Liebe Mitglieder der Kleine(n) Bühne Borgfeld,
das abrupte und unerfreuliche Ende unseres letzten Theatertreffens hat mir in den vergangenen Tagen Kopfzerbrechen bereitet und ich musste dieses Erlebnis erst einmal sacken lassen. In einer Gemeinschaft Gleichinteressierter, wie ich unsere Gruppe einmal bezeichnen will, sollten wir uns über die Besetzung der Rollen und weiteren "Posten" hinter der Bühne unterhalten und dann versuchen, zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Dabei gebietet es der Anstand, alle Mitglieder der Gruppe ein zu beziehen, auch solche, die nicht anwesend sein können. Elzbieta und ich waren ganz oder zeitweilig am vorletzten Donnerstag nicht dabei und wurden einfach übergangen. Stattdessen wurde mit Sicherheit bereits im voraus bestimmt, wer welche Rolle bekommt. Das finde ich absolut unfair!
Besonders traurig bin ich, dass alle - außer mir - dies so hingenommen haben. Eine Begründung für die einzelnen Rollenbesetzungen hat es bisher nicht gegeben. Eine Erklärung dafür, warum ich nicht für eine der Frauenrollen "geeignet" sei, habe ich bis heute nicht erhalten. Für mich ist die Rollenbesetzung deswegen nicht nachvollziehbar.
Besonders unfair wird dies auch noch vor dem Hintergrund, dass ich 2013 auf eine Rolle verzichtet habe. Ich hatte mich dann um das Schminken und allerlei andere Tätigkeiten "hinter der Bühne" gekümmert. Wenn wir nicht ein anderes Stück wählen, das genügend weibliche Rollen vorsieht, ist dieses Mal jemand anderes dran, mit dem Spielen zu pausieren.
Viele Grüße
Imke