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Vergleich Europa mit den Mayas und Azteken?

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Dr. Joachim Neudert

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Feb 1, 2016, 2:39:53 AM2/1/16
to
Letzte Woche kam ein europäischer Politiker mit einem verstörenden
Vergleich hoch, einfach so dahin gesagt (ich weiß auch nicht mehr wer es
war), über den ich später etwas nachgedacht habe. Mit eher
beunruhigendem Ergebnis.

Möglicherweise sind unsere ganzen Sorgen um Integrationsbemühungen ja
übertrieben bis nutzlos. Denn: Man kann ja mal bei den heutigen Mayas
und Azteken nachfragen, wie ihre Integrationsbemühungen mit den
Spaniern verlaufen sind.

Was man daraus lernen kann: nicht die Höhe der aufnehmenden Kultur oder
die Anzahl der zuvor schon Ortsansässigen ist entscheidend, sondern die
Entschlossenheit, der feste religiöse Glaube und der unbeugsame Wille
der Neuankömmlinge. Und im weiteren ihre kraftstrotzende Vitalität.

Da waren z.B. was Hygiene anbetrifft die Nordamerikaner im heutigen
Mexico weit vorn, täglich badend und reinlich. Gebäude bauen konnten sie
auch. Und zahlenmäßig waren sie den Conquistadoren weit überlegen, damit
bei entschlossener Führung auch militärisch. Aber diese Führung hatten
sie nicht, Pizarro hat ihren König festgesetzt.

Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
zeigen.
Wir selber werden es nicht mehr erleben.

Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der vergangenen
Hochkulturen sind da ganz interessante Anschauungsobjekte, finde ich.

Gruß

Joachim

Frank Hucklenbroich

unread,
Feb 1, 2016, 2:56:39 AM2/1/16
to
Am Mon, 1 Feb 2016 08:39:52 +0100 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Letzte Woche kam ein europäischer Politiker mit einem verstörenden
> Vergleich hoch, einfach so dahin gesagt (ich weiß auch nicht mehr wer es
> war), über den ich später etwas nachgedacht habe. Mit eher
> beunruhigendem Ergebnis.
>
> Möglicherweise sind unsere ganzen Sorgen um Integrationsbemühungen ja
> übertrieben bis nutzlos. Denn: Man kann ja mal bei den heutigen Mayas
> und Azteken nachfragen, wie ihre Integrationsbemühungen mit den
> Spaniern verlaufen sind.
>
> Was man daraus lernen kann: nicht die Höhe der aufnehmenden Kultur oder
> die Anzahl der zuvor schon Ortsansässigen ist entscheidend, sondern die
> Entschlossenheit, der feste religiöse Glaube und der unbeugsame Wille
> der Neuankömmlinge. Und im weiteren ihre kraftstrotzende Vitalität.
>
> Da waren z.B. was Hygiene anbetrifft die Nordamerikaner im heutigen
> Mexico weit vorn, täglich badend und reinlich. Gebäude bauen konnten sie
> auch. Und zahlenmäßig waren sie den Conquistadoren weit überlegen, damit
> bei entschlossener Führung auch militärisch. Aber diese Führung hatten
> sie nicht, Pizarro hat ihren König festgesetzt.

Die Spanier hatten Pferde, das war ein entscheidender militärischer
Vorteil. Damit waren sie schneller und mobiler. Und die Mayas und Azteken
hatten eine panische Angst vor diesen Tieren.

> Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
> zeigen.
> Wir selber werden es nicht mehr erleben.

Die Mauren waren fast 900 Jahre in Spanien. So ganz neu ist das nicht.

Grüß,

Frank

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 2:58:53 AM2/1/16
to
Dr. Joachim Neudert tat kund:

> Letzte Woche kam ein europäischer Politiker mit einem verstörenden
> Vergleich hoch, einfach so dahin gesagt (ich weiß auch nicht mehr wer es
> war), über den ich später etwas nachgedacht habe. Mit eher
> beunruhigendem Ergebnis.
>
> Möglicherweise sind unsere ganzen Sorgen um Integrationsbemühungen ja
> übertrieben bis nutzlos. Denn: Man kann ja mal bei den heutigen Mayas
> und Azteken nachfragen, wie ihre Integrationsbemühungen mit den
> Spaniern verlaufen sind.
>
> Was man daraus lernen kann: nicht die Höhe der aufnehmenden Kultur oder
> die Anzahl der zuvor schon Ortsansässigen ist entscheidend, sondern die
> Entschlossenheit, der feste religiöse Glaube und der unbeugsame Wille
> der Neuankömmlinge. Und im weiteren ihre kraftstrotzende Vitalität.

Und: Vollpfosten als Entscheider sind nicht gut.

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 3:03:37 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 08:56 schrieb Frank Hucklenbroich:

> Die Spanier hatten Pferde, das war ein entscheidender militärischer
> Vorteil. Damit waren sie schneller und mobiler. Und die Mayas und Azteken
> hatten eine panische Angst vor diesen Tieren.

Ja.

Vor allen 20...

Die Überlegenheit der Spanier war weniger militärisch, als psychisch.
Stimmt also mit der "panischen Angst" als wesentlichem Faktor. Und die
Spanier hatten eine feste religiöse Ideologie, das Christentum. Das vor
allem hat ihre Durchsetzungskraft bewirkt.

>
>> Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
>> zeigen.
>> Wir selber werden es nicht mehr erleben.
>
> Die Mauren waren fast 900 Jahre in Spanien. So ganz neu ist das nicht.
>

Absolut.

Übrigens: Renzi war es:

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/europa-soll-in-der-fluechtlingskrise-mit-renzi-ruinen-vermeiden-14043310.html

Tatsächlich ein gruseliger Vergleich...

Peter Mc Donough

unread,
Feb 1, 2016, 3:16:47 AM2/1/16
to
Am 01.02.2016 um 08:39 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> ...
> Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der vergangenen
> Hochkulturen sind da ganz interessante Anschauungsobjekte, finde ich.

Warum denke ich da an den Berliner Flughafen und an Stuttgart 21?

Gruß
Peter

Peter Mc Donough

unread,
Feb 1, 2016, 3:19:48 AM2/1/16
to
Am 01.02.2016 um 08:56 schrieb Frank Hucklenbroich:

>...
> Die Mauren waren fast 900 Jahre in Spanien. So ganz neu ist das nicht.

Die kamen mit dem Koran, aber nicht als Flüchtlinge.

Gruß
Peter

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 3:20:30 AM2/1/16
to
Peter Mc Donough tat kund:
Schwer zu sagen. Damals hat man wohl noch keine
planlosen Parteifreunde in die Ämter geschoben,
darum sind diese Projekte irgendwann fertig geworden.

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 3:29:36 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
> zeigen.
> Wir selber werden es nicht mehr erleben.
>
Du hast /Unterwerfung/ von Michel Houellebecq noch nicht gelesen?
Solltest Du, es lohnt sich...

M.f.G.

--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

Hermann Riemann

unread,
Feb 1, 2016, 3:38:37 AM2/1/16
to
Peter Mc Donough schrieb:

>> Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der vergangenen
>> Hochkulturen sind da ganz interessante Anschauungsobjekte, finde ich.

> Warum denke ich da an den Berliner Flughafen und an Stuttgart 21?

Berliner Flughafen und an Stuttgart 21 erinnert mich eher an den
Turmbau vob Babylon. Sprach- Kompetenz- un Planwirrwar.

Die Kulturbauten in Mittel- und Südamerika
erinneren mich eher an andere ältere religiöse Bauten,
Bei neueren Bauten wurden oft Stimmungen durch technische
Spielereien ersetzt.

Hermann
fragend ob man mit fraktale Regelspiele
emotional beindruckendere Gebäude hinbekommt.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 3:39:38 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Frank Hucklenbroich schrieb:
>> Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
>> zeigen.
>> Wir selber werden es nicht mehr erleben.
>
> Die Mauren waren fast 900 Jahre in Spanien.
>
Yoh! Und meine spanischen Vorfahren haben sie mit Feuer und Schwert aus dem
Land gejagt! Zumindest meine kastilische Vorfahren – meine katalonischen
Vorfahren musste erst von El Cid befreit werden...

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 3:45:07 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Lothar Frings schrieb:
> Peter Mc Donough tat kund:
>> Am 01.02.2016 um 08:39 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>
>> > ...
>> > Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der vergangenen
>> > Hochkulturen sind da ganz interessante Anschauungsobjekte, finde ich.
>>
>> Warum denke ich da an den Berliner Flughafen und an Stuttgart 21?
>
> Schwer zu sagen. Damals hat man wohl noch keine
> planlosen Parteifreunde in die Ämter geschoben
>
Chlor! Aber, wenn nicht alles so lief, wie es laufen sollte, wurde
derjenige, der dafür verantwortlich war, rituell geopfert... :-D

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 3:48:36 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 09:29 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
>
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
>> zeigen.
>> Wir selber werden es nicht mehr erleben.
>>
> Du hast /Unterwerfung/ von Michel Houellebecq noch nicht gelesen?
> Solltest Du, es lohnt sich...
>
> M.f.G.
>

Tja.

Was da immer unter dem Namen "demographischer Wandel" verkauft wird, ist
doch ein Etikettenschwindel erster Güte.

"Demographischer Suizid" oder "Demographisches Aussterben" trifft es
viel besser, 1,1 Kinder/Frau bedeutet Aussterben mit einer
Halbwertszeit von 1 Generation.

Die Mehrheitsverhältnisse ändern sich ganz rasch jetzt. Wer hat
geschrieben, daß voraussichtlich "Mohammed" jetzt an erster Stelle bei
den Jungennamen steht? Wenn auch nicht bei der Taufe...

Es werden weiter Menschen dieses schöne fruchtbare Land besiedeln, die
Menschheit geht nicht unter nur weil manche Gruppen das Interesse an der
Reproduktion verloren haben (zugunsten der individuellen
Selbstverwirklichung und Selbst-Optimierung. Kids sind eine Plage, klar).

Gut so. Aber "integrieren" müssen diese aussterbenden Gruppen wirklich
niemanden mehr. Sie sollen froh sein wenn sie selber weiter toleriert
werden im Alter.

Hermann Riemann

unread,
Feb 1, 2016, 3:50:39 AM2/1/16
to
Dr. Joachim Neudert schrieb:

> Die Überlegenheit der Spanier war weniger militärisch, als psychisch.

Den Azteken wurde ihr Oberhaupt weggenommen,
dann waren sie ohne Führung.
Bei Industrie Kulturen müsste man dazu
das internet übernehmen.

> Stimmt also mit der "panischen Angst" als wesentlichem Faktor.

Wird derzeit durch die IS effektiv probiert.

Wenn auch nicht so verbreitet wie die Angst um Arbeitsplatz
und sozialem Abstieg wie es nach dem Zusammenbruch
der Kommunismus zunimmt.

> Und die Spanier hatten eine feste religiöse Ideologie, das Christentum.

Die Indianer hatten auch feste religiöse Überzeugungen.

Und die Form der Nächstenliebe zu dem Indianer
als christliches Wahrzeichen ..

Hermann
der einen Unterschied zwischen machtmäßiger Verbreitung
und anderen Kriterien sieht.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Frank Hucklenbroich

unread,
Feb 1, 2016, 4:04:51 AM2/1/16
to
Am Mon, 01 Feb 2016 09:47:46 +0100 schrieb Hermann Riemann:

> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
>> Die Überlegenheit der Spanier war weniger militärisch, als psychisch.
>
> Den Azteken wurde ihr Oberhaupt weggenommen,
> dann waren sie ohne Führung.
> Bei Industrie Kulturen müsste man dazu
> das internet übernehmen.

Sowas in der Art haben die Russen mit dem Bundestag probiert:

http://www.zeit.de/digital/2016-01/hackerangriff-bundestag-russland-nachrichtendienst-bundesanwaltschaft

Grüße,

Frank

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 4:12:00 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 09:47 schrieb Hermann Riemann:
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
>> Die Überlegenheit der Spanier war weniger militärisch, als psychisch.
>
> Den Azteken wurde ihr Oberhaupt weggenommen,
> dann waren sie ohne Führung.


Wie komplett dieses Land abhängt vom Bauchgefühl einer einzigen Frau,
ist aber auch erschütternd. Und die Deutschen hatten schon immer ein
Problem, sich von durchgedrehten "Führern" zu verabschieden.
Wobei ich das in diesem Fall nicht postuliere. Aber es wäre auch
möglich, daß ein Mensch hirnorganisch psychiatrisch erkrankt. Würde bei
uns offenbar nicht zu Konsequenzen führen.

> Bei Industrie Kulturen müsste man dazu
> das internet übernehmen.
>
>> Stimmt also mit der "panischen Angst" als wesentlichem Faktor.
>
> Wird derzeit durch die IS effektiv probiert.
>
> Wenn auch nicht so verbreitet wie die Angst um Arbeitsplatz
> und sozialem Abstieg wie es nach dem Zusammenbruch
> der Kommunismus zunimmt.
>
>> Und die Spanier hatten eine feste religiöse Ideologie, das Christentum.
>
> Die Indianer hatten auch feste religiöse Überzeugungen.

Windelweich. Polytheismus war immer dem abrahamitischen Monotheismus
unterlegen. Den Religionen mit einem Buch. Die Konquistadoren waren im
Goldrausch, und den Blutrausch haben sie sich religiös bestätigen lassen
von ihren mitgebrachten Priestern. Sie waren mit sich vollständig im Reinen.
>
> Und die Form der Nächstenliebe zu dem Indianer
> als christliches Wahrzeichen ..

Na klar. Feuer und Schwert, um die armen Heidenseelen zu retten. So
gewannen die Spanier gegen Weltkulturen.

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 4:13:42 AM2/1/16
to
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund:

> Salve allerseits,
>
> Lothar Frings schrieb:
> > Peter Mc Donough tat kund:
> >> Am 01.02.2016 um 08:39 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> >>
> >> > ...
> >> > Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der vergangenen
> >> > Hochkulturen sind da ganz interessante Anschauungsobjekte, finde ich.
> >>
> >> Warum denke ich da an den Berliner Flughafen und an Stuttgart 21?
> >
> > Schwer zu sagen. Damals hat man wohl noch keine
> > planlosen Parteifreunde in die Ämter geschoben
> >
> Chlor! Aber, wenn nicht alles so lief, wie es laufen sollte, wurde
> derjenige, der dafür verantwortlich war, rituell geopfert... :-D

Damals bestand noch eine sinnvolle Relation zwischen
angerichtetem Schaden und Strafe. Heute setzt jemand
zig Millionen in den Sand, und die Strafe ist, ihn bestens
versorgt in den Ruhestand oder auf einen anderen
hochbezahlten Posten zu schicken, wo er wieder
zig Millionen... usw.

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 4:22:24 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 01.02.16 um 09:29 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>> Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
>>> zeigen.
>>> Wir selber werden es nicht mehr erleben.
>>>
>> Du hast /Unterwerfung/ von Michel Houellebecq noch nicht gelesen?
>> Solltest Du, es lohnt sich...
>>
>>
>
> Tja.
>
> Was da immer unter dem Namen "demographischer Wandel" verkauft wird, ist
> doch ein Etikettenschwindel erster Güte.
>
Aber Du hast doch den FAZ-Redakteur Thomas Steinfeld gehört: Ein Recht, sein
Leben in vertrauten Verhältnissen zu verbringen, gibt es nicht und kann es
nicht geben! Daher müssen wir eine bunte und kosmopolitische Gesellschaft
auf Teufel komm raus erzwingen, das sie auf Dauer ohnehin nicht zu
vermeiden und das zwingende Ergebnis von Globalisierung und
Migrationsdruck ist! Wer was anderes fordert, ist einfach
nur engstirnig, borniert und ein dumpfer Hetzer...

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 4:28:42 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 10:22 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
>
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Am 01.02.16 um 09:29 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>>> Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
>>>> zeigen.
>>>> Wir selber werden es nicht mehr erleben.
>>>>
>>> Du hast /Unterwerfung/ von Michel Houellebecq noch nicht gelesen?
>>> Solltest Du, es lohnt sich...
>>>
>>>
>>
>> Tja.
>>
>> Was da immer unter dem Namen "demographischer Wandel" verkauft wird, ist
>> doch ein Etikettenschwindel erster Güte.
>>
> Aber Du hast doch den FAZ-Redakteur Thomas Steinfeld gehört: Ein Recht, sein
> Leben in vertrauten Verhältnissen zu verbringen, gibt es nicht und kann es
> nicht geben! Daher müssen wir eine bunte und kosmopolitische Gesellschaft
> auf Teufel komm raus erzwingen, das sie auf Dauer ohnehin nicht zu
> vermeiden und das zwingende Ergebnis von Globalisierung und
> Migrationsdruck ist! Wer was anderes fordert, ist einfach
> nur engstirnig, borniert und ein dumpfer Hetzer...

Ja, bei uns ist das so.
Polen und Ungarn sehen das ganz anders, von der Regierung bis zur
Bevölkerungsmehrheit. Wie sprach der polnische Aussenminister: Es müssen
nicht zwingend alle vegane Radfahrer werden, es gibt andere Modelle.

"Als müsse sich die Welt nach marxistischem Vorbild automatisch in nur
eine Richtung bewegen – zu einem neuen Mix von Kulturen und Rassen, eine
Welt aus Radfahrern und Vegetariern, die nur noch auf erneuerbare
Energien setzen und gegen jede Form der Religion kämpfen. Das hat mit
traditionellen polnischen Werten nichts mehr zu tun."


http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-01/medienreform-polen-kritik-eu-kommission

Die EU hat ihn ja aber schan als "target assigned for termination"
freigegeben.

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 4:30:59 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 01.02.16 um 09:47 schrieb Hermann Riemann:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>
>>> Und die Spanier hatten eine feste religiöse Ideologie, das Christentum.
>>
>> Die Indianer hatten auch feste religiöse Überzeugungen.
>
> Windelweich. Polytheismus war immer dem abrahamitischen Monotheismus
> unterlegen. Den Religionen mit einem Buch. Die Konquistadoren waren im
> Goldrausch, und den Blutrausch haben sie sich religiös bestätigen lassen
> von ihren mitgebrachten Priestern. Sie waren mit sich vollständig im Reinen.
>>
>> Und die Form der Nächstenliebe zu dem Indianer
>> als christliches Wahrzeichen ..
>
> Na klar. Feuer und Schwert, um die armen Heidenseelen zu retten.
>
Hätten wir etwa seelenruhig zusehen sollen, wie ihre Seelen dem ewigen
Höllenfeuer anheimfielen? Ist es da nicht weit humaner, dass nur ihr Leib
brennt, aber dafür ihre Seele gerettet wird? Selbst häretische und
schismatische Lutheraner verstehen das und haben es ja selbst
viel öfter als wir Katholiken durchgeführt...

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 4:34:59 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 09:20:30 Lothar Frings wrote:
> > > Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der
> > > vergangenen Hochkulturen sind da ganz interessante
> > > Anschauungsobjekte, finde ich.
>
> > Warum denke ich da an den Berliner Flughafen und an Stuttgart 21?

> Schwer zu sagen. Damals hat man wohl noch keine planlosen
> Parteifreunde in die Ämter geschoben, [...]

Das würde mich sehr wundern. Das technische Niveau mag sich seither
deutlich geändert haben, aber die Menschen selbst in so kurzer Zeit
wohl kaum.

Servus,
Stefan

--
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan konnte schon immer mehr als Freude machen!
(Sloganizer)

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 4:36:53 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 09:48:34 Dr. Joachim Neudert wrote:
> "Demographischer Suizid" oder "Demographisches Aussterben" trifft es
> viel besser, 1,1 Kinder/Frau bedeutet Aussterben mit einer
> Halbwertszeit von 1 Generation.

Du gehst da aber auch nicht gerade mit gutem Beispiel voran, oder?

Servus,
Stefan

--
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Hydriert? Hydrierter als Stefan!? Na, das wollen wir sehen!
(Sloganizer)

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 4:39:33 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Lothar Frings schrieb:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund:
Und? Daran kann man doch erkennen, wie weit wir uns zivilisatorisch
weiterentwickelt haben! Es ist keine Schande, zu scheitern und zig Millionen
zu verbrennen! Es ist eine Schande, danach nicht aufzustehen und erneut zig
Millionen zu verbrennen – alle großen Wirtschaftsführer haben es so
gemacht und am Ende Milliarden Gewinne gemacht...

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 4:44:17 AM2/1/16
to
Stefan Froehlich tat kund:

> On Mon, 01 Feb 2016 09:20:30 Lothar Frings wrote:
> > > > Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der
> > > > vergangenen Hochkulturen sind da ganz interessante
> > > > Anschauungsobjekte, finde ich.
> >
> > > Warum denke ich da an den Berliner Flughafen und an Stuttgart 21?
>
> > Schwer zu sagen. Damals hat man wohl noch keine planlosen
> > Parteifreunde in die Ämter geschoben, [...]
>
> Das würde mich sehr wundern. Das technische Niveau mag sich seither
> deutlich geändert haben, aber die Menschen selbst in so kurzer Zeit
> wohl kaum.

Ok, du hast sicher mehr Ahnung von der Parteipolitik
der Azteken als ich.

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 4:44:52 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Mon, 01 Feb 2016 09:48:34 Dr. Joachim Neudert wrote:
>> "Demographischer Suizid" oder "Demographisches Aussterben" trifft es
>> viel besser, 1,1 Kinder/Frau bedeutet Aussterben mit einer
>> Halbwertszeit von 1 Generation.
>
> Du gehst da aber auch nicht gerade mit gutem Beispiel voran, oder?
>
Ich denke, an ihn liegt es nicht! Aber seine Frau könnte etwas dagegen
haben...

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 4:48:45 AM2/1/16
to
Weder habe ich sonderlich viel Ahnung von den Azteken im Speziellen,
noch benötigt es für Vetternwirtschaft irgendwelche Parteipolitik.
Sollen es damals halt keine Parteifreunde sondern andere Menschen
gewesen sein, denen man sozial verpflichtet gewesen ist - das
Prinzip zieht sich aber mit Sicherheit durch die Geschichte der
Menschheit, seit es Hochkulturen gibt.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan, so faul wie die Berge. Wer wird das schon glauben?!
(Sloganizer)

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 4:53:54 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Frank Boehm schrieb:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian...@b.maus.de> wrote:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> > Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
>> > zeigen.
>> > Wir selber werden es nicht mehr erleben.
>> >
>> Du hast /Unterwerfung/ von Michel Houellebecq noch nicht gelesen?
>> Solltest Du, es lohnt sich...
>
> Nach dem Klappentext und dem Artikel in der FAZ glaube ich das weniger.
>
Wundert mich nicht, da es von Thomas Steinfeld stammt! Weit
differenzierter sind aber folgende Rezensionen:
<https://www.taz.de/!5024175/>
<http://www.sueddeutsche.de/kultur/unterwerfung-von-michel-houellebecq-ueber-die-verfuehrbarkeit-zum-extremismus-1.2305436>

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 4:54:11 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 10:36 schrieb Stefan Froehlich:
> On Mon, 01 Feb 2016 09:48:34 Dr. Joachim Neudert wrote:
>> "Demographischer Suizid" oder "Demographisches Aussterben" trifft es
>> viel besser, 1,1 Kinder/Frau bedeutet Aussterben mit einer
>> Halbwertszeit von 1 Generation.
>
> Du gehst da aber auch nicht gerade mit gutem Beispiel voran, oder?
>
> Servus,
> Stefan
>
Ja, leider. Zu meinem tiefsten Bedauern. Wenn ich etwas falsch gemacht
habe in meinem Leben dann das. Hätte meine Frau eine Sectio gehabt statt
eine 18-Stunden-Geburt, hätten wir jetzt wohl mehr Kinder, evtl. auch
einen Stammhalter.


Gut, ich war auf dem besten Weg im Gymnasium ein kompletter Nerd zu
werden, Physiker oder Mathematiker, dann hätte ich bis heute wohl nur
eine Zimmerpflanze gehabt.

(Ich, nicht Ihr, die hier versammelten Mathematiker und Physiker. Bei
mir wäre es dann nichts geworden mit einer Frau und Familie, da bin ich
ziemlich sicher)

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 5:03:51 AM2/1/16
to
Stefan Froehlich tat kund:

> On Mon, 01 Feb 2016 10:44:17 Lothar Frings wrote:
> > > > > > Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der
> > > > > > vergangenen Hochkulturen sind da ganz interessante
> > > > > > Anschauungsobjekte, finde ich.
>
> > > > > Warum denke ich da an den Berliner Flughafen und an Stuttgart 21?
>
> > > > Schwer zu sagen. Damals hat man wohl noch keine planlosen
> > > > Parteifreunde in die Ämter geschoben, [...]
>
> > > Das würde mich sehr wundern. Das technische Niveau mag sich seither
> > > deutlich geändert haben, aber die Menschen selbst in so kurzer Zeit
> > > wohl kaum.
>
> > Ok, du hast sicher mehr Ahnung von der Parteipolitik der Azteken
> > als ich.
>
> Weder habe ich sonderlich viel Ahnung von den Azteken im Speziellen,
> noch benötigt es für Vetternwirtschaft irgendwelche Parteipolitik.
> Sollen es damals halt keine Parteifreunde sondern andere Menschen
> gewesen sein, denen man sozial verpflichtet gewesen ist - das
> Prinzip zieht sich aber mit Sicherheit durch die Geschichte der
> Menschheit, seit es Hochkulturen gibt.

Ach so. Klar, warum sollten die Menschen vor tausenden
von Jahren nicht genauso gewesen sein wie wir?

Jörg Tewes

unread,
Feb 1, 2016, 5:40:24 AM2/1/16
to
Dr. Joachim Neudert schrieb:

> Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der vergangenen
> Hochkulturen sind da ganz interessante Anschauungsobjekte, finde ich.

Komisch das die Flüchtlinge waffenstarrend, und mit fremden Viren
vollgestopft, jeden der sie freundlich begrüßt stante pede erschießt
habe ich noch nichts von gehört. Aber daß ist bestimmt wieder so ein
Fall der von der Lügenpresse verschwiegen wird oder?


Bye Jörg

--
"The secret of our marriage's success, Londo, is our lack of
communication."
(Timov, "Soul Mates")

Hermann Riemann

unread,
Feb 1, 2016, 5:42:58 AM2/1/16
to
Dr. Joachim Neudert schrieb:

> Windelweich. Polytheismus war immer dem abrahamitischen Monotheismus
> unterlegen.

Dann ist die katholische Kirche mit ihren Untergötter (Heilige) ..

> Den Religionen mit einem Buch.

Zeugen Jehovas?

Außerdem ist das so eine Frage, was man in einem Buch reinpackt.
Judentum (altes Testamet) ..

> Na klar. Feuer und Schwert, um die armen Heidenseelen zu retten.

Typische Argumentationsmethode von Diktaturen

> So gewannen die Spanier gegen Weltkulturen.

Und der "Wettergott"
http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/102011209
hat dann Schluß gemacht?

Oder ein "anderer"
http://mike-vom-mars.com/1755-die-katastrophe-erdbeben-tsunami-lissabon/

Hermann
der nicht glaubt dass die Schwierigkeiten der
derzeit größten Weltkultur (Rotchina)
auf religiöse Schwieriegkeiten beruhen,
obwohl ihn der Personenkult der Maobibel
an evangelische Gesangsbücher,
und der Anfang des Korans an die Mao Bibel erinnert hat.

p.s.
"Bill Gates zwischen Schein und Sein" in
http://www.heise.de/tp/artikel/47/47271/1.html

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Jörg Tewes

unread,
Feb 1, 2016, 5:45:07 AM2/1/16
to
Frank Boehm schrieb:
> Dr. Joachim Neudert <neu...@5sl.org> wrote:
>> Am 01.02.16 um 08:56 schrieb Frank Hucklenbroich:
>>
>> Die Überlegenheit der Spanier war weniger militärisch, als psychisch.
>> Stimmt also mit der "panischen Angst" als wesentlichem Faktor. Und die
>> Spanier hatten eine feste religiöse Ideologie, das Christentum. Das vor
>> allem hat ihre Durchsetzungskraft bewirkt.
>
> Ich glaube bei den Soldaten war es weniger fanatische Religioesitaet
> als Gier nach Gold und die absolute Skrupellosigkeit gnadenlos jede
> Schwaeche auszunutzen.

Eben, als ob die Spanier durch ihren christlichen Glauben die Mayas
besiegt hätten. So ein Blödsinn, die Spanier waren damals so
christlich wie Charles Manson.


Bye Jörg

--
"The universe doesn't give you any points for doing things that
are easy."
(Sheridan to Garibaldi, "The Geometry of Shadows")

Hermann Riemann

unread,
Feb 1, 2016, 5:46:16 AM2/1/16
to
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara schrieb:

> Hätten wir etwa seelenruhig zusehen sollen, wie ihre Seelen dem ewigen
> Höllenfeuer anheimfielen? Ist es da nicht weit humaner, dass nur ihr Leib
> brennt, aber dafür ihre Seele gerettet wird? Selbst häretische und
> schismatische Lutheraner verstehen das und haben es ja selbst
> viel öfter als wir Katholiken durchgeführt...

Gehirnwäsche

Hermann
der wissenschaftliche Argumentationsmethodiken
vorzieht.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Jörg Tewes

unread,
Feb 1, 2016, 5:47:53 AM2/1/16
to
Stefan Froehlich schrieb:
> On Mon, 01 Feb 2016 09:48:34 Dr. Joachim Neudert wrote:
>> "Demographischer Suizid" oder "Demographisches Aussterben" trifft es
>> viel besser, 1,1 Kinder/Frau bedeutet Aussterben mit einer
>> Halbwertszeit von 1 Generation.
>
> Du gehst da aber auch nicht gerade mit gutem Beispiel voran, oder?

Joachim zählt nicht.


Bye Jörg

--
"Daß die Regierung das Volk vertrete, ist eine Fiktion, eine Lüge."
(Leo Tolstoi, Tagebücher, 1898)

Hermann Riemann

unread,
Feb 1, 2016, 5:54:03 AM2/1/16
to
Frank Boehm schrieb:

> Ich glaube bei den Soldaten war es weniger fanatische Religioesitaet
> als Gier nach Gold und die absolute Skrupellosigkeit gnadenlos jede
> Schwaeche auszunutzen.

Wirtschaftsfluechtlinge, die sich Banden anschlossen.

> Haette es auf den Gegenseite einen besseren Anfuehrer mit analytischem
> Verstand gegeben, koennte das heute ganz anders aussehen.

Anfuehrer wie z.B. Osama Bin Laden kann man vernichten.
Ein Kampf dürfte nicht unbedingt damit aufhören.

Hermann
der vermutet, das die Indianer haetten die Spanier
mit Guerilla Taktiken vertreiben koennen;
gute Anfuehrer werden eher in Schlachten benoetigt.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 5:58:19 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 11:51 schrieb Hermann Riemann:
Ein Kampf dürfte nicht unbedingt damit aufhören.
>
> Hermann
> der vermutet, das die Indianer haetten die Spanier
> mit Guerilla Taktiken vertreiben koennen;
> gute Anfuehrer werden eher in Schlachten benoetigt.
>

Dazu hat ihnen die Moral und der Wille gefehlt.
Diese alte Hochkultur ging unter, sie hat sich nicht gegen die vitalen
und willensstarken Eroberer behauptet.

Wer Parallelen sucht, wird sie finden.

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 6:00:02 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 11:51 schrieb Hermann Riemann:

> Hermann
> der vermutet, das die Indianer haetten die Spanier
> mit Guerilla Taktiken vertreiben koennen;
> gute Anfuehrer werden eher in Schlachten benoetigt.
>


Dazu hat ihnen die Moral und der Wille gefehlt.

Diese uralte Hochkultur ging unter, sie hat sich nicht gegen die

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 6:08:06 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Jörg Tewes schrieb:
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
>> Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der vergangenen
>> Hochkulturen sind da ganz interessante Anschauungsobjekte, finde ich.
>
> Komisch das die Flüchtlinge waffenstarrend, und mit fremden Viren
> vollgestopft, jeden der sie freundlich begrüßt stante pede erschießt
> habe ich noch nichts von gehört.
>
Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den die
Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris und den bewaffneten
Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar 2016 erinnern? Daran
waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...

Lars Gebauer

unread,
Feb 1, 2016, 6:15:32 AM2/1/16
to
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Dazu hat ihnen die Moral und der Wille gefehlt.
>
> Diese uralte Hochkultur ging unter, sie hat sich nicht gegen die
> vitalen und willensstarken Eroberer behauptet.

http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/untergang-des-roemischen-reichs-das-ende-der-alten-ordnung-14024912.html

| Was können wir denn aus dem Untergang Roms lernen?
|
| Dass wir eine weitsichtige Politik mit Augenmaß betreiben und auf die
| langfristige Folgen von Einwanderung achten müssen. Die Spannung
| zwischen armen und reichen Völkern ist uralt. Die Angst der Europäer
| vor den armen Völkern des Südens ist auch alt. Mit dem Ende einer
| Kultur dauert es allerdings doch etwas – im Fall Roms etwa 500 Jahre.
|
| Was würden Sie der Bundeskanzlerin als Historiker heute raten?
|
| Wir müssen den Zustrom begrenzen. Das weiß im Grunde auch jeder. Dazu
| muss man Härten in Kauf nehmen. Denn es muss sich erst herumsprechen,
| dass es sich nicht lohnt, nach Deutschland zu kommen. Wir dürfen
| unsere Souveränität nicht aufgeben. Frau Merkel darf nicht zum Wohle
| fremder Regierungen und auf Kosten des deutschen Volkes handeln. Ihr
| Amtseid sieht das Gegenteil vor. Hier schwingt ein moralisches
| Überheblichkeitsgefühl mit. Man muss sich für das eigene Volk
| einsetzen – und nicht davonlaufen.

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 6:18:28 AM2/1/16
to
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund:

> Salve allerseits,
>
> Jörg Tewes schrieb:
> > Dr. Joachim Neudert schrieb:
> >
> >> Südamerika und Mittelamerika mit ihren Ruinen-Städten der vergangenen
> >> Hochkulturen sind da ganz interessante Anschauungsobjekte, finde ich.
> >
> > Komisch das die Flüchtlinge waffenstarrend, und mit fremden Viren
> > vollgestopft, jeden der sie freundlich begrüßt stante pede erschießt
> > habe ich noch nichts von gehört.
> >
> Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den die
> Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris und den bewaffneten
> Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar 2016 erinnern? Daran
> waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...

Aber das sind doch Einzelfälle. Und auch da
vergißt die Presse - natürlich nur in Einzelfällen -
darauf hinzuweisen. Vor ein paar Wochen gab es eine
Meldung, daß ein Flüchtling für irgendwelche
Leute gekocht hat. Der Hinweis, daß auch das
ein Einzelfall und keineswegs zu verallgemeinern
ist, wurde im kollektiven Pressetaumel vergessen.

Florian Maier

unread,
Feb 1, 2016, 6:27:32 AM2/1/16
to
On 01.02.2016 08:39, Dr. Joachim Neudert wrote:
> Möglicherweise sind unsere ganzen Sorgen um Integrationsbemühungen
> ja übertrieben bis nutzlos. Denn: Man kann ja mal bei den heutigen
> Mayas und Azteken nachfragen, wie ihre Integrationsbemühungen mit
> den Spaniern verlaufen sind.

Welche Integrationsbemühungen? Läuft bei dir alles, was nicht die
sofortige Tötung von Fremden beinhaltet, unter dem Label "Integration"?

> Was man daraus lernen kann: nicht die Höhe der aufnehmenden Kultur
> oder die Anzahl der zuvor schon Ortsansässigen ist entscheidend,

Woran willst du denn Ersteres erkennen, wenn eine höherentwickelte
Kultur auf eine niedrigerentwickelte trifft und die höherentwickelte
gewinnt?

> sondern die Entschlossenheit, der feste religiöse Glaube und der
> unbeugsame Wille der Neuankömmlinge.

Ja klar, die technologische Überlegenheit, die sie wie Götter oder
zumindest deren Abgesandte erscheinen ließ, spielte natürlich keine Rolle.

Und dass die Konquistadoren gläubiger waren als die Eroberten, ist ja
wohl als Scherz gedacht. Wenn überhaupt war der übermäßige Glaube, dass
ihre Anführer Götter sind oder von diesen eingesetzt wurden, ein
entscheidender Sargnagel für die Indios.

> Und im weiteren ihre kraftstrotzende Vitalität.

Wie kommst du auf die seltsame Idee, dass die Konquistadoren vitaler
oder kraftstrotzender gewesen wären als die Einheimischen? Angesichts
dessen, dass trotz Seeluft so eine Überfahrt zur damaligen Zeit nicht
gerade gesundheitsfördernd war, würde ich vom Gegenteil ausgehen.

> Da waren z.B. was Hygiene anbetrifft die Nordamerikaner im heutigen
> Mexico weit vorn, täglich badend und reinlich.

Mag sein, das ist aber ein sehr kleiner Kulturausschnitt.

> Gebäude bauen konnten sie auch.

Zivil ja, militärisch natürlich bei weitem nicht so gut, weil sie in der
Militärtechnik halt um etliche Jahrhunderte zurücklagen.

> Und zahlenmäßig waren sie den Conquistadoren weit überlegen, damit
> bei entschlossener Führung auch militärisch. Aber diese Führung
> hatten sie nicht, Pizarro hat ihren König festgesetzt.

Ja, und der feste religiöse Glaube, dass ihr König der einzig mögliche
Anführer ist, hat ihnen da nicht wirklich weitergeholfen.

Volker Neurath

unread,
Feb 1, 2016, 6:38:32 AM2/1/16
to
"Dr. Joachim Neudert" <neu...@5sl.org> Wrote in message:

> Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
> zeigen.
> Wir selber werden es nicht mehr erleben.
>

Ich fürchte, hier irrst du. Meiner Meinung nach wird sich schon in
absehbarer Zeit zeigen, ob sich die Neuankömmlinge hier
integrieren (lassen), oder ob die Neuankömmlinge unser Land
einfach okkupieren.

Ich hoffe, ich irre mich, aber ich denke, es ist nicht mehr lange
bis zum gewaltsamen Zusammenprall
--

Hanno Foest

unread,
Feb 1, 2016, 6:42:37 AM2/1/16
to
Am 01.02.2016 09:48 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Was da immer unter dem Namen "demographischer Wandel" verkauft wird, ist
> doch ein Etikettenschwindel erster Güte.

Ja: In Deutschland arbeiten mehr Menschen als je zuvor. Wenn die Rente
weniger wird, dann liegt das also nicht am demografischen Wandel.

Hanno

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 6:45:37 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 10:54:10 Dr. Joachim Neudert wrote:
> Gut, ich war auf dem besten Weg im Gymnasium ein kompletter Nerd
> zu werden, Physiker oder Mathematiker, dann hätte ich bis heute
> wohl nur eine Zimmerpflanze gehabt.

> (Ich, nicht Ihr, die hier versammelten Mathematiker und Physiker.
> Bei mir wäre es dann nichts geworden mit einer Frau und Familie,
> da bin ich ziemlich sicher)

Ich habe mich vor 20 Jahren ziemlich aktiv dagegen gewehrt, Nachwuchs
zu zeugen. Ansonsten hätte ich heute 2-3 Kinder, aber dafür kein Leben.

Servus,
Stefan

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Stefan - Das war's!
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Hanno Foest

unread,
Feb 1, 2016, 6:47:42 AM2/1/16
to
Am 01.02.2016 12:08 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:

> Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den die
> Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris

https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_13._November_2015_in_Paris#Informationen_.C3.BCber_die_T.C3.A4ter

> und den bewaffneten
> Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar 2016 erinnern? Daran
> waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...

Dann bist du auch einer.

Hanno

Hanno Foest

unread,
Feb 1, 2016, 6:49:06 AM2/1/16
to
Am 01.02.2016 12:27 schrieb Florian Maier:
> On 01.02.2016 08:39, Dr. Joachim Neudert wrote:
>> Möglicherweise sind unsere ganzen Sorgen um Integrationsbemühungen
>> ja übertrieben bis nutzlos. Denn: Man kann ja mal bei den heutigen
>> Mayas und Azteken nachfragen, wie ihre Integrationsbemühungen mit
>> den Spaniern verlaufen sind.
>
> Welche Integrationsbemühungen? Läuft bei dir alles, was nicht die
> sofortige Tötung von Fremden beinhaltet, unter dem Label "Integration"?

Glaubst du, du bekommst darauf eine ehrliche Antwort?

Hanno

Hanno Foest

unread,
Feb 1, 2016, 6:50:36 AM2/1/16
to
Am 01.02.2016 12:45 schrieb Stefan...@Froehlich.Priv.at (Stefan
Froehlich):

> Ich habe mich vor 20 Jahren ziemlich aktiv dagegen gewehrt, Nachwuchs
> zu zeugen. Ansonsten hätte ich heute 2-3 Kinder, aber dafür kein Leben.

https://xkcd.com/946/

Hanno

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 6:53:33 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 12:08:06 Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:
> > Komisch das die Flüchtlinge waffenstarrend, und mit fremden
> > Viren vollgestopft, jeden der sie freundlich begrüßt stante pede
> > erschießt habe ich noch nichts von gehört.

Die österreichische Polizei hat unlängst die bisherigen Waffenfunde
bei den Grenzkontrollen zusammengefasst präsentiert. Ich finde den
Artikel leider nicht mehr, aber das Resultat war irgendwo in der
Größenordnung von "5 verbotene Stichwaffen" oder so ähnlich, bei
einigen 100.000 Personen.

> Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den die
> Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris und den bewaffneten
> Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar 2016 erinnern?
> Daran waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...

Daran waren Leute beteiligt, die sich zum Teil als Flüchtlinge
verkauft haben. Das ist kein kleiner Unterschied.

Servus,
Stefan

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Sehen ohne Zittern und Zagen - Stefan!
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Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 6:57:20 AM2/1/16
to
Dr. Joachim Neudert tat kund:

> Am 01.02.16 um 10:36 schrieb Stefan Froehlich:
> > On Mon, 01 Feb 2016 09:48:34 Dr. Joachim Neudert wrote:
> >> "Demographischer Suizid" oder "Demographisches Aussterben" trifft es
> >> viel besser, 1,1 Kinder/Frau bedeutet Aussterben mit einer
> >> Halbwertszeit von 1 Generation.
> >
> > Du gehst da aber auch nicht gerade mit gutem Beispiel voran, oder?
> >
> > Servus,
> > Stefan
> >
> Ja, leider. Zu meinem tiefsten Bedauern. Wenn ich etwas falsch gemacht
> habe in meinem Leben dann das. Hätte meine Frau eine Sectio gehabt statt
> eine 18-Stunden-Geburt, hätten wir jetzt wohl mehr Kinder, evtl. auch
> einen Stammhalter.

Bei dem Weg: Warum macht man die Sectio eigentlich nicht
immer? Das würde der Frau doch eine Menge ersparen.
Man läßt sich beim Zahnarzt doch auch eine Spritze
geben und ist froh, daß man nur noch einen zum Ziehen
eines Zahnes braucht und nicht mehr fünf wie früher.

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 7:02:40 AM2/1/16
to
Nein, da gings weniger um das finanzielle, als um zwischenmenschliche
Aspekte.

Servus,
Stefan

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Stefan - die erfolgreichste Erleuchtung der Ewigkeit!
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Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 7:03:51 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 12:15 schrieb Lars Gebauer:
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Dazu hat ihnen die Moral und der Wille gefehlt.
>>
>> Diese uralte Hochkultur ging unter, sie hat sich nicht gegen die
>> vitalen und willensstarken Eroberer behauptet.
>
> http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/untergang-des-roemischen-reichs-das-ende-der-alten-ordnung-14024912.html


"Eine Unzahl an Verordnungen erging, aber sie wurden nicht mehr
ausgeführt, die Exekutive versagte, die überkomplizierte Bürokratie
brach zusammen."

Nice.

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 7:05:31 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 12:57:19 Lothar Frings wrote:
> > Hätte meine Frau eine Sectio gehabt statt eine 18-Stunden-Geburt,
> > hätten wir jetzt wohl mehr Kinder, evtl. auch einen Stammhalter.

> Bei dem Weg: Warum macht man die Sectio eigentlich nicht
> immer? Das würde der Frau doch eine Menge ersparen.

Je nach Geburt halt, und im Moment.

> Man läßt sich beim Zahnarzt doch auch eine Spritze
> geben und ist froh, daß man nur noch einen zum Ziehen
> eines Zahnes braucht und nicht mehr fünf wie früher.

Eine Sectio ist im Gegensatz zu einer Injektion halt eine Operation
samt den damit verbundenen Risken, Neben- und Nachwirkungen. Es gibt
ganz nette (wenngleich leicht meinungsgefärbte) Dokumentationen, und
ältere Frauen, mit denen ich gesprochen habe, reden wegen Spätfolgen
auch alles andere als positiv darüber.

Aber natürlich: Wenn die Geburt entsprechend schlecht verläuft, ist
es gut, die Alternative in der Hinterhand zu haben.

Servus,
Stefan

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Vergnügen mit Stefan, verbissen und edel!
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Wolfgang Kynast

unread,
Feb 1, 2016, 7:05:44 AM2/1/16
to
On Mon, 1 Feb 2016 09:48:34 +0100, "Dr. Joachim Neudert" posted:

>Am 01.02.16 um 09:29 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>> Salve allerseits,
>>
>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>> Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
>>> zeigen.
>>> Wir selber werden es nicht mehr erleben.
>>>
>> Du hast /Unterwerfung/ von Michel Houellebecq noch nicht gelesen?
>> Solltest Du, es lohnt sich...
>>
>> M.f.G.
>>
>
>Tja.
>
>Was da immer unter dem Namen "demographischer Wandel" verkauft wird, ist
>doch ein Etikettenschwindel erster Güte.
>
>"Demographischer Suizid" oder "Demographisches Aussterben" trifft es
>viel besser, 1,1 Kinder/Frau bedeutet Aussterben mit einer
>Halbwertszeit von 1 Generation.

Wenn ich mir Frau Petry und Frau von Storch anschaue, ist das auch gut
so.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Jörg Tewes

unread,
Feb 1, 2016, 7:06:26 AM2/1/16
to
Dr. Joachim Neudert schrieb:
Vital eher nicht nach der langen Überfahrt, Und willensstark waren die
Afghanen auch, trotzdem hätten sie ohne die US-Waffen wohl kaum eine
Chance gegen die Sowjets gehabt. Sprich mit entsprechenden Waffen kann
man auch eine große Übermacht besiegen. Und das die Spanier
entsprechend bewaffnet waren willst du wohl kaum bestreiten, da spielt
ihre religöse Überzeugung keine Rolle mehr. Zudem die sowieso der nur
Goldgier vorgeschoben war.


Bye Jörg

--
"Mollari, what did he say...really."
"He said...that we are both damned."
"Well, it's a small enough price to pay for immortality."
(Refa and Londo, "The Coming of Shadows")

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 7:07:13 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 12:53 schrieb Stefan Froehlich:

> Die österreichische Polizei hat unlängst die bisherigen Waffenfunde
> bei den Grenzkontrollen zusammengefasst präsentiert. Ich finde den
> Artikel leider nicht mehr, aber das Resultat war irgendwo in der
> Größenordnung von "5 verbotene Stichwaffen" oder so ähnlich, bei
> einigen 100.000 Personen.
>

Man müßte auch schon sehr blöd sein, ausgerechnet ein ubiquitär am
Zielort verfügbares Messer beim Grenzübergang mit sich zu führen...


Jörg Tewes

unread,
Feb 1, 2016, 7:09:45 AM2/1/16
to
Stefan Froehlich schrieb:
> On Mon, 01 Feb 2016 12:08:06 Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:

>>> Komisch das die Flüchtlinge waffenstarrend, und mit fremden
>>> Viren vollgestopft, jeden der sie freundlich begrüßt stante pede
>>> erschießt habe ich noch nichts von gehört.

> Die österreichische Polizei hat unlängst die bisherigen Waffenfunde
> bei den Grenzkontrollen zusammengefasst präsentiert. Ich finde den
> Artikel leider nicht mehr, aber das Resultat war irgendwo in der
> Größenordnung von "5 verbotene Stichwaffen" oder so ähnlich, bei
> einigen 100.000 Personen.

Alles andere hätte mich auch gewundert.

>> Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den die
>> Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris und den bewaffneten
>> Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar 2016 erinnern?
>> Daran waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...

> Daran waren Leute beteiligt, die sich zum Teil als Flüchtlinge
> verkauft haben. Das ist kein kleiner Unterschied.

Komm doch dem Dampfplauderer nicht mit Fakten, die schiebt er doch
immer beiseite, auf daß sie seine festgelegten Vorurteile nicht nicht
beeinträchtigen mögen.


Bye Jörg

--
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei
denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat.
Wenn Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles
über der Tür hängen?

Ralf Brinkmann

unread,
Feb 1, 2016, 7:20:45 AM2/1/16
to
Hallo Joachim!

*Dr. Joachim Neudert*:

> "Eine Unzahl an Verordnungen erging, aber sie wurden nicht mehr
> ausgeführt, die Exekutive versagte, die überkomplizierte Bürokratie
> brach zusammen."

Überkomplizierte Bürokratie? Das kommt mir irgendwie bekannt vor.

Gruß, Ralf
--
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Opera 36.x
The Bat! Pro 7.1.x

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 7:41:16 AM2/1/16
to
Ralf Brinkmann tat kund:

> Hallo Joachim!
>
> *Dr. Joachim Neudert*:
>
> > "Eine Unzahl an Verordnungen erging, aber sie wurden nicht mehr
> > ausgeführt, die Exekutive versagte, die überkomplizierte Bürokratie
> > brach zusammen."
>
> Überkomplizierte Bürokratie? Das kommt mir irgendwie bekannt vor.

Das Versagen der Exekutive auch.

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 7:56:01 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Jörg Tewes schrieb:
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Am 01.02.16 um 11:51 schrieb Hermann Riemann:
>>
>>> der vermutet, das die Indianer haetten die Spanier
>>> mit Guerilla Taktiken vertreiben koennen;
>>> gute Anfuehrer werden eher in Schlachten benoetigt.
>>>
>>
>>
>> Dazu hat ihnen die Moral und der Wille gefehlt.
>>
>> Diese uralte Hochkultur ging unter, sie hat sich nicht gegen die
>> vitalen und willensstarken Eroberer behauptet.
>
> Vital eher nicht nach der langen Überfahrt, Und willensstark waren die
> Afghanen auch, trotzdem hätten sie ohne die US-Waffen wohl kaum eine
> Chance gegen die Sowjets gehabt. Sprich mit entsprechenden Waffen kann
> man auch eine große Übermacht besiegen.
>
Chöor! Bei den Mayas kam aber noch ihre missratene Kampftaktik dazu! Die
Spanier kämpften, um zu töten, Mayas kämpften, um möglichst viele
Gefangene zu machen...

Jörg Tewes

unread,
Feb 1, 2016, 8:09:52 AM2/1/16
to
Wolfgang Kynast schrieb:
Speziell letztere hat sich ja gut in die Nesseln gesetzt.


Bye Jörg

--
"Wer sein Leben so einrichtet, daß er niemals auf die Schnauze
fliegen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen."
(H. Riesenhuber)

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 8:11:16 AM2/1/16
to
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian...@b.maus.de>
wrote:

>>>
>>> Dazu hat ihnen die Moral und der Wille gefehlt.
>>>
>>> Diese uralte Hochkultur ging unter, sie hat sich nicht gegen die
>>> vitalen und willensstarken Eroberer behauptet.
>>
>> Vital eher nicht nach der langen Überfahrt, Und willensstark waren die
>> Afghanen auch, trotzdem hätten sie ohne die US-Waffen wohl kaum eine
>> Chance gegen die Sowjets gehabt. Sprich mit entsprechenden Waffen kann
>> man auch eine große Übermacht besiegen.
>>
> Chöor! Bei den Mayas kam aber noch ihre missratene Kampftaktik dazu! Die
> Spanier kämpften, um zu töten, Mayas kämpften, um möglichst viele
> Gefangene zu machen...
>
> M.f.G.
>

Um diese dann später, in einer schönen feierlichen Zeremonie, auf den
Spitzen einer Stufenpyramide von einem Priester mit einer
Obsidian-Klinge... Aber lassen wir das.


Hindsight ist doch was Schönes. So hat heute jeder ein plausible Theorie,
wie man den Untergang der Azteken einfach hätte verhindern können.

Interessant wäre, als Historiker in 200 Jahren auf die heutige Zeit blicken
zu können. Ich glaube, wir machen eben noch viel offensichtlichere kapitale
Fehler, als die Tolteken und Olmeken, Inkas und Azteken jemals begangen
haben...

--
please forgive my iPhone typos -sent via Newstap

Mike Grantz

unread,
Feb 1, 2016, 8:14:34 AM2/1/16
to
On 01.02.2016 12:08, Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:

HEIL! KRÄUTER!

--
Ulrich F. Heidenreich schrieb unter der MSG-ID
<mrvfih.3vs39gv.1!not-fo...@ufh.invalid.de>:

"Dieses Ossipack ist einfach nur zum - mit Verlaub - Kotzen."

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 8:14:57 AM2/1/16
to
Dr. Joachim Neudert tat kund:

> Letzte Woche kam ein europäischer Politiker mit einem verstörenden
> Vergleich hoch, einfach so dahin gesagt (ich weiß auch nicht mehr wer es
> war), über den ich später etwas nachgedacht habe. Mit eher
> beunruhigendem Ergebnis.

Nana. Das kann auch ganz normale Altersdemenz
sein; es ist ja nicht immer Alzheimer, wenn man
sich an etwas nicht erinnert. Allerdings war die
jüngste Alzhemer-Patientin, deren fall ich kenne, 45.

>
> Möglicherweise sind unsere ganzen Sorgen um Integrationsbemühungen ja
> übertrieben bis nutzlos. Denn: Man kann ja mal bei den heutigen Mayas
> und Azteken nachfragen, wie ihre Integrationsbemühungen mit den
> Spaniern verlaufen sind.
>
> Was man daraus lernen kann: nicht die Höhe der aufnehmenden Kultur oder
> die Anzahl der zuvor schon Ortsansässigen ist entscheidend, sondern die
> Entschlossenheit, der feste religiöse Glaube und der unbeugsame Wille
> der Neuankömmlinge. Und im weiteren ihre kraftstrotzende Vitalität.

All das aber nicht geeignet, die Mißstände im
eigenen Land zu beseitigen. Hinzu kommt aber noch
der extreme Egoismus, der sie ihre Landsleute im
Stich lassen läßt. Der könnte hier nützlich sein.

>
> Da waren z.B. was Hygiene anbetrifft die Nordamerikaner im heutigen
> Mexico weit vorn, täglich badend und reinlich. Gebäude bauen konnten sie
> auch.

Echt? Wann habe sie das denn wieder verlernt und angefangen,
diese Pappdinger zu bauen, die von Termiten gefressen werden?


> Und zahlenmäßig waren sie den Conquistadoren weit überlegen, damit
> bei entschlossener Führung auch militärisch. Aber diese Führung hatten
> sie nicht, Pizarro hat ihren König festgesetzt.

Eine kühne These. Zahlenmäßig ist mir die Bevölkerung
eines Ameisenhaufens auch überlegen, aber ich habe
die besseren Waffen. Da können sie so gut organisiert
sein, wie sie wollen.

>
> Wer da wen zu integrieren hat in Europa, wird die Geschichte schon noch
> zeigen.
> Wir selber werden es nicht mehr erleben.

Natürlich nicht. Das Zauberwort heißt immer "langfristig".
Damit ist jeder Mißerfolg nur ein Rückschlag.
Beweis durch Behauptung, wie immer in der Politik.

Mike Grantz

unread,
Feb 1, 2016, 8:15:13 AM2/1/16
to
On 01.02.2016 08:39, Dr. Joachim Neudert wrote:

HEILKRÄUTER!

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 8:16:54 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 14:11:15 Dr. Joachim Neudert wrote:
> [...] So hat heute jeder ein plausible Theorie, wie man den
> Untergang der Azteken einfach hätte verhindern können.

"Man" hätte ihn wohl gar nicht verhindern können. Die Europäer
hätten das fraglos tun können, indem sie halt einfach diesen Krieg
nicht geführt hätten - wäre ihnen besser zu Gesicht gestanden, und
ohne das Gold wären sie sicherlich trotzdem ganz gut über die Runden
gekommen. Wie auch immer.

> Interessant wäre, als Historiker in 200 Jahren auf die heutige
> Zeit blicken zu können. Ich glaube, wir machen eben noch viel
> offensichtlichere kapitale Fehler, als die Tolteken und Olmeken,
> Inkas und Azteken jemals begangen haben...

Welche wären das, und im Hinblick auf welches Ziel?

Oder, anders formuliert: Welche Fehler haben die hierthreads als
Vergleich herbeizitierten Römer denn nun gemacht, und wie hätten sie
diese verhindenr können?

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - Lachen gar nicht so fern auf den Wolken!
(Sloganizer)

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 8:19:34 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 14:14:40 Lothar Frings wrote:
> Das Zauberwort heißt immer "langfristig".
> Damit ist jeder Mißerfolg nur ein Rückschlag.

Oder auch jeder Erfolg nur vorübergehend.

Was will man überhaupt langfristig erreichen und wozu? Gäbe es
heute noch das römische Reich, für wen hätte das Vorteile? Und
weshalb hätte das die Römer der Antike kümmern sollen?

Servus,
Stefan

--
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Jubel der werbegläubigen Herzen. Mit Stefan. Ein hastiges Vergnügen!
(Sloganizer)

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 8:23:45 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Frank Boehm schrieb:
> Im Dunkeln aus dem Hinterhalt angreifen, wo den Spaniern die
> ueberlegene Reichweite ihrer Feuerwaffen nicht hilft.
>
Die Spanier waren auch im Nahkampf überlegen! Die Rodeleros trugen eine
¾-Rüstung, ihr Rapier verlieh ihnen eine größere Reichweite und ihr
Parierdolch war zu recht gefürchtet, ferner beherrschten sie die
Guerillataktik, ihre Feinde jedoch nicht! Und dank ihrer
Hellebarden, Armbrüste, Arkebusen und Feldschlangen
war es schwer, an sie heranzukommen...

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 8:28:48 AM2/1/16
to
Salve,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian...@b.maus.de>
> wrote:
>
>>>>
>>>> Dazu hat ihnen die Moral und der Wille gefehlt.
>>>>
>>>> Diese uralte Hochkultur ging unter, sie hat sich nicht gegen die
>>>> vitalen und willensstarken Eroberer behauptet.
>>>
>>> Vital eher nicht nach der langen Überfahrt, Und willensstark waren die
>>> Afghanen auch, trotzdem hätten sie ohne die US-Waffen wohl kaum eine
>>> Chance gegen die Sowjets gehabt. Sprich mit entsprechenden Waffen kann
>>> man auch eine große Übermacht besiegen.
>>>
>> Chöor! Bei den Mayas kam aber noch ihre missratene Kampftaktik dazu! Die
>> Spanier kämpften, um zu töten, Mayas kämpften, um möglichst viele
>> Gefangene zu machen...
>>
>>
>
> Um diese dann später, in einer schönen feierlichen Zeremonie, auf den
> Spitzen einer Stufenpyramide von einem Priester mit einer
> Obsidian-Klinge...
>
Yoh! Und da die Spanier das wussten, war ihre Neigung sich gefangen nehmen
zu lassen gleich null – stattdessen kämpften sie bis zum Tod weiter...

DonCaron

unread,
Feb 1, 2016, 8:32:08 AM2/1/16
to
Am 01.02.2016 um 08:56 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Die Spanier hatten Pferde, das war ein entscheidender militärischer
> Vorteil

... und Krankheiten

--
DonCaron

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 8:36:11 AM2/1/16
to
Stefan Froehlich tat kund:

> On Mon, 01 Feb 2016 14:14:40 Lothar Frings wrote:
> > Das Zauberwort heißt immer "langfristig".
> > Damit ist jeder Mißerfolg nur ein Rückschlag.
>
> Oder auch jeder Erfolg nur vorübergehend.

Das wird aber nicht so dargestellt werden.
Mißerfolge sind temporär, Erfolge von Dauer.

>
> Was will man überhaupt langfristig erreichen und wozu? Gäbe es
> heute noch das römische Reich, für wen hätte das Vorteile? Und
> weshalb hätte das die Römer der Antike kümmern sollen?

Keine Ahnung; hier ging es um das Europa der Gegenwart.

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 8:36:15 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 14:16 schrieb Stefan Froehlich:

>> Interessant wäre, als Historiker in 200 Jahren auf die heutige
>> Zeit blicken zu können. Ich glaube, wir machen eben noch viel
>> offensichtlichere kapitale Fehler, als die Tolteken und Olmeken,
>> Inkas und Azteken jemals begangen haben...
>
> Welche wären das, und im Hinblick auf welches Ziel?

Ziel: Erhaltung der eigenen Existenz, also kulturell wie biologisch. Weg
dazu: z.B. Kinder wieder selber machen, nicht nur fertige einkaufen.

Ist evolutionsbiologisch eigentlich ganz einfach, wer die
Reproduktionsbemühungen einstellt wird verschwinden, und vitalere
Gewächse rücken nach.
>
> Oder, anders formuliert: Welche Fehler haben die hierthreads als
> Vergleich herbeizitierten Römer denn nun gemacht, und wie hätten sie
> diese verhindenr können?
>
> Servus,
> Stefan
>

Die Probleme der Römer wären wohl gar nicht zu lösen gewesen, das kam
schicksalshaft und entwickelte sich über eine zu lange Zeit.

Azteken- nun, da hätte man wirklich besser agieren können.

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 8:37:08 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Hanno Foest schrieb:
> Am 01.02.2016 12:08 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>
>> Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den die
>> Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_13._November_2015_in_Paris#Informationen_.C3.BCber_die_T.C3.A4ter
>
Und? Es bestätigt doch, dass sich darunter auch sogenannte Migranten
befanden...

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 8:39:15 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 14:23 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
>
> Frank Boehm schrieb:
>> Im Dunkeln aus dem Hinterhalt angreifen, wo den Spaniern die
>> ueberlegene Reichweite ihrer Feuerwaffen nicht hilft.
>>
> Die Spanier waren auch im Nahkampf überlegen! Die Rodeleros trugen eine
> ¾-Rüstung, ihr Rapier verlieh ihnen eine größere Reichweite und ihr
> Parierdolch war zu recht gefürchtet, ferner beherrschten sie die
> Guerillataktik, ihre Feinde jedoch nicht! Und dank ihrer
> Hellebarden, Armbrüste, Arkebusen und Feldschlangen
> war es schwer, an sie heranzukommen...
>
> M.f.G.
>

Eine disziplinierte Massenarmee hätte sie einfach überrannt. Aber es hat
den Spaniern gereicht, immer nur die ersten 30 zu töten, der Rest machte
kehrt.

Gedankenspiel: wie lange hätten sich die waffentechnisch haushoch
überlegenen Spanier gegen eine kampferprobte römische Legion (gern auch
ohne Kavallerie) aus dem gallischen Krieg erwehren können?

Eben. Keine 5 Minuten.

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 8:39:50 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 14:32 schrieb DonCaron:
Die Azteken waren schon militärisch geschlagen, bevor auch nur einer
Schnupfen hatte...

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 8:39:54 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Mon, 01 Feb 2016 12:08:06 Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:
>> Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den die
>> Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris und den bewaffneten
>> Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar 2016 erinnern?
>> Daran waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...
>
> Daran waren Leute beteiligt, die sich zum Teil als Flüchtlinge
> verkauft haben
>
Und woran kann man sie unterscheiden? Und wer garantiert uns, dass nun
nicht diverse Schläferzellen in D operieren?

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 8:48:10 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 14:19 schrieb Stefan Froehlich:
> On Mon, 01 Feb 2016 14:14:40 Lothar Frings wrote:
>> Das Zauberwort heißt immer "langfristig".
>> Damit ist jeder Mißerfolg nur ein Rückschlag.
>
> Oder auch jeder Erfolg nur vorübergehend.
>
> Was will man überhaupt langfristig erreichen und wozu? Gäbe es
> heute noch das römische Reich, für wen hätte das Vorteile?

Mit Verlaub: jetzt mangelt es Dir an Phantasie ("spinnst DU?" wollte ich
erst schreiben, hab das aber gleich wieder zurückgezogen).

Über 700 Jahre ging es seit Hellas mit der Kultur und Technik in
Riesenschritten voran. Dann kamen 1200 Jahre finsterstes Mittelalter,
bis zur Renaissance.

Und du fragst, was heute besser sein könnte, ohne diese Unterbrechung?
Mann, wir zwei würden uns über Subspace-Kanal von Alpha Centaurio aus
unterhalten! z.B... :-))


> Und
> weshalb hätte das die Römer der Antike kümmern sollen?


Man sieht, Du hast keine Kinder. Mich wundert, daß Du Dir doch fundiert
Gedanken über gesellschaftliche Entwicklungen und Fehlentwicklungen zu
machen scheinst- eigentlich ist das für Dich doch vollkommen irrelevant,
mit diesem Totschlag-Argument dbei den Römern? Wenn Du tot bist, endet
das Universum.

Bei mir nicht. Da draussen ist noch ein Funke, der weiterträgt...
>
> Servus,
> Stefan
>


Gruß und nix für ungut

Joachim

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 8:51:29 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Jörg Tewes schrieb:
> Stefan Froehlich schrieb:
>> On Mon, 01 Feb 2016 12:08:06 Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:
>
>>> Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den die
>>> Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris und den bewaffneten
>>> Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar 2016 erinnern?
>>> Daran waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...
>
>> Daran waren Leute beteiligt, die sich zum Teil als Flüchtlinge
>> verkauft haben. Das ist kein kleiner Unterschied.
>
> Komm doch dem Dampfplauderer nicht mit Fakten
>
Die Fakten sind absolut unzweideutig! Du hast behauptet, dass die
sogenannten Flüchtlinge niemand stante pede erschossen haben, was ich
anhand von 2 Beispielen falsifizieren konnte – das sind die Fakten! Deine
geistlose Gesinnungsmilitanz wäre also hinreichend belegt! Soll ich
jetzt auch noch deine moribunde demokratische Reife beweisen?

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 8:58:15 AM2/1/16
to
Stefan Froehlich tat kund:

> On Mon, 01 Feb 2016 12:08:06 Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:

> > Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den die
> > Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris und den bewaffneten
> > Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar 2016 erinnern?
> > Daran waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...
>
> Daran waren Leute beteiligt, die sich zum Teil als Flüchtlinge
> verkauft haben. Das ist kein kleiner Unterschied.

Der aber komischerweise nur in diesem Fall
berücksichtigt wird und nicht bei den Millionen
"Flüchtlingen" in Deutschland.

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 8:59:15 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Florian Maier schrieb:
> Wenn überhaupt war der übermäßige Glaube, dass
> ihre Anführer Götter sind oder von diesen eingesetzt wurden, ein
> entscheidender Sargnagel für die Indios.
>
Nicht für die Indios! Nur für die Azteken-, Inka- und Maya-Eliten! Die
Feinde der Azteken, Inkas und Mayas jedoch, waren hochzufrieden mit den
Konquistadoren...

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 9:11:09 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 01.02.16 um 14:23 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>> Salve allerseits,
>>
>> Frank Boehm schrieb:
>>> Im Dunkeln aus dem Hinterhalt angreifen, wo den Spaniern die
>>> ueberlegene Reichweite ihrer Feuerwaffen nicht hilft.
>>>
>> Die Spanier waren auch im Nahkampf überlegen! Die Rodeleros trugen eine
>> ¾-Rüstung, ihr Rapier verlieh ihnen eine größere Reichweite und ihr
>> Parierdolch war zu recht gefürchtet, ferner beherrschten sie die
>> Guerillataktik, ihre Feinde jedoch nicht! Und dank ihrer
>> Hellebarden, Armbrüste, Arkebusen und Feldschlangen
>> war es schwer, an sie heranzukommen...
>>
>>
>
> Eine disziplinierte Massenarmee hätte sie einfach überrannt. Aber es hat
> den Spaniern gereicht, immer nur die ersten 30 zu töten, der Rest machte
> kehrt.
>
> Gedankenspiel: wie lange hätten sich die waffentechnisch haushoch
> überlegenen Spanier gegen eine kampferprobte römische Legion (gern auch
> ohne Kavallerie) aus dem gallischen Krieg erwehren können?
>
> Eben. Keine 5 Minuten.
>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Feldschlange>

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 9:16:47 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 14:39:54 Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:
> >> Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den die
> >> Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris und den bewaffneten
> >> Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar 2016 erinnern?
> >> Daran waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...

> > Daran waren Leute beteiligt, die sich zum Teil als Flüchtlinge
> > verkauft haben

> Und woran kann man sie unterscheiden?

Keine Ahnung, bin ich Experte? Im Zweifelsfall, wenn die Täuschung
gut genug gewesen ist, potentiell gar nicht.

In Deutschland befinden sich wieviele zukünftige Mörder? Wodurch
kann man sie von der restlichen, einheimischen Bevölkerung
unterscheiden?

> Und wer garantiert uns, dass nun nicht diverse Schläferzellen in D
> operieren?

Wer garantiert mir, dass mich nicht ein Auto überfährt, wenn ich das
nächste Mal über die Strasse gehe? Zum Thema garantierte Sicherheit
kann Dir normalerweise Joachim etwas sagen.

Servus,
Stefan

--
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - der antiquiertste Knaller, den es gibt.
(Sloganizer)

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 9:17:41 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 14:58:15 Lothar Frings wrote:
> > > Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den
> > > die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris und den
> > > bewaffneten Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar
> > > 2016 erinnern? Daran waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...

> > Daran waren Leute beteiligt, die sich zum Teil als Flüchtlinge
> > verkauft haben. Das ist kein kleiner Unterschied.

> Der aber komischerweise nur in diesem Fall berücksichtigt wird und
> nicht bei den Millionen "Flüchtlingen" in Deutschland.

Welche Millionen nicht-Flüchtlinge verkaufen sich in Deutschland
denn als Flüchtlinge?

Servus,
Stefan

--
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Geht nicht!? Aber, aber - es gibt doch Stefan!
(Sloganizer)

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 9:19:44 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Frank Boehm schrieb:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian...@b.maus.de> wrote:
>> Frank Boehm schrieb:
>> > Im Dunkeln aus dem Hinterhalt angreifen, wo den Spaniern die
>> > ueberlegene Reichweite ihrer Feuerwaffen nicht hilft.
>> >
>> Die Spanier waren auch im Nahkampf überlegen! Die Rodeleros trugen eine
>> ¾-Rüstung, ihr Rapier verlieh ihnen eine größere Reichweite und ihr
>> Parierdolch war zu recht gefürchtet, ferner beherrschten sie die
>> Guerillataktik, ihre Feinde jedoch nicht! Und dank ihrer
>> Hellebarden, Armbrüste, Arkebusen und Feldschlangen
>> war es schwer, an sie heranzukommen...
>
> In einer offenen Feldschlacht tagsueber oder wenn sie gar einen
> weiteren geografischen Vorteil hatten, waren die Spanier gut.
>
> Aber mit dem heutigen Wissen um Taktik und den ueberlegenen
> Ortskenntnissen der Einheimischen waeren die Spanier zu besiegen
> gewesen.
>
Die Schlacht von Cajamarca sagt dir was? Da kämpften 177 Spanier gegen
~7.000 Inkas! Am Ende waren 4.000 Inkas tot und Atahualpa gefangen
genommen...

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 9:20:45 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 14:36:11 Lothar Frings wrote:
> Stefan Froehlich tat kund:
> > On Mon, 01 Feb 2016 14:14:40 Lothar Frings wrote:
> > > Das Zauberwort heißt immer "langfristig".
> > > Damit ist jeder Mißerfolg nur ein Rückschlag.

> > Oder auch jeder Erfolg nur vorübergehend.

> Das wird aber nicht so dargestellt werden.

Doch, durchaus, aber halt erst sehr viel später.

> Mißerfolge sind temporär, Erfolge von Dauer.

Man muss das ja nicht glauben. Und selbst wenn: Es ist für die Lebenen
ohnehin egal. Eventuell mag man sich noch um seine Enkelkinder sorgen,
darüber hinaus hat das nicht besonders viel Sinn.

> > Was will man überhaupt langfristig erreichen und wozu? Gäbe es
> > heute noch das römische Reich, für wen hätte das Vorteile? Und
> > weshalb hätte das die Römer der Antike kümmern sollen?

> Keine Ahnung; hier ging es um das Europa der Gegenwart.

Dir vielleicht, aber dann denkst Du eben auch zu kurzfristig.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Ungewöhnlich bleibt ungewöhnlich: Stefan braucht diese Welt!
(Sloganizer)

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 9:21:56 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 15:11 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:

>>>
>>
>> Eine disziplinierte Massenarmee hätte sie einfach überrannt. Aber es hat
>> den Spaniern gereicht, immer nur die ersten 30 zu töten, der Rest machte
>> kehrt.
>>
>> Gedankenspiel: wie lange hätten sich die waffentechnisch haushoch
>> überlegenen Spanier gegen eine kampferprobte römische Legion (gern auch
>> ohne Kavallerie) aus dem gallischen Krieg erwehren können?
>>
>> Eben. Keine 5 Minuten.
>>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Feldschlange>
>
> M.f.G.
>
Ich hab nicht gescjrieben daß es ohne Verluste bei den Römern abgehen würde.

Hat hier eigentlich die Mehrheit der Leute eine Vorstellung, mit wie
vielen spanischen Soldaten Pizarro das Aztekenreich erobert hat und in
der Hauptstadt den König gefangen nahm und dann tötete? Und entkam, die
Taschen voller Gold?

(und ich überlege gerade, wo ich es gelesen habe. War es Stefan Zweig,
oder der Marek (Ceram), oder ganz jemand anderes... hmmm...)

Hanno Foest

unread,
Feb 1, 2016, 9:22:36 AM2/1/16
to
Am 01.02.2016 13:03 schrieb Dr. Joachim Neudert:

>> http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/untergang-des-roemischen-reichs-das-ende-der-alten-ordnung-14024912.html
>
> "Eine Unzahl an Verordnungen erging, aber sie wurden nicht mehr
> ausgeführt, die Exekutive versagte, die überkomplizierte Bürokratie
> brach zusammen."

Wie gut, daß wir zumindest die Ausländermaut nicht bekommen haben.

Hanno

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 9:23:05 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 15:19 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:

> Die Schlacht von Cajamarca sagt dir was? Da kämpften 177 Spanier gegen
> ~7.000 Inkas! Am Ende waren 4.000 Inkas tot und Atahualpa gefangen
> genommen...
>
> M.f.G.
>
Das zeigt nur wie schlecht die Unteroffiziere der Azteken waren.

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 9:26:28 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Mon, 01 Feb 2016 14:58:15 Lothar Frings wrote:
>> > > Darf ich dich in deiner geistlosen Gesinnungsmilitanz an den
>> > > die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris und den
>> > > bewaffneten Angriff auf eine Pariser Polizeistation in Januar
>> > > 2016 erinnern? Daran waren allesamt Flüchtlinge beteiligt...
>
>> > Daran waren Leute beteiligt, die sich zum Teil als Flüchtlinge
>> > verkauft haben. Das ist kein kleiner Unterschied.
>
>> Der aber komischerweise nur in diesem Fall berücksichtigt wird und
>> nicht bei den Millionen "Flüchtlingen" in Deutschland.
>
> Welche Millionen nicht-Flüchtlinge verkaufen sich in Deutschland
> denn als Flüchtlinge?
>
Wirtschaftsmigranten?

Stefan Froehlich

unread,
Feb 1, 2016, 9:30:03 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 14:48:09 Dr. Joachim Neudert wrote:
> >> Das Zauberwort heißt immer "langfristig".
> >> Damit ist jeder Mißerfolg nur ein Rückschlag.

> > Oder auch jeder Erfolg nur vorübergehend.

> > Was will man überhaupt langfristig erreichen und wozu? Gäbe es
> > heute noch das römische Reich, für wen hätte das Vorteile?

> Über 700 Jahre ging es seit Hellas mit der Kultur und Technik in
> Riesenschritten voran. Dann kamen 1200 Jahre finsterstes
> Mittelalter, bis zur Renaissance.

Wobei fraglich wäre, ob sich der technische Fortschritt andernfalls
aus dem schon reichlich dekadenten römischen Reich überhaupt im selben
Ausmaß entwickelt hätte. Das wird nicht zu klären sein, für aufgelegt
halte ich es jedenfalls nicht.

Aber:

> Und du fragst, was heute besser sein könnte, ohne diese
> Unterbrechung? Mann, wir zwei würden uns über Subspace-Kanal von
> Alpha Centaurio aus unterhalten! z.B... :-))

Ja, sicherlich.

Zum einen: Die Leute haben vor 200 Jahren auch gut ohne unsere
Techniken leben können, weil sie es nicht besser kannten, ebenso wie
wir nicht allzu viel von dem vermissen, was erst kommen wird (von
Retina-Displays für Windows-Rechner vielleicht gerade einmal
abgesehen).

Zum anderen: Ich mache technischen Fortschritt gerade nicht an der
Existenz einzelner Nationen fest. Die beiden Weltkriege haben die
Entwicklung ganz deutlich von Europa in die USA verschoben, aber
deshalb doch nicht gebremst.

> > Und weshalb hätte das die Römer der Antike kümmern sollen?

> Man sieht, Du hast keine Kinder. Mich wundert, daß Du Dir doch
> fundiert Gedanken über gesellschaftliche Entwicklungen und
> Fehlentwicklungen zu machen scheinst- eigentlich ist das für Dich
> doch vollkommen irrelevant, mit diesem Totschlag-Argument dbei den
> Römern? Wenn Du tot bist, endet das Universum.

Für mich selbst ist das auch in der Tat ziemlich irrelevant, was
mich nicht daran hindert, mir trotzdem Gedanken darüber zu machen.

Ob es Österreich (oder auch Deutschland) in 1000 Jahren noch gibt?
Realistisch betrachtet sehr unwahrscheinlich, wenn ich mir ansehe,
wie Europa *vor* 1000 Jahren (oder auch nur vor 150 Jahren)
ausgesehen hat. Weshalb sollte die Zeit ausgerechnet jetzt, hier bei
uns stehenbleiben? No way.

Und was allfällige Kinder betrifft: Meine Vorfahren vor 1000 Jahren
sind mir wirklich *völlig* egal, weil die betroffenen Menschen im
Prinzip genau überall gelebt haben können (und vermutlich in Summe
auch so ziemlich überall gelebt haben). Ich kann Dir nur von
einzelnen Urgroßeltern noch Namen nennen, von der Generation davor
keinen einzigen. Ebenso irrelevant wären logischerweise meine
Nachfahren, sobald es über die Enkel und vielleicht noch Urenkel
hinausgeht. Das verliert sich ziemlich schnell in der Gesamtheit
aller Menschen.

Servus,
Stefan

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Horrend bleibt horrend: Und dafuer Stefan!
(Sloganizer)

Stefan Froehlich

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Feb 1, 2016, 9:31:20 AM2/1/16
to
On Mon, 01 Feb 2016 15:26:28 Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:
> >> > [An den Attentaten] waren Leute beteiligt, die sich zum Teil als
> >> > Flüchtlinge verkauft haben. Das ist kein kleiner Unterschied.

> >> Der aber komischerweise nur in diesem Fall berücksichtigt wird und
> >> nicht bei den Millionen "Flüchtlingen" in Deutschland.

> > Welche Millionen nicht-Flüchtlinge verkaufen sich in Deutschland
> > denn als Flüchtlinge?

> Wirtschaftsmigranten?

Welche Millionen Wirtschaftsmigranten? Wo wären die denn?

Servus,
Stefan

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Stefan - die durchschlagendste Potenz von geschmiert!
(Sloganizer)

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

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Feb 1, 2016, 9:39:30 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
> Hat hier eigentlich die Mehrheit der Leute eine Vorstellung, mit wie
> vielen spanischen Soldaten Pizarro das Aztekenreich erobert hat und in
> der Hauptstadt den König gefangen nahm und dann tötete? Und entkam, die
> Taschen voller Gold?
>
Du meinst Hernán Cortés! Er hat die Hauptstadt der Azteken mit 558 Spanier,
20 Feldschlangen und eine unbekannte Anzahl an Bombarde angegriffen und
Moctezuma gefangen genommen – allerdings hatte er 400 Kaziken und
2.000 Tlaxcala dabei...

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 9:42:55 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 01.02.16 um 15:19 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>
>> Die Schlacht von Cajamarca sagt dir was? Da kämpften 177 Spanier gegen
>> ~7.000 Inkas! Am Ende waren 4.000 Inkas tot und Atahualpa gefangen
>> genommen...
>>
>>
> Das zeigt nur wie schlecht die Unteroffiziere der Azteken waren.
>
Inkas! Die Azteken wurden bereits 1519 von Hernán Cortés niedergemacht...

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 9:48:14 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 15:30 schrieb Stefan Froehlich:

>>> Und weshalb hätte das die Römer der Antike kümmern sollen?
>
>> Man sieht, Du hast keine Kinder. Mich wundert, daß Du Dir doch
>> fundiert Gedanken über gesellschaftliche Entwicklungen und
>> Fehlentwicklungen zu machen scheinst- eigentlich ist das für Dich
>> doch vollkommen irrelevant, mit diesem Totschlag-Argument dbei den
>> Römern? Wenn Du tot bist, endet das Universum.
>
> Für mich selbst ist das auch in der Tat ziemlich irrelevant, was
> mich nicht daran hindert, mir trotzdem Gedanken darüber zu machen.
>
> Ob es Österreich (oder auch Deutschland) in 1000 Jahren noch gibt?
> Realistisch betrachtet sehr unwahrscheinlich, wenn ich mir ansehe,
> wie Europa *vor* 1000 Jahren (oder auch nur vor 150 Jahren)
> ausgesehen hat. Weshalb sollte die Zeit ausgerechnet jetzt, hier bei
> uns stehenbleiben? No way.
>
> Und was allfällige Kinder betrifft: Meine Vorfahren vor 1000 Jahren
> sind mir wirklich *völlig* egal, weil die betroffenen Menschen im
> Prinzip genau überall gelebt haben können (und vermutlich in Summe
> auch so ziemlich überall gelebt haben). Ich kann Dir nur von
> einzelnen Urgroßeltern noch Namen nennen, von der Generation davor
> keinen einzigen. Ebenso irrelevant wären logischerweise meine
> Nachfahren, sobald es über die Enkel und vielleicht noch Urenkel
> hinausgeht. Das verliert sich ziemlich schnell in der Gesamtheit
> aller Menschen.
>
> Servus,
> Stefan
>

Jetzt fiel mir wieder ein, woher ich diese relaxte Lebenshaltung der
Wiener Kaffeehaus-Bewohner kenne:

Von Arik Brauer.


https://www.youtube.com/watch?v=hDeFYKmgePQ


"Da sagt er: Mir geht's guat,
auf die andern hob I an Huat
drauf
Hinter meiner vorder meiner links rechts gibt's nix
ober meiner unter meiner siag i nix"

Also, stimmen tut es schon, da geb ich Dir recht.
Kann uns doch eigentlich egal sein, was nach uns kommt.
Oder was jetzt ist.

(komisch, ich hab weiter kein gutes Gefühl dabei, auch wenn ich sicher
doch nichts ändern kann)

Gruß

Joachim

(kennst des Liadl?)

Gerrit Heitsch

unread,
Feb 1, 2016, 9:53:58 AM2/1/16
to
On 02/01/2016 03:39 PM, Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:
> Salve allerseits,
>
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>
>> Hat hier eigentlich die Mehrheit der Leute eine Vorstellung, mit wie
>> vielen spanischen Soldaten Pizarro das Aztekenreich erobert hat und in
>> der Hauptstadt den König gefangen nahm und dann tötete? Und entkam, die
>> Taschen voller Gold?
>>
> Du meinst Hernán Cortés! Er hat die Hauptstadt der Azteken mit 558 Spanier,
> 20 Feldschlangen und eine unbekannte Anzahl an Bombarde angegriffen und
> Moctezuma gefangen genommen – allerdings hatte er 400 Kaziken und
> 2.000 Tlaxcala dabei...

Gab es da nicht auch irgendeine Prophezeiung, daß irgendetwas wichtiges
aus dem Osten kommen würde?

Gerrit


Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 9:54:14 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 15:39 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
>
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>
>> Hat hier eigentlich die Mehrheit der Leute eine Vorstellung, mit wie
>> vielen spanischen Soldaten Pizarro das Aztekenreich erobert hat und in
>> der Hauptstadt den König gefangen nahm und dann tötete? Und entkam, die
>> Taschen voller Gold?
>>
> Du meinst Hernán Cortés! Er hat die Hauptstadt der Azteken mit 558 Spanier,
> 20 Feldschlangen und eine unbekannte Anzahl an Bombarde angegriffen und
> Moctezuma gefangen genommen – allerdings hatte er 400 Kaziken und
> 2.000 Tlaxcala dabei...
>
> M.f.G.
>
Du hast recht, DAS war Cortez.

Aber wer hat das literarisch so aufregend formuliert? Doch Marek?
"Götter, Gräber und Gelehrte" (Pseudonym C.W. Ceram,
https://de.wikipedia.org/wiki/Götter,_Gräber_und_Gelehrte)

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 9:55:17 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 15:42 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
>
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Am 01.02.16 um 15:19 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>>
>>> Die Schlacht von Cajamarca sagt dir was? Da kämpften 177 Spanier gegen
>>> ~7.000 Inkas! Am Ende waren 4.000 Inkas tot und Atahualpa gefangen
>>> genommen...
>>>
>>>
>> Das zeigt nur wie schlecht die Unteroffiziere der Azteken waren.
>>
> Inkas! Die Azteken wurden bereits 1519 von Hernán Cortés niedergemacht...
>
> M.f.G.
>
Jou. Bruchstückweise kommen wir der Geschichte näher. Cortés war in
seiner erfolgreichen Tollkühnheit noch ein ganz anderes Kaliber als
Pizarro...

Lothar Frings

unread,
Feb 1, 2016, 9:58:26 AM2/1/16
to
Stefan Froehlich tat kund:

> On Mon, 01 Feb 2016 15:26:28 Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:
> > >> > [An den Attentaten] waren Leute beteiligt, die sich zum Teil als
> > >> > Flüchtlinge verkauft haben. Das ist kein kleiner Unterschied.
>
> > >> Der aber komischerweise nur in diesem Fall berücksichtigt wird und
> > >> nicht bei den Millionen "Flüchtlingen" in Deutschland.
>
> > > Welche Millionen nicht-Flüchtlinge verkaufen sich in Deutschland
> > > denn als Flüchtlinge?
>
> > Wirtschaftsmigranten?
>
> Welche Millionen Wirtschaftsmigranten? Wo wären die denn?

Steht da nirgends.
Da steht "Millionen 'Flüchtlinge'". Also Millionen
angebliche Flüchtlinge.

Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 10:04:15 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 15:31 schrieb Stefan Froehlich:
> On Mon, 01 Feb 2016 15:26:28 Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:

>>> Welche Millionen nicht-Flüchtlinge verkaufen sich in Deutschland
>>> denn als Flüchtlinge?
>
>> Wirtschaftsmigranten?
>
> Welche Millionen Wirtschaftsmigranten? Wo wären die denn?
>
> Servus,
> Stefan
>


Hihi.

"Vorder meiner hinter meiner links rechts is nix
ober meiner unter meiner siag i nix..."

https://www.youtube.com/watch?v=hDeFYKmgePQ

Wiener Kaffeehaus-Schmäh...

Oder warum müssen die aus Österreich noch zu uns fliehen? Verfolgt ihr
sie denn gerade? Ich glaube nicht. Ich glaube, sie versprechen sich
bessere wirtschaftliche Möglichkeiten und Integration bei uns. Aber daß
sie den österreichischen Häschern noch entfliehen müssen- das gab's
zuletzt noch unter Metternich, oder?

Gruß

Joachim



Dr. Joachim Neudert

unread,
Feb 1, 2016, 10:07:45 AM2/1/16
to
Am 01.02.16 um 15:53 schrieb Gerrit Heitsch:

> Gab es da nicht auch irgendeine Prophezeiung, daß irgendetwas wichtiges
> aus dem Osten kommen würde?
>
> Gerrit
>
>
Ja, Quetzalcoatl, die gefiederte Schlange. Die blonden Haare der
Konquistadores wurden so gedeutet.

Gerrit Heitsch

unread,
Feb 1, 2016, 10:10:11 AM2/1/16
to
Das wäre eine mögliche Erklärung warum die Gegenwehr eher mager ausfiel.
Hätte die Prophezeiung gelautet, daß der etwas böses aus dem Osten
kommen würde wäre das ganze vielleicht anders ausgegangen.

Gerrit


Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
Feb 1, 2016, 10:16:04 AM2/1/16
to
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 01.02.16 um 15:42 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>> Am 01.02.16 um 15:19 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>>>
>>>> Die Schlacht von Cajamarca sagt dir was? Da kämpften 177 Spanier gegen
>>>> ~7.000 Inkas! Am Ende waren 4.000 Inkas tot und Atahualpa gefangen
>>>> genommen...
>>>>
>>>>
>>> Das zeigt nur wie schlecht die Unteroffiziere der Azteken waren.
>>>
>> Inkas! Die Azteken wurden bereits 1519 von Hernán Cortés niedergemacht...
>>
>>
> Jou. Bruchstückweise kommen wir der Geschichte näher. Cortés war in
> seiner erfolgreichen Tollkühnheit noch ein ganz anderes Kaliber als
> Pizarro...
>
Yoh! Man kann den alten Spaniern ja vieles vorwerfen, nur nicht, dass
sie zu wenig Cojones gehabt hätten...
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