Zur Lage der Welt 2008

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news.omega

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May 27, 2008, 12:48:51 PM5/27/08
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Nicholas Stern: Risiken unterschätzt

Ökonom Nicholas Stern betont, dass er ein wesentlich düstereres Bild vom Klimawandel zeichnen hätte müssen.
Die drohenden Folgen des Klimawandels sind nach Angaben des ehemaligen Chefökonomen der Weltbank, Nicholas Stern, schlimmer als er selbst bisher angenommen hat.
Der britische Ökonom und Berater der Regierung in London hatte im Oktober 2006 die Studie veröffentlicht, die die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels beleuchtete. Der Bericht besagte, dass es billiger sei, den Wandel jetzt zu bremsen, statt in Jahrzehnten seine Folgen zu bezahlen.
Schmelzende Polkappen würden die Flutgefahr dramatisch erhöhen, steigende Meeresspiegel weite Landflächen vernichten und 200 Millionen Menschen in die Flucht treiben. Vor allem in Afrika würden sich landwirtschaftliche Nutzflächen in unfruchtbare Trockenzonen verwandeln. 40% der Tier- und Pflanzenarten könnten sterben.


"Leute, die meinen, das sei Panikmache, liegen komplett falsch. Wenn ich irgendetwas war, dann zu zurückhaltend", sagte Stern bei einer Veranstaltung in London. Er forderte ein globales Abkommen zur Reduzierung der Treibhausgase, das im kommenden Jahr bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen abgeschlossen werde müsste.  Mehr bei http://derstandard.at/?url=/?id=3312142
 

Nur im engen Zusammenspiel von staatlichen Rahmenbedingungen und marktorientierter Innovation ist die Trendwende in der Umweltpolitik zu schaffen. Das ist eine der zentralen Thesen des Berichts "Zur Lage der Welt 2008" des Washingtoner Worldwatch Institutes, dessen deutsche Ausgabe am 22. April in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Bericht untersucht erste Anzeichen einer grünen industriellen Revolution.

"Investitionen in Klimaschutz sind volkswirtschaftlich hoch rentabel, und sie können zum Auslöser eines grünen Wirtschaftswunders werden"
, schreiben Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, und Kristina Steenbock, stellv. Vorsitzende von Germanwatch, im aktuellen Bericht "Zur Lage der Welt 2008: Auf dem Weg zur nachhaltigen Marktwirtschaft".


Etwas Revolutionäres scheint im Gange. Immer mehr Politiker, Unternehmen und Initiativen, Prominente und einfache Menschen setzen sich für ökologische Reformen, Produktions- und Konsumweisen ein. Ob im Steuer- oder Umweltrecht, beim Motorenbau oder in der Energieversorgung, ob in der Landwirtschaft oder im Verbraucherschutz, durch Mikrokredite oder philanthropische Stiftungen – der Gedanke einer nachhaltigen Ökonomie, die den menschlichen Bedürfnissen gerecht wird, ohne unsere natürlichen Grundlagen zu zerstören, gewinnt zunehmend Anhänger.

Buchtipp: Ralf Fücks + Kristina Steenbock: Zur Lage der Welt 2008

URL:
http://www.umweltbrief.de/neu/html/aktuell.html#PS

Der Billionen-Krieg im Irak als Ursache für die Wirtschaftskrise?
URL:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27412/1.html

Nato soll Pipelines und Energieressourcen sichern

 

Europa, so Militärs, müsse mehr und vor allem effizienter aufrüsten, um die neuen Gefahren bekämpfen und seine Interessen weltweit sichern zu können.
Vor dem Gipfeltreffen der Allianz in Bukarest fordert ein Strategiepapier eine radikale Umorientierung - und atomare Erstschläge!!
"Den westlichen Alliierten steht eine lange, andauernde und präventiv zu führende Verteidigung ihrer Gesellschaften und ihrer Lebensart ("way of life") bevor. Durch diesem Umstand müssen sie Risiken auf Distanz halten, während sie ihre Heimatländer beschützen."
(Towards a Grand Strategy for an Uncertain World)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21175/1.html und http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27573/1.html  und
http://www.woz.ch/artikel/2008/nr11/international/16060.html

Der präventive Überwachungsstaat:
"Der Mensch, der bereit ist, seine Freiheit aufzugeben, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren."
Benjamin Franklin

Spruch des Monats:

Das 21. Jahrhundert wird entweder ein Jahrhundert der Verteilungskonflikte und Gewalt oder es wird ein Jahrhundert der Nachhaltigkeit.

Michael Müller  (Parl. Staatssekretär im Bundesumweltministerium)

ALLE Informationen aus UMWELTBRIEF aktuell, Mai 2008 : http://www.umweltbrief.de/neu/html/aktuell.html#PS

Weitergeleitet durch das Dugi-News-Team am Dienstag, den 27. Mai 2008 mit der Bitte um Weiterleitung.

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