Stadtvorstand am 27.5.

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Hans-Gert Gräbe

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May 29, 2008, 5:31:17 AM5/29/08
to leipzig...@googlegroups.com, vorstands...@die-linke-in-leipzig.de, Stadtrat Engelmann, Wolfgang Denecke
Liebe Genoss/inn/en

ich denke, dass allen Beteiligten klar war, dass ich von der SV-Beratung
am 27.5. einen öffentlichen Bericht schreiben werde. Hier ist er.

Ich teile meine Ausführungen in drei Teile, beginne (A) mit einem
Bericht zu TOP 5 "Gespräch mit Genossen Hans-Gert Gräbe", berichte (B)
von meinen Eindrücken von weiteren Punkten, die auf der SV-Beratung
verhandelt wurden und erlaube mir (C) ein persönliches Resüme.

(A) Grundlage des Gesprächs war meine Bitte um Einladung und mündliche
Besprechung meiner Anfragen, nachdem entsprechende emails an den
SV-Verteiler vom 11.4 und 16.4. unbeantwortet geblieben waren. Dieses
Anliegen hatte ich am 14.5. Genossin Deutschmann telefonisch und dann
noch einmal per email vorgetragen zusammen mit einer Präzisierung meiner
Fragen in sechs Punkten, die die weiteren Entwicklungen in den
verstrichenen sechs Wochen berücksichtigen.

Alle diese Dokumente sind im Archiv der Liste
http://groups.google.com/group/leipziger-linke leicht zu finden
(Betreff: "Fragen der Basis" sowie für den 14.5. "Unser Telefonat von
heute"), so dass ich mir hier weitere Ausführungen dazu sparen kann.

Da inzwischen klar war, dass längst nicht alle SV-Mitglieder faktisch
per email zu erreichen sind, hatte ich Genossin Deutschmann gebeten,
diese Vorlage auf dem üblichen Weg zu verteilen. Bei der Behandlung von
TOP 5 hatte ich den Eindruck (!), dass die Mehrheit der anwesenden
SV-Mitglieder, jedenfalls die Wort führenden, die Vorlage nicht kannten,
da kaum auf die Inhalte Bezug genommen wurde.

Auf die mir durch Genossin Lange (Versammlungsleitung) eingeräumte
Möglichkeit, zunächst mein Anliegen noch einmal zu erläutern, konnte ich
mit Verweis auf die Vorlage verzichten.

Darauf nahm Genosse Külow das Wort, entschuldigt sich "in aller Form"
für die Nichtbeachtung meiner Anfragen, und stellte zunächst fest, dass
es unmöglich sei "das ganze Dutzend Fragen" - also alle sechs von mir
vorgebrachten Punkte - an diesem Abend im Detail zu besprechen. Es sei
deshalb eine Konzentration auf einige der Punkte erforderlich.

Den gesamten Komplex zum Thema "Bürgerbegehren" (BB) schlage er vor
auszuklammern, da es hier eine klare Arbeitsteilung zwischen SV und
Stadtrats-Fraktion (SF) gäbe und die SF dazu eine Arbeitsgruppe
eingerichtet habe. Mit Verweis auf mehrfache Gespräche mit den
BB-Sprechern Mike Nagler und Wolfgang Franke und das bekannte
Druckerzeugnis (der Stadträte Engelmann, Dr. Pellmann und Dr. Külow -
meine Position zu dem Machwerk ist bekannt) vertrat Genosse Külow die
Auffassung, dass der SV mit dem Thema BB ausreichend befasst gewesen sei
und eine Diskussion dazu ggf. nur in unfruchtbaren Vorhaltungen ende. Er
bot mir an, dies ggf. im Vier-Augen-Gespräch zu vertiefen, und schlug
vor, sich an diesem Abend ausschließlich auf die von mir vorgebrachten
Fragen zu konzentrieren, die innerparteiliche Aspekte betreffen.

Dem habe ich nicht widersprochen. Der Aufforderung von Genossen Külow,
mich zu diesen innerparteilichen Aspekten zu äußern, habe ich mit
Verweis auf die Vorlage ebenfalls verzichtet, da ich nach meinem
Verständnis sehr klare Anliegen vorgebracht und auch erläutert hatte, so
dass bei einigermaßen ernsthafter Vorbereitung der Anwesenden auf diesen
TOP sofort eine fruchtbare Diskussion hätte beginnen können.

Die nun folgende Diskussion, an der ich wenig beteiligt war
(offensichtlich gibt es auch sehr verschiedene Vorstellungen, was unter
einem "Gespräch" zu verstehen ist), konzentrierte sich zunächst auf das
Thema Stadtforen und Unterschriftenliste. Hier wurden schnell dieselben
Gräben deutlich, die zum Ende des ersten Stadtforums sichtbar wurden.

Genosse Lauter wies noch einmal auf die Inkonsequenz des Antrags auf
Neuwahl hin, weil dieselben delegierten ja wohl auch dieselben Leute
wieder wählen würden. Eine konsequente Forderung könne nur die nach
Neuwahl der Delegierten zum Stadtparteitag sein.

Ich führte daraufhin aus, dass in Gesprächen mit Genossen, die ihre
Unterschrift zurückgezogen haben, immer wieder deutlich wird, dass der
Rückzieher durch das Neuwahlbegehren ausgelöst wurde, das in der eigenen
Wahrnahme in der zweiten Forderung "Generaldebatte" wie in einem
trojanischen Pferd versteckt gewesen sei. Deshalb habe ich auch meine
Frage (1) auf den Umgang mit dem Anliegen "Generaldebatte" fokussiert.
Das spielte in der weiteren Diskussion allerdings keine Rolle. Es
spielten ausschließlich die Schiedsverfahren eine Rolle, die von einigen
Genossen in der Sache angestrengt worden seien. Damit, so Genosse Külow,
stehen die Signale auf Konflikt, der zunächst nach allen Regeln der
Kunst auszutragen sei. Wir oder die.

Dieser Ansatz wurde sofort dankend aufgenommen. Besonders Genossin Halle
- die an einer anderen Stelle des Abends ein klares Plädoyer für
Disziplin als hohe Tugend gehalten hatte - stellte noch einmal
ausführlich ihre Probleme mit den Genossen Meurer und Gröpler-Röser dar.
Auf meine vorsichtige Frage nach Moderationsversuchen in einer so
verfahrenen Kiste wies sie auf mehrere Versuche ihrerseits hin, mit
diesen Genossen ins Gespräch zu kommen, die aber mehr oder weniger brüsk
ausgeschlagen worden seien. Auch der Versuch eines moderierenden
Eingriffs durch Genossen Wötzel hätte zu nichts geführt.

Ein solches Herangehen wurde in weiteren Beitragen unterstützt. Meine
vorsichtige Frage, wenn es denn eine solche Frontlinie im Stadtverband
gibt, wozu denn ich - der heutige Gesprächspartner - gehörte, zum "wir"
oder "die", schien einige SV-Mitglieder zu irritieren. Ich sei "weder
noch".

Nun brachte ich am Beispiel der Äußerungen des Genossen Weber in der
Vorwoche auf der Beratung der OV ein, dass die hohe Emotionalität der
Debatte ja keine einseitige Sache sei. Daraufhin schlugen die Wogen
erneut hoch. Die Genossin Lange stellte sich vor die Position des
Genossen Weber und vertiefte die Anwürfe gegen das BB weiter - die
Pappen seien nicht nur nicht gesäubert worden, sondern auch nicht
fachgerecht eingelagert, so dass die Hälfte nicht mehr nutzbar sei. Da
hat die Partei nun dieses BB unterstützt und nun hat sie nichts als
Schaden davon. Genosse Stange, der hier offensichtlich die Rolle einer
Verbindungsperson einnimmt (?), habe erklärt, dass es das BB nun nicht
mehr gäbe und deshalb auch niemand haftbar zu machen sei. Außerdem habe
Genosse Stange einen Stapel bereits für den Einsatz in Nordsachsen
gereinigter Platten nach Leipzig-West verbracht.

An dieser Stelle beendete die Versammlungsleiterin die Debatte zu diesem
TOP, ohne dass auch nur einer meiner Punkte *inhaltlich* debattiert
worden war.

Ich schildere diese Debatte so ausführlich, weil mich an diesem Abend
vor allem eins erschüttert hat - die vollkommene Diskursunfähigkeit
derjenigen, die dort das Wort genommen haben.

(B) Im TOP 2 kam es zu einem Austausch zur aktuellpolitischen Lage, in
der im Außenverhältnis vor allem die Arbeit der AG Soziales sowie die
Flughafen-Kampagne gewürdigt wurden.

Genosse Külow führte aus, dass die AG Soziales mit dem Sozialticket viel
erreicht hat. Mit dem Hartz-IV-Begleitservice in Leipzig wurde eine
bundesweit beachtete Initiative gestartet, die durch den Stadtverband
personell, logistisch und finanziell unterstützt werden soll.

Zum Thema Flughafen stand die militärische Nutzung im Mittelpunkt. Der
Protest einer Reihe von Bürgerbewegungen ist allerdings breiter
aufgestellt. Hier müsse sich der Stadtverband ebenfalls engagieren,
wobei mehrfach betont wurde, dass es nicht darum gehen kann, die
Bürgerbewegung zu dominieren.

Im TOP 3 stellte Genosse Götze den aktuellen Stand der Arbeit der
Personalentwicklungsgruppe (PEG) vor. Genosse Lauters Forderung, dass
diese Überlegungen parteiinterner Natur bleiben müssten, scheinen
allgemeiner Konsens im SV zu sein. Allein unklar schien, wer an solch
brisante Dokumente, die man "nicht in der LVZ lesen möchte", überhaupt
herangelassen werden dürfe. Die Grenzlinie scheint irgendwo auf der
Ebene der OV-Vorsitzenden zu sein, da kurz diskutiert wurde, ob diesen
das - ich nenne es mal in DDR-Deutsch - "Kaderentwicklungsprogramm" in
voller Ausführlichkeit zur Kenntnis gegeben werden dürfe oder nicht.

Ich werde dies deshalb hier außer zu ein paar Grundstrukturen der
Überlegungen nicht weiter ausführen. Die Grundstrukturen halte ich aber
doch für so wichtig, dass sie öffentlich kommuniziert werden sollten.
Die PEG sieht die Einteilung der zu gewinnenden Kader in verschiedene
Kategorien vor, von denen alle außer der Kategorie "Spezialist" in ein
klares Kaderschulungssystem einzubeziehen sind, um die Genoss/inn/en für
die kommenden Aufgaben fit zu machen. Die PEG hat also ein klares und
vom SV abgenicktes Bild, welche Art von Genossen besonders geeignet
sind, sich in dieser Partei in Verantwortung zu begeben. Allein die
Kategorie "Spezialist" fällt aus diesem Raster, aber die sollen wohl
auch nur wohldosiert und klar getrennt von den restlichen Kandidaten
kontaktiert werden. Ich denke, das kann ich hier vollkommen
unkommentiert so stehen lassen.

Die Gewinnung solcher "guter" Genossen soll über eine Fragebogenaktion
und über die Ortsverbände realisiert werden. Der Rücklauf entsprechender
Bereitschaftserklärungen wird in der PEG ausgewertet und daraus ein
Vorschlag erarbeitet, wie die einzelnen Kandidaten am besten aufgestellt
und weiter qualifiziert werden sollen.

Im Fokus steht dabei vor allem die Gewinnung einer ausreichenden Anzahl
von Kandidaten für die unteren Wahlebenen, da "die Findung von
Kandidaten für Posten auf Bundes- und Landesebene auf Grund der
Lukrativität der Posten einfach" sei.

Ähnliche Kommunikationsformen spielten im TOP 4 - Generalevaluation -
eine Rolle. Grundlage ist ein Dokument "Kompass 2009". Die
Generalevaluation, für die zunächst Genosse Beissert zuständig war und
die bis Ende April abgeschlossen sein sollte, soll nun in deutlich
weniger umfänglicher Form bis Ende Juni unter der Leitung von Genossen
Götze über die Bühne gehen. Genosse Götze relativierte das selbst - dies
sei eine Führungsaufgabe des SV, dessen Mitglied er nicht sei, so dass
er hier auch keine Hauptverantwortung übernehmen könne. Andere
Festlegungen gab es an der Stelle aber auch nicht. Im Kern soll auch
hier mit Fragebögen gearbeitet werden, die in einer zentralen Gruppe
ausgwertet werden sollen.

Unter TOP 6 "Sonstiges" gab es eine weitere Kontroverse um die
finanzielle Unterstützung eines Kinderfests in Reudnitz. Genosse Eiltzer
hatte hier wie in vergangenen Jahren eine gewisse Summe beantragt, der
bewilligte Betrag war nach Eiltzers Ausführungen deutlich geringer als
in den Vorjahren, so dass Eiltzer eine Aufstockung forderte. Ein für
mich als Außenstehenden außerordentlich verwunderliches Verfahren, dies
offensichtlich unvorbereitet auf dem Plenum des SV zu diskutieren, zumal
die Genossen Külow, Deutschmann und Halle von einem solchen Vortrag
nicht überrascht schienen. Es wurde hier schließlich ein Kompromiss
gefunden. In einer persönlichen Erklärung erläuterte Genosse Pellmann
jr., warum er gegen diesen Beschluss gestimmt habe: Der entsprechende
Ortsverband habe sich geweigert, Wahlwerbung u.a. für Genossen Pellmann
sen. zu verteilen. Er könne ein solch unsolidarisches Verhalten bei
seinem Abstimmungsverhalten nicht unberücksichtigt lassen.

(C) Genosse Schmidt schrieb als Antwort auf eine entsprechende Wertung
der Vorgänge im Leipziger Stadtverband durch mich (alles unter dem Datum
23.5. im Archiv der Liste leipziger-linke nachzulesen)

> Lieber Hans Gerd,
> gruselig, was Du da schreibst. Glaubst Du eigentlich, daß die Menschen oder
> Deine Genossen sich von heute auf morgen geändert haben. Mit Fingerschnipsen
> geht das nun mal nicht. Selbst Du verirrst Dich derweilen wie wir alle in
> Kleinbürgerlichkeiten.
> Viele Grüße
> Klaus

Ich hatte vorher geschrieben
> ich sag's mal anders - es herrscht eine Stimmung *in* der Partei wie
> Anfang 89; aufmüpfige Akteure der Basis wie wir, die gegen etablierte
> Strukturen rebellieren, das Anleitungssystem, über das die zunehmend
> brüchige "Linie" durchgestellt wird, die eigentümlich zunehmende
> Konzentration von extrem starrköpfigen Personen in ebendiesen
> Leitungsgremien und nächste Woche (27.5.) bin ich schon gespannt, wenn
> ich nach Leipzig-Wandlitz gehe und mir vom "Politbüro" meine Fragen
> beantworten lasse.
>
> Ein hoher Wiedererkennungswert bis ins kleinste Detail für Leute wie
> mich, die's damals hautnah miterlebt haben.

Die Sache mit dem "Politbüro" nehme ich zurück, weil es in der Tat ein
Vergleich ist, der die Verantwortung des Politbüros für die Zustände und
das Ende der DDR unangemessen verharmlost.

Der hohe Wiedererkennungswert tschekistischer Ansätze - klare
Kaderkontrollpläne; Einsatz konzertiert subversiver Techniken gegen
einzelne Personen wie die Genossen Meurer oder IGR und ganze Strukturen
wie die AG ASG; damit Verfolgen eines Konzepts der "Reinheit der Reihen
der Partei"; das Wiederauferstehen klassenkämpferischer Losungen "wir
oder die" in *inner*linken Auseinandersetzungen - und die Rebellion
dagegen ist für mich, der 89 *in* der SED miterlebt hat, fatal. Es kann
dahingestellt bleiben, wie weit die einzelnen Akteure dieses
Instrumentarium *bewusst* einsetzen oder es einfach wohlfeile Gewohnheit
ist - das Resultat ist dasselbe und führt zu absoluter
Diskursunwilligkeit und -unfähigkeit wie mir gegenüber über viele Wochen
demonstriert. Wenn dies schon für eine Person gilt, für die "wir oder
die" nicht klar beantwortet werden kann, wie sieht dann erst die
Kommunikation mit weniger toleranten Partnern aus. Die Kontroverse um
das BB lässt ahnen, *wie* bündnisfähig diese SV-Linke ist.

Exemplarisch für mich die Konzipierung des Kommunalwahlkampfes als
"Schachpartie", in der Akteure und Kandidaten offensichlich nicht
zunächst als Menschen mit eigenen Kompetenzen, Motiven und Motivationen
wahrgenommen werden, sondern als Verschiebemasse. Gute Genossen
engagieren sich dort, "wo die Partei sie hinstellt". Dummerweise ist es
nicht "die Partei", sondern es sind einzelne Genoss/inn/en, die die
Plätze ausgucken. Dies verwechselt zu haben hat einen ganzen
gesellschaftlichen Gegenentwurf "vom Tisch" gefegt.

Wieso wird der Leipziger Stadtverband 20 Jahre später nach ebendiesen
Prinzipien geführt? Manche sprechen an dieser Stelle von Stalinismus.
Ich gehe nicht so weit in der Gleichsetzung, weil für mich ein
Unterschied sichtbar bleiben muss zwischen den Methoden und dem System,
das sich als stabiler Endzustand herausbildet, wenn diese Methoden
ungebremst und unwidersprochen ihre Wirkung entfalten.

Hans-Gert Gräbe

Maximilian Meurer

unread,
May 29, 2008, 6:21:59 AM5/29/08
to leipzig...@googlegroups.com
Lieber Hans Gert,
 
mit Interesse habe ich Deine Zeilen gelsen und bin zugleich verwundert das es von seiten der Genossin Halle  Vermittlungsangebote an Mich gegeben hat Die Vermittlungsversuche sahen so aus, das Genosse Pellmann jr. mir einen Maulkorb verpasst hat und Genossin Halle mir indirekt riet aus der Partei auszutreten. Hier das Zeugnis Ihres Vermittlungsversuches:
 
 
Werter Herr Meurer,
 
 
obwohl ich bereits mehrmals gebeten habe, doch den Weg des persönlichen Gesprächs bei Meinungsdifferenzen zu suchen, wählen Sie den ungünstigsten und zugleich unprofessionellsten Weg. Es entzieht sich meiner Kenntnis, welchen Alters Sie sind. Es muss wohl ein biblisches sein. Denn woher wollen Sie etwas über stalinistische Vorgehensweisen wissen, geschweige denn eigene Erfahrungen einbringen. Selbst ich habe eine Schul- und Studienzeit genossen, in der Stalin keine wesentliche Rolle spielte. Und ich hatte wahrlich hervorragende Pädagogen zur Seite. Es wäre also an der Zeit, dass Sie ergebnisorientiert über ihre Mitgliedschaft in einer sozialistischen linken Partei nachdenken. Die Sache mit den Lügen kann ich bestätigen, allerdings für einen Zeitraum, in dem Sie in zweifelhaften bürgerlichen Parteien ein Unterkommen suchten. Von solchen Zeitgenossen habe ich mich zur Wendezeit bewusst distanziert. Wahre ehrliche GenossInnen sind mir ans Herz gewachsen. Sie gehören nicht dazu. Es widerstrebt mir, Sie erneut davon in Kenntnis zu setzen, dass Ihr Weg der Auseinandersetzung mit Differenzen so der falsche Weg ist. Ich nahm an, dass Ihre Erfahrungen in den anderen Parteien so schlimm waren, dass es für Sie in unserer Partei in vielerlei Hinsicht ein Neuanfang ist. Dem scheint nicht so zu sein.
Im Übrigen wahren Sie doch bitte den Anstand, und benennen Sie auch die restlichen Genossinnen der Redaktionsgruppe mit der richtigen Anrede. Ansonsten erwarte ich wiederholt eine zweite Entschuldigung Ihrer Entgleisung. Sie erinnern sich?
Da ich keinen weiteren Briefwechsel zu diesem Thema mit Ihnen führen werde, schlage ich Ihnen ein persönliches Gespräch vor. Ich möchte Sie gern über einige Aspekte unterrichten, die immer wieder zu dieser kontroversen Diskussion und zu einem unsachlichen Miteinander führen. Ich bitte Sie daher, genauso öffentlich um eine Antwort, wie Ihr Brief an die Redaktion, bzw. an den Stadtvorstand.
 
Christine Halle
 
liebe Grüße Maximilian


Gesendet von Yahoo! Mail.
Dem pfiffigeren Posteingang.

Ingo Groepler-Roeser

unread,
May 30, 2008, 12:13:03 PM5/30/08
to leipzig...@googlegroups.com
Lieber Hans-Gert,

es wird wieder einsetzen nach der Sommerpause, daß auch ich (und sicher andere) sich mit diesem Stadtvorstand anwesend auseinandersetzen werden. Derlei Sitzungsbesuche sind als Stadtvorstand oder Gast gleich schwierig, wenn man nicht zur anerkannten Bonzeria gehört.

Herzlichen Dank und beste Grüße
IGR

Klaus

unread,
May 30, 2008, 8:33:51 PM5/30/08
to leipzig...@googlegroups.com
Hallo Hans Gert,
da kommt er wieder herausgekrabbelt, der kleine unwiderstehliche ewige
Kleinbürger. So zeigst Du ihn gleich wieder bei Dir selbst. Er schreibt nur
das was ihm genehm ist und was er braucht, um weitere Zwietracht zu säen, um
das Feuerchen gegen den bösen Stadtvorstand aufrecht zu erhalten.
Hans Gert, Du hattest vergessen, was ich Dir im Stadtvorstand zum Thema
zurückgezogene Unterschriften "Neuwahl" gesagt habe und was ich im
allgemeinen und juristischem Sinne zum Thema Zeit und Zeit anhalten denke.
Des weiteren habe ich etwas zum Bürgerbegehren/entscheid gesagt. Wir sollten
das Erreichte nicht mit dem kleinlichen Gezänk bezüglich der Reinigung der
Plakatpappen weiter belasten. Die Reinigung der Plakate wäre schon längst
abgeschlossen, denn beim Einholen selbiger hatten verschiedene danach
gefragt.
Es ist schlimm genug, Hans Gert was mir zum Stadtvorstand kundgetan wurde.
Danach hat Enrico über die gewünschte Handhabung d.h. Reinigung der Plakate
Bescheid gewußt und uns wissentlich nicht davon in Kenntnis gesetzt. Die
Intrige ist also absichtlich angezettelt, um das Verhältnis zwischen
Linkspartei und Bürgerbegehrten zu belasten.
Tschüß Klaus

Hans Gert schrieb:

Michael Lindner

unread,
May 31, 2008, 3:49:46 AM5/31/08
to leipzig...@googlegroups.com
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA1

Lieber Klaus,

| Die
| Intrige ist also absichtlich angezettelt, um das Verhältnis zwischen
| Linkspartei und Bürgerbegehrten zu belasten.

Wie wahr, wie wahr.
Qui Bono?

M


- --

Michael Lindner
Leipzig, Germany
http://www.leere-signifikanten.net

"Bitte beachten Sie, dass dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung zufolge
jeder elektronische Kontakt mit mir sechs Monate lang gespeichert wird.
Please note that according to the German law on data retention, information
on every electronic information exchange with me is retained for a period of
six months."
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v1.4.6 (GNU/Linux)

iD8DBQFIQQMMutVvm7DFWKsRAoCxAJ9hueyZJgDbCn2IXjlHpzbFAmeVwwCgrvDD
df7kmS5rmEuJ1MIpqnKmbCo=
=liWA
-----END PGP SIGNATURE-----

Ingo Groepler-Roeser

unread,
May 31, 2008, 5:19:06 AM5/31/08
to leipzig...@googlegroups.com
bono? cool
 
www.youtube.com, search u2

 
Am 31.05.08 schrieb Michael Lindner <lindner...@gmx.de>:

Hans-Gert Gräbe

unread,
Jun 2, 2008, 2:40:05 AM6/2/08
to leipzig...@googlegroups.com
Ingo Groepler-Roeser schrieb:

> Lieber Hans-Gert,
>
> es wird wieder einsetzen nach der Sommerpause, daß auch ich (und sicher
> andere) sich mit diesem Stadtvorstand anwesend auseinandersetzen werden.

Berichte dazu über diese Liste wäre nett. Für mich ist in der Frage
Transparenz wichtiger als Auseinandersetzung - wenigstens als AG Diskurs.

Viele Grüße, hgg

Hans-Gert Gräbe

unread,
Jun 2, 2008, 3:04:39 AM6/2/08
to leipzig...@googlegroups.com
Klaus schrieb:

> Hallo Hans Gert,
> da kommt er wieder herausgekrabbelt, der kleine unwiderstehliche ewige
> Kleinbürger. So zeigst Du ihn gleich wieder bei Dir selbst. Er schreibt nur
> das was ihm genehm ist und was er braucht, um weitere Zwietracht zu säen, um
> das Feuerchen gegen den bösen Stadtvorstand aufrecht zu erhalten.

Lieber Klaus,

falls du etwas anders siehst, als von mir dargestellt, falls ich - trotz
der Länge meines Textes mich um Kürze bemühend - etwas aus deiner Sicht
nicht ausführlich genug oder gar nicht dargestellt habe, dann kannst du
ganz ohne Umschweife diese deine Sicht auf die Dinge hier darstellen.
Dafür ist dies hier ja eine offene Liste.

> Hans Gert, Du hattest vergessen, was ich Dir im Stadtvorstand zum Thema
> zurückgezogene Unterschriften "Neuwahl" gesagt habe und was ich im
> allgemeinen und juristischem Sinne zum Thema Zeit und Zeit anhalten denke.

> Des weiteren habe ich etwas zum Bürgerbegehren/entscheid gesagt. Wir sollten
> das Erreichte nicht mit dem kleinlichen Gezänk bezüglich der Reinigung der
> Plakatpappen weiter belasten. Die Reinigung der Plakate wäre schon längst
> abgeschlossen, denn beim Einholen selbiger hatten verschiedene danach
> gefragt.

In der Tat, allerdings geht das "Gezänk" in dem Falle nicht von mir aus,
und wohl auch nicht vom Genossen Weber aus Schönefeld, sondern sehr
zentral von der Genossin Lange aus dem Stadtvorstand, wie sie am 27.5.
ausführlich dargestellt hat. Und zwar mit einer hohen Komponenten von
Unmut über den Genossen Stange, dessen Agieren im Januar - auf der Höhe
des Bürgerbegehrens - ich in sehr positiver Erinnerung habe.

Warum Genosse Külow zu der Frage auch an dem Tag geschwiegen hat, kann
ich nicht nachvollziehen - es sei denn "wir oder die" und Genosse Stange
ist "die". Der Verdacht liegt nahe, denn er hat sich ja immerhin auch um
das Zustandekommen des Stadtforums gekümmert und kann wohl den Bonus,
den ihr mir auf meine direkte Frage bzgl. der Stellung meiner Person in
diesen Auseinandersetzungen eingeräumt habt, nicht für sich in Anspruch
nehmen.

> Es ist schlimm genug, Hans Gert was mir zum Stadtvorstand kundgetan wurde.
> Danach hat Enrico über die gewünschte Handhabung d.h. Reinigung der Plakate
> Bescheid gewußt und uns wissentlich nicht davon in Kenntnis gesetzt. Die
> Intrige ist also absichtlich angezettelt, um das Verhältnis zwischen
> Linkspartei und Bürgerbegehrten zu belasten.

Ah ja, endlich ist die Quelle der Intrige klar - Genosse Stange. Wieso
mir das aber auch nicht gleich aufgefallen ist. Entschuldige bitte
meinen Sarkasmus.

Mit freundlichen Grüßen, hgg


Paul Frost

unread,
Jun 3, 2008, 1:02:04 AM6/3/08
to leipzig...@googlegroups.com
Liebe Diskursler,
Transperenz ist ohne Auseinandersetzung nicht möglich.
Mit besten Grüßen
pf

----- Original Message -----
From: "Hans-Gert Gräbe" <h...@hg-graebe.de>
To: <leipzig...@googlegroups.com>

Paul Frost

unread,
Jun 3, 2008, 3:04:14 AM6/3/08
to SV-lpz. Mitglieder, leipzig...@googlegroups.com, LV [Mit] DIE LINKE Sachsen Miglieder
Lieber Klaus,
wenn Du u.a.in der Endphase der Plakataktion, als Enrico die Kastanien aus
dem Feuer
geholt hat (Bearbeitung von Meldungen zu: beschmierte, fehlende und
Bereitstellung
noch vorhander Plakate), geholfen hättest, wäre ihm vieleicht der von Dir
benannte Fehler
nicht passiert.
Deinen Behauptungen:

"Danach hat Enrico über die gewünschte Handhabung d.h. Reinigung der Plakate
Bescheid gewußt und uns wissentlich nicht davon in Kenntnis gesetzt. Die
Intrige
ist also absichtlich angezettelt, um das Verhältnis zwischen Linkspartei und
Bürger-
begehrten zu belasten." entbehren jeder Grundlage. Sie sind von Neid und
Hass
geprägt. In Zukunft werde ich große Schwierigkeiten haben, strittige
Anschauungen
und Positionen von Dir zu verteidigen.
Mit sozialistischen Grüßen
Paul Frost

----- Original Message -----
From: "Klaus" <klau...@arcor.de>
To: <leipzig...@googlegroups.com>
Sent: Saturday, May 31, 2008 2:33 AM
Subject: [leipziger-linke] Re: Stadtvorstand am 27.5.

Ingo Groepler-Roeser

unread,
Jun 3, 2008, 7:05:00 AM6/3/08
to leipzig...@googlegroups.com
Apropos Positionen:

Da wären auch von anderen Stadtvorständen bis hin zur Fraktion einige hilfreich.
Indes: Ich kenne kaum welche. Und die "End"kommunalisierung - na das lassen wir lieber ...

IGR

Klaus

unread,
Jun 6, 2008, 2:40:23 PM6/6/08
to leipzig...@googlegroups.com
Hallo Paul,
ich glaubte schon, ich kann die Sache zu den Akten legen unter die Rubrik
"Viel Lärm um Nichts", denn die Berge hatten sich nicht bewegt. Aber nun
hast Du Dich gemeldet und ich muß noch einmal Bezug nehmen.
Paul, ich bin Mitglied in der BI und ich war zum Schluß beim Einsammeln wie
auch sonst immer ziemlich aktiv dabei. Ganze Tage habe ich in der Feinkost
zugebracht. Ich weis nicht wo Du Deine Informationen herbekommst.
Die ganze Zeit während der Plakatierung habe ich mich zum mangelhaften
Informationssystem geäußert.
Zum Schluß hieß es trotz mehrerer Rückfragen von Verschiedenen: Die Plakate
müssten zu Grundmann gebracht werden, säubern sei nicht notwendig.
Ich bin stolz auf das gemeinsam Erreichte und habe Sorge wegen dem
kleinlichen Gezänk.
Was Du da schreibst, "Enrico hätte die Kastanien aus dem Feuer geholt und
ich wäre nur neidisch".
Meine Genossen im Stadtvorstand haben öffentlich gesagt (Hans Gerd war
dabei), daß Enrico Bescheid gewußt hat und ich habe mein Mißfallen darüber
auch öffentlich geäußert.
Nicht das mich Enrico enttäuscht hätte.
Davon abgesehen bin ich immer bereit jetzt in der Wahlvorbereitung die
Plakate zu reinigen und vorzubereiten. In Gedanken an das was wir erreicht
haben ist es mir ein Leichtes noch einmal tätig zu werden. Dieser
Bürgerentscheid hat uns unheimlich viel Akzeptanz in der Bevölkerung
gebracht. In diesem Sinne auf ein besseres gemeinsames Verständnis.
Viele Grüße Klaus

Mike Nagler

unread,
Jun 8, 2008, 1:12:20 PM6/8/08
to leipzig...@googlegroups.com
Liebe Leute,

da es offenbar noch immer Diskussionen zu den Plakaten gibt und da jetzt
offenbar einzelnen Leuten hier "Schuld" in die Schuhe geschoben wird, möchte
ich mich kurz dazu äußern - ohne eine neue Debatte dazu anstoßen zu wollen:
Es gab meines Wissens den Wunsch von einzelnen Leuten in der Linken das im
Nachgang zum Bürgerentscheid von Seiten der Initiative die Plakate wieder
abgenommen, gesammelt und evtl. auch gereinigt werden. Dieser Wunsch wurde
von Enrico auch durchaus in unseren Kreis getragen. Jede/r der/die die
Plakate mit auf- und abgehängt hat weiß das der Kreis der Leute die hierbei
mitgemacht haben nicht sonderlich groß war und dass wir einfach - auch
personell - beschränkte Kapazitäten hatten. Daher haben wir die Plakate
abgenommen, gesammelt und entdrahtet - sprich wir haben sie, abgesehen von
den neu gekauften Platten, im selben Zustand zurückgeliefert wie wir sie
erhalten haben.
Kurz und knapp: Es gab hierzu nie eine Vereinbarung - es gab einen Wunsch,
den wir aber mit unseren beschränkten Kapazitäten nur zum Teil erfüllen
konnten. Wenn man meint dass die BI hierfür jetzt nochmal antreten soll dann
bitte einfach eine Anfrage an april-n...@googlegroups.com senden.

@Klaus: Ansonsten fände ich es gut wenn die BI und das Bürgerbegehren aus
parteiinternen Machtspielchen herausgehalten wird - auch wenn die Partei
sich dessen Ausgang als ihren Sieg auf die Fahne schreibt.

Beste Grüße,

Mike


Mike Nagler
Körnerplatz 8
04107 Leipzig

Mob: 0179 - 96 19 584
@ : mn...@gmx.net

www.april-netzwerk.de
www.attac.de
www.european-left.org

----- Original Message -----
From: "Klaus" <klau...@arcor.de>
To: <leipzig...@googlegroups.com>

Thomas Netzer

unread,
Jun 8, 2008, 1:34:45 PM6/8/08
to leipzig...@googlegroups.com
Hallo liebe MitstreiterInnen,

ich kann Mike nur vollumfänglich zustimmen, als einer der von Anfang an in der BI dabei war und ist! 

Viele Grüße, Thomas


-------- Original-Nachricht --------
Datum: Sun, 8 Jun 2008 19:12:20 +0200
Von: "Mike Nagler" <mn...@gmx.net>
An: leipzig...@googlegroups.com
Betreff: [leipziger-linke] Re: Stadtvorstand am 27.5.




--
Thomas Netzer
0177/2101926

www.linke-lll.de
www.die-linke.de
www.sozialticket-leipzig.de
www.leere-signifikanten.net

http://www.tylanei.de/bunteplatte/
Grünau bleibt bunt!


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Paul Frost

unread,
Jun 9, 2008, 4:24:21 AM6/9/08
to leipzig...@googlegroups.com, SV-lpz. Mitglieder, LV [Mit] DIE LINKE Sachsen Miglieder
Lieber Mike Nagler,
vielen Dank für Deine klaren Worte.
In alter Verbundenheit
Paul Frost

Hans-Gert Gräbe

unread,
Jun 9, 2008, 8:24:50 AM6/9/08
to leipzig...@googlegroups.com, Stadtrat Engelmann, Wolfgang Denecke, ruedige...@leipzig.de
Liebe Mike, Paul, Flori usw.

ich glaube nicht, dass es hier um "parteiinterne Machtspielchen" geht,
sondern eher um eine fundamentale Krise der Leipziger Linkspartei, wenn
die Hälfte des Stadtvorstands (!) sich gegenüber Aktiven des
Bürgerbegehren im Wadenbeißen wie ein von der Kette gelassener Hund übt,
Leute wie Külow und Lauter still daneben sitzen und aus der allseits
geschätzten Stadtratsfraktion dazu ebenfalls ebenfalls kein Mucks zu
hören ist.

Es wäre aus meiner Sicht sehr hilfreich, wenn sich die Engelmanns,
Ulrichs, Deneckes - die sonst um Worte ja auch nicht verlegen sind -
hier mal klar einmischten. Deshalb CC an mir bekannte Adressen
derselben. Nach Aussage des Stadtvorstands am 27.5. liegt ja der Ball
des Handelns in der Frage BB eindeutig bei der Stadtrats-Fraktion.

Zum Nachlesen:
http://groups.google.com/group/leipziger-linke/browse_thread/thread/e956883534b4b9c4/23695f95e20af6b9

Hans-Gert

Mike Nagler schrieb:


> Liebe Leute,
>
> da es offenbar noch immer Diskussionen zu den Plakaten gibt und da jetzt
> offenbar einzelnen Leuten hier "Schuld" in die Schuhe geschoben wird, möchte
> ich mich kurz dazu äußern - ohne eine neue Debatte dazu anstoßen zu wollen:
> Es gab meines Wissens den Wunsch von einzelnen Leuten in der Linken das im
> Nachgang zum Bürgerentscheid von Seiten der Initiative die Plakate wieder
> abgenommen, gesammelt und evtl. auch gereinigt werden. Dieser Wunsch wurde
> von Enrico auch durchaus in unseren Kreis getragen. Jede/r der/die die
> Plakate mit auf- und abgehängt hat weiß das der Kreis der Leute die hierbei
> mitgemacht haben nicht sonderlich groß war und dass wir einfach - auch
> personell - beschränkte Kapazitäten hatten. Daher haben wir die Plakate
> abgenommen, gesammelt und entdrahtet - sprich wir haben sie, abgesehen von
> den neu gekauften Platten, im selben Zustand zurückgeliefert wie wir sie
> erhalten haben.
> Kurz und knapp: Es gab hierzu nie eine Vereinbarung - es gab einen Wunsch,
> den wir aber mit unseren beschränkten Kapazitäten nur zum Teil erfüllen
> konnten. Wenn man meint dass die BI hierfür jetzt nochmal antreten soll dann
> bitte einfach eine Anfrage an april-n...@googlegroups.com senden.
>
> @Klaus: Ansonsten fände ich es gut wenn die BI und das Bürgerbegehren aus
> parteiinternen Machtspielchen herausgehalten wird - auch wenn die Partei
> sich dessen Ausgang als ihren Sieg auf die Fahne schreibt.
>
> Beste Grüße,
>

> Mike Nagler

Kornelia Richter

unread,
Jun 10, 2008, 11:00:36 AM6/10/08
to leipzig...@googlegroups.com, Stadtrat Engelmann, Wolfgang Denecke, ruedige...@leipzig.de
Liebe Opponenten,

ich habe selber tagelang beim BB mitgewirkt und finde es lächerlich,
wenn man sich jetzt darum streitet, wer hier Ruhm und Ehre für sich
beanspruchen darf. Ich denke, Ruhm und Ehre gebührt all denen, die hier
persönlich aktiv geworden sind, und das waren nach meiner Beobachtung
viele Leute aus der LINKEN, aber auch aus vielen anderen Vereinigungen,
Organisationen und Nichtorganisierte. Viele Leute vom Stadtvorstand habe
zumindest ich dabei allerdings nicht gesehen. Es hat also weder DIE
LINKE noch sonst jemand das Recht, die Lorbeeren allein an seine Brust
zu heften.
Was das Reinigen der Plakate betrifft, ist doch völlig klar, dass wir
das nicht tun werden, weil wir damals selbst unsere Plakate erst
reinigen mussten, bevor wir sie bekleben konnten. Ob da jemand nun was
"gewusst" oder nicht "gewusst" hat, ist dabei völlig unerheblich. Aus
diesem sonnenklaren Zustand jetzt ein Politikum zu machen, halte ich für
absurd. Wenn Jemand vom Stadtvorstand und vielleicht sogar von den
Leuten, die nie aktiv mitgemacht haben, meint, jetzt die Plakate säubern
zu wollen, um im Nachhinein noch was Gutes zu tun, dann nur zu. Dann
sollten wir diesen Leuten keinen Stein in den Weg legen. Für mich als
Mitglied der BI ist dieses Thema jedenfalls erledigt.

Mit freundlichen Grüßen, Kornelia

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: leipzig...@googlegroups.com
[mailto:leipzig...@googlegroups.com] Im Auftrag von Hans-Gert Gräbe
Gesendet: Montag, 9. Juni 2008 14:25
An: leipzig...@googlegroups.com
Cc: Stadtrat Engelmann; Wolfgang Denecke; ruedige...@leipzig.de
Betreff: [leipziger-linke] Re: Stadtvorstand am 27.5.

Hans-Gert

--
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10.06.2008 07:22


Klaus

unread,
Jun 13, 2008, 5:21:40 PM6/13/08
to leipzig...@googlegroups.com
Schön Mike, daß Du Dich gemeldet hast, um die Kleinlichkeiten auszuräumen.
Ich habe mich auch erst in die Debatte eingemischt als es nicht anders ging.
Auch ich habe meine Bereitschaft erklärt auszubügeln was noch zu bereinigen
wäre. Ich will nur wissen Wann, Wo, Was und Wie.
Mike, wir haben alle bei der Sache unheimlich gewonnen, so etwas kann sich
keiner allein auf die Fahne heften.
Die Mißfallensäußerung, von wo sie auch begonnen(wahrscheinlich
Zusammenkünftetreffen der Vorstände) hat, ist einfach ein riesiger Irrtum.
Das dient nicht unserer gemeinsamen Sache.
Tschüß Klaus

----- Original Message -----
From: "Mike Nagler" <mn...@gmx.net>
To: <leipzig...@googlegroups.com>
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