Ich habe nun gehoert, es soll moeglich sein, ganz normale Audio-Kassetten so zu
veraendern (durch ein paar Manipulationen am Gehaeuse), dass sie von einem
dcc-Recorder fuer Digitalaufnahmen benutzt werden koennen! Es habe in einer
Fachzeitschrift (Audio?) vor einiger Zeit einen Bericht hierzu gegeben.
Es erscheint mir logisch, dass das moeglich sein koennte, weil die Geraete ja
auch normale Kassetten abspielen koennen - die Mechanik muss also kompatibel
sein. Weiss jemand etwas naeheres darueber oder hat vielleicht schon selbst
damit experimentiert? Kennt jemand den besagten Artikel und kann sagen, wo er
genau abgedruckt ist?
-- Gruss, Berthold
BB> Bekanntlich sind die Kassetten fuer Philips' dcc-Recorder recht teuer
BB> und mittlerweile sogar schwer zu bekommen.
Mit Recht. Wer kauft schon Leichen. Nixdestotrotz wird mit CC/DCC/CD-
Portable-Kombination versucht, den "Untoten" am Leben zu erhalten :-(
BB> Ich habe nun gehoert, es soll moeglich sein, ganz normale
BB> Audio-Kassetten so zu veraendern (durch ein paar Manipulationen am
BB> Gehaeuse), dass sie von einem dcc-Recorder fuer Digitalaufnahmen
BB> benutzt werden koennen! Es habe in einer Fachzeitschrift (Audio?) vor
BB> einiger Zeit einen Bericht hierzu gegeben.
Oweh. Fachzeitschriften. Auch Motorkolben koennen Kaffebohnen zerkleinern.
BB> Es erscheint mir logisch, dass das moeglich sein koennte, weil die
BB> Geraete ja auch normale Kassetten abspielen koennen - die Mechanik
BB> muss also kompatibel sein. Weiss jemand etwas naeheres darueber oder
BB> hat vielleicht schon selbst damit experimentiert? Kennt jemand den
BB> besagten Artikel und kann sagen, wo er genau abgedruckt ist?
Oooopps, die Mechanik sieht ein wenich anders aus. Ein DCC hat entweder
nen Wendekopf, der iss um 180 drehbar, um die beiden analogen Kopfspalten
und den digitalen Duennfilmkopf zu vertauschen, oder (bei Portable- und
AutoZeuchs) nen feststehenden Doppel-DCC-Kopf. Da sind dann zwo komplette,
um 180 Grad verdrehte Tonkopfeinheiten drauf.
Fuer das Funzen hat ein DCC eine wesentlich aufwendichers Bandfuehrung,
das Band wird durch FATGs (Fixed Azimuth Tape Guide) gefuehrt und
dadurch "rundgebogen". Deshalb hat es auch in der DCC-Kassette zusaetzlich
zwei ALPs (Azimuth Locking Pins), welche das Band jeweils zwischen
FATG-HEAD-FATG richtich andruecken.
Dadurch iss die Digitalkassette wesentlich unempfindlicher gegen Azimuth-
fehler als die CC, bei der geringe Abweichungen schon zu grossen Hoehen-
verlusten fuehren.
Natuerlich sind auch das Bandmaterial und die Kassettenkennung andere.
Mit ner aufgemopsten CC wirds vermutlich eher schlecht als recht funzen,
wenns so einfach waere, haette man ja eh keine neuen Cassetten gebraucht.
Jaja, das Absahnen gehoert natuerlich auch dazu.
Ich sag dir aber trotzdem schnell, welches Loch was macht. Nein, keine
Angst, keine Maedelskunde. DCC.
Siehst du eine DCC von der Unterseite an, Schieber nach unten,
dann iss links
O DCC/CC-Kennung DCC=offen,CC=zu
O Aufnahmesperrhebel, mechanisch mit dem schmalseitichen
Schreibschutz verbunden
Bandlaenge
45 60 75 90 105 120 vorbespielt
O o z o z o z z o..offen z..zu
O o o z z o o z
O o o o o z z z
Die drei Loecher rechts sind bloss fuer zukuenftiche Anwendungen ..
oje, die gibz wohl nich :-( Dumm sowas.
Wooooo die Loecher auf Muellimeter genau liegen, musst du auf einer
Cassette abmessen. ich hab leider keine :-|.
Ludwig
.
Moin Berthold,
BB>Ich habe nun gehoert, es soll moeglich sein, ganz
BB>normale Audio-Kassetten so zu veraendern (durch ein paar
BB>Manipulationen am Gehaeuse), dass sie von einem
BB>dcc-Recorder fuer Digitalaufnahmen benutzt werden
BB>koennen!
Ich hab's probiert, allerdings mit magerem Erfolg 8-(=
Als Vorbild diente mir eine DCC, von der ich die Positionen der Bohrungen
abgeguckt habe. Mein DCC-Porti hat das schwer beeindruckt, er haelt die
"aufgebohrte" Kassette fuer eine DCC. Ein Philips DCC 900 "denkt" ebenso,
behauptet aber steif und fest, dass die Kassette schreibgeschuetzt sei.
Ein Technics DC8 laesst sich von meinen Bohrversuchen *ueberhaupt nicht*
beeindrucken. Um herauszubekommen, woran dieses Geraet die DCC erkennt,
habe ich zunaechst alle Oeffnungen abgeklebt. Ergebnis: das bloede Ding
wusste immer noch, dass es sich um eine DCC handelte. Erst die brutalen
Veraenderungen am Kassetttengehaeuse, von vorn draufgesehen rechts unten,
haben zumindest dafuer gesorgt, dass der Technics die Kassette nicht mehr
einzieht. Das ist mein momentaner Entwicklungsstand.
Ich habe in einer Stereoplay vor Jahren einen Tip gelesen: ein Leser
berichtete darin ueber die Manipulationen, die er an seinem ich glaube
Philips DCC 300 vorgenommen hatte. Die Platine mit den Tastschaltern zur
Erkennung der DCC hatte er ausgebaut und die Tastschalter druch normale
Schalter ersetzt. So konnte er von aussen einstellen, ob der DCC eine
digitale oder eine analoge Kassette erkennen sollte. Fuer mich waere das
wohl nicht der richtige Weg, da ich die Garantie fuer den Recoder behalten
moechte.
Also, gibt es da draussen noch Ideen dazu?
Tschuess Hj
> Oooopps, die Mechanik sieht ein wenich anders aus. Ein
> DCC hat entweder nen Wendekopf, der iss um 180 drehbar, um die beiden
> analogen Kopfspalten und den digitalen Duennfilmkopf zu vertauschen, oder
> (bei Portable- und AutoZeuchs) nen feststehenden Doppel-DCC-Kopf. Da sind
> dann zwo komplette, um 180 Grad verdrehte Tonkopfeinheiten drauf.
ich weiss ja nicht wo du diese angaben ausgegraben hast (sony
wirtschaftsspionage abteilung ?)
(aber die taugen als agenten eh nichts, die berechnen nur was die anderen haben
koennten.) :-)))))
ein dcc tonkopf ist mittlerweile komplett auf duennfilmbasis aufgebaut. fuer
den analog betrieb werden aus den 18 spuren 2 9er gruppen zusammengeschaltet.
da gibts keine analoge kopfspalten. :-)))))))
gruss lukas
Ludwig Catta schrieb in einer Message an Berthold Bollinger:
LC> Siehst du eine DCC von der Unterseite an, Schieber nach unten, dann
LC> iss links
LC> O DCC/CC-Kennung DCC=offen,CC=zu
LC> O Aufnahmesperrhebel, mechanisch mit dem schmalseitichen
LC> Schreibschutz verbunden
LC> Bandlaenge
LC> 45 60 75 90 105 120 vorbespielt
LC> O o z o z o z z o..offen z..zu
LC> O o o z z o o z
LC> O o o o o z z z
LC> Die drei Loecher rechts sind bloss fuer zukuenftiche Anwendungen ..
Vielen Dank fuer die Info, genau das hatte ich gesucht!
Naja, dass das Ganze technisch etwas fragwuerdig ist, ist mir nun auch klar.
Aus purer Experimentierfreude werde ich es aber trotzdem mal mit einer Kassette
ausprobieren. Hast Du eine Idee, welche Bandsorten am ehesten dem in einer dcc
verwendeten Band aehnlich sein koennten?
-- Gruss, Berthold
> Oooopps, die Mechanik sieht ein wenich anders aus. Ein
> DCC hat entweder nen Wendekopf, der iss um 180 drehbar, um die beiden
> analogen Kopfspalten und den digitalen Duennfilmkopf zu vertauschen, oder
> (bei Portable- und AutoZeuchs) nen feststehenden Doppel-DCC-Kopf. Da sind
> dann zwo komplette, um 180 Grad verdrehte Tonkopfeinheiten drauf.
LK> ich weiss ja nicht wo du diese angaben ausgegraben hast (sony
LK> wirtschaftsspionage abteilung ?) (aber die taugen als agenten eh
LK> nichts, die berechnen nur was die anderen haben koennten.) :-)))))
LK> ein dcc tonkopf ist mittlerweile komplett auf duennfilmbasis aufgebaut.
LK> fuer den analog betrieb werden aus den 18 spuren 2 9er gruppen
LK> zusammengeschaltet. da gibts keine analoge kopfspalten. :-)))))))
Falsch/richtich. Also dass die Tonkoepfe mittlerweile moderner, sprich
"billicher" gemacht werden, stimmt ja. SONY tut/tat sich nich so um DCC
etablieren, sondern um MD. Philippo heisst der Unglueckliche, der mit
DCC Schiffbruch erlitt.
Also: ich hab nich bei SONY spioniert, sondern bei Philippo komplette
Unterlagen mitgehen lassen. Sogar die Schaltplaene. Hehe, wenn Ludi
was macht, dann macht ers gruendlich. Ich hab gern komplette Studien-
unterlagen, sowohl bei DCCs wie auch bei weiblicher Anatomie.
DCC kenn ich in&auswendich. Mich interessiert halt, wie der Klunker
funzt. Kaufen wuerd ich ihn nie - ich weiss ja, was drinnen iss :-(((
Ludwig
.
Hallo Berthold,
> Bekanntlich sind die Kassetten fuer Philips' dcc-Recorder recht teuer und
> mittlerweile sogar schwer zu bekommen.
Im Gegenteil, DCC Cassetten werden gerade zu Schleuderpreisen verkloppt.
Philipps wird wohl auch weiterhin produzieren.
Read ya [Fido] 2:2432/360.1
Hawkeye [InterNet] HAW...@stud.uni-hannover.de
[Homepage] http://www.stud.uni-hannover.de/~rau
Moin Berthold,
LC>> Siehst du eine DCC von der Unterseite an, Schieber
LC>> nach unten, dann iss links
LC>> O DCC/CC-Kennung DCC=offen,CC=zu
Und genau das interessiert wie schon gesagt einen Technis DC8 nicht die
Bohne. Zumindest dieses Geraet scheint das also an etwas Anderem zu
erkennen. Oder meine Bohrungen sitzen nicht richtig. Aber der Philips
erkennt es ja an.
Hast Du es mal probiert?
Tschuess
Hj
ich habe eine basf chrom maxima mit 90 minuten "aufgebohrt".
d.h. das dcc loch rein, und ein weiteres fuer die kennung 90 minuten.
> "aufgebohrte" Kassette fuer eine DCC. Ein Philips DCC
> 900 "denkt" ebenso, behauptet aber steif und fest, dass die Kassette
> schreibgeschuetzt sei.
das passierte auf meinem dcc 951 von phillips dann auch, bis ich heraus
gefunden habe, dass die schreibschutzkennung nicht oben abgelesen wird sondern
an der schieberstellung unterhalb des dcc lochs.
also flugs noch ein loch gebohrt, und schon klappt das aufnehmen und abspielen
prima.
einziges manko jetzt :
da ich ne alte kassette genommen habe, sind sehr viele aussetzer drin.
ich muss das ganze jetzt mit einer neuen wiederholen.
ausserdem interessiert mich welches bandmaterial verwendet werden muss.
habe mal gelesen, dcc kassettetn haetten sehr hochwertiges chromdioxid
material.
was hast du genommen ?
gruss lukas