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Lautsprecherkabel: CU, CCA, OFC, …

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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 31, 2013, 10:27:10 AM8/31/13
to
Guten Morgen!

Vorab: Ich bin kein kriegerisches "Goldohr", glaube also nicht an
die akustischen Eigenschaften eines Lautsprecherkabels, aber an
die elektrischen.

So kam ich jüngst in die Bedroille, mal an so knapp zwanzig Meter
grundsolides 2,5mm² Kabel zu kommen¹). Nichts Böses ahnend, mir was
bestellt, was sogar als "100% CCA"²) ausgewiesen war. Nanu: Anschnitt
schimmert silbrig. Mal danach gesucht und gefunden: Kupferlegiertes
Aluminiumkabel. Weiter gesucht: Tendiert zur Brüchigkeit, tendiert
zur Ausbildung von Übergangswiderständen, tendiert zu …

Will man sowas wirklich haben? Auch als nicht Hifi-Voodoo-Gläubiger?
Will man IMNSHO nicht.

Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
2,5mm² CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der Länge ein Vakuum zwischen
CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
einen Tipp für mich?

TIA,
Ulrich
___________
¹) Anlässlich <news:kvntj6.3vsevo1.1!not-fo...@ufh.invalid.de>.
Irgendwie scheint das Usenet ins schwarze ger.ct-Loch gesaugt zu
werden. Dort in de.rec.music.hife null Echo, hier vermutlich/
hoffentlich gleich doch.

²) "100% CCA" klingt mir inzwischen wie "100% blended Whiskey" #-)

Holger Marzen

unread,
Aug 31, 2013, 10:56:59 AM8/31/13
to
* On Sat, 31 Aug 2013 16:27:10 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> So kam ich jüngst in die Bedroille, mal an so knapp zwanzig Meter
> grundsolides 2,5mm² Kabel zu kommen¹). Nichts Böses ahnend, mir was
> bestellt, was sogar als "100% CCA"²) ausgewiesen war. Nanu: Anschnitt
> schimmert silbrig. Mal danach gesucht und gefunden: Kupferlegiertes
> Aluminiumkabel. Weiter gesucht: Tendiert zur Brüchigkeit, tendiert
> zur Ausbildung von Übergangswiderständen, tendiert zu …
>
> Will man sowas wirklich haben? Auch als nicht Hifi-Voodoo-Gläubiger?
> Will man IMNSHO nicht.
>
> Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
> 2,5mm² CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der Länge ein Vakuum zwischen
> CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
> einen Tipp für mich?

Ich hab im Baumarkt 2,5 mm²-Zwillingsleitung (Kupfer) mit durchsichtiger
Isolierung und farblicher Markierung einer Ader gekauft. Das dürfte das
typische Lautsprecher-"Kabel" für den Consumerkunden mit
Qualitätsanspruch sein. Ich kann Dir wirklich nicht mehr sagen, was das
gekostet hat, aber nicht die Welt.

Hilmar Bunjes

unread,
Aug 31, 2013, 11:10:38 AM8/31/13
to
Am 31.08.2013 16:27, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
> Guten Morgen!
>
> Vorab: Ich bin kein kriegerisches "Goldohr", glaube also nicht an
> die akustischen Eigenschaften eines Lautsprecherkabels, aber an
> die elektrischen.
>
> So kam ich jüngst in die Bedroille, mal an so knapp zwanzig Meter
> grundsolides 2,5mm² Kabel zu kommen¹). Nichts Böses ahnend, mir was
> bestellt, was sogar als "100% CCA"²) ausgewiesen war. Nanu: Anschnitt
> schimmert silbrig. Mal danach gesucht und gefunden: Kupferlegiertes
> Aluminiumkabel. Weiter gesucht: Tendiert zur Brüchigkeit, tendiert
> zur Ausbildung von Übergangswiderständen, tendiert zu …
>
> Will man sowas wirklich haben? Auch als nicht Hifi-Voodoo-Gläubiger?
> Will man IMNSHO nicht.
>
> Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
> 2,5mm² CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der Länge ein Vakuum zwischen
> CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
> einen Tipp für mich?

Wie wäre es mit Reichelt?

LA 225-25: Schw. Kupferlitze, 2x2,5mm², 25m: 20,40 €
oder
LAT 225-25: Transp. Kupferlitze, 2x2,5mm², 25m: 22,99 €

Gruß
Hilmar

--
http://blog.cambiro.de - 100 Liegestütze in 6 Wochen

gUnther nanonüm

unread,
Aug 31, 2013, 11:10:17 AM8/31/13
to

"Ulrich F. Heidenreich" <nospam...@tremornet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kvt5gu.3vs7d0l.1!not-fo...@ufh.invalid.de...

>So kam ich jüngst in die Bedroille, mal an so knapp zwanzig Meter
>grundsolides 2,5mm² Kabel zu kommen¹). Nichts Böses ahnend, mir was
>bestellt, was sogar als "100% CCA"²) ausgewiesen war. Nanu: Anschnitt
>schimmert silbrig. Mal danach gesucht und gefunden: Kupferlegiertes
>Aluminiumkabel. Weiter gesucht: Tendiert zur Brüchigkeit, tendiert
>zur Ausbildung von Übergangswiderständen, tendiert zu .
>
>Will man sowas wirklich haben? Auch als nicht Hifi-Voodoo-Gläubiger?
>Will man IMNSHO nicht.
>
>Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
>2,5mm² CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der Länge ein Vakuum zwischen
>CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
>einen Tipp für mich?

Hi,
gabs wimre gerade bei Norma, transparentes Speakerkabel. Ansonsten kauf
teuer und bestell massives Silberkabel...besser gehts nicht. Lohnt zwar
kaum, aber erfüllt unter Nerds genug Geekpoints, daß man Dir den
unvergoldeten Schraubenzieher verzeiht.

--
mfg,
gUnther


Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 31, 2013, 11:16:32 AM8/31/13
to
Holger Marzen in <news:kvt07r$sd6$1...@news.marzen.de>:
Nuhr :-)

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 3 Monaten und 24 Tagen ist Weihnachten.
7PRKZ AYRRY S1B9I 6A3OJ 3TJAT U6YJO KEZEV Z1H0V VEJGF
Stellt euch vor, es ist Samstag und keiner geht hin!

Holger Marzen

unread,
Aug 31, 2013, 11:39:31 AM8/31/13
to
* On Sat, 31 Aug 2013 17:16:32 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Holger Marzen in <news:kvt07r$sd6$1...@news.marzen.de>:
>
>>* On Sat, 31 Aug 2013 16:27:10 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>>
>>> So kam ich jüngst in die Bedroille, mal an so knapp zwanzig Meter
>>> grundsolides 2,5mm² Kabel zu kommen¹). Nichts Böses ahnend, mir was
>>> bestellt, was sogar als "100% CCA"²) ausgewiesen war. Nanu: Anschnitt
>>> schimmert silbrig. Mal danach gesucht und gefunden: Kupferlegiertes
>>> Aluminiumkabel. Weiter gesucht: Tendiert zur Brüchigkeit, tendiert
>>> zur Ausbildung von Übergangswiderständen, tendiert zu …
>>>
>>> Will man sowas wirklich haben? Auch als nicht Hifi-Voodoo-Gläubiger?
>>> Will man IMNSHO nicht.
>>>
>>> Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
>>> 2,5mm² CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der Länge ein Vakuum zwischen
>>> CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
>>> einen Tipp für mich?
>>
>>Ich hab im Baumarkt 2,5 mm²-Zwillingsleitung (Kupfer) mit durchsichtiger
>>Isolierung und farblicher Markierung einer Ader gekauft. Das dürfte das
>>typische Lautsprecher-"Kabel" für den Consumerkunden mit
>>Qualitätsanspruch sein. Ich kann Dir wirklich nicht mehr sagen, was das
>>gekostet hat, aber nicht die Welt.
>
> Nuhr :-)

Lies mal genau, was Du geschrieben hast und suche nach konkreten
Preisangaben und -Vorgaben, an denen man sich orientieren könnte. Wird
schwierig, nicht? Darauf kann man nur antworten, dass Du mit
0815-Lautsprecherkabeln aus 0815-Kupferlitze bestens bedient bist.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 31, 2013, 11:29:52 AM8/31/13
to
Hilmar Bunjes in <news:52220770$0$6556$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:

>Wie wäre es mit Reichelt?
>
>LA 225-25: Schw. Kupferlitze, 2x2,5mm², 25m: 20,40 €
>oder
>LAT 225-25: Transp. Kupferlitze, 2x2,5mm², 25m: 22,99 €

Das sind ja schon OFC-Voodoo-Preise.

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 3 Monaten und 24 Tagen ist Weihnachten.
YYNCU AHDK5 GEJ6Y HGA3C 4G068 K85YC DJQRA CU97M 13TIJ

Holger Marzen

unread,
Aug 31, 2013, 11:43:32 AM8/31/13
to
* On Sat, 31 Aug 2013 17:29:52 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Hilmar Bunjes in <news:52220770$0$6556$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:
>
>>Wie wäre es mit Reichelt?
>>
>>LA 225-25: Schw. Kupferlitze, 2x2,5mm², 25m: 20,40 €
>>oder
>>LAT 225-25: Transp. Kupferlitze, 2x2,5mm², 25m: 22,99 €
>
> Das sind ja schon OFC-Voodoo-Preise.

Günstiger wären geklaute Kupferdachrinnen.

Benedict Mangelsdorff

unread,
Aug 31, 2013, 12:35:55 PM8/31/13
to
Am 31.08.2013 16:27, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
> Guten Morgen!

Interessantes Statement für 16:27.

> Vorab: Ich bin kein kriegerisches "Goldohr", glaube also nicht an
> die akustischen Eigenschaften eines Lautsprecherkabels, aber an
> die elektrischen.

Gut, dann können wir wenigstens die Kabel weglassen, die regelmässig mit
vom Papst persönlich gesegneten linksdrehendem Weihwasser benetzt werden
müssen.

> So kam ich jüngst in die Bedroille, mal an so knapp zwanzig Meter
> grundsolides 2,5mm² Kabel zu kommen¹). Nichts Böses ahnend, mir was
> bestellt, was sogar als "100% CCA"²) ausgewiesen war. Nanu: Anschnitt
> schimmert silbrig. Mal danach gesucht und gefunden: Kupferlegiertes
> Aluminiumkabel. Weiter gesucht: Tendiert zur Brüchigkeit, tendiert
> zur Ausbildung von Übergangswiderständen, tendiert zu …

...Murks. Schon klar.

> Will man sowas wirklich haben? Auch als nicht Hifi-Voodoo-Gläubiger?
> Will man IMNSHO nicht.

Kommt darauf an. Wenn du in einer Kneipe ein paar Deckenlautsprecher
kleiner Leistung für Hintergrundgedudel in 100V-Technik fest verdrahten
willst, mag das Zeug angehen.

Alu ist ein mieser Leiter. Nach ein paar Metern dürfte die Impedanz des
Kabels höher als die deiner Lautsprecher sein.

> Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
> 2,5mm² CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der Länge ein Vakuum zwischen
> CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
> einen Tipp für mich?

Ein Kollege schwor auf RG-58 (paarweise, den Schirm als Leiter genutzt).
Billiger und genauso gut wie OFC (seine Aussage).

RG-58 hat er auch für NF-Input-Leitungen (Cinch, zur Abwechslung koaxial
genutzt) genommen. Tatsächlich war ein Unterschied zu den
China-Käbelchen bei einer Leitungslänge von 1,5m recht deutlich hörbar.


ttyl8er, bm.

--
e=mc² ± 2 dB

Gerrit Heitsch

unread,
Aug 31, 2013, 2:06:04 PM8/31/13
to
On 08/31/2013 06:35 PM, Benedict Mangelsdorff wrote:
> Alu ist ein mieser Leiter. Nach ein paar Metern dürfte die Impedanz des
> Kabels höher als die deiner Lautsprecher sein.

Nana, übertreib mal nicht:

Spezifischer Widerstand:

Alu: 0,0265 (Ohm * mm^2 / m)
Kupfer: 0.01678
Silber: 0,01587
Gold: 0.02214

Ja, Alu leitet schlechter als Kupfer, aber wenn man einfach den
nächsthöheren Querschnitt nimmt ist das ausgeglichen.

Gerrit


Ulrich Gierschner

unread,
Aug 31, 2013, 3:09:57 PM8/31/13
to
Am Sat, 31 Aug 2013 16:27:10 +0200
schrieb "Ulrich F. Heidenreich" <nospam...@tremornet.de>:

> Guten Morgen!

> Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
> 2,5mm² CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der Länge ein Vakuum
> zwischen CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC
> (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand einen Tipp für mich?

Also Laut Produktbeschriebung sollte das "reines, unlegiertes" CU
sein....:

<http://www.reichelt.de/Lautsprecherkabel/LAT-225-50/3//index.html?ACTION=3&GROUPID=3332&ARTICLE=9844&SHOW=1&START=0&OFFSET=500&>

50m für unter 50 € ist doch bei 2,5mm² durchaus in Ordnung. - habe ich
vor 20 Jahren auch nicht deutlich günstiger gekauft:-)

UxG

Ulrich Gierschner

unread,
Aug 31, 2013, 3:12:21 PM8/31/13
to
Am Sat, 31 Aug 2013 17:29:52 +0200
schrieb "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de>:

> Hilmar Bunjes in
> <news:52220770$0$6556$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:
>
> >Wie wäre es mit Reichelt?
> >
> >LA 225-25: Schw. Kupferlitze, 2x2,5mm², 25m: 20,40 €
> >oder
> >LAT 225-25: Transp. Kupferlitze, 2x2,5mm², 25m: 22,99 €
>
> Das sind ja schon OFC-Voodoo-Preise.

Für 2,5mm² ist das aber ein normaler Preis... kein Schnäppchen, aber
*deutlich* günstiger hab ich es noch nicht gesesehen...

Wie "teuer" waren denn Deine AlNiCu Kabel? :-)

UxG



Bernd Mayer

unread,
Aug 31, 2013, 3:32:24 PM8/31/13
to
Am 31.08.2013 18:35, schrieb Benedict Mangelsdorff:
> Am 31.08.2013 16:27, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> Vorab: Ich bin kein kriegerisches "Goldohr", glaube also nicht an
>> die akustischen Eigenschaften eines Lautsprecherkabels, aber an
>> die elektrischen.
>
> Gut, dann können wir wenigstens die Kabel weglassen, die regelmässig mit
> vom Papst persönlich gesegneten linksdrehendem Weihwasser benetzt werden
> müssen.
>
>> So kam ich jüngst in die Bedroille, mal an so knapp zwanzig Meter
>> grundsolides 2,5mm² Kabel zu kommen¹). Nichts Böses ahnend, mir was
>> bestellt, was sogar als "100% CCA"²) ausgewiesen war. Nanu: Anschnitt
>> schimmert silbrig. Mal danach gesucht und gefunden: Kupferlegiertes
>> Aluminiumkabel. Weiter gesucht: Tendiert zur Brüchigkeit, tendiert
>> zur Ausbildung von Übergangswiderständen, tendiert zu …
>
> ...Murks. Schon klar.
>
>> Will man sowas wirklich haben? Auch als nicht Hifi-Voodoo-Gläubiger?
>> Will man IMNSHO nicht.
>
> Ein Kollege schwor auf RG-58 (paarweise, den Schirm als Leiter genutzt).
> Billiger und genauso gut wie OFC (seine Aussage).
>
> RG-58 hat er auch für NF-Input-Leitungen (Cinch, zur Abwechslung koaxial
> genutzt) genommen. Tatsächlich war ein Unterschied zu den
> China-Käbelchen bei einer Leitungslänge von 1,5m recht deutlich hörbar.

Hallo,

für meine selbstgelöteten Cinchkabel für Audio verwende ich auch RG-58
und bin damit recht zufrieden. Verwendung als Lautsprecherkabel ist mir neu.


Bernd Mayer


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Message has been deleted

Volker Borchert

unread,
Aug 31, 2013, 9:56:05 PM8/31/13
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
> 2,5mm� CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der L�nge ein Vakuum zwischen
> CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
> einen Tipp f�r mich?

Ich meine mich zu erinnern, bei der Elektoapotheke H07RN-F 2X2,5
gesehen zu haben.

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>

Volker Borchert

unread,
Aug 31, 2013, 9:58:40 PM8/31/13
to
Gerrit Heitsch wrote:

> Spezifischer Widerstand:
>
> Alu: 0,0265 (Ohm * mm^2 / m)
> Kupfer: 0.01678
> Silber: 0,01587
> Gold: 0.02214

Hoppla, ich hatte f�r Cu 0,018 im Ged�chtnis.

Joseph Terner

unread,
Sep 1, 2013, 1:19:25 AM9/1/13
to
On Sat, 31 Aug 2013 16:27:10 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> ¹) Anlässlich <news:kvntj6.3vsevo1.1!not-fo...@ufh.invalid.de>.
> Irgendwie scheint das Usenet ins schwarze ger.ct-Loch gesaugt zu
> werden. Dort in de.rec.music.hife null Echo, hier vermutlich/
> hoffentlich gleich doch.

Vielleicht bist Du bei zu vielen Leuten im Filter. ;-)

Joseph

Helmut Hullen

unread,
Sep 1, 2013, 1:56:00 AM9/1/13
to
Hallo, Volker,

Du meintest am 01.09.13:

> Gerrit Heitsch wrote:

>> Spezifischer Widerstand:
>>
>> Alu: 0,0265 (Ohm * mm^2 / m)
>> Kupfer: 0.01678

ECu60? Wer liefert so etwas?

> Hoppla, ich hatte f�r Cu 0,018 im Ged�chtnis.

Das ist entweder schlecht gerundet oder aber eine Speziallieferung
ECu55.

Wobei die Wikipedia sagt, dass "ECu" inzwischen "Cu-ETP" oder "Cu-FRHC"
heisst und dass Kupfer bestenfalls den Leitwert 59 * Einheit hat. Im
Starkstrombereich ist ECu57 oder auch ECu56 �blich. Der Rest:
Lieferbedingungen, Bestellung nach Katalog. Was insbesondere bedeutet,
dass der Leitwert z.B. 57 * Einheit +/- x% zu betragen hat, wenn ich
ECu57 (oder heutzutage Cu-ETP) bestelle.

Siehe auch

http://www.kupfer-institut.de/front_frame/pdf/Cu-ETP.pdf

Viele Gr��e!
Helmut Hullen
BS

"Es gibt kein Geheimnis, das die Zeit nicht enth�llt" (J. B. Racine,
1639-1699)

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 3:29:28 AM9/1/13
to
Volker Borchert in <news:kvu6rl$345$1...@Gaia.teknon.de>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
>> 2,5mm² CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der Länge ein Vakuum zwischen
>> CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
>> einen Tipp für mich?
>
>Ich meine mich zu erinnern, bei der Elektoapotheke H07RN-F 2X2,5
>gesehen zu haben.

Ohne jetzt explizit nachzuschauen: Vermutlich zum gleichen Preis
wie OFC. Und wieso Gummischlauchleitung und nicht NYFAZ? Klingt
Gummi besser als transparentes PVC?

CU!
Ulrich
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Stellt euch vor, es ist Sonntag und keiner geht hin!

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 3:47:25 AM9/1/13
to
Ulrich Gierschner in <news:20130831211...@titanic.intra>:
20 Meter 9,95€ (Meterpreis 50 Cent). Für 20m OFC zahle ich um die 22€.
(Meterpreis 1.10€).Jeweils inklusive Versand. Daß ich bei Reichelt fünf
Meter mehr bekomme, wäre auch kein Vorteil, weil ich keine 20 Meter
brauche, das nächst kleinere Gebinde jedoch zu kurz wäre. Zudem nimmt
Reichelt auch noch 5,90€ Versandkosten => Meterpreis 1,14€.

Tatsächlich benötige ich gut 16 Meter:

CCA: Effektiv 0,62€/m
OFC: Effektiv 1,38€/m
Reichelt: Effektiv 1,81€/m

CU!
Ulrich
--
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 4:12:04 AM9/1/13
to
Holger Marzen in <news:kvt2nj$vik$1...@news.marzen.de>:

>Lies mal genau, was Du geschrieben hast

Kurz zusammengefasst: "Wo bekommt man CU-Kabel, die nicht so schlecht
wie CCA aber auch nicht so teuer wie OFC sind"? Die Quellen, die ich
bisher aufgetan habe, sind entweder preiswert, aber CCA oder OFC und
somit für Voodoo draufgezahlt.

CU!
Ulrich
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 4:09:40 AM9/1/13
to
Benedict Mangelsdorff in <news:kvt63a$1b5$1...@news.albasani.net>:

>Am 31.08.2013 16:27, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>> Guten Morgen!
>
>Interessantes Statement für 16:27.

Interessantes Interesse an der Grußzeile :-)

[CCA]

>...Murks. Schon klar.
>
>> Will man sowas wirklich haben? Auch als nicht Hifi-Voodoo-Gläubiger?
>> Will man IMNSHO nicht.
>
>Alu ist ein mieser Leiter. Nach ein paar Metern dürfte die Impedanz des
>Kabels höher als die deiner Lautsprecher sein.

So heftig?

>> Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
>> 2,5mm² CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der Länge ein Vakuum zwischen
>> CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
>> einen Tipp für mich?
>
>Ein Kollege schwor auf RG-58 (paarweise, den Schirm als Leiter genutzt).

Der Voodoo-Priester meint dazu, sogar zu kreuzen: Schirm des einen mit
dem Innenleiter des anderen Kabels und vice versa zu verbinden. Ergäbe
den besten Kompromiss aus Querkapazitit und Längsinduktivität. Ob man
das allerdings im Bereich zwischen 20 Hz und 20 KHz hörtechnisch
bemerken könnte …?

>Billiger und genauso gut wie OFC (seine Aussage).

Wobei sich natürlich die Frage stellt, inwiefern OFC besser als normales
Kupfer sei. Da könnte RG58 auch schon Voodoo sein. Genauso wie der
Vorschlag, Netzwerkkabel als LS-Kabel zu nehmen: Aus denselben Gründen
wie beim Kreuzen des RG58, die eine Leitung aus den gestreiften Drähten,
die andere aus den ungestreiften zu bilden. Solle genausogut sein, wie
extra als Lautsprecherkabel ausgeführtes Twisted Pair.

>RG-58 hat er auch für NF-Input-Leitungen (Cinch, zur Abwechslung koaxial
>genutzt) genommen. Tatsächlich war ein Unterschied zu den
>China-Käbelchen bei einer Leitungslänge von 1,5m recht deutlich hörbar.

Okay: Da haben wir es mit anderen Signalpegeln und wohl auch anderen
Ein-/Ausgangskapazitäten zu tun, denen man tunlichst keinen
"Drahtkondensator" parallelschalten sollte. Als die Mukke hier noch ausm
leibhaftigen CD-Player kam, habe ich einfach Twin-SAT-Kabel genommen.

Holger Marzen

unread,
Sep 1, 2013, 4:41:30 AM9/1/13
to
* On Sun, 01 Sep 2013 10:12:04 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Holger Marzen in <news:kvt2nj$vik$1...@news.marzen.de>:
>
>>Lies mal genau, was Du geschrieben hast
>
> Kurz zusammengefasst: "Wo bekommt man CU-Kabel, die nicht so schlecht
> wie CCA aber auch nicht so teuer wie OFC sind"? Die Quellen, die ich
> bisher aufgetan habe, sind entweder preiswert, aber CCA oder OFC und
> somit für Voodoo draufgezahlt.

Ich verstehe ja, dass Du aufs Geld schaust. Aber wenn Du Meterpreise von
etwas über einem EUR für 2,5 mm² Kupfer als Voodoopreise ansiehst, dann
wird es schwierig, Diskussionspartner zu finden, die sich mit Feinheiten
der verwendeten Kupferlegierung auseinandersetzen. Ich muss mich da
ausklinken. Ich hab mir die oben beschriebene Ausführung gekauft ohne
mich schlau zu machen, wie das Kupfer denn nun genau zusammengesetzt
ist, und bin trotzdem überzeugt davon, dass das schwächste Glied in der
Klangkette meiner HiFi-Anlage nicht das Lautsprecherkabel ist.

In meinem Fall ist das unglücklicherweise der Raumquerschnitt, die
Möblierung und die möglichen Aufstellungsorte der Lautsprecher.
Vielleicht hänge ich sie doch irgendwann mal an die Decke, wie ich es im
Arbeitszimmer mit gutem klanglichen Erfolg gemacht habe (und da hab ich
sogar 0,75er NYFAZ).

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 4:29:34 AM9/1/13
to
Martin Gerdes in <news:jbr4299bdr2lka2b8...@4ax.com>:

>Für eine Verwendung als gutes Lautsprecherkabel fehlt es RG-58 am
>Querschnitt.

Paarweise kreuzweise geschaltet dürfte das durchaus an 2,5mm² normaler
Zwillingslitze herankommen. Umd mehr als 2,5mm² braucht kein Mensch.
BTST beim Vergleich zwischen extra gutem 6mm² - mit Mittelsteg, um die
Kapazität geringer zu bekommen - und furznormalem 2,5er NYFAZ.

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 3 Monaten und 24 Tagen ist Weihnachten.
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Sep 1, 2013, 5:07:50 AM9/1/13
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On 01.09.2013 09:47, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Tatsächlich benötige ich gut 16 Meter:
>
> CCA: Effektiv 0,62€/m
> OFC: Effektiv 1,38€/m
> Reichelt: Effektiv 1,81€/m

Bei Reichelt könntest Du dann aber noch 2x10 Meter nehmen.... oder 2x5
und 1x10 m.... weiss ja nicht was Du genau damit befeuern willst:-)

Zu durchsichtigem Gummi und PVC - NYFAZ in schwarz haben die bei
Reichelt auch, kostet auch einen marginalen Betrag weniger.


UxG


Ulrich F. Heidenreich

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Sep 1, 2013, 5:07:30 AM9/1/13
to
Ulrich Gierschner in <news:20130831210...@titanic.intra>:

>Am Sat, 31 Aug 2013 16:27:10 +0200 schrieb "Ulrich F. Heidenreich" <nospam...@tremornet.de>:

>Also Laut Produktbeschriebung sollte das "reines, unlegiertes" CU
>sein....:
>
><http://www.reichelt.de/Lautsprecherkabel/LAT-225-50/3//index.html?ACTION=3&GROUPID=3332&ARTICLE=9844&SHOW=1&START=0&OFFSET=500&>

Das ist ja OFC. Warum sollte ich dafür bezahlen wollen, wenn ich
denn keine Vorteile in OFC sähe? Klangliche mit Sicherheit schonmal
keine (Wie las ich gerade: "Wenn mein Kabel klingen würde, hätte ich
was falsch gemacht" :-) Korridierte es vielleicht schlechter?

CU!
Ulrich
--
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Ulrich F. Heidenreich

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Sep 1, 2013, 5:10:58 AM9/1/13
to
Gerrit Heitsch in <news:5222308d$0$6561$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:

>On 08/31/2013 06:35 PM, Benedict Mangelsdorff wrote:
>
>> Alu ist ein mieser Leiter. Nach ein paar Metern dürfte die Impedanz des
>> Kabels höher als die deiner Lautsprecher sein.
>
>Nana, übertreib mal nicht:
>
>Spezifischer Widerstand:
>
>Alu: 0,0265 (Ohm * mm^2 / m)
>Kupfer: 0.01678

Kupferkaschiertes Alu dürfte zudem noch irgendwo dazwischen liegen. Also
sollte ich doch alle Bedenken über Bord werfen und einfach mein Billig-
CCA nehmen statt es wegzuwerfen und "normales" Kupfer zu kaufen?

Wobei, wie gesagt, "normales" Kupfer ziemlich schwer zu bekommen ist: Da
gibt's nur CCA und OFC. Oder "normales" Kupfer zum OFC-Preis.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 5:15:09 AM9/1/13
to
Holger Marzen in <news:kvuujp$d2a$1...@news.marzen.de>:

>* On Sun, 01 Sep 2013 10:12:04 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Holger Marzen in <news:kvt2nj$vik$1...@news.marzen.de>:
>>
>>>Lies mal genau, was Du geschrieben hast
>>
>> Kurz zusammengefasst: "Wo bekommt man CU-Kabel, die nicht so schlecht
>> wie CCA aber auch nicht so teuer wie OFC sind"? Die Quellen, die ich
>> bisher aufgetan habe, sind entweder preiswert, aber CCA oder OFC und
>> somit für Voodoo draufgezahlt.
>
>Ich verstehe ja, dass Du aufs Geld schaust. Aber wenn Du Meterpreise von
>etwas über einem EUR für 2,5 mm² Kupfer als Voodoopreise ansiehst,

Ich sehe OFC als Voodoo an. Warum für etwas zahlen, was nichts bringt?

>Ich hab mir die oben beschriebene Ausführung gekauft ohne
>mich schlau zu machen, wie das Kupfer denn nun genau zusammengesetzt
>ist, und bin trotzdem überzeugt davon, dass das schwächste Glied in der
>Klangkette meiner HiFi-Anlage nicht das Lautsprecherkabel ist.
>
>In meinem Fall ist das unglücklicherweise der Raumquerschnitt, die
>Möblierung und die möglichen Aufstellungsorte der Lautsprecher.

Da wäre OFC die sprichwörtliche Perle vor die Sau.

CU!
Ulrich
--
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Gerrit Heitsch

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Sep 1, 2013, 5:42:26 AM9/1/13
to
On 09/01/2013 11:10 AM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Gerrit Heitsch in <news:5222308d$0$6561$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:
>
>> On 08/31/2013 06:35 PM, Benedict Mangelsdorff wrote:
>>
>>> Alu ist ein mieser Leiter. Nach ein paar Metern dürfte die Impedanz des
>>> Kabels höher als die deiner Lautsprecher sein.
>>
>> Nana, übertreib mal nicht:
>>
>> Spezifischer Widerstand:
>>
>> Alu: 0,0265 (Ohm * mm^2 / m)
>> Kupfer: 0.01678
>
> Kupferkaschiertes Alu dürfte zudem noch irgendwo dazwischen liegen. Also
> sollte ich doch alle Bedenken über Bord werfen und einfach mein Billig-
> CCA nehmen statt es wegzuwerfen und "normales" Kupfer zu kaufen?

Meine Lautsprecher hier habe ich über 2 x 1,5mm^2 angeschlossen. Reicht
für die übliche Zimmerlautstärke vollkommen aus und selbst Filme mit
viel Krachbumm hören sich nicht komisch an.

Also sollten deine 2x 2.5mm^2 CCA vollkommen ausreichen. Willst du eine
Turnhalle beschallen oder dein Wohnzimmer? Wenn du das Zeug schon hast
probier es damit.


> Wobei, wie gesagt, "normales" Kupfer ziemlich schwer zu bekommen ist: Da
> gibt's nur CCA und OFC. Oder "normales" Kupfer zum OFC-Preis.

Hat der Dorfelektriker nichts passendes im Haus? Wenn die Strecke
zwischen Verstärker und Lautsprecher kurz ist (1-2m) kann man auch mit
0,75mm^2 leben.

Gerrit


Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 6:16:25 AM9/1/13
to
Gerrit Heitsch in <news:52230c04$0$6559$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:

>On 09/01/2013 11:10 AM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Kupferkaschiertes Alu dürfte zudem noch irgendwo dazwischen liegen. Also
>> sollte ich doch alle Bedenken über Bord werfen und einfach mein Billig-
>> CCA nehmen statt es wegzuwerfen und "normales" Kupfer zu kaufen?
>
>Meine Lautsprecher hier habe ich über 2 x 1,5mm^2 angeschlossen. Reicht
>für die übliche Zimmerlautstärke vollkommen aus und selbst Filme mit
>viel Krachbumm hören sich nicht komisch an.
>
>Also sollten deine 2x 2.5mm^2 CCA vollkommen ausreichen.

Klar: Man hört munklen 2,5², CCA entspräche 1,5² CU.

>Willst du eine
>Turnhalle beschallen oder dein Wohnzimmer?

Mir macht die angedichtete Brüchigkeit und die Tendenz zu
Übergangswiderständen eher Sorge.

>Wenn du das Zeug schon hast probier es damit.

Dumm ist nur, daß man die Auswirkungen obiger Fehler nicht gerade sofort
bemerkt.

>> Wobei, wie gesagt, "normales" Kupfer ziemlich schwer zu bekommen ist: Da
>> gibt's nur CCA und OFC. Oder "normales" Kupfer zum OFC-Preis.
>
>Hat der Dorfelektriker nichts passendes im Haus?

Dorfelektriker sind hier ausgestorben.

>Wenn die Strecke
>zwischen Verstärker und Lautsprecher kurz ist (1-2m) kann man auch mit
>0,75mm^2 leben.

Einmal ~6 Meter, andermal ~10 Meter, alldieweil der Verstärker nicht
zwischen den Boxen aufstellbar ist. Es muss zur einen Box an zwei Wänden
und zur anderen an drei entlang. Ich will's ungern quer durch den Raum
spannen. Und komme mir jetzt keiner mit "Beide Zuleitungen sollten
gleich lang sein"-Voodooo.

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
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G. Kühne

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Sep 1, 2013, 7:00:36 AM9/1/13
to
Benedict Mangelsdorff gab zu Bedenken:
Da hat sich früher auf der Bühne 330 Ohm (240ohm) Antennenleitung bewährt.
Zu mindestens bis ca. 100 Watt Sinus.
MfG




--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz,
schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

gUnther nanonüm

unread,
Sep 1, 2013, 7:00:37 AM9/1/13
to

"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> schrieb im
Newsbeitrag news:kvv7jt.3vs3j7b.1!not-fo...@ufh.invalid.de...

>Ich sehe OFC als Voodoo an. Warum für etwas zahlen, was nichts bringt?

Hi,
ich nicht. Klar, ich erkenne da keinen Unterschied, aber Brüderchen tuts.
Doch anstatt Kupfer schwört er lieber auf Silber...ist ihm aber zu teuer,
also doch wieder grobverseiltes Kupfer, aber "dickere Adern", und 4mm², auch
weils so schön schwer und flach liegenbleibt.
OFC ist nur wenige Jahre so, der Sauerstoff diffundiert rein, jede Biegung
und Bewegung fördert Kornbruch, und das alternde Kabel ist dann doch nur
irgendein olles Kupferkabel. Das Rauschen nimmt zu, unvermeidbar.

>Da wäre OFC die sprichwörtliche Perle vor die Sau.

Nö, richtige Nerds gehen eben konsequent vor. Nur weil man das eine Problem
nicht gelöst kriegt, läßt man doch die anderen Baustellen nicht unerledigt.
Leute wie Du hätten niemals angefangen zu bauen. Siehe Kölner Dom...

--
mfg,
gUnther


G. Kühne

unread,
Sep 1, 2013, 7:02:59 AM9/1/13
to
Ulrich F. Heidenreich gab zu Bedenken:

> Gerrit Heitsch in
> <news:5222308d$0$6561$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:
>
>>On 08/31/2013 06:35 PM, Benedict Mangelsdorff wrote:
>>
>>> Alu ist ein mieser Leiter. Nach ein paar Metern dürfte die Impedanz des
>>> Kabels höher als die deiner Lautsprecher sein.
>>
>>Nana, übertreib mal nicht:
>>
>>Spezifischer Widerstand:
>>
>>Alu: 0,0265 (Ohm * mm^2 / m)
>>Kupfer: 0.01678
>
> Kupferkaschiertes Alu dürfte zudem noch irgendwo dazwischen liegen. Also
> sollte ich doch alle Bedenken über Bord werfen und einfach mein Billig-
> CCA nehmen statt es wegzuwerfen und "normales" Kupfer zu kaufen?
>
> Wobei, wie gesagt, "normales" Kupfer ziemlich schwer zu bekommen ist: Da
> gibt's nur CCA und OFC. Oder "normales" Kupfer zum OFC-Preis.
>
> CU!
> Ulrich
Doch gehe mal in einen Autoladen.
( ATUnger oder so)
Die haben da symmetrisches gutes Kabel aus Kupferlitze.
Und Bezahlbar.

Muck Krieger

unread,
Sep 1, 2013, 7:06:27 AM9/1/13
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:

>>> Wobei, wie gesagt, "normales" Kupfer ziemlich schwer zu bekommen ist:
>>> Da gibt's nur CCA und OFC. Oder "normales" Kupfer zum OFC-Preis.

Bei deiner Anwendung (fest liegendes Kabel, gut verlötet/gecrimpt oder
auch fest an den jeweiligen Buchsen verschraubt ist die geringe Springseil-
Tauglichkeit von CCA vernachlässigbar.

> Einmal ~6 Meter, andermal ~10 Meter, alldieweil der Verstärker nicht
> zwischen den Boxen aufstellbar ist. Es muss zur einen Box an zwei Wänden
> und zur anderen an drei entlang. Ich will's ungern quer durch den Raum
> spannen. Und komme mir jetzt keiner mit "Beide Zuleitungen sollten
> gleich lang sein"-Voodooo.

Da ist zumindest meßtechnisch ein deutlicherer Unterschied nachzuweisen
als klanglich beeinlussende Unterschiede zwischen CCA/OFC ... wenn
aber statt eines Meßaufbaus im Quantenlabor reale Verstärker ins Spiel
kommen wird das schon wegen der Prinzipien "Gegenkopplung" und
"Dämpfungsfaktor" eher ein Problem für Geisterheiler.

Keep on rocking,

Muck

Gerrit Heitsch

unread,
Sep 1, 2013, 7:12:43 AM9/1/13
to
On 09/01/2013 12:16 PM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Gerrit Heitsch in <news:52230c04$0$6559$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:
>
>> On 09/01/2013 11:10 AM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>>
>>> Kupferkaschiertes Alu dürfte zudem noch irgendwo dazwischen liegen. Also
>>> sollte ich doch alle Bedenken über Bord werfen und einfach mein Billig-
>>> CCA nehmen statt es wegzuwerfen und "normales" Kupfer zu kaufen?
>>
>> Meine Lautsprecher hier habe ich über 2 x 1,5mm^2 angeschlossen. Reicht
>> für die übliche Zimmerlautstärke vollkommen aus und selbst Filme mit
>> viel Krachbumm hören sich nicht komisch an.
>>
>> Also sollten deine 2x 2.5mm^2 CCA vollkommen ausreichen.
>
> Klar: Man hört munklen 2,5², CCA entspräche 1,5² CU.
>
>> Willst du eine
>> Turnhalle beschallen oder dein Wohnzimmer?
>
> Mir macht die angedichtete Brüchigkeit und die Tendenz zu
> Übergangswiderständen eher Sorge.

Brüchigkeit dürfte nur dann von Belang sein, wenn du die Kabel dauernd
bewegst und es eine Leitung aus einem Draht und nicht Litze ist.
Aludraht bricht nach ein paarmal hin und herbiegen leichter als Kupfer.
Bei Litze sehe ich das Problem bei normaler Anwendung nicht. Wenn ich
das richtig lese ist CCA doch Aludraht mit Kupferhülle. Damit sollten
normale Klemmen kein Problem darstellen da sie weiterhin mit Kupfer und
nicht mit Alu in Berührung kommen.


>> Wenn du das Zeug schon hast probier es damit.
>
> Dumm ist nur, daß man die Auswirkungen obiger Fehler nicht gerade sofort
> bemerkt.

Wirklich Sorgen mache ich mir erst wenn die Stromleitungen in der Wand
aus Alu sind. Da können sich entwickelnde Übergangswiderstände zu einem
echten Problem werden.

Gerrit


Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 9:32:54 AM9/1/13
to
Gerrit Heitsch in <news:5223212d$0$6561$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:

>On 09/01/2013 12:16 PM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Mir macht die angedichtete Brüchigkeit und die Tendenz zu
>> Übergangswiderständen eher Sorge.
>
>Brüchigkeit dürfte nur dann von Belang sein, wenn du die Kabel dauernd
>bewegst

Es ist zumindest nicht fest verlegt und dürfte beim Herumexperimentieren
mit der Aufstellung und später beim Staubsaugen auch bewegt werden.

>Aludraht bricht nach ein paarmal hin und herbiegen leichter als Kupfer.
>Bei Litze sehe ich das Problem bei normaler Anwendung nicht. Wenn ich
>das richtig lese ist CCA doch Aludraht mit Kupferhülle.

Quasi "verkupfert", wie es auch vergoldete oder versilberte
Schmuckstücke gibt. Kai Neahnung ob das per Eloktrolyse oder anders
geht, Nur hört man halt Schauermärchen bis hin zu chemischen Reaktion
zwischen dem Kupfer und dem Alu, welches letztendlich das Alu zur
Auflösung bringen solle. Ich in Chemie immer nur neu 5 Plus, ich nix
Ahnung #:-)
>>> Wenn du das Zeug schon hast probier es damit.
>>
>> Dumm ist nur, daß man die Auswirkungen obiger Fehler nicht gerade sofort
>> bemerkt.
>
>Wirklich Sorgen mache ich mir erst wenn die Stromleitungen in der Wand
>aus Alu sind. Da können sich entwickelnde Übergangswiderstände zu einem
>echten Problem werden.

Blei gab's mal in einigen alten Altbauten. ODer waren das die
Wasserleitungen?

CU!
Ulrich
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 9:38:08 AM9/1/13
to
Muck Krieger in <news:kvv73a$s36$1...@news.albasani.net>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Einmal ~6 Meter, andermal ~10 Meter, alldieweil der Verstärker nicht
>> zwischen den Boxen aufstellbar ist. Es muss zur einen Box an zwei Wänden
>> und zur anderen an drei entlang. Ich will's ungern quer durch den Raum
>> spannen. Und komme mir jetzt keiner mit "Beide Zuleitungen sollten
>> gleich lang sein"-Voodooo.
>
>Da ist zumindest meßtechnisch ein deutlicherer Unterschied nachzuweisen

Dann dreht man halt den Balanceregler etwas weiter in Richtung Box mit
dem längeren Kabel. Ich glaube nämlich fest daran, daß sich da nur der
höhere Leitungswiderstand der längeren Strippe auf die Lautstärke, aber
nicht unterschiedliche Kapazität/Induktivität auf den Klang auswirkt.

>als klanglich beeinlussende Unterschiede zwischen CCA/OFC ...

Mir geht's auch nicht um die klanglichen; ein Kabel klingt nicht.

CU!
Ulrich

P.S. und a propos Nachbarthread in d.r.m.h: Kennst Du vielleicht den
Preis der Canton Karat 60? Ich habe das dumme Gefühl, die spielt nicht
deswegen die Swans D2000F an die Wand, weil sie mal 6000 DEM gekostet
haben solle.

Gerrit Heitsch

unread,
Sep 1, 2013, 9:56:56 AM9/1/13
to
On 09/01/2013 03:32 PM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Gerrit Heitsch in <news:5223212d$0$6561$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:
>>
>> Wirklich Sorgen mache ich mir erst wenn die Stromleitungen in der Wand
>> aus Alu sind. Da können sich entwickelnde Übergangswiderstände zu einem
>> echten Problem werden.
>
> Blei gab's mal in einigen alten Altbauten. ODer waren das die
> Wasserleitungen?

Das waren die Wasserleitungen. Alu-Stromleitungen gabs teilweise in der
DDR von wegen Kupfermangel und USA von wegen billig.

Sind immer noch ein Quell steter Freude wenn man an der Installation was
machen muss.

Gerrit


Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 10:07:51 AM9/1/13
to
Gerrit Heitsch in <news:522347a8$0$6580$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net>:

>On 09/01/2013 03:32 PM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>> Gerrit Heitsch in <news:5223212d$0$6561$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:
>>>
>>> Wirklich Sorgen mache ich mir erst wenn die Stromleitungen in der Wand
>>> aus Alu sind. Da können sich entwickelnde Übergangswiderstände zu einem
>>> echten Problem werden.
>>
>> Blei gab's mal in einigen alten Altbauten. Oder waren das die
>> Wasserleitungen?
>
>Das waren die Wasserleitungen. Alu-Stromleitungen gabs teilweise in der
>DDR von wegen Kupfermangel und USA von wegen billig.

Also ich habe vor geschätzt 35 Jahren mal aus der Wand eines Altbaus
irgendwas Stromversorgendes förmlich wegbröseln sehen. Kupfer war das
wohl schonmal nicht. Und nein, es war auch nicht in der der DDR.

CU!
Ulrich
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Rupert Haselbeck

unread,
Sep 1, 2013, 10:30:01 AM9/1/13
to
Gerrit Heitsch schrieb:

> Alu-Stromleitungen gabs teilweise in der DDR von wegen Kupfermangel
> und USA von wegen billig.

Aluminium-Stromleitungen gibts auch heute noch und natürlich vor allem auch
deshalb, weil sie billiger als Kupfer sind. Daneben ist aber auch wichtig,
daß Aluminium auf die Masse bezogen etwa doppelt so hohe Leitfähigkeit
aufweist wie Kupfer. Bei Hochspannungsleitungen in Mastbauweise ist es
durchaus interessant, daß die Tragkonstruktion bei gegebener
Übertragungsleistung durch den Einsatz von Alu-Leiterseilen deutlich weniger
belastet wird als dies mit Kupferleitern der Fall wäre

> Sind immer noch ein Quell steter Freude wenn man an der Installation was
> machen muss.

Wenn die Installation fachgerecht ausgeführt ist, dann klappt das schon.
Dummerweise kommt oder kam es immer wieder vor, daß Dilettanten bei der
Installation Hand anlegen und beispielsweise Schraubklemmen einsetz(t)en,
was man bei Alu-Leitern nunmal nicht tun sollte

MfG
Rupert

Gerrit Heitsch

unread,
Sep 1, 2013, 10:46:19 AM9/1/13
to
On 09/01/2013 04:30 PM, Rupert Haselbeck wrote:
> Gerrit Heitsch schrieb:
>
>> Alu-Stromleitungen gabs teilweise in der DDR von wegen Kupfermangel
>> und USA von wegen billig.
>
> Aluminium-Stromleitungen gibts auch heute noch und natürlich vor allem auch
> deshalb, weil sie billiger als Kupfer sind. Daneben ist aber auch wichtig,
> daß Aluminium auf die Masse bezogen etwa doppelt so hohe Leitfähigkeit
> aufweist wie Kupfer. Bei Hochspannungsleitungen in Mastbauweise ist es
> durchaus interessant, daß die Tragkonstruktion bei gegebener
> Übertragungsleistung durch den Einsatz von Alu-Leiterseilen deutlich weniger
> belastet wird als dies mit Kupferleitern der Fall wäre

Klar, aber bei solchen Installationen sind auch nur Fachleute zugange.
Bei der Heiminstallation hingegen...



>> Sind immer noch ein Quell steter Freude wenn man an der Installation was
>> machen muss.
>
> Wenn die Installation fachgerecht ausgeführt ist, dann klappt das schon.
> Dummerweise kommt oder kam es immer wieder vor, daß Dilettanten bei der
> Installation Hand anlegen und beispielsweise Schraubklemmen einsetz(t)en,
> was man bei Alu-Leitern nunmal nicht tun sollte

Bei historischen Installationen ist für jeden was dabei. Vom damaligen
Stand der Technik in der einen Verteilerdose zum absoluten
Dilletantismus eine Dose weiter. Man weiss nie was einen erwartet bis
man den Deckel entfernt.

Gerrit


Muck Krieger

unread,
Sep 1, 2013, 11:36:54 AM9/1/13
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:

> P.S. und a propos Nachbarthread in d.r.m.h: Kennst Du vielleicht den
> Preis der Canton Karat 60? Ich habe das dumme Gefühl, die spielt nicht
> deswegen die Swans D2000F an die Wand, weil sie mal 6000 DEM gekostet
> haben solle.

Eher ist die Angabe in der HiFi-Wiki (2000 Westmark in den späten
1980er Jahren) auf den "empfohlenen Verkaufspreis des Herstellers"
bezogen. Die hat natürlich selten jemand tatsächlich dafür hingelegt,
Lautsprecher hatten immer schon gewaltige Margen, um z.B. Kunden
einen stark rabattierten Bündelpreis mit einem Verstärker vorzugaukeln.

Fachverkäufer flüsterten dem Kunden etwas von "BBK*-Tarif" ins Ohr,
um ihm eine bevorzugte Behandlung zu suggerieren.

Canton hatte damals viel Einfluß auf die Begriffsschaffung des "Taunus-
Sound", der mit eher "scharf" zeichnenden japanischen Verstärkern
aus dieser Zeit eine immerhin annehmbare Symbiose einging. Was
aber immer fehlte war "Ortbarkeit" einzelner Instrumente uns Stimmen.

In der Heimat am Rande des Taunus wurde diese Marke auch immer
wie "kaan Ton" ausgesprochen - ganz so übel sind sie aber doch nicht.

Keep on rocking,

Muck

*Besonders bescheuerter Kunde, kauft vermutlich demnächst noch LS-
und andere Kabel, die dem Wert der Anlage gleichziehen, als "upgrade"

G. Kühne

unread,
Sep 1, 2013, 12:30:58 PM9/1/13
to
Gerrit Heitsch gab zu Bedenken:

> On 09/01/2013 03:32 PM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>> Gerrit Heitsch in
>> <news:5223212d$0$6561$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:
>>>
>>> Wirklich Sorgen mache ich mir erst wenn die Stromleitungen in der Wand
>>> aus Alu sind. Da können sich entwickelnde Übergangswiderstände zu einem
>>> echten Problem werden.
>>
>> Blei gab's mal in einigen alten Altbauten. ODer waren das die
>> Wasserleitungen?
>
> Das waren die Wasserleitungen. Alu-Stromleitungen gabs teilweise in der
> DDR von wegen Kupfermangel und USA von wegen billig.
In der DDR auch ALCU
Eine Al Ader galvanisch verkupfert.

Galt, als DDR Erfindung, deshalb als Supermodern.
deshalb waren Lüsterklemmen bei dem Material auch Verboten.
Also alles Gequetscht.
( Ändern so einfach nicht möglich :( )


> Sind immer noch ein Quell steter Freude wenn man an der Installation was
> machen muss.
Genau aus dem Grund.

Rupert Haselbeck

unread,
Sep 1, 2013, 1:20:01 PM9/1/13
to
G. Kühne schrieb:

>> Das waren die Wasserleitungen. Alu-Stromleitungen gabs teilweise in der
>> DDR von wegen Kupfermangel und USA von wegen billig.
> In der DDR auch ALCU
> Eine Al Ader galvanisch verkupfert.
>
> Galt, als DDR Erfindung, deshalb als Supermodern.

Das gabs auch anderswo, aber den großartigen Nutzeffekt hat es wohl nicht
gebracht

> deshalb waren Lüsterklemmen bei dem Material auch Verboten.

Lüsterklemmen, allgemein Schraubklemmen, darf man bei Aluleitern in keinem
Fall verwenden, egal, ob da nun einige Mikrometer Kupfer drüber sind oder
auch nicht

> Also alles Gequetscht.

So ist es ja auch fachgerecht. Aluleiter dürfen nur durch crimpen
kontaktiert werden

> ( Ändern so einfach nicht möglich :( )

Eine geeignete Crimpzange genügt doch

MfG
Rupert
Message has been deleted

Gerrit Heitsch

unread,
Sep 1, 2013, 1:51:24 PM9/1/13
to
On 09/01/2013 07:20 PM, Rupert Haselbeck wrote:
>> Also alles Gequetscht.
>
> So ist es ja auch fachgerecht. Aluleiter dürfen nur durch crimpen
> kontaktiert werden

Das sehen die Amerikaner anders und das funktioniert auch. Siehe 'wire
nuts'.

http://www.homedepot.com/p/Ideal-Twister-Aluminum-to-Copper-Wire-Connectors-10-Pack-30-765/100157853#.UiN-WawvBqs

Gerrit



Michael Landenberger

unread,
Sep 1, 2013, 1:52:31 PM9/1/13
to
"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 31.08.2013 um 16:27:10:

> Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
> 2,5mm� CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der L�nge ein Vakuum zwischen
> CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
> einen Tipp f�r mich?

<http://www.thomann.de/de/the_sssnake_spk225.htm>

HTH

Michael

Michael Landenberger

unread,
Sep 1, 2013, 2:46:58 PM9/1/13
to
"Gerrit Heitsch" schrieb am 01.09.2013 um 11:42:26:

> Meine Lautsprecher hier habe ich �ber 2 x 1,5mm^2 angeschlossen. Reicht f�r
> die �bliche Zimmerlautst�rke vollkommen aus und selbst Filme mit viel
> Krachbumm h�ren sich nicht komisch an.

Kabel mit gro�em Querschnitt haben einen geringeren Widerstand. Der sorgt f�r
einen niedrigen Spannungsabfall, d. h. je dicker das Kabel, umso weniger
Leistung geht zwischen Verst�rker und Lautsprecher verloren. Das ist das
absolut Daseinszweck von dicken Kabeln. Klanglich wirkt sich ein h�herer
Querschnitt nach meiner Erfahrung nicht im Geringsten aus.

Was aber viele HiFi-Fanatiker �bersehen, ist der Umstand, dass sich ein zu
gro�er Kabelwiderstand und der damit verbundene Leistungsabfall nur bei sehr
hohen Leistungen (> 500 W RMS) und sehr langen Kabeln (> 20m) wirklich h�rbar
auswirkt. Damit hat man es aber �berwiegend bei PA-Anlagen f�r Live-Konzerte
zu tun. Nur dort ist es wirklich sinnvoll, mit Kabel-Querschnitten >= 2,5 mm
pro Ader zu arbeiten. Bei �blichen Wohnzimmer-Installationen sind die
Leistungen dagegen deutlich niedriger und die Kabell�ngen wesentlich k�rzer. 2
x 1,5 mm� sind da mehr als ausreichend.

Vor einiger Zeit habe ich 2 Revox BR-320 Lautsprecher (baugleich mit Studer
Studio 1) aus den 1980er Jahren geerbt. An den Boxen sind 5m lange Zuleitungen
mit 2 x 0,75 mm� Querschnitt fest angebracht. Ich habe keinerlei Veranlassung
gesehen, diese Kabel auszutauschen. Die Boxen klingen auch mit diesen
"Klingeldr�hten" sauber und pr�zise und m�ssen sich hinter meinen JBL 4410 [1]
absolut nicht verstecken. Die vorgeschaltete Elektronik (im meinem Fall eine
Crown/Amcron PSA-2 [2] ;-)) hat einen viel gr��eren Einfluss auf den Klang.
Der Einfluss des Lautsprecherkabels ist dagegen vernachl�ssigbar.

[1] <http://www.crownaudio.com/media/pdf/legacy/k1071-8.pdf>
[2] <http://www.jblpro.com/pub/obsolete/4410.pdf>

Gru�

Michael

Holger Marzen

unread,
Sep 1, 2013, 2:51:50 PM9/1/13
to
* On Sun, 1 Sep 2013 20:46:58 +0200, Michael Landenberger wrote:

> "Gerrit Heitsch" schrieb am 01.09.2013 um 11:42:26:
>
>> Meine Lautsprecher hier habe ich über 2 x 1,5mm^2 angeschlossen. Reicht für
>> die übliche Zimmerlautstärke vollkommen aus und selbst Filme mit viel
>> Krachbumm hören sich nicht komisch an.
>
> Kabel mit großem Querschnitt haben einen geringeren Widerstand. Der sorgt für
> einen niedrigen Spannungsabfall, d. h. je dicker das Kabel, umso weniger
> Leistung geht zwischen Verstärker und Lautsprecher verloren. Das ist das
> absolut Daseinszweck von dicken Kabeln. Klanglich wirkt sich ein höherer
> Querschnitt nach meiner Erfahrung nicht im Geringsten aus.

Theoretisch schon. Man will einen geringen Innenwiderstand des
Verstärkers, damit Überschwinger der Membranen (sie generieren dabei
eine Spannung) gut gedämpft werden. Ein Lautsprecherkabel mit hohem
Widerstand macht dies zunichte.

Dass aber bei üblichen Leitungslängen im Wohnzimmer 1,5 mm² ausreichend,
2,5 mm² schon Luxus sind, das unterschreibe ich.

Michael Landenberger

unread,
Sep 1, 2013, 2:58:38 PM9/1/13
to
"Michael Landenberger" schrieb am 01.09.2013 um 20:46:58:

> Kabel mit gro�em Querschnitt haben einen geringeren Widerstand. Der sorgt
> f�r einen niedrigen Spannungsabfall, d. h. je dicker das Kabel, umso weniger
> Leistung geht zwischen Verst�rker und Lautsprecher verloren. Das ist das
> absolut Daseinszweck von dicken Kabeln.

Grmpf. Deutsche Sprak mal wieder.

Nat�rlich meinte ich "das (n�mlich der geringere Leistungsverlust) ist der
absolut einzige Daseinszweck von dicken Kabeln".

Gru�

Michael

Rupert Haselbeck

unread,
Sep 1, 2013, 3:00:01 PM9/1/13
to
Gerrit Heitsch schrieb:
Hmm, ja. Wenn ich das recht verstehe, dann basiert das Funktionsprinzip
dieser Art von Verbinder ebenfalls auf einer vollflächigen Kraftaufbringung
auf die Leiter, so daß dem fliessen des Aluminiums entgegengewirkt wird. Die
Verbinder sind halt deutlich teurer als beim crimpen

MfG
Rupert

G. Kühne

unread,
Sep 1, 2013, 3:04:32 PM9/1/13
to
Rupert Haselbeck gab zu Bedenken:
Ja schon wen noch genügend Material da ist :(
Die Hülsen von damals bekommst du nicht auf, also abschneiden und neu
Quetschen, aber nur einmal :(

Michael Landenberger

unread,
Sep 1, 2013, 3:08:09 PM9/1/13
to
"Holger Marzen" schrieb am 01.09.2013 um 20:51:50:

> * On Sun, 1 Sep 2013 20:46:58 +0200, Michael Landenberger wrote:

>> Kabel mit gro�em Querschnitt haben einen geringeren Widerstand. Der sorgt
>> f�r einen niedrigen Spannungsabfall, d. h. je dicker das Kabel, umso
>> weniger Leistung geht zwischen Verst�rker und Lautsprecher verloren. Das
>> ist das absolut Daseinszweck von dicken Kabeln. Klanglich wirkt sich ein
>> h�herer Querschnitt nach meiner Erfahrung nicht im Geringsten aus.
>
> Theoretisch schon. Man will einen geringen Innenwiderstand des
> Verst�rkers, damit �berschwinger der Membranen (sie generieren dabei
> eine Spannung) gut ged�mpft werden. Ein Lautsprecherkabel mit hohem
> Widerstand macht dies zunichte.

Mit "theoretisch" triffst du den Nagel auf den Kopf ;-) Praktisch ist der
Unterschied auch f�r Experten so gut wie nicht h�rbar.

Ein Bekannter hatte mal eine Anlage mit Gegenkopplungs-R�ckf�hrungen f�r die
Lautsprecher. Dabei handelt es sich um 2 Leitungen, die parallel zu den
Lautsprecher-Leitungen von der Box zur�ck zum Verst�rker f�hren und dort an
spezielle Eing�nge angeschlossen sind. Ihre Aufgabe ist, dem Verst�rker eine
Regelgr��e zu liefern, mit der er den Einfluss des Lautsprecher-Kabels
ausregeln kann.

Wir haben die Boxen mal testweise mit stinknormalen 2 x 1,5 mm� LS-Leitungen
angeschlossen und anschlie�end den Klang mit an- und abgeklemmten
R�ckf�hrungs-Leitungen verglichen. Es war kein Unterschied feststellbar.

Gru�

Michael

Gerrit Heitsch

unread,
Sep 1, 2013, 3:09:25 PM9/1/13
to
Nein, nicht wirklich. Das ist eher wie die Innenseite einer Mutter die
du auf die gebündelten Leiter aufschraubst und die sich dabei ein
Gewinde schneidet.

Innen befindet sich ein Fett welches die Ausbildung der Oxidschicht
verhindert womit der Kontakt stabiler ist.

Solche ähnlichen Teile, ohne das Fett, hat man hier in D in den
Siebzigern auch für die Verbindung von Kupferleitern verwendet.


Gerrit




Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Sep 2, 2013, 1:23:32 AM9/2/13
to
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:

>Mit "theoretisch" triffst du den Nagel auf den Kopf ;-) Praktisch ist der
>Unterschied auch für Experten so gut wie nicht hörbar.

Für mich war mit bestehenden Lautsprechern der Unterschied von Röhre
(mit übertragerbedingt eher schwammiger Ausgangsimpedanz) zu
End-70er-Onky-Amp frappierend. Klanglich mußte ich mich erst von der
Röhre entwöhnen, aber was es ausmacht, wenn ein niedrig impedanter Amp
dran ist, der auch Ströme _aufnehmen_ kann. Krass. Plötzlich gehen da
Lautstärken, bei denen mit Röhre die Membranen längst ein hässliches
Eigenleben führten.

Die Kabel sind irgendwelche StiNo-2*25-NYFAZ oder so, _darauf_ habe
ich nicht weiter geachtet, halt irgendwas beim Elektronikfritzen
geholt, und gut.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Mike Grantz

unread,
Sep 2, 2013, 1:44:53 AM9/2/13
to
On 01.09.2013 10:12, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Kurz zusammengefasst: "Wo bekommt man CU-Kabel, die nicht so schlecht
> wie CCA aber auch nicht so teuer wie OFC sind"? Die Quellen, die ich
> bisher aufgetan habe, sind entweder preiswert, aber CCA oder OFC und
> somit für Voodoo draufgezahlt.

Da, wo es auch Currywurst gibt.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 1, 2013, 12:14:55 PM9/1/13
to
Muck Krieger in <news:kvvmud$sb7$1...@news.albasani.net>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> P.S. und a propos Nachbarthread in d.r.m.h: Kennst Du vielleicht den
>> Preis der Canton Karat 60? Ich habe das dumme Gefühl, die spielt nicht
>> deswegen die Swans D2000F an die Wand, weil sie mal 6000 DEM gekostet
>> haben solle.

I stand corrected:
<http://www.hifi-wiki.de/index.php/Canton_Karat_60>: 2000 DEM.

>Eher ist die Angabe in der HiFi-Wiki (2000 Westmark in den späten
>1980er Jahren) auf den "empfohlenen Verkaufspreis des Herstellers"
>bezogen.

Irgendwie haben sich da meine Gehirnwindungen bei der EUR/DEM-Umrechnung
und heutzutage mit Sicherheit nicht 1:2-, sondern vielleicht schon 2:1-
Verhältnis verknotet. 6 Kilomark haben die also mit Nichten gekostet,
aber auch bei 2 Kilomark kommen mir da die auch in de.rec.musik.hifi
geäußerten Bedenken.

>Die hat natürlich selten jemand tatsächlich dafür hingelegt,
>Lautsprecher hatten immer schon gewaltige Margen, um z.B. Kunden
>einen stark rabattierten Bündelpreis mit einem Verstärker vorzugaukeln.

Die zusammen mit einem Pioneer A656, CT737, und PD6300 waren wohl
wirklich ein Schnäppchen.

>Canton hatte damals viel Einfluß auf die Begriffsschaffung des "Taunus-
>Sound", der mit eher "scharf" zeichnenden japanischen Verstärkern
>aus dieser Zeit eine immerhin annehmbare Symbiose einging. Was
>aber immer fehlte war "Ortbarkeit" einzelner Instrumente uns Stimmen.

Canton wurde mir damals "wärmstens" empfohlen; eigentlich hätten es auch
Karat 40 getan und eigentlich tun es hier GL260 als "Nahfeldmonitor" am
PC auch besser als alles andere moderne Teufelszeux.

Nur mit der Ortbarkeit hapert's immer noch. Deswegen auch mein Appetit
auf bezahlbare d'Appolitos.

CU!
Ul - jetzt gips erstmal Mittagessen und mit vollem Magen … - rich

Michael Landenberger

unread,
Sep 2, 2013, 3:29:15 AM9/2/13
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb am 02.09.2013 um 07:23:32:

> "Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:
>
>> Mit "theoretisch" triffst du den Nagel auf den Kopf ;-) Praktisch ist der
>> Unterschied auch f�r Experten so gut wie nicht h�rbar.
>
> F�r mich war mit bestehenden Lautsprechern der Unterschied von R�hre
> (mit �bertragerbedingt eher schwammiger Ausgangsimpedanz) zu
> End-70er-Onky-Amp frappierend. Klanglich mu�te ich mich erst von der
> R�hre entw�hnen, aber was es ausmacht, wenn ein niedrig impedanter Amp
> dran ist, der auch Str�me _aufnehmen_ kann. Krass. Pl�tzlich gehen da
> Lautst�rken, bei denen mit R�hre die Membranen l�ngst ein h�ssliches
> Eigenleben f�hrten.

�hm, das hat IMHO genau gar nichts mit der D�mpfung der LS-Membran durch
niedrige Ausgangswiderst�nde zu tun. Die durch das unterschiedliche
Konstruktionsprinzip von R�hren- und Transistor-Verst�rkern verursachten
Klangunterschiede (z. B. die beim Transistoramp nicht vorhandenen
S�ttigungseffekte) sind um ein Vielfaches gr��er als die Beeinflussung durch
das Kabel. Es gibt ja z. T. schon deutlich h�rbare Klangunterschiede zwischen
2 verschiedenen Transistor-Amps. Das habe ich gemerkt, als mal eine
PA-Endstufe in unserer Band kaputtging und ich Ersatz beschaffen musste. Ich
habe seinerzeit die kaputte Peavey CS-800 durch eine Amcron PSA-2 ersetzt.
Schon beim ersten Soundcheck mit der PSA-2 wusste ich, warum die doppelt so
teuer ist wie die Peavey ;-)

Interessant w�re es gewesen, wenn du mal ein und denselben Amp (idealerweise
den mit dem geringeren Ri) �ber unterschiedlich dicke Kabel mit den Boxen
verbunden h�ttest.

Gru�

Michael

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 3:36:50 AM9/2/13
to
Mike Grantz in <news:l018kl$ois$1...@dont-email.me>:
Also in Berlin? Du beliebst zu scherzen!

CU!
Ulrich
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Stellt euch vor, es ist Montag und keiner geht hin!

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 3:54:21 AM9/2/13
to
Michael Landenberger in <news:b8hd71...@mid.uni-berlin.de>:

>"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 31.08.2013 um 16:27:10:
>
>> Kostete aber nicht die Welt, also zweiter Anlauf in Richtung 20 Meter
>> 2,5mm² CU. Denkste! Irgendwo klafft da bei der Länge ein Vakuum zwischen
>> CCA (taucht elektrisch wohl nix) und OFC (Sauerstoffarm-Voodoo). Jemand
>> einen Tipp für mich?
>
><http://www.thomann.de/de/the_sssnake_spk225.htm>

Der olle Thomann. Daß ich an den nicht dachte! Ist zwar auch OFC. Aber
so günstig, daß es sich rechnete. Und Meterware, also nicht zuviel zu
kaufen. Und versandkostenfrei.

>HTH

Danke. Ich glaube: Ja.

Etwas später: Mindestbestellwert 25€. Suppe. Haar.

CU!
Ulrich
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 4:05:19 AM9/2/13
to
Jochen Schmid in <news:kvvrr3$omk$6...@jupiter.r-ci.de>:

>Nimm "mittelschwere Gummischlauchleitung (so ca. nach H05RN-F) vom
>Elektro-Handel mit 2,5 mm².
>S.o., ist viel billiger (gerade bei 20m) und in der passenden Stärke
>in Kupfer verfügbar.

Billiger?

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Michael Landenberger

unread,
Sep 2, 2013, 4:37:12 AM9/2/13
to
"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 02.09.2013 um 09:54:21:

> Michael Landenberger in <news:b8hd71...@mid.uni-berlin.de>:

>> HTH
>
> Danke. Ich glaube: Ja.
>
> Etwas spᅵter: Mindestbestellwert 25ᅵ. Suppe. Haar.

Gibt's bei Thomann nicht noch etwas, was du gebrauchen kᅵnntest? Vielleicht
ein Paar Studiomonitore fᅵr den gepflegten Sound im Wohnzimmer? ;-)

Gruᅵ

Michael
Message has been deleted

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 4:42:53 AM9/2/13
to
Michael Landenberger in <news:b8hgd5...@mid.uni-berlin.de>:

>"Gerrit Heitsch" schrieb am 01.09.2013 um 11:42:26:
>
>> Meine Lautsprecher hier habe ich über 2 x 1,5mm^2 angeschlossen. Reicht für
>> die übliche Zimmerlautstärke vollkommen aus und selbst Filme mit viel
>> Krachbumm hören sich nicht komisch an.
>
>Kabel mit großem Querschnitt haben einen geringeren Widerstand. Der sorgt für
>einen niedrigen Spannungsabfall, d. h. je dicker das Kabel, umso weniger
>Leistung geht zwischen Verstärker und Lautsprecher verloren. Das ist das
>absolut Daseinszweck von dicken Kabeln. Klanglich wirkt sich ein höherer
>Querschnitt nach meiner Erfahrung nicht im Geringsten aus.

Wenn überhaupt, dann sogar negativ: Je dicker die Kabel, umso höher
deren Kapazität. Ob sich das allerdings im menschlichen Hörbereich/
Übertragungsbereich der Boxen bemerkbar macht, halte ich für fraglich.

CU!
Ulrich
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 5:03:31 AM9/2/13
to
Bernd Mayer in <news:kvtgc9$at8$1...@gwaiyur.mb-net.net>:

>für meine selbstgelöteten Cinchkabel für Audio verwende ich auch RG-58
>und bin damit recht zufrieden.

Da das meist Stereokabel sein werden, nimm noch besser noch Twin-SAT.

>Verwendung als Lautsprecherkabel ist mir neu.

Seltsamerweise gibt Tante Google zu "RG58 kreuzverschaltet" nichts
her. Dabei war das mal einer der Hifi-Voodoo-Tipps schlechthin. Schon
interessant, was das Netz so alles vergisst, wo es doch eigentlich
nichts vergisst #-).

CU!
Ulrich
--
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In 3 Monaten und 23 Tagen ist Weihnachten.
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Muck Krieger

unread,
Sep 2, 2013, 5:46:49 AM9/2/13
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Canton wurde mir damals "wärmstens" empfohlen; eigentlich hätten es auch
> Karat 40 getan und eigentlich tun es hier GL260 als "Nahfeldmonitor" am
> PC auch besser als alles andere moderne Teufelszeux.

> Nur mit der Ortbarkeit hapert's immer noch. Deswegen auch mein Appetit
> auf bezahlbare d'Appolitos.

Dann lass dich aber nicht verarschen - von 100 LS die nach einer
D'Appolito-Anordnung aussehen ist vielleicht einer "echt" - schau
dir die Formeln in den einschlägigen Lehrbüchern an und nimm ein
Maßband und nen Rechenschieber mit zum Einkauf.

Keep on rocking,

Muck

Michael Landenberger

unread,
Sep 2, 2013, 5:47:17 AM9/2/13
to
"Martin Gerdes" schrieb am 02.09.2013 um 11:00:28:

> "Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> schrieb:

>> Mit "theoretisch" triffst du den Nagel auf den Kopf ;-) Praktisch ist der
>> Unterschied auch f�r Experten so gut wie nicht h�rbar.
>
> Der geneigte Leser kann aus diesen Deinen Ausf�hrungen schlie�en, da� Du
> kein Gold�hrchen bist.

Nein. Der geneigte Leser kann diesen meinen Ausf�hrungen lediglich entnehmen,
dass ich kein Esoteriker bin.

20 Jahre Berufspraxis in der HiFi- und ProAudio-Branche w�ren ohne Gold�hrchen
wohl kaum m�glich gewesen.

Gru�

Michael

Muck Krieger

unread,
Sep 2, 2013, 5:52:54 AM9/2/13
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Seltsamerweise gibt Tante Google zu "RG58 kreuzverschaltet" nichts
> her. Dabei war das mal einer der Hifi-Voodoo-Tipps schlechthin. Schon
> interessant, was das Netz so alles vergisst, wo es doch eigentlich
> nichts vergisst #-).

Das Netz vergisst auch nichts - der Voodoo mit der Kreuzverscvhaltung
betog sich auf Flachbandkabel (SCSI oder IDE als Meterware). Niemand
der in Füsick etwas aufgepasst hat käme auf die absurde Idee daß man
irgendetwas sinnvolles mit kreuzverschalteten Koaxiakabeln á la RGxx
anfangen könnte. Deren 75-Ohm-Varianten sind allerdings gut als NF-
und logischerweise auch als S/P-DIF-Leitungen brauchbar.

Keep on rocking,

Muck

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 6:01:50 AM9/2/13
to
Michael Landenberger in <news:b8j11o...@mid.uni-berlin.de>:

>"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 02.09.2013 um 09:54:21:
>
>> Etwas später: Mindestbestellwert 25€. Suppe. Haar.
>
>Gibt's bei Thomann nicht noch etwas, was du gebrauchen könntest?

Trotz null Versandkosten trotzdem Versandkostenoptimierung angesagt.
Hätte ich das eher geahnt, hätte ich das Kabel mit zum Ortofon
genommen.

>Vielleicht
>ein Paar Studiomonitore für den gepflegten Sound im Wohnzimmer? ;-)

Ich habe mir doch erst zwei Swans D2000F in der Hoffnung geschossen,
ein Paar schlanke d'Appolitos seien besser ortbar als die Canton-
Kleinkühlschränke. Und genau dafür hätte ich gerne das Kabel, um
mal einen 1:1-Vergleich lediglich durch Umschalten am Verstärker zu
fahren.

Ortbarer scheinen auch sie nicht zu sein wie die Cantöner, etwas
schwächerer Wirkungsgrad und der Bass nicht so rummms. Im Höhenbereich
dagegen subjektiv besser. Mal den A757 dahinterhängen, derzeit ist's
noch der 656.

CU!
Ulrich
--
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 6:04:57 AM9/2/13
to
Muck Krieger in <news:l01mq2$ikl$1...@news.albasani.net>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Canton wurde mir damals "wärmstens" empfohlen; eigentlich hätten es auch
>> Karat 40 getan und eigentlich tun es hier GL260 als "Nahfeldmonitor" am
>> PC auch besser als alles andere moderne Teufelszeux.
>
>> Nur mit der Ortbarkeit hapert's immer noch. Deswegen auch mein Appetit
>> auf bezahlbare d'Appolitos.
>
>Dann lass dich aber nicht verarschen - von 100 LS die nach einer
>D'Appolito-Anordnung aussehen ist vielleicht einer "echt"

Du meinst HiVi könne sich Betrug leisten? Und inwiefern rechnete es
sich, statt der korrekten Anordnung irgendwas reinzuschrauben, was nur
wie d'Appolito ausschaut? Viel teuerer Gehirnschmalz scheint mir nicht
dahinter zu stecken.

CU!
Ulrich
--
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 6:13:31 AM9/2/13
to
Muck Krieger in <news:l01n5f$j7b$1...@news.albasani.net>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Seltsamerweise gibt Tante Google zu "RG58 kreuzverschaltet" nichts
>> her. Dabei war das mal einer der Hifi-Voodoo-Tipps schlechthin. Schon
>> interessant, was das Netz so alles vergisst, wo es doch eigentlich
>> nichts vergisst #-).
>
>Das Netz vergisst auch nichts - der Voodoo mit der Kreuzverscvhaltung
>bezog sich auf Flachbandkabel (SCSI oder IDE als Meterware).

Nein. Es war eindeutig RG58. Wenn nicht sogar 213 oder 8U. Bei RG213
zuckt Tante Google denn auch ein bisschen mehr.

>Niemand
>der in Füsick etwas aufgepasst hat käme auf die absurde Idee daß man
>irgendetwas sinnvolles mit kreuzverschalteten Koaxiakabeln á la RGxx
>anfangen könnte.

Du unterschätzst den Einfallsreichtung von HiFi-Voodooisten. Rechnetest
Du auch ernsthaft mit Klangverbesserung durch spezielle audioptimierte
Hauptsicherungen? Das Thema hatten wir hier ja durch.

CU!
Ulrich
--
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In 3 Monaten und 23 Tagen ist Weihnachten.
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Muck Krieger

unread,
Sep 2, 2013, 7:57:05 AM9/2/13
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Muck Krieger wrote:

>> Dann lass dich aber nicht verarschen - von 100 LS die nach einer
>> D'Appolito-Anordnung aussehen ist vielleicht einer "echt"

> Du meinst HiVi könne sich Betrug leisten?

Eigentlich beantworte ich erkennbar rhetorische Fragen nicht.
Aber ja, natürlich gibt es in jeder Branche - bei Herstellern und
besonders im Einzelhandel - auch eine Menge schwarzer Schafe.
Das Bose-Prinzip "Better Sound through Advertising" ist da
sicher keine Ausnahme.

> Und inwiefern rechnete es sich, statt der korrekten Anordnung
> irgendwas reinzuschrauben, was nur wie d'Appolito ausschaut?

Der letzte Teil deiner Frage beantwortet das ganz genau. Es muß
einfach so aussehen ...

> Viel teuerer Gehirnschmalz scheint mir nicht dahinter zu stecken.

... damit die Produkt-Broschüre, die teuer bezahlte Anzeige und
der damit finanzierte Testsiegerplatz das Budget der Marketing-
Abteilung rechnet. Für Hirnschmalz bleibt da oft nur als Aufgabe,
wohlgeformte Chassis aus exotisch wirkendem Material günstig
einzukaufen und einen Lieferanten für das Möbel zu finden, der
nicht allzuviel zu den Herstellungskosten beiträgt. Ob das fertige
Produkt dann die dahintersteckende Theorie erfüllen kann ist im
Massenmarkt doch wurscht.

Disclaimer: Ich kenne einige Lautsprecherbauer, deren Entwicklungs-
und Fertigungsmethoden persönlich und weiß daher ziemlich genau
wieviel Aufwand ein wirklich guter Lautsprecher erfordert. Ich habe
deshalb auch in meinem langen Leben nie selbst einen LS gebaut,
auch wenn mir viele Rezepte und Zutaten bestens bekannt sind.

Keep on rocking,

Muck

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 8:27:11 AM9/2/13
to
Muck Krieger in <news:l01uea$1ql$1...@news.albasani.net>:

>Disclaimer: Ich kenne einige Lautsprecherbauer, deren Entwicklungs-
>und Fertigungsmethoden persönlich und weiß daher ziemlich genau
>wieviel Aufwand ein wirklich guter Lautsprecher erfordert.

Nuja: Den Aufwand, die beiden Mitteltöner in korrekter Position
anzubringen, würde ich nun mal nicht überschätzen. Man muss ja nicht
jedesmal nachmessen. Gingen denn die Vorteile, die man dem Joe nachsagt,
sofort völlig übern Bach, wen da ein paar Millimeter nicht stimmten?

Außerdem von <http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-16000.html>:

|Swans ist ein alter Lautsprecherhersteller aus USA/Canada. Wurde
|mal von Joe D'Appolito und Frank Hale gegründet. Die haben früher nur
|unbezahlbare HighEnd-Kracher mit Bändchentechnologie gebastelt. Swans
|hat sich vor ca. 14 Jahren mit einem der größten asiatischen Hersteller
|Hi-Vi Research zusammengetan. Nun machen die Amis die Entwicklung und
|das Design und die Chinesen die Fertigung.

>Ich habe
>deshalb auch in meinem langen Leben nie selbst einen LS gebaut,
>auch wenn mir viele Rezepte und Zutaten bestens bekannt sind.

Gerne hätte ich zu einer Visaton Couplet Light gegriffen, aber dafür,
daß das nur die Elektrik ist und man die Gehäuse noch selbst bauen
müsste, war sie mir sowohl zu teuer als auch nichts für meine beiden
linken Hände.

Dann wäre ich beinahe so weit gewesen, mir bei ePay eine "Point Source
Aria Five" zu schießen, habe mich aber für 999 Euronen dann selbst für
verrückt erklärt. Und bin dann über die Swans D2000F gestolpert:

<http://www.swans-europe.eu/swans-d2000-homecinema-speaker+M54a708de802.html>

CU!
Ulrich
--
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 8:55:45 AM9/2/13
to
Muck Krieger in <news:l01mq2$ikl$1...@news.albasani.net>:

>Dann lass dich aber nicht verarschen - von 100 LS die nach einer
>D'Appolito-Anordnung aussehen ist vielleicht einer "echt" - schau
>dir die Formeln in den einschlägigen Lehrbüchern an und nimm ein
>Maßband und nen Rechenschieber mit zum Einkauf.

23 cm Abstand der beiden Tieftöner. Glaubte man dem Wikipedia-Artikel
würde dies zu einer schwer realisierbaren tiefen Übernahmefrequenz zum
Hochtöner hin führen. Und das würde teuer, soweit gäbe ich Dir recht.

Paradoxerweise könnten die beiden Tieftöner aber durchaus näher
zueinander …

CU!
Ulrich
--
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Bernd Mayer

unread,
Sep 2, 2013, 9:17:30 AM9/2/13
to
Am 02.09.2013 11:03, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
> Bernd Mayer in <news:kvtgc9$at8$1...@gwaiyur.mb-net.net>:
>
>> für meine selbstgelöteten Cinchkabel für Audio verwende ich auch RG-58
>> und bin damit recht zufrieden.
>
> Da das meist Stereokabel sein werden, nimm noch besser noch Twin-SAT.

Hallo,

gibt es Twin-SAT auch mit Litze als Innnenleiter und mit lötbarem Schirm?

Bei einer schnellen Google-Recherche habe lediglich Kabel gefunden die
als Innenleiter keine Litze haben und als Abschirmung Alufolie verwenden
teilweise doppelt.

Litze ziehe ich vor und Alufolie kann ich nicht Löten. Da bleibe ich bei
RG-58. Da habe ich auch noch ein wenig Vorrat an Kabel und Steckern.


Bernd Mayer




Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 9:51:39 AM9/2/13
to
Bernd Mayer in <news:l0235a$5ps$1...@gwaiyur.mb-net.net>:

>Am 02.09.2013 11:03, schrieb Ulrich F. Heidenreich:

>> Da das meist Stereokabel sein werden, nimm noch besser noch Twin-SAT.

>gibt es Twin-SAT auch mit Litze als Innnenleiter und mit lötbarem Schirm?
>
>Bei einer schnellen Google-Recherche habe lediglich Kabel gefunden die
>als Innenleiter keine Litze haben und als Abschirmung Alufolie verwenden
>teilweise doppelt.

Unter der Alufolie hat mein Twin-SAT auch noch ein "normales"
Abschirmgeflecht und mein Alzheimer müsste mich jetzt fürchterlich
täuschen, wenn andereseits RG58 nicht auch einen starren Innenleiter
hätte. Oder werfechsele ich das jetzt mit RG57? … 59? Ach, lass
mich in Ruhe … #-)

CU!
Ulrich
--
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Bernd Mayer

unread,
Sep 2, 2013, 10:08:43 AM9/2/13
to
Am 02.09.2013 15:51, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
> Bernd Mayer in <news:l0235a$5ps$1...@gwaiyur.mb-net.net>:
>
>> Am 02.09.2013 11:03, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>>> Da das meist Stereokabel sein werden, nimm noch besser noch Twin-SAT.
>
>> gibt es Twin-SAT auch mit Litze als Innnenleiter und mit lötbarem Schirm?
>>
>> Bei einer schnellen Google-Recherche habe lediglich Kabel gefunden die
>> als Innenleiter keine Litze haben und als Abschirmung Alufolie verwenden
>> teilweise doppelt.
>
> Unter der Alufolie hat mein Twin-SAT auch noch ein "normales"
> Abschirmgeflecht und mein Alzheimer müsste mich jetzt fürchterlich
> täuschen, wenn andereseits RG58 nicht auch einen starren Innenleiter
> hätte. Oder werfechsele ich das jetzt mit RG57? … 59?

Hallo,

siehe RG-58 A/U

https://www.google.de/search?q=RG-58A/U


Bernd Mayer


Muck Krieger

unread,
Sep 2, 2013, 10:36:30 AM9/2/13
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Muck Krieger wrote:

>> Dann lass dich aber nicht verarschen - von 100 LS die nach einer
>> D'Appolito-Anordnung aussehen ist vielleicht einer "echt" - schau
>> dir die Formeln in den einschlägigen Lehrbüchern an und nimm ein
>> Maßband und nen Rechenschieber mit zum Einkauf.

> 23 cm Abstand der beiden Tieftöner. Glaubte man dem Wikipedia-Artikel
> würde dies zu einer schwer realisierbaren tiefen Übernahmefrequenz zum
> Hochtöner hin führen. Und das würde teuer, soweit gäbe ich Dir recht.

Kann auch beabsichtigt sein. Ohne die Daten der Tiefmitteltöner
oder der Weiche zu kennen - wenn die "obenherum" etwas gedämpft
sind und der Hochtröter nicht so weit runterkommt kann das durchaus
angenehm klingen, der Amplituden-(vulgo Frequenz-)gang von realen
Lautsprechern ist ja sowieso niemals eine gerade Linie.

> Paradoxerweise könnten die beiden Tieftöner aber durchaus näher
> zueinander …

Bei manchen Anschein-D'Appolitos ist die Montageplatte des Hochtröters
zumindest wegen der Optik sichelförmig abgeflext damit die Körbe der
Tiefmitteltöner näher zusammenrücken. Kann, muß aber nicht korrigieren.

Da muß man es halt mit dem ollen Helmut halten - wichtig ist, was hinten
'rauskommt, oder vorne, oder so. Der Inscheniör will saubere Daten,
der Kunde einen - ganz individuellen - schönen Klang. Geschmacksache
halt, wie bei Pudding oder Currywurst.

Keep on rocking,

Muck

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Sep 2, 2013, 12:00:18 PM9/2/13
to
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:

>Ähm, das hat IMHO genau gar nichts mit der Dämpfung der LS-Membran durch
>niedrige Ausgangswiderstände zu tun.

Doch, natürlich, wenn bei gleicher Lautstärke am einen Amp die
Membrane wild herumschlabbert, und am andere nicht, woran soll es dann
liegen? Man kann das Verlahten auch durch Serienwiderstande am
niederohmigen Amp simulieren.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Sep 2, 2013, 12:13:47 PM9/2/13
to
"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:

>Nur mit der Ortbarkeit hapert's immer noch. Deswegen auch mein Appetit
>auf bezahlbare d'Appolitos.

Nie gehört. Interessant, quasi wie ein Antennen-Array :)

Michael Landenberger

unread,
Sep 2, 2013, 12:35:34 PM9/2/13
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb am 02.09.2013 um 18:00:18:

> "Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:
>
>> �hm, das hat IMHO genau gar nichts mit der D�mpfung der LS-Membran durch
>> niedrige Ausgangswiderst�nde zu tun.
>
> Doch, nat�rlich, wenn bei gleicher Lautst�rke am einen Amp die
> Membrane wild herumschlabbert, und am andere nicht, woran soll es dann
> liegen?

Am unterschiedlichen Ausgangssignal der beiden Amps?

> Man kann das Verlahten auch durch Serienwiderstande am
> niederohmigen Amp simulieren.

D. h. der Lautsprecher am niederohmigen Amp, angeschlossen �ber einen
Serienwiderstand (wie gro�?), verh�lt sich genauso, als w�re er ohne
Widerstand an den R�hrenamp angeschlossen? Gibt's davon eine Aufnahme mit
einer Hochgeschwindigkeitskamera?

Gru�

Michael

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Sep 2, 2013, 12:51:59 PM9/2/13
to
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:

>D. h. der Lautsprecher am niederohmigen Amp, angeschlossen über einen
>Serienwiderstand (wie groß?), verhält sich genauso, als wäre er ohne
>Widerstand an den Röhrenamp angeschlossen? Gibt's davon eine Aufnahme mit
>einer Hochgeschwindigkeitskamera?

Da brauche ich keine Kamera, das hört man. Und die Signale der
VErstärker an ohmsche Last sind bei beiden Amps sauber...

Michael Landenberger

unread,
Sep 2, 2013, 1:23:24 PM9/2/13
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb am 02.09.2013 um 18:51:59:

> "Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:
>
>> D. h. der Lautsprecher am niederohmigen Amp, angeschlossen �ber einen
>> Serienwiderstand (wie gro�?), verh�lt sich genauso, als w�re er ohne
>> Widerstand an den R�hrenamp angeschlossen? Gibt's davon eine Aufnahme mit
>> einer Hochgeschwindigkeitskamera?
>
> Da brauche ich keine Kamera, das h�rt man. Und die Signale der
> VErst�rker an ohmsche Last

Aha, ohmsche Last. Du wei�t sicher, dass ein Lautsprecher alles andere als
eine ohmsche Last ist und was passiert, wenn man z. B. eine Induktivit�t
(Ausgangstrafo des R�hrenamps) mit einer Kapazit�t (Frequenzweiche in der Box)
zusammenschaltet.

> sind bei beiden Amps sauber...

Verr�tst du mir jetzt doch noch, wie gro� der Serienwiderstand war? Zur
Erinnerung: hier geht's um 2 x 0,75mm� vs. 2 x 2,5mm� Cu � 2 Adern � 5 Meter,
also um ca. 0,24 Ohm vs. ca. 0,07 Ohm (ein Unterschied von ca. 170 Milliohm).

Gru�

Michael

Muck Krieger

unread,
Sep 2, 2013, 1:51:47 PM9/2/13
to
Michael Landenberger wrote:

> Verr�tst du mir jetzt doch noch, wie gro� der Serienwiderstand war? Zur
> Erinnerung: hier geht's um 2 x 0,75mm� vs. 2 x 2,5mm� Cu � 2 Adern � 5 Meter,
> also um ca. 0,24 Ohm vs. ca. 0,07 Ohm (ein Unterschied von ca. 170 Milliohm).

In diesem Zusammenhang - wie hie� denn dieses Lautsprecherkabel
mit eingebautem Serienwiderstand (~8 Ohm) das IIRC Anfang der
1990er Jahre mal in Mode war? Opti-irmkwas oder so, den Tests
der einschl�gigen Flachpresse nach "taten sich Welten auf" ... kein
Wunder bei Harmonischen durch unkontrolliertes �ber-/Nachschwingen.

BTW, selbst Rohrenverst�rker haben wegen des �bertragers immer
noch einen D�mpfungsfaktor von um die 20 (Transistorverst�rker*
h�ngen da meist ein bis zwei Nullen dran) - die B�chse bei der Ralph
sein Ph�nomen gesehen hat mu� irgendein audiophiles Gebastel ohne
Gegernkopplung und mit 10% Klirr bei 1 Watt gewesen sein (sowas
ist tats�chlich im Handel erh�ltlich)

* Gegentaktendstufen in beiden F�llen, Eintakter z�hlen hier nicht

Keep on rocking,

Muck

Michael Landenberger

unread,
Sep 2, 2013, 3:55:17 PM9/2/13
to
"Muck Krieger" schrieb am 02.09.2013 um 19:51:47:

> BTW, selbst Rohrenverst�rker haben wegen des �bertragers immer
> noch einen D�mpfungsfaktor von um die 20

Also einen Ri von 0,4 Ohm (bezogen auf 8 Ohm LS-Impedanz)

> (Transistorverst�rker* h�ngen da meist ein bis zwei Nullen dran)

Die haben also einen Ri von 0,004 Ohm (ebenfalls bezogen auf 8 Ohm
LS-Impedanz).

Macht einen Unterschied von 396 Milliohm. Mit Verlaub, aber das l�sst eine
LS-Membran nicht so Amok laufen, dass man das h�rt. Was aber wohlgemerkt nicht
hei�t, dass es keine h�rbaren Klangunterschiede zwischen R�hren- und
Transistorverst�rkern gibt. Nur haben die ganz andere Ursachen.

Gru�

Michael

gUnther nanon�m

unread,
Sep 2, 2013, 5:47:13 PM9/2/13
to

"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b8k8p9...@mid.uni-berlin.de...
Hi,
exactenaille....
http://www.ebay.de/itm/Lepai-Tripath-Class-T-2-20W-TA-2020-A-Hi-Fi-AMP-Mini-Verstarker-Amplifier-RCA-/151114090432
etwa ist ein garantiert r�hrenfreier Chinamini, aber sein Klang ist abartig
gut. Mein Briederchen lobt den �bern gr�nen Klee...der Chip kommt eigentlich
aus TFT-Monitoren mit diesen Qu�ks-Minitr�tern, um aus solchem Plastik noch
"Muzak" rauszukitzeln hat man da richtig entwickelt. Briederchen hat auch
R�hre, kann vergleichen...einzig die Leistung ist ein Manko. Aber f�rs Auto
reichts allemal.
Die Luxusvariante hat sogar USB-DAC.

--
mfg,
gUnther


Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 2, 2013, 11:23:51 AM9/2/13
to
Muck Krieger in <news:l027p7$k5e$1...@news.albasani.net>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote:
>> Muck Krieger wrote:
>
>>> Dann lass dich aber nicht verarschen - von 100 LS die nach einer
>>> D'Appolito-Anordnung aussehen ist vielleicht einer "echt" - schau
>>> dir die Formeln in den einschlägigen Lehrbüchern an und nimm ein
>>> Maßband und nen Rechenschieber mit zum Einkauf.
>
>> 23 cm Abstand der beiden Tieftöner. Glaubte man dem Wikipedia-Artikel
>> würde dies zu einer schwer realisierbaren tiefen Übernahmefrequenz zum
>> Hochtöner hin führen. Und das würde teuer, soweit gäbe ich Dir recht.
>
>Kann auch beabsichtigt sein.

Jetzt habe ich nun Maßband und Rechenschieber angesetzt und bin zum
Schluss gekommen, daß 23 cm keinen d'Appolito geben können und schon
ist's dem Herrn auch wieder nicht recht. Sollte ich etwa Deine Tipps
in der "Schall und Rauch"-Schublade ablegen?

>> Paradoxerweise könnten die beiden Tieftöner aber durchaus näher
>> zueinander …
>
>Bei manchen Anschein-D'Appolitos ist die Montageplatte des Hochtröters
>zumindest wegen der Optik sichelförmig abgeflext damit die Körbe der
>Tiefmitteltöner näher zusammenrücken. Kann, muß aber nicht korrigieren.

Könnte aber für genügend Nähe sorgen. Denn die braucht Joe wohl, newa?

>Da muß man es halt mit dem ollen Helmut halten - wichtig ist, was hinten
>'rauskommt,

Hinten raus kommt eine Ortbarkeit, die mit Nichten derjenigen genügt,
die man von einem d'Appolito erwartet. Und dann kamst Du mit Deinen
"Vielleicht ist's ja gar kein d'Appolito?"-Zweifeln. Denk mal vorsichtig
drüber nach, wie jene Zweifel bei mir ankamen ;-)

CU!
Ulrich

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 3, 2013, 2:13:38 AM9/3/13
to
Muck Krieger in <news:l027p7$k5e$1...@news.albasani.net>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote:

[d'Appolito?]

>> 23 cm Abstand der beiden Tieftöner. Glaubte man dem Wikipedia-Artikel
>> würde dies zu einer schwer realisierbaren tiefen Übernahmefrequenz zum
>> Hochtöner hin führen. Und das würde teuer, soweit gäbe ich Dir recht.
>
>Kann auch beabsichtigt sein.

Wenn man einen d'Appolito anpreist, die Lautsprecher absichtlich so
anordnen, daß es gar kein d'Appolito sein kann?

>der Hochtröter nicht so weit runterkommt

... müssten die Tieftöner genau deswegen wesentlich näher zueinander.
Zumindest so nah wie eben nur möglich, um die Trennfrequenz nicht in
unpraktikable Tiefen zu treiben. Stimmte die Wikipedia-Formel, müsste
bei 23 cm der Hochtöner bis unter 930 Hz runter gehen. IMNSHO unmöglich.

Ein entsprechend tief ankoppelbarer Hochtöner müsste zudem eine
möglichst große Membranfläche haben, um dort nicht zu verzerren. Damit
vergrößert sich aber der mininmal mögliche Abstand der Tieftöner. Fast
schon eine Quadratur des Kreises. Warum man da nicht wenigstens mit den
Tieftönern so nahe wie möglich an den Hochtöner geht, erschließt sich
mir ganz und gar nicht.

>Da muß man es halt mit dem ollen Helmut halten - wichtig ist, was hinten
>'rauskommt,

Je näher die Tieftöner beieinander, umsomehr d'Appolito kommt hinten
raus.

>Geschmacksache halt, wie bei Currywurst.

Weder hier noch dort. D'Appolito ist genausowenig Geschmacksache wie
Currywurst. Wenn ich d'Appolito haben/anbieten möchte, nehme ich kein
Klipschhorn, wenn ich Currywurst haben/anbieten möchte, nehme ich dazu
keine Bratwurst.

CU!
Ulrich
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 3, 2013, 2:28:22 AM9/3/13
to
Ralph A. Schmid, dk5ras in <news:99e929hnuhq0gn7rm...@4ax.com>:

>"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>
>>Nur mit der Ortbarkeit hapert's immer noch. Deswegen auch mein Appetit
>>auf bezahlbare d'Appolitos.
>
>Nie gehört. Interessant, quasi wie ein Antennen-Array :)

Eher wie ein vertikaler Dipol. Ein d'Appolito sollte genau wie ein
solcher möglichst

a) nicht nach oben und unten, also Decke und Boden strahlen, um
Reflektionen dort zu vermeiden.

b) nicht nur extrem nach vorne gerichtet strahlen, damit der Hörer nicht
unbedingt im "Sweetspot" - also auf der Spitze des Stereodreiecks -
sitzen muss.

CU!
Ulrich
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 3, 2013, 3:25:53 AM9/3/13
to
Muck Krieger in <news:l02j7d$ca7$1...@news.albasani.net>:

>die Büchse bei der Ralph
>sein Phänomen gesehen hat muß irgendein audiophiles Gebastel ohne
>Gegenkopplung und mit 10% Klirr bei 1 Watt gewesen sein (sowas
>ist tatsächlich im Handel erhältlich)

Klar. Der Klirr bei Röhrenendstufen ist ja Feature und kein Bug.
Ohne den würden sie genauso leblos klingen wie Transistoren.

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Ulrich
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Holger Marzen

unread,
Sep 3, 2013, 3:44:54 AM9/3/13
to
* On Tue, 03 Sep 2013 09:25:53 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Muck Krieger in <news:l02j7d$ca7$1...@news.albasani.net>:
>
>>die Büchse bei der Ralph
>>sein Phänomen gesehen hat muß irgendein audiophiles Gebastel ohne
>>Gegenkopplung und mit 10% Klirr bei 1 Watt gewesen sein (sowas
>>ist tatsächlich im Handel erhältlich)
>
> Klar. Der Klirr bei Röhrenendstufen ist ja Feature und kein Bug.
> Ohne den würden sie genauso leblos klingen wie Transistoren.

Es gibt sogar Geräte für das Transistorzeitalter, die angenehmen Klirr
erzeugen und in erster Linie zum "Erfrischen" von Gesangsstimmen gedacht
sind. Die ersten Geräte hießen Exciter.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 3, 2013, 3:33:32 AM9/3/13
to
Muck Krieger in <news:l027p7$k5e$1...@news.albasani.net>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote:

[d'Appolito?]

>> 23 cm Abstand der beiden Tieftöner. Glaubte man dem Wikipedia-Artikel
>> würde dies zu einer schwer realisierbaren tiefen Übernahmefrequenz zum
>> Hochtöner hin führen. Und das würde teuer, soweit gäbe ich Dir recht.
>
>Kann auch beabsichtigt sein.

Wenn man einen d'Appolito anpreist, die Lautsprecher absichtlich so
anordnen, daß es gar kein d'Appolito sein kann?

>der Hochtröter nicht so weit runterkommt

... müssten die Tieftöner genau deswegen wesentlich näher zueinander.
Zumindest so nah wie eben nur möglich, um die Trennfrequenz nicht in
unpraktikable Tiefen zu treiben. Stimmte die Wikipedia-Formel, müsste
bei 23 cm der Hochtöner bis unter 930 Hz runter gehen. IMNSHO unmöglich.
Ein entsprechend tief ankoppelbarer Hochtöner müsste zudem eine
möglichst große Membranfläche haben, um dort nicht zu verzerren. Damit
vergrößert sich aber der mininmal mögliche Abstand der Tieftöner. Fast
schon eine Quadratur des Kreises. Warum man da nicht wenigstens mit den
Tieftönern so nahe wie möglich an den Hochtöner geht, erschließt sich
mir ganz und gar nicht.

>Da muß man es halt mit dem ollen Helmut halten - wichtig ist, was hinten
>'rauskommt,

Je näher die Tieftöner beieinander, umsomehr d'Appolito kommt hinten
raus.

>Geschmacksache halt, wie bei Currywurst.

Weder hier noch dort. D'Appolito ist genausowenig Geschmacksache wie
Currywurst. Wenn ich d'Appolito haben/anbieten möchte, nehme ich kein
Klipschhorn, wenn ich Currywurst haben/anbieten möchte, nehme ich dazu
keine Bratwurst.

CU!
Ulrich
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 3, 2013, 4:30:59 AM9/3/13
to
Joseph Terner in <news:pan.2013.09...@xylex.homeunix.org>:

>On Sat, 31 Aug 2013 16:27:10 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> ¹) Anlässlich <news:kvntj6.3vsevo1.1!not-fo...@ufh.invalid.de>.
>> Irgendwie scheint das Usenet ins schwarze ger.ct-Loch gesaugt zu
>> werden. Dort in de.rec.music.hife null Echo, hier vermutlich/
>> hoffentlich gleich doch.
>
>Vielleicht bist Du bei zu vielen Leuten im Filter. ;-)

Bei Andreas Huennebeck wohl schonmal nicht. ;-)

CU!
Ulrich
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Michael Landenberger

unread,
Sep 3, 2013, 6:12:01 AM9/3/13
to
"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 03.09.2013 um 09:25:53:

> Klar. Der Klirr bei R�hrenendstufen ist ja Feature und kein Bug.

Auch Transistorverst�rker klirren. Nur tun sie das wegen unterschiedlicher
Kennlinien anders als R�hrenverst�rker.

> Ohne den w�rden sie genauso leblos klingen wie Transistoren.

Ein HiFi-Verst�rker soll gar nicht klingen. F�r den Klang ist das eingespeiste
Signal zust�ndig, nicht der Verst�rker.

Nur Instrumentalverst�rker haben die Aufgabe, in den Klang einzugreifen.

Apropos Instrumentalverst�rker: Es gibt Gitarren- und Bassverst�rker mit
Transistorendstufe, bei denen in der *Vor*stufe ein R�hrenklang erzeugt wird
(entweder durch echte R�hren oder durch Signalprozessoren). Die
(Transistor-)*End*stufe klingt dagegen weitgehend neutral, nach deinen Worten
also "leblos". Der ganze Amp klingt aber alles andere als leblos. Wenn er gut
gemacht ist, kannst du auch bei einem Amp, in dem keine einzige R�hre werkelt,
den Klang nicht von einem R�hrenamp unterscheiden.

Gru�

Michael

Holger Marzen

unread,
Sep 3, 2013, 6:15:12 AM9/3/13
to
* On Tue, 3 Sep 2013 12:12:01 +0200, Michael Landenberger wrote:

> Apropos Instrumentalverstärker: Es gibt Gitarren- und Bassverstärker mit
> Transistorendstufe, bei denen in der *Vor*stufe ein Röhrenklang erzeugt wird
> (entweder durch echte Röhren oder durch Signalprozessoren). Die
> (Transistor-)*End*stufe klingt dagegen weitgehend neutral, nach deinen Worten
> also "leblos". Der ganze Amp klingt aber alles andere als leblos. Wenn er gut
> gemacht ist, kannst du auch bei einem Amp, in dem keine einzige Röhre werkelt,
> den Klang nicht von einem Röhrenamp unterscheiden.

Bei Gitarren geht es übrigens schon weiter. Es gibt nicht nur
universelle Verstärker (mit DSP), die beliebige Gitarrenverstärker
emulieren. Es gibt auch Tonabnehmer mit Elektronik, die beliebige
Gitarren(!) emulieren.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 3, 2013, 7:51:52 AM9/3/13
to
Michael Landenberger in <news:b8lqvh...@mid.uni-berlin.de>:

>"Ulrich F. Heidenreich" schrieb am 03.09.2013 um 09:25:53:
>
>> Klar. Der Klirr bei Röhrenendstufen ist ja Feature und kein Bug.
>
>Auch Transistorverstärker klirren. Nur tun sie das wegen unterschiedlicher
>Kennlinien anders als Röhrenverstärker.
>
>> Ohne den würden sie genauso leblos klingen wie Transistoren.
>
>Ein HiFi-Verstärker soll gar nicht klingen. Für den Klang ist das eingespeiste
>Signal zuständig, nicht der Verstärker.

Du solltest mal Deinen Ironiedetektor justieren. Nhs orffrera Xynat uva.

CU!
Ulrich
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KHFB9 YEPTX VFLFF SWL4I SKZJO U99G4 N5QX4 D0GC2 VUOJV

Jörg Marx

unread,
Sep 3, 2013, 8:33:14 AM9/3/13
to
"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
> Muck Krieger in <news:l01n5f$j7b$1...@news.albasani.net>:
>
>> Ulrich F. Heidenreich wrote:
>>
>>> Seltsamerweise gibt Tante Google zu "RG58 kreuzverschaltet" nichts
>>> her. Dabei war das mal einer der Hifi-Voodoo-Tipps schlechthin. Schon
>>> interessant, was das Netz so alles vergisst, wo es doch eigentlich
>>> nichts vergisst #-).
>>
>> Das Netz vergisst auch nichts - der Voodoo mit der Kreuzverscvhaltung
>> bezog sich auf Flachbandkabel (SCSI oder IDE als Meterware).
>
> Nein. Es war eindeutig RG58. Wenn nicht sogar 213 oder 8U. Bei RG213
> zuckt Tante Google denn auch ein bisschen mehr.
>

Der "Geheimtip" war damals(TM) RG 214U in Kreuzverschaltung.

Ist hier noch im Ensatz. Nein, nicht mit Steinen werfen, das hat der
HiFidiot, dem ich damals die Lautsprecher abgekauft habe fertig
konfektioniert und verlötet mit dazugepackt.

Jörg

Bernd Mayer

unread,
Sep 3, 2013, 8:53:31 AM9/3/13
to
Hallo,

ja - dazu gibt google was her:

http://www.analog-forum.de/wbboard/board3-technik/board38-verst%C3%A4rker-lautsprecher-zubeh%C3%B6r/52413-oehlbach-ls-214-supreflex-das-gr%C3%A4ulich-wei%C3%9Fe/

Da kann man lesen:

"Tipp (zumindest ist das bei meinem Exemplar so): Das R zur Endstufe und
die 4 zum Lautsprecher hin orientieren! Bringt an meinem Setup
geringfuegig mehr "Punch""

Immerhin hat das Kabel wohl 2,26 mm² Querschnitt.


Bernd Mayer





Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 3, 2013, 9:13:46 AM9/3/13
to
Jörg Marx in <news:1159304342399903720.0...@news.arcor.de>:

>Der "Geheimtip" war damals(TM) RG 214U in Kreuzverschaltung.

Erstaunlich, daß das 214 im NF-Bereich wohl wesentlich lieber genammen
wurde als 213 #-). Jetzt zuckt auch Google in Richtung "Oehlbach LS 214
Superflex". Und Anleitungen zum selbstverkreuzschalten von RG214.

CU!
Ulrich
--
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In 3 Monaten und 22 Tagen ist Weihnachten.
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