On 22.02.2015 13:19, Stefan Froehlich wrote:
> Oje. Kann es sein, dass Du ziemlich jung bist? :-)
>
> Prinzipiell ein Vorteil, aber man kennt dann halt manche Dinge
> nicht, die noch unter dem Aspekt der Ergonomie entworfen worden
> sind, anstatt wahlweise für Kostenoptimierung oder am anderen Ende
> der Fahenenstange - für Gamer - zur Plazierung möglichst vieler
> Taster und Räder.
>
>> Kann man natürlich machen, ist aber doch recht ungewöhnlich.
> Wie würdest Du <
http://www.westlicht.ch/wp-content/files/IMG_2966.jpg>
> halten?
Wie ich das halten würde? Für antiquiert. Mich hat damals schon das
regelmässige Mausballreinigen genervt. Bzw. die Führungswalzen, oder wie
auch immer man das nannte.
> Das Teil ist mit Abstand das ergonomischste, das mir in den
> letzten 25 Jahren - plus/minus so lange verwende ich Mäuse, schätze
> ich - untergekommen ist.
Ich nutze Mäuse seit ca. 29-30 Jahren. Auf das genaue Datum will ich
mich nicht festlegen.
Die 2-Tasten Mäuse habe ich auch schon so gehalten, wie ich die
aktuellen halte.
Die stupiden 1-Tasten-Geräte habe ich schon bei der ersten Begegnung
verflucht.
Ich habe mir sehr spät einen PC geholt, es war wohl 1997.
Mit den dazugehörigen Mäusen konnte ich mich auch nicht anfreunden, aber
was muss, das muss.
Meine erste 3-Tasten Maus habe ich so bedient wie eine 2-Tasten Maus.
Ich hatte schlicht keine Verwendung für die Mittlere.
Und wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich meine erste
Mausradmaus auch eher misstrauisch beäugt habe.
Zuvor hatte ich noch zärtliche Romanzen mit Trackballs, Mäusen mit
Trackball obendruff, Lichtpistolen und zig Joysticks.
Als dann noch die "Lasermäuse" auf den Markt kamen, hat sich
herauskristallisiert, dass ich mit der schlichten Form, aber diversen
Knöpfen, am intuitivsten arbeiten kann.
Bis heute. Schnell und effizient, ohne nachdenken zu müssen.
Wenns sein muss mit dem kleinen Finger.
Ja, ich kann mir vorstellen, dass es noch Leute gibt, die gemütlich
träge links, mitte, rechts verwenden, aber das sind entweder
Privatleute, die es auch nie anders lernen werden können, oder welche,
die sich auf ganz bestimmte Software eingeschossen haben.
Das Rad möcht ich nicht mehr missen.
>> Die Hand hat fast keine Kontakt zur Maus, die Handfläche berührt
>> selten die Maus. Locker.
>
> Geht natürlich, ist aber nicht so entspannt und präzise. Ernsthaft.
Meine Hand geht eine Symbiose mit der Hardware ein, anstatt sie zu
dominieren. Ich kann _pixelgenau_ navigieren. Einzig der Untergrund
stellt gelegentlich ein Hindernis dar. Schlechte Abtastrate, Krümel,
whatever.
Ka, ob du dir das vorstellen kannst, aber ich kann die Maus auch exakt
bedienen, wenn ich sie nur andeutungsweise mit Daumen, Zeigefinger und
kleinem Finger berühre. Zum Klicken natürlich wie gehabt.
>> [...], wenn ich deine Ausführungen aus dem obigen Zitat lese,
>> stelle ich mir vor, dass du den Handballen auf die Maus legst, und
>> dann die Finger ausgestreckt auf die Tasten verteilst. [...]
>
> Bingo. Immerhin kann ich offenbar noch illustrativ genug
> beschreiben.
Offensichtlich nicht genau genug. Wo liegt das Gewicht deines
Handgelenkes? Auf dem Mauspad/Untergrund, oder auch auf der Maus?
> Die passende Maus dazu habe ich ja. Es gibt bloss keinen Nachschub
> mehr davon, sollte das Teil jemals das zeitliche segnen.
Früh genug umgewöhnen. :)