Ich hatte schon in kiel.suche gepostet, aber bisher keine Reaktion.
Vielleicht bin ich hier bei kiel.allgemein besser aufgehoben.
Ich möchte einen preiswerten Ölwechsel selber machen und suche eine
Tankstelle bzw. einen Supermarkt in Kiel, wo es diese
Saugrüssel-Automaten gibt.
Der Rüssel wird in die Öffnung des Öl-Peilstabes gesteckt und ermöglicht
einen "Ölwechsel light". "light", weil natürlich ohne Ölfilter und nicht
so gründlich, wie ein richtiger Wechsel. Dafür aber zum Selbstkostenpreis.
Gibt es irgendwo in Kiel noch solche Anlagen?
Früher gab es so etwas z.B. bei Famila. Man bekam beim Kauf von Motoröl
eine Wertmarke, mit der man das Gerät selbst in Betrieb setzen konnte.
Habe ich aber schon lange nicht mehr gesehen.
Jan
>Moin moin!
Scheint aus der Mode gekommen zu sein, zumal:
Warum willst Du das Risiko eingeben mit dem Ölfilter und
dem verbleibenden Öl-Sumpf, der Dir sofort Dein frisches Öl zu alten macht.
Und es gibt bei neuen Motoren noch einen Grund mehr, warum
das wohl nicht mehr funktionieren kann(soll?):
Die Peilstäbe sind viel dünner geworden!
Wie lange willst Du an einem Strohhalm "rumnuckeln" um 3..5l Öl
rauzubekommen, so das öl überhaupt an dieser Stelle zu entfernen ist.
Wie bekommst Du eigentlich die evtl. Späne vom Magneten an der
Ablassschraube ab?
Mit Ablasshandel? ;-)
Vermutlich wie auch der Ölwechsel selbst unmodern wird:
Heute testet man die Öle und tauscht nicht auf Verdacht.
Einziges Problem: Der Test ist so teuer wie eine mittlere frische Ölladung!
(Nachtigall...)
Neulich war ein Bericht im TV, in dem ein Ölsystem beschrieben wurde, das
nach 100Mm noch nicht getauscht werden musste, nur der Filter, IIRC.
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lwechsel
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7142766,00.html
Ansonsten:
Evtl. bei ATU?
Ölabsaugpumpen für "zuhause" gibt's schon f. 20Euro.
Aber wie gesagt:
Lass es lieber.
Rainer
--
Transparency International definiert Korruption als
Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil. [...]
Corruption is operationally defined as the misuse of entrusted power for
private gain. [...]
>Moin moin!
Scheint aus der Mode gekommen zu sein, zumal:
Warum willst Du das Risiko eingeben mit dem Ölfilter und
dem verbleibenden Öl-Sumpf, der Dir sofort Dein frisches Öl zu alten macht.
Und es gibt bei neuen Motoren noch einen Grund mehr, warum
das wohl nicht mehr funktionieren kann(soll?):
Die Peilstäbe sind viel dünner geworden!
Wie lange willst Du an einem Strohhalm "rumnuckeln" um 3..5l Öl
rauzubekommen, so das öl überhaupt an dieser Stelle zu entfernen ist.
Wie bekommst Du eigentlich die evtl. Späne vom Magneten an der
Ablassschraube ab?
Mit Ablasshandel? ;-)
Zur Orientierung:
http://www2.westfalia.de/shops/autozubehoer/wartung/oelwechsel/pumpen/295544-_l_absaugpumpe_mit_beh_lter.htm
Absaugleistung: 136 ml/Min bei einer Öltemperatur von 20C
(530 ml/Min bei 35C, 940 ml/Min bei 60C)
Gut, wenn man einen 2. Akku hat...
(der Hersteller wird nicht untertrieben haben... ;-)
> Ich möchte einen preiswerten Ölwechsel selber machen und suche eine
> Tankstelle bzw. einen Supermarkt in Kiel, wo es diese
> Saugrüssel-Automaten gibt.
> Gibt es irgendwo in Kiel noch solche Anlagen?
bin schon lange (fast 8a) nicht mehr in Kiel zu Hause, habe aber noch
einige Zeit den einen oder anderen Ölwechsel bei Citti gemacht; die
hatten sowas an der Tankstelle. Ob jetzt noch?
> Der Rüssel wird in die Öffnung des Öl-Peilstabes gesteckt und ermöglicht
> einen "Ölwechsel light". "light", weil natürlich ohne Ölfilter und nicht
> so gründlich, wie ein richtiger Wechsel. Dafür aber zum Selbstkostenpreis.
Na, den Filter kannst Du ja selber am Straßenrand wechseln. An der
richtigen Stelle ein paar alte Lappen unter den Motor legen (falls es
tropft, was es fast immer tut, außer der Filter ist wie bei vielen
DB-Motoren oben und in einem Gehäuse mit Deckel untergebracht), alten
Filter mit geeignetem Werkzeug (zur Not tut es ein durch die Patrone
gestochener Schraubendreher; es sifft dann nur noch mehr) abschrauben,
neuen Filter anschrauben, etwas am Motor abgelaufenes Öl mit altem
Lappen abwischen. Filter möglichst mit offener Seite nach oben in
geeignetem Gefäß (oder Plastikbeutel) transportieren und bei der
nächsten freundlichen (Tankstellen-) Werkstatt in der Ölabfalltonne
entsorgen. Oder bei der Sondermüllannahmestelle; die nehmen sowas meist
von privat kostenlos an.
> Früher gab es so etwas z.B. bei Famila. Man bekam beim Kauf von Motoröl
> eine Wertmarke, mit der man das Gerät selbst in Betrieb setzen konnte.
Viele Tankstellen haben sowas zumindest bis vor kurzem auch für nen Euro
oder so angeboten. Habe aber schon lange nicht mehr drauf geachtet, weil
ich jetzt den Ölwechsel in eigener Garage mache.
Gruß
Werner
> (Jan Löhndorf) 11.02.08 in /kiel/allgemein:
[Altöl aus Motor absaugen]
>> Früher gab es so etwas z.B. bei Famila. Man bekam beim Kauf von
>> Motoröl eine Wertmarke, mit der man das Gerät selbst in Betrieb setzen
>> konnte. Habe ich aber schon lange nicht mehr gesehen.
> Warum willst Du das Risiko eingeben mit dem Ölfilter und
> dem verbleibenden Öl-Sumpf, der Dir sofort Dein frisches Öl zu alten macht.
Kokolores. Auch bei einem "konventionellen" Ölwechsel läuft ein
erklecklicher Teil des Öls nicht ab. Anlaß für den Ölwechsel sind gar
nicht mal die Verschmutzungen, die das Öl sichtbar schwarz färben (das
ist v.a. beim Dieselmotor im Wesentlichen für den Motor weitestgehend
harmloser Ruß) sondern durch die Walkarbeit im Motor zu kurzkettigen
zerlegte langketttige Ölbestandteile. Die Plörre wird einfach
dünnflüssig und verliert v.a. in warmem Zustand ihre Druckschmierwirkung.
> Und es gibt bei neuen Motoren noch einen Grund mehr, warum
> das wohl nicht mehr funktionieren kann(soll?):
> Die Peilstäbe sind viel dünner geworden!
Gut, wenn's aus solchem Grund nicht geht, ist das halt Pech.
> Wie lange willst Du an einem Strohhalm "rumnuckeln" um 3..5l Öl
> rauzubekommen, so das öl überhaupt an dieser Stelle zu entfernen ist.
> Wie bekommst Du eigentlich die evtl. Späne vom Magneten an der
> Ablassschraube ab?
Wenn da Späne dran sind, dann braucht der Motor mehr als nur frisches
Öl. Abgesehen davon gibts diesen Magneten praktisch nur noch bei
Getrieben. So selten wie da Ölwechsel nötg sind, muß es da auch so sein,
denn feiner Metallabrieb sammelt sich schon an, und (konventionelle
Schalt- und Differentialgetriebe) haben nun mal keinen Ölfilter.
> Zur Orientierung:
> http://www2.westfalia.de/shops/autozubehoer/wartung/oelwechsel/pumpen/295544-_l_absaugpumpe_mit_beh_lter.htm
> Absaugleistung: 136 ml/Min bei einer Öltemperatur von 20C
> (530 ml/Min bei 35C, 940 ml/Min bei 60C)
OK: da man einen Motor vorm Ölwechsel *selbstverständlich* auf
Betriebstemperatur bringt (also ca. 80° Temperatur) reichen 5' locker,
um das Öl aus einem typischen PKW-Motor zu entfernen. So what?
> Gut, wenn man einen 2. Akku hat...
> (der Hersteller wird nicht untertrieben haben... ;-)
Soweit ich gesehen habe wird das Ding aus der PKW-Batterie gespeist. 8
Ampere bei 5' macht 40 Ampereminuten. Also ca. 1/60 der Kapazität einer
Kleinwagenbatterie. Wieder: So what?
> Neulich war ein Bericht im TV, in dem ein Ölsystem beschrieben wurde, das
> nach 100Mm noch nicht getauscht werden musste, nur der Filter, IIRC.
Es werden auch immer wieder "Wunderfilter" propagiert, für die dasselbe
versprochen wird. Bislang bin ich nicht überzeugt.
Aber es gibt ja auch Leute, die klemmen sich Magneten an die
Kraftstoffleitung und glauben an wundersame Minderung des
Kraftstoffverbrauchs. Oder Elektromagneten an die Wasserleitung, die die
Trinkwasserqualität verbessern, den Kalk gelöst halten oder gar eine Art
Heilwasser aus dem Leitungswasser machen sollen. Die Dummen sterben halt
nicht aus, und mancher macht ein gutes Geschäft damit.
Möglicherweise sind neue Ölsorten ja durchaus "standfester", was die
reine Alterung angeht; im Betrieb ist das Öl Belastungen ausgesetzt,
denen die langkettigen Moleküle nicht beliebig lange standhalten können
- jedenfalls nach meinem Kenntnisstand nicht.
Gruß
Werner
> Habe aber schon lange nicht mehr drauf geachtet, weil
> ich jetzt den Ölwechsel in eigener Garage mache.
Das würde ich ja auch tun, wenn ich nur an die Ablassschraube käme.
Früher habe ich das immer selbst gemacht. Den Filter mit einem alten
Gürtel lösen und unter dem Wagen liegend dann die Schraube raus
schrauben. Leider befindet sich jedoch unter dem gesamten Motorraum
meines derzeitigen Autos eine Wanne aus Kunststoff. Diese ganz
abzuschrauben fehlt mir etwas die Lust und der Mut. Außerdem habe ich in
meiner Garage weder Grube noch Hebebühne. Und der Platz unter dem Auto
ist doch sehr eng.
Ich werde in den nächsten Tagen mal bei citti und Jet/Ostring
nachschauen. Den Ölwechsel in einer Werkstatt machen lassen, wo ich für
den Liter Öl min. 15,- Euro bezahle sehe ich nicht ganz ein. Bei
Matthies bekomme ich für 25 Euro ganze 5 Liter.
Gruß,
Jan
> Werner Schmidt schrieb:
>
>> Habe aber schon lange nicht mehr drauf geachtet, weil
>> ich jetzt den Ölwechsel in eigener Garage mache.
>
> Das würde ich ja auch tun, wenn ich nur an die Ablassschraube käme.
> Früher habe ich das immer selbst gemacht. Den Filter mit einem alten
> Gürtel lösen und unter dem Wagen liegend dann die Schraube raus
> schrauben. Leider befindet sich jedoch unter dem gesamten Motorraum
> meines derzeitigen Autos eine Wanne aus Kunststoff. Diese ganz
> abzuschrauben fehlt mir etwas die Lust und der Mut.
Bei meinem alten Bauernbenz ganze 4 Schräubchen ...
> Außerdem habe ich in meiner Garage weder Grube noch Hebebühne.
Ich auch nicht ...
> Und der Platz unter dem Auto ist doch sehr eng.
Früher: Wagenheber, Unterstellbock. Einseitig schafft ausreichend Platz,
beidseitig ist es komfortabler. Etwas aufwendig.
Heute: Auffahrrampen. Haben ein paar Euro fuffzig gekostet (so furchtbar
teuer sind die Dinger wirklich nicht) und machen die Sache *erheblich*
einfacher. Und *noch* komfortabler, da das Auto höher kommt als mit
Wagenheber / Böcken.
Gruß
Werner
> Heute: Auffahrrampen. Haben ein paar Euro fuffzig gekostet (so furchtbar
> teuer sind die Dinger wirklich nicht) und machen die Sache *erheblich*
> einfacher. Und *noch* komfortabler, da das Auto höher kommt als mit
> Wagenheber / Böcken.
Blöd wenn dann aber durch das nicht waagerecht stehende Fahrzeug nicht der
ganze Ölsumpf geleert wird...
Martin (der sich einfach ne Bühne mietet...so viel Luxus sollte sein...)
>> Zur Orientierung:
>> http://www2.westfalia.de/shops/autozubehoer/wartung/oelwechsel/pumpe
>> n/295544-_l_absaugpumpe_mit_beh_lter.htm Absaugleistung: 136
>> ml/Min bei einer Öltemperatur von 20C (530 ml/Min bei 35C, 940
>> ml/Min bei 60C)
>OK: da man einen Motor vorm Ölwechsel *selbstverständlich* auf
>Betriebstemperatur bringt (also ca. 80° Temperatur) reichen 5' locker,
>um das Öl aus einem typischen PKW-Motor zu entfernen. So what?
Du musst dich beeilen, damit das Öl nicht zu kalt wird!
5minuten wird es auch mit Ablassschraube dauern...
>> Gut, wenn man einen 2. Akku hat...
>> (der Hersteller wird nicht untertrieben haben... ;-)
>Soweit ich gesehen habe wird das Ding aus der PKW-Batterie gespeist.
So steht es da.
PKW-Batterie = leer, gut wenn man die 2. zum Starten hat.
War doch nicht wirklich schwer zu verstehen wie das gemeint
gewesen sein muss, oder?
>8 Ampere bei 5' macht 40 Ampereminuten.
Wenn es in 5 Minuten gemacht wäre, die 8A stimmen und die
Pumpleitung nicht schamlos übertrieben ist.
>Also ca. 1/60 der Kapazität
>einer Kleinwagenbatterie. Wieder: So what?
Wenn es in 5 Minuten ff. gemacht wäre.
>> Neulich war ein Bericht im TV, in dem ein Ölsystem beschrieben
>> wurde, das nach 100Mm noch nicht getauscht werden musste, nur der
>> Filter, IIRC.
>Es werden auch immer wieder "Wunderfilter" propagiert, für die
>dasselbe versprochen wird. Bislang bin ich nicht überzeugt.
Sie zeigten einen Fuhrunternehmer der seinen gesamten Fuhrpark
so fährt. Seit Jahren!
Das klingt nicht nach "woohoodoo", wie es Tanken und KfZ-Werkstätten
-natürlich- gerne darstellen: Es geht um VIEL Geld!
>Aber es gibt ja auch Leute, die klemmen sich Magneten an die
>Kraftstoffleitung und glauben an wundersame Minderung des
>Kraftstoffverbrauchs.
Bitte polemisier nicht rum! ;-)
Obiges ist nachgewiesen, letzteres nicht.
>Oder Elektromagneten an die Wasserleitung, die
>die Trinkwasserqualität verbessern, den Kalk gelöst halten oder gar
>eine Art Heilwasser aus dem Leitungswasser machen sollen. Die Dummen
>sterben halt nicht aus, und mancher macht ein gutes Geschäft damit.
Nunja, es ist schon seltsam, das ich meine KaMa in der Firma immer wieder
entkalten muss, "weil dicht", die -baugleiche- zuhause nicht annäherend
so häufig, obwohl beide gleich oft benutzt werden und angeblich dasgleiche
Wasser aus dem Rohr kommt und manche jammern, das das Kieler Wasser soooooooo
kalkig wäre, das sie monatlich(!) entkalken müssen.
Ein Bekannter anderseits hat "seine" Lösung gefunden:
Wenn nach vielen vielen Monaten (Jahren?) die Maschine verkalkt ist,
kauft er lieber ne Neue. (Wohnt allerdings in Heikendorf)
>Möglicherweise sind neue Ölsorten ja durchaus "standfester",
So wird gesagt.
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7142766,00.html
Frontal 21:
...
Experten wie Peter Weismann von "Wearcheck", dem größten
unabhängigen Ölprüflabor in Deutschland, erstaunt das nicht.
Moderne Motoröle müssten erst nach 100.000 Kilometern
ausgetauscht werden, sagt Weismann. Doch Kfz-Werkstätten
würden diese Erkenntnis ihren Kunden häufig vorenthalten. Denn
viele hätten von der Mineralölindustrie Kredite erhalten, um
Hebebühnen oder sonstige Ausrüstungsgegenstände zu finanzieren.
Im Gegenzug für die Darlehen hätten sie sich verpflichtet,
bestimmte Mengen Öl abzunehmen.
...
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe gesteht ein:
Die Autowerkstätten könnten sich schlicht nicht leisten, auf
die Ölwechsel zu verzichten. "Es ist ein wesentlicher
Bestandteil unseres Geschäftes. Einmal Kundenbindung, das darf
man überhaupt nicht vergessen, und zweitens natürlich auch von
den Erlösen her", so Helmut Blümer vom Zentralverband.
...
Bezugsquelle:
Lifetime Technologies GmbH
Carl-Zeiss-Ring 19
85767 Ismaning
Telefon: 089 89 746 740
E-Mail: info lifetime24.com
Internet: www.lifetime24.com
Registergericht: HRB 161712 Amtsgericht München
Umsatzsteuer-ID: DE248551671
Geschäftsführung: Robert Ramholz, Anke Baumeister, Angelika Goerke
>was die reine Alterung angeht;
>im Betrieb ist das Öl Belastungen ausgesetzt, denen die langkettigen
>Moleküle nicht beliebig lange standhalten können -
>jedenfalls nach meinem Kenntnisstand nicht.
Ein "Trick" ist natürlich der -weiterhin nötige- Filterwechsel:
In dessen Zuge muss ja etwas Öl nachgefüllt werden...
Der Hersteller verheimlicht das aber auch nicht,
Lifetime Technologies beschreibt die Anwendung aber nicht wirlich
"genau" und bietet auch keine Filter an. War wohl was anderes.
Jedenfalls klingt das alles besser als das "umrubeln" von Kalk im
Wasser durch Magnetfelder, die aus einem 9V-Block erzeugt werden...
da sind wir uns vmtl. einig. oder?
>Heute: Auffahrrampen. Haben ein paar Euro fuffzig gekostet (so
>furchtbar teuer sind die Dinger wirklich nicht) und machen die Sache
>*erheblich* einfacher. Und *noch* komfortabler, da das Auto höher
>kommt als mit Wagenheber / Böcken.
Und sicherer...
>> Auffahrrampen. Haben ein paar Euro fuffzig gekostet (so furchtbar
>> teuer sind die Dinger wirklich nicht) und machen die Sache *erheblich*
>> einfacher. Und *noch* komfortabler, da das Auto höher kommt als mit
>> Wagenheber / Böcken.
>
> Blöd wenn dann aber durch das nicht waagerecht stehende Fahrzeug nicht
> der ganze Ölsumpf geleert wird...
>
> Martin (der sich einfach ne Bühne mietet...so viel Luxus sollte sein...)
och weißt Du ... die Ölablaßschraube ist nicht umsonst am hinteren Ende
der Ölwanne.
Soweit mitzudenken schaff' ich schon grad noch.
Gruß
Werner
>> Heute: Auffahrrampen. Haben ein paar Euro fuffzig gekostet (so
>> furchtbar teuer sind die Dinger wirklich nicht) und machen die Sache
>> *erheblich* einfacher. Und *noch* komfortabler, da das Auto höher
>> kommt als mit Wagenheber / Böcken.
>
> Und sicherer...
kommt auf die Böcke an. Meine sind solide.
Gruß
Werner
>Die Werkstätten und Tankstellen, das erzählte mir ein
>Tankstellenbetreiber, müssen seit einiger Zeit horrende Summen für die
>Altölabholung löhnen, Nachweise sammeln, archivieren, das hat denen
>die Laune verdorben. Daher ist das Angebot, zumal Selbstgepumptes
>anzunehmen, weitgehend vom Markt verschwunden.
Neulich sah ich bei Plaza in der KfZ-Abteilung ein Schild:
"Selbstverständlich nehmen wir ihr Altöl zurück, wenn sie einen
Bon über der neu Kauf bei uns vorlegen können":
>Anfang der 60er Jahre fand sich in der Mitgliederzeitung eines Kieler
>Segelvereins noch der Hinweis an die Bootseigner, das Öl nach dem
>Wechsel nicht direkt am Steg ins Wasser zu kippen.
Damals(tm)(r)(US-pat.pend.) wurde ja auch noch Fischöl verwendet....
> Neulich sah ich bei Plaza in der KfZ-Abteilung ein Schild:
> "Selbstverständlich nehmen wir ihr Altöl zurück, wenn sie einen
> Bon über der neu Kauf bei uns vorlegen können":
Ich meine sogar, dass es eine gesetzliche Verpflichtung zur Rücknahme
von Altöl gibt. Jeder, der welches verkauft muss es auch zurück nehmen.
Damit eben niemand es in die Förde, den nächsten Gully und einfach ins
WC kippt.
Diese Pumpstationen scheinen trotzdem außer Mode zu sein. Ich habe
inzwischen allerdings eine PM mit einem "sachdienlichen" Hinweis :-)
Die Aral Station in Mönkeberg, in deren Nähe ich sogar wohne, soll so
eine Pumpe haben. Das habe ich allerdings noch nicht verifiziert.
Gruß,
Jan
>Neulich sah ich bei Plaza in der KfZ-Abteilung ein Schild:
>"Selbstverständlich nehmen wir ihr Altöl zurück, wenn sie einen
>Bon über der neu Kauf bei uns vorlegen können":
logisch, weil sie dazu gesetzlich verpflichtet sind.
>>Anfang der 60er Jahre fand sich in der Mitgliederzeitung eines Kieler
>>Segelvereins noch der Hinweis an die Bootseigner, das Öl nach dem
>>Wechsel nicht direkt am Steg ins Wasser zu kippen.
ist beim PKW ja einfacher: Über Gullideckel auf' Wilhelmplatz geht
auch :-)
[Ölwechsel mit Absaugpumpe]
> Du musst dich beeilen, damit das Öl nicht zu kalt wird!
> 5minuten wird es auch mit Ablassschraube dauern...
wenn der Motor anständig auf Betriebstemperatur ist, ist das Öl auch
nach 10' zumindest noch sehr unangenehm heiß.
>> 8 Ampere bei 5' macht 40 Ampereminuten.
> Wenn es in 5 Minuten gemacht wäre, die 8A stimmen und die
> Pumpleitung nicht schamlos übertrieben ist.
>> Also ca. 1/60 der Kapazität
>> einer Kleinwagenbatterie. Wieder: So what?
> Wenn es in 5 Minuten ff. gemacht wäre.
Selbst wenn der Hersteller maßlos übertrieben hat und es dreimal so lang
dauert ist das immer noch nur 1/20 der Batteriekapazität. Mit den
restlichen 17/20 sollten noch *mehrere* Startvorgänge "drin" sein. Es
sei denn, die Batterie wäre eh schon kurz vor tot. Dann macht's aber
auch kaum was aus, dann muß sie sowieso neu.
>> Es werden auch immer wieder "Wunderfilter" propagiert, für die
>> dasselbe versprochen wird. Bislang bin ich nicht überzeugt.
>
> Sie zeigten einen Fuhrunternehmer der seinen gesamten Fuhrpark
> so fährt. Seit Jahren!
OK. Vielleicht aber würden die Autos mit regelmäßigem Ölwechsel nach
Vorschrift aber noch mehr Jahre halten als so. Oder weniger Reparaturen
brauchen. Oder ...
Komplex, das Thema - und mit einer Vorführung eines "überzeugten"
Unternehmers sicher nicht ausreichend belegbar.
> Das klingt nicht nach "woohoodoo", wie es Tanken und KfZ-Werkstätten
> -natürlich- gerne darstellen: Es geht um VIEL Geld!
Schon klar. Deswegen *kann* es auch durchaus stimmen. Es gibt bloß so
furchtbar viele Verschwörungetheorien, die *genau* *so* aufgebaut sind.
>> Aber es gibt ja auch Leute, die klemmen sich Magneten an die
>> Kraftstoffleitung und glauben an wundersame Minderung des
>> Kraftstoffverbrauchs.
>
> Bitte polemisier nicht rum! ;-)
> Obiges ist nachgewiesen, letzteres nicht.
Äh, also, was bitte ist nachgewiesen?
> Jedenfalls klingt das alles besser als das "umrubeln" von Kalk im
> Wasser durch Magnetfelder, die aus einem 9V-Block erzeugt werden...
> da sind wir uns vmtl. einig. oder?
Evtl. ;-)
Bloß wirklich *überzeugt* bin ich halt nicht. Dazu gehört noch etwas mehr.
Gruß
Werner