Ubuntu ist überall, oder?

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Dirk Ullrich

ungelesen,
25.07.2006, 10:30:1525.07.06
an
Liebe Debianer,

biiitte verschont diese Liste für _Debian_ mit Ubuntu!
Gönnt einen doch wenigstens eine Ubuntu-freie Zone :-)

Dirk

Claus Malter

ungelesen,
25.07.2006, 11:40:0625.07.06
an

/signed

Ubuntu kann sich wohl keine eigene Liste leisten ;)

>
> Dirk
>

Claus

--
Claus Malter <debian sprayen dot de>
GnuPG-ID: 0x08B86210 http://wwwkeys.de.pgp.net
Blog: http://claus.freakempire.de/


--
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ):
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an debian-user-g...@lists.debian.org
mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an listm...@lists.debian.org (engl)

Uwe Seitz

ungelesen,
25.07.2006, 12:10:0625.07.06
an


Wieso ?????
Sind hier alle unerwünscht die kein natives Debian nutzen ????
Wäre schade, aber ich bin sicher dass dann einige Leute weniger hier
posten würden.
Ausserdem steht es einem "Debianer" gut an nicht so hochnäsig zu sein.

Ich finde das Statement überheblich.

Gruesse

Moritz Lenz

ungelesen,
25.07.2006, 12:20:0825.07.06
an
Hallo,

Tendenziell stimme ich dir zu. Allerdings fand ich den Thread "kubuntu
test" ganz interessant, weil der Ubuntu-Erfahrungen aus Sicht von
Debian-Benutzern gesammelt hat.

Aber technische Fragen zu Ubuntu gehöhren sicher nicht hierher, da hast
du recht.

Grüße,
Moritz

--
Moritz Lenz
http://moritz.faui2k3.org/

signature.asc

Max Muxe

ungelesen,
25.07.2006, 12:20:1025.07.06
an
Claus Malter schrieb:

>Dirk Ullrich wrote:
>
>
>>Liebe Debianer,
>>
>>biiitte verschont diese Liste für _Debian_ mit Ubuntu!
>>Gönnt einen doch wenigstens eine Ubuntu-freie Zone :-)
>>
>>
>
>/signed
>
>Ubuntu kann sich wohl keine eigene Liste leisten ;)
>
>
>
>>Dirk
>>
>>
>>
>
>Claus
>
>
>

Doch. Ich lese beide Listen und stelle immer wieder fest, wenn eine
Frage nicht befriedigend beantwortet werden kann, dann landet sie hier!
Aber, man hilft ja gerne mal aus.
;-)

Tim Boneko

ungelesen,
25.07.2006, 12:40:0925.07.06
an
Uwe Seitz schrieb:

> Wäre schade, aber ich bin sicher dass dann einige Leute weniger hier
> posten würden.


OK, bitte um Handzeichen! Wer nutzt hier alles Ubuntu?

timbo

PS Dirk, mit Ubuntu ist es fast so penetrant wie mit VW Touran. Reine
Landplage...

signature.asc

Andreas Pakulat

ungelesen,
25.07.2006, 12:50:0925.07.06
an
On 25.07.06 18:13:23, Moritz Lenz wrote:
> Dirk Ullrich wrote:
> > Liebe Debianer,
> >
> > biiitte verschont diese Liste für _Debian_ mit Ubuntu!
> > Gönnt einen doch wenigstens eine Ubuntu-freie Zone :-)
>
> Tendenziell stimme ich dir zu. Allerdings fand ich den Thread "kubuntu
> test" ganz interessant, weil der Ubuntu-Erfahrungen aus Sicht von
> Debian-Benutzern gesammelt hat.
>
> Aber technische Fragen zu Ubuntu gehöhren sicher nicht hierher, da hast
> du recht.

FACK.

Ich empfinde das bisher eher weniger als stoerend, zumal Ubuntu und
Debian ja doch sehr eng zusammenarbeiten (im Gegensatz zu anderen
Debian-basierten Distro's). Und wenn klar ist das das Problem
Ubuntu-spezifisch ist kann man immernoch zur Ubuntu-Liste umziehen.

Andreas, der das auch etwas ueberheblich findet, insbesondere wenn man
sich ansieht was auf anderen Listen an OT-Geschichten geduldet wird.

--
You will never know hunger.

Andreas Barth

ungelesen,
25.07.2006, 13:00:0925.07.06
an
* Andreas Pakulat (ap...@gmx.de) [060725 18:46]:

> Ich empfinde das bisher eher weniger als stoerend, zumal Ubuntu und
> Debian ja doch sehr eng zusammenarbeiten (im Gegensatz zu anderen
> Debian-basierten Distro's).

Es wäre schön, wenn das der Wahrheit entspräche. Canonical.com (der
Eigentümer von Ubuntu) verbreitet das zwar recht gerne, aber es stimmt
nicht so wirklich. Andere Debian-basierte Distributionen geben
*erheblich* mehr zurück als Ubuntu. Nur reden sie nicht so viel darüber.
(Beispiel: Skolelinux - die haben Joey Hess eingestellt, damit
Skolelinux einfach Sarge + wenige weitere Pakete ist, und keine custom
patches für "normale" Pakete mehr notwendig sind.)


Grüße,
Andi
--
http://home.arcor.de/andreas-barth/

Uwe Seitz

ungelesen,
25.07.2006, 13:30:0825.07.06
an


Das sind Sprüche eines pubertierenden.
Eigentlich für einen der Debian nutzt ziemlich unwürdig.

Gruss

Uwe Seitz

ungelesen,
25.07.2006, 13:30:0925.07.06
an

>
> Ich empfinde das bisher eher weniger als stoerend, zumal Ubuntu und
> Debian ja doch sehr eng zusammenarbeiten (im Gegensatz zu anderen
> Debian-basierten Distro's). Und wenn klar ist das das Problem
> Ubuntu-spezifisch ist kann man immernoch zur Ubuntu-Liste umziehen.
>
> Andreas, der das auch etwas ueberheblich findet, insbesondere wenn man
> sich ansieht was auf anderen Listen an OT-Geschichten geduldet wird.
>
> --
> You will never know hunger.


Da gehe ich konform.

Gruss Uwe

Andreas Pakulat

ungelesen,
25.07.2006, 13:30:1025.07.06
an
On 25.07.06 18:52:46, Andreas Barth wrote:
> * Andreas Pakulat (ap...@gmx.de) [060725 18:46]:
> > Ich empfinde das bisher eher weniger als stoerend, zumal Ubuntu und
> > Debian ja doch sehr eng zusammenarbeiten (im Gegensatz zu anderen
> > Debian-basierten Distro's).
>
> Es wäre schön, wenn das der Wahrheit entspräche. Canonical.com (der
> Eigentümer von Ubuntu) verbreitet das zwar recht gerne, aber es stimmt
> nicht so wirklich. Andere Debian-basierte Distributionen geben
> *erheblich* mehr zurück als Ubuntu. Nur reden sie nicht so viel darüber.

Hmm, der letzte Satz laesst das ganze natuerlich in einem anderen Licht
erscheinen...

Ok, also mal wieder Fehlinformation auf meiner Seite...

Andreas

--
You have Egyptian flu: you're going to be a mummy.

Hannes H.

ungelesen,
25.07.2006, 13:40:1025.07.06
an
Hallo Uwe!

Am 25.07.06 schrieb Uwe Seitz <moz...@tiscali.ch>:


>
> Wieso ?????
> Sind hier alle unerwünscht die kein natives Debian nutzen ????
> Wäre schade, aber ich bin sicher dass dann einige Leute weniger hier
> posten würden.
> Ausserdem steht es einem "Debianer" gut an nicht so hochnäsig zu sein.
>
> Ich finde das Statement überheblich.

Pass mal auf, dass du dich mit so einer Aussage auf dieser Liste nicht
in die Nesseln setzt. Aber es wäre kein Problem, neben mir ist noch
ein wenig Platz ;-)

Hannes Halenka - der Uwe zustimmt und sich allerdings nicht getraut
hätte, eine solche Aussage auf dieser Liste zu tätigen und außerdem
(neben Sarge auf 2 Servern) Dapper Dake auf seinem Notebook verwendet
und damit endlich Windows vollkommen ersetzen konnte.

Wolfgang Lasch

ungelesen,
25.07.2006, 13:50:0925.07.06
an
Am Tue, 25. July 2006 18:52 schrieb Andreas Barth:
> * Andreas Pakulat (ap...@gmx.de) [060725 18:46]:
> > Ich empfinde das bisher eher weniger als stoerend, zumal Ubuntu und
> > Debian ja doch sehr eng zusammenarbeiten (im Gegensatz zu anderen
> > Debian-basierten Distro's).
>
> Es wäre schön, wenn das der Wahrheit entspräche. Canonical.com (der
> Eigentümer von Ubuntu) verbreitet das zwar recht gerne, aber es stimmt
> nicht so wirklich. Andere Debian-basierte Distributionen geben
> *erheblich* mehr zurück als Ubuntu. Nur reden sie nicht so viel darüber.
> (Beispiel: Skolelinux - die haben Joey Hess eingestellt, damit
> Skolelinux einfach Sarge + wenige weitere Pakete ist, und keine custom
> patches für "normale" Pakete mehr notwendig sind.)
>
Ich denke madduck hat es recht gut auf den Punkt gebracht:
http://blog.madduck.net/debian/2006.05.24-ubuntu-and-debian

Nichtsdestotrotz halte ich ein verbannen von Ubuntu zpezifischen Fragen auf
dieser Liste für mehr als Kontraproduktiv. Damit wird zum einen die Chance
vergeben Ubuntu User zu gewinnen die auch auf Ubuntu eigenen Kanälen die
bestehenden Probleme artikulieren könen respekitve helfen diese auch dort zu
vertreten. (Mal ganz zu schweigen davon das sich durch solcherlei kindische
Postulate in der Öffentlichkeit wieder einmal der Eindruck verstärkt bei
Debian handle es sich um ein Gruppe zelotischer Eigenbrödler.) Zum anderen
und das halte ich für weitaus problematischer wird so eine abschreckende
Schranke für diejenigen aufgebaut die über kurz oder lang eh Debian einsetzen
könnten. Diese Leute werden sicherlich eher bei Ubuntu verbleiben und die
Nachteile beim Einsatz von Ubuntu für bestimmte Zwecke in Kauf nehmen als
sich hier als Ubuntu User stigmatisieren zu lassen.

Es gibt sicherlich sehr viel was im gegenseitigen Miteinander zwischen Debian
und Ubuntu stark verbesserungswürdig ist. Aber dies auf dem Rücken und zu
Lasten derer aus zu tragen die sich hierher mit Fragen wenden ist sicherlich
der falsche Ansatz. Die Anwender die Probleme haben sind nicht Ubuntu noch
Debian oder canonical.

regards,
wolfgang

Knut Krause

ungelesen,
25.07.2006, 14:50:1725.07.06
an
Najaaa... ich hoffe ich hab als Autor von "Kubuntu test" nicht allzuviel
argwohn erregt... aber ich finde es gerade interessant ubuntu mal zu
beobachten... denn mit debian (was mir derweilen als beste distro
erscheint, sofern ich das mit meinem wenigen wissen sagen kann) als
basis einer aktuellen distro hatte ich gehofft einen guten kandidaten
für mein zukünftiges notebook zu finden... wobei ich mir da aber noch
nicht sooo sicher bin ;) ich werds auf jeden fall zuerst mit debian
versuchen (:

mfg
Knut Krause

Andreas Barth

ungelesen,
25.07.2006, 15:20:0925.07.06
an
* Wolfgang Lasch (las...@googlemail.com) [060725 19:46]:

> Ich denke madduck hat es recht gut auf den Punkt gebracht:
> http://blog.madduck.net/debian/2006.05.24-ubuntu-and-debian
>
> Nichtsdestotrotz halte ich ein verbannen von Ubuntu zpezifischen Fragen auf
> dieser Liste für mehr als Kontraproduktiv.

Naja, Ubuntu saugt halt oftmals Debian-Ressourcen. User-support mangels
eigener Community auf Debian abzuschieben ist nur ein Beispiel. Und es
gibt immer wieder Dinge, die auf Debian gehen, aber auf Ubuntu nicht.
Login in IIRC gdm mit ldap nur mal als Beispiel.

Thomas Wegner

ungelesen,
25.07.2006, 16:10:0525.07.06
an
Am Dienstag, den 25.07.2006, 19:43 +0200 schrieb Wolfgang Lasch:
Hallo Wolgang!

Deine Äußerungen finde ich sehr zutreffend und kann dieses auch nur
unterstützen.
Ich nutze sowohl Debian als auch Ubuntu. Zu Ubuntu bin ich gestoßen,
weil ich reizvoll finde, für meinen Desktop-PC relativ aktuelle Software
zu haben, die ich unter Debian nur mit Backports handeln konnte. Dann
hatte ich aber deswegen meistens bei Systemupgrades Probleme. Somit bin
ich ganz froh, Ubuntu als bunte Spielwiese zu haben.
Dennoch habe ich in den letzten 5 Jahren Debian sehr schätzen gelernt
und natürlich auch diese Liste, wo ich meistens sehr schnelle und
kompetente Hilfe erhalten habe.
Wenn ich mit Ubuntu ein Problem poste ich das im Ubuntu-Forum. Dennoch
ist die Qualität (evtl. Kompentenz) nicht immer so gut wie hier. Daher
kommt es auch schon mal vor, dass ich hier was anfrage, was als Software
in Debian vorhanden ist, aber bei mir nun mal als Ubuntu-Version läuft.
Wenn ich überlege, wieviel Themen hier breitgetreten wurden, die
ebenfalls OT waren, kann ich nur hoffen, dass alle sich ein Stück
Toleranz behalten. Schließlich gab es auch bei diesen Threads häufig
interessante Aspekte. Und wenn nicht, löscht man halt den Thread.
Ich stimme aber zu, dass sich das Thema Ubuntu oder anderes OT in
Grenzen halten sollte.

--
Gruß

Thomas Wegner


Key fingerprint = DA5C B5F7 DB88 6CF4 9FA2 92DC 99D0 65D6 4B14 5FC0


Der, dem die Unterlagen schon wieder am Unterarm klebt. ;-)

Harald Gutmann

ungelesen,
25.07.2006, 16:10:1525.07.06
an
Dirk Ullrich schrieb:
also, ich muss ehrlich gestehen, ich sitze hier auch gerade an einem
dapper system.
aber, was ich in den letzen zwei wochen festgestellt habe sind folgende
dinge, im vergleich von debian sid zu ubuntu dapper:

die communty von ubuntu kann keineswegs vom know-how mit der von debian
mithalten.
ubuntu ist ein system, was einfach installiert werden kann, und
eigentlich von grund auf funktioniert (bis auf etliche frickeleien
(codecs, usw.)
das standard dapper kann mich keineswegs überzeugen, da ich eher ein kde
fan bin (ist aber eine persönliche meinung).
kubuntu hab ich mir bestellt, und werde es testen.
da ich auch eine zeit lange gentoo nutze, kann ich nur sagen - einem
anfänger welcher was von gnu/linux lernen will, würde ich gentoo
empfehlen, da dort die commuity echt super ist, und die dokumentationen
sehr verständlich und größtenteils in deutsch gehalten sind.

vorteile von ubuntu, welche ich gefunden habe:
es sind etliche packages mehr, welche zb. audio betreffen und jack
funktioniert mit dem standardkernel eigentlich einwandfrei. (das ist
aber für einen großteil der user sowieso uninteressant - aber hier wäre
ich für eine zusammenarbeit von debian und ubuntu)
mplayer kann man u.a. per apt installieren, ohne debian-multimedia in
den sources zu haben (ich bin aber xine fan)


mein entschluss, nach momentan 2 wochen test:
ich werd mir, sobald ich wieder eine ordentliche internet-verbindung
habe, ein debian etch mit ein paar packages aus sid, per debootstrap
aufsetzen. gentoo kommt für mich nicht mehr in frage, da debian in
vielen punkten unproblematischer/unkompizierter ist, und der größte
vorteil für mich sind die binary packages.

das einzige, was ich bei debian noch vermisse sind einige audio packages
(wobei sich da in letzter zeit auch viel getan hat dssi zb., aber der
om-synth geht noch ab ;))

fazit: debian bleibt für mich im moment noch die ideale distribution.

mfg harald

Ingo Juergensmann

ungelesen,
25.07.2006, 16:20:1225.07.06
an
On Tue, Jul 25, 2006 at 07:43:42PM +0200, Wolfgang Lasch wrote:
> [...] (Mal ganz zu schweigen davon das sich durch solcherlei kindische
> Postulate in der ?ffentlichkeit wieder einmal der Eindruck verst?rkt bei
> Debian handle es sich um ein Gruppe zelotischer Eigenbr?dler.) Zum anderen
> und das halte ich f?r weitaus problematischer wird so eine abschreckende
> Schranke f?r diejenigen aufgebaut die ?ber kurz oder lang eh Debian einsetzen
> k?nnten. Diese Leute werden sicherlich eher bei Ubuntu verbleiben und die
> Nachteile beim Einsatz von Ubuntu f?r bestimmte Zwecke in Kauf nehmen als
> sich hier als Ubuntu User stigmatisieren zu lassen.

Naja, die Ubuntu-User sind meiner Erfahrung nach auch nicht besser und
teilweise (einige wenige) sehr radikal. Kaum aeussert man mal ein paar
Probleme mit Ubuntu in seinem Blog, wird man als "Debian Fanboy" tituliert
und die eigenen, gemachten Erfahrungen voellig in Abrede gestellt, nur weil
es bei den Ubuntu-Fans daheim auf ihrem Rechner (lokal) funktioniert.

--
Ciao... // Fon: 0381-2744150
Ingo \X/ SIP: 274...@sipgate.de

gpg pubkey: http://www.juergensmann.de/ij/public_key.asc

Ingo Juergensmann

ungelesen,
25.07.2006, 16:20:1325.07.06
an
On Tue, Jul 25, 2006 at 09:12:57PM +0200, Andreas Barth wrote:

> Naja, Ubuntu saugt halt oftmals Debian-Ressourcen. User-support mangels
> eigener Community auf Debian abzuschieben ist nur ein Beispiel. Und es
> gibt immer wieder Dinge, die auf Debian gehen, aber auf Ubuntu nicht.
> Login in IIRC gdm mit ldap nur mal als Beispiel.

*nod* Aber auch ansonsten gehen die DMs in Ubuntu per XDMCP nicht, ob nun
mit oder ohne LDAP.

--
Ciao... // Fon: 0381-2744150
Ingo \X/ SIP: 274...@sipgate.de

gpg pubkey: http://www.juergensmann.de/ij/public_key.asc


Harald Gutmann

ungelesen,
25.07.2006, 16:30:1525.07.06
an
jetzt hätte ich doch glatt vergessen, meine meinung zum thema bezüglich
ubuntu auf der liste kundzutun. ;)

also ich denke, threads wie "kubuntu test" können ohne weiters hier
bleiben, da es gute informationen zum theme ubuntu hervobrachte.
ubuntu spezifische fragen sollen hier aber nicht landen.

fragen, zu paketen, welche auf beiden distris enthalten sind, können von
mir aus auch hier diskutiert werden.

mfg harald gutmann

Wolfgang Lasch

ungelesen,
25.07.2006, 17:30:1625.07.06
an
Am Tue, 25. July 2006 22:12 schrieb Ingo Juergensmann:
> On Tue, Jul 25, 2006 at 07:43:42PM +0200, Wolfgang Lasch wrote:
> > [...] (Mal ganz zu schweigen davon das sich durch solcherlei kindische
> > Postulate in der ?ffentlichkeit wieder einmal der Eindruck verst?rkt bei
> > Debian handle es sich um ein Gruppe zelotischer Eigenbr?dler.) Zum
> > anderen und das halte ich f?r weitaus problematischer wird so eine
> > abschreckende Schranke f?r diejenigen aufgebaut die ?ber kurz oder lang
> > eh Debian einsetzen k?nnten. Diese Leute werden sicherlich eher bei
> > Ubuntu verbleiben und die Nachteile beim Einsatz von Ubuntu f?r bestimmte
> > Zwecke in Kauf nehmen als sich hier als Ubuntu User stigmatisieren zu
> > lassen.
>
> Naja, die Ubuntu-User sind meiner Erfahrung nach auch nicht besser und
> teilweise (einige wenige) sehr radikal. Kaum aeussert man mal ein paar
> Probleme mit Ubuntu in seinem Blog, wird man als "Debian Fanboy" tituliert
> und die eigenen, gemachten Erfahrungen voellig in Abrede gestellt, nur weil
> es bei den Ubuntu-Fans daheim auf ihrem Rechner (lokal) funktioniert.

Stell dir diese UBUNTUtistas einfach wie in den frühen 80ern als Punks mit
buntgefärbten Irokesenschopf vor. Das kommt im zeitlichen Kontext von damals
betrachtet recht dem nahe was wir Heute sehen. Damals wars Punk, Heute ist es
Ubuntu.
Und mitlerweile sind viele der Irokesenschopfträger von damals gesittete
Stützen der Gesellschaft.

*GRINS*

regards,
Wolfgang

Udo Mueller

ungelesen,
25.07.2006, 18:40:0925.07.06
an
Hallo Uwe,

* Uwe Seitz schrieb [25-07-06 18:54]:


> Am Tue, 25 Jul 2006 18:40:09 +0200 schrieb Tim Boneko:
> >
> > PS Dirk, mit Ubuntu ist es fast so penetrant wie mit VW Touran. Reine
> > Landplage...
>
> Das sind Sprüche eines pubertierenden.

Das das auch ein Ubuntu-User ist, hast du verstanden?

> Eigentlich für einen der Debian nutzt ziemlich unwürdig.
>
> Gruss

Unwürdig und unhöflich empfinde ich es, wenn jemand es nicht
schafft, seinen Namen unter seine Email zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Udo Müller

--
ComputerService Udo Müller Tel.: 0441-36167578
Schöllkrautweg 16 Fax.: 0441-36167579
26131 Oldenburg in...@cs-ol.de Mobil: 0162-4365411

signature.asc

Jörg Sommer

ungelesen,
25.07.2006, 19:20:0725.07.06
an
Hallo Uwe,

Uwe Seitz <moz...@tiscali.ch> wrote:
> Am Tue, 25 Jul 2006 16:30:15 +0200 schrieb Dirk Ullrich:
>
>> Liebe Debianer,
>>
>> biiitte verschont diese Liste für _Debian_ mit Ubuntu!
>> Gönnt einen doch wenigstens eine Ubuntu-freie Zone :-)
>>
>> Dirk
>
> Wieso ?????
> Sind hier alle unerwünscht die kein natives Debian nutzen ????
> Wäre schade, aber ich bin sicher dass dann einige Leute weniger hier
> posten würden.
> Ausserdem steht es einem "Debianer" gut an nicht so hochnäsig zu sein.

Roesen's Law (http://www.bruhaha.de/laws.html):
Sobald ein Troll, DAU oder Elch im Lauf eines Threads auf heftige Kritik
stößt, argumentiert er mit der Arroganz des Kritikers. Dies kann auch
vorsorglich erfolgen.

SCNR, Jörg.
--
Wer A sagt, muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.
(Erich Kästner)

Bjoern Schliessmann

ungelesen,
25.07.2006, 20:10:0725.07.06
an
Harald Gutmann wrote:

> ubuntu ist ein system, was einfach installiert werden kann, und
> eigentlich von grund auf funktioniert (bis auf etliche frickeleien
> (codecs, usw.)

Meiner Erfahrung nach sind die Frickeleien bei Debian umfangreicher.
Besonders, wenn man aktuelle Software haben möchte. Ubuntu legt
AFAICS mehr Wert auf out-of-the-box-Funktionalität.

> das standard dapper kann mich keineswegs überzeugen, da ich eher
> ein kde fan bin (ist aber eine persönliche meinung).
> kubuntu hab ich mir bestellt, und werde es testen.

Installier kubuntu-desktop und du hast praktisch Kubuntu.

> da ich auch eine zeit lange gentoo nutze, kann ich nur sagen -
> einem anfänger welcher was von gnu/linux lernen will, würde ich
> gentoo empfehlen, da dort die commuity echt super ist, und die
> dokumentationen sehr verständlich und größtenteils in deutsch
> gehalten sind.

Die Installation von Gentoo wollte ich keinem Neuling zumuten --
zumindest nicht unbetreut -- und nur jemandem, der sich mit den
Tiefen des Systems auseinandersetzen will. Und IMHO is tdas
ständige Kompilieren und Bugreports Schreiben einfach zeitraubend.

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #402:

Secretary sent chain letter to all 5000 employees.

Christian Frommeyer

ungelesen,
26.07.2006, 02:30:0826.07.06
an
Am Mittwoch 26 Juli 2006 00:32 schrieb Udo Mueller:
> * Uwe Seitz schrieb [25-07-06 18:54]:
> > Am Tue, 25 Jul 2006 18:40:09 +0200 schrieb Tim Boneko:
> > > PS Dirk, mit Ubuntu ist es fast so penetrant wie mit VW Touran.
> > > Reine Landplage...
> >
> > Das sind Sprüche eines pubertierenden.
> Das das auch ein Ubuntu-User ist, hast du verstanden?

Hmm, war das zu verstehen? Ich versteh den Witz immer noch nicht und die
Grammatik ...

> > Eigentlich für einen der Debian nutzt ziemlich unwürdig.
> >
> > Gruss
>
> Unwürdig und unhöflich empfinde ich es, wenn jemand es nicht
> schafft, seinen Namen unter seine Email zu setzen.

Da stand er wenigstens im From. Es gibt hier ja im Moment leider genug
Pappenheimer, die es nicht schaffen Ihrem MUA ordentlich zu
konfigurieren.

Gruß Chris

--
A: because it distrupts the normal process of thought
Q: why is top posting frowned upon

Paul Puschmann

ungelesen,
26.07.2006, 04:20:0826.07.06
an
Harald Gutmann <harald....@gmx.net> schrieb am Tue, Jul 25, 2006 at 10:07:16PM +0200:
> Dirk Ullrich schrieb:
> >Liebe Debianer,
> >
> >biiitte verschont diese Liste für _Debian_ mit Ubuntu!
> >Gönnt einen doch wenigstens eine Ubuntu-freie Zone :-)
> >
> >Dirk
> >
>
> mein entschluss, nach momentan 2 wochen test:
> ich werd mir, sobald ich wieder eine ordentliche internet-verbindung
> habe, ein debian etch mit ein paar packages aus sid, per debootstrap
> aufsetzen. gentoo kommt für mich nicht mehr in frage, da debian in
> vielen punkten unproblematischer/unkompizierter ist, und der größte
> vorteil für mich sind die binary packages.

Ich habe es genauso gemacht. Dapper Drake mal getestet, am Anfang fuer
gut befunden aber dann viele kleine und grosse Macken gefunden, die
mich wieder zum etch zurueck gebracht haben.

Ich muss mir auch einfach mal ein Bild von (K)Ubuntu machen um jetzt
zu entscheiden: nicht fuer mich.
(Know your enemy) ;-)

Paul

signature.asc

Eduard Bloch

ungelesen,
26.07.2006, 06:30:2126.07.06
an
#include <hallo.h>
* Jörg Sommer [Tue, Jul 25 2006, 10:15:22PM]:

> Hallo Uwe,
>
> Uwe Seitz <moz...@tiscali.ch> wrote:
> > Am Tue, 25 Jul 2006 16:30:15 +0200 schrieb Dirk Ullrich:
> >
> >> Liebe Debianer,
> >>
> >> biiitte verschont diese Liste für _Debian_ mit Ubuntu!
> >> Gönnt einen doch wenigstens eine Ubuntu-freie Zone :-)
> >>
> >> Dirk
> >
> > Wieso ?????
> > Sind hier alle unerwünscht die kein natives Debian nutzen ????
> > Wäre schade, aber ich bin sicher dass dann einige Leute weniger hier
> > posten würden.
> > Ausserdem steht es einem "Debianer" gut an nicht so hochnäsig zu sein.
>
> Roesen's Law (http://www.bruhaha.de/laws.html):
> Sobald ein Troll, DAU oder Elch im Lauf eines Threads auf heftige Kritik
> stößt, argumentiert er mit der Arroganz des Kritikers. Dies kann auch
> vorsorglich erfolgen.

Nach Brügmann's Law-Law hast du fast verloren.

Eduard.
--
Ausführungsbestimmungen sind Erklärungen zu den Erklärungen, mit denen
man eine Erklärung erklärt.
-- Abraham Lincoln

Florian Heimgaertner

ungelesen,
26.07.2006, 06:50:1626.07.06
an
Tim Boneko wrote:
> OK, bitte um Handzeichen! Wer nutzt hier alles Ubuntu?

*handzeichen*
...allerdings nur auf meiner Sparc64, auf allen anderen Rechnern
läuft Debian (soviel dann auch zum Thema "Ubuntu ist nur für x86
brauchbar").


Florian

--
Somewhere between the sacred silence and sleep...

Alexander Schmehl

ungelesen,
26.07.2006, 11:50:1226.07.06
an
Hi!

* Harald Gutmann <harald....@gmx.net> [060725 22:07]:

> das einzige, was ich bei debian noch vermisse sind einige audio packages
> (wobei sich da in letzter zeit auch viel getan hat dssi zb., aber der
> om-synth geht noch ab ;))

Schon mal überlegt für diese Pakete RFPs (Request for packaging) bugs zu
schicken [1], samt verweis auf existierende packages, mit cc an das utbubu
[2] project?


Yours sincerely,
Alexander

1: Am einfachsten per "reportbug wnpp"
2: http://utnubu.alioth.debian.org/

--
http://www.netmeister.org/news/learn2quote.html
http://www.catb.org/~esr/faqs/smart-questions.html

signature.asc

Patrick Cornelißen

ungelesen,
26.07.2006, 13:00:1726.07.06
an
Tim Boneko schrieb:

> OK, bitte um Handzeichen! Wer nutzt hier alles Ubuntu?

*handheb*

--
Ihre Systemadministration
- Patrick Cornelissen
Be 4, Zi 3 -- Tel: 7773
sup...@math.uni-bonn.de
www.math.uni-bonn.de/support

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Bernd Schwendele

ungelesen,
26.07.2006, 13:30:1126.07.06
an
Uwe Seitz schrieb:

> Am Tue, 25 Jul 2006 18:40:09 +0200 schrieb Tim Boneko:
>
>
>> Uwe Seitz schrieb:
>>
>>
>>> Wäre schade, aber ich bin sicher dass dann einige Leute weniger hier
>>> posten würden.
>>>
>> OK, bitte um Handzeichen! Wer nutzt hier alles Ubuntu?
>>
>> timbo
>>
>> PS Dirk, mit Ubuntu ist es fast so penetrant wie mit VW Touran. Reine
>> Landplage...
>>
>
>
> Das sind Sprüche eines pubertierenden.
>
Und den schreibt man groß!

> Eigentlich für einen der Debian nutzt ziemlich unwürdig.
>
> Gruss
>
>
Mal dumm nachgefragt: Gibt es hier tatsächlich Menschen, die sich und
andere anhand eines Betriebssystems klassifizieren? Hallo? Gehts noch?
Noch so eine beschissene Bemerkung und ich geh von der Liste direkt über
Los in das Ubuntu-Forum!
Mit (noch) freundlichem Gruß
Bernd

Andreas Pakulat

ungelesen,
26.07.2006, 14:10:1126.07.06
an
On 26.07.06 19:28:41, Bernd Schwendele wrote:
> Uwe Seitz schrieb:

> >Eigentlich für einen der Debian nutzt ziemlich unwürdig.
> >
> Mal dumm nachgefragt: Gibt es hier tatsächlich Menschen, die sich und andere
> anhand eines Betriebssystems klassifizieren? Hallo? Gehts noch? Noch so eine
> beschissene Bemerkung und ich geh von der Liste direkt über Los in das
> Ubuntu-Forum!

Stimm, da sollte wohl eher stehen: Eigentlich fuer einen der des
aufrechten Gangs und der menschlichen Sprache maechtig ist ziemlich
unwuerdig (wobei ich das weder fuer Tiere noch fuer Pflanzen
herabwuerdigend meine).

Andreas

--
Stay the curse.

Uwe Seitz

ungelesen,
27.07.2006, 03:30:0927.07.06
an
Am Wed, 26 Jul 2006 20:10:11 +0200 schrieb Andreas Pakulat:

> On 26.07.06 19:28:41, Bernd Schwendele wrote:
>> Uwe Seitz schrieb:
>> >Eigentlich für einen der Debian nutzt ziemlich unwürdig.
>> >
>> Mal dumm nachgefragt: Gibt es hier tatsächlich Menschen, die sich und andere
>> anhand eines Betriebssystems klassifizieren? Hallo? Gehts noch? Noch so eine
>> beschissene Bemerkung und ich geh von der Liste direkt über Los in das
>> Ubuntu-Forum!
>
> Stimm, da sollte wohl eher stehen: Eigentlich fuer einen der des
> aufrechten Gangs und der menschlichen Sprache maechtig ist ziemlich
> unwuerdig (wobei ich das weder fuer Tiere noch fuer Pflanzen
> herabwuerdigend meine).
>
> Andreas

Hallo Bernd, hallo Andreas,

nur mal zur Klarstellung:

ich selbst nutze Debian Sarge (Server) Kubuntu und Ubuntu (Clients).
Ich bin der Meinung das jede der Distris seine Vor- und auch Nachteile hat.
Aber sie beruhen letztlich alle auf Debian und jeder sollte den Nutzen
daraus ziehen der für seine Zwecke sinnvoll ist.
Ich mag es nur nicht wenn über welche Distribution auch immer hochnäsig
abgelästert wird, da ich der Meinung war und eigentlich immer noch bin
dass man sich hier gegeseitig helfen sollte und nicht aufeinander
herumtreten.
Meiner unmassgeblichen Meinung nach ist hier keiner etwas Besseres, nichts
anderes wollte ich dem Ursprungsposter damit sagen.
Damit ist das Thema für mich aber auch durch jetzt.

Gruß Uwe

Bjoern Schliessmann

ungelesen,
27.07.2006, 07:00:2127.07.06
an
Uwe Seitz wrote:

> ich selbst nutze Debian Sarge (Server) Kubuntu und Ubuntu
> (Clients). Ich bin der Meinung das jede der Distris seine Vor- und
> auch Nachteile hat. Aber sie beruhen letztlich alle auf Debian

Nein -- die einen beruhen darauf, Sarge *ist* Debian.

> und jeder sollte den Nutzen daraus ziehen der für seine Zwecke
> sinnvoll ist. Ich mag es nur nicht wenn über welche Distribution
> auch immer hochnäsig abgelästert wird, da ich der Meinung war und
> eigentlich immer noch bin dass man sich hier gegeseitig helfen
> sollte und nicht aufeinander herumtreten.

ACK. Nicht weniger kindisch als diese Windows-Linux-Spielchen.

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #179:

multicasts on broken packets

Joerg Rossdeutscher

ungelesen,
29.07.2006, 07:00:1129.07.06
an
Am Dienstag, den 25.07.2006, 18:30 +0200 schrieb Tim Boneko:
> Uwe Seitz schrieb:

> OK, bitte um Handzeichen! Wer nutzt hier alles Ubuntu?

Ich nutze Ubuntu auf meinen Servern, weil mir die Debian Relasezyklen zu
lang sind. Ich brauche dort brandneue Spamfilter, PHPs, MySQLs, denn
genau das wird sich später auf den Webservern meiner Kunden befinden -
oder ich bin schlicht und ergreifend mit einem Spamfilter von vor 9
Monaten nicht zufrieden.

Ubuntu-Server macht sich dabei nicht schlechter als vorher die Debians,
ist aber aktueller, installationsfreudiger und nach meinem persönlichen
Gefühl schneller mit Sicherheitsupdates. Da inzwischen alle
Debian-Server auf Ubuntu migriert sind, kann ich das aber nicht mehr so
wirklich belegen.
Sehr beeindruckend fand ich, dass die spezielle Server-DVD ziemlich
exakt das System zusammengebaut hat, dass ich auch immer erstelle, ohne
mich dabei vieles zu fragen. Sehr nett.

Die Geräte sind x86, PowerPC und AMD64. Gerade letzteres fehlte mir in
Debian ZU lange, um noch gute Laune zu haben, zumal mein Privatrechner
auch ein AMD64 ist.

Unsere Clients sind alle Mac OS X.

Auf meinem privaten Desktop nutze ich noch SID. Das ist halbwegs
aktuell, dabei aber deutlich stabiler als die Ubuntu unstables.

Das steht aber immer mal wieder zur Diskussion, weil ich auf meinem
Schreibtischrechner eigentlich nicht gewillt bin, auf Features wie die
XGL-Effekte Tage oder gar Wochen länger zu warten als andere Distris.

Als Desktop habe ich immer mal wieder Ubuntu ausprobiert, da habe ich
schlechte Erfahrungen gemacht. Mal war meine durchaus hochwertige
Onboard-Netzwerkkarte nicht unterstützt, dann wieder erwiesen sich die
Ubuntu-Special-Tools (Grafischer Paketmanager etc.) als unhaltbar
instabil - bei mir instabiler als SID.

Das ist ein Erfahrungsbericht - und ich weiss, das bestimmte Dinge sich
widersprechen (Features vs. Stabilität etc.)

Gruß,
Jörg

--
-o) fontlinge | Fontmanagement for Linux | Schriftenverwaltung in Linux
/\\ http://freshmeat.net/projects/fontlinge/
_\_V http://www.gesindel.de https://sourceforge.net/projects/fontlinge/

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Matthias Ochs

ungelesen,
30.07.2006, 04:00:0730.07.06
an
Dirk Ullrich schrieb:

> biiitte verschont diese Liste für _Debian_ mit Ubuntu!
> Gönnt einen doch wenigstens eine Ubuntu-freie Zone :-)

Man _muss_ ja die Ubuntu Beiträge nicht lesen (oder täusche ich mich da?)...

Ich finde es sehr interessant mal etwas über den Tellerrand zu schauen.
Bei mir laufen drei Rechner mit Debian (2x Etch und 1x Sarge) aber bei
Linux-Einsteigern habe ich jetzt schon ein paar mal als "Einstiegsdroge"
Ubuntu installiert und fand es eigentlich recht gut.

Eine der größten Vorteile von Debian ist in meinen Augen diese Community
- währe schade wenn auch hier eine Haltung wie z.B. auf den OpenBSD
Listen herrschen würde (die ist eben nicht "Open"...).

Grüße,

Matthias

Dirk Ullrich

ungelesen,
10.08.2006, 11:00:2110.08.06
an
Ich finde es vorallem schön dass mein -- bewusst etwas provokanter --
Beitrag hier so eine rege Diskussion angeregt hat. Hier noch ein
paar Bemerkungen die mir beim Lesen der Beiträge durch den Kopf gingen:

Uwe Seitz schrieb:


>Wieso ?????
>Sind hier alle unerwünscht die kein natives Debian nutzen ????

>Wäre schade, aber ich bin sicher dass dann einige Leute weniger hier
>posten würden.

Ich hatte nichts vom _Benutzen_ geschrieben, sondern nur vom
_Drüber-Reden_.


>Ausserdem steht es einem "Debianer" gut an nicht so hochnäsig zu sein.

Ich habe keinerlei Qualitätsurteil formuliert -- auch wenn es stimmt dass
ich Ubuntu überhaupt nichts abgewinnen kann. Und auch das ist noch
kein Qualitäts- sondern ein Geschmacksurteil.
Aporpos Geschmack: Ich würde es auch nicht gut finden wenn auf
dieser Liste andere nicht-Debian-Distributionen diskutiert werden, die mir
gefallen (wie etwa CRUX, Arch, Frugalware, Gentoo, PLD, NetBSD, ...) --
selbst wenn sie Debian-verwandt sind (etwa grml).
Bei Ubuntu reagiere ich zugegebenermaßen besonders allergisch, weil
es m.E. wahrlich genug Stellen im Netz gibt, wo über Ubuntu diskutiert
wird.

Andreas Pakulat schrieb:


>Ich empfinde das bisher eher weniger als stoerend, zumal Ubuntu und
>Debian ja doch sehr eng zusammenarbeiten (im Gegensatz zu anderen

>Debian-basierten Distro's). Und wenn klar ist das das Problem
>Ubuntu-spezifisch ist kann man immernoch zur Ubuntu-Liste umziehen.
Nach allen was ich weiß sieht es mit dem Geben Ubuntu -> Debian
leider nicht so rosig aus. Ich muss mich hier eher der Meinung von Andreas
Barth anschließen.
>Andreas, der das auch etwas ueberheblich findet, insbesondere wenn man
>sich ansieht was auf anderen Listen an OT-Geschichten geduldet wird.
Wie ich schon schrieb: Ich hab nun mal ausgeprägte Ubuntu-Allergie
(und gegen eine Diskussion von UNIX-artigen Umgebungen under Win32
habe ich auch schon mal gewettert). Sicherlich gibt es hier auch genug
andere OT-Sachen. Die stören _mich_ aber nicht so. Sollen also die sich
dagegen verwehren, die das jeweilige OT stört.

Wolfgang Lasch schrieb:


>Nichtsdestotrotz halte ich ein verbannen von Ubuntu zpezifischen Fragen auf

>dieser Liste für mehr als Kontraproduktiv. Damit wird zum einen die Chance
>vergeben Ubuntu User zu gewinnen die auch auf Ubuntu eigenen Kanälen die
>bestehenden Probleme artikulieren könen respekitve helfen diese auch dort zu

>vertreten. (Mal ganz zu schweigen davon das sich durch solcherlei kindische
>Postulate in der Öffentlichkeit wieder einmal der Eindruck verstärkt bei
>Debian handle es sich um ein Gruppe zelotischer Eigenbrödler.) Zum anderen
>und das halte ich für weitaus problematischer wird so eine abschreckende
>Schranke für diejenigen aufgebaut die über kurz oder lang eh Debian einsetzen
>könnten. Diese Leute werden sicherlich eher bei Ubuntu verbleiben und die
>Nachteile beim Einsatz von Ubuntu für bestimmte Zwecke in Kauf nehmen als


>sich hier als Ubuntu User stigmatisieren zu lassen.

Ich wusste gar nicht das in mein kurzer Beitrag so viel grundlegende
weltanschauliche Implikationen hat :-) Mal etwas zugespitzt formuliert:
Mir ist es egal, was 'die Öffentlichkeit' von Debian hält -- mir ist die
Nutzergruppe von Debian groß genug. _Ich_ habe viel mehr Angst davor
dass sich Debian in eine sogenannte anfängerfreundliche Distribution
auf Kosten technischer Exzellenz verwandelt. Dann ist Debian nämlich
-- wie viele andere Distributionen -- für _mich_ nicht mehr
benutzerfreundlich.

Matthias Ochs schrieb:


> Man _muss_ ja die Ubuntu Beiträge nicht lesen (oder täusche ich mich da?)...

Natürlich muss man nicht. Aber mit dem gleichen Argument kann man
auch Spam zulassen: Muss man ja auch nicht lesen :-) Und wenn
Ubuntu-Beiträge hier ähnlich beginnen zu wuchern wie dies an allen
möglichen anderen Stellen geschieht brauche ich einen 'Ubuntu-Filter'.


>
> Ich finde es sehr interessant mal etwas über den Tellerrand zu schauen.
> Bei mir laufen drei Rechner mit Debian (2x Etch und 1x Sarge) aber bei
> Linux-Einsteigern habe ich jetzt schon ein paar mal als "Einstiegsdroge"
> Ubuntu installiert und fand es eigentlich recht gut.

Ich habe früher auch Ubuntu als Einstiegsdroge verabreicht. Aber das
bedeutet noch lange nicht dass ich selbst Ubuntu benutzen will -- weil
ich einfach eine andere Art Nutzer bin.

Dirk

Uwe Seitz

ungelesen,
10.08.2006, 15:20:0910.08.06
an
Am Thu, 10 Aug 2006 17:00:21 +0200 schrieb Dirk Ullrich:

> Ich finde es vorallem schön dass mein -- bewusst etwas provokanter --
> Beitrag hier so eine rege Diskussion angeregt hat. Hier noch ein
> paar Bemerkungen die mir beim Lesen der Beiträge durch den Kopf gingen:
>

>> Ich finde es sehr interessant mal etwas über den Tellerrand zu schauen.


>> Bei mir laufen drei Rechner mit Debian (2x Etch und 1x Sarge) aber bei
>> Linux-Einsteigern habe ich jetzt schon ein paar mal als "Einstiegsdroge"
>> Ubuntu installiert und fand es eigentlich recht gut.
> Ich habe früher auch Ubuntu als Einstiegsdroge verabreicht. Aber das
> bedeutet noch lange nicht dass ich selbst Ubuntu benutzen will -- weil
> ich einfach eine andere Art Nutzer bin.
>
> Dirk


Nun denn,

ich bin heilfroh dass dies DEINE Meinung und DEIN Empfinden ist.
Allerdings könnte ich nun etwas der Meinung zugeneigt sein dass Du diese
Gruppe für DEINE Weltanschauung zweckentfremdest.
Aber das ist nun auch nur mal MEINE Meinung und MEIN Empfinden.

Viele Grüsse Uwe

Dirk Ullrich

ungelesen,
17.08.2006, 14:40:1017.08.06
an
Am 10.08.06 schrieb Uwe Seitz <moz...@tiscali.ch>:

> Am Thu, 10 Aug 2006 17:00:21 +0200 schrieb Dirk Ullrich:
>
> > Ich finde es vorallem schön dass mein -- bewusst etwas provokanter --
> > Beitrag hier so eine rege Diskussion angeregt hat. Hier noch ein
> > paar Bemerkungen die mir beim Lesen der Beiträge durch den Kopf gingen:
> >
>
> >> Ich finde es sehr interessant mal etwas über den Tellerrand zu schauen.
> >> Bei mir laufen drei Rechner mit Debian (2x Etch und 1x Sarge) aber bei
> >> Linux-Einsteigern habe ich jetzt schon ein paar mal als "Einstiegsdroge"
> >> Ubuntu installiert und fand es eigentlich recht gut.
> > Ich habe früher auch Ubuntu als Einstiegsdroge verabreicht. Aber das
> > bedeutet noch lange nicht dass ich selbst Ubuntu benutzen will -- weil
> > ich einfach eine andere Art Nutzer bin.
> >
> > Dirk
>
>
> Nun denn,
>
> ich bin heilfroh dass dies DEINE Meinung und DEIN Empfinden ist.
> Allerdings könnte ich nun etwas der Meinung zugeneigt sein dass Du diese
> Gruppe für DEINE Weltanschauung zweckentfremdest.
> Aber das ist nun auch nur mal MEINE Meinung und MEIN Empfinden.
Wenn ich auf einer _Debian_-Mailingliste einfordere, dass dort nicht über
andere Distributionen palavert wird, die über reichlich eigene
Kommunikationskanäle (auch in Deutsch) verfügen, zweckentfremde
ich also diese Liste??? Oder was meinst Du mit "Gruppe"?

Dirk

Patrick Cornelißen

ungelesen,
17.08.2006, 15:00:0817.08.06
an
Dirk Ullrich schrieb:

Ich hatte gehofft das Thema ist endlich durch...

> Wenn ich auf einer _Debian_-Mailingliste einfordere, dass dort nicht über
> andere Distributionen palavert wird, die über reichlich eigene
> Kommunikationskanäle (auch in Deutsch) verfügen, zweckentfremde
> ich also diese Liste??? Oder was meinst Du mit "Gruppe"?

"Einfordern" ist IMO das völlig falsche Wort. Ich meine, du kannst viel
fordern aber keiner wird auf dich hören.
Ubuntu und Debian sind hinreichend ähnlich, daß hier angebotene Lösungen
in 99% der Fälle helfen können. Warum soll man dann hier nicht
nachfragen dürfen?
Abgesehen davon sind die Ubuntu MLs extrem leer und da ist kaum was los,
weil viel Ubuntu User wohl angeborene Forumstäter sind. Mit welchem
recht willst du jemanden davon abhalten hier seine Fragen zu stellen?
Richte dir nen procmailfilter (oder was du auch immer zum Filtern nutzen
möchtest) ein, der alles wegwirft wo Ubuntu drin vorkommt und du hast
deine ruhe.

signature.asc

J. Dietrich Boock

ungelesen,
17.08.2006, 16:20:1317.08.06
an
> Am Thu, 10 Aug 2006 17:00:21 +0200 schrieb Dirk Ullrich:
>
>> Ich finde es vorallem schön dass mein -- bewusst etwas provokanter --
>> Beitrag hier so eine rege Diskussion angeregt hat. Hier noch ein
>> paar Bemerkungen die mir beim Lesen der Beiträge durch den Kopf gingen:
>>
>
>>> Ich finde es sehr interessant mal etwas über den Tellerrand zu schauen.
>>> Bei mir laufen drei Rechner mit Debian (2x Etch und 1x Sarge) aber bei
>>> Linux-Einsteigern habe ich jetzt schon ein paar mal als "Einstiegsdroge"
>>> Ubuntu installiert und fand es eigentlich recht gut.

Was steckt hinter "eigentlich"? Moglicherweise soviel das man gleich ein
Debian nimmt?

>> Ich habe früher auch Ubuntu als Einstiegsdroge verabreicht. Aber das
>> bedeutet noch lange nicht dass ich selbst Ubuntu benutzen will -- weil
>> ich einfach eine andere Art Nutzer bin.
>>
>> Dirk
>
>
> Nun denn,
>
> ich bin heilfroh dass dies DEINE Meinung und DEIN Empfinden ist.
> Allerdings könnte ich nun etwas der Meinung zugeneigt sein dass Du diese
> Gruppe für DEINE Weltanschauung zweckentfremdest.

Also wenn jemand in der Öffentlichkeit auftritt und seine Meinung
äußert, zweckentfremdet er dann die Öffentlichkeit für das Äußern seiner
Meinung?
Also sowas seltsames habe ich lange nicht gehört. Und wenn jetzt hier
nachfolgend der Kommentar kommt, das es auf dieser Mailingliste ja nur
um technisches gehen sollte blabla, dann denk mal bitte darüber nach,
WARUM Debian das ist was es ist.
Ich sehe es so: Weil Debian Leute anzieht und HAT, die in der Lage sind
eine klare Meinung zu vertreten und danach zu arbeiten. Ich glaube man
nennt sowas heutzutage Policy. Und wie kommt man zu einer solchen
Policy? Indem man darüber diskutiert und sich einigt. Das geschieht hier .

> Aber das ist nun auch nur mal MEINE Meinung und MEIN Empfinden.
>

> Viele Grüsse Uwe

Und was zum Thema Ubuntu: Irgendow habe ich letztens folgendes gelesen:

Kind: Papi, was heistn Ubuntu?

Papi: Ich weis nicht genau mein Sohn. Ich glaube es ist ein
niederländisches Wort, und bedeutet soviel wie "peinlich".

Und jetzt Ernst: Ubuntu wäre ohne Debian NICHTS. Das muss man sich mal
reinziehen: Da existiert eine Distribution, von der viele reden (labern)
und schwärmen (der Unwissende schwärmt, der Wissende schätzt wert) und
ich kann nicht nachvollziehen wiso! Was hat Ubuntu geleistet, das es
diesen Ruf geniest? Massen Kohle für Marketing rausgeballert, damit die
Öffentlichkeit glaubt sie hätte eine DAU-Distro mit der sich das gleiche
"Ich hab alles im Griff" - Feeling erreichen lässt wie mit Windows?
Aber Hallo Leute! Das wissen wir doch alle besser. Wenn ein Problem
auftritt, muss man die Fähigkeit beherrschen sich da hineinzufräsen und
es zu lösen. Und wenn ein Problem auftritt, dann lässt es sich mit
Ubuntu schwerer lösen als mit Debian. Wiso? Debian hat klare,
verstehbare Konzepte. Die ziehen sich überall durch. Und welche Konzepte
dieser inhaltlichen Art benennt Ubuntu gegenüber Debian?

(nachzulesen bei: http://www.ubuntu.com/ubuntu/relationship
Ergebnis: keine)

Besteht ein Problem mit Ubuntu, so muss man es lösen. Und dazu muss man
die Grundkonzepte von Debian verstanden haben. Wenn man dann leider mit
einem Ubuntu konfrontiert ist, jungfreulich geglaubt hat es gäbe hier
keine Probleme (klingt seltsam, aber es gibt tatsächlich Leute die
glauben das) dann muss man sich zunächst durch Debian durchfräsen. Und
dann das Wirrwar was Ubuntu oben draufpackt auseinanderwirren und kommt
irgendwann zu dem Schluss das es doch vernünftiger ist, jetzt wo man mit
Debian umgehen kann, sich den Unsinn mit Ubuntu gleich spart und einfach
mal ein Debian installert.

Meiner Meinung nach ist Ubuntus Ruf ein Ergebnis teuren Marketings und
mehr nicht.
Sein Nutzen gegenüber Debian: Es war mal ein ordentlicher Arschtritt,
dass Debian noch besser sein könnte als es so schon ist. Danke Ubuntu.
Debian hat die Kritik verstanden und ist nun besser denn je, und das aus
eigener Kraft. Denn das meiste was aus der Richtung Ubuntu zurückkommt
lässt sich soundso nicht ohne weiteres in ein Debian einpflegen.

Und ich lege noch ne sehr persönliche Kohle oben drauf: Ich habe
absolute Hochachtung vor dem was Debian geschaffen hat. (Vor allem weil
ich sowas wie Suse, Fedora, Redhat schon erleben durfte). Und ich
emfinde es als eine bodenlose Frechheit, das sich Ubuntu in der
Öffentlichkeit hinstellt und so tut als wären deren Vorzüge (Stabilität,
Integrität usw.) eine Eigenleistung. All diese Vorzüge sind Vorzüge die
die Debian-Gemeinschaft mit Debian geschaffen hat. Dieses
Kleckerlitzchen mit "Aktuell" usw. würde ganz schnell zusammenkrachen,
wenn Ubuntu mal keinen freeze vom Debian-Entwicklungsarchiv machen
könnte, sondern aus eigener Kraft das schaffen müsste, was sie
kurzgesagt "konsumieren". Nunja, die dunklen Seiten der GPL.

Und bitte erspart euch nun Antworten der Art: Sowas kannste doch nicht
sagen, und bist Du undiplomatisch usw.

Leute: Debian ist der Fels auf dem der Kieselstein Ubuntu locker liegt.
Ihr solltet mal ein bischen stolz sein auf das was Debian ist und
geleistet hat. Diese merkwürdige Business-Citizen-Haltung ist hier
einfach nicht notwendig und angebracht. Debian ist ein ganz wesentlicher
und starker Baum im Free Software - Ökosystem, und Ubuntu ist es nicht.

(Und nebenbei gesagt haben es diese kleinen Kieselsteinchen so an sich,
das sie mit der nächsten Welle weggespült werden. Und selbst das
bestgefüllteste Portemonaye kann Schlechtwetter nicht ewig fernhalten.)

Mehr muss man da gar nicht sagen. Tut euch nen Gefallen, und erspart
dieser Liste Fragen zu Ubuntu, außer sie beschäftigen sich mit Fragen
die inhaltlich Debian betreffen. Und das sollte den Fragenden auch klar
werden. Das sie ein Debian benutzen mit "bunt"em Aufsatz.


MFG,


J. Dietrich Boock

Uwe Seitz

ungelesen,
18.08.2006, 06:20:0918.08.06
an
Am Thu, 17 Aug 2006 22:20:13 +0200 schrieb J. Dietrich Boock:


>
>
> Mehr muss man da gar nicht sagen. Tut euch nen Gefallen, und erspart
> dieser Liste Fragen zu Ubuntu, außer sie beschäftigen sich mit Fragen
> die inhaltlich Debian betreffen. Und das sollte den Fragenden auch klar
> werden. Das sie ein Debian benutzen mit "bunt"em Aufsatz.
>
>
> MFG,
>
>
> J. Dietrich Boock


Guten Tag denn auch Herr Boock,

ich nutze, nur so zu deiner Information, sowohl Debian als auch Kubuntu.
Und ich weiss sehr gut warum ich beide nutze.
Ich habe nie Kritik geübt an Debian oder Zweifel daran geäussert woher
die Grundlagen von Kubuntu - Kanotix - Knoppix - etc. herkommen.
Ich lasse mir aber von niemandem aber auch wirklich von niemanden
erzählen ich sei ein Schmarotzer oder sowas ähnliches nur weil ich auch
ein Angebot nutze das "nur" auf Debian "aufsetzt".
Ich habe eine fürchterliche Aversion gegen dieses "puristische" Gedöns
das nur Debian in seiner nativen Form eine Daseinsberechtigung hat,
Das hat ja was von Kreuzrittertum. Alles was ich erwarte ist eine
friedliche Koexistenz und nicht immer diese bescheuerten Grabenkämpfe die
irgendein Heini lostritt. Hier sind doch in der Hauptsache Menschen
zugange die Informationen und keinen Glaubenskrieg suchen.

Gruss Uwe

J. Dietrich Boock

ungelesen,
18.08.2006, 07:10:1118.08.06
an
Uwe Seitz schrieb:

> Am Thu, 17 Aug 2006 22:20:13 +0200 schrieb J. Dietrich Boock:
>
>
>
>>
>>Mehr muss man da gar nicht sagen. Tut euch nen Gefallen, und erspart
>>dieser Liste Fragen zu Ubuntu, außer sie beschäftigen sich mit Fragen
>>die inhaltlich Debian betreffen. Und das sollte den Fragenden auch klar
>>werden. Das sie ein Debian benutzen mit "bunt"em Aufsatz.
>>
>>
>>MFG,
>>
>>
>>J. Dietrich Boock
>
>
>
> Guten Tag denn auch Herr Boock,
>
> ich nutze, nur so zu deiner Information, sowohl Debian als auch Kubuntu.
> Und ich weiss sehr gut warum ich beide nutze.

Warum denn Kubuntu? Das wäre wirklich interessant.

> Ich habe nie Kritik geübt an Debian oder Zweifel daran geäussert woher
> die Grundlagen von Kubuntu - Kanotix - Knoppix - etc. herkommen.
> Ich lasse mir aber von niemandem aber auch wirklich von niemanden
> erzählen ich sei ein Schmarotzer oder sowas ähnliches nur weil ich auch
> ein Angebot nutze das "nur" auf Debian "aufsetzt".

Nicht Du. Sondern die die daran profitieren.

> Ich habe eine fürchterliche Aversion gegen dieses "puristische" Gedöns
> das nur Debian in seiner nativen Form eine Daseinsberechtigung hat,
> Das hat ja was von Kreuzrittertum. Alles was ich erwarte ist eine
> friedliche Koexistenz und nicht immer diese bescheuerten Grabenkämpfe die
> irgendein Heini lostritt. Hier sind doch in der Hauptsache Menschen
> zugange die Informationen und keinen Glaubenskrieg suchen.
>

Du willst doch den Herrn Ullrich oder mich nicht Heini nennen... ts ts.

Diese "Grabenkämpfe" sind notwendig, zumindest eine Zeitlang, sonst wird
alles wischiwaschi, und nix lässt sich voneinader abgrenzen.

Und sachlich: Ich benutze ausschließlich Debian als Deskop, habe es
schon einigen "DAUs" eingerichtet, und sowohl ich wie auch die sind
glücklich. Es besteht keine Veranlassung für mich Kubuntu zu nutzen
(Ubuntu soundso nicht, weil die Gnome als Std.o. nehmen).

Ich persönlich kann die Argumente die man Debian vorwirft, puristisch,
farblos, Gui-feindlich usw. nicht mehr nachvollziehen (vor mehreren
Jahren stimmte das, jetzt nicht mehr. Und wie ich schon sagte, dass
liegt wohl eher daran, dass die Konkurrenz Ubuntu eine Anregung war hier
mal in die Gänge zu kommen)

Übrigends ist Knoppix was völlig anderes als Ubuntu. Knoppix ist eine
Live-CD Distro, und hat damit ein ganz eigenes Konzept, und eine eigene
Aufgabe. Schön das Herr Knopper sich entschieden hat für sein Projekt
als Basis Debian zu nehmen. Eine gelungene Sache.

> Gruss Uwe
>
>

MFG,

J. Dietrich Boock

Patrick Cornelißen

ungelesen,
18.08.2006, 11:40:1418.08.06
an
J. Dietrich Boock schrieb:


>> Ich habe nie Kritik geübt an Debian oder Zweifel daran geäussert woher
>> die Grundlagen von Kubuntu - Kanotix - Knoppix - etc. herkommen.
>> Ich lasse mir aber von niemandem aber auch wirklich von niemanden
>> erzählen ich sei ein Schmarotzer oder sowas ähnliches nur weil ich auch
>> ein Angebot nutze das "nur" auf Debian "aufsetzt".
>
> Nicht Du. Sondern die die daran profitieren.

Ich denke nicht, daß etwas verwerflich daran ist die bereitgestellten
(source-)Pakete zu nutzen und darauf aufbauend etwas eigenes zu bauen.
Ubuntu ist mehr als nur ein umgelabeltes Debian.

> Diese "Grabenkämpfe" sind notwendig, zumindest eine Zeitlang, sonst wird
> alles wischiwaschi, und nix lässt sich voneinader abgrenzen.

Grabenkämpfe haben IMHO keine abgrenzende Funktion, sondern nur negative
Auswirkungen. Gerade diese Grabenkämpfe sind es, die für den schlechten
Ruf bei den "nicht-Linuxlern" verantwortlich sind.

> Und sachlich: Ich benutze ausschließlich Debian als Deskop, habe es
> schon einigen "DAUs" eingerichtet, und sowohl ich wie auch die sind
> glücklich. Es besteht keine Veranlassung für mich Kubuntu zu nutzen
> (Ubuntu soundso nicht, weil die Gnome als Std.o. nehmen).

Habe ich auch lange Zeit, aber aktuell habe ich Ubuntu auf dem Laptop
neben 2 Debian Rechnern mit Sid und Sarge. Gerade wenn man sich nicht um
alles selber kümmern möchte ist Ubuntu ganz nett vorkonfiguriert.
Abgesehen von WLan habe ich hier absichtlich noch keine Konfigdatei per
Hand angepasst.

> Ich persönlich kann die Argumente die man Debian vorwirft, puristisch,
> farblos, Gui-feindlich usw. nicht mehr nachvollziehen (vor mehreren
> Jahren stimmte das, jetzt nicht mehr. Und wie ich schon sagte, dass
> liegt wohl eher daran, dass die Konkurrenz Ubuntu eine Anregung war hier
> mal in die Gänge zu kommen)

Konkurrent belebt das Geschäft. Aber gerade die Vielfalt ist es, die
Linux und die anderen quelloffenen OSse nach vorne gebracht hat. Wenn
jemand (Xu|U|Ku)buntu nutzt dann kann er das doch gerne machen, warum
sollte man mit aller Gewalt die dazu bringen Debian zu nutzen?

signature.asc

Bernd Schwendele

ungelesen,
19.08.2006, 04:50:0719.08.06
an
J. Dietrich Boock schrieb:

> Und jetzt Ernst: Ubuntu wäre ohne Debian NICHTS. Das muss man sich mal
> reinziehen: Da existiert eine Distribution, von der viele reden (labern)
> und schwärmen (der Unwissende schwärmt, der Wissende schätzt wert) und
> ich kann nicht nachvollziehen wiso! Was hat Ubuntu geleistet, das es
> diesen Ruf geniest? Massen Kohle für Marketing rausgeballert, damit die
> Öffentlichkeit glaubt sie hätte eine DAU-Distro mit der sich das gleiche
> "Ich hab alles im Griff" - Feeling erreichen lässt wie mit Windows?
> Aber Hallo Leute! Das wissen wir doch alle besser. Wenn ein Problem
> auftritt, muss man die Fähigkeit beherrschen sich da hineinzufräsen und
> es zu lösen.
Wenn mein Problem Debian heißt, dann löse ich es mit einer aktuelleren
und stabileren Ubuntu Distri oder mit FreeBSD. Debian ist einfach zu
träge! Toll, es läuft über all - vom C64 bis zum Staubsauger - auf jeder
x-beliebigen Architektur - das ist Average Joe aber sch*** egal. Er hat
ein System für die Masse, weil: was anderes kann er sich gar nicht
leisten. Und mit diesem System muss er zurecht kommen. Und auf diesem
System möchte er aktuelle Software. Und ferner hasst ese Average Joe,
wenn ihm ein Update sein System schrottet. Und sag jetzt bitte nicht,
dass das nie und nimmer in Testing der Fall gewesen wäre. Das war der
Grund, warum ich auf dem Desktop/Laptop Ubuntu einsetze!

> Und wenn ein Problem auftritt, dann lässt es sich mit
> Ubuntu schwerer lösen als mit Debian. Wiso?

BTW: Wieso schreibt man mit ie! Die Sendung WIrtschaft und SOziales im
ZDF schreibt man WISO. ;)

> Debian hat klare,
> verstehbare Konzepte. Die ziehen sich überall durch. Und welche Konzepte
> dieser inhaltlichen Art benennt Ubuntu gegenüber Debian?
>

> [...] Und


> dann das Wirrwar was Ubuntu oben draufpackt auseinanderwirren und kommt
> irgendwann zu dem Schluss das es doch vernünftiger ist, jetzt wo man mit
> Debian umgehen kann, sich den Unsinn mit Ubuntu gleich spart und einfach
> mal ein Debian installert.
>

Stimmt. Das war der Grund, warum ich vor Hoary auch Sarge benutzt habe.
Allerdings habe ich keine Probleme mehr mit Ubuntu seit Hoary. :p Es
gibt nichts mehr - nada. Codecs, vmware-Player, java alles da.


> Meiner Meinung nach ist Ubuntus Ruf ein Ergebnis teuren Marketings und
> mehr nicht.
> Sein Nutzen gegenüber Debian: Es war mal ein ordentlicher Arschtritt,
> dass Debian noch besser sein könnte als es so schon ist. Danke Ubuntu.
> Debian hat die Kritik verstanden und ist nun besser denn je, und das aus
> eigener Kraft. Denn das meiste was aus der Richtung Ubuntu zurückkommt
> lässt sich soundso nicht ohne weiteres in ein Debian einpflegen.
>

Richtig: Ubuntu gab Debian nen Arschtritt, dass sich die Debianer wieder
mal auf die Arbeit konzentrieren. *lol*
Nein, Ubuntu ist die Konsequenz. Hätte man bei Debian weniger geredet
und mehr gemacht, wäre es nicht soweit gekommen.


> Und ich lege noch ne sehr persönliche Kohle oben drauf: Ich habe
> absolute Hochachtung vor dem was Debian geschaffen hat. (Vor allem weil
> ich sowas wie Suse, Fedora, Redhat schon erleben durfte). Und ich
> emfinde es als eine bodenlose Frechheit, das sich Ubuntu in der
> Öffentlichkeit hinstellt und so tut als wären deren Vorzüge (Stabilität,
> Integrität usw.) eine Eigenleistung. All diese Vorzüge sind Vorzüge die
> die Debian-Gemeinschaft mit Debian geschaffen hat. Dieses
> Kleckerlitzchen mit "Aktuell" usw. würde ganz schnell zusammenkrachen,
> wenn Ubuntu mal keinen freeze vom Debian-Entwicklungsarchiv machen
> könnte, sondern aus eigener Kraft das schaffen müsste, was sie
> kurzgesagt "konsumieren". Nunja, die dunklen Seiten der GPL.
>

Das stimmt. Vielleicht wäre Debian besser dran, einfach die Basispakete
für andere Distris zu liefern. Wäre doch auch was. Wer gerne viel
diskutiert und portiert muss sich doch nicht mit lächerlichen $USER
Wünschen abgeben.

> Leute: Debian ist der Fels auf dem der Kieselstein Ubuntu locker liegt.
> Ihr solltet mal ein bischen stolz sein auf das was Debian ist und
> geleistet hat. Diese merkwürdige Business-Citizen-Haltung ist hier
> einfach nicht notwendig und angebracht. Debian ist ein ganz wesentlicher
> und starker Baum im Free Software - Ökosystem, und Ubuntu ist es nicht.
>

*rofl*. Ein Debian-Priester.

> (Und nebenbei gesagt haben es diese kleinen Kieselsteinchen so an sich,
> das sie mit der nächsten Welle weggespült werden. Und selbst das
> bestgefüllteste Portemonaye kann Schlechtwetter nicht ewig fernhalten.)
>
> Mehr muss man da gar nicht sagen. Tut euch nen Gefallen, und erspart
> dieser Liste Fragen zu Ubuntu, außer sie beschäftigen sich mit Fragen
> die inhaltlich Debian betreffen. Und das sollte den Fragenden auch klar
> werden. Das sie ein Debian benutzen mit "bunt"em Aufsatz.
>

Ich schäme mich richtig. Wenn man deinen Rotz so liest, wird es einem
recht peinlich und man möchte weder mit Debian noch mit der Liste was zu
tun haben. Aber ich weiß, hier sind verdammt nette und kompetente
Menschen unterwegs und deswegen gebe ich auf Dein Gesülze einen dicken
Haufen - du weißt schon was!
Mal ehrlich, so was bescheuertes liest man nicht alle Tage.
Gott zum Gruße
Bernd (der Ubuntu und Debian nutzt und OS X, Windows und FreeBSD)

Christian Schmidt

ungelesen,
19.08.2006, 07:40:1019.08.06
an
Hallo Bernd,

bitte kriegt Euch doch wieder ein.

Bernd Schwendele, 19.08.2006 (d.m.y):

> J. Dietrich Boock schrieb:
> >Und jetzt Ernst: Ubuntu wäre ohne Debian NICHTS. Das muss man sich mal
> >reinziehen: Da existiert eine Distribution, von der viele reden (labern)
> >und schwärmen (der Unwissende schwärmt, der Wissende schätzt wert) und
> >ich kann nicht nachvollziehen wiso! Was hat Ubuntu geleistet, das es
> >diesen Ruf geniest? Massen Kohle für Marketing rausgeballert, damit die
> >Öffentlichkeit glaubt sie hätte eine DAU-Distro mit der sich das gleiche
> > "Ich hab alles im Griff" - Feeling erreichen lässt wie mit Windows?
> >Aber Hallo Leute! Das wissen wir doch alle besser. Wenn ein Problem
> >auftritt, muss man die Fähigkeit beherrschen sich da hineinzufräsen und
> >es zu lösen.
>
> Wenn mein Problem Debian heißt, dann löse ich es mit einer aktuelleren
> und stabileren Ubuntu Distri oder mit FreeBSD. Debian ist einfach zu
> träge! Toll, es läuft über all - vom C64 bis zum Staubsauger - auf jeder
> x-beliebigen Architektur - das ist Average Joe aber sch*** egal. Er hat
> ein System für die Masse, weil: was anderes kann er sich gar nicht
> leisten. Und mit diesem System muss er zurecht kommen. Und auf diesem
> System möchte er aktuelle Software. Und ferner hasst ese Average Joe,
> wenn ihm ein Update sein System schrottet.

Moment...

> Und sag jetzt bitte nicht,
> dass das nie und nimmer in Testing der Fall gewesen wäre.

Testing ist auch _NICHT_ als System fuer den Endanwender
gedacht. Und mit Stable habe ich ueber mittlerweile drei
Stable-"Generationen" hin nicht einmal mein System durch ein Update
"geschrottet".

Insofern vergleichst Du Aepfel mit Birnen.

[..]


> Ich schäme mich richtig. Wenn man deinen Rotz so liest, wird es einem
> recht peinlich und man möchte weder mit Debian noch mit der Liste was zu
> tun haben.

Fuer diese Deine Zeilen kann man sich IMO auch schaemen...

> Aber ich weiß, hier sind verdammt nette und kompetente
> Menschen unterwegs und deswegen gebe ich auf Dein Gesülze einen dicken
> Haufen - du weißt schon was!
> Mal ehrlich, so was bescheuertes liest man nicht alle Tage.
> Gott zum Gruße
> Bernd (der Ubuntu und Debian nutzt und OS X, Windows und FreeBSD)
>
>
>
> --
> Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ):
> http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/
>
> Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an
> debian-user-g...@lists.debian.org
> mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an
> listm...@lists.debian.org (engl)
>
>


Gruss,
Christian Schmidt

--
Wenn ein Amerikaner zufrieden ist, fragt er sich unwillkürlich, was er
falsch gemacht hat.
-- Tony Curtis (eig. Bernard Schwarz)

signature.asc

Bernd Schwendele

ungelesen,
19.08.2006, 11:00:1519.08.06
an
Christian Schmidt schrieb:

>
>> Ich schäme mich richtig. Wenn man deinen Rotz so liest, wird es einem
>> recht peinlich und man möchte weder mit Debian noch mit der Liste was zu
>> tun haben.
>>
>
> Fuer diese Deine Zeilen kann man sich IMO auch schaemen...
>

Ich weiß, ich kanns nicht... ordentlich provokativ sein. ;)
Aber mal wieder zurück zu den Tatsachen. Ich mag und kann es einfach
nicht verstehen, wie man sich derart über eine Distri aufregen kann. Was
soll denn das? Wenn einem die Frage nicht passt, warum dann nicht
ignorieren? Ist doch Unsinn einen Graben- oder Glaubenskrieg hier zu
veranstalten. *kopfschüttel*
Gruß
Bernd (der lieber konstruktiv als destruktiv ist)

Rüdiger Noack

ungelesen,
19.08.2006, 13:30:1219.08.06
an
Christian Schmidt schrieb:

>
> Testing ist auch _NICHT_ als System fuer den Endanwender
> gedacht. Und mit Stable habe ich ueber mittlerweile drei
> Stable-"Generationen" hin nicht einmal mein System durch ein Update
> "geschrottet".
>
Aber was bekommst du mit stable aka sarge? Oder besser was bekommst du
alles nicht? Da auf meinem Desktop sarge läuft, kann ich es beurteilen:

Kein automatisches Mounten von usb-Sticks, Digicams etc. (jedenfalls
unter Gnome), keine Audiovorschau, (k)ein Synergy, dass sich mit der
Version irgendeiner anderen Distri verträgt, kein nutzbares
Brennprogramm etc. pp. Man muss wirklich jeden Sch... selbst scripten
oder sich von irgendwo, nur nicht von der offiziellen Distri, besorgen.
Warum ist es denn verwerflich, dass die alltäglichen Dinge, die man auf
einem Desktop braucht, einfach out of the box funktionieren?

Rüdiger
--

Bernd Schwendele

ungelesen,
19.08.2006, 15:20:1019.08.06
an
Rüdiger Noack schrieb:

> Christian Schmidt schrieb:
>
>> Testing ist auch _NICHT_ als System fuer den Endanwender
>> gedacht. Und mit Stable habe ich ueber mittlerweile drei
>> Stable-"Generationen" hin nicht einmal mein System durch ein Update
>> "geschrottet".
>>
>>
> Aber was bekommst du mit stable aka sarge? Oder besser was bekommst du
> alles nicht? Da auf meinem Desktop sarge läuft, kann ich es beurteilen:
>
> Kein automatisches Mounten von usb-Sticks, Digicams etc. (jedenfalls
> unter Gnome)
Biste sicher? Ich meine, das hatte ich mit Sarge. Hast Du pmount
installiert?

> , keine Audiovorschau,
unter Ubuntu musste ich auch erst mpg321 installieren, damit das geht,
also bei mp3s zumindest.... Kann mich nicht mehr so richtig an SARGE
erinnern, da es auf dem Desktop bereits durch Ubuntu ersetzt worden ist
;). Naja und vom Server fliegt es demnächst auch, FreeBSD ist ein Stück
weit "sicherer" und aktueller. Wer Sarge, dessen Samba und ein OS X
Tiger im Haushalt hat, wird mich verstehen ;) - oh das war jetzt OT :)

> (k)ein Synergy, dass sich mit der
> Version irgendeiner anderen Distri verträgt, kein nutzbares
> Brennprogramm etc. pp. Man muss wirklich jeden Sch... selbst scripten
> oder sich von irgendwo, nur nicht von der offiziellen Distri, besorgen.
> Warum ist es denn verwerflich, dass die alltäglichen Dinge, die man auf
> einem Desktop braucht, einfach out of the box funktionieren?
>

Da sprichst Du mir aus der Seele. Ich glaube, das hat Mark S. auch
kapiert. Im gehts bei U. ja nicht um Server oder Architektur Dominanz.

Grüße (und jetzt ist aber Schluss mit Debian <> Ubuntu - zumindest von
meiner Seite)
Bernd

Christian Schmidt

ungelesen,
19.08.2006, 15:20:1219.08.06
an
Hallo Rüdiger,

Rüdiger Noack, 19.08.2006 (d.m.y):

> Christian Schmidt schrieb:
> >
> > Testing ist auch _NICHT_ als System fuer den Endanwender
> > gedacht. Und mit Stable habe ich ueber mittlerweile drei
> > Stable-"Generationen" hin nicht einmal mein System durch ein Update
> > "geschrottet".
> >
> Aber was bekommst du mit stable aka sarge? Oder besser was bekommst du
> alles nicht? Da auf meinem Desktop sarge läuft, kann ich es beurteilen:
>
> Kein automatisches Mounten von usb-Sticks, Digicams etc. (jedenfalls
> unter Gnome), keine Audiovorschau, (k)ein Synergy, dass sich mit der
> Version irgendeiner anderen Distri verträgt, kein nutzbares
> Brennprogramm etc. pp.

Funktioniert Dein cdrecord nicht?

> Man muss wirklich jeden Sch... selbst scripten
> oder sich von irgendwo, nur nicht von der offiziellen Distri, besorgen.

OK, den Einwand kann ich verstehen - wenn ich auch selbst gerne am
"Fundament" herumkratze, um zu verstehen, wie da ein Zahnrad ins
naechste greift.

> Warum ist es denn verwerflich, dass die alltäglichen Dinge, die man auf
> einem Desktop braucht, einfach out of the box funktionieren?

Dass das verwerflich sei, habe _ich_ nicht behauptet.

Ubuntu hat IMO schon seine Vorzuege, wenn man einen Desktop-Rechner
mit relativ aktueller Software schnell zum Laufen bekommen will.

Nur darf man IMO nicht ein als "stabil" deklariertes Ubuntu-Release
mit einem ausruecklich als "unstable" gekennzeichneten Debian-Zweig
vergleichen.

Gruss,
Christian Schmidt

--
Schon wieder Telefon... Ein noier Juser... :-)
Aber der tippt so langsam, da kann ich locker bei ircen ]:-)
-- Quelle bekannt

signature.asc

Rüdiger Noack

ungelesen,
19.08.2006, 16:30:1219.08.06
an
Christian Schmidt schrieb:

>
> Funktioniert Dein cdrecord nicht?

Klar funktioniert es, sehr gut sogar. :-) Ohne überheblich sein zu
wollen behaupte ich mal, dass ich die man page im Gegensatz zu Otto
Normaluser einigermaßen verstehe. Deshalb habe ich mir auch meinen
eigenen Wrapper dafür gebaut. Aber man kann doch nicht Otto Normaluser
zumuten, sich mit der Kommandozeile rumzuärgern. Meinem alten Herrn (76)
hatte ich deshalb früher Knoppix und jetzt Ubuntu auf die Platte gespült.


>
>> Man muss wirklich jeden Sch... selbst scripten
>> oder sich von irgendwo, nur nicht von der offiziellen Distri, besorgen.
>
> OK, den Einwand kann ich verstehen - wenn ich auch selbst gerne am
> "Fundament" herumkratze, um zu verstehen, wie da ein Zahnrad ins
> naechste greift.
>

Geht mir ja auch so, aber wir können nicht verlangen, dass jeder diese
Einstellung hat. IMHO darf der PC im "Auslieferungszustand" genauso
einfach oder schwer zu bedienen sein wie ein TV-Gerät.

So sollte man IMHO das Engagement vom Mark S. beurteilen. Er tut
wahrscheinlich mehr für Linux im allgemeinen und Debian im besonderen
als viele Debianer wahr haben wollen.

> Nur darf man IMO nicht ein als "stabil" deklariertes Ubuntu-Release
> mit einem ausruecklich als "unstable" gekennzeichneten Debian-Zweig
> vergleichen.
>

_Den_ Einwand verstehe ich irgendwie nicht. Worauf beziehst du dich?

Gruß

Christian Schmidt

ungelesen,
19.08.2006, 16:40:0819.08.06
an
Hallo Bernd,

Bernd Schwendele, 19.08.2006 (d.m.y):

> weit "sicherer" und aktueller. Wer Sarge, dessen Samba und ein OS X
> Tiger im Haushalt hat, wird mich verstehen ;)

...und Dich vielleicht auf netatalk hinweisen...

Gruss,
Christian Schmidt

--
Heimat und Vaterland sind etwas grundsätzlich anderes.
-- Johann Heinrich Pestalozzi

signature.asc

Christian Schmidt

ungelesen,
20.08.2006, 06:10:0620.08.06
an
Hallo Rüdiger,

Rüdiger Noack, 19.08.2006 (d.m.y):

> Christian Schmidt schrieb:
>

> > Nur darf man IMO nicht ein als "stabil" deklariertes Ubuntu-Release
> > mit einem ausruecklich als "unstable" gekennzeichneten Debian-Zweig
> > vergleichen.
> >
> _Den_ Einwand verstehe ich irgendwie nicht. Worauf beziehst du dich?

Auf das eine Posting, in dem der Verfasser sich darueber beklagte,
dass ein Update von Sid ihm sein System "geschrottet" habe, waehrend
ihm das mit Ubuntu wohl noch nicht passiert sei.

Gruss,
Christian Schmidt

--
Vielleicht eine blöde Frage - aber gibt es eigentlich
Fortbildungskurse für Richter?
-- Thorsten Meyer, nach Fehlurteil eines Richters

signature.asc

Reinhard Tartler

ungelesen,
21.08.2006, 09:20:0921.08.06
an

Patrick Cornelißen <corn...@math.uni-bonn.de> writes:
> Abgesehen davon sind die Ubuntu MLs extrem leer und da ist kaum was los,
> weil viel Ubuntu User wohl angeborene Forumstäter sind.

Na, das halte ich jetzt aber mal fuer ein rechtes Geruecht. Die
Usergruppen (ubuntu-user und ubuntu-de) sind an sich gut
frequentiert, wenn auch nicht ganz so stark wie hier.

Bitte daher in Zukunft ubuntu user hierher verweisen:
https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de


--
Gruesse/greetings,
Reinhard Tartler, KeyID 945348A4

Michelle Konzack

ungelesen,
24.08.2006, 11:40:1424.08.06
an
Am 2006-08-10 16:50:34, schrieb Dirk Ullrich:

> Aporpos Geschmack: Ich würde es auch nicht gut finden wenn auf
> dieser Liste andere nicht-Debian-Distributionen diskutiert werden, die mir
> gefallen (wie etwa CRUX, Arch, Frugalware, Gentoo, PLD, NetBSD, ...) --
> selbst wenn sie Debian-verwandt sind (etwa grml).

UHU-Linux (Ungarn), Arabbix, ... habe eine Liste von über 300 Linux
Distributionen weltweit von denen etwas über 130 auf Debian basieren
und über 80 auf RedHat...

Also ALLE Distributionen haben ihre EIGENEN Mailinglisten...

Bei dem Gedanken das sich die Debian Listen um 130 Forks erweitern...

Greetings
Michelle Konzack
Systemadministrator
Tamay Dogan Network
Debian GNU/Linux Consultant


--
Linux-User #280138 with the Linux Counter, http://counter.li.org/
##################### Debian GNU/Linux Consultant #####################
Michelle Konzack Apt. 917 ICQ #328449886
50, rue de Soultz MSM LinuxMichi
0033/6/61925193 67100 Strasbourg/France IRC #Debian (irc.icq.com)

Michelle Konzack

ungelesen,
24.08.2006, 11:40:1624.08.06
an
Am 2006-07-25 17:47:06, schrieb Uwe Seitz:

> Wieso ?????
> Sind hier alle unerwünscht die kein natives Debian nutzen ????
> Wäre schade, aber ich bin sicher dass dann einige Leute weniger hier
> posten würden.

> Ausserdem steht es einem "Debianer" gut an nicht so hochnäsig zu sein.
>

> Ich finde das Statement überheblich.

Nicht ganz, denn ettlich UBUNTU Pakete sind NICHT kompatibel
mit Debian und funktionieren auch bischen anderst...

Wenn dann Leute mt Ubuntu-Problemen kommen...
Das ist wie spaming!

Die könneten sich ja auch an die SuSE oder Redhat/Fedora listen
wenden, denn es ist ja alles GNU/Linux.

Schuster bleib bei deinen Leisten und jeder Distri ihre Mailingliste.

Michelle Konzack

ungelesen,
24.08.2006, 11:40:1724.08.06
an
Am 2006-07-26 19:28:41, schrieb Bernd Schwendele:

> Mal dumm nachgefragt: Gibt es hier tatsächlich Menschen, die sich und
> andere anhand eines Betriebssystems klassifizieren? Hallo? Gehts noch?

Warum sollen auf den Debian-Listen Ubuntu-Probleme geregelt werden?

Die Ubuntu-Maintainer verändern Scripte und sonstwas,
was es garnicht in Debian gibt. Dafür gibt es hunderte
von Beispielen in den Mailinglisten

> Noch so eine beschissene Bemerkung und ich geh von der Liste direkt über
> Los in das Ubuntu-Forum!

Viel Spaß.

> Mit (noch) freundlichem Gruß
> Bernd

Michelle Konzack

ungelesen,
24.08.2006, 11:40:1924.08.06
an
Am 2006-07-25 22:07:16, schrieb Harald Gutmann:

> mplayer kann man u.a. per apt installieren, ohne debian-multimedia in
> den sources zu haben (ich bin aber xine fan)

Wennd ich dann die französischen Mediengesellschaften (cooperieren
mit den Amis) ohne gültige INDIVIDULALIZENZ erwischen, wirds dannteuer.

Die franzosen haben juristisch aufgerüstet

Haste libdvdcss2 installiert und keine 5000 US$ Individuallizenz
gekauft? Pro DVD die sie bei dir erwischen kostet es 500 €.

Das Gesetz soll soviel ich weis nach den Sommerferien verabschiedet
werden.

Q: Schon mal gesehen, wer die Besitzer der der sogenannten Medien
Industrien sind? Im internet wirds aufgeschlüsselt...

Alles Juden...

TV, Radio, ... genauso wie in Frankreich die Direktoren von TF1
und Franc2. (deswegen auch fast keine Berichte über den Libanon)

Naja, ich habe keine libdvdcss2 und warte auf ein gerichtsurteil, das
mir erlaubt, DVD's anzugucken die ich LEGAL für schweine Geld gekauft
habe. Denn nach europäischen Recht darf ich es nicht.