Ringvorlesung "Forensische Ästhetik " des Graduiertenkollegs "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung"

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Naomie Gramlich

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Apr 23, 2015, 3:07:02 AM4/23/15
to graduiertenkolleg-sichtba...@googlegroups.com
Liebe Antragstellerinnen und Antragsteller, 
Liebe Assoziierte, 
Liebe Doktorandinnen und Doktoranden,

anbei finden Sie die Ankündigung für die Ringvorlesung "Forensische Ästhetik" im KW zur Weiterleitung an Interessierte. 
Poster und Flyer wurden ebenfalls gestern versendet. 

Den Programm-Flyer finden Sie hier außerdem als PFD: 

Mit herzlichen Grüßen

Naomie Gramlich 

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Naomie Gramlich 
DFG-Graduiertenkolleg "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung" 
-Wissenschaftliche Hilfskraft- 
Universität Potsdam 
Institut für Künste und Medien 
Am Neuen Palais 10 
D-14469 Potsdam


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Liebe KollegInnen und Interessierte,

vom 04.05. bis 06.07.2015 findet die Ringvorlesung »Forensische Ästhetik: Interdisziplinäre Betrachtungen« des DFG-Graduiertenkollegs »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens« statt, zu der wir Sie herzlich einladen.
Wir freuen uns, wenn Sie die Ankündigung an KollegInnen und Interessiere weiterleiten bzw. im Veranstaltungskalender der Universität ankündigen.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,
das Kolleg »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens«
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Ringvorlesung des DFG-Graduiertenkollegs 1539
»Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens«

Ort: KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin, Studiolo, Vorderhaus, 1. OG
Zeit: Montag 18 – 20 Uhr
Konzept und Organisation: Svea Bräunert, Judith Dobler, Anne Kern, Tobias Schöttler

Forensische Methoden und Erscheinungsweisen stellen gegenwärtig einen nicht zu übersehenden Trend in Kunst und Kritik dar. Theoretiker/innen sprechen von forensischer Ästhetik und einige gehen sogar so weit, einen »forensischen turn« auszurufen, worunter gemeinhin eine Wende weg vom menschlichen Zeugen hin zur Zeugenschaft von sprechenden Dingen und Orten verstanden wird. Doch was genau ist dieser »forensische turn«? Leben wir tatsächlich in einer forensischen Gegenwart? Was ist mit unseren forensischen Vergangenheiten und Zukünften? Inwiefern verhandelt die forensische Privilegierung von Materialität das Verhältnis von An- und Abwesenheit neu – und zwar speziell unter den Bedingungen einer zunehmend digitalen Gegenwart? Und worin besteht das politische Potential von forensischer Ästhetik als theoretischem Konzept und kritischer Praxis? Die Ringvorlesung bringt internationale Expert/innen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, um diese und weitere Fragen zu erläutern. Ziel ist es, eine dezidiert interdisziplinäre Perspektive zu eröffnen, die Positionen aus Kunst und Kunstwissenschaft, Kriminologie, Datenforensik, Medienwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft einschließt. Angelehnt an die Idee des Forums als öffentlicher Raum der Versammlung und Verhandlung wollen wir an sechs Terminen gemeinsam mit unseren Gästen der Frage nachgehen, inwiefern wir von einem »forensischen turn« sprechen können und welche politischen, wissenschaftlichen und ästhetischen Potentiale, Versprechen und Fallstricke das Konzept beinhaltet. In Anbetracht des Fokus des Graduiertenkollegs sind wir insbesondere daran interessiert auszuloten, inwiefern sich das Konzept einer forensischen Ästhetik als reflexive Methode zur Analyse von Prozessen der Sichtbarmachung und der Konstruktion von Bild- und Blickbeziehungen verstehen und implementieren lässt.

Programm:

04. 5  Matteo Pasquinelli (Critical Philosophy, Berlin): The Eye of the Algorithm: The Definition of the Enemy in Forensic Computation

11. 5   Marco Siegert (Bundespolizei): Mythen der (digitalen) Forensik. Der »CSI-Effekt« im Spiegel der Wirklichkeit

01. 6  James Frieze (Theatre & Drama, John Moores University, Liverpool): Is Paradise a Crime Scene? Participatory Performance and the Forensic Turn

16. 6   Sybille Krämer (Philosophie, Freie Universität, Berlin): Sichtbar machen – sagbar machen. Über den Unterschied zwischen Spuren und Zeugen

29. 6   Ralph Rugoff (Hayward Gallery, London): Scene of the Crime

06. 7  Andree Korpys/ Markus Löffler (Künstler, Berlin/Bremen): Ein paar Halbstiefel, die unter dem Regal im Abstellraum auf Glasbausteinen stehen

Weitere Informationen sowie das komplette Programm finden Sie hier
http://www.sichtbarkeit-sichtbarmachung.de/veranstaltungen/s/article/ringvorlesung-im-sose-2015/
http://www.sichtbarkeit-sichtbarmachung.de/data/user/SoSe_2015/RVL_2015_Flyer_screen.pdf

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"Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens"
DFG-Graduiertenkolleg 1539
Universität Potsdam
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
http://www.sichtbarkeit-sichtbarmachung.de/
RVL_2015_Flyer.pdf
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