Hogwarts Legacy Pc Zeit ändern

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Cdztattoo Barreto

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Jun 30, 2024, 8:56:31 AM6/30/24
to fromeanheipost

In Hogwarts Legacy gibt es einen Tag-Nacht-Zyklus. So knnt ihr viele Quests und andere Aktivitten nur zu bestimmten Tageszeiten starten. Wie ihr die Tageszeit ndern, Zeit vorspulen und die Nacht berspringen knnt, erklren wir euch an dieser Stelle.

Wenn ihr bestimmte Quests starten wollt, msst ihr manchmal vor dem Startpunkt warten und die Zeit vergehen lassen, damit es losgehen kann. Das Spiel bietet euch hier auch eine Warten-Funktion an. Ihr knnt die Tageszeit aber auch selber ndern, wenn ihr beispielsweise Nacht machen wollt.

Ihr knnt leider keine genaue Uhrzeit einstellen, es gibt nur diese zweit Zeitpunkte in der Spielwelt, zu denen ihr jederzeit springen knnt. Es lsst sich brigens nicht nur der Tag-Nacht-Zyklus im Spiel wechseln, sondern ihr knnt auch euer Aussehen und Erscheinungsbild ndern.

So tauchen manche magischen Tierwesen nur zu bestimmten Tageszeiten auf. Mondklber knnt ihr etwa nur nachts unter Mondschein vorfinden und einfangen. Und auch die Demiguise-Statuen, einer der Sammelgegenstnde im Spiel, knnt ihr nur einsammeln, wenn es nachts ist.

Die meisten Unterrichtsklassen finden auch nur tagsber statt, Ausnahme bildet der Astronomie-Kurs, bei dem ihr logischerweise nur nachts in den Sternenhimmel schauen knnt. Die Astronomie-Altre lassen sich dementsprechend auch nur nachts abschlieen. Alle anderen Aktivitten knnt ihr tagsber erledigen.

Zeit vorspulen in Hogwarts Legacy bedeutet, dass du die Tageszeit nderst. Ist gerade Nacht, wird es durch das Vorspulen Tag. Ist gerade Tag, wird es durch das Vorspulen Nacht. Der Wechsel der Tageszeit wird zum Absolvieren mancher Quests, zum Finden mancher Gegenstnde und zum Fangen mancher Tierwesen im Spiel bentigt.

In Hogwarts Legacy kannst du nicht schlafen gehen, um die Zeit vorzuspulen. Es ist nicht mglich, sich in eines der Betten im Schlafsaal zu legen und dadurch die Tageszeit von Tag auf Nacht oder Nacht auf Tag zu ndern. Die Zeit vorspulen kannst du in Hogwarts Legacy nur ber die Karte.

HandOfBlood: Das wird stark unterschtzt. Das Welt- und Menschenbild vieler junger Menschen wird von Influencer*innen geprgt, manche verfolgen sogar die Nachrichtenlage ber Influencer*innen. Schon 2016 habe ich in einer Rede beim Webvideopreis gesagt , dass die Szene viel Verantwortung trgt, da sie den Zeitgeist mitdefiniert. Nicht nur in Bezug darauf, was man kaufen soll, sondern auch mit Blick darauf, wie man sich verhlt, wie man diskutiert, welche Werte man hat. Damals war fr junge Menschen vor allem YouTube prgend, heute sind es eher Twitch und TikTok.

Maximilian Knabe, 31 Jahre alt, zhlt als HandOfBlood oder auch Hnno zu Deutschlands erfolgreichsten Webvideomachern. Seine Karriere begann 2010 auf YouTube, wo sein Hauptkanal heute mehr als 2,7 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten hat. Bekannt ist Knabe fr aufwendig produzierte Videos ber Gaming und E-Sport, fr die er gern in Rollen und Kostme schlpft. Seit diesem Januar fokussiert er sich auf Livestreams auf Twitch, wo er 1,1 Millionen Follower hat. Knabe hat Wirtschaftsinformatik studiert, darin aber keinen Abschluss gemacht. Inzwischen ist er an mehreren Unternehmen wie der Berliner Agentur Instinct3 beteiligt. Zusammen beschftigen diese Firmen rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Knabe lebt in Berlin-Spandau.

SPIEGEL: In Ihrer Szene gibt es Auseinandersetzungen, die nie zu enden scheinen, wie die zwischen dem Meinungsblogger KuchenTV und der Streamerin Shurjoka, die im Netz seit Monaten immer wieder heftig attackiert wird. Vorbildlich wirkt daran wenig.

HandOfBlood: Boulevard und Drama sind ein super Topic, um Relevanz und Reichweite zu erzeugen. Die Mechanismen dahinter sind aber oft sehr toxisch. Da geht es oft gar nicht so sehr darum, wer recht hat und wer unrecht, sondern um die Frage, wie man Videos oder Streams kreieren kann, die mglichst viel Engagement auf sich ziehen. Der Streit zwischen KuchenTV und Shurjoka mit etlichen Videos von ihm und etlichen Stream-Stunden von ihr lsst sich kaum noch berblicken. Das ist eine Art von Diskurs, die absolut destruktiv ist. Von beiden Seiten. Und andere Influencer*innen tragen das dann durch Reactions in die Welt hinaus.

HandOfBlood: Gefhlt gibt es keine Differenziertheit mehr, keinen Dialog, keinen benefit of the doubt. Mir kommt es vor, als wollten viele Influencer*innen einfach nur selbstgerecht ihre Narrative transportieren und dafr am liebsten ausschlielich Besttigung bekommen. Wir leben da gerade kein gesundes Miteinander vor. Dabei ist es einer der Grundsteine unserer Demokratie, dass man diskutiert und auch mal agree to disagree fhrt, wenn jemand anderer Meinung ist. Abkapselung fhrt nur dazu, dass wir in gespaltene Bubbles abdriften. Und ja, mir ist bewusst, dass ich das vor einigen Jahren noch anders gesehen habe.

SPIEGEL: Viele heutige Aufreger starten mit von Dritten geposteten Kurzclips aus stundenlangen Streams, die im Gesamtkontext teils deutlich harmloser wirken. Stichwort Gronkh und Hogwarts Legacy .

HandOfBlood: Der Konzertbesuch war ein Mchtegern-Bushido-Move, ich habe Liont dafr mittlerweile um Entschuldigung gebeten. Diese Jahre waren meine Sturm-und-Drang-Phase. Ich habe das auch genossen, dieser kleine, rebellische neue Dude in der Szene zu sein, der andere disrespectet, von denen er glaubt, dass sie nicht authentisch sind. Weil ich beim Kritisieren oft beleidigend wurde, habe ich mich damals aber eigentlich fr jede serise Diskussion disqualifiziert, die htte entstehen knnen.

SPIEGEL: Mit Papaplatte habe Sie gerade eine extra schwierige Variante von Elden Ring durchgespielt. Am Ende sagten Sie stolz: Fucking Loser, wir haben alle Bosse gefickt in ihre rsche. Das finden Sie okay?

SPIEGEL: Inzwischen sind Sie 31, werben fr die Sparkasse, gendern im Livestream und haben auf X eine Regenbogenflagge im Nutzernamen. Wie kam es nach Ihrer Sturm-und-Drang-Phase zu diesem Wandel?

HandOfBlood: Meine Vermutung dazu ist: Ich bin als Kind sehr viel umgezogen, da meine Eltern sich getrennt hatten, als ich noch sehr jung war. So war ich gefhlt in jedem Dorf und in jedem Verein der Neue. Und ich habe echt viel gemacht: Fuball, Tennis, Bogenschieen, Leichtathletik, Kanupolo. Zugleich bin ich erst mit 16 so richtig gewachsen und war vorher immer der Kleinste in der Klasse. Oft hatte ich so das Gefhl, mich durchschlagen oder beweisen zu mssen. Selbst in der Familie wird mit zweierlei Ma gemessen, wenn du am Wochenende hier bist und unter der Woche dort. Es war immer viel los und viel auf dem Prfstand.

SPIEGEL: Auch zuletzt wurde viel ber Sie geurteilt, wegen Mahluna. Mit Blick auf Ihr Umfeld und die Zeit um 2020 herum hatte sie von einer sektenhaften Freundesgruppe geschrieben, die jeden rausgecancelt hat, der auch nur ansatzweise was mit Leuten gemacht hat, die nicht ihrem Weltbild entsprachen.

HandOfBlood: Das Ganze hatte mit unterschiedlichen Wahrnehmungen zu tun. Und ist es natrlich herausfordernd, wenn sich private Freundschaften mit dem Beruflichen vermischen, so wie es bei Influencer*innen passiert. ffentlich habe ich zu dem Thema nur gesagt, dass da viele Unwahrheiten dabei waren. Mahluna und ich haben uns dann drei Stunden auf unseren Arsch gesetzt, Tacheles geredet, wirklich viele Missverstndnisse aus der Welt geschafft und uns beim jeweils anderen entschuldigt.

HandOfBlood: Mir persnlich, meiner Brand, htte ich rckblickend wohl eher einen Gefallen getan, wenn ich konsequent zurckgeschossen htte, mit Belegen, Beweisen, Anfeindungen. Daraus aber wre ein Drama entstanden und alles wre ins Destruktive ausgeartet, was sicher auch Mahluna nicht gewollt htte. Dafr htte ich jetzt nicht diesen Stempel des Sektenfhrers. Weil man eine ffentliche Gegenperspektive gehabt htte. Was einzelne Communitys aus dem Thema gemacht haben, hat mich sehr irritiert. Selbst als auch Mahluna gesagt hat, dass alles geklrt ist und wir gut miteinander sind, ging der Circlejerk im Netz weiter.

HandOfBlood: Ich schtze, weil ich vor drei, vier Jahren noch einen gewissen Idealismus nach auen gelebt habe, was moralische Standards in unserer Branche sein sollten, und das fast tglich. Wenn etwas Problematisches passiert ist, habe ich es an- und ausgesprochen. Wenn auch damals schon rationaler und sachlicher als in den Jahren, ber die wir vorhin sprachen. Und ja, ich habe damit sicher auch passiv viel Druck auf Kolleg*innen ausgebt, mit denen ich eigentlich auf einer Wellenlnge war und die die Dinge so wie ich gesehen haben.

HandOfBlood: Na ja, ich habe eigentlich immer fr mich gesprochen und fr mich entschieden: Mit gewissen Leuten mchte ich nichts machen, weil ich mich mit denen nicht identifizieren kann. Ich finde, das sollte klargehen.

HandOfBlood: Das war so eine Situation, die ihn fr mich zu einer Person gemacht hat, mit der ich nicht in Verbindung gebracht werden wollte. Mit der ich weder auf einem Event sein wollte, noch gemeinsam in Videos auftreten. Weil ich dieses Verhalten zutiefst verwerflich finde und so etwas meiner Meinung nach von unserer Gesellschaft nicht toleriert werden sollte. Und Twitch als Plattform muss sich die Frage gefallen lassen, wie sie gedenken, solche Vorflle zu moderieren.

HandOfBlood: Verglichen mit manchen heutigen Skandalen in der Szene ist das, was Liont, Bibi oder Julienco frher gemacht haben, Kinderkacke. Um 2020 herum habe ich mich auf jeden Fall bereits gegen Sexismus in der Branche ausgesprochen, wie ich das heute noch mache, genau wie ich mich fr die LGBT+-Community einsetze. Ich habe auch transphobe uerungen anderer Influencer*innen geoutcallt. Es gab aber auch Dinge, die ich kritisch sah, ohne dass ich mich dazu geuert habe: Heikel erschien mir whrend der Coronapandemie etwa das Thema Glcksspiel, durch den Handel mit Pokmon-Karten.

HandOfBlood: Bei den Pokmon-Karten ging es oft um reiche Influencer, die den Nervenkitzel am Zufallsprinzip hinter sndhaft teuren Booster-Packs zelebrierten. Dass man vor jungen und finanziell weniger privilegierten Zielgruppen diese Glcksspielmechaniken so exzessiv vorlebte und verharmloste, fand ich nicht gut. Ich habe mich zwischendurch aber auch gefragt, ob ich mit meinem moralischen Anspruch zu streng bin. Mein Kurzschluss war, immer weniger mit anderen Influencer*innen zu kooperieren und mich auf meine Inhalte zu konzentrieren.

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