An der IHE-Quelle ...

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Gunter Haroske

unread,
Mar 6, 2013, 9:24:10 AM3/6/13
to ihe-d-patho...@googlegroups.com
Lieber Herr Schrader,

Sie haben hoffentlich Ihr Gepäck schon abstellen können, bevor ich Sie mit den ersten Fragen nerve.

Zur APSR-Systematik:

- Gibt es einen plausiblen Grund, weshalb in der Report Textual Summary Subsection keine entries vorkommen dürfen, obwohl dort gerade Dinge wie synoptische Tumorformeln vom Einsender gern gesehen (und angefordert) werden? Stattdessen muss das irgendwie in die Diagnosis Section als Entry kommen, der bisher wenig klassifikationsgerecht gedacht scheint und außerdem dort eine Materialbindung hat, also der Synopse nicht gut gerecht wird. Bitte schauen Sie sich mal daraufhin meinen vorschlag im wiki an.

- Entries sind materialgebunden für fünf Sections des APSR spezifiziert, allerdings ist nur der Specimen Diagnosis Entry durch ein Beispiel hinterlegt. Bei den vier anderen wird auf separate files verwiesen, die allerdings nicht referenziert sind. Gibt es die überhaupt schon?

- Cancer Check Lists sollen in die Diagnosis Section eingebunden werden. Allerdings ist das nicht spezifiziert. Gibt es da schon Vorschläge?

- für die Intraoperative Observation Section fehlt ein LOINC-Code, der beim Regenstrief-Institut nachgefragt werden soll. Gibt es da schon ein Ergebnis?

- die Organspezifischen APSR Content Modules entsprechen dem generischem, habe allerdings spezifische Einschränkungen, die ich nicht genau herausfinden kann. Sind sie verpflichtend bei Berichten im entsprechenden Organgebiet, oder optional?

Einen guten Start und

à bientôt

Ihr

G.Haroske

Prof. Dr. Thomas Schrader

unread,
Mar 7, 2013, 8:23:47 AM3/7/13
to ihe-d-patho...@googlegroups.com
Bonjour Mr. Haroske,
ja, soeben habe ich meinen Schreibtisch bezogen und ein langes Gespräch mit Christel gehabt. Es gibt einiges zu tun. Langweilig wird mir jedenfalls nicht. Leider bin ich heute nur noch kurz im Büro und morgen muss ich mich um einig organisatorischen Dinge kümmern, dass ich nicht kommen werde. Ab Samstag erst werde ich auch in unserem neuen Kurzzeit-Zuhause Internet haben.  Ich weiß noch nicht genau, wie meine nächste Woche ausschaut.
Mein Plan ist erstmal, mich in den aktuellen Stand einzuarbeiten und dann kann ich mich um Ihre Fragen kümmern.
Bitte geben Sie mir einen Moment, um mich wieder mit den Dingen vertraut zu machen.

Viele Grüße aus Paris (10 min von Notre Dame & Seine!)

Thomas Schrader
--
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-- 
Prof. Dr.med. Thomas Schrader
Pathologist, Computer Scientist

Department Informatics and Media
University of Applied Sciences Brandenburg
Magdeburger Str. 50
14770 Brandenburg
Germany

Deutsches Nierenbiopsieregister
www.nierenregister.org
www.nierenbiopsieregister.org
Leitung: Prof.Dr. Amann & Prof.Dr. Erley
Technischer Leiter

contact:
Mail: thomas....@computer.org
Mobile: ++49+17696906763
Tel.: +49 (0)3381-355 423
Fax: +49 (0)3381-355 199

Gunter Haroske

unread,
Mar 12, 2013, 7:25:01 AM3/12/13
to ihe-d-patho...@googlegroups.com
Lieber Herr Oemig, lieber Herr Sabutsch, lieber Herr Schrader,

ich bin sehr froh, dass sich nun etwas Konkreteres mit IHE anbahnen lässt, wie im thread "questions on grids ..."auf anatom...@lists.hl7.org zu sehen ist.

Verzeihen Sie mir bitte meine Kenntnislücken, die ich vor einer möglichen Telefonkonferenz mit Frau Christel gern etwas geschlossen hätte.

- Herr Oemig, Sie haben in o.g. Beitrag an Frau Christel festgestellt, the only bigger differences are the understanding of document types (we do have a different set), was ich so nicht erkennen konnte. Wir haben beide nur einen Typ (oder Typklasse) definiert, LOINC 11526-1. Die Gliederung des entsprechenden Leitfadenkapitels stimm so nicht, Zweit- Nach- Konsultationsberichte etc. haben dennoch denselben Dokumententyp. Vielleicht sollte man hier die IHE use cases unterbringen, die genau auf diese problematik eingehen? Die Vielzahl von organspezifischen IHE-Profilen haben auch alle denselben Dokumententyp. Wie wir auf das Profilproblem reagieren sollte, habe ich allerdings keine rechten Vorstellungen. Ist es verboten, organspezifische Informationen im generic template unterzubringen? 

- die zweite größere Differenz haben Sie beim specimen handling ausgemacht. Das sehe ich gar nicht so different, weil die IHE-Lösung mit specimen information organizer und dort drin genestetem specimen collectioon procedure template eigentlich auch bei uns und ELGA funktionieren müsste, ohne die Vorarbeiten der österreichischen Pathologen wegzuwerfen. Ich hatte ja mal von einem Triplet von Informationen gesprochen (Gewebe, Lokalisation, Entnahmeart), die bei IHE nur ein Duplet sind aus collection procedure und target site. Wenn man die SNOMED CT Achsen "Body structure" und Procedure" mit entsprechenden Qualifiern nutzt, kann man Gewebe und Ort codieren (falls ich das richtig verstehe, z.B. 
Fully Specified Name:Breast quadrant (body structure)
 ConceptId:272670002

Fully Specified Name:Segmentectomy of breast (procedure)
 ConceptId:237370008).

Nur das Organigramm in APSR 6.2.6.5.1-1 macht mich unsicher, weil ich hier nicht erkennen kann, ob die organspezifischen Module dabei essentiell sind.

Es gibt im Leitfaden Pathologiebefund noch keine genauer spezifizerten Lösungen, lediglich beim Material ist das skizziert. Ich würde aber entgegen früherer Pläne keine eigenständige Section Material mehr vorsehen.

Auf Ihre Antworten bin ich sehr gespannt und vertreibe mir eine kleine Grippeauszeit mit weiteren Fingerübungen am Leitfaden.

Ihr

G.Haroske

P.S. Ich würde gern einige Sections bzw. Entries anders benennen, aber es gelingt mit nicht, in den Überschriften oberhalb des Querstrichs zu editieren.

Frank Oemig

unread,
Mar 12, 2013, 4:48:47 PM3/12/13
to ihe-d-patho...@googlegroups.com
Lieber Herr Haroske,

danke. Meine Antworten bitte unten nachlesen.

viele Grüße
Frank Oemig


Am 12.03.2013 12:25, schrieb Gunter Haroske:
Lieber Herr Oemig, lieber Herr Sabutsch, lieber Herr Schrader,

ich bin sehr froh, dass sich nun etwas Konkreteres mit IHE anbahnen lässt, wie im thread "questions on grids ..."auf anatom...@lists.hl7.org zu sehen ist.
...vielleicht können wir die Zeit, die Thomas Schrader in Paris weilt, weiter so nutzen..


Verzeihen Sie mir bitte meine Kenntnislücken, die ich vor einer möglichen Telefonkonferenz mit Frau Christel gern etwas geschlossen hätte.

- Herr Oemig, Sie haben in o.g. Beitrag an Frau Christel festgestellt, the only bigger differences are the understanding of document types (we do have a different set), was ich so nicht erkennen konnte. Wir haben beide nur einen Typ (oder
Das war jetzt relativ schnell aus der Hüfte geschossen. Ich war der Meinung, dass wir hier unterschiedliche Dokumenttypen haben. Wenn nicht, umso besser. Dann kann man hier ja gut "nachgeben".

Typklasse) definiert, LOINC 11526-1. Die Gliederung des entsprechenden Leitfadenkapitels stimm so nicht, Zweit- Nach- Konsultationsberichte etc. haben dennoch denselben Dokumententyp. Vielleicht sollte man hier die IHE use cases
korrekt

unterbringen, die genau auf diese problematik eingehen? Die Vielzahl von organspezifischen IHE-Profilen haben auch alle denselben Dokumententyp. Wie wir auf das Profilproblem reagieren sollte, habe ich allerdings keine rechten Vorstellungen. Ist es verboten, organspezifische Informationen im generic template unterzubringen?
Ich habe hier relativ viele organspezifische Templates im Kopf. Die müssen irgendwo Anwendung finden, sonst machen die keinen Sinn. Wenn es aber so viele sind, dann ist die Nutzung sehr schweirig weil aufwändig. Und wartbar ist das auch nicht. Deshalb hatten wir uns in Deutschland dagegen entschieden.
Das müsste aber verifiziert werden.


- die zweite größere Differenz haben Sie beim specimen handling ausgemacht. Das sehe ich gar nicht so different, weil die IHE-Lösung mit specimen information organizer und dort drin genestetem specimen collectioon procedure template eigentlich auch bei uns und ELGA funktionieren müsste, ohne die Vorarbeiten der österreichischen Pathologen wegzuwerfen. Ich hatte ja
müsste ebenfalls verifiziert werden. Je mehr man unverändert übernehmen kann, desto besser.
mal von einem Triplet von Informationen gesprochen (Gewebe, Lokalisation, Entnahmeart), die bei IHE nur ein Duplet sind aus collection procedure und target site. Wenn man die SNOMED CT Achsen "Body structure" und Procedure" mit entsprechenden Qualifiern nutzt, kann man Gewebe und Ort codieren (falls ich das richtig verstehe, z.B. 
Fully Specified Name: Breast quadrant (body structure)
  ConceptId: 272670002

Fully Specified Name: Segmentectomy of breast (procedure)
  ConceptId: 237370008).

Nur das Organigramm in APSR 6.2.6.5.1-1 macht mich unsicher, weil ich hier nicht erkennen kann, ob die organspezifischen Module dabei essentiell sind.
Das lässt sich da auch nicht auslesen. Das steht in 6.2.6.5.3-1. Allerdings ist hier anzumerken, dass die technische Terminologie nicht stimmt: Die stammt aus HL7 v2, wir reden hier aber über CDA, d.h. V3.


Es gibt im Leitfaden Pathologiebefund noch keine genauer spezifizerten Lösungen, lediglich beim Material ist das skizziert. Ich würde aber entgegen früherer Pläne keine eigenständige Section Material mehr vorsehen.
ok
Wenn wir jetzt alles entfernen, was wir von APSR übernehmen wollen, was bleibt dann übrig?


Auf Ihre Antworten bin ich sehr gespannt und vertreibe mir eine kleine Grippeauszeit mit weiteren Fingerübungen am Leitfaden.

Ihr

G.Haroske

P.S. Ich würde gern einige Sections bzw. Entries anders benennen, aber es gelingt mit nicht, in den Überschriften oberhalb des Querstrichs zu editieren.

Am Mittwoch, 6. März 2013 15:24:10 UTC+1 schrieb Gunter Haroske:
Lieber Herr Schrader,

Sie haben hoffentlich Ihr Gepäck schon abstellen können, bevor ich Sie mit den ersten Fragen nerve.

Zur APSR-Systematik:

- Gibt es einen plausiblen Grund, weshalb in der Report Textual Summary Subsection keine entries vorkommen dürfen, obwohl dort gerade Dinge wie synoptische Tumorformeln vom Einsender gern gesehen (und angefordert) werden? Stattdessen muss das irgendwie in die Diagnosis Section als Entry kommen, der bisher wenig klassifikationsgerecht gedacht scheint und außerdem dort eine Materialbindung hat, also der Synopse nicht gut gerecht wird. Bitte schauen Sie sich mal daraufhin meinen vorschlag im wiki an.

- Entries sind materialgebunden für fünf Sections des APSR spezifiziert, allerdings ist nur der Specimen Diagnosis Entry durch ein Beispiel hinterlegt. Bei den vier anderen wird auf separate files verwiesen, die allerdings nicht referenziert sind. Gibt es die überhaupt schon?

- Cancer Check Lists sollen in die Diagnosis Section eingebunden werden. Allerdings ist das nicht spezifiziert. Gibt es da schon Vorschläge?

- für die Intraoperative Observation Section fehlt ein LOINC-Code, der beim Regenstrief-Institut nachgefragt werden soll. Gibt es da schon ein Ergebnis?

- die Organspezifischen APSR Content Modules entsprechen dem generischem, habe allerdings spezifische Einschränkungen, die ich nicht genau herausfinden kann. Sind sie verpflichtend bei Berichten im entsprechenden Organgebiet, oder optional?

Einen guten Start und

à bientôt

Ihr

G.Haroske
--

Gunter Haroske

unread,
Mar 13, 2013, 8:50:15 AM3/13/13
to ihe-d-patho...@googlegroups.com
Lieber Herr Oemig,

ich versuchs mal genauso, also Antworten eingeschachtelt.

Viele Grüße

Ihr

G.Haroske


Am Dienstag, 12. März 2013 21:48:47 UTC+1 schrieb Frank Oemig:
Lieber Herr Haroske,

danke. Meine Antworten bitte unten nachlesen.

viele Grüße
Frank Oemig

Am 12.03.2013 12:25, schrieb Gunter Haroske:
Lieber Herr Oemig, lieber Herr Sabutsch, lieber Herr Schrader,

ich bin sehr froh, dass sich nun etwas Konkreteres mit IHE anbahnen lässt, wie im thread "questions on grids ..."auf anatom...@lists.hl7.org zu sehen ist.
...vielleicht können wir die Zeit, die Thomas Schrader in Paris weilt, weiter so nutzen..
sehe ich genau so.

Verzeihen Sie mir bitte meine Kenntnislücken, die ich vor einer möglichen Telefonkonferenz mit Frau Christel gern etwas geschlossen hätte.

- Herr Oemig, Sie haben in o.g. Beitrag an Frau Christel festgestellt, the only bigger differences are the understanding of document types (we do have a different set), was ich so nicht erkennen konnte. Wir haben beide nur einen Typ (oder
Das war jetzt relativ schnell aus der Hüfte geschossen. Ich war der Meinung, dass wir hier unterschiedliche Dokumenttypen haben. Wenn nicht, umso besser. Dann kann man hier ja gut "nachgeben".
 
o.k.
Typklasse) definiert, LOINC 11526-1. Die Gliederung des entsprechenden Leitfadenkapitels stimm so nicht, Zweit- Nach- Konsultationsberichte etc. haben dennoch denselben Dokumententyp. Vielleicht sollte man hier die IHE use cases
korrekt
 
mache ich
unterbringen, die genau auf diese problematik eingehen? Die Vielzahl von organspezifischen IHE-Profilen haben auch alle denselben Dokumententyp. Wie wir auf das Profilproblem reagieren sollte, habe ich allerdings keine rechten Vorstellungen. Ist es verboten, organspezifische Informationen im generic template unterzubringen?
Ich habe hier relativ viele organspezifische Templates im Kopf. Die müssen irgendwo Anwendung finden, sonst machen die keinen Sinn. Wenn es aber so viele sind, dann ist die Nutzung sehr schweirig weil aufwändig. Und wartbar ist das auch nicht. Deshalb hatten wir uns in Deutschland dagegen entschieden.
Das müsste aber verifiziert werden.
 
Müssten wir noch mal  ansehen. So viele sind es gar nicht, d.h., es könnten perspektivisch noch viel mehr werden, wenn ich an die CAP Cancer Checklists denke (>70!!). Derzeitig sehe ich diese organspezifischen APSR eher auch nur mit Checklistenfunktion. Die Folge ist aber eine aufgeblähte Terminologie, da gleiche Terms sich organspezifisch multiplizieren (vgl. Value Sets von APSR!). Das scheint mir unsinnig. Warum das dennoch so gemacht wurde, muss mit Frau Daniel diskutiert werden. Vielleicht haben wir den intelligenten Ansatz nur nicht verstanden :)!

Im Übrigen sind die Checklisten das für die deutsche Pathologie Interessanteste!

Am besten wäre es, es gäbe an nationale Erfordernisse angepasste Checklisten (dieser Begriff ist aber nicht definiert), die sich aus allgemeingültigen Terms zusammensetzen (z.B.auch für die Tumorklassifikation) und nur punktuell um notwendige, wirklich organspezifische Terms ergänzt werden, wie z.B. von mir in die Assessment Scales eingeschobene Gradingsysteme. Die Mehrzahl der organspezifischen Terms wäre damit schlicht überflüssig!

- die zweite größere Differenz haben Sie beim specimen handling ausgemacht. Das sehe ich gar nicht so different, weil die IHE-Lösung mit specimen information organizer und dort drin genestetem specimen collectioon procedure template eigentlich auch bei uns und ELGA funktionieren müsste, ohne die Vorarbeiten der österreichischen Pathologen wegzuwerfen. Ich hatte ja
müsste ebenfalls verifiziert werden. Je mehr man unverändert übernehmen kann, desto besser.

bitte nochmal in die aktuelle Version des Materialkapitels sehen.
mal von einem Triplet von Informationen gesprochen (Gewebe, Lokalisation, Entnahmeart), die bei IHE nur ein Duplet sind aus collection procedure und target site. Wenn man die SNOMED CT Achsen "Body structure" und Procedure" mit entsprechenden Qualifiern nutzt, kann man Gewebe und Ort codieren (falls ich das richtig verstehe, z.B. 
Fully Specified Name: Breast quadrant (body structure)
  ConceptId: 272670002

Fully Specified Name: Segmentectomy of breast (procedure)
  ConceptId: 237370008).

Nur das Organigramm in APSR 6.2.6.5.1-1 macht mich unsicher, weil ich hier nicht erkennen kann, ob die organspezifischen Module dabei essentiell sind.
Das lässt sich da auch nicht auslesen. Das steht in 6.2.6.5.3-1. Allerdings ist hier anzumerken, dass die technische Terminologie nicht stimmt: Die stammt aus HL7 v2, wir reden hier aber über CDA, d.h. V3.

ich nehme an, Sie beziehen sich auf die Anmerkung V4 in der Tabelle, und dort steht "For a generic AP structured report (1.3.6.1.4.1.19376.1.8.1.1.1) or a generic AP structured cancer report (1.3.6.1.4.1.19376.1.8.1.1.2), the value set for specimen type is the Specimen axis of SNOMED CT. "! Den verbindlichen Einsatz habe ich bisher nicht gefunden.


Es gibt im Leitfaden Pathologiebefund noch keine genauer spezifizerten Lösungen, lediglich beim Material ist das skizziert. Ich würde aber entgegen früherer Pläne keine eigenständige Section Material mehr vorsehen.
ok
Wenn wir jetzt alles entfernen, was wir von APSR übernehmen wollen, was bleibt dann übrig?

unsere Vorschläge zur Tumorklassifikation, die Ansätze für die Immunhistologie, organspezifische Terminologieerweiterungen, und der veränderte Ansatz zwischen "generisch" und "organspezifisch" . Und doch wohl auch die Übertragung ins Deutsche!?


Auf Ihre Antworten bin ich sehr gespannt und vertreibe mir eine kleine Grippeauszeit mit weiteren Fingerübungen am Leitfaden.

Ihr

G.Haroske

P.S. Ich würde gern einige Sections bzw. Entries anders benennen, aber es gelingt mit nicht, in den Überschriften oberhalb des Querstrichs zu editieren.

Am Mittwoch, 6. März 2013 15:24:10 UTC+1 schrieb Gunter Haroske:
Lieber Herr Schrader,

Sie haben hoffentlich Ihr Gepäck schon abstellen können, bevor ich Sie mit den ersten Fragen nerve.

Zur APSR-Systematik:

- Gibt es einen plausiblen Grund, weshalb in der Report Textual Summary Subsection keine entries vorkommen dürfen, obwohl dort gerade Dinge wie synoptische Tumorformeln vom Einsender gern gesehen (und angefordert) werden? Stattdessen muss das irgendwie in die Diagnosis Section als Entry kommen, der bisher wenig klassifikationsgerecht gedacht scheint und außerdem dort eine Materialbindung hat, also der Synopse nicht gut gerecht wird. Bitte schauen Sie sich mal daraufhin meinen vorschlag im wiki an.

- Entries sind materialgebunden für fünf Sections des APSR spezifiziert, allerdings ist nur der Specimen Diagnosis Entry durch ein Beispiel hinterlegt. Bei den vier anderen wird auf separate files verwiesen, die allerdings nicht referenziert sind. Gibt es die überhaupt schon?

- Cancer Check Lists sollen in die Diagnosis Section eingebunden werden. Allerdings ist das nicht spezifiziert. Gibt es da schon Vorschläge?

- für die Intraoperative Observation Section fehlt ein LOINC-Code, der beim Regenstrief-Institut nachgefragt werden soll. Gibt es da schon ein Ergebnis?

- die Organspezifischen APSR Content Modules entsprechen dem generischem, habe allerdings spezifische Einschränkungen, die ich nicht genau herausfinden kann. Sind sie verpflichtend bei Berichten im entsprechenden Organgebiet, oder optional?

Einen guten Start und

à bientôt

Ihr

G.Haroske
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Frank Oemig

unread,
Mar 13, 2013, 5:07:45 PM3/13/13
to ihe-d-patho...@googlegroups.com
Wir machen hier Pathologiebefunde und keine Checklisten! Die gehören in die Anwendung.

Value Sets von APSR!). Das scheint mir unsinnig. Warum das dennoch so gemacht wurde, muss mit Frau Daniel diskutiert
Hier muss zwischen Value Sets und Codesystems differenziert werden. So sind die drei UICC Ausgaben 3 Codesystem. Und Teile davon sind dann bspw. die T-Werte. Für jede Ausgabe gibt es dann also ein Value Set. Und das für alle Teile.
So haben wir das jedenfalls gelöst, was mir als relativ konsequent und logisch erscheint.

werden. Vielleicht haben wir den intelligenten Ansatz nur nicht verstanden :)!

Im Übrigen sind die Checklisten das für die deutsche Pathologie Interessanteste!
Das ja, aber in der Anwendung und nicht im Bericht.


Am besten wäre es, es gäbe an nationale Erfordernisse angepasste Checklisten (dieser Begriff ist aber nicht definiert), die sich aus allgemeingültigen Terms zusammensetzen (z.B.auch für die Tumorklassifikation) und nur punktuell um notwendige, wirklich organspezifische Terms ergänzt werden, wie z.B. von mir in die Assessment Scales eingeschobene Gradingsysteme. Die Mehrzahl der organspezifischen Terms wäre damit schlicht überflüssig!
richtig


- die zweite größere Differenz haben Sie beim specimen handling ausgemacht. Das sehe ich gar nicht so different, weil die IHE-Lösung mit specimen information organizer und dort drin genestetem specimen collectioon procedure template eigentlich auch bei uns und ELGA funktionieren müsste, ohne die Vorarbeiten der österreichischen Pathologen wegzuwerfen. Ich hatte ja
müsste ebenfalls verifiziert werden. Je mehr man unverändert übernehmen kann, desto besser.

bitte nochmal in die aktuelle Version des Materialkapitels sehen.
mal von einem Triplet von Informationen gesprochen (Gewebe, Lokalisation, Entnahmeart), die bei IHE nur ein Duplet sind aus collection procedure und target site. Wenn man die SNOMED CT Achsen "Body structure" und Procedure" mit entsprechenden Qualifiern nutzt, kann man Gewebe und Ort codieren (falls ich das richtig verstehe, z.B. 
Fully Specified Name: Breast quadrant (body structure)
  ConceptId: 272670002

Fully Specified Name: Segmentectomy of breast (procedure)
  ConceptId: 237370008).

Nur das Organigramm in APSR 6.2.6.5.1-1 macht mich unsicher, weil ich hier nicht erkennen kann, ob die organspezifischen Module dabei essentiell sind.
Das lässt sich da auch nicht auslesen. Das steht in 6.2.6.5.3-1. Allerdings ist hier anzumerken, dass die technische Terminologie nicht stimmt: Die stammt aus HL7 v2, wir reden hier aber über CDA, d.h. V3.

ich nehme an, Sie beziehen sich auf die Anmerkung V4 in der Tabelle, und dort steht "For a generic AP structured report (1.3.6.1.4.1.19376.1.8.1.1.1) or a generic AP structured cancer report (1.3.6.1.4.1.19376.1.8.1.1.2), the value set for specimen type is the Specimen axis of SNOMED CT. "! Den verbindlichen Einsatz habe ich bisher nicht gefunden.


Es gibt im Leitfaden Pathologiebefund noch keine genauer spezifizerten Lösungen, lediglich beim Material ist das skizziert. Ich würde aber entgegen früherer Pläne keine eigenständige Section Material mehr vorsehen.
ok
Wenn wir jetzt alles entfernen, was wir von APSR übernehmen wollen, was bleibt dann übrig?

unsere Vorschläge zur Tumorklassifikation, die Ansätze für die Immunhistologie, organspezifische Terminologieerweiterungen,
Tumorklassifikation auf jeden Fall. Das ist jetzt Aufgabe von Thomas Schrader, das bei Christel durchzusetzen. :-)
Eventuell sollten wir dazu mit Frankreich eine Telefonkonferenz machen.
Die anderen Ergänzungen kann ich nicht beurteilen.

und der veränderte Ansatz zwischen "generisch" und "organspezifisch" . Und doch wohl auch die Übertragung ins Deutsche!?
Ja, wir sollten Christel von diesen spezifischen Ausprägungen abbringen. Ich weiß aber nicht wie. :-(
Eine reine Übertragung ins Deutsche macht viel Arbeit und muss gepflegt werden. Wenn es keine zusätzlichen Einschränkungen oder Ergänzungen gibt, rate ich eher ab. (Obwohl, das sind die Vorarbeiten zur Übernahme ins europäische Register.)
Wir sollten uns erstmal auf das Wichtige konzentrieren...


Auf Ihre Antworten bin ich sehr gespannt und vertreibe mir eine kleine Grippeauszeit mit weiteren Fingerübungen am Leitfaden.

Ihr

G.Haroske

P.S. Ich würde gern einige Sections bzw. Entries anders benennen, aber es gelingt mit nicht, in den Überschriften oberhalb des Querstrichs zu editieren.

Am Mittwoch, 6. März 2013 15:24:10 UTC+1 schrieb Gunter Haroske:
Lieber Herr Schrader,

Sie haben hoffentlich Ihr Gepäck schon abstellen können, bevor ich Sie mit den ersten Fragen nerve.

Zur APSR-Systematik:

- Gibt es einen plausiblen Grund, weshalb in der Report Textual Summary Subsection keine entries vorkommen dürfen, obwohl dort gerade Dinge wie synoptische Tumorformeln vom Einsender gern gesehen (und angefordert) werden? Stattdessen muss das irgendwie in die Diagnosis Section als Entry kommen, der bisher wenig klassifikationsgerecht gedacht scheint und außerdem dort eine Materialbindung hat, also der Synopse nicht gut gerecht wird. Bitte schauen Sie sich mal daraufhin meinen vorschlag im wiki an.

- Entries sind materialgebunden für fünf Sections des APSR spezifiziert, allerdings ist nur der Specimen Diagnosis Entry durch ein Beispiel hinterlegt. Bei den vier anderen wird auf separate files verwiesen, die allerdings nicht referenziert sind. Gibt es die überhaupt schon?

- Cancer Check Lists sollen in die Diagnosis Section eingebunden werden. Allerdings ist das nicht spezifiziert. Gibt es da schon Vorschläge?

- für die Intraoperative Observation Section fehlt ein LOINC-Code, der beim Regenstrief-Institut nachgefragt werden soll. Gibt es da schon ein Ergebnis?

- die Organspezifischen APSR Content Modules entsprechen dem generischem, habe allerdings spezifische Einschränkungen, die ich nicht genau herausfinden kann. Sind sie verpflichtend bei Berichten im entsprechenden Organgebiet, oder optional?

Einen guten Start und

à bientôt

Ihr

G.Haroske
--
Sie haben diese Nachricht erhalten, weil Sie der Google Groups-Gruppe IHE-D Pathologiebefund beigetreten sind.
Um Ihr Abonnement für diese Gruppe zu beenden und keine E-Mails mehr von dieser Gruppe zu erhalten, senden Sie eine Email an ihe-d-pathologiebefund+unsub...@googlegroups.com.
Weitere Optionen: https://groups.google.com/groups/opt_out
 
 

--
Sie haben diese Nachricht erhalten, weil Sie der Google Groups-Gruppe IHE-D Pathologiebefund beigetreten sind.

Gunter Haroske

unread,
Mar 14, 2013, 11:38:56 AM3/14/13
to ihe-d-patho...@googlegroups.com
... noch mal dazwischen:
Stimmt, das bringe ich gern durcheinander. Meine Frage war eher derart, ob eine Checkliste ein Abschnitt des Befundes sein soll, wie von IHE an einer Stelle angedeutet, aber nirgendwo spezifiziert.

Value Sets von APSR!). Das scheint mir unsinnig. Warum das dennoch so gemacht wurde, muss mit Frau Daniel diskutiert
Hier muss zwischen Value Sets und Codesystems differenziert werden. So sind die drei UICC Ausgaben 3 Codesystem. Und Teile davon sind dann bspw. die T-Werte. Für jede Ausgabe gibt es dann also ein Value Set. Und das für alle Teile.
So haben wir das jedenfalls gelöst, was mir als relativ konsequent und logisch erscheint.

und das ist auch gut so!
Bitte hier nochmal nachsehen, ob meine Zuordnung stimmig ist: eigenes Entry zur Diagnosesection oder besser verschachteltes  Entry im Entry für Material-Diagnose!?


da sind z.B. zusätzlich zu IHE vorgeschlagenen Entries in einzelnen Sections
 

Gunter Haroske

unread,
Mar 25, 2013, 5:44:54 AM3/25/13
to ihe-d-patho...@googlegroups.com
Liebe Kollegen,

da ich immer noch nicht recht verstehe, wozu die organspezifischen Content Modules dienen (wenn nicht Model of use und model of meaning durcheinandergebracht wurden und eigentlich nur Templates für die Dateneingabe gemeint sind), habe ich einmal versucht, im Value Set von APSR (Pathlex) die wirklich organspezifischen Inhalte herauszulösen: Von 488 Template Elementen sind nur 69 wirklich oder annähernd organspezifisch, meistens betreffend die Specimen Collection Procedure oder organspezifische Nomenklaturen. Unter den verbleibenden 414 generischen Elementen betreffen 87 die TNM-Klassifikation und 114 die ICD-O-Klassifikation, für die wir ja ausgezeichnete Vorschläge hätten.

Wenn ich es richtig interpretiere, sind die organspezifischen APSR damit eher extensions als constraints??

Ich füge die leicht farblich überarbeitete EXCEL-Tabelle der Value sets bei.

Ihr

G.Haroske




Am Mittwoch, 6. März 2013 15:24:10 UTC+1 schrieb Gunter Haroske:
Kopie von IHE_PAT_Suppl_APSR_Appendix_Value_Sets_2011_03_31_Generic_Organ.xls
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