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Erhalt der Fördedampfer

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Jan Löhndorf

unread,
Feb 8, 2010, 9:03:30 AM2/8/10
to
Liebe Kielerinnen und Kieler sowie Umlandkielerinnen und Umlandkieler ;-)

Ausgelᅵst durch die drohende Stilllegung der Mᅵnkeberger Dampferbrᅵcke
gibt es seit einigen Monaten eine Bᅵrgerinitiative.

Ziel ist nicht nur der Erhalt der Mᅵnkeberger Brᅵcke, sondern darᅵber
hinaus auch eine deutliche Attraktivitᅵtssteigerung der Fᅵrdeschifffahrt.

Da ich die Idee sehr gut finde und auch sichergestellt ist, dass es sich
um nicht komerzielle Werbung handelt, poste ich hier mal den Link. Mᅵgen
sich viele von euch dort informieren und mitmachen:

http://wassertaxi.info/


Gruᅵ,
Jan

Kurt Guenter

unread,
Feb 8, 2010, 2:06:06 PM2/8/10
to
Jan L�hndorf <jan.lo...@web.de> schrieb:

>Ausgel�st durch die drohende Stilllegung der M�nkeberger Dampferbr�cke
>gibt es seit einigen Monaten eine B�rgerinitiative.
>
>Ziel ist nicht nur der Erhalt der M�nkeberger Br�cke, sondern dar�ber
>hinaus auch eine deutliche Attraktivit�tssteigerung der F�rdeschifffahrt.

wieviel hast denn du schon gespendet?


Jan Löhndorf

unread,
Feb 8, 2010, 3:07:01 PM2/8/10
to
Kurt Guenter schrieb:

> wieviel hast denn du schon gespendet?
>

Du hast es wohl nicht in Ruhe gelesen, was?

Oder fehlt mir eine Information, dein Geschriebenes richtig zu deuten?

Gru�,
Jan

--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ne...@netfront.net ---

Dieter B�nning

unread,
Feb 8, 2010, 5:42:22 PM2/8/10
to

"Jan L�hndorf" <jan.lo...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hkp5hl$65v$1...@news.netuse.de...

> Liebe Kielerinnen und Kieler sowie Umlandkielerinnen und Umlandkieler ;-)
>
> Ausgel�st durch die drohende Stilllegung der M�nkeberger Dampferbr�cke
> gibt es seit einigen Monaten eine B�rgerinitiative.
>
> Ziel ist nicht nur der Erhalt der M�nkeberger Br�cke, sondern dar�ber
> hinaus auch eine deutliche Attraktivit�tssteigerung der F�rdeschifffahrt.
>
> Da ich die Idee sehr gut finde und auch sichergestellt ist, dass es sich
> um nicht komerzielle Werbung handelt, poste ich hier mal den Link. M�gen
> sich viele von euch dort informieren und mitmachen:
>
> http://wassertaxi.info/
Ich sehe es auch so, da� die F�rdeschiffahrt gezielt ausgetrocknet wird. Man
kann mehr draus machen, siehe Hafenrundfahrt, Fahrten von und nach Sch�nberg
und von dort nach Kappeln oder Holtenau. Aprpos: Wie hat denn der
Sch�nberger B�rgermeister die Seebr�cke hingekriegt? Aber: F�r den �PNV
m�ssen sich auch die Gemeinden und der Kreis PL�n ins Zeug legen.
Gru� Dieter


Thilo Pfennig

unread,
Feb 9, 2010, 6:34:09 AM2/9/10
to
Ja, bisher sind Schiffahrten teurer aber dafᅵr viel langsamer als mit
dem Bus. Fᅵr Touris und fᅵr Leute mit Monatsticket ist das egal. Aber
fᅵr den Rest nicht. Im Bus sehe ich auch immer nur Leute, die offenbar
alle ein Monatsticket haben?


Thilo


--
http://kielkontrovers.wordpress.com/

Jan Löhndorf

unread,
Feb 9, 2010, 7:07:40 AM2/9/10
to
Thilo Pfennig schrieb:

> Ja, bisher sind Schiffahrten teurer aber dafᅵr viel langsamer als mit
> dem Bus. Fᅵr Touris und fᅵr Leute mit Monatsticket ist das egal.

Das ist der Haken. Durch die immer weniger werdenden Haltestellen gibt
es fast keinen Zeitvorteil. Ausnahme ist nur das "Norddreieck" zwischen
Mᅵltenort, Laboe und Friedrichsort. Wenn man da die Fᅵrde ᅵberquert,
spart man etwas Zeit gegenᅵber Bus oder Auto.
Die Dampfer mᅵssten im "Zickzack" ᅵber die Fᅵrde fahren und immer schᅵn
abwechselnd einen Halt auf dem West- und Ostufer anlaufen. Zwischen
Mᅵltenort und Mᅵnkeberg wᅵrde z.B. wunderbar Holtenau oder Wik passen.
Der Busfahrplan muss so angepasst werden, dass man an allen
Dampferbrᅵcken schnell und ohne lange Wege in den Bus umsteigen kann.
Das Allerwichtigste fᅵr den "nicht Touristenverkehr" ist allerdings eine
Ausweitung des Fahrplans auf den frᅵhen Morgen und am Besten auch den
spᅵteren Abend.
Als Ost-West-Pendler (Ich wohne in Mᅵnkeberg und arbeite im Kieler
Westen) wᅵrde ich gerne mit dem Dampfer fahren. Aber trotz Gleitzeit
komme ich selbst bei Nutzung des ersten Dampfers am Morgen und des
letzten Dampfers am Abend nicht auf die, nun wirklich nicht unᅵblichen 8
Arbeitsstunden.

Die fast 40 Jahre alten, lahmen Dampfer, die fᅵr das An- und Ablegen
nebst Ein- Aussteigvorgang einfach viel zu viel Zeit benᅵtigen seien der
Vollstᅵndigkeit halber auch noch erwᅵhnt.

Andere Stᅵdte kᅵnnen es doch auch. Und gerade Kiel, das durch die Fᅵrde
buchstᅵblich zweigeteilt ist, und sich so gerne mit seinem maritimen
Flair schmᅵckt bekommt es nicht hin!?

Gruᅵ,
Jan

Martin Schilling

unread,
Feb 9, 2010, 7:49:34 AM2/9/10
to
Moin,

Jan Lᅵhndorf schrieb:


> Die Dampfer mᅵssten im "Zickzack" ᅵber die Fᅵrde fahren und immer schᅵn
> abwechselnd einen Halt auf dem West- und Ostufer anlaufen. Zwischen
> Mᅵltenort und Mᅵnkeberg wᅵrde z.B. wunderbar Holtenau oder Wik passen.

wie lange wird Holtenau nun schon nicht mehr bedient?

> Der Busfahrplan muss so angepasst werden, dass man an allen
> Dampferbrᅵcken schnell und ohne lange Wege in den Bus umsteigen kann.

das wurde bei der Schwentinelinie ja grade in Wellingdorf erfolgreich
sabotiert: der Anleger ist zu Geomar gewandert, die nᅵchste
Bushaltestelle ist etwa 400m weit weg.
Ist aber eigentlich egal, weil an der Reventloubrᅵcke eh kein Bus in
Richtung Uni fᅵhrt.

> Andere Stᅵdte kᅵnnen es doch auch. Und gerade Kiel, das durch die Fᅵrde
> buchstᅵblich zweigeteilt ist, und sich so gerne mit seinem maritimen
> Flair schmᅵckt bekommt es nicht hin!?

Hej, wir haben so eine tolle Klappt-sie-oder-klappt-sie-nicht-Brᅵcke, an
der Hᅵrn fast einen ganzen Kilometer Uferpromenade und 2m feinsten
Sandstrand in Wellingdorf - noch maritimer geht es doch wohl kaum!!1
Der Rest ist eben Panorama, so wie andernorts die Alpen - da will
schlieᅵlich auch keiner mit dem Dampfer hin!

Martin.
--
http://mke.gmxhome.de Martins kleine Eisenbahn

Fuer e-Mails an den Autoren [usenet] im Betreff angeben.

Thilo Pfennig

unread,
Feb 9, 2010, 8:05:25 AM2/9/10
to
Am 09.02.2010 13:07, schrieb Jan Lᅵhndorf:

> Andere Stᅵdte kᅵnnen es doch auch. Und gerade Kiel, das durch die Fᅵrde
> buchstᅵblich zweigeteilt ist, und sich so gerne mit seinem maritimen
> Flair schmᅵckt bekommt es nicht hin!?


Naja Kiel bekommt vieles nciht hin - und schafft auch immer gerne mal
was ab. Also mir geht dieses ganze maritime Gedᅵns immer ganz schᅵn auf
die Nerven. Ich weiss das Kiel am Wasser leigt und muss das nicht
stᅵndig noch wieder in Hochglanzbroschᅵren oder Plakaten
entgegengebrᅵllt bekommen. Ich bin da mehr fᅵr das Richtige tun als
immer nur von irgendwas reden. Ob das irgendwie besser und
kostengᅵnstiger hinzubekommen ist, kann ich nicht beurteilen.

So wie ich Kiel aber kenne wird man die Fᅵrdeschiffahrt inklusive
Anlegern erst mal ganz einstellen um dann nach 20 Jahren zu merken, dass
da irgendwas fehlt.

Ich finde ja den Modus der Kanalfᅵhre ganz schᅵn.

Und wie wᅵre es mit einer Autofᅵhre? Kᅵnnte mir sogar vorstellen, dass
manch Autofahrer bereit ist viel Geld zu bezahlen um viel schneller
ᅵberzusetzen. Frage nur ob das kapazitᅵtsmᅵᅵig geht.

Wahr ist auf jeden Fall, dass sie SRB (StadtRegionalBahn) nicht de
Lᅵsung aller Probleme sein wird und insbesondere das der Verkehr als
Ganzes gesehen wird. Wer die Fᅵrdeschiffahrt ausklammert kann zu keinem
vernᅵnftigen Ergebnis kommen.

Thilo

--
http://kielkontrovers.wordpress.com/

Martin Schilling

unread,
Feb 9, 2010, 9:00:04 AM2/9/10
to
Moin,

Thilo Pfennig schrieb:


> Ich finde ja den Modus der Kanalfᅵhre ganz schᅵn.

die Kanalfᅵhren werden aufgrund uralter Gesetze vom Kaiser^W Bund bezahlt.

> Und wie wᅵre es mit einer Autofᅵhre? Kᅵnnte mir sogar vorstellen, dass
> manch Autofahrer bereit ist viel Geld zu bezahlen um viel schneller
> ᅵberzusetzen. Frage nur ob das kapazitᅵtsmᅵᅵig geht.

LOL. Fᅵhre und schnell ist ein Widerspruch in sich. Klar wᅵrde ich
Kiel-Bagenkop nutzen, aber schon Fynshav-Bᅵjden lohnt sich weder
finanziell noch vom Zeitaufwand, da fahr ich auᅵenrum.

> Wahr ist auf jeden Fall, dass sie SRB (StadtRegionalBahn) nicht de
> Lᅵsung aller Probleme sein wird

Hein Schᅵnberg wurde sogar 10 Jahre vor der Straᅵenbahn stillgelegt -
ich kann bis heute nicht erkennen, was daran hilfreich sein soll, die
Strecke fᅵr den ᅵPSV zu reaktivieren.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Feb 9, 2010, 11:35:34 AM2/9/10
to
On Tue, 09 Feb 2010 15:00:04 +0100, Martin Schilling
<A.M.Sc...@gmx.de> wrote in kiel.allgemein:

>
>LOL. F�hre und schnell ist ein Widerspruch in sich. Klar w�rde ich
>Kiel-Bagenkop nutzen, aber schon Fynshav-B�jden lohnt sich weder
>finanziell noch vom Zeitaufwand, da fahr ich au�enrum.

Ans�tze gab es immer mal wieder. Wurde und wird aber von der Stadt
(und wohl auch Kreis Pl�n) nicht gewollt und auch nicht mehr gekonnt.
Die Anbindungsfl�chen fehlen. In Laboe (sinnvoll w�re nur eine gute
Anbindung n�rdlich ab Arsenal-Br�cke Kor�gen und ab Falckenstein auf
dem Westufer) g�be es ja gerade im Zuge der Neugestaltung des Hafens
eine gute Gelegenheit, aber auf der Gegenseite? Es gab sogar mal einen
Tunnelplan, aber das kann man knicken. Funktioniert ja in L�beck
(Herrentunnel) nicht mal als Ersatz der alten Herrenbr�cke - da liegen
mittlerweile teuerste Bundesstra�en brach, weil der Tunnel durch die
Maut so unattraktiv gemacht wurde, da� die Pendler lieber wirklich
lange Umwege fahren. Unser Steuergeld bei der Arbeit.

Als die F�rdeschiffahrt noch essentieller Bestandteil der Kieler
Infrastruktur war, gab es (Dieter B., Du magst es korrigieren!?) auf
dem Westufer Anleger am Bahnhof, Seegarten, Reventlou, Bellevue, Wik
(?), Holtenau, Friedrichsort, Falckenstein, Schilksee S�d (Strand,
1972 gebaut), Schilksee Hafen, Strande,
auf dem Ostufer Gaarden, (Ellerbek, Schwentinebr�cke, Dietrichsdorf*),
M�nkebergm Kitzeberg, Heikendorf (erst seit den 60er Jahren),
M�ltenort, Kor�gen, Laboe. Ob Stein fr�her auch mal bedient wurde,
wei� ich nicht.
(*) Blaue Linie, Schwentinelinie, verkehrte weiter nach Reventlou, und
Seegarten. Zweitweise wurde die Schwentinem�ndung auch mal von einer
weiter in die F�rde rausfahrenden Linie angelaufen, wimre.

Es gab morgens und abends Pendler-Linien, die nur eine F�rdeseite
bedienten und z.B. in Reventlou, Seegarten und Bahnhof ihren
stadtseitigen Schwerpunkt hatten (Daher gab es am Seegarten drei, wenn
nicht sogar 4 Anlegebr�cken, die zeitweise gleichzeitig benutzt
wurden!) Und dann die Zickzack-Linien, die naturgem�� l�nger
brauchten. Das waren aber die Zeiten, als sich noch der ganze Verkehr
zwischen Kiel und nord�stlichen Gemeinden �ber die alte
Schwentinebr�cke bem�hte, die damals so breit war wie heute wieder.

Als "people-mover" taugen die F�rdeschiffe heute sicher nicht. Hamburg
hat gerade in einige Swath-F�hren (Small Waterplane hull) investiert,
die trotz hoher Geschwindigkeiten weniger Wellengang erzeugen. Sowas
w�re f�r die F�rde auch ideal. Dazu neue Anleger, die ein schnelles
Halten, Fahrg�ste Raus- und Reinlassen, und dann hurtig Weiterfahren
zulassen w�rden.

Am Markt w�re das nat�rlich eine Konkurrenz f�r die KVG. Dort m��te
jemand eine Verbesserung wollen, und darauf zu warten, braucht man in
Kiel mehr als ein Lebensalter. Hinzu kommt, da� die F�rde samt
Uferstreifen der Stadt geh�rt, zumindest hat sie Besitz- und
Verkehrsrechtsanspr�che, die der SFK Monopolrechte verschaffen. Welche
andere K�rperschaft als die Stadt k�nnte sich z.B. auch Landfl�chen
durch Zusch�tten von F�rdeteilen verschaffen, ohne Kaufpreis?

So, da nun ein attraktives Gesch�ftsmodell zu entwickeln, st��t eben
eher auf die Untiefen der Rechtslage als auf kaufm�nnische oder gar
verkehrstechnische Probleme.

Und statt einer SRB sollte man lieber Express-Fahrstreifen an einige
Stra�en dransetzen, auf denen �ber weite Strecken gleichm��ig z�gig
gefahren werden kann. Das kann von Bussen genauso wie vom
Individualverkehr genutzt werden. Schienengebundenes ist Geschichte.

Zu schade, da� meine Vorg�ngergeneration(en) alte Fahr- und Stadtpl�ne
immer weggeworfen haben. Da mu� es doch aber ein Archiv geben, wo man
die mal zu Gesicht bekommen kann.

Da, wo gerade das neue Stenageb�ude in den nordwestlichen Himmel
w�chst, gab es auch noch einen Anleger der Gaarden-F�hre, Gegenseite
am unteren Ende der Stra�e "Zur F�hre", die schon seit rund 50 Jahren
so hei�t und nichts mit der Colorline zu tun hat. Diese F�hre fuhr f�r
wenige Pfennige die Gaardener nach Kiel und umgekehrt. Sehr muggelig.
Fahrrad konnte man kostenlos mitnehmen (fr�her auch auf den
F�rdeschiffen!)

Gru�,
U.

Martin Schilling

unread,
Feb 9, 2010, 12:01:28 PM2/9/10
to
Moin,

Ulrich G. Kliegis schrieb:


> On Tue, 09 Feb 2010 15:00:04 +0100, Martin Schilling
>

>> LOL. Fᅵhre und schnell ist ein Widerspruch in sich. Klar wᅵrde ich
>> Kiel-Bagenkop nutzen, aber schon Fynshav-Bᅵjden lohnt sich weder
>> finanziell noch vom Zeitaufwand, da fahr ich auᅵenrum.
>
> Ansᅵtze gab es immer mal wieder. Wurde und wird aber von der Stadt
> (und wohl auch Kreis Plᅵn) nicht gewollt und auch nicht mehr gekonnt.
> Die Anbindungsflᅵchen fehlen. In Laboe (sinnvoll wᅵre nur eine gute
> Anbindung nᅵrdlich ab Arsenal-Brᅵcke Korᅵgen und ab Falckenstein auf
> dem Westufer) gᅵbe es ja gerade im Zuge der Neugestaltung des Hafens


> eine gute Gelegenheit, aber auf der Gegenseite? Es gab sogar mal einen

> Tunnelplan, aber das kann man knicken. Funktioniert ja in Lᅵbeck
> (Herrentunnel) nicht mal als Ersatz der alten Herrenbrᅵcke - da liegen
> mittlerweile teuerste Bundesstraᅵen brach, weil der Tunnel durch die
> Maut so unattraktiv gemacht wurde, daᅵ die Pendler lieber wirklich


> lange Umwege fahren. Unser Steuergeld bei der Arbeit.

Ja, an den Herrentunnel muᅵte ich dabei auch denken:(

> Als die Fᅵrdeschiffahrt noch essentieller Bestandteil der Kieler


> Infrastruktur war, gab es (Dieter B., Du magst es korrigieren!?) auf
> dem Westufer Anleger am Bahnhof, Seegarten, Reventlou, Bellevue, Wik

> (?), Holtenau, Friedrichsort, Falckenstein, Schilksee Sᅵd (Strand,


> 1972 gebaut), Schilksee Hafen, Strande,

> auf dem Ostufer Gaarden, (Ellerbek, Schwentinebrᅵcke, Dietrichsdorf*),
> Mᅵnkebergm Kitzeberg, Heikendorf (erst seit den 60er Jahren),
> Mᅵltenort, Korᅵgen, Laboe. Ob Stein frᅵher auch mal bedient wurde,
> weiᅵ ich nicht.
> (*) Blaue Linie,

Die Anleger waren Wellingdorf, Dietrichsdorf und Neumᅵhlen. Der Steg in
W'dorf ist immer noch da, mitten im Sportboothafen:
http://maps.google.com/?ie=UTF8&om=1&ll=54.329667,10.172642&spn=0.002418,0.004823&t=h&z=18
es kᅵnnten mE ohne bauliche Verᅵnderung Dampfer anlegen.

> Schwentinelinie, verkehrte weiter nach Reventlou, und

> Seegarten. Zweitweise wurde die Schwentinemᅵndung auch mal von einer
> weiter in die Fᅵrde rausfahrenden Linie angelaufen, wimre.

das muᅵ aber wirklich ewig her sein...

> Zu schade, daᅵ meine Vorgᅵngergeneration(en) alte Fahr- und Stadtplᅵne
> immer weggeworfen haben. Da muᅵ es doch aber ein Archiv geben, wo man


> die mal zu Gesicht bekommen kann.

gibt bestimmt jede Menge privater Sammler, von denen wir nix wissen:(
Mit einem Olympia-Falkplan von 1972 kann ich dienen:)

> Da, wo gerade das neue Stenagebᅵude in den nordwestlichen Himmel
> wᅵchst, gab es auch noch einen Anleger der Gaarden-Fᅵhre, Gegenseite
> am unteren Ende der Straᅵe "Zur Fᅵhre",

Da hab ich mir in den Anfangtagen von Google-Maps mal sehr die Augen
gerieben, als die vorschlugen, ich sollte die Fᅵhre von Gaarden zum
Bootshafen benutzen, um in die Stadt zu kommen:))

Kurt Guenter

unread,
Feb 9, 2010, 1:49:35 PM2/9/10
to
Jan L�hndorf <jan.lo...@web.de> schrieb:

>Oder fehlt mir eine Information, dein Geschriebenes richtig zu deuten?

einige wenige wollen Luxus f�r kein Geld. Wer soll den neuen Anleger
bezahlen?

Die paar Fahrg�ste, die genausogut mit dem Bus fahren k�nnten?

Jan Löhndorf

unread,
Feb 9, 2010, 4:52:03 PM2/9/10
to
Kurt Guenter schrieb:

> einige wenige wollen Luxus f�r kein Geld. Wer soll den neuen Anleger
> bezahlen?

Einige wenige gehen in die Oper oder in das Schwimmbad. Andere leihen
sich f�r lau B�cher in der B�cherei. Wieder andere gehen zu
Fu�ballspielen und verursachen Einsatzkosten der Polizei.

Es soll sogar Leute geben, die kein Auto haben, sich also weder durch
die KFZ-Steuer, noch durch die Mineral�lsteuer an den Kosten des
Stra�enbaus beteiligen, aber trotzdem rotzfrech mit dem Fahrrad darauf
herum fahren.

> Die paar Fahrg�ste, die genausogut mit dem Bus fahren k�nnten?

Also hast Du es entweder doch nicht in Ruhe gelesen, oder Du glaubst
nicht daran, dass der R�ckgang der Fahrgastzahlen eine Folge des
mangelhaften Angebotes ist?
Ziel ist es, durch ein attraktives Angebot einen kostendeckenden Betrieb
der F�rdeschifffahrt zu erreichen.
Ob das gelingen mag, kann ich auch nicht beurteilen. Offensichtlich ist
wohl aber, dass andere St�dte das hinbekommen haben. Es liegt der
berechtigte Verdacht nah, dass es in Kiel und Umland nur einfach nicht
gewollt ist. Das finde ich schade, weil ich finde, dass die Dampfer zu
Kiel geh�ren und mehr bedeuten, als nur �PNV. Ich selbst fahre sehr
gerne mit ihnen und bezahle daf�r auch gerne mehr als f�r den Bus, mit
dem ich nur sehr ungerne und entsprechend nur in Ausnahmef�llen fahre.

Jan Löhndorf

unread,
Feb 9, 2010, 5:06:31 PM2/9/10
to
Martin Schilling schrieb:

> Ist aber eigentlich egal, weil an der Reventloubrᅵcke eh kein Bus in
> Richtung Uni fᅵhrt.

Und muss das immer so bleiben? Wenn keiner was sagt vermutlich schon!
In Kiel fahren fast alle Busse ᅵber den Hauptbahnhof. Umsteigen ist fast
nur dort mᅵglich. Wer denkt sich sowas aus? Ich bin ja kein Experte,
aber auf mich wirkt das provinziell und stᅵmperhaft. Kiel ist kein Dorf.
Wᅵre nicht ein Linien*netz* besser als ein Linien*stern*?
Und dann wundert man sich, dass in Kiel kaum einer *freiwillig* mit dem
Bus fᅵhrt.

Gruᅵ,

Thilo Pfennig

unread,
Feb 10, 2010, 5:08:23 AM2/10/10
to
Am 09.02.2010 15:00, schrieb Martin Schilling:
> Moin,
>
> Thilo Pfennig schrieb:
>> Ich finde ja den Modus der Kanalfᅵhre ganz schᅵn.
>
> die Kanalfᅵhren werden aufgrund uralter Gesetze vom Kaiser^W Bund bezahlt.
>
>> Und wie wᅵre es mit einer Autofᅵhre? Kᅵnnte mir sogar vorstellen, dass
>> manch Autofahrer bereit ist viel Geld zu bezahlen um viel schneller
>> ᅵberzusetzen. Frage nur ob das kapazitᅵtsmᅵᅵig geht.
>
> LOL. Fᅵhre und schnell ist ein Widerspruch in sich. Klar wᅵrde ich
> Kiel-Bagenkop nutzen, aber schon Fynshav-Bᅵjden lohnt sich weder
> finanziell noch vom Zeitaufwand, da fahr ich auᅵenrum.
>

ᅵhm ich dachte dabei nicht an sowas wie die Riesenautofᅵhren hier in
Kiel, sondern eher ein Modell dieser Art:
http://www.wdr.de/themen/freizeit/freizeitgestaltung/wandern/rheinischer_sagenweg/reportagebox/data/wandern_sagenweg/faehre_rolandseck_400q.jpg

oder:
http://lh5.ggpht.com/_4y1gaC_f6n4/SE7XBtWkL3I/AAAAAAAALkk/jPTOsJ562bc/01127.jpg


> Hein Schᅵnberg wurde sogar 10 Jahre vor der Straᅵenbahn stillgelegt -
> ich kann bis heute nicht erkennen, was daran hilfreich sein soll, die
> Strecke fᅵr den ᅵPSV zu reaktivieren.

Also grundsᅵtzlich mal zu Straᅵenbahn - eine Straᅵenbahn ist immer um
ein vielfaches schneller als ein Bus - und so ein System kann viel mehr
Passagiere transportieren, weil die einzelne Straᅵenbahn eben mehr Platz
hat. So hat die alte Linie 4 damals 60% des Fahrgastverkehrs alleine
bestritten.

Und fᅵr Kiel kann man schon konstatieren, dass das Bussystem an seinen
grenzen angekommen ist. Das hᅵtte man vorher wissen kᅵnnen.

Insofern bin ich schon fᅵr eine Art Stadtbahn - wenngleich ich die SRB
fᅵr zu teuer halte (ca. 500 Mio. EUR wahrscheinlich)


--
http://kielkontrovers.wordpress.com/

Martin Schilling

unread,
Feb 10, 2010, 7:43:22 AM2/10/10
to
Jan Lᅵhndorf schrieb:

> Martin Schilling schrieb:
>
>> Ist aber eigentlich egal, weil an der Reventloubrᅵcke eh kein Bus in
>> Richtung Uni fᅵhrt.
>
> Und muss das immer so bleiben? Wenn keiner was sagt vermutlich schon!

das wurde schon zu Zeiten, als das Semesterticket an der Uni eingefᅵhrt
wurde, gefordert. Hat nur keinen interessiert.

> In Kiel fahren fast alle Busse ᅵber den Hauptbahnhof. Umsteigen ist fast
> nur dort mᅵglich. Wer denkt sich sowas aus?

das wurde iirc von Experten aus Karlsruhe ganz toll neu ausgedacht,
zusammen mit den neuen Liniennummern. Die 4 heiᅵt 11, die 54 heiᅵt 100,
Raider heiᅵt Twix.

> Ich bin ja kein Experte,
> aber auf mich wirkt das provinziell und stᅵmperhaft. Kiel ist kein Dorf.
> Wᅵre nicht ein Linien*netz* besser als ein Linien*stern*?

Sogar der Linienstern kᅵnnte halbwegs funktionieren, wenn auf den
Strecken, die von 5 LInien befahren werden, eine halbwegs kurze Taktung
wᅵre. Stattdessen kommen alle Busse gleichzeitig und dann 10-25 Minuten
wieder nix.

> Und dann wundert man sich, dass in Kiel kaum einer *freiwillig* mit dem
> Bus fᅵhrt.

ich tu's jedenfalls nicht.

Martin Schilling

unread,
Feb 10, 2010, 7:43:27 AM2/10/10
to
Thilo Pfennig schrieb:

> Am 09.02.2010 15:00, schrieb Martin Schilling:
>> Thilo Pfennig schrieb:
>>> Ich finde ja den Modus der Kanalfᅵhre ganz schᅵn.
>> die Kanalfᅵhren werden aufgrund uralter Gesetze vom Kaiser^W Bund bezahlt.
>>
>>> Und wie wᅵre es mit einer Autofᅵhre? Kᅵnnte mir sogar vorstellen, dass
>>> manch Autofahrer bereit ist viel Geld zu bezahlen um viel schneller
>>> ᅵberzusetzen. Frage nur ob das kapazitᅵtsmᅵᅵig geht.
>> LOL. Fᅵhre und schnell ist ein Widerspruch in sich. Klar wᅵrde ich
>> Kiel-Bagenkop nutzen, aber schon Fynshav-Bᅵjden lohnt sich weder
>> finanziell noch vom Zeitaufwand, da fahr ich auᅵenrum.
>
> ᅵhm ich dachte dabei nicht an sowas wie die Riesenautofᅵhren hier in
> Kiel, sondern eher ein Modell dieser Art:

hatten wir ja frᅵher, mit den schᅵnen Namen Primus, Secundus und
Tertius, unterscheidbar an den Schornsteinringen.

>> Hein Schᅵnberg wurde sogar 10 Jahre vor der Straᅵenbahn stillgelegt -
>> ich kann bis heute nicht erkennen, was daran hilfreich sein soll, die
>> Strecke fᅵr den ᅵPSV zu reaktivieren.
>
> Also grundsᅵtzlich mal zu Straᅵenbahn - eine Straᅵenbahn ist immer um
> ein vielfaches schneller als ein Bus - und so ein System kann viel mehr
> Passagiere transportieren, weil die einzelne Straᅵenbahn eben mehr Platz
> hat. So hat die alte Linie 4 damals 60% des Fahrgastverkehrs alleine
> bestritten.

Ein Miᅵverstᅵndnis: ich bin sehr dafᅵr, daᅵ Kiel wieder eine Straᅵenbahn
bekommt! Aber dann doch bitte ein, die auch da fᅵhrt, wo der Verkehr ist
und wo man hinwill, und nicht peinlich auᅵenrum, weil da zufᅵllig mal
jemand Schienen hingelegt und noch nicht abgebaut hat.
Schᅵne Idee, die Autos aus der Innenstadt verbannen zu wollen, mit der
Holstenstraᅵe als Fuᅵgᅵngerzone wurden ja schon frᅵh die Grundlagen
dafᅵr geschaffen. Nur hat es der Busverkehr nie geschafft, die
Straᅵenbahn zu ersetzen, und die damals angepriesene Felxibilitᅵt des
nicht schienengebundenen Verkehrs versackt im morgendlichen Stau des
Berufsverkehrs.

> Und fᅵr Kiel kann man schon konstatieren, dass das Bussystem an seinen
> grenzen angekommen ist. Das hᅵtte man vorher wissen kᅵnnen.

Nein, sie haben es immer noch nicht geschafft, systematisch alle Leute
vom Benutzen des ᅵPNV abzuhalten. Daran mᅵssen SIE noch etwas tun.

Jan Löhndorf

unread,
Feb 10, 2010, 9:16:09 AM2/10/10
to
Martin Schilling schrieb:

> das wurde iirc von Experten aus Karlsruhe ganz toll neu ausgedacht,
> zusammen mit den neuen Liniennummern. Die 4 heiᅵt 11, die 54 heiᅵt 100,
> Raider heiᅵt Twix.

Und die neue 4 habe ich vor einiger Zeit mal in einer Matschpfᅵtze
zwischen einem Bauernhof und einer furzenden Kuh in Kleinflintbek
gesehen. Das tat weh!

Na ja, wahrscheinlich haben wir es nicht besser verdient. ;-)

Gruᅵ,
Jan

Ulrich G. Kliegis

unread,
Feb 10, 2010, 12:42:36 PM2/10/10
to
On Tue, 09 Feb 2010 23:06:31 +0100, Jan L�hndorf
<jan.lo...@web.de> wrote in kiel.allgemein:

>
>
>Und muss das immer so bleiben? Wenn keiner was sagt vermutlich schon!


Hier ist die L�sung:

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,676870,00.html


Gru�,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Feb 10, 2010, 12:41:37 PM2/10/10
to
On Tue, 09 Feb 2010 22:52:03 +0100, Jan L�hndorf
<jan.lo...@web.de> wrote in kiel.allgemein:

>Es soll sogar Leute geben, die kein Auto haben, sich also weder durch

>die KFZ-Steuer, noch durch die Mineral�lsteuer an den Kosten des
>Stra�enbaus beteiligen,

urban legend, es gibt keine zweckgebundene Steuer. Geht alles in den
gro�en Topf. Nur der Soli ist zweckgebunden, aber nur auf der
Zahlerseite, die Ossis backen sich darauf n Ei.

Gru�,
U.

Kurt Guenter

unread,
Feb 10, 2010, 1:57:07 PM2/10/10
to
Ulrich G. Kliegis
<diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
schrieb:

einfach nur goil.


Ulrich G. Kliegis

unread,
Feb 10, 2010, 2:09:57 PM2/10/10
to
On Wed, 10 Feb 2010 18:42:36 +0100, Ulrich G. Kliegis
<diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
wrote in kiel.allgemein:

Ingrid sagt, Edit soll mal schreiben, da� das durchaus zu einer guten
Idee f�hren kann:

Kein Umsteigen vom Bus, Auto, Rad auf die F�hre und dann irgendwie
weiter, sondern eine Spezialf�hre nur f�r Busse. Man k�nnte sich zwei
Ringlinien vorstellen: eine Buslinie von Laboe bis Strande und eine
von Heikendorf bis Friedrichsort. Die eine k�nnte f�rdenah, sozusagen
die Innenbahn, bedienen, die andere die etwas weiter au�en gelegenen
Bezirke.

Nun denken wir uns noch je einen kleinen, praktischen F�hranleger in
Laboe am Hafen, zu dem der Bus weiterf�hrt, vielleicht noch einen in
Heikendorf oder M�ltenort mit einem Gegenst�ck in Holtenau oder
Friedrichsort. Jeweils ein oder zwei von diesen F�hren, die nicht viel
mehr als einen gro�en Bus aufnehmen k�nnen, pendeln jeweils zwischen
den korrespondierenden Anlegestellen. Die beiden zugeh�rigen Buslinien
f�hren ringf�rmig in beiden Richtungen um die F�rde, der Ring schlie�t
sich jeweils auf der Strecke zwischen den Anlegestellen. Eingebauter
Vorteil: Fahrg�ste k�nnen ohne Verkehrsmittelwechsel �berall
durchgehend hingelangen, man braucht keine f�rdenahen Stellfl�chen f�r
Pendlerfahrzeuge (die k�nnten als P&R-Pl�tze etwas abgelegen
installiert werden), Nebenvorteil: Die Busfahrer k�nnen die F�hrfahrt
f�r ihre notwendigen Pausen nutzen.

Gut?

Gut.

Gru�,
U.

Jan Löhndorf

unread,
Feb 10, 2010, 4:17:05 PM2/10/10
to
Ulrich G. Kliegis schrieb:

> urban legend, es gibt keine zweckgebundene Steuer. Geht alles in den
> gro�en Topf.

Das ist mir nat�rlich auch klar. Trotzdem werden, speziell von den
Autoclubs, die beiden Parameter gerne miteinander verglichen.

Was ich zum Ausdruck bringen wollte ist der Umstand, dass es eben genau
so ein (mehr oder weniger) gro�es S�ckel gibt, aus dem Dinge des
allgemeinen Bedarfs bezahlt werden. Wenn alles immer nur direkt von den
Nutznie�ern bzw. Verursachern bezahlt w�rde, dann h�tten wir
Steuers�tze, von denen jeder Schweizer und wahrscheinlich sogar jeder
Lichtensteiner tr�umt.

Andreas Mai

unread,
Feb 11, 2010, 3:49:42 AM2/11/10
to
Am 10.02.2010 20:09, schrieb Ulrich G. Kliegis:
> On Wed, 10 Feb 2010 18:42:36 +0100, Ulrich G. Kliegis
> <diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
> wrote in kiel.allgemein:
>
> Man k�nnte sich zwei Ringlinien vorstellen: eine Buslinie von Laboe bis Strande und eine
> von Heikendorf bis Friedrichsort. Die eine k�nnte f�rdenah, sozusagen
> die Innenbahn, bedienen, die andere die etwas weiter au�en gelegenen
> Bezirke.

Sch�ne Idee, aber die KVG hat es nicht so mit den F�hren.

Die schaffen es nicht einmal, den Endpunkt der Linie 11 Wik/Kanal an den
Ersatzanleger der F�hre Wik - Holtenau zu verlegen, weder beim Neubau
des Anlegers, noch nach dem Abfackeln des Neubaus im letzten Jahr.

Der Ersatzanleger befindet sich ca. 400m vom Endpunkt entfernt, also ca.
2 Minute Fahrzeit.

Ciao,
Andreas

Ulrich G. Kliegis

unread,
Feb 11, 2010, 4:42:30 AM2/11/10
to
On Thu, 11 Feb 2010 09:49:42 +0100, Andreas Mai
<am...@email.uni-kiel.de> wrote in kiel.allgemein:

>Am 10.02.2010 20:09, schrieb Ulrich G. Kliegis:
>> On Wed, 10 Feb 2010 18:42:36 +0100, Ulrich G. Kliegis
>> <diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
>> wrote in kiel.allgemein:
>>
>> Man k�nnte sich zwei Ringlinien vorstellen: eine Buslinie von Laboe bis Strande und eine
>> von Heikendorf bis Friedrichsort. Die eine k�nnte f�rdenah, sozusagen
>> die Innenbahn, bedienen, die andere die etwas weiter au�en gelegenen
>> Bezirke.
>
>Sch�ne Idee, aber die KVG hat es nicht so mit den F�hren.

Hab ich irgendwo geschrieben, da� die KVG daf�r geeignet sei?

:)

Das war doch auch der einzige Grund f�r die R�ckverlagerung des ABK in
die �ffentliche Hand, da� man bei Tarifverhandlungen in harten
Trinkgel., �hm, Verhandlungen mit den Freunden aus Gewerkschaft und
Partei wieder auf die bundesweite Spitzenposition bei den Geh�lt.,
�hm, Gagen kommt.

Gru�,
U.

Klaus Grünenthal

unread,
Feb 11, 2010, 4:19:33 PM2/11/10
to
"Andreas Mai" <am...@email.uni-kiel.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hl0gb7$h1e$1...@inlux3.rz.uni-kiel.de...

> Sch�ne Idee, aber die KVG hat es nicht so mit den F�hren.
>
...braucht sie auch nicht, denn die F�hren werden von der www.sfk-kiel.de
betrieben.

Klaus

Ulrich G. Kliegis

unread,
Feb 12, 2010, 5:39:38 AM2/12/10
to
On Thu, 11 Feb 2010 22:19:33 +0100, Klaus Gr�nenthal
<in...@kiel-cool.de> wrote in kiel.allgemein:

>...braucht sie auch nicht, denn die F�hren werden von der www.sfk-kiel.de
>betrieben.

Und die geh�rt wem?

Gru�,
U.

Klaus Grünenthal

unread,
Feb 12, 2010, 6:44:38 AM2/12/10
to
Ulrich G. Kliegis schrieb:

> Und die geh�rt wem?
>

Das ist eine interessante Frage, bring das doch mal bitte in Erfahrung
und ver�ffentliche es hier! Bin gespannt drauf, was Du herausfindest.

Der Betrieb der SFK wird nicht von der KVG gesteuert, da sind die
eigenst�ndig und darum ging es in der Diskussion.

Klaus

Kurt Guenter

unread,
Feb 12, 2010, 2:20:48 PM2/12/10
to
Klaus Grünenthal <klaus.gr...@veranstaltungsstaende.de> schrieb:

>Der Betrieb der SFK wird nicht von der KVG gesteuert, da sind die

>eigenständig und darum ging es in der Diskussion.

Fördeschifffahrt, Ausflugsfahrten, Charterfahrten und
Schleppschifffahrt – das alles bietet in der Landeshauptstadt Kiel die
Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel mbH, als SFK den Kielern und
Butenkielern bekannt.

Die SFK besteht seit 1996 und gehörte vorher als Abteilung Schifffahrt
zur damaligen Kieler Verkehrs-AG. Sie ist eine 100%ige Tochter des
Eigenbetriebs Beteiligungen der Landeshauptstadt Kiel.


Ulrich G. Kliegis

unread,
Feb 12, 2010, 4:34:18 PM2/12/10
to
On Fri, 12 Feb 2010 20:20:48 +0100, Kurt Guenter <nomail@invalid>
wrote in kiel.allgemein:

>Die SFK besteht seit 1996 und geh�rte vorher als Abteilung Schifffahrt


>zur damaligen Kieler Verkehrs-AG. Sie ist eine 100%ige Tochter des
>Eigenbetriebs Beteiligungen der Landeshauptstadt Kiel.
>

Und diesem Eigenbetrieb geh�rt wom�glich au�erdem welcher bekannte
Kieler Anbieter �ffentlicher Nahverkehrsangebote?

Nat�rlich kennen wir nicht den Gesellschaftsvertrag, aber es w�rde
mich schon sehr wundern, wenn sich der Hauptgesellschafter darin nicht
ein Entscheidungsrecht �ber alle relevanten Gesch�fte vorbehalten
h�tte und die Gesch�ftsf�hrung den Gesellschaftern gegen�ber weniger
als in jeder anderen Gesellschaft berichtspflichtig w�re.

Gru�,
U.

Ludwig Boeckel

unread,
Feb 12, 2010, 2:56:04 PM2/12/10
to
Klaus Grünenthal <klaus.gr...@veranstaltungsstaende.de> schrieb

> Der Betrieb der SFK wird nicht von der KVG gesteuert, da sind die

> eigenständig und darum ging es in der Diskussion.

Nein, darum ging es nicht.

Es wurde kritisiert, daß die KVG ihre Busse nicht vernünftig mit den
Fähren koordiniert. Dafür muß nicht unbedingt der eine den anderen
steuern, sowas könnte man auch kooperativ machen. Wenn man denn wollte.

Ludwig

[x'post entfernt]

Klaus Grünenthal

unread,
Feb 13, 2010, 6:36:57 PM2/13/10
to
"Ludwig Boeckel" <lb-...@gludum.org> schrieb

> Es wurde kritisiert, da� die KVG ihre Busse nicht vern�nftig mit den
> F�hren koordiniert. Daf�r mu� nicht unbedingt der eine den anderen
> steuern, sowas k�nnte man auch kooperativ machen. Wenn man denn wollte.

Wahrscheinlich sind die so damit besch�ftigt sich selbst zu verwalten dass
keine Zeit bleibt um auf Kundenw�nsche einzugehen...

Klaus

Dieter B�nning

unread,
May 24, 2010, 7:08:32 AM5/24/10
to

"Ulrich G. Kliegis"
<diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
schrieb im Newsbeitrag news:rr13n5h56lqss2dtv...@4ax.com...

>
> Als die F�rdeschiffahrt noch essentieller Bestandteil der Kieler
> Infrastruktur war, gab es (Dieter B., Du magst es korrigieren!?) auf
> dem Westufer Anleger am Bahnhof, Seegarten, Reventlou, Bellevue, Wik
> (?), Holtenau, Friedrichsort, Falckenstein, Schilksee S�d (Strand,
> 1972 gebaut), Schilksee Hafen, Strande,
> auf dem Ostufer Gaarden, (Ellerbek, Schwentinebr�cke, Dietrichsdorf*),
> M�nkebergm Kitzeberg, Heikendorf (erst seit den 60er Jahren),
> M�ltenort, Kor�gen, Laboe. Ob Stein fr�her auch mal bedient wurde,
> wei� ich nicht.
> (*) Blaue Linie, Schwentinelinie, verkehrte weiter nach Reventlou, und
> Seegarten. Zweitweise wurde die Schwentinem�ndung auch mal von einer
> weiter in die F�rde rausfahrenden Linie angelaufen, wimre.
> Da, wo gerade das neue Stenageb�ude in den nordwestlichen Himmel
> w�chst, gab es auch noch einen Anleger der Gaarden-F�hre, Gegenseite
> am unteren Ende der Stra�e "Zur F�hre", die schon seit rund 50 Jahren
> so hei�t und nichts mit der Colorline zu tun hat. Diese F�hre fuhr f�r
> wenige Pfennige die Gaardener nach Kiel und umgekehrt. Sehr muggelig.
> Fahrrad konnte man kostenlos mitnehmen (fr�her auch auf den
> F�rdeschiffen!)
>

Wik ist richtig (auf der Scheermole, aber v�llig abseits)
Kor�gen als Anlegeger ist mir nicht bekannt
Stein hat zwart diese lange Mole, aber Dampfer legten da nicht an
Die F�hre von Gaarden zum Bootshafen war vor dem Krieg eine Wagenf�hre und
hatte bis ca. 1915 auf der Gaardener Seite sogar Stra�enbahnanschlu� von
Wellingdorf. Nach dem 2. Weltkrieg war es die Reederei Zenner, die mit
kleinen Booten (Fahrpreis 5 DPf) anfing. Wurde sp�ter von der KVAG
�bernommen und ausgehungert.
Gru�
Dieter
(leider wg. besonderer Umst�nde sehr versp�tet geantwortet)


Harald Klotz

unread,
May 24, 2010, 11:56:35 AM5/24/10
to
Dieter B�nning schrieb:

> Kor�gen als Anlegeger ist mir nicht bekannt

Kor�gen war, bis sich die Bundeswehr das Gebiet gekrallt hat, ein
beliebtes Naherholungsgebiet, mich w�rde wundern, wenn es damals von der
F�rdeschifffahrt nicht bedient wurde.
Jetzt ist dort nur der Bundeswehranleger f�r die Munitonsbest�ckung.

Harald

Ulrich G. Kliegis

unread,
May 24, 2010, 6:08:32 PM5/24/10
to
On Mon, 24 May 2010 13:08:32 +0200, "Dieter B�nning"
<dieter....@t-online.de> wrote in kiel.allgemein:

>
>Kor�gen als Anlegeger ist mir nicht bekannt

Das hab ich vor Zeiten mal entweder in einer alten Ortschronik oder in
dem Buch von Hannelore und Dieter W�hlk gesehen. Ich hab die beiden
mal angemailt.

Gru�,
U.

Harald Klotz

unread,
May 25, 2010, 3:46:30 PM5/25/10
to
Ulrich G. Kliegis schrieb:

>> Kor�gen als Anleger ist mir nicht bekannt


>
> Das hab ich vor Zeiten mal entweder in einer alten Ortschronik oder in
> dem Buch von Hannelore und Dieter W�hlk gesehen. Ich hab die beiden
> mal angemailt.

Kor�gen ist deshalb unbekannt, weil es heute komplett ein
geschlossenes Milit�rgel�nde ist.

Harald

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