Hallo,
unserem Übersetzer ist aufgefallen, dass die Querverweise
aus FrameMaker, die in der Vergangenheit als nicht übersetzbarer
Text importiert wurden, jetzt zu ganz normalem Text wurden.
Allerdings seltsamerweise nicht alle Querverweise.
Ich arbeite mit FrameMaker 2015.
Wenn der Übersetzer diese Querverweise übersetzt, steht bei
mir in der MIF-Datei der übersetzte Text.
Wenn ich die Querverweise aktualisiere, wird das aber sowieso
weiterhin automatisch mit dem Zielabsatz ersetzt, egal, ob der
Übersetzer das Querverweis-Segment übersetzt hat oder nicht.
Der Querverweis bleibt also aktiv.
In den Trados-Release-Notes steht:
Fixed a problem where the MIF file type did not expose text in cross-reference (xref) tags for translation.
https://gateway.sdl.com/apex/communityknowledge?articleName=Studio-2015-SR3
Meiner Ansicht nach ist da wohl ein Fehler passiert.
Tritt dieser Fehler nur bei uns auf?
Nur bei SDL Trados Studio 2015 SR3 oder auch bei SDL Trados Studio 2017?
Hat jemand etwas ähnliches bemerkt?
Viele Grüße
Winfried
Hallo Thomas,
bekommst du MIF zurück oder FrameMaker-FM-Dateien?
Bei uns kommt nur MIF, und unser Übersetzer lässt die Querverweise
in Ruhe.
Ich hatte mir mal unser Template so angelegt, dass jeder Text, der auf
Vorgabeseiten, Titelseiten, Rückseiten vorkommt, in Variablen steht.
Alle Variablen und Text in automatischen Nummerierungen und eben auch
Querverweisdefinitionen stehen mit allen Übersetzungen in einer FrameMaker-
Tabelle.
Ein FrameScript-Skript ersetzt dann nach einer Übersetzung alle diese
Texte und Variablen mit der Zielsprache und passt außerdem in allen Absätzen
und Absatzformaten und Tabellenformaten die Sprache an.
So gibt es von dieser Seite keine Fehler mehr.
Dass der Übersetzer nicht selbst die Bedingungen ein-/ausblendet, finde ich richtig.
Mit den Möglichkeiten in FrameMaker (Boolsche Ausdrücke) wäre das für den
Übersetzer zu kompliziert.
Viele Grüße
Winfried
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Hallo Thomas,
> Störend ist auch, dass angeblich nur eingeblendeter Text übersetzt werden kann.
> Die Möglichkeit, nur mit XY bedingten Text zu übersetzen, fehlt.
Trados bietet die beiden Varianten alle bedingten Texte zu übersetzen (unabhängig von der Ein-/Ausblendung)
oder nur die eingeblendeten. (Die diversen Bugs bezüglich bedingten Tabellenreihen mal außen vor gelassen.)
Dass der Übersetzer die Bedingungseinstellungen ändert bzw. spezifische bedingten Texte unabhängig
von deren Ein-/Ausblendung übersetzt, ist nicht vorgesehen und m.E. auch definitiv nicht wünschenswert.
Also entweder bekommt er die Anweisung, alle oder nur die eingeblendeten Texte zu übersetzen.
Im zweiten Fall obliegt es Dir, diese in den Dokumenten entsprechend festzulegen.
Schöne Grüße,
Klaus
Hallo Thomas,
> Trotzdem würde ich ihm gern sagen: Überstezt das, was mit XY übersetzt ist.
<ironie>Was hast Du für patente Übersetzer! Die können nicht nur ihre Sprache, die beherrschen auch ihr Fachgebiet, beherrschen ihr Translation Memory-Programm (und pflegen hoffentlich das TM perfekt) … und sind auch noch in der Lage, Deine Sonderwünsche fehlerfrei umzusetzen (Ihr TM-Programm genau Deinen Wünschen gemäß zu parametrieren)!</ironie>
Ehrlich gesagt: Die Übersetzer haben ziemlich wenig Möglichkeiten, das Ein-/Ausblenden hinsichtlich Korrektheit zu überprüfen. Ich denke, mit Blick auf Fehlersicherheit und Ergebnisvalidierung sollte das Ein-/Ausblenden von bedingten Texten beim Redakteur mit seinen Layout-Werkzeugen liegen. Insofern liegt Trados mit seiner Prozessunterstützung durchaus mal „richtig“.
Viele Grüße
Johannes
Hallo Thomas,
> Nur wen ich für 100% Match nix zahl, ist das ok ;-)
Vereinbare mit Deinem Dienstleister, dass „Exakt Matches“ oder „Garantierte Matches“ oder wie die heißen mögen, nichts kosten. Klären müsstest Du mit ihm dann noch, wie viele Segmente im Umfeld identisch sein müssen, damit etwas als garantierte Übereinstimmung durchgeht.
Es kann Dir allerdings passieren, dass Du, wenn Du Deinen Übersetzer zu sehr drückst, Dir dieser eine Aufwandspauschale pro Projekt aufdrückt.
Viele Grüße
Johannes
Hallo Thomas,
Lege über Dein gesamtes Dokument eine Bedingung drüber und sorge über den booleschen Ausdruck dafür, dass nur „Spanisch“ (oder wie auch immer Dein Bedingungsformat heißt) eingeblendet wird.
Der Übersetzer soll dann nur die eingeblendeten Texte übersetzen (in der Hoffnung, dass Trados diese korrekt erkennt).
Viele Grüße
Johannes
Von: frameu...@googlegroups.com [mailto:frameu...@googlegroups.com] Im Auftrag von thomas
Gesendet: Freitag, 17. März 2017 11:44
An: frameusers-de <frameu...@googlegroups.com>
--
Hi,
wie Klaus und Markus schon schrieben, hat SDL Trados Studio einen Schalter, mit dem der Übersetzer entscheiden kann, ob ausgeblendete Texte übersetzt werden sollen oder nicht. Die Standard-Einstellung im MIF Filter von SDL Trados Studio ist, dass ausgeblendete bedingte Texte NICHT übersetzt werden.
Weiterhin hat der Filter die Option „Process reference formats“. Dieses ist per default ausgeschaltet. Ebenso wie die Option zur Übersetzung von Absatz-Autonummerierungen, Dateiinfo und Variablen und die Übersetzung von Texten auf Vorgabeseiten (master pages). Meiner Meinung nach sind diese Default Einstellungen nicht optimal, da sie im Zweifelsfall zu diversen „fehlenden“ Übersetzungen führen. Aber es ist wie gesagt konfigurierbar, und mit ein bisserl Abstimmung zwischen Auftraggeber und Übersetzungsdienstleister kann das alles einfach gelöst werden.
(Studio bietet übrigens auch die Möglichkeit, „Project Templates“ anzulegen, der Übersetzungsdienstleister kann also auch ein Projekt-Template für jeden Auftraggeber mit dessen „Wunschkonfiguration“ anlegen.)
Einen Übersetzungsdienstleister zu finden, der sein Tool kennt und versteht und mit dem er diese Abstimmung kompetent machen kann, bleibt natürlich Aufgabe des Auftraggebers … ;-)
Hier ein Screenshot der Einstellungen des Studio MIF Filters (aus SDL Trados Studio 2017):

Regards,
Stefan Gentz
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Ja, so habe ich das auch schon gemacht: Bedingung „TranslateFalse“* angelegt, Strg-A, zugewiesen. Dann die „nachzuübersetzenden Texte“ mit einer Bedingung „TranslateTrue*“ markiert. Dann TranslateFalse ausbelenden, TranslateTrue einblenden. Dann sieht man in FM nur die neuen Texte.
ABER: Aufpassen! Das hat ein paar Tücken, auf die man achten muss:
· Tabellen: Wenn der Ankerabsatz / Tabellenanker ausgeblendet ist, wird die ganze Tabelle ausgeblendet, auch wenn eine einzelne Zeile vielleicht auf eingeblendet steht (Priorisierung der Objekte im Dokumentbaum beachten!)
· Vorsicht mit Absatzmarken. Da kann es schnell mal passieren, dass sich Trados verschluckt (war zumindest bis Studio 2015 so). Ich habe zur Sicherheit immer einfach alle Absatzmarkern auf unconditional gesetzt gehabt.
Bitte nicht machen:
· Nur Satzteile oder einzelne Wörter als TranslateTrue markieren. Das treibt die Übersetzer in den Wahnsinn und im Zweifelsfall macht die Übersetzung dann vielleicht auch keinen Sinn mehr.
· An den Kontext denken. Für Übersetzer wird es schwer wenn sie nur irgendwo einen isolierten Satz / Absatz haben, ohne den Kontext zu kennen, besonders dann, wenn er sich auf Inhalte davor / danach bezieht oder der Kontext halt einfach so isoliert nicht mehr richtig klar ist.
Bitte machen:
· Wenn man dieses System fährt, dann bitte dem Übersetzer ein Gesamt-PDF mit an die Hand geben, in dem die zu nachzuübersetzenden Stellen farbig markiert sind (Bedingungsformat mit Farbe versehen). Dann kann er in Zweifelsfällen im PDF nachschauen und den Kontext bekommen.
Grundsätzlich: Generell das Ganze lieber lassen. Wozu gibt’s denn Translation Memory Systeme. Und in Zeiten von Context Matches, Perfect Matches etc. muss das alles eigentlich nicht mehr sein. Am besten einfach mit dem Übersetzungsdienstleister vereinbaren, dass CMs / PMs nicht angefasst werden dürfen und nicht bezahlt werden. Ab besten gleich vereinbaren, das der ÜL die Dateien vom TM vorübersetzen lässt, und CMs/PMs gleich „gesperrt“ werden. Dann sieht der Übersetzer sie zwar (hat den Kontext – sowohl ausgang- als auch zielsprachlich), sieht sie aber „ausgegraut“ und gesperrt, kann sie also auch gar nicht mehr anfassen (es sei denn er „unlockt“ die Segmente manuell).
Hallo Stefan,
mein Übersetzungsdienstleister achtet immer darauf, dass die Option
Process reference formats deaktiviert ist – wie auch von mir gewünscht.
In der Vergangenheit waren dadurch die gesamten Querverweise gesperrt.
Leider passierte es nun mit dem Update auf Trados Studio 2015 SR3, dass
der gesamte Querverweistext als übersetzbarer Text angeboten wird, egal
ob die Option aktiviert oder deaktiviert ist.
Es geht also nicht darum, ob diese Option aktiviert oder deaktiviert werden
soll, sondern ob Trados diese Option bei anderen auch ignoriert.
Daher meine Frage.
Es scheint aber, dass dieser Fehler noch keinem begegnet ist.
Viele Grüße
Winfried
Hallo Winfried,
doch, mir ist aufgefallen, dass (MIF aus strukturiertem Framemaker 2015) in SDL Trados Querverweise unter bestimmten Bedingungen auch als übersetzbarer Text angeboten werden.
Auch für mich ist das ein Fehler, weil ja der übersetzte Text aus der Querverweis-Quelle genommen werden soll bzw. aus dem Querverweis-Format der Zielsprache.
Karin Hoffmann
European Computer Telecoms AG
Internet:
http://www.ect-telecoms.com
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Lothar Lutz
Vorstand: Dr. Marshall E. Kavesh (Vorsitzender), Dr. Hans Huber, Walter Rott
Die Gesellschaft ist eingetragen beim Registergericht München (Sitz der Gesellschaft)
HRB Nr. 133859
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