Also wenn nach einem rsync alles identisch ist, hat das Synchronisieren
doch geklappt. Das danach die Quelldateien wieder eine andere größe
haben können liegt wohl daran das sie ja eben wieder geändert werden
(können).
Ansonsten verstehe ich deine Frage nicht wirklich?
Weiterhin musst du noch beachten das sich die Dateigröße, wie auch immer
du sie ermittelst, zwischen Systemen wirklich unterschiedlich sein kann.
Die Dateigröße hängt noch vom Dateisystem ab. Manche Programme (du)
berechnen die größe auf der Festplatte und nicht die "echte" größe. Und
die kann für die gleiche Dateien variieren durch sparse blöcke,
fragmentierung, indirekte blöcke etc.
--
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Wie hast Du die Größen verglichen? Vergleichst Du logische oder
physikalische Größe? Letztere könnte schon unterschiedlich sein. Kannst
Du eine Veränderung der Quelle nach der Sicherung ausschließen? (Und
auch eine Veränderung des Ziels?)
> Muss ich mir sorgen machen, dass doch nicht alle Daten vollständig
> geschrieben wurden?
Ja.
Du könntest einen zweiten rsync-Lauf anstoßen, mal mit
rsync -avzin …
Da bekommst Du dann sehr gut zu sehen, wer noch warum gesynct werden
will (ohne es wirklich zu tun). Und dann kannst Du nach Erklärungen
suchen. Wenn rsync dann immer noch der Meinung ist, daß nichts zu tun
ist, obwohl Deine Files unterschiedliche logische Größe haben, dann hast
Du ein Problem.
--
Heiko :: dresden : linux : SCHLITTERMAN.de
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--
Michael
-
Bitte kein Cc an mich, ich lese die Liste.
--
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du -b
Bezüglich der "Schätzung" von du: diese Formulierung irritiert mich,
kommt aber auch entsprechen in der englischen manpage vor ("estimate").
Ich gehe davon aus, dass das seinen Ursprung in der Abweichung zwischen
Dateigröße und Platz im Dateisystem hat. Kannst Du, denke ich,
ignorieren.
Wurde eins Deiner Dateisysteme eventuell mit besonderen Optionen
bezüglich der Blockgröße erstellt? Gibt "tune2fs -l /dev/$device"
unterschiedliche Werte für die block size an (sofern es sich um ext234
handelt)?
J.
--
If you do not move for long enough, you might see a rat.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>
„ls -l“ liefert die logische Größe, mit stat(1) kann man das auch
ermitteln und sich eine schöne Ausgabe zusammenbauen, oder auch mit
find(1) und der Ausgabeoperation -printf.
diff -u \
<(cd DIR-A && find . -type f -printf '%p %s\n') \
<(ssh OTHER "cd DIR-B && find . -type f -printf '%p %s\n'")
Zum Vergleichen kannst Du natürlich auch wieder rsync nehmen. Aber natürlich könnte das
ja wieder die selben Fehler machen. Um sicher zu sein, könntest Du
Prüfsummen vergleichen (kann auch rsync mit „-c“).
Etwa so:
cd DIR-A && md5sum -c <(ssh OTHER "cd DIR-B && find -type f -exec md5sum {} +")
Moment - Du vergleichst hier die Summe der Objekte unterhalb des
Verzeichnisses bilder/?
Probier doch mal folgendes, *lokal* in einem leeren Verzeichnis.
mkdir -p a/b
rsync -av a x
du -bs ax
Und Du wirst eine Differenz feststellen. Jedenfalls bei mir sind die
Ausgaben unterschiedlich!
Warum? „du -bs XXX“ liefert die Gesamtgröße aller Objekte unterhalb von
XXX, wenn XXX ein Verzeinis ist. Die Betonung liegt auf *Objekte*. Files
sind mit Sicherheit ebenso groß wie vorher. Aber Ordner? In meinem
kleinen Beispiel oben siehst Du, daß es nicht so ist.
Bei Dir ist das Original größer als das Ziel, in meinem Beispiel ist es
umgekehrt. Ein anderes Beispiel:
mkdir a
ls -ld a
mkdir a/{1..1000}
ls -ld a
rmdir a/*
ls -ld a
Die Erklärung überlasse ich jetzt erstmal Dir, ich mache Feierabend.
Wenn Du's nicht rausfindest, sag' Bescheid.