hi NG,
nachdem die Döner in der Karlsruher Fressmeile ja schon teuer genug
sind, versuchen die Typen immer wieder, einen zu bescheissen.
Nun was mir schon x-mal passiert ist, hat sich diese Woche wiederholt:
Man hat mir mal wieder das miese Geflügelfleisch anstelle von
Kalbfleisch angedreht. Ob es nun tatsächlich schlechter ist, möchte ich
damit nicht behaupten, aber zumindest schmeckt es mir nicht und ich
möchte es nicht haben.
Daher bestellte ich ausdrücklich einen Kalbfleisch-Yufka im K2-Döner
(Kaiserstr).
Doch der Döner enthielt dann etwa die Hälfte Geflügelfleisch und die
andere Hälfte Kalbfleisch. Nach dem Motto: die blöden Deutschen merken
das doch eh nicht ;-)
Daher die Frage an Euch, was kann man dagegen tun ?
Sowas ist doch glatter Betrug, es war auch garantiert kein Versehen,
denn der Kalbfleisch-Döner schien knapper als das Geflügel-Zeugs. Klar,
die Dönerläden haben ja das Problem der Hackfleischverordnung, dass sie
einen Döner nicht am nächsten Tag (egal ob Kalb- oder Geflügel) nicht
wieder aufhängen dürfen.
Daher habe ich spät nachts kein Problem damit, wenn man mir sagt, tut
mir leid, ich habe nur noch Geflügelfleisch. Denn sowas ist ehrlich.
Aber einfach die letzten Kalbfleischvorräte mit Geflügelfleisch in der
Hoffnung zu strecken, dass es die dummen Deutschen sowieso nicht merken,
halte ich für kriminell.
Ich möchte mal einen Türken sehen, dem ich seinen Döner zur Hälfte mit
Schweinefleisch fülle, ist für mich per se auch nichts anderes ;-)
cu, Manfred
> Daher die Frage an Euch, was kann man dagegen tun ?
Einen vegetarischen Döner bestellen.
> Ich möchte mal einen Türken sehen, dem ich seinen Döner zur Hälfte mit
> Schweinefleisch fülle, ist für mich per se auch nichts anderes ;-)
Der Stammtisch ist eine Tür weiter.
--
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>> Daher die Frage an Euch, was kann man dagegen tun ?
> Einen vegetarischen Döner bestellen.
Ist beim K2-Döner (ich glaube es war dort) auch nicht so einfach. Vor
ein paar Wochen erlebt: die Person vor mir bestellt einen mit Fleisch
und einen vegetarischen. Verkäufer nimmt ein Stück Brot, füllt es mit
Fleisch und Zeugs. Verkäufer nimmt ein weiteres Stück Brot und füllt es
wieder mit Fleisch. Kunde: Halt, der zweite sollte vegetarisch sein.
Verkäufer dreht das Brot um, schüttet das Fleisch wieder aus und füllt
vegetarisches Zeug rein.
>> Ich möchte mal einen Türken sehen, dem ich seinen Döner zur Hälfte mit
>> Schweinefleisch fülle, ist für mich per se auch nichts anderes ;-)
> Der Stammtisch ist eine Tür weiter.
ACK. Eine Beschwerde direkt dort hätte es vielleicht auch getan.
Alternativ: Nutze Er die Macht der Marktwirtschaft und gehe die
Kaiserstraße ein paar Meter weiter, gegenüber vom Uni-Haupteingang gibt
es auch Dönerias und dort kostet der Spaß nur 3¤.
Gruß,
Christoph
>> Einen vegetarischen Döner bestellen.
> Fleisch und Zeugs. Verkäufer nimmt ein weiteres Stück Brot und füllt es
> wieder mit Fleisch. Kunde: Halt, der zweite sollte vegetarisch sein.
> Verkäufer dreht das Brot um, schüttet das Fleisch wieder aus und füllt
> vegetarisches Zeug rein.
Oh, ist Marc jetzt Vegetarier geworden?
--
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Definitiv nein.
Grüße
Marc
--
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Jürgen Schmadlak wrote:
> Der Stammtisch ist eine Tür weiter.
Es war von mir in keinster Weise beabsichtigt, einen
ausländerfeindlichen Thread auf Stammtischniveau zu führen. Das Vorgehen
hätte ich bei jedem anderen genauso bemängelt.
Auch verurteile ich die Jungs keineswegs, die in den Dönerbuden
arbeiten. Die tun mir sogar leid, weil der Job in der Dönerbude quasi
der letzte Meter vor dem sozialen Abgrund ist.
Die meisten fangen dort in jungen Jahren an, haben nie eine Ausbildung
gemacht und sprechen oft nur gebrochen deutsch, da sie nur türkische
Kollegen haben. Der Umgang mit den gefräßigen Kunden ermöglicht es ihnen
ebenfalls nicht, einigermaßen brauchbar deutsch zu lernen. Selbst von
Akademikern habe ich schon mitbekommen, dass sie ihren Döner mit der
Formulierung "ohne scharf" bestellen.
Unter diesen Voraussetzungen fehlender Ausbildung, der Tatsache daß sie
nur gebrochen deutsch reden und meistens garnicht schreiben können,
nimmt ihnen fast jede Chance, in deutschen Betrieben einen ordentlichen
Job zu finden.
Da in der Regel in den Dönerbuden auch keine sauberen
Beschäftigungsverhältnisse vorliegen und die Löhne überwiegend aus der
Schwarzgeldschatulle beglichen werden, sieht es mit der
Sozialversicherung ziemlich mau aus, ja viele sind sogar nicht einmal
krankenversichert.
Doch macht Euch künfig, wenn Ihr Euch einen Döner holt, die Mühe und
schaut den Typen auf die Finger wie beim den großen Magier, um den Trick
zu sehen, mit dem die Halb/Halb-Döner entstehen ;-)
cu, Manfred
> Es war von mir in keinster Weise beabsichtigt, einen
> ausländerfeindlichen Thread auf Stammtischniveau zu führen. Das Vorgehen
> hätte ich bei jedem anderen genauso bemängelt.
> Auch verurteile ich die Jungs keineswegs, die in den Dönerbuden
> arbeiten. Die tun mir sogar leid, weil der Job in der Dönerbude quasi
> der letzte Meter vor dem sozialen Abgrund ist.
Deine Vorurteile solltest du wirklich auf dem Stammtisch pflegen.
Gruss,
Christoph