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„Fünf Menschen sollten sich eine Waschmaschine teilen“

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Herwig

unread,
Mar 24, 2023, 12:00:14 PM3/24/23
to
2023-03-24 17:00:00 +0100

Es gibt Dinge, die sollte man nicht lesen, wenn
man latent an HerzRhythmusStörungen leidet.
Also Vorsicht hier:

https://www.fr.de/wirtschaft/oekonom-fordert-verzicht-fuer-klimarettung-gruenes-wachstum-eine-illusion-zr-92166286.html

RessourcenBelastung als NullSummenSpiel unter
völliger Weglassung der Dinge, die wirklich funktionieren
- BevölkerungsRedunktion, zum Beispiel. Warum nicht
gleich eine kasernierte UnterBringung der gesamten
Menschheit?

Meine Konzepte zur Reduktion der planetaren Ressourcen
habe ich hier schon oft genug losgelassen: Gescheite
Pandemie, oder AtomKrieg, oder weltweite Hatz auf alle,
die mehr als zwei Kinder gezeugt oder geboren haben.
Muss ich nicht wiederholen. Wie kann man nur
auf die Idee kommen, dass hunderte Millionen Menschen
sich wieder mit dem Platz und den Ressourcen
zufrieden geben, die vor 100 Jahren üblich waren?

Wie weit kommt eigentlich ein Haushalt mit einer
Packung PapierTaschenTücher? Wieviel BlockWarte
braucht das Land, um diese VerzichtsPolitik
umzusetzen?

Herwig

Hermann Riemann

unread,
Mar 24, 2023, 12:33:01 PM3/24/23
to
„Fünf Menschen sollten sich eine Waschmaschine teilen“

Die erste eigene Waschmaschine hatte ich erst,
als ich in die jetzige Wohnung zog.

Davor hatte ich Waschmaschinen mit Münzautomaten erlebt.
Heutzutage könnte man das mit powerline,
über die auch Abrechnung geht, betreiben.

> https://www.fr.de/wirtschaft/oekonom-fordert-verzicht-fuer-klimarettung-gruenes-wachstum-eine-illusion-zr-92166286.html

Hat doch happy end:

Uni ein Notebook aufgetaucht, das als nicht mehr nutzbar galt. Mir wurde
gesagt, dass ich darauf kein Windows installieren könne und das Ding
schon zehn Jahre alt sei. Der Tipp des Mitarbeiters lautete: Ein neues
Produkt muss her. Ich habe es trotzdem mit nach Hause genommen, Linux
installiert und es funktioniert wunderbar.

> RessourcenBelastung als NullSummenSpiel unter
> völliger Weglassung der Dinge, die wirklich funktionieren
> - BevölkerungsRedunktion, zum Beispiel. Warum nicht
> gleich eine kasernierte UnterBringung der gesamten
> Menschheit?

Manchmal habe ich den Eindruck dass automatische
Kontrolle etlicher Personen sinnvoll sein.
Vorbild Singapur:

Aus: <https://www.singapur.net/sauberkeit.php>
Auf Verstöße gegen Vorschriften, die u.a. das achtlose Wegwerfen von
Zigarettenkippen oder Müll in der Öffentlichkeit unter Strafe stellen,
folgen drakonisch anmutende Geldstrafen

> Meine Konzepte zur Reduktion der planetaren Ressourcen
> habe ich hier schon oft genug losgelassen: Gescheite
> Pandemie, oder AtomKrieg,

Wie ergeht es dabei Dir?

> oder weltweite Hatz auf alle,
> die mehr als zwei Kinder gezeugt oder geboren haben.

Mit gewissen Chemikalien inclusive Zucker
( Dicke bekommen weniger Kinder )
wird schon unkontrolliert Geburtenregelung betrieben.

Es fehlt vielleicht noch eine Regelung,
nach der Eltern bei verschuldetem Armut der Kinder
angemessen Rente gekürzt wird.

Und auch Organisationen, die viele Kinder fordern,
zur Kasse gebeten werden.

> Muss ich nicht wiederholen. Wie kann man nur
> auf die Idee kommen, dass hunderte Millionen Menschen
> sich wieder mit dem Platz und den Ressourcen
> zufrieden geben, die vor 100 Jahren üblich waren?

Die werden nach Entfaltung des Klimawandels
einfach weniger zur Verfügung haben.

> Wie weit kommt eigentlich ein Haushalt mit einer
> Packung PapierTaschenTücher?

Wetter abhängig. Wer kennt noch Stofftaschentücher?

> Wieviel BlockWarte braucht das Land,
> um diese VerzichtsPolitik umzusetzen?

1984 mit Fernseher war noch primitiv.
Mikrophone, Kameras, Drohnen etc sind so billig,
dass ein komplette Überwachung finanzierbar wird.

Wenn die Taliban mit heutigen Drohnen Kameras
und Mikrophonen aufgespürt worden wären ..

Hermann
an persönliche Umweltkonten denkend,
die Konsumbilanz einbeziehen.

--
http://www.hermann-riemann.de

Herwig

unread,
Mar 24, 2023, 1:05:19 PM3/24/23
to
2023-03-24 18:06:00 +0100

> ...

> Die erste eigene Waschmaschine hatte ich erst,
> als ich in die jetzige Wohnung zog.

Nach den Vorstellungen dieses Nico Paech hättest
Du heute noch keine. - Oder "ihr", denn eine eigene
Wohnung wird der Dir auch nicht zugestehen wollen.

> ...

> Davor hatte ich Waschmaschinen mit Münzautomaten erlebt.
> Heutzutage könnte man das mit powerline,
> über die auch Abrechnung geht, betreiben.

MünzAutomaten müssen bleiben, weil wir nicht
vom BarGeld wegwollen.

Aber diese Art von gemeinsamer Waschmaschine
ist ja OK, für die, die das wollen. Denke an "The Big
Bang Theory", die alle mit ihrem WaschGut zu den
WaschMaschinen im Keller marschierten - natürlich
auch, um Platz und Gelegenheit für Dialoge zu schaffen.

Ob Wohnungen wie in dieser Sitcom in Passadena
IRL üblicherweise mit GemeinschaftsWaschmaschinen
ausgerüstet sind oder nicht können wir von hier nicht
erkennen.

Es ist jedenfalls keine prekäre WohnGegend, wie
etwa der WhirlPool von Wolowitz auf seinem
Balkon zeigt (*).

> ...

> Manchmal habe ich den Eindruck dass automatische
> Kontrolle etlicher Personen sinnvoll sein.
> Vorbild Singapur:
>
> Aus: <https://www.singapur.net/sauberkeit.php>
> Auf Verstöße gegen Vorschriften, die u.a. das achtlose Wegwerfen von
> Zigarettenkippen oder Müll in der Öffentlichkeit unter Strafe stellen,
> folgen drakonisch anmutende Geldstrafen

Vorsicht. Wenn die Hardware für Überwachung zu billig wird,
ist der Weg zur TotalÜberwachung offen - eigentlich jetzt
schon. In China möchte ich jetzt nicht leben.

Und denk an Julia und Winston.

> ...

> > Meine Konzepte zur Reduktion der planetaren Ressourcen
> > habe ich hier schon oft genug losgelassen: Gescheite
> > Pandemie, oder AtomKrieg,

> Wie ergeht es dabei Dir?

Ich gehe mit drauf, wie alle anderen. Aber die anderen
sind schuld!

> ...

> > oder weltweite Hatz auf alle,
> > die mehr als zwei Kinder gezeugt oder geboren haben.
> Mit gewissen Chemikalien inclusive Zucker
> ( Dicke bekommen weniger Kinder )
> wird schon unkontrolliert Geburtenregelung betrieben.

ZwangsZigarettenRauchen könnte noch besser
funktionieren, weil das Rauchen dadurch "assi" wird.

> ...

> Es fehlt vielleicht noch eine Regelung,
> nach der Eltern bei verschuldetem Armut der Kinder
> angemessen Rente gekürzt wird.

Die KausalKette ist schwierig zu belegen. Ausserdem
zeigt die Erfahrung, dass die Kinderreichen dann auf
die Kinderlosen zeigen, um GeldRessourcen zu
bekommen.

> ...

> Und auch Organisationen, die viele Kinder fordern,
> zur Kasse gebeten werden.

Die Wahl, die Du *damit* gewinnst, will ich sehen!

> ...

> an persönliche Umweltkonten denkend,
> die Konsumbilanz einbeziehen.

Und gleichzeitig noch Bürokratie abbauen?

(* WhirlPool: Mal sehen,wie sich das Konzept
"PrivatSwimmingPool in den nächsten Jahren
verändern wird. Man könnte das Konzept
WhirlPool dadurch mehrheitsfähig machen,
indem die Besitzer verpflichtet werden,
abgebrannte BrennElemente in diesen
aufzubewahren. Muss schön aussehen,
vom Flugzeug!*)

Herwig


Dietz Proepper

unread,
Mar 24, 2023, 1:47:58 PM3/24/23
to
Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:

> 2023-03-24 17:00:00 +0100
>
> Es gibt Dinge, die sollte man nicht lesen, wenn
> man latent an HerzRhythmusStörungen leidet.
> Also Vorsicht hier:
>
> https://www.fr.de/wirtschaft/oekonom-fordert-verzicht-fuer-klimarettung-gruenes-wachstum-eine-illusion-zr-92166286.html
>
> RessourcenBelastung als NullSummenSpiel unter

Du solltest mal ohne Schaum vor dem Mund lesen. Hilft wirklich!
Wenn ich mir z.B. unser MFH anschaue - im Keller sechs Waschmaschinen,
praktisch nie mehr als zwei in Benutzung. Dort könnte man wirklich 2/3
der Ressourcen, ohne messbaren Komfortverlust, einsparen. Dann könnte
man auch Industriequalität kaufen, d.h. wenn nach 10a ein Plastikritzel
zerbricht dann kann der *günstig* repariert werden und die Maschine
hält statt 12a locker 25. 5/6 Kostenersparnis für die einzelne
Mietpartei.

Wenn man es mal durchdenkt dann wäre das sogar ein Komfort-*ZUWACHS*!

> völliger Weglassung der Dinge, die wirklich funktionieren
> - BevölkerungsRedunktion, zum Beispiel. Warum nicht
> gleich eine kasernierte UnterBringung der gesamten
> Menschheit?

Du als nicht mehr produktiver Teil der Gesellschaft solltest mit
manchen Wünschen *sehr* *sehr* vorsichtig sein.

Und ganz ehrlich - lieber eine (erträgliche) Reduktion des
Lebenstandards als Selbstmordzellen oder Vigilantenbanden.

> Wie weit kommt eigentlich ein Haushalt mit einer
> Packung PapierTaschenTücher? Wieviel BlockWarte
> braucht das Land, um diese VerzichtsPolitik
> umzusetzen?

Im Idealfall gar keinen. Das nennt sich "Menschen überzeugen" und ist
natürlich ein wenige anspruchsvoller in der Umsetzung als einfach 9/10
abzumurksen.

Dietz Proepper

unread,
Mar 24, 2023, 1:50:56 PM3/24/23
to
Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:

> 2023-03-24 18:06:00 +0100
>
> > ...
>
> > Die erste eigene Waschmaschine hatte ich erst,
> > als ich in die jetzige Wohnung zog.
>
> Nach den Vorstellungen dieses Nico Paech hättest
> Du heute noch keine. - Oder "ihr", denn eine eigene
> Wohnung wird der Dir auch nicht zugestehen wollen.

Und gäbe es in .de statt 80Mio Menschen nur noch acht - dann hätte er
(mittelfristig) ebenfalls keine Waschmaschine und keine Behausung mit
Strom, Wasser und Kanalisation (mehr).

WEIL EINFACH KEIN ARSCH MEHR DA IST DER DIE WASCHMASCHINE BAUT ODER
DIE HÄUSER BAUT ODER DIE GANZE INFRA BEDIENT, DU HIRN!

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 24, 2023, 1:55:22 PM3/24/23
to
On Fri, 24 Mar 2023 18:47:56 +0100, "Dietz Proepper" posted:

>Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:
>
>> 2023-03-24 17:00:00 +0100
>>
>> Es gibt Dinge, die sollte man nicht lesen, wenn
>> man latent an HerzRhythmusStörungen leidet.
>> Also Vorsicht hier:
>>
>> https://www.fr.de/wirtschaft/oekonom-fordert-verzicht-fuer-klimarettung-gruenes-wachstum-eine-illusion-zr-92166286.html
>>
>> RessourcenBelastung als NullSummenSpiel unter
>
>Du solltest mal ohne Schaum vor dem Mund lesen. Hilft wirklich!
>Wenn ich mir z.B. unser MFH anschaue - im Keller sechs Waschmaschinen,
>praktisch nie mehr als zwei in Benutzung. Dort könnte man wirklich 2/3
>der Ressourcen, ohne messbaren Komfortverlust, einsparen. Dann könnte
>man auch Industriequalität kaufen, d.h. wenn nach 10a ein Plastikritzel
>zerbricht dann kann der *günstig* repariert werden und die Maschine
>hält statt 12a locker 25. 5/6 Kostenersparnis für die einzelne
>Mietpartei.

Das klappt nicht, weil 5 von 6 Parteien am Montag vormittag waschen
wollen :-(

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Dietz Proepper

unread,
Mar 24, 2023, 2:03:06 PM3/24/23
to
Wolfgang Kynast <w...@gmx.de> wrote:

> On Fri, 24 Mar 2023 18:47:56 +0100, "Dietz Proepper" posted:
> >Du solltest mal ohne Schaum vor dem Mund lesen. Hilft wirklich!
> >Wenn ich mir z.B. unser MFH anschaue - im Keller sechs
> >Waschmaschinen, praktisch nie mehr als zwei in Benutzung. Dort
> >könnte man wirklich 2/3 der Ressourcen, ohne messbaren
> >Komfortverlust, einsparen. Dann könnte man auch Industriequalität
> >kaufen, d.h. wenn nach 10a ein Plastikritzel zerbricht dann kann der
> >*günstig* repariert werden und die Maschine hält statt 12a locker
> >25. 5/6 Kostenersparnis für die einzelne Mietpartei.
>
> Das klappt nicht, weil 5 von 6 Parteien am Montag vormittag waschen
> wollen :-(

So gesehen ist die Menschheit natürlich dem Untergang geweiht.

@Herwig: Der wahre Grund den Du bekämpfen solltest statt eine
Bevölkerungsredunktion zu fordern ist ergo "Montag ist Waschtag".

Hermann Riemann

unread,
Mar 24, 2023, 2:08:05 PM3/24/23
to
Am 24.03.23 um 18:50 schrieb Dietz Proepper:

> Und gäbe es in .de statt 80Mio Menschen nur noch acht - dann hätte er
> (mittelfristig) ebenfalls keine Waschmaschine und keine Behausung mit
> Strom, Wasser und Kanalisation (mehr).
>
> WEIL EINFACH KEIN ARSCH MEHR DA IST DER DIE WASCHMASCHINE BAUT

Bis wann wurden Waschmaschinen in Deutschland gebaut?

> ODER DIE HÄUSER BAUT

Gab es, als in D nur 8 Millionen Menschen lebten keine Häuser?

> ODER DIE GANZE INFRA BEDIENT,

Australien hat bei geringer Bvölkerungsdichte eine Infrastruktur.

Hermann Riemann

unread,
Mar 24, 2023, 2:12:09 PM3/24/23
to
Am 24.03.23 um 18:53 schrieb Wolfgang Kynast:

> Das klappt nicht, weil 5 von 6 Parteien am Montag vormittag waschen
> wollen :-(

Alle von 7:00-8:00?

Hermann
in dessen Wohnecke 10 Haushalte sich
einen Trockner teilen.

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 24, 2023, 2:42:53 PM3/24/23
to
On Fri, 24 Mar 2023 19:12:07 +0100, "Hermann Riemann" posted:

>Am 24.03.23 um 18:53 schrieb Wolfgang Kynast:
>
>> Das klappt nicht, weil 5 von 6 Parteien am Montag vormittag waschen
>> wollen :-(
>
>Alle von 7:00-8:00?

Leidest du an seniler Bettflucht? ;-)
Außerdem läuft meine Wama gut zwei Stunden.
Und befrage mal deinen Energieversorger zu dem Thema.

>Hermann
> in dessen Wohnecke 10 Haushalte sich
> einen Trockner teilen.

Da bedarf es eines Kaffeevollautomaten und Sitzgelegenheiten für die
Warteschlange.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Herwig

unread,
Mar 24, 2023, 2:43:13 PM3/24/23
to
2023-03-24 19:45:00 +0100

> ...

> WEIL EINFACH KEIN ARSCH MEHR DA IST DER DIE WASCHMASCHINE BAUT ODER
> DIE HÄUSER BAUT ODER DIE GANZE INFRA BEDIENT, DU HIRN!

Türlich - wenn man so naiv den ReduktionsFaktor zu 0.0 ansetzt, du Hirn!

Es ist komisch, dass bei diesem ThemenKomplex so viel und immer
wieder dasselbe missverstanden wird, und dass unterstellt wird, was
gar nicht gesagt wurde!

Herwig

Herwig

unread,
Mar 24, 2023, 2:47:25 PM3/24/23
to
2023-03-24 19:48:00 +0100

> ...

> @Herwig: Der wahre Grund den Du bekämpfen solltest statt eine
> Bevölkerungsredunktion zu fordern ist ergo "Montag ist Waschtag".

Glaubst Du im Ernst, dass der montägliche Waschtag das einzige
ist, was mit fortschreitender BevölkerungsDichte immer bürokratischer
gemanagt wird?

Lies mal "Wir" von Samjatin. Eine Welt, wo Du am Montag ein
Kärtchen kriegst, wo draufsteht, wen Du am Mittwoch ficken
darfst/must!

Herwig

https://de.wikipedia.org/wiki/Wir_(Roman)

Stefan Froehlich

unread,
Mar 24, 2023, 5:19:41 PM3/24/23
to
On Fri, 24 Mar 2023 18:47:56 Dietz Proepper wrote:
> Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:
> Du solltest mal ohne Schaum vor dem Mund lesen. Hilft wirklich!
> Wenn ich mir z.B. unser MFH anschaue - im Keller sechs
> Waschmaschinen, praktisch nie mehr als zwei in Benutzung. Dort
> könnte man wirklich 2/3 der Ressourcen, ohne messbaren
> Komfortverlust, einsparen.

Das ist etwas, was ich in Deutschland schon mehrfach bewundert habe:
Waschkeller, in denen für jede Wohnung eine eigene Waschmaschine
steht. WTF, wer *kommt* auf so eine Idee?

Hierzulande gibt es zwei Varianten: Entweder eine (im positiven
Fall) Gemeinschaftswaschküche mit einer angemessenen Anzahl von
Waschmaschinen, oder (im negativen Fall) nichts dergleichen, dann
stehen private Maschinen in jeder Wohnung.

In meinem vorherigen Haus gab es eine Maschine für 26 Wohnungen;
nicht alle haben sie benutzt, aber in der Praxis gab es damit nie
ein Problem. Und: Wir hatten ein schönes, robustes Industriemodell,
das sich niemand jemals privat hätte leisten oder in seiner Wohnung
stehen haben wollen - und das tat auch 20 Jahre lang gut ausgelastet
seinen Dienst, bevor es durch das Nachfolgermodell ersetzt wurde.

> Dann könnte man auch Industriequalität kaufen, d.h. wenn nach 10a
> ein Plastikritzel zerbricht dann kann der *günstig* repariert
> werden und die Maschine hält statt 12a locker 25. 5/6
> Kostenersparnis für die einzelne Mietpartei.

In unserem Fall noch deutlich mehr; rund 75 Cent pro Waschgang
deckten Strom und Anschaffungskosten, und um Reparaturen hat sich
ggf. die Hausverwaltung gekümmert.

> Wenn man es mal durchdenkt dann wäre das sogar ein
> Komfort-*ZUWACHS*!

Tja, wenn da nicht die Bauherren wären. Der meiner neuen Wohnung hat
es vorgezogen, für 50k€ einen Lagerraum an irgendjemanden zu
verkaufen anstatt die Fläche als Gemeinschaftswaschküche (de facto)
zu verschenken.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - ruhen!? Aber lutschen ist kräftiger.
(Sloganizer)

Herwig

unread,
Mar 24, 2023, 7:21:26 PM3/24/23
to
2023-03-25 00:22:00 +0100

> ...

> In meinem vorherigen Haus gab es eine Maschine für 26 Wohnungen;
> nicht alle haben sie benutzt, aber in der Praxis gab es damit nie
> ein Problem. Und: Wir hatten ein schönes, robustes Industriemodell,
> das sich niemand jemals privat hätte leisten oder in seiner Wohnung
> stehen haben wollen - und das tat auch 20 Jahre lang gut ausgelastet
> seinen Dienst, bevor es durch das Nachfolgermodell ersetzt wurde.

Zumindest eine Sache spricht für einen WaschKeller mit mehreren
Maschinen: Ein eventuellere WasserSchaden ist überschaubar und
spielt sich nicht in den Wohnungen ab.

Wenn meine Maschine (in der Wohnung) läuft, bin ich die ganze
Zeit zugegen und in Hörweite. Ausserdem hat mein Bad einen Gully
(der noch nie notwendig wurde). Wenn die Maschine nicht läuft,
wird ihr das Wasser abgedreht.

Dieselben VorsichtsMassnahmen versuche ich seit Jahren, meiner
BaLAG zu vermitteln. Bislang vergeblich. Ich bin ja der unverbesserliche
"SchwarzSeher".

Herwig

Ruediger Lahl

unread,
Mar 24, 2023, 7:45:50 PM3/24/23
to
*Herwig* schrieb:

> Zumindest eine Sache spricht für einen WaschKeller mit mehreren
> Maschinen: Ein eventuellere WasserSchaden ist überschaubar und
> spielt sich nicht in den Wohnungen ab.
>
> Wenn meine Maschine (in der Wohnung) läuft, bin ich die ganze
> Zeit zugegen und in Hörweite.

man Aquastopp. Den haben wohl seit 15 Jahren alle Maschinen serienmäßig.

> Dieselben VorsichtsMassnahmen versuche ich seit Jahren, meiner
> BaLAG zu vermitteln. Bislang vergeblich.

Na wenigstens ein vernunftbegabtes Wesen in der Beziehung...
--
bis denne

Hermann Riemann

unread,
Mar 24, 2023, 9:43:05 PM3/24/23
to
Am 24.03.23 um 19:42 schrieb Wolfgang Kynast:
> On Fri, 24 Mar 2023 19:12:07 +0100, "Hermann Riemann" posted:
>
>> Am 24.03.23 um 18:53 schrieb Wolfgang Kynast:
>>
>>> Das klappt nicht, weil 5 von 6 Parteien am Montag vormittag waschen
>>> wollen :-(
>>
>> Alle von 7:00-8:00?
>
> Leidest du an seniler Bettflucht? ;-)
> Außerdem läuft meine Wama gut zwei Stunden.
> Und befrage mal deinen Energieversorger zu dem Thema.

Dann also 9:00-11:00.
Wobei noch Berufstätigkeit, Schule ..

>> Hermann
>> in dessen Wohnecke 10 Haushalte sich
>> einen Trockner teilen.

> Da bedarf es eines Kaffeevollautomaten und Sitzgelegenheiten für die
> Warteschlange.

Der Trockner steht im Keller in einem Trockenraum.
Als ich ihn noch benutzte,
habe ich da selten jemand angetroffen.
( Jetzt habe ich einen Waschtrockner. )

Hermann
der kein Kaffee trinkt.

--
http://www.hermann-riemann.de

Hermann Riemann

unread,
Mar 24, 2023, 9:55:52 PM3/24/23
to
Am 24.03.23 um 22:19 schrieb Stefan Froehlich:
> On Fri, 24 Mar 2023 18:47:56 Dietz Proepper wrote:
>> Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:
>> Du solltest mal ohne Schaum vor dem Mund lesen. Hilft wirklich!
>> Wenn ich mir z.B. unser MFH anschaue - im Keller sechs
>> Waschmaschinen, praktisch nie mehr als zwei in Benutzung. Dort
>> könnte man wirklich 2/3 der Ressourcen, ohne messbaren
>> Komfortverlust, einsparen.
>
> Das ist etwas, was ich in Deutschland schon mehrfach bewundert habe:
> Waschkeller, in denen für jede Wohnung eine eigene Waschmaschine
> steht. WTF, wer *kommt* auf so eine Idee?

In der Wohnung, in der ich 1984 eingezogen bin,
hat Waschkeller und Trockenraum, letzterer mit einem Trockner.
Die Wohnung hat hat Dusche.

Davor wohnte ich in einem Hochhaus mit Waschraum
mit etlichen Waschmaschinen mit Münzzusatz.
Die 1-Zimmer Wohnung hatte Badewanne

In der Wohnung, die ich ca 1995 kaufte,
hat jede Wohnung neben der Badewanne Platz für Waschmaschine.
Für den Mieter habe ich im letzten Jahr ein Duschvorhang
bauen lassen.

Was mich an der Waschmaschine stört, ist,
dass sie ein Frontlader und kein toplader ist.
Also ein Wäscheabschleifer,
was an den Fuseln von meiner Unterwäsche an dem
Kunststofffenster deutlich erkennbar ist.

Hermann
der seine 3 Varianten, Nahrung zu erhitzen,
auch nicht dauernd im Betrieb hat.

--
http://www.hermann-riemann.de

Dietz Proepper

unread,
Mar 25, 2023, 1:55:03 AM3/25/23
to
Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:

> 2023-03-24 19:45:00 +0100
>
> > ...
>
> > WEIL EINFACH KEIN ARSCH MEHR DA IST DER DIE WASCHMASCHINE BAUT ODER
> > DIE HÄUSER BAUT ODER DIE GANZE INFRA BEDIENT, DU HIRN!
>
> Türlich - wenn man so naiv den ReduktionsFaktor zu 0.0 ansetzt, du
> Hirn!

Ich habe - wie ein des Lesens Kundiger unschwer erkennen konnte - mit
einer Reduktion auf 1/10 gerechnet. Das ist doch Deine Zielgröße, oder?

> Es ist komisch, dass bei diesem ThemenKomplex so viel und immer
> wieder dasselbe missverstanden wird, und dass unterstellt wird, was
> gar nicht gesagt wurde!

Natürlich hast Du's nicht gesagt. Weil Du Deine Idee - wie üblich bei
Weltverbesserungsvorhaben - nicht zuende gedacht hast.

Dietz Proepper

unread,
Mar 25, 2023, 1:55:46 AM3/25/23
to
Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:

> 2023-03-24 19:48:00 +0100
>
> > ...
>
> > @Herwig: Der wahre Grund den Du bekämpfen solltest statt eine
> > Bevölkerungsredunktion zu fordern ist ergo "Montag ist Waschtag".
>
> Glaubst Du im Ernst, dass der montägliche Waschtag das einzige
> ist, was mit fortschreitender BevölkerungsDichte immer bürokratischer
> gemanagt wird?

Ja. Natürlich. Nur Waschmaschinen. Tätschel.

Dietz Proepper

unread,
Mar 25, 2023, 1:58:07 AM3/25/23
to
Stefan...@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:

> On Fri, 24 Mar 2023 18:47:56 Dietz Proepper wrote:
> > Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:
> > Du solltest mal ohne Schaum vor dem Mund lesen. Hilft wirklich!
> > Wenn ich mir z.B. unser MFH anschaue - im Keller sechs
> > Waschmaschinen, praktisch nie mehr als zwei in Benutzung. Dort
> > könnte man wirklich 2/3 der Ressourcen, ohne messbaren
> > Komfortverlust, einsparen.
>
> Das ist etwas, was ich in Deutschland schon mehrfach bewundert habe:
> Waschkeller, in denen für jede Wohnung eine eigene Waschmaschine
> steht. WTF, wer *kommt* auf so eine Idee?

"Maschendrahtzaun"

> > Dann könnte man auch Industriequalität kaufen, d.h. wenn nach 10a
> > ein Plastikritzel zerbricht dann kann der *günstig* repariert
> > werden und die Maschine hält statt 12a locker 25. 5/6
> > Kostenersparnis für die einzelne Mietpartei.
>
> In unserem Fall noch deutlich mehr; rund 75 Cent pro Waschgang
> deckten Strom und Anschaffungskosten, und um Reparaturen hat sich
> ggf. die Hausverwaltung gekümmert.

Tja.

Hermann Riemann

unread,
Mar 25, 2023, 7:32:05 AM3/25/23
to
Am 25.03.23 um 10:43 schrieb Frank Möller:

> Von mir aus können sich auch neun Leute eine Waschmaschine teilen, dann
> kann ich meine ja weiterhin alleine benutzen - und das will und werde ich
> auch tun.

Wenn deren Waschmaschine kaputt ist,
fragen sie vielleicht bei Dir an.


> Nach Jahrzehnten mit Gemeinschafts- und Münzwaschmaschinen weiß ich diesen
> Luxus _*einer eigenen Maschine in der Wohnung sehr zu schätzen*_, zumal man
> dafür nicht ständig die Wohnung verlassen und zu vorgeplanten Zeiten in den
> Keller pilgern muß.

Ständig?

Ich schalte die Waschmaschine im Keller an und komme
nach ein paar Stunden wieder, um die Wäsche abzuholen.
Bei Gemeinschaftswaschmaschine mit Engpass würde ich
einen Wecker stellen. Und es könnte noch
Reservierungs Zeitpläne geben.

> Ich darf das, ich bin Radlfahrer und habe keine Dose. Alles gut.

Das Fahrrad im Keller ist problematischer.
Insbesondere das herunter tragen des Fahrrades
mit leichten Knieprobleme oder im Winter mit
Eis auf der Treppe.


> Wenn an diesem, meinen bißchen Egoismus trotzdem die Welt untergeht
> - tja, dann soll es wohl so sein.

Wenn andere auch so denken und handeln..

Hermann
manchmal an Intelligenzen nach Menschheit denkend.

--
http://www.hermann-riemann.de

Hermann Riemann

unread,
Mar 25, 2023, 8:27:21 AM3/25/23
to
Am 25.03.23 um 12:58 schrieb Frank Möller:

> Ich kenne es sowohl mit Reservierungslisten als auch ohne. Letztlich nervt
> beides.
>
>>> Ich darf das, ich bin Radlfahrer und habe keine Dose. Alles gut.
>
>> Das Fahrrad im Keller ist problematischer.
>
> Nur in einem gemeinschaftlichen Radlkeller, und sowas nutze ich prinzipiell
> nicht.

Mir bleibt nichts anderes übrig.
Die Wandbereiche in meinem Keller sind mit Regale,
die Decke mit Rohre belegt.
Und das Treppenproblem wäre damit auch nicht gelöst.


> Als ich noch keinen radltauglichen Keller hatte, stand das Radl vor'm Haus.

In meiner Jugend hatte ich ein Fahrrad, das im unbenutzten Zustand
im Hof ruhte. Seit ich im München benutze ich gemeinschaftliche
Fahrradkeller.
( Abgesehen von wenigen Tagen zwischen Wohnungsbezug und Fahrrad Kauf.)
Anfangs in einem Hochhaus.

>>> Wenn an diesem, meinen bißchen Egoismus trotzdem die Welt untergeht
>>> - tja, dann soll es wohl so sein.
>
>> Wenn andere auch so denken und handeln..
>
> Die machen viel beklopptere Sachen, und zwar dauernd. Schau Dich doch um.
>
Z.B.in die ferne reisen, um den aktuellen Wohnort zu zerstören.

Allerdings ist die Frage, welchen Schaden richte ich mit meinem handeln
an anderen an, damit nicht beantwortet.
Die meisten stellen nur die Frage, welchen Schaden richte ich mit
eigenem handeln bei sich selber an,
wodurch die Frage nach passenden erzieherischen Massnahmen ..

--
http://www.hermann-riemann.de

Herwig

unread,
Mar 25, 2023, 9:34:42 AM3/25/23
to
2023-03-25 14:35:00 +0100

> ...

> Hermann
> der kein Kaffee trinkt.

Kompromiss: Kosaken-Likör.

Eben beim EDEKA gesehen. Die ganze Zeit
auf dem NachhauseWeg darüber nachgedacht,
was der Inhalt des Filmes "Wenn Kattelbach
kommt" war, alldieweil ich damals eine ganze
Flasche Kosaken-Likör gebraucht habe, um
mir den Film vollständig anzusehen (1971
.. 1973).

Beim Einräumen der Einkäufe zu Hause war da
plötzlich eine Flasche Kosaken-Likör. Da muss
mein Unterbewusstsein mir den Weg gewiesen
haben, wie ich mich wieder an de Film erinnern
kann ...

Herwig

Ulf Kutzner

unread,
Mar 25, 2023, 9:57:00 AM3/25/23
to

Frank Hucklenbroich

unread,
Mar 25, 2023, 10:19:54 AM3/25/23
to
Am Fri, 24 Mar 2023 17:32:57 +0100 schrieb Hermann Riemann:

> „Fünf Menschen sollten sich eine Waschmaschine teilen“
>
> Die erste eigene Waschmaschine hatte ich erst,
> als ich in die jetzige Wohnung zog.
>
> Davor hatte ich Waschmaschinen mit Münzautomaten erlebt.

Gibt es immer noch. In dem (durchaus noblen) Hochhaus mit 40 Mietparteien,
in dem ich Mitte der 90er für ein paar Jahre wohnte, gab es einen zentralen
Waschraum mit 5 Waschmaschinen und 5 Trocknern, die jedermann benutzen
durfte. Zwei Freunde von mir wohnen da übrigens heute noch, ein
promovierter Kernphysiker und (m)eine Zahnärztin. Die berichteten mir, daß
man da mittlerweile auch Münzautomaten installiert hat, weil wohl Leute aus
der Nachbarschaft da gratis ihre Wäsche gewaschen haben (wie die da rein
gekommen sind, ist eine andere Frage, man braucht eigentlich einen
Hausschlüssel).

Ich fand diese Gemeinschaftswaschmaschinen immer eklig, denn es gab Leute,
die wuschen da ihre sandigen Hundedecken drin.

>> RessourcenBelastung als NullSummenSpiel unter
>> völliger Weglassung der Dinge, die wirklich funktionieren
>> - BevölkerungsRedunktion, zum Beispiel. Warum nicht
>> gleich eine kasernierte UnterBringung der gesamten
>> Menschheit?
>
> Manchmal habe ich den Eindruck dass automatische
> Kontrolle etlicher Personen sinnvoll sein.
> Vorbild Singapur:
>
> Aus: <https://www.singapur.net/sauberkeit.php>
> Auf Verstöße gegen Vorschriften, die u.a. das achtlose Wegwerfen von
> Zigarettenkippen oder Müll in der Öffentlichkeit unter Strafe stellen,
> folgen drakonisch anmutende Geldstrafen

"Singapore is a Fine City".

Ich war da 1988 zum ersten Mal, es war sogar unter hoher Geldstrafe
verboten, die Straße zu überqueren, wo es keine Ampel gab ("Jaywalking").
Eine Mitschülerin und Tochter eines leider viel zu früh verstorbenen
ARD-Korrespondenten ging da mal ein halbes Jahr auf die Highschool (ihr
Vater leitete das Südostasienbüro), die wusste interessantes über die
dortige Hackordnung zu berichten:
An erster Stelle waren die Chinesen, dann kam lange nichts, dann kamen die
Malayen, dann ganz unten die Inder (gell, schön nach Hautfarben getrennt).
Aber die westlichen Weißen, die standen komplett draußen und galten als
kulturlose Barbaren. Ja, Rassismus funktioniert bisweilen auch andersherum.

Grüße,

Frank

Ulf Kutzner

unread,
Mar 25, 2023, 10:39:17 AM3/25/23
to
Frank Hucklenbroich schrieb am Samstag, 25. März 2023 um 15:19:54 UTC+1:

> "Singapore is a Fine City".
>
> Ich war da 1988 zum ersten Mal, es war sogar unter hoher Geldstrafe
> verboten, die Straße zu überqueren, wo es keine Ampel gab ("Jaywalking").
> Eine Mitschülerin und Tochter eines leider viel zu früh verstorbenen
> ARD-Korrespondenten ging da mal ein halbes Jahr auf die Highschool (ihr
> Vater leitete das Südostasienbüro), die wusste interessantes über die
> dortige Hackordnung zu berichten:
> An erster Stelle waren die Chinesen, dann kam lange nichts, dann kamen die
> Malayen, dann ganz unten die Inder (gell, schön nach Hautfarben getrennt).

Das deckt sich rein zufällig mit der Bevölkerungsstruktur.
https://de.wikipedia.org/wiki/Singapur#Bev%C3%B6lkerungsstruktur

> Aber die westlichen Weißen, die standen komplett draußen und galten als
> kulturlose Barbaren. Ja, Rassismus funktioniert bisweilen auch andersherum.

Ausführlicher:
https://en.wikipedia.org/wiki/Race_in_Singapore
https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_Singapore#Racial_tension

Und es hatte auch damit zu tun, aus welchem Herrschaftsverband
man sich gelöst hatte.

Herwig

unread,
Mar 25, 2023, 10:49:55 AM3/25/23
to
2023-03-25 15:49:00 +0100

> ...

> Ich fand diese Gemeinschaftswaschmaschinen immer eklig, denn es gab Leute,
> die wuschen da ihre sandigen Hundedecken drin.

Ein ganz entscheidendes Argument gegen GemeinschaftsWaschMaschinen.

Überhaupt lässt sich die TransAktionsSicherheit verschiedener WaschGänge
nicht sicherstellen, wenn man damit rechnen muss, dass einem jemand
in die wohlgeplante Abfolge der WaschVorgänge etwas hineinwirft.

In einem Buch über den LaufSport habe ich die Empfehlung gefunden,
auch TurnSchuhe der WaschMaschine zu überantworten. Habe ich
nie gemacht, besonders bei stark verschmutzten TurnSchuhen. Das
hiesse, dem FlusenSieb allzuviel abzuverlangen.

Herwig




Herwig

unread,
Mar 25, 2023, 10:53:25 AM3/25/23
to
2023-03-25 15:53:00 +0100

> ...

> > Ich war da 1988 zum ersten Mal, es war sogar unter hoher Geldstrafe
> > verboten, die Straße zu überqueren, wo es keine Ampel gab ("Jaywalking").

Kein Ort für mich. - Wie wird das Problem mit öffentlichen Pissoirs gelöst
- gibt es welche? Oder muss man zu "Jaypissing" Zuflucht nehmen?

Herwig

Hermann Riemann

unread,
Mar 25, 2023, 12:14:03 PM3/25/23
to
Am 25.03.23 um 14:34 schrieb Herwig:

>> Hermann
>> der kein Kaffee trinkt.

> Kompromiss: Kosaken-Likör.

Abgesehen von 2 Flaschen Bier pro Jahr
kaufe ich keine Getränke und verwende stattdessen
Leitungswasser. Eventuell mit Kräuterteeblätter.
( 10 Minuten in Teemaschine gekocht. )

Ned Kelly

unread,
Mar 25, 2023, 12:28:07 PM3/25/23
to
Am 25.03.2023 um 17:14 schrieb Hermann Riemann:

> Abgesehen von 2 Flaschen Bier pro Jahr
> kaufe ich keine Getränke und verwende stattdessen
> Leitungswasser. Eventuell mit Kräuterteeblätter.
> ( 10 Minuten in Teemaschine gekocht. )

Du bist aber sehr streng mit dir. Hat das
gesundheitliche Gründe?

Bis dann.

Hermann Riemann

unread,
Mar 25, 2023, 12:40:30 PM3/25/23
to
Am 25.03.23 um 14:34 schrieb Frank Möller:
> Hermann Riemann:
>> Am 25.03.23 um 12:58 schrieb Frank Möller:
>
>>> Ich kenne es sowohl mit Reservierungslisten als auch ohne. Letztlich nervt
>>> beides.
>
>>>>> Ich darf das, ich bin Radlfahrer und habe keine Dose. Alles gut.
>
>>>> Das Fahrrad im Keller ist problematischer.
>
>>> Nur in einem gemeinschaftlichen Radlkeller, und sowas nutze ich prinzipiell
>>> nicht.
>
>> Mir bleibt nichts anderes übrig.
>> Die Wandbereiche in meinem Keller sind mit Regale,
>> die Decke mit Rohre belegt.
>
> Na ja, der findige Heimwerker kann da meist schon was machen. Zu meiner
> letzten Wohnung gehörte ein nur sehr kleines Kellerabteil, gerade mal um
> 2,10 m tief und 0,8 m breit. Trotzdem habe ich hinten und seitlich Regale
> so eingebaut, daß ein Radl hineinpaßte.

Auf der rechten Seite habe ich Bücherregale gedübelt,
auf der linken Seite stehen breite Standregale.
Dazu sind noch Werkbank ca 13 Umzugskisten mit
Inhalt aus einer 110 m² Wohnung und noch einiges.
Durch einen schmalen Gang komme ich bis zur Werkbank.

> Das mußte halt mit dem Lenker nach
> vorn, also in Richtung Tür, und mit leicht eingeschlagenem Lenker
> "eingefädelt" werden, damit die Tür auch zuging. Übung macht den Meister.
> Obendrüber hatte ich noch diverse Sachen an Stangen hingehängt.

da ich das Rad des öfteren z.B. zum Einkaufen brauche,
mag ich auch nicht lange ein. und ausbauen.

>> Und das Treppenproblem wäre damit auch nicht gelöst.
>
>>> Als ich noch keinen radltauglichen Keller hatte, stand das Radl vor'm Haus.
>
>> In meiner Jugend hatte ich ein Fahrrad, das im unbenutzten Zustand
>> im Hof ruhte. Seit ich im München benutze ich gemeinschaftliche
>> Fahrradkeller.
>
> Da klauen sie einem sogar die Bremsgummis vom Radl weg.

In meiner Jugend in einer Kleinstadt wurde da nichts geklaut
In München haben, vermutlich jugoslawische Jugendliche,
manchmal meine Fahrradpumpe geklaut.


> Ich würde keine
> Wohnung ohne eigenen, radltauglichen Keller mehr nehmen.

Es gibt da finanzielle Grenzen.

>> ( Abgesehen von wenigen Tagen zwischen Wohnungsbezug und Fahrrad Kauf.)
>> Anfangs in einem Hochhaus.
>
>>>>> Wenn an diesem, meinen bißchen Egoismus trotzdem die Welt untergeht
>>>>> - tja, dann soll es wohl so sein.
>
>>>> Wenn andere auch so denken und handeln..
>
>>> Die machen viel beklopptere Sachen, und zwar dauernd. Schau Dich doch um.
>
>> Z.B.in die ferne reisen, um den aktuellen Wohnort zu zerstören.
>
>> Allerdings ist die Frage, welchen Schaden richte ich mit meinem handeln
>> an anderen an, damit nicht beantwortet.
>> Die meisten stellen nur die Frage, welchen Schaden richte ich mit
>> eigenem handeln bei sich selber an,
>> wodurch die Frage nach passenden erzieherischen Massnahmen ..
>
> Wie gesagt, ich habe keine Dose,

Ich war nur nie mit einer eigenen Dose unterwegs.

> ich jette nicht alle naselang rund um den Globus

Reisen aus eigenen Antrieb:
Jugend tagesbusreise nach Venedig,
Bw Flugreise 2 Wochen Beriln
vor dem Beruf 2 oder 3 Wochen Mallorca.

und vor allem bin ich _*für einen kategorischen Ausbau von Solar*_.

Ich bin Eigentümer in einem Wohnblock.
Die Hausverwaltung meinte zur Solarzelle auf dem Dach:
dazu müsste man eine GmBH gründen.

Dann bin ich woanders auch noch Eigentümer
einer Wohnung in einem Wohnblock,
der allerdings unter Denkmalschutz steht.
Da kann selbst eine Wärmepumpe problematisch werden.

Ich erwäge Solarzellen auf meiner Terrasse aufzustellen.
Vermute allerdings noch Probleme.
Ansonsten fange ich langsam an,
für Solarzellen auf dem Dach zu sparen,
falls da mal Gelegenheit zur Eigenbeteiligung besteht.

> Wenn dann trotzdem meine Waschmaschine, die zu 90 % halt nur für mich
> selber genutzt wird, zum Weltuntergang führt, dann muß es wohl so sein.

Der Beitrag Deiner Waschmaschine dürfte eher geringfügig sein.
Allerdings Waschpulver und Wäsche aus Plastik ..

Hermann
der seinen Strom nach Ökotarif <https://www.swm.de/> bezahlt.

--
http://www.hermann-riemann.de

Stefan Froehlich

unread,
Mar 25, 2023, 1:04:13 PM3/25/23
to
On Sat, 25 Mar 2023 10:43:53 Frank Möller wrote:
> Stefan Froehlich:
>> On Fri, 24 Mar 2023 18:47:56 Dietz Proepper wrote:
>>> Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:
>>> Du solltest mal ohne Schaum vor dem Mund lesen. Hilft wirklich!
>>> Wenn ich mir z.B. unser MFH anschaue - im Keller sechs
>>> Waschmaschinen, praktisch nie mehr als zwei in Benutzung. Dort
>>> könnte man wirklich 2/3 der Ressourcen, ohne messbaren
>>> Komfortverlust, einsparen.

>> Das ist etwas, was ich in Deutschland schon mehrfach bewundert
>> habe: Waschkeller, in denen für jede Wohnung eine eigene
>> Waschmaschine steht. WTF, wer *kommt* auf so eine Idee?

> Tja, wenn in der Wohnung gar kein Platz für eine Waschmaschine ist
> oder man z. B. einen Frontlader schon hat, aber nur ein schmalerer
> Toplader in die Wohnung passen würde, man andererseits aber auch
> keine Lust auf Gemeinschaftswaschmaschine hat...

Mit beliebigen Voraussetzungen kommt man auf die seltsamten Ideen :)

>> In meinem vorherigen Haus gab es eine Maschine für 26 Wohnungen;
>> nicht alle haben sie benutzt, aber in der Praxis gab es damit nie
>> ein Problem.

> Das sagen eingefleischte Freunde von
> Gemeinschafts-/Münzwaschmaschinen zwar recht gerne - nur stimmt
> das dann eben sehr oft überhaupt nicht.

In all den Jahren gab es einmal ein Problem: Da hatte jemand ein
paar mCent zu wenig Münzen eingeworfen und der Strom schnappte kurz
vor dem Ende des Waschgangs ab. Er/sie hat das dann irgendwann
bemerkt, eine Münze nachgeworfen - aber das war wieder zu wenig,
weil die Maschine inzwischen abgekühlt war und 95% der Energie ins
Aufheizen investiert werden. Dieses Spiel zog sich über drei Tage,
dann hat er/sie es entweder kapiert, oder sich jemand anderer
erbarmt.

Ansonsten: Alles kein Problem, nie.

Als kleines Haus hatten wir nur eine Maschine; eine Bekannte lebt in
einer großen Anlage. Wiewohl sonst unattraktiv schätzt sie es sehr,
spät Abends einmal drei oder vier Maschinen parallel waschen zu
können.

> Das ist ja alles gut und schön und ich kenne das auch alles, aber
> bei mir kommt jetzt nach Jahrzehnten mit
> Gemeinschafts-/Münzwaschmaschinen noch ein gewisses Bedürfnis nach
> Luxus hinzu: Ich _*will einfach nicht mehr*_ ständig in den Keller
> pilgern müssen, um zur Waschmaschine zu kommen; und ich _*will
> einfach ganz schlicht*_ meine Maschine immer dann (außer in den
> Ruhezeiten) verfügbar haben und anschmeißen können, wann immer es
> _*mir*_ paßt, ohne schon wieder warten zu müssen, daß bis jemand
> anderes fertig ist.

Im Vergleich zum eigenen PKW sind Waschmaschinen wohl noch relativ
harmlos. Aber wie gesagt, ich habe jetzt notgedrungen eine eigene
und vermisse auch nach 5 Jahren immer noch das große, robuste Teil,
das zudem nicht störend in meiner Wohnung herumstand.

Servus,
Stefan


--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Nur schlauchen ist knurkliger als fleuchen! Stefan: Heißersehnt!
(Sloganizer)

Gerrit Heitsch

unread,
Mar 25, 2023, 1:34:01 PM3/25/23
to
On 3/24/23 18:47, Dietz Proepper wrote:
> Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:
>
>> 2023-03-24 17:00:00 +0100
>>
>> Es gibt Dinge, die sollte man nicht lesen, wenn
>> man latent an HerzRhythmusStörungen leidet.
>> Also Vorsicht hier:
>>
>> https://www.fr.de/wirtschaft/oekonom-fordert-verzicht-fuer-klimarettung-gruenes-wachstum-eine-illusion-zr-92166286.html
>>
>> RessourcenBelastung als NullSummenSpiel unter
>
> Du solltest mal ohne Schaum vor dem Mund lesen. Hilft wirklich!
> Wenn ich mir z.B. unser MFH anschaue - im Keller sechs Waschmaschinen,
> praktisch nie mehr als zwei in Benutzung. Dort könnte man wirklich 2/3
> der Ressourcen, ohne messbaren Komfortverlust, einsparen. Dann könnte
> man auch Industriequalität kaufen, d.h. wenn nach 10a ein Plastikritzel
> zerbricht dann kann der *günstig* repariert werden und die Maschine
> hält statt 12a locker 25. 5/6 Kostenersparnis für die einzelne
> Mietpartei.

Hm, meine normale Waschmaschine wird dieses Jahr 20... Wie kommst du auf 12?


> Wenn man es mal durchdenkt dann wäre das sogar ein Komfort-*ZUWACHS*!

Es sei denn, du willst waschen und beide sind belegt. Soll nicht
heissen, daß sie laufen, sondern fertig, aber Wäsche noch drin. Die
Besitzer der Wäsche werden irgendwann auftauchen.

Gerrit

Hermann Riemann

unread,
Mar 25, 2023, 1:35:06 PM3/25/23
to
Am 25.03.23 um 17:28 schrieb Ned Kelly:
> Am 25.03.2023 um 17:14 schrieb Hermann Riemann:
>
>> Abgesehen von 2 Flaschen Bier pro Jahr
>> kaufe ich keine Getränke und verwende stattdessen
>> Leitungswasser. Eventuell mit Kräuterteeblätter.
>> ( 10 Minuten in Teemaschine gekocht. )
>
>  Du bist aber sehr streng mit dir.

Eher nein.

> Hat das gesundheitliche Gründe?

u.a.
Kaffee schmeckt mir nicht,
und Bier etwa so gut wie Wasser.
Und es gibt Ökoempfehlung ca 500g Fleisch pro Woche.

Ansonsten gibt es gesundheitliche Gründe.
Fruchtsäfte ( Zuckerwasser) führen zu Gewichtszunahme.
..

Hermann
der schon einiges aus gesundheitlichen Gründen unternimmt.

--
http://www.hermann-riemann.de

Ulf Kutzner

unread,
Mar 25, 2023, 1:41:36 PM3/25/23
to
Dietz Proepper schrieb am Freitag, 24. März 2023 um 18:47:58 UTC+1:

> Wenn ich mir z.B. unser MFH anschaue - im Keller sechs Waschmaschinen,
> praktisch nie mehr als zwei in Benutzung. Dort könnte man wirklich 2/3
> der Ressourcen, ohne messbaren Komfortverlust, einsparen. Dann könnte
> man auch Industriequalität kaufen, d.h. wenn nach 10a ein Plastikritzel
> zerbricht dann kann der *günstig* repariert werden und die Maschine
> hält statt 12a locker 25. 5/6 Kostenersparnis für die einzelne
> Mietpartei.

Aber wodurch brechen die Bauteile bei geringster
Jahreslaufzeit?

Durch eingebaute vorzeitige Alterssprödheit?

Ned Kelly

unread,
Mar 25, 2023, 2:24:55 PM3/25/23
to
Am 25.03.2023 um 18:35 schrieb Hermann Riemann:

> Ansonsten gibt es gesundheitliche Gründe.
> Fruchtsäfte ( Zuckerwasser) führen zu Gewichtszunahme.

Ich verdünn den Saft mit Leitungswasser.
Ca. 3 Teile Wasser und 1 Teil Saft. Das
stillt den Durst angenehmer.

Stefan Froehlich

unread,
Mar 25, 2023, 4:18:43 PM3/25/23
to
Bei uns hatte es sich konsensuell so eingebürgert, dass man das
Behältnis für die Wäsche neben der Maschine stehen ließ und ein
allfälliger Nachfolger den Inhalt dorthin eingeräumt hat. Erspart
Zeitpläne mit übergroßen Slots und sorgt für maximalen Durchsatz.

Das wird erst dann zum Problem, wenn die Wäsche stundenlang liegen
bleibt, aber irgendwie möchte man das ja ohnehin nicht haben, auch
nicht in der Maschine.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan, so beschissen wie das Leben. Monieren ist out.
(Sloganizer)

Ruediger Lahl

unread,
Mar 25, 2023, 8:11:33 PM3/25/23
to
*Herwig* schrieb:

> https://www.fr.de/wirtschaft/oekonom-fordert-verzicht-fuer-klimarettung-gruenes-wachstum-eine-illusion-zr-92166286.html

Auf so was können eigentlich nur Singles kommen, denn in der
gesellschaftlich normalen Lebensform, teilen sich über kurz oder lang
sowieso mehrere Menschen eine Waschmaschine. Man nennt solche komischen
Lebensformen landläufig Ehepaar oder sogar Familie...

Rued- eine WaMa, drei Personen -iger
--
bis denne

Dr. Joachim Neudert

unread,
Mar 26, 2023, 1:24:15 AM3/26/23
to
Am 26.03.23 um 01:07 schrieb Ruediger Lahl:
Absolut richtig. Die Idee daß jeder seine eigene Waschmaschine betreiben
könnte, kann nur Singles in den Sinn kommen.

Und daß diese Singles eine schlechtere Ressourcennutzung pro Kopf
haben, als die gemeinhin als "Familie" bekannten überkommenen
Lebensentwürfe, stimmt einfach nur.

Dietz Proepper

unread,
Mar 26, 2023, 3:02:56 AM3/26/23
to
Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:

> 2023-03-25 15:49:00 +0100
>
> > ...
>
> > Ich fand diese Gemeinschaftswaschmaschinen immer eklig, denn es gab
> > Leute, die wuschen da ihre sandigen Hundedecken drin.
>
> Ein ganz entscheidendes Argument gegen GemeinschaftsWaschMaschinen.

Eher ein Argument dafür, die Funktion einer gemeinen Waschmaschine mal
zu verstehen. Bei 60° und Reinigungsmittel bleibt vom bösen Hundi genau
*GAR NIX* übrig. Man könnte die Trommel mit Hundekacke füllen, nach
einem Durchlauf wäre das alles *WEG*.

Was tatsächlich interessant wird sind z.B. synthetische Schmierstoffe.
Die sind gerne mal gegen üblicher Reinigungsmittel resistent und ein
Lappen kann einem die ganze Trommel versauen.

Ned Kelly

unread,
Mar 26, 2023, 3:27:02 AM3/26/23
to
Am 26.03.2023 um 06:24 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Und daß diese Singles  eine schlechtere Ressourcennutzung pro Kopf
> haben, als die gemeinhin als "Familie" bekannten überkommenen
> Lebensentwürfe, stimmt einfach nur.

Davon lebten die Familien aber ganz gut.
Dazu kommen die wesentlich höheren Steuern,
die die Singles zahlen.
Ein breites Umdenken fängt gerade an.

Generationenhäuser, langlebige Produkte,
Produkte aus der Region, Nachhaltigkeit
eben, Energiegewinnung ohne CO2, Reduktion
der Tierwirtschaft.

Ich denke, daß die Pandemie und der Krieg
in der Ukraine einiges angestoßen haben.
Es wird aber noch dauern bis "Die Grenzen
des Wachstums" von sehr Vielen gesehen werden.

Bis dann.

Dietz Proepper

unread,
Mar 26, 2023, 3:39:16 AM3/26/23
to
"Dr. Joachim Neudert" <neu...@5sl.org> wrote:

> Am 26.03.23 um 01:07 schrieb Ruediger Lahl:
> > *Herwig* schrieb:
> >
> >> https://www.fr.de/wirtschaft/oekonom-fordert-verzicht-fuer-klimarettung-gruenes-wachstum-eine-illusion-zr-92166286.html
> >>
> >
> > Auf so was können eigentlich nur Singles kommen, denn in der
> > gesellschaftlich normalen Lebensform, teilen sich über kurz oder
> > lang sowieso mehrere Menschen eine Waschmaschine. Man nennt solche
> > komischen Lebensformen landläufig Ehepaar oder sogar Familie...
> >
> > Rued- eine WaMa, drei Personen -iger
>
> Absolut richtig. Die Idee daß jeder seine eigene Waschmaschine
> betreiben könnte, kann nur Singles in den Sinn kommen.

Singles? Du meinst jene, die durch ihre Steuern die ganzen Familien mit
finanzieren?

Und vergiss nicht, dass Waschmaschinen auch durch Nutzung verschleißen.
D.h. vier Trommeln die Woche vs. eine alle zwei Wochen bewirken auch
was.

> Und daß diese Singles eine schlechtere Ressourcennutzung pro Kopf
> haben, als die gemeinhin als "Familie" bekannten überkommenen
> Lebensentwürfe, stimmt einfach nur.

Wie meinst Du das genau? Haushaltsgroßgeräte mit >10a Lebenserwartung
dürften da kaum ins Gewicht fallen.

Zudem - Konzepte wie Wohngemeinschaften vielfältiger Art existieren.

Lars Gebauer

unread,
Mar 26, 2023, 4:28:11 AM3/26/23
to
Am 26.03.2023 um 09:39 schrieb Dietz Proepper:
> Zudem - Konzepte wie Wohngemeinschaften vielfältiger Art existieren.

Na klar. Schon 1863 beschrieb Nikolai Gawrilowitsch Tschernyschewski die
Kommunalka in „Was tun?“ (russ. Что делать?). Mehrere Personen oder auch
mehrere Familien teilen sich eine Wohnung und ebenso die Nutzung der
Einrichtungen, wie den Sanitärbereich mit Toilette und die Küche, d. h.:
eine Partei bewohnt ein oder mehrere Zimmer exklusiv, während sie sich
die Sanitär- und Kücheneinrichtungen mit den anderen Parteien teilt.
--
| Die Drachenschlucht ist ein Ort voller Magie
| Wo einst ein Lindwurm hauste und schrie
--ChatGPT versuchte sich an einem Gedicht über die Drachenschlucht bei
Eisenach

Hendrik van der Heijden

unread,
Mar 26, 2023, 6:33:12 AM3/26/23
to
Am 26.03.2023 um 09:02 schrieb Dietz Proepper:
> Herwig <herwig...@t-online.de> wrote:

>>> Ich fand diese Gemeinschaftswaschmaschinen immer eklig, denn es gab
>>> Leute, die wuschen da ihre sandigen Hundedecken drin.
>>
>> Ein ganz entscheidendes Argument gegen GemeinschaftsWaschMaschinen.
>
> Eher ein Argument dafür, die Funktion einer gemeinen Waschmaschine mal
> zu verstehen. Bei 60° und Reinigungsmittel bleibt vom bösen Hundi genau
> *GAR NIX* übrig. Man könnte die Trommel mit Hundekacke füllen, nach
> einem Durchlauf wäre das alles *WEG*.

Hier gibt's auch sowas im Nebenhaus. Die Hundekacke mag weg sein,
aber die nächste Wasch- (oder Trockner?)-ladung kommt doch mit
reichlich Hundehaaren kontaminiert raus.


Hendrik vdH

Hendrik van der Heijden

unread,
Mar 26, 2023, 6:40:32 AM3/26/23
to
Am 24.03.2023 um 19:12 schrieb Hermann Riemann:
> Am 24.03.23 um 18:53 schrieb Wolfgang Kynast:
>
>> Das klappt nicht, weil 5 von 6 Parteien am Montag vormittag waschen
>> wollen :-(
>
> Alle von 7:00-8:00?

Optimist. Unsere recht neue Maschine braucht bei 40°C Standard 3h,
auf Öko 4h15. Bei erkannter Überladung noch mehr.


Hendrik vdH

Hermann Riemann

unread,
Mar 26, 2023, 8:13:19 AM3/26/23
to
Am 26.03.23 um 07:24 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Und daß diese Singles  eine schlechtere Ressourcennutzung pro Kopf
> haben, als die gemeinhin als "Familie" bekannten überkommenen
> Lebensentwürfe, stimmt einfach nur.

Bei der Bundeswehr waren wir 8 Personen in einem Schlafzimmer.
..

Hermann Riemann

unread,
Mar 26, 2023, 8:15:15 AM3/26/23
to
Am 26.03.23 um 10:28 schrieb Lars Gebauer:
> Am 26.03.2023 um 09:39 schrieb Dietz Proepper:
>> Zudem - Konzepte wie Wohngemeinschaften vielfältiger Art existieren.
>
> Na klar. Schon 1863 beschrieb Nikolai Gawrilowitsch Tschernyschewski die
> Kommunalka in „Was tun?“ (russ. Что делать?). Mehrere Personen oder auch
> mehrere Familien teilen sich eine Wohnung und ebenso die Nutzung der
> Einrichtungen, wie den Sanitärbereich mit Toilette und die Küche, d. h.:
> eine Partei bewohnt ein oder mehrere Zimmer exklusiv, während sie sich
> die Sanitär- und Kücheneinrichtungen mit den anderen Parteien teilt.

In einem Haus in Chemnitz gab es vor der Kernsanierung einen Raum
mit 3 Toilettensitzen auf einem Brett.

Ned Kelly

unread,
Mar 26, 2023, 8:33:59 AM3/26/23
to
... und im Manöver auf einem Balken.

Dietz Proepper

unread,
Mar 26, 2023, 9:26:08 AM3/26/23