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Buchen auf Forderung/Verbindlichkeitssammelkonten

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Sylvia Barth

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Apr 23, 2004, 10:12:25 AM4/23/04
to
Hallo,

warum ist das Buchen auf Buchen auf
Forderungs/Verbindlichkeitssammelkonten nicht möglich?

Ich möchte eine ganz normale AR von 2003 in 2003 einbuchen.
(Istversteuerung, EÜR)

Danke und liebe Grüße

Sylvia

Kathrin Koschinski

unread,
Apr 23, 2004, 10:45:30 AM4/23/04
to
Friedrich Butzmühlen wrote:

> Sehr geehrte Frau Barth,

> das Buchen auf Debitorensammelkonto oder Kreditorensammelkonto würde einen
> groben handwerklichen Fehler darstellen. Wie der Name der Konten schon
> sagt, handelt es sich um Sammelkonten. In diesen Konten werden die Salden
> der Debitoren - das können einige tausend sein - gesammelt. Gleiches gilt
> für die Kreditoren.

> Derzeit ist mir nicht bekannt, mit welchem Kontenrahmen Sie arbeiten. Wenn
> Sie z.B. mit dem SKR03 arbeiten würden - das nehme ich jetzt einfach mal
> an - dann verwenden Sie einfach das Konto 1410 zur dirketen Bebuchung mit
> Debitoren, und das Konto 1610 zur direkten Bebuchung mit Kreditoren.

> Aber:

> Warum das Ganze? Es ist mir im Zeitalter der EDV kein Grund bekannt, auf
> die Einrichtung individuelle Debitoren- und/oder Kreditorenkonten zu
> verzichten.

> Mit freundlichen Grüßen

> Friedrich Butzmühlen aus Düsseldorf bei herrlicher Sonne


Hallo,

vielen Dank.

Ja ich könnte auch die Debi und Kredikonten nehmen. Dadruch das wir AR
noch über EÜR buchen (2003) und die Zahlung über doppelte
Buchführung(2004) ist das alles bissel schwierig. Bei der EÜR
(istversteuerung) kann man das Konto 1765 (SKR03) bei Auswertung Bilanz,
nicht als sonstige Verb. oder Rückstellung bearbeiten. Da ja die Ust. erst
bei Zahlung der AR fällig ist muss ich ja beim buchen der AR dies schon
berücksichtigen, nicht das mir da schon die Ust. angerechnet wird.

Ich brauche einfach nur die Lösung für die Buchung:

der AR in 2003, IST-Versteuerung/EÜR

und die Buchung für:

die Zahlung in 2004 bei IST-Versteuerung/doppelte Buchführung.

Ich hoffe Sie erkennen mein Problem und können mir helfen.

Liebe Grüße
Kathrin

Friedrich Butzmühlen

unread,
Apr 23, 2004, 10:29:52 AM4/23/04
to

Heino Wedermann

unread,
Apr 23, 2004, 11:58:42 AM4/23/04
to
"Kathrin Koschinski" <kos...@lycos.de> schrieb im Newsbeitrag
news:RMXFgGU...@star.lexware.de...
Hallo Kathrin Koschinski!
Ich kriege langsam Bauchschmerzen wegen ohrer zahlreichen Fragen an
verschiedener Stelle zum Wechsel von EÜR zum Bestandsvergleich.

Meine dringende Empfehlung ist, suchen Sie sich einen steuerlichen Berater
Ihres Vertrauens und sprechen mit dem erst einmal die Vorgehensweise der
Umstellung durch. Stichworte: Überleitungsrechnung,
Überleitungsgewinn/ -verlust.

Ich habe sonst die Befürchtung, dass da einiges schief läuft.
Denn die Verpflichtung zum Betriebsvermögensvergleich beinhaltet nicht
unbedingt die Verpflichtung von der Istversteuerung bei der Umsatzsteuer auf
die Sollversteuerung zu wechseln.

Noch ein TIPP: Wenn Sie nur von EÜR auf Betriebsvermögensvergleich umsteigen
wollen, dann wäre zu überlegen, ob Sie eine neue Firma mit Istversteuerung
anlegen. Im Jahr 2003 die offenen Rechnungen "fiktiv"buchen. Dann haben Sie
eine saubere OP-Liste und können in 2004 mit den entsprechenden Vorträgen
anfangen "richtig" zu buchen.

--

Mit freundlichen Grüßen aus dem Oldenburger Land
Heino Wedermann

Kathrin Koschinski

unread,
Apr 23, 2004, 1:17:34 PM4/23/04
to
Heino Wedermann wrote:

> --

----------------------------------------

Hallo Herr Wedermann,

wir können uns das mit der Gewinnermittlungsart und Versteuerung nicht
selbst aussuchen! Wir sind dazu verpflichtet jetzt eine doppelte
Buchführung mit Istversteuerung zu machen, nicht wie bisher Ist und EÜR.

Und zum Thema Steuerberater meines Vertrauens. Die haben uns ja schön
reingeritten was den Überschuss von 2003 betrifft, deshalb machen wir das
ja selbst, und siehe da, der Überschuss 2003 ist gar nicht so hoch wie vom
Steuerbüro errechnet wurde. Zum anderen hatten viele Steuerbüros immer
Probleme mit unserer Buchhaltung. Eine oHG ist eben manchmal nicht nur ein
kleiner Laden, aber da waren die wohl überfordert. Wir zwar auch aber in
die Schei..... reiten können wir uns auch selber da brauchen wir kein
Steuerbüro.

So ich hoffe ich bin Ihnen nicht zu nahe getreten, ist ja nicht auf Sie
bezogen.
Liebe Grüße
Kathrin

Friedrich Butzmühlen

unread,
Apr 23, 2004, 1:20:41 PM4/23/04
to
Guten Tag Frau Kathrin Koschinski,

ich bewundere Sie. Sie haben Mut. Sie haben den Schneid, den ich nie
aufbringen konnte. Sie klettern auf ein Hochseil und haben noch nie geübt.
Sie sind einige Schritte gelaufen und haben nicht nachgesehen, ob das Seil
vorne und hinter wirklich fest verknotet ist.

Das ist Klasse.

Allerdings weiss ich nicht, ob so etwas immer gut geht. Ich glaube eher
nicht. Und weil ich da so unsicher bin, drücke ich Ihnen ganz fest die
Daumen, dass Ihnen alles das gelingt, was Sie sich vornehmen.

Wenn Sie zu mir kämem und fragen würden, was gut wäre, dann würde ich
Ihnen raten: üben Sie. Üben Sie den Seiltanz, üben Sie die Grundlagen der
Buchführung.

Ich weiss, Sie haben keine Zeit. Ich weiss, der Betrieb muss weiterlaufen.
Alles muss fertig werden. Die Kunden, die Lieferungen, die Buchhaltung.
Gut. Wenn das so ist, dann würde ich Ihnen raten, fachliche Hilfe in
Anspruch zu nehmen. Bitte suchen Sie sich einen Steuerberater, einen
netten Menschen, dem Sie vertrauen können. Her hilft Ihnen sofort, der
begleitet Sie auch dann, wenn Sie später größere Aufgaben allein
bewältigen wollen.

Frau Kathrin Koschinski, in diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes
Wochende und die Einsicht und Geduld, die richtige Entscheidung zu treffen.

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich Butzmühlen aus Düsseldorf im Anflug auf den Feierabend - und
bitte: hängt das Seil tiefer

Uwe Schellscheidt

unread,
Apr 23, 2004, 1:52:11 PM4/23/04
to
Hallo Herr Butzmühlen,

wo nehmen Sie nur immer die blumigen Worte her.

Es scheint mir, als hätte Frau Koschinski das Sicherungsnetz (Steuerberater)
weggerissen, weil sie ein zu großes Loch darin entdeckt hatte (oder waren es
schon mehrere). Ein Stopfen dieses Loches wäre sicher die bessere
Alternative, bevor es zu spät ist.

Ich habe sogar den Eindruck, dass die Kollegen mit der Buchhaltung zu Recht
überfordert waren. Einige von Frau Koschinski in anderen Postings
vorgetragene Buchungsvorschläge erschliessen sich nämlich nicht unbedingt
von selbst.

Kurzer Gruß
über den Rhein
Uwe Schellscheidt

Friedrich Butzmühlen

unread,
Apr 23, 2004, 3:40:03 PM4/23/04
to
Hallo Herr Schellscheidt,

ich glaube, das ist das Problem. Wenn ich immer nur auf schlechte
Steuerberater treffe, Steuerberater, die alles verkehrs machen, dann
sollte ich irgendwann auf die Idee kommen, dass dieser Umstand vielleicht
etwas mit mir zu tun haben könnte.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende am linken Niederrhein.

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich Butzmühlen aus Düsseldorf als schlechter Hundehalter, schlechter
Ehemann, schlechter Liebhaber und schlechter Steuerberater - und mit EDV,
da kennt der Typ sich schon gar nicht aus


Eric Lorenz

unread,
Apr 23, 2004, 4:59:24 PM4/23/04
to
Hallo!
"Kathrin Koschinski" <kos...@lycos.de> schrieb

Jetzt konnte ich es net lassen und muß auch einmal meinen süßen Senf dazugeben.

> wir können uns das mit der Gewinnermittlungsart und Versteuerung nicht
> selbst aussuchen! Wir sind dazu verpflichtet jetzt eine doppelte
> Buchführung mit Istversteuerung zu machen, nicht wie bisher Ist und EÜR.

Also, wo liegt das Problem? Es ist die Aufforderung gekommen, jetzt
eine Bilanz zu erstellen. Schön, der Übergangsgewinn ist eine Fingerübung
für den Steuerberater.


> Und zum Thema Steuerberater meines Vertrauens. Die haben uns ja schön
> reingeritten was den Überschuss von 2003 betrifft, deshalb machen wir das
> ja selbst, und siehe da, der Überschuss 2003 ist gar nicht so hoch wie vom
> Steuerbüro errechnet wurde. Zum anderen hatten viele Steuerbüros immer
> Probleme mit unserer Buchhaltung. Eine oHG ist eben manchmal nicht nur ein
> kleiner Laden, aber da waren die wohl überfordert. Wir zwar auch aber in
> die Schei..... reiten können wir uns auch selber da brauchen wir kein
> Steuerbüro.
>

Aha! Da liegt der Hase im Pfeffer. Wenn von vielen Steuerbüros gesprochen
wird, wieviel waren denn schon mal dran? Manchmal muß man auch auf den
Gedanken kommen, das man selbst evtl. die Probleme schafft. Gegenüber
einem Steuerberater sollte man mit offenen Karten spielen und alles sagen..

Worin lagen denn die großen Abweichung zwischen den Jahresabschluß 2003
des StB und der eigenen Berechnung.

Eric

Eric Lorenz

unread,
Apr 23, 2004, 5:04:30 PM4/23/04
to
Hallo!
"Friedrich "Butzmühlen"" <butzm...@t-online.de> schrieb
> ich glaube, das ist das Problem. Wenn ich immer nur auf schlechte
> Steuerberater treffe, Steuerberater, die alles verkehrs machen, dann
> sollte ich irgendwann auf die Idee kommen, dass dieser Umstand vielleicht
> etwas mit mir zu tun haben könnte.
>
Diese Einsicht haben leider die Mandanten sehr selten.

Gibt es überhaupt den perfekten Mandanten?

Eric

Eric Lorenz

unread,
Apr 23, 2004, 5:02:27 PM4/23/04
to
Hallo!
"Friedrich "Butzmühlen"" <butzm...@t-online.de> schrieb

> Ich weiss, Sie haben keine Zeit. Ich weiss, der Betrieb muss weiterlaufen.


> Alles muss fertig werden. Die Kunden, die Lieferungen, die Buchhaltung.
> Gut. Wenn das so ist, dann würde ich Ihnen raten, fachliche Hilfe in
> Anspruch zu nehmen. Bitte suchen Sie sich einen Steuerberater, einen
> netten Menschen, dem Sie vertrauen können. Her hilft Ihnen sofort, der
> begleitet Sie auch dann, wenn Sie später größere Aufgaben allein
> bewältigen wollen.
>

Langsam habe ich den Eindruck, das Steuerberater verteufelt werden.
Die Mandanten sind selten mit der Arbeit zufrieden und meckern nur
rum...aber manchmal auch mal die nötigen Informationen
an die StB geben, dazu sind die meist nicht in der Lage!

Eric

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