> Am 12.10.21 um 09:03 schrieb Stephan Bumberger:
> > Schwarze, die sich negativ über Weiße äußern, und Weiße, die negativ
> > über Schwarze reden – das wird nie das Gleiche sein, nicht in 100
> > Jahren. Queers dürfen Heteros ablehnen, aber nicht umgekehrt. Frauen
> > dürfen Männer nicht dabeihaben wollen, aber nicht umgekehrt.
> > Behinderte Menschen dürfen über Nichtbehinderte lästern, aber nicht
> > umgekehrt. Jüdinnen und Juden dürfen sich über nichtjüdische
> > Deutsche lustig machen – umgekehrt keinesfalls.
> >
> > Merke Dir das bitte! Dieser Hinweis ist verbindlich und stammt
> > mitten aus der Zentrale der Wokeness.
> >
https://taz.de/Kontroverse-um-Sarah-Lee-Heinrich/!5807616/
>
> Ja, endlich, da sind ja die Regeln, von denen ich wußte.
Aha. Die Regeln. Wer nochmal hat die fest gelegt? Ich muss ganz ehrlich
zugeben, dass ich diese zu 99% in den Traktaten irgendwelcher Kritiker
finde. In der Realität - naja, wir leben in einem freien Land, jeder
darf sich nach Belieben selber lächerlich machen.
> Also der
> Bumberger wie der Dietz sind in jedem Fall minderwertige Subjekte,
Also, zu 50% würde ich ja ggf. zustimmen ...
> rechtlos, asymmetrisch, frei verunglimpfbar (denn Diskriminierung ist
> das ja definitionsgemäß gar nicht).
Dumme Frage - machst Du Dir jeden Unsinn zueigen, den irgendwer daher
faselt?
> Nur der Dietz findet das aber auch gut.
So. Tut der Dietz das? Der Dietz findet es ein wenig albern, wenn man
den Umgang mit Schwaben, Ostfriesen und anderen Randgruppen in einen
Diskriminierungskontext setzen möchte.
Genauso, wie er den in diesem Artikel gebrachten Thesen, nunja,
maximal zu einem sehr kleinen Teil folgen würde.
Aber diese Diskussionen sind sooo alt. Mit sowas haben wir uns in den
späten 90ern und frühen 2000ern abgegeben. Ok, damals war das generelle
Niveau noch ein wenig höher, so dass niemand jemanden, der sagte "ich
bin speziell deswegen darf ich was das Du nicht darfst" noch besonders
ernst genommen hätte.