Demographischer Wandel- 400 000 Zuwanderer jährlich benötigt.

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Dr. Joachim Neudert

unread,
Nov 29, 2022, 1:57:07 AM11/29/22
to
Hey, Hermann, Herwig: here's to you:

Frau Nahles möchte morgen im Kabinett ein Eckpunktepaket beschliessen.
Schon seit etwa 2 Jahren findet man die Forderung nach 400 000
Zuwanderern pro Jahr. Damit unser Land weiter existieren kann und Renten
für die Rentner erwirtschaften kann, die jetzt in Rente sind oder mit
den Babyboomern gleich in Rente kommen.

Diese Zahl scheint zu stimmen.

Warum nur hat diese idiotische Generation gemeint, auf Kinder und Kinder
Aufziehen verzichten zu können?

Frauen, die in den 80ern nicht geboren wurden, kriegen heute keine
Kinder. Toll, ihr überzeugten Kinderlosen. Und das tragt ihr noch wie
eine Monstranz vor euch her. Ein Fetisch.
The moral high ground.

Eure Rente sollen nun Zuwanderer erwirtschaften. Gegen die man nichts
haben muss, aber warum haben wir nicht selbst dafür gesorgt daß das
Leben weitergeht? Jetzt müssen sie importiert werden.

Die Ziele der überzeugt Kinderlosen werden nun konterkariert von ihren
eigenen Notwendigkeiten und Ansprüchen.

Ruediger Lahl

unread,
Nov 29, 2022, 2:16:38 AM11/29/22
to
*Dr. Joachim Neudert* schrieb:
> Frau Nahles möchte morgen im Kabinett ein Eckpunktepaket beschliessen.
> Schon seit etwa 2 Jahren findet man die Forderung nach 400 000
> Zuwanderern pro Jahr. Damit unser Land weiter existieren kann und Renten
> für die Rentner erwirtschaften kann, die jetzt in Rente sind oder mit
> den Babyboomern gleich in Rente kommen.
>
> Diese Zahl scheint zu stimmen.
>
> Warum nur hat diese idiotische Generation gemeint, auf Kinder und Kinder
> Aufziehen verzichten zu können?
>
> Frauen, die in den 80ern nicht geboren wurden, kriegen heute keine
> Kinder. Toll, ihr überzeugten Kinderlosen.

Spricht du so ähnlich mit deiner Tochter? Traut die sich Weihnachten
überhaupt noch zu euch? ;-)

> Die Ziele der überzeugt Kinderlosen werden nun konterkariert von ihren
> eigenen Notwendigkeiten und Ansprüchen.

Sie lindern die Not der Menschen, die von dem von uns veranstalteten
Klimawandel am stärksten betroffen sind. Sie geben ihnen gut bezahlte
Arbeit und eine Perspektive für deren Kinder.

DE war immer schon ein Einwanderungsland. Das halbe Ruhrgebiet kommt
beispielsweise aus Polen. Mein Name kommt aus dem indischen Raum,
mütterlicherseits komme ich namentlich aus Schweden und meine Frau aus
Island.
--
bis denne

Dietz Proepper

unread,
Nov 29, 2022, 2:22:28 AM11/29/22
to
"Dr. Joachim Neudert" <neu...@5sl.org> wrote:

> Warum nur hat diese idiotische Generation gemeint, auf Kinder und
> Kinder Aufziehen verzichten zu können?

Ach, Du meinst die Vollpfosten welche es sich leisten könnten aber aus
reinem Egoismus nur eine Blage in die Welt setzen?

Dietz Proepper

unread,
Nov 29, 2022, 2:24:22 AM11/29/22
to
Ruediger Lahl <ruedig...@gmx.de> wrote:
> DE war immer schon ein Einwanderungsland. Das halbe Ruhrgebiet kommt
> beispielsweise aus Polen. Mein Name kommt aus dem indischen Raum,
> mütterlicherseits komme ich namentlich aus Schweden und meine Frau aus
> Island.

Bssst! Das könnte Leute wie den Joachim erschrecken.

Und er könnte seinen latenten Rassismus irgendwann nicht mehr äußern ...

--
SIC SEMPER
+--|=======>
TYRANNIS

Peter Veith

unread,
Nov 29, 2022, 2:29:27 AM11/29/22
to
Dr. Joachim Neudert schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 07:57:07 UTC+1:

> Eure Rente sollen nun Zuwanderer erwirtschaften.

Nein.

Das Umlagesystem, daß unbekannte Wesen:

* Derzeit haben die Rentenkassen und damit die Politik, das Problem, daß die
derzeitgen Rentner noch aus den "fetten" Jahren stammen, als es den Sozialismus
als Systemkonkurrenten gab. Mithin hatten nicht wenige sehr gute Erwerbsbiographien
und satte Einkommen, woraus sie heute relativ hohe Renten generieren, als
Versicherungsanspruch.

* Diese "fetten" Renten müssen nun "Mindeslöhner" erwirtschaften, zumindest doppel
freie Lohnabhängige, die bereits in den letzten Jahren Reallohnverluste hinnehmen
mußten und absehbar noch mehr hinnehmen müssen.

=> Das kann tatsächlich nicht funktionieren.

Hier warten aber die Rentenversicherer und Politik mit ein paar Zuschüssen und
Rentenkürzungen (Renten mit 67 / 70 etc.) ab, bis die "fetten" Rentner weggestorben
und die "Mindeslöhner" in Rente mit Abschlägen gehen.

Dann paßt es wieder!

=> Und die Zuwanderer? Die brauchen "wir" als _Arbeitskräfte_ bei einer schrumpfenden
Bevölkerung. Weniger Arbeitskräfte würde weniger Produktion und damit Umsatz
(Menge * Preis) bedeuten und ggf. - was GOTT verhüten möge - weniger Profit für die
"Oben".

Mir ist nur nicht ganz klar, was die "Wirtschaft" mit den ganzen unqualifizierten Zuwanderen
anfangen will. Vermutlich ist die Rechnung, daß die native Bevölkerung im Niedriglohnsektor
frei wird und so weit wie möglich die höher qualifizierten Jobs machen kann.

Das wird so, wie mit den Latinos in den USA.

Peter

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 29, 2022, 2:30:52 AM11/29/22
to
On 11/29/22 07:57, Dr. Joachim Neudert wrote:

> Warum nur hat diese idiotische Generation gemeint, auf Kinder und Kinder
> Aufziehen verzichten zu können?

Du meinst die Generation bei der fast immer beide Partner arbeiten
müssen damit es reicht? Warum davon viele keine Kinder wollen ist ein
Rätsel.

Gerrit



Peter Veith

unread,
Nov 29, 2022, 2:39:55 AM11/29/22
to
Ruediger Lahl schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:16:38 UTC+1:

> DE war immer schon ein Einwanderungsland. Das halbe Ruhrgebiet kommt
> beispielsweise aus Polen.

BITTE! Diese Kowalskis, Koslowskis, die ins Ruhrgebiet einwanderten waren
bereist _deutsche_ Staatsbürger.

> Mein Name kommt aus dem indischen Raum,
> mütterlicherseits komme ich namentlich aus Schweden und meine Frau aus
> Island.

Nun, mach' erst mal einen DNS-Test, so bin ich zu 0,8% "Papua-Neuguenese" :-D

Peter

Dietz Proepper

unread,
Nov 29, 2022, 2:46:38 AM11/29/22
to
Peter Veith <ve...@snafu.de> wrote:

> Ruediger Lahl schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:16:38
> UTC+1:
>
> > DE war immer schon ein Einwanderungsland. Das halbe Ruhrgebiet
> > kommt beispielsweise aus Polen.
>
> BITTE! Diese Kowalskis, Koslowskis, die ins Ruhrgebiet einwanderten
> waren bereist _deutsche_ Staatsbürger.

Aber doch keine *Deutschen*!

Dazu muss man minimal 144 Jahre in de leben, darf keine zu dunkle oder
zu helle Haut haben, sollte ein wenig arisch aussehen und wenn man mal
einen Fremdling vermöbelt hat schadet das auch nichts.

Staatsbürger sagt er, Staatsbürger ...

Andreas Bockelmann

unread,
Nov 29, 2022, 2:51:32 AM11/29/22
to
Dr. Joachim Neudert schrieb:
Passend dazu:
"Der Staat ist verpflichtet seine Bürger und Bürgerinnen zu schützen, er ist
verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden
weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen."


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann

Ruediger Lahl

unread,
Nov 29, 2022, 2:55:48 AM11/29/22
to
*Gerrit Heitsch* schrieb:
Die Welt war in den 80ern auch schon ziemlich scheiße, das wollte der
eine oder anderen wohl seinen potentiellem Nachwuchs nicht zumuten.
--
bis denne

Peter Veith

unread,
Nov 29, 2022, 2:56:07 AM11/29/22
to
Dietz Proepper schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:46:38 UTC+1:

> Peter Veith wrote:
> > Ruediger Lahl schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:16:38
> > > DE war immer schon ein Einwanderungsland. Das halbe Ruhrgebiet
> > > kommt beispielsweise aus Polen.
> >
> > BITTE! Diese Kowalskis, Koslowskis, die ins Ruhrgebiet einwanderten
> > waren bereist _deutsche_ Staatsbürger.
>
> Aber doch keine *Deutschen*!

Oben ging es um Staaten und nicht die völkische Herkunft.

Wobei das mit "Polen" und "Deutschen" oder gar "Russen" und "Ukrainern"
zwischen Oder und Bug nichts so wirklich zu trennen ist.

> Dazu muss man minimal 144 Jahre in de leben, darf keine zu dunkle oder
> zu helle Haut haben, sollte ein wenig arisch aussehen und wenn man mal
> einen Fremdling vermöbelt hat schadet das auch nichts.
>
> Staatsbürger sagt er, Staatsbürger ...

Negativ.

Heute reichen 8 Jahre und "morgen" 5 bzw. 3 Jahre um die Staatsbürgerschaft
zu erhalten. Die wilde Einbürgerungspolitik der letzten Jahre hat übrigens das
Geschäftsmodell von "unserem "Libanesen zusammenbrechen lassen: Er hat
maximal Mindestlöhner eingestellt, die froh waren mittels des festen
Arbeitsplatzes die Staatbürgerschaft zu erhalten. Das haben die nicht mehr nötig.

Ich finde Intergration statt Multikulti besser und habe hinsichtlich der doppelten
Staatsbürgerschaft meine Bedenken, aber was solls.

Peter

Peter Veith

unread,
Nov 29, 2022, 2:59:55 AM11/29/22
to
Andreas Bockelmann schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:51:32 UTC+1:

> "Der Staat ist verpflichtet seine Bürger und Bürgerinnen zu schützen, er ist
> verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden
> weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen."

Der gute Oskar, der letzte aufrechte Sozialdemokrat.

Nebenbei war das bereits eine Forderung eines SPD-Parteitages aus den ersten
Jahren des 20. jahrhunderts (verschludert). Dort ging es um die Einwanderer aus
den deutschen Ostgebieten ins Ruhrgebiet und deren falschen Vorstellungen und
Ausbeutung.

Irgendwie wiederholt sich alles.

Peter

F. W.

unread,
Nov 29, 2022, 3:05:22 AM11/29/22
to
Am 29.11.2022 um 07:57 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Frau Nahles möchte morgen im Kabinett ein Eckpunktepaket
> beschliessen. Schon seit etwa 2 Jahren findet man die Forderung nach
> 400 000 Zuwanderern pro Jahr. Damit unser Land weiter existieren kann
> und Renten für die Rentner erwirtschaften kann, die jetzt in Rente
> sind oder mit den Babyboomern gleich in Rente kommen.
>
> Diese Zahl scheint zu stimmen.
>

Bisher haben die Zuwanderer wenig erwirtschaftet. Nur 20 % der
Flüchtlinge ohne Flüchtlingsstatus von 2015 sind in steuerpflichtigen
Arbeitsverhältnissen. 80 % nicht.

> Warum nur hat diese idiotische Generation gemeint, auf Kinder und
> Kinder Aufziehen verzichten zu können?

Für ein Industrieland ist das erstmal normal.

> Frauen, die in den 80ern nicht geboren wurden, kriegen heute keine
> Kinder. Toll, ihr überzeugten Kinderlosen. Und das tragt ihr noch wie
> eine Monstranz vor euch her. Ein Fetisch. The moral high ground.

Freiheit. Lästig aber nötig.

> Eure Rente sollen nun Zuwanderer erwirtschaften. Gegen die man
> nichts haben muss, aber warum haben wir nicht selbst dafür gesorgt
> daß das Leben weitergeht? Jetzt müssen sie importiert werden.

Die werden uns nicht helfen.

> Die Ziele der überzeugt Kinderlosen werden nun konterkariert von
> ihren eigenen Notwendigkeiten und Ansprüchen.

Die Kinderlosen zahlen immense Mengen Geld an den Staat.

FW

Andreas Bockelmann

unread,
Nov 29, 2022, 3:21:02 AM11/29/22
to
Peter Veith schrieb:
> Andreas Bockelmann schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:51:32 UTC+1:
>
>> "Der Staat ist verpflichtet seine Bürger und Bürgerinnen zu schützen, er ist
>> verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden
>> weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen."
>
> Der gute Oskar, der letzte aufrechte Sozialdemokrat.

immerhin hast Du ihn erkannt :-)

>
> Nebenbei war das bereits eine Forderung eines SPD-Parteitages aus den ersten
> Jahren des 20. jahrhunderts (verschludert). Dort ging es um die Einwanderer aus
> den deutschen Ostgebieten ins Ruhrgebiet und deren falschen Vorstellungen und
> Ausbeutung.
>
> Irgendwie wiederholt sich alles.

Ja, siehe die Äußerungen des Altkanzlers Helmut Schmidt zum Fachkräftemangel
und der Überfremdung.

Heute darf man so etwas nicht mehr sagen.

Lars Gebauer

unread,
Nov 29, 2022, 3:22:47 AM11/29/22
to
Was ihnen überhaupt nichts nützt. Denn wer soll die Rente für diese
Kinderlosen erwirtschaften, wenn die Kinderlosen selbst mal in Rente gehen?
--
"Das Problem ist nicht, dass eine relativ kleine Gruppe von Verrückten
behauptet, dass zwei plus zwei fünf ergibt, dass es zwölf verschiedene
Geschlechter gibt oder dass man bei der Energieversorgung die Gesetze
der Thermodynamik ignorieren kann. Das Problem ist, daß sich die große
Gruppe der Normalos künstlich dumm stellt und den selben Quatsch
behauptet, weil sie von den Verrückten nicht als verrückt bezeichnet
werden wollen."
--Vince Ebert

Lars Gebauer

unread,
Nov 29, 2022, 3:59:44 AM11/29/22
to
Am 29.11.2022 um 08:56 schrieb Peter Veith:
> Dietz Proepper schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:46:38 UTC+1:
>> Peter Veith wrote:
>>> Ruediger Lahl schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:16:38
>>>> DE war immer schon ein Einwanderungsland. Das halbe Ruhrgebiet
>>>> kommt beispielsweise aus Polen.
>>>
>>> BITTE! Diese Kowalskis, Koslowskis, die ins Ruhrgebiet einwanderten
>>> waren bereist _deutsche_ Staatsbürger.

Die trafen dort auf und vermischten sich mit den Nachkommen von
römischen Legionären, welche ihrerseits wiederum eine recht bunte
ethnische Zusammensetzung hatten.

>> Aber doch keine *Deutschen*!
>
> Oben ging es um Staaten und nicht die völkische Herkunft.
>
> Wobei das mit "Polen" und "Deutschen" oder gar "Russen" und "Ukrainern"
> zwischen Oder und Bug nichts so wirklich zu trennen ist.

Das kannst Du westlich ruhig bis zum Rhein ausdehnen. Spätestens seit
der Völkerwanderungszeit war das Gebiet des heutigen D Durchzugsgebiet
von allen möglichen Mischpoken. Und ein gewisser Teil davon hat sich
natürlich auch hier niedergelassen und sich mit der lokalen Bevölkerung
vermischt.

Die Idee einer "ethnischen Reinheit" (oder wie auch immer) ist völlig
lächerlich.

Lars Gebauer

unread,
Nov 29, 2022, 4:11:24 AM11/29/22
to
Man findet immer einen Grund, um jede Zeit ziemlich Scheiße zu finden.
Und tatsächlich scheint das ein sehr beliebtes Hobby mancher Leute zu sein.

Ich bin schon ziemlich froh darüber, daß ich schönere Hobbys habe.

Hermann Riemann

unread,
Nov 29, 2022, 4:38:56 AM11/29/22
to
Am 29.11.22 um 08:46 schrieb Dietz Proepper:

> Aber doch keine *Deutschen*!

Ausländer raus.
Europa den Neandertalern

Hermann Riemann

unread,
Nov 29, 2022, 4:48:46 AM11/29/22
to
Am 29.11.22 um 07:57 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Hey, Hermann, Herwig: here's to you:
>
> Frau Nahles möchte morgen  im Kabinett ein Eckpunktepaket beschliessen.
> Schon seit etwa 2 Jahren findet man die Forderung nach 400 000
> Zuwanderern pro Jahr.

Katar hat mehr pro Einwohner.
In D gibt es das Problem, das es im Winter kalt ist,
dass die auch Wohnung haben wollen.
Und Erwartung auf Pkw vorhanden ist.

> Damit unser Land weiter existieren kann und Renten
> für die Rentner erwirtschaften kann, die jetzt in Rente sind oder mit
> den Babyboomern gleich in Rente kommen.

Die Personen mit brauchbare Fachkenntnissen werden eventuell
in ihrem Heimatland gebraucht, wo zwar niedrigere Löhne gezahlt
werden, aber die Lebenshaltungskosten billiger sind.

> Diese Zahl scheint zu stimmen.

Mir wären 400 k Roboter lieber.
Aber das Interesse für Roboter ist in D ( im Gegensatz zu Japan)
verschwindend gering.
In D schienen sie nur Menschen mordende Kampfroboter zu kennen.
( In alten SF-Filmen und Romanen kämpfen auch häufig
computer um die Weltherrschaft.. )

> Warum nur hat diese idiotische Generation gemeint, auf Kinder und Kinder
> Aufziehen verzichten zu können?

Die haben zum erheblichen Teil
nur ihren Kinderwunsch der Wohnungssituation
und anderen Randbedingungen wie z.B. Arbeitsplatz angepasst.

Mein Eltern lebten in einer 110 m² Wohnung;
ich habe 44 m², die ich zu einem drittel für computer & Co brauche.

> Frauen, die in den 80ern nicht geboren wurden,
> kriegen heute keine Kinder.

Wieso nur in den 80ern?

Dem ökologischen Fußabdruck nach ist D überbevölkert.

Ist Indien oder Afghanistan Dein Vorbild?
( Indien mit Einschränkung
weil da Geburtenkontrolle teilweise aktuell ist,
was für manchen Katholiken ja des Teufels ist.)

> Toll, ihr überzeugten Kinderlosen. Und das tragt ihr noch wie
> eine Monstranz vor euch her. Ein Fetisch.
> The moral high ground.

> Eure Rente sollen nun Zuwanderer erwirtschaften.

Eher Roboter.
Was glaubst Du warum ich mich gelegentlich mit
rasberry pi & Co beschäftige?
Bestimmt nicht um damit Eisenbahn .. zu spielen.

> Gegen die man nichts
> haben muss, aber warum haben wir nicht selbst dafür gesorgt daß das
> Leben weitergeht?

Tun wir das?
Ich habe eher den Eindruck einer Selbstzerstörung
durch Umweltschäden

Das Leben wird weitergehen. Auch ohne Menschen.

> Jetzt müssen sie importiert werden.

Die ist outsourcing kein Begriff?
Es soll ja auch schon einen Export an Rentner geben.

> Die Ziele der überzeugt Kinderlosen  werden nun konterkariert von ihren
> eigenen Notwendigkeiten und Ansprüchen.

Ein Arbeitsloser ist ein Sozialkonkurrent.
.

Lars Gebauer

unread,
Nov 29, 2022, 4:58:38 AM11/29/22
to
Möglich. Es wäre überhaupt mal interessant, ein richtig repräsentatives
Sample aller "Deutschen" auf die genetische Herkunft hin durchzutesten.
Ich wäre nicht über das überrascht, was man da alles so finden würde.
Aber manche Einzelfälle hätten durchaus Unterhaltungswert. :)

Ulf Kutzner

unread,
Nov 29, 2022, 6:16:07 AM11/29/22
to
Adsche Schnockelmann schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 09:21:02 UTC+1:

> Ja, siehe die Äußerungen des Altkanzlers Helmut Schmidt zum Fachkräftemangel
> und der Überfremdung.
>
> Heute darf man so etwas nicht mehr sagen.

Du wirst zum Glück nie Altkanzler.

Ulf Kutzner

unread,
Nov 29, 2022, 6:16:15 AM11/29/22
to
Adsche Schnockelmann schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:51:32 UTC+1:

> Passend dazu:
> "Der Staat ist verpflichtet seine Bürger und Bürgerinnen zu schützen, er ist
> verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden
> weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen."

Wen zitierst Du?

Ulf Kutzner

unread,
Nov 29, 2022, 6:16:20 AM11/29/22
to
Ruediger Lahl schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:16:38 UTC+1:
> *Dr. Joachim Neudert* schrieb:

> > Warum nur hat diese idiotische Generation gemeint, auf Kinder und Kinder
> > Aufziehen verzichten zu können?
> >
> > Frauen, die in den 80ern nicht geboren wurden, kriegen heute keine
> > Kinder. Toll, ihr überzeugten Kinderlosen.

> Spricht du so ähnlich mit deiner Tochter?

Sollte mich wundern, wenn die im hier genannten
Zeitraum geboren wurde. Na ja, Ländischwätzi
neigt zur Selbstbesudelung.

Ulf Kutzner

unread,
Nov 29, 2022, 6:32:11 AM11/29/22
to
Hermann Riemann schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 10:48:46 UTC+1:

> Mir wären 400 k Roboter lieber.
> Aber das Interesse für Roboter ist in D ( im Gegensatz zu Japan)
> verschwindend gering.
> In D schienen sie nur Menschen mordende Kampfroboter zu kennen.

Ach was.
https://de.wikipedia.org/wiki/Industrieroboter#/media/Datei:Industrieroboter.jpg

Gruß, ULF

Ulf Kutzner

unread,
Nov 29, 2022, 6:38:03 AM11/29/22
to
Ruediger Lahl schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:16:38 UTC+1:

> DE war immer schon ein Einwanderungsland. Das halbe Ruhrgebiet kommt
> beispielsweise aus Polen. Mein Name kommt aus dem indischen Raum,

Du hießest übertragen Roth? Das Wort hat Hindi aus dem
Persischen entlehnt.

Peter Veith

unread,
Nov 29, 2022, 6:44:46 AM11/29/22
to
Hermann Riemann schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 10:48:46 UTC+1:

> Die Personen mit brauchbare Fachkenntnissen werden eventuell
> in ihrem Heimatland gebraucht,

Das auf jeden Fall, aber es gibt den Braindrain.

Für das Empfängerland genial, so bezahlt der rumänische Staat die Ausbildungskosten,
die sich die BRD spart (und dadurch weniger Steuern erheben muß). Gleichzeitig
können die Ausländer regelmäßig unter Tarif bezahlt werden, weil Anerkennung,
wissenschon.

Praktizieren die USA bereits "ewig", "parasitär", wissennoch.

> wo zwar niedrigere Löhne gezahlt
> werden, aber die Lebenshaltungskosten billiger sind.

Nun, meist ist im Heimatland die Lebensqualität geringer und reicht auf jeden
Fall an die hollywoodgeschulten Ansprüche nicht heran. Wer in Rumänien
bleibt, obwohl er [m/w/d] weg könnte, müßte schon ein großer Idealist und
Patriot sein.

> Es soll ja auch schon einen Export an Rentner geben.

Ich fand "Malle" in dieser Hinsicht genial, aber seit dem die den Euro und
die Preise weitgehend angeglichen haben, bleibt eigentlich nur noch
Zgorzelec.

Peter

Ulf Kutzner

unread,
Nov 29, 2022, 6:56:18 AM11/29/22
to
Peter Veith schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 12:44:46 UTC+1:
> Hermann Riemann schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 10:48:46 UTC+1:
>
> > Die Personen mit brauchbare Fachkenntnissen werden eventuell
> > in ihrem Heimatland gebraucht,

> Das auf jeden Fall, aber es gibt den Braindrain.
>
> Für das Empfängerland genial, so bezahlt der rumänische Staat die Ausbildungskosten,
> die sich die BRD spart (und dadurch weniger Steuern erheben muß).

Man kann hier mitlerweile auch zur Berufsausbildung einwandern.

Und an den hiesigen Hochschulen wurden gerüchteweise auch
schon nichtdeutsche Studierende gesehen; sogar Absolventen
sollen aus ihnen hervorgegangen sein.

> Gleichzeitig
> können die Ausländer regelmäßig unter Tarif bezahlt werden, weil Anerkennung,
> wissenschon.
>
> Praktizieren die USA bereits "ewig", "parasitär", wissennoch.

Aha. Gerüchteweise haben dort Puertoricaner
ungefähr den Arbeitnehmerstatus der hiesigen
Rumänen.

Für Drittstaatsangehörige gilt hier hingegen die
Konditionenprüfung, Lohnunterbietung soll dadurch
verhindert werden. Trotzdem hat ggf,. der einheimische
AN mehr Mitbewerber.

Martin K.

unread,
Nov 29, 2022, 7:02:49 AM11/29/22
to
Peter Veith schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:29:27 UTC+1:
>
> * Diese "fetten" Renten müssen nun "Mindeslöhner" erwirtschaften, zumindest doppel
> freie Lohnabhängige, die bereits in den letzten Jahren Reallohnverluste hinnehmen
> mußten und absehbar noch mehr hinnehmen müssen.

Wo sind denn die vielen Mindestlöhner? Ich kenne niemand der für so wenig
Geld arbeitet. Vielleicht liegts auch daran, dass wir *hier* seit Jahren eine
Arbeitslosenquote von 2,x% haben, also Vollbeschäftigung.

Selbst mein Dorf hat sich seit 1945 stetig in der Einwohnerzahl vervierfacht.
Das lässt sich nicht durch die geburtenstarken Jahrgänge erklären, sondern
durch Zuzug aus Deutschland und der ganzen Welt. Die alle sind an diesem
wirtschaftlichen Erfolg beteiligt.

Natürlich gibts auch andere Regionen in Deutschland, z.B. Ostdeutschland,
wo seit 1945 die Leute die was konnten und klug waren abgehauen sind. Mal
zeitweise gebremst durch den antifaschistischen Schutzwall. Diese Gebiete
konnten sich dann unter russischer Herrschaft "entfalten". Man kann auch
Selektion nach Darwin dazu sagen. Bleiben halt keine Leute mehr übrig, die
den Karren ziehen können, sondern nur noch welche die hinten draufsitzen
können. Und die Schuld daran nicht bei sich suchen, sondern bei anderen
die etwas anders aussehen.

Peter Veith

unread,
Nov 29, 2022, 7:14:00 AM11/29/22
to
Ulf Kutzner schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 12:56:18 UTC+1:

> Peter Veith schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 12:44:46 UTC+1:
> > Hermann Riemann schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 10:48:46 UTC+1:
> > > Die Personen mit brauchbare Fachkenntnissen werden eventuell
> > > in ihrem Heimatland gebraucht,
>
> > Das auf jeden Fall, aber es gibt den Braindrain.
> >
> > Für das Empfängerland genial, so bezahlt der rumänische Staat die Ausbildungskosten,
> > die sich die BRD spart (und dadurch weniger Steuern erheben muß).
>
> Man kann hier mitlerweile auch zur Berufsausbildung einwandern.
>
> Und an den hiesigen Hochschulen wurden gerüchteweise auch
> schon nichtdeutsche Studierende gesehen; sogar Absolventen
> sollen aus ihnen hervorgegangen sein.

Das entscheidende Wörtchen ist "auch".

> > Gleichzeitig
> > können die Ausländer regelmäßig unter Tarif bezahlt werden, weil Anerkennung,
> > wissenschon.
> >
> > Praktizieren die USA bereits "ewig", "parasitär", wissennoch.
>
> Aha. Gerüchteweise haben dort Puertoricaner
> ungefähr den Arbeitnehmerstatus der hiesigen
> Rumänen.

Daß ich keine AN aus den unmittelbaren US-Kolonien meinte, sondern eher
Mexikaner & Co. war offensichtlich. Mmmhh, wenn Du natürlich den anderen EU-
Mitgliedsstaaten den vergleichbaren Staus wie einer US-Kolonie zubilligst ...
hat was.

Nur für die Mitleser: Rumänen sind EU-Bürger und "genießen" die Freizügigkeit
(wenn nicht gerade Corona ist). Gleichwohl müssen sie ihre Ausbildung
anerkennen lassen und z.B. im Gesundheitsbereich einigermaßen Deutsch
sprechen, was auch gut so ist.

Dennoch wurden die Spanier hier im Gesundheitswesen miserabel eingestuft, was
viele zur Heimkehr bewegte. Die konnten sich das leisten, Rumänen z.B. nicht.

> Für Drittstaatsangehörige gilt hier hingegen die
> Konditionenprüfung, Lohnunterbietung soll dadurch
> verhindert werden.

Immerhin. Heutzutage brauchen nur die wesentlichen Arbeitsbedingungen
(Arbeitsentgelt und Arbeitszeit) noch "vergleichbar" sein. Da waren unlängst
noch ganz andere Hürden (zum Schutz der nativen AN) notwendig.

> Trotzdem hat ggf,. der einheimische
> AN mehr Mitbewerber.

Mithin ein größeren Angebot. Das führt in einer Markwirtschaft zu? Laß mal
überlegen. Und die sollen jetzt die Rente für die Rentner aus den "fetten
Jahren" zahlen. Was läuft da wohl schief?

Peter

Peter Veith

unread,
Nov 29, 2022, 7:21:45 AM11/29/22
to
Martin K. schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 13:02:49 UTC+1:

> Peter Veith schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:29:27 UTC+1:
> > * Diese "fetten" Renten müssen nun "Mindeslöhner" erwirtschaften, zumindest doppel
> > freie Lohnabhängige, die bereits in den letzten Jahren Reallohnverluste hinnehmen
> > mußten und absehbar noch mehr hinnehmen müssen.
>
> Wo sind denn die vielen Mindestlöhner? Ich kenne niemand der für so wenig
> Geld arbeitet. Vielleicht liegts auch daran, dass wir *hier* seit Jahren eine
> Arbeitslosenquote von 2,x% haben, also Vollbeschäftigung.

Ja, blühende Landschaften gibt es "immer". Allerdings sollte man mit offenen
Augen durch die Welt fahren und bemerken, daß diese Landschaften immer
weniger werden. Mal guggen, was selbst die Politorgane der BRD dazu schreiben:

"Zumindest für die letzten 20 Jahre lässt sich feststellen, dass Lohnerhöhungen
nicht gleichzeitig zu einem Anwachsen der verfügbaren Einkommen führten.
Aufgrund relativ hoher Inflationsraten und nur geringer Lohnsteigerungen haben
die Deutschen und die Europäer heute weniger Geld im Portemonnaie als noch im
Jahre 2000."
https://www.bpb.de/themen/arbeit/arbeitsmarktpolitik/322503/lohnentwicklung-in-deutschland-und-europa/

Und seit dem ist es irgendwie nicht besser geworden.

> Natürlich gibts auch andere Regionen in Deutschland, z.B. Ostdeutschland,
> wo seit 1945 die Leute die was konnten und klug waren abgehauen sind.

Oder Leute, die Nazi- und Kriegsverbrecher waren, wer weiß das schon.

> Man kann auch Selektion nach Darwin dazu sagen.

Ein schönes haben die kommenden Zeiten: Das arrogante Wessigrinsen wird
Dir schon vergehen und mein Selektionvorteil kommt zum Tragen:

Ich habe Untergangserfahrung :-D

Peter

Lars Gebauer

unread,
Nov 29, 2022, 7:48:40 AM11/29/22
to
Am 29.11.2022 um 13:02 schrieb Martin K.:
> Peter Veith schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 08:29:27 UTC+1:
>> * Diese "fetten" Renten müssen nun "Mindeslöhner" erwirtschaften, zumindest doppel
>> freie Lohnabhängige, die bereits in den letzten Jahren Reallohnverluste hinnehmen
>> mußten und absehbar noch mehr hinnehmen müssen.
>
> Wo sind denn die vielen Mindestlöhner? Ich kenne niemand der für so wenig
> Geld arbeitet. Vielleicht liegts auch daran, dass wir *hier* seit Jahren eine
> Arbeitslosenquote von 2,x% haben, also Vollbeschäftigung.
>
> Selbst mein Dorf hat sich seit 1945 stetig in der Einwohnerzahl vervierfacht.
> Das lässt sich nicht durch die geburtenstarken Jahrgänge erklären, sondern
> durch Zuzug aus Deutschland und der ganzen Welt. Die alle sind an diesem
> wirtschaftlichen Erfolg beteiligt.

Das Lustige an solchen Entwicklungen ist, daß es innerhalb ihrer auch
immer (Teil-)Entwicklungen gibt, die scheinbar oder tatsächlich
gegenläufig verlaufen.

Und daß es Leute gibt, die sich selbstgerecht und zielsicher eine solche
Teil-Enwicklung herauspicken und damit irgendwas "belegen" wollen.

Es sind die gleichen Leute, die sich aus einem Durchschnitt einen
Extrem-Wert heraussuchen und damit den Durchschnitt in Frage stellen.
Die aus einer kalten Nacht im Oktober messerscharf schlußfolgern, daß es
keinen Klimawandel gibt.

> Natürlich gibts auch andere Regionen in Deutschland, z.B. Ostdeutschland,
> wo seit 1945 die Leute die was konnten und klug waren abgehauen sind.

Das kann schon sein. Aber /wohin/ sind die eigentlich abgehauen? - In
den Westen ja wohl ganz bestimmt nicht.

> Mal
> zeitweise gebremst durch den antifaschistischen Schutzwall. Diese Gebiete
> konnten sich dann unter russischer Herrschaft "entfalten".

Worüber ich immer wieder staune.

Die DDR startete 1949 unter den denkbar ungünstigsten Voraussetzungen.
Der größte Teil der Infrastruktur zerstört, so gut wie keine Rohstoffe,
dazu noch eine Besatzungsmacht, die anfänglich überhaupt kein Verhältnis
fand, ... etc.pp. Eigentlich schon ziemlich mutig, unter diesen
Bedingungen überhaupt irgendetwas anzufangen.

Und anschließend wurde es auch nicht etwa einfacher sondern es blieb
schwerig. Das einzige was stetig wechselte, war die Art der Schwierigkeiten.

> Man kann auch Selektion nach Darwin dazu sagen.

Dennoch wurde 40 Jahre durchgehalten. Immerhin. Und eine allzu schlechte
Figur wurde während dieser 40 Jahre auch nichtabgeben.

Und das auch noch obwohl "die Leute die was konnten und klug waren
abgehauen sind". Was mich noch mehr staunen läßt.

(Jetzt darfst Du mal raten, /worüber/ ich staune.)

Georg Gruber

unread,
Nov 29, 2022, 8:04:58 AM11/29/22
to
Am 29.11.2022 um 12:25 schrieb Ulrich Weise:
> Am Tue, 29 Nov 2022 09:22:46 +0100 schrieb Lars Gebauer zum
> Thema: Re: Demographischer Wandel- 400 000 Zuwanderer jährlich
> benötigt.
>
>> Am 29.11.2022 um 09:05 schrieb F. W.:
>>> Am 29.11.2022 um 07:57 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>>> Die Ziele der überzeugt Kinderlosen  werden nun konterkariert von
>>>> ihren eigenen Notwendigkeiten und Ansprüchen.
>>>
>>> Die Kinderlosen zahlen immense Mengen Geld an den Staat.
>>
>> Was ihnen überhaupt nichts nützt. Denn wer soll die Rente für diese
>> Kinderlosen erwirtschaften, wenn die Kinderlosen selbst mal in Rente gehen?
>
> Zu kurz gedacht. Kinderlose produzieren keine Rentner.
>
> Ulrich,
> an die übernächste Generation Rentner denkend.


Kinder, Rentner - shitequal,
die Wirtschaft braucht *K O N S U M E N T E N !!!*

--
LG Georg

Herwig

unread,
Nov 29, 2022, 8:19:16 AM11/29/22
to
2022-11-29 14:20:00 +0200

> ...

> Warum nur hat diese idiotische Generation gemeint, auf Kinder und Kinder
> Aufziehen verzichten zu können?

> ...

> Die Ziele der überzeugt Kinderlosen werden nun konterkariert von ihren
> eigenen Notwendigkeiten und Ansprüchen.

Wenn man mal wenigstens korrekt zitiert würde. Wenn mal
wenigstens ein bischen Nachrechnen geübt werden würde.
All das gibt es im öffentlichen Diskurs offenbar nicht mehr.

Wir müssen unbedingt eine stabile Bevölkerung mit
Wachstum plusminus Null hinkriegen. Wenn das nicht
möglich ist, kracht es, und es kann gut sein, dass unsere
Generation bereits die letzte ist. Frag mal in Bangladesh
nach, wie man eine vielköpfige Familie ernährt, die gerade
bis zum Horizont in einer SchlamPfütze schwimmt?
Geht die Überschwemmung wieder weg, wenn man rasch
noch ein Kind zeugt?

Eine Forderung nach völligem Verzicht auf Kinder lässt
sich daraus aber nicht ableiten.

Ausserdem ist es absolut kontraproduktiv, verschiedene
BevölkerungsGruppen gegeneinander auszuspielen. Wenn
die einen mehr Kinder hinterlassen und die anderen dafür
weniger, dann ist das doch vollkommen in Ordnung? Oder
ist es legitim, dass die mit den mehreren Kindern einer
Art HerrenMenschenIdeologie nachhängen - "Von uns
muss es mehrere geben, weil wir sind die qualitativ
hochwertigere Art von Menschen"? Allein dieser
HinterGedanke macht den Pronatalismus zu einer
der gefährlichsten Arten von Faschismus.

Und jetzt ausgerechnet die Frau Nahles zu zitieren,
die es zum Beispiel unterlassen hat, zu erläutern, wie
die 400_000 Zuwanderer "gegenfinanziert" werden
sollen - also die Zuwanderer sind OK, aber auf
Dauer darf daraus kein BevölkerungsWachstum
resultieren. Sonst ist die Sache nicht langzeitstabil.
Ob sie das begriffen hat? Oder ob ihre Intention
ist, anderen Nationen oder anderen WeltGegenden
ArbeitsKräfte wegzunehmen?

Sich um fehlende ArbeitsKräfte Gedanken zu machen,
oder um RentenEinzahler - damit kann man anfangen,
wenn die globale BevölkerungsZahl endlich einmal
anfängt, abzustürzen. Da sind wir noch lange nicht.

Herwig

Herwig

unread,
Nov 29, 2022, 8:23:17 AM11/29/22
to
2022-11-29 14:23:00 +0100

> ...

> Eure Rente sollen nun Zuwanderer erwirtschaften.

Das sollen sie in der Tat - ein ganzes BerufsLeben lang habe ich
SozialLeistungen abgeführt. Das war keine karitative Motivation
meinerseits - dafür will ich etwas haben.

> ...

Herwig

Stefan Froehlich

unread,
Nov 29, 2022, 8:45:05 AM11/29/22
to
On Tue, 29 Nov 2022 09:05:20 F. W. wrote:
> Am 29.11.2022 um 07:57 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> Frau Nahles möchte morgen im Kabinett ein Eckpunktepaket
>> beschliessen. Schon seit etwa 2 Jahren findet man die Forderung
>> nach 400 000 Zuwanderern pro Jahr. [...]

> Bisher haben die Zuwanderer wenig erwirtschaftet. Nur 20 % der
> Flüchtlinge ohne Flüchtlingsstatus von 2015 sind in
> steuerpflichtigen Arbeitsverhältnissen. 80 % nicht.

Zwischen Asylberechtigten und gezielter Immigration zu unterschieden
liegt Dir nicht ganz so, oder?

(Btw sind die Zahlen bei uns deutlich besser, also entweder macht
ihr etwas falsch, oder Du bist nicht am aktuellen Stand)

Servus,
Stefan

--
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Verwundet bleibt verwundet: Trotz Stefan!
(Sloganizer)

Peter Veith

unread,
Nov 29, 2022, 8:47:05 AM11/29/22
to
Herwig schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 14:19:16 UTC+1:

> Sich um fehlende ArbeitsKräfte Gedanken zu machen,
> oder um RentenEinzahler - damit kann man anfangen,
> wenn die globale BevölkerungsZahl endlich einmal
> anfängt, abzustürzen. Da sind wir noch lange nicht.

Verstehe ich nicht. Vielleicht kommt das daher, weil Du nicht zwischen
regionaler (BRD / EU) und globaler Entwicklung (Welt) unterscheidest.

_Global_ nimmt die Anzahl die Weltbevölkerung weiter, aber immer
langsamer zu. Die Demographen gehen davon aus, daß der Pik
etwa 2100 überschritten ist. Und keine Angst, die könn(t)en alle
ernährt werden, sofern nicht weiter Nicht-Anbau-Prämien gezahlt,
Lebensmittel vernichtet und das "Brot" im "Tank" als E5 oder E10
verfahren wird. Das kapitalistische Verteilungsprinzip braucht zwar
_zahlungsfähige_ Kunden, aber nichts, was sich nicht lösen ließe.

Die erwähnte Verlangsamung sit dem zunehmenden Wohlstand,
insbesondere in der VR China geschuldet. Afrika hinkt noch hinterher,
aber auch das könnte z.B. die von den USA aufs heftigste bekämpfte
"Seidenstraße" lösen.

_Regional_ sinkt dagegen die Bevölkerung. Die daraus sich ergebenden
regionalen Probleme gibt es , wurden von mir heute bereits angerissen
und sie müssen gelöst werden. Selbst China sucht inzwischen nach
Lösungen.

Also, bitte immer klar trennen. Hauptaufgabe ist es, die Armut in der
Dritten Welt zu mindern und in Europa zu verhindern. Der Rest
kommt von allein, daher:

"Wohlstand für alle", dann ist Herwigs Rente sicher!

Peter

Stefan Froehlich

unread,
Nov 29, 2022, 8:49:44 AM11/29/22