Da ich in nächster Zeit einige Obstbäume schneiden muß und auch sehr viele
große Äste dabei sind, habe ich mich gefragt ob es eine Alternative zu den
teuren, käuflichen Baumwachs oder Wundbalsam gibt.
Kennt vielleicht jemand eine alternative die billiger ist und den selben
Zweck erfüllt?
Im voraus Danke
Gruß
Stephan
Hallo Stephan,
> Kennt vielleicht jemand eine alternative die billiger ist und den
> selben Zweck erfłllt?
Direkt nach dem Krieg haben wir, weil es nichts anderes gab, Oelfarbe oder
als bessere Alternative Leinoelfirnis genommen. Hat auch funktioniert.
Aber ob es billiger ist?
Gruesse
Gerd
--
Der Aerger von Heute ist die gute, alte Zeit von Morgen!
( BAP )
>Hallo zusammen
>
>Da ich in nächster Zeit einige Obstbäume schneiden muß und auch sehr viele
>große Äste dabei sind, habe ich mich gefragt ob es eine Alternative zu den
>teuren, käuflichen Baumwachs oder Wundbalsam gibt.
>
>Kennt vielleicht jemand eine alternative die billiger ist und den selben
>Zweck erfüllt?
>
>Im voraus Danke
>
>Gruß
>Stephan
>
>
Das mit der Farbe kann ich nur bestätigen,
habe ebenfalls schon mehrfach alte Lackreste benutzt.
Die randliche Wundverheilung ist damit m.E. nicht beeinträchtigt
sondern wird eher angeregt.
Bei größeren Wunden ist aber nach ein nachpinseln (im nächsten Jahr/
Jahren) erforderlich da die Farbe wieder abblättert oder rissig wird.
Gruss Gerd
>mein tip: schnitt möglichst senkrecht zum erdboden führen (d.h.
>höchstwahrscheinlich parallel zur baumstammachse) und gar nix
>draufmachen,
den tip habe ich bekommen:
senkrecht abschneiden und die schnittfläche mit erde von unter dem baum
abreiben
steffen
"Steffen H." schrieb:
> den tip habe ich bekommen:
> senkrecht abschneiden und die schnittfläche mit erde von unter dem baum
> abreiben
Hallo,
..so kann man prima Pilzsporen und Bakterien in die frische Wunde
reiben. Die Folge kann z.B. Kragenfäule oder Krebs sein. Dann hilft nur
noch Totalextraktion ;-)
Ich denke, wer sein Obst im Garten anbaut, dem sollten die paar Mark
fuffzich für ein Döschen des Wundverschlusses nicht zu teuer sein. Ein
Baum, der vielleicht schon Jahrzehnte alt ist, verdient auch Pflege.
Gruß Lutz
also ich musste auch über diese Beiträge schmunzeln
Baumwachs ist doch wirklich nicht so teuer
und alle Flächen die unter 3 cm haben verstreiche ich sowieso nicht
kommt aber auf die Art drauf an, ein Nußbaum blutet schnell....
aber trotzdem
Da will man einen Baum schneiden, (hat sicher eine teure Baumschere) und dann
spart man beim Wachs *g*
naja....was solls...ist ja nicht mein Baum ;-)
lg
Hannes
Lutz Bojasch schrieb:
hi,
> den tip habe ich bekommen:
> senkrecht abschneiden und die schnittfläche mit erde von unter dem baum
> abreiben
Gärtnerdreck ! ist schon immer das beste gewesen.
grusz michael
> den tip habe ich bekommen:
> senkrecht abschneiden und die schnittfläche mit erde von unter dem baum
> abreiben
da gebe ich den anderen recht - das ist der größte schwachsinn, den ich
je gehört habe (Entschuldigung steffen, das geht nicht gegen dich !)
michael
hab ich auch nachgefragt ...
der mensch hat gesagt das der baum dagegen unempfindlich ist da er ja damit
immer in berührung ist.
ich machs seit jahren ... und ist bisher noch nie was passiert
steffen
Hallo Gerd,
der Gärtner, der mir die Obstbäume geschnitten hat, hat die
Schnittstellen mit Holzkohlenstaub behandelt. Vielleicht ist das eine
Möglichkeit? (Jetzt nach einem 3/4 Jahr sehen sie gut aus!)
Grüße
Lotte
"Steffen H." schrieb:
>
> hab ich auch nachgefragt ...
> der mensch hat gesagt das der baum dagegen unempfindlich ist da er ja damit
> immer in berührung ist.
> ich machs seit jahren ... und ist bisher noch nie was passiert
>
> steffen
hallo
fast jeder Raucher wird steif und fest behaupten, "ihm mache mache das
rauchen nichts"
Falls Du sehr widerstandsfähige Bäume hast und die an einem idealen
Platz stehen, kann das sicher gut gehen. Wenn jedoch öffentlich solche
Metoden angepriesen werden, kann man einfach nur warnen.
Die Gefährdung ist einfach da. Sicher wird gerne irgendwelches Zeug
verkauft indem man Leuten bedürfnisse einredet - in dem Fall sehe ich
das nicht so.
Vielleicht gibt es Alternativen, Mittel zum selbermachen? Farbe halte
ich wegen der Lösemittel für eher uneeignet. Sparen kann man sich z.B.
diesen recht teuren Weißanstrich gegen Frostrisse bei junden Bäumen.
Wenn man den Stützpfahl so setzt, das die Mittagssonne den Stamm nicht
bescheinen kann, ist schon das ärgste verhindert. Man könnte aber auch
ein Brett an den Baumstam stellen oder aber eine Mischung aus Kuhmist,
Kalk und Wasser auf den Stamm streichen. So hat man das früher gemacht
und im wesentlichen ist das auch in den teuren Fertig-Anstrichen drin.
gruß Lutz
> Vielleicht gibt es Alternativen, Mittel zum selbermachen?
vielleicht anbrennen? mit heißluftfön oder brenner?
steffen
> >Kennt vielleicht jemand eine alternative die billiger ist und den selben
> >Zweck erfüllt?
... meine Bäume schneide ich folgendermaßen:
- möglichst senkrechter Schnitt mit einem geeigneten Werkzeug
- mit einem Einhand-Winkelschleifer mit Schleifteller und Schleifpapier
für Holz schleife ich den rauhen Schnitt so glatt es geht. (und das geht
mit zuerst 40er und anschließend 80er Schleifpapier bestens)
- den Rest erledigt das an den entstandenen feinen Poren austretende Wachs.
> >Stephan
--
Na dann Tschüß und mit freundlichem Gruß, Stefan
,,, E-Mail : wa...@yahoo.de
(o o) : wa...@hit.handshake.de
--oOO--(_)--OOo-----------------------------------
Homepage: www.stefan-wallenborn.de
Wiseman says:
Erfahrungen sind Erinnerungen, die man teuer bezahlen muß.
> also ich musste auch über diese Beiträge schmunzeln
>
> Baumwachs ist doch wirklich nicht so teuer
> und alle Flächen die unter 3 cm haben verstreiche ich sowieso nicht
> kommt aber auf die Art drauf an, ein Nußbaum blutet schnell....
>
> aber trotzdem
> Da will man einen Baum schneiden, (hat sicher eine teure Baumschere) und dann
>
> spart man beim Wachs *g*
>
> naja....was solls...ist ja nicht mein Baum ;-)
... schwelge weiter in Deinem Reichtum und laß uns hier weiter über Ein-
sparungmöglichkeiten reden ;-))
Die gesparte Kohle kommt doch wieder einer anderen Aktivität zugute, gelle :-)
--
Na dann Tschüß und mit freundlichem Gruß, Stefan
,,, E-Mail : wa...@yahoo.de
(o o) : wa...@hit.handshake.de
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Homepage: www.stefan-wallenborn.de
Wiseman says:
Die Stoßstange ist aller Laster Anfang.
> der Gärtner, der mir die Obstbäume geschnitten hat, hat die
> Schnittstellen mit Holzkohlenstaub behandelt. Vielleicht ist das eine
> Möglichkeit? (Jetzt nach einem 3/4 Jahr sehen sie gut aus!)
Das läßt sich auch "wissenschaftlich" begründen: Wenn der
Holzkohlenstaub sauber und trocken ist, kommt er "Aktivkohle" ziemlich
nahe und die desinfizierende Wirkung der Aktivkohle ist ja bekannt.
Das scheint mir außer dem nichts draufmachen oder dem Baumwachs die
einzige vernünftige und rational erklärbare Behandlungsmethode zu sein
(die "Abkanzelung" der anderen verfahren habe ich in früheren Postings
betrieben und verweise hier nur darauf).
Grüße und viel Erfolg
Michael Creutz
"M. Creutz" schrieb:
> Das läßt sich auch "wissenschaftlich" begründen: Wenn der
> Holzkohlenstaub sauber und trocken ist, kommt er "Aktivkohle" ziemlich
> nahe und die desinfizierende Wirkung der Aktivkohle ist ja bekannt.
>
Hallo
Kohlenstaub ist keine Aktivkohle und diese ist nicht desinfizierend.
Sie kann lediglich bestimmte Stoffe binden.
Gruß Lutz