ende bemerkt?

Falls nicht, reiche ich die Erklärung nach, daß ich mich über die "Wer
nicht für mich ist, ist gegen mich"-Argumentation lustig machte.

>> Arnulf -- gibt's den eigentlich noch? Man hört so garnichts mehr von ihm --
>
> Wen wundert's?
>
>> möchte (sinngemäß) fressen und nicht lesen und empfindet es daher als
>> Zumutung, das (manchmal Klein-)Gedruckte auf der Packung lesen und
>> verstehen zu müssen. Entsprechend ungehalten reagiert er bisweilen.
>
> Eine respektlose und verfälschte Darstellung seiner Argumentation.

Nein. Er selbst hatte geschrieben:

| Kreisch! Ich will doch bloß was essen! Und als notorischer Telefonhasser
| habe ich keine Handy-Flatrate und will auch keine. Wenn Du "aus gewissen
| Gründen", wie Du es gerne ausdrückst, Dich sehr genau informieren musst,
| dann tue es halt. Mir ist das zu bunt.

[ ... ]

| Ich habe noch nicht einmal eine E-Liste dabei, auch kein Lexikon und eher
| selten ein Handy (das ich dafür sowieso zu teuer finde). Ich will einfach
| nur ins Geschäft gehen, "Hunger!" brüllen und heftig speichelnd wieder
| rausgehen. Gut, das geht heute nicht mehr ohne die Gefahr, verarscht,
| vergiftet oder wenigstens ausgebeutet zu werden. Aber dagegen will ich
| keinen Riboflavin-Blödsinn lesen, sondern ein roter Punkt langt mir völlig.

(Quelle Message-ID: <tnieck72...@news.hacktory.de>)

> Das halte ich Dir nicht vor. Ich habe lediglich bemerkt, dass deine
> Argumentation an einem entscheidenden Punkt wiederkehrend die Sachebene
> verlässt und Du Nebenkriegsschauplätze aufbaust. Hierzu gehören nach
> meiner Wahrnehmung Sticheleien gegen Mitdiskutanten auf persönlicher
> Ebene, Rabulistik, schlichte Verallgemeinerungen.

Fühlst Du Dich auf der persönlichen Ebene angestichelt?

[ ... ]

> Und, rein sachlich, wiederholt habe ich dargelegt, dass ich auch damit
> leben kann, wenn es keine VDS gibt. Die Mehrheitsgesellschaft
> entscheidet letztlich durch Wahlen und Abstimmungen, wo sie aktuell die
> Grenze zwischen Freiheit und Sicherheit zieht.

Die Positionen gegen Überwachung werden von relativ wenigen Kräften
vertreten. Wie soll ein breiter Kreis der Bevölkerung erfahren, was
Überwachung bedeutet und wie sie Freiheiten einschränken wird, wenn die
Politik bzw. die Parteien fast nur für mehr Überwachung sind?

>> In https://netzpolitik.org/wp-upload/2012-04-BMI-VDS.pdf wirde
>> veröffentlicht, was die Politik gerne alles speichern würde. Der Gläserne
>> Bürger ist dann die Normalität. Ja, noch sind es nur Gesetzentwürfe, also
>> nur Versuche.
>
> Ja, in der Gesellschaft gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Es gab
> mal Zeiten, da war Meinungspluralismus noch ein positiver Wert in
> unserer Gesellschaft. Und aus all den Meinungen entwickelt sich eine
> tragfähige Mehrheitsmeinung, mit der wir dann leben müssen. Das ist
> Demokratie.

Wenn fast alle Parteien sehr ähnliche Meinungen vertreten, dann vermisse
ich eben diesen Meinungspluralismus.

> Ich kann (siehe oben) mit einer Mehrheitsentscheidung, wenn sie denn so
> fällt, kontra VDS leben. Diese Entscheidung muss dann aber
> ehrlicherweise an die Menschen kommuniziert werden, und zwar mit ihren
> Folgen.

Klar.

>> Die Erfahrung zeigt, daß Freiheiten, die der Staat erstmal beschnitten hat,
>> kaum wieder zurückgegeben werden.
>
> 5 Euro ins Phrasenschwein.

Statt einer rabulistischen Todschlagargumentation könntest nun belegen, wo
der Staat Freiheiten einst beschnitten hat und sie dann (freuwillig) wieder
zurückgegeben hatte, nachdem die Bedrohung wieder vorbei war.

Nik

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 25, 2012, 8:34:39 AM4/25/12
to
Am Tue, 24 Apr 2012 18:17:21 +0200 schrieb Lukas Schmidt:

>> Äh, ich meine natürlich "Romani ite domum!", Herr.
>
> * Du schreibst das jetzt hundertmal.

Frei nach Microsoft: "Sind Sie sicher, die geplante Aktion ausführen zu
wollen?

Nikolaus Bernhardt

unread,
Apr 25, 2012, 2:06:19 PM4/25/12
to
Am Tue, 24 Apr 2012 19:29:14 +0200 schrieb Torsten Gronau:

> Ja, in der Gesellschaft gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Es gab
> mal Zeiten, da war Meinungspluralismus noch ein positiver Wert in
> unserer Gesellschaft. Und aus all den Meinungen entwickelt sich eine
> tragfähige Mehrheitsmeinung, mit der wir dann leben müssen. Das ist
> Demokratie.
> Ich kann (siehe oben) mit einer Mehrheitsentscheidung, wenn sie denn so
> fällt, kontra VDS leben. Diese Entscheidung muss dann aber
> ehrlicherweise an die Menschen kommuniziert werden, und zwar mit ihren
> Folgen.

Gestern abend in WiSo (ZDF) gab es einen interessanten Beitrag[1], siehe
auch ein Beitrag bei Netzpolitik[2]. Der Beitrag belegt, daß selbst die
ABgeordneten nicht richtig informiert wurden, worüber sie abstimmen
sollten.

Zum Thema Meinungsvielfalt gab es auch ein schönes Beispiel von
Abgeordneten von CDU, SPD und CSU. Man könnte meinen, sie alle seien Brüder
im Geiste...

Nik

1.) http://youtu.be/LupH6cTiux0
2.)
https://netzpolitik.org/2012/studie-zur-vorratsdatenspeicherung-regierung-unterdruckt-forschungsergebnisse/
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