1.) Westring gegenüber der Einmündung Ikea Fahrtrichtung Schützenwall
2.) Schützenwall / Lutherstr. Fahrtrichtung Ringstraße
3.) Ostring / Franziusallee Fahrtrichtung Diedrichsdorf
4.) Prinz-Heinrich-Straße / Holtenauer Str. Fahrtrichtung Feldstraße
5.) Sophienblatt / Ringstraße Fahrtrichtung Gablenzbrücke
Olaf
Und hier die Herstellerinformationen:
http://www.vitronic.de/verkehr/geschwindigkeitsmessung/stationaere-geschwindigkeitsmessung/
Der Anschiss lauert überall.
Klaus
> Wie ich eben lesen musste, geht Kiel in die Blitzoffensive mit 5 neuen
> fest installieren Blitzern.
> 1.) Westring gegenüber der Einmündung Ikea Fahrtrichtung Schützenwall
> 2.) Schützenwall / Lutherstr. Fahrtrichtung Ringstraße
> 3.) Ostring / Franziusallee Fahrtrichtung Diedrichsdorf
> 4.) Prinz-Heinrich-Straße / Holtenauer Str. Fahrtrichtung Feldstraße
> 5.) Sophienblatt / Ringstraße Fahrtrichtung Gablenzbrücke
Und in meinem Navi sind sie seit gestern per Update schon drin...krass...
skippa
Matthias
Gruß
Dieter
Gruß
Katharina
>Hat denn jemand nen Plan wie das aussieht wenn man auf dem Motorrad geblitzt
>wird?
dein Nummernschild wird auch fotografiert.
>> 5.) Sophienblatt / Ringstraße Fahrtrichtung Gablenzbrücke
>>
>Bin eben mit dem Fahrrad zum Sophienblatt gefahren. Habe den Blitzer dort
>nicht entdecken können. Wo steht er denn genau?
Fahrtrichtung Gablenzbrücke :-)
hast Du dieses Teil gesehen?
http://www.auto-motor-und-sport.de/service/streit-um-blitzgeraet-poliscan-1441942.html
> 3.) Ostring / Franziusallee Fahrtrichtung Diedrichsdorf
Moin.
Kann es sein, dass die Dinger noch so eine Art Testlauf durchführen?
Ich bin an obiger Säule vorhin vorbei gefahren. Da sowohl im Radio, als
auch hier im usenet ausführlich darauf hingewiesen wurde, bin ich
natürlich äußerst vorsichtig mit 50 km/h daran vorbei gefahren. Es hat
trotzdem rot geblitzt. Links neben mir zwar war noch ein Auto, aber das
war auch nicht schneller.
Merkwürdig das.
Gruß,
Jan
Kurt Guenter schrieb:
erklär bitte mal, wie das funktioniert. Dreht sich die Säule um und
fotografiert dem Krad hinterher?
Gruß
Claas
>> dein Nummernschild wird auch fotografiert.
>
> erklär bitte mal, wie das funktioniert. Dreht sich die Säule um und
> fotografiert dem Krad hinterher?
Ich weiß nicht, ob die Säulen das wirklich machen, aber die *runde*
Bauart erlaubt ja theoretisch den Einbau von Kameras in allen
Himmelsrichtungen. Umdrehen wäre da nicht nötig.
Gruß,
Jan
Nicht wirklich merkwürdig, denn im folgenden Link kann man lesen, dass diese
Geräte oft fehlerhaft arbeiten. Trotzdem gibt es Probleme bei Widersprüchen.
http://www.auto-motor-und-sport.de/service/streit-um-blitzgeraet-poliscan-1441942.html
Ob die noch funktionieren, wenn man da sein Fahrrad ankettet, etwas
davorstellt oder ganz einfach eine Pappe (z. B. ein CDU-Wahlplakat)
rumklebt?
Klaus
Lass Dich nicht tauschen, dieses "Blitzen" habe ich heute auch gesehen ( an
der Ampel stehend und leicht rollend ), aber das war eine Modul-Reflektion.
Kann man auch prima erkennen und nachstellen, wenn im Schritt-Tempo ganz
langsam rollt. Dann verlangsamt sich dieses angebliche Blitz-Effekte
wunderbar. Kommt wohl auch drauf an, in welchem Winkel die Sonne resp. das
Licht faellt...
> Merkwürdig das.
Mein Radar-Detektor hat natuerlich nicht angeschlagen, muss da wohl oder
uebel das noch getarnte Laser-Modul geschickt freilegen ( evt. sogar den
Detektor zerlegen und die Laser-Detektierung nach aussen Verlegen ). Morgen
mach ich aber noch ein paar kleine ungetarnte Offen-Tests um mal zu schauen
wie das "neue" ( das ja so neu auch nicht ist ) Poller-System am besten
detektiert werden kann. IR-Laser ist aber generell grosse Scheisse, da man
kaum Vorwarnzeiten besitzt und im grunde nur von der geringen Streustrahlung
des Vordermannes ( was mitunter selten vorkommt ) profitieren kann. Und dann
muss man blitzartig in die Eisen damit die Messung ungueltig wird.
Das wird ein Spass, aber man gewoehnt sich an alles...
> Gruß,
> Jan
Gruss,
Micha
> 1.) Westring gegenüber der Einmündung Ikea Fahrtrichtung Schützenwall
Den kann ich bestätigen, geschickt in der leichten Kurve hinter der
Bushaltestelle versteckt.
> 2.) Schützenwall / Lutherstr. Fahrtrichtung Ringstraße
Dort ist keiner, bis zur Harmsstrasse auch nicht, dahinter bis zur
Ringstrasse habe ich keinen gesehen, aber nicht genau drauf geachtet.
Harald
schade, keine 30er Zone dabei, über die 50 komm ich nur die Berge
runter..Radfahrer werden total benachteiligt hier. Böse Welt ;)
Gruß
D
> 1.) Westring gegenüber der Einmündung Ikea Fahrtrichtung Schützenwall
> 2.) Schützenwall / Lutherstr. Fahrtrichtung Ringstraße
> 3.) Ostring / Franziusallee Fahrtrichtung Diedrichsdorf
> 4.) Prinz-Heinrich-Straße / Holtenauer Str. Fahrtrichtung Feldstraße
> 5.) Sophienblatt / Ringstraße Fahrtrichtung Gablenzbrücke
Im heutigen kn-Artikel ist zwar auch von 5 Säulen die Rede, aber es
werden andere Standorte genannt.
1. 3. und 4. sind bestätigt und in Betrieb. 2. soll Ende Oktober folgen,
aber anstatt 5. ist dort von
Theodor-Heuss-Ring (70km/h Bereich) die Rede.
Was stimmt den nun? Woher stammt die obige Liste?
Gruß,
Jan
Jan Löhndorf schrieb:
das stimmt, aber es wären dann wirklich zwei Kameras nötig (und es gibt
in Kiel ja anscheinend nur eine für alle), dazu noch ein deutlich
größerer Überwachungsbereich, der Fahrzeuge auch beim Passieren der
Säule erfasst und verfolgt. Der normale Messbereich ist "nur" ein Fächer
mit 45° Öffnungswinkel, so ausgerichtet, dass er über die Messstrecke
und am Fotopunkt alle zu messenden Spuren erfasst.
Zusätzlich: an wenigstens einem Standort (Ostring) ist die rückwärtige
Sicht der Säule wohl eh durchs Gebüsch verdeckt.
Aber vielleicht hat Kurt ja einen tollen Trick parat, wie man sich mit
dem Motorrad mit überhöhter Geschwindigkeit und Kennzeichen voran dem
Poliscan nähert. Hmm ...
Vielleicht so? Mit 60 km/h den Messbereich (50 m - 20 m vor der Säule)
durchfahren, dann Vollbremsung, Krad umdrehen (Säule verfolgt das
gemessene Objekt weiter) und rückwärts über den Fotopunkt (10 m vor der
Säule (für die erste Spur)) schieben. Dummerweise reichen bei 60 die 10
m Bremsweg nicht aus, das klappt also nicht so ganz.
Gruß
Claas
Wie sagt laut KN die Mafia vom Ordnungsamt so schön ...
"Wir wollen nicht abzocken" .... hahaha ... ein paar Zeilen weiter dann
der Hinweis das sich die Geräte in kurzer Zeit bezahlt gemacht haben
werden! Na also ...
Anstatt die maroden Straßen Kiels zu sanieren wird halt da investiert.
Das erinnert mich an die armen Politessen die täglich ihr Knöllchensoll
erfüllen müssen ... ansonsten droht eine Abmahnung! Kein Witz sondern
bittere Wahrheit ...
Ein Hoch auf die Kiel-Mafia!
Helmut
Hallo Jan,
so was ähnliches ist mir gestern an gleicher Stelle auch passiert, am
späten Abend. Ich bin schön mit 50 km/h auf der rechten Spur gefahren,
links überholt mich einer und schon hat´s geblitzt. Nun wollen wir mal
schauen, ob die Kamera auch den richtigen aufgenommen hat!
>
> Merkwürdig das.
>
Bleibt spannend, ob die Technik das hinkriegt.
> Gruß,
> Jan
Viele Grüße
Gesa
> 1. 3. und 4. sind bestätigt und in Betrieb. 2. soll Ende Oktober
> folgen,
> Was stimmt den nun? Woher stammt die obige Liste?
Zumindest die bei IKEA steht und es scheint die derzeit scharfe zu sein,
es sein denn dort steckt eine Pseudo Blitzoptik drin.
Harald
> Wie sagt laut KN die Mafia vom Ordnungsamt so schön ...
> "Wir wollen nicht abzocken" .... hahaha ... ein paar Zeilen weiter
> dann der Hinweis das sich die Geräte in kurzer Zeit bezahlt gemacht
> haben werden! Na also ...
Und an anderer Stelle wird immer wieder behauptet, dass der Aufwand für
Verwaltung und kassieren höher als die Einnahmen sind.
Harald
.und was ist nun mit Moppeds? Blitzen die zweimal? Einmal von vorne und
ein weiteres mal in Abhängigkeit der Geschwindigkeit von hinten?
Gruß
Henry
--
----------------------------------------------------------------------
snail mail : Henry Koplien \|/
From the Center of Nowhere o(O O)o
---- eMail : He...@FamKoplien.de ---------------ooOo---(_)---oOoo-------
Ich hasse ja eigene follow-ups, habe aber gefunden, dass die Dinge
*nicht* von hinten blitzen, dafür gibt es über WLAN(!) eine zweite Kamera
die ca. 15m vorher steht, damit *zeitgleich* ein Beweisphoto von hinten
geschossen werden kann. Außerdem besagen die letzten Gerichtsurteile,
dass das Messverfahren nicht nachvollzogen werden kann, somit die
angeblichen Beweisphotos mit der Messung nicht für eine Verurteilung
taugen.
>Das erinnert mich an die armen Politessen die täglich ihr Knöllchensoll
>erfüllen müssen
Ein Nachfolgejob für die Google-Autos? Oder ein Anreiz für Findige?
Im Ernst: Verkehrsregeln befolgen: Ja, klar, sinnvoll und richtig.
Aber die Regeln so auslegen, daß sie zur Verletzung verleiten, oder da
messen, wo 20 m weiter eine andere Geschwindigkeitsbegrenzung gilt,
zumal es kein Unfallschwerpunkt ist, eigentlich eher ein -leichtpunkt,
wenn es das gibt, das ist alles schon übel.
Was mir aber echt stinkt: Daß die Wahrnehmung öffentlichen Rechts
Automaten und Maschinen übertragen wird. Das ist Huxleys Vision pur,
es ist ein Schritt in Richtung Überwachungsstaat, wo die Gesellschaft
es überhaupt nicht nötg hat, wo das so offensichtlich die
Einfallsarmut der Politik und der Verwaltung widerspiegelt, daß es
mich graust. Ich bezweifele, ob es solche Apparate unter Volquartz
oder Gansel gegeben hätte.
Gleichzeitig wird, nicht nur von der Ostring-Kamera nicht weit
entfernt, nachts und im Verborgenen gemessert, abgezogen, gedealt,
geraubt und bedroht, wogegen nichts geschieht, weil es ja vielleicht
eine Wählerstimme kosten könnte.
Diese Überachungssäulen sind eine Manifestation eines Staates, wie ich
ihn mir nicht wünsche. Daß dazu nicht nur der Staat sich wieder ändern
muß, ist schon klar. Aber es muß sich wieder in Richtung
verantwortungsvoll gelebte Freiheit bewegen. Die Stadtveraltung hat
hiermit einen fatalen Fehler begangen. Es wäre schön, wenn das in der
Ratsversammlung mal hinterfragt und diskutiert würde.
Hugh.
U.
>Außerdem besagen die letzten Gerichtsurteile,
>dass das Messverfahren nicht nachvollzogen werden kann, somit die
>angeblichen Beweisphotos mit der Messung nicht für eine Verurteilung
>taugen.
Hallo Henry,
kannst Du da rein prophylaktisch schon mal ein paar einschlägige
Aktenzeichen nennen? Das wird ja immer abenteuerlicher. Nun muß man
nur noch rausbekommen, wer von den einzunehmenden Geldern tatsächlich
was bekommt. Erinnert an den Geldtransportbetrieb, dem man auch das
Zählen der transportierten Schätze überließ. Es kann ja wohl nicht
sein, daß die Exekutive (wie hier jemand schrieb) zum Geschäft wird.
Wow. Was für Aufschwungchancen!
Gruß,
U.
>kannst Du da rein prophylaktisch schon mal ein paar einschlägige
>Aktenzeichen nennen?
lt. OLG Düsseldorf ist das Messverfahren ok.
u.a.
http://blog.beck.de/2010/02/22/poliscan-speedist-standardisiertes-messverfahren
Der in der Franziusallee ist seit gestern scharf. Mein Radarwarner hat den
Laser sicher und fruehzeitig detektieren koennen ( und wenn detektiert wird,
dann wird auch gemessen und geknipst ). Habe da natuerlich ein paar Tests
gemacht um ganz sicher zu sein und den Umgang mit diesen fuer mich noch
seltenen vorkommenden "LASER....ALERT..." Alarmirung und Pollern zu ueben.
Denn die lassen sich ja nach Detektierung doch recht einfach austricksen,
aber man muss auf Zack sein und darf nicht pennen. Uebrigens, die
Detektierung funktioniert nur Richtung Dietrichsdorf. Richung Stadt also
Garden wird zwar detektiert, aber das scheint nur normale Stoerstrahlung des
Lasers zu sein. Habe dazu extra manuell "zurueckgeschossen" um das
moeglichst exakt zu messen und testen. Da kann man wohl Entwarnung geben,
denn dieser Weg laedt geradezu zum flotteren Fahren bei gruener Ampel ein...
Teste das aber naechste Woche nochmal genauer und werde das auch als Video
dokumentieren. Bei Interesse schick ich den Videolink...
> Harald
Micha
Hat hier jemand zum Messverfahren etwas genauere Informationen ? Wann wird
gemessen ( Abstand zur Saeule ) und sind es im "heissen Bereich" die 20
Messmeter bei einem Messabbruch wenn 20% Geschwindigkeitveraendernung
stattfinden ? Das waere sicherlich extrem hilfreich. Habe da heute etwas
geuebt ( man will ja nicht das einem jemand hinten draufdonnert ), aber das
wird nach Detektierung eine ganz friggelige Angelegenheit...
Die Laser-Detektion fand ca 50 Meter vor der Saeule statt. Allerdings kann
da auch Streustrahlung mit im Spiel gewesen sein. Da muss man also umgehend
in die Eisen damit die Messung unglueltig wird. Ohne Detektion sind die
Saeulen ( so man deren Standort nicht kennt ) so unscheinbar das man diese
optisch viel zu spaet entdeckt...
Gruss,
Micha
Wieso werden diese Stasi-Poller nicht in Tempo 30 Zonen oder vor
Kindergaerten einbetoniert ? Diese Frage kannst Du Dir sicherlich selbst
beantworten, es dreht sich derzeit nur um kommerzielle Abzocke und nicht die
SPur um Verkehrserziehung.
> Ist das so schwer zu begreifen? Und berechtigt ist das auch. Deutschland
> ist doch sonst wirklich das Land für "freie Fahrt für freie Bürger".
Da man nicht weiss, was alles ueberwacht und geknipst wird, stellen diese
Saeulen in meinen Augen und Gefuehl ein klar zu bekaempfendes Ziel dar. Ich
fuehle mich in meiner Freiheit in einem freien Land jedenfalls extrem
eingeschraenkt und staedig beobachtet. Soetwas mag niemand ( Du scheinst der
einzige zu sein ) ! Und ich lass mir von niemanden vorschreiben was ich zu
tun und lassen habe. Du gehst davon aus das sich hier nur Temposuender und
Selbstmoerder aufregen. Dem ist zum Glueck nicht so...
Ich hasse Ueberwachung, denn die findet mittlerweile sogar schon am
Arbeitsplatz statt. Erst gestern erlebt, da wurde ich Opfer eines Menschen
der filmt oder fotografiert ohne das ich davon etwas wusste. Der Datenschutz
wird mittlerweile mit Fuessen getreten, Anscheisserei selbst auf niedersten
Niveau wird zur Normalitaet und es gibt sogar "Vollpfosten" die das alles
toll und erstrebenswert finden. Ich finde soetwas Scheisse !
Na dann herzlichen Glueckwunesch ! Ich kann da nichts tolles dran finden, an
jeder Ecke rund um die Uhr ueberall im Video/Foto Fokus zu stehen und ich
weiss auch nicht was mit den Daten geschieht. Auch an den Geraeten findet
man keinen entsprechenden Hinweis oder Quellenangabe...
Und wenn ein Staat oder Stadt ( wobei hier wohl private Interessen und
Unternehmen kraftig kassieren ) meint den Buerger ueberall rund um die Uhr
ueberwachsen zu muessen, dann werden die sehen zu was fuer Zustaenden und
Widerstaenden soetwas fuehrt. Da sind Spraydosen-Attacken und Spuckis noch
Harmlos.
Oder haben die "Borg" diese Kisten aufgestellt ? Widerstand zwecklos ?! Das
hoffen wir mal besser nicht...
> Gruß aus Kiel
> Dieter
Gruss auch aus Kiel,
Micha
Sehr geiler Beitrag. Auch ich achte das Recht und Gesetz, aber wenn es gegen
freie Buerger verwendet wird, bin ich durchaus bereit auch Gesetze zu
brechen und fuer meine und die Freiheit anderer -notfalls mit Gewalt- zu
kaempfen. Es wundert mich mittlerweile auch sehr, wie unsensibel und
unkritisch die Menschen auf das Wegbroeseln unserer FREIHEIT ( die
mittlerweile garnicht mehr so frei ist ) reagieren und exakt dieses
Bewusstsein wird einen von der Politik seit langen reingehaemmert. Man
ueberlege sich mal den Alarm ( der vollkommen berechtigt war ) bezueglich
der Volkszaehlung in den 80ern. Es steht ja bald wieder eine an und heute
ist die Bevoelkerung so weichgekocht das die das wahrscheinlich sogar ganz
toll finden.
Es ist extrem gefaehrlich was da seit Jahren hin in Richtung
Ueberwachungsstaat passiert und finde Deinen Artikel oben hervorragend und
auf den Punkt gebacht.
Gruss,
Micha
> Im Ernst: Verkehrsregeln befolgen: Ja, klar, sinnvoll und richtig.
> Aber die Regeln so auslegen, daß sie zur Verletzung verleiten, oder da
> messen, wo 20 m weiter eine andere Geschwindigkeitsbegrenzung gilt,
> zumal es kein Unfallschwerpunkt ist, eigentlich eher ein -leichtpunkt,
> wenn es das gibt, das ist alles schon übel.
Hast du einmal beobachtet wie in Kiel seit Jahrzehnten abgezockt wird?
Da wird die grüne Welle auf 60kmh abgestimmt, bei erlaubten 50kmh.
In der Hambuger Chaussee hast du vor dem Westringkreisel 2 kurz
aufeinanderfolgende Ampeln, dort stand ein Rotlichtblitzer und die
Ampelschaltung über Jahrzehnte so, dass du erste bei grün, auf gelb
umspringend bekamst und mit 50 kmh die zweite nicht mehr schafftes.
Der Blitzer steht jetzt einige Jahre nicht mehr, zeitgleich wurde auch
die Ampeleschaltung umgestellt, die 2. Ampel schaffst du jetzt locker.
Oder Langer Rehm, stadteinwärts, Gefällestrecke, keine Bebauung, dort
läuft seit Jahrzehnten das Spielchen. 60kmh, keine Radarkontrollen,
plötzlich sind die Schilder weg, also wieder 50kmh und Radarkontrollen.
Wenn das der letzte gemerkt hat, wieder 60er Schilder und keine
Kontrollen, ........ Schilder wieder weg und das Spiel geht von Vorn
los.
Erzähl mir nicht, dass das nicht nur der Abzocke dient.
Wenn man korrektes Verhalten von den Bürgend fordert, dann sollte es
zwingend sein, dass die Grüne Welle angepasst ist, dann sollten solche
Spielchen wie im Langen Rehm unterlassen werden.
Häufig wird der Autofahrer erst durch die Ampelschaltung zum zu
schnellen Fahren genötigt.
Harald
> Diese Überachungssäulen sind eine Manifestation eines Staates, wie ich
> ihn mir nicht wünsche. Daß dazu nicht nur der Staat sich wieder ändern
> muß, ist schon klar. Aber es muß sich wieder in Richtung
> verantwortungsvoll gelebte Freiheit bewegen. Die Stadtveraltung hat
> hiermit einen fatalen Fehler begangen. Es wäre schön, wenn das in der
> Ratsversammlung mal hinterfragt und diskutiert würde.
Das in der Ratsversammlung mal anzumerken wäre in der Tat ne gute Idee,
die KN mit Leserbriefen zu überhäufen ist auch eine Möglichkeit darauf
hinzuweisen wie hier der Bürger für Blöd verkauft wird!
Alleine die Anmerkung einiger Kieler-Stasi-Beamte man müsse auch
versuchen die Einnahmeseite zu verbessern spricht doch Bände ...
Ich dachte immer diese Maßnahmen dienen der Sicherheit, oder?
Wäre ja echt fatal hielten sich alle an die Höchstgeschwindigkeit ... wo
bleiben da die Einnahmen?
Wenn die Abzockergebühren wenigstens für den Straßenbau verwendet würden
hätte das ja noch was gutes ... nein, dafür werden neue große
Dienstwagen für die Deppen angeschafft ...
Helmut
>davorstellt oder ganz einfach eine Pappe (z. B. ein CDU-Wahlplakat)
>rumklebt?
>
>Klaus
Genau, dass ist ein Blitzer, sondern eine Litfaßsäule.
:-)
Gruß
Dietrich
--
E-Mail: sprotte24 (ä t) t-online (d o t) de
>diese Stasi-Poller
Genau das fiel mir auch ein - Mini-Ausgaben der alten DDR-Grenz- und
Transit-Autobahnen-Wachttürme.
Gruß,
U.
Tag!
Deppen sind ja wohl eher die Autofahrer, die den Urwald in sich nicht so
weit im Griff haben, daß sie in der Stadt (und anderswo) angemessen
langsam fahren können.
Und ich finde es super, wenn man diese "Deppen", die uns andere,
intelligentere Verkehrsteilnehmer gefährden, wenigstens zur Kasse
bittet. (Wenn ich auch nicht glaube, daß sie daraus etwas lernen.)
Besser, als Geld zu kassieren, wäre es wohl, von diesen Leuten den
Lappen zu kassieren, und zwar final.
Und, liebe Leute, wenn die grüne Welle bei 70 km/h funktioniert, aber
nur 50 km/h erlaubt sind, dann würde ich mal empfehlen, 50 zu fahren und
notfalls an einer Ampel zu warten. Wer da mit 70 durchbrettert, der hat
seine Fahrerlaubnis eindeutig zu unrecht und gehört in den ÖPNV.
Das Beste!
Harm.
Soviel zum Thema Intelligenz & CO2 Emmision. Einige Leute wie Du begreifen
es einfach nie...
> Harm.
los ?
> "Harm Hansen"<ha...@scheerhafen.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:i7l35b$1cd$1...@ulric.tng.de...
>> Und, liebe Leute, wenn die grüne Welle bei 70 km/h funktioniert, aber nur
>> 50 km/h erlaubt sind, dann würde ich mal empfehlen, 50 zu fahren und
>> notfalls an einer Ampel zu warten.
>
> Soviel zum Thema Intelligenz& CO2 Emmision. Einige Leute wie Du begreifen
> es einfach nie...
>
>> Harm.
>
> los ?
keineswegs.
Gruß
Werner
> Und ich finde es super, wenn man diese "Deppen", die uns andere,
> intelligentere Verkehrsteilnehmer gefährden, wenigstens zur Kasse bittet.
> (Wenn ich auch nicht glaube, daß sie daraus etwas lernen.)
Niemand soll etwas lernen, der Staat will bitteschön kassieren und deshalb
bist Du kein guter Bürger und erst recht nicht intelligent (so wie Du Dich
fälschlicherwewise selbst beweihräucherst) wenn Du Dich ständig an die
Geschwindigkeitsbegrenzungen hälst. Gib Dir mal eine Ruck und tritt auf´s
Gaspedal! Diese (neuen) Blitzer stehen da nicht rum nur weil sie so schön
sind. Das von den Banken verzockte Geld muss doch wieder reinkommen.
Wenn sich alle exakt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten würden
hätten wir einen Riesenstau und niemand würde rechtzeitig zur Arbeit oder
sonstwohin kommen. Der Verkehr regelt sich weitgehend von selbst und die
staatlichen Beschränkungen sind nur zum Abzocken da. Irgendwie hast Du das
nicht begriffen. Schade.
Gute Besserung wünscht
Klaus
> Deppen sind ja wohl eher die Autofahrer, die den Urwald in sich nicht
> so weit im Griff haben, daß sie in der Stadt (und anderswo) angemessen
> langsam fahren können.
Was ist angemessen?
Die Blitzer stehen immer an den Stellen, an denen die zul.
Höchstgeschwindigkeit unangemessen niedrig angesetzt ist.
Gut ausgebaute, breite Strasse.
Es gibt reichlich Stellen in Kiel, wo du 50 fahren darfst, es aber
praktisch so gut wie kein Autofahrer macht.
> Und ich finde es super, wenn man diese "Deppen", die uns andere,
> intelligentere Verkehrsteilnehmer gefährden, wenigstens zur Kasse
> bittet. (Wenn ich auch nicht glaube, daß sie daraus etwas lernen.)
Naja, stures arbeiten nach Vorschrift ist sicher nicht als intelligent
zu bezeichnen.
> Und, liebe Leute, wenn die grüne Welle bei 70 km/h funktioniert, aber
> nur 50 km/h erlaubt sind, dann würde ich mal empfehlen, 50 zu fahren
> und notfalls an einer Ampel zu warten. Wer da mit 70 durchbrettert,
> der hat seine Fahrerlaubnis eindeutig zu unrecht und gehört in den
> ÖPNV.
Mach erst einmal deinen Führerchein, oder geht es zur Zeit nicht? ;-)
Harald
Aber nicht kostenlos. 15 Euro in die "Habe das Thema verfehlt"
Lausbuben-Kasse!
> Und, liebe Leute, wenn die grüne Welle bei 70 km/h funktioniert, aber
> nur 50 km/h erlaubt sind, dann würde ich mal empfehlen, 50 zu fahren und
> notfalls an einer Ampel zu warten. Wer da mit 70 durchbrettert, der hat
> seine Fahrerlaubnis eindeutig zu unrecht und gehört in den ÖPNV.
Merkst Du gar nicht um was es hier geht?
Schaue Dir mal die Standorte dieser Stasi-Säulen an, die liegen so das
mit großer Sicherheit auch viel Zaster reinkommt und nicht an Stellen wo
es sinnvoll wäre und sicherlich jeder Verständnis dafür hätte.
Wieso merkst Du nicht das hier NUR abgezockt werden soll, es dient ganz
bestimmt nicht der Sicherheit ...
Helmut
ich finde es traurig, dass bei fünf neuen Blitzern sofort nach der (in
meinen Augen) Ausrede der Abzocke gegriffen wird. Es mag sein, dass es sich
um unfallarme Orte handelt - genauso mag es sein, dass die Blitzer natürlich
von irgendwas bezahlt werden müssen und sich auch rentieren sollen. Niemand
möchte bei einem solchen Projekt, welches in erster Linie hoffentlich der
Sicherheit im Straßenverkehr dienen soll, draufzahlen.
Wem also diese Aktion nicht passt, dem kann ich nur raten seinen Beitrag zu
leisten, dass diese Blitzer sich nicht auszahlen - ist doch die einfachste
Sache der Welt. Jeder hier Lesende weiß doch nun wo diese Automaten stehen
und wie hoch die dort vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit ist. Haltet euch
alle daran und die Blitzer sind das letzte vorabfinanzierte Projekt dieser
Art in Kiel gewesen.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Möller
Diese Dinger sind leider nur modifizierte Gelddruck.Maschienen. Nach 30
Tagen haben die sich hoechstwahrscheinlich schon in Kiel bezahlt gemacht und
weitere werden definitiv folgen. Das ist kommerzielle Abzocke auf hohem
Niveau und hat leider nichts mit Verkehrserziehung oder Sicherheit zu tun.
Und dieses Kern-Problem haben auch hier viele -zum Glueck- verstanden. Auch
die Ueberwachung ohne zu wissen was sonst noch alles ausgewertet wird ist
hoechst bedenklich. Normalerweise muesste man die Fascho/Stasi Saeulen aus
dem Fundament reissen und dem Ordnungsamt zestoert vor die Tuere kippen...
> Mit freundlichen GrüÃYen
> Christian Möller
Gruss,
Micha
> ich finde es traurig, dass bei fÃŒnf neuen Blitzern sofort nach der
> (in meinen Augen) Ausrede der Abzocke gegriffen wird.
Ich finde es nicht traurig, dass es noch leue gibt, die die wahre die
erkennen zu welchem Zweck die Säulen aufgestellt werden.
Unfallschwerpunkte sind es nicht!
> Es mag sein,
> dass es sich um unfallarme Orte handelt
Du gibst also zu, dass der Zweck keine verbesserung der Sicherheit ist.
> - genauso mag es sein, dass
> die Blitzer natÃŒrlich von irgendwas bezahlt werden mÃŒssen und sich
> auch rentieren sollen.
Der Zweck von Überwachungsmassnahmen ist "rentieren"?
Sicherheit spielt also keine Rolle!
> Niemand möchte bei einem solchen Projekt,
> welches in erster Linie hoffentlich der Sicherheit im Straà enverkehr
> dienen soll, draufzahlen.
Du hattest mit deinem Geschreibsel eigentlich schon kund getan, dass du
erkannt hast, dass es um Einnahmen und nicht um Sicherheit geht.
> Wem also diese Aktion nicht passt, dem kann ich nur raten seinen
> Beitrag zu leisten, dass diese Blitzer sich nicht auszahlen - ist
> doch die einfachste Sache der Welt.
Das ist nicht so gant einfach.
Die Geräte stehen an Stellen, an denen du intuitiv schneller fährst als
erlaubt, an denen du ohne Gefährdung problemlos schneller fahren kannst
als erlaubt.
> Jeder hier Lesende weià doch nun
> wo diese Automaten stehen und wie hoch die dort vorgeschriebene
> Höchstgeschwindigkeit ist. Haltet euch alle daran und die Blitzer
> sind das letzte vorabfinanzierte Projekt dieser Art in Kiel gewesen.
Leider gibt es reichlich ortsfremde, zumindest die werden zur
Finanzierung beitragen.
Harald
> Christian Möller schrieb:
>
>> ich finde es traurig, dass bei fÃŒnf neuen Blitzern sofort nach der
>> (in meinen Augen) Ausrede der Abzocke gegriffen wird.
>
> Ich finde es nicht traurig, dass es noch leue gibt, die die wahre die
> erkennen zu welchem Zweck die Säulen aufgestellt werden.
>
> Unfallschwerpunkte sind es nicht!
>
>> Es mag sein,
>> dass es sich um unfallarme Orte handelt
>
> Du gibst also zu, dass der Zweck keine verbesserung der Sicherheit ist.
Hab ich nicht geschrieben und auch nicht gemeint.
>
>> - genauso mag es sein, dass
>> die Blitzer natÃŒrlich von irgendwas bezahlt werden mÃŒssen und sich
>> auch rentieren sollen.
>
> Der Zweck von Überwachungsmassnahmen ist "rentieren"?
> Sicherheit spielt also keine Rolle!
>
Hab ich auch nicht geschrieben - was ich mit rentieren meinte, ist der
finanzielle Aufwand, der für Produktion und Aufstellung, so wie für
voraussichtliche Wartung entsteht.
>
>> Niemand möchte bei einem solchen Projekt,
>> welches in erster Linie hoffentlich der Sicherheit im Straßenverkehr
>> dienen soll, draufzahlen.
>
> Du hattest mit deinem Geschreibsel eigentlich schon kund getan, dass du
> erkannt hast, dass es um Einnahmen und nicht um Sicherheit geht.
Es tut mir leid, dass dann offensichtlich mein 'Geschreibsel'
missverständlich war. Welchem Zweck diese Blitzer dienen, sollte in meiner
Ausführung eigentlich gar nicht im Vordergrund stehen. Der Fakt alleine,
dass man durch regelgerechtes Verhalten, dazu zähle ich auch das NICHT-
Überschreiten der Geschwindigkeitsvorgabe, dem deiner Meinung nach gesetzten
Zwecke keine Grundlage gibt und gleichzeitig den allgemeinen Zweck einer
solchen Anlage erfüllt, ist doch schön.
>
>> Wem also diese Aktion nicht passt, dem kann ich nur raten seinen
>> Beitrag zu leisten, dass diese Blitzer sich nicht auszahlen - ist
>> doch die einfachste Sache der Welt.
>
> Das ist nicht so gant einfach.
> Die Geräte stehen an Stellen, an denen du intuitiv schneller fährst als
> erlaubt, an denen du ohne Gefährdung problemlos schneller fahren kannst
> als erlaubt.
Klar, du läufst wahrscheinlich auch intuitiv gegen einen Baum, der dir im
weg steht - Blödsinn. Intuitiv fährt niemand schneller - es gibt zum Glück
so etwas wie Geschwindigkeitsmesser im Auto - die Verantwortung, dass diese
funktionieren und entsprechend abgelesen werden können, liegt bei dem Fahrer
selber.
>
>> Jeder hier Lesende weiß doch nun
>> wo diese Automaten stehen und wie hoch die dort vorgeschriebene
>> Höchstgeschwindigkeit ist. Haltet euch alle daran und die Blitzer
>> sind das letzte vorabfinanzierte Projekt dieser Art in Kiel gewesen.
>
> Leider gibt es reichlich ortsfremde, zumindest die werden zur
> Finanzierung beitragen.
Auch Ortsfremde werden nicht dazu gezwungen sich gegen die
Geschwindigkeitsvorgaben zu widersetzen. Sie werden höchsten von drängelnden
und hupenden ortskundigen Autofahrern dazu genötigt.
>
> Harald
Christian
Am 26.09.2010 18:29, schrieb Harald Klotz:
>> Wem also diese Aktion nicht passt, dem kann ich nur raten seinen
>> Beitrag zu leisten, dass diese Blitzer sich nicht auszahlen - ist
>> doch die einfachste Sache der Welt.
>
> Das ist nicht so gant einfach.
> Die Geräte stehen an Stellen, an denen du intuitiv schneller fährst als
> erlaubt, an denen du ohne Gefährdung problemlos schneller fahren kannst
> als erlaubt.
intuitiv (schneller) fahren - Wirklich niedlich.
Intuition hat im öffentlichen Strassenverkehr nichts zu suchen. Da geht
es um bewusstes Handeln und eine gewisse Selbstdisziplin.
Da an den Standorten jetzt für Dich eine Gefahr entstanden ist, solltest
Du bewusst 50 fahren.
Das geht,
andere (wahrscheinlich 99%) schaffen das auch,
ist wirklich nicht sooo schwierig. :-)
Abzocken heisst doch, jemanden unberechtigt Geld abnehmen, zu betrügen.
Wenn also 50 km/h angesagt ist, man fährt schneller und wird erwischt,
ist das keine Abzocke, sondern liegt in der eigenen Verantwortung.
Ich sehe die Blitzer mehr als Spendenbüchse, wer unbedingt was rein
schmeissen möchte, darf gern und möglichst schnell daran vorbeifahren.
Kiel sagt "Danke" und vielleicht wird mit dem Geld gerade das Schlagloch
in Deiner Strasse geflickt.
Ciao,
Andreas
http://www.youtube.com/watch?v=M0pp4TLtaGU&feature=related
> Ciao,
> Andreas
Gruss,
Micha
>> Du gibst also zu, dass der Zweck keine Verbesserung der Sicherheit
>> ist.
>
> Hab ich nicht geschrieben und auch nicht gemeint.
Wie ist es anders zu interpretieren?
Die Schriebst:
>--------------------------
Es mag sein, dass es sich
um unfallarme Orte handelt - genauso mag es sein, dass die Blitzer
natürlich
von irgendwas bezahlt werden müssen und sich auch rentieren sollen.
<--------------------------
>> Der Zweck von Überwachungsmassnahmen ist "rentieren"?
>> Sicherheit spielt also keine Rolle!
>>
> Hab ich auch nicht geschrieben - was ich mit rentieren meinte, ist der
> finanzielle Aufwand, der für Produktion und Aufstellung, so wie für
> voraussichtliche Wartung entsteht.
Und?
Für sinnvolle Überwachungsmassnahmen gibt es keinen wirtschaftlichen
Aspekt.
>> Du hattest mit deinem Geschreibsel eigentlich schon kund getan, dass
>> du erkannt hast, dass es um Einnahmen und nicht um Sicherheit geht.
> Es tut mir leid, dass dann offensichtlich mein 'Geschreibsel'
> missverständlich war.
Ich glaube, du hast dich selbst nicht verstanden.
> Welchem Zweck diese Blitzer dienen, sollte in
> meiner Ausführung eigentlich gar nicht im Vordergrund stehen. Der
> Fakt alleine, dass man durch regelgerechtes Verhalten, dazu zähle
> ich auch das NICHT- Überschreiten der Geschwindigkeitsvorgabe, dem
> deiner Meinung nach gesetzten Zwecke keine Grundlage gibt und
> gleichzeitig den allgemeinen Zweck einer solchen Anlage erfüllt, ist
> doch schön.
Tell/Gessler ist also vernünftig?
>> Das ist nicht so gant einfach.
>> Die GerÀte stehen an Stellen, an denen du intuitiv schneller
>> fÀhrst als erlaubt, an denen du ohne GefÀhrdung problemlos
>> schneller fahren kannst als erlaubt.
> Klar, du läufst wahrscheinlich auch intuitiv gegen einen Baum, der
> dir im weg steht - Blödsinn.
Intuitiv weiche ich dem aus, auch wenn ich damit verbotene wege
beschreite.
> Intuitiv fährt niemand schneller - es
> gibt zum Glück so etwas wie Geschwindigkeitsmesser im Auto - die
> Verantwortung, dass diese funktionieren und entsprechend abgelesen
> werden können, liegt bei dem Fahrer selber.
Du solltest dir erst einmal den Begriff intuitiv klar machen.
Intuitiv fährt man max. so schnell, dass man die Situation beherrschen
kann, den Blick auf dem Tacho halten hat mit Intuition nichts zu tun.
>> Leider gibt es reichlich ortsfremde, zumindest die werden zur
>> Finanzierung beitragen.
> Auch Ortsfremde werden nicht dazu gezwungen sich gegen die
> Geschwindigkeitsvorgaben zu widersetzen. Sie werden höchsten von
> drängelnden und hupenden ortskundigen Autofahrern dazu genötigt.
Von dir z.B.
Harald
> intuitiv (schneller) fahren - Wirklich niedlich.
>
> Intuition hat im öffentlichen Strassenverkehr nichts zu suchen. Da
> geht es um bewusstes Handeln und eine gewisse Selbstdisziplin.
Aua, du hast eine verdammt schlechte Selbsteinschätzung, ich ftage mich
ernsthaft ob man so jemanden autofahren lassen sollte.
> Da an den Standorten jetzt für Dich eine Gefahr entstanden ist,
> solltest Du bewusst 50 fahren.
Für mich ist das keine Gefahr, sinnvoller ist, ich fahre bewusst eine
Geschwindigkeit, die für alle sicher ist, als mit dem Auge auf dem Tacho
nicht zu schnell, aber ein paar Fussgänger übersehend diese umzunieten.
> Das geht,
> andere (wahrscheinlich 99%) schaffen das auch,
> ist wirklich nicht sooo schwierig. :-)
Du tust mir leid, bei deiner absolut mangelhaften und überheblichen
Selbsterkenntnis.
> Abzocken heisst doch, jemanden unberechtigt Geld abnehmen, zu
> betrügen.
Richtig.
> Wenn also 50 km/h angesagt ist, man fährt schneller und wird erwischt,
> ist das keine Abzocke, sondern liegt in der eigenen Verantwortung.
Lies mal Wilhlem Tell, und versuche zu verstehen was Schiller ausdrücken
wollte, ich vermute letzteres überfordert dich.
Harald
1. Merkst Du es nicht, dass wir wieder mal abgezockt werden
2. Findest Du es auch noch in Ordnung wenn es so ist
3. Solche Bürger wie Dich braucht der Staat
Wach doch mal auf bitte!
Klaus
dem möchte ich wiedersprechen - auf dem ostring oder auch auf höhe ikea
ist man wenn man ordnungsgemäß fährt doch nur ein verkehrshindernis,
selbst mit tempo 55-60 werde ich regelmäßig links und rechts überholt
von karren die mindestens 70 drauf haben...
ich bin auch gegen eine staatliche überwachung, aber auch der meinung,
dass der staat seine bürger schützen muss. mach doch bitte mal einen
sinnvollen, finanzierbaren gegenvorschlag wie der staat insb. die
polizei hier besser erziehen soll als über blitzer?
[...blabla...]
Dann solltest Du Dir vielleicht im Interesse aller einfach angewöhnen,
auf Deine Intuition zu verzichten und ab und zu auf den Tacho zu gucken.
mfg Torsten
ich danke für ihre eindeutige Meinung und bedauere sehr, dass Ihre Art
und Weise der Argumentation bei mir auf taube Ohren stößt. Ich hoffe,
dass wir uns in der Zukunft vernünftig und nicht in beleidigender
Weise hier oder auch in natura unterhalten können. Andernfalls wünsche
ich Ihnen ein erfolgreiches Leben mit oder ohne Blitzern - mir egal.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Möller
Klaus Grünenthal wrote:
> "Christian Möller" <cm...@gmx.net> schrieb
> [...]
>
> 1. Merkst Du es nicht, dass wir wieder mal abgezockt werden
Nein merke ich nicht. Wie werden wir denn abgezockt? Oder speziell,
wie werde ich denn dabei abgezockt?
> 2. Findest Du es auch noch in Ordnung wenn es so ist
Wenn es so wäre, würde ich es nichtin Ordnung finden!
> 3. Solche Bürger wie Dich braucht der Staat
Danke :-).
>
> Wach doch mal auf bitte!
>
> Klaus
Christian
Harald Klotz schrieb:
> Christian Möller schrieb:
>
>> ich finde es traurig, dass bei fÃŒnf neuen Blitzern sofort nach der
>> (in meinen Augen) Ausrede der Abzocke gegriffen wird.
>
> Ich finde es nicht traurig, dass es noch leue gibt, die die wahre die
> erkennen zu welchem Zweck die Säulen aufgestellt werden.
>
> Unfallschwerpunkte sind es nicht!
Ecke Ostring/Franziusallee war zumindest ein Unfallschwerpunkt, als ich
da noch umme Ecke gewohnt habe - da hat es mindestens wöchentlich
geknallt, weil rot stadtauswärts ignoriert wurde und die Leute aus der
Franziusallee nicht so lange warten konnten, bis der letzte Rotsünder
vorbei ist, weil die Grünphase für den Querverkehr beschissen kurz ist.
>> Wem also diese Aktion nicht passt, dem kann ich nur raten seinen
>> Beitrag zu leisten, dass diese Blitzer sich nicht auszahlen - ist
>> doch die einfachste Sache der Welt.
>
> Das ist nicht so gant einfach.
> Die Geräte stehen an Stellen, an denen du intuitiv schneller fährst als
> erlaubt, an denen du ohne Gefährdung problemlos schneller fahren kannst
> als erlaubt.
Nö. Wenn du vor der Franziusallee zu schnell fährst, schaffst du es
nicht mehr, bei rot zu halten. Und sei es, weil du dich nicht traust zu
bremsen, weil der Drängler hinter dir unbedingt in deinen Kofferraum will.
> Leider gibt es reichlich ortsfremde, zumindest die werden zur
> Finanzierung beitragen.
die Ortsfremden erkenne ich daran, daß sie auch auf der Brücke über den
Schwanenseepark noch 50 fahren - 70 darf man nämlich erst ab der
Fußgängerbrücke Hangstraße/Peter-Hansen-Straße.
Aber wenn die Scheiben der Blitzersäulen nicht graffitiy-resistent sind,
hält das eh keine zwei Wochen. Leute, das ist Ellerbek.
Martin.
--
Neulich bin ich in eine Radarfalle gefahren...
Nee, hat nicht geblitzt, hat nur gescheppert.
(Bodo Bach)
> Ich sehe die Blitzer mehr als Spendenbüchse, wer unbedingt was rein
> schmeissen möchte, darf gern und möglichst schnell daran vorbeifahren.
> Kiel sagt "Danke" und vielleicht wird mit dem Geld gerade das Schlagloch
> in Deiner Strasse geflickt.
Wenn wenigstens die Kohle dafür verwendet werden würde ... aber
definitiv nicht!
Siehe auch die KN-Ausgabe vom 27.09.2010 Seite 18! Noch Fragen?
Helmut
Punkt 1: Geschwindigkeitsregeln sind dafür da, eingehalten zu werden. Ob
es dabei um Unfallverhütung, oder den (Lärm-) Schutz der Anwohner geht
ist dabei völlig egal. Da gibt es doch wohl keine zwei Meinungen. Ob
alle Tempolimits in ihrer Höhe sinnvoll sind, ist eine andere Sache, hat
aber nichts damit zu tun, dass die geltenden Regeln eingehalten werden
müssen.
Punkt 2: Ob Abzocke oder nicht, ist zwar eigentlich egal, ich erkenne
sie aber nicht mal als primäres Ziel der Stadt. Höhere Einnahmen kann
man sicher mit den mobilen, versteckten Geräten erzielen. Diese 5 festen
Standorte hat man früher oder später auf dem Kasten und fährt dort
langsam. Außerdem spricht die Tatsache, dass es für 5 Säulen nur eine
"rotierende" Kamera gibt gegen den Abzock-Vorsatz.
Punkt 3 Die Kosten: Im Verhältnis zu anderen, z.B. baulichen Maßnahmen
zur Verkehrsberuhigung kosten die Dinger doch fast nichts. Andere
"Beruhigungsmaßnahmen" wie Kreisverkehre, Bodenschwellen, Hindernisse
kosten ein Haufen Geld und bringen finanziell gar nichts ein. Und diese
baulichen Maßnahmen zahlen wir alle. Die neuen Säulen zahlen im
Idealfall nur die, für die sie aufgestellt wurden.
Und noch mal Punkt 3 die Kosten: Wenn es tatsächlich Abzocke, bzw.
Gewinnerzielungsabsicht wäre, dann müsste man sich mal überlegen, was
die Alternative wäre. Geld drucken ginge nicht, also bliebe nur die
Erhöhung der Steuern und Abgaben oder weiteres Totsparen bei Schulen,
Kindergärten, Sport- und Kultureinrichtungen usw. Das wäre eine
unvermeidbare Belastung für ALLE. So ist die Belastung zumindest für den
einzelnen vermeidbar.
Das einzige was mich daran ärgert ist die Tatsache, dass sich z.B. durch
die Säule am Ostring die durchschnittliche Geschwindigkeit an der Stelle
von geschätzten 65 km/h vorher auf nunmehr geschätzte 40 km/h reduziert
hat. Erschrockene oder über vorsichtige Fahrer, die hektisch abbremsen
verursachen im dichten Berufsverkehr eine Brems- und Rückstauwelle. Man
kann nur hoffen, dass sich das nach der Eingewöhnung auf 50 ein pendelt.
Gruß,
Jan
>> Wenn also 50 km/h angesagt ist, man fährt schneller und wird erwischt,
>> ist das keine Abzocke, sondern liegt in der eigenen Verantwortung.
>
>Lies mal Wilhlem Tell, und versuche zu verstehen was Schiller ausdrücken
>wollte, ich vermute letzteres überfordert dich.
du solltest mal lieber die StVO lesen :-)
Am 27.09.2010 01:09, schrieb Harald Klotz:
> Andreas Mai schrieb:
>
>> intuitiv (schneller) fahren - Wirklich niedlich.
>>
>> Intuition hat im öffentlichen Strassenverkehr nichts zu suchen. Da
>> geht es um bewusstes Handeln und eine gewisse Selbstdisziplin.
>
> Aua, du hast eine verdammt schlechte Selbsteinschätzung, ich ftage mich
> ernsthaft ob man so jemanden autofahren lassen sollte.
Ich schätze mich als eher unterdurchschnittlichen Autofahrer ein.
Wenn das jetzt eine schlechte Selbsteinschätzung ist, bin ich also
entweder grottenschlecht oder besser als der Durchschnitt. :-)
Bis jetzt hat sich in 20 Jahren keiner beklagt (mangels Unfallgegner)
und meine Geldbörse wurde nur einmal durch ein Bußgeld belastet.
Aber das führt die Diskussion nicht weiter. Es geht darum,
was von allen im öffentlichen Strassenverkehr erwartet wird. Dies ist
in der StVO geregelt und wird bei Verstößen letztendlich auch von
Gerichten definiert.
>> Da an den Standorten jetzt für Dich eine Gefahr entstanden ist,
>> solltest Du bewusst 50 fahren.
>
> Für mich ist das keine Gefahr, sinnvoller ist, ich fahre bewusst eine
> Geschwindigkeit, die für alle sicher ist, als mit dem Auge auf dem Tacho
> nicht zu schnell, aber ein paar Fussgänger übersehend diese umzunieten.
Das Gute ist, man muss die maximale Geschwindigkeit, die unter optimalen
Umständen an den Örtlichkeiten zu fahren ist, nicht selbst "intuitiv"
einschätzen. Dafür sind diese Schilder da.
Und bei der Einschätzung, welche Geschwindigkeit sinnvoll ist, gibt es
ja noch andere Faktoren, als die unmittelbare Gefahr für andere, z. B.
Lärmschutz oder Verkehrsfluss.
Ob man als Individuum da intuitiv richtig liegt?
>> Das geht,
>> andere (wahrscheinlich 99%) schaffen das auch,
>> ist wirklich nicht sooo schwierig. :-)
>
> Du tust mir leid, bei deiner absolut mangelhaften und überheblichen
> Selbsterkenntnis.
Okay, es war überheblich ausgedrückt und somit provozierent. Sorry.
Aber ich kann wirklich nichts dafür, wenn es sehr viele Autofahrer
schaffen, mit max. 50 km/h an einem Blitzer vorbeizufahren.
>> Abzocken heisst doch, jemanden unberechtigt Geld abnehmen, zu
>> betrügen.
>
> Richtig.
>
>> Wenn also 50 km/h angesagt ist, man fährt schneller und wird erwischt,
>> ist das keine Abzocke, sondern liegt in der eigenen Verantwortung.
>
> Lies mal Wilhlem Tell, und versuche zu verstehen was Schiller ausdrücken
> wollte, ich vermute letzteres überfordert dich.
Ein kurzer Blick in die Wikipedia zwingt mich zu dem Schluss, dass Du
das Aufstellen der Blitzer als ein Akt der Tyrannei siehst, gegen den
Widerstand geleistet werden sollte.
Naja, wie das von Michael ins Spiel gebrachte Video zeigt, gibt es
anscheinend sogar in der Schweiz Blitzkästen. Und die Eidgenossen hätten
sogar die Möglichkeit, sie durch Volksentscheid wieder los zu werden.
Was läuft da denn schief, dass man Gewalt einsetzen muss?
Gibt es keine Mehrheit gegen Blitzkästen?
Damit es klar ist: mir ist bewusst, dass an unseren Freiheitsrechten
durchaus geknabbert wird. Eine Videoüberwachung des laufenden Verkehrs
mit Speicherung aller Kennzeichen halte ich z. B. für nicht
verhältnismäßig. Aber diese festen Blitzer sehe ich nicht als Bedrohung
dieser Rechte.
Falls Du mich von Deiner anscheinend abweichenden Meinung überzeugen
möchtest, wären ein paar plausible Argumente hilfreich. Über meinen
Intellekt oder meine Selbsteinschätzung/Selbsterkenntnis zu spekulieren,
ist Rhetorisch gesehen ein Zynismus und führt zu der Vermutung, dass
Dir die Argumente fehlen.
Ciao,
Andreas
Erstmal sollte man seine echte Geschwindigkeit kennen. Denn es bringt wenig
wenn man mit 40 km/h rumschleicht sich ueber Fahrzeuge aufzuregen die mit
50-60km/h unterwegs sind. Hierzu kann und sollte man GPS nutzen, die Kisten
zeigen die echte Geschwindigkeit recht brauchbar an.
> [...blabla...]
So ist es !
Gruss,
Micha
So nett hat noch niemand lmaA zu mir gesagt. ;-)
Harald
> Ecke Ostring/Franziusallee war zumindest ein Unfallschwerpunkt, als
> ich da noch umme Ecke gewohnt habe - da hat es mindestens wöchentlich
> geknallt, weil rot stadtauswärts ignoriert wurde und die Leute aus der
> Franziusallee nicht so lange warten konnten, bis der letzte Rotsünder
> vorbei ist, weil die Grünphase für den Querverkehr beschissen kurz
> ist.
Wer ist Schuld an der zu kurzen Grünphase?
> Aber wenn die Scheiben der Blitzersäulen nicht graffitiy-resistent
> sind, hält das eh keine zwei Wochen. Leute, das ist Ellerbek.
Wenigstens eine gute AUssicht. ;-)
Verkehr regelt man nicht mit Blitzgeräten, sondern durch vernünftige
Strassen, vernünftige Ampelschaltungen und eine Vielzahl andere
Massnahmen.
Harald
> Aber das führt die Diskussion nicht weiter. Es geht darum,
> was von allen im öffentlichen Strassenverkehr erwartet wird. Dies ist
> in der StVO geregelt und wird bei Verstößen letztendlich auch von
> Gerichten definiert.
Ich sehe einen Missbrauch der StVO, wenn Staatsorgane es nutzen um
Kassen aufzufüllen.
Dir StVO hat ihre Berechtigung, die Beachtung prinzipiell auch.
Allerdings erfordert es auch, dass die Behörden sinnvoll damit umgehen,
beschränkungen dort auferlegen wo sie nötig sind und erweiterungen dort
zulassen wo möglich ist.
Leider kann ich seit Jahrzehnten keinen sinnvollen Umgang der StVO durch
Behörden erkennen, grüne Welle bei 60, zul. Geschwindigkeit bei 50.
Wenn die Behörden mit solchen massiven Fehleinstellungen den Autofahrer
dazu nötigen die geschwindigkeit zu überschreiten, dann sind die in
meinen Augen primär für die Geschwindigkeitsverstöße verantwortlich,
nicht der Autofahrer, der sich nur den Gegebenheiten anpasst.
Die Presse ist weitesgehends in der Hand der Behörden, deren
Pressemeldungen meist unkritisch abgedruckt werden, der Autofahrer hat
keine Lobby, welche Pressemeldungen druckreif vorverfasst und dem
Journalisten billgi Berichte in die Hand spielt.
Hinzu kommt Druck von Behörden, Journalisten nicht auf
Presseveranstaltungen zuzulassen, wenn nicht gedruckt wird, was Behörden
und Politik gefällt.
>> Für mich ist das keine Gefahr, sinnvoller ist, ich fahre bewusst eine
>> Geschwindigkeit, die für alle sicher ist, als mit dem Auge auf dem
>> Tacho nicht zu schnell, aber ein paar Fussgänger übersehend diese
>> umzunieten.
>
> Das Gute ist, man muss die maximale Geschwindigkeit, die unter
> optimalen Umständen an den Örtlichkeiten zu fahren ist, nicht selbst
> "intuitiv" einschätzen. Dafür sind diese Schilder da.
Dafür ist man mit seine Augen mehr auf dem Tacho als im
Verkehrsgeschehen. Das ist keineswegs sicherer als eine höhere
Geschwindigkeit. Der Blick auf den Tacho kostet > eine Sekunde.
Dafür kannst auch 10-20kmh schneller fahren und stehst im Notfall auch
nicht später.
> Und bei der Einschätzung, welche Geschwindigkeit sinnvoll ist, gibt es
> ja noch andere Faktoren, als die unmittelbare Gefahr für andere, z. B.
> Lärmschutz oder Verkehrsfluss.
Ja, das meine ich mit Information, statt sturer Begrenzungen.
Wenn ein akzeptabler Grund gegeben und angegeben ist, steigt die
Akzeptanz.
> Ob man als Individuum da intuitiv richtig liegt?
Glaub mir, du fährst überwiegend intuitiv.
>>> Das geht,
>>> andere (wahrscheinlich 99%) schaffen das auch,
>>> ist wirklich nicht sooo schwierig. :-)
>>
>> Du tust mir leid, bei deiner absolut mangelhaften und überheblichen
>> Selbsterkenntnis.
>
> Okay, es war überheblich ausgedrückt und somit provozierent. Sorry.
Kein Problem, ich war ja auch ein wenig scharf.
Das ist manchmal nötig um den gegenüber wachzurütteln. ;-)
> Aber ich kann wirklich nichts dafür, wenn es sehr viele Autofahrer
> schaffen, mit max. 50 km/h an einem Blitzer vorbeizufahren.
Es gibt Strassen, da darfst trotz spielender Kinder in Fahrbahnrandnähe
50 Fahren, natürlich nur einspurig mit Gegenverkehr.
Der Ikea Blitzer steht auf für eine Fahrtrichtung 2.spuriger Strecke mit
Gefälle und Mittelstreifen vom Gegenverkehr getrennt, ohne nahe
Wohnbebauung, ohne spielende Kinder...............
Denk einfach einmal darüber nach.
Ich gehe sogar so weit, dass ich behaupte dieser und viele andere
Blitzer mindern die Verkehrssicherheit!
Lass es mich begründen.
Zu niedrig angesetzte Geschwindigkeitbegrenzungen führen zur
Inakzeptanz, das Blitzen wird als Schikane empfunden, er ärgert, aber es
führt nicht zu dem Effekt, dass man einsieht einen Fehler gemacht zu
haben, ausser, dass man gegen Gesslers Hut, ich meine gegen ein Schild
verstossen hat.
Dort erwischt zu werden führt psychologisch nur dazu besser auf Blitzer
aufzupassen, das bedeutet weniger Aufmerksamkeit fürs Verkehrsgeschehen,
das bedeutet für andere Teilnehmern mehr Risiko.
Es wird immer gern mit dem höheren Bremsweg bei höheren
Geschwindigkeiten argumentiert, dass der entspannte Fahrer wesentlich
mehr Aufmerksamkeit aufs Verkehrsgeschehen verwendet wird nicht
hinterfragt.
Letzlich wird es zum Problem, wenn der geblitzte sich nur abgezockt
fühlt, dann wird er nur besser aufpassen, aber nicht vermehrt seine
Geschwindigkeit den Vorgaben oder Schildern anpassen.
Würde er an wirklichen Gefahrenpunkten geblitzt, besteht eine Chance auf
Einsicht, aber das will man ganz offensichtlich nicht.
>> Lies mal Wilhlem Tell, und versuche zu verstehen was Schiller
>> ausdrücken wollte, ich vermute letzteres überfordert dich.
>
> Ein kurzer Blick in die Wikipedia zwingt mich zu dem Schluss, dass Du
> das Aufstellen der Blitzer als ein Akt der Tyrannei siehst, gegen den
> Widerstand geleistet werden sollte.
Wikipedia kennr mich?
> Naja, wie das von Michael ins Spiel gebrachte Video zeigt, gibt es
> anscheinend sogar in der Schweiz Blitzkästen. Und die Eidgenossen
> hätten sogar die Möglichkeit, sie durch Volksentscheid wieder los zu
> werden. Was läuft da denn schief, dass man Gewalt einsetzen muss?
> Gibt es keine Mehrheit gegen Blitzkästen?
Jeder möchte, dass andere sich vernünftig verhalten, nur doe Behörden
machen es nicht, das ist das Problem.
Jeder möchte, dass seine Kinder im Schulbereich und und bei Kindergärten
geschützt sind, nur helfen Blitzer an den hier diskutierten Stellen
dagegen nicht.
Dort kannst du weiterhin unkontrollier rasen, weil es den Behörden einen
Dreck interessiert.
Im Krummbogen, breite Strasse, 30kmh, weit weg vom Kindergarten wird
auch gern geblitzt.
> Damit es klar ist: mir ist bewusst, dass an unseren Freiheitsrechten
> durchaus geknabbert wird. Eine Videoüberwachung des laufenden Verkehrs
> mit Speicherung aller Kennzeichen halte ich z. B. für nicht
> verhältnismäßig.
Ist auf Mautstrecken bereits Realität.
Ausweiskontrolle an jeder Bus-, Bahnhaltestelle ist bereits geplant.
In 10 Jahren hat jede den Ausweis mit Chip!
Ein Kontroll und Bezahlsystem per RFID Chip ist bereits Realität und in
Gebrauch. Die Stationen sind problemlos in der Lage auch Ausweise zu
kontollieren.
Eine PKW Maut ist in Planung, das bedeutet, dass alle Fahrstrecken
aufgezeichnet und gepseichert werden.
> Aber diese festen Blitzer sehe ich nicht als
> Bedrohung dieser Rechte.
Naja, ich sehe es anders.
Letztlich werden gerade die hier erwischten als Argument für die
Gefährdung von Kindern herangezogen.
Praktisch sind aber Äpfel und Bananen,
> Falls Du mich von Deiner anscheinend abweichenden Meinung überzeugen
> möchtest, wären ein paar plausible Argumente hilfreich. Über meinen
> Intellekt oder meine Selbsteinschätzung/Selbsterkenntnis zu
> spekulieren, ist Rhetorisch gesehen ein Zynismus und führt zu der
> Vermutung, dass Dir die Argumente fehlen.
Ich glaube nicht, dass mir Argumente fehlen, aber ich glaube, dass
übermässige Staatsgehorsamkeit zu Regierungen führen wie wir sie
eigentlich nicht haben möchten.
Im Grunde sind es kleine Beamtenfuzzis, die mit Segen von Oben ihr
schmutziges Spiel führen, statt für eine sinnvolle Verkehrslenkung zu
sorgen.
Michael ist vielleicht ein wenig extrem, aber er ist mir symphatischer
als jemand, der nur dauerndes kuschen vor den Behörden predigt und
eigentlich keine anderen Argumente hat als Vorschriften und die
Sinnvolle Anwendung nicht hinterfragt.
Aus meiner Sicht ist das Missbrauch des Rechts durch die Behörden!
Sie können, sie dürfen und sie tun.
Nur beim Abwägen der Interessen, was auch zu den Pflichten der Behörden
gehört, versagen sie massiv.
Harald
> ich bin auch gegen eine staatliche überwachung, aber auch der meinung,
> dass der staat seine bürger schützen muss. mach doch bitte mal einen
> sinnvollen, finanzierbaren gegenvorschlag wie der staat insb. die
> polizei hier besser erziehen soll als über blitzer?
z.B. indem man die Blitzer an echten Gefahrenpunkten aufstellt, an den
verkehrstechnische Massnahmen misslingen.
Verkehrstechnische Massnahmen sind mehr als nur Schilder aufzustellen,
bzw. die Begrenzungen zu begründen und auf die Gefährdungszeiten zu
begrenzen.
Es werden z.B. an Schulen die Geschwindigkeiten auf 30 begrenzt, 24/7
und nachts wir geblitzt, hier im kieler Raum.
An echten Gefahrenpunkten zu blitzen, das erhöht auch die Aktzeptanz und
würde auch erzieherisch wirken die Beschränkungen zu achten, allerdings
wird das wenig Geld ins Stadtsäckel bringen, die meisten fahren dort
vernünftig, man würde nur die wenigen Unvernünftigen treffen.
Daher blitz man generell dort wo die Geschwindigkeit unangemessen
niedrig angesetzt ist, oder wie im Langen Rehm, man setzt zwecks
Temposündererfassung die Geschwindigkeit regelmässig rauf und runter.
Harald
>> Lies mal Wilhlem Tell, und versuche zu verstehen was Schiller
>> ausdrücken wollte, ich vermute letzteres überfordert dich.
>
> du solltest mal lieber die StVO lesen :-)
Kurt, es geht nicht um die StVO, es geht um Missbrauch derselben durch
Staatsorgane.
Harald
> z.B. indem man die Blitzer an echten Gefahrenpunkten aufstellt, an den
> verkehrstechnische Massnahmen misslingen.
> Verkehrstechnische Massnahmen sind mehr als nur Schilder aufzustellen,
> bzw. die Begrenzungen zu begründen und auf die Gefährdungszeiten zu
> begrenzen.
>
> Harald
Also ich finde es zum Kotzen wie einige Leute meinen, selbst entscheiden
können, wann und wo Gesetze gelten und sich
dann wundern, wenn andere Asoziale/Banker/Politiker/Nazis/ ohne
Bodenhaftung diese Rechte auch für sich herausnehmen.
Ich finde es völlig in Ordnung wenn geblitzt wird und von mir aus kann
die Stadt abzocken wo sie will und den ganzen Haushalt mit Blitzern
finanzieren. Das Geschwindigkeitslimit gilt für alle und wer das nicht
will, der soll sich einfach politisch engagieren oder auswandern....
Gruss GEorg
> Punkt 1: Geschwindigkeitsregeln sind dafür da, eingehalten zu werden.
Die Regeln sind dafür da, dass sie von den Behörden angemessen
angewendet werden.
Es findet aber Missbrauch durch die Behörden durch unangemssene
Anwendung statt.
Der Autofahrer ist aber verpflichtet auch bei unangemessener Anwendung
sich an die augestellten Regeln zu halten.
Das fällt vielen allerdings schwer und so lassen vorzüglich Fallen
bauen.
Warum stellt man so ein Teil nicht in den Winterbeker Weg?
> Ob es dabei um Unfallverhütung, oder den (Lärm-) Schutz der Anwohner
> geht ist dabei völlig egal.
Wenn der Autofahrer über die Gründe informiert ist, ist die Akzeptanz
höher, geeignete Schilder sind definiert, Textzusätze sind ebenfalls
zulässig.
Aber man will nicht an die Vernunft appelieren, das zerstört ja das
Geschäftsmodell.
> Da gibt es doch wohl keine zwei
> Meinungen. Ob alle Tempolimits in ihrer Höhe sinnvoll sind, ist eine
> andere Sache, hat aber nichts damit zu tun, dass die geltenden Regeln
> eingehalten werden müssen.
Du verkennst leider, dass für viele Beschränkungen die Einsicht fehlt.
Man kann Blitzer aufstellen oder an der Einsicht arbeiten.
Letzteres ist zwar billig, generiert aber keine Einnahmen.
Blitzer sind teuer, kosten Volksvermögen, bringen aber Einnahmen.
> Punkt 2: Ob Abzocke oder nicht, ist zwar eigentlich egal, ich erkenne
> sie aber nicht mal als primäres Ziel der Stadt.
Ich schon, sonst würden die Säulen nicht dort stehen, wo es keine
Unfälle gibt.
> Höhere Einnahmen kann
> man sicher mit den mobilen, versteckten Geräten erzielen.
Nicht unbedingt, die kostet ein Team von mehreren Leuten, das Aufstellen
etc.
> Diese 5
> festen Standorte hat man früher oder später auf dem Kasten und fährt
> dort langsam. Außerdem spricht die Tatsache, dass es für 5 Säulen nur
> eine "rotierende" Kamera gibt gegen den Abzock-Vorsatz.
Du musst nicht die Tatsachen verdrehen.
In jeder Säule permanente Technik würde gegen den Abzockvorsatz
sprechen.
> Punkt 3 Die Kosten: Im Verhältnis zu anderen, z.B. baulichen Maßnahmen
> zur Verkehrsberuhigung kosten die Dinger doch fast nichts.
Was kostet eine bessere Planung beim Bau der Strasse, ausser ein wenig
Gehirnschmalz.
> Andere
> "Beruhigungsmaßnahmen" wie Kreisverkehre, Bodenschwellen, Hindernisse
> kosten ein Haufen Geld und bringen finanziell gar nichts ein.
Es ist ja auch nicht Sinn der Strasse sie abzockfähig zu gestalten.
> Und
> diese baulichen Maßnahmen zahlen wir alle. Die neuen Säulen zahlen im
> Idealfall nur die, für die sie aufgestellt wurden.
Ich bin überzeugt, du wirst auch mitzahlen.
> Und noch mal Punkt 3 die Kosten: Wenn es tatsächlich Abzocke, bzw.
> Gewinnerzielungsabsicht wäre, dann müsste man sich mal überlegen, was
> die Alternative wäre. Geld drucken ginge nicht, also bliebe nur die
> Erhöhung der Steuern und Abgaben oder weiteres Totsparen bei Schulen,
> Kindergärten, Sport- und Kultureinrichtungen usw. Das wäre eine
> unvermeidbare Belastung für ALLE. So ist die Belastung zumindest für
> den einzelnen vermeidbar.
Da fast alle Autofahrer sind und fast alle in die Fallen geraten, tut es
sich nicht viel.
> Das einzige was mich daran ärgert ist die Tatsache, dass sich z.B.
> durch die Säule am Ostring die durchschnittliche Geschwindigkeit an
> der Stelle von geschätzten 65 km/h vorher auf nunmehr geschätzte 40
> km/h reduziert hat. Erschrockene oder über vorsichtige Fahrer, die
> hektisch abbremsen verursachen im dichten Berufsverkehr eine Brems-
> und Rückstauwelle. Man kann nur hoffen, dass sich das nach der
> Eingewöhnung auf 50 ein pendelt.
Und die Unfallzahlen werden durch verschreckte Autofahrer vermutlich
gegenüber früher steigen.
Harald
>die meisten fahren dort vernünftig, man würde nur die wenigen Unvernünftigen treffen.
sowie auch an den Blitz-Säulen. Es trifft immer nur die
Unvernünftigen.
>Daher blitz man generell dort wo die Geschwindigkeit unangemessen
>niedrig angesetzt ist,
so so, 50km/h in der Stadt sind unangemessen? Wie schnell möchtest Du
denn rasen?
wer will schon die ganzen kids die mit ihren fahrrädern oder gar zu fuss
zur schule wollen schon schützen - sollen die doch zur seite springen,
hauptsache ich komme schnell den westring entlang... habe erst letze
woche wieder solche deppen gesehen, die kurz nach dem neuen ikea blitzer
wieder gas geben um dann fast die kids an der nächsten ampel platt zu
machen weil man ja nicht schulterblick und bremsen gleichzeitig
hinbekommt... tststs.
>Es werden z.B. an Schulen die Geschwindigkeiten auf 30 begrenzt, 24/7
>und nachts wir geblitzt, hier im kieler Raum.
Da du betonst, dass auch außerhalb der "üblichen" Schulstunden
geblitzt wird:
Du bis sicher, dass außerhalb dieser Stunden keinerlei Schüler
auftauchen können?
Hoffentlich hast du Recht!
In meinen Augen ist das ein ähnliches Pokerspiel der Autofahrer, wie
ich es bei der Gefährdung von Radfahrern erlebe, die auf einem
linksseitig verlaufenden Radweg auf einer Vorfahrtsstraße eine
Seitenstraße queren.
Hier kommt es laufend zu gefährlichen Situationen, weil sich der
Autogahrer aus der Seitenstraße kommend blindlings darauf vertraut,
dass von Rechts kein Radfahrer vor ihm vorbeirauscht.
Als Beispiel möchte ich die Hamburger Chaussee / Pestalozzistraße
nennen.
Gruß
Dietrich
--
E-Mail: sprotte24 (ä t) t-online (d o t) de
>Also ich finde es zum Kotzen wie einige Leute meinen, selbst entscheiden
>können, wann und wo Gesetze gelten und sich
Dem schließe ich mich an.
Wundere mich, warum diejenigen, die was gegen die Blitzer haben, nicht
einen Sport daraus machen, einfach die Verkehrregeln einzuhalten.
So könnten sie sich doch freuen, den Aufstellern der Blitzer die
Einnahme vermasselt zu haben.
Übrigens:
Ich benutze als Fußgänger am Petersbuger Weg die Bedarfsampel zur
Querung der hamburger Chaussee.
Es passiert mir täglich, dass nach der Ampelschaltung auf Rot für die
Autos auf der Hamburger Chausse, noch 5 Sekunden später die Autos dies
ignorieren.
Ich selbst musste schon mehrfach als Fußgänger bei Grün
reaktionsschnell zur Seite springen, weil solch Rowdy von Autofaher
sich bei Rot mit Hupen den Weg bahnte.
Einem von uns beiden fällt offenbar das logische Denken schwer. Wie
erklärst Du deinen Standpunkt?
Ich meine, dass eine leere Säule keine Einnahmen generiert, den Verkehr
aber genauso effizient beruhigt wie eine mit Kamera. Wollte man
abzocken, dann würde man in alle Säulen Kameras installieren um die
Einnahmen zu maximieren.
>> Und
>> diese baulichen Maßnahmen zahlen wir alle. Die neuen Säulen zahlen im
>> Idealfall nur die, für die sie aufgestellt wurden.
>
> Ich bin überzeugt, du wirst auch mitzahlen.
Das ist möglich, aber unwahrscheinlich. Die bisherigen stationären
Ampelblitzer wurden 2005 auch mal um ein Modul zur
Geschwindigkeitsüberwachung erweitert. Damals gab es kein derartiges
Medienecho, so dass ich kurz nach der Umrüstung *einmal* auf dem
Schützenwall von so einem Ding geblitzt wurde. Danach wusste ich
Bescheid. Kurz danach gab es übrigens auch einen kleinen kn-Artikel zu
dem Thema.
Ich will mich auch gar nicht als Unschuldslamm darstellen. Auf die
mobilen Blitzer falle ich regelmäßig rein. In der Regel auf Strecken,
die ähnlich wie Du es beschrieben hast, "intuitiv" das Gefühl vermitteln
es könne dort ruhig schneller gefahren werden. Ich bin aber überzeugt,
dass die stationären Blitzer zumindest den Einheimischen nichts anhaben
können.
Gruß,
Jan
Oder wie ueberall in der Welt elektronische Gegenmassnahmen treffen, denn
das ganze ist nunmal auch ein Katz & Maus Spiel welches Spass machen soll.
So?n Radar/Laser Warngeraet erzieht einen auch zum vernuenftig fahren und
erinnert einen eindringlich dran, sich auch an die Limits zu halten.
Uebrigens: Kennt jemand brauchbare und vor allem bezahlbare Laserjammer ?
Denn es ist nur die halbe Miete wenn man weiss das der Warner einem das
Radar-Frequenzband sagt und bei den Poliscan Laser-Stasi Pollern laut "LASER
ALERT und dann PIIEP....PIEEP...." bruellt. Dann muss man voelle Mohere in
die Eisen damit die Messung ungueltig ist und es nicht blitzt ( da kann je
nach Situation schonmal der Hintermann reinrauschen ). Besser waere es
natuerlich dem Laser garnicht erst die Moeglichkeit zu geben aufschalten zu
koennen, also den dauerhaft so zu stoeren das er nichts mehr messen
geschweige denn in folge dessen Blitzen kann. Ob der Heini vor einem oder
der hinter einem oder auch Nebenan geblitzt wird, ist prinzipiell egal. Denn
irgendwer soll ja auch fleissig loehnen.
Ich finde die Jammer-Transponder im grunde hochinteressant, denn die lassen
sich wunderbar getarnt super installieren und neutralisieren hoffentlich die
Laser-Angriffe von aussen. Zum Beispiel an dem Einbauort der eigentlich fuer
das Tagfahrlicht vorgesehen ist fast schon perfekt. Aber diese
Installationen sind teuer ( 200-400 US$ fuer das Geraet plus Einbau der dann
zum Ausbau wird falls man erwischt wird ). Interessant finde ich das Rocky
Mountain Phantom System welches als Tragbare Loesung fuer kleines Geld ( um
die 160 US-Ocken ) auch ein Radar und Laser-Jammer zumindest fuer den
Frontbereich impliziert. Die Frage ist nur ob diese Stoerung auch bei den
Stasi-Pollern so gut funktioniert wie die Detektion.
Falls jemand ein solches Stealth-System im Kriegs-Einsatz hat, bitte per
Email melden.
> Gruss GEorg
Gruss,
Micha
Uebrigens, der erste Stasi-Poller wurde schon zur Plakatsaeule
umfunktioniert. Der in der Franziusallee traegt nun seit heute den Slogan:
"Nur ein Doener ist noch viel schoener...".
So ist es, ich grinse jedesmal ganz breit wenn ich denen die Tour vermasselt
habe und warne natuerlich auch die anderen Verkehrsteilnehmer mittels
Warnblinkanlage oder Lichthupe. Hatte auch mal eine Weile ein Schild "RADAR"
hinten im Auto, aber mir fehlt leider die Zeit mich Stundenlang hinzustellen
und die Leute zu informieren. Spass macht das aber auch, denn das ist
wirklich mal Gemeinnuetzig und echte Verkehrserziehung....
> Ich selbst musste schon mehrfach als Fußgänger bei Grün
> reaktionsschnell zur Seite springen, weil solch Rowdy von Autofaher
> sich bei Rot mit Hupen den Weg bahnte.
Nunja, spring dem einfach auf die Motorhaube ( das wird teuer, denn Du bist
ja Knochig und erzeugst boese Beulen ) und spule dort den Film "fast
toedlich verletzter Dietrich" ab inkl. Notarztwagen; Polizei und dem vollen
"the Oscar goes to Dietrich" Programm. Dieser Rowdy wird sich vor Angst in
die Hosen Scheissen und Du kannst richtig Kapital aus solchen dummen
Aktionen schlagen. Sei dankbar das es diese Menschen und Ausnahmeangebote
gibt.
Ich hatte das mal in den USA ( 2007 glaube ich ) wo mich so´n Mitzekatze mit
Strohhalm im Hals; Handy am Ohr und wohl Finger in der Musch mit einem
schweinetueren Edel BM-Double-U direkt vor dem Bellagio Edeltempel Nachts
umgenietet hat ( wahrscheinlich sogar noch besoffen wie jeder in Vegas ! ).
Nur war ich nicht so schlau und habe stattdessen einen Stunt in die
Erdbeeren hingelegt ( allerdings bei Fahrzeugberueghrung ) und es bei einer
von Ihr mit gross aufgrissenen fast panischen Augen "Entschuldigung....und
dem Ohhh God" belassen. Wuerde ich heute so auch nicht mehr machen und es
knallhart drauf anlegen. Denn dort umgefahren oder angefahren zu werden ist
fast wie ein 6er im Lotto. JACKPOT, sozusagen !
Manchmal ist man einfach instinktiv viel zu bloed um aus solchen
Ausnahme-Situationen Kapital zu schlagen und wirklich erzieherisch auf
andere einzuwirken.
> Gruß
> Dietrich
Ich warte auch noch auf die richtige Gelegenheit und Vollposten. Ein paarmal
haette es fast schon geklappt. Aber das Timing und die Situation muss
stimmen, schliesslich will man sich ja nicht totfahren lassen.
Gruss,
Micha
Hey....Ostring mitten in der Nacht. Kein Mensch ( nichtmal die Hardcore-Opas
mit Hut und Wackeldackel ) fahren dort 50km/h. Jeder ist dort mit 60km/h
unterwegs, denn sonst schafft man nicht die gruene Welle bis zum Olaf-Palme
Damm. Ich sehe da Vorsatz und nicht umsonst wimmeln da ja gerne die
Radar-Blitzer und manchmal auch die Gruenen mit Ihren mobilen
Laser-Spielzeugen herum. Und 60km/h ist dort auch absolut angemessen...
Bin da schon >1000mal durch und NIE -aber auch wirklich NIE gab es auch nur
im Ansatz eine Gefahrensituation bzw. ist mir eine aufgefallen. Nur vor den
ausgeschalteten Ampeln mit wartenden Personen sollte man etwas vom Gas
gehen.
Ich finde das nicht schlimm etwas schneller zu fahren, da es die Situation
auch problemlos mitten in der Nacht zulaesst. Die Strasse ist gut
beleuchtet; alles uebersichtlich und es gibt keine Probleme. Probleme inform
von Unfaellen erlebe ich aber Tagsueber, wenn der Ostring voll mit
Schnarchlappen ist die sich gegenseitig hinten drauffahren weil die einfach
zu daemlich sind das Reissverschluss-System zu verstehen und damit
gigantische und unnoetige Staus ausloesen...
Gruss,
Micha
>> Du musst nicht die Tatsachen verdrehen.
>> In jeder Säule permanente Technik würde gegen den Abzockvorsatz
>> sprechen.
>
> Einem von uns beiden fällt offenbar das logische Denken schwer.
Mir nicht. :-)
> Wie erklärst Du deinen Standpunkt?
Wenn alle ständig bestückt sind, wird das schnell erkannt und die Anlage
wird wirklungslos.
> Ich meine, dass eine leere Säule keine Einnahmen generiert,
Die bestückte nach wenigen Tagen auch keine mehr.
> den Verkehr aber genauso effizient beruhigt wie eine mit Kamera.
Das ist eine falsche Annahme, im Gegenteil Unfallzahlen steigen an den
Blitzstellen, durch falsche Reaktionen.
> Wollte
> man abzocken, dann würde man in alle Säulen Kameras installieren um
> die Einnahmen zu maximieren.
Das ist unlogisch.
Dadurch, dass Säulen unbestückt sind und dass die, die dort regelmässig
fahren das wissen, fahren sie wieder mit "normaler" Geschwindigkeit,
nach den Vorgaben aber zu schnell.
Nach dem Wechsel der Kamera dorthin wird wieder für ein paar Tage Beute
gemacht, dann haben sich wieder alle daran gewöhnt.
Inzwischen gewhöhnen sich an den unbestückten Stellen die Fahrer wieder
an die fehlende Kontrolle.
>>> Und
>>> diese baulichen Maßnahmen zahlen wir alle. Die neuen Säulen zahlen
>>> im Idealfall nur die, für die sie aufgestellt wurden.
>>
>> Ich bin überzeugt, du wirst auch mitzahlen.
>
> Das ist möglich, aber unwahrscheinlich. Die bisherigen stationären
> Ampelblitzer wurden 2005 auch mal um ein Modul zur
> Geschwindigkeitsüberwachung erweitert. Damals gab es kein derartiges
> Medienecho, so dass ich kurz nach der Umrüstung *einmal* auf dem
> Schützenwall von so einem Ding geblitzt wurde.
Bei deiner propagierten Auffassung dürfte dir das doch nicht passieren.
;-)
> Danach wusste ich
> Bescheid. Kurz danach gab es übrigens auch einen kleinen kn-Artikel zu
> dem Thema.
Tja, so sieht es aus, wenn alle Säulen permanent bestückt sind, man
weiss bescheid.
Für die Sicherheit erreichst du nichts, eher das Gegenteil.
> Ich will mich auch gar nicht als Unschuldslamm darstellen. Auf die
> mobilen Blitzer falle ich regelmäßig rein. In der Regel auf Strecken,
> die ähnlich wie Du es beschrieben hast, "intuitiv" das Gefühl
> vermitteln es könne dort ruhig schneller gefahren werden. Ich bin
> aber überzeugt, dass die stationären Blitzer zumindest den
> Einheimischen nichts anhaben können.
Damit die Einheimischen auch drauf reinfallen werden sie gewechselt.
Ich sehe keinen Sicherheitsgewinn, wenn du ständig den Blick auf dem
Tacho hälst anstatt dich auf den Verkehr zu konzentrieren.
Ich sehe auch nicht den immer wieder gern hervorgehobenen kürzeren
Bremsweg bei niedriegerer Geschwindigkeit wie immer behauptet.
Es stimmt natürlich, wenn du an der selben Position anfängst zu bremsen
ist der Bremsweg kürzer.
Interessant ist im Zweifel aber der Anhalteweg.
Viele Unfälle passieren beim Langsamfahren, unterfordert und den Blick
auf die Schönheiten am Rande. Du entdeckst ein Problem später und diese
Strecke kommt hinzu, auch die laufende Tachoüberwachung sind Zeiten die
der Konzentration auf das Verkehrsgeschehen fehlen.
Ich bin für Blitzer dort, wo sie die Raser erwischen und damit die
Sicherheit erhöhen.
Harald
> Also ich finde es zum Kotzen wie einige Leute meinen, selbst
> entscheiden können, wann und wo Gesetze gelten und sich
> dann wundern, wenn andere Asoziale/Banker/Politiker/Nazis/ ohne
> Bodenhaftung diese Rechte auch für sich herausnehmen.
Du hast nicht vrstanden worum es mir geht.
Ich finde es zum Kotzen wie du ohne Bodenhaftung Gehorsam gegenüber
Auswüchsen der Verwaltung verlangst.
> Ich finde es völlig in Ordnung wenn geblitzt wird und von mir aus kann
> die Stadt abzocken wo sie will und den ganzen Haushalt mit Blitzern
> finanzieren. Das Geschwindigkeitslimit gilt für alle und wer das nicht
> will, der soll sich einfach politisch engagieren oder auswandern....
Es dauert nicht mehr lange, dann wird man dir sicher einen
ehrenamtlichen Job anbieten.
Ubrigens, am sichersten fährst du, wenn du ausgeglichen und aufmerksam
mit einer den Verhältnissen angepassten Geschwindigkeit fährst.
Leider ist an den Blitzerstellen die erlaubte deutlich unter einer den
Verhältnissen angepassten.
Ja, es gibt die Unfälle durch Raser, viel häufiger sind jedoch Unfälle
bei Geschwindgkeiten im erlaubten Bereich.
Sicher fährst du nicht, wenn du aus Angst vor Radarfallen ständig den
Tacho im Blick hast. Im Gegenteil.
Ausserdem, wie kommst du zu der Unterstellung, dass Kritiker
fragwürdiger Verkehrsmassnahmen sich nicht an die Regeln halten oder
halten wollen.
Harald
wer tut das denn? Ich kann mir kein geräuschloses Elektroauto leisten,
die gehörte Drehzahl des Motors ist ein guter Anhaltspunkt für die
gefahrene Geschwindigkeit.
> Viele Unfälle passieren beim Langsamfahren, unterfordert und den Blick
> auf die Schönheiten am Rande. Du entdeckst ein Problem später und diese
> Strecke kommt hinzu
dazu halte ich einen sogenannten Sicherheitsabstand zum Vordermann ein,
der es mir erlaubt, auch mal nach rechts und links zu gucken. Der Blick
über die Schulter ist ein schönes Beispiel dafür, wo es ausdrücklich
gewünscht ist, mal nicht nach vorne zu gucken.
Martin.
Dietrich Jordan schrieb:
> On Tue, 28 Sep 2010 03:06:18 +0200, "Harald Klotz"<kl...@freenet.de>
>
>> Es werden z.B. an Schulen die Geschwindigkeiten auf 30 begrenzt, 24/7
>> und nachts wir geblitzt, hier im kieler Raum.
>
> Da du betonst, dass auch außerhalb der "üblichen" Schulstunden
> geblitzt wird:
> Du bis sicher, dass außerhalb dieser Stunden keinerlei Schüler
> auftauchen können?
> Hoffentlich hast du Recht!
vor allem kann ich mich als Autofahrer drauf einstellen. Ich hasse es,
durch die Olshausenstraße zu müssen, wo Tempo 30 zu bestimmten Zeiten an
bestimmten Wochentagen vorgeschrieben ist. Abbremsen, Blick auf die Uhr,
überlegen welchen Wochentag wir haben - in der Zeit ist jemand, der die
Strecke täglich fährt mir schon fast hinten reingefahren, weil der eben
weiß, daß er ungestraft rasen kann.
Martin.
> Wenn alle ständig bestückt sind, wird das schnell erkannt und die Anlage
> wird wirklungslos.
Du gehst also das Risiko ein, zu schnell zu fahren, obwohl Du gar nicht
weißt, ob die Säule bestückt ist oder nicht?
Ich definitiv nicht. Für mich sind alle fünf Säulen zukünftig Orte der
besonderen Verkehrsdisziplin. ;)
> Bei deiner propagierten Auffassung dürfte dir das doch nicht passieren. ;-)
Verstehe ich nicht. Was habe ich propagiert?
> Ich sehe keinen Sicherheitsgewinn, wenn du ständig den Blick auf dem
> Tacho hälst anstatt dich auf den Verkehr zu konzentrieren.
Zum einen kann ich die Geschwindigkeit auch ohne Blick auf den Tacho
abschätzen. Vielleicht nicht absolut, aber zumindest relativ. Dadurch
ist der Blick nur gelegentlich nötig. Auf dem Ostring, den ich täglich
passiere schalte ich inzwischen etwa Höhe Araltankstelle den Tempomaten
ein. 53-55km/h laut Tacho sind perfekt.
Leider merke ich dadurch, wie im meinem ursprünglichen Posting erwähnt,
dass die meisten gar nicht mehr 50, sondern aus Angst allenfalls 40-45
fahren. Was im übrigen deiner Theorie mit den leeren Säulen
widerspricht. Die Ostringsäule ist gestern sicher nicht bestückt
gewesen, sonst hätte sie einen ortsfremden erwischt, der mich stehend an
der längst roten Ampel noch überholt hat.
Gruß,
Jan
>
>Also ich finde es zum Kotzen wie einige Leute meinen, selbst entscheiden
>können, wann und wo Gesetze gelten und sich
>dann wundern, wenn andere Asoziale/Banker/Politiker/Nazis/ ohne
>Bodenhaftung diese Rechte auch für sich herausnehmen.
>Ich finde es völlig in Ordnung wenn geblitzt wird und von mir aus kann
>die Stadt abzocken wo sie will und den ganzen Haushalt mit Blitzern
>finanzieren. Das Geschwindigkeitslimit gilt für alle und wer das nicht
>will, der soll sich einfach politisch engagieren oder auswandern....
>
>Gruss GEorg
Und wer meint sich über die Regeln hinwegsetzen zu können und das auch
noch öffentliich verbreitet, sollte sich um eine
Haftpflichtversicherung kümmern die auch bei "Grober Fahrlässigkeit"
und "Vorsätzlicher Verkehrsgefährdung" eintritt. Ansonsten kann es im
Ernstfall (Personenschaden) die wirtschafliche Existenz heftig
einschränken.
Gruss Kalli
--
Jan Löhndorf schrieb:
> Die Ostringsäule ist gestern sicher nicht bestückt
> gewesen, sonst hätte sie einen ortsfremden erwischt, der mich stehend an
> der längst roten Ampel noch überholt hat.
nee, der Rotlichtblitzer kommt erst noch, das wird "irgendwann"
nachgerüstet, so stand es jedenfalls in der KN.
Die Säule war grade eben noch nicht mit Graffity verziert, ich sah nur
einen drangebappten Zettel, konnte ihn aber von der anderen Straßenseite
aus nicht lesen. Vermutlich sowas wie "Zettel ankleben verboten!"
Martin.
> Aber wenn die Scheiben der Blitzersäulen nicht graffitiy-resistent sind,
> hält das eh keine zwei Wochen. Leute, das ist Ellerbek.
Heute hing dort der erste Werbewisch an der Säule. Ich konnte noch das
Wort "Döner" entziffern, bevor ich vorbei war...:-)
Es gibt noch andere Überwachungseinrichtungen in Kiel.
Da befinden sich z. B. an der T-Kreuzung Ellerbeker Weg / Wiener Allee drei
Kameras. Schön in jeweiliger Fahrtrichtung ausgerichtet in vier Metern Höhe
am Laternenmast auf der Verkehrsinsel. Gibt es im Bereich Kiel noch mehr
solcher Kameras und welchen Zweck sollen sie erfüllen?
Klaus
Stephan Hellwig schrieb:
Alda, das ist krass-konkretem Geschäftsidee: "Döner-Blitz"
Kriegstu zu jedem Döner noch ein Schdrafzettel obendrauf! Respekt!
Murat^W Martin.
--
Allein die Dunkelheit ist real, das Licht scheint nur so.
Da stand drauf: "Nur Döner ist schöner." So oder ähnlich könnte man die
Dinger als Litfaßsäulen benutzen, vielleicht auch für Kleinanzeigen usw.
Bietet sich ja an.
Klaus
> Und wer meint sich über die Regeln hinwegsetzen zu können und das auch
> noch öffentliich verbreitet, sollte sich um eine
> Haftpflichtversicherung kümmern die auch bei "Grober Fahrlässigkeit"
> und "Vorsätzlicher Verkehrsgefährdung" eintritt. Ansonsten kann es im
> Ernstfall (Personenschaden) die wirtschafliche Existenz heftig
> einschränken.
Warum erdreistet du dich Kritik damit gleichzusetzten, dass sich jemand
über die Regeln hinwegsetzen will.
Mit Leuten wie dir war Hitler und auch die DDR erfolgreich.
Was die Obrigkeit bestimmt muss ja richtig sein.
Merke, drüber hinwegsetzen und kritisieren, dazwischen liegen Welten.
Vermutlich überfordert dich der Gedanke.
Harald
Du Witzbold.
Überall können Schüler ausserhalb der Schulstunden auftauchen.
Die besonderen Begrenzungen im Schulbereich verlieren aber ausserhalb
der Schulstunden ihre Bedeutung.
Wen ich konkret den Winterbeker Weg nenne, kannst du dort ausserhalb der
Schulstunden davon ausgehen, dass du dort um Faktor 100 weniger auf
Schüler triffst als im Durchschnitt in anderen Stadtgebieten.
Eine ähnliche Situation hast du im Suchsdorfer Weg.
Während der Schulzeiten wird dort nicht geblitzt.
> Als Beispiel möchte ich die Hamburger Chaussee / Pestalozzistraße
> nennen.
Sie verfolgen dich.
Harald
> so so, 50km/h in der Stadt sind unangemessen? Wie schnell möchtest Du
> denn rasen?
Kurt, ich kann die in Kiel viele Stellen nennen, wo 50kmh zulässig aber
unangemessen viel sind.
Ebenso gibt es reichlich Strassen wo bei 60er grüner Welle 50kmh
zulässig sind und die bei denen 60kmh wegen breiter Fusswege, fehlender
Spielender Kinder etc. kein Problem darstellen, aber nur 50kmh erlaubt
sind.
Der Verkehr wird nicht sicherer, wenn du genötigt bist in kurzen
Abständen auf den Tacho zu schauen.
Harald
> wer tut das denn? Ich kann mir kein geräuschloses Elektroauto leisten,
> die gehörte Drehzahl des Motors ist ein guter Anhaltspunkt für die
> gefahrene Geschwindigkeit.
Genau genug um die Geschwindigkeit einzuhalten?
Veilleicht ist deine Kiste ja extrem laut.
>> Viele Unfälle passieren beim Langsamfahren, unterfordert und den
>> Blick auf die Schönheiten am Rande. Du entdeckst ein Problem später
>> und diese Strecke kommt hinzu
>
> dazu halte ich einen sogenannten Sicherheitsabstand zum Vordermann
> ein, der es mir erlaubt, auch mal nach rechts und links zu gucken.
Und wenn dir plötzlich etwas vor den Wagen läuft, während du in der
Landschaft rumträumst?
> Der Blick über die Schulter ist ein schönes Beispiel dafür, wo es
> ausdrücklich gewünscht ist, mal nicht nach vorne zu gucken.
Genau, man will das Elend nicht sehen, wenn man jemanden überfährt.
Harald
Mach erst einmal deinen Führerschein.
> So könnten sie sich doch freuen, den Aufstellern der Blitzer die
> Einnahme vermasselt zu haben.
So einfach ist es leider nicht, wenn die Strassenverhältnisse problemlos
sichere und höhere Geschwindigkeiten zulassen als erlaubt.
Der ständige Blick auf den Tacho bedeutet auch Ablenkung ond höhere
Gefährdung.
> Übrigens:
> Ich benutze als Fußgänger am Petersbuger Weg die Bedarfsampel zur
> Querung der hamburger Chaussee.
> Es passiert mir täglich, dass nach der Ampelschaltung auf Rot für die
> Autos auf der Hamburger Chausse, noch 5 Sekunden später die Autos dies
> ignorieren.
Jaja, komisch, dass es anderen nicht passiert.
> Ich selbst musste schon mehrfach als Fußgänger bei Grün
> reaktionsschnell zur Seite springen, weil solch Rowdy von Autofaher
> sich bei Rot mit Hupen den Weg bahnte.
Bleib das nächste mal einfach stehen. ;-)
Harald
> Da befinden sich z. B. an der T-Kreuzung Ellerbeker Weg / Wiener
> Allee drei Kameras. Schön in jeweiliger Fahrtrichtung
> ausgerichtet in vier Metern Höhe am Laternenmast auf der
> Verkehrsinsel. Gibt es im Bereich Kiel noch mehr solcher Kameras
> und welchen Zweck sollen sie erfüllen?
Werftstrasse/Klausdorfer Weg.
Der Zweck ist wohl die Leute an die Überwachung zu gewöhnen. ;-)
Ansonsten können Staus erkannt werden und in die Ampelschaltung
eingegriffen werden.
Langfristig können bei entsprechenden Beobachtungen die Ampelphasen
angepasst werden.
Ob die entsprechende Technik dahinter steckt kann ich nicht sagen,
Kennzeichenerfassung, Erfassung verschiedener Fahrzeuggrößen und mehr ist
möglich und wird falls noch nicht verhanden sicher langfristig kommen.
Harald
>> Da befinden sich z. B. an der T-Kreuzung Ellerbeker Weg / Wiener
>> Allee drei Kameras. Schön in jeweiliger Fahrtrichtung
>> ausgerichtet in vier Metern Höhe am Laternenmast auf der
>> Verkehrsinsel. Gibt es im Bereich Kiel noch mehr solcher Kameras
>> und welchen Zweck sollen sie erfüllen?
> Werftstrasse/Klausdorfer Weg.
> Der Zweck ist wohl die Leute an die Überwachung zu gewöhnen. ;-)
Wenn denn die Kameras auffällig in die Gegend gesetzt werden...
> Ansonsten können Staus erkannt werden und in die Ampelschaltung
> eingegriffen werden.
So ein Unsinn, dafür gibt es doch längst die Kontaktschleifen in der
Fahrbahndecke. Und die funktionieren zumindest außerhalb der
BErufsverkehrszeiten ganz wunderbar.
> Langfristig können bei entsprechenden Beobachtungen die Ampelphasen
> angepasst werden.
Das passiert dann automagisch.
>> Ansonsten können Staus erkannt werden und in die Ampelschaltung
>> eingegriffen werden.
>
> So ein Unsinn, dafür gibt es doch längst die Kontaktschleifen in der
> Fahrbahndecke.
Unsinn schreibst du jetzt.
Was willst du mit Kontaktschleifen feststellen?
Wie viele Brauchst du?
Kontaktschleifen sind dazu nur bedingt geeignet, du brauchst für die zu
überwachende Strecke etliche und mit Pech sind die Fahrzeuge auch auch
vor oder hinter der Schleife zum stehen gekommen, die Schleife meldet
dann keinen Verkehr. ;-)
Die Kamera kostet einen Bruchteil der vielen nötigen Schleifen, die güt
eine Stauerkennung nötig wären und liegert bessere Informationen, bis
hin zu Fahndungsmöglichkeiten.
> Und die funktionieren zumindest außerhalb der
> BErufsverkehrszeiten ganz wunderbar.
Was funktioniert?
Die Stauwarnung?
Wo?
Harald
>>> Ansonsten können Staus erkannt werden und in die Ampelschaltung
>>> eingegriffen werden.
>>
>> So ein Unsinn, dafür gibt es doch längst die Kontaktschleifen in der
>> Fahrbahndecke.
> Unsinn schreibst du jetzt.
Unsinn im Sinne von 'Du erwartest jetzt nicht wirklich eine 24/7-besetzte
Verkehrsleitzentrale, die sofort in Ampelschaltungen eingreift?'. Vor
allem da auf den Hauptrouten, die ja vorrangig staugefährdet sind, die
Ampeln eh - mehr oder weniger - als halbgrüne Welle geschaltet sind.
Ich erinnere mich noch an den VErkehrsbeobachtungsposten Stresemannplatz/
Sophienblatt. Eine Kanzel, die ca. fünf Meter über der Fahrbahn schwebte
und von der aus der Wachtmeister die Ampeln schaltete. Was letztendlich
vergebene Liebesmüh war, da sich der Vekhr dann an der jeweils nächsten
Ampel staute.
> Was willst du mit Kontaktschleifen feststellen?
Durchsatz. Abhängig von der Länge der Grünphase läßt sich ermitteln,
wieviele Fahrzeuge passieren können. Nähern sich mehr Fahrzeuge der
KReuzung als die Grünphase durchläßt, besteht Staugefahr.
> Wie viele Brauchst du?
Keine Ahnung, welche Anzahl praktikabel ist. Im PRinzip sollten derer zwei
reichen: Eine fünf Meter vor der Ampel, eine hundert Meter vor der Ampel.
Das setzt natürlich voraus, daß es zwischen den beiden Schleifen keine
anderen Zufahrts- oder Abfahrtsmöglichkeiten gibt. In dem Augenblick, in
dem über die 5m-Schleife weniger Autos fahren als über die hundert-m-
Schleife, staut sich der Verkehr. Wobei natürlich jeweils Zeiträume
betrachtet werden.
> Kontaktschleifen sind dazu nur bedingt geeignet, du brauchst für die zu
> überwachende Strecke etliche und mit Pech sind die Fahrzeuge auch auch
> vor oder hinter der Schleife zum stehen gekommen, die Schleife meldet
> dann keinen Verkehr. ;-)
Das kann nur passieren, wenn Du "Momentaufnahmen" betrachtest.
> Die Kamera kostet einen Bruchteil der vielen nötigen Schleifen, die güt
> eine Stauerkennung nötig wären und liegert bessere Informationen, bis
> hin zu Fahndungsmöglichkeiten.
:-)
Die Kamera, die im Stauverkehr Nummernschilder erkennt, wird wohl erst
noch erfunden werden müssen.
>> Und die funktionieren zumindest außerhalb der
>> BErufsverkehrszeiten ganz wunderbar.
> Was funktioniert?
> Die Stauwarnung?
> Wo?
Die Grünschaltung bei wenig Verkehr. BEstes Beispiel die Kreuzung Ostring/
Schönkirchener LAndstr. am Ende der neuen Schwentinebrücke. Fahre ich
Richtung Dietrichsdorf schaltet die Ampel beim Passieren der
Kontaktschleife auf grün, selbst wenn sie erst wenige Sekunden vorher auf
rot gesprungen ist. Voraussetzung natürlich: Kein Querverkehr. Morgens
gegen zwei Uhr ist diese Art der Ampelsteuerung ganz wunderbar zu
beobachten.
>>> So ein Unsinn, dafür gibt es doch längst die Kontaktschleifen in der
>>> Fahrbahndecke.
>
>> Unsinn schreibst du jetzt.
>
> Unsinn im Sinne von 'Du erwartest jetzt nicht wirklich eine
> 24/7-besetzte Verkehrsleitzentrale, die sofort in Ampelschaltungen
> eingreift?'.
Was spricht dagegen?
die 110 muss ständig besetzt sein und soweit ich weiss laufen dort auch
die Kamerasignale auf.
Übrigens, die Kieler 110er Zentrale wurde kürzlich dicht gemacht, dafür
ist eine neue im Einsatz, die ein deutlich größeres Gebiet abdeckt.
Damit ist 24/7 ein noch viel kleineres Problem.
Ich sage nicht, dass eine 24/7 Kamerakontrolle erforderlich ist, selbst
in Brandzeiten reicht ein gelegentlicher Blick, wenn gerade Zeit ist.
Um Bei Ampelstörungen eingreifen zu können ist auch ein 24/7 Service
erforderlich, zumindest in Bereitschaft.
> Vor allem da auf den Hauptrouten, die ja vorrangig
> staugefährdet sind, die Ampeln eh - mehr oder weniger - als halbgrüne
> Welle geschaltet sind.
>
> Ich erinnere mich noch an den VErkehrsbeobachtungsposten
> Stresemannplatz/ Sophienblatt. Eine Kanzel, die ca. fünf Meter über
> der Fahrbahn schwebte und von der aus der Wachtmeister die Ampeln
> schaltete. Was letztendlich vergebene Liebesmüh war, da sich der
> Vekhr dann an der jeweils nächsten Ampel staute.
Ich erinnere mich, dass er es einigermassen im Griff hatte und zunächst
war es die erste und einzige Ampel in Kiel.
Oft war das ohnehin nicht besetzt, meist lief es im Automatikbetrieb.
>> Was willst du mit Kontaktschleifen feststellen?
>
> Durchsatz. Abhängig von der Länge der Grünphase läßt sich ermitteln,
> wieviele Fahrzeuge passieren können.
Das sagt nichts über den Stau vo der Ampel aus.
Bestenfalls taugt es zu annahmen für Staus hinter der Ampel.
> Nähern sich mehr Fahrzeuge der
> KReuzung als die Grünphase durchläßt, besteht Staugefahr.
Wo soll denn diese Schleife zählen, woher soll sie wissen wie viele die
Strasse noch vor der Ampel verlassen?
>> Wie viele Brauchst du?
>
> Keine Ahnung, welche Anzahl praktikabel ist. Im PRinzip sollten derer
> zwei reichen: Eine fünf Meter vor der Ampel, eine hundert Meter vor
> der Ampel.
Das Kabel ist teurer als eine Kamera und hat wenig Informationsgehalt.
> Das setzt natürlich voraus, daß es zwischen den beiden
> Schleifen keine anderen Zufahrts- oder Abfahrtsmöglichkeiten gibt. In
> dem Augenblick, in dem über die 5m-Schleife weniger Autos fahren als
> über die hundert-m- Schleife, staut sich der Verkehr. Wobei natürlich
> jeweils Zeiträume betrachtet werden.
Was machst du, wenn es zwischen den beiden Schleifen zum Stau kommt,
beide Schleifen werden gleichviel Fahrzeuge zählen.
Das kann Stau bis in die Unendlichkeit bedeuten, aber auch nur gerade
einmal 100m Stau, was in einer Hauptstrasse mit langen Grünphasen kein
Problem darstellt.
>> Kontaktschleifen sind dazu nur bedingt geeignet, du brauchst für die
>> zu überwachende Strecke etliche und mit Pech sind die Fahrzeuge auch
>> auch vor oder hinter der Schleife zum stehen gekommen, die Schleife
>> meldet dann keinen Verkehr. ;-)
>
> Das kann nur passieren, wenn Du "Momentaufnahmen" betrachtest.
Unfall, nichts geht mehr.
Überfahren der Schleife mit wenig Abstand, einzelne Fahrzeuge werden
nicht mehr unterschieden.
Warum eine teure Lösung, wenn es billiger mit viel mehr
Informationsgehalt geht.
Wird ein langer Stau erkannt ist es ein Knopfdruck um eine Grünphase für
die Nebenstrassen ausfallen zu lassen.
>> Die Kamera kostet einen Bruchteil der vielen nötigen Schleifen, die
>> güt eine Stauerkennung nötig wären und liegert bessere
>> Informationen, bis hin zu Fahndungsmöglichkeiten.
>
> :-)
> Die Kamera, die im Stauverkehr Nummernschilder erkennt, wird wohl erst
> noch erfunden werden müssen.
Meinst du?
Es mag aufgrund des Winkels bei zu dichtem Verkehr das eine oder andere
Kennzeichen nicht erkannt werden, aber dazu müssen die Fahrzeuge sehr
dicht stehen oder das Vorfahrzeug sehr hoch sein. Bei PKW mit 2-3 Meter
Abstand dürfte jedes Kennzeichen erfassbar sein.
Harald