Der wichtigste Punkt zuerst: Es gibt sie nun als 64 Bit Software!
Damit ffnen sich zahlreiche Mglichkeiten wieder neu, die zwischenzeitlich verschttet waren. Neben der Lauffhigkeit mit aktuellen und knftigen OSX-Versionen ist nun wieder die Nutzung als Plugin in modernen DAWs denkbar (weiter unten mehr dazu).
Ein bisschen Nachsicht ben muss man mit frhen Modellen wie z. B. dem D-550, wo noch nicht alles vom Computer aus erledigt werden kann, weil das die Gerte-Firmware einfach noch nicht hergibt. Hier helfen kleine Readme-Texte, die im Verbindungsdialog zwar etwas unkonventionell, aber genau an der richtigen Stelle platziert wurden und die auf Eigenheiten des jeweiligen Modells eingehen. Je nach Umfang des Equipments lohnt es sich, fr die ganze Ersteinrichtung mal einen Abend zu reservieren, denn das erspart spter sicher eine Menge Stress.
In diesem Zusammenhang sei vielleicht noch erwhnt, dass es von MIDIQuest inzwischen sogar Versionen frs iPad gibt. Die Idee dahinter war sicher, auf diese Weise z. B. eine elegante groe Bedienoberflche fr sonst umstndlich handhabbare Rack-Gerte zu erhalten. Es muss wohl auch schon erhebliche Energie in dieses Projekt geflossen sein, aber inwieweit das funktioniert, vermag ich nicht zu beurteilen, weil ich es noch nicht gesehen habe.
Man kann es drehen und wenden wie man will: MIDIQuest ist ein Software-Saurier fr Studio-Saurier, Synthesizer-Sammler, Sound-Frickler und Spinner mit viel Zeit. Und vielleicht fr manchen von uns inzwischen von der Zeit berholt, weil es Antworten auf Fragen liefert, die vor 20 Jahren gestellt wurden. Aber wer so was braucht, fr den ist es wirklich erste Wahl. Ich schtze, ich bin wohl genau die Art von Spinnern, an die bei MIDIQuest gedacht wurde.
@TobyB Da hast du recht. Ich mchte auch nicht wissen welche Midimatrix ich bewirten mu um alle Synths anzusteuern. Htte ich einen M3r oder Matrix wrde ich einzelne spezialisierte Editoren nehmen, die meinem Bedarf entsprechen. Dieses All-In-One Ding ist selten so gut das es fr alles passt. Mir ist auch der Realbetrieb bei laufendem Sequenzer wichtig und da tun sich nicht nur bei Soundquest schwchen auf. Mal ehrlich, eine M3r editieren??? Warum, um sich selbst zu foltern und um den einen Milleniumsound zu finden der darin steckt? D110 ok, der hat Charakter! :)
ich sehe dein Problem. Nur ist es in Logic derzeit nicht mglich MIDI FX in einem MIDI Track abzuhandeln. Du ldst ja auch ein AU hier ein MIDI MIDI Instrument in eine entsprechende Spur. Das ist bei CTRLR auch so. Bleibt abzuwarten, was in Logic 10.5 oder Logic 11 passiert. Der MIDI Zweig von Logic knnte etwas mehr Mainstage vertragen. Was ich bevorzuge, weil ich mit Skripter Einstellungen einfliegen kann und Perfomances und Konzerte sowohl als auch steuern kann. MIDI fr IOS leidet extrem unter den mangelnden Anpassungen des UI an das Paradigma IOS GUI. Hat aber im Vergleich zu anderen Lsungen ala Patchbase, mit einer unmglichen Bepreisung, den Vorteil kostet nix.
Ich wei nicht, ob ich grad komplett auf dem Schlauch stehe und irgendwas nicht verstehe, aber ich dachte bisher, dass sich mit Ableton und Max for Live genau das Problem hervorragend lsen lsst. Es gibt fr Max for Live nahezu jeden Hardware Synthie als Bedienoberflche, der dann per Midi das externe Gert steuert. Das habe ich in meinem Studio demnchst auch vor (hab gnstig ein ganzen Studio erworben und hier hngen im Rack jetzt mehrere Synthies die ich ehrlicherweise noch gar nicht ausprobiert habe) um alle Gerte einzubinden. Ich hoffe das funktioniert. Und dann sollte er eigentlich die externen Gerte exakt wie Software Synthies behandeln und auch alle eingestellten Parameter bei jedem abgespeicherten Projekt mitladen.
in Logic gibt es im Erweiterten Modus das hier, , die Logic User Enviroments. Das kann aber vielmehr als nur Synts steuern. Andere Variante wre Mainstage, was den Vorteil hat das es fr die Live-Performance gedacht ist und du z.b. mit einem dedizierten MIDI HW Controller Mainstage und die Performance steuern kannst. Logic Enviroments sind frs Studio und Mainstage fr die Bhne. Ich denke da gibts noch andere Lsungen auch fr Windows.
besser. :) du organisierst halt immer vom Concert, zu einer Performance runter zu einem Control. Das geht flott von der Hand uns ist livetauglich. Du kannst dabei gleichzeitig z.B. Softsynhts in Mainstage und die MIDI HW gleichzeitig steuern. Mit Skripten arbeiten und recht viel automatisieren oder remote steuern. fr die 23 Euro etc. mehr als okay.
Hatte bisher nur mit lteren MIDIQuest-Versionen das Vergngen und empfand diese im Vergleich zum Sounddiver uerst wackelig und unhandlich. Oftmals waren auch die SysEx-Scriptings fehlerhaft und die Software konnte keine Verbindung mit dem angeschlossenen Gert aufnehmen. Vielleicht ist diese Version 12 jetzt doch endlich ausgereifter.
@Sudad G Als alter Sounddiver-Nutzer kann ich das mit dem instabil nur besttigen, vor allem funktionieren viele der Anpassungen erst garnicht, weil sie offenbar auch nie an den Gerten getestet wurden und rein nach der fast immer fehlerhaften Dokumentation erstellt wurden. So kann man zB beim Novation KS die hintern Bnke zwar manuell dumpen, aber nicht anfordern, weil der Befehl im Gert aufgrund eines Firmwarebugs schlicht und einfach nicht funktioniert, und die Software kann im Gegensatz zu Sounddiver keine manuell ausgelsten Dumps erkennen, auer das htte sich in den letzten Versionen grundlegend gendert.
Wenn man bedenkt, wieviel Zeit es kostet, den ganzen SysEX-Krempel zusammenzutragen und in GUIs umzuwandeln, sind die Preise fr die MIDIQuest-Lizenzen schon okay. Laut Kompatibilittsliste werden fast alle meine Synths untersttzt, allerdings ist ein Editor nicht bei allen davon notwendig.
Richtig Sinn macht er bei meinen YS100 und 200, sowie dem FB-01, die sich nicht bers Frontend editieren lassen, dafr verwende ich aber seit Jahr und Tag YSEDITOR auf dem Atari, da geht einfach nix drber (und ist kostenlos). Der TX81Z kann vollumfnglich am Gert bedient werden, und das funktioniert auch ganz gut, obwohl auch hier ein graphischer Editor hilfreich ist.
Interessant ist die Untersttzung fr den Mirage mit MasOS und Akai S2000, wrde mich mal interessieren, wie das abluft und ob man da auch Samples verwalten kann. Hatte zwar nie Probleme bei der Arbeit mit den beiden Kisten, aber kann ja nicht schaden, sich die Sache mal anzusehen. Ebenso wre ein Volca FM-Editor nett, das Ding hat mich schon einige Male zum Fluchen gebracht.
Der Grund, warum Sounddiver eingestellt wurde war, da man die Software unter OSX nicht zuverlssig zum Laufen bekam (was auch an der eigens erstellten Crosplattform-Library fr das Klassische MacOS lag, die bei Logic auch erst rausprogrammiert werden mute) und auerdem zu dieser Zeit alles zur Software wechselte, also scheute man den Aufwand. Unter OSX ist Sounddiver eh nur noch mit dem XSKey zu betreiben und nur bis 10.6.8, weil noch PPC Code, und strzt sehr hufig ab. Meinen verwende ich daher unter Windows, und zwar auf Win7/64, lauft ziemlich gut, will halt ab und zu mal die Original-CD Zwecks Autorisierung haben.
Stand alone Betrieb ohne DAW, Was funktioniert, ein Mio10 ist der Master, hier kannst du an entsprechende Ports weitere Mios hngen. Aber Achtung, du kannst immer nur eines konfigurieren und mit dem USB verbinden. Baumtopologien sind nicht unproblematisch. Die Clock kommt dann von einem MIDI Gert.
Was auch kein Thema ist, vorrausgesetzt du hast eine externe Masterclock, oder eine MPC mit z.B. 4 MIDI Outs, eine Top Down Verakabelung. Das funktioniert aber nur, wenn du die 4 MIOs entsprechend programmierst, das Live Patchen nicht mehr ntig ist und die MPC o. alles startet und stoppt.
Aus einer DAW mit Scripting Host kannst du das MIO 10 auch dazubringen, on the fly die Config(Common SysEx) zu wechseln, dass ist aber fr mich noch experimentell, ich habs ein paar Mal geschafft, mit fehlerhaften Configs zu einem Neustart zu bewegen.
> Stand alone Betrieb ohne DAW, Was funktioniert, ein Mio10 ist der Master, hier kannst du an entsprechende Ports weitere Mios hngen. Aber Achtung, du kannst immer nur eines konfigurieren und mit dem USB verbinden.
Die Besprechung hatte ich bersehen, ist aber interessant, es war zeitweise mein Beruf. Wir hatten mehrere Editoren/Librarians in den 80ern am Start. Nicht sehr erfolgreich, sonst wrdet ihr mich alle beim Vornamen kennen. Schon damals gab es SoundQuest, es lief unter MS-DOS. Ich bersetzte damals so ein Dutzend Handbcher von denen in unsere Sprache.
Die Firma hat eigentlich so lange keine Rolle gespielt, solange es Konkurrenz gab, ein gewisses Alleinstellungsmerkmal war lediglich die Tatsache, dass es auf PCs lief, das machte keiner. Ansonsten hat das niemand beachtet. Die einzeln erhltlichen Atari Editoren z.B. von Steinberg waren deutlich besser, selbst Geerdes. Als dann Polyframe kam, spter wurde das zu SoundDiver, ging das Ding fast unter. Ich behaupte, der Grund ist die albackene Oberflche und der Preis ist (fr mich) so, dass ich mich frage, was trumt der nachts? Die SysEx Kommunikation hat sich seit der MIDI Steinzeit nicht verndert, die Synthies auch nicht, zumindest nicht japanische Modelle. Und einen Hunni fr ein einzelnes Modul?
Wrde ich sowas nochmal angehen, kme nur ein iPad in Frage, eingebunden per Kabel am Rechner. Jedes Modul einen 10er (die SysEx luft immer noch gleich ab, die Routinen lassen sich weiter verwenden) und er wrde eventuell mehr als 13 Stck davon verkaufen. (Und die sitzen alle hier im Forum)
das ist ja ein ding! ich war damals (zu atari-zeiten) nutzer von emagics polyframe. das scheint mir der urgovater der universellen synthie-editoren zu sein. habe lange bedauert, dass es sowas sper nicht mehr gab, bzw. habe es nicht mitbekommen. midiquest klingt nach einer alternative fr den alten instrumenten-fuhrpark. danke fr den bericht.
@be-sign.net Da geht es mir genau gleich. Da wir doch eine Menge Synths und Rackmodule besitzen, ist Midiquest 12 doch eine gute Alternative zu zig Einzel-Editoren.
Fr viele Synths brauche ich ja nicht unbedingt ein Editor (wie z.B. Xpander, Prophet 5, aber auch D-50, Microwave 1 u.v.a.), da ich am Gert selber schnell genug bin. Fr andere aber fast schon zwingend (komplexe mit einer unmglichen Bedienoberflche wie z.B. FS1R, Korg Module wie TR-Rack etc.) .
Und fr mich vor allem als Bankeditor, um Sounds im Gert einfachst neu zu ordnen und alle Klangbibliotheken an einem zentralen Ort (Computer) zu speichern und so dann einfach Backups auf einem Stick oder zweiten Harddisk zu haben.