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Alternative zu Baumwachs?

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Stephan Unterweger

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Aug 7, 1999, 3:00:00 AM8/7/99
to
Hallo zusammen

Da ich in nächster Zeit einige Obstbäume schneiden muß und auch sehr viele
große Äste dabei sind, habe ich mich gefragt ob es eine Alternative zu den
teuren, käuflichen Baumwachs oder Wundbalsam gibt.

Kennt vielleicht jemand eine alternative die billiger ist und den selben
Zweck erfüllt?

Im voraus Danke

Gruß
Stephan

Rainer Frohne

unread,
Aug 7, 1999, 3:00:00 AM8/7/99
to
Test 95
Stephan Unterweger <Stephan.U...@t-online.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 7oh5l7$pg9$1...@news04.btx.dtag.de...

Gerd Hoeffken

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Aug 7, 1999, 3:00:00 AM8/7/99
to

stephan.u...@t-online.de meinte am 07.08.99 zum Thema "Alternative zu Baumwachs?":

Hallo Stephan,

> Kennt vielleicht jemand eine alternative die billiger ist und den

> selben Zweck erfłllt?

Direkt nach dem Krieg haben wir, weil es nichts anderes gab, Oelfarbe oder
als bessere Alternative Leinoelfirnis genommen. Hat auch funktioniert.
Aber ob es billiger ist?
Gruesse
Gerd

--
Der Aerger von Heute ist die gute, alte Zeit von Morgen!
( BAP )

Gerd Schmidt

unread,
Oct 19, 1999, 3:00:00 AM10/19/99
to
On Sat, 7 Aug 1999 13:34:34 +0200, "Stephan Unterweger"
<Stephan.U...@t-online.de> wrote:

>Hallo zusammen
>
>Da ich in nächster Zeit einige Obstbäume schneiden muß und auch sehr viele
>große Äste dabei sind, habe ich mich gefragt ob es eine Alternative zu den
>teuren, käuflichen Baumwachs oder Wundbalsam gibt.
>

>Kennt vielleicht jemand eine alternative die billiger ist und den selben

>Zweck erfüllt?
>
>Im voraus Danke
>
>Gruß
>Stephan
>
>

Das mit der Farbe kann ich nur bestätigen,
habe ebenfalls schon mehrfach alte Lackreste benutzt.
Die randliche Wundverheilung ist damit m.E. nicht beeinträchtigt
sondern wird eher angeregt.
Bei größeren Wunden ist aber nach ein nachpinseln (im nächsten Jahr/
Jahren) erforderlich da die Farbe wieder abblättert oder rissig wird.

Gruss Gerd

M. Creutz

unread,
Oct 19, 1999, 3:00:00 AM10/19/99
to
naja, das kann man machen - mit farbe oder baumwachs oder anderen teuren
spezialmittelchen ...
nach auskunft unseres professors für forst- und holznutzung (ich bin
forststudent) ist das aber alles eine art "abm für baumpflegefirmen",
denn sobald diese oberflächen den geringsten schaden erleiden, gelangt
feuchtigkeit an das holz und unter der versiegelten oberfläche ist dann
das schönste klima für holzzerstörende pilze
mein tip: schnitt möglichst senkrecht zum erdboden führen (d.h.
höchstwahrscheinlich parallel zur baumstammachse) und gar nix
draufmachen, wenn der baum gesund ist und der ast noch nicht tot, wird
die schnittstelle ganz natürlich mit baumeigenen wachsen bzw. harzen von
innen versiegelt und der effekt ist kostenlos da :-) wenn der ats schon
tot ist, braucht ja auch nix mehr gemacht zu werden außer, daß die
feuchtigkeit nicht eindringen kann
michael creutz

Steffen H.

unread,
Oct 19, 1999, 3:00:00 AM10/19/99
to

M. Creutz <mcr...@rcs.urz.tu-dresden.de> schrieb in im Newsbeitrag:
380C2C2A...@rcs.urz.tu-dresden.de...

>mein tip: schnitt möglichst senkrecht zum erdboden führen (d.h.
>höchstwahrscheinlich parallel zur baumstammachse) und gar nix
>draufmachen,

den tip habe ich bekommen:
senkrecht abschneiden und die schnittfläche mit erde von unter dem baum
abreiben


steffen

Lutz Bojasch

unread,
Oct 20, 1999, 3:00:00 AM10/20/99
to

"Steffen H." schrieb:


> den tip habe ich bekommen:
> senkrecht abschneiden und die schnittfläche mit erde von unter dem baum
> abreiben

Hallo,
..so kann man prima Pilzsporen und Bakterien in die frische Wunde
reiben. Die Folge kann z.B. Kragenfäule oder Krebs sein. Dann hilft nur
noch Totalextraktion ;-)
Ich denke, wer sein Obst im Garten anbaut, dem sollten die paar Mark
fuffzich für ein Döschen des Wundverschlusses nicht zu teuer sein. Ein
Baum, der vielleicht schon Jahrzehnte alt ist, verdient auch Pflege.
Gruß Lutz

Hannes Ehrenmueller

unread,
Oct 20, 1999, 3:00:00 AM10/20/99
to
Hallo Lutz!

also ich musste auch über diese Beiträge schmunzeln

Baumwachs ist doch wirklich nicht so teuer
und alle Flächen die unter 3 cm haben verstreiche ich sowieso nicht
kommt aber auf die Art drauf an, ein Nußbaum blutet schnell....

aber trotzdem
Da will man einen Baum schneiden, (hat sicher eine teure Baumschere) und dann

spart man beim Wachs *g*

naja....was solls...ist ja nicht mein Baum ;-)

lg

Hannes

Lutz Bojasch schrieb:

Michael Wolf

unread,
Oct 20, 1999, 3:00:00 AM10/20/99
to
Steffen H. <steffe...@cityweb.de> wrote:

hi,

> den tip habe ich bekommen:
> senkrecht abschneiden und die schnittfläche mit erde von unter dem baum
> abreiben

Gärtnerdreck ! ist schon immer das beste gewesen.

grusz michael

--
http://www.la-wolf.de

M. Creutz

unread,
Oct 21, 1999, 3:00:00 AM10/21/99
to
"Steffen H." schrieb:

> den tip habe ich bekommen:
> senkrecht abschneiden und die schnittfläche mit erde von unter dem baum
> abreiben

da gebe ich den anderen recht - das ist der größte schwachsinn, den ich
je gehört habe (Entschuldigung steffen, das geht nicht gegen dich !)
michael

Steffen H.

unread,
Oct 21, 1999, 3:00:00 AM10/21/99
to

Lutz Bojasch <lu...@cyborgs.de> schrieb in im Newsbeitrag:
380DFF19...@cyborgs.de...

>
>
> "Steffen H." schrieb:
>
>
> > den tip habe ich bekommen:
> > senkrecht abschneiden und die schnittfläche mit erde von unter dem baum
> > abreiben
>
> Hallo,
> ..so kann man prima Pilzsporen und Bakterien in die frische Wunde
> reiben. Die Folge kann z.B. Kragenfäule oder Krebs sein. Dann hilft nur
> noch Totalextraktion ;-)

hab ich auch nachgefragt ...
der mensch hat gesagt das der baum dagegen unempfindlich ist da er ja damit
immer in berührung ist.
ich machs seit jahren ... und ist bisher noch nie was passiert

steffen

Lotte B. Hensel-Wolf

unread,
Oct 22, 1999, 3:00:00 AM10/22/99
to
Gerd Schmidt schrieb:

> On Sat, 7 Aug 1999 13:34:34 +0200, "Stephan Unterweger"
> <Stephan.U...@t-online.de> wrote:
>
> >Hallo zusammen
> >
> >Da ich in nächster Zeit einige Obstbäume schneiden muß und auch sehr viele
> >große Äste dabei sind, habe ich mich gefragt ob es eine Alternative zu den
> >teuren, käuflichen Baumwachs oder Wundbalsam gibt.
> >
> >Kennt vielleicht jemand eine alternative die billiger ist und den selben
> >Zweck erfüllt?

Hallo Gerd,

der Gärtner, der mir die Obstbäume geschnitten hat, hat die
Schnittstellen mit Holzkohlenstaub behandelt. Vielleicht ist das eine
Möglichkeit? (Jetzt nach einem 3/4 Jahr sehen sie gut aus!)

Grüße

Lotte

Lutz Bojasch

unread,
Oct 22, 1999, 3:00:00 AM10/22/99
to

"Steffen H." schrieb:

>
> hab ich auch nachgefragt ...
> der mensch hat gesagt das der baum dagegen unempfindlich ist da er ja damit
> immer in berührung ist.
> ich machs seit jahren ... und ist bisher noch nie was passiert
>
> steffen

hallo
fast jeder Raucher wird steif und fest behaupten, "ihm mache mache das
rauchen nichts"
Falls Du sehr widerstandsfähige Bäume hast und die an einem idealen
Platz stehen, kann das sicher gut gehen. Wenn jedoch öffentlich solche
Metoden angepriesen werden, kann man einfach nur warnen.
Die Gefährdung ist einfach da. Sicher wird gerne irgendwelches Zeug
verkauft indem man Leuten bedürfnisse einredet - in dem Fall sehe ich
das nicht so.
Vielleicht gibt es Alternativen, Mittel zum selbermachen? Farbe halte
ich wegen der Lösemittel für eher uneeignet. Sparen kann man sich z.B.
diesen recht teuren Weißanstrich gegen Frostrisse bei junden Bäumen.
Wenn man den Stützpfahl so setzt, das die Mittagssonne den Stamm nicht
bescheinen kann, ist schon das ärgste verhindert. Man könnte aber auch
ein Brett an den Baumstam stellen oder aber eine Mischung aus Kuhmist,
Kalk und Wasser auf den Stamm streichen. So hat man das früher gemacht
und im wesentlichen ist das auch in den teuren Fertig-Anstrichen drin.

gruß Lutz

Steffen H.

unread,
Oct 23, 1999, 3:00:00 AM10/23/99
to

Lutz Bojasch <lu...@cyborgs.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3810A31C...@cyborgs.de...

> Vielleicht gibt es Alternativen, Mittel zum selbermachen?

vielleicht anbrennen? mit heißluftfön oder brenner?

steffen

Stefan Wallenborn

unread,
Oct 24, 1999, 3:00:00 AM10/24/99
to
---------------------------------------------------------------------
Referenztext von ...: Gerd Schmidt
Erstellt am ........: 19.10.1999
Uhrzeit ............: 04:40:47
unter dem Betreff ..: "Re: Alternative zu Baumwachs?"
---------------------------------------------------------------------


> >Kennt vielleicht jemand eine alternative die billiger ist und den selben
> >Zweck erfüllt?

... meine Bäume schneide ich folgendermaßen:

- möglichst senkrechter Schnitt mit einem geeigneten Werkzeug
- mit einem Einhand-Winkelschleifer mit Schleifteller und Schleifpapier
für Holz schleife ich den rauhen Schnitt so glatt es geht. (und das geht
mit zuerst 40er und anschließend 80er Schleifpapier bestens)
- den Rest erledigt das an den entstandenen feinen Poren austretende Wachs.

> >Stephan


--
Na dann Tschüß und mit freundlichem Gruß, Stefan

,,, E-Mail : wa...@yahoo.de
(o o) : wa...@hit.handshake.de
--oOO--(_)--OOo-----------------------------------
Homepage: www.stefan-wallenborn.de

Wiseman says:

Erfahrungen sind Erinnerungen, die man teuer bezahlen muß.

Stefan Wallenborn

unread,
Oct 24, 1999, 3:00:00 AM10/24/99
to
---------------------------------------------------------------------
Referenztext von ...: Hannes Ehrenmueller
Erstellt am ........: 20.10.1999
Uhrzeit ............: 20:30:06

unter dem Betreff ..: "Re: Alternative zu Baumwachs?"
---------------------------------------------------------------------

> also ich musste auch über diese Beiträge schmunzeln
>
> Baumwachs ist doch wirklich nicht so teuer
> und alle Flächen die unter 3 cm haben verstreiche ich sowieso nicht
> kommt aber auf die Art drauf an, ein Nußbaum blutet schnell....
>
> aber trotzdem
> Da will man einen Baum schneiden, (hat sicher eine teure Baumschere) und dann
>
> spart man beim Wachs *g*
>
> naja....was solls...ist ja nicht mein Baum ;-)

... schwelge weiter in Deinem Reichtum und laß uns hier weiter über Ein-
sparungmöglichkeiten reden ;-))

Die gesparte Kohle kommt doch wieder einer anderen Aktivität zugute, gelle :-)

--
Na dann Tschüß und mit freundlichem Gruß, Stefan

,,, E-Mail : wa...@yahoo.de
(o o) : wa...@hit.handshake.de
--oOO--(_)--OOo-----------------------------------
Homepage: www.stefan-wallenborn.de

Wiseman says:

Die Stoßstange ist aller Laster Anfang.

M. Creutz

unread,
Oct 26, 1999, 3:00:00 AM10/26/99
to
"Lotte B. Hensel-Wolf" schrieb:

> der Gärtner, der mir die Obstbäume geschnitten hat, hat die
> Schnittstellen mit Holzkohlenstaub behandelt. Vielleicht ist das eine
> Möglichkeit? (Jetzt nach einem 3/4 Jahr sehen sie gut aus!)

Das läßt sich auch "wissenschaftlich" begründen: Wenn der
Holzkohlenstaub sauber und trocken ist, kommt er "Aktivkohle" ziemlich
nahe und die desinfizierende Wirkung der Aktivkohle ist ja bekannt.

Das scheint mir außer dem nichts draufmachen oder dem Baumwachs die
einzige vernünftige und rational erklärbare Behandlungsmethode zu sein
(die "Abkanzelung" der anderen verfahren habe ich in früheren Postings
betrieben und verweise hier nur darauf).

Grüße und viel Erfolg

Michael Creutz

Lutz Bojasch

unread,
Oct 26, 1999, 3:00:00 AM10/26/99
to

"M. Creutz" schrieb:

> Das läßt sich auch "wissenschaftlich" begründen: Wenn der
> Holzkohlenstaub sauber und trocken ist, kommt er "Aktivkohle" ziemlich
> nahe und die desinfizierende Wirkung der Aktivkohle ist ja bekannt.
>

Hallo
Kohlenstaub ist keine Aktivkohle und diese ist nicht desinfizierend.
Sie kann lediglich bestimmte Stoffe binden.
Gruß Lutz

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