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Airbus A330-300s Steckdosenfrage...

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Michael Perlitschke

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Apr 2, 2010, 9:37:27 PM4/2/10
to
Hallo Steckdosen-Freaks,

mal eine Frage an alle fliegenden Strom-Experten. Habe gerade gesehen, das
mein Sitzplatz einen AC-Power Port an Sitz besitzt welcher fuer mich Nutzbar
waere. Aber handelt es sich da um eine ISPS-Steckdose mit 110 Volt ( so wie
die in der World Buiseness Class ) oder einen Zugang wie bei den
Kraftfahrzeugen resp. einer EM-Powerbuchse ( beides waere dann ja jeweils 15
Volt, was erneut ein Problem waere )...

Da hier ja recht viele sehr regelmaessig durch die Gegend fliegen, wuerde
ich mich freuen wenn man mit bezueglich des Airbus 330-300 welcher auf
Langstrecken wegen des InSeat Komforts recht verbreitet ist und dem
Stromangebot mal einen groben Tipp geben koennte. Ich war zwar schon
mehrmals im 330-300 unterwegs, aber leider niemals auf einem Sitz mit einer
solchen Option. Denn neben der Adapter-Problematik verunsichert mich auch
die an den EM-Ports und ggf. KFZ-Buchsen anliegenden 15 Volt, denn dafuer
braeuchte man dann wohl auch wieder einen dusseligen Adapter, oder ?
....grrhhh.....

Faende die Idee ganz interessant wenn man sich nicht staendig sorgen um den
bloeden Akku -welcher in meinem Fall schon nach 4 Stunden schlapp macht-
machen muesste, sodass man dann ganz entspannt ohne zu hetzen an dem
Schleppi seinen Klimbim abarbeiten kann.

Gruss,
Micha


d-...@gmx.net

unread,
Apr 2, 2010, 10:55:28 PM4/2/10
to
On Sat, 03 Apr 2010 04:37:27 +0300, Michael Perlitschke
<mperl...@aol.com> wrote:

> Hallo Steckdosen-Freaks,
>
> mal eine Frage an alle fliegenden Strom-Experten. Habe gerade gesehen,
> das
> mein Sitzplatz einen AC-Power Port an Sitz besitzt welcher fuer mich
> Nutzbar
> waere. Aber handelt es sich da um eine ISPS-Steckdose mit 110 Volt ( so
> wie
> die in der World Buiseness Class ) oder einen Zugang wie bei den
> Kraftfahrzeugen resp. einer EM-Powerbuchse ( beides waere dann ja
> jeweils 15
> Volt, was erneut ein Problem waere )...

Keine Sorge, wenn dein Sitz mit "AC-Power Port" ausgezeichnet ist darfst
du dich über eine "klassische" 115V Wechselspannung freuen. So kenn ich
das jedenfalls aus meinen Buchungen. Die anderen beiden Anschlüsse werden
als "Cigarette / DC-Power" bzw. EM-Power Port geführt und liefern zumeist
15V = mit etwa 75W. Für EM-Power brauchst nen Adapter von "Kfz" auf
EM-Power (rein mechanisch, gibts auch im Flieger zu kaufen).

skippa

PS: bei ordentlichen Airlines gibts eigentlich nur noch AC

Michael Perlitschke

unread,
Apr 3, 2010, 1:12:34 AM4/3/10
to
<d-...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag news:op.vakiiquonnwisq@skippa-x31...

On Sat, 03 Apr 2010 04:37:27 +0300, Michael Perlitschke
<mperl...@aol.com> wrote:

>> Hallo Steckdosen-Freaks,
>>
>> mal eine Frage an alle fliegenden Strom-Experten. Habe gerade gesehen,
>> das
>> mein Sitzplatz einen AC-Power Port an Sitz besitzt welcher fuer mich
>> Nutzbar
>> waere. Aber handelt es sich da um eine ISPS-Steckdose mit 110 Volt ( so
>> wie
>> die in der World Buiseness Class ) oder einen Zugang wie bei den
>> Kraftfahrzeugen resp. einer EM-Powerbuchse ( beides waere dann ja
>> jeweils 15
>> Volt, was erneut ein Problem waere )...
>
>Keine Sorge, wenn dein Sitz mit "AC-Power Port" ausgezeichnet ist darfst
>du dich über eine "klassische" 115V Wechselspannung freuen.

Habe mittlerweile die gesuchte Info nach laengerer Suche durch Zufall sogar
im Netz gefunden. Hast wohl recht: Ist ein 110 Volt Anschluss, so wie in der
ersten Klasse. War nicht ganz so einfach zu finden, da meine Maschine nun
bei einer anderen Airline genutzt wird. Aber ueber Airline-Expert-dot.com
fand ich folgenden Hinweis zu meinem Flieger: "Blablupp Airlines Airbus
A330-300: Powerports for personal computers are installed in all WBC seats,
as well as the forward coach cabin (rows 10-28 in coach)". Allerdings gibt
es nicht an jedem Sitz so wie in der WBC einen persoenlichen eigenen
Power-Port, sondern zwei Coach-Sitze muessen sich scheinbar irgendwo in der
Mitte oder unter dem Sitz einen dieser Ports Teilen.

>skippa
>
>PS: bei ordentlichen Airlines gibts eigentlich nur noch AC

Ich glaube in den Kloh?s habe ich soetwas aehnliches mal gesehen. Aber
explizit drauf geachtet habe ich bisher eigentlich nie, obwohl ich mit
diesem Fluggeraet schon 2mal sehr zufrieden unterwegs war. Da sass ich aber
immer sehr weit hinten ohne ueberhaupt ansatzweise in der Naehe von so?ner
Power-Schweinenase Sitze gewesen zu sein. Diesmal muss ich aber weiter vorne
sitzen (da mir die Zeit im Nacken sitzt muss ich da schnell wieder raus) und
fiel ueber die Stromversorgung was eigentlich trotz exellenten in-seat Audio
Video On Demand (AVOD) Entertainment natuerlich neue Moeglichkeiten
eroeffnet.

Danke fuer den Hinweis,
Micha


Hendrik Scholz

unread,
Apr 11, 2010, 12:07:14 PM4/11/10
to Michael Perlitschke
Hi Michael,

Du scheinst mit einer Ex-Northwest A330 zu fliegen, die jetzt mit
Delta-Logo bepinselt ist. Die haben vorne 110V zwischen den Sitzen.
Die Ports geben laut Internet maximal 75W raus. Wenn Dein Notebook
viel benoetigt, dann hilft es ggf. den Akku rauszunehmen, damit
es nicht noch laedt. Andererseits schaffe ich es in der Lufthansa
Business mit meinem 65W IBM Netzteil reproduzierbar die Sicherungen
im Sitz zu aktivieren. YMMV!

Auf seatguru.com gibt es eine Erklaerung zu dem Flieger/den Sitzen:
http://www.seatguru.com/airlines/Delta_Airlines/Delta_Airlines_Airbus_A330.php
Achte auf die Entertainment-Boxen unter den Sitzen. Die sind bei
den Kisten (von 2004 iirc) noch recht gross.

Guten Flug und eine schnelle Einreise,
Hendrik

P.S. letzte Woche 15min in Chicago vom Flugzeug zum shuttle bus ;-)

Michael Perlitschke

unread,
Apr 11, 2010, 12:54:27 PM4/11/10
to
"Hendrik Scholz" <h...@123.org> schrieb im Newsbeitrag
news:4BC1F3B2...@123.org...

> Hi Michael,
>
> Du scheinst mit einer Ex-Northwest A330 zu fliegen, die jetzt mit
> Delta-Logo bepinselt ist. Die haben vorne 110V zwischen den Sitzen.
> Die Ports geben laut Internet maximal 75W raus. Wenn Dein Notebook
> viel benoetigt, dann hilft es ggf. den Akku rauszunehmen, damit
> es nicht noch laedt.

Die Northwest-Maschinen sind auch letzten Mai schon unter der Flagge von
Delta geflogen. Hatte mich schon gewundert warum da ueberall
Delta-Uniformiertes Personal am wuseln war und warum auch die Monitore alle
mit dem Delta-Logo und Spots liefen...

Habe das Problem nun anders geloest. Da ich meinem EEE PC ohnehin einen
zweiten 6600mAh Reserve-Akku zum wechseln goennen wollte, habe ich gesehen
das die Preise fuer diese Akkus mittlerweile richtig nett in den Keller
gefallen sind. 40 Euro kostet mich der 6600mAh Akku nur noch ( vor 6 Monaten
lagen die Preise noch um die 75 Euro, waren auch recht teuer ). Und dann
habe ich mal geschaut was ein fetten 13.000 mAh Akku´s fuer den EEE-PC
kostet und bin fast vom Stuhl gekullert. Anstatt der sonst ueblichen 110-120
Euro, kosten die auch nur noch 57 Euro. Also bei 17 Euro mehr habe ich
zugeschlagen (
http://www.eee-pc.de/2008/12/06/13000mah-akku-fur-eee-pc-901-1000h/ ) und
brauch nun keine Steckdose mehr der der Akku im Dauerbetrieb den kompletten
Flug bis Detroit durchhalten wird.

> Guten Flug und eine schnelle Einreise

Nunja, ich komme da mit der letzten Maschine in Detroit an und mittlerweile
hat sich mein grosszuegiges Transfer-Fenster von 2:20 Std. massiv reduziert,
soll heissen die haben meinen Inlandsflug ( der auch nochmal 5:30 Std
dauert ) massiv nach vorne gezogen. Das wird verdammt Knapp, denn das letzte
mal stand ich da 1:30 Std. um nur durch die Immigration zu kommen. Meinen
Anschlussflug habe ich dann als letzter in wirklich letzter Sekunde
erreichen koennen ( sogar der Koffer kam mit, denn den hatte ich
abgeschreiben, da ich den kurz vor Besteigen des Fliegers neu aufgeben
musste ).

Einreise wird nicht das Problem sein, aber wenn ich da nicht schnell durch
die Immigration und Customs komme, stehen die Chancen gut das ich meinen
Anschlussflug verpasse und der naechste geht dann erst einen Tag spaeter
morgns um 8:30 Uhr. Will ich mal nicht hoffen das das alles klappt, denn ich
habe da keinen Bock mir die Nacht im Airport um die Ohren hauen zu muessen
um dann am naechsten Tag weiterzuklommen. Aus diesem Grund habe ich meinen
Sitzplatz auch moeglichst weit vorne gewaehlt. Denn so komme ich schnell
raus und bin mit einer der ersten in den hoffentlich nicht so gigantischen
Schlangen vor den IO-Butzen...

> Hendrik
>
> P.S. letzte Woche 15min in Chicago vom Flugzeug zum shuttle bus ;-)

Ja....das kann manchmal echt schnell gehen. 2008 im Okt. war ich da
Ruckizucki durch und musste sogar am Kofferband auf meinen Koffer warten.
Auch beim Zoll war nichts los; nur weissen Wisch hingeben und ab die Post.
Da konnte ich sogar noch im Terminal in einer Sportsbar gemuetlich ein
SamAdams vom Fass trinken ( teuer, aber lecker ) und 3 Zigaretten in der Bar
am Tresen rauchen. Letztes Jahr genau das Gegenteil am gleichen Airport (
auch Detroit ): Mehrere Maschinen paralel gelandet und dann der Supergau:
Massen an Asiaten ( kritische Masse ) alle dick vermummt wegen der
Schweinepestilenz und nur wenige waren der Sprache maechtig ! Und es kam was
kommen musste; kein Englisch; grosses Durcheinander und auch oft stimmte
scheinbar etwas mit den Papieren nicht. Das hat GEDAUUUUUUUUERT und nach 1
45 Std. hatte ich meinen Transferflug geistig auch schon als erledigt
betrachtet. Mein Koffer stand nachdem ich durch war schon unotiviert
irgendwo im Gang ( wurde vom Band genommen ) herum. Dann der naechste
Schreck: Bei den Custom-Fuzzis wieder die ganzen Asiaten und Wahnsinn. Zum
Glueck kam einer der Custom.Burschen zu mir in die Reihe, fluesterte fragend
wieviel Cash ich dabei habe wann mein Transferflug geht; schaute auf die Uhr
und zog mich unauffaellig vor....

So bekam ich dann meinen Anschklussflug nachdem ich meinen Koffer wieder los
war in letzter Minute noch. Wobei falls nicht haette ich halt eine Maschine
spaeter genommen, auch kein Beinbruch. Nur diesmal muss ich den ( letzten )
Flieger bekommen, wenn ich nicht unfreiwillig eine Nacht am Airport
verbringen moechte ( was bloede waere da ich meine Hotel fest gebucht
habe ). Eigentlich kein Thema, aber die haben nun schon zweimal die Zeiten
fuer den Anschlussflug geaendert. Das bedeutet das ich frueher ankommen
werde, aber auch das das mit dem Transfer eine wirklich knappe Nummer werden
kann, wenn ich da nicht wie ein Aal durchflutsche als lange schlangen
vorhanden sind. Naja....wird schon irgendwie schiefgehen !

Gruss,
Micha


Ulrich G. Kliegis

unread,
Apr 12, 2010, 6:31:39 AM4/12/10
to
On Sun, 11 Apr 2010 18:07:14 +0200, Hendrik Scholz <h...@123.org> wrote
in kiel.allgemein:

>Wenn Dein Notebook
>viel benoetigt, dann hilft es ggf. den Akku rauszunehmen, damit
>es nicht noch laedt. Andererseits schaffe ich es in der Lufthansa
>Business mit meinem 65W IBM Netzteil reproduzierbar die Sicherungen
>im Sitz zu aktivieren. YMMV!


Diese kleinen Schaltnetzteile ziehen alle beim Einschalten (was ja nur
durch den Netzstecker möglich ist) einen gewaltigen Einschaltstromstoß
- hier knackt das auch jedes Mal bedenklich (ich habe drei
verschiedene Geräte mit ähnlichen Netzteilen, es ist unerheblich, ob
da sekundär Last dran hängt oder nicht - beim Einstecken rumst es
immer mal wieder.

Gruß,
U.

Michael Perlitschke

unread,
Apr 12, 2010, 9:22:16 PM4/12/10
to
Hallo Ulli,

"Ulrich G. Kliegis"
<diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
schrieb im Newsbeitrag news:5dt5s5lvcgml79pr4...@4ax.com...

Also hier mit dem kleinen Netzteil ( das ist in etwas so klein wie
Mars-Schokoriegel, siehe hier:
http://mperlitsch.hintergrundbild.com/hdr/IMG_3125.JPG ) des EEE-PC ist dem
nicht so, aber bei dem Netzteil meines grossen Notebooks hoert man es
jedesmal knallen und sogar sogar Funken beim einstecken des Netzsteckers in
der Steckdose springen. Warum das so unterschiedlich ist, weiss ich nicht,
aber bei dem Notebook-Netzteil habe ich sogar hier in der Bude hin und
wieder bammel das es die Sicherung raushaut ( ist bisher aber noch nie
passiert ). Das gilt aber auch beim Einschalten meines THX-Ultra Onkyo
Receivers, der wirklich eine brauchiale Leistung zur Verfuegung stellt. Wenn
ich den Anschalte, flackert hier sogar das Licht...

Nachteil des kleinen 12 Volt Mini-Netzteils ist, das es in den 90-120
Minuten die zum aufladen des 6600mAh Akkus noetigt sind ( bei 13000 mAh
entsprechend laenger ) recht warm wird was sicherlich fuer die Standzeit
kein gutes Zeichen ist. Auf der anderen Seite laesst sich dieser Mini klasse
transportieren, sodass das Netzteil sogar in der kleinen EEE-PC
Neoprentasche neben der Maus und dem Surfstick problemlos Platz findet und
von den Abmessungen perfekt zum Netbook passt. Bei auspacken seinerzeit
dachte ich sogar, die wollen einen verarschen. Ein so kleines Netzteil habe
ich bisher noch nirgends gesehen und das das sogar funktioniert hat mich
noch mehr verbluefft.

> Gruß,
> U.

Gruss,
Micha


Werner Schmidt

unread,
Apr 13, 2010, 5:57:28 AM4/13/10
to
Hallo Michael Perlitschke, Du schriebst am 13.04.2010 03:22

> Also hier mit dem kleinen Netzteil ( das ist in etwas so klein wie
> Mars-Schokoriegel, siehe hier:
> http://mperlitsch.hintergrundbild.com/hdr/IMG_3125.JPG ) des EEE-PC ist dem
> nicht so, aber bei dem Netzteil meines grossen Notebooks hoert man es
> jedesmal knallen und sogar sogar Funken beim einstecken des Netzsteckers in
> der Steckdose springen. Warum das so unterschiedlich ist, weiss ich nicht,

grundsätzlich kann man einem solchen Schaltnetzteil - ist ja eh
Elektronik, da kostet's außer Entwicklungszeit (und die spielt bei
großen Serien auch wieder nur eine geringe Rolle) praktisch nix
zusätzlich - eine kleine Anlaufautomatik spendieren, die dafür sorgt,
dass das Gerät nach Anlegen von Netzspannung zunächst für z.B. 1/2
Sekunde *nicht* in Betrieb geht. Damit fließt erst mal nur der geringe
Strom, der für diese Steuerelektronik gebraucht wird und es gibt keine
hohen Ströme bei noch unsicherem Kontakt (in den paar Millisekunden, die
der Einsteckvorgang dauert ist ja noch kein *sicherer* Kontakt am
Stecker gegeben). Damit würden recht zuverlässig Knallen und
Funkenbildung unterbunden.

Gruß
Werner

Michael Perlitschke

unread,
Apr 13, 2010, 6:14:47 AM4/13/10
to
"Werner Schmidt" <wer...@foni.net> schrieb im Newsbeitrag
news:hq1f69$mlq$00$1...@news.t-online.com...

Aha....dann hat Asus dem EEE-PC wohl eine solche Elektronik spendiert, denn
da knallt zum Glueck nichts. und es dauert auch immer ein paar Sekunden bis
die EEE-PC Ladeleuchte anfaengt zu reagieren. Aber im grunde kann es knallen
und funken, solange hier nicht die Sicherhung rausfliegt. Hauptsache der
Schmotz laedt den Akku ;-)

> Gruß
> Werner

Micha


Werner Schmidt

unread,
Apr 13, 2010, 6:31:40 AM4/13/10
to
Hallo Michael Perlitschke, Du schriebst am 13.04.2010 12:14

> Aha....dann hat Asus dem EEE-PC wohl eine solche Elektronik spendiert, denn
> da knallt zum Glueck nichts. und es dauert auch immer ein paar Sekunden bis
> die EEE-PC Ladeleuchte anfaengt zu reagieren. Aber im grunde kann es knallen
> und funken, solange hier nicht die Sicherhung rausfliegt. Hauptsache der
> Schmotz laedt den Akku ;-)

schon, aber die Funkerei verbrutzelt auf Dauer die Kontaktflächen am
Stecker und in der Dose. Wobei die am Stecker im Zweifel besser vergütet
sind als die in der Dose, was Dir (wenn Du häufiger dieselbe Dose nutzt,
was meist der Fall sein dürfte) ganz andere Probleme bescheren kann. Die
Dose wird nämlich nicht ganz plötzlich völlig unbrauchbar, sondern es
resultieren zunehmende Übergangswiderstände an den Kontaktflächen. Was
zu Erhitzung führt, möglicherweise bis hin zur Brandentstehung.

Geräte, die keinen "echten" Hauptschalter (netzseitig) haben stecke ich
daher zu Hause grundsätzlich in eine Schaltsteckdosenleiste. Für
unterwegs ist das natürlich nicht immer [tm] eine praktikable Lösung, klar.

Gruß
Werner

Michael Perlitschke

unread,
Apr 13, 2010, 7:41:50 AM4/13/10
to

"Werner Schmidt" <wer...@foni.net> schrieb im Newsbeitrag
news:hq1h6c$ffi$03$1...@news.t-online.com...

> Hallo Michael Perlitschke, Du schriebst am 13.04.2010 12:14
>
>> Aha....dann hat Asus dem EEE-PC wohl eine solche Elektronik spendiert,
>> denn da knallt zum Glueck nichts. und es dauert auch immer ein paar
>> Sekunden bis die EEE-PC Ladeleuchte anfaengt zu reagieren. Aber im grunde
>> kann es knallen und funken, solange hier nicht die Sicherhung rausfliegt.
>> Hauptsache der Schmotz laedt den Akku ;-)
>
> schon, aber die Funkerei verbrutzelt auf Dauer die Kontaktflächen am
> Stecker und in der Dose.

Nunja, beim Eurostecker + Stecker für Netzkabelbuchse in europäischer
Ausführung welche man an jedem Rasierapparat findet ist das wenig schlimm.
Soetwas kostet doch nur 1.10 Euro als Ersatz ( wobei man davon in der Regel
ganze Kisten voll daheim rumliegen hat, da diese Dinger ja nun wirklich an
jedem ELO-Gelumpe einsatz finden ). Und bezueglich der Streckdoesen sehe ich
auch keine Probleme. Sicherlich hast Du recht damit das es nicht gut ist,
aber man Hand auf?s Herz, das ganze hat praktisch keinerlei Einfluss, ausser
natuerlich man nutzt das Geraet an immer der gleichen Steckdose ueber 50-100
Jahre. Aber die natuerliche Fluktuation ( Rennovierung ) sorgt austomatisch
dafuer das die Steckdosen irgendwann gewechselt werden muessen ( zumindest
alle 100 Jahre einmal ).

> Wobei die am Stecker im Zweifel besser vergütet sind als die in der Dose,
> was Dir (wenn Du häufiger dieselbe Dose nutzt, was meist der Fall sein
> dürfte) ganz andere Probleme bescheren kann. Die Dose wird nämlich nicht
> ganz plötzlich völlig unbrauchbar, sondern es resultieren zunehmende
> Übergangswiderstände an den Kontaktflächen. Was zu Erhitzung führt,
> möglicherweise bis hin zur Brandentstehung.

Ich bin ja schon aengstlich, aber so aengstlich zum Glueck auch wieder
nicht. Shit happens und brennen kann es so oder so auch aus ganz anderen
Gruenden. Wichtig ist in diesem Fall wohl nur das man seine Wohnung
konsequent mit Brandmeldern ausgeruestet hat ( am besten welchen welche per
Funk untereinander gekoppelt sind ). Denn bei einem Band ist nur eines
wichtig: Das einem selbst nichts passiert und das man gewarnt wird sofern es
zu einem Band kommt. Mein Notebooknetzteil mit dem Funkenflug trau ich aber
auch nicht ueber den Weg, sodass ich diesen ausschliesslich ueber eine
Funkbetriebene Verteilerdose betreibe und waehrend der aktiven Zeit immer in
der Naehe bleibe. Wenn da etwas schmurgelt, dann kipp ich kurzerhand einen
Eimer Wasser drauf oder Pisch das Feuer aus ;-)

> Geräte, die keinen "echten" Hauptschalter (netzseitig) haben stecke ich
> daher zu Hause grundsätzlich in eine Schaltsteckdosenleiste.

So mach ich und wohl viele das auch, da die natuerlich Anzahl an Steckdosen
in der Regel doch arg begrenzt ist ;-) Ich selbst habe alle Wandsteckdosen
zudem mit einem Funkschalter ausgereustet, da ich dann auf Knopfdruck den
Strom aller Verbraucher auf Knopfdruck wegnehmen kann ( Stichwort: Standby
Verbraucher ). Und bequem ist das auch noch...

>Für unterwegs ist das natürlich nicht immer [tm] eine praktikable Lösung,
>klar.

Unterwegs ist es mir sowieso egal ob es brennt ;-) Hauptsache ich werde
nicht angekokelt. In den USA stelle ich mir aber oft die Frage wie die mit
ihren labberigen ausgeschlagenen Schnweinenasen-Steckdosen leben koennen.
Die sind so dermassen unpraktikabel ( das habe ich besonders drastisch
erleben muessen als ich bei meiner US-Freundin in Maryland und deren grossen
Apt. lebte ) das mir das richtig auf die Eier ging. Eine Kombizange ist dort
pflicht um wieder Mechanische Spannung aufzubauen, damit da ueberhaupt etwas
Schweinenase haelt. Da sind wir hier in Europa auch vom Wissensstand und
allgemein der Technologie um Lichtjahre voraus. Etwas ueberzogen finde ich
diese Monstroesen UK-Dosen ( ich glaube in Holland sind das aehnliche
Monster ), aber die stellen wohl das Optimum dar...

Was die Brandgefahr angeht, glaube ich nicht das Notebook-Netzteile eine
ralistische Bedrohung darstellen. Da gibt es ganz andere Gefahren, die einem
den Angstschweiss auf die Stirn treiben. PCs zu Beispiel mit deren
unzureichenden Schaltnetzteilen. Einmal hat sich mein Rechner wegen
Ueberhitzung abgeschaltet ( CPU Temop. >80 Grad ). Grund: Im Netzteil
schmolz schon die Elektronik und der beissende Gestank hat sich hier in der
Bude fast 14 Tage gehalten. Das Computergehaeuse im Bereich des Netzteils
war so heiss, das man sich da fast die Finger dran verbrannte....

> Gruß
> Werner

Gruss,
Micha


Werner Schmidt

unread,
Apr 14, 2010, 11:52:07 AM4/14/10
to
Hallo Michael Perlitschke, Du schriebst am 13.04.2010 13:41

> "Werner Schmidt" <wer...@foni.net> schrieb im Newsbeitrag

>> Wobei die am Stecker im Zweifel besser vergütet sind als die in der Dose,

>> was Dir (wenn Du häufiger dieselbe Dose nutzt, was meist der Fall sein
>> dürfte) ganz andere Probleme bescheren kann. Die Dose wird nämlich nicht
>> ganz plötzlich völlig unbrauchbar, sondern es resultieren zunehmende
>> Übergangswiderstände an den Kontaktflächen. Was zu Erhitzung führt,
>> möglicherweise bis hin zur Brandentstehung.
>
> Ich bin ja schon aengstlich, aber so aengstlich zum Glueck auch wieder
> nicht.

nun, ich habe schon mal eine aus solchen Gründen verschmurgelte
Steckdose gesehen. Dass es da nicht zum Brand gekommen ist war nur
der"glücklichen" Positionierung der Steckdose in einer Wand zu
verdanken, wo kein brennbares Material (Vorhänge o. dgl. sind da sehr
beliebt um Steckdosen dahinter zu "verstecken") in der Nähe war.

Ich betrachte mich durchaus nicht als "ängstlichen" Menschen (meine
Hobbies sprechen auch klar dagegen - andere würden von Risikosportarten
sprechen und die Finger davon lassen :-) ), halte mich aber für durchaus
risikobewusst. Und wo Risiken durch *einfache* alltägliche
Verhaltensmaßregeln minimiert werden können, da tue ich das. Und bei
ernstzunehmenden Risiken auch mehr als das.

Gruß
Werner

Ulrich G. Kliegis

unread,
Apr 14, 2010, 2:36:54 PM4/14/10
to
On Tue, 13 Apr 2010 12:14:47 +0200, "Michael Perlitschke"
<mperl...@aol.com> wrote in kiel.allgemein:

>
>Aha....dann hat Asus dem EEE-PC wohl eine solche Elektronik spendiert, denn
>da knallt zum Glueck nichts. und es dauert auch immer ein paar Sekunden bis
>die EEE-PC Ladeleuchte anfaengt zu reagieren. Aber im grunde kann es knallen
>und funken, solange hier nicht die Sicherhung rausfliegt. Hauptsache der
>Schmotz laedt den Akku ;-)

Naja, es ging ja darum, daß Du den Flieger nicht erdest. Wer weiß, was
hinter den aktuellen Nachrichten der letzten Tage alles wirklich
steckt... :/

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Apr 14, 2010, 2:41:01 PM4/14/10
to
On Tue, 13 Apr 2010 12:31:40 +0200, Werner Schmidt <wer...@foni.net>
wrote in kiel.allgemein:

>
>Geräte, die keinen "echten" Hauptschalter (netzseitig) haben stecke ich
>daher zu Hause grundsätzlich in eine Schaltsteckdosenleiste. Für
>unterwegs ist das natürlich nicht immer [tm] eine praktikable Lösung, klar.

Womit Du das Problem aber nur verlagerst. Einschließlich lommeliger
Steckkontakte, die in solchen Dosenleisten je nach
Fertigungsstättengrundbefindlichkeit auch noch verteilte Risiken
bedeuten kann. Vor einiger Zeit habe ich mal eine nicht mehr
funktionierende (!) Kabeltrommel aufgemacht: Da flogen die
Anschlußleitungen, die eigentlich die Verbindung des Kabels zu den
eingebauten Steckdosen gewährleisten sollten, munter im Gehäuse rum.

Grmmmmmllmmmmpfff.

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Apr 14, 2010, 2:53:15 PM4/14/10
to
On Tue, 13 Apr 2010 13:41:50 +0200, "Michael Perlitschke"
<mperl...@aol.com> wrote in kiel.allgemein:

>Ich bin ja schon aengstlich, aber so aengstlich zum Glueck auch wieder

>nicht. Shit happens und brennen kann es so oder so auch aus ganz anderen
>Gruenden.

Du, sag das nicht. BT,DT. Wo ich früher wohnte, Altbau, mit Betonung
auf Alt, lagen teilweise noch Stoff- und Gummi-ummantelte
Aludraht-Leitungen unter Putz/etlichen Lagen Tapeten... - und endeten
in einer Dose, in der ein neunmalkluger Elektriker die mit einer
Kupferleitung vercrimpt hatte. Als aus dieser Dose eines Tages, bis
dahin hatte ich die überhaupt nicht wahrgenommen, blaue Blitze
züngelten, war ein großes Beruhigungsgetränk nötig - nach Stillegung
der Leitung!

Gruß,
U.

Michael Perlitschke

unread,
Apr 14, 2010, 7:35:19 PM4/14/10
to

"Ulrich G. Kliegis"
<diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
schrieb im Newsbeitrag news:7o2cs59q4fjsdfqb5...@4ax.com...

Nunja, als Luftfahrtzeugmech. habe ich natuerlich keine Flugangst.
Eigentlich habe ich vor nichts und niemanden angst. Aber bei ausgesprochenen
Kleinigkeiten mach ich mir gerne mal in die Hose (
http://mperlitsch.hintergrundbild.com/usa2009/tag10_1.htm ). So aehnlich wie
die Presseaffen die mit totalem Unsinn spekulativen Bullshit in die Welt
groehlen muessen um nicht selbst zu "fliegen" ;-)

> Gruß,
> U.

Gruss,
Micha


Michael Perlitschke

unread,
Apr 14, 2010, 7:36:34 PM4/14/10
to

"Ulrich G. Kliegis"
<diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
schrieb im Newsbeitrag news:dr2cs5laf6ak0igql...@4ax.com...

Und uns wuerde es wenig wundern wenn DU den Hersteller dieser Kabeltrommel
publizierst ;-)

> Grmmmmmllmmmmpfff.

You get what you pay for !

> Gruß,
> U.

Micha


Ulrich G. Kliegis

unread,
Apr 15, 2010, 1:16:11 AM4/15/10
to
On Thu, 15 Apr 2010 01:36:34 +0200, "Michael Perlitschke"
<mperl...@aol.com> wrote in kiel.allgemein:

>


>Und uns wuerde es wenig wundern wenn DU den Hersteller dieser Kabeltrommel
>publizierst ;-)

Mich würde es auch nicht wundern, aber das Ding ist inzwischen
untergegangen...

Gruß,
U.

Werner Schmidt

unread,
Apr 15, 2010, 4:10:22 AM4/15/10
to
Hallo Ulrich G. Kliegis, Du schriebst am 14.04.2010 20:41

> On Tue, 13 Apr 2010 12:31:40 +0200, Werner Schmidt <wer...@foni.net>
> wrote in kiel.allgemein:
>
>> Geräte, die keinen "echten" Hauptschalter (netzseitig) haben stecke ich
>> daher zu Hause grundsätzlich in eine Schaltsteckdosenleiste. Für
>> unterwegs ist das natürlich nicht immer [tm] eine praktikable Lösung, klar.
>
> Womit Du das Problem aber nur verlagerst.

in den (austauschbaren) Schalter. Dessen Ersatz einfach und billiger
ist als eine (hochwertige) Steckdosenleiste neu zu kaufen. Und dessen
bevorstehender Ausfall sich meist schon einige Zeit vorher ankündigt.

> Einschließlich lommeliger
> Steckkontakte, die in solchen Dosenleisten je nach
> Fertigungsstättengrundbefindlichkeit auch noch verteilte Risiken
> bedeuten kann. Vor einiger Zeit habe ich mal eine nicht mehr
> funktionierende (!) Kabeltrommel aufgemacht: Da flogen die
> Anschlußleitungen, die eigentlich die Verbindung des Kabels zu den
> eingebauten Steckdosen gewährleisten sollten, munter im Gehäuse rum.

Wie Micha schon sagte: you get what you pay for. Wobei ein höherer Preis
leider auch keine Garantie für höhere Qualität ist. Aber im Grundsatz
stimmt's schon. Geiz ist eben nicht immer nur geil.

Gruß
Werner

Ulrich G. Kliegis

unread,
Apr 15, 2010, 5:49:54 AM4/15/10
to
On Thu, 15 Apr 2010 10:10:22 +0200, Werner Schmidt <wer...@foni.net>
wrote in kiel.allgemein:

>


>Wie Micha schon sagte: you get what you pay for. Wobei ein höherer Preis
> leider auch keine Garantie für höhere Qualität ist. Aber im Grundsatz
>stimmt's schon. Geiz ist eben nicht immer nur geil.

Das Ding war weder billig noch noname. Jedenfalls keineswegs
preiswert.

Gruß,
U.

Werner Schmidt

unread,
Apr 15, 2010, 5:11:07 PM4/15/10
to
Hallo Ulrich G. Kliegis, Du schriebst am 15.04.2010 11:49

> On Thu, 15 Apr 2010 10:10:22 +0200, Werner Schmidt <wer...@foni.net>
> wrote in kiel.allgemein:
>
>> Wie Micha schon sagte: you get what you pay for. Wobei ein höherer Preis
>> leider auch keine Garantie für höhere Qualität ist. Aber im Grundsatz
>> stimmt's schon. Geiz ist eben nicht immer nur geil.
>
> Das Ding war weder billig noch noname.

tja, wie gesagt, ein höherer Preis ist keine Garantie. Auch - und fast
schon gerade dann nicht - wenn ein "Name" draufsteht. Ich meine so Namen
wie AEG, Mannesmann, ... die existieren nämlich nur noch als Label für
Billigware und um diese zu "Markenpreisen" oder (im Sinne eines
scheinbaren "Schnäppchens") zumindest deutlich teurer als "noname" an
den Kunden bringen zu können.

> Jedenfalls keineswegs preiswert.

Ganz offensichtlich.

Gruß
Werner

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