Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

UTP mit RJ11 und TAE statt RJ45

56 views
Skip to first unread message

Bernd Lauert

unread,
Apr 27, 2016, 2:05:42 PM4/27/16
to
ADSL2+/VDSL2 haben mittlerweile Ansprüche an die Zuleitung. Verdrilltes
Paar oder wenigstens Sternvierer sollte es schon sein.

Die alten Telefonstrippen mit simpler Flachbandleitung tun's nicht mehr,
die dämpfen die hohen Frequenzen schon recht ordentlich. Gerade wenn die
Leitung länger wird, sagen wir mal 10-20 m, denn die mitgelieferten
Strippen reichen ja meist maximal 1,5 m weit.

Auf deutscher Seite kommt dann noch das Chaos bei den Steckern dazu.
Während bei den Angelsachsen alles einheitlich RJ11 ist, haben wir:

TAE-F (Telekom)
RJ11 mit versetzter Rastnase (Siemenserfindung)
RJ11 (Internationaler Standard des DSL-Forums).
RJ45 (Telekom-Idee)

Gern auch in beliebiger Kombination durcheinander, je nachdem was man als
Splitter und Modem einsetzt.

Nun versuch mal längere UTP-Kabel mit RJ11- oder TAE-Steckern zu finden.
TAE-F auf RJ45 habe ich gefunden, weil das wohl oft bei Annex-J-Telekom-
Krempel zum Einsatz kommt. Folgt das eigene DSL-Modem jedoch dem
offiziellen Standard und nicht dem Telekom-Eigengebräu, paßt der Stecker
nicht.

Schaut man bei den üblichen Verdächtigen Kabelversendern findet man zwar
alle erdenklichen Kombinationen (inkl. zwei Adern RJ11 auf RJ45), aber nur
auf billige Flachbandkabel gecrimpt, die vielleicht für ein 3,1kHz-Telefon
gut sind, aber nicht für 2 MHz oder 30 MHz.

Gnarf.

Bernd Ohm

unread,
Apr 27, 2016, 3:07:12 PM4/27/16
to
Ich ersetze TAE-Dosen mittlerweile konsequent und
regelmäßig durch RJ45-Dosen (AP und UP).

Die jeweilige DSL-Buchse aller in Deutschland
gewöhnlich vorkommenden Modemrouter kann dann
sehr einfach, kostengünstig und elektrisch
einwandfrei mittels handelsüblichem Patchkabel
mit meiner "DSL-RJ45-Dose" verbunden werden.

Übrigens machen die oft anzutreffenden 3-fach-TAE-Dosen
sehr oft Probleme, weil die üblicherweise belegte
mittlere Buchse das Signal erst über die Ruhekontakte
der beiden äußeren Buchsen erhält. Nachlassender
Kontaktdruck und/oder Korrosion verschlechtern das
DSL-Signal signifikant.
Wenn die TAE-Dose unbedingt bleiben soll/muss, besser
die linke N-Buchse benutzen und dafür den TAE-Stecker
leicht modifizieren. Küchenmesser und/oder Nagelfeile
reichen dafür aus. ;-)

P.S. VDSL2 hat in D "nur" 17,6 MHz


--
bis denn, BEN





Bernd Lauert

unread,
Apr 27, 2016, 4:28:48 PM4/27/16
to
On Wed, 27 Apr 2016 21:07:13 +0200, Bernd Ohm wrote:

> Ich ersetze TAE-Dosen mittlerweile konsequent und regelmäßig durch
> RJ45-Dosen (AP und UP).

"Meine" TAE-Dose gehört offiziell der Deutschen Telekom. Da ersetze ich
gar nichts.

> Die jeweilige DSL-Buchse aller in Deutschland gewöhnlich vorkommenden
> Modemrouter kann dann sehr einfach, kostengünstig und elektrisch
> einwandfrei mittels handelsüblichem Patchkabel mit meiner
> "DSL-RJ45-Dose" verbunden werden.

Nur AVM-Fritzboxen zu Mondpreisen und ohne Routingfähigkeiten[1] haben
RJ45 auf WAN-Seite. (Die ersten DSL-Modems konnte man übrigens noch direkt
an die Adern klemmen.)

Alle anderen auf dem Markt erwerbbaren Geräte folgen natürlich dem
Standard des Gremiums, welches die DSL-Standards selbst festlegt und deren
physikalische Schnittstelle ist RJ11 6P2C.

Deshalb gibt es auch lustige RJ11-auf-RJ45-Kabel zu kaufen, obwohl die
eigentlich überflüssig, denn ein 6P2C-Stecker paßt auch in eine 8P2C-Dose.
Es sei denn, du hast 8P8C verbaut, dann haste natürlich verloren.

> Übrigens machen die oft anzutreffenden 3-fach-TAE-Dosen sehr oft
> Probleme,

Habe ich nicht.

> Wenn die TAE-Dose unbedingt bleiben soll/muss, besser die linke N-Buchse
> benutzen und dafür den TAE-Stecker leicht modifizieren. Küchenmesser
> und/oder Nagelfeile reichen dafür aus. ;-)

Die TAE ist einwandfrei, die TAL geht direkt auf geschraubte Kontakte und
diese dann direkt auf TAE-F. Die Kontaktzungen des TAE-Steckers sind
riesig und haben genug Abstand voneinander. Das ist theoretisch sogar
besser als RJ-Stecker.

> P.S. VDSL2 hat in D "nur" 17,6 MHz

Stimmt, aber auch wenn du die paar MHz über größere Strecken parallel
führst, gibt's ordentlich Dämpfung.

[1] Kein Witz, Fritzboxen könne nicht routen, also Pakete anhand einer
Routingtabelle forwarden. Sie machen nur NAT mit fester Netzmaske. Auch
andere übliche IP-Grundeinstellungen fehlen, weil das laut AVM Nutzer
"verwirren" könnte.

Bernd Ohm

unread,
Apr 27, 2016, 5:51:36 PM4/27/16
to
Am 27.04.2016 um 22:28 schrieb Bernd Lauert:

> "Meine" TAE-Dose gehört offiziell der Deutschen Telekom. Da ersetze ich
> gar nichts.

Ja, ja, ja ...

> Nur AVM-Fritzboxen zu Mondpreisen und ohne Routingfähigkeiten[1] haben
> RJ45 auf WAN-Seite.

...und SPEEDPORT und EASYBOX und ZYXEL und TURBOLINK und und und ...

> Die TAE ist einwandfrei, die TAL geht direkt auf geschraubte Kontakte und
> diese dann direkt auf TAE-F. Die Kontaktzungen des TAE-Steckers sind
> riesig und haben genug Abstand voneinander. Das ist theoretisch sogar
> besser als RJ-Stecker.

ROTFL

TAE-Dose und Stecker konnten einigermaßen POTS und ISDN,
für die HF typischer DSL-Signale sind sie eigentlich völlig
ungeeignet.
Wenn du sie unbedingt behalten willst, kneif wenigstens
den Prüfabschluss in der Dose heraus, das Signal sieht danach
besser aus.
Stecker und Buchsen an Cat-5e-Kabeln übertragen problemlos
100 MHz über 'zig Meter.

> [1] Kein Witz, Fritzboxen könne nicht routen,

Das musstest du hier wohl unbedingt mal loswerden!?

--
bis denn, BEN




Juergen P. Meier

unread,
Apr 28, 2016, 12:44:32 AM4/28/16
to
Bernd Lauert <m8r-9...@mailinator.com>:
> On Wed, 27 Apr 2016 21:07:13 +0200, Bernd Ohm wrote:
>
>> Ich ersetze TAE-Dosen mittlerweile konsequent und regelmäßig durch
>> RJ45-Dosen (AP und UP).
>
> "Meine" TAE-Dose gehört offiziell der Deutschen Telekom. Da ersetze ich
> gar nichts.

Kaum. Die hat dir die Telekom geschenkt, falls du sie nicht ueber die
Anschlussgebuehren bezahlt hast.

Der Telekom gehoeren lediglich die Leitungen bis zu deinem Eigentum.

>> Die jeweilige DSL-Buchse aller in Deutschland gewöhnlich vorkommenden
>> Modemrouter kann dann sehr einfach, kostengünstig und elektrisch
>> einwandfrei mittels handelsüblichem Patchkabel mit meiner
>> "DSL-RJ45-Dose" verbunden werden.
>
> Nur AVM-Fritzboxen zu Mondpreisen und ohne Routingfähigkeiten[1] haben
> RJ45 auf WAN-Seite. (Die ersten DSL-Modems konnte man übrigens noch direkt
> an die Adern klemmen.)

Ich kenne DSL nur als RJ45. Alles andere ist ja auch Unfug.

> Alle anderen auf dem Markt erwerbbaren Geräte folgen natürlich dem
> Standard des Gremiums, welches die DSL-Standards selbst festlegt und deren
> physikalische Schnittstelle ist RJ11 6P2C.

Was ein paar Deppen im kontinentalen Nordamerika machen, interessiert
im Rest der Welt kaum jemanden. Vorallem wenn es um
Telekommunikationsstandards geht.

> Deshalb gibt es auch lustige RJ11-auf-RJ45-Kabel zu kaufen, obwohl die
> eigentlich überflüssig, denn ein 6P2C-Stecker paßt auch in eine 8P2C-Dose.
> Es sei denn, du hast 8P8C verbaut, dann haste natürlich verloren.

Es verhindert das grobmotorische LAien dumme Fragen stellen oder
falsch stecken. Alles, was die Supportkosten senkt, ist sinnvoll.

>> Übrigens machen die oft anzutreffenden 3-fach-TAE-Dosen sehr oft
>> Probleme,
>
> Habe ich nicht.

Kenne ich zur genuege. Mitte+rechts abkleben, nasen absaebeln oder
besser gleich passende Loecher in die Maske der Dose brechen (geht
z.B. mit einer kleinen Spitzzange sehr einfah) und fertig.

>> Wenn die TAE-Dose unbedingt bleiben soll/muss, besser die linke N-Buchse
>> benutzen und dafür den TAE-Stecker leicht modifizieren. Küchenmesser
>> und/oder Nagelfeile reichen dafür aus. ;-)
>
> Die TAE ist einwandfrei,

Soso. Das hast du wie ueberprueft?

> die TAL geht direkt auf geschraubte Kontakte und
> diese dann direkt auf TAE-F. Die Kontaktzungen des TAE-Steckers sind

Du hast also keine 3fach TAE-Dose?

> riesig und haben genug Abstand voneinander. Das ist theoretisch sogar
> besser als RJ-Stecker.

Nur bei Dosen mit genau einer Buchse.

>> P.S. VDSL2 hat in D "nur" 17,6 MHz
>
> Stimmt, aber auch wenn du die paar MHz über größere Strecken parallel
> führst, gibt's ordentlich Dämpfung.

Bei ungedrilltem Klingeldraht.

> [1] Kein Witz, Fritzboxen könne nicht routen, also Pakete anhand einer
> Routingtabelle forwarden. Sie machen nur NAT mit fester Netzmaske. Auch
> andere übliche IP-Grundeinstellungen fehlen, weil das laut AVM Nutzer
> "verwirren" könnte.

YGWYPF.

Juergen
--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)

Daniel Pache

unread,
Apr 28, 2016, 3:15:18 AM4/28/16
to
Am 28.04.2016 um 01:31 schrieb Daniel Meyer:

> Kalte Füsse hatte ich dann bekommen [...] Technikerbesuch
> Das Risiko, dass der
> deswegen Ärger macht, war mir doch zu gross, obwohl meine Konstruktion
> natürlich nicht schuld war (das war eine vertauschte Ader im DSLAM).

Ich glaube, Du machst Dir da zu viele Sorgen. Die meisten Techniker
sehen das ganz pragmatisch und eine saubere Patchfeld-Verkabelung ist
besser als der Bastelkram, der in manchem alten Haus vorhanden ist. Ich
habe mal DSL in einer Reetdachscheune installiert. Den Splitter habe ich
mangels Optionen dann in den Telefonverteiler im Hauseingang
installiert. Da war ein Adler mit Hakenkreuz drauf, drinnen waren
Holzstifte mit Spaxschrauben. Allerdings ist das höchste, was in dem
Stadteil geht, irgendwas bei 300kBit, egal wie der Hausanschluß aussieht.

Mit fehlendem PPA schießt Du Dir aber selbst ins Bein. Falls Du wegen
einer Störung bei der Hotline anrufst, wird die Messung fehlschlagen,
also jedes Mal ein Techniker rausgeschickt, den Du in Zweifel selbst
bezahlen musst, wenn die Leitung doch in Ordnung ist.

> Wobei ich natürlich denke: Der Techniker hat gesehen, was ich das im Keller
> mache und der kann sich denken, dass die lose TAE da nicht die ganze Zeit
> hing <g>

Eben. Lose Analog-Dosen sehe ich übrigens oft in 19"-Schränken, nachdem
die Telekom da war. Die machen die auch nicht immer fest. Mit
zunehmendem Dienstalter sinkt eh meist der Arbeitseifer. ;-)

Gruß

Daniel

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 28, 2016, 3:56:33 AM4/28/16
to
Bernd Lauert <m8r-9...@mailinator.com> wrote:

>Gnarf.

Darum habe ich eine Crimpzange und 'n Hunderter-Pack 8-poliger Stecker
(hat 5.99 oder so gekostet) daheimliegen. Ausgegnarft, ich brauche es
wahrlich nicht oft, aber wenn, dann schneide ich mir einfach n Kabel
zurecht, crimpe es, wie ich es brauche, und gut.


-ras

--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 28, 2016, 3:57:55 AM4/28/16
to
Bernd Ohm <resis...@online.de> wrote:

>ROTFL
>
>TAE-Dose und Stecker konnten einigermaßen POTS und ISDN,
>für die HF typischer DSL-Signale sind sie eigentlich völlig
>ungeeignet.

Ja, isso, sind deutliche Stoßstellen, bei einer TDT-Messung schauen
die katastrophal aus.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 28, 2016, 4:07:59 AM4/28/16
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@schmid.xxx> wrote:

>TDT-Messung

TDR meine ich...

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 28, 2016, 4:22:43 AM4/28/16
to
Daniel Meyer in <news:1g0r09hcymwiy.1fuke0vwlvppm$.d...@40tude.net>:

>Die Idee ist nun, die TAE hängen zu lassen und über die Kontakte 6 und 5
>ins Patchfeld zu gehen. PPA bleibt, Telekom glücklich und das ist ausserdem
>die "offizielle" Methode, an eine TAE weitere Dosen zu hängen. Hier ist 2.
>Dose dann halt ein Patchfeld, na und? :-)

Kontakte 6 und 5 ist keine gute Idee, weil da die Amtsleitung über die
TAE-Kontakte geführt wird. Bei NFN sogar gar über drei. Da besteht die
gefahr, daß es früher oder später 'knistert'. Besser mit an die Klemmen
1 und 2 schrauben. Oder noch besser: TAE mit LSA-Klemmen. Die haben
sogar einen Ausgang 1' und 2' für genau diesen Zweck:

<http://www.telefon.de/manuals/Bilder/TAE-LSA-Innen.jpg>

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 27 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Donnerstag und keiner geht hin!

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 28, 2016, 4:32:20 AM4/28/16
to
Dennis Preiser in <news:1Tcgtkr2Ih0Nfm%den...@coredump.d--p.de>:

>Falls Du nichts findest, kannst Du auch ein "normales" RJ11 UTP Kabel
>nehmen und einen TAE-Adapter (hier mal als Beispiel):
>
><http://www.amazon.de/Telefon-Adapter-TAE-F-Stecker-RJ11-Buchse/dp/B000KY5XVC>
><http://www.amazon.de/MCL-Samar-Telefonkabel-mit-RJ11-Stecker/dp/B003RYBAV4>

Oder eine solche Dose setzen, deren Eingangsklemmen mit an 1/2 der
ersten TAE gehen:

<https://www.kab24.de/kommunikation/modulardose-2-x-rj11-buchse-6p4c-unterputz-mit-schraegauslass.html>

Hanno Foest

unread,
Apr 28, 2016, 6:42:53 AM4/28/16
to
Am 28.04.2016 10:07 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

>> TDT-Messung
>
> TDR meine ich...

Bauen aber nette Router.

Hanno

Gerrit Heitsch

unread,
Apr 28, 2016, 1:57:54 PM4/28/16
to
On 04/28/2016 09:56 AM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Bernd Lauert <m8r-9...@mailinator.com> wrote:
>
>> Gnarf.
>
> Darum habe ich eine Crimpzange und 'n Hunderter-Pack 8-poliger Stecker
> (hat 5.99 oder so gekostet) daheimliegen. Ausgegnarft, ich brauche es
> wahrlich nicht oft, aber wenn, dann schneide ich mir einfach n Kabel
> zurecht, crimpe es, wie ich es brauche, und gut.

Mache ich auch so. Ich habe sogar ein paar Stecker die man auf
Verlegekabel crimpen kann (so das AWG24 ist).

Gerrit


Gerrit Heitsch

unread,
Apr 28, 2016, 2:01:35 PM4/28/16
to
On 04/28/2016 09:57 AM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Bernd Ohm <resis...@online.de> wrote:
>
>> ROTFL
>>
>> TAE-Dose und Stecker konnten einigermaßen POTS und ISDN,
>> für die HF typischer DSL-Signale sind sie eigentlich völlig
>> ungeeignet.
>
> Ja, isso, sind deutliche Stoßstellen, bei einer TDT-Messung schauen
> die katastrophal aus.

Wenn man eine NFN-TAE hat sollte man den Stecker dekodieren und in die
linke N stecken. Warum? Weil das die ist, die die Leitung als erste
sieht, die F in der Mitte sieht sie als letztes, nachdem sie durch beide
N (und deren Schaltkontakte) gelaufen ist.

Noch besser wäre es wahrscheinlich die TAE rauszuwerfen und eine RJ45 zu
setzen.

Gerrit


Bernd Ohm

unread,
Apr 28, 2016, 3:25:01 PM4/28/16
to
Am 28.04.2016 um 20:01 schrieb Gerrit Heitsch:

[...]

Grübel, das muss ich irgendwo schon mal gelesen haben...

MID: <nfrc97$t1n$1...@news.albasani.net>
MID: <nfr2kv$b25$1...@news.albasani.net>

--
bis denn, BEN

Bernd Lauert

unread,
Apr 28, 2016, 4:20:10 PM4/28/16
to
On Wed, 27 Apr 2016 23:51:38 +0200, Bernd Ohm wrote:

> TAE-Dose und Stecker konnten einigermaßen POTS und ISDN,
> für die HF typischer DSL-Signale sind sie eigentlich völlig ungeeignet.

Bitte? Die TAE wurde zeitweise sogar für koaxiales Ethernet eingesetzt,
weil die Dosen-Kontakte den Bus oder Ring schließen, wenn man den Stecker
zieht.

> Stecker und Buchsen an Cat-5e-Kabeln übertragen problemlos 100 MHz

Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, Westernstecker mit
winzigen im Submillimeter-Abstand parallel liegenden Kontaktzungen seien
HF-fähig? Gar noch besser als die TAE?

Die Stecker sind da, weil sie beide eine Herkunft in Telefonieverkabelung
haben, aber koaxiale Verbinder wurden doch nicht ohne Grund erfunden!

Bernd Ohm

unread,
Apr 28, 2016, 6:47:18 PM4/28/16
to
Am 28.04.2016 um 22:20 schrieb Bernd Lauert:

> Die TAE wurde zeitweise sogar für koaxiales Ethernet eingesetzt,

Das war *EAD* und das entsprechende Innenleben der Dose war
speziell für 50-Ohm-Koaxkabel entworfen.

> Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, Westernstecker mit
> winzigen im Submillimeter-Abstand parallel liegenden Kontaktzungen seien
> HF-fähig? Gar noch besser als die TAE?

Alle doof außer Bernd Lauert.

--
bis denn, BEN

Juergen P. Meier

unread,
Apr 29, 2016, 12:34:38 AM4/29/16
to
Bernd Lauert <m8r-9...@mailinator.com>:
> Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, Westernstecker mit
> winzigen im Submillimeter-Abstand parallel liegenden Kontaktzungen seien
> HF-fähig? Gar noch besser als die TAE?

Hmm, die IEEE?

Hergen Lehmann

unread,
Apr 29, 2016, 1:30:02 AM4/29/16
to
Am 28.04.2016 um 22:20 schrieb Bernd Lauert:

> Bitte? Die TAE wurde zeitweise sogar für koaxiales Ethernet eingesetzt,
> weil die Dosen-Kontakte den Bus oder Ring schließen, wenn man den Stecker
> zieht.

Wie Bernd Ohm schon sagte, waren das EAD.
Die sahen nur äußerlich wie TAE aus. Die konnten nur lächerliche 10MBit.
Und die funktionierten nicht wirklich gut. Wir hatten vor Urzeiten bei
meinem Arbeitgeber mal so eine Installation und da war man unter dem
Strich nicht seltener auf der Fehlersuche, als bei der fliegenden
Verkabelung mit Koax. Sie war aber mühsamer, weil man immer erst die
Dosen aus der Wand popeln musste, um nachzumessen, in welche Richtung
die Störung lag.

> Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, Westernstecker mit
> winzigen im Submillimeter-Abstand parallel liegenden Kontaktzungen seien
> HF-fähig? Gar noch besser als die TAE?

Winzige, parallel dicht nebeneinander liegende Kontakte sind eigentlich
exakt das, was man für HF über Twisted Pair will.

Die Schwächen des Westernsteckers liegen woanders, insbesondere bei
fehlenden Massekontakten zwischen den Paaren, zu großen Flächen hinter
den Kontakten und der bruchgefährdeten Rastnase.

> Die Stecker sind da, weil sie beide eine Herkunft in Telefonieverkabelung
> haben, aber koaxiale Verbinder wurden doch nicht ohne Grund erfunden!

Und sind nicht ohne Grund aus der digitalen Welt wieder (fast)
vollständig verschwunden.

Hergen

Gerrit Heitsch

unread,
Apr 29, 2016, 1:41:12 AM4/29/16
to
On 04/29/2016 07:15 AM, Hergen Lehmann wrote:

> Die Schwächen des Westernsteckers liegen woanders, insbesondere bei
> fehlenden Massekontakten zwischen den Paaren, zu großen Flächen hinter
> den Kontakten und der bruchgefährdeten Rastnase.

Wobei man ja keine Masse auf der Leitung mitschleifen will. Da handelt
man sich schnell Probleme mit Ausgleichsströmen ein. Seitdem alle
meinen, man müsste Cat<x>-Kabel schirmen hat man das Problem allerdings
sowieso. Dabei funktioniert GBit-Ethernet auch sehr gut ohne Schirm.

Gerrit


Juergen P. Meier

unread,
Apr 29, 2016, 2:20:09 AM4/29/16
to
to Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de>:
Der Schirm darf halt nur an einem Ende angeschlossen sein. Was nur
geht, wenn man ihn nicht mit einer Masseleitung verwechselt.

Hergen Lehmann

unread,
Apr 29, 2016, 3:15:03 AM4/29/16
to
Am 29.04.2016 um 07:41 schrieb Gerrit Heitsch:

>> Die Schwächen des Westernsteckers liegen woanders, insbesondere bei
>> fehlenden Massekontakten zwischen den Paaren, zu großen Flächen hinter
>> den Kontakten und der bruchgefährdeten Rastnase.
>
> Wobei man ja keine Masse auf der Leitung mitschleifen will.

Ok, statt Masse- hätte ich besser Schirmkontakte schreiben sollen. ^_-

Durch die im Westernstecker direkt aneinander grenzenden Paare hat man
das Problem eines relativ starken und zudem asymmetrischen
Übersprechens. Die meisten modernen Datensteckverbindungen streuen aus
eben diesem Grund reichlich Masse- oder Schirmkontakte ein.

> Da handelt
> man sich schnell Probleme mit Ausgleichsströmen ein. Seitdem alle
> meinen, man müsste Cat<x>-Kabel schirmen hat man das Problem allerdings
> sowieso.

Ja. :-/

Hergen

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 29, 2016, 3:20:10 AM4/29/16
to
Bernd Lauert <m8r-9...@mailinator.com> wrote:

>Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, Westernstecker mit
>winzigen im Submillimeter-Abstand parallel liegenden Kontaktzungen seien
>HF-fähig? Gar noch besser als die TAE?

Sind sie durchaus, die Längen der Kontakte und der Verdrahtung sind im
Vergleich zur Wellenlänge hinreichend klein. Bei TAE ist das deutlich
mehr.

>Die Stecker sind da, weil sie beide eine Herkunft in Telefonieverkabelung
>haben, aber koaxiale Verbinder wurden doch nicht ohne Grund erfunden!

KOaxiale Verbinder verwendet man primär bei asymmetrischen Systemen
(Koaxialkabeln eben), für symmetrische Geschichten (TP) sind sie
i.d.R. nicht nötig.

Alles im Bereich bis paar zig MHz ist recht gutmütig, erst darüber
wird es so langsam eklig. Die Einzelstufen mit je ca. 1kW eines
Mittelwellen-Rundfunksenders werden einfach mit Installationsdrähten
von 1.5qmm (oder waren es 2.5?) frei fliegend parallelgeschaltet. Bei
800 KHz geht sowas locker...ist ja fast noch Gleichstrom.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 29, 2016, 3:21:20 AM4/29/16
to
Hergen Lehmann <hlehmann.e...@snafu.de> wrote:

>Die Schwächen des Westernsteckers liegen woanders, insbesondere bei
>fehlenden Massekontakten zwischen den Paaren, zu großen Flächen hinter
>den Kontakten und der bruchgefährdeten Rastnase.

Ja, sie sollten halt auch billig und leicht zu montieren sein - aber
dafür gehen sie verdammt gut.

Gerrit Heitsch

unread,
Apr 29, 2016, 3:24:56 AM4/29/16
to
Macht anscheinen keiner... Und handelt man sich mit einem nur einseitig
angeschlossenen Schirm nicht andere Probleme ein?

Gerrit


Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 29, 2016, 5:22:32 AM4/29/16
to
Hergen Lehmann in <news:o77bvc-...@hergen.dyndns.org>:

>Wie Bernd Ohm schon sagte, waren das EAD.
>Die sahen nur äußerlich wie TAE aus. Die konnten nur lächerliche 10MBit.
>Und die funktionierten nicht wirklich gut.

It Depends. Vor Allem waren sie idiotensicherer als T-Stücke und
Endwiderstände.

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 26 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Freitag und keiner geht hin!

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 29, 2016, 5:32:34 AM4/29/16
to
Daniel Meyer in <news:7glcrylqzzc1$.1sr43bip...@40tude.net>:

>Am Thu, 28 Apr 2016 09:15:23 +0200 schrieb Daniel Pache:
>
>> Mit fehlendem PPA schießt Du Dir aber selbst ins Bein.

Eien Online beuftragte Messung brachte bei mir aber ein positives
Ergebnis, obwohl kein PPA verbaut ist. In einer von der Post verbauten
VDo 4 ist ja auch keiner (gewesen). Wenn da noch jemand die dran hat,
statt sie mutwillig selbst durch eine TAE (auch ohne PPA) zu ersetzen,
misst die Telekom dann Mist?

>> Falls Du wegen
>> einer Störung bei der Hotline anrufst, wird die Messung fehlschlagen,
>> also jedes Mal ein Techniker rausgeschickt, den Du in Zweifel selbst
>> bezahlen musst, wenn die Leitung doch in Ordnung ist.
>
>Den PPA (die Diode mit Widerstand) könnte man sogar im Patchfeld
>nachbauen...

A propos PPA:

Ich bin derweil endlich glücklicher Besitzer einer ersten TAE von der
Telekom mit LSA-Anschlüssen. Der mittleren von

<https://de.wikipedia.org/wiki/Telekommunikations-Anschluss-Einheit#/media/File:Erste_tae_modelle.jpg>

Müsste man da denn eigentlich den PPA nicht messen können? Oder mag es
sogar Telekomdosen ohne gegeben haben?

Juergen P. Meier

unread,
Apr 29, 2016, 6:45:19 AM4/29/16
to
Ja, aber nur im Freien und hinter schweren Maschinen.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 29, 2016, 8:22:36 AM4/29/16
to
Gerrit Heitsch in <news:nfut15$u35$2...@news.bawue.net>:

>Macht anscheinen keiner... Und handelt man sich mit einem nur einseitig
>angeschlossenen Schirm nicht andere Probleme ein?

Eher im Gegenteil. Seit ich eine ungeschirmte ISDN-Kupplung ins
Nettzwergkabel zur Fritzbox eingeschleift habe, spinnt die nicht
mehr rum.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 29, 2016, 8:32:44 AM4/29/16
to
Ralph A. Schmid, dk5ras in <news:iq26ibd2v0ca4uir4...@4ax.com>:

>Hergen Lehmann <hlehmann.e...@snafu.de> wrote:
>
>>Die Schwächen des Westernsteckers liegen woanders, insbesondere bei
>>fehlenden Massekontakten zwischen den Paaren, zu großen Flächen hinter
>>den Kontakten und der bruchgefährdeten Rastnase.
>
>Ja, sie sollten halt auch billig und leicht zu montieren sein - aber
>dafür gehen sie verdammt gut.

An der Rastnase gehört aber trotzdem endlich mal was geändert. Bei dem
Plastikfeder-Konzept ist Materialermüdung förmlich vorprogrammiert.
Warum nicht zumindest bei geschirmten Steckern eine Metallfeder?

<http://www.avc-shop.de/RJ45-Rastnasen-Reparatur-Clips-16-Stueck>
in Blech und gleich fest am Stecker hätte doch was!

Ein Kostenfaktor kann es wohl kaum sein, wenn man sich mal die
Verriegelungsfedern bei SATA-Steckern anschaut. Die ermüden auch
nicht. Eher also eine verkaufsfördernde Sollbruchstelle?

Bernd Lauert

unread,
Apr 29, 2016, 11:52:25 AM4/29/16
to
On Fri, 29 Apr 2016 14:14:49 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> An der Rastnase gehört aber trotzdem endlich mal was geändert. Bei dem
> Plastikfeder-Konzept ist Materialermüdung förmlich vorprogrammiert.
> Warum nicht zumindest bei geschirmten Steckern eine Metallfeder?
>
> <http://www.avc-shop.de/RJ45-Rastnasen-Reparatur-Clips-16-Stueck>
> in Blech und gleich fest am Stecker hätte doch was!

Geiles Ding, genauso genial wie die Reißverschlußschlitten zum Aufstecken
und Zuklappen, danke für den Tip!

Michael Landenberger

unread,
Apr 30, 2016, 3:43:11 AM4/30/16
to
"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 29.04.2016 um 14:03:19:

> Gerrit Heitsch in <news:nfut15$u35$2...@news.bawue.net>:

>> Macht anscheinen keiner... Und handelt man sich mit einem nur einseitig
>> angeschlossenen Schirm nicht andere Probleme ein?

> Eher im Gegenteil. Seit ich eine ungeschirmte ISDN-Kupplung ins
> Nettzwergkabel zur Fritzbox eingeschleift habe, spinnt die nicht
> mehr rum.

Du solltest dringendst die Elektroinstallation in deiner Bude prüfen lassen
bzw. deinen Vermieter dazu auffordern. In der Zwischenzeit kannst du dich
speziell in deiner Eigenschaft als Betreiber von leistungshungriger
Steinzeit-IT auch mal in
<http://www.svb-henning.de/netzqualitaet/netzqualitaet.html> und andere
Artikel zum Thema "EMV und nichtlineare Verbraucher" einlesen.

Gruß

Michael

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 4:12:49 AM4/30/16
to
Daniel Meyer in <news:12d4nsyrhlj5c$.rhgizasd...@40tude.net>:

>Am Thu, 28 Apr 2016 10:10:50 +0200 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> Oder noch besser: TAE mit LSA-Klemmen. Die haben
>> sogar einen Ausgang 1' und 2' für genau diesen Zweck:
>
>Ich habe zwar eine TAE mit LSA, aber die sind bei mir mit "12233456"
>beschriftet.

Indertat seltsam.

>Na ja, aber eigentlich: Die Adern zum Patchpanel kann ich doch einfach auf
>die Amtsleitungen raufpatchen. Tief genug ist eine LSA-Klemme dafür ja

Ich dagegen habe munkeln hören, genau dies ginge nicht und dafür gäbe es
die Klemmen 1' und 2':
<http://www.telefone.de/images/big/tae-/tae-nfn-lsa-schaltplan.jpg>

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 25 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Samstag und keiner geht hin!

Peter Faust

unread,
Apr 30, 2016, 4:23:58 AM4/30/16
to
Michael Landenberger wrote:

> "Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 29.04.2016 um 14:03:19:
>
>> Gerrit Heitsch in <news:nfut15$u35$2...@news.bawue.net>:
>
>>> Macht anscheinen keiner... Und handelt man sich mit einem nur einseitig
>>> angeschlossenen Schirm nicht andere Probleme ein?
>
>> Eher im Gegenteil. Seit ich eine ungeschirmte ISDN-Kupplung ins
>> Nettzwergkabel zur Fritzbox eingeschleift habe, spinnt die nicht
>> mehr rum.
>
> Du solltest dringendst die Elektroinstallation in deiner Bude prüfen lassen
> bzw. deinen Vermieter dazu auffordern.

<seufz> Auch das ist Ulrich schon im Februar dringend empfohlen worden.

--
Statler: "Bist Du bereit für den Weltuntergang?"
Waldorf: "Ja. Schlimmer als diese Show kann er nicht sein."

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 4:42:42 AM4/30/16
to
Bernd Lauert in <news:57238338$0$60143$b1db1813$ac43...@news.astraweb.com>:

>On Fri, 29 Apr 2016 14:14:49 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> An der Rastnase gehört aber trotzdem endlich mal was geändert. Bei dem
>> Plastikfeder-Konzept ist Materialermüdung förmlich vorprogrammiert.
>> Warum nicht zumindest bei geschirmten Steckern eine Metallfeder?
>>
>> <http://www.avc-shop.de/RJ45-Rastnasen-Reparatur-Clips-16-Stueck>
>> in Blech und gleich fest am Stecker hätte doch was!
>
>Geiles Ding,

Ist aber auch wieder aus Plastik und bietet damit die gleiche Sollbruch-
stelle. Selbst die sauteuren werkzeuglosen wie der Datwyler DAT 417522
<https://cdn-reichelt.de/bilder/web/xxl_ws/E910/DAT_417522_01.png> haben
eine Kunstoffnase. Die scheint mir allerdings zumindest so konstruiert
zu sein, daß sie nicht (so schnell) ermüdet.

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 25 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein

Michael Landenberger

unread,
Apr 30, 2016, 4:50:15 AM4/30/16
to
"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 29.04.2016 um 14:14:49:

> An der Rastnase gehört aber trotzdem endlich mal was geändert. Bei dem
> Plastikfeder-Konzept ist Materialermüdung förmlich vorprogrammiert.

Mir ist noch nie eine Rastnase wegen Materialermüdung gebrochen. Der Bruch
erfolgte *immer* durch Überbeanspruchung, beispielsweise wenn man das Kabel
irgendwo durchgezogen hat und dabei die Rastnase an einem anderen Kabel o. ä.
hängen geblieben ist. Das ist mir aber schon länger nicht mehr passiert, denn
ich kaufe eigentlich nur noch Netzwerkkabel mit einem Schutz für die Rastnase.

> Warum nicht zumindest bei geschirmten Steckern eine Metallfeder?

Die wäre im oben beschriebenen Szenario dann verbogen. Metall neigt aber auch
zum Bruch, wenn man es zu oft hin- und herbiegt.

Gruß

Michael

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 5:12:29 AM4/30/16
to
Michael Landenberger in <news:ng1nme$ssr$4...@tota-refugium.de>:

>"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 29.04.2016 um 14:03:19:
>
>> Eher im Gegenteil. Seit ich eine ungeschirmte ISDN-Kupplung ins
>> Nettzwergkabel zur Fritzbox eingeschleift habe, spinnt die nicht
>> mehr rum.
>
>Du solltest dringendst die Elektroinstallation in deiner Bude prüfen lassen
>bzw. deinen Vermieter dazu auffordern.

[_] Du weisst inzwischen, daß dazu in allen Zimmern die Wände
aufgestemmt gehörten und somit die Gesamtwohnung zur Baustelle
würde.

Da klemme ich lieber ein "2,97€ inklusiv Versand"-Teil in die Leitung
und Ruhe ist im Karton.

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 25 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein

Bernd Ohm

unread,
Apr 30, 2016, 5:20:15 AM4/30/16
to
Am 30.04.2016 um 09:45 schrieb Michael Landenberger:

> Du solltest dringendst die Elektroinstallation in deiner Bude prüfen lassen
> bzw. deinen Vermieter dazu auffordern.
> In der Zwischenzeit kannst du dich [...] einlesen.

Wir warten.

--
bis denn, BEN

Michael Landenberger

unread,
Apr 30, 2016, 6:37:47 AM4/30/16
to
"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 30.04.2016 um 10:53:09:

> Michael Landenberger in <news:ng1nme$ssr$4...@tota-refugium.de>:

>> Du solltest dringendst die Elektroinstallation in deiner Bude prüfen lassen
>> bzw. deinen Vermieter dazu auffordern.

> [_] Du weisst inzwischen, daß dazu in allen Zimmern die Wände
> aufgestemmt gehörten und somit die Gesamtwohnung zur Baustelle
> würde.

Nein, das weiß ich nicht, weil dem auch nicht so ist. Zuallererst gehören die
Verbindungsstellungen der Leitungen innerhalb und außerhalb der Wohnung sowie
die Erdung und Nullung des gesamten Gebäudes geprüft. Dazu muss nirgendwo die
Wand aufgestemmt werden. Abgesehen davon ist eine sichere Elektroinstallation
essentiell. Der Aufwand, eine solche (wieder-)herzustellen, ist im Vergleich
zu den Schäden, die entstehen können, wenn man die Sache schleifen lässt, auch
dann Peanuts, wenn dazu Wände aufgestemmt werden müssten.

> Da klemme ich lieber ein "2,97€ inklusiv Versand"-Teil in die Leitung
> und Ruhe ist im Karton.

Mein Leben ist mir deutlich mehr wert als 2,97 €.

Gruß

Michael

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 6:52:43 AM4/30/16
to
Michael Landenberger in <news:ng1rk7$8so$2...@tota-refugium.de>:

>"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 29.04.2016 um 14:14:49:
>
>> An der Rastnase gehört aber trotzdem endlich mal was geändert. Bei dem
>> Plastikfeder-Konzept ist Materialermüdung förmlich vorprogrammiert.
>
>Mir ist noch nie eine Rastnase wegen Materialermüdung gebrochen.

Du Glücklicher. Nehme er einfach mal einen RJ-Stecker zur Hand und
drücke sukzessive auf die Nase. Geht sukzessive leichter. Bis daß
irgendwann der Federdruck nicht mehr ausreicht, um fest zu rasten.
Der eventuelle Bruch kommt dann erst danach.

>Der Bruch
>erfolgte *immer* durch Überbeanspruchung, beispielsweise wenn man das Kabel
>irgendwo durchgezogen hat und dabei die Rastnase an einem anderen Kabel o. ä.
>hängen geblieben ist. Das ist mir aber schon länger nicht mehr passiert, denn
>ich kaufe eigentlich nur noch Netzwerkkabel mit einem Schutz für die Rastnase.

Das sowieso. Je nach Ausprägung kann es aber in Fummelei ausarten, eien
solchen Stecker wieder zu lösen. Besser wär's dagegen, die Nase nicht
als offenen Haken auszuführen. Also zum Beispiel so:

<http://www.rutenbeck.de/uploads/tx_commerce/13900320_7.jpg>

Allerdings findet man solche "geschlossene" NAsen nur bei den teuren
feldkonfektionierbaren Steckern.

>> Warum nicht zumindest bei geschirmten Steckern eine Metallfeder?
>
>Die wäre im oben beschriebenen Szenario dann verbogen. Metall neigt aber auch
>zum Bruch, wenn man es zu oft hin- und herbiegt.

Man sollte also zu einem Metall greifen, welches nicht (oder kaum) dazu
neigt. Also nicht gerade Alu oder Gusseisen :-). Die Rastnasen an SATA-
Steckern dürften Federstahl sein.

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 25 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 7:02:32 AM4/30/16
to
Bernd Ohm in <news:ng1tcf$das$1...@news.albasani.net>:

>Wir warten.
¯¯¯
Multiple Persönlichkeit, der Herr Volt/Ampere?

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 25 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 7:02:33 AM4/30/16
to
Peter Faust in <news:87fuu3pkv...@peter.faust-stockholm.user.spray.se>:

>Michael Landenberger wrote:
>
>> Du solltest dringendst die Elektroinstallation in deiner Bude prüfen lassen
>> bzw. deinen Vermieter dazu auffordern.
>
><seufz> Auch das ist Ulrich schon im Februar dringend empfohlen worden.

<seufz>² Auch da habe ich bereits erwähnt, daß es auf eine ziemliche
Baustelle hinauslaufen würde. Es war IIRC sogar der liebe Michael, der
mich da auf "Das geht nicht per Bohrhammer sondern Mauernutfräse(?)"
hinwies.

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 25 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 7:22:48 AM4/30/16
to
Michael Landenberger in <news:ng21tq$b0e$1...@tota-refugium.de>:

>"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 30.04.2016 um 10:53:09:
>
>> [_] Du weisst inzwischen, daß dazu in allen Zimmern die Wände
>> aufgestemmt gehörten und somit die Gesamtwohnung zur Baustelle
>> würde.
>
>Nein, das weiß ich nicht,

Doch. IIRC warst genau Du das, der mich da auf die Schlitzfräse
(Mauernutfräse?) statt des Bohrhammers hinwies.

>> Da klemme ich lieber ein "2,97€ inklusiv Versand"-Teil in die Leitung
>> und Ruhe ist im Karton.
>
>Mein Leben ist mir deutlich mehr wert als 2,97 €.

Also sind alle an Stromschlägen verstorben, als es noch gar keine
Schuko-Steckdosen gab? Und ich müsste auch schon alle meine sieben
Leben verbraucht haben. Oder anders gefragt: Ab wann wird eine
Elektronstallation mit nur zwei Leitern (AFAIK Phase schwarz und
Nulleiter grau) gefährlich?

Bereits zum Zeitpunkt der damals noch zulässigen Installation? Nach 10
Jahren? Nach 20 Jahren? Nach 30 Jahren? Nach 40 Jahren? Nach 50 Jahren?
Also ich habe sie hier inzwischen 54 Jahre überlebt und sehe keinen
Grund, sie (ihretwegen!) nicht noch weitere 54 Jahre zu überleben.

Michael Landenberger

unread,
Apr 30, 2016, 8:37:32 AM4/30/16
to
"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 30.04.2016 um 12:41:29:

> Michael Landenberger in <news:ng1rk7$8so$2...@tota-refugium.de>:

>>> An der Rastnase gehört aber trotzdem endlich mal was geändert. Bei dem
>>> Plastikfeder-Konzept ist Materialermüdung förmlich vorprogrammiert.

>> Mir ist noch nie eine Rastnase wegen Materialermüdung gebrochen.

> Du Glücklicher. Nehme er einfach mal einen RJ-Stecker zur Hand und
> drücke sukzessive auf die Nase. Geht sukzessive leichter.

Ähm, wie oft muss ich da drücken? 100 Mal? 1000 Mal? Es gibt hier
Netzwerkkabel, die sehr oft gesteckt werden, am häufigsten vermutlich das lose
Kabel, das (aufgerollt) unter meinem Schreibtisch liegt und dazu dient, auf
die Schnelle mal ein Gerät temporär mit dem Netzwerk zu verbinden. Das Kabel
liegt da schon seit Jahren (!) und wurde in der Zeit recht häufig gesteckt,
die (selbstverständlich geschützte) Rastnase ist trotzdem noch dran.

Gruß

Michael

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 8:52:40 AM4/30/16
to
Daniel Meyer in <news:1o7gtpp5g6g9b.1...@40tude.net>:

>Am Fri, 29 Apr 2016 11:15:50 +0200 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> Müsste man da denn eigentlich den PPA nicht messen können? Oder mag es
>> sogar Telekomdosen ohne gegeben haben?
>
>Theoretisch genauso wie die Telekom selbst: Messe den Widerstand, in der
>einen Richtug sperrt die Diode, in der anderen Richtung misst Du 470 kOhm:

Dann lasse er mich die Frage anders formulieren:
Was ist, wenn ich in beiden Richtungen nichts messe?

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 25 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 9:12:42 AM4/30/16
to
Michael Landenberger in <news:ng28ub$5a8$1...@tota-refugium.de>:

>"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 30.04.2016 um 12:41:29:
>
>> Michael Landenberger in <news:ng1rk7$8so$2...@tota-refugium.de>:
>
>>>> An der Rastnase gehört aber trotzdem endlich mal was geändert. Bei dem
>>>> Plastikfeder-Konzept ist Materialermüdung förmlich vorprogrammiert.
>
>>> Mir ist noch nie eine Rastnase wegen Materialermüdung gebrochen.
>
>> Du Glücklicher. Nehme er einfach mal einen RJ-Stecker zur Hand und
>> drücke sukzessive auf die Nase. Geht sukzessive leichter.
>
>Ähm, wie oft muss ich da drücken? 100 Mal? 1000 Mal?

Könnte es sein, daß bei euch diese Nasen nicht aus Plastik, sondern aus
Plaste sind? #-) Oder es ist hier im Pott immer noch so dreckig, daß es
Weichmacherchemikalien regnet #-)

>Es gibt hier
>Netzwerkkabel, die sehr oft gesteckt werden, am häufigsten vermutlich das lose
>Kabel, das (aufgerollt) unter meinem Schreibtisch liegt und dazu dient, auf
>die Schnelle mal ein Gerät temporär mit dem Netzwerk zu verbinden. Das Kabel
>liegt da schon seit Jahren (!) und wurde in der Zeit recht häufig gesteckt,
>die (selbstverständlich geschützte) Rastnase ist trotzdem noch dran.

Bei mir hat es zuletzt das Y-Kabel einer Fritz!Box erwischt. Nase zwar
noch dran, aber so "schlapp" geworden, daß sie nicht mehr rastet. Mal
immer wieder ein Netzwerkkabel muss ich deswegen auch so geschätzt alle
18 Monate austauschen: Rutscht aus der Buchse und bei den nächsten zwei,
drei Fingerdrücken auf die Nase fällt sie dann ganz ab.

Lars Gebauer

unread,
Apr 30, 2016, 9:16:46 AM4/30/16
to
Michael Landenberger:
> "Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 30.04.2016 um 12:41:29:
>> Michael Landenberger in <news:ng1rk7$8so$2...@tota-refugium.de>:
>>> Mir ist noch nie eine Rastnase wegen Materialermüdung gebrochen.
>
>> Du Glücklicher. Nehme er einfach mal einen RJ-Stecker zur Hand und
>> drücke sukzessive auf die Nase. Geht sukzessive leichter.
>
> Ähm, wie oft muss ich da drücken? 100 Mal? 1000 Mal?

Das ist einfach: Exakt so oft, bis der von UFH beschriebene Effekt
eintritt. Damit ist dann der ultimative Beweis erbracht, daß diese
Nasen wegen Materialermüdung brechen und UFH - so wie immer - Recht
hat.

Günter Frenz

unread,
Apr 30, 2016, 9:16:51 AM4/30/16
to
Am Sat, 30 Apr 2016 14:41:38 +0200 schrieb Ulrich F. Heidenreich:

> Daniel Meyer in <news:1o7gtpp5g6g9b.1...@40tude.net>:
>
> >Am Fri, 29 Apr 2016 11:15:50 +0200 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
> >
> >> Müsste man da denn eigentlich den PPA nicht messen können? Oder
> >> mag es sogar Telekomdosen ohne gegeben haben?
> >
> >Theoretisch genauso wie die Telekom selbst: Messe den Widerstand, in
> >der einen Richtug sperrt die Diode, in der anderen Richtung misst Du
> >470 kOhm:
>
> Dann lasse er mich die Frage anders formulieren:
> Was ist, wenn ich in beiden Richtungen nichts messe?

Dann hast du dein Messgerät nicht angeschlossen oder nicht
eingeschaltet. Ansonsten würdest du feststellen, dass der Widerstand
evtl. oberhalb deines Messbereichs liegt.

Günter

Michael Landenberger

unread,
Apr 30, 2016, 9:46:24 AM4/30/16
to
"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 30.04.2016 um 14:54:42:

> Michael Landenberger in <news:ng28ub$5a8$1...@tota-refugium.de>:

> Könnte es sein, daß bei euch diese Nasen nicht aus Plastik, sondern aus
> Plaste sind? #-)

Wenn der verwendete Werkstoff im Reich der Mitte (wo die meisten meiner
Patchkabel herkommen dürften) "Plaste" heißt, dann sind die Nasen aus Plaste,
ja.

> Bei mir hat es zuletzt das Y-Kabel einer Fritz!Box erwischt. Nase zwar
> noch dran, aber so "schlapp" geworden, daß sie nicht mehr rastet.

Das hört sich eher nach Alterung als nach Materialermüdung an.

AVM sitzt übrigens im Westteil von Berlin, d. h. die Stecker sind aus Plastik
;-)

Gruß

Michael

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 9:52:30 AM4/30/16
to
Günter Frenz in <news:20160430151...@corinnis.midgard>:
Okay. Noch ne andere Formulierung: Ich kann also trotz nicht messbarem
PPA davon ausgehen, daß in einer Telekom-TAE doch ein solcher drinsei?

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 30, 2016, 10:13:46 AM4/30/16
to
Michael Landenberger in <news:ng2cvg$l52$1...@tota-refugium.de>:

> "Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 30.04.2016 um 14:54:42:
>
> > Michael Landenberger in <news:ng28ub$5a8$1...@tota-refugium.de>:
>
> > Könnte es sein, daß bei euch diese Nasen nicht aus Plastik, sondern
> > aus Plaste sind? #-)
>
> Wenn der verwendete Werkstoff im Reich der Mitte (wo die meisten
> meiner Patchkabel herkommen dürften) "Plaste" heißt,

Eher wohl 塑胶.

CU!
Ulrich

Gerrit Heitsch

unread,
Apr 30, 2016, 12:50:50 PM4/30/16
to
On 04/29/2016 02:14 PM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Ralph A. Schmid, dk5ras in <news:iq26ibd2v0ca4uir4...@4ax.com>:
>
>> Hergen Lehmann <hlehmann.e...@snafu.de> wrote:
>>
>>> Die Schwächen des Westernsteckers liegen woanders, insbesondere bei
>>> fehlenden Massekontakten zwischen den Paaren, zu großen Flächen hinter
>>> den Kontakten und der bruchgefährdeten Rastnase.
>>
>> Ja, sie sollten halt auch billig und leicht zu montieren sein - aber
>> dafür gehen sie verdammt gut.
>
> An der Rastnase gehört aber trotzdem endlich mal was geändert. Bei dem
> Plastikfeder-Konzept ist Materialermüdung förmlich vorprogrammiert.

Selbst bei täglichem Stecken/Entfernen halten qualitativ hochwertige
Stecker mehr als 1 Jahr bevor die Nase abbricht. Das ist schon OK so.


> Ein Kostenfaktor kann es wohl kaum sein, wenn man sich mal die
> Verriegelungsfedern bei SATA-Steckern anschaut. Die ermüden auch
> nicht. Eher also eine verkaufsfördernde Sollbruchstelle?

Die meisten dieser Stecker werden einmal gesteckt und fertig.

Gerrit


Gerrit Heitsch

unread,
Apr 30, 2016, 12:53:28 PM4/30/16
to
On 04/30/2016 02:41 PM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Daniel Meyer in <news:1o7gtpp5g6g9b.1...@40tude.net>:
>
>> Am Fri, 29 Apr 2016 11:15:50 +0200 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>>
>>> Müsste man da denn eigentlich den PPA nicht messen können? Oder mag es
>>> sogar Telekomdosen ohne gegeben haben?
>>
>> Theoretisch genauso wie die Telekom selbst: Messe den Widerstand, in der
>> einen Richtug sperrt die Diode, in der anderen Richtung misst Du 470 kOhm:
>
> Dann lasse er mich die Frage anders formulieren:
> Was ist, wenn ich in beiden Richtungen nichts messe?

Diode kaputt oder PPA fehlt...

Gerrit


Bernd Lauert

unread,
Apr 30, 2016, 2:03:32 PM4/30/16
to
SATA-Stecker sind eh nur für maximal 50 Steckzyklen vorgesehen.

Juergen P. Meier

unread,
May 1, 2016, 2:33:57 AM5/1/16
to
Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de>:
> Michael Landenberger in <news:ng21tq$b0e$1...@tota-refugium.de>:
>>"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 30.04.2016 um 10:53:09:

[Fehler in der Elektroinstallation]

>>> Da klemme ich lieber ein "2,97? inklusiv Versand"-Teil in die Leitung
>>> und Ruhe ist im Karton.
>>
>>Mein Leben ist mir deutlich mehr wert als 2,97 ?.
>
> Also sind alle an Stromschlägen verstorben, als es noch gar keine

Es geht da nicht nur um Stromschlaege, sondern um Brandrisiken.

> Schuko-Steckdosen gab? Und ich müsste auch schon alle meine sieben
> Leben verbraucht haben. Oder anders gefragt: Ab wann wird eine
> Elektronstallation mit nur zwei Leitern (AFAIK Phase schwarz und
> Nulleiter grau) gefährlich?

Frag doch mal deine Feuerwehr, was so die haeufigeren Ursachen von
Wohnungsbraenden sind.

> Bereits zum Zeitpunkt der damals noch zulässigen Installation? Nach 10
> Jahren? Nach 20 Jahren? Nach 30 Jahren? Nach 40 Jahren? Nach 50 Jahren?
> Also ich habe sie hier inzwischen 54 Jahre überlebt und sehe keinen
> Grund, sie (ihretwegen!) nicht noch weitere 54 Jahre zu überleben.

Beim Haus (Baujahr 1970) wo ich aufgewachsen bin, wurde auch in grossem
Stil gepfuscht (bei vielen Verteilern waren z.T. die blauen Draehte mit
den Gruen-Gelben vertauscht, die Hausmeister und die oertlichen
Elektriker wussten alle dass man selbst beim Lampenwechsel erstmal
pruefen sollte, was wie belegt ist). Da ging auch Jahrzehntelang
"alles gut". War trotzdem lebensgefaehrlicher Pfusch.

Einen ortsfremden Elektriker traf (nur im uebertragenen Sinne)
der Schlag, als er die Metallfassung einer Lampe am blauen Draht
angeschlossen sah. Den eingemauerten* Sicherungskasten bekam aber
auch der nicht heraus, um die Anschluesse richtig zu machen.

* Die Erbauer hatten es geschafft, die Sicherungskaesten in eine
Betonwand einzubetonieren.

Juergen P. Meier

unread,
May 1, 2016, 2:41:33 AM5/1/16
to
Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de>:
> Michael Landenberger in <news:ng1rk7$8so$2...@tota-refugium.de>:
>
>>"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 29.04.2016 um 14:14:49:
>>
>>> An der Rastnase gehört aber trotzdem endlich mal was geändert. Bei dem
>>> Plastikfeder-Konzept ist Materialermüdung förmlich vorprogrammiert.
>>
>>Mir ist noch nie eine Rastnase wegen Materialermüdung gebrochen.
>
> Du Glücklicher. Nehme er einfach mal einen RJ-Stecker zur Hand und
> drücke sukzessive auf die Nase. Geht sukzessive leichter. Bis daß
> irgendwann der Federdruck nicht mehr ausreicht, um fest zu rasten.
> Der eventuelle Bruch kommt dann erst danach.

Als Netzwerker habe ich schon viele RJ45 Stecker mit abgebrochenen
Nasen gehabt. In den meisten Faellen ermuedet das Material aber
vorwiegend durch Ueberdehnung in die falsche Richtung, z.B. wenn man
billige Kabelenden aus Kabelknaeuels oder Kabelschaechten herauszieht
und die mit der Nase irgendwo haengen bleiben (weil sie keinen
Nasenschutz haben). Professionell verwende ich deswegen schon seit vielen
Jahren nur noch RJ45-Stecker mit Nasenschutz.
"Normale" Materialermuedung hatte ich zwar auch schon, aber eher selten.

>>Der Bruch
>>erfolgte *immer* durch Überbeanspruchung, beispielsweise wenn man das Kabel
>>irgendwo durchgezogen hat und dabei die Rastnase an einem anderen Kabel o. ä.
>>hängen geblieben ist. Das ist mir aber schon länger nicht mehr passiert, denn
>>ich kaufe eigentlich nur noch Netzwerkkabel mit einem Schutz für die Rastnase.
>
> Das sowieso. Je nach Ausprägung kann es aber in Fummelei ausarten, eien
> solchen Stecker wieder zu lösen. Besser wär's dagegen, die Nase nicht
> als offenen Haken auszuführen. Also zum Beispiel so:
>
><http://www.rutenbeck.de/uploads/tx_commerce/13900320_7.jpg>
>
> Allerdings findet man solche "geschlossene" NAsen nur bei den teuren
> feldkonfektionierbaren Steckern.

Es reicht schon, wenn hinter der NAse eine Gummiwulst hervorsteht. Zum
herunterdruecken der Nase kann man die umdruecken, aber sie
verhindert zumindest dass sich die Nase in anderen Kabeln verhakt.

Stecker ohne Nase werden von mir rigoros abgeschnitten. Entweder der
Benutzer kauft sich ein neues Konfektionskabel, oder er krimpt sich
nen neuen Stecker drauf, aber Nasenlose Stecker toleriere ich nicht.

>>> Warum nicht zumindest bei geschirmten Steckern eine Metallfeder?
>>
>>Die wäre im oben beschriebenen Szenario dann verbogen. Metall neigt aber auch
>>zum Bruch, wenn man es zu oft hin- und herbiegt.
>
> Man sollte also zu einem Metall greifen, welches nicht (oder kaum) dazu
> neigt. Also nicht gerade Alu oder Gusseisen :-). Die Rastnasen an SATA-
> Steckern dürften Federstahl sein.

SATA wird nicht so haeufig gesteckt wie RJ48.

Gerade Patchkabel die zum Anschluss von Endgeraeten wie z.B. Notebooks
dienen, werden im Jahr locker ein paar hundert Mal gesteckt.
Da bricht dir dann auch Federstahl.

Juergen
--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)

Ulrich F. Heidenreich

unread,
May 2, 2016, 2:32:38 AM5/2/16
to
Gerrit Heitsch in <news:ng2ime$22u$3...@news.bawue.net>:
Zweiteres in einer Telekom-Dose?

CU!
Ulrich

P.S.: Erstmal lokal gepostet. Wann's raus kann, weiß wohl nur Gott
oder ein eventuell fähiger Telekomiker.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
May 2, 2016, 2:32:38 AM5/2/16
to
Juergen P. Meier in <news:36066.3540...@news.jors.net>:

>Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de>:
>
>> Also sind alle an Stromschlägen verstorben, als es noch gar keine
>
>Es geht da nicht nur um Stromschlaege, sondern um Brandrisiken.

Wie ich es schon andeutete, liegt die Verkabelung hier schon seit
mindestens 54 Jahren.

>> Schuko-Steckdosen gab? Und ich müsste auch schon alle meine sieben
>> Leben verbraucht haben. Oder anders gefragt: Ab wann wird eine
>> Elektronstallation mit nur zwei Leitern (AFAIK Phase schwarz und
>> Nulleiter grau) gefährlich?
>
>Frag doch mal deine Feuerwehr, was so die haeufigeren Ursachen von
>Wohnungsbraenden sind.

Wie oft hätte es also in disen 54 Jahren bei mir brennen müssn?

>> Bereits zum Zeitpunkt der damals noch zulässigen Installation? Nach 10
>> Jahren? Nach 20 Jahren? Nach 30 Jahren? Nach 40 Jahren? Nach 50 Jahren?
>> Also ich habe sie hier inzwischen 54 Jahre überlebt und sehe keinen
>> Grund, sie (ihretwegen!) nicht noch weitere 54 Jahre zu überleben.
>
>Beim Haus (Baujahr 1970) wo ich aufgewachsen bin, wurde auch in grossem
>Stil gepfuscht (bei vielen Verteilern waren z.T. die blauen Draehte mit
>den Gruen-Gelben vertauscht,

NOCHMAL:
Hier gibt es keine grün/gelben Drähte. Sondern schwarze und graue.

>Einen ortsfremden Elektriker traf (nur im uebertragenen Sinne)
>der Schlag, als er die Metallfassung einer Lampe am blauen Draht
>angeschlossen sah.

NOCHMAL:
Hier gibt es auch keinen blauen Draht. Sondern schwarzen und grauen.

Sollte wider Erwarten darin ein Fehler entdeckt werden, der 54 Jahre
folgenlos schlummerte, darf er AFAIK ger nicht beseitigt werden, sondern
es müsste die gesamte Verdrahtung auf den heute vorgeschriebenen Stand
gebracht werden.

CU!
Ulrich

P.S.: Dieses Posting liegt erstmal lokal auf Halde. DSL-Störung und ein
unfähiger Telekom-Hotliner, der nur feststellen kann, daß die
Leitung als solche fehlerfrei ist. Es synct auch immer wieder.
Der Aufbau der Internetverbindung scheiterte aber ein einem PPPoE-
Fehler. Ergo synct die Box neu. Was war nochmal Rekursion?

Emil Schuster

unread,
May 2, 2016, 3:24:52 AM5/2/16
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Path:
wieslauf.sub.de!aioe.org!nntpspool.opticnetworks.net!nntpspool01.opticnetworks.net!
2.eu.feeder.erje.net!feeder.erje.net!
1.eu.feeder.erje.net!newsfeed.fsmpi.rwth-aachen.de!newsfeed.straub-
nv.de!uucp.gnuu.de!news.invalid.de!not-for-mail

Na sowas, da steht ja der von UFH sogenannte "Deppenserver" im Pfad zu mir.
Mit UFHs Filterempfehlungen könnte ich mir jetzt wunderbar in den Fuss
schiessen.

[...]

> P.S.: Erstmal lokal gepostet. Wann's raus kann, weiß wohl nur Gott
> oder ein eventuell fähiger Telekomiker.

Ok, an UFHs Filter liegt *dieses* Problem wohl nicht :-)

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 2, 2016, 6:18:29 AM5/2/16
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:

>> Dann lasse er mich die Frage anders formulieren:
>> Was ist, wenn ich in beiden Richtungen nichts messe?
>
>Diode kaputt oder PPA fehlt...

Oder ein Meßgerät, das einfach für so eine Kombination ungeeignet ist,
wie z.B. viele Digitalmultimeter.


-ras

--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/

Ulrich F. Heidenreich

unread,
May 2, 2016, 9:02:15 AM5/2/16
to
Ralph A. Schmid, dk5ras in <news:paaeibtqcqtfhl3nu...@4ax.com>:

>Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>
>>Diode kaputt oder PPA fehlt...
>
>Oder ein Meßgerät, das einfach für so eine Kombination ungeeignet ist,
>wie z.B. viele Digitalmultimeter.

Jetzt machst Du mich neugierig: Warum genau? Gemessen - oder eher "zu
messen versucht"? - habe ich es mit einem billigen Baumarktteil (H&H VM
52 D), was bisher für alles ausreichte. Das kleine Fluke 'vergammelt'
dagegen im Werkzeugkoffer.

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 23 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Montag und keiner geht hin!

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 2, 2016, 9:17:43 AM5/2/16
to
"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:

>Jetzt machst Du mich neugierig: Warum genau? Gemessen - oder eher "zu
>messen versucht"? - habe ich es mit einem billigen Baumarktteil (H&H VM
>52 D), was bisher für alles ausreichte. Das kleine Fluke 'vergammelt'
>dagegen im Werkzeugkoffer.

Das kann man aus dem Typ des Meßgerätes kaum erahnen, ob es das kann,
oder eben nicht. Fakt ist, durch die Diode hat man einen
Spannungsabfall der Meßspannung von 0.6-0.8 V, dazu ist der Widerstand
recht hochohmig, demnach ist die Chance hoch, daß ein Meßgerät da
einfach nix anzeigt, erst recht ein Digitales. Ist ein Dilemma, für
eine Widerstandsmessung bringen die 0.6V Chaos rein, und für eine
Diodenmessung die 470k.

Bei Meßgeräten mit Drehspulmeßwerk ist es durchaus wahrscheinlich, daß
"irgendwas" angezeigt wird, bei Digitalmeßgeräten ist es eher ein Fall
von "rate mal mit Rosenthal"...

Ulrich F. Heidenreich

unread,
May 2, 2016, 10:12:21 AM5/2/16
to
Ralph A. Schmid, dk5ras in <news:nhkeibh4j364nr6i4...@4ax.com>:

>"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>
>>Jetzt machst Du mich neugierig: Warum genau? Gemessen - oder eher "zu
>>messen versucht"? - habe ich es mit einem billigen Baumarktteil (H&H VM
>>52 D), was bisher für alles ausreichte. Das kleine Fluke 'vergammelt'
>>dagegen im Werkzeugkoffer.
>
>Das kann man aus dem Typ des Meßgerätes kaum erahnen, ob es das kann,
>oder eben nicht. Fakt ist, durch die Diode hat man einen
>Spannungsabfall der Meßspannung von 0.6-0.8 V, dazu ist der Widerstand
>recht hochohmig, demnach ist die Chance hoch, daß ein Meßgerät da
>einfach nix anzeigt, erst recht ein Digitales.

Ich versteh zwar nicht, warum da ein analoges besser geeignet wäre, aber
um der Geschichte auf den Grund gehen zu können (was rein akademisch
wäre) müsste ich mir wohl mal eine Diode und nen 470 kO-Widerstand
zulegen und ausprobieren, ob mein Schätzeisen da was messen kann oder
nicht. "Zulegen", weil eine 'Bastelkiste' hier schon seit Längerem nicht
mehr existiert.

Michael Landenberger

unread,
May 2, 2016, 5:28:59 PM5/2/16
to
"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 01.05.2016 um 12:07:25:

> P.S.: Dieses Posting liegt erstmal lokal auf Halde. DSL-Störung und ein
> unfähiger Telekom-Hotliner, der nur feststellen kann, daß die
> Leitung als solche fehlerfrei ist. Es synct auch immer wieder.
> Der Aufbau der Internetverbindung scheiterte aber ein einem PPPoE-
> Fehler. Ergo synct die Box neu. Was war nochmal Rekursion?

Komisch, einen derartigen Fehler hatte ich schon seit Äonen nicht mehr. Und
das obwohl ich seit nunmehr fast 10 Jahren nicht etwa Kunde des
Premium-Anbieters "Telekom" bin, sondern eines sogenannten "Billig"providers.
Meinen DSL-Anschluss lässt das ebenso kalt wie meinen ISDN-Anschluss: beide
laufen und laufen und laufen... Logischerweise konnte ich deswegen auch nicht
feststellen, ob der für meinen Anschluss zuständige (O2-)Hotliner was taugt
oder nicht: ich brauchte ihn bisher schlicht noch nie.

Gruß

Michael

Bernd Lauert

unread,
May 2, 2016, 6:53:33 PM5/2/16
to
Bis die Zwangsumstellung auf den Zwangsrouter kommt. Dann bekommst du
einen Anschluß vom Premium-Anbieter Telekom und eine Grützbox von O2.
Worst of both worlds sozusagen.

Dr. Joachim Neudert

unread,
May 3, 2016, 1:53:13 AM5/3/16
to

> CU!
> Ulrich
>
> P.S.: Dieses Posting liegt erstmal lokal auf Halde. DSL-Störung und ein
> unfähiger Telekom-Hotliner, der nur feststellen kann, daß die
> Leitung als solche fehlerfrei ist. Es synct auch immer wieder.
> Der Aufbau der Internetverbindung scheiterte aber ein einem PPPoE-
> Fehler. Ergo synct die Box neu. Was war nochmal Rekursion?
>

Ja, das hatte ich auch mit der nagelneu extra für "splitterless IP-only"
angeschafften Fritzbox 7390.

3 mal Techniker da. Am DSLAM gebastelt, wieder gekommen. Geht nicht,
alle 7 Sekunden neuer Sync-Versuch.
Einen Splitter eingeschleift , dann ging es , aber nur mit 1/5 des Uploads.



Dann hab ich ihnen erlaubt mal einen Telekom W921V anzuschließen.

Passt. Ging. Geht seither. Gleich behalten.

Arcadyne stellt diesen Router her, der auch einen ISDN S0 Bus
bereitstellt der funktioniert, jedes VPN in jede Richtung durchläßt,
IP-Forwarding und Portweiterschaltung für den Maulesel ermöglicht. Und
seit ich hier ein neues Glasfaserkabel habe- stellt sich raus er kann
auch Vectoring, 109/42 MBit/s.

Michael Bode

unread,
May 3, 2016, 2:05:25 AM5/3/16
to
Am 03.05.2016 um 07:53 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Arcadyne stellt diesen Router her, der auch einen ISDN S0 Bus
> bereitstellt der funktioniert, jedes VPN in jede Richtung durchläßt,
> IP-Forwarding und Portweiterschaltung für den Maulesel ermöglicht. Und
> seit ich hier ein neues Glasfaserkabel habe- stellt sich raus er kann
> auch Vectoring, 109/42 MBit/s.

Hast du dir im Haus ne Glasfaserverkabelung gegönnt? Ist das Anwesen so
groß, dass man mit den 90m von Kupfer nicht mehr hinkommt oder bist du
schon auf 10Gb?

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 3, 2016, 2:39:49 AM5/3/16
to
"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:

>Ich versteh zwar nicht, warum da ein analoges besser geeignet wäre, aber

Bei den Digtaldingern sind vermutlich irgendwelche Algorithmen drin,
die das Ergebnis glätten, dazu evtl. eine automatische Bereichswahl
für den Meßstrom, das könnte reichen, daß es nicht mehr funktioniert.

>um der Geschichte auf den Grund gehen zu können (was rein akademisch
>wäre) müsste ich mir wohl mal eine Diode und nen 470 kO-Widerstand
>zulegen und ausprobieren, ob mein Schätzeisen da was messen kann oder
>nicht. "Zulegen", weil eine 'Bastelkiste' hier schon seit Längerem nicht
>mehr existiert.

Ich schau mal, ob ich was hier habe, dann probiere ich das bei
Gelegenheit aus.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 3, 2016, 2:41:10 AM5/3/16
to
Michael Bode <m.g....@web.de> wrote:

>Hast du dir im Haus ne Glasfaserverkabelung gegönnt?

Bei uns in der Firma war gestern einer da, der gefragt hat, wo die
Glasfaser ins Haus gehen soll. Wir haben zwar keine bestellt, nehmen
das Angebot aber gerne an. Ich bin gespannt.

Dr. Joachim Neudert

unread,
May 3, 2016, 4:12:13 AM5/3/16
to
Am 03.05.16 um 08:05 schrieb Michael Bode:
Die Glasfaser endet irgendwo 200 m entfernt in einem Verteiler. Ich hab
Fotos gemacht letzten Herbst als sie sie verlegt haben, eine orange
6-eckige Hülle. Wanna see?

Ralph hab ich das Foto damals geschickt, der kennt sich mit Details aus.

Ich hänge also weiter an Kupfer mit Vectoring dran. Passt scho...

Ulrich F. Heidenreich

unread,
May 3, 2016, 5:02:36 AM5/3/16
to
Ralph A. Schmid, dk5ras in <news:tqhgibdht6ecab6cl...@4ax.com>:

>"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>
>>Ich versteh zwar nicht, warum da ein analoges besser geeignet wäre, aber
>
>Bei den Digitaldingern sind vermutlich irgendwelche Algorithmen drin,
>die das Ergebnis glätten, dazu evtl. eine automatische Bereichswahl
>für den Meßstrom, das könnte reichen, daß es nicht mehr funktioniert.

Meins hat einen solchen Automatismus nicht, sondern noch den klassischen
Drehschalter (den ich BTW Anfangs statt auf "off" rein intuitiv auf den
größten Strommessbereich schalten wollte) mit 6 Widerstandsmessbereichen
von 200 Ohm bis 20 Megohm.

>>um der Geschichte auf den Grund gehen zu können (was rein akademisch
>>wäre)

denn anlässlich eines DSL-Ausfalls am vergangenen Wochenende hat die
T- mal meine Leitung erfolgreich durchgemessen. Ohne PPA soll das ja
vorgeblich nicht gehen.

>>müsste ich mir wohl mal eine Diode und nen 470 kO-Widerstand
>>zulegen und ausprobieren, ob mein Schätzeisen da was messen kann oder
>>nicht. "Zulegen", weil eine 'Bastelkiste' hier schon seit Längerem nicht
>>mehr existiert.
>
>Ich schau mal, ob ich was hier habe, dann probiere ich das bei
>Gelegenheit aus.

Aus Neugierde oder Hilfsbereitschaft? :-)

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 22 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Dienstag und keiner geht hin!

Ulrich F. Heidenreich

unread,
May 3, 2016, 5:12:21 AM5/3/16
to
Michael Landenberger in <news:ng8gqr$smj$2...@tota-refugium.de>:

>"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 01.05.2016 um 12:07:25:
>
>> P.S.: Dieses Posting liegt erstmal lokal auf Halde. DSL-Störung und ein
>> unfähiger Telekom-Hotliner, der nur feststellen kann, daß die
>> Leitung als solche fehlerfrei ist. Es synct auch immer wieder.
>> Der Aufbau der Internetverbindung scheiterte aber ein einem PPPoE-
>> Fehler. Ergo synct die Box neu. Was war nochmal Rekursion?
>
>Komisch, einen derartigen Fehler hatte ich schon seit Äonen nicht mehr.

Ich bis zum vergangenen Wochenende noch nie. Vor Äonen mal einen
kompletten PPPoE-Ausfall, da wurde aber innerhalb weniger Stunden
ein Fehler bei der T- erkannt und behoben.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
May 3, 2016, 5:12:21 AM5/3/16
to
Dr. Joachim Neudert in <news:ng9ec9$ooh$1...@news.albasani.net>:

>
>> CU!
>> Ulrich
>>
>> P.S.: Dieses Posting liegt erstmal lokal auf Halde. DSL-Störung und ein
>> unfähiger Telekom-Hotliner, der nur feststellen kann, daß die
>> Leitung als solche fehlerfrei ist. Es synct auch immer wieder.
>> Der Aufbau der Internetverbindung scheiterte aber ein einem PPPoE-
>> Fehler. Ergo synct die Box neu. Was war nochmal Rekursion?
>>
>
>Ja, das hatte ich auch mit der nagelneu extra für "splitterless IP-only"
>angeschafften Fritzbox 7390.

Schon wieder daneben. Das hatte ich jahrelang mit einer Fritzbox Fon
nicht und seit Sonntag Abend ab ca. 20 Uhr auch nicht wieder. Meine
Leitung zurückgesetzt hat der Telekomiker aber (vorgeblich?) erst Montag
morgen um 8.

>seit ich hier ein neues Glasfaserkabel habe- stellt sich raus er kann
>auch Vectoring, 109/42 MBit/s.

Obzwar ich nicht weiß, was es mit diesem Vecoring auf sich haben mag,
hatte ich auch eine Umstellung auf irgendeine Form von DSL vermutet,
mit dem die olle Fon nicht mehr klarkommt. Also mal die 7490 - die
ich aus hier bekannten Gründen (pfuscht im Portforwarding rum. Sendet
Status-Mails als HTMüll) wieder einpackte - rausgekramt: Gleiche
Symptomatik.

Was hat es BTW mit den Werten für "Cyclic Redundancy Check" und "Header
Error Control" auf sich? Während die Leitung 'wackelte', zählten die
sukzessive hoch und mir schien es so, als ob ab Überschreiten eines
gewissen Grenzwertes die Box resyncte: <http://invalid.de/dslputt.png>

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 3, 2016, 5:25:24 AM5/3/16
to
"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:

>denn anlässlich eines DSL-Ausfalls am vergangenen Wochenende hat die
>T- mal meine Leitung erfolgreich durchgemessen. Ohne PPA soll das ja
>vorgeblich nicht gehen.

Kommt immer darauf an. Erdschluß kann man messen, und man kann auch
per TDR-Messung die Leitung ausmessen, man kann die Kapazität des
Kondensators in einem ggf. angeschlossenen Telephon messen...ganz so
ist es ja nun nicht, daß man ohne PPA hilflos wäre.

>>Ich schau mal, ob ich was hier habe, dann probiere ich das bei
>>Gelegenheit aus.
>
>Aus Neugierde oder Hilfsbereitschaft? :-)

Reine Neugierde, wie sich die hier vorhandenen Meßgeräte da anstellen.

Jörg Tewes

unread,
May 3, 2016, 5:42:53 AM5/3/16
to
Dr. Joachim Neudert schrieb:

> Ich hänge also weiter an Kupfer mit Vectoring dran. Passt scho...

Weil die Telekom Glasfaser nicht vermarktet bekommen hat. Hier in
Hannover gibts Gegenden in denen Glasfaser bis in die Wohnung
sollte/ist. Je nachdem wie sich der Eigentümer entschieden hat.


Bye Jörg

--
"I don't trust telepaths. Never have, never will."
(Garibaldi, "The Gathering")

Jörg Tewes

unread,
May 3, 2016, 5:44:24 AM5/3/16
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>
>>denn anlässlich eines DSL-Ausfalls am vergangenen Wochenende hat die
>>T- mal meine Leitung erfolgreich durchgemessen. Ohne PPA soll das ja
>>vorgeblich nicht gehen.
>
> Kommt immer darauf an. Erdschluß kann man messen, und man kann auch
> per TDR-Messung die Leitung ausmessen, man kann die Kapazität des
> Kondensators in einem ggf. angeschlossenen Telephon messen...ganz so
> ist es ja nun nicht, daß man ohne PPA hilflos wäre.

Oder man erzählt dem Kunden was vom Pferd, der hat ja üblicherweise
sowieso keine Ahnung.


Bye Jörg

--
Killing for peace is like fucking for virginity.

Bernd Lauert

unread,
May 3, 2016, 5:49:49 AM5/3/16
to
On Tue, 03 May 2016 11:42:54 +0200, Jörg Tewes wrote:

> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
>> Ich hänge also weiter an Kupfer mit Vectoring dran. Passt scho...
>
> Weil die Telekom Glasfaser nicht vermarktet bekommen hat. Hier in
> Hannover gibts Gegenden in denen Glasfaser bis in die Wohnung
> sollte/ist. Je nachdem wie sich der Eigentümer entschieden hat.

Da fehlte es an einem passenden Gesetz. Beim "Smartmeter" vorschreiben
funktionierte hingegen völlig problemlos, was bei Glasfaser nicht geklappt
hat.

Dr. Joachim Neudert

unread,
May 3, 2016, 6:32:20 AM5/3/16
to
Am 03.05.16 um 11:42 schrieb Jörg Tewes:
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
>> Ich hänge also weiter an Kupfer mit Vectoring dran. Passt scho...
>
> Weil die Telekom Glasfaser nicht vermarktet bekommen hat. Hier in
> Hannover gibts Gegenden in denen Glasfaser bis in die Wohnung
> sollte/ist. Je nachdem wie sich der Eigentümer entschieden hat.
>
>
> Bye Jörg
>

Ja, besser wär das. Aber das Problem ist glaub ich nationwide, oder?


Ulrich F. Heidenreich

unread,
May 3, 2016, 10:12:28 AM5/3/16
to
Jörg Tewes in <news:f29a243e-5e89-8f59...@jtewes.my-fqdn.de>:

>Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
>> Ich hänge also weiter an Kupfer mit Vectoring dran. Passt scho...
>
>Weil die Telekom Glasfaser nicht vermarktet bekommen hat.

Hier sieht's noch absurder aus. Die Stadt Essen hatte das ehrgeizige
Ziel, ein Glasfasernetz aufzubauen¹). Die Strippen liegen hier schon
seit einigen Jahren im Gehweg. Ging hier flott per "Gehwegplatten raus,
Minibagger, Leerohr rein, Gehwegplatten wieder rein, Glasfaser
durchgezogen". Fast schon wie der Ostfriesentrupp beim Bäumepflanzen.

Fehlt nur a) der Auftrag des Hauseigentümers - hier: Mein Vermieter
- und b) jemand, der das Netz betreiben möchte. Da wollte wohl keiner.
Die Verhandlungen mit dem Rosa Riesen sind geplatzt und der andere
Anbieter hier (Unitymedia) setzt auf Breitbandkabel.

CU!
Ulrich
_________
¹)<http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-das-glasfasernetz-von-essen-net-ein-desaster-wurde-id11102647.html>

Daniel Pache

unread,
May 3, 2016, 11:15:07 AM5/3/16
to
Am 03.05.2016 um 11:44 schrieb Jörg Tewes:

> Oder man erzählt dem Kunden was vom Pferd, der hat ja üblicherweise
> sowieso keine Ahnung.

Wir machen das mit den Fähnchen! [1]

Leider entspricht das viel zu oft der Wahrheit.

Gruß

Daniel


[1] https://www.youtube.com/watch?v=nNjB2_tj0lw

Bernd Lauert

unread,
May 3, 2016, 1:44:23 PM5/3/16
to
On Tue, 03 May 2016 15:57:15 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Jörg Tewes in
> <news:f29a243e-5e89-8f59...@jtewes.my-fqdn.de>:
>
>>Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>
>>> Ich hänge also weiter an Kupfer mit Vectoring dran. Passt scho...
>>
>>Weil die Telekom Glasfaser nicht vermarktet bekommen hat.
>
> Hier sieht's noch absurder aus. Die Stadt Essen hatte das ehrgeizige
> Ziel, ein Glasfasernetz aufzubauen¹). Die Strippen liegen hier schon
> seit einigen Jahren im Gehweg. Ging hier flott per "Gehwegplatten raus,
> Minibagger, Leerohr rein, Gehwegplatten wieder rein, Glasfaser
> durchgezogen". Fast schon wie der Ostfriesentrupp beim Bäumepflanzen.
>
> Fehlt nur a) der Auftrag des Hauseigentümers - hier: Mein Vermieter -
> und b) jemand, der das Netz betreiben möchte. Da wollte wohl keiner.
> Die Verhandlungen mit dem Rosa Riesen sind geplatzt und der andere
> Anbieter hier (Unitymedia) setzt auf Breitbandkabel.

Natürlich. Der "rosa Riese" mietet sich grundsätzlich nie auf fremde
Infrastruktur ein, das tun nur normale Unternehmen. Die Telekom ist nur
zufrieden, wenn sie ein Infrastrukturmonopol hat, auf dem sie schalten und
walten kann, wie sie will.

Michael Bode

unread,
May 3, 2016, 2:35:47 PM5/3/16
to
Ah, ich wußte nicht dass die das so machen. Ich dachte, wenn schon Glas,
dann bis ins Haus.

Jörg Tewes

unread,
May 3, 2016, 4:24:53 PM5/3/16
to
Michael Bode schrieb:
Wenn der Kunde das will, machen sie das auch. Hier in Hannover hat
eine Eigentümergemeinschaft zb. der Dreck gestört der damit einher
geht, und so muß der Bekannte dort jetzt weiterhin mit VDSL leben. Ein
paar Häuser weiter hat imho ein Vermieter Glasfaser bis in die Wohnung
legen lassen, und die haben dort jetzt Glasfaser bis zum ehemaligen
Telefonanschluß. Wie das bei Joachim gelaufen ist, weiß ich nicht,
aber vermutlich baut die Telekom jetzt grundsätzlich per VDSL aus,
weil sich Glasfaser nicht vermarkten läßt, mit anderen Worten "das
will sowieso niemand". Darum gibts jetzt VDSL Vectoring und damit
einhergehend, wieder ein Quasimonopol der Telekom. Und demnächst muß
Joachim dann einen extra Bonus zahlen, wenn er Netflix oder ähnliche
Dienste nutzen möchte.


Bye Jörg

--
"Summoned, I take the place that has been prepared for me. I am Grey.
I stand between the candle and the star. We are Grey. We stand
between the darkness and the light."
(Delenn, "All Alone in the Night")

Michael Bode

unread,
May 3, 2016, 5:50:41 PM5/3/16
to
Am 03.05.2016 um 22:24 schrieb Jörg Tewes:

> Wenn der Kunde das will, machen sie das auch. Hier in Hannover hat
> eine Eigentümergemeinschaft zb. der Dreck gestört der damit einher
> geht, und so muß der Bekannte dort jetzt weiterhin mit VDSL leben.

Weia, ist das da betreutes wohnen? Alles Neuland? Was kostet denn so ein
Glasanschluss, wenn es ihn denn gibt?

Wolfgang Kynast

unread,
May 3, 2016, 6:06:14 PM5/3/16
to
On Tue, 3 May 2016 22:24:54 +0200, "Jörg Tewes" posted:

...
>Wenn der Kunde das will, machen sie das auch. Hier in Hannover hat
>eine Eigentümergemeinschaft zb. der Dreck gestört der damit einher
>geht,

wohl eher die Kosten, die die WEG dann übernehmen müsste. Z.B. für die
Verlegung und Verteilung der Glasfaser im Haus.

>und so muß der Bekannte dort jetzt weiterhin mit VDSL leben.

Wäre der Bekannte denn bereit gewesen, die Verlegungskosten zu
bezahlen?

Die meisten Menschen werden mit VDSL wohl völlig zufrieden sein
und daher nicht bereit, irgendetwas für eine, in ihren Augen,
Luxusversorgung zu bezahlen.


--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Jörg Tewes

unread,
May 3, 2016, 7:39:26 PM5/3/16
to
Michael Bode schrieb:
Keine Ahnung, ist auf jeden Fall nicht deutlich teurer als VDSL. Ich
habe gerade eben einen Preis von 50 Euro für Fiber 200 gefunden, daß
heißt 200 MBit/s Down und 100 MBit/s Up. Es wird also nicht die
maximal mögliche Geschwindigkeit verkauft.


Bye Jörg

--
"Stay close to the Vorlon and watch out for the Shadows. They move
when you're not looking at them."
(Sinclair, "The Coming of Shadows")

Jörg Tewes

unread,
May 3, 2016, 7:42:19 PM5/3/16
to
Wolfgang Kynast schrieb:
> On Tue, 3 May 2016 22:24:54 +0200, "Jörg Tewes" posted:
>
> ...
>>Wenn der Kunde das will, machen sie das auch. Hier in Hannover hat
>>eine Eigentümergemeinschaft zb. der Dreck gestört der damit einher
>>geht,
>
> wohl eher die Kosten, die die WEG dann übernehmen müsste. Z.B. für die
> Verlegung und Verteilung der Glasfaser im Haus.

Nein, das waren damals entweder Peanuts oder sogar kostenlos. Zu der
Zeit wollte die Telekom das noch richtig dringend verkaufen.

>>und so muß der Bekannte dort jetzt weiterhin mit VDSL leben.
>
> Wäre der Bekannte denn bereit gewesen, die Verlegungskosten zu
> bezahlen?

Der Bekannte sowieso. Damals war er als einer der ersten bei VDSL 50
dabei. da kostete das so um 100 Euro im Monat wenn ich mich recht
erinnere. Aber wie gesagt imho hätte die Telekom zum großen Teil die
Kosten übernommen.

> Die meisten Menschen werden mit VDSL wohl völlig zufrieden sein
> und daher nicht bereit, irgendetwas für eine, in ihren Augen,
> Luxusversorgung zu bezahlen.

Die meisten Menschen sind mit 16 MBit/s vollkommen zufrieden.
Zumindest wenn es keine größere Familie ist die hauptsächlich
Streaming-TV/Filme guckt.


Bye Jörg

--
"Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg in einer
Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen."

Michael Bode

unread,
May 4, 2016, 1:05:03 AM5/4/16
to
Am 04.05.2016 um 01:39 schrieb Jörg Tewes:
> Michael Bode schrieb:
>> Am 03.05.2016 um 22:24 schrieb Jörg Tewes:
>>
>>> Wenn der Kunde das will, machen sie das auch. Hier in Hannover hat
>>> eine Eigentümergemeinschaft zb. der Dreck gestört der damit einher
>>> geht, und so muß der Bekannte dort jetzt weiterhin mit VDSL leben.
>>
>> Weia, ist das da betreutes wohnen? Alles Neuland? Was kostet denn so ein
>> Glasanschluss, wenn es ihn denn gibt?
>
> Keine Ahnung, ist auf jeden Fall nicht deutlich teurer als VDSL. Ich
> habe gerade eben einen Preis von 50 Euro für Fiber 200 gefunden, daß
> heißt 200 MBit/s Down und 100 MBit/s Up. Es wird also nicht die
> maximal mögliche Geschwindigkeit verkauft.

Dann hört sich die Entscheidung an wie "wer braucht schon ein Klo *in*
der Wohnung?"


Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 4, 2016, 2:21:26 AM5/4/16
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@schmid.xxx> wrote:

>Bei uns in der Firma war gestern einer da, der gefragt hat, wo die
>Glasfaser ins Haus gehen soll. Wir haben zwar keine bestellt, nehmen
>das Angebot aber gerne an. Ich bin gespannt.

Und heute ist der Bagger da. WTF?! Die gehen aber ab hier!!!

Stefan Froehlich

unread,
May 4, 2016, 2:23:56 AM5/4/16
to
On Wed, 04 May 2016 08:21:25 Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@schmid.xxx> wrote:
> >Bei uns in der Firma war gestern einer da, der gefragt hat, wo die
> >Glasfaser ins Haus gehen soll. Wir haben zwar keine bestellt, nehmen
> >das Angebot aber gerne an. Ich bin gespannt.

> Und heute ist der Bagger da. WTF?! Die gehen aber ab hier!!!

Wenn sie damit fertig, aber immer noch motiviert sind, schick sie zu mir
weiter...

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan. Für hohle Strecken, wenn der kleine Arger kocht!
(Sloganizer)

Ulrich F. Heidenreich

unread,
May 4, 2016, 3:52:15 AM5/4/16
to
Bernd Lauert in <news:5728e376$0$46378$b1db1813$8a71...@news.astraweb.com>:

>On Tue, 03 May 2016 15:57:15 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Fehlt nur a) der Auftrag des Hauseigentümers - hier: Mein Vermieter -
>> und b) jemand, der das Netz betreiben möchte. Da wollte wohl keiner.
>> Die Verhandlungen mit dem Rosa Riesen sind geplatzt und der andere
>> Anbieter hier (Unitymedia) setzt auf Breitbandkabel.
>
>Natürlich. Der "rosa Riese" mietet sich grundsätzlich nie auf fremde
>Infrastruktur ein,

Pikanterweise soll aber die Stadt Essen die T- rausgewunken haben.

>Die Telekom ist nur zufrieden, wenn sie ein Infrastrukturmonopol hat,
>auf dem sie schalten und walten kann, wie sie will.

Möglicherweise war das sogar Forderung der T-, auf die die Stadt nicht
einzugehen wünschte.

CU!
Ulrich
--
In 7 Monaten und 21 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Mittwoch und keiner geht hin!

Wolfgang Kynast

unread,
May 4, 2016, 4:39:08 AM5/4/16
to
On Wed, 4 May 2016 01:42:19 +0200, "Jörg Tewes" posted:

>Wolfgang Kynast schrieb:
>> On Tue, 3 May 2016 22:24:54 +0200, "Jörg Tewes" posted:
>>
>> ...
>>>Wenn der Kunde das will, machen sie das auch. Hier in Hannover hat
>>>eine Eigentümergemeinschaft zb. der Dreck gestört der damit einher
>>>geht,
>>
>> wohl eher die Kosten, die die WEG dann übernehmen müsste. Z.B. für die
>> Verlegung und Verteilung der Glasfaser im Haus.
>
>Nein, das waren damals entweder Peanuts oder sogar kostenlos. Zu der
>Zeit wollte die Telekom das noch richtig dringend verkaufen.

Wirklich IM Haus? Von wieviel Wohneinheiten reden wir denn?

Hier sind 11 Wohnungen auf 3 Etagen, also 4 Steigleitungen. Ich mag
nicht so recht dran glauben, dass die Telekom das bezahlt - auch in
Anbetracht der vorhandenen Kabelanschlüsse mit 100 Mbit.

Und aus meiner Erfahrung als Mitglied einer WEG: für solche Ausgaben
eine Mehrheit zu bekommen, ist schwierig. Hängt auch davon ab, wieviel
Eigentümer im Haus wohnen. Bei vermieteter Wohnung hätte ich auch
keine Lust, dafür nur einen Cent auszugeben - den ich ja vom Mieter
i.d.R. nicht wiederbekomme. Die Telefonleitung ist halt eh vorhanden.

...
>Die meisten Menschen sind mit 16 MBit/s vollkommen zufrieden.
>Zumindest wenn es keine größere Familie ist die hauptsächlich
>Streaming-TV/Filme guckt.

Eben. Mir reichen 10MBit völlig - ich lade Filme runter und schaue sie
dann offline. Das können durchaus 5 GB/Tag sein. Aber warum soll ich
dazu mehr bezahlen? Ich könnte 100 MBit haben, aber mir fehlt der
Bedarf ;-)

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Hanno Foest

unread,
May 4, 2016, 4:49:00 AM5/4/16
to
Am 04.05.2016 08:21 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

>> Bei uns in der Firma war gestern einer da, der gefragt hat, wo die
>> Glasfaser ins Haus gehen soll. Wir haben zwar keine bestellt, nehmen
>> das Angebot aber gerne an. Ich bin gespannt.
>
> Und heute ist der Bagger da. WTF?! Die gehen aber ab hier!!!

Hatten wir auch schon mal in der Firma. Problem: Die waren schon am
Baggern, bevor die Genehmigung fürs Betreten des Grundstücks vorlag...

Hanno

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 4, 2016, 5:09:04 AM5/4/16
to
Hanno Foest <hurga...@tigress.com> wrote:

>Hatten wir auch schon mal in der Firma. Problem: Die waren schon am
>Baggern, bevor die Genehmigung fürs Betreten des Grundstücks vorlag...

Bei uns wird derzeit noch draußen gebuddelt, mal sehen, wie das nun
weitergeht. Jedenfalls, die dürfen bei uns gerne ran, wir wollen ja
die Glasfaser haben, besser gestern als heute.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 4, 2016, 5:10:11 AM5/4/16
to
Bernd Lauert <m8r-9...@mailinator.com> wrote:

>Die Telekom ist nur
>zufrieden, wenn sie ein Infrastrukturmonopol hat, auf dem sie schalten und
>walten kann, wie sie will.

Was auch dafür sorgt, daß man stabile Verhältnisse hat, der Kram ist
aus einer Hand, man hat einen einzigen Ansprechpartner, wenn mal was
nicht funktioniert. Ich bin durchaus zufrieden damit als Kunde.

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
May 4, 2016, 6:54:43 AM5/4/16
to
Salve allerseits,

Jörg Tewes schrieb:
> Wolfgang Kynast schrieb:
>> Die meisten Menschen werden mit VDSL wohl völlig zufrieden sein
>> und daher nicht bereit, irgendetwas für eine, in ihren Augen,
>> Luxusversorgung zu bezahlen.
>
> Die meisten Menschen sind mit 16 MBit/s vollkommen zufrieden.
>
Mehr habe ich auch nicht! Ich muss diesbezüglich nichts kompensieren...

M.f.G.

--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

Jörg Tewes

unread,
May 4, 2016, 6:59:36 AM5/4/16
to
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara schrieb:
> Salve allerseits,
>
> Jörg Tewes schrieb:
>> Wolfgang Kynast schrieb:
>>> Die meisten Menschen werden mit VDSL wohl völlig zufrieden sein
>>> und daher nicht bereit, irgendetwas für eine, in ihren Augen,
>>> Luxusversorgung zu bezahlen.
>>
>> Die meisten Menschen sind mit 16 MBit/s vollkommen zufrieden.
>>
> Mehr habe ich auch nicht! Ich muss diesbezüglich nichts kompensieren...

Interessante Verteidigung.


Bye Jörg

--
"Ivanova is always right! I will listen to Ivanova!
I will not ignore Ivanova's recommendations!
Ivanova is god!"
(Ivanova in "A Voice in the Wilderness")

Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

unread,
May 4, 2016, 7:20:07 AM5/4/16
to
Salve allerseits,

Jörg Tewes schrieb:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara schrieb:
>> Jörg Tewes schrieb:
>>> Wolfgang Kynast schrieb:
>>>> Die meisten Menschen werden mit VDSL wohl völlig zufrieden sein
>>>> und daher nicht bereit, irgendetwas für eine, in ihren Augen,
>>>> Luxusversorgung zu bezahlen.
>>>
>>> Die meisten Menschen sind mit 16 MBit/s vollkommen zufrieden.
>>>
>> Mehr habe ich auch nicht! Ich muss diesbezüglich nichts kompensieren...
>
> Interessante Verteidigung.
>
Wieso Verteidigung? Mehr als was der Bestandstarif Call & Surf Comfort
(Analog) mir bietet brauche ich privat einfach nicht! Eine deutschlandweite
Festnetz-Flatrate, Analoganschluss und 16/2,4 MBit/s – reicht völlig...

Ulrich F. Heidenreich

unread,
May 4, 2016, 8:12:39 AM5/4/16
to
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara in <news:ngclmm$2n7$1...@dont-email.me>:

>Wieso Verteidigung? Mehr als was der Bestandstarif Call & Surf Comfort
>(Analog) mir bietet brauche ich privat einfach nicht! Eine deutschlandweite
>Festnetz-Flatrate, Analoganschluss und 16/2,4 MBit/s – reicht völlig...

*unterschreib* Selbst von QDSL bin ich nicht wegen der 1.024/512
Geschwindigkeit weggezogen, sondern des Preises wegen: 29€ nur
für DSL wurden mir irgendwann zu 'happig'. Die Geschwindigkeit
reichte mir aber.

Bernd Lauert

unread,
May 4, 2016, 9:12:53 AM5/4/16
to
On Wed, 04 May 2016 11:10:09 +0200, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

> Bernd Lauert <m8r-9...@mailinator.com> wrote:
>
>>Die Telekom ist nur zufrieden, wenn sie ein Infrastrukturmonopol hat,
>>auf dem sie schalten und walten kann, wie sie will.
>
> Was auch dafür sorgt, daß man stabile Verhältnisse hat,

Wenn man als Haupt-Geschäftszweck nicht Bereitstellung von
Kommunikationsdienstleistungen sieht, kann man das so sehen.

> der Kram ist aus einer Hand

Komischerweise stellt die Telekom die eingesetzte Technik dann doch nicht
selbst her, sondern kauft sie zu. Das verstößt doch gravierend gegen "aus
einer Hand", so sich dermaßen von Hardware- und Software-Zulieferern
abhängig zu machen. Da kann man ja gerade mal 25 Jahre nach der
Neueinführung nicht mal mehr ISDN anbieten.

Es ging dabei nie um was anderes als aus ausschließlich um die Kontrolle
übers Kupfer, weil nur das sich das zur Erreichung der Primärziele[1]
einsetzen läßt.
It is loading more messages.
0 new messages