Liebe Afrikainteressierte,
das Berliner Afrikahaus und die Initiative
Südliches Afrika (INISA) e.V. laden
ein zum
Berliner Afrikakreis
Flucht und Migration nach Südafrika
Buchvorstellung und Diskussion
Freitag, 21. Juni 2019, 19:00 bis 20:30 Uhr Afrikahaus, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin-Moabit (U-Bahn Turmstraße)
Sprecher:
Dr. Rita Schäfer
(Autorin des Buches „Migration und Neuanfang in Südafrika“ (Frankfurt a.M. 2019) und freiberufliche Wissenschaftlerin)
Dr. Lutz van Dijk
(Historiker, Autor und Mitbegründer eines Township-Kinderprojekts bei Kapstadt)
Moderation:
Frank Gries (INISA e.V.)
Der Weltflüchtlingstag, der 20. Juni, bietet Anlass, Flucht und
Migration nach Südafrika genauer zu betrachten.
Nur ein ganz kleiner Teil der Verfolgten flieht von Afrika nach Europa. Viel
bedeutender sind Flucht und Migration auf dem Kontinent selbst – ein Ziel ist
dessen Südspitze.
Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte kamen Immigrant*innen aus verschiedenen
Regionen Afrikas, Europas und Asiens nach Südafrika.
Deshalb lassen sich innovative und konfliktreiche Prozesse von Migration und
Globalisierung dort besonders gut erkennen. Migration ist ein Schlüssel zum
Verständnis Südafrikas. Seit Jahrhunderten strukturiert sie die Gesellschaft
und beeinflusst Bildung, Religion und Kultur.
Heute gilt Südafrikas Asylrecht als vorbildlich. Seine Demokratie wird von Menschen, die aus Diktaturen geflüchtet sind, geschätzt. Gleichzeitig sind etliche Flüchtlinge und Migranten*innen in Südafrika mit Xenophobie konfrontiert.
Was Migration für Südafrika bedeutet und wie die viel beschworene Regenbogennation Integration handhabt, wollen wir an diesem Abend diskutieren.