Weder wenn ich ':set textwidth=80' eingebe noch falls ich die Zeile in
die /etc/vim/vimrc schreibe oder in die lokale .vimrc
Warum geht das nicht? Ist die Option textwidth �berhaupt das, was ich
brauche? Die Konfigurationsdatei an sich funktioniert aber. Wenn ich
beispielsweise das Farbschema �ndere passiert das auch im vim.
Maik
--
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ):
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/
Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an debian-user-g...@lists.debian.org
mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an listm...@lists.debian.org (engl)
Welches Verhalten erwartest Du genau? 'textwidth' funktioniert nicht
ganz so, wie man es aus GUI-Editoren kennt. Tippt man Fliesstext, wird
zwar bei Überschreiten der Grenze (wenn der Cursor am Zeilenende ist!)
ein Umbruch eingefügt, aber bei nachträglichem Editieren wird nicht
automatisch der ganze Absatz passend umformatiert. Das muss man explizit
anstossen. Entweder über 'gqap' im normal mode, oder über folgende
Kürzel (aus meiner .vimrc):
" mappt Reformat auf ^j im Input-Mode
map! <C-j> <Esc>gqapi
" mappt Reformat auf Q im Command-Mode
map Q gqap
J.
--
When you put a gun to my head you aren't fooling anyone.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>
Ich kann mich erinnern, dass hier auf einem �lteren Debian es so war,
dass wenn ich mehr als 80 Zeichen in eine Zeile getippt habe er dann
automatisch einen Zeilenumbruch (also quasi ein Enter) eingef�gt hat.
Das hatte nat�rlich das Problem, dass wenn ich dann in den Text
nachtr�glich etwas eingef�gt habe dann die Enter den Block etwas
verunstaltete haben aber im Moment ist es so, dass wenn ich einen
riesigen zusammenh�ngenden Block schreibe und dann schnell innerhalb des
Blockes reinspringen m�chte ich entweder vom Anfang oder vom Ende des
gesamten Blockes bis zu Mitte scrollen muss, was sich manchmal lange
ziehen kann.
Maik M�ller schrieb:
> Weder wenn ich ':set textwidth=80' eingebe noch falls ich die Zeile in
> die /etc/vim/vimrc schreibe oder in die lokale .vimrc
Ich benutze hier "set tw=XX" und es funktioniert.
Beste Gr��e,
Alexander
Eventuell irgendwo 'compatible' gesetzt? Dann funktioniert tw nicht
mehr.
,----[ :help tw ]-
| NOTE: This option is set to 0 when 'compatible' is set.
`----
Gruß
Jens
>> Mein vim reagiert nicht darauf wenn ich einen automatischen
>> Zeilenumbruch nach 80 Zeichen haben will.
>>
>> Weder wenn ich ':set textwidth=80' eingebe noch falls ich die Zeile in
>> die /etc/vim/vimrc schreibe oder in die lokale .vimrc
Sehr seltsam, ich habe nur set textwidth=72 in der .vimrc stehen und
setze das ggf. per ':set tw&' in vim selbst zurück. Allerdings habe ich
vim-full installiert und nicht nur vim-tiny.
> anstossen. Entweder über 'gqap' im normal mode, oder über folgende
> Kürzel (aus meiner .vimrc):
gq und dann irgendeine Bewegung, das kann auch gq$ sein oder gq2j oder
gq} oder oder oder… 8-)
Gruß
Alex
--
»With the first link, the chain is forged. The first speech censured,
the first thought forbidden, the first freedom denied, chains us all
irrevocably.« (Jean-Luc Picard, quoting Judge Aaron Satie)
*** GnuPG-FP: 02C8 A590 7FE5 CA5F 3601 D1D5 8FBA 7744 CC87 10D0 ***
Klingt nach dem "richtigen" Verhalten.
> Das hatte natürlich das Problem, dass wenn ich dann in den Text
> nachträglich etwas eingefügt habe dann die Enter den Block etwas
> verunstaltete haben
Das kann man wie erwähnt mit einem Tastendruck beheben. Finde ich etwas
unschön, aber ich habe mich dran gewöhnt, dass ich explizit
Neuformatieren muss.
> aber im Moment ist es so, dass wenn ich einen
> riesigen zusammenhängenden Block schreibe und dann schnell innerhalb des
> Blockes reinspringen möchte ich entweder vom Anfang oder vom Ende des
> gesamten Blockes bis zu Mitte scrollen muss, was sich manchmal lange
> ziehen kann.
Das verstehe ich nicht ganz. Hast Du etwa pro Absatz eine lange Zeile?
-Das sieht man am besten, wenn man mal Zeilennummern einschaltet (:set
nu). Abschalten mit ':set nowrap'.
J.
--
I lust after strangers but only date people from the office.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>
Jochen Schulz schrieb am Freitag, den 09. Oktober 2009:
> Welches Verhalten erwartest Du genau? 'textwidth' funktioniert nicht
> ganz so, wie man es aus GUI-Editoren kennt. Tippt man Fliesstext, wird
> zwar bei Überschreiten der Grenze (wenn der Cursor am Zeilenende ist!)
> ein Umbruch eingefügt, aber bei nachträglichem Editieren wird nicht
> automatisch der ganze Absatz passend umformatiert. Das muss man explizit
> anstossen. Entweder über 'gqap' im normal mode, oder über folgende
Geht schon, muß nur eingeschaltet werden.
:h fo-table (suche nach a und w)
:h auto-format
Grüße
Christian
--
• Dijkstra probably hates me.
Linus Torvalds