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dpkg-reconfigure funkt nicht…

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Horst Felder

unread,
Oct 1, 2021, 11:10:04 AM10/1/21
to
Hallo!

Ich habe eine Basisinstallation mit der Netiso (bullseye) in
Virtualbox erstellt und will die Schriftgröße vom Terminal
(xterm glaube ich) ändern… aber ein

dpkg-reconfigure console-setup

unter root sagt

bash: dpkg-reconfigure: Kommando nicht gefunden

debconf ist installiert… brauche ich noch ein zusätzliches Paket?

Kann mir bitte jemand von dem Schlauch runter helfen?

--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.h-felder.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!

Stefan Baur

unread,
Oct 1, 2021, 11:20:04 AM10/1/21
to
Am 01.10.21 um 17:07 schrieb Horst Felder:
> bash: dpkg-reconfigure: Kommando nicht gefunden
>
> debconf ist installiert… brauche ich noch ein zusätzliches Paket?
>
> Kann mir bitte jemand von dem Schlauch runter helfen?

Sieht aus, als sei das Paket unter bullseye leer?

<https://packages.debian.org/bullseye/all/debconf/filelist> vermeldet

"Error
Keine Pakete in dieser Suite auf dieser Architektur"

Im Changelog sehe ich auch nichts, was das erklären würde.

Vielleicht einen Bugreport wert?

In Buster sieht der Paketinhalt normal aus.

Gruß
Stefan

Klaus Becker

unread,
Oct 1, 2021, 11:20:05 AM10/1/21
to
Le 01/10/2021 à 17:07, Horst Felder a écrit :
> Hallo!
>
> Ich habe eine Basisinstallation mit der Netiso (bullseye) in
> Virtualbox erstellt und will die Schriftgröße vom Terminal
> (xterm glaube ich) ändern… aber ein
>
> dpkg-reconfigure console-setup
>
> unter root sagt
>
> bash: dpkg-reconfigure: Kommando nicht gefunden
>
> debconf ist installiert… brauche ich noch ein zusätzliches Paket?
>
> Kann mir bitte jemand von dem Schlauch runter helfen?
>


Hallo,

probier mal "su -" statt "su". ist mir auch schon passiert.

Klaus

Helge Reimer

unread,
Oct 1, 2021, 11:40:03 AM10/1/21
to
Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:25:47 CEST schrieb Helge Reimer:
> Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:07:24 CEST schrieb Horst Felder:
> > Kann mir bitte jemand von dem Schlauch runter helfen?

Noch ein Nachschlag.
Mit 'su - root' gehts.

--
Gruß
Helge

Klaus Becker

unread,
Oct 1, 2021, 11:40:03 AM10/1/21
to
Hab' ich doch gleich gesagt. "su -" genügt.

Klaus

Mirulan

unread,
Oct 1, 2021, 11:40:04 AM10/1/21
to
Hallo Horst.

In solchen Fällen probier es mal mit:

apt-file search dpkg-reconfigure

Damit bekommst du eine Liste mit den Namen der Pakete vorne in
denen es drin ist.

Hast du vielliecht /usr/sbin nicht im Pfad?

HtH

Gruß Mirulan

Andreas

unread,
Oct 1, 2021, 11:40:04 AM10/1/21
to
Am 01.10.21 um 17:25 schrieb Helge Reimer:
> Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:07:24 CEST schrieb Horst Felder:
>
>> Kann mir bitte jemand von dem Schlauch runter helfen?
> dpkg-reconfigure befindet sich in /sbin
> Und /sbin ist nicht in deinem $PATH.
>
Bei mir ist das unter /usr/sbin in einem frisch installierten bullseye.

Andreas

Horst Felder

unread,
Oct 1, 2021, 11:40:05 AM10/1/21
to
Hallo!

Horst Felder <bimme...@flohheim.de> schrieb:
> dpkg-reconfigure console-setup
>
> unter root sagt
>
> bash: dpkg-reconfigure: Kommando nicht gefunden
>
> debconf ist installiert… brauche ich noch ein zusätzliches Paket?

"su -" wars… Ohmann…

> Kann mir bitte jemand von dem Schlauch runter helfen?

Danke, Leute, für die schnelle Hilfe! :)

Einen schönen Tag noch!

Helge Reimer

unread,
Oct 1, 2021, 11:40:05 AM10/1/21
to
Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:07:24 CEST schrieb Horst Felder:

> Kann mir bitte jemand von dem Schlauch runter helfen?

dpkg-reconfigure befindet sich in /sbin
Und /sbin ist nicht in deinem $PATH.

--
Gruß
Helge

Dr. Harry Knitter

unread,
Oct 1, 2021, 11:40:05 AM10/1/21
to
Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:25:47 CEST schrieb Helge Reimer:
aber auf keinen Fall /sbin in den $PATH des unpriviligierten $user eintragen!!!

sollte dazu noch bemerkt werden.

Gruß

Harry

Helge Reimer

unread,
Oct 1, 2021, 11:40:05 AM10/1/21
to
Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:33:34 CEST schrieb Klaus Becker:

> Hab' ich doch gleich gesagt. "su -" genügt.

Ich mache immer 'su -'.
Aber vorhin gings bei mir tatsächlich auch nicht.
Komisch.

--
Gruß
Helge

Timo Sokal

unread,
Oct 1, 2021, 11:50:03 AM10/1/21
to
Am Freitag, dem 01.10.2021 um 17:16 +0200 schrieb Klaus Becker:
>
> Hallo,
>
> probier mal "su -" statt "su". ist mir auch schon passiert.

Meine Lösung:
Ich habe in der

/etc/login.defs

nach der letzten Zeile den String

ALWAYS_SET_PATH         yes

eingetragen. Nach dem reboot funktioniert su dann wieder so wie ich es
seit fast 22 Jahren gewöhnt bin.
Und wenn jetzt jemand sich berufen fühlt mich zu belehren, wie falsch
das ist?
Ich trage an m_e_i_n_e_n Rechnern ein T-Shirt mit dem Aufdruck "..ich
bin Root - i c h darf das...". ;-)


--
Timo Sokal

Hilmar Preuße

unread,
Oct 1, 2021, 12:00:03 PM10/1/21
to
Am 01.10.2021 um 17:37 teilte Dr. Harry Knitter mit:
> Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:25:47 CEST schrieb Helge Reimer:
>> Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:07:24 CEST schrieb Horst Felder:

Moin,

>>> Kann mir bitte jemand von dem Schlauch runter helfen?
>>
>> dpkg-reconfigure befindet sich in /sbin
>> Und /sbin ist nicht in deinem $PATH.
>
>
> aber auf keinen Fall /sbin in den $PATH des unpriviligierten $user eintragen!!!
>
> sollte dazu noch bemerkt werden.
>
Warum nicht? Auf den ganzen traditionellen UNIXen ist das auch so.

H.
--
sigfault


OpenPGP_signature

Klaus Becker

unread,
Oct 1, 2021, 12:30:03 PM10/1/21
to
Ich habe einfach in /home/user/.bashrc

alias su='su -'

eingetragen.

'. .bashrc', um die Datei zu "resourcen", gut ist.

Klaus

Dr. Harry Knitter

unread,
Oct 1, 2021, 12:50:02 PM10/1/21
to
Es hat schon seinen Sinn, den normalen $user von systemrelevanten Befehlen
fern zu halten.
Auch dass das eigene home-Verzeichnis nicht im $PATH ist, halte ich für
sinnvoll.

Es steht natürlich jedem frei, das zu ändern. Eventuelle Konsequenzen muss er
natürlich dann auch selbst tragen.

Gruß

Harry

--

Dr. Harry Knitter
Hans-Herold-Str. 20
D-95326 Kulmbach

Tel. 09221-97663
Fax. 09221-97664
EU-USt.-ID: DE 229378952
Mail ha...@knitter-edv-beratung.de

PGP key-ID 8A0657DB
Fingerprint AE7B 61F1 ACC2 5944 A29A 8C31 2D12 2190 8A06 57DB

Ceterum censeo Microsoft esse delendam

Rolf Reintjes

unread,
Oct 1, 2021, 1:10:02 PM10/1/21
to
On 01.10.21 18:33, Dr. Harry Knitter wrote:
> Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:52:07 CEST schrieb Hilmar Preuße:
>> Am 01.10.2021 um 17:37 teilte Dr. Harry Knitter mit:
>>> Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:25:47 CEST schrieb Helge Reimer:
>>>> Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:07:24 CEST schrieb Horst Felder:
>> Moin,
>>
>>>>> Kann mir bitte jemand von dem Schlauch runter helfen?
>>>>
>>>> dpkg-reconfigure befindet sich in /sbin
>>>> Und /sbin ist nicht in deinem $PATH.
>>>
>>> aber auf keinen Fall /sbin in den $PATH des unpriviligierten $user
>>> eintragen!!!
>>>
>>> sollte dazu noch bemerkt werden.
>>
>> Warum nicht? Auf den ganzen traditionellen UNIXen ist das auch so.
>>
>> H.
>
>
> Es hat schon seinen Sinn, den normalen $user von systemrelevanten Befehlen
> fern zu halten.

Dem stimme ich zu. Gleichzeitig frage ich mich aber, warum unter
/usr/sbin die Rechte der Dateien auf 755 sind. Siehe z.B. hier:

rolf@R61i-debian:/usr/sbin$ ls -l grub-install
-rwxr-xr-x 1 root root 1168216 11. Jul 01:37 grub-install

Ich habe eigentlich 750 erwartet.

Gibt es einen Grund, warum dort die Welt lesen und ausführen darf?

Gruss

Rolf

Dr. Harry Knitter

unread,
Oct 1, 2021, 1:20:02 PM10/1/21
to
stimmt natürlich konsequenterweise

ist in /sbin übrigens auch so.

> Gibt es einen Grund, warum dort die Welt lesen und ausführen darf?

da bin ich leider auch überfragt. Vielleicht weiß ja sonst noch jemand einen
Grund. Wäre zumindest interessant zu wissen.

Gruß

Harry

Rolf Reintjes

unread,
Oct 1, 2021, 3:30:03 PM10/1/21
to
Die Frage wurde mir in einem englischsprachigen irc-chat beantwortet:
der User kann dann z.B. noch ein
./grub-install --help
machen.

Rolf

Christian Knoke

unread,
Oct 1, 2021, 5:20:02 PM10/1/21
to
Am Fri, 1 Oct 2021 21:22:46 +0200 schrieb Rolf Reintjes
<lists...@reintjes.nrw>:

> On 01.10.21 19:00, Rolf Reintjes wrote:
> > On 01.10.21 18:33, Dr. Harry Knitter wrote:
> >> Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:52:07 CEST schrieb Hilmar Preuße:
> >>> Am 01.10.2021 um 17:37 teilte Dr. Harry Knitter mit:
> >>>> Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:25:47 CEST schrieb Helge Reimer:
> >>>>> Am Freitag, 1. Oktober 2021, 17:07:24 CEST schrieb Horst Felder:

> > > Es hat schon seinen Sinn, den normalen $user von systemrelevanten
> > > Befehlen fern zu halten.

fern halten <> ausschließen

> > Dem stimme ich zu. Gleichzeitig frage ich mich aber, warum unter
> > /usr/sbin die Rechte der Dateien auf 755 sind. Siehe z.B. hier:

die sind überall so

> > Ich habe eigentlich 750 erwartet.
> >
> > Gibt es einen Grund, warum dort die Welt lesen und ausführen darf?

Weil Linux ein transparentes System ist. Weil es nicht darauf ankommt,
welche Programme man ausführen darf, sondern mit welchen Rechten man
sie ausführt. Und weil ich mir die (System)programme (unter /sbin/...)
auch in mein /home/user/bin Verzeichnis installieren könnte sie von
dort ausführen - was auch nichts ändern würde.

Gruß
Christian

> Die Frage wurde mir in einem englischsprachigen irc-chat beantwortet:
> der User kann dann z.B. noch ein
> ./grub-install --help
> machen.
>
> Rolf

--
http://cknoke.de

Marc Haber

unread,
Oct 2, 2021, 2:30:03 AM10/2/21
to
On Fri, 1 Oct 2021 19:00:07 +0200, Rolf Reintjes
<lists...@reintjes.nrw> wrote:
>Gibt es einen Grund, warum dort die Welt lesen und ausführen darf?

Weil das so in der Debian Policy steht ;-) und dort begründet ist.

Die anderen Anworten sind auch richtig.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Marco Maske

unread,
Oct 2, 2021, 6:10:02 AM10/2/21
to
> Helge Reimer <hrn...@onlinehome.de> hat am 01.10.2021 17:31 geschrieben:

> Noch ein Nachschlag.
> Mit 'su - root' gehts.
>

Jau, kenn ich. ;-) Besonders blöd, wenn ein Sript nur teilweise ausgeführt wurde.
Wenn man versch. Linux u.*BSD systeme administriert, vergisst man|ich schnell 'su -' oder 'su -l' zu verwenden.
Daher habe ich mir auf Debian Systemen ab Buster¹ einen alias in der user .bashrc angelegt.

# Alias for su, since Buster. (su -l, su --login)
alias su='su -'

¹https://wiki.debian.org/NewInBuster

Ciao Marco!
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