Gruß
Joachim
Du meintest am 17.12.10:
> soll ich zum WLAN Roaming (selbes Netz, selbe SSID, mehrere APs)
> gleiche oder verschiedene Funkkanäle an den APs verwenden?
Wenn ich die früheren Diskussionen in anderen Newsgroups richtig
verstanden habe:
eher verschiedene Kanäle. Aber stets gleicher Kanal soll auch
funktionieren.
Viele Grüße!
Helmut Hullen
BS
Nur bei WDS.
--
cu://Matthias.Eissing.de
*Definitiv* verschiedene Kanäle.
Möglichst weit voneinander entfernt (1 <-> 6 <-> 13)
Ein scan vorher lohnt sich (Windows Vista/Windows 7):
netsh wlan show networks mode=bssid
--
cu://Matthias.Eissing.de
Du meintest am 17.12.10:
>> soll ich zum WLAN Roaming (selbes Netz, selbe SSID, mehrere APs)
>> gleiche oder verschiedene Funkkanäle an den APs verwenden?
> *Definitiv* verschiedene Kanäle.
> Möglichst weit voneinander entfernt (1 <-> 6 <-> 13)
1 und 13 in die geographische Mitte (dann müssen die Kanäle der äusseren
Accesspoints nicht so gequetscht werden).
Ich mache das eher mit einem günstiger stehenden WLAN AP. Bei DD-WRT
unter |Status| |WLAN| [WLAN Suche]
Örgs, da ist einer auf Kanal 8, zum Glück nur -79dB, stört also 6 und 12...
Thomas
Am 17.12.2010 15:47, schrieb Dr. Joachim Neudert:
> soll ich zum WLAN Roaming (selbes Netz, selbe SSID, mehrere APs) gleiche
> oder verschiedene Funkkanäle an den APs verwenden?
Also ich habe bei uns in genau dieser Situation die Verantwortung den
Access Points zugeschoben. Automatische Kanalwahl.
Funktioniert soweit ganz gut. Handover funktioniert allerdings nach mir
momentan nicht ganz durchschauberen Prinzipien. May work, may not work.
Hängt aber eher nicht an der Kanalwahl, jeder Accesspunkt für sich läuft
anstandslos.
Rainer Haessner
Am 17.12.2010 17:51, schrieb Thomas Einzel:
> Ich mache das eher mit einem günstiger stehenden WLAN AP. Bei DD-WRT
> unter |Status| |WLAN| [WLAN Suche]
>
> Örgs, da ist einer auf Kanal 8, zum Glück nur -79dB, stört also 6 und 12...
Zumindest in meinem Umfeld würde die Mühe nicht lohnen. Da hängen auf
engem Raum so viele Access Points ... Mit täglichen Änderungen.
Keine Ahnung, nach welchen Kriterien die automatische Kanalwahl arbeitet.
Sie arbeitet halt.
Rainer Haessner
Die Bereich meiner APs überlappen sich leicht, kann sein sie würden sich
untereinander beeinflussen, für mich lieber feste Kanalwahl.
Wie viel Kanäle Abstand die automatische Kanalwahl nehmen wird?
Mit dem "günstiger stehenden WLAN AP" wollte ich eigentlich nur auf den
mutmaßlich besseren Standort und ggf. auch den besseren Antennen des APs
im Verlgeich zu den Clients hinweisen, was wiederum bei der Ermittlung
benachbarter WLANs von Vorteil sein könnte.
Thomas
> Möglichst weit voneinander entfernt (1 <-> 6 <-> 13)
NACK
1 - 2345 - 6 - 7890 - 11
1,6,11 sind die überlappungsfreien Kanäle. Die dazwischenliegenden
Kanäle sollten IMHO verboten werden, die behindern nur die
Fehler-Vermeidung von CSMA-CA und degradieren das zu CSMA-CD, was den
Gesamtdurchsatz von allen Teilnehmern spürbar senkt.
Oder andersrum - wer was anderes einstellt als [1,6,11] weiß in 99,9
Prozent aller Fälle nicht, was das für (negative) Auswirkungen hat.
--
In a world without walls and fences,
who needs windows and gates?
>> Möglichst weit voneinander entfernt (1 <-> 6 <-> 13)
> NACK
> 1 - 2345 - 6 - 7890 - 11
>
> 1,6,11 sind die überlappungsfreien Kanäle.
Da wir hier in Europa sind (?) habe ich statt 11 den Kanal 13
vorgeschlagen. Mit der gleichen Begründung wie du.
Tschuldigung, dass ich mich da offensichtlich unklar ausgedrückt habe.
--
cu://Matthias.Eissing.de@iPad
Du meintest am 19.12.10:
>> Möglichst weit voneinander entfernt (1 <-> 6 <-> 13)
> NACK
> 1 - 2345 - 6 - 7890 - 11
> 1,6,11 sind die überlappungsfreien Kanäle. Die dazwischenliegenden
> Kanäle sollten IMHO verboten werden, die behindern nur die
> Fehler-Vermeidung von CSMA-CA und degradieren das zu CSMA-CD, was den
> Gesamtdurchsatz von allen Teilnehmern spürbar senkt.
> Oder andersrum - wer was anderes einstellt als [1,6,11] weiß in 99,9
> Prozent aller Fälle nicht, was das für (negative) Auswirkungen hat.
Aha.
Gegeben sei ein Landschulheim mit Internat, verteilt auf mehrere Häuser,
durchaus etwas weiter voneinander entfernt.
z.B.
A B C D
(alle in einer Reihe, z.B. entlang einer Strasse)
Was spricht gegen die Kanalzuordnung
A B C D
4 11 1 8
Hier so ähnlich.
Was bei mir etwas bringt ist, wenn ich die Kanalbreite von "Auto 20/40"
auf 20 runterstelle. Eigentlich dürfte dieser schmalere Frequenzhub ja
nur weniger Datenrate ermöglichen. Aber die Connects gehen dann deutlich
hoch, von 30-40 auf 78 MBit/s.
> Marc Stibane <spamf...@arcor.de> wrote:
>
> >> Möglichst weit voneinander entfernt (1 <-> 6 <-> 13)
>
> > NACK
> > 1 - 2345 - 6 - 7890 - 11
> >
> > 1,6,11 sind die überlappungsfreien Kanäle.
>
> Da wir hier in Europa sind (?) habe ich statt 11 den Kanal 13
> vorgeschlagen. Mit der gleichen Begründung wie du.
Ja aber.
Router werden international ausgeliefert, also suchen die sich (wenn der
Hersteller nicht ganz verblödet ist) bevorzugt die überlappungsfreien
Kanäle aus. Wenn Du jetzt manuell 13 einstellst, ist die Chance sehr
groß dass in der Nachbarschaft jemand auf 11 sendet und schon stört ihr
euch...
> Tschuldigung, dass ich mich da offensichtlich unklar ausgedrückt habe.
War ja nicht wirklich falsch - nur nutzt es nix, wenn in der Nähe schon
was auf 11 ist.
> Meine Fritzbox hier (ca. 15 APs von Nachbarn im Umfeld) stellte sich
> immer auf Kanal 11 ein, obwohl genau dort die meisten anderen APs auch
> senden - sehr merkwürdig... Im Bereich von Kanal 4 bis 10 dagegen
> sendete außer ein paar auf 6 überhaupt niemand...
>
> Deshalb habe ich sie jetzt manuell mal auf 8 gestellt.
Aua. Damit störst Du sowohl 6 als auch 11 - und Dir funken sogar beide
rein. Brrrrrr.
Die Kanäle überlappen sich. 1,6,11 nehmen. Von allem anderen die Finger
lassen.
>Aua. Damit störst Du sowohl 6 als auch 11 - und Dir funken sogar beide
>rein. Brrrrrr.
>
>Die Kanäle überlappen sich. 1,6,11 nehmen. Von allem anderen die Finger
>lassen.
Wenn die Belegungen der Kanäle schwach sind, dann ergibt es durchaus
Sinn, sich dazwischen zu setzen.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Du meintest am 19.12.10:
>> Meine Fritzbox hier (ca. 15 APs von Nachbarn im Umfeld) stellte sich
>> immer auf Kanal 11 ein, obwohl genau dort die meisten anderen APs
>> auch senden - sehr merkwürdig... Im Bereich von Kanal 4 bis 10
>> dagegen sendete außer ein paar auf 6 überhaupt niemand...
>>
>> Deshalb habe ich sie jetzt manuell mal auf 8 gestellt.
> Aua. Damit störst Du sowohl 6 als auch 11 - und Dir funken sogar
> beide rein. Brrrrrr.
> Die Kanäle überlappen sich. 1,6,11 nehmen. Von allem anderen die
> Finger lassen.
In dieser Allgemeinheit purer Unfug. Nicht nur der Kanalabstand ist
wichtig, sondern auch der geografische Abstand der Sender.
Wenn ich meinen WLAN-Router auf 6 einstelle und die Apotheke ihren WLAN-
Router auf 7, dann stören die einander nicht - die Apotheke ist etwa 600
m Luftlinie entfernt, und dazwischen stehen einige Häuser.
> >> Deshalb habe ich sie jetzt manuell mal auf 8 gestellt.
> >
> > Aua. Damit störst Du sowohl 6 als auch 11 - und Dir funken sogar beide
> > rein. Brrrrrr.
> >
> > Die Kanäle überlappen sich. 1,6,11 nehmen. Von allem anderen die Finger
> > lassen.
> >
>
> Ich verstehe ehrlich gesagt, nur auf den ersten Blick, wie Du
> argumentierst.
>
> Auf den zweiten Blick denke ich doch mal, das sich 2 WLAN-Sender, die
> beide auf Kanal 11 senden (Überlappungsbereich: 100%), mehr stören, als
> zwei Sender, die z.B. auf Kanal 8 und 11 senden (Überlappungsbereich <<
> 100% ).
Wenn beide auf demselben Kanal funken, gibt es eine Fehlervermeidung.
CSMA-CA
Die Stationen können sich dann gegenseitig absprechen, und alle kommen
mal dran. Die Bandbreite wird geteilt.
Wenn 2 auf überlappenden Kanälen funkende Stationen gleichzeitig senden,
gibt es keine Absprache, wohl aber Störungen.
CSMA-CD
D.h. die Stationen erkennen nur, dass die Übertragung nicht geklappt
hat, und versuchen es nach einer zufälligen Zeit nochmal. Die Chance ist
groß, dass die sich wieder gegenseitig stören. Die erzielbare Bandbreite
wird durch erfolglose Sendeversuche dezimiert.
Kooperation bringt allen mehr Bandbreite.
1,6,11. Nix anderes
>Wenn beide auf demselben Kanal funken, gibt es eine Fehlervermeidung.
> CSMA-CA
>Die Stationen können sich dann gegenseitig absprechen, und alle kommen
>mal dran. Die Bandbreite wird geteilt.
>
>Wenn 2 auf überlappenden Kanälen funkende Stationen gleichzeitig senden,
>gibt es keine Absprache, wohl aber Störungen.
> CSMA-CD
>D.h. die Stationen erkennen nur, dass die Übertragung nicht geklappt
>hat, und versuchen es nach einer zufälligen Zeit nochmal. Die Chance ist
>groß, dass die sich wieder gegenseitig stören. Die erzielbare Bandbreite
>wird durch erfolglose Sendeversuche dezimiert.
>
>
>Kooperation bringt allen mehr Bandbreite.
>
>
>1,6,11. Nix anderes
Das hieße also, mein Nachbar könnte mein WLAN gezielt dadurch
sabotieren, in dem er gezielt nicht auf 1,6 oder 11 arbeitet?
Wobei es mir dann relativ wenig nutzt, wenn nur ich mich an
die "1,6,11er"-Regel halte?
CU!
Ulrich
--
In 5 Tagen ist Weihnachten
2CUFA 9IWU1 7QVSL QD7NH DGZHE 79K1E UJ9NU L9306 3DAIQ
Stellt euch vor, es ist Montag und keiner geht hin!
>Kooperation bringt allen mehr Bandbreite.
So die Theorie; die Praxis zeigt, daß sehr wohl auch Belegung der
Nachbarkanäle erkannt wird, so diese denn störend ist. Den besten
Durchsatz bekomme ich bei mir daheim auf 13, weil da außer mir keiner
funkt.
>Was mich an Deiner (durchaus einleuchtenden) Theorie etwas verwundert
>ist, dass es den Entwicklern von WLAN ja sicherlich bekannt war, dass
>sich die Kanäle stören, und dass sie sie dennoch so eng nebeneinander
>gelegt haben.
Ja, evtl. waren die Anfänge mit 1mbps-Kanälen ja noch so schmalbandig,
daß das nie ein Problem war.
>Wenn es so wäre, wie Du meinst, hätten dann die Entwickler nicht von
>vorneherein einfach die jetzigen Kanäle 1, 6 und 11 als die einzigen
>verfügbaren Kanäle spezifiziert (bzw. dann natürlich mit 1,2,3 benannt?)
Aus heutiger Sicht sinnvoll, aber dann sollten die Mitten als 1a, 2a
auch auswählbar sein, eben für jene Fälle mit weit entfernten Störern.
> Du meintest am 19.12.10:
>
> >> Meine Fritzbox hier (ca. 15 APs von Nachbarn im Umfeld) stellte sich
> >> immer auf Kanal 11 ein
...
> >> Deshalb habe ich sie jetzt manuell mal auf 8 gestellt.
>
> > Aua. Damit störst Du sowohl 6 als auch 11 - und Dir funken sogar
> > beide rein. Brrrrrr.
>
> > Die Kanäle überlappen sich. 1,6,11 nehmen. Von allem anderen die
> > Finger lassen.
>
> In dieser Allgemeinheit purer Unfug. Nicht nur der Kanalabstand ist
> wichtig, sondern auch der geografische Abstand der Sender.
Scherzkeks. Latürnich. Aber lies nochmal das oberste Zitat dieses
Postings...
15 Stationen sichtbar. Aufgeteilt in 3 Gruppen (1,6,11) bleiben 5
Stationen pro Kanal, was mit Kooperation durchaus noch zum Surfen langt.
Wenn man sich aber gegenseitig die Pakete zerschießt durch falsche
Kanalwahl, kann das seeeeehr langsam werden.
Und das mit 15 Stationen sichtbar ist heute in Städten der Normalfall -
Deine Apotheke 600m weiter und nix dazwischen höchstens in der Pampa, wo
Dein Haus am Ortsrand steht und die Apotheke im Nachbardorf...
> > Wenn beide auf demselben Kanal funken, gibt es eine Fehlervermeidung.
> > CSMA-CA
> > Die Stationen können sich dann gegenseitig absprechen, und alle kommen
> > mal dran. Die Bandbreite wird geteilt.
> >
> > Wenn 2 auf überlappenden Kanälen funkende Stationen gleichzeitig senden,
> > gibt es keine Absprache, wohl aber Störungen.
>
> OK.. die Frage wäre dann aber natürlich noch, ob der Datendurchsatz bei
> 4 Stationen pro Kanal mit Absprache (und ständigen Wartepausen) höher
> ist als bei 4 Stationen auf verschiedenen Frequenzen, die sich nicht
> absprechen und nicht warten müssen, sondern sich einfach nur ein klein
> wenig stören.. (?)
Klein wenig stören heißt bei digitalen Daten, dass die Checksumme
hinterher nicht stimmt, worauf das ganze Paket verworfen wird und
nochmal angefordert wird.
> BTW: Was ist eigentlich auf den Kanälen 0 und -1?
> (Wenn Kanal 1 die beiden höheren Kanäle stört, müßte der doch auch
> zwei niedere Kanäle stören.)
-1?
Wo kann man denn Kanal minus 1 einstellen?
UG
Nur ganz kurz:
Die *Mittenfrequenz* der Kanäle:
http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11b#802.11b.2Fg
darunter
"Obwohl der Kanalabstand (außer bei Kanal 14) 5 MHz beträgt, benötigt
eine Funkverbindung eine Bandbreite von 22 MHz."
in tabellarischer Form:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0907051.htm
IMO ist bereits so verständlich, bei beiden Quellen gibt es bei Bedarf
mehr Details und/oder Zusammenhänge zum nachlesen.
Thomas
Mittenfrequenz von Kanal 1 minus Bandbreite/2 = untere Frequenz von
Kanal 1. Man braucht darunter keinen "Kanal 0" o.ä. damit dieses so ist.
Rechner mal ein bisschen herum, eigentlich ist das alles nicht so
kompliziert. Aber wenn man sich damit nie beschäftigt hat und auch in
keiner Ausbildung etwas davon gehört hat würde ich schon mal eine knappe
Stunde Aufwand dafür schätzen. Mir half dabei oft "aufmalen", in dem
Fall ein Frequenzspektrum mit Kanalfrequenz (Mittenfrequenz) sowie obere
und unterer Grenzfrequenz - wird bei 802.11b/g ein ganz schön
überlappendes Gewimmel...
'nimm dir die Zeit'
Thomas
>
> Klein wenig stören heißt bei digitalen Daten, dass die Checksumme
> hinterher nicht stimmt, worauf das ganze Paket verworfen wird und
> nochmal angefordert wird.
>
Trotzdem könnten die 4 Stationen in diesem Störszenario ja zusammen
einen höheren Datendurchsatz haben als die 4 Stationen, die sich 1 Kanal
per Protokoll teilen müssen.. (?)
Ciao, Knut
--
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/12/07/dlf_20101207_1911_69321824.mp3
> > Klein wenig stören heißt bei digitalen Daten, dass die Checksumme
> > hinterher nicht stimmt, worauf das ganze Paket verworfen wird und
> > nochmal angefordert wird.
>
> Trotzdem könnten die 4 Stationen in diesem Störszenario ja zusammen
> einen höheren Datendurchsatz haben als die 4 Stationen, die sich 1 Kanal
> per Protokoll teilen müssen.. (?)
Wenn sich die Kanäle überlappen bestimmt nicht. Die Kollisionsvermeidung
(*) funktioniert nicht, jeder Sendeversuch hat eine große
Wahrscheinlichkeit, einer anderen Sendung das Paket zu zerhauen.
Wohingegen auf einem Kanal wg. CSMA/CA so gut wie jedes Paket
durchkommt. Und ich habe nie gesagt, dass man sich auf einen Kanal
beschränken soll. Natürlich sollte man den Kanal wählen, wo am wenigsten
los ist - aus der Menge [1|6|11]...
(*)
http://de.wikipedia.org/wiki/Carrier_Sense_Multiple_Access/Collision_Avo
idance
>Wenn sich die Kanäle überlappen bestimmt nicht. Die Kollisionsvermeidung
>(*) funktioniert nicht, jeder Sendeversuch hat eine große
>Wahrscheinlichkeit, einer anderen Sendung das Paket zu zerhauen.
Nein, da der Unterdrückungseffekt dazukommt. Wenn ein Signal ein paar
dB stärker ist, dann gewinnt es, und da meist clients und APs eines
Netzes dicht beisammen sind, stören weiter entfernte Signale "ohne
Protokoll" gar nicht, während welche "mit" sehr wohl stören, da auf
sie gewartet werden muß.
>Wohingegen auf einem Kanal wg. CSMA/CA so gut wie jedes Paket
>durchkommt. Und ich habe nie gesagt, dass man sich auf einen Kanal
>beschränken soll. Natürlich sollte man den Kanal wählen, wo am wenigsten
>los ist - aus der Menge [1|6|11]...
Und das ist in dieser Pauschalität grundfalsch. Die IT-Jungs haben
nicht immer die tieferen Einblicke in Funktechnik, darum ist die Regel
erst mal nicht schlecht, aber wen man weiß, wie das alles
zusammenhängt, kann und soll man ggf. davon abweichen.
> >Wenn sich die Kanäle überlappen bestimmt nicht. Die Kollisionsvermeidung
> >(*) funktioniert nicht, jeder Sendeversuch hat eine große
> >Wahrscheinlichkeit, einer anderen Sendung das Paket zu zerhauen.
>
> Nein, da der Unterdrückungseffekt dazukommt. Wenn ein Signal ein paar
> dB stärker ist, dann gewinnt es, und da meist clients und APs eines
> Netzes dicht beisammen sind, stören weiter entfernte Signale "ohne
> Protokoll" gar nicht, während welche "mit" sehr wohl stören, da auf
> sie gewartet werden muß.
Das kann stimmen wenn der Laptop im Arbeitszimmer zwei Meter neben dem
WLAN-Router steht. Und dann nimmst Du ihn mit auf die Wohnzimmercouch
oder ins Bett und wunderst Dich, dass die Datenrate radikal einbricht.
Deswegen hatte ich auf meinem Schreibtisch im Arbeitszimmer ein
Ethernet-Kabel für den Laptop - damit ich auch im Rest der Wohnung (ohne
Kanalumschaltung am Router) ins Internet konnte.
Und außerdem ist eine Nutzung anderer Kanäle als der überlappungsfreien
[1|6|11] im wahrsten Sinne des Wortes "asozial" - damit haust Du
eventuell anderen, die einen größeren Abstand ihres Laptops von ihrem
Router und somit einen schwächeren Empfang haben, die Pakete kaputt
(ohne es selbst zu merken). Was dann evtl. dazu führt, dass ein Repeater
aufgestellt wird, der wiederum Deine Pakete zur Wohnzimmercouch kaputt
haut, woraufhin Du unter den Couchtisch einen Repeater...
Ack, leider versteht das kaum jemand "weil die anderen Kanäle ja da sind
und du [der erklärende du/ich/beliebige] wohl kaum mehr Ahnung haben
wirst als $Hersteller$!" das alles kann man kaum "auf Freiwilligkeit"
regeln.
Genauer betrachtet ist schon Kanal 11 recht ungünstig, nur sind die
meisten Geräte nur mit Ami-Treibern ausgestattet die nur bis 11 können,
obwohl wir bis 13 dürften und ein wenig mehr Abstand nicht schadet...
aber vorbei, b/g ist verkorkst. Nett auch Geräte die man
"regionalisieren" kann, aber der Treiber trotz Einstellung bis Kanal 13
nicht auf Kanal 12 funktioniert (Pearl Touchlet X2, ja ich weiß wypiwyg)
> Was dann evtl. dazu führt, dass ein Repeater
> aufgestellt wird, der wiederum Deine Pakete zur Wohnzimmercouch kaputt
> haut, woraufhin Du unter den Couchtisch einen Repeater...
Die Wohndichte in Großstädten bräuchte andere Konzepte. Bei uns auf dem
Land [tm] gibt es diese WLAN Problem kaum bis gar nicht.
Thomas
>Das kann stimmen wenn der Laptop im Arbeitszimmer zwei Meter neben dem
>WLAN-Router steht. Und dann nimmst Du ihn mit auf die Wohnzimmercouch
>oder ins Bett und wunderst Dich, dass die Datenrate radikal einbricht.
Radikal is' da gar nix, das merkt man beim Surfen nicht mal.
>Und au�erdem ist eine Nutzung anderer Kan�le als der �berlappungsfreien
>[1|6|11] im wahrsten Sinne des Wortes "asozial" - damit haust Du
>eventuell anderen, die einen gr��eren Abstand ihres Laptops von ihrem
>Router und somit einen schw�cheren Empfang haben, die Pakete kaputt
>(ohne es selbst zu merken). Was dann evtl. dazu f�hrt, dass ein Repeater
>aufgestellt wird, der wiederum Deine Pakete zur Wohnzimmercouch kaputt
>haut, woraufhin Du unter den Couchtisch einen Repeater...
Nein, da in der �blichen Mietwohnung die eigenen Ger�te sich in der
Regel gegenseitig st�rker empfangen als die aus den anderen Wohnungen.
Asozial ist es da, sich auf den gleichen Kanal zu setzen. Aber wie
gesagt, man mu� wissen, was man tut.
Letztlich ist 2.4 GHz eh dicht, und man kann da keinen nennenswerten
Durchs�tze mehr erreichen, so man sich in dicht bewohntem Gebiet
befindet. Da ist die Kanalwahl mittlerweile fast egal.
>Ack, leider versteht das kaum jemand "weil die anderen Kanäle ja da sind
>und du [der erklärende du/ich/beliebige] wohl kaum mehr Ahnung haben
>wirst als $Hersteller$!" das alles kann man kaum "auf Freiwilligkeit"
>regeln.
Nochmal langsam zum Mitschreiben; ein schwaches Störsignal außerhalb
des Protokolls stört i.d.R. gar nicht, eines, auf das gewartet werden
muß, dagegen sehr. Ist also nun die Frage, _wer_ hier etwas nicht
versteht.
Das ist doch völlig klar: Immer die anderen, wir sind schließlich im usenet.
BTW: In dem was ich oben schrieb ging es mir allgemein um
Nachbarkanalbelegung bei 802.11b/g - an dem Unterdrückungseffektedisput
zwischen dir und Marc möchte ich nicht teilnehmen. (und mir dir, über
Funk, zanke ich gleich gar nicht)
Thomas :-)
>Das ist doch völlig klar: Immer die anderen, wir sind schließlich im usenet.
Hmm?! :)
>BTW: In dem was ich oben schrieb ging es mir allgemein um
>Nachbarkanalbelegung bei 802.11b/g - an dem Unterdrückungseffektedisput
>zwischen dir und Marc möchte ich nicht teilnehmen. (und mir dir, über
>Funk, zanke ich gleich gar nicht)
Böö. Spielverderber. Jedenfalls wäre ohne Möglichkeit der
Zwischenkanalbelegung WLAN auf 2.4 GHz noch unbrauchbarer als es das
mittlerweile eh schon ist.
Es sollte nur eben auch nicht jeder DAU an WLAN-Parametern ohne Sinn
und Verstand herumspielen können, das ist das viel größere Problem.