Ewige Frage

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Andrey Rumyantsev

unread,
Nov 26, 2001, 9:59:51 AM11/26/01
to
Hallo,

sind alle deutschsprachigen in RU.ENGLISCH? :)

Andrey Rumyantsev

Iurii Kopylov

unread,
Nov 27, 2001, 8:38:46 AM11/27/01
to
Hello, Andrey!
You wrote to Alle on Mon, 26 Nov 2001 17:59:51 +0300:

AR> Hallo,

AR> sind alle deutschsprachigen in RU.ENGLISCH? :)

AR> Andrey Rumyantsev
Ich hoffe, nicht. Ich jedenfalls bin da. Was wollen wir eroertern?

With best regards, Iurii Kopylov. E-mail: or...@estpak.ee

Sergei Sinilo

unread,
Nov 26, 2001, 11:06:00 PM11/26/01
to
Gute Nacht, Andrey!

Mon Nov 26 2001 17:59, Andrey Rumyantsev hat an Alle geschrieben:

AR> sind alle deutschsprachigen in RU.ENGLISCH? :)

Neh, alle stirben hier. :-)

Tschuess!
Mit herzlichen Grussen, Sergei Sinilo E-mail: se...@uazone.net
(http://library.org.ua) Украинская библиотека.

... Дна нет. Просто глубже не пускают. С.Лец.

Boris Ossipov

unread,
Nov 27, 2001, 12:11:00 AM11/27/01
to
/Dear Andrey ! ||*()*|| friendly handshake

26 Nov 01 17:59 Andrey Rumyantsev wrote to Alle:
AR> Hallo,

AR> sind alle deutschsprachigen in RU.ENGLISCH? :)

Nein, in RU.LINGUIST !
;-)


That's all, Andrey!
WBR, company destroyer [Team Отвернись, я стесняюсь...]
... Spammers Must Die !!!

Andrey Rumyantsev

unread,
Nov 28, 2001, 4:07:11 AM11/28/01
to
Tue Nov 27 2001 08:11, Boris Ossipov wrote to Andrey Rumyantsev:


AR>> sind alle deutschsprachigen in RU.ENGLISCH? :)

BO> Nein, in RU.LINGUIST !

Ich bin dort auch ab und zu, habe aber es bisher nicht bemerkt. Soll man
aufmerksamer werden :)

Андрей Румянцев

Andrey Rumyantsev

unread,
Nov 28, 2001, 4:24:19 AM11/28/01
to

AR>> sind alle deutschsprachigen in RU.ENGLISCH? :)


Schwer zu sagen. Alles oder Nichts, was im Prinzip dasselbe bedeutet.

Ich habe nur die Briefmenge von einigen Konferenzen analysiert und
festgestellt, dass diese nicht so belebt ist, wie etwa die romanischen (von
den englischen ganz zu scheweigen). Na gut, die Spanier und die Franzoesen
sind nicht so stark vom Englischen begeistert wie die deutschsprachigen
Muttersprachler. Deshalb die Frage.

Андрей Румянцев

Yura Levin

unread,
Nov 27, 2001, 9:36:00 AM11/27/01
to

_*Привет*_ Andrey!

Где-то 26 Nov 01 Andrey Rumyantsev бормотал на ухо Alle про Ewige Frage

AR> From: "Andrey Rumyantsev" <any...@law.net.ru>


AR> sind alle deutschsprachigen in RU.ENGLISCH? :)
Ich glaube, dass alle sind Englischsprachigen dort:)

This is *Yura* *Levin*


Alan Gatsounaev

unread,
Nov 28, 2001, 4:36:04 PM11/28/01
to
Proz"ivite srec'an z"ivot, Boris.

AR>> Hallo,
AR>> sind alle deutschsprachigen in RU.ENGLISCH? :)

BO> Nein, in RU.LINGUIST !

BO> ;-)

Und RU.SPELLING

Z"elim vama sve najleps"e, Boris.

Iurii Kopylov

unread,
Nov 29, 2001, 3:16:04 AM11/29/01
to
Hello, Andrey!
You wrote to Iurii Kopylov on Wed, 28 Nov 2001 12:24:19 +0300:

AR> Schwer zu sagen. Alles oder Nichts, was im Prinzip dasselbe
AR> bedeutet.

AR> Ich habe nur die Briefmenge von einigen Konferenzen analysiert und
AR> festgestellt, dass diese nicht so belebt ist, wie etwa die
AR> romanischen (von den englischen ganz zu scheweigen). Na gut, die
AR> Spanier und die Franzoesen sind nicht so stark vom Englischen
AR> begeistert wie die deutschsprachigen
AR> Muttersprachler. Deshalb die Frage.

Andrey, Du scheinst die Sprache recht gut zu beherrschen. Kannst Du mir
vielleicht erklaeren, wie man heutzutage nach der Linksschreibreform
eigentlich schreibt. Es war frueher alles so logisch und verstaendlich,
jetzt weiss ich nicht, wenn ich so einen Brief lese, ob der Verfasser
einfach die eigene Sprache nicht gut genug beherrscht, oder ob er
moeglicherweise nach den neuen Regeln schreibt (oder zu schreiben glaubt).
Ich habe in dem neuen Grossen Duden geblaettert, aber das Prinzip, nach dem
nun geschrieben werden soll, ist mir nach wie vor schleierhaft geblieben.
Mein Eindruck ist, den Deutschen ist ihre eigene Sprache nichts wert, wenn
sie damit so leichfertig umgehen. Aber ich kann mich irren. Was meinst Du?

Mit freundlichen Gruessen, Iurii Kopylov. E-mail: or...@estpak.ee

Andrey Rumyantsev

unread,
Nov 30, 2001, 9:10:06 AM11/30/01
to
Thu Nov 29 2001 11:16, Iurii Kopylov wrote to Andrey Rumyantsev:

IK> From: "Iurii Kopylov" <or...@estpak.ee>

IK> Hello, Andrey!
IK> You wrote to Iurii Kopylov on Wed, 28 Nov 2001 12:24:19 +0300:

IK> Andrey, Du scheinst die Sprache recht gut zu beherrschen. Kannst Du mir
IK> vielleicht erklaeren, wie man heutzutage nach der Linksschreibreform
IK> eigentlich schreibt. Es war frueher alles so logisch und verstaendlich,
IK> jetzt weiss ich nicht, wenn ich so einen Brief lese, ob der Verfasser
IK> einfach die eigene Sprache nicht gut genug beherrscht, oder ob er
IK> moeglicherweise nach den neuen Regeln schreibt (oder zu schreiben
IK> glaubt).
IK> Ich habe in dem neuen Grossen Duden geblaettert, aber das Prinzip, nach
IK> dem nun geschrieben werden soll, ist mir nach wie vor schleierhaft
IK> geblieben.
IK> Mein Eindruck ist, den Deutschen ist ihre eigene Sprache nichts wert,
IK> wenn
IK> sie damit so leichfertig umgehen. Aber ich kann mich irren. Was meinst
IK> Du?


Um diese Frage angemessen zu beantworten, sollte man schon einen kleinen
Aufsatz schreiben.

Die Reform haben nicht die Deutschen durchgesetzt, sondern die buerokratische
Komponente der Elite (die Kultusministerkonferenz), die auch eigenes Interesse
haben kann - Verleger in Deutschland sind sehr kapitalkraeftig :) Es gibt
ausserdem eine politisch-philosophische Aspekte: Die Deutschen sollen
allmaehlich "Mondialisten" werden, die Verwaesserung von der eigenen Sprache -
unter anderem zwecks schnelleren Umsteigens auf Englisch - gehoert dazu (das
ist leider nur Halbscherz).

Die Bevoelkerung - ein seltener Fall - hat dagegen heftigen Widerstand
geleistet. In Schleswig-Holstein hatte man sogar einen Volksentscheid
initiiert: Die Befuerwoerter der bewaehrten Schreibregel gewannen. Aber etwa
1 Jahr spaeter wurde der Volkswille durch ein Gesetz des Landtages beiseite
geschoben (aus der Sicht der allgemeinen Staatslehre ein hoechstinteressantes
Phaenomen und noch dazu charakteristisch "fuer Demokratien westlichen Typs").
Die F.A.Z. ist zur bewaehrten Schreibung zurueckgekehrt, nach den Geruechten
soll das lesende Publikum scharenweise mit Abonnement-Kьndigungen reagiert
haben. Die meisten deutschen Schriftsteller waren auch dagegen.

Lange Rede, kurzer Sinn: In einem quasi-totalitaeren Staat entscheidet die
Spitze, wie die Menschen schreiben duerfen ("Was" - auch, aber es ist das
Thema fuer eine andere Diskussion).


Wichtig fuer Russland: Ich habe ein paar Mal in der russischen Presse
Beitraege zu der Schreibregelreform der russischen Sprache gelesen, deren
Autoren unter anderem gegen die Befuerchtungen, ob die (russischsprachige)
Bevoelkerung die Aenderungen akzeptiert, argumentieren, dass die ja in
Deutschland von der Bevoelkerung reibungslos akzeptiert worden sind. Das ist
LUEGE.

Андрей Румянцев *** http://www.law.net.ru

Iurii Kopylov

unread,
Dec 3, 2001, 9:19:29 AM12/3/01
to
Hello, Andrey!
You wrote to Iurii Kopylov on Fri, 30 Nov 2001 17:10:06 +0300:

AR> Um diese Frage angemessen zu beantworten, sollte man schon einen
AR> kleinen
AR> Aufsatz schreiben.

AR> Die Reform haben nicht die Deutschen durchgesetzt, sondern die
AR> buerokratische
AR> Komponente der Elite (die Kultusministerkonferenz), die auch eigenes
AR> Interesse haben kann - Verleger in Deutschland sind sehr
AR> kapitalkraeftig :) Es gibt ausserdem eine politisch-philosophische
AR> Aspekte: Die Deutschen sollen allmaehlich "Mondialisten" werden, die
AR> Verwaesserung von der eigenen Sprache -
AR> unter anderem zwecks schnelleren Umsteigens auf Englisch - gehoert
AR> dazu (das ist leider nur Halbscherz).

AR> Die Bevoelkerung - ein seltener Fall - hat dagegen heftigen
AR> Widerstand geleistet. In Schleswig-Holstein hatte man sogar einen
AR> Volksentscheid initiiert: Die Befuerwoerter der bewaehrten
AR> Schreibregel gewannen. Aber etwa 1 Jahr spaeter wurde der
AR> Volkswille durch ein Gesetz des Landtages beiseite geschoben (aus
AR> der Sicht der allgemeinen Staatslehre ein hoechstinteressantes
AR> Phaenomen und noch dazu charakteristisch "fuer Demokratien
AR> westlichen Typs").
AR> Die F.A.Z. ist zur bewaehrten Schreibung zurueckgekehrt, nach den
AR> Geruechten soll das lesende Publikum scharenweise mit
AR> Abonnement-Kьndigungen reagiert haben. Die meisten deutschen
AR> Schriftsteller waren auch dagegen.

AR> Lange Rede, kurzer Sinn: In einem quasi-totalitaeren Staat
AR> entscheidet die
AR> Spitze, wie die Menschen schreiben duerfen ("Was" - auch, aber es
AR> ist das
AR> Thema fuer eine andere Diskussion).


AR> Wichtig fuer Russland: Ich habe ein paar Mal in der russischen
AR> Presse
AR> Beitraege zu der Schreibregelreform der russischen Sprache gelesen,
AR> deren
AR> Autoren unter anderem gegen die Befuerchtungen, ob die
AR> (russischsprachige)
AR> Bevoelkerung die Aenderungen akzeptiert, argumentieren, dass die ja
AR> in
AR> Deutschland von der Bevoelkerung reibungslos akzeptiert worden sind.
AR> Das ist
AR> LUEGE.

AR> Андрей Румянцев *** http://www.law.net.ru

Das mit Schleswig-Holstein weiss ich. Habe viele Freunde dort. Dass manche
Zeitschriften langsam wieder zur Altschreibung zurueckkehren, kann nur ein
Blinder uebersehen. Dass die Situation in Russland anders ist, kann man am
Beispiel der fido7.linguist sehen. Aber so weit wie in Deutschland ist man
in Russland doch nicht gegangen.
Ich gebe doch die Hoffnung nicht auf, dass die Deutschen wieder zu sich
kommen. Das Ergebnis ist doch eindeutig: die Menschen machen jetzt viel mehr
Fehler beim Schreiben als frueher. Ist das "einfacher machen"? Man sagt, die
Schreibreform wurde den Deutschen von anderen deutschsprachigen Laendern
aufgezwungen. Ich aber sage immer wieder: die Deutschen sind am meisten
schuld. Wenn sie damit nicht einverstanden waeren, bliebe die Reform aus. Es
ist halt unmoeglich, so was durchzusetzen, wenn es nicht von einem Land
unterstuetzt wird, in dem die meisten Sprachtraeger leben.

Eine andere Sache: Hast Du viel uebersetzen muessen? Ich bin es gewohnt, das
Wort "Vertrag" als "договор" zu uebersetzen. Das Wort "Kontrakt"/"контракт"
mag ich eigentlich nicht, es ist weder russisch noch deutsch. Vor nicht
allzulanger Zeit hatte ich deswegen einen Haufen unnoetige Arbeit. Ich war
mit meinen Chefs als Dolmetscher in einer mittelasiatischen Republik auf
Dienstreise. Ein ganzes Packet von Dokumenten ca. - 400 Seiten - in Russisch
und Deutsch war dabei. Die 200 Seiten waren der Vertrag selbst, und noch
ungefaehr soviel die Anlagen dazu. Das alles hat mich ein Paar Monate Arbeit
gekostet. Nun, die Gastgeber haben sich die Texte angesehen und waren
beleidigt, dass es ein "договор" und nicht ein "контракт" war. Angeblich sei
ein "договор" ein Vertrag im Inland. Mit einem auslaendischen Partner
schliesse man einen Kontrakt ab. Streiten brachte nichts. Ich durfte die
ganze Nacht damit verbringen, den "Vertrag" gegen "Kontrakt" zu ersetzen. Um
so mehr, dass die beiden Woerter Rektionunterschiede haben: договор о ...
und контракт на ... .
Nun eine Frage: gibt es im Russischen so einen Unterschied zwischen diesen
beiden Woertern? Mit anderen Worten: wer ist nun bloed, ich oder meine
Gespaechspartner?

Gruss
Juri
E-mail: or...@estpak.ee

Andrey Arnold

unread,
Dec 3, 2001, 12:36:45 PM12/3/01
to
Iurii,

You wrote to Andrey Rumyantsev:

IK> Das Ergebnis ist doch eindeutig: die Menschen machen jetzt viel mehr
IK> Fehler beim Schreiben als frueher.

=== Begin of w.txt ===

Von: "highlander" <wi...@netway.at>
Betreff: warum??
Datum: Mittwoch, 22. August 2001 21:58

der spruch: wer abends saeuft, kann am naechsten tag auch arbeiten,
stimmt nicht.
denn: wer abends voegelt, kann ja am naechsten tag auch nicht fliegen!!

>>>>>>>><<<<<<<<<<<

ein ami, ein deutscher und ein oesterreicher stehen in einer pilsbar und
saufen fuerchterlich.

ploetzlich saeuft der ami sein pils in einem zug aus, zieht seinen colt,
erschiesst das glas und meint: bei uns in amerika haben wir soviel glaeser,
wir trinken nie zweimal aus dem gleichen glas.

daraufhin wirft der deutsche sein halbvolles glas in die luft, nimmt den
colt vom ami, erschiest das halbvolle bier und sagt: bei uns in deutschland
haben wir soviel bier, wir trinken nie zweimal vom gleichen.

der oesterreicher nimmt den colt vom ami, erschiest den deutschen und meint.
bei uns in oesterreich haben wir soviel deutsche, wir trinken nie zweimal mit
dem gleichen.
--
highlander-the one and only from tyrol

=== End of w.txt =====

Andrey

Andrey Arnold

unread,
Dec 3, 2001, 10:59:50 AM12/3/01
to
Iurii,

You wrote to Andrey Rumyantsev:

IK> Nun eine Frage: gibt es im Russischen so einen Unterschied zwischen
IK> diesen beiden Woertern?

Es ist unwichtig gibt es oder nicht, wichtig ist was versteht darunter
der Gesetzgeber.
Man muss etwa in "PoloGenie o porjadke zaklju4enija dogoworow"
und/oder eventuell in "Porjadok zaklju4enija Kontraktow" reingucken...

Andrey

Maxim Romanchuk

unread,
Dec 2, 2001, 10:56:13 AM12/2/01
to
*Приветствую Вас*, Andrey!

26 ноября 2001 года (а было тогда 17:59)
Andrey Rumyantsev в своем письме к Alle писал:

AR> sind alle deutschsprachigen in RU.ENGLISCH? :)

Nein, nicht doch... Jemand is noch hier...

С уважением, /_Maxim_/
/*e-mail*/: romanchuk#mail.ru
/*ICQ*/: 62739776

... Водка - напиток замечательный, дешевый, вкусный и питательный!

Andrey Rumyantsev

unread,
Dec 4, 2001, 4:52:02 PM12/4/01
to
Bei mir (bzw. www.fido-online.com) ist alles rechtzeitig angekommen. Aber man
hat nicht immer Zeit, rechtzeitig zu antworten (mein Internet-Zugang ist auch
alles andere als perfekt). Ich wuerde mich, wenn es sich um FIDO handelt, erst
nach 5-7 Tagen Sorgen machen :)

Bezueglich der Rechtschreibreform bin ich nicht so optimistisch, man kehrt zu
den "alten" Regeln nicht mehr (wie auch zu der D-Mark) zurueck. Dieses
Durcheinander macht irgendwie die deutsche Sprache ueberhaupt weniger
attraktiv (manchmal wird die kulturelle, soziale und psychologische Auswirkung
der Schrift unterschaetzt). Die Franzoesen und die Anglo-Amerikaner sind in
dieser Hinsicht vernuenftiger: Sie schreiben so, wie man vor 100 oder 200
Jahren geschrieben wurde. Fuer mich ist die Lage unter anderem deshalb
besonders unangenehm, weil ich viele Woerter, die jetzt ohne scharfes S zu
schreiben sind, nicht mehr erkenne, was die Lektuere schwieriger macht.

Zu dem Vertrag ->договор/контракт. Grundsaetzlich sind diese Begriffe im Recht
der Russischen Foederation Synonyme. Nur in dem sowjetischen Recht hat man den
Unterschied gemacht:

"ГОСУДАРСТВЕHHЫЙ АРБИТРАЖ СССР ИHСТРУКЦИЯ
от 15 октября 1990 года

О ПОРЯДКЕ И СРОКАХ ПРИЕМКИ ИМПОРТHЫХ ТОВАРОВ ПО КОЛИЧЕСТВУ И КАЧЕСТВУ,
СОСТАВЛЕHИЯ И HАПРАВЛЕHИЯ РЕКЛАМАЦИОHHЫХ АКТОВ

<...>
1. Общие положения

1. Hастоящая Инструкция определяет в соответствии с Основными условиями
регулирования договорных отношений при осуществлении экспортно-импортных
операций, утвержденными постановлением Совета Министров СССР от 25 июля
1988 г. N 888, порядок и сроки приемки на территории СССР импортных товаров
<1> по количеству, качеству и комплектности, составления и направления
рекламационных актов и обязательна для заказчиков, получателей и
внешнеэкономических организаций, если иное не предусмотрено в договоре <2> и
/или контракте <3>.
<...>

<2> Под словом "договор" понимается соглашение между заказчиком импортного
товара и внешнеэкономической организацией.
<3> Под словом "контракт" понимается соглашение между внешнеэкономической
организацией и иностранным поставщиком товара."


Traditionell nennt man auch heutzutage Aussenhandelsvertraege "контракты",
aber soweit es mir bekannt ist, hat es derzeit keine rechtliche Gruende. In
den GUS-Staaten kann die Lage anders sein. Hier hilft nur eine
rechtsvergleichende Analyse.

Iurii Kopylov

unread,
Dec 6, 2001, 7:47:59 AM12/6/01
to
Hello, Andrey!
You wrote to Iurii Kopylov on Wed, 05 Dec 2001 00:52:02 +0300:


AR> "ГОСУДАРСТВЕHHЫЙ АРБИТРАЖ СССР ИHСТРУКЦИЯ от 15 октября 1990 года

AR> О ПОРЯДКЕ И СРОКАХ ПРИЕМКИ ИМПОРТHЫХ ТОВАРОВ ПО КОЛИЧЕСТВУ И
AR> КАЧЕСТВУ,
AR> СОСТАВЛЕHИЯ И HАПРАВЛЕHИЯ РЕКЛАМАЦИОHHЫХ АКТОВ

AR> <...>
AR> 1. Общие положения

AR> 1. Hастоящая Инструкция определяет в соответствии с Основными
AR> условиями регулирования договорных отношений при осуществлении
AR> экспортно-импортных операций, утвержденными постановлением Совета
AR> Министров СССР от 25 июля 1988 г. N 888, порядок и сроки приемки
AR> на территории СССР импортных товаров <1> по количеству, качеству и
AR> комплектности, составления и направления рекламационных актов и
AR> обязательна для заказчиков, получателей и внешнеэкономических
AR> организаций, если иное не предусмотрено в договоре <2> и /или
AR> контракте <3>.
AR> <...>

AR> <2> Под словом "договор" понимается соглашение между заказчиком
AR> импортного товара и внешнеэкономической организацией.
AR> <3> Под словом "контракт" понимается соглашение между
AR> внешнеэкономической организацией и иностранным поставщиком товара."


AR> Traditionell nennt man auch heutzutage Aussenhandelsvertraege
AR> "контракты", aber soweit es mir bekannt ist, hat es derzeit keine
AR> rechtliche Gruende. In den GUS-Staaten kann die Lage anders sein.
AR> Hier hilft nur eine rechtsvergleichende Analyse.

AR> Андрей Румянцев *** http://www.law.net.ru

Андрей, ich bin zutiefst beeindruckt, ehrlich! Danke!
Wusstest Du es schon vorher oder hast Du es speziell dafuer herausgefunden?
Wo arbeitest Du? Ich bin seit mehr als 15 Jahren als Dolmetscher tatig, aber
dermassen tiefe Kenntnisse habe ich mir leider nicht aneignen konnen. Белая
зависть!!! Ja, ich weiss natuerlich, dass es nicht darauf ankommt, alles zu
wissen, sondern zu wissen, wo man die Informationen im Bedarffall herholen
kann. Aber ich ware nicht mal auf den Gedanken gekommen, dass solche Sachen
in solchen Dokumenten zu suchen sind. Danke fur die Lehre...

Andrey Rumyantsev

unread,
Dec 8, 2001, 11:20:23 AM12/8/01
to
Thu Dec 06 2001 15:47, Iurii Kopylov wrote to Andrey Rumyantsev:

IK> Ja, ich weiss natuerlich, dass es nicht darauf
IK> ankommt, alles zu wissen, sondern zu wissen, wo man die Informationen im
IK> Bedarffall herholen kann.

Ganz genau. Und Vielen Dank fuer die guten Worte.

Es ist vielleicht "enttaueuschend", aber ich habe die juristische Ausbildung,
und fuer einen durchschnittlich guten Juristen sollte eine solche Aufgabe
keine Probleme schaffen. Bezueglich dieser konkreten Frage habe ich mir
sowieso schon Gedanken gemacht.

Fuer die Fachuebersetzung gilt die ohnehin bekannte Regel, dass jedes
Sachgebiet seine eigene Terminologie beinhaltet und eines FachØbersetzers
bedarf. Ist streitig, welche Ausbildung der letzere haben soll - ein
fachbezogene oder sprachwissenschaftliche, im Idealfall - die beiden :)

Andrey Rumyantsev *** http://www.law.net.ru

iurii kopylov

unread,
Dec 12, 2001, 3:30:37 AM12/12/01
to
Sat Dec 08 2001 19:20, Andrey Rumyantsev wrote to Iurii Kopylov:

AR> From: "Andrey Rumyantsev" <any...@law.net.ru>


AR> Fuer die Fachuebersetzung gilt die ohnehin bekannte Regel, dass jedes
AR> Sachgebiet seine eigene Terminologie beinhaltet und eines Fachьbersetzers
AR> bedarf. Ist streitig, welche Ausbildung der letzere haben soll - ein
AR> fachbezogene oder sprachwissenschaftliche, im Idealfall - die beiden :)

Einverstanden! Aber Idealfaelle sind selten. Das Problem ist, wenn man sich
auf etwas konzentriert, verhungert man, weil keine Auftraege in genuegender
Menge da sind. Der einzige Ausweg ist daher, mit den Fachleuten auf dem
betreffenden Gebiet zusammenzuarbeiten. Gott sei Dank, ich bin aus dem Alter
heraus, in dem man sich schaemt, zu fragen, wenn man was nicht weiss.
Anderenfalls entstehen Perlen wie z.B. (Zitat): "Вагон открывает закрылки и
селитра гравиметрическим способом перегружается в бункер".
Danke uebrigens fuer den Hinweis auf fido-online. Deine letzte Antwort habe
ich erst hier lesen koennen.

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