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(Um)lernen auf QWERTY/US International

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Markus Gronemann

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Oct 16, 2011, 7:29:01 PM10/16/11
to
Hallo,

Kurzversion: Wie mühsam ist es, sich von QWERTZ auf QWERTY bzw. speziell
das Layout US International umzugewöhnen, vor allem als
Nivhtblind-Schreiber? Ich war leider immer ein wenig faul was meinen
Tastaturumgang betrifft, und tippe nur "halbblind" bzw. in einem eigenen
6-8-Finger-System.

Hat hier jemand schon solche Umgewöhnungen mitgemacht gemacht, und wann
hört die Phase auf, wo man die Tastatur am liebsten gegen die Wand
schleudern will? :) Die Hoffnung ist auch dass, wenn ich komplett
umlernen muss, ich mir hoffentlich endlich vernünftiges und vor allem
blindes 10 Finger-Schreiben angewöhne.

Irgendwie reizt es mich ja schon länger, Mal auf das QWERTY-Layout, also
eine englische Tastatur umzusteigen, da die Tastenanordnung dort doch
etwas sinnvoller ist (gerade wenn man programmiert oder viel auf der
Kommandoziele arbeitet). Allerdings war bisher immer ein wenig die Scheu
davor vorhanden, auf Umlaute & Co. zu verzichten - im privaten
Schriftverkehr ist der Verzicht auf ä, ö, ü und ß ja noch zu
verschmerzen, aber sobald es "offiziell" wird, oder div. Uni-Arbeiten
anfallen, muss natürlich auch die Rechtschreibung stimmen. Und den
Gedanken, jeden Umlaut mit ALT+NumBlock einzutippen fand ich auch nicht
prickelnd.

Als ich mich da vor kurzem Mal nach anderen Möglichkeiten (etwa
Remapping) umgesehen habe, habe ich erstmals das US-International-Layout
entdeckt, das div. Umlaute und das "scharfe S" sehr einfach mit Deadkeys
bzw. AltGr-Taste ermöglicht und auch sonst eine Menge gelegentlich
gebrauchter Zeichen (Copyright, Trademark, Pfund und Yen, mathemtische
Zeichen wie Division und Multiplikation, etc.) direkt auf der Tastatur
hat. Wer's noch nicht kennt:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/22/KB_US-International.svg/2000px-KB_US-International.svg.png

Außerdem wollte ich immer Mal eine mechanische Tastatur probieren. Zur
Zeit bin ich zwar auch von einer ThinkPad-Tastatur verwöhnt, aber mit
den div. HP- und Dell-Tastaturbeilagen zu den Business-Desktops die ich
beruflich so verwende bin ich nie so wirklich warm geworden. Und auch
eine ThinkPad-Tastatur ist eben nicht mechanisch.

Google hat dann http://www.wasdkeyboards.com/ ausgespuckt, das dürfte
ein kleines Familienunternehmen im Silicon Valley sein, dass sich auf
frei bzw. fast frei konfigurierbare Tastaturen in div. Layouts und mit
verschiedenen mechanischen Cherry MX Switches spezialisiert hat.

Dort könnte ich eine Tatsatur mit US International Layout bestellen (ein
105-Tasten ISO-Layout für unsere Breiten soll übrigens auch bald
kommen), wahlweise mit Cherry MX Blue, Brown oder Black Switches
(demnächst auch MX Red), lasergravierten oder -geätzten
Tastenbezeichnungen, individueller Farbwahl der Tasten sowie andere
Farben für spezielle Tasten (Esc oder eben WASD) und
Windows/Mac/Linux-Taste nach Wunsch. Kostenpunkt 119,99 USD plus knapp
36 USD Versand nach Österreich. Alles in allem also ca. 115 EUR, das
kosten auch bessere Gaming/Deluxe-Tastaturen. Die Frage ist natürlich
auch, wie sinnvoll es ist, daheim und beruflich unterschiedliche Layouts
zu verwenden - am jetzigen ThinkPad mit Dockingstation kann ich
natürlich auch ein externe Tastatur anschließen, am Netbook, das ich
nicht so oft nutze, werde ich dann eben bei QWERTZ bleiben, oder einfach
das Layout umschalten und blind schreiben (hoffentlich). Ob mein
Arbeitgeber meine Experimentierfreude fördert und zumindest eine
Tastatur für den Arbeitsplatz bezahlt wird sich dann wohl noch
herausstellen.

Nächste Frage: Ich habe mir jetzt zwar schon im Netz Vergleiche der
Geräuschkulisse der diversen Cherry MX Switches angehört, aber natürlich
wäre es gut, so etwas Mal in der Praxis zu testen, nicht nur was die
Lautstärke, sondern auch das taktile Feedback der einzelnen Switches
betrifft. Irgendeine Idee, wo/wie man das am Besten testen könnte
(nachsehen welche gängige (Gaming)Tastaturen welche Switches haben und
hoffen, dass der ansässige BlödMarkt genug davon ausgestellt hat?). Böse
Menschen würden ja im Netz solche Tastaturen bestellen und dann
zurückschicken, aber das fände ich ein bisschen ungut, wenn ich von
vornherein fix weiß, dass ich sie gar nicht behalten will.

Puerstinger Josef

unread,
Oct 17, 2011, 2:06:04 AM10/17/11
to
Hallo,

Markus Gronemann wrote:
> Hat hier jemand schon solche Umgewöhnungen mitgemacht gemacht, und wann
> hört die Phase auf, wo man die Tastatur am liebsten gegen die Wand
> schleudern will? :)

Ich stellte vor einigen Jahren um, weil mich die Verrenkungen für []{}
etc. nervten. Dabei verwende ich Tastaturen mit aufgedrucken deutschen
Layout. An die Wand wollte ich die Tastatur während der
Umgewöhnungsphase nie werfen - der Vorteil beim Programmieren war sehr
gross. Allerdings verzweifeln manchmal meine Kollegen, wenn sie 'mal an
meinem Arbeitsplatz etwas eingeben wollen ;-)

> Allerdings war bisher immer ein wenig die Scheu
> davor vorhanden, auf Umlaute & Co. zu verzichten

Die Umlaute erzeuge ich via dead keys, d.h. fúr ä gebe ich "a ein.

HTH,
Josef

Volker Gringmuth

unread,
Oct 17, 2011, 2:24:25 AM10/17/11
to
Puerstinger Josef wrote:

> Die Umlaute erzeuge ich via dead keys, d.h. fúr ä
^^^
Scheint gut zu funktionieren :-)


vG

--
"Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Leute begreifen würden, was
hier los _ist_!" (Volker Pispers, "Bis neulich")

Adalbert Michelic

unread,
Oct 17, 2011, 3:10:48 AM10/17/11
to
* On 2011-10-16, Markus Gronemann wrote:
> Kurzversion: Wie mühsam ist es, sich von QWERTZ auf QWERTY bzw. speziell
> das Layout US International umzugewöhnen, vor allem als
> Nivhtblind-Schreiber? Ich war leider immer ein wenig faul was meinen
> Tastaturumgang betrifft, und tippe nur "halbblind" bzw. in einem eigenen
> 6-8-Finger-System.
>
> Hat hier jemand schon solche Umgewöhnungen mitgemacht gemacht, und wann
> hört die Phase auf, wo man die Tastatur am liebsten gegen die Wand
> schleudern will? :)

Das hat bei mir relativ schnell aufgehoert, geholfen hat mir vor
allem, die Sonderzeichen aufgedruckt zu sehen - ich kann zwar auch
auf einer DE-Tastatur im US-Layout schreiben, aber wenn ich mal auf
die Tastatur hinsehe, irritieren mich die Beschriftungen, und ich
vertippe mich.

Was mich hingegen immer noch irritiert, ist dass Logitech das Layout
der Home/End/Delete/Insert/PageUp/PageDown Tasten komplett vergeigt
hat. Ich muss mir mal eine Buero-taugliche Tastatur mit Druckpunkt
kaufen ... zuhause liegen zwar 2 alte IBM (buckling spring), aber
die sind einfach zu laut, und nicht sozialvertraeglich.

> Die Hoffnung ist auch dass, wenn ich komplett
> umlernen muss, ich mir hoffentlich endlich vernünftiges und vor allem
> blindes 10 Finger-Schreiben angewöhne.

Das hab ich noch nie geschafft - ich kanns zwar theoretisch, aber
mit meinem eit 25 Jahren praktizierten 2-9-Finger-System bin ich
einfach schneller, und grad wenns mal schnell gehen muss, falle ich
unweigerlich wieder darauf zurueck ...

> Irgendwie reizt es mich ja schon länger, Mal auf das QWERTY-Layout, also
> eine englische Tastatur umzusteigen, da die Tastenanordnung dort doch
> etwas sinnvoller ist (gerade wenn man programmiert oder viel auf der
> Kommandoziele arbeitet). Allerdings war bisher immer ein wenig die Scheu
> davor vorhanden, auf Umlaute & Co. zu verzichten - im privaten
> Schriftverkehr ist der Verzicht auf ä, ö, ü und ß ja noch zu
> verschmerzen, aber sobald es "offiziell" wird, oder div. Uni-Arbeiten
> anfallen, muss natürlich auch die Rechtschreibung stimmen. Und den
> Gedanken, jeden Umlaut mit ALT+NumBlock einzutippen fand ich auch nicht
> prickelnd.

Windows, oder ein Unix? Bei letzterem solltest Du einen Compose-Key
haben und alle moeglichen Sonderzeichen mit diesem schreiben koennen
- Umlaut a z.B. per Compose-a-" oder Compose-o-o fuer ein
Grad-Ringerl.

Bevor jetzt jemand fragt, warum ich keine Umlaute schreibe - mein
newsreader laeuft momentan auf einem System mit versaubeutelter
Kodierung, es wuerd deshalb nur Mist rauskommen, und ich habs immer
noch nicht hergerichtet ...


Adalbert

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 17, 2011, 4:58:41 AM10/17/11
to
Adalbert Michelic in <news:slrnj9nl...@ixion.lopez.at>:

>Was mich hingegen immer noch irritiert, ist dass Logitech das Layout
>der Home/End/Delete/Insert/PageUp/PageDown Tasten komplett vergeigt
>hat

Arghl. Das kenne ich selbst als Zweifingerhacksystem-
Tipper auf jener: <http://invalid.de/gutnacht.jpg>.

CU!
Ulrich
--
In 2 Monaten und 8 Tagen ist Weihnachten
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Montag und keiner geht hin!

Holger Marzen

unread,
Oct 17, 2011, 5:17:28 AM10/17/11
to
* On Mon, 17 Oct 2011 10:58:41 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Adalbert Michelic in <news:slrnj9nl...@ixion.lopez.at>:
>
>>Was mich hingegen immer noch irritiert, ist dass Logitech das Layout
>>der Home/End/Delete/Insert/PageUp/PageDown Tasten komplett vergeigt
>>hat
>
> Arghl. Das kenne ich selbst als Zweifingerhacksystem-
> Tipper auf jener: <http://invalid.de/gutnacht.jpg>.

Auch nett: Anfang der 90er gab es von Compaq Tastaturen mit geteilter
Leertaste. Der rechte Teil war Backspace.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 17, 2011, 5:30:30 AM10/17/11
to
Holger Marzen in <news:j7grr8$i8q$1...@news.marzen.de>:
Mit sowas kämpfe ich heute auf jeder neuen Windoof-Tastatur: Der rechte
Teil der Leertaste ist da "AltGr". Zweifigderhack bekomme ich da nur in
der Geschwindigkeit hin, die man dem System immer nachsagt. Oder es
poppen Fenster auf, die ich nicht haben will ...

Herwig Huener

unread,
Oct 17, 2011, 11:22:31 AM10/17/11
to
26 Vendémiaire an 220 de la Révolution
17:22:00 +0200

"Markus Gronemann" schrieb

> ...

> Kurzversion: Wie mühsam ist es, sich von QWERTZ auf QWERTY bzw. speziell
> das Layout US International umzugewöhnen, vor allem als
> Nivhtblind-Schreiber? Ich war leider immer ein wenig faul was meinen
> Tastaturumgang betrifft, und tippe nur "halbblind" bzw. in einem eigenen
> 6-8-Finger-System.

Willst Du diese Umgewöhnung tatsächlich machen? Mir ist es lieber,
UmgangsSprache *schnell* zu schreiben - bei Scripten und ProgrammTexten
muss ich sowieso länger nachdenken. Und da die Deutsche UmgangsSprache
nun mal Umlaute enthält, ist das Deutsche TastaturLayOut das, was
ich brauche.

> Hat hier jemand schon solche Umgewöhnungen mitgemacht gemacht, und wann
> hört die Phase auf, wo man die Tastatur am liebsten gegen die Wand
> schleudern will? :) Die Hoffnung ist auch dass, wenn ich komplett umlernen
> muss, ich mir hoffentlich endlich vernünftiges und vor allem blindes 10
> Finger-Schreiben angewöhne.

Die Hälfte meines BerufsLebens habe ich mit dem Umstand gekämpft,
in der Firma und zu Hause jeweils unterschiedliche Tastaturen zu
haben. Wenn ich früher auf die Idee gekommen wäre,
ZehnFingerBlondSchreiben zu lernen, dann hätte ich da jede
Menge Schwierigkeiten gehabt.

Jetzt, wo ich überall über die deutsche Tastatur verfüge, gibt es
noch den Unterschied zwischen Standard-Tastaturen und ergonomischen
Tastaturen - und das ist schon Umgewöhnung genug. Deshalb verwende
ich dienstlich und privat die Microsoft Natural KeyBoard 4000 als
hauptsächliches ArbeitsPferd. Für diese kann ich übrigens eine
bedingte Empfehlung abgeben - bedingt deshalb, weil sie etwas
laut ist.

Das müssen die Kollegen halt abkönnen - müssen sie eben auch
akustisch etwas aus sich herausgehen bei allen LebensÄusserungen.

Herwig

Andreas Weisker

unread,
Oct 17, 2011, 11:35:40 AM10/17/11
to
On 10/17/2011 01:29 AM, Markus Gronemann wrote:
> Hallo,
Hi,
>
> Kurzversion: Wie mühsam ist es, sich von QWERTZ auf QWERTY bzw. speziell
> das Layout US International umzugewöhnen, vor allem als
> Nivhtblind-Schreiber? Ich war leider immer ein wenig faul was meinen
> Tastaturumgang betrifft, und tippe nur "halbblind" bzw. in einem eigenen
> 6-8-Finger-System.
>
> Hat hier jemand schon solche Umgewöhnungen mitgemacht gemacht, und wann
> hört die Phase auf, wo man die Tastatur am liebsten gegen die Wand
> schleudern will? :) Die Hoffnung ist auch dass, wenn ich komplett
> umlernen muss, ich mir hoffentlich endlich vernünftiges und vor allem
> blindes 10 Finger-Schreiben angewöhne.

2 mal, jeweils 4 Wochen. QWERTZ -> DVORAK -> NEO. Abends nach der Arbeit
viel üben. Nach ca. 2 Wochen hab ich auch an der Arbeit umgestellt. War
zwar noch viel langsamer als vorher mit QWERTZ, aber es hat keiner gemerkt.
DVORAK wurde wegen der Umlaute nach 3 Jahren gegen NEO ersetzt.

> Irgendwie reizt es mich ja schon länger, Mal auf das QWERTY-Layout, also
> eine englische Tastatur umzusteigen, da die Tastenanordnung dort doch
> etwas sinnvoller ist (gerade wenn man programmiert oder viel auf der
> Kommandoziele arbeitet). Allerdings war bisher immer ein wenig die Scheu
> davor vorhanden, auf Umlaute & Co. zu verzichten - im privaten
> Schriftverkehr ist der Verzicht auf ä, ö, ü und ß ja noch zu
> verschmerzen, aber sobald es "offiziell" wird, oder div. Uni-Arbeiten
> anfallen, muss natürlich auch die Rechtschreibung stimmen. Und den
> Gedanken, jeden Umlaut mit ALT+NumBlock einzutippen fand ich auch nicht
> prickelnd.

Wenn schon umsteigen wegen "etwas sinnvoller", dann gleich auf "viel
sinnvoller". Bei solch gravierenden Änderungen am Layout kann man sich
auch viel besser daran gewöhnen bei den 10 Fingern zu bleiben und nicht
aus alter Gewohnheit wieder auf das 6 Finger System zurück zu fallen.

Das erste was ich an einem (Linux) Rechner mache, wenn ich mich anmelde,
ist ein setxkbmap de neo. NEO blind auf einer QWERTZ geht inzwischen
(1-2 Jahre) besser als QWERTZ selbst.

In ktouch sind extra Übungen für NEO. Hilft ungemein.

Ich habe meine Tastatur trotz Blindschreiben beklebt.NEO hat einfach zu
viele Ebenen und Sonderzeichen, als dass man die sich alle auf anhieb
merken kann.

Gruß

Andreas

Adalbert Michelic

unread,
Oct 17, 2011, 1:47:25 PM10/17/11
to
* On 2011-10-17, Herwig Huener wrote:
> "Markus Gronemann" schrieb
>> Kurzversion: Wie mühsam ist es, sich von QWERTZ auf QWERTY bzw. speziell
>> das Layout US International umzugewöhnen, vor allem als
>> Nivhtblind-Schreiber? Ich war leider immer ein wenig faul was meinen
>> Tastaturumgang betrifft, und tippe nur "halbblind" bzw. in einem eigenen
>> 6-8-Finger-System.
>
> Willst Du diese Umgewöhnung tatsächlich machen? Mir ist es lieber,
> UmgangsSprache *schnell* zu schreiben - bei Scripten und ProgrammTexten
> muss ich sowieso länger nachdenken. Und da die Deutsche UmgangsSprache
> nun mal Umlaute enthält, ist das Deutsche TastaturLayOut das, was
> ich brauche.

Hast Du eigentlich eine Tastatur auf der sowohl Klein- als auch
Grossbuchstaben sind, oder drueckst Du fuer die Gross- oder
Kleinbuchstaben noch eine zusaetzliche Taste?


Adalbert, der gelegentlich ein Kamel wiehern hoert.

Herwig Huener AQSR

unread,
Oct 17, 2011, 5:04:11 PM10/17/11
to
26 Vendémiaire an 220 de la Révolution
23:04:10 +0200

> ...

> Hast Du eigentlich eine Tastatur auf der sowohl Klein- als auch
> Grossbuchstaben sind, oder drueckst Du fuer die Gross- oder
> Kleinbuchstaben noch eine zusaetzliche Taste?

> Adalbert, der gelegentlich ein Kamel wiehern hoert.

Mit nur geringem intellektuellem AufWand kann
man mit Google die Begründung für das CamelCase
-Projekt finden. Meine Zeit ist mir hier zu schade,
AnfängerUnterricht im Recherchieren zu geben.

Da mir aber der Gedanke, dass Du durch ÜberSchreiten
Deines BegriffsHorizontes Schaden nehmen könntest,
unerträglich ist, verbiete ich Dir ab sofort die
Lektüre aller meiner Postings. Über Die Funktion
eines KillFiles kannst Du Dich bei anderen
Mitgliedern dieser NG informieren.

Herwig

Plonk

--
******************************************************
* Herwig Huener http://www.die-quantenrente.de *
* Assistierender QuantenScharfRichter *
******************************************************

Message has been deleted

Puerstinger Josef

unread,
Oct 18, 2011, 12:05:22 AM10/18/11
to
Volker Gringmuth wrote:
> Puerstinger Josef wrote:
>
>> Die Umlaute erzeuge ich via dead keys, d.h. fúr ä
> ^^^
> Scheint gut zu funktionieren :-)

Erwischt! :-/
Obwohl man an diesem Beispiel sieht, wie leicht man mit dead keys
beliebige Sonderzeichen erzeugen kann (in diesem Fall gab ich '+u
anstatt "+u ein).

Josef

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 18, 2011, 6:23:06 AM10/18/11
to
Markus Gronemann wrote:


>Nächste Frage: Ich habe mir jetzt zwar schon im Netz Vergleiche der
>Geräuschkulisse der diversen Cherry MX Switches angehört, aber natürlich
>wäre es gut, so etwas Mal in der Praxis zu testen, nicht nur was die
>Lautstärke, sondern auch das taktile Feedback der einzelnen Switches
>betrifft. Irgendeine Idee, wo/wie man das am Besten testen könnte
>(nachsehen welche gängige (Gaming)Tastaturen welche Switches haben und
>hoffen, dass der ansässige BlödMarkt genug davon ausgestellt hat?). Böse
>Menschen würden ja im Netz solche Tastaturen bestellen und dann
>zurückschicken, aber das fände ich ein bisschen ungut, wenn ich von
>vornherein fix weiß, dass ich sie gar nicht behalten will.

Wenn Du davon ausgehst, dass Du *eine* davon behalten willst, finde ich
daran absolut nichts verwerflich. Im Gegenteil: exakt dafür wurden die
Ferbabsatzregelungen ja gemacht, dass man Sachen ausprobieren kann, so wie
das auch im Geschäft möglich wäre.

Bye

woffi

--
9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen, ich bin irre.
Eine summt.

Joseph Terner

unread,
Oct 18, 2011, 7:50:18 AM10/18/11
to
On Mon, 17 Oct 2011 17:35:40 +0200, Andreas Weisker wrote:
> On 10/17/2011 01:29 AM, Markus Gronemann wrote:
>
>> Kurzversion: Wie mühsam ist es, sich von QWERTZ auf QWERTY bzw.
>> speziell das Layout US International umzugewöhnen, vor allem als
>> Nivhtblind-Schreiber? Ich war leider immer ein wenig faul was meinen
>> Tastaturumgang betrifft, und tippe nur "halbblind" bzw. in einem
>> eigenen 6-8-Finger-System.
>>
>> Hat hier jemand schon solche Umgewöhnungen mitgemacht gemacht, und wann
>> hört die Phase auf, wo man die Tastatur am liebsten gegen die Wand
>> schleudern will? :) Die Hoffnung ist auch dass, wenn ich komplett
>> umlernen muss, ich mir hoffentlich endlich vernünftiges und vor allem
>> blindes 10 Finger-Schreiben angewöhne.

Hier Qwertz -> 7 Jahre Dvorak(DE) -> Qwertz, jeweils im Zehnfingersystem.

> 2 mal, jeweils 4 Wochen. QWERTZ -> DVORAK -> NEO. Abends nach der Arbeit
> viel üben. Nach ca. 2 Wochen hab ich auch an der Arbeit umgestellt. War
> zwar noch viel langsamer als vorher mit QWERTZ, aber es hat keiner
> gemerkt. DVORAK wurde wegen der Umlaute nach 3 Jahren gegen NEO ersetzt.

Dvorak gibt es auch in verschiedenen lokalisierten Varianten, daneben
dann auch noch Colemak, was zum Programmieren besser taugen soll.

> Wenn schon umsteigen wegen "etwas sinnvoller", dann gleich auf "viel
> sinnvoller". Bei solch gravierenden Änderungen am Layout kann man sich
> auch viel besser daran gewöhnen bei den 10 Fingern zu bleiben und nicht
> aus alter Gewohnheit wieder auf das 6 Finger System zurück zu fallen.

Man fängt ja quasi noch einmal von vorn an.

> Das erste was ich an einem (Linux) Rechner mache, wenn ich mich anmelde,
> ist ein setxkbmap de neo. NEO blind auf einer QWERTZ geht inzwischen
> (1-2 Jahre) besser als QWERTZ selbst.

Ist schon praktisch, wenn Dein Lieblingslayout vorinstalliert ist. Das
war beim deutschen Dvorak nie der Fall, deshalb habe ich es wieder
aufgegeben.

> Ich habe meine Tastatur trotz Blindschreiben beklebt.NEO hat einfach zu
> viele Ebenen und Sonderzeichen, als dass man die sich alle auf anhieb
> merken kann.

Ich hatte die Tastenkappen auf meiner Model M umgesteckt. Besser als
Überkleben. :-)

ciao, Joseph

Andreas Weisker

unread,
Oct 18, 2011, 8:37:13 AM10/18/11
to
On 10/18/2011 01:50 PM, Joseph Terner wrote:
> Dvorak gibt es auch in verschiedenen lokalisierten Varianten, daneben
> dann auch noch Colemak, was zum Programmieren besser taugen soll.

Stimmt Dvorak DE hatte ich dann nach ein paar Monaten auch entdeckt.
Colemak brauche ich nicht, programmiere fast nie.

> Ist schon praktisch, wenn Dein Lieblingslayout vorinstalliert ist. Das
> war beim deutschen Dvorak nie der Fall, deshalb habe ich es wieder
> aufgegeben.

Das war dann glaube ich mit der Grund noch mal auf NEO zu wechseln.
Jetzt wo ichs lese, swappt mein Hirn diese Erinnerung grad wieder rein.

>> Ich habe meine Tastatur trotz Blindschreiben beklebt.NEO hat einfach zu
>> viele Ebenen und Sonderzeichen, als dass man die sich alle auf anhieb
>> merken kann.
>
> Ich hatte die Tastenkappen auf meiner Model M umgesteckt. Besser als
> Überkleben. :-)

Bei allen meinen Tastaturen funktioniert das nicht vernünftig. Entweder
sind die Tasten der 3 Reihen unterschiedlich geformt, oder zumindest F
und J sind mit dieser Erhöhung markiert und es stört wenn die wo anders
sind oder exakt die haben auch eine andere Führungskerbe mit der sie
gesteckt sind.
Damit hat man aber auch nur die normalen Buchstaben auf der Tastatur
umgesteckt. Die kann man eh bald blind. Die Sonderzeichen aber passen
dann überhaupt nicht mehr und im Falle von NEO fehlen auch hunderte.

Ich habe mir dafür Tastenaufkleber hergestellt. Per Farblaserdrucker auf
Din A4 Etikettenpapier gedruckt und mit transparenten Packband
überklebt. Damit haben die Aufkleber ein schönes Finish und halten auch
sehr lang. Leider davon kein Bild vorhanden.

Ach ja, ganz klein ist auch noch die Qwertz Belegung mit drauf, falls
doch mal nicht alles auf NEO läuft.
Das Ergebnis ist hier zu finden, wissentlich, dass ein kleiner Farbbug
drin ist:
http://neo-layout.org/grafik/druckvorlage/Tastenaufkleber_Ebenen_1-6_inkl_qwertz_Schwarz.svg

Mit dieser Vorlage passen direkt 4 Layouts auf einen A4 Bogen.

Gruß

Andreas
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