Zweite Vorabversion des Lernsticks auf Basis von Debian 10

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Ronny Standtke

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Sep 22, 2019, 4:27:22 AM9/22/19
to lernstick
Hallo zusammen

Heute habe ich die zweite Vorabversion des Lernsticks auf der Basis von Debian 10 hochgeladen.

Die hauptsächlichste Änderung ist die Aktualisierung der Bootloader und des Partitionierungsschemas. Wir haben jetzt zwei Bootloader integriert:
  • Version A (Voreinstellung): alter Shim, neuer GRUB (Secure Boot muss nicht deaktiviert werden, aber eben ein alter Shim, sodass evtl. einige wenige brandneue Geräte damit nicht starten)
  • Version B: neuer Shim, neuer GRUB (Secure Boot muss deaktiviert werden, falls spezielle Treiber, wie z.B. für Broadcom-WLAN-Adapter oder NVIDIA-Grafikkarten geladen werden müssen, da bei dieser Version der Kernel in den "Lockdown-Modus" geht, aber eben ein neuer Shim, sodass auch brandneue Geräte damit starten sollten)
Zwischen beiden Varianten kann jetzt im Willkommensprogramm unter "Zusätzliche Einstellungen -> Bootloader" umgeschaltet werden.

Damit sollten nun (hoffentlich) wieder sehr viel mehr aktuelle Geräte vom Lernstick booten können.

Ich würde mich freuen, wenn so viele wie möglich die neue Version ausprobieren würden, insbesondere diejenigen, die Notebooks zur Verfügung haben, die mit den bisherigen Versionen nicht gebootet haben.

Wir haben jetzt noch folgende offenen Punkte auf unserer TODO-Liste für Debian 10:
  • die Zeitsynchronisation funktioniert noch nicht (der Schalter in den GNOME-Systemeinstellungen springt einfach zurück)
  • die Tastaturbelegung in den virtuellen Terminals (die Fenster, die man mit Ctrl+Alt+F[2-7] erreicht) stimmt noch nicht mit dem Desktop überein
Falls jemand von den anwesenden Linux-Cracks mal Zeit und Lust hat, sich das genauer anzuschauen, wäre ich sehr froh! :-)

Hier noch der direkte Download-Link:

Herzliche Grüsse
Ronny

u...@isaenko.ch

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Sep 22, 2019, 8:41:25 AM9/22/19
to lern...@googlegroups.com
Hallo Ronny

Ich habe die neueste Beta gerade in der Schule mehrfach heruntergeladen,
aber die Speichermedienverwaltung des bisherigen Lernsticks akzeptiert
dieses ISO zur Erstellung eines neuen Sticks leider nicht. Es kommt ein
Dialogfenster, das sagt, die ISO-Datei sei ungültig.

Muss man erst eine DVD erstellen, um einen Stick (evtl. mit einer neuen
"Speichermedienverwaltung") beschreiben zu können?

Liebe Grüsse
Udo
Bez Wildegg/AG

Je 22.09.2019 10:27, Ronny Standtke skribis:

Wolfgang Urban

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Sep 22, 2019, 1:56:03 PM9/22/19
to lernstick

Ich habe die neueste Beta gerade in der Schule mehrfach heruntergeladen,
aber die Speichermedienverwaltung des bisherigen Lernsticks akzeptiert
dieses ISO zur Erstellung eines neuen Sticks leider nicht. Es kommt ein
Dialogfenster, das sagt, die ISO-Datei sei ungültig.

Lieber Udo,

Debian 10 wirst du nur mit einer Debian 10 Version vervielfältigen können.
Am besten eine Original-Mini-ISO auf einen Stick oder CD, davon starten,
unbedingt immer wieder aktualisieren, es müsste dann auch die
Speichermedienverwaltung klappen.

LG
Wolfgang

Ronny Standtke

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Sep 22, 2019, 2:16:46 PM9/22/19
to lernstick
Hallo Udo


Ich habe die neueste Beta gerade in der Schule mehrfach heruntergeladen,
aber die Speichermedienverwaltung des bisherigen Lernsticks akzeptiert
dieses ISO zur Erstellung eines neuen Sticks leider nicht.

Danke für den Hinweis. Wie gesagt, mussten wir für die neuen Bootloader in der aktuellen Version das Partitionierungsschema anpassen. Ältere Versionen der Speichermedienverwaltung kennen das neue Partitionierungsschema selbstverständlich nicht.

Wenn du die erste Debian-10-Vorabversion schon irgendwo installiert hast, kannst du (wie von Wolfgang schon schön beschrieben) dort die dlcopy-Pakete aktualisieren, dann erkennt das auch die neue ISO als gültig.

Was selbstverständlich immer funktioniert, ist die klassische Installation via VirtualBox, wie in unserem Handbuch beschrieben, siehe:
Wenn du dort noch Fragen oder Anmerkungen hast, immer her damit. :-)

Herzliche Grüsse
Ronny

Werner Hüsch

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Sep 23, 2019, 8:13:50 AM9/23/19
to lernstick


Am Sonntag, 22. September 2019 14:41:25 UTC+2 schrieb Udo Isaenko:
Hallo Ronny

Ich habe die neueste Beta gerade in der Schule mehrfach heruntergeladen,
aber die Speichermedienverwaltung des bisherigen Lernsticks akzeptiert
dieses ISO zur Erstellung eines neuen Sticks leider nicht. Es kommt ein
Dialogfenster, das sagt, die ISO-Datei sei ungültig.

Muss man erst eine DVD erstellen, um einen Stick (evtl. mit einer neuen
"Speichermedienverwaltung") beschreiben zu können?

Hallo Udo Isaenko,

hier ein anderer Vorschlag:
ISO in Hybrid-ISO umwandeln, Hybrid-ISO auf USB-stick kopieren,
dann von dem USB-stick booten, dann weitere Speichermedien erstellen.

Hier die kurze Anleitung:
1. ISO in Hybrid-ISO umwandeln  

Dazu vorher auf dem Linuxrechner mit der Synaptic-Paketverwaltung 

oder apt-get install das Paket sylinux-utils installieren.


2. Im Terminal ausführen


isohybrid lernstick_debian10_standard_2019-09-22.iso


Die Meldungen ignorieren.

Jetzt liegt eine Hybrid-ISO vor.


Die kann man wie im Wiki beschrieben mit Etcher auf

einen USB-stick schreiben. Oder aber mit

dd if=lernstick_debian10_standard_2019-09-22.iso of=/dev/sdb bs=4M; sync


Siehe auch post vom9.12.2015


https://groups.google.com/forum/#!topic/lernstick/TnHkQ4XpmKg


Bis jetzt ließen sich alle Lernstick Versionen in Hybrid-ISOs umwandeln.


Siehe außerdem:


https://www.linuxblognf.de/bootfaehigen-usb-stick-mit-isohybrid-und-dd/


https://www.mankier.com/1/isohybrid



Gruß

Werner Hüsch



helge.m

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Sep 23, 2019, 2:33:56 PM9/23/19
to lernstick
die Zeitsynchronisation funktioniert noch nicht (der Schalter in den GNOME-Systemeinstellungen springt einfach zurück)

es wird timesyncd von systemd verwendet. Mit der Datei

/lib/systemd/system/systemd-timesyncd.service.d/disable-with-time-daemon.conf

wird gesteuert, dass der Dienst nicht gestartet wird, wenn bestimmte Dateien vorhanden sind, z.B ntpd.

Irgendein Scherzkeks hat in diese Datei

ConditionFileIsExecutable=!/usr/sbin/VBoxService

geschrieben. Damit startet der Dienst nicht, wenn die Datei VBoxService vorhanden und ausführbar ist. Nach auskommentieren dieser Zeile und

systemctl daemon-reload
systemctl start systemd
-timesyncd.service



geht die Zeitsynchronisation wieder und die Einstellung in gnome3.

Viele Grüße,
Helge


Ronny Standtke

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Sep 23, 2019, 3:36:02 PM9/23/19
to lernstick
Hallo Werner


hier ein anderer Vorschlag:
ISO in Hybrid-ISO umwandeln, Hybrid-ISO auf USB-stick kopieren,
dann von dem USB-stick booten, dann weitere Speichermedien erstellen.

Danke für deinen Vorschlag!
Wir haben ganz in unserer Nähe mehrere Schulbezirke, bei denen bis vor kurzem noch ältere Notebooks im Einsatz waren, deren BIOS tatsächlich hart gecrasht ist, wenn wir dort Hybrid-ISOs auf DVD gebrannt und versucht haben, diese zu starten. Ohne die Umwandlung in Hybrid-ISO war alles bestens. Aufgrund dieser Erfahrung habe ich mich bisher gescheut, den Default auf Hybrid-ISO zu wechseln. Dem Installationsprozess via "dd" oder Etcher fehlt auch die notwendige Logik, die wir in unserer Speichermedienverwaltung implementiert haben, um die ganzen Sonderfälle, die die verschiedenen Arten von USB-Sticks leider so mit sich bringen, sinnvoll abzudecken. Und da gibt es erstaunlich viele Sonderfälle. Deswegen empfehlen wir weiterhin, den allerersten Stick via VirtualBox und unserer Speichermedienverwaltung zu erstellen.

Etcher hat allerdings den Charme, deutlich einfacher als VirtualBox zu sein. In der Hoffnung, dass die Notebooks, die sich an Hybrid-ISO "verschlucken" langsam der Vergangenheit angehören, kann ich mir durchaus vorstellen, den Default nun auf Hybrid-ISO zu wechseln. Dann sollten wir aber noch erwähnen, dass die Sticks, die so erstellt werden, noch nicht wirkliche "Lernsticks" sondern funktional so etwas wie eine "DVD-on-Stick" sind. :-)

Herzliche Grüsse
Ronny

Ronny Standtke

unread,
Sep 23, 2019, 3:58:34 PM9/23/19
to lernstick
Hallo Helge

Tausend Dank für das Aufspüren der "Nadel im Heuhaufen". :-)

Das dafür verantwortliche  "Scherzkeks" konnte sich wahrscheinlich nicht vorstellen, dass es Systeme wie den Lernstick gibt, die sowohl innerhalb als auch ausserhalb von Virtuellen Maschinen unverändert erfolgreich betrieben werden können. Mal schauen, ob wir die Maintainer des systemd-Paketes von einer sanfteren Variante überzeugen können. Die Regel
ConditionVirtualization=!oracle
erscheint mir sinnvoller zu sein. Dann wird timesyncd gestartet, wenn wir ausserhalb von VirutalBox sind aber innerhalb nicht (braucht es ja auch nicht, da dann die Zeit vom Host genommen wird).

Was denkst du darüber?

Herzliche Grüsse
Ronny

Udo Isaenko

unread,
Sep 23, 2019, 4:53:46 PM9/23/19
to lern...@googlegroups.com
Hallo Werner

Vielen Dank für die Tipps. Das klappt ausgezeichnet!

Auf meinem heimischen MX Linux 18.3 waren die syslinux-utils bereits
installiert.

Das Umwandeln ging, ohne dass man es (zeitlich) bemerkte und dank
deines Hinweises habe ich die zwei Warnmeldungen ignoriert und einfach
den Stick mit Etcher (immer noch auf meinem MX) erzeugt.

Er startet auf meinem HP ProBook 4740s (ist sicher schon 5 Jahre alt
oder mehr) problemlos. Und in der Tat kann ich damit dann auch das neue
ISO in der Speichermedienverwaltung wählen und auf einen anderen Stick
schreiben. Nur: Braucht es das nun wirklich noch? Der mit Etcher
erzeugte Stick bootete ja auch und ich könnte ihn nun zu meinem
individuellen Master ausbauen und dann kopieren? Oder ist dann die
Gefahr, dass dieser Lernstick, da immer noch hybrid (und seine mit
der Speichermedienverwaltung erzeugten Clones auch), nicht überall
bootet?

Naja, wie dem auch sein, bis zum Ende der bei uns bald beginnenden
dreiwöchigen Herbstferien ist dann noch genug Zeit zum herumprobieren.

Also nochmal vielen Dank für den sehr hilfreichen Tipp.

Liebe Grüsse
Udo

La Mon, 23.09.2019 je 05:13 skribis 'Werner Hüsch' via lernstick
<lern...@googlegroups.com>:

>
>
> Am Sonntag, 22. September 2019 14:41:25 UTC+2 schrieb Udo Isaenko:
> >
> > Hallo Ronny
> >
> > Ich habe die neueste Beta gerade in der Schule mehrfach
> > heruntergeladen, aber die Speichermedienverwaltung des bisherigen
> > Lernsticks akzeptiert dieses ISO zur Erstellung eines neuen Sticks
> > leider nicht. Es kommt ein Dialogfenster, das sagt, die ISO-Datei
> > sei ungültig.
> >
> > Muss man erst eine DVD erstellen, um einen Stick (evtl. mit einer
> > neuen "Speichermedienverwaltung") beschreiben zu können?
> >
> > Hallo Udo Isaenko,
>
> hier ein anderer Vorschlag:
> ISO in Hybrid-ISO umwandeln, Hybrid-ISO auf USB-stick kopieren,
> dann von dem USB-stick booten, dann weitere Speichermedien erstellen.
>
> Hier die kurze Anleitung:
> 1. ISO in Hybrid-ISO umwandeln
>
> Dazu vorher auf dem Linuxrechner mit der Synaptic-Paketverwaltung
>
> oder apt-get install das Paket *sylinux-utils* installieren.
>
>
> 2. Im Terminal ausführen
>
>
> *isohybrid lernstick_debian10_standard_2019-09-22.iso*
>
>
> Die Meldungen ignorieren.
>
> Jetzt liegt eine Hybrid-ISO vor.
>
>
> Die kann man wie im Wiki beschrieben mit Etcher auf
>
> einen USB-stick schreiben. Oder aber mit
>
> dd if=lernstick_debian10_standard_2019-09-22.iso of=/dev/sdb bs=4M;
> sync
>
>
> Siehe auch post vom9.12.2015
>
>
> https://groups.google.com/forum/#!topic/lernstick/TnHkQ4XpmKg
> <https://deref-gmx.net/mail/client/YiDI4qnoww8/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fgroups.google.com%2Fforum%2F%23%21topic%2Flernstick%2FTnHkQ4XpmKg>
>
>
> Bis jetzt ließen sich alle Lernstick Versionen in Hybrid-ISOs
> umwandeln.
>
>
> Siehe außerdem:
>
>
> https://www.linuxblognf.de/bootfaehigen-usb-stick-mit-isohybrid-und-dd/
> <https://deref-gmx.net/mail/client/i1sHi9pFS40/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.linuxblognf.de%2Fbootfaehigen-usb-stick-mit-isohybrid-und-dd%2F>
>
>
> https://www.mankier.com/1/isohybrid
> <https://deref-gmx.net/mail/client/1jxjMLGQUAw/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.mankier.com%2F1%2Fisohybrid>

Thore Sommer

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Sep 23, 2019, 5:06:11 PM9/23/19
to lernstick
Hallo Udo,
 Und in der Tat kann ich damit dann auch das neue
ISO in der Speichermedienverwaltung wählen und auf einen anderen Stick
schreiben. Nur: Braucht es das nun wirklich noch? Der mit Etcher
erzeugte Stick bootete ja auch und ich könnte ihn nun zu meinem
individuellen Master ausbauen und dann kopieren?
Der Aufbau der DVD ISO und eines erzeugten Lernstick unterscheiden sich. 
Es sollte meines Wissens keine persistence Partition da sein, um deine Änderungen zu speichern und die optionale Austausch Partition fehlt auch.
Eine Anpassung der Partitionen an den Speicherplatz des Sticks findet damit dann auch nicht statt.

Grüße
Thore

Martin Gruber

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Sep 24, 2019, 3:20:13 AM9/24/19
to lernstick
Hallo Ronny,
die neue Version startet nun in Variante B auf meinem neuen Dell XPS 13, das vorher nicht funktioniert hat. Ich werde demnächst auch noch das bei uns vorhandene ASUS-Gerät testen, bin aber guter Dinge, dass das funktioniert.
Was mir beim von mir erstellten Stick (über VirtualBox) nun leider aufgefallen ist: 
Die Einstellungen im Bootmenü (zumindest im syslinux) merkt er sich leider nicht (z.B.: Deutsch (Schweiz) -> Deutsch (Österreich) oder "nur lesen").
Ich werde es bei Gelegenheit noch im GRUB testen.
LG
Martin

Dominique Bugmann

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Sep 24, 2019, 3:29:21 AM9/24/19
to lernstick
Hallo zusammen,

Ist es "übliches Verhalten" des Deb10 Sticks, dass der erste Boot eines erstellten Lernsticks für 1-2 Minuten hängt?

Habe den Stick über virtuelle Maschine (VMWare) erstellt und beim ersten Boot steht es nach dem Menu bei "Lernstick wird gestartet.." für über 60 Sekunden. 
Nach ~80 Sekunden dachte ich der Stick wäre fehlerhaft kopiert, doch plötzlich gings weiter. Der Stick läuft flüssig nachdem man 1x komplett durchgebootet hat.
Macht der Stick beim aller Ersten Mal Anpassungen?

Grüssli Aus Baden/AG


Am Sonntag, 22. September 2019 10:27:22 UTC+2 schrieb Ronny Standtke:

Ronny Standtke

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Sep 24, 2019, 5:28:29 AM9/24/19
to lernstick
Hallo Dominique


Ist es "übliches Verhalten" des Deb10 Sticks, dass der erste Boot eines erstellten Lernsticks für 1-2 Minuten hängt?

Beim allerersten Bootvorgang wird der Benutzer angelegt und noch eine riesige Liste anderer Dinge eingerichtet. Da kommen so ungefähr 650 MB zusammen, die beim ersten Start auf die Datenpartition geschrieben werden müssen, wobei die Hälfte davon allein die Paketlisten sind, die durch die Softwareverwaltung heruntergeladen werden. Auf halbwegs brauchbaren Sticks sollte das aber eigentlich nicht soooo lange dauern. Was hast du denn für ein Stick-Modell verwendet?

Herzliche Grüsse
Ronny

Dominique Bugmann

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Sep 24, 2019, 10:37:45 AM9/24/19
to lernstick

Hallo Ronny,

 

da wir normal die Prüfungsumgebung nutzen und die Sticks meist mit der USB_kopierstation vervielfältigt haben, ist mir diese Verzögerung nicht aufgefallen 😊

 

Es ist ein USB 3 Stick mit Schreiben   40 MB/s //  Lesen  100 MB/s   -   https://www.arp.ch/articona-onos-16-gb-usb-stick-4161995-5210357 

Damit hatte ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Und wie gesagt nach dem ersten Initial Boot ist er auch wieder zügig. Vielleicht hatte sich doch etwas bei meiner Kopieraktion aus VMWare verdreht...

Das hätte jedenfalls nach dem obigen Werten zusätzliche "20" Sekunden dauern dürfen... :)

 

Gruss

helge.m

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Sep 24, 2019, 1:28:58 PM9/24/19
to lernstick


Am Dienstag, 24. September 2019 09:20:13 UTC+2 schrieb Martin Gruber:
Die Einstellungen im Bootmenü (zumindest im syslinux) merkt er sich leider nicht (z.B.: Deutsch (Schweiz) -> Deutsch (Österreich) oder "nur lesen").

Das kann ich bestätigen. Wir sind kurz vor dem Verteilen des neuen Sticks; kann ich die Korrektur (wenn es eine gibt) selber einpflegen?

Viele Grüße,
Helge

Rene

unread,
Sep 25, 2019, 1:23:57 AM9/25/19
to lernstick
Am neuen Lernstick ist nun Xournal++ zu finden.
Diese Software hat leider das Problem, dass es nicht auf Dateien von Netzwerklaufwerken zugreifen kann.

Optimal wäre derzeit Xournal 0.4.8.2016 (bei Ubuntu enthalten) - diese Version kann im Gegensatz zum normalen Xournal auch Grafiken unverzerrt vergrößern/verkleinern.
Hier gibt es bei der Installation aber Probleme mit Abhängigkeiten.

Openboard habe ich ebenfalls getestet.
Auch diese Software hat Probleme beim Speichern auf Netzwerklaufwerken - man muss etwa die Dateiendung mit angeben, sonst wird keine Datei erzeugt (für den 0815-Anwender eher schwer zu verstehen).
Großer Vorteil von Openboard ist die Möglichkeit, Lineal und Zirkel einsetzen zu können.

Beste Grüße,
Rene

Lukas Winkler

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Sep 25, 2019, 4:08:56 AM9/25/19
to lern...@googlegroups.com

Hallo,

 

Ich verwende nun Xournal++ schon seit einem halben Jahr und muss sagen, dass es alle Probleme, die ich mit den selbst-zusammengesuchten Xournal-patches immer hatte. Und das neue Input-System funktioniert deutlich flüssiger und hat weniger seltsame Bugs.

 

Xournal++ kann bei mir auch Bilder unverzerrt vergrößern (genauer gesagt erlaubt es nur dass, wenn man in die Ecken klickt)

 

> Diese Software hat leider das Problem, dass es nicht auf Dateien von

> Netzwerklaufwerken zugreifen kann.

 

Das ist glaube ich aber ein generelles Problem mit allen Programmen. Nautilus/Dolphin erstellen keinen normalen Mountpoint im Home-Verzeichnis, wodurch der normale GTK-Filepicker nicht darauf zugreifen kann.

Es ist vermutlich leichter, wenn man die Netzwerkfestplatte manuell in einem Ordner mounted. Dann kann garantiert jedes Programm darauf zugreifen.

 

Ansonsten wäre es wert einmal in /run/user/$UID/gvfs nachzuschauen. Angeblich ist dort der mountpoint, wenn man über Nautilus auf eine Netzwerkfestplatte zugreift.

 

Lukas

Rene

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Sep 25, 2019, 4:18:24 AM9/25/19
to lernstick
Hallo Lukas,

bei Xournal klappt der Zugriff auf unsere SMB-Shares (NAS) problemlos.
Xournal++ wirft hingegen eine Meldung aus, dass dies in der derzeitigen Version noch nicht funktioniert (der SMB-Share ist sichtbar und kann geöffnet werden, nur das Speichern klappt nicht).

Das fixe Mounten von Verzeichnissen unseres NAS auf den Lehrer Laptops in den Klassen ist für uns keine Option - die Laptops haben nur 1 lokalen Benutzeraccount und der Zugriff auf persönliche Lehrer-Daten ist nur über das NAS via Dateimanager möglich (somit ist hier eine Authentifizierung im Unterricht mittels Benutzername + Passwort erforderlich).

Danke & lG,
Rene

Lukas Winkler

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Sep 25, 2019, 4:26:31 AM9/25/19
to lern...@googlegroups.com
Hallo,

Ich habe es mir jetzt genauer angeschaut und anscheinend liegt es daran, dass Xournal mit GTK2/Gnome2 und Xournal++ mit GTK3/Gnome3 gemacht ist.

Anscheinend hat noch niemand an einer Lösung gearbeitet, dass wieder zum Laufen zu bekommen:
https://github.com/xournalpp/xournalpp/issues/1269

Bis jemand das behoben hat (was aber recht bald sein könnte), habe ich auch keine bessere Lösung.

Lukas

helge.m

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Sep 25, 2019, 11:11:28 AM9/25/19
to lernstick


Am Montag, 23. September 2019 21:58:34 UTC+2 schrieb Ronny Standtke:
Die Regel
ConditionVirtualization=!oracle
erscheint mir sinnvoller zu sein.

ich habe diese Option noch nicht getestet. Aber das dürfte auf jeden Fall sinnvoller sein.

Wobei ich mir denke, dass die Zeile ganz weg kann. Diese Optionen dienen ja dazu, dass nicht mehrere Programme (z.B. ntpd) laufen, die das Gleiche machen. Bei der Virtualisierung läuft aber, soweit ich weiß, nicht ein weiteres Programm für die Zeitsynchronisation. Die Zeit des Hosts stimmt halt einfach. Als würde man sich nur den Start von timesyncd sparen, aber der braucht auch nicht so viele Ressourcen.

Für das Streichen spricht noch, dass ich in VirtualBox den Lernstick so testen kann wie in der freien Wildbahn, also mit timesyncd. Z.B. habe ich in den Lernstick noch einen lokalen Zeitserver eingetragen.

Viele Grüße,
Helge

Ronny Standtke

unread,
Sep 25, 2019, 11:26:14 AM9/25/19
to lernstick
Hallo Rene


Optimal wäre derzeit Xournal 0.4.8.2016 (bei Ubuntu enthalten) - diese Version kann im Gegensatz zum normalen Xournal auch Grafiken unverzerrt vergrößern/verkleinern.

Danke für den Hinweis. Ich habe soeben einen Backport erstellt, der einfach nachinstalliert werden kann. Schade, dass Xournal++ das klassische Xournal noch nicht komplett ersetzen kann. Solange das so ist, können wir ja beides vorinstallieren. Das fügt unserem 9 GB grossen Image weitere 300 kB hinzu. Sollte verkraftbar sein, oder? :-)

Herzliche Grüsse
Ronny

Ronny Standtke

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Sep 25, 2019, 12:37:06 PM9/25/19
to lernstick
Hallo Martin & Helge


Die Einstellungen im Bootmenü (zumindest im syslinux) merkt er sich leider nicht (z.B.: Deutsch (Schweiz) -> Deutsch (Österreich) oder "nur lesen").

Das kann ich bestätigen. Wir sind kurz vor dem Verteilen des neuen Sticks; kann ich die Korrektur (wenn es eine gibt) selber einpflegen?

Danke für den Hinweis. Ich habe soeben das Paket lernstick-config aktualisiert. Dem musste das neue Partitionierungsschema auch noch beigebracht werden, siehe:

Also einfach das Paket "lernstick-config" aktualisieren und das Bootmenü sollte sich die Einstellungen wieder merken können.

Herzliche Grüsse
Ronny

Martin Gruber

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Sep 25, 2019, 2:46:50 PM9/25/19
to lernstick
Hallo Ronny,
vielen Dank für die rasche Problembehebung, werde ich morgen gleich testen.
Übrigens noch 2 weitere Erfolgsmeldungen mit Variante B: 
*) Acer Switch 3
*) ASUS VivoBook Flip 14
beide haben vorher wegen UEFI nicht gebootet.
LG
Martin

helge.m

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Sep 26, 2019, 9:58:21 AM9/26/19
to lernstick
Hallo Ronny,

vielen Dank für den schnellen Fix!

Also einfach das Paket "lernstick-config" aktualisieren und das Bootmenü sollte sich die Einstellungen wieder merken können.


Aber jetzt habe ich das Problem, dass beim Erzeugen des ISOs die Datenpartition nicht mit in die Systempartition integriert wird! Jedesmal wird nur der ursprüngliche Lernstick ins ISO gepackt.

Kann es sein, dass hier noch ein Fehler vorliegt?

Viele Grüße,
Helge

helge.m

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Sep 26, 2019, 10:03:35 AM9/26/19
to lernstick
Hallo Ronny,

ein weiterer möglicher Fehler in dlcopy ist mir beim aktualisieren eines Strech-Lernsticks mit dem buster-lernstick aufgefallen. Es wird umpartioniert, damit die system größer wird. Aber die EFI Partition wird nicht auf 150MB vergrößert. Es kommt dann zu einer Fehlermeldung, dass Daten nicht in die EFI-Partition geschrieben werden können.

Viele Grüße,
Helge

Martin Gruber

unread,
Sep 27, 2019, 1:29:00 AM9/27/19
to lernstick
Hallo Helge, hallo Ronny,
das Problem beim Erzeugen eines ISOs kann ich (leider) bestätigen. Das ISO wächst zwar "brav" auf 11,4 GB an, im Bootscreen sind auch alle Änderungen sichtbar, aber nicht im gestarteten System.
LG
Martin

Ronny Standtke

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Oct 9, 2019, 1:01:30 PM10/9/19
to lernstick
Hallo Helge & Martin

Danke für die Hinweise zur Speichermedienverwaltung. Die ISO-Erstellung sollte jetzt funktionieren. Das Update einer bestehenden Debian-9-Version auf die Debian-10-Version ist ziemlich komplex, da wir dort die EFI-Partition vergrössern müssen. Da es dabei wieder etliche Sonderfälle zu beachten gibt, brauche ich dafür noch ein paar Tage/Wochen.

Herzliche Grüsse

Ronny

Rene

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Oct 10, 2019, 6:31:06 AM10/10/19
to lernstick
Hallo Ronny,

mit der aktuellen Testversion haben wir soeben wieder einen Stick erzeugt.
Uns ist dabei aufgefallen dass einerseits das Erzeugen der Dateisysteme bei dlcopy viel Zeit verschlingt und insgesamt das Beschreiben langsamer von sich geht als etwa noch beim Lernstick 9 (ca. doppelte Zeit).
Das ISO Erstellen hat jetzt wieder funktioniert.

LG, Rene

helge.m

unread,
Oct 10, 2019, 7:32:36 AM10/10/19
to lernstick
Hallo,

ja, dass kann ich auch bestätigen.

Viele Grüße,
Helge

Ronny Standtke

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Oct 10, 2019, 8:47:29 AM10/10/19
to lernstick
Hallo Rene & Helge


Uns ist dabei aufgefallen dass einerseits das Erzeugen der Dateisysteme bei dlcopy viel Zeit verschlingt und insgesamt das Beschreiben langsamer von sich geht als etwa noch beim Lernstick 9 (ca. doppelte Zeit).

Beim Erstellen der Dateisysteme haben wir gar keine Änderung vorgenommen. Da kann höchstens eine Änderung von mkfs in Debian 10 dafür gesorgt haben. Der Kopiervorgang dauert tatsächlich ein wenig länger, da für die neue GRUB-Version nun viele kleine Dateien kopiert werden müssen. Die Softwarebibliothek, mit der die Speichermedienverwaltung den Kopiervorgang durchführt, war für genau diesen Fall (viele kleine Dateien) nicht optimal. Das habe ich aber vor knapp zwei Wochen verbessert, siehe:

Ist das mit der doppelten Zeit tatsächlich mit der aktuellen dlcopy-Version (vom 5. Oktober) noch zu beobachten?

 
Das ISO Erstellen hat jetzt wieder funktioniert.

Prima, das freut mich zu hören!

LG
Ronny

Rene

unread,
Oct 10, 2019, 11:54:57 AM10/10/19
to lernstick

Ist das mit der doppelten Zeit tatsächlich mit der aktuellen dlcopy-Version (vom 5. Oktober) noch zu beobachten?


ja

helge.m

unread,
Oct 13, 2019, 7:21:10 AM10/13/19
to lernstick
Hallo,

ich habe die Erstellung (Iso machen und auf Stick übertragen) nochmal mit Version 201910052041-1 durchgeführt.

Das auf den Stick übertragen ging vielleicht eine gute Minute länger, knapp 9 Minuten statt 7 Minuten. Das kann auch am größeren Image liegen. Wobei der Kopiervorgang länger braucht, bis er die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Aber das hat Ronny ja schon durch die vielen kleinen Dateien erklärt.

Für mich erscheint die Geschwindigkeit damit wieder in Ordnung zu sein.

Viele Grüße,
Helge

Thore Sommer

unread,
Oct 16, 2019, 2:44:35 PM10/16/19
to lernstick
Zu der Xournal++ mit den Remote Freigaben.
Ich habe das gerade versucht mit der neuesten Version zu reproduzieren und ich bekomme einfach nicht den Fehler hin.
Ich habe es mit einer normalen Windows SMB Freigabe, WebDAV und ssh in Gnome getestet und bei mir geht es.

Wie bindet ihr die Freigaben ein? Ich habe einfach mit Nautilus und der "Server verbinden" Funktion diese eingebunden.

Habt ihr einen Weg wie ich das reproduzieren kann?

Grüße
Thore

helge.m

unread,
Oct 19, 2019, 12:18:55 PM10/19/19
to lernstick
Hallo,

ich habe bei der Erstellung unserer angepassten Version des Lernsticks zur Stopuhr gegriffen und die angezeigten Werte notiert. Also mit Version 201910052041-1von dlcopy

Die Dateisystemerstellung dauert 1:10 Minuten. Es werden 10GB kopiert. Ab dem Bildschirm "Kopiere Dateien" vergehen dafür noch 10:10 Minuten. Also etwa 0,98 GB/Minute
Wobei sich die Übertragungsrate etwa minütlich erhöht:

1. Minute   400kB/s
2. Minute   1,4MB/s
3. Minute   7MB/s
4. Minute   10MB/s
5. Minute   13,6MB/s
6. Minute   15MB/s
7. Minute   16MB/s
8. Minute   17MB/s
9. Minute   18MB/s

Ich habe dann noch unsere alte Iso-Datei (basiert auf Lernstick 9) auf den gleichen Stick geschrieben:
Dateisystem anlegen 1:10 Minuten. Es werden 7,4GB kopiert in 5:20 Minuten. Die Anzeige springt recht schnell auf 35MB/s und pendelt sich dann auf 25MB/s ein. Insgesamt also 1,4 GB/Minute.

Das neue dlcopy ist also etwa ein drittel langsamer als das alte dlcopy.

helge.m

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Oct 19, 2019, 5:18:49 PM10/19/19
to lernstick
Hallo,
ein ACER-Notebook, das mit der 9er-Version gestartet ist, kann ich mit der 10er-Version nur booten, wenn der Stick im USB2-Port steckt. Auf dem USB3-Port wird der neue Stick nicht erkannt.
Beim neuen Stick habe ich den alten Shim gelassen.

Hat jemand eine Idee, woran das liegt?

Viele Grüße,
Helge

Ronny Standtke

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Oct 21, 2019, 6:02:05 PM10/21/19
to lernstick
Hallo Helge


ich habe bei der Erstellung unserer angepassten Version des Lernsticks zur Stopuhr gegriffen und die angezeigten Werte notiert.

Danke für die interessanten Ergebnisse. Ich bin tatsächlich etwas überrascht. Wir haben neben der bereits besprochenen Optimierung für kleine Dateien an der Kopieroperation keine signifikanten Änderungen vorgenommen. Da können eigentlich nur noch der neue Kernel und/oder die neue Java-Version (jetzt v11 anstatt v8) ihre Finger im Spiel haben. Könntest du bei dir mal in der Datei /usr/bin/dlcopy die Option "-Xint" auskommentieren oder entfernen und nochmal die Geschwindigkeit messen? Dieser Schalter sorgt dafür, dass die Java Virtual Machine unsere Speichermedienverwaltung nicht kompiliert, sondern nur interpretiert. Wie du dem Kommentar entnehmen kannst, war das in der Vergangenheit notwendig, da die JVM sonst auf einigen Notebooks einfach abgestürzt ist. Ich hatte damals auf vielen verschiedenen Geräten Leistungsmessungen vorgenommen und keine signifikanten Geschwindigkeitseinbussen durch die Interpretation feststellen können. Vielleicht ist das mit Java 11 schon wieder anders...

Herzlichen Dank und viele Grüße
Ronny

helge.m

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Oct 22, 2019, 7:44:51 AM10/22/19
to lernstick
Hallo,

der Schalter für die automatische Zeiteinstellung wird nicht über dconf gesteuert. Sondern startet direkt den systemd-Dienst. D.h. wenn der Schalter automatisch an sein soll, muss man

sudo systemctl enable systemd-timesyncd

und

sudo systemctl start systemd-timesyncd

ausgeführt werden.

Dannach ist der Schalter in den Einstellungen->Details->Zeit an.

Viele Grüße,
Helge

Am Montag, 23. September 2019 20:33:56 UTC+2 schrieb helge.m:
die Zeitsynchronisation funktioniert noch nicht (der Schalter in den GNOME-Systemeinstellungen springt einfach zurück)

es wird timesyncd von systemd verwendet. Mit der Datei

/lib/systemd/system/systemd-timesyncd.service.d/disable-with-time-daemon.conf

wird gesteuert, dass der Dienst nicht gestartet wird, wenn bestimmte Dateien vorhanden sind, z.B ntpd.

Irgendein Scherzkeks hat in diese Datei

ConditionFileIsExecutable=!/usr/sbin/VBoxService

geschrieben. Damit startet der Dienst nicht, wenn die Datei VBoxService vorhanden und ausführbar ist. Nach auskommentieren dieser Zeile und

systemctl daemon-reload
systemctl start systemd
-timesyncd.service



geht die Zeitsynchronisation wieder und die Einstellung in gnome3.

Viele Grüße,
Helge


Martin Gruber

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Oct 23, 2019, 2:24:52 AM10/23/19
to lernstick
Hallo Thore,
ich habe es eben unter Ubuntu mit einer sehr aktuellen Version von Xournal++ (vom 19.10.) nochmal getestet (gleiches gilt für die mit allen Updates versorgte Lernstick-Version):
Das Speichern funktioniert (war aber auch bisher so) problemlos, es geht wirklich rein um das Öffnen von vorhandenen .xopp bzw. .xoj Dateien. Hier kommt die Fehlermeldung: "Entschuldigung, Xournal++ kann derzeit keine entfernten Dateien öffnen [...]".
Das entsprechende Issue auf github ist auch noch offen (siehe Link von Lukas).
Eingebunden werden die Shares wie von dir beschrieben über Nautilus -> Server verbinden -> smb://IP-Adresse/SHARE (also über gvfs-mount).
LG
Martin

helge.m

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Nov 3, 2019, 5:39:46 PM11/3/19
to lernstick
Hallo Ronny,

 Könntest du bei dir mal in der Datei /usr/bin/dlcopy die Option "-Xint" auskommentieren oder entfernen und nochmal die Geschwindigkeit messen?

habe ich ausprobiert. es gab keine spür/meßbare Änderung.

Viele Grüße,
Helge

Andreas

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Nov 10, 2019, 10:50:36 AM11/10/19
to lernstick
Hallo,

ist der Fehler mit der Keymap auf der Konsole behoben? Ich habe das getestet (auch mit einer tty !), bei mir hat es funktioniert. Allerdings habe ich auch beim Starten Tastatur Deutsch - Deutschland eingestellt, evt. fehlt ja nur die Voreinstellung, wenn man nichts ändert (es also auf Schweiz lässt).

Gruß, Andreas

Ronny Standtke

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Nov 10, 2019, 11:12:05 AM11/10/19
to lernstick
Hallo Andreas

ist der Fehler mit der Keymap auf der Konsole behoben? Ich habe das getestet (auch mit einer tty !), bei mir hat es funktioniert. Allerdings habe ich auch beim Starten Tastatur Deutsch - Deutschland eingestellt, evt. fehlt ja nur die Voreinstellung, wenn man nichts ändert (es also auf Schweiz lässt).

Ja, das hat ohne eine Anpassung unsererseits irgendwann wieder funktioniert. Das war wahrscheinlich ein Bug in einem Debian-Paket, der dank eines Updates plötzlich verschwunden war.

LG
Ronny

Lukas Winkler

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Apr 18, 2020, 5:17:31 AM4/18/20
to lern...@googlegroups.com
Hallo,

Ich habe gerade gesehen, dass jemand im Github-Issue einen Workaround gepostet hat, der zumindest für
SMB-Nutzer funktionieren sollte:
https://github.com/xournalpp/xournalpp/issues/1269#issuecomment-607349011

> There's a workaround I use on Ubuntu with several other Linux programs that also appears to work with Xournal++.
> If you are always mounting the same network drive, you can create a symlink in an easy-to-access location (i.e. your desktop or home folder) that points to the drive's FUSE mount point.
>> networkdrive -> /run/user/<uid>/gvfs/smb-share:server=<server>,share=<share name>/
> After that, you can open remote files using this path without an issue. Saving also works.

Es sollte also reichen einen Symlink zu dem Mountpunkt von gvfs-mount zu erstellen und dann direkt auf die Dateien dort zuzugreifen.

Lukas
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