Vielleicht sollte die Firma Lexware einfach eine Lizenz des
Sybaseservers für Linux beipacken, und Herrn Röther ein entsprechendes
Honorar überweisen damit Lexware die Start/Stop-Scripte verwenden kann
bzw. sich eventuell mit SuSE in Verbindung setzen und eventuell mit
denen eine Lösung anbieten fall es Lexware selber nicht zu
bewerkstellingen vermag - oder bekommt Lexware vielleicht sogar von MS
eine saftige Prämie damit eine Linux-Lösung absichtlich hinausgezögert
wird????? Wäre zumindest denkbar, wenn man Äußerungen von Lexware etwas
kritisch verfolgt.
Es wären bestimmt viele Kunden von Lexware sehr begeistert.
Mit Pinguin-Grüßen
Günter Pischler
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Armin Röther schrieb:
> hallo freunde,
>
> als erstes braucht man einen samba server mit der entprechenden
> freigabe. am besten das unter windows server installierte verzeichnis
> reinkopieren. bei mir liegen dann die verzeichnisse unter
> x:\lexware\Datenbank und so weiter (vom client aus gesehen).
> weiteres zum samba sollte klar sein, bzw kann an anderer stelle
> nachgelesen werden.
>
> als zweites das sybase sql anywhere studio 8.0 als demo von sybase
> runterladen. das ganze irgendwo auf die platte installieren. es reicht
> der server, den anderen schnickschnack braucht ihr nicht zu
> installieren. die datenbank liegt ja schon auf dem linux (wg. samba) und
> dazu braucht man folgendes startscript:
>
>
> #!/bin/sh
>
> . /usr/local/SYBSsa8/bin/asa_config.sh
> case "$1" in
> 'start')
> /usr/local/SYBSsa8/bin/dbsrv8 -ud -c 64m -ti 0 -gu all -gk all
> -gl all -gd all -ch 50P -o
> /drives/lv06/database/Lexware/Datenbank/LxSybDB.rpd -x all -n LXDBSRV
> /drives/lv06/database/Lexware/Datenbank/LxOffice.db
> ;;
> 'stop')
> /usr/local/SYBSsa8/bin/dbstop
> ;;
> *)
> echo "Usage: $0 { start | stop }"
> ;;
> esac
> exit 0
>
>
> dort noch die pfade anpassen (vorsicht groß-kleinschreibung beachten!)
> und mit "<scriptname> start" das ganze starten.
>
> es gibt noch probleme beim zugriff auf die kontendatenbank, diese wird
> aber nur bei anlegen einer firma benötigt. um das anzupassen muß in der
> registrierung der einzelnen clienten der pfad auf dem server geändert
> werden. am besten nur noch den dateinamen übrig lassen, dann wird im
> aktuellen pfad der datenbank gesucht. dummerweise macht lexware auf
> jeden fall ein "\" vor die datei. mit dem trick einen symbolischen link
> eine datei "\LxOffice.db" kann man das auch in den griff bekommen.
> das ist der einzige haken mit linux.
>
> wenn die programmierer bei lexware liebe menschen sind, hinterlegen sie
> bei der nächsten version den vollständigen pfad incl. der "\" in der
> registry, dann müssen dort nur die "\" durch "/" getauscht werden. damit
> rechne ich aber nicht.
>
> so dann mal los!
>
> cu armin
> Da es anscheinend gar nicht so schwierig ist, Lexware mit einem
> Sybase-Server auf Linuxbasis zu betreiben, sollte das ja für eine
Firma
> wie Lexware kein Problem sein, in der nächsten Version eine solche
> Lösung anzubieten.
Es macht einen kleinen Unterschied, ob Sie sich als End-Anwender von
irgendwoher eine Linux-Version von Sybase herunterladen, oder ob
Lexware so etwas als gewerblicher Anbieter beipackt. Lexware müsste
dafür Lizenzgebühren (und hier geht es nicht um ein paar Euro fünzig!)
bezahlen und auch den Support übernehmen, wenn etwas nicht läuft.
Und dann sollten Sie mal vergleichen, welcher Anbieter kaufmännischer
Software mit Linux zusammenarbeitet! Weder KHK noch GS und DATEV schon
gar nicht! Es geht nicht nur ums Geld!
--
Freundliche Grüße aus Berlin
Udo Netzel
Team www.Sonderhomepage.de --- User helfen Usern (UhU)
zu Lizenzkosten:
meines Wissens gibt es für Sybase eine Runtime-Version (würde völlig
ausreichen) und nicht extrem hohe Lizenzgebühren verursachen.
zu Support:
Falls jemand einen Linuxserver betreibt, nehme ich an, dass dieser doch
einige Erfahrung mit sich bringt und es ihm falls Probleme auftreten
doch wenigsten mit Hilfe der gut honorierten Hotline (0190-Nummer) -
sollten meiner Meinung nach verboten werden - eine Lösung für das
Problem zu finden.
>
> Und dann sollten Sie mal vergleichen, welcher Anbieter kaufmännischer
> Software mit Linux zusammenarbeitet! Weder KHK noch GS und DATEV schon
> gar nicht! Es geht nicht nur ums Geld!
>
Wäre ja dann eine Marktlücke, die Lexware doch nützen sollte oder???
Vielleicht sogar gegen Aufpreis (z.B. 149,00 EUR) würden bestimmt viele
kaufen - auch mir und ebenso viele meiner Kunden würden diese Investion
tätigen.
Ein Clientprogramm für Linux ist glaube ich derzeit noch nicht umbedingt
erforderlich.
Da Lexware eher Kunden anspricht, die auf ein gutes
Preis-Leistungsverhältnis setzen, ist eine Linux-Unterstützung gerade
für diese Unternehmen interessant. Es ist nicht umbedingt ein teuerer
MS-Server notwendig - (Lizenzkosten sollten besser für eine gute
Datensicherung investiert werden).
Ein Linuxserver der als Firewall, Gateway und Sambaserver seinen Dienst
tut, ist gerade für Unternehmen kleiner bis mittlerer Größe eine super
Alternativer zu MS-Servern.
Pinguin-Grüße
Günter Pischler
hallo herr netzel,
lizenstechnisch könnte ich mir vorstellen, dass lexware für jede
ausgelieferte version einen teil abgeben muß. ausgeliefert werden aber die
windows und! die novell version. die novell version ist dabei sicher als
alternative zu windows zu betrachten, d.h. man ist nicht berechtigt eine
version auf windows für lexware und eine weitere auf novell für anderen
anwendungen zu installieren. also spricht meiner meinung nach nichts gegen
auslieferung einer weiteren alternative. interessant wäre ein vergleich der
gebühren der stand-alone server.
für die sache mit dem support habe ich verständnis. allein die installation,
selbst mit automatisiert würde sich nie so einfach gestalten und wäre
anfällig. aber was spricht gegen eine "beta" version ohne support?
und nun zum vergleich, lexware soll nicht vergleichen, sondern soll besser
sein! im übrigen habe ich in einer kanzlei den datev-server erfolgreich
unter linux laufen (auch sybase).
freundliche grüße vom bodensee in einer affen hitze,
armin röther
> lexware soll nicht vergleichen, sondern soll besser sein!
Klingt wie mein Vater, aber Recht hat er ;-))
> im übrigen habe ich in einer kanzlei den datev-server erfolgreich
> unter linux laufen (auch sybase).
Aber nicht offiziell von DATEV und garantier auch ohne deren Support.
Die lehnen nämlich Linux genauso kategorisch ab.
1. Betreiben Sie selber einen Linux-Server?
2. Wenn ja: Haben Sie schon mal versucht, wenigsten testweise
einen Sybase-ASA-Server darauf zu installieren und mit Lexware
zu arbeiten?
3. Haben sie schon mal funktionierende Installationen gesehen/getestet
z.B. von anderen Usern betriebene Server?
Pinguin-Grüße
Günter Pischler