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Fwd: Kinoprogramm Mai 2012

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Fred Körper

unread,
May 3, 2012, 3:41:55 PM5/3/12
to
Liebe Filmfreundinnen und -freunde,

unser Maiprogramm ist eine bunte Tüte: eine Musik-Dokumentation, zweimal
Stummfilm, Kurzfilme, politisches Kabarett mit Bengt Kiene,
Experimentalfilm mit unserem Stargast Klaus Wyborny und ein politischer
Film aus Griechenland.

Enjoy the film!

Das Kinoteam


* * * * * * *


DO/FR 3. 4.5. 20.30 h [Hannoversche Erstaufführung]

- DER ZERBROCHENE KLANG
von Yvonne und Wolfgang Andrä,
D/Österreich/Ungarn/Israel/Polen/F/Moldawien/USA 2011, 125 min., O.m.U.

Zu Gast: Djevdet Berisa (Romane Aglonipe)

Kurztext: Bis Anfang des 20. Jahrhunderts lebten jüdische und
Roma-Musikerfamilien in Bessarabien zusammen, heirateten untereinander und
musizierten gemeinsam. Diese einzigartige Musikkultur wurde im Zweiten
Weltkrieg zerstört. 70 Jahre später begeben sich 14 Musiker aus aller Welt
auf eine Reise in diese Vergangenheit.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts lebten jüdische und Roma-Musikerfamilien
in Bessarabien, dem heutigen Moldawien, zusammen, heirateten untereinander
und musizierten gemeinsam. Diese jüdischen Klezmer- und Roma-Lautarmusiker
formten eine einzigartige Musikkultur, die im Zweiten Weltkrieg zerstört
wurde. 70 Jahre später begeben sich 14 international bekannte Musiker aus
aller Welt auf eine Reise in diese Vergangenheit. Doch was zunächst als
musikalische Suche nach dem zerbrochenen Klang beginnt, führt völlig
unerwartet zu einer auch sehr schmerzlichen Erforschung der eigenen
Identität und ihrer Stellung als Juden und Roma in und außerhalb Europas.
Yvonne und Wolfgang Andrä lassen in ihrem dokumentarischen Road-Movie
nicht nur eine beinahe ausgestorbene Musikkultur in mitreißenden
Konzertaufnahmen wieder aufleben, sondern beschäftigen sich gleichzeitig
auch mit der jüngsten Geschichte Europas. So galt es beim Drehen, einen
Kommunikationsweg über sechs Sprachen hinweg zu finden, da die noch
verbliebenen jüdischen und Roma-Musiker in ganz Europa verteilt sind.
Gerade dadurch wird aber spürbar, was es bedeuten kann, Europäer zu sein.

In Zusammenarbeit mit der Roma-Organisation Romane Aglonipe e.V. und dem
Flüchtlingsrat Niedersachsen.

Eintritt: 5 Euro – HannoverAktivPass 2 Euro


* * * * * * *


FR 11.5. um 20.30 h

NACHTZEICHEN
Drei Filme vom Internationalen Filmfestival "Signes de Nuit" aus Paris,
zusammengestellt von Dieter Wieczorek

Kurztext: Drei Filme aus drei Ländern, eine deutsche Obsession
(RAUSCHGIFT), iranische Träume (ROAD OF DREAMS) und brasilianische
Straßenkinder (JUST SCHOOT ME!). Inszeniertes und Dokumentarisches,
zusammengestellt vom Pariser Filmfestival "Signes de Nuit" (Nachtzeichen).

- RAUSCHGIFT von Peter Baranowski, D 2011, 22 min.

Ein minimalistisch erzählter Trip, der im verregneten Deutschland beginnt
und über Umwege auf zwielichtige Strassen im marokkanischen Rif-Gebirge
führt. Beim zunehmend obsessiven Versuch, seiner verblassenden Liebe
hinterher zu reisen, gerät ein Mann ins Revier der Drogenhändler...

- ROAD OF DREAMS von Mona Rafatzadeh, Iran 2009, 17 min., O.m.engl.U.

Sie träumen von goldenen Stöckelschuhen, davon, dass sie am nächsten Tag
Geburtstag haben oder dass die Schule wegen heftigen Schneefalls
geschlossen bleibt. Die Kinder in Mona Rafatzadehs Befragung scheinen
zunächst wie alle anderen Kinder zu sein. Aber sie träumen auch von einer
Schule mit Jungen und Mädchen, davon, sich mit ihrem Freund bzw. ihrer
Freundin in der Öffentlichkeit sehen lassen zu können, und dass der
beliebte Imam Zamam sie bald besuchen kommt. Die Erwachsenen dagegen
kennen ihre eigenen Träume nicht, oder vielmehr, sie wagen nicht darüber
zu sprechen. Sie träumen von Heirat, von Gesundheit, von einem Auto und
oft von einem Traumjob. Aber auch der Wunsch, den Iran zu verlassen und in
Kalifornien zu leben, nach Mekka zu reisen, ein entspanntes und freies
Leben zu führen, gehören zu ihren Träumen.

- JUST SCHOOT ME! von Claudia Nunes, Brasilien 2010, 67 min., O.m.engl.U.

In den 80er Jahren leitete Claudia Nunes in Goiana, einer Küstenstadt im
Nordosten Brasiliens, ein Straßenprojekt mit Kindern, das der
Resozialisierung dienen sollte. Die Kinder filmten sich gegenseitig und
gaben vor der Videokamera ungeniert Statements ab. Zwanzig Jahre blieb
dieses Material unbearbeitet liegen. Dann erst hat Claudia Nunes es
montiert, allerdings ohne Vorspann und ohne Erklärungen abzugeben, auch
ohne die teilweise wiedergefundenen, nun 20 Jahre älter gewordenen
Protagonisten einzubinden. In seiner rauen und ungeschönten Form besitzt
das kollektive Portrait eine große Aussagekraft, ganz unabhängig von den
Schicksalen der Einzelnen. Das Leid ihres (damaligen) Überlebenskampfes
spiegelt sich in dem doppeldeutigen "Shoot me!" des Filmtitels wieder.

Eintritt: 5 Euro – HannoverAktivPass 2 Euro


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SA 12.5. 19/20/21/22 h [Lange Nacht der Theater]

Politisches Kabarett mit Bengt Kiene
- NACHSCHLAG
Rezepte aus den letzten 12 Jahren, serviert von Bengt Kiene

Das braune Menü "Brandenburg" ist dabei, das Spezialgericht "LachYoga",
mit dem die Langzeitarbeitslosen verschwanden, der Kinderteller mit
Brutalo-Märchen verziert, die Finanz-Suppe, an der wir uns immer noch
verschlucken und natürlich auch das für den Steuerzahler so teure
Bundespräsidenten-Menü. Alles heiss zubereitet und cool serviert.
Bengt Kiene singt und spielt sich den Mut an, den wir brauchen, um auch
die nächsten 12 Jahre Deutschland zu überstehen.

In Zusammenarbeit mit der Hebebühne Hannover


* * * * * * *


FR/SA 18. 19.5. 20.30 h

- THE ARTIST
von Michel Hazanavicius, Frankreich 2011, 100 min., stumm
mit Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope
Ann Miller u.a.

Kurztext: Aufstieg und Fall eines Stummfilmstars: Der mit Oscars
überhäufte Film ist eine Zeitreise in die Goldenen Zwanziger Jahre und ein
buntes Kinowunder in Schwarzweiß.

The Artist erzählt die Geschichte des Stummfilmstars George Valentin, der
1927 auf dem Höhepunkt seiner Karriere ist. Mit Schnauzbart,
zurückgekämmtem Haar, funkelnden Augen und selbstverliebtem Lächeln
erobert er das Publikum, und auch die junge Peppy Miller gehört zu
Valentins eingeschworenen Fans. Als Autogrammjägerin vor dem Kino und
wenig später als Statistin am Set gewinnt sie das Herz des
Herzensbrechers, der ein verheirateter Mann ist und die Angelegenheit
nicht über einen Flirt hinauswachsen lässt. Als 1929 der Tonfilm
eingeführt wird, hält Valentin dies für eine vorübergehende Spinnerei.
Doch das neue Medium verlangt neue Gesichter, und während die Karriere des
Stummfilmhelden im Zuge der neuen Entwicklungen und der Wirtschaftskrise
in rasantem Tempo den Bach hinunter geht, wird Peppy Miller zum Star der
neuen Ära.
Hazanavicius setzt die melodramatische Liebesgeschichte als Stummfilm in
Szene, schwarz-weiß und im Bildverhältnis 4:3. Mit viel Liebe zum
filmhistorischen Detail reanimiert er die Stilmittel des Stummfilmkinos
und zeigt große Gesten und tiefe Blicke. Jean Dujardin und Bérénice Bejo
führen den nonverbalen Auftrag mit schauspielerischem Verve und
unwiderstehlichem Charme aus. Mit großer Leichtigkeit tänzelt diese
Produktion über die Leinwand und verneigt sich vor dem frühen
Hollywoodkino. Aber hinter dieser Unbeschwertheit steckt eine
künstlerische Perfektion, die weit über die Retro-Spielerei hinaus geht
und The Artist zu einem cineastischen Sehvergnügen werden lässt.

"Auch heute befindet sich das Kino ja wieder im Umbruch, und, wer weiß,
vielleicht werden in einigen Jahren diejenigen, die an Zelluloid glauben
und 3-D als intellektuelle Unterforderung verstehen, auf dem Müllhaufen
der Geschichte landen. Aber, und das macht The Artist so herausragend: er
zeigt auch, was bei einem solchem Umbruch verloren geht. In diesem Fall
nichts weniger als die Universalität einer Filmsprache." (epd film)

Eintritt: 5 Euro – HannoverAktivPass 2 Euro


* * * * * * *


DO 24.5. 20.30 h [Werkschau Klaus Wyborny]

- DIE GEBURT DER NATION ("The Birth of a Nation")
von Klaus Wyborny, BRD 1972/73, 70 min.
mit Christoph Hemmerling, Angelika Düsing, Peter Flak, Nick Busch, Hannes
Hatje u.a.

Klaus Wyborny ist anwesend

Kurztext: Wyborny bezieht sich auf den berühmten Film gleichen Titels von
Griffith aus dem Jahr 1915, und setzt sich in seinem in Marokko
angesiedelten Spielfilm mit der von Griffith erfundenen Filmsprache
auseinander.

"Ein klassischer Fall von Demontage des Konstruierten. Zum letzten Mal, so
erscheint es uns, wird in 'Die Geburt der Nation' der Versuch unternommen,
mit den Mitteln der von Griffith zu Biograph-Zeiten entwickelten Methoden
den narrativen Zusammenhang einer filmischen Erzählung zu erzeugen. Ebenso
lapidar fundamental wie von sanfter Ironie beseelt wird innerhalb von 25
Filmminuten der Aufbau und Zerfall einer Staatsgründung erzählt, den sich
eine in die Wüste verschlagene Gruppe junger Menschen auferlegt. Vom
Scheitern seiner Protagonisten ungetrübt, wendet sich der Film dann im
zweiten Teil vehement der Analyse von Potenz und Konsequenzen seiner
angewandten erzählerischen Mittel zu; vielleicht sogar um in der eigenen
Versuchsanordnung das Analog zum behaupteten Scheitern ganzer
Gesellschaften zu finden: Aus enttäuschten Projektionen wurden projizierte
Enttäuschungen!" Heinz Emigholz

"Gerade jetzt, wo ich als Lastwagenfahrer arbeite, stelle ich mir Film als
ein langes Fließband vor, an dem der Filmemacher sitzt, arbeitet und
Informationen in jeden einzelnen Rahmen stellt, der auf dem Weg seiner
Existenz vorübergeht - genau wie diese Frauen in der Fabrik, die
Transistorradios bauen, einem festgelegten Ablauf untergeordnet.
Vielleicht ist der Filmemacher auch ein Ingenieur, der den Plan entwirft,
aber ehrlich gesagt, ich glaube nicht, daß er es ist."
DIE GEBURT DER NATION ('The Birth of a Nation') ist möglicherweise die
tiefgreifendste Untersuchung, die je ein Filmemacher versuchte (…).
Lediglich die erste Hälfte ist 'die Geburt der Nation' selbst: in einem
anekdotischen, quasi-anthropologiscjen Stil zeigt er die Bemühung einer
Gruppe von Menschen, in der Wüste irgendeine Art von sozialer Organisation
zu erreichen. Ein Anfangstitel situiert die Handlung in Marokko im Jahr
1911; dieses Datum weist anscheinend auf Griffith hin - 1911 war das Jahr,
in dem er begann, die komplexe Montage einzuführen, die zum ersten Mal
seine 'Aussage' vielschichtig werden ließ. Wyborny entfaltet seine
Erzählung im Stil des frühen Griffith, er nimmt hauptsächlich in langen
Einstellungen auf, ohne Variation von Brennweite und Kamerastandpunkt,
unterteilt in Sequenzen, bei sorgfältiger Verwendung von Parallelmontage.
Dem technischen Fortschritt seit Griffith' Tagen räumt er seinen Platz
ein, indem er gelegentlich Farbeinstellungen einfügt, sow!
ie durch Klang in Form von Musik und einen gelegentlichen genuschelten
Kommentar.

Zugabe: HISTOIRE DU CINÉMA von Klaus Wyborny, D 1974/2005, 25 min.

Eintritt: 5 Euro – HannoverAktivPass 2 Euro


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FR 25.5. 20.30 h [Hannover Premiere]

- THE REFUSAL
von Klaus Sommerfeld, Tschechien/Deutschland 1993, 80 min., stumm
Mit Jan S. Kana, Klaus Sommerfeld, Rosi S.M., Herbert Cybulska, Anna
Michaela Raschke u.a.

Kurztext: Wenn Max Brod sich an die Testaments-Verfügung gehalten hätte,
alle Manuskripte Kafkas zu vernichten, wäre der Weltliteratur viel
entgangen. Die Frage der Verweigerung (Refusal) des letzten Willens und
die Person Franz Kafkas sind Vorbild für diesen originellen Stummfilm, der
1993 als Low-Budget-Produktion in einem Monat in Berlin, Prag und
Hostovice gedreht wurde.

"Ich hatte gehofft, durch den Blumenstrauß meine Liebe zu ihr ein wenig zu
befriedigen, es war ganz nutzlos. Es ist nur durch Literatur oder durch
den Beischlaf möglich!" (Franz Kafka 1911)
Ein Schriftsteller hat sich immer mehr in eine unheilbare Krankheit
hineingelebt. Eine Frau hat ihn verraten. Eine andere Frau ist der letzte
Ausweg. Seine Schwester versteht die Welt nicht mehr. Ausschließlich für
sich und seine Vertrauten sind seine niedergeschriebenen Gedanken. Kein
Werk soll jemals gedruckt werden. Er will dieses Kapitel seines Lebens
spurlos löschen. "Alles verbrennen" lautet seine Direktive. Zielstrebig
bereitet er sein literarisches Ende vor und will nur noch in Ruhe sterben.
Doch er hat nicht mit seinem Freund gerechnet. Der will alles retten. Und
dann ist da noch ein Verleger, der sich das große Geschäft nicht entgehen
lassen möchte. Der Schriftsteller gerät dabei in die vielleicht größte
Geschichte seines Lebens und provoziert eine scheinbar unkontrollierbare
Jagd nach seinen Werken.
Wenn Max Brod, der Freund von Franz Kafka, sich an die testamentarische
Verfügung gehalten hätte, alle unveröffentlichten und nicht vollendeten
Manuskripte Kafkas zu vernichten, wäre der Weltliteratur viel entgangen.
Die Frage der Verweigerung (Refusal) des letzten Willens und die Person
Franz Kafkas standen Vorbild zu diesem originellen modernen Stummfilm, der
1993 als Low-Budget-Produktion innerhalb von einem Monat in Berlin, Prag
und Hostovice gedreht wurde. Gedreht wurde mit Freunden, Amateuren und
Profis, die alle auf ein Honorar verzichteten. Ein Großteil der Kostüme
und der Ausstattung kamen aus den legendären tschechischen
Barrandov-Studios. Die Kamera führte Thomas Bartels (Braunschweig).

Eintritt: 5 Euro – HannoverAktivPass 2 Euro


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DO 31.5. 20.30 h

- DEBTOCRACY
von Aris Hatzistefanou und Katerina Kitidi, Griechenland 2011, 74 min.,
O.m.U.

Kurztext: Der von einem Kollektiv produzierte Film betrachtet die
griechische Schuldenkrise aus neoliberalismuskritischer Perspektive.
Debtocracy ist eine politische Aktion. Der Film bietet einen Blick auf
das, was Griechenland an den Rand des Abgrunds getrieben hat.

Einführung und Moderation: Michael Klingenberg

Die Journalisten Katerina Kitidi und Aris Hatzistefanou haben ihren Film
über die Griechenlandkrise aus ihrer eigenen Tasche und mit Spenden
einiger Freunde finanziert und kostenlos auf debtocracy.gr zur Verfügung
gestellt. In den ersten 10 Tagen wurde er schon knappe 600000 Mal
angeschaut. Debtocracy ist eine politische Aktion. Der Film bietet einen
Blick auf das, was Griechenland an den Rand des Abgrunds getrieben hat.
Zu Wort kommen Wissenschaftler wie David Harvey, Samir Amin, Kostas
Lapavitsas und Gerard De Miel, der Philosoph Alain Bandiou, der
Vorsitzende des ecuadorianischen Schuldenkomitees Hugo Arias, Eric
Toussaint vom Komitee für die Annullierung der Schulden der Dritten Welt,
der argentinische Filmemacher Fernando Solonas, Journalisten und
Filmemacher wie Avi Liouis (The Take) und Jean Katremer (Liberation) sowie
die Politiker Manolis Glesos und Sahra Wagenknecht. Die Meinungen gehen
ausnahmslos in dieselbe Richtung. Die Autoren haben diese Perspektive
bewusst gewählt und zeigen ihre Sichtweise auf die Dinge bereits in den
ersten Minuten: "In knappen 40 Jahren haben zwei Parteien, drei politische
Familien und einige große Wirtschaftsbosse Griechenland in den Bankrott
getrieben." Nicht zu Wort kommen lassen die Autoren alle, die sie für
Komplizen des Bankrotts halten.
Debtocracy ist eine Ermutigung, nicht nur für die griechische Bevölkerung,
sondern auch für die gesamte europäische Zivilgesellschaft: sich nicht der
Diktatur der Finanzmärkte und ihrer institutionellen wie politischen
Handlanger zu unterwerfen, sondern sich selbstbewusst von illegitimer
Herrschaft zu befreien.

Eintritt frei, Spenden erwünscht



Kino im Sprengel
Kino: Klaus-Müller-Kilian-Weg 1 (zuvor: Schaufelder Straße 33)
Büro: Klaus-Müller-Kilian-Weg 2 (zuvor: Schaufelder Straße 30)
30167 Hannover

Tel.: 49 (0)511 / 703814
Fax: 49 (0)511 / 703841
E-Mail: in...@kino-im-sprengel.de
http://www.kino-im-sprengel.de

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