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alle 2 Jahre verdoppelt sich die Rechenleistung ?

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Marc

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Mar 6, 2006, 2:05:10 PM3/6/06
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Hallo zusammen,

das letzte mal als ich mich um die Rechenpower meines Rechners
gekümmert habe ist nun 4 Jahre her. 2002 bastelte ich mir einen
Rechner zusammen mit 2 GHZ und zeitgemäßen Komponenten.
Das einzige was ich seitdem im Rechner geändert habe ist die Soundkarte
und der DVD Brenner, ansonsten habe ich mich rein gar nicht mehr mit
dem Thema Hardware beschäftigt. Mein PC Wissen ist quasi veraltet und
unbrauchbar
geworden. Doch, was immer noch hartnäckig übrig blieb ist die Meinung, dass
sich die Rechenleistung alle 2 Jahre verdoppelt.2002 habe ich einen 2 GHZ
Rechner
gekauft und 2004 hätte ein 4 GHZ Rechner auf dem Markt sein müssen und 2006
ein 8 GHZ Rechner. Mein Problem ist nun, dass ich bei all den netten
Werbungen
und Angeboten die ich aufgeschlagen habe nicht einmals 5 GHZ zu sehen sind.

Was ist da passiert ? und wieso reden alle davon, dass sich die
Rechenpower alle 2 Jahre verdoppelt ? was habe ich übersehen, wo ist mein
Denkfehler ?

Informiert mich bitte schnell, mein Rechner lahmt und ich brauche ein neues
Mainboard, weil die günstiger in Kombination mit Raidcontrollern sind, als
der
Raidcontroller selbst. (manchmal...)

Liebe Grüße,

Marc (der sich gerade etwas blöd vorkommt...)


Heinz Lissel

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Mar 14, 2006, 11:13:03 AM3/14/06
to
Marc schrieb:
Hallo Marc,

ja die Erhöhung der Prozessorleistung bleibt langsam stehen. Warum? Den
Unterschied zwischen einen 2 GHZ und 3 GHZ Rechner können wir als Mensch
fast gar nicht wahrnehmen. Warum sollte man dann einen 3 GHZ Rechner
kaufen, wenn es zu den 2 GHZ Rechner keinen spürbaren Unterschied gibt?

Dies hat auch die Computerindustrie gemerkt und geht jetzt langsam dazu
über die Computer stromsparender zu bauen. Also kommt es in Zukunft
nicht mehr auf die GHZ an, sondern auf den Stromverbrauch eines Computers.

Es grüßt freundlichst
Heinz Lissel

Ulrich Gierschner

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Mar 18, 2006, 7:58:30 AM3/18/06
to
Heinz Lissel wrote:

> ja die Erhöhung der Prozessorleistung bleibt langsam stehen.

Falsch. Die weitere Erhöhung der Taktfrequenz stagniert - die
Rechenleistung steigt indes weiter an.
Man vergleiche nur einen 1,5 GHz Pentium M mit einem 1,5 GHz Pentium IV von
vor einigen Jahren.
Takt ist gleichgeblieben, die Geschwindigkeit jedoch überhaupt nicht.

> Warum? Den
> Unterschied zwischen einen 2 GHZ und 3 GHZ Rechner können wir als Mensch
> fast gar nicht wahrnehmen.

Man kann den Unterschied bei Officeanwendungen die *gut* programmiert sind
ziwschen 386DX33 und Pentium Xtreme nicht wahrnehmen.

Das Problem ist nur, das Gute Programmierung in den letzten 10 Jahren quasi
überhaupt nicht mehr vorkam, sodass selbst für ein einfaches
Textverarbeitungsprogamm inzwischen ein REchner der Gigahertz-Klasse mit
doppelt soviel Arbeittsspeicher sinnvoll ist, wie in den frühen 80er Jahren
der REchner der alle angemeldeten Kraftfahrzeuge in Flensburg verwaltete.


> Warum sollte man dann einen 3 GHZ Rechner
> kaufen, wenn es zu den 2 GHZ Rechner keinen spürbaren Unterschied gibt?

Dafür sorgen die Softwarehersteller, allen voran diejenigen, die für ein
schlankes Betriebssystem sogar eine moderne 3D Grafikkarte und 1 GB Ram zur
Benutzung vorschlagen.



> Dies hat auch die Computerindustrie gemerkt und geht jetzt langsam dazu
> über die Computer stromsparender zu bauen. Also kommt es in Zukunft
> nicht mehr auf die GHZ an, sondern auf den Stromverbrauch eines Computers.

Das hat aber weniger mit der Vernunft der Hersteller zu tun, als vielmehr
das man bei deutlich über 3 Ghz auf unlösbare elektrotechnische Probleme
stößt - desweiteren ist auch ein Thermodynamisches Problem gegeben: 1
quadratzentimeter eignet sich nicht wirklich gut dafür mehr als 100Watt
elektrische Wärmeleistung abzuführen.

--
hasta luego...

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