Am Tue, 24 Apr 2012 19:29:14 +0200 schrieb Torsten Gronau:
>> Klar. Jeder, der nicht für mich ist, ist bekanntlich gegen mich, kommt auf
>> meine schwarze Liste und wird zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend
>> behandelt *paranoid und verschwörerisch guck* :-)
>
> Muss ich das verstehen? Nein, muss ich nicht.
Hattest Du den Smiley am Ende bemerkt?
Falls nicht, reiche ich die Erklärung nach, daß ich mich über die "Wer
nicht für mich ist, ist gegen mich"-Argumentation lustig machte.
>> Arnulf -- gibt's den eigentlich noch? Man hört so garnichts mehr von ihm --
>
> Wen wundert's?
>
>> möchte (sinngemäß) fressen und nicht lesen und empfindet es daher als
>> Zumutung, das (manchmal Klein-)Gedruckte auf der Packung lesen und
>> verstehen zu müssen. Entsprechend ungehalten reagiert er bisweilen.
>
> Eine respektlose und verfälschte Darstellung seiner Argumentation.
Nein. Er selbst hatte geschrieben:
| Kreisch! Ich will doch bloß was essen! Und als notorischer Telefonhasser
| habe ich keine Handy-Flatrate und will auch keine. Wenn Du "aus gewissen
| Gründen", wie Du es gerne ausdrückst, Dich sehr genau informieren musst,
| dann tue es halt. Mir ist das zu bunt.
[ ... ]
| Ich habe noch nicht einmal eine E-Liste dabei, auch kein Lexikon und eher
| selten ein Handy (das ich dafür sowieso zu teuer finde). Ich will einfach
| nur ins Geschäft gehen, "Hunger!" brüllen und heftig speichelnd wieder
| rausgehen. Gut, das geht heute nicht mehr ohne die Gefahr, verarscht,
| vergiftet oder wenigstens ausgebeutet zu werden. Aber dagegen will ich
| keinen Riboflavin-Blödsinn lesen, sondern ein roter Punkt langt mir völlig.
(Quelle Message-ID: <
tnieck72...@news.hacktory.de>)
> Das halte ich Dir nicht vor. Ich habe lediglich bemerkt, dass deine
> Argumentation an einem entscheidenden Punkt wiederkehrend die Sachebene
> verlässt und Du Nebenkriegsschauplätze aufbaust. Hierzu gehören nach
> meiner Wahrnehmung Sticheleien gegen Mitdiskutanten auf persönlicher
> Ebene, Rabulistik, schlichte Verallgemeinerungen.
Fühlst Du Dich auf der persönlichen Ebene angestichelt?
[ ... ]
> Und, rein sachlich, wiederholt habe ich dargelegt, dass ich auch damit
> leben kann, wenn es keine VDS gibt. Die Mehrheitsgesellschaft
> entscheidet letztlich durch Wahlen und Abstimmungen, wo sie aktuell die
> Grenze zwischen Freiheit und Sicherheit zieht.
Die Positionen gegen Überwachung werden von relativ wenigen Kräften
vertreten. Wie soll ein breiter Kreis der Bevölkerung erfahren, was
Überwachung bedeutet und wie sie Freiheiten einschränken wird, wenn die
Politik bzw. die Parteien fast nur für mehr Überwachung sind?
>> In
https://netzpolitik.org/wp-upload/2012-04-BMI-VDS.pdf wirde
>> veröffentlicht, was die Politik gerne alles speichern würde. Der Gläserne
>> Bürger ist dann die Normalität. Ja, noch sind es nur Gesetzentwürfe, also
>> nur Versuche.
>
> Ja, in der Gesellschaft gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Es gab
> mal Zeiten, da war Meinungspluralismus noch ein positiver Wert in
> unserer Gesellschaft. Und aus all den Meinungen entwickelt sich eine
> tragfähige Mehrheitsmeinung, mit der wir dann leben müssen. Das ist
> Demokratie.
Wenn fast alle Parteien sehr ähnliche Meinungen vertreten, dann vermisse
ich eben diesen Meinungspluralismus.
> Ich kann (siehe oben) mit einer Mehrheitsentscheidung, wenn sie denn so
> fällt, kontra VDS leben. Diese Entscheidung muss dann aber
> ehrlicherweise an die Menschen kommuniziert werden, und zwar mit ihren
> Folgen.
Klar.
>> Die Erfahrung zeigt, daß Freiheiten, die der Staat erstmal beschnitten hat,
>> kaum wieder zurückgegeben werden.
>
> 5 Euro ins Phrasenschwein.
Statt einer rabulistischen Todschlagargumentation könntest nun belegen, wo
der Staat Freiheiten einst beschnitten hat und sie dann (freuwillig) wieder
zurückgegeben hatte, nachdem die Bedrohung wieder vorbei war.
Nik