Hallo,
Ulrich G. Kliegis <
diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de> schrieb:
> schon wieder so ne typische Ulli-Frage (hallo Holger! :) )
Ich bin zwar nich Holger, aber ich versuche mich trotzdem mal an einer
Antwort. ;-)
> Nun ist ja das Motherboard wirklich verschieden von dem alten, die
> alte CPU war ein Athlon AXDA2000DKT3C, die "neue" ein Athlon 64 X2 mit
> 3000 MHz. Die gesamte Hardware ist aber zumindest anders als die
> alte...
> Läuft die neue CPU nun bei der übernommenen Installation nur auf einem
> Pott, sozusagen, oder ist Linux so superschlau, alles der Umgebung
> anzupassen? Wenn nicht, muß ich nochmal neu installieren, oder kann
> ich das mit irgendeinem globalen get-update o.ä. auf Stand bringen,
> wenn es überhaupt nötig ist?
Der Kernel sucht bei jedem Boot nach vorhandener Hardware. Du kannst
davon ausgehen, daß er den zweiten Kern findet, sobald dieser vorhanden
ist.
Ich habe schon mehrfach Systeme aktualisiert, indem ich die Festplatte
in eine schnellere Umgebung verfrachtet habe oder alles simpel
herüberkopiert. Klar, spezielle Treiber (wie nvidia in Deinem Beispiel)
müssen nachgezogen werden, wenn sie nicht schon vorher installiert
waren, aber ansonsten funktioniert es einfach.
Ein Blick auf die Konfiguration von udev kann allerdings nicht schaden,
da einige Devices (z.B. Ethernet, CD-Laufwerke) anhand von MAC-Adresse
oder Seriennummer ihren Namen zugeordnet bekommen (etwa: Netzwerkkarte
mit der MAC 11:22:33:44:55:66 ist immer eth0).
Viele Grüße
Stefan
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