[gentoo-user-de] Onlinebankingprogramme ~ Kompatibilität mit Bank

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Christof Schulze

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Apr 25, 2005, 10:20:13 AM4/25/05
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Hallo Liste,

ich hatte schonmal vor ner Weile gefragt, welche Programme fürs
Onlinebanking geeignet sind. Ich stehe immernoch vor dem Problem, dass
ich gern mehrere Dienste hinter eine Oberfläche vereinen würde. Gibt es
irgendwo eine Liste, welches Programm mit welchem Verfahren von welcher
Bank zusammenarbeitet? Meine Erfahrung ist nämlich leider, dass die
Mitarbeiter der entsprechenden Banken absolut keinen blassen Schimmer
haben, wenn man sie fragt, ob z.B. HBCI per PIN/TAN geht und erzählen
einen was von HBCI mit Chipkarte, was man nicht möchte.

Vielleicht gibts da ja ne Seite wo sowas schon steht, oder Erfahrungen?

Interessant wären Diba, deutsche Bank und vor allem die Sparkasse.

Gruß

Christof

Jörg Lubaß

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Apr 25, 2005, 11:30:20 AM4/25/05
to
Hi,

> Interessant wären Diba, deutsche Bank und vor allem die Sparkasse.
meine Erfahrungen mit der

Sparkasse:

nur HBCI-Banking mit Karte und BTX (damit geht auch Webbanking über tonline
mit PIN/TAN)

DiBa:

hat Oktober 2004 HBCI mit Diskette eingestellt. BTX funktioniert weiterhin
(und s.o.).

Ich benutze Moneyplex mit Karten-HBCI bei der Sparkasse (RZ Hannover) und
Webbanking ;-(( bei der DiBa mit PIN/TAN (bankverlag.de).

Soweit ich von einem Kumpel weiss, kann die Deutsche Bank auch nur HBCI mit
Karte und BTX (also auch Webbanking mit PIN/TAN über tonline).

Dieses Webbanking funktioniert auch über andere Einwahlen (z.B. Congster),
aber ich bin mir nicht sicher, ob man nicht noch einen tonline-Account haben
muss.

Gruß

Jörg

--
gentoo-...@gentoo.org mailing list

Joachim Schlöffel

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Apr 25, 2005, 11:30:18 AM4/25/05
to
Am Montag, 25. April 2005 17:19 schrieb Jörg Lubaß:
> Sparkasse:
>
> nur HBCI-Banking mit Karte und BTX (damit geht auch Webbanking über tonline
> mit PIN/TAN)

kann nicht in der Form pauschalisiert werden. Das ist stark abh. davon, welche
Pakete und Dienste die örtliche SK von SI (Sparkassen Informatik) bezieht.
IMHO kann SI alle der hier genannten Verfahren der jeweilige SK
bereitstellen.

--
gentoo-...@gentoo.org mailing list

Christof Schulze

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Apr 25, 2005, 12:10:12 PM4/25/05
to

Erstmal danke für deine flotte Antwort.

Wenn ich deinen Text richtig verstehe, kann ich also ein
Banking-Programm verwenden (für alle 3 Banken das gleiche), dass HBCI
unterstützt. Ich brauche dafür aber zwingend einen Kartenleser bzw
Diskettenlaufwerk(Diba). richtig?
Grundsätzlich geht das Onlinebanking über den Browser, aber das Ziel ist
es wie gesagt die Oberflächen zu vereinen...
Kartenleser gibts ja dummerweise erst ab 50€ Aufwärts, Moneyplex ist
auch nicht umsonst - Ich werd mir die Sache also sicher nochmal
überlegen müssen.
Wie sieht es bei den oben genannten Banken mit HBCI mit PIN/TAN aus? ist
das nicht das gleiche, was die auch übers webinterface machen lassen?

Gruß

Christof
--
Today is the last day of your life so far.

Sebastian Damm

unread,
Apr 25, 2005, 12:20:11 PM4/25/05
to
Hallo,

am Montag, 25. April 2005 schrieb Christof Schulze:
> ich hatte schonmal vor ner Weile gefragt, welche Programme fürs
> Onlinebanking geeignet sind. Ich stehe immernoch vor dem Problem, dass
> ich gern mehrere Dienste hinter eine Oberfläche vereinen würde. Gibt es
> irgendwo eine Liste, welches Programm mit welchem Verfahren von welcher
> Bank zusammenarbeitet?

Hmm, das kommt doch eigentlich nur drauf an, welche Verfahren die Bank
anbietet und welche das Programm Deiner Wahl kann. Das schickst Du dann
über ein "logisches Und" und dann hast Du die Verfahren, die Du mit dem
Programm und der Bank Deiner Wahl einsetzen kannst.

Welche Verfahren Deine Banken anbieten, kannst Du hier sehen:
http://www.starfinanz.de/smi/index.jsp
Obwohl das wohl auch nicht ganz so passt, da z.B. die DIBA da auch mit
PINT/TAN Internet angegeben ist, was jedoch nicht mehr stimmt. Starmoney
kann damit umgehen, die machen Screenscraping, aber wenn sich andere
Hersteller nicht die Mühe machen, so einen Workaround für eine
"DIREKTBANK!" zu entwickeln, wirst Du da kaum Glück haben.
Ne ansatzweise Datenbank für Institute und die Verfahren gibts auch noch
hier: http://www.hbci-zka.de/institute/institut_auswahl.htm
Leider ist die auch nicht komplett, die Volksbank Mittweida fehlt z.B.

> Meine Erfahrung ist nämlich leider, dass die Mitarbeiter der
> entsprechenden Banken absolut keinen blassen Schimmer haben, wenn man
> sie fragt, ob z.B. HBCI per PIN/TAN geht und erzählen einen was von
> HBCI mit Chipkarte, was man nicht möchte.

Da muss man sich wohl wirklich hartnäckig zu einem verbinden lassen, der
davon Ahnung hat. Oder auf der Homepage mal das Kontaktformular
ausfüllen, das liest evtl. auch einer, der sich damit auskennt.

> Interessant wären Diba, deutsche Bank und vor allem die Sparkasse.

Diba, wie schon gesagt, quasi vergiss es, das ist wirklich ein Grund,
dort nicht mehr als dieses Extra-Konto zu haben. DB und Spaßkasse kenn
ich nicht (zumindest nicht, welche Dienste die anbieten - mit dem
Service von Spaßkassen hab ich auch so meine Probleme).

Ciao
Sebastian

--
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Bernd Wurst

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Apr 25, 2005, 12:20:09 PM4/25/05
to
Hallo.

Am Montag, 25. April 2005 17:19 schrieb Jörg Lubaß:

> Sparkasse:
> nur HBCI-Banking mit Karte und BTX (damit geht auch Webbanking über
> tonline mit PIN/TAN)

Definitiv nicht überall. Es gibt auch Sparkassen die ohne Probleme alle
genannten Verfahren unterstützen. Sollen was man so hört sogar die
meisten sein. :)


> Dieses Webbanking funktioniert auch über andere Einwahlen (z.B.
> Congster), aber ich bin mir nicht sicher, ob man nicht noch einen
> tonline-Account haben muss.

Braucht man, das alleine wäre danke T-Online-by-call nicht schlim. Aber
Webbanking kostet unabhängig davon ~2€/Monat wenn ich ich nicht irre.
PIN/TAN per HBCI ist da definitiv zu bevorzugen.

Hey, das kann sogar mein Hinterwäldler-Volksbank auch wenn die
Schalter-Damen da noch nie was von gehört haben! :-)

cu, Bernd

--
Was ist das für eine Welt, in der morgens um sieben schon die Sonne
aufgeht?

Joachim Schlöffel

unread,
Apr 25, 2005, 1:00:17 PM4/25/05
to
Am Montag, 25. April 2005 17:46 schrieb Christof Schulze:
> Wie sieht es bei den oben genannten Banken mit HBCI mit PIN/TAN aus? ist
> das nicht das gleiche, was die auch übers webinterface machen lassen?

Nee, das Webinterface ist eine Schnittstelle zu BTX, wie auch der
T-Online-Zugang.

--
gentoo-...@gentoo.org mailing list

Jörg Lubaß

unread,
Apr 25, 2005, 1:10:13 PM4/25/05
to
Hi,

> Definitiv nicht überall. Es gibt auch Sparkassen die ohne Probleme alle
> genannten Verfahren unterstützen. Sollen was man so hört sogar die
> meisten sein. :)

Ja ja, meine auch.

> Braucht man, das alleine wäre danke T-Online-by-call nicht schlim. Aber
> Webbanking kostet unabhängig davon ~2€/Monat wenn ich ich nicht irre.
> PIN/TAN per HBCI ist da definitiv zu bevorzugen.

Das stinkt mich ja bei der DiBa. Eine "fast" reine Onlinebank stellt HBCI
ein!! (Aber die Konditionen für das europäische Ausland sind halt traumhaft).

>
> Hey, das kann sogar mein Hinterwäldler-Volksbank auch wenn die
> Schalter-Damen da noch nie was von gehört haben! :-)

Dass ist ja das komische an dieser Sache. Dorfbanken haben heute bessere
Bedingungen in Bezug auf das Internet als Onlinebanken.
Dazu gibt es ja auch schon einige artikel in der Chip und com!.

Jörg Lubaß

unread,
Apr 25, 2005, 1:10:12 PM4/25/05
to
Hi,

> Wenn ich deinen Text richtig verstehe, kann ich also ein
> Banking-Programm verwenden (für alle 3 Banken das gleiche), dass HBCI
> unterstützt. Ich brauche dafür aber zwingend einen Kartenleser bzw
> Diskettenlaufwerk(Diba). richtig?

HBCI mit Karte, brauchst du einen Kartenleser.

DiBa macht nur noch BTX(oder Webbanking, siehe Christof) oder Browser.

> Grundsätzlich geht das Onlinebanking über den Browser, aber das Ziel ist
> es wie gesagt die Oberflächen zu vereinen...

Hat für mich den grundsätzlichen Nachteil, dass jede Bank irgendwelche anderen
Pomotien entwickelt hat, um bei ihr zu landen (bei drei Banken schleppe
ichdann schon einen langen Zettel mit mir rum).

> Kartenleser gibts ja dummerweise erst ab 50€ Aufwärts, Moneyplex ist
> auch nicht umsonst - Ich werd mir die Sache also sicher nochmal
> überlegen müssen.

o.k., die Eierlegenden Wollmilchsäue unter MS-Billy auch nicht.

> Wie sieht es bei den oben genannten Banken mit HBCI mit PIN/TAN aus? ist
> das nicht das gleiche, was die auch übers webinterface machen lassen?

Wie gesagt, Webinterface geht bei allen 3.

Aber, ich bin ein fauler S... ;-) , und stecke lieber eine Karte in den Leser.

Marco Ehrentreich

unread,
Apr 25, 2005, 4:30:16 PM4/25/05
to
Hallo zusammen!

Ich hab schon mal auf ner Bank gearbeitet, speziell im Bereich
Kundensupport für Onlinebanking. Ihr macht euch kein Bild, was für ein
abgrundtiefes Chaos das ist!!! Das Einzige, was definitiv zutrifft, ist,
dass bei den Banken zu 99% keiner ne Ahnung hat, das war aber auch schon
die größte Gemeinsamkeit!

Aber beim Onlinebanking gibt's zu viele Unterschiede.

1) Beim herkömmlichen PIN/TAN braucht man in der Regel den
T-Online-Dekoder der T-Online-Software, wenn man eine zu alte
Bankingsoftware benutzt. Die neueren haben den Dekoder normalerweise
integriert. Das mit der separaten Einwahlnummer gab's mal in der
Steinzeit, aber mir wär nicht bekannt, dass das heute noch benutzt wird.

2) HBCI gibt's mit Diskette oder Chipkarte. Leider gibt's bei HBCI
verschiedene Versionen und selbstverständlich sind auch die Disketten
und Chipkarten nicht bei allen Banken gleich, sonst wär's ja zu einfach.
Deshalb ist HBCI auch stark auf dem Rückzug. Es ist einfach zu
umständlich und uneinheitlich konzipiert worden für den Normaluser.

3) Dann gibt's noch PIN/TAN über HBCI. Das heißt lediglich, dass PIN/TAN
einen Transportweg wie TCP/IP benutzen kann und keinen T-Online-Dekoder
benötigt. Das ist die beste Wahl für's Onlinebanking, wenn's unterstützt
wird.

4) Dann gibt's noch besondere Schmankerl wie z. B. FTAM bei Raiffeisen,
bei dem man eine direkte Einwahlmöglichkeit ins Rechenzentrum bekommt.
Ist dann interessant wenn Du ne große Anzahl von Aufträgen hast oder
eine feine Kompetenzsteuerung brauchst.

5) Das einzige, was über längere Zeit problemlos funktioniert hat, ist
und bleibt PIN/TAN über die Weboberfläche der Bank!

Die Unterschiede hängen übrigens von der Bank und einem eventuellen
Rechenzentrum ab! Ich weiß es leider nur von Raiffeisenbanken, aber da
ist es mittlerweile so, dass die Rechenzentrale bundesweit gleich ist.
Bei anderen Banken kann's schon vorkommen, dass es nicht bundesweit die
selben Verfahren gibt.

Ich hoffe, das hat ein wenig Licht ins Dunkel gebracht!

Marcus Pillekamp

unread,
Apr 26, 2005, 2:40:09 AM4/26/05
to
Hallo,

ich benutze seit Jahren Moneyplex mit

1.) HBCI-Karte der Sparkasse Duisburg

2.) HBCI-Diskette der Dresdner Bank

3.) HBCI mit PIN/TAN der Netbank.


alles einwandfrei.

Chipkartenleser für die ser. Schnittstelle gibts für ca. 10€ bei
www.pollin.de, ist aber auch oft beim Abschluß des Onlinebankings
dabei bzw. günstig zu bekommen.

Schönen Gruß,

Marcus Pillekamp

--
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